Stephen King's The Stand - Das letzte Gefecht Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Bewertung 4.9 von 5
von 100% aller Autoren empfohlen (6/6).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
schöner Film, nah am Buch!
Eine gelungene Kombination aus Elementen des Horrors, des Abenteuers und der Romantik | Der berühmte Kampf Gut gegen Böse | Das häufige Auftreten des "Meisters" Stephen King!
Sehr interessant, unterhaltsam
Kings Geschichte, mit Abstrichen die Schauspieler, immer noch einigermaßen dichte Atmosphäre
Wunderbare Story mit sehr guten Darstellern!
Nachteile/Kritik
Nur 4:3 und Dolby Digital 2.0 (da TV-Produktion)
Dauert mit knapp sechs Stunden einfach zu lange
Sehr viel oberflächlicher als das Buch, keine Extras, miserable Bildqualität
Nichts!
-nichts für Menschen mit schwachen Nerven
Stephen King's The Stand - Das letzte Gefecht (DVD) am günstigsten bei:
Nachdem mein Mann mal wieder „The Stand“ von Stephen King anschauen wollte, da er sich nicht mehr so recht an das Ende erinnern konnte, haben wir die Kassetten mal wieder raus geholt und uns diesen Hammer-Film mal wieder angeschaut. Wir haben ihn aber auf 4 Mal gesehen, da er uns für eine abendliche Session dann doch zu lang war ;-). Man kann den Film auf Deutsch auf 2 Kassetten erwerben, als DVD ist er glaub ich zumindest auf Deutsch noch nicht raus gekommen, auf Englisch schon. Für die Kassetten darf man etwa 25€ hinblättern.
STORY
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Nachdem in einem amerikanischen Forschungslabor der Armee bekannt wird, dass ein schwerer Virus frei geworden ist, flieht der Wachmann, Charles Campion in heller Panik mit seiner Familie. Irgendwann erliegt er doch den Folgen des Virus und seine Fahrt endet in einer Tankstelle in Arnette, Texas, nachdem er bereits durch mehrere Bundesstaaten geflüchtet war.
Da die Regierung bis dahin natürlich versucht hat den Vorfall zu vertuschen kann sich der Virus erst einmal ungehindert ausbreiten, da keiner weiß, was dem armen Mann und seiner Familie gefehlt hat.
Kurz nach diesem Vorfall erkranken jedoch etliche Menschen an einer seltsamen Erkältung und alle Leute, die zu dem Zeitpunkt des Vorfalles in der Tankstelle waren, werden mit ihren Familien, von Militäreinheiten in Sicherheitsanzügen weggebracht und in ein Seuchenzentrum in Atlanta evakuiert. In der Presse wird die neue Seuche „Captain Trips“ genannt und heruntergespielt, um eine Panik zu vermeiden. Nach und nach sterben jedoch alle Leute, die in das Seuchenzentrum gebracht worden waren und selbst das das Personal bleibt nicht verschont. Einzig und allein Stu Redman, der von Anfang an keinerlei Anzeichen einer Erkrankung zeigte, scheint immun zu sein und überlebt schließlich auch als Einziger an diesem Ort. Er macht sich auf den Weg und trifft auf einen älteren Mann namens Glen Bateman, der mit seinem Hund in seinem zu Hause sitzt und malt. Bei ihm bleibt er eine Weile, bis die nächsten beiden dazu stoßen…
…die nächsten beiden sind Frannie Goldsmith und Harold Lauder. Fran musste ihren Vater bereits begraben, da auch er an der Grippe gestorben ist. Larry ist seit langer Zeit unsterblich in Fran verliebt, die seine Liebe aber nicht erwidert. Nachdem aber jetzt niemand anderes mehr da ist, sieht er seine Chance gekommen und macht sich gemeinsam mit ihr auf den Weg. Erst will sich Larry zwar nicht Stu und Glen anschließen, da er in Stu einen möglichen Konkurrenten sieht, aber letztendlich lässt er sich doch überzeugen.
Da wäre noch der taubstumme Nick Andros, der zusammen mit einer Gruppe Banditen, die ihn überfallen hatten im Gefängnis war, nachdem die Grippe ausgebrochen war. Er wurde dort als Hilfssheriff eingestellt, nachdem der wirkliche Sheriff auch an der Grippe erkrankte. Selbst als alle anderen der Grippe erliegen, bleibt er gesund, öffnet aber noch die Zellentüren, bevor er sich weiter auf den Weg macht. Er trifft unterwegs auf den etwas zurückgebliebenen Tom Cullen, der später im Verlauf des Filmes noch eine ganz wichtige Rolle spielen wird, aber das will ich nicht verraten…
Der letzte an
dieser Stelle erwähnenswerte wäre Larry Underwood, ein Musiker, der der auch immun ist und in New York zwischen den vielen Leichen Nadine Cross entdeckt hat, mit der er seine Reise fortsetzt. Was er zu diesem Zeitpunkt noch nicht weiß ist, dass Nadine seine Träume nicht teilt und er ahnt auch nicht, dass sie einen Grund hat, warum sie ihm nicht körperlich näher kommen will…
…jetzt fragen sich alle, wohin wollen sie denn alle??? Komischerweise hatten alle nämlich den gleichen Traum von einer 106 Jahre alten Frau namens Mutter Abigail, in Hemingford Home (Nebraska), zu der sie kommen sollen. Danach ziehen sie aus Platzgründen weiter nach Boulder, wo jeder sein eigenes Haus bekommt. Sie wählen einen Rat, der die Beschlüsse fasst und treffen erste Pläne über das weitere Vorgehen…
Dieser Teil der Überlebenden und alle, die sich einer der Gruppen anschließen um zu Abigail zu reisen, stellen den guten Part im letzten Gefecht dar. Aber wie wir alle wissen gibt es das Gute nicht ohne den bösen Gegenpart.
Es haben sich auch etliche Leute zusammen gefunden, die von der anderen Seite geträumt haben. Hier ist es ein Mann namens Randal Flagg, der alle überlebenden Verbrecher und Kleinkriminelle zu sich beruft, ebenfalls indem er ihnen in ihren Träumen erscheint, oder sie persönlich rekrutiert, wie z. B. seinen engsten Vertrauten, Lloyd Henreid, den er eigens aus dem Gefängnis befreit, damit er ihm bedingungslos dienen soll.
Auch der „Trashcan Man“ hat die Stimme seines neuen Herren vernommen, in dessen Rat er eine hohe Stellung einnehmen soll. Er tut das, was er am, besten kann, Brandstiften …
Der Treffpunkt dieser Gruppe ist die Glitzerstadt Las Vegas.
Beide Seiten sammeln sich und alles bereitet sich vor zum letzten Gefecht – Gut gegen Böse – ob wie so oft das Gute siegen wird verrate ich natürlich nicht.
FILMINFOS
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Titel Deutschland: The Stand - Das letzte Gefecht
OT: The Stand
Genre: Horror
Land: USA
Jahr: 1994
Regie: Mick Garris
Drehbuch: Stephen King
FSK 16
Video Deutschland: 1995-01-19
TV-Erstsendung USA: 1994
Laufzeit Video: 347 Minuten
Anbieter: Warner Home Video
DARSTELLER
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Gary Sinise (Stu Redman), Molly Ringwald (Frannie Goldsmith), Rob Lowe (Nick Andros), James Sheridan (Randall Flagg), Laura San Giacomo (Nadine Cross), Ruby Dee (Mutter Abigail), Ossie Davis (Judge Farris), Miguel Ferrer (Lloyd Henreid), Corin Nemec (Harold Lauder), Matt Frewer (Trashcan Man), Adam Storke (Larry Underwood), Ray Walston (Glen Bateman), Bill Fagerbakke (Tom Cullen), Shawnee Smith (Julie Lawry)
Im Großen und Ganzen haben mich wirklich alle Darsteller überzeugt. Vor allem sind ja auch ziemlich bekannte Namen dabei, wie Rob Lowe (*17.03.1964, Charlottesville, Virginia, USA) (den fand ich als Kind immer ganz süß ;-)), der auch schon in Filmen, wie „St. Elmo´s Fire“ (1985) oder „Wayne´s World“ (1992) mitgewirkt hat und hier brillant die Rolle des Taubstummen spielt, was ich für äußerst schwierig halte. Er muss immer glaubhaft rüberbringen, dass er nur versteht, wenn er von den Lippen abliest und sich selbst mit Gestik und einem kleinen Schreibblock verständigen.
Auch Stu, verkörpert von Gary Sinise (*17.03.1955, Blue Islan, Illinois, USA, Filme: „Von Mäusen und Menschen“(1992), „Miles from home (1988)) spielt wirklich überzeugend, er wirkt in keiner Szene irgendwie gekünstelt.
Larry wird gespielt von Adam Storke (andere Filme: „Pizza, Pizza“ (1988), „Der Tod steht ihr gut“ (1992)) auch hier wurde die Rolle perfekt besetzt. Stroke sieht so aus, wie man sich einen jungen verrückten Musiker vorstellt und bringt die Rolle des kleinen Rebellen mit Herz auch gekonnt rüber.
Wichtig sind auch noch die Rollen des Guten und des Bösen. Hier hätten wir zum einen die Verkörperung des Bösen überhaupt, Randal Flagg, der bei Stephen King alles darstellt, was Übel und Schlecht ist, nicht nur in unserer Welt sondern zu jeder Zeit, in jeder Welt. Dargestellt wird dieser Part von James Sheridan (Andere Filme: „Stanley und Iris“ (1990), „Das Haus am Meer“ (2001)). Ich denke, auch wenn ich den Darsteller zuvor nicht kannte, dass die Wahl gut getroffen ist. Hierbei trägt vielleicht auch die gute Maske ihren Teil bei, aber eine Schönheit ist er nicht gerade und kann einen doch einen schrecken einjagen, wenn er live vor einem stehen würde.
Ihm entgegen steht Ruby Dee als Mutter Abigail (andere Filme: „Katzenmenschen“ (1982), „Im Sumpf des Verbrechens“ (1995)) eine schwarze, alte Frau, die sehr gottgläubig ist und trotz ihrer körperlichen Gebrechlichkeit doch irgendwie Stärke zeigt. Eine faszinierende Frau, wirklich überzeugend!!
Was meinem Mann gleich noch aufgefallen war, ist die Rolle des Harold Lauder, weil er von Corin Nemec gespielt wird, den man hier wahrscheinlich am ehesten (wie mein Mann auch) aus der Serie „Parker Lewis“ (1990) kennt, den er da verkörperte. Ich finde ihn auch als perfekte Besetzung für die Rolle des ungeliebten, pickligen Teenagers, der unsicher ist, wenig von sich selbst überzeugt, weil er bereits als Kind von den anderen nur gehänselt wurde und letztendlich völlig frustriert ist…
Natürlich ist auch die Rolle des Tommy eine sehr schwierige, ich denke es ist nicht leicht, einen geistig gestörten überzeugend zu spielen. Ich denke hier nur an die Rolle des Leonardo Di Caprio in „Gilbert Grape“ (die einzige Rolle, die ihm wie auf den Leib geschrieben war ;-) ), aber ich schweife ab…wie gesagt, hier gelingt es Bill Fagerbakke wirklich zu überzeugen. Man erkennt die Unsicherheit eines kleinen Kindes in dem kräftigen Männerkörper – einfach genial!
