Starsky & Hutch
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Testberichte Starsky & Hutch

 (VHS) Actionfilm
3.9 von 5
Platz 898 in der Kategorie "Actionfilme".
Bewertung: Kundenbewertung 3,90 / 5,00 3.9 von 5
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Starsky & Hutch Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 3,90 / 5,00 3.9 von 5
von 100% aller Autoren empfohlen (10/10).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • gute Leistung von Still und Wilson böser Fiesling gespielt von Vaughn humorvoll und actionreich erfüllt alle 70ziger Klischees
  • feine Unterhaltung, lustig, gute Darsteller, Ben Stiller und Owen Wilson
  • Humor, Ausstattung, Besetzung, Musik
  • gutes Remake
  • Die Schauspieler, allen voran Snoop Dogg : - ) Action und Humor ! Stark verschiedene Hauptcharaktere ! Einfach ein netter Film für das Action - Komödien - Genre ! Teilweise richtig schön sexy, ich sage hier nur Carmen Electra : - )
Nachteile/Kritik
  • kurz und natürlich kein Anspruch (ist aber auch unnötig!)
  • nutzt nicht alle Möglichkeiten, zu viele Klischees
  • Story sehr dünn, manchmal etwas zu albern
  • leider zu langweilig teilweise und zu wenig lustig
  • Erwartungen waren wie so oft etwas zu hoch ! Hätte ruhig mehr Action und Humor sein können ! Es gibt halt zu gute Filme in diesem Genre, ich sage nur Bad Boys, daher keine Bestbewertung !
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loppo

Wenn die Chaoten Starsky und Hutch ihr Comeback im Kino feiern ...

ein Testbericht von 2005-08-15 14:40:46 vom 15.08.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: gute Leistung von Still und Wilson böser Fiesling gespielt von Vaughn humorvoll und actionreich erfüllt alle 70ziger Klischees...
Nachteile/Kritik: kurz und natürlich kein Anspruch (ist aber auch unnötig!)
... dann wird es wohl jede Menge krachen, es werden Autos verunglücken und Menschen werden erschossen, aber bevor ich das Wichtigste vergesse: es wird jede Menge gelacht! Die Rede ist von dem Film "Starsky & Hutch", der seit vergangenem Donnerstag in unseren Kinos läuft und schon eine Menge Besucher verbuchen kann. In den siebziger Jahren konnte sich die damalige TV-Serie schnell als Kult etablieren und das Remake im Kino wird es wohl auch nicht sonderlich schwer haben, mit Ben Stiller und Owen Wilson an einer Seite! Ich habe mir den Film am Wochenende einmal im Kino angeschaut, der Trailer sagte mir noch nicht sonderlich zu, habe mich dann aber trotzdem ins Kino gewagt und ob er nun sehenswert ist, das dürftet ihr im Folgenden sicherlich erlesen können, viel Spaß dabei!


Story

Natürlich spielt die Story in den 70zigern: Detective Starsky (Ben Stiller) ist ein trotteliger Cop, der seinen Job sehr ernst nimmt und mit allen Mitteln versucht, Verbrecher dingfest zu machen. Anders als er ist Detective Hutchinson (Owen Willson) ein Sunnyboy, der zwar offiziell für das Gesetzt arbeitet, aber sich auch gerne mal auf die andere Seite stellt und ein bisschen Unfug anstellt. Eines Tages kommt es dazu, dass genau diese beiden ungleichen Cops aufeinander treffen und Partner werden. Das mag sich schnell schon als Problem herausstellen, da sie verschiedene Ansichten haben vom "Cop sein".

Ihr erster Fall führt sie zu einer Leiche, die sie am Ufer eines Flusses in Bay City vorfinden. Es handelt sich dabei um einen Mann, der erschossen wurde und irgendwo von einem Boot ins Wasser geworfen wurde. Die Spur der beiden führt schnell zum Drogenboss Reese (klasse gespielt Vince Vaughn), der einen großen Drogendeal mit Koks am Laufen hat. Nun versuchen die Zwei ihm den Mord und auch den Drogenhandel nachzuweisen, was sich wieder mal als sehr chaotisch herausstellt.

Wie die Zwei diese Aufgabe meistern und wieso sie dabei auf die Hilfe von Rap-King Snoop Dog angewiesen sind, das erfahrt ihr im Film, den ihr euch schon selbst anschauen müsst!


Meine Meinung

Story

Starsky & Hutch ist, wie schon am Anfang erwähnt, ein Aufguss vom Erfolg der TV-Krimi-Serie aus den siebziger Jahren. Die Story erfüllt genau die Klischees, die schon einst die Serie erfüllt hat: große teure Yachten, Autos, Verfolgungen, Schießereien, Explosionen und schöne Frauen. In diesem Mix hält sich der Film auf. Hollywood scheint in letzter Zeit gefallen daran gefunden zu haben, alte Serien wieder neu herauszubringen. Das beste Beispiel dafür sind Charlies Engel, die zauberhaft besetzt eine Menge Erfolg im Kino erlangt haben. Wahrscheinlich versucht man auch deswegen an diesen Erfolg anzuknüpfen. Ich selbst halte nicht so viel von den Engeln, aber ich halte um so mehr von den beiden Chaotencops! Das mag daran liegen, dass man eine 70iger Serie bei Charlies Engel restauriert hat und in unsere moderne Zeit verfrachtet hat, was mich etwas stört, weil alles sehr unrealistisch wirkt. Das kann man man wiederrum positiv bei Starsky und Hutch vermerken, bei denen man in den 70zigern geblieben ist und die gesamte Ausstattung, Kleidung, Autos etc. in die Jahre zurückversetzt.
Der Film ist spritzig inszeniert, sorgt für viel Spaß auf Grund des durchgängigen Humors. Man hat die doch relativ ernste Story in eine humorvolle Umgebung gebracht, die von den Schauspielern perfekt umgesetzt wird. Als ich im Kino war, gab es dort jedenfalls niemanden, der nicht mal wenigstens bei einer Szene eine Träne vergossen hat (auf Grund der Lacher natürlich *g*)!
Etwas Spannung bringt der Film sicherlich auch mit, doch ist das eher unwichtig. Wie schon gesagt, legt man hier mehr auf den Komödienfaktor Humor Wert.
Was jedoch auch nicht zu kurz kommt, sind die wunderschönen Actionszenen, die gerade Starskys allzeit beliebtes Vehikel betreffen, das am Ende sicherlich ein tragisches Ende nimmt *g*, mehr sei in der Hinsicht nicht verraten! Es gibt natürlich reichlich Schießereien und Explosionen, so das dem Auge ebenfalls eine Menge geboten wird. Ergo ist die Story sehr gut umgesetzt und nicht so 08/15, wie zum Beispiel bei Charlies Angels!

Schauspieler

Ben Stiller ist der trottelige Cop Starsky, der im Film wohl immer im Schatten seines Partners Hutch steht und ihn in keiner Szene wirklich toppen kann. Das mag jetzt etwas doof klingen, aber genau deswegen ist er so sympatisch und toll. Ben Stiller übermittelt dem Zuschauer perfekt den Charakter und ich habe Ben die trottelige von der ersten Sekunde an abgekauft! Dafür hat er echt Begabung *g*! Wenn ich das mal so erwähnen darf: seine Dauerwellenfrisur steht ihm wirklich gut!
Owen Willson spielt den Sunnyboy Hutch, der immer die dominierendere Rolle im Team ist. Er zeigt sich als intelligenter und ist es glaub ich auch. Trotzdem muss ich zugeben, tendieren meine Sympathien eher zu Starsky, weil er einfach natürlicher und verletztlicher herüberkommt! Owen verkörpert den Sunnyboy wirklich gut und ist für diese Rolle genauso perfekt geeignet wie auch Ben Stiller für seine! Auch er bringt Humor herüber, bloß eben auf eine andere Weise als Stiller!
Ich möchte an dieser Stelle noch erwähnen, dass Stiller und Wilson nicht zum ersten Mal vor der Kamera stehen, sondern schon ganze 5 mal über die Leinwand zusammen flimmerten, z.B. in Zoolander!
Als dritten Schauspieler möchte ich noch Vince Vaughn erwähnen, der den Drogenboss Reese mimt. Er passt für seine Rolle auch wie die "Faust aufs Auge", weil schon allein seine Gesichtsmimik ziemlich aussagekräftig ist. Man mag ihn vielleicht schon in den Filmen "Psycho" (Das Remake!) oder " The Cell " gesehen haben. Er ist für die Fieslingsrolle gut geeignet! Klasse Gespielt!
Man findet weiternoch viele Bekannte in kleineren Nebenrollen, wie da z.B. wären: sexy Carmen Electra (Scary Movie), Juliette Lewis ( From Dusk Till Dawn ) oder auch Snoop Doggy Dog!

Kamera/Effekte

Zu den Kamerafahrten sei gesagt, dass sie gut in Szene gesetzt sind. Sei es die Kamerasequenzen, in denen sich die zwei Cops im Auto unterhalten, die waghalsigen Sprünge weit aufs Wasser hinaus oder sonst irgendein Zoom. Man merkt, dass man sich hier Mühe gegeben hat! Zu den Effekten lässt sich nicht so viel sagen, weil dies kein Herr der Ringe ist, wo es großartig auf Special Effekte oder Ähnliches ankommt.


Filmdaten

USA 2004

Regie: Todd Phillips ( u.a. Road Trip )

Cast: Ben Stiller, Owen Wilson, Juliette Lewis, Vince Vaughn, Snoop Doggy Dog, Will Ferrell

Länge: ca. 100 min

FSK: ab 12 Jahren freigegeben

Verleih: Buena Vista

Genre: Action/Komödie


Fazit

Letzten Endes kann man sagen, dass Starsky und Hutch eine gelungene Actionkomödie ist, die viel Unterhaltungspotenzial bietet und dies auch umsetzt und den Zuschauer die gesamten 100 Minuten gut unterhalten kann. Es ist kein Pflichtfilm, den man in unserer Filmgeschichte auf jeden Fall mal gesehen haben muss, aber er ist auf jeden Falls sehr sehenswert! Anspruchslos, aber trotzdem sehr gelungen, zeigt uns dieser Film einmal mehr die schönen alten Fassetten der alten 70ziger Jahre, wie wir vor noch gar nicht all zu langer Zeit mal gelebt haben. Entwicklung machts möglich...
Den Film kann ich denen empfehlen, die Actionkomödien, wie z.B. Charlies Angels oder sonstige Konsorten mögen! Popcornkino garantiert ...


bis dann


euer Marcel



Copyright loppo 2004
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Skywalkeratwork

Polizisten haben´s schon schwer, oder nicht :-)

ein Testbericht von 2005-10-05 22:44:56 vom 05.10.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: Die Schauspieler, allen voran Snoop Dogg : - ) Action und Humor ! Stark verschiedene Hauptcharaktere ! Einfach ein netter Film für das Action - Komödien - Genre ! Teilweise richtig schön sexy, ich sage hier nur Carmen Electra : - )...
Nachteile/Kritik: Erwartungen waren wie so oft etwas zu hoch ! Hätte ruhig mehr Action und Humor sein können ! Es gibt halt zu gute Filme in diesem Genre, ich sage nur Bad Boys, daher keine Bestbewertung !
Vorwort
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Ich sage schon mal direkt, ich kenne das Original nicht, aber das war für mich kein Grund, die Neuverfilmung mir nicht anzusehen, denn er kam letztes Mal wie so oft auf Premiere. Daher möchte ich heute über den Film "Starsky & Hutch" berichten, der von der Vorschau her Action und Humor versprach. Mal sehen ob es letztlich auch so war!

