Snowe bei der Ritterversammlung

Die Schiffe

der Held
Suikoden IV
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Suikoden IV
Suikoden IV
Suikoden IV

Testberichte Suikoden IV

 PS2 Spiel
2.8 von 5
Platz 301 in der Kategorie "PS2 Spiele".
Bewertung: Kundenbewertung 2,80 / 5,00 2.8 von 5
Meinungen:
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Suikoden IV Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 2,80 / 5,00 2.8 von 5
von 75% aller Autoren empfohlen (3/4).
Bewertungsverteilung:
Bedienung:  gut
Wird langweilig:  nach wenigen Tagen
Geeignet für Spieler ab:  12 Jahre
Spielanleitung:  gut
Grafik:  mittelmäßig
Sound:  mittelmäßig
Suchtfaktor:  
Schwierigkeitsgrad: Einsteiger
Haben Sie das Spiel gespielt?: ja
Vorteile
  • 108 Charaktere, Sammelspiele, Story recht gut
  • neue Ideen mit Schiffsreise und Sammeln von Verbündeten
  • 108 spielbare Charaktere, Idee mit dem Schiff und der Inselwelt ist ganz nett
Nachteile/Kritik
  • zu leicht, zu nervige Schiffsfahrten, zu kurz
  • schlechte Grafik an manchen Stellen, viel zu große unausgefüllte Weltkarte
  • blasse Grafik, dünne Story, viel zu viele Zufallskämpfe in einem langweiligen Kampfsystem
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Vince

Eine Seefahrt die ist langweilig?!

ein Testbericht von 2010-02-04 18:03:56 vom 04.02.2010
Empfehlung: ja
Vorteile: 108 Charaktere, Sammelspiele, Story recht gut ...
Nachteile/Kritik: zu leicht, zu nervige Schiffsfahrten, zu kurz
So oder so ähnlich könnte man wohl Suikoden IV beschreiben. Aber ist das wirklich wahr? Gondeln wir hier einfach nur sinn- und ziellos umher oder entern wir Fluch-Der-Karibik-mäßig die Welt mit unserer 108-köpfigen Crew?

Nun beginnen wir im Hafen, dort wo jede Seereise beginnt.
Die Geschichte von Suikoden ist Kennern längst bekannt, Neulingen sei sie hier nochmal kurz verraten: In einer chinesischen Legende ging es um Sterne des Schicksals. 108 an der Zahl und jene die unter diesen geboren worden erwartet ein besonderes Schicksal. Sie sind Teil der Rettung zur Welt...

Dieses Geschichte hat sich Konami zum Aufhänger für die Suikoden-Reihe gemacht in dem ihr als besondere Aufgabe in jedem Teil der Serie alle 108 Sterne und somit 108 Charaktere finden könnt.
Soviel zur Geschichte

Wagen wir uns also nun hinaus auf diese Seereise.

Story

Wir beginnen als namensloser Held der gerade inmitten seiner Ausbildung zum Soldaten steckt. Zusammen mit seinem besten Freund und zugleich schärfsten Konkurrenten Snowe erwartet uns sobald unser Abschluss. Doch schon während den ersten Missionen geschieht ein „kleines“ Missgeschick und ihr befindet euch mit einer Verdammnis-Rune, die euch selbstverständlich vernichten wird, und dem Vorwurf euren Kommandanten mit eben dieser getötet zu haben in der Verbannnung... Glücklicherweise werdet ihr alsbald gerettet und erfahrt hierbei noch das es wirklich wichtigeres gibt als eure Verbannung. Die Welt ist in Gefahr und bald zieht ihr mit Piraten, Königen, Händlern, Soldaten und sonstigen Helden in die großen Schlachten...

Grafik

Wenn man an die Grafik von Suikoden IV denkt, wird man im ersten Moment an den Ausdruck „langweilig“ denken. Die Grafik ist gut, soviel sei gesagt aber zuweilen sehr graustichig was den Eindruck erweckt das wir hier eher ein wenig farblos bleiben. Die Animationen im Kampf sind ansehnlich aber auf dem Feld und insbesondere während der „spannenden“ Schiffsfahrten stört die farblosigkeit und Abwechslungsarmut enorm.

Sound

Sound? Welcher Sound... Es gibt für mich nur eine einzige Melodie die im Kopf blieb und das war der Intro-Song. Daraus schließen wir das die Musik eher nebensächlich nebenbei gespielt wird und dabei zumindest nicht nervt. Denn dann würden wir Sie ja bemerken...