Wirklich, alle anderen Charaktere sind auch wirklich überzeugend, aber bei der Menge der Darsteller würde das den rahmen des Berichtes sprengen, wenn ich jeden einzeln vorstellen wollte.
MEINE MEINUNG
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Ich hatte zuerst das Buch gelesen und muss sagen, dass ich nicht gedacht hätte, dass es möglich wäre diese Thematik überhaupt filmisch umzusetzen. Die vielen Leichen, annähernd die gesamte Erdbevölkerung ausgelöscht! Auch der Aspekt, dass die Handlung zu Beginn in mehreren Strängen verläuft, bis sie zu einer Haupthandlung zusammenfindet ist wirklich gut umgesetzt ohne, dass man den Zusammenhang verliert. Schön sind die Zwischensequenzen der Träume der Einzelnen Überlebenden. Jeder sieht Mutter Abigail und erfährt von ihr, wohin er ziehen soll, im Gegenzug sieht er aber auch das Böse, dass sich ihnen mit aller Macht in den weg stellen will, sich aber nie konkret zeigt und erst einmal vage bleibt. Diejenigen, die jedoch zur bösen Seite tendieren sehen das Böse in Form von Randal Flagg, der ihnen in ihren Träumen, wie bei seiner Auserwählten Nadine erscheint, oder wirklich in Erscheinung tritt, wie bei der Befreiung seines engsten Vertrauten Lloyd. Auch die Umsetzung der Standorte von Gut und Böse ist gelungen. Mutter Abigail lebt in einem Farmhaus, mit dem großen Maisfeld vom Haus, alles sehr idyllisch und auch die Stadt Boulder, in die sie anschließend weiter ziehen macht einen sehr gemütlichen Eindruck. Flagg dagegen lässt sich in der Glitzermetropole Las Vegas, inmitten von Lichtern, Lärm und Trubel mit seinen Gefolgsleuten nieder.
Gefallen hat mir auch die Umsetzung der Sache mit dem Raben. Der Rabe ist sozusagen immer das Auge Flaggs, durch ihn sieht er alles und weiß jeden Schritt seiner Gegner im Voraus. Er tritt zuweilen auch durch ihn in Erscheinung, als bösartige Vision, um seinen Willen zu verkünden.
Was mich von der ersten Minute an überzeugt hat, ist die Filmmusik. Der Film beginnt bereits mit einem äußerst starken Titel: „Don´t fear the Reaper“ ich glaube von Blue Oyster Cult oder das Lied, dass Lary selbst am Auto auf der Gitarre spielt und singt: „Eve of destruction“ von Barry McGuire, eines meiner Lieblingslieder!!
Auch die Wahl der Schauspieler ist echt 1A! Aber dazu habe ich oben schon genug geschrieben glaube ich. Erwähnenswert ist vielleicht noch, dass Stephen King wie in so vielen seiner Filme auch wieder eine Nebenrolle spielt. Er nimmt Nadine unterwegs mit und schließt sich auch der Gruppe um Mutter Abigail an.
Es gibt zwar nicht viel Blut, was aber an der Qualität nichts mindert, sondern im Gegenteil, das ganze erhält einen schleichenden Horror…Auch die Masken sind wirklich fantastisch, die vielen Leichen sehen zum Teil schrecklich entstellt aus und Randal Flagg, der sich vom langhaarigen Mann (der zwar auch als Mann, meiner Meinung nach nicht sonderlich ansehnlich ist) in die gehörnte Bestie verwandelt.
Um das Ganze nicht noch unnötig in die Länge zu ziehen will ich nur noch abschließend sagen, dass ich denke, man hätte das Buch nicht besser umsetzen können und der Film ist trotz, oder gerade wegen seiner Länge äußerst gut gelungen. Manche Teile mögen sich zwar etwas ziehen, aber wenn mir das von dem Buch richtig in Erinnerung ist, war es da genauso, aber auch das wird eigentlich nie wirklich langweilig. Am Stück wird man diesen Film wohl kaum anschauen, bei der gigantischen Länge von 374 Minuten, aber ich denke das ist auch nicht unbedingt nötig.
Ich kann den Film nur empfehlen
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Das Ende der Welt ist erst der Anfang
ein Testbericht von Icedragon28072009-06-26 11:10:55vom 26.06.2009Empfehlung: ja
Vorteile: -Spannung
-Schauspieler...Nachteile/Kritik: -nichts für Menschen mit schwachen Nerven
Nachdem ich das neueste Buch von Stephen King gelesen hatte, hatte ich auch Lust mal wieder ein paar Verfilmungen zu seinen Büchern zu sehen. Leider umfasst meine heimische Vidiothek noch sehr wenig dieser Filme, aber ein paar Klassiker haben es dann doch schon bis zu mir geschafft. Gruseln kann man sich auf jeden Fall bei allen.
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Eckdaten:
Tit el: The Stand - Das letzte Gefecht (das Ende der Welt ist erst der Anfang)
nach einem Roman von: Stephen King (er hat auch das Drehbuch geschrieben)
Regie: Mick Garris
Produktion: Mitchell Galin
Inhalt: 2 DVDs
Lauflänge: insgesamt ca. 360 Minuten
Erscheinungsjahr: 1993 (im US-amerikanischen Fernsehen)
Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch
Untertitel: Deutsch, Englisch für Hörgeschädigte, Englisch, Dänisch, Finnisch, Französisch, Holländisch, Italienisch, Norwegisch, Schwedisch, Spanisch
FSK: freigegeben ab 16
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Stephen King:
Stephen King wurde am 21. September 1947 in Portland (Maine) geboren. Er ist einer der erfolgreichsten amerikanischen Schriftsteller und der Meister des Horros.
Schon als Student veröffentlichte er Kurzgeschichten, sein erster Romanerfolg "Carrie", machte ihn dann aber richtig berühmt und erlaubte es ihm, sich nur noch dem Schreiben zu widmen und so seinen Lebensunterhalt zu verdienen.
Seitdem hat er weltweit ca. 400 Millionen Bücher verkauft.
2003 erhielt er den Sonderpreis der National Book Foundation für sein Lebenswerk.
Privat ist er seit 1971 mit seiner Frau Tabitha verheiratet, welche er bereits während seines englisch-Studiums kennenlernte. Sie und viele Freunde waren es auch, welche ihm aus seiner Alkoholsucht und den Drogenproblemen herausholten.
Doch er verfasste Bücher nicht nur unter seinem richtigen Namen, sondern auch unter einem Pseudonym: Richard Bachmann. Damit wollte er herausfinden, ob seine Bücher nur wegen seinem Namen, oder wirklich wegen den Geschichten gekauft wurden.
Seine Bücher fanden großen Zuspruch in der Leserwelt und aus diesem Grund wurden viele seiner Bücher auch verfilmt.
Die bekanntesten sind Stanley Kubricks - Shining (mit der King nicht zufrieden war und selbst ein neues Drehbuch schrieb) und die Verfilmung von "ES" (ungeschlagen mit Tim Curry als Pennywise), sowie dem hier vorgestellten "The Stand".
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Die DVD:
Die DVD-Hülle ist dem Thema entsprechend sehr düster gehalten. Im oberen Drittel bildet ein rotes Wetterleuchten den Hintergrund für den Titel des Films. Darunter eine öde Landschaft in deren Hintergrund ein Atompilz in die Luft steigt. Im Vordergrund sitzt ein Rabe auf einem abgestorbenen Baum.
Dieser Rabe ist auch auf der Rückseite zu sehen. Allerdings sitzt er hier auf einer Straße, welche auf eine Stadt zuführt, deren Silhuette man im Hintergrund erkennen kann. Weiter sieht man den Schatten eines Menschen, über den ein Schwarm Vögel fliegt.
Die DVDs im Inneren sind leider nicht so schön herausgeputzt, sie kommen in schlichtem grau daher.
Ein Booklet gibt es für diesen Film nicht.
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Das Buch:
"The Stand" erschien zum ersten mal 1978 allerdings in gekürzter Form, da der Verlag der Meinung war, dass sich ein zu dickes Buch nicht verkaufen lasse. 1990 mussten sie sich jedoch eines Besseren belehren lassen, denn in diesem Jahr erschien die Originalversion mit sage und schreibe 1227 Seiten und fand auf dem Markt reißenden Absatz.
Der Film:
Der Film wurde 1993 als vierteilige Fernsehserie im US-amerikanischen Fernsehen ausgestrahlt. Diese Vierteilung hat man auf die DVD übernommen.
Teil 1: Die Epidemi
Teil 2: Träume
Teil 3: Der Verrat
Teil 4: Das letzte
Gefecht
Die Handlung:
In einem amerikanischen Labor werden biologische Kampfstoffe erforscht. Bei einem Unfall entweichen diese. Der gesamte Komplex wird verriegelt, alle sterben. Na gut, bis auf einen Wachmann, der vorher noch mit seiner Familie fliehen kann. Allerdings sind auch sie bereits infiziert und mit ihnen findet der Virus seinen Weg in die Welt.
In kurzer Zeit stirbt eine Großteil der amerikanischen Bevölkerung, nur eine kleine Gruppe Menschen überlebt die Seuche. Diese Menschen werden in ihren Träumen von einer alten Frau, Abigaile Freemantle, besucht und zu ihrer Farm, später nach Boulder (Colorado) eingeladen. Zeitgleich sammel aber auch Randall Flagg (der Anführer der Bösen) seine Leute in Las Vegas um sich auf den Kampf Gut gegen Böse vorzubereiten.
Die Guten in Boulder schicken eine Gruppe Boten, unter ihnen Stu Redman, einer der Hauptcharaktere, nach Las Vegas um eine Katastrophe zu verhindern.
Sie werden jedoch von Flagg gefangen genommen und sollen hingerichtet werden, als Beispiel für alle, die sich ihm in den Weg stellen wollen.
Durch eine Explosion verursacht durch den "Mülltonnenmann" kann diese Hinrichtung aber verhindert werden.
Ein Mann aus der Gruppe kehrt nach Boulder zurück und erklärt das Geschehene. Haben die Guten doch nicht alle überlebt?
Auf jeden Fall bauen sie sich in Boulder ein neues Leben auf und Leben so gut es geht in Frieden.
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Die Schauspieler:
-Gary Sinise (u.a. Lt. Dan Taylor in Forrest Gump): Stu Redman
Stu ist ein Mann aus Arlette in Texas und befindet sich mit seinem Freund gerade an der Tankstelle, an welcher der einzige Flüchtling aus dem Labor zusammenbricht. Er wird vom Militär gefangen genommen, aber nach dem er sicher ist, den Virus nicht zu haben, kämpft er sich seinen Weg frei um sich auf die Suche nach einem Gegenmittel zu machen. Sein Weg führt ihn dank Mutter Abigail nach Boulder, wo er zu hohem Ansehen gelangt und zum Sprecher der Gruppe wird. Er ist auch der Anführer der Gruppe, die sich auf den Weg nach Las Vegas macht. Durch eine Verletzung kommt er jedoch nie dort an und kann nach seiner Rückkehr nur noch den Tod seiner Freunde verkünden.