Kurze Infos zum Film
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Also bei Amazon.de zahlt man für die DVD noch den Preis von 13,99 Euro, also schon recht happig, daher war ich froh ihn für einen Monatsbeitrag von 20 Euro auf Premiere gesehen zu haben :-) Erschienen ist er im Juli 2004 auf DVD und in dem Jahr wurde er auch produziert. Freigegeben ist er ab 16 Jahren und die Laufzeit beträgt 96 Minuten. Regie führte Todd Philips und die Musik stammt von Theodore Shapiro. Der Film kann in das Genre Action oder Komödie eingeordnet werden, am Besten eine gute Mischung davon. Außerdem war der Regisseur schon für Filme wie Old School und Road Trip verantwortlich. Damals gab es wohl eine Serie Starsky & Hutch, leider habe ich sie nie mir richtig angeschaut, doch auf dieser Serie ist diese Neuverfilmung wohl basierend!

Die Schauspieler
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Owen Wilson spielt Ken Hutchinson
Ben Stiller spielt Dave Starsky
Juliette Lewis
Snoop Dogg
Vince Vaughn
Amy Smart
Fred Williamson
Carmen Electra
Jason Bateman
George Kee Cheung

Ben Stiller und Owen Wilson sind hier eindeutig die Hauptcharaktere als ungleiches Partner-Duo im Polizei-Alltag. Verschiedener hätten Charaktere nicht sein können und daher finde ich auch die Schauspieler-Auswahl mehr als gelungen, denn dies trifft auch auf die beiden zu meiner Meinung nach. Zwar mochte ich Ben Stiller noch nie so richtig, doch er macht seine Sache prima und gefällt mir hier sehr gut, genauso wie Owen Wilson, der ja in letzter Zeit sehr angesagt ist als Schauspieler. Zuletzt habe ich Owen Wilson in Armageddon gesehen sowie in Filmen wie Im Fadenkreuz oder Zoolander, bei Letzterem hat auch Ben Stiller mitgespielt. Er war unter anderem auch in Filmen wie Und dann kam Polly oder Verrückt nach Mary zu sehen. Also sehr bekannte Darsteller, Owen Wilson mehr in Actionfilmen und Ben Stiller ist eher ein Komödien-Schauspieler. Juliette Lewis ist auch nicht so unbekannt, sie sollte man aus From Dusk Till Dawn kennen oder Cold Creek Manor, den ich letztens erst noch gesehen habe. Weiter geht es mit Snoop Dogg, den ich einfach gerne sehe, auch wenn er bestimmt nicht der beste Schauspieler ist. Aber er ist einfach lustig, hat hier eine einigermaßen große Rolle und normalerweise rappt er eher auf MTV :-) Um nicht zu weit das Ganze auszudehnen, erwähne ich nur noch Vince Vaughn und da sage ich nur The Cell oder Old School. Alles in allem klasse Schauspieler, vor allem die Hauptdarsteller Auswahl ist gewagt aber durchaus gelungen!

Die Handlung
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Der Film spielt in den 70er Jahren, deshalb auch teilweise die komischen Frisuren, also nicht wundern :-) Die Handlung spielt in Bay City, wo Starsky und Hutch eher Einzelgänger sind im Polizei-Geschäft. Beide sind vollkommen unterschiedliche Typen und haben einen ziemlichen Partner-Verschleiss, was den Job angeht. Sie könnten wirklich nicht unterschiedlicher sein und deshalb lässt Captain Dobey auch die beiden nun mal zusammenarbeiten, dann können sie hoffentlich nicht soviel anrichten. Doch ist das wirklich so, denn aller Anfang ist schwer und natürlich können sich beide erstmal überhaupt nicht leiden. Aber wer weiß, immerhin muss ein Job erledigt werden...

Denn es geht um das Drogengeschäft und dort soll bald ein ganz großer Coup starten. Das heißt dieser muss auffliegen und die beiden müssen davor sorgen. Doch wie soll man sich um einen Fall kümmern, wenn man mit sich selber erst einmal zu kämpfen hat. Die beiden müssen sich zusammenreißen und dabei geht schon Einiges schief. Doch zum Glück haben die beiden den Informanten Huggy Bear, der sich in "seinem" Viertel bestens auskennt. Dazu gibt er nützliche Tipps, doch helfen die auch, um den Drogenboss dingfest zu machen...

Zuerst scheint es nicht so, denn beide verlieren fürs Erste ihren Job weil sie ziemlich viel Scheiß gemacht haben, dabei hatten sie immer einen coolen Spruch auf den Lippen. Doch sie bringen den Fall zu Ende, zumindest versuchen sie es und das, obwohl ihnen der Fall weggenommen worden ist. So sind die beiden halt, doch schaffen sie es auch oder verbauen sie sich letztlich ihre Karrierre vollkommen...

Mehr werde ich jetzt zur Handlung nicht verraten, auf jeden Fall wechselt der Film ständig zwischen Action und Humor, was natürlich sehr abwechslungsreich ist. Auch wenn ich mir etwas mehr vorgestellt habe, war er ansatzweise richtig lustig und hat einfach Spaß gemacht!

Meine Meinung
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Am Ende denke ich, das die Bewertung "Gut" vollkommen in Ordnung geht, denn es ist schon ein richtig guter Streifen geworden, jedoch kommt er niemals an eine Actionkomödie wie Bad Boys heran meiner Meinung nach. Klar ist das auch Geschmackssache und eventuell würde ich das auch anders sehen, wenn ich die alte TV-Serie kennen würde. Am Ende sieht man übrigens noch die beiden alten Schauspieler der alten Serie, auch wenn ich sie ehrlich nicht kenne, doch die Szene war eindeutig :-) Er ist auf jeden Fall empfehlenswert, denn wenn man einen abwechslungsreichen Film sehen möchte, ist man hier genau richtig. Er bietet jede Menge Humor, dazu Action und auch sehr viel Erotik, die alleine schon Carmen Electra versprüht und weitere wunderschöne Frauen in diesem Streifen. Dazu die zwei gegensätzliche Charaktere und auch Schauspieler, die das alleine schon sehenswert machen. Da sind Probleme vorbestimmt und daher wird er auch niemals langweilig. Aber wie gesagt waren aufgrund der Vorschau meine Erwartungen wieder etwas zu hoch, aber auch sonst, hätte er keine Bewertung über Gut erhalten, denn dafür gibt es in diesem Genre einfach zu gute andere Streifen wie ich finde. Aber an den Schauspielern liegt es eher nicht, sondern an der Handlung und Inszenierung, die ruhig hätte actionreicher und humorvoller hätte sein können. Aber für einen schönen lustigen Filmabend mehr als geeignet und daher viel Spaß in Bay City, euer chaotischer Sky! 
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
wirnhier
wirnhier, 06.10.2005
den Monatsbeitrag von 20 Euro für Premiere finde ich aber ganz schön happig, somal ich mich dann gezwungen sehen würde viele Filme gucken zu müssen - da lese ich lieber 039nen bisschen bei yopi...
redwomen
redwomen, 06.10.2005
Also mir hat das Original total gut gefallen und quotLachparadenquot waren eh angesagt. LG Maria
trampastheo
trampastheo, 06.10.2005
Da wo Owen Wilson mitspielt, ist meistens Erfolg garantiert Geisterschlos, Anaconda,,,
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Tuvok

i love 1970 - 1979, als wäre ich ein Hippie

ein Testbericht von 2004-07-10 23:42:46 vom 10.07.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: gutes Remake...
Nachteile/Kritik: leider zu langweilig teilweise und zu wenig lustig
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DAVID STARSKY (Ben Stiller ), und KEN HUTCHINSON (Owen Wilson), hätten nie gedacht das sie mal Partner werden, schließlich hat STARSKY schon 12 Kollegen verbraucht, und KEN 7 Anzeigen bekommen, da er 7 Buchhalter ausgeraubt hat als Undercoverbulle, und ncoh dazu ist ihm alles egal, und keiner hält es lange Zeit bei ihm aus.

STARSKY ist ein Gesetzesfreak und zerstört so manches nur weil ein Hund 7 US $ gestohlen hat, und KEN, der ist cool, dem ist alles egal, der sollte Präsident werden.

Captain DOBEY ist der Böse, der ist deren Chef und steckt die beiden zusammen die unterschiedlicher nicht sein können.

Kurz darauf finden sie im Wasser eine tote Wasserleiche die da so herumliegt, und die hat da irgendwer irgendwann irgendwo runtergeworfen ins Wasser vom Boot aus, und da ist ein Drogendeal im Gange, da gibt’s ne Erfindung das Kokain schmeckt wie Zucker und kein Hund kann sie riechen, nicht mal der Schäferhund WERNER, der eigens darauf dressiert ist, und vom Drogenboß in Bay City wo sich alles abspielt.

Und um den Fall aufzuklären wird herumgekokst, mit Cheerleadern gevögelt, im Gefängnis fast gestrippt, ein Pony erschossen, ein paar Autos zu Schrott gefahren, Easy Rider gespielt, der Auftrag wird Ihnen weggenommen und MANNETTI (Chris Penn) gegeben, und dann wird’s spannend.

HUGGY BEAR (Snoop Dogg) ein Böser hilft KEN, KITTY (Juliette Lewis) ist verkokst, STACI (Carmen Electra) ist nackt und geil,

Soweit die Handlung, zu viel darf man ja auch nicht verraten.

Irgendwie haben die 70 er Jahre Geschichten gerade ein Revival vor kurzem erlebt, und jeder der die Zeit mitgemacht hat erinnert sich noch an so Kracherserien im TV wie „Trapper John M.D“ oder „3 Engel für Charlie“ wo jeder dann auch ein Lektor werden wollte, oder ein Journalist. Dann gab´s noch so Dinger wie
„Die Straßen von San Francisco“, dazu der Steve Forrest in „S.W.A.T.“ und natürlich die Originalserie zu dem Film, der ja eine Neuverfilmung ist von „Starksy & Hutch“.