108 Charaktere

Ja, endlich mal was richtig gutes und enorm positives an dem Spiel. Die Suche nach den 10 Charakteren macht Spaß und ist extrem vielseitig. Von Leuten die euch beim Kampf unterstützen, über Händler, Glücksspieler und sogar einem Priester bei dem Ihr beichten könnt ist eigentlich alles dabei was das Herz begehrt. Lediglich das viele Charaktere so unheimlich leicht zu bekommen sind stört etwas das Rollenspieler-Herz.

Seefahrten und Seeschlachten

108 Charaktere wollen natürlich auch schlafen. Dafür gibt es in jedem Suikoden ein Hauptquartier und diesmal ist es ein Schiff, wer nun allerdings einen Luxusdampfer ala Titanic erwartet wird bitter enttäuscht. Der Holzkahn auf 5 Etagen ist genau so langweilig anzuschauen wie der Rest des Spiels. Schade um das Potential das hier verschwendet wurde.
Immerhin dürft Ihr den schwimmenden Koloss selbst von Insel zu Insel steuern. Was toll klingt entpuppt sich zur tödlichsten aller Schwächen des Spiels... Das Meer ist sehr groß! und es gibt ca. 7 Inseln. Bei der Schiffsgeschwindigkeit, wohlgemerkt mit Turbo!, seid ihr schon mal gute 20-30 Minuten in Echtzeit! unterwegs, Zufallskämpfe inbegriffen.
Positiv sind hingegen die Seeschlachten zu erwähnen, ihr dürf mit euren Schiffen andere Schiffe attackieren und sogar versenken. Was wie das Spiel klingt funktioniert sogar so ähnlich. Ihr postiert euer Schiff auf dem quadratischen Feld und schießt auf die feindlichen Schiffe. So ziemlich das spaßigste an dem System.

Kampfsystem

Das Kampfsystem läuft rundenbasiert wie in vielen Suikoden-Teilen wird hier auch das bewährte Runen-System verwendet. Bis zu vier Teamkameraden schlagen sich Runde um Runde mit dem Feind und können sogar Team-Attacken entwickeln um besonders viel schaden zu verursachen. Das ganze ist allerdings vollkommen unnötig, denn um in diesem Spiel zu sterben muss man nachhelfen. Nach einer Weile lässt sich so gut wie jeder Gegner einfach umpusten. Also viel zu leicht, sonst ist das System ausgesprochen spaßig.
Sammelaction!

Es gibt sogar noch etwas gutes an den Spiel (überrascht?): Sammler kommen vollständig auf ihre Kosten. Nicht nur die Suche nach den 108 Charakteren macht Spaß sondern auch sonst gibt es viel zu sammeln: Schatzkarten womit ihr auf Inseln buddeln könnt, Alte Bücher die etwas Hintergrund über die Welt liefern. Musikdateien und Fenster womit ihr die Bildschirme und Schriften des Spiels ändern könnt. (Alles natürlich nur wenn ihr auch den entsprechenden Charakter dazu gefunden habt). Rüstungssets, Runensets usw.
Spielspaß?

Trotz all dieser Negativ-Punkte und trotz das es binnen 15 Stunden durchgepielt ist (mit allen 108 Charakteren!) macht es wahnsinnig Spaß.

Fazit

Wenn man mit den Negativ-Punkten leben kann und eine bemerkenswerte Geduld für Schiffsfahrten hinbekommt kann man mit diesem Spiel eine Menge Spaß haben. Das gilt insbesondere für Sammler!

( P.S. Alle Berichte von mir immer auf Ciao (V.Larizz), Yopi (Vince) und Preisvergleich (vlarizz) )
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Bedienung:Bedienung von Suikoden IV  PS2 Spiel: 4,0 gut
Grafik:Grafik von Suikoden IV  PS2 Spiel: 3,0 mittelmäßig
Sound:Sound von Suikoden IV  PS2 Spiel: 3,0 mittelmäßig
Schwierigkeitsgrad:Einsteiger
Suchtfaktor:Suchtfaktor von Suikoden IV  PS2 Spiel: 3,0 vorhanden
Wird langweilig:Wird langweilig von Suikoden IV  PS2 Spiel: 2,0 nach wenigen Tagen
Geeignet für Spieler ab:Geeignet für Spieler ab von Suikoden IV  PS2 Spiel: 4,0 12 Jahre
Haben Sie das Spiel gespielt?:ja
Spielanleitung:Spielanleitung von Suikoden IV  PS2 Spiel: 4,0 gut
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Kommentare
Steve2512
Steve2512, 04.02.2010
Super Bericht, sehr hilfreich !

Freue mich über Gegenlesungen :-

LG
Steve2512
Hot_Rider
Hot_Rider, 04.02.2010
Gruß von Teresa und Markus !