Er ist auch einer der wenigen die nicht in Boulder bleiben, sondern nach Maine zurückkehren.
-Molly Ringwald (u.a. eine Rolle in "Medium): Frannie Goldsmith
Studierte vor der Katastrophe in New Hampshire und ist bereits zu Beginn des Filmes (Buches) schwanger. Allerdings stirbt jeder aus ihrem Heimatort bis auf sie und einen jungen Mann namens Harold Lauder. Mit ihm macht sie sich auf den Weg und schließt sich Stuart an. In Boulder bekommt sie ihr Kind, während die Boten in Las Vegas sind. Das Kind hat die Supergrippe, überlebt aber. Sie zieht am Ende mit Stu nach Maine zurück.
-Jamey Sheridan (u.a. James Deakins in Criminal Intent): Randall Flagg
Er ist ein Dämon, der in mehreren von Kings Werken auftaucht. Er ist eine Art Antichrist, der in Amerika eine Neugründung der Zivilisation nach der Supergrippe verhindern will. Flagg ist das personifizierte Böse, dem Mutter Abigail als das personifizierte Gute gegenübergestellt wird. Er sammelt seine Leute in Las Vegas. Durch die Explosion soll er angeblich ums Leben gekommen sein, doch gelang ihm die Flucht und er tauchte auf einer tropischen Insel wieder auf, wo er von Neuem beginnt seine Macht zu steigern.
-Ruby Dee: Abigail Freemantle
Sie ist eine 108 Jahre alte schwarze Frau aus Hemingford Home, Nebraska. Sie besitzt das zweite Gesicht (Shining) und steht für das Gute. Ihre Gruppe kämpft gegen Randall Flagg. Sie selbst verschwindet allerdings für kurze Zeit um dann vor ihrem Tod den Guten noch einmal die Richtung zu weisen.
-Rob Lowe (u.a. Nummer Zwei (1970er Jahre) in Austin Powers Goldständer): Nick Andros
Ist taub-stumm und überlebt die Grippe, während er ansehen muss, wie ein Sheriff, der ihn vor randalierenden Jugendlichen gerettet hat, und seine Frau sterben. Er nimmt sich des minderbemittelten Tom Cullen an und beide finden ihren Weg zu Mutter Abigaile.
Er findet leider einen frühen Tod, während eines Anschlages auf das Komitee der Guten, durch Harold Lauder, der später zu den Bösen wechselt.
außerdem spielen:
-Laura San Giacomo : Nadine Cross
-Miguel Ferrer: Lloyd Henreid
-Corin Nemec: Harold Lauder
-Kareem Abdul-Jabbar: Der "Monster-Schreier"(ist er im Buch, im Film müsste es eher Totenschreier heißen, denn er ruft "bringt eure Toten nach draußen" und nicht "die Monster kommen" wie im Buch.
-Ossie Davis: Der Mülltonnenmann
-Shawnee Smith: Julie Lawry
-Stephen King: Teddy Weizak
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Meine Meinung:
Man was für ein Film. Nach den 360 Minuten muss man erst mal wieder in die richtige Welt finden und sich bewusst machen, dass das alles gar nicht passiert ist, sondern nur ein Endzeitdrama par excellance von Stephen King ist.
Die Schauspielerauswahl ist grandios, die Rollen wirklich gut besetzt. Am beeindruckensten ist der Mülltonnenmann (Trash Can Man im englischen). Er ist derjenige, der immer alles in Brand stecken muss und am Ende für die Explosion sorgt, bei der die Bösen sterben. Sozusagen werden sie aus den eigenen Reihen ausgelöscht.
Ein echter Psychopat vor dem man Angst bekommt.
Ganz anders ist Randall Flagg, der den Großteil des Filmes als Rabe durch die Gegend fliegt und seine Gegner beobachtet. Er wirkt recht sympathisch und elegant und man hat wirklich das Gefühl ihn aus anderen King Büchern zu kennen.
Natürlich musste auch wieder Maine vorkommen, es wäre auch sehr schade gewesen, wenn diese schöne Gegend nicht erwähnt worden wäre.
Die Schauplätze sind auch ganz klar: Las Vegas als die lasterhafte Stadt als Sitz der Bösen und Boulder als eine Stadt des Friedens, in der schon Stephen King gelebt hat.
Man merkt übrigens, dass er das Drehbuch geschrieben hat, denn die Spannung bleibt bis zu letzt und wird nicht überreizt, so wie man es aus seinen Büchern kennt.
Die Stimmung und Atmosphäre sind den ganzen Film über gedrückt und angespannt. Man weiß nie, wann wieder jemand sterben muss und warum und vor allem, ob die Neugeborenen den Virus auch bekommen.
Doch anders als bei vielen anderen Endzeitdramen steht hier nicht der Kampf an sich und der Untergang der Welt im Vordergrund. Für mich sind es die Menschen, die dafür kämpfen, dass die Welt nicht untergeht, sondern wieder so schön wird wie früher.
Eine Frage ist mit dabei allerdings auch aufgekommen: Wie siehts denn in der restlichen Welt aus?
Die Frage wird leider so gut wie gar nicht beantwortet. Nur soviel, dass es wohl nicht viel anders ist. Also noch viel Platz für Flagg wieder Menschen zu sammeln und gegen das Gute zu ziehen.
Ich kann für mich sagen, der Film fesselt an den Bildschirm und steht dem Buch in nichts nach. Man leidet mit den Hauptcharakteren mit und fiebert mit.
Zum Glück kann ich den immer und immer wieder sehen. ^^
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Fazit:
Ein Film in vier Teilen, der eigentlich fürs Fernsehen bestimmt war. So kann man aber nach den einzelnen Teilen schön Pausen machen.
Wer Stephen Kings "The Stand" gelesen hat, wird das Buch auf jeden Fall in diesem Film wiedererkennen und lieben. Für alle Horroliebhaber auch auf jeden Fall zu empfehlen. Nur schwache Nerven sollte man trotzdem nicht haben, denn subtiler Horror ohne viel Blutgespritze ist doch was anderes als bloßes Gemetzel und darin liegt Kings Kunst.
Von mir gibts für den Film mit der klasse Besetzung und der Spannungsgarantie fünf Sterne.
...
AngelikaR, 27.06.2009
BW. Ein sehr guter Bericht. Ich habe das Buch gelesen und den Film mehrfach gesehen. Ist wirklich nicht einfach, darüber zu schreiben, weil die Geschichte so komplex ist.
LG
rob1980, 27.06.2009
toller Bericht, gut geschrieben.. ich freue mich über Gegenlesung.. lg rob1980
kleiner_engel, 26.06.2009
Freue mich auf deine Gegenlesung.
Liebe Grüße, Christin
Genial, und das buchstabiert man M.O.N.D...............
ein Testbericht von darras762006-07-31 09:16:04vom 31.07.2006Empfehlung: ja
Vorteile: Wunderbare Story mit sehr guten Darstellern!...Nachteile/Kritik: Nichts!
Hallo, Ihr Lieben!
Wer mich kennt, der weiss, dass ich nicht gerade sehr viel von der Verfilmung eines guten Buches halte!
Viel zu oft bin ich enttäuscht aus dem Kino gelatscht und habe mir wütend gedacht, dass ich das Geld für die Kinokarte lieber für Schnaps und schöne Männer hätte ausgeben sollen! *lacht*
Aber wie so oft im Leben gibt es immer wieder Ausnahmen, die einen für all die anderen Flops entschädigen, wie:
THE STAND
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"Das letzte Gefecht"
Geniales Machwerk des Master of Horrors Stephen King!
ZUM FILM
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Alles fängt mit einem kleinen aber fatalen Fehler an.....
In einem
geheimen Militärlabor wird emsig mit den gefährlichsten Viren der Welt herumexperimentiert, dass das nicht lange gutgehen kann in einer Stephen King Story ist ja klar!
Und wirklich, ein Virus bricht in dem kleinen Labor aus und der Alarm wird ausgelöst. Jetzt sollte eigentlich der gesamte Komplex bis zum Eintreffen der Hilfskräfte von der Aussenwelt abgeschlossen werden, aber einer der Wachmänner, Charles Champion, hat nur das Überleben seiner Familie im Sinn, packt alle in sein Auto und flieht mit ihnen so schnell er nur kann.
Allerdings weiss er da noch nicht, dass er inzwischen schon längst selbst mit der tödlichen Krankheit infiziert ist und hochansteckend!
Seine Frau und sein Kind sind schon gestorben und er selbst liegt auch schon in den letzten Zügen als er in eine Tankstelle in der kleinen Ortschaft Arnette in Texas rast. Da dort etliche beherzte Menschen arbeiten versuchen sie den vermeintlichen Unfallopfern natürlich zu helfen, allen voran Stuart Redman, der später eine sehr große Rolle spielen wird.
Vorest aber werden immer Menschen in dem kleinen Städtchen ernsthaft krank. Zuerst bekommen sie die Anzeichen einer normalen Grippe, doch endet diese für die meisten tödlich!
Da der Schreckliche Unfall im Labor dem Militär natürlich
nicht verborgen geblieben ist werden sie ob dieser Grippewelle hellhörig, lassen ganz Arnette mit Waffengewalt verriegeln und jeden erkrankten isolieren.
Besonders STUART REDMAN (Gary Sinise) und alle die bei Champions Unfall zugegen waren werden unter genaueste Beobachtung gestellt.
Einer nach dem anderen fällt der tödlichen Seuche zum Opfer, fast die gesamte Weltbevölkerung stirbt, nur Stuart zeigt nicht mal die kleinsten Symptome einer möglichen Erkrankung, was ihn damit nur noch interessanter für die Wissenschaftler macht.
Doch er ist nicht der einzige, der gegen das Virus, das den Namen Captain Tripps trägt, immun zu sein scheint.
Unter anderem ist da noch FRAN GOLDSMITH (Molly Ringwald), die ihren geliebten Vater bis zu seinem überraschenden Grippetod pflegt und dann mit ihrem unheimlichen Verehrer HAROLD LAUDER auf Motorrädern nach weiteren Überlebenden sucht.
NICK ANDROS (Rob Lowe) ist taubstumm, das hindert ihn aber nicht daran zu einer der wichtigsten Personen im weiteren Überleben der Menschheit zu werden.
Er fängt an von MUTTER ABIGAIL (Rubx Dee) zu träumen, einer steinalten dunkelhäutigen Frau die auf einer Farm inmitten von Maisfeldern in Nebraska lebt und alle Überlebenden der Supergrippe zu sich ruft.