Meine Güte war das damals eine witzige Zeit. Du warst jung, du warst froh als du von der Schule heimgegangen bist, der Direktor wusste nicht wer denn den langen Dolch in das Herzchen der Mathematiklehrerin getrieben hat. Du warst froh die Welt vor einem Vampir gerettet zu haben. Oder das 1. x als du einen Kondomautomat bedient hast, im frühen Alter von 4 Jahren, und du geglaubt hast, diese lustigen verpackten Plastikdinger sind die Lieblingskaugummis von Nonnen und Priester und du hast dich dann in der Kirche nebenan angestellt und hast dem hiesigen Priester versucht einen neuen Kaugummi zu verkaufen, nachdem er dich sanft mit dem Rohrstock in der letzten Messe, danach in der Sakristei hingewiesen hast das du stinkst wie ein ganzes Knoblauchfeld und für dich wäre die einzige Lösung wohl nur mehr Knoblauchzüchter, und du solltest doch was gegen deinen leicht bestialischen Mundgeruch unternehmen, am besten einen Kaugummi schlucken den man noch für dich entwickeln muss oder du ziehst auf den Mars.

Dieser Film ist hier ungefähr so was wie in den 80 er Jahren das Jo Jo, etwas wird erfunden, alle freuen sich, und legen es bald weg, das Interesse flaut bald ab, und hier ist es genauso, leider. Das Komödiengenre ist leider in letzter Zeit sehr seicht geworden, und das ändert sich an dem Film auch nicht so ganz, teilweise schon aber eben nicht ganz. Er ist leider nicht die Offenbarung die man sich gewünscht hätte, und meiner Meinung nach hat der Film ein sehr großes Potential verschenkt. In den Momenten wo es tiefsinnig werden soll, wird abgebrochen, in den Momenten wo man einen Witz erwartet geht es ernst weiter, und in den Momenten wo man sich wünscht das ein bisschen Slapstick wohl dran kommen könnte, wird einfach weiter gemacht als wäre nichts gewesen.

Die Originalserie Starsky & Hutch hatte 89 deutsch synchronisierten Folgen von 92, und war in ungefähr so wie der Film, Streit mit dem Chef der uneinsichtig ist, ein bisschen wird herumgeschlagen, und ein bisschen wird gefachsimpelt, und der Rest ist sowieso saulangweilig gewesen. Das Auto im Remake war ganz genau das wie in der Originalserie, und als man sie 1979 abgesetzt hat, weil der Sender ABC meinte, das sich dafür nicht mehr so viele Leute interessierten, hätte wohl niemand gedacht das ein so großer Fankreis bestehen blieb.

Dave Starsky wurde damals von Paul Michael Glaser gemimt, Ken Hutchinson „Hutch“ von David Soul.
3 Folgen und der Pilotfilm wurden nicht synchronisiert, 76 Folgen gab es mit 45 Minuten Länge, 6 mit 90 Minuten Länge, und noch 7 Filme.

Leider hat man hier irgendwie einiges verpasst in die neue Geschichte aufzunehmen. Es gibt natürlich herrliche Anspielungen auf die 70 er Jahre, und vor allem das Lebensgefühl kommt gut rüber wenn z.B Starsky in der Frühe joggen geht, irgendwo wo man gar nicht weiß wo, wie früher, und dann eine Zeitung holen geht, einen Kaffee abholt, alles ohne zu zahlen, das ist so richtig Ferienzeitmässig, oder gar Hutch der einfach jeden kennt, oder viele Gauner, selber überall durchrutscht, alles ist ihm egal, und er mag Starsky viel mehr als man ihm ansieht. Dann dazu die Gauner die allesamt aussehen wie aus dem Abitur ausgebüchste Schluckspechte, die Drogenhändler kommen mir vor wie unfreiwillige Clowns die nicht wissen was morgen für ein Tag ist, dafür die Unabhängigkeitserklärung rückwärts in Burmesisch mit Indischen Untertitel aufsagen können.

Was wirklich sehr gut ist an dem Film, die 2 Hauptdarsteller, die scheinen sich selbst irgendwie zu verarschen, man sieht das sie die Rollen gar nicht ernst nehmen, sie trotzdem gut spielen, und sie passen hervorragend, als wären sie für diese Rolle geboren. Ich könnte mir nie und nimmer vorstellen dass es ein besseres Gespann gegeben hätte als die 2 Schauspieler.

Der Original Glaser tritt genauso auf wie der Porno Produzent, Rapp Musiker Snoop Dogg. Der ist so ne Art Typ der überall alles besser machen muss als die anderen und so ein richtiger Moralpriester ist, einfach langweilig aber die Idee war schon gut.

Die Ausstattung fand ich sehr gut, alleine schon die alten Hemden und die Hosen was die gehabt haben, die schnellen Autos, das erinnert einem wieder an den 1. Vollrausch mit 9 den man gehabt hat und man gerade nach dem übermäßigen Genuss von Rum Kokos Kugeln von Casali im Vergnügungspark gesessen ist und das neueste Autospiel gespielt hat, und dann voller Angst heimgegangen ist und dem besten Freund über Joghurtbechertelefon gebeichtet hat, das man ein schwerwiegend gesuchter Autobahnraser ist.

Der hat sich gefreut und gleich in die Schülerzeitung geschrieben, jugendlicher Autodieb fährt in Juwelierladen und raubt Bundespräsidenten aus. Übrigens hat Stiller bei der Oscarverleihung 2004 die genau gleiche grauenvolle Dauerlockennaturwellen Atompilzähnliche Frisur getragen wie im Film, und man sieht auch einige Neger die Frisuren tragen wie damals, als würde auf deren Köpfe ein Atompilz am explodieren sein.

97 Minuten dauert der Film, und er ist einigermaßen recht lustig, hätte es aber ruhig noch mehr sein können.
Die Musik die war teilweise recht nett, ich hätte mir viel mehr Lieder gewünscht aus der Zeit, die hat man zuwenig gehört, sonst hätte man im Kino so richtig schön mitschunkeln können wenn es noch mehr Johnny Cash Lieder gegeben hätte als das eine als die 2 in einer Bar waren.

Der Film ist wie eine Art kleines Denkmal und passt sehr gut in das Kinojahr 2004, wo es leider eh viel zu wenige Komödien gibt, man sollte eh viel mehr Remakes machen, denn diese ganzen alten Serien und die der 80 er Jahre waren eh scheußlich langweilig.

Also empfehlen kann ich den Film für jeden der ein Freak der 70 er Jahre ist, dem so was gefällt, dem Film gefallen in denen Leute auf die Schnauze fallen, aufstehen und anfangen über Theosophie zu philosophieren, oder Leute die 80 sind und noch mal erleben wollen wie schön die 70 er Jahre mit 28 Kisten Bier unter dem Kopfpolster waren oder zu spät aufgewachte Hippies.

77,22 und ein 38. Teil eines 90 Fachen Hautausschlages von 100
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Produktbewertung:Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
CiscoGianino

Üble Typen mit noch übleren Frisuren

ein Testbericht von 2004-06-07 18:25:39 vom 07.06.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: Humor, Ausstattung, Besetzung, Musik...
Nachteile/Kritik: Story sehr dünn, manchmal etwas zu albern
Im September 1975 startete in den USA eine TV-Serie, die zwei Männer und ein Auto weltberühmt machen sollte: Paul Michael Glaser und David Soul waren die Superbullen „Starsky & Hutch“, die mit ihrem rot-weißen Ford Gran Torino in den Straßen der fiktiven Stadt Bay City patrouillierten.
Gut 30 Jahre später hat sich im Grunde nicht viel geändert; mal abgesehen von der Besetzung und der Länge: Für 90 Minuten dürfen die beiden Gesetzeshüter jetzt noch einmal auf die Leinwand zurückkehren und liefern eine Art Prequel zur Serie...

Wie in jedem guten Buddy-Movie stehen im Mittelpunkt zwei Menschen, die sich aufgrund ihrer Verschiedenheiten anfangs nicht besonders gut leiden können. Zum einen wäre da David Starsky (Ben Stiller), der ein penibler Hitzkopf ist und zum anderen gibt es da noch Ken Hutchinson (Owen Wilson), der von allen nur „Hutch“ genannt wird und es mit dem Gesetz nicht so genau nimmt. Wie es der Zufall nun einmal so will, werden die beiden von Captain Dobey (Fred Williamson), seines Zeichens Polizeichef von Bay City, zu Partnern gemacht und stoßen schon bald auf erste Probleme; nicht nur untereinander, sondern auch in Form einer Wasserleiche.
Die Spur führt zum undurchsichtigen Geschäftsmann Reese Feldman (Vince Vaughn), der Kokain entwickelt hat, das nicht aufzuspüren ist und wie Süßstoff schmeckt. „Wäre der Scheiß nicht illegal, würden wir den Nobelpreis kriegen“, protzt er vor seinen potentiellen Kunden. Doch da hat er die Rechnung ohne die beiden Cops und ihren Informanten Huggy Bear (Snoop Dogg) gemacht...

Aufgrund der gemeinsamen Vergangenheit als 70er-Jahre-TV-Serie werden schnell Vergleiche zwischen „Starsky & Hutch“ und „3 Engel für Charlie“ angestellt, doch wo letzterer sich total von dem Original abhebt und eigentlich nur noch parodistisch aufgefasst werden kann, behandelt Regisseur Todd Phillips („Oldschool“) in „Starsky & Hutch“ die Serie sehr viel mehr mit Respekt. Das heißt jetzt natürlich nicht, dass sich der Film total zurücknimmt und sich nicht über die merkwürdige Mode mit viel zu engen Jeans, furchtbar bunten Hemden und geschmacklosen Frisuren lustig macht, aber der Zuschauer merkt doch durchgehend, was den Machern am Original gelegen war.
Anders als „3 Engel für Charlie“ wurde „Starsky & Hutch“ nicht aus den 70ern in die heutige Zeit verlegt und bezieht genau daraus seinen Reiz, denn die Ausstattung ist großartig und der Soundtrack groovt unheimlich, so dass man im Kinosessel fröhlich mitwippt.