Gegenlesungen wären super ...DANKE !
Polarlicht1960
Polarlicht1960, 04.02.2010
Liebe Grüsse von Larissa und ich freue mich über jede Bewertung.
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Scoopexx

Tiefpunkt der Suikoden-Reihe

ein Testbericht von 2009-11-29 18:40:17 vom 29.11.2009
Empfehlung: nein
Vorteile: 108 spielbare Charaktere, Idee mit dem Schiff und der Inselwelt ist ganz nett...
Nachteile/Kritik: blasse Grafik, dünne Story, viel zu viele Zufallskämpfe in einem langweiligen Kampfsystem
Bei Suikoden handelt es sich um eine Rollenspielreihe, die mittlerweile in 5 Teilen auf der PSX und der Playstation 2 erschienen ist. Die Besonderheit war immer, dass der Held des Spiels seinen Kampf gegen Übel und Unrecht nicht allein oder in einer kleinen Gruppe führen muss, sondern dass er bis zu 108 andere Charaktere um sich schaaren kann, die ihm alle auf ihre eigene Art helfen. In Suikoden IV gibt es z.B. solche Mitstreiter, die in der Basis einen Laden aufmachen, solche, die einem im Kampf beiseite stehen, und viele mehr. Wie in dieser Rollenspielreihe üblich, dreht sich alles um ein Artefakt und zwar der "Rune der Bestrafung" - einem sehr penentranten Kleinod, das sich einen Wirt sucht, ihn mit unglaublicher Macht ausstattet, aber ihn gleichzeitig auch Stück für Stück immer mehr tötet, nur um sich danach in der näheren Umgebung einen nächsten Wirt zu suchen, dem das gleiche Schicksal zuteil wird. Der Held dieses Spiels gerät nun in das zweifelhafte Vergnügen, Träger dieser Rune zu werden und steht vor der Entscheidung, sie gegen die feindlichen Streitkräfte, die schlagartig alle wichtigen Inseln übernommen haben, einzusetzen oder sein eigenes Leben zu wahren.
Gameplay:
Neu am vierten Teil der Serie ist, dass es, ähnlich wie "Zelda - The Wind Waker", in einer Wasserwelt spielt, in der es als einzige Landmasse einige wenige Inseln gibt. Auf dem H2O reist man natürlich standesgemäß mit einem Schiff. Neu sind hier die Wasserkämpfe, in denen die eigene Flotte einer gegnerischen gegenübersteht und man sich mit Runenkanonen beschießt, deren Schuss immer einem bestimmten Element angehört, das sowohl einem anderen Element überlegen als wiederum auch einem anderen unterlegen ist. Hat man einen Gegner vor sich, der mit einer Runenkanone aufwarten kann, deren Element dem eigenen überlegen ist, hat man schlechte Karten.

Diese Seekämpfe sind recht simpel gehalten. Man selbst startet unten auf der in Vierecke untergliederten Karte und der Gegner startet oben. Jetzt bewegt man sich so lange, bis der Gegner in Reichweite ist und einem am besten nicht seitwärts zugerichtet ist, damit er nicht zurückschießen kann. Wenn man nah an ein gegnerisches Schiff herankommt, kann man es auch entern, wodurch man in den gewöhnlichen Kampfscreen wechselt, den man auch sonst überall im Spiel bei Kämpfen zwischen Helden und Monstern zu sehen bekommt. Was einem hier als altem Suikoden-Hasen auffällt, ist, dass die eigene Party nun nur noch 4 Personen, anstatt 6, wie in den vorhergehenden Teilen, umfasst. Man muss sich jetzt also etwas genauer aussuchen, wen von den maximal 108 Mitstreitern man mit in den Kampf nimmt - ändern kann man dies nur in der Basis, die allerdings nie sehr fern ist, da sie sich auf dem eigenen Schiff befindet. Leider sind auch diese normalen Kämpfe, ähnlich wie die Seeschlachten, nicht sehr komplex. Einige Kämpfer sind besser mit der Waffe, andere sind besser mit der Runenmagie - dementsprechend muss man seine Party ausgewogen zusammenstellen und entsprechend den Stärken der Charaktere angreifen. Hat man eine bestimmte Gruppe von Helden in der Party, die sich besser verstehen und die sich schon länger kennt, können diese zudem Combo-Angriffe ausführen, die mächtiger sind, als die normalen Attacken.
Leider sind die eigenen Charaktere den Monstern meist so überlegen, dass es bei 98% der Fights ausreicht, einfach immer X auf dem PS2-Controller zu drücken und so die 4 Helden einfach nur zum Standartangriff zu bewegen. Diese ohnehin schon ärgerliche Inbalance der Kämpfe wird umso ärgerlicher, wenn man kurz nach Spielbeginn merkt, dass die Entwickler die dünne Story und sonst eigentlich kurze Spielzeit mit Kämpfen zu stopfen versucht haben, damit sie länger wirkt. Alle 3 bis 10 Sekunden stößt man also via Zufallskampf auf einen neuen Trupp Gegner, ohne etwas dagegen machen zu können. Also drückt man brav wieder 30x seinen X-Knopf auf dem Controller, sieht, wie die Gegner dahingemetzelt werden und darf wieder 3 bis 10 Sekunden die Welt erforschen, bis die nächsten Gegner auf der Matte stehen. Spielspaß oder Explorationslust, von der andere Rollenspiele geradezu leben, werden hier so im Keim erstickt. Besonders ärgerlich ist dies bei Schifffahrten, bei denen man schier endlos lange nur Wasser um sich sieht, diese 3- bis 10-sekündigen Zufallskämpfe jedoch auch ertragen muss, weil einem die Monster auf das Schiffsdeck springen. Zwar kann man mit Zuhilfenahme der R1 Taste einen kleinen Turbo einlegen mit dem die Seemeilen bis zum Ziel etwas schneller zurückgelegt werden können, dennoch dauern die Fahrten nahezu endlos und das Suchen neuer Inseln, von denen es erschreckend wenige in einem viel zu großen und sehr wässrigen Areal, gibt, macht einfach keinen Spaß. Später im Spiel kann man sich dann immerhin von Insel zu Insel teleportieren lassen, wenn man dort bereits einmal gewesen ist.