Nick macht sich auf den Weg zu ihr, und trifft unterwegs auf TOM CULLEN, das buchstabiert man M.O.N.D.(dessen Lieblingsaussage), der zwar im Kopf nicht ganz helle ist aber das Herz am rechten Fleck hat.
Inzwischen ist es Stuart gelungen aus der Zelle, in der er als Versuchskaninchen gefangen gehalten wurde zu entkommen, das Gebäude ist zur reinsten Leichenhalle geworden! Nur einer der Ärzte scheint noch zu leben, ist auf Stuart nicht gerade gut zu sprechen, da dieser immer noch vor Gesundheit strotzt.
Doch selbst der totkranke Arzt kann Stuart nicht daran hindern sich zu Mutter Abigail aufzumachen, denn er träumt wie alle anderen Überlebenden von ihr und will sie unbedingt sehen. Auf seinem Weg zu ihr trifft er auf Fran, Harold und etliche andere, und schon langsam sieht die Zukunft wieder etwas rosiger aus!
Wäre da nicht der andere, das Böse, genannt:
RANDALL FLAGG (Jamey Sheridan), der genau wie Mutter Abigail seine Schäfchen zu sich ruft, durchgehend schlimme Verbrecher und andere Liebchen.
Unter anderem auch eine sehr attraktive Frau, NADINE CROSS, die bis dato mit Sex nicht viel am Hut hat und ihre holde Jungfräulichkeit auch nicht an den charmanten Feschak
Larry verlieren will, der sie auf ihrer Reise begleitet.
Mit gutem Grund, hat Flagg sie ja zu seiner Braut erkoren und will sie un berührt in seine bösen Finger bekommen, natürlich nicht ohne Hintergedanken.
Da Larrys Weg zu Mutter Abigail führt verlässt Nadine ihn eines Nachts heimlich, doch ihre Wege werden sich wieder kreuzen........
Nachdem etliche Schäfchen bei der alten Dame angekommen sind machen sie sich gemeinsam auf nach Boulder, Colorado, wo sie die Freie Zone aufbauen, mit funktionierendem Strom, medizinischer Versorgung und natürlich gewählten Vertretern.
Auch Flagg versammelt seine Leute um sich, in Las Vegas, und schon langsam wird allen klar das er das ultimative Böse ist, ein dämonischer Teufel, der sein wahres, schreckliches Gesicht nur in sehr erregten Zuständen zeigt, und davon gibt es einige!
Es kommt zu einem Kampf zwischen GUT und BÖSE, den natürlich nur eine Seite gewinnen kann, und etliche verlieren doch noch ihr Leben.
So wird etwa Nick Andros das Opfer eines gemeinen Attentates, das durch seine selbstlose Tat nicht noch mehr Leben kostet. Doch nicht mal sein Tod kann ihn daran hindern später seinem Freunden Tom Cullen und Stuart Redman beizustehen.
Harold Lauder lässt sich von Nadine verführen, und da er sowieso schon sauer auf Stuart ist, weil Fran sich in ihn verliebt hat, wird er zu einem der Bösen, was er schon bald darauf bitter bereuen muss!
Einige Überlebende aus der "Freien Zone", wie sich die Anhänger von Mutter Abigail nennen, machen sich auf nach Las Vegas um den Feind auszukundschaften.
Ausser Tom Cullen kommt allerdings keiner lebend zurück, da Flagg alle vorhersehen kann und sie dementsprechend empfängt. Und da es in Toms Kopf nur das Wort M.O.N.D gibt kann er nicht gefunden werden, wie auch!
Schließlich kommt selbst Nadine darauf dass es nicht unbedingt von Vorteil ist vom Teufel begehrt zu werden und die Dinge nehmen ihren Lauf.............
Und der drollige Bumm Di Bumm sorgt für ein furioses Feuerwerk, dass keiner erwartet hätte......
DIE DARSTELLER
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Gary Sinise............als Stuart Redman
Molly Ringwald.......als Fran Goldsmith
Rob Lowe...............als Nick Andros
Jamey Sheridan......als Randall Flagg
Ruby Dee................als Mutter Abigail
Miguel Ferrer..........als Flaggs rechte Hand
und natürlich STEPHEN KING himself in einer kleinen Rolle als besorgter Bürger der "Freien Zone"
GARY SINISE
wurde am 17. März 1955 in Blue Island, Illinois/USA
geboren, und hat definitiv die süßesten Ringe unter den Augen die ich je gesehen habe *gg*
Anfangs arbeitete er hauptsächlich erfolgreich am Theater und war eines der Gründungsmitglieder des Steppenwolf Theaters in Chicago.
Er fing seine Kinokarriere als Regisseur an, seinen Film "Von Menschen und Mäusen " kenne sogar ich,
dann begann er sehr erfolgreich auch vor der Kamera zu arbeiten und spielte in vielen großartigen Filmen mit wie in " Forest Gump", "Apollo 13", "The Green Mile" und " Mission to Mars" . Obwohl er einige Male einen absolut bösen Charakter verkörpert gehört er für mich zu einem der sympathischten Schauspieler überhaupt.
Zur Zeit sorgt er weltweit für Furore als knallharter Lieutenant MacTaylor in "CSI-New York".
Seit einigen Jahren tritt er als Bassist mit seiner Band
"The Lieuenant Dan Band"auf, nur für karitative Zwecke!
*was für ein Mann, seufz* www.ltdanband.com
MOLLY RINGWALD
wurde am 18. Februar 1968 in den USA geboren.
Ihre erste große Rolle hatte sie 1984 in dem Film
"Sexteen Candles", darauf folgten mehrere Rollen in so Filmen wie " Der Frühstücksclub" oder "Maybe Baby".
Zur Zeit konzentriert sie sich aber mehr auf Bühnenstücke und ihre vor kurzem geborene Tochter.
ROB LOWE
wurde am 17. März 1964 in Charlottesville, Virginia/USA
geboren und gehörte in meiner Jugend zu den feschesten und begehrenswertesten Männern in Hollywood. Das hat er unter anderem in Filmen wie "The Outsiders", "Todfreunde" oder "Bodycheck" unter Beweis gestellt. Da er ausserdem ein sehr guter Schauspieler ist habe ich nie verstanden, warum er es nie zur richtig großen Berühmtheit geschafft hat.
Zuletzt sah ich ihn 2005 in der Stephen King Verfilmung
"Salem´s Lot" und er war wieder mal großartig!
Erwähnenswert ist natürlich auch noch MIGUEL FERRER, der die rechte Hand von Randall Flagg spielt. Ich konnte es zuerst gar nicht glauben, aber der spielt doch momentan den Boss von meiner "Crossing Jordan"!!!
Natürlich darf einer im Bunde nicht fehlen:
STEPHEN (EDWIN) KING
wurde am 21. September 1947 in Portland, Maine/USA geboren und fing schon mit zarten sieben Jahren an erste Geschichten zu schreiben!
Mit 19 Jahren veröffentlicht er seine erste Story in einem Magazin, mit 24 Jahren heiratete er seine große Liebe Tabitha , mit der er auch heute noch glücklich verheiratet ist, und wurde schon bald darauf Vater eines Mädchens, doch danach kamen harte Jahre,da er als Englischlehrer zuwenig verdiente um seine kleine Famlie zu ernähren arbeitete er abends noch in einer Wäscherei und hatte nur wenig Zeit für seine Geschichten.
Dennoch gelang es ihm einige davon zu verkaufen und
hatte 1973 endlich mit "Carrie" seinen ersten großen Erfolg. Praktisch über Nacht wurde er zum gefeierten Schriftsteller und setzte mit "Shining" gleich noch eins drauf.
In den folgenden Jahren lieferte er einen Bestseller nach dem anderen, von denen etliche Verfilmt wurden, mit sehr unterschiedlichem Ergebnis.
Jedenfalls konnte er nun von seiner Schriftstellerei leben und hängte seinen Lehrberuf an den Nagel.
Er hat über 50 Bücher veröffentlicht, ausserdem sechs weitere unter dem Pseudonym "Richard Bachman" und einen Roman der nur im Internet zu lesen war.
Er litt lange Zeit an wirklich schweren Alkohol und Drogenproblemen, konnte sich aber mit Hilfe seiner Frau, guter Freunde und einer Therapie davon befreien.
Ausserdem wurde er am 19. Juni 1999 von einer kleinen Zeitschrift fälschlicherweise für TOT erklärt, denn ein schwer betrunkener Fahrer erwischte Stephen King beim Spazierengehen mit seinem Kleinbus und verletzte ihn dabei schwer.
Dass der Fahrer kurz darauf zufällig an Kings Geburtstag verstarb ließ den King of Horror noch Mystischer erscheinen.
Ich lese bei jedem seiner Bücher das Vorwort, er beschreibt immer so herrlich menschlich, wie er die Idee für die Geschichte bekommen hat!
Jetzt noch schnell ein paar Daten
ZUR DVD
***********
Auf dem Cover sieht man das Gesicht, nee, die Fratze von Randall Flagg mit recht schlechten Beisserchen und darunter einige der Überlebenden.
Auf der Rückseite einige Bilder aus dem Film und ein kurzer Anriss der Story und die üblichen Date.
Der Film besteht aus zwei Dvds von denen jede ca. 173 min. dauert, also nichts für einen kurzen Filmabend.
Er ist in den Sprachen Deutsch, Englisch je Dolby Digital und Spanisch in Stereo abspielbar.
Untertitel gibt es in Deutsch, Englisch,Spanisch, Kroatisch, Tschechisch, Dänisch, Hebräisch, Isländisch, Norwegisch, Polnisch, Portugiesisch, Slowenisch, Schwedisch, Türkisch.
Untertitel für Hörgeschädigte sind in Deutsch und Englisch vorhanden.
Format 4:3, 1,33:1
Ländercode 2
Erschienen sind die Silberlinge in dieser Ausführung 2004 bei Warner Brothers
www.warnerbros.de
Im TV war er schon 1994 als Zweiteiler zu sehen.
Er ist geeignet ab 16 Jahren und hat mich 19,90 Euro gekostet, davon jeden Cent wert!!
Extras gibt es keine, wußte ich aber schon beim Kauf, und da ich die Story sowieso schon in und auswendig kenne und liebe brauche ich keine desillusionierenden
Making ofs und dergleichen.
Bild und Ton sind einwandfrei, immer den Gegebenheiten angepasst und stimmig.
MEINE MEINUNG
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Da es sich bei "The Stand" um mein absolutes Lieblingsbuch von Stephen King handelt, dass ich mir bereits zum dritten Mal kaufen mußte weil meine Exemplare schon derartig verschlissen waren, ja da war es klar dass ich die Verfilmung mit Argusaugen ansehen würde, was dann auch der Fall war!
Doch ich konnte keinen einzigen Grund zur Beanstandung finden, im Gegenteil, die Umsetzung brachte mir die Story noch um einiges näher und ließ mir
die Protagonisten noch mehr ans Herz wachsen!