Außerdem stand Phillips ein hervorragendes Ensemble zur Verfügung: Ben Stiller und Owen Wilson liefern hier bereits ihren sechsten gemeinsamen Film ab, was man ihnen auch anmerkt: Das Timing ist zu jeder Zeit perfekt und die beiden interagieren unheimlich gut, so dass es einfach eine Freude ist, zu zuschauen wie sie sich gegenseitig den letzten Nerv rauben.
Ebenfalls perfekt besetzt ist Rap-Star Snoop Dogg, der den Informanten Huggy Bear gibt, der im Original vom großartigen Blaxploitation-Star Antonio Fargas („Foxy Brown“, „Straße zum Jenseits“) gemimt wurde. Sicher wird Snoop nie mehr ein großer Schauspieler, aber er schafft es, an solide Leistungen wie in John Singletons „Baby Boy“ anzuknüpfen und macht damit den Ausrutscher in „Bones“ vergessen. Außerdem besitzt er eine Garderobe, die selbst sein alter ego Big Jeffrey neidisch machen würde.
Ein weiterer Kultmime des Blaxploitation-Kinos tummelt sich mit Fred „Black Caesar“ Williamson in der Besetzungsliste, der den Polizeichef ruhig etwas energischer spielen könnte, aber dafür wird man mit einer guten Performance von Vince Vaughn mit Pornoschnauzbart entschädigt. In Nebenrollen treten unter anderem Juliette Lewis („Natural Born Killers“) als Vaughns verblödete White-Trash-Freundin auf und Carmen Electra („Scary Movie“) und Amy Smart („Roadtrip“) erfreuen den männlichen Zuschauer als Mitglieder der „Bay City Kitties“-Cheerleadertruppe.

„Starsky & Hutch“ ist einfach großartiges gute-Laune-Kino, das wirklich tolle Gags bietet, wenn z.B. der sonst eher angespannte Starsky aufgrund eines versehentlichen Kokainkonsums zum Discotier mutiert und selbst den jungen John Travolta von der Tanzfläche gefegt hätte. Ansonsten gibt es noch ein paar Parodien zeitgenössischer Filme wie „Easy Rider“ oder „Die durch die Hölle gehen“, die aber wirklich nur sehr locker eingeflochten sind und bei weitem nicht so aufdringlich erscheinen wie in „3 Engel für Charlie“. Auch verzichtete Todd Phillips auf eine abgeleckte MTV-Clip-Ästhetik und präsentiert seinen Film in einer den 70ern angemessenen Form. Dass die Story im Grunde genommen nur eine Nummernrevue zusammenhält stört wirklich nicht und wenn Ben Stiller und Owen Wilson am Ende des Films auf die Originale David Soul und Paul Michael Glaser treffen, denen sie das Staffelholz quasi weiterreichen, dann wird man schon ein wenig Wehmütig und würde gern noch einmal die TV-Serie sehen, die, ohne nostalgische Verklärung betrachtet, eigentlich nicht besonders viel Spaß macht.



Originaltitel: Starsky & Hutch
Produktionsland & -jahr: USA 2004
Regie: Todd Phillips
Darsteller: Ben Stiller, Owen Wilson, Snoop Dogg, Vince Vaughn, Juliette Lewis, Carmen Electra, Amy Smart, Fred Williamson, Will Farrell, Paul Michael Glaser, David Soul, Chris Penn
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
DieHetaere

Drogen,Frauen und vom Hund, der einen Bären spielt

ein Testbericht von 2004-05-09 13:21:32 vom 09.05.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: feine Unterhaltung, lustig, gute Darsteller, Ben Stiller und Owen Wilson...
Nachteile/Kritik: nutzt nicht alle Möglichkeiten, zu viele Klischees
So lautet wohl das Motto von Starsky & Hutch einem Film, den es momentan in deutschen Kinos zu bewundern gibt. Nun begab es sich so, dass es gestern in unserem Kino um die Ecke, wie jede Woche Montag Kinotag gab, also dachte ich mir, nichts wie rein in diesen Film. Schließlich mag ich Ben Stiller und Owen Wilson ist auch ein nicht so schlechter Darsteller. Und damit war ich schon mitten drin im Montag abendlichen Getümmel der Kinobesucher und kurz darauf im verdunkelten Kinosaal und erwartete mit Spannung den Beginn des Films. Und er begann wie auch mein Bericht jetzt.


//Die Originale

Auch wenn es für den eigentlichen Film total unwichtig ist, es gab schon einmal einen David Starsky und Ken Hutchinson. Damals wurden die beiden gespielt von Paul Michael Glaser und David Soul. Insgesamt drehten sie mit Beginn September 1975 bis hin zum plötzlichen Ende der Serie im August 1979, 88 Folgen der Erfolgserie ab. Diese Serie revolutionierte damals alles bis dahin da gewesene. Starsky & Hutch die obercoolen Bullen von Bay City stellten ein absolut neues Bild von Polizisten da, wie sie bis dahin noch nie im Fernsehen gezeigt wurden. Sie waren draufgängerisch, hielten sich nicht zwingend an Gesetze, trieben sich mit den zwielichtigsten Gestalten herum und ließen gerne die Fäuste sprechen. Die Serie setze mit ihrem Stil eine Fan Welle in Gang, wie sie selten vorher erlebt worden ist. Besonders berühmt wurde 1977 eine Aussage des britischen Polizeichefs aus Merseyside. Er sagte wortwörtlich: „Meine Jungs tragen auf einmal dunkle Sonnenbrillen und fahren wie gottverdammte Idioten!"

Noch ein paar Worte zu den Originalen von damals, denn so ganz unwichtig sind sie nicht, gaben sie doch die Idee dieses Filmes vor. Ihr Image, ihr Aufzug und ihr Verhalten wird in dem Kinofilm von heute eins zu eins kopiert. Ben Stiller und Owen Wilson tragen heute die gleichen Klamotten wie damals die Originale. Sie versuchen wohl damit einen neuen Kult heraufzubeschwören, ein Feeling der 70er, das ja nun leider reichlich vorbei ist. Sie haben sich so stark mit ihrer Rolle identifiziert, dass Ben Stiller bei der Oscar Verleihung 2004 sogar den gleichen Wollcardigan und die gleiche verrückte Perücke trug, wie er sie auch im Film getragen hat und in diesem Aufzug den Oscar übergab. Eine überaus gute Idee von Schleichwerbung. Hier sieht man schon wie wichtig die ehemaligen Darsteller für den Film waren, so wichtig, dass sie sogar in den letzten fünf Minuten noch einen Auftritt haben durften. Daher ein paar Details über die beiden Großen der 70er Jahre.

Paul Michael Glaser geboren am 25.03.1943 wurde bekannt eben mit der Serie Starsky & Hutch, verschwand aber danach auch nicht von der Bildfläche sondern drehte als Schauspieler namhafte Filme wie Miami Vice oder erst kürzlich den Kassenschlager Was das Herz begehrt ab. Häufig ist er hier nur in Nebenrollen zu finden. Für die große Hauptrolle in einem Hollywood Streifen hat es eben nicht mehr gereicht. Aber auch als Regisseur hat er sich mittlerweile einen Namen gemacht und gerade mit dem Schwarzenegger Streifen Running Man ist ihm ein großer Coup gelungen.

Um David Soul, geboren am 28.08.1943, ist es leider ein wenig still geworden. Die ganz großen Filme sind ihm nicht mehr gelungen und auch die großen Rollen fehlen ihm. Im amerikanischen Fernsehen ist er von Zeit zu Zeit mal als Gaststar zu sehen, aber seine filmische Karriere ist wohl zu Ende. Die letzten großen Auftritte im Kino hatte er 1989 mit Tides of War und 1994 mit Pentathlon und auch er spielte in diesen Filmen nur kleinere Nebenrollen.


//Die Story

(Vorsicht ich berichte viele Details, also wer sich die Vorfreude nicht nehmen will liest besser unten weiter)

Der Film beginnt damit, dass uns zwei Polizisten vorgestellt werden, wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Wir haben da auf der eine Seite den gesetzestreuen, alles überwachenden und extrem dienstbeflissenen, aber leider auch Recht tollpatschigen David Starsky. Er nimmt seine Aufgabe sehr genau und so sieht man ihn schon gleich zu Beginn eine wilde Verfolgsjagd auf einen Verbrecher unternehmen in deren Verlauf Starsky wild in der Gegend herum ballert und das Verdeck eines Autos zerstört. Später erfahren wir, dass er das alles nur auf sich genommen hat, weil der Hund von einem Verbrecher ganze sieben Dollar gestohlen hat.

Kurz darauf kommt auch schon unser zweiter Polizist ins Bild. Er streift sich eine Sturmmaske über, bricht mit noch mehr Maskierten bei einem Buchmacher ein, erleichtert ihn flugs um seine Dollars und ist auch schon wieder draußen. Pech für ihn ist, dass er kurz darauf von seinen Kollegen erwischt wird und er in schwere Erklärungsnöte gerät. Natürlich erklärt er die Aktion damit, dass er in einem Undercover Einsatz gewesen wäre. Doch stellt sich heraus, dass er diese Masche schon sieben Mal abgezogen hat.

Das Ende von dem ganzen Desaster ist, dass ihr Captain Dobey sie in ein Team steckt und sie nun fort an zusammen Fälle aufklären müssen. So weit so gut. Zeit gleich ballert ein verärgerter Drogenboss auf seiner Yacht einen stümperischen Gehilfen über den Haufen und befördert ihn in die Tiefen des Atlantiks (oder Ozeans). Man braucht nicht viel Gespür für Filme um herauszufinden, dass Starsky & Hutch den Toten finden und flugs mit den Ermittlungen beginnen. Nach und nach finden sie heraus, dass in ihrem Bay City der Koksdeal des Jahrtausends abgehandelt werden soll. Zu allem Überfluss ist dieses Kokain, welches da auf den Markt geworfen wird, mit den üblichen Mitteln nicht zu erkennen. Analysen ergeben, dass es nichts anderes als Süßstoff ist und Drogenspürhunde springen gar nicht darauf an.

So weit die Story. Die beiden Superpolizisten, wie sie sich fühlen, haben also ihre Ermittlungen begonnen und wie es sich für amerikanische Fimcops gehört nehmen sie diese auch sehr genau vor. Dazu erschießen sie ein gemeingefährliches Pony, steigen mit feinen Cheerleadern ins Bett, koksen sich selber die Birne zu, fahren wie die bekloppten in Kamikazestil durch die Stadt, werden natürlich suspendiert, und kümmern sich ebenso natürlich gar nicht darum, bestechen Informanten und klären schlussendlich auch den Fall auf. Das hört sich jetzt alles einfacher an als es ist, denn die beiden stellen sich nicht unbedingt glücklich an. Aber das gehört nicht mehr zur Story.