Allein schon Gary Sinise, der seinen Part mit soviel Wärme spielt, dass man ihn einfach lieben muss gehört seit damals, also doch schon zwölf Jahre lang zu meinen absoluten Lieblingsdarstellern!
Und auch die anderen Darsteller harmohieren perfekt miteinander, Rob Lowe schafft es jederzeit auch ohne Worte zu überzeugen, und das ganz ohne sich auszuziehen *gg*
Der Film hält sich meistens an die Vorlagen, und die wenigen Abweichungen sind so gut eingebaut dass sie der Story noch mehr Würze verleiht.
Dass einige Protagonisten anders aussehen als man sie sich beim Lesen vorstellt ist eigentlich auch kein großes Problem, man ist ja flexibel..........
Dass man über 4 Stunden braucht um sich alles anzusehen ist auch nicht sooo schlimm, für Frodo und Legolas bin ich über 11 Stunden im Kino gesessen, und jedesmal ist es die verkrampften Pobacken wert*gg*
Ich empfehle diesen Film mit allen erdenklichen Sternen!!
Schönen Tag Euch allen,
lg, darras76
...
Gemeinwesen, 19.12.2006
quotBumm di Bummquot? So heißt der quotTrashcan Manquot auf Deutsch? Dz, dz. An den habe ich neulich noch denken müssen, als ich über den Namen quotCibolaquot stolperte - und mir klar wurde, dass Mister King wohl auch ein Fan der Donald Duck-Ge
margy, 15.08.2006
Wie lange dauert der Film eigentlich? Nimmt der überhaupt ein Ende? Deinem Bericht nach zu urteilen nicht. LG margy
mrwong, 08.01.2008
sh.........................ich freu mich auch über jede GEGENLESUNG von euch viele und liebe grüße Felix :-
ein Testbericht von winterspiegel2004-11-03 16:26:40vom 03.11.2004Empfehlung: ja
Vorteile: Kings Geschichte, mit Abstrichen die Schauspieler, immer noch einigermaßen dichte Atmosphäre...Nachteile/Kritik: Sehr viel oberflächlicher als das Buch, keine Extras, miserable Bildqualität
>M-O-N-D< das bedeutet: eine kurze Einleitung
Als Stephen Kings „Das letzte Gefecht“ (The Stand) 1978 erschien, war der Schriftsteller aus Maine noch nicht so bekannt und hatte auch mit ziemlicher Sicherheit noch nicht den Einfluss, den er heutzutage freilich genießt. Deshalb besaß wohl auch sein damaliger Verlag Doubleday nicht die geringsten Skrupel, das apokalyptische Fantasy-Epos um den immerwährenden Kampf zwischen gut und böse, auf ein deren Meinung nach erträgliches Maß zurechtzustutzen. Erst 1990 erschien eine ungekürzte- und von King noch einmal überarbeitete Fassung, des im Originalzustand weit über 1000 Seiten langen
Wälzers, über die Vernichtung und Wiederauferstehung unserer eigenen Spezies.
Das Drehbuch zur gleichnamigen TV-Miniserie die schließlich 1994 entstand, steuerte der Meister des Abgründigen dann auch noch selber hinzu. Ausschlaggebend für die relativ aufwändige Fernesehfilmumsetzung für diese Zeit, dürfte die schon äußerst erfolgreich gelaufene Buchadaption ins TV-Format von „Es“ (It) gewesen sein. Diese danach entstandene, sehr umfangreiche 320 Minuten lange Geschichte mit apokalyptischen Anklängen, erschien in Deutschland erst in zwei Teilen auf VHS, bevor sie fürs TV nochmals für die Werbepausen maßgeschneidert wurde. Seit Anfang 2004 gibt es endlich Kings Endzeitversion auch auf digitalem Datenträger zu erwerben.
>M-O-N-D< das bedeutet: wie erzähle ich eine epische Geschichte; oder: wie mache ich aus einem apokalyptischen Meisterwerk kein filmisches Fiasko.
Stephen Kings Roman entstand damals in den 70ern vor dem Hintergrund der zu jener Zeit andauernden Ölkrise und dem Watergate-Skandal, der eine gewisse Politikverdrossenheit mit sich brachte. Die Kritik gegenüber der Obrigkeit, die der Autor sehr stark hauptsächlich in seinen „Bachman-Büchern“ verlautbarte, ist auch in Kings - neben seinem Turm-Zyklus - monumentalstem Werk, jederzeit deutlich spürbar. Diese unterschwelligen Nadelstiche sind meiner Meinung nach, auch noch gut in die Filmumsetzung hinübergerettet worden, obwohl es sich natürlich hier fast noch mehr als im Buch in erster Linie um ein Produkt handelt, dass nur eine spannende Geschichte erzählen- und unterhalten will. Gleichwohl bemüht King nicht wenige biblische Metaphern, wenn er die Menschheit an den Rand einer Ausrottung, durch den vom Militär entwickelten und außer Kontrolle geratenen Grippevirus „Captain Trips“ bringt.
Es scheint so als habe die Macht des Bösen, das vom allgegenwärtigen King´schen Paradebösewicht Randall Flagg symbolisiert wird, nur darauf gewartet, um diesen verhängnisvollen Fehler der Regierung für seine dunklen Pläne auszunutzen. Wie immer in Zeiten großer Not, in der sich viele sehr leicht von falschen Götzenbildern verführen lassen, hat auch hier der zeitlose Reisende Flagg leichtes Spiel sich unzähliger verlorener Geschöpfe zu bemächtigen, die nur zu gerne bereit sind ihre Seele an diesen vermeintlichen Messias zu verhökern. Denn für die Versprechungen des Teufels in Menschengestalt gehen seine Jünger über Leichen und lassen jedwede moralischen Bedenken außen vor. Ins Auge fällt natürlich sofort ein Vergleich zu einem anderen teuflischen Despoten, der in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts mit seinen Verführungskünsten Tod und Verwüstung über fast die ganze Menschheit brachte. Aber auch außer Hitler standen sicherlich noch eine ganze Reihe ähnlicher Tyrannen für diese allegorische Geschichte Pate, die die Welt immer wieder im Verlauf des Zeitgeschehens an den Rand des Abgrundes gebracht haben. Lesern des Autors wird jedenfalls dieser durchtriebene Bursche Flagg ziemlich bekannt vorkommen, da er seine diabolischen Ränke schon ein ums andere Mal in einer ganzen Reihe anderer King-Bücher schmiedet (und so viel sei schon mal verraten) noch schmieden wird.
Das Gegenstück zur dunklen Seite hat King unter Einbeziehung einer Handvoll Widerstandskämpfer erschaffen, die dem Ruf von Mutter Abigal - einer 108 Jährigen, alten schwarzen Frau und gleichsam Medium des Guten - folgen, die sie in ihren Träumen erreicht. Daher versammelt sich diese Gruppe nach und nach in Nebraska, um im weiteren Verlauf der Handlung nach Colorado weiterzuziehen. Dort wollen die Überlebenden der großen Katastrophe so etwas wie einen Wiederaufbau von Zivilisation bewerkstelligen. Aber auch der Kampf mit dem übermächtig erscheinenden Gegner, der in Las Vegas seinen Stützpunkt eingerichtet hat und mit den zerstörerischen Waffen einer fast untergegangenen Kultur Muskelspiele vollführt, wird umgehend aufgenommen. So werden lieb gewonnene Charaktere, deren Leidensweg man fasziniert mitverfolgt hat, in gefährliche Situationen gebracht, in der einige auch umkommen werden. Denn der Preis für die Freiheit ist halt oftmals ein sehr hoher, und meist mit vielen (schuldigen sowie unschuldigen) Opfern gepflastert. Eine weitere sehr anschauliche Parallele zum wahren Leben wie mir scheint, macht deshalb diese Story so lebensnah, da es wirklich jeden zu jederzeit treffen könnte.
Doch nicht nur eindimensionale gut-böse Klassifizierungen werden mittels dieses weitschweifigen Geschehens ersichtlich. Der Kampf einiger Figuren mit sich selber, auf welche Seite sie sich schlagen sollen, kommt hier keinesfalls zu kurz. Und oftmals bedarf es nur eines geringen Anstoßes, um entweder der guten oder der bösen Seite zu verfallen. Bei einigen Figuren werden diese innere Zerrissenheit und dieser Kampf sehr plastisch geschildert – zumindest noch im Roman. Der Film ist da an einigen Stellen etwas weniger differenziert und mitunter in einigen Szenen auch noch ordentlich klischeehaft, oder wimmelt gar vor unverholenem Patriotismus.
Kings Endzeitversion, die sich über eine nicht unerhebliche Zeit erstreckt, beinhaltet sehr viele, mitunter äußerst ausführliche Handlungsstränge, die sich an den verschiedensten Orten und Landschaften von ganz Amerika erstrecken. Dennoch ist eine jederzeitige Verbindung der einzelnen Elemente geschaffen worden, die den Blick für das Große und Ganze der Geschichte nie aus dem Auge verliert, auch wenn es immer mal wieder eine gewisse Zeit dauert, bis das Geschehen zu den einzelnen Handlungskotenpunkten zurückkommt. Die Verfilmung ist hier sogar noch etwas leichter überschaubar, da mit noch mehr Ortswechseln und Szenenüberbrückungen auf die einzelnen Brennpunkte gearbeitet wurde. Natürlich ist sie dadurch leider auch um einiges weniger tief greifend, obwohl ein mitfiebern mit den meisten Charakteren sicher immer noch gewährleistet ist.
Dennoch – und das sollte man halt nie vergessen – kommt der Fernsehaufguss an Kings bis ins kleinste Detail ausgearbeitete Mammutwerk nie wirklich heran, auch wenn die Filmemacher sicher alles versuchten, um Kings apokalyptische Version im Rahmen ihrer Mittel so gut wie möglich aussehen zu lassen. Die Vergangenheits- und bald darauf Zukunftsbewältigung der einzelnen, fast schon ein wenig unüberschaubaren Anzahl an Figuren, die gerade mal 1 % der ehemaligen Bevölkerung repräsentieren, ist ein weiteres Hauptthema des Films. Sowie natürlich die Hoffnung auf einen baldigen Wiederaufbau, für eine Bewältigung des Chaos und vielleicht – so der Tenor von Film sowie Buch – für die Wiedergeburt einer bessere Welt. Wenn hernach am Schluss diese letzte, alles entscheidende Schlacht geschlagen sein wird, hat der Zuschauer ein Erlebnis von mit Sicherheit nicht der gleichen Intensität hinter sich gebracht, wie der Leser von Kings Geschichte, sondern allenfalls wohl nur einen eher kleinen Vorgeschmack auf das was ihn mit der Lektüre erwarten würde. Doch die Filmversion gibt zumindest noch einen annähernd anschaulichen Eindruck mit auf den Weg, der für die Bewunderer des Romans so unvergleichlich Bemerkenswert war.
Auf Schauspielerseite findet man ein - meiner Meinung nach - recht munteres Kaleidoskop der unterschiedlichsten Charaktere, die den Figuren aus Kings Frühwerk Leben eingehaucht haben. Meist ziemlich gelungen, so denke ich, obwohl vor allem der Part von Flagg mich ganz ehrlich gesagt nicht wirklich zufrieden stellte. Am Schauspieler (Jamey Sheridan) der eine gute und solide Leistung einbrachte, lag das sicher nicht unbedingt, sondern wohl eher an meiner schon vorprojizierten Vorstellung des charismatischen Bösewichts, durch die in ihren Bann ziehende gelesene Geschichte, die einfach um so viel weitreichender ins satanische vordrang.
Aber alle anderen Figuren lagen da bis auf wenige Ausnahmen schon halbwegs dicht an meiner Fantasie. Vor allem auf der bösen Seite hat mich hier der völlig durchgeknallte Part es „Mülleimermanns“ überzeugt, der von Matt Ferrer wirklich nicht schlecht eingebracht wurde. Die meist Gefühl- und Stimmungsvollen Auftritte auf der guten Seite, von Gary Sinise als Anführer Stu Redman, Rob Lowe als taubstummer Nick Andros und Bill Fagerbakke als schwachsinnig-liebenswürdiger Tom Cullen, haben mir auch meist außerordentlich gut gefallen. Nicht vergessen sollte man die vielen Cameo-Auftritte von z.B. Kathy Bates als Radiomoderatorin und Ed Harrys als Armeegeneral, sowie Stephen King himself in seinem bislang längsten Miniauftritt á la Hitchcock, den er sich auch hier nicht nehmen lässt.
>M-O-N-D< das bedeutet: Digital Versatile Disc Desaster.
Die einheimische Umsetzung von Warner auf DVD beinhaltet im Gegensatz zur US-Veröffentlichung keinerlei Extras; anders ausgedrückt bedeutet das >N-U-L-L<. Das ist insbesondere schade und ein wenig ärgerlich, sollte man tatsächlich den überhöhten Preis von 23 € berappen, den z.B. Amazon für die zwei Scheiben verlangt. Ich hab Gottlob warten können und die Doppel-DVD mit über 5 ½ Stunden Gesamtlaufzeit jetzt für günstige 8 € beim Media Markt erstanden. Eine Investition die sicher lohnt wenn man bedenkt, wie viel Werbebombardement (von der Terminplanung ganz abgesehen) sich dadurch vermeiden lässt, würde man die Folgen im TV angesehen.
Das Bild im typischen Fernsehformat 4:3 sowie der Ton in Dolby Digital 2.0 sind aber alles andere als Mustergültig auf die Silberlinge übernommen worden. Ein sehr deutliches Flimmern auf der Mattscheibe beeinträchtigt doch ungemein den Filmgenuss. Überdies muss man sich mit einem einfachen Stereosound abfinden, der sich auch nicht gerade ein Bein ausreißt. Sieht man sich einmal die Unmengen an Untertiteln einmal an, die sich um einen Einsatz streiten, merkt man schnell worauf es Warner abgesehen hat: Die Scheiben möglichst vielen verschiedensprachige Kunden aufs Auge zu drücken, und so noch einen höheren Absatz zu erreichen. DVD-Fans denen an qualitativer Umsetzung mit interessantem Bonusmaterial liegt, zeigt Warner leider wieder ein weiteres Mal glatt die kalte Schulter. Die Tonspur ist außer dem englischen Original, noch mit der deutschen- sowie der spanischen Synchronfassung unterlegt.
>M-O-N-D< das bedeutet: mein Fazit.
Wer die immerhin lobenswerte, fast sechsstündige Filmadaption von Mick Garris gesehen -, aber Kings episches Meisterwerk in Buchform bisher vernachlässigt hat, der solle bloß nicht glauben, dass er den vollen Überblick erhalten hat, und letzteres schleunigst nachholen. Denn wenn auch die alles in allem gut ausgewählten Schauspieler den Zuschauer in ein einschneidendes Horrorszenario entführen -, ihm versuchen, den mit reichlich Phantasie angereicherten Charakteren näher zu bringen und damit einen guten Eindruck vermitteln, wie ein alles entscheidender Kampf zwischen gut und Böse am Wendepunkt eines dunklen Zeitalters wohl aussehen mag, bleibt letztlich festzuhalten: die Verfilmung kratzt lediglich nur an der Oberfläche dieser so ungemein komplexen Geschichte.
Über zehn Jahre hat der Streifen in der Zwischenzeit schon auf dem Buckel, und das ist ihm offensichtlich auch nicht immer abzuleugnen. Vor allem die Spezialeffekte von den Kulissen der Zerstörung, wirken im Gegensatz zu den landschaftlich ansprechenden, abwechslungsreichen Drehorten einfach nicht mehr zeitgemäß, auch wenn es in erster Linie natürlich hauptsächlich um die Auseinandersetzung der beiden rivalisierenden Fraktionen mit (auf den ersten Blick) unterschiedlichen Weltanschauungen geht. Auch fand ich, dass der Horroraspekt zeitweise eine Spur zu sehr in Richtung billiges Zombiefilmchen mit vordergründigen Schockeffekteinlagen ging. Doch trotz all diesen eher kleineren Beanstandungen von mir, kann ich den Streifen immer noch empfehlen, da er das wesentliche der Geschichte in immer noch sehenswerten Filmbildern transportiert, und die einen schließlich von der Dramatik Stephen Kings Vision von dem Untergang und der Wiedergeburt der Menschheit, zumindest ein stückweit kosten lassen.
Ich weiß wirklich nicht von welchem Masterband Warner die DVD gezogen hat, das Ergebnis ist augenscheinlich aber fast so verheerend wie die von King herbei beschworene Seuche seiner Erzählung. Die fehlenden Extras wären ja noch irgendwo zu verschmerzen gewesen, aber zumindest wegen der unsäglichen Bildqualität auf den beiden Scheiben, sind Ärger und Verdruss sehr schnell vorprogrammiert. So kann ich auch denjenigen, die die Verfilmung vielleicht schon auf VHS haben sollten, keinen wirklichen triftigen Grund nennen, wieso sie jetzt unbedingt auf digitalen Datenträger umzusteigen sollten.
ein Testbericht von larshermanns2004-08-19 16:48:00vom 19.08.2004Empfehlung: ja
Vorteile: Eine gelungene Kombination aus Elementen des Horrors, des Abenteuers und der Romantik | Der berühmte Kampf Gut gegen Böse | Das häufige Auftreten des "Meisters" Stephen King!...Nachteile/Kritik: Nur 4:3 und Dolby Digital 2.0 (da TV-Produktion)
Liebe Leserinnen und Leser,
heute möchte ich auf einen Film eingehen, der mich bereits seit Mitte der 90er Jahre begeistert. Die – in meinen Augen – beste Umsetzung eines Stephen King Klassikers. THE STAND aus dem Jahre 1994 mit einer Lauflänge von rund 6 Stunden! Am 19.03.2004 ist dieser Film nun endlich auch auf DVD erschienen. Viel Spaß daher nun mit meiner Rezension.
***** DER KAUF
Ich hatte mir den Film bereits vor Monaten bei amazon.de vorbestellt. Dort gibt es ihn derzeit für €21,99 zu kaufen (ASIN: B0001DHRD4).
***** KURZINFOS
Originaltitel: The Stand
Land/Jahr: USA 1994
Regie:
Mick Garris
Darsteller: Gary Sinise, Molly Ringwald, Jamey Sheridan, Ruby Dee, Rob Lowe, ...
Genre: Horror/Abenteuer/Fantasy
FSK: ab 16 Jahren
Spieldauer: 345 Minuten (5 ¾ Stunden)
***** DER INHALT
Aus einem Biowaffenlabor in den USA entkommt ein tödlicher Virus, kurz „Die Supergrippe“ genannt. Ein Mitarbeiter der MP (Military Police) flieht mit seiner Frau und seinem Kind vom Stützpunkt, doch auch er hat sich bereits mit diesem tödlichen Virus angesteckt und verbreitet diesen nun in den halben USA. Es kommt zur Epidemie, bei der etwa 90% der Weltbevölkerung ausgelöscht wird.
Die Überlebenden spalten sich sehr bald in zwei Lager auf. Die einen träumen alle von Mutter Abigail Freemantle (Ruby Dee), einer alten farbigen Lady, die sie nach Nebraska ruft. Die anderen träumen hingegen von Randall Flagg (Jamey Sheridan), der sie zu sich nach Las Vegas/Nevada ruft. Randall Flagg verkörpert den Teufel.
Nachdem sich letztendlich die beiden Lager in Las Vegas und Boulder/Colorado versammelt haben, kann es in Las Vegas zum großen Finale kommen. Zum letzten Gefecht zwischen Gut und Böse.
***** DVD FEATURES
· Spieldauer:
DVD 1: ca. 172 Minuten / DVD 2: ca. 173 Minuten
· Untertitel für Hörgeschädigte:
Deutsch, Englisch
· Anwählbare Kapitel:
Auf beiden DVD’s je 36 Kapitel!
***** MEINE MEINUNG UND FAZIT
The Stand hat mich schon damals aus unterschiedlichen Gründen fasziniert. Dies beginnt schon allein bei der Story, die selbst bei den knapp 6 Stunden Laufzeit keinerlei Langeweile aufkommen lässt. Vor allem ist aus beinah jedem Filmgenre etwas enthalten. So findet man hier Elemente aus Horrorfilmen, Katastrophenfilmen, Abenteuerfilmen, Roadmovies, Actionfilmen, Drama und Romantik. Es ist also beinah für jeden Geschmack etwas dabei. Und dabei sind diese Elemente dermaßen geschickt miteinander verknüpft, dass sie tatsächlich als ein ganzes wirken. Der Soundtrack (vor allem „Blue Öyster Cult“ mit ihrem Hit „Don’t fear the Ripper“) ist durchweg sehr passend und so finden sich hier auch noch Stücke von „ZZ Top“ und „R.E.M.“.
Neben der an sich schon durchdachten Story, hat man in dieser TV-Produktion (in den USA lief der Film als Vierteiler im Fernsehen, ehe er in Deutschland als Zweiteiler auf VHS, später als Vierteiler im Fernsehen und nun endlich auch als Zweiteiler auf DVD erschienen ist) sehr viele Stars untergebracht, auf die ich später noch einzeln eingehen werde.
Noch während die Supergrippe wütet, bilden sich mehrere Handlungsstränge, die während des Filmes immer mehr miteinander verwoben werden:
1. Stu Redman (Gary Sinise)
Stu bildet den ersten Strang. Er gehört einer Gruppe von Leuten an, die in Arnette/Texas mit dem todkranken Militärpolizisten in Kontakt geraten. Er führt später eine der Gruppen nach Boulder/Colorado.
2. Larry Underwood (Adam Storke)
Larry ist ein Musiker aus Los Angeles, der zu diesem Zeitpunkt jedoch gerade seine Mutter in New York City besucht. Dort lernt er die junge Nadine Cross (Laura San Giacomo) kennen, die sich ihm zunächst anschließt. Auch er macht sich auf den Weg nach Boulder/Colorado.