//Die Lacher

(Auch hier finden sich noch viele Details zum Film)

Ganz anders als die knallharte Cop Serie von damals präsentiert sich der Film als feucht fröhliche Action Komödie in der die 70er und allerhand anderer Dinge auf den Arm genommen werden. Hin und wieder gelingen echte humorvolle Bestleistungen, aber leider ergehen sich die Lacher all zu oft in müde Klischee behafte Klamauk Comedy. Die üblichen Peinlichkeiten, wie der schwule Verbrecher, der gerne den Bauchnabel von Hutch sehen möchte, gehören da noch zu den besseren und vor allem lustigen Dingen. Während der Tanzcontest, dem sich Starsky unterzieht, schon an Dämlichkeit nichts mehr nachstehen kann. Natürlich heult auch Starsky als sein Partner mit ihm Schluss macht und ganz klar springt er mit seinem Auto ganz am Ende des Films nicht in das Boot, wie vorgesehen, sondern versenkt seinen Traumboliden im Meer. Hinzu kommen lahme Sprüche und prüder Humor der Amerikaner.

Nun hört sich das alles sehr negativ an, was es eigentlich gar nicht sein soll. Die Späße sind allesamt recht witzig und man wird mehr als einmal zum Lachen und Schmunzeln angeregt. Es fehlen eben die ganz großen Brüller, die eine Erfolgskomödie ausmachen sollen und Ben Stiller glänzt in diesem Film lange nicht so sehr wie in „Und dann kam Polly.“ Wie schon erwähnt die meisten Kalauer hat man schon mal irgendwo in anderen Filmen gesehen und sind deswegen eben nicht mehr ganz so lustig.


//Die neuen Darsteller

/Ben Stiller als David Starsky

In gewohnter Souveränität schlüpft Ben Stiller in diese Rolle. Man nimmt ihm sofort den etwas tollpatschigen im Schatten seiner berühmten Polizistenmutter stehenden Polizisten ab. Leider wird der Charakter nicht konsequent durch gespielt. Er wird vorstellt als gesetzestreuer immer auf die Dienstvorschriften pochender Beamter, aber innerhalb von wenigen Minuten passt er sich dem etwas lockeren Auftritt seines Partners an und drückt hier und da mal ein Auge zu. Dennoch eine wie ich finde ordentliche Leistung von Ben Stiller.

Ben Stiller wurde am 30.11.1965 in New York geboren. Das Komiker – Gen wurde ihm quasi in den Wiege gelegt, denn beide Elternteile sind bekannte Comedians in den USA. Sein wirklicher Durchbruch gelang ihm wohl Ende 2000 mit dem Kassenschlager „Meine Braut, ihr Vater und ich.“ und natürlich jetzt erst kürzlich mit der Komödie „Und dann kam Polly.“

/Owen Wilson als Ken Hutchinson

Auch Owen Wilson überzeugt in seiner Rolle, vielleicht sogar noch ein Quäntchen besser als Ben, da sein Charakter von Anfang an eine durchgehende Linie hat. Er ist der coole Machotyp mit dem weichen Kern. Ständig abgebrannt und mit wachen Augen für das schnelle Geschäft. Owen lässt Hutch wirklich aufleben und haucht ihm Leben ein, ohne dabei lächerlich oder tollpatschig auszusehen.

Er wurde am 18.11.1968 geboren und ist eher ein richtiger Schauspieler denn ein Komiker. Er machte sich einen Namen in Actionfilmen wie „Im Fadenkreuz“ oder „Armageddon.“ Doch auch er bevorzugt wohl eher Filme mit komischem Charakter so ist er zu sehen in Streifen wie „I-Spy“, „Zoolander“ oder „Shanghai Noon“.

/Vince Vaughn als Reese Feldman

Er spielt in diesem Film den smarten, sonnengebräunten, ständig von schönen Mädels umlagerten Bösewicht. Er lässt es sich rundherum gut gehen und plant nebenbei den größten Coup, den Bay City jemals gesehen hat. Dabei wirkt er so sehr von sich überzeugt, dass alle Probleme einfach so von ihm abprallen. Auch Vince Vaughn zeigt eine überzeugende Leistung und spielt seine Rolle mit viel Herz und viel Witz. Er bringt den schmierigen Geschäftsmann und Kriminellen reichlich überzeugend rüber.

/Snoop Dogg als Huggy Bear

Der Hund spielt einen Bären. Aufhänger und Überschrift meines Berichtes. Snoop Dogg spielt den Informanten Huggy Bear. Ein gepflegter Kleinganove, der seine Regeln selber aufstellt und dabei so auffällig ist wie ein buntes Huhn in einem Kindergarten. Von allen Darstellern in diesem Film finde ich Snoop wirklich am Besten. Er spielt seine Rolle so überzeugend und ehrlich, dass man sich gar nicht vorstellen kann, dass er jemals was anderes gemacht hat. Die deutsche Synchronstimme passt dabei so sicher, wie es besser nicht sein kann. Eine leichte, fast singende Stimme, die zu dem unbeschwerten Charakter grandios passt. Ich freue mich schon auf den nächsten Film mit Snoop.

/Carmen Electra und Amy Smart als Staci und Holly

Die beiden Damen spielen zwei Cheerleader, die mit unseren feisten Cops ausgehen und mit einem von ihnen schließlich auch ins Bett steigen. Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube es gehört nicht viel dazu ein amerikanisches Cheerleadergirl zu spielen. Man kichert ständig, läuft aufreizend herum und sieht atemberaubend gut aus. Dann lässt man sich noch ein wenig dumm anmachen, geht darauf ein und landet mit demjenigen im Bett. Eben das übliche Klischee. Da ich das nun aufgeworfen habe, muss ich jetzt wohl aufpassen was ich sage, denn Carmen und Amy steht die Rolle. Wie man das nun auffassen will, sei jedem selber überlassen.

/Weitere Rollen

In weiteren Rollen sind zu sehen Juliette Lewis, Chris Penn, George Cheung, Fred Williamson, Jason Bateman, Brande Roderick, Molly Sims, Matt Walsh und G.T. Holme.

(die Auflistung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.)

Der komplette Cast wirkt ausgesprochen gut in ihren Rollen und niemanden kann man wirklich vorwerfen, er habe stümperhaft oder schlecht gespielt.


//Die Regie

Todd Philips ist sicher kein Anfänger in diesem Genre, hat er doch schon Filme wie „Roadtrip“ oder „Old School“ abgedreht. Ein wenig muss man seinen Stil mögen, doch muss man auch dazu sagen, dass ihm gerade bei Starsky & Hutch der Spagat zwischen ernsthafter Story und witzigen Einlagen seiner Cops gelungen ist. Die Story rutscht niemals zur Farce ab und die Kalauer tragen am Rande der Geschichte zum Vergnügen der Zuschauer bei. Mit Starsky & Hutch ist es Todd Philips gelungen eine Actionkomödie zu verwirklichen, bei der man nicht schon nach zwanzig Minuten sowohl an der Dämlichkeit der Bösewichter oder der Cops verzweifelt. Eben herzensgute Unterhaltung, so wie man sich das als Zuschauer im Kino auch wünscht.


//Kurz für die Männer die Prüderie

Wie üblich für amerikanische Filme bekommt man(n) auch in diesem Streifen nichts zu sehen. Zwar verhören Starsky & Hutch eine nackte Cheerleaderin ,aber mehr als ein wenig Busenansatz bekommt man nicht auf die Flimmerwand abgelichtet. Da nützte auch alles Gezeter und Geschimpfe auf den Kameramann, er möge doch bitte einen Meter weiter nach rechts gehen, meiner männlichen Mitkinobesucher nichts. Es muss sich also wie üblich in den Köpfen der Zuschauer abspielen und der Film bleibt jugendfrei.


//Meine Meinung über den Film im Vergleich zu anderen Filmen

Dem Film ist es in jedem Fall gelungen eine alte sehr berühmte Serie in Szene zu setzen und gleichzeitig das Publikum zu unterhalten. Nur sehe ich diesen Streifen eher als einen Abklatsch eines Abklatsches. Wenn ich mir die Story und die Charaktere näher betrachte, so habe ich schnell einen anderen nicht minder bekannten Film vor Augen. Was heißt Film eher Filme. Lethal Weapon. Ich glaube die Macher von Lethal Weapon hatten auch Starsky & Hutch vor Augen, als sie das Drehbuch schrieben. Zwei Bullen, ein Draufgänger der andere gesittet kommen zu dem Vergnügen ein Team bilden zu müssen. Genauso ungern, aber auch sie lernen sich später schätzen. Auch sie werden suspendiert und mit Füßen getreten stehen aber immer wieder auf und auch sie sind knallharte Bullen. Obendrein ist Lethal Weapon aber kein reiner Actionfilm. Der Zusatz Komödie steht den Filmen mindestens genauso gut wenn nicht besser wie Starsky & Hutch von 2004. Klar haben sie nicht den Anspruch für sich erhoben Starsky & Hutch nachzudrehen. Sie wollten ja etwas Neues, eine Mischung aus knallhart und Witz und Humor. Und genau da sehe ich den Fehler in Starsky & Hutch. Eine so berühmte Serie die von der Action und der Coolness gelebt hat zu verballhornen, kann eigentlich nicht Sinn und Zweck der Sache sein. Alleine deswegen nicht, weil man damit nicht alleine steht. Wie viele Klamaukpolizistenfilme mit lustigen Copduos sind in den letzten Jahren in den Kinos gewesen? Man kann sie nicht mehr zählen! Da wäre es doch an der Zeit gewesen der alten Serie ein würdiges Denkmal zu setzen und einen Film zu drehen, der die alte Serie nachempfindet. Es spricht ja auch hier nichts dagegen Witz mit reinzubringen, aber müssen es die flachen Klischeewitze sein? Ich denke eher nicht.

Zu dem wurde für mich am Ende des Films auch noch die letzte Aktie verspielt. Die beiden Oldies treten auf und geben ihr Heiligtum, ihr Auto, an die neuen Starsky & Hutch weiter. Ich fand diesen Auftritt einfach nur albern und man hätte sich ihn sparen können oder sich etwas Kreativeres einfallen lassen können.


//Noch ein Tipp kurz vor Schluss.

An alle diejenigen, die immer fluchtartigst das Kino verlassen, wenn auch nur ansatzweise das Licht angeht, bleibt sitzen. Sie zeigen noch einige schiefgegangene Szenen, die man sich doch auch noch anschauen sollte, schließlich hat man dafür bezahlt.


//Mein Fazit

Diesen Film zu bewerten fällt recht schwer. Ich persönlich fand ihn unterhaltsam und recht ansprechend. Obwohl man die meisten Witze schon irgendwoher kannte, konnte auch ich hin und wieder herzhaft mitlachen. Daher gebe ich dem Film an sich vier Sterne und beurteile ihn als sehenswert. Dennoch könnte man sich überlegen ihn auf Video zu sehen, denn ein wirklicher Musskinofilm ist er nicht. Da die Macher des Filmes, aber, wie ich finde, nicht das aus der Vorlage gemacht haben was sie hätten machen können und lieber einen Film von vielen gemacht haben, ziehe ich einen weiteren Bewertungsstern ab.