3. Nick Andros (Rob Lowe)
Nick ist ein taubstummer Wanderer, der ebenfalls auf dem Weg zu Mutter Abigail ist. Unterwegs trifft er auf seinen später besten Freund Tom Cullen (Bill Fagerbakke), der geistig etwas zurück geblieben ist. Auf ihrem Weg nach Nebraska treffen sie später noch auf Ralph Brentner (Peter van Norden), der sie in seinem Pick-Up Truck mit nimmt. Diese drei Männer begleiten später Mutter Abigail nach Boulder/Colorado, wo sie auf den Rest der Gruppe des Guten treffen werden.
4. Frannie Goldsmith (Molly Ringwald)
Fran lebt mit ihrem Vater allein und wird schon seit Jahren von dem jungen Harold Lauder (Corin Nemec) verehrt. Mit Harold macht sie sich dann auch zunächst in Richtung Vermont, wo sich das Seuchenzentrum befindet. Unterwegs schließen sich beide Stu Redman und Glen Bateman an, die ihrerseits mit Glens Hund auf dem Weg nach Boulder/Colorado sind. Hier laufen also schon die ersten beide Stränge zusammen.
5. Randall Flagg (Jamey Sheridan)
Randall bewegt sich quer durch die USA, um seine Anhänger, seine Jünger zu rekrutieren. Dazu holt er sich u.a. den Raubmörder Lloyd Henreid (Miguel Ferrer), den er zu seiner rechten Hand macht. Aber auch den Trashcan Man (Matt Frewer), einen Feuerteufel, den er als Brandstifter in seine Führungsriege aufnimmt. Mit ihnen plant er in der Wüste Nevadas den großen Endschlag gegen Mutter Abigail und die Armee der gottesfürchtigen Guten.
Wenn man sich nun diese fünf großen Handlungsstränge betrachtet, dann wird man merken, dass der Film immer wieder zwischen den einzelnen Strängen hin- und herspringen muss. Und dies geschieht auch tatsächlich. Erleichtert wird einem dabei die Orientierung aber anhand von Orts- und Datumsangaben. Ohne diese würde man sich vermutlich gar nicht mehr zurecht finden. Diese Sprünge von Strang zu Strang verdeutlichen aber auch immer mehr, wie sehr sich diese Stränge nach und nach ineinander verweben, bis sie letztendlich am Knotenpunkt angekommen sind. Diese Knotenpunkte sind letztendlich die Zielorte der beiden unterschiedlichen Träume: Las Vegas (Randall Flagg) und Boulder (Mutter Abigail).
Sobald die Handlungsstränge zusammen geführt sind, beginnt ein neuer Handlungsablauf. Man verfolgt die Vorbereitungen auf das große Finale, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Während die Guten darum bemüht sind, die Demokratie aufrecht zu erhalten und ein Leben in einer Stadt voller Toter zu beginnen, lebt die Gruppe der Bösen in einer Diktatur. Randall Flagg hat das Sagen und wird dabei tatkräftig durch seine Vorarbeiter unterstützt. Las Vegas ist nicht ohne Grund sein Stützpunkt. Während sich die einen in der Stadt vergnügen können (auch hier mussten erst die Toten entsorgt werden), müssen die anderen in der Wüste die Kampfjets auf ihren Einsatz vorbereiten.
Irgendwann kommt dann jedoch der große Zeitpunkt, an dem es zum letzten Gefecht kommen soll.
Auch hier bilden sich wieder ein paar parallele Handlungsstränge, auf die ich jetzt aber nicht weiter eingehen möchte. Schließlich möchte ich nicht die Spannung nehmen. Ich kann nur soviel verraten: Es wird sehr abenteuerlich und richtig spannend!
Nun möchte ich aber noch kurz auf die wichtigsten Darsteller eingehen:
GARY SINISE dürfte den meisten wohl aus „Forrest Gump“ bekannt sein, wo er dessen Lieutenant Dan gespielt hat. In THE STAND – DAS LETZTE GEFECHT spielt er den Texaner Stu Redman, dem unmittelbar nach der Seuchenkatastrophe übel mitgespielt wird. Er bildet eigentlich den festen Kern der Guten und ist folglich auch mit am häufigsten zu sehen. Seine Rolle ist die des besonnen Helden wider Willens.
MOLLY RINGWALD kenne ich noch aus „The Breakfast Club“. Nun spielt sie die junge, attraktive Frannie Goldsmith, die selbst ihren geliebten Vater im Garten begraben musste. Sie spielt den Part der jungen, starken Frau mit romantischen Gefühlen. Wie und zu wem möchte ich hier aber noch nicht verraten. Sie bildet jedoch mit den Schimmer einer Hoffnung für die Zukunft der Menschheit.
JAMEY SHERIDAN spielt Randall Flagg, den Part des Bösen. In der Gestalt eines Menschen wirkt er regelrecht sympathisch und die eine oder andere Frau wird ihn sicherlich als äußerst attraktiv bezeichnen. Doch wie man den Bildern entnehmen kann, ist er in Wirklichkeit ein Monster mit Hörnern... eben der Teufel. Jamey spielt seine Rolle wirklich sehr überzeugend. Spielerisch gleitet Randall Flagg durch die Szenen, wirkt dabei wie ein Rockstar und verfügt dennoch über Kräfte, die Böses erahnen lassen.
LAURA SAN GIACOMO kennen einige vielleicht noch aus „Pretty Woman“, wo sie als Prostituierte mitgewirkt hat. Nun darf sie als die zwielichtige Nadine Cross mitwirken. Eine jungfräuliche Frau von Anfang/Mitte zwanzig, mit der Randall ganz spezielle Pläne verfolgt. Mir ist allerdings ein Rätsel, wie sie im Film immer wieder als „wunderschön“ und „attraktiv“ bezeichnet werden kann. Sie verdreht den Männern den Kopf und bringt dabei einen gewissen Hauch von Erotik an den Tag. Eine Mata Hari, ein Wolf im Schafspelz... eine Marionette des Bösen.
RUBY DEE ist in der Rolle der Abigail Freemantle zu sehen. Sie ist der ruhende Pol der Guten. Sie sitzt die meiste Zeit auf ihrer Veranda, spielt Gitarre und backt ihr Brot immer noch selbst. Mutter Abigail ist eine strenggläubige Frau, die ihr Leben stets dem Willen Gottes untergeordnet hat. Dies macht sie nun zur Führerin der Kinder Israels. Die Rolle der über hundertjährigen Frau spielt Ruby Dee dabei sehr überzeugend.
MIGUEL FERRER ist im Fernsehen immer wieder in den unterschiedlichsten Rollen zu sehen. Hier ist er in der Rolle des Lloyd Henreid zu sehen, Randalls loyalstem Mitarbeiter. Lloyd ist ein Loser, der eiskalt mordet, nur um ein paar Dollar abzugreifen. Randall rettet ihn vor dem Verhungern, was Lloyd zu dessen rechter Hand macht. Miguel spielt dabei eine sehr interessante Rolle, da sich seine Rolle im Verlauf des Films am meisten zu wandeln scheint. Er blickt immer mehr hinter die Fassade und ahnt vermutlich schon recht bald, mit wem er es bei Randall Flagg zu tun hat. Aber was auch immer geschehen mag... er bleibt loyal.
CORIN NEMEC ist aus Teenie-Serien bekannt, spielt hier nun den verliebten Harold Lauder. Seine Rolle kann optisch am wenigsten überzeugen, da Corin Nemec sehr schlank ist, Harold im Buch jedoch als „dick mit schmierigen Haaren“ beschrieben wird. Dennoch spielt er seine Rolle recht überzeugend. Es ist lediglich dem sehr umfangreichen Buch zu verdanken, dass er seine Rolle im Film nicht gänzlich ausleben kann. Dies hätte den Film dann nämlich noch um einiges länger werden lassen. Harold Lauder ist der Judas des Films. Wieso? Schaut Euch den Film an!
MATT FREWER spielt den Feuerteufel Trashcan Man. Dieser wurde seit seiner Kindheit immer nur von den anderen Kindern geärgert. Seine Liebe gilt dem Feuer... seine Treue dem „Meister“ Randall Flagg. Der Trashcan Man ist schließlich auch für den Ausgang des Gefechtes verantwortlich. Mehr wird dazu nicht verraten.
ADAM STORKE spielt den Musiker Larry Underwood. „Baby, can you dig your man“ bringt ihn in die Charts... die Supergrippe lässt den Plattenverkauf jedoch schnell wieder einebben. Er ist einerseits die Rolle des Losers mit Aufwind, andererseits verkörpert er im Film aber auch schon fast so etwas wie einen Cowboy im Western. Bewaffnet mit einer Gitarre, macht er sich zunächst zusammen mit Nadine Cross auf den Weg von New York nach Boulder. Doch unterwegs kommt alles anders.
RAY WALSTON ist ein wahrer Dinosaurier des Filmgeschäfts. In vielen Rollen hat man ihn schon gesehen, nun spielt er den alten Professor Glen Bateman, der mit einem Golden Retriever im Grünen lebt. Hier trifft er auf Stu Redman, später auch noch auf Frannie Goldsmith und Harold Lauder, mit denen er sich gemeinsam auf den Weg macht. Es ist seine besonnene Einstellung und Erfahrung, die der Gruppe in Boulder so manches Mal geholfen hat. Und er widersteht den Einflüssen des Bösen bis zum Schluss.
ROB LOWE war in den 80er Jahren ein Star, den viele noch aus Filmen wie „Bodycheck“ kennen werden. Nun ist er in der Rolle des taubstummen Nick Andros zu sehen, der stets mit Block und Stift bewaffnet ist, um sich seiner Umwelt verständlich zu machen. Er führt schließlich den zurück gebliebenen Tom Cullen und den herzlichen Ralph Brentner nach Nebraska, wo sie Mutter Abigail mit dem Truck aufnehmen, um nach Boulder zu fahren. Nick Andros ist einer der Hauptfiguren des Films, der selbst als Taubstummer den Zuschauer in seinen Bann zieht. Eine Traumrolle für die Synchronisation.
BILL FAGERBAKKE spielt die Rolle, die mir am besten gefallen hat. Er mimt den geistig zurück gebliebenen „Mondmann“ Tom Cullen. Einen Hünen mit strohblondem Haar und einer Vorliebe für den Mond. M-O-N-D, das bedeutet „Vorliebe“. Bill gelingt es vorzüglich die liebenswerte Rolle des Tom Cullen umzusetzen. Tom ist ein Held der besonderen Art. Und er begeistert der Zuschauer einerseits durch seine „lange Leitung“, andererseits aber auch immer wieder durch seine besondere Art, Schönheit auszudrücken. Latzhose und Fahrrad sind – neben dem Mond - sein Markenzeichen geworden. Die wohl sympathischste Figur des ganzen Films.
PETER VAN NORDEN spielt den herzlichen Ralph Brentner, der unterwegs auf Nick Andros und Tom Cullen stößt. Er begleitet die beiden Freunde mit dem Truck zu Mutter Abigail. Gesehen habe ich Peter van Norden bislang nur in der Rolle des „Winnie Stuhlmann“ in „Police Academy 2“. In THE STAND spielt er ebenfalls eine sehr sympathische Rolle. Verständnisvoll, beherzt und couragiert kämpft er Seite an Seite mit seinen Kameraden gegen das Böse an.
Diese Personen verkörpern das Herz und die Seele des Films. Die wichtigste Person habe ich hierbei gar nicht aufgeführt, doch sie kommt im Film immer wieder vor. Sie ist in Boulder/Colorado zu sehen und spielt eine nicht ganz unwichtige Rolle. Vor allem aber ist sie für die Romanvorlage verantwortlich. Es ist nämlich kein geringerer als Stephen King persönlich, der hier in einer recht häufigen Nebenrolle zu sehen ist. Er spielt einen Anhänger des Guten, der Nadine Cross mit dem Wagen mit nach Boulder/Colorado nimmt. Stephen King ist in einigen seiner Filme zu sehen (so auch als Friedhofswärter in „Sleepwalkers“), doch noch nie zuvor habe ich ihn in ein und demselben Film so häufig gesehen wie in THE STAND.
Der Film ist wirklich sehr sehenswert. Und ich habe es bisher immer geschafft, ihn mir komplett an einem Stück anzusehen (sowohl die VHS-Version, als auch die DVD-Version). Dies sollte man auch tun, um nicht irgendwann den Faden zu verlieren. Es sind einfach sehr viele Handlungen, die gerade zu Beginn (während der ersten 4 Stunden) stattfinden. Zu viele Ereignisse, die aufeinander aufbauen und die ohne den nötigen Zusammenhang sehr schnell undurchsichtig wirken könnten.
Dass die DVD nicht gerade mit Material vollgepackt ist, versteht sich aufgrund er beiden Filmlängen wohl von selbst. Bild und Ton sind sehr gut, obwohl ich mir 16:9 und 5.1 gewünscht hätte. Andererseits darf man nicht vergessen, dass es sich bei diesem Film um eine TV-Produktion handelt, die niemals im Kino angelaufen ist. Folglich ist sie auch nicht auf Widescreen ausgelegt worden.
Die Altersfreigabe von 16 Jahren sehe ich als durchaus angemessen an. Vor allem die ersten Stunden des Films, wenn die Seuche noch umgeht und die ganzen Leichen und Sterbenden zu sehen sind, halte ich die Altersfreigabe für sehr angemessen. Später allerdings (ab der zweiten DVD) würde ich den Film mit FSK-12 einstufen. Der Horror endet eigentlich mit dem Ende der ersten DVD und geht dann in Abenteuer und Fantasy über.
Mittlerweile habe ich den Film schon mehrere Male geguckt und bin immer noch begeistert. Gerade an langen Winterabenden mit Freunden, ist dieser Film ein wahres Highlight. Ich kann ihn daher sehr gern weiter empfehlen und urteile überzeugt mit „sehr gut“!
***** BEMERKUNG
Sollte diesem Bericht über THE STAND - DAS LETZTE GEFECHT (DVD) noch irgendetwas Wichtiges fehlen, so lasst es mich doch bitte bei den Kommentaren wissen. Ich hoffe, dass ich Euch den Film ein wenig schmackhaft machen konnte und freue mich besonders über Einträge von Lesern, die den Film ebenfalls schon gesehen haben.
Vielen Dank fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren!!!
ein Testbericht von klukklukkluk2003-12-01 14:17:18vom 01.12.2003Empfehlung: ja
Vorteile: Sehr interessant, unterhaltsam...Nachteile/Kritik: Dauert mit knapp sechs Stunden einfach zu lange
Dieser Bericht bezieht sich auf die beiden VHS Kassetten des Warner Home Video Label
Story :
In einer militärischen Forschungseinrichtung kommt es zu dem, wovor sich immer alle gefürchtet haben. Es treten Viren aus, die für eine biologische Kriegsführung hergestellt wurden. Als der Wachmann den Notruf aus dem unterirdischen Bereich hört und den Befehl bekommt die Tore zu schliessen, entschliesst er sich, seine eigene Haut und die seiner Familie zu schützen. Er widersetzt sich der Anweisung und flüchtet mit Frau und Kind in die Weiten seines Landes.
Allerdings soll der kleinen Familie diese
Flucht nichts bringen, denn sie haben sich bereits mit dem Virus infiziert. Sie kommen aber noch viele hundert Meilen und landen ungebremst in den Tanksäulen einer abgeschalteten Tankstelle. Die Frau und das Kind sind bereits verstorben und der jungen Mann ist gerade dabei in die ewigen Jagdgründe einzugehen. Die herbeigeeilten Menschen können nicht mehr für ihn tun, als ihm beim Sterben die Hand zu halten. Die drei Flüchtenden haben während ihrer Tour durch die vereinigten Staaten sehr viele Leute mit dem Virus infiziert und auch die Leute an der Tankstelle bleiben nicht verschont.
Die Armee versucht unterdessen den Virus einzudämmen und als die Spezialisten von dem Vorfall an der Tankstelle in Arnette erfahren, beschliessen sie das kleine texanische Städtchen unter Quarantäne zu setzen. Wenig später werden die Einwohner sogar in ein Seuchenzentrum geflogen, wo sie sich medizinischen Test unterziehen müssen. Alle bis auf Stu, einem jungen Mann, erkranken wie erwart an der Virusinfektion. Erst bekommen sie eine leichte Erkältung, die nach einer Sommergrippe aussieht und dann beginnt sich ihr Zustand zu verschlechtern, bis sie schliesslich von der Krankheit dahingerafft werden.
Die Experten versuchen noch einige Zeit nach der Ursache von Stu´s Überleben zu forschen, aber irgendwann erwischt es sie, trotz hoher Sicherheitsvorkehrungen, auch. Nachdem Stu sich befreien kann, sieht er das ganze Entsetzen, dass sich auf den Strassen von Amerika abgespielt hat. Millionen Tote liegen überall herum und es sieht so aus als wäre der Tag des jüngsten Gerichtes über die Erde gekommen.
Doch Stu trifft einige, wenige Überlebende, die wohl über ein ähnliches Immunsystem wie er verfügen. Alle werden zudem von einer unsichtbaren Kraft angetrieben und haben einen identischen Traum. Sie träumen von einer 106jährigen Frau, namens Abigail. In ihren Träumen ruft Mutter Abigail die Überlebenden zu sich, um sich mit ihr zusammen auf das letzte Gefecht vorzubreiten. Denn es scheint so als hätten sich die wenigen Überlebenden in zwei Gruppen aufgeteilt – einer guten und einer bösen. Jetzt versuchen alle nach Nebraska zu gelangen, wo sie Mutter Abigail unterstützen und die Erde retten wollen...
Technische Daten zum Film :
Originaltitel : Stand, The
Darsteller : Gary Sinise, Molly Ringwald, Jamey Sheridan
Regie : Mick Garris
FSK : 16
Drehland und Jahr : USA 1994
Filmlänge : Die erste Kassette dauert circa 173 Minuten, die zweite eine länger
Meine Meinung :
Bei „The Stand“ handelt es sich um eine Stephen King Verfilmung, die im Grossen und Ganzen gelobt wird, da sie der Buchvorlage ziemlich nahe kommt. Es wurden zwar nicht alle Nebenhandlungen eingebaut, aber trotzdem hat der Filme eine Lauflänge von sage und schreibe 347 Minuten, was umgerechnet fast sechs Stunden ergibt.
Das stellt natürlich ein Problem für den normalen Filmfan dar, denn jeder weiss wohl wie mühsam es ist über eine solche Distanz durchzuhalten. Mann kann zwar nach belieben stückeln (Wenn man das Video besitzt), doch ein Betrachten des ganzen Werkes verfälscht den Gesamteindruck weniger, was für eine Beurteilung ja nicht gerade unwichtig ist. Wichtig, aus der Sicht der Filmmacher, ist es aber, für diese lange Zeit genügend interessanten Stoff in den Streifen einzubringen, denn wenn zu viele Längen entstehen, bleibt wohl kaum einer vor der Glotze. Glücklicherweise ist dies über weite Strecken der Fall, besonders zu Beginn ist der Film sehr fesselnd.
Hier wird der Betrachter nämlich mit der Ausgangssituation konfrontiert, die das Aussterben eines Grossteils der Menschen zeigt, was für Freunde der filmischen Apokalypse ja stets ein Vergnügen ist. Filme, die sich mit irgendwelchen endzeitlichen Katastrophen befassen, stehen ja nicht umsonst seit Jahren ganz hoch im Kurs. Während die Tragödie dann langsam ihren Lauf nimmt, werden einige Charaktere vorgestellt, die aus nicht geklärten Umständen immun gegen die biologische Seuche sind. Die Protagonisten werden zwar umfangreich vorgestellt, wirken aber dennoch etwas blass, was sicherlich daran liegt, dass King seine Charaktere in seinen Büchern umfassend vorstellt und dies in einem Film nur schwer umzusetzen ist, auch wenn er über eine beachtliche Laufzeit verfügt.
Nach dem Vorstellen der Beteiligten begeben die sich dann auf eine Reise, um in schweren Zeit gegen das Böse zu kämpfen, was in diesem Bericht allerdings nicht näher beschrieben werden soll. Leider kommt es von nun an, bis zum Ende, zu einigen Stellen, die nicht unbedingt uninteressant, aber dennoch etwas langatmig sind. Das liegt vor allem daran, dass einige Szenen sehr weit ausgeschmückt sind, ohne wirklich relevante Sachen zu erzählen. Viele Stellen hätten hier sicherlich kürzer betrachtet werden können, was zwar eine Entfernung zum Buch bedeutet hätte, aber dem TV-Zuschauer, der nicht unbedingt auf lange Filme steht, etwas Zeit erspart hätte.
Richtige Höhepunkte, die einem richtig in den Bann des Films ziehen, gibt es leider kaum. Es gibt selten irgendwelche Actioneinlagen, nur selten gute Masken, keine Splattereffekte und leider auch keinen einzigen extrem guten Darsteller, der einem die Zeit versüssen könnte. Irgendwie ist alles mittelmässig, was dem Film natürlich auch einen durchschnittlichen Touch gibt. Letztlich wird dies auch durch die Auffälligkeit unterstrichen, dass der Film für das Fernsehen gedreht wurde. Fernsehfilme können nur selten mit der Atmosphäre von Kinohorrorfilmen mithalten und wenn dann auch noch die Spannung zu wünschen übrig lässt, kann der Film kaum noch zu einem der besseren seiner Art werden.
Alles in allem kann man „The Stand“ als einen interessanten Film betrachten, den jeder Horrorfan mal gesehen haben sollte, der aber leider viel zu lange dauert. Sechs Stunden sind nun mal kein Pappenstiel und der ein oder andere wird es sicherlich vorziehen, sich anstatt dieses Streifen vier andere in den Videorekorder zu schieben...