//Kleinigkeiten

Es gibt schon die ersten Gimmicks zu diesem Streifen, die ich nicht unerwähnt lassen möchte. Für die absoluten Starsky & Hutch Fans unter Euch:

Hier gibt es ein kleines Rennspiel, wo man mit Starskys Auto durch die Stadt düsen muss und kleine Aufträge erledigen soll. Ganz Nebenbei kann man dabei auch noch was gewinnen:

http://www.prosieben.de/film/specials /starsky_hutch/game/

Und dann noch eine URL, bei der man einen feinen Pinnballtisch ganz im Design von Starsky & Hutch vorfindet. Einfach den Link Spiel anwählen und hinein ins Vergnügen:

http://www.movie.de/filme/starskyand hutch/

Zu den Daten.

FSK ab 12
Länge: 99 Minuten


So nun hoffe ich, dass Euch mein Bericht gefallen hat und wünsche Euch noch einen schönen Morgen, Tag oder Abend.

Eure Hetaere

PS.: Und natürlich freue ich mich über Bewertungen, Kommentare, Verbesserungsvorschläge, Wink mit Zaunpfählen, Euer Vertrauen, Gästebucheintragungen u.v.m
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
mmm000

Ungemein entwaffned und bestechend smart!!

ein Testbericht von 2004-04-16 13:30:26 vom 16.04.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: siehe text...
Nachteile/Kritik: siehe text
Starsky&Hutch

Die legendären TV-Cops der Siebziger erobern das Kino: zum sechsten Mal blödeln Ben Stiller und Owen Wilson hitverdächtig im Duo.

STORY:

Mitte der Siebziger schaute man zu einem Dreamteam in die Röhre. Detective Starsky langte bei bösen Jungs und Junkfood hin, Partner Hutchinson hatte, obwohl eine Art kalifornischer Philosoph, auch einen guten Schlag- nicht nur bei den Frauen. Ihr Captain war ein Choleriker, ihr Informant Huggy Bear ein Zuhälter, der dank der Zensur als Barbesitzer Girls und News an den Mann brachte. Vier Jahre lang war "Starsky&Hutch" Amerikas Top-Copserie, die jetzt, wie schon "S.W.A.T" und "Drei Engel für Charlie", mit neuem Elan wieder aufgelegt wird. Die Kinoversion von Todd Phillips verzeichnet auf die Akkrobatik, die fast jeden aktuellen Actionhelden als Mitglied im chinesichen Staatszirkus ausweist, konzentriert sich auf die Komik, die das neue dynamische Duo generiert. Dabei gibt Ben Stiller als Starsky den giftig engagierten Vorschriftenvertreter, Owen Wilson den Frauenmagneten, der lässig durchs Lben surft. In Huggy Bear hat Snoop Dogg seine Bestimmung gefunden, amüsiert als cooler Kleiderständer mit der stillstischen Exotik der Siebziger, ist aber auch wichtiger Faktor in der Story, die die ungleichen Cops auf ihren ersten gemeinsamen Feldzug führt. Sie müssen einen Mord aufklären und kreuzen dabei die Wege eines Drogendealers, der eineneue, kaum aufzuspürbare Koksvariante im markt verteilt. Weil der Gangster gefährlich ist, die Cops in seinen Augen aber Clows sind, sorgt das für amüsante Spitzen. Witzig auch Stiller als Discoking, der seiner Salsa-Einlage aus ".... und dann kam polly" Konkurenz macht, eine kauzige "East Rider"-Hommage und kurriose Recherchen in Stripteasebar und Knast, wo Komiker Will Ferrell als schwuler Biker Gefallen an Hutchs Bauchnabel findet. Natürlich haben bei der Jagd durch die fiktive kalifornische Metropole Bay City auch Karosserien ab, quitschen die Reifen im Konzert, als die legendäre "Gestreifte Tomate", der Ford Torino der Cops, zum Einsatz kommt. So wird kultige Vergangenheit ins kino geholt-und das Vergnügen serientauglich.


ALLGEMEINE INFOS

fsk: AB 12
Genre: Actionkomödie
USA 2003
Kinostart: 25.03.2004


EIGENE MEINUNG

Dem Film ist es in jedem Fall gelungen eine alte sehr berühmte Serie in Szene zu setzen und gleichzeitig das Publikum zu unterhalten. Nur sehe ich diesen Streifen eher als einen Abklatsch eines Abklatsches. Wenn ich mir die Story und die Charaktere näher betrachte, so habe ich schnell einen anderen nicht minder bekannten Film vor Augen. Was heißt Film eher Filme. Lethal Weapon. Ich glaube die Macher von Lethal Weapon hatten auch Starsky & Hutch vor Augen, als sie das Drehbuch schrieben. Zwei Bullen, ein Draufgänger der andere gesittet kommen zu dem Vergnügen ein Team bilden zu müssen. Genauso ungern, aber auch sie lernen sich später schätzen. Auch sie werden suspendiert und mit Füßen getreten stehen aber immer wieder auf und auch sie sind knallharte Bullen. Obendrein ist Lethal Weapon aber kein reiner Actionfilm. Der Zusatz Komödie steht den Filmen mindestens genauso gut wenn nicht besser wie Starsky & Hutch von 2004. Klar haben sie nicht den Anspruch für sich erhoben Starsky & Hutch nachzudrehen. Sie wollten ja etwas Neues, eine Mischung aus knallhart und Witz und Humor. Und genau da sehe ich den Fehler in Starsky & Hutch. Eine so berühmte Serie die von der Action und der Coolness gelebt hat zu verballhornen, kann eigentlich nicht Sinn und Zweck der Sache sein. Alleine deswegen nicht, weil man damit nicht alleine steht. Wie viele Klamaukpolizistenfilme mit lustigen Copduos sind in den letzten Jahren in den Kinos gewesen? Man kann sie nicht mehr zählen! Da wäre es doch an der Zeit gewesen der alten Serie ein würdiges Denkmal zu setzen und einen Film zu drehen, der die alte Serie nachempfindet. Es spricht ja auch hier nichts dagegen Witz mit reinzubringen, aber müssen es die flachen Klischeewitze sein? Ich denke eher nicht.

Zu dem wurde für mich am Ende des Films auch noch die letzte Aktie verspielt. Die beiden Oldies treten auf und geben ihr Heiligtum, ihr Auto, an die neuen Starsky & Hutch weiter. Ich fand diesen Auftritt einfach nur albern und man hätte sich ihn sparen können oder sich etwas Kreativeres einfallen lassen können.


//Noch ein Tipp kurz vor Schluss.

An alle diejenigen, die immer fluchtartigst das Kino verlassen, wenn auch nur ansatzweise das Licht angeht, bleibt sitzen. Sie zeigen noch einige schiefgegangene Szenen, die man sich doch auch noch anschauen sollte, schließlich hat man dafür bezahlt.


//Mein Fazit

Diesen Film zu bewerten fällt recht schwer. Ich persönlich fand ihn unterhaltsam und recht ansprechend. Obwohl man die meisten Witze schon irgendwoher kannte, konnte auch ich hin und wieder herzhaft mitlachen. Daher gebe ich dem Film an sich vier Sterne und beurteile ihn als sehenswert. Dennoch könnte man sich überlegen ihn auf Video zu sehen, denn ein wirklicher Musskinofilm ist er nicht. Da die Macher des Filmes, aber, wie ich finde, nicht das aus der Vorlage gemacht haben was sie hätten machen können und lieber einen Film von vielen gemacht haben, ziehe ich einen weiteren Bewertungsstern ab.


BITTE DENKT AN DAS BEWERTEN!!!DANKE!!
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Produktbewertung:Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
lordmaster

Starsky und Hutch are back! :-)

ein Testbericht von 2004-04-14 09:49:43 vom 14.04.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: gute Story, guter Zeitraum!...
Nachteile/Kritik: dee geklaut :-)
Hallo liebe Leser und Leserinnen!

Heute gibt es mal einen Bericht zu dem neuen Kino-Film "Starsky und Hutch - Die Zwei stehen ihren Mann" aus dem Jahre 2004 :-) Es handelt sich hierbei um eine leichte Komödie, die ich mir letztens im Kino angeschaut habe.

Allgemeine Daten:

Filmname:
Starsky und Hutch - Die Zwei stehen ihrem Mann
Filmlänge:
101 min.
Produktionsland:
USA
Regie:
Todd Phillips


Handlung / Story:

David Starsky, ein sehr risikofreudiger Cop der aber meist nach Vorschriften handelt, und sein Kollege Ken Hutchinson sind seit neustem Partner geworden. Auch wenn David Starsky ja eine Schwäche für seine Kollegen hat und mit fast gar keinen klarkommt scheint es zwischen den beiden einigermaßen zu klappen. Die beiden werden auf den Kokaindealer Feldman angesetzt, der versucht die Stadt mit seinem neuartigen Kokain zu überschwemmen und ein reicher Mann werden will. Starsky und Hutch machen sich also mit Starskys heißgeliebten Ford Gran Torino auf die Jagd nach diesem Verbrecher... immer mit der Unterstützung von ihrem Kumpel Huggy Bear....

Man darf gespannt sein wie es endet ... :-)


P.S.:

Was mir bei der Suche nach Informationen über den Film aufgefallen ist, es gab 1975 schonmal dieselbe "Art" von Film und zwar auch "Starsky und Hutch" mit Paul Michael Glaser und David Soul in den Hauptrollen. Somit scheint das ganze nur eine einfach Nachmache zu sein, was der normale Kinobesucher gar nicht weiß, sondern denkt das es ein neuer Film sei .. :-) Auch keine schlechte Idee von den Hollywood Produzenten.


Darsteller / Regie:

Ben Stiller als Starsky spielt eine recht überzeugende Rolle des übertriebenen Cops. Ben Stiller scheint ja in letzter Zeit gar nicht mehr aus den Kinos rauszukommen nach ... Und dann kam Polly und Envy jetzt auch noch ein weiterer Film. Aber er ist auf jeden Fall ein sehr guter Schauspieler und eine sehr lustige Figur.

Owen Wilson als Hutch überzeugt auch sehr gut. Er ist sozusagen die etwas schlechtere Seite der beiden. Wilson ist auch ein sehr bekannter Darsteller aus z.b. Shanghai Knights uvm. Eine sehr gute Wahl da er auch ein ziemlich lustiger Darsteller ist.

Vince Vaughn als Kokaindealer ist meiner Meinung nach auch eine gute Wahl. Er überzeugt ganz gut in dieser GangstaBoß Rolle und macht uns allen Angst *G*. Seine letzten Filme waren u.a. Old School der mir sehr gut gefallen hat!

In weiteren rollen findet man: Juliette Lewis, Snoop Dogg, Chris Penn, Terry Crews, Richard Edson uvm.

Regie führt hier ein Mann wie Todd Philips der auch schon Old School und Road Trip gedreht hat. Ein relativ unbekanntes Blatt aber wenn man seine gesamten Filme betrachtet. Aber er hat durchaus was aus diesem Film gemacht!

Meine Meinung / Eindruck:

Also Starsky und Hutch machte für mich einen relativ guten Eindruck. Der Stil des Filmes ist gut in den 70 er Jahren gehalten und wirkt ganz lustig. Jedoch wenn man sich überlegt, dass diese ganzen Idee bloß ein alter Hut ist und es den Film mehr oder weniger schonmal gab ist man irgendwie enttäuscht. Da denkt man, dass sich die Leute mal ne neue Idee einfallen lassen und dann ist es bloß geklaut :-) Aber nun gut. Ich denke trotz diese "Klauens" ist der Film auf Grund seiner Besetzung und seines Humors durchaus sehenswert und von mir gibt es daher ein GUT als gesamte Bewertung! Es sehen bestimmt einige anders oder sind der gleichen Meinung, aber das wird sich zeigen. Im Kino wurde auf jedenfall herzhaft gelacht und ich habe auch gut mitgelacht von daher bin ich doch zufrieden mit dem Film gewesen und kann ihn nur weiterempfehlen! Viel Spaß beim gucken in eurem nächsten Kino!!!

Euer Lordmaster

P.S.

An alle Frühaufsteher im Kino. Sitzen bleiben!! Es kommen in der Regel noch einige Verpatzte Szenen aus dem Film die doch ziemlich lustig sind!
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
DieEine

Das Comeback der Buddy-Cops

ein Testbericht von 2004-04-09 14:06:36 vom 09.04.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: sehr witzig, hervorragende Schauspieler, an keiner Stelle langweilig...
Nachteile/Kritik: -
Sie sind wieder da! Die legendären Buddy-Cops David Starsky und Ken "Hutch" Hutchinson schaffen 30 Jahre nach ihrem ersten Serienauftritt endlich den Sprung auf die große Kinoleinwand.
Für die Originalbesetzung Paul Michael Glaser und David Soul hat es zwar nur zu einer kleinen Nebenrolle gereicht, aber Ben Stiller und Owen Wilson erweisen sich als ebenbürtige Nachfolger.

Obwohl ich das Original nicht kenne, kann ich dies einfach behaupten und warum ich das einfach mache, könnt ihr im Folgenden nachlesen.

_Die Story
**********

Starsky (Ben Stiller) ist einer der gewissenhaftesten Polizisten in ganz Bay City. Etwas steif nimmt er seinen Dienst Tag für Tag wahr und bringt Verbrecher zur Strecke. Dabei verbraucht er mehr Partner als der Monat Tage hat, was Polizeichef Dobey (Fred Williamson) ganz und gar mißfällt.
Auch die locker-leichte Art von Detektive Hutch (Owen Wilson), der Gesetze nicht immer ganz so ernst nimmt, passt Dobey nicht in den Kram. Als beste Lösung sieht er den Zusammenschluß der beiden schwarzen Polizei-Schafe und so macht er sie kurzerhand zu Partnern.

Bei ihrem ersten gemeinsamen Fall haben sie es direkt mit Mord zu tun, denn an die Küste von Bay City ist die Leiche eines Mannes gespült worden. In der Jackentasche des Toten finden sie die Visitenkarte von Reese Feldmann (Vince Vaughn). Was Starsky & Hutch zunächst nicht wissen ist, dass der Lebemann Feldmann Drogendealer ist und kurz davor steht den Big-Deal zu landen, hat er doch eine Art Kokain entwickelt, das völlig geruchslos ist und geschmacklich eher an Süßstoff erinnert als an Drogen.
Feldmann erklärt den Fund der Visitenkarte damit, dass der Tote, er hieß Terrence Meyers, Hilfe bei ihm und seine Organisation zur Rehabilitierung Strafgefangener gesucht habe. Er rät den beiden Cops bei Meyers´ Freundin Heather (Brande Roderick) nachzufragen.
Diese gibt sich sehr freizügig und auch freigiebig und überlässt Starsky & Hutch eine alte Jacke von Terrence, die ein besonderes Muster aufweist.

Mit der Jacke gehen Starsky und Hutch zu Hutchs Untergrund-Informanten Huggy Bear (Snoop Dogg), der sie als Machwerk von Big Earl, einem Gefängnis-Insassen mit zweifelhaften sexuellen Vorlieben, identifiziert.
Neben diesem Tipp erzählt Huggy Bear auch noch, dass er von Feldmans Dealer-Tätigkeit weiß und dass in den nächsten Tagen der Big-Deal über die Bühne gehen soll und genau das wollen Starsky & Hutch verhindern.

_Allgemeines
************

Darst eller: Ben Stiller, Owen Wilson, Vince Vaughn, Snoop Dogg, Carmen Electra, Juliette Lewis
Regie: Todd Phillips
Drehbuch: Todd Phillips, John O´Brien
Produktion: William Blinn
Verleih: Buena Vista
Länge: 99 Minuten
FSK: 12 Jahre

_Meine Meinung
****************

Ich bin zu jung, um das Original zu kennen und ich hab mir auch die diversen Wiederholungen nicht angesehen. Ich vermute auch mal, dass ich "Starsky & Hutch" nicht unbedingt hätte sehen wollen, wenn ich keine Einladung dafür bekommen habe, aber ich bin froh, dass ich mir den Film angesehen habe, denn ich habe mich wirklich köstlich amüsiert im Kino.

"Starsky & Hutch" ist cool, schräg und schrill, denn neben der Action steht der Humor an erster Stelle.
Hier sorgt vor allem die Figur des Big Earl für einige Lacher. Er sitzt im Gefängnis und will nur Informationen rausrücken, wenn er Hutchs Bauchnabel sehen kann - sehr abgefahren. Noch mehr Aktionen dieser Gefängnis-Ermittlungen bei Big Earl sieht man später bei Polizeichef Dobey, wo der Witz eben wieder aufgegriffen wird.

Doch trotz allen Witzes, hat Regisseur Todd Phillips es geschafft die 70er Jahre sehr authentisch darzustellen und die Zeit nicht mit übertrieben schrillen Outfits ins Lächerliche zu ziehen, wie man es von Filmen, die in diesem Jahrzehnt spielen, eigentlich gewohnt ist.
Da tritt keiner mit ultraweiten Schlaghosen oder Lurex-Glitzerhemden auf, alles ist ganz dezent und man kann sich während des Films voll auf die Darsteller konzentrieren und die sind wirklich exzellent. Vor allem Snoop Dogg hat hier seine Paraderolle gefunden.
Eigentlich mag ich Snoop Dogg nicht (weder als Rapper noch als Schauspieler oder Selbstdarsteller), aber man hätte keinen besseren als Huggy Bear besetzen können.
70er Jahre Feeling kommt auch bei der "Saturday Night"-Tanzeinlage von Starsky auf. Dieser hat sich nämlich aus Versehen eine gehörige Portion Süßstoff-Koks in den Kaffee geschüttet und dreht in einer Diskothek völlig ab. Hier kommt ganz stark die albern-komische Art von Ben Stiller zum Ausdruck, auf die ich während des ganzen Films gewartet hatte.

"Starsky & Hutch" ist an keiner Stelle langweilig, es folgt ein Witz dem anderen und jede neue Situation birgt eine neue Komik. Es ist schade, dass die 99 Minuten so verdammt schnell vorbeigehen, aber die Vorfreude auf einen zweiten Teil ist ja auch was schönes.

_Mein Fazit
***********

Alles, was Fans an der Serie begeisterte und wofür die Serie über viele Jahre hinweg geliebt wurde, fehlt auch im Kinofilm nicht. Da wäre neben der etwas zwielichtigen Person des Huggy Bear (großartig: Snoop Dogg) auch andere skurrile Charaktere und selbstverständlich auch die "rote Tomate", Starskys feuerroter Ford Gran Torino.

"Starsky & Hutch" ist große Kinounterhaltung für Jedermann, denn man muss das Original nicht kennen, um das Remake zu lieben.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Bocksman

Filmkritik Starsky & Hutch - Nur ein 70er-Kinoaufguss oder doch spannende Kinounterhaltung?

ein Testbericht von 2004-03-30 01:40:52 vom 30.03.2004
Empfehlung: ja
Wer kennt sie nicht? Starsky & Hutch. Das Polizistenduo der 70er Jahre mit hohem Unterhaltungsfaktor. Dave Starsky und Ken „Hutch“ Hutchinson schufen Mitte der siebziger ein völlig neues Bild eines Cops, in einem zur damaligen Zeit beliebten Serienformat. Sie ließen kein Zote aus und die zum Teil unorthodoxen Methoden ihrer Verbrechensbekämpfung ließen den Zuschauer gerne einmal schmunzeln.
In der Zeit von 1975 – 1979 avancierte die Serie, von der 88 Folgen abgedreht wurden, zum Kult. Nicht nur die hohen Einschaltquoten symbolisierten die Beliebtheit der Serie, sondern auch die Nominierung für den Golden Globe in der Rubrik „beste TV-Serie Drama“ im Jahre 1978. Obwohl die Serie 1979 in den USA offiziell abgesetzt wurde, behielt sie bis heute eine große Fangemeinde und wird immer wieder ausgestrahlt.

Nun soll auch diese Serie, 25 Jahre nachdem ihre letzte Folge über den Bildschirm flimmerte, ihr Kinodebüt feiern. Das dieser neue Kino-Trend eigentlich ein profitable und Zuschauer anziehende Sache ist, wurde von dem Film „3 Engel für Charlie“, von dem letztes Jahr sogar noch ein zweiter Teil in die Kinos gebracht wurde, eindrucksvoll bewiesen.

Mit Ben Stiller alias Dave Starsky und Owen Wilson alias Ken Hutchinson wurde für diesen Film zudem noch ein eingespieltes und erfolgreiches Schauspielerduo verpflichtet wie es die beiden Serienhelden kaum besser besetzen könnte. Snoop Dogg spielt großartig die Rolle als Huggy Bear, eine Art Vermittler zwischen Untergrund und Polizei und auch Vince Vaughn, welcher den bösen und mächtigen Drogenboss Reese Feldmann spielt überzeugt in seiner Rolle.

Die Story des Films ist typisch für die Polizistenserien der 70er Jahre. Mitte der Siebziger im sonnigen Bay City: Ein korrupter Drogenboss mit Mädels, Yacht und ner Menge Kohle erschießt einen seiner Handlanger, der den Absturz eines Flugzeuges voller Kokain zu Verantworten hat. Starsky, der trottelige aber pflichtbewusste und vorschrifttreue Cop und Hutch, der Sunnyboy, dem sämtliche Vorschriften an seinem coolen Hintern vorbei gehen werden von Polizeichef Dobey dazu verdonnert von nun an zusammen auf Verbrecherjagd zu gehen, dass sie selbiges in vergangener Zeit eher Schlecht als Recht getan haben ist der Grund hierfür. So fällt den beiden jener Drogenmord in die Hände und sie beginnen auf kurioser Art und Weise mir den Ermittlungen und strapazieren hierbei die Lachmuskeln des Zuschauers. Durch einen Zufall geraten sie an den besagten Drogenboss Reese Feldmann, der gerade damit beschäftigt ist ein Kokain zu entwickeln, welches unaufspürbar und nach außen wie Süßstoff scheinen soll. Dieses Kokain will er dann in naher Zukunft mit einem Millionen Deal an den Mann bringen. Wie Starsky & Hutch diesem Deal auf die Spur kommen und ihn verhindern wollen und wie ihnen der außergewöhnliche Huggy Bear dabei hilft wird in den 95 Minuten Film auf durchgeknallte und urkomischer Art und Weise, verpackt im 70er Jahre Style, gezeigt.

Fazit: Diese Liebeserklärung an die Siebziger ist Kinounterhaltung pur. Obwohl Regisseur Todd Philips („Road Trip“, „Oldschool“) sein Werk haargenau an das Format der Serie angepasst hat, ist der Ablauf des Films keinesfalls kalter Kaffee. Gerade durch die authentische Seventies Verpackung, mit sportlichen Autos, Hawaii Hemden und engen Jeans sowie Bonanza-Fahrrädern und Afro-Frisuren weiß der Film den Zuschauer zu unterhalten und das „Was für eine tolle Zeit“-Denken hervorzurufen. Dieser Film kann seinem Serienvorreiter in Sachen Kult und Humor auf alle Fälle das Wasser reichen und beschert ein spaßiges Kinoerlebnis.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
danvoh

...Wo Humor auf einen Klassiker trifft...

ein Testbericht von 2004-03-24 15:23:29 vom 24.03.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: Witzig, Versetzt den Klassiker noch mal ins Rampenlicht...
Nachteile/Kritik: Musik
Starsky und Hutch (2004)




Liebe Ciaoaner oder einfach nur Leser.

Als ein absolut begeisterter fan der alten Kabel 1 Filme, die unter anderem
“ Ein Colt fuer alle Faelle “ , „ Chips “, „
Die Zwei “ und viele andere mehr beinhalten, konnte ich dem
diesjaehrigen Filmhighlite im Maerz ueberhaupt nicht mehr abwarten.
Schon Wochen vor dem Kinostart reservierte ich mir meine ganz persoenliche
Karte um die Premiere auch ja nicht zu versaeumen!!
Dann, in der Nacht von Freitag auf Samstag war es endllich so weit...
Mit einer absoluten Bestbesetzung und einem unheimlich guten Duo kam eine
Neu-Verfilmung der alten 70’ serie „ Starsky and Hutch “ auf
die Kinoleinwand.

Dieser Film sollte den alten „ Klassiker “; nicht nur zurueck in
die Einnerungen aller Fans holen, nein er sollte auch die juengere
Generation
in die vergangenen 70’er Jahre verzaubern.
Viele der Jugendlichen kennen die von dem 3 September 1975 - 21 August
1979 laufende TV serie wohl nicht mehr, waehrend die aelteren unter uns
immer noch mit einer Traene im Auge an die beiden Cops zurueckdenken.

Nun will ich aber nicht allzu Tief in die Vergangenheit zurueckgreifen und
vielmehr von dem Film berichten.....


<~< £ >~> Darsteller <~< £ >~>

Die starbesetzung geht gleich mit den beiden Hauptdarstellern los.
In den Rollen von unseren beiden Cops hat der Regisseur wohl nicht lange
Suchen muessen::

David Starsky..........Ben Stiller
Ken Hutchinson.......Owen Wilson

Huggy Bear.............Snoop Dogg
Captain Doby..........Frank Williamson

Reese Feldman........Vince Vaughn
Kitty.........................Juliette Lewis

Friday.......................Jason Bateman
Satci..........................Carmen Electra


Regisseur..................William Blinn ( ebenso der Regisseur von „
Road Trip “ und „ Old School “ )

Nach der originalen Story von Stevie Long und John O’Brien.
Musik von Theodore Shapiro

Wie also jeder lesen kann ist es nicht nur mit dem absolut lustigem Ben
Stiller ( Verrueckt nach Mary ), sondern auch mit Owen Wilson ( I Spy ).
Ausserdem spielt der Rapper Snoop „ Doggy “ Dogg eine absolut
tragende Rolle. Erwaehnungswert ist noch die sexy Carmen Electra, die ihren
Sex-appeal auch diesmal sehr ueberzeugend rueberbringt.

Ah Ja. Die Spieldauer betraegt ungefaehr 100 min!!


<~< £ >~> Zur Story <~< £ >~>


__Bay City in den 70’__.

Ken „ Hutch “ Hutchinson ist ein eigentlich cleverer und mit einem
guten Instinkt gewappnete Cop, der nun mehr als lange auf der erfolglosen
Spur bleibt.
Dave Starsky hingegen, dessen Mum einer der besten Cops von Bay City war ist
ein etwas zu langsam denkender Cop, der seine Partner schneller wechselt,
als sein 74’ Ford Torino fahren kann.
Um die beiden nun „ aussergewoehnlichen “ cops ein wenig unter den
einen Hut zu bekommen, hat der Polizeichef von Bay City die ideale Loesung:
Er laesst die zwei seiner groessten Probleme zusammenarbeiten, um den
Schaden, den sie anrichten moeglichst gering zu halten.
Nun, ist es Schicksal, das die beiden ihren ersten gemeinsamen Arbeitstag
gleich mit einem Missgeschick beenden. Und wie es nicht anders kommt, werden
sie von ihrem Chef verdonnert und die ganze Polizei-station kann nur ueber die
beiden lachen.

Als genau diese beiden jedoch auf die Spur des in einem Drogenkomplotts
verwickelten Reese Feldman stossen, erwacht in beiden ein bisher noch unentdeckts
Talent. Sie ermitteln ungemein, um den Verbrecher Reese Feldmam schnappen zu
koennen und nun endlich auch mal im Mittelpunkt des Geschehens stehen zu
koennen.
Nebenbei machen sich die beiden natuerlich auch als absoulte Faruenhelde
aus, indem sie mit zwei absolut charmanten Cheerleaderinnen zu einem Club gehen.
Nur hat leider Starsky vorher schon eine menge an Koks genommen. Dies macht
das ganze Treffen jedoch noch umso fantastischer.

Ein alter Freund Hutches , der Informant Huggy Bear, hilft den beiden, die
waehrend ihrer Dienstzeit die verschiedensten Methoden anwenden um das
Komplott aufzudecken..........



Der Film hat einen ungemeinen Spassfaktor insich. Der Regisseur hat eine
absolut fantastische Seite von Satrsky und Hutch entwickelt, so dass es keine
langweilige Szene gibt.
Den Grossteil des Humors liefert Starsky, da er der jeniege ist, der nicht
nur zum Pferdemoerder wird, nein er mischt auch noch unwissend Kokain in
seinen Tee und liefert sich einen Tanzwettbewerb in einem Club.
Hutch hingegen vergnuegt sich, waehrend Starsky seinen Rausch ausschlafen
muss, mit den beiden huebschen Cheerleaderinnen.

Wenn „ der Blonde “ und „ der Lockige “ wieder auf Jgd gehen kommen sie dem
Raetsel immer naeher und werden schliesslich die Helden der Polizeistation.
Wie lang fragt sich.........


<~< £ >~> Bild und Ton <~< £ >~>


Was mir im ganzen Film besonders gut gefallen hat ist die Kameraposition. Da
ich eigentlich normalerweise nie auf die Kameraposition achte, fiel mir
dieses mal jedoch auf, wie gut sie getroffen wurde.
Man hatte nie das Gefuehl zu weit vom Geschehen weg zu sein.
Es kam immer eine absolut raeumliche Naehe zu Starsky und Hutch rueber, was
um die Chaaktere moegen zu muessen auesserst wichtig erscheint.
Auch war es immer recht farbenfreudig. Die ist ja das eigentlich Zeichen der
70’.
Besonders der Ford glaenzte immer in einem „biestigen rot“.

Die Musik ist erwartungsgemaess im normalen Starsky und Hutch stil. Die
Verfolgungsszenen dramatisch und der Rest einfach nur flippig.
Ich koennte mir aber nicht vorstellen den Soundtrack zu dem Film zu kaufen,
da er nicht so ueberzeugend ist. Ein Soundtrck muss fuer mich immer staerkere
emotionen hervorrufen.
Das war in diesem Film leider nicht der Fall. Schade eigentlich!!!!


<~< £ >~> Fazit <~< £ >~>


Alles in allem bereue ich es ueberhaupt nicht, die lange Zeit bis zum Start
abgesessen zu haben. Ich kann es nicht anders sagen. Der Film ist einfach
nur klasse!!!!!

Die Darsteller sind einfach nur ideal ausgesucht worden und die Kulisse
erweckt den originalen Starsky and Hutch stil. Zudem hat mih neben den witzen das
Auto am meisten fasziniert.
Auch wenn die Filmmusik nich allzu ueberzeugend ist es ein Meiserwerk. Man
kann den Film nicht mit „Der Herr Der Ringe“ vergleichen, da dieser ein
absoluter Traum ist, jedoch kann ich den Film nur fuer diejeniegen empfhelen, die
sich vom Alltagsstress erholen wollen oder einfach nur mal wieder ins Kino
gehen um lachen zu koennen. Zudem erwartet die wahren „Starsky und Hutch“ fans
eine kleine bonus-ueberraschung.


Da ich mich ja bekannterweise in Grossbritanien aufhalte habe ich den Film
auch auf englisch gesehen. Ich hatte aber keine Verstaendnissprobleme,so dass
dies keine Auswirkungen auf das ergebniss hat.
Hab emit 3’20£, mit einer Student-card allerdings, auch nicht allzu teuer bezahlen muessen!!!


Danke an alle fuers Lesen und Bewerten und viel gruesse aus stoke,

danvoh(c) fuer ciao und yopi am 24.3.04
...
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