Die Inseln selbst bieten meist eine kleine Stadt mit Läden und einige Leute, mit denen man sprechen kann - einige davon lassen sich auch immer für die eigene Sache gewinnen. Manche müssen noch überzeugt werden, andere kommen sofort mit einem mit. In den Läden kann man sein Schwert verbessern oder neue Rüstungen und Accessoires kaufen. Außerdem gibt es Handelsposten, bei denen man Handelsgüter möglichst günstig einkauft und teurer auf einer anderen Insel wieder verkauft. Allerdings ist dies eigentlich nicht wirklich nötig, da man durch die zahlreichen Kämpfe ziemlich schnell ziemlich reich wird, denn auch bei Suikoden haben Seeungeheuer und Tiere Geld mit dabei... Sehr viel mehr ist auf einem Eiland in Suikoden IV leider nicht los. Erstaunlich klein sind hier die Handlungsmöglichkeiten und es gibt auch nicht besonders viel zu entdecken, Dungeons sind eine Seltenheit.
Offenbar um die dünne eigentliche Spielzeit weiter zu strecken, wird man auch oft damit allein gelassen, was man nun als nächstes tun muss. So tingelt man zwischen den einzelnen Inseln hin und her, bekämpft in der Zwischenzeit gefühlt mehr Monster, als in Final Fantasy 1 bis 12 zusammen und triggert irgendwann ein Event, das einen in der Story weiterbringt. Z.B. indem man einen bestimmten Raum betritt oder einen Charakter anwirbt.

Grafik:
Hier fallen insbesondere die schwammigen und verwaschenen Texturen auf, die auch einer PS2 nicht gerecht werden. Gerade Wasserüberfahrten gleichen grafischen Totalausfällen, weil man Ewigkeiten kaum etwas anderes sieht, als Wasser, dem eigenen Schiff und en masse die gleichen Gegner in diversen Zufallskämpfen. Die gleichen Gegner sind es oft, weil es in Suikoden IV, genreunüblich, eigentlich nicht so sehr viele Gegnertypen gibt. Auch sind sie eher langweilig designed und man vermisst so ein bisschen die Standarttypen, wie Skelette, Orks, Goblins, Vampire, Zombies, etc. die hier eigentlich ganz gut hereingepasst hätten. Stattdessen bekämpft man Einhörner, fliegende Mantarochen und haarige Puschel in verschiedenen Variationen...


Fazit
Trotz der vielen Negativpunkte ist Suikoden IV keine Totalkatastrophe. Das Spiel macht zwar eigentlich nichts wirklich richtig, aber vieles auch nicht komplett falsch. Die noch so dünne Story ist relativ interessant und das Sammeln von Charakteren, deren Aufrüstung sowie das Testen ihrer Fähigkeiten, macht sogar recht viel Spaß. Dennoch ist dieser 4. Teil der Serie, der ganz klar auch ihr blasser Tiefpunkt ist, nur etwas für Fans und Leute mit Drahtseilen als Nerven.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 2,00 / 5,00 2
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Bedienung:Bedienung von Suikoden IV  PS2 Spiel: 4,0 gut
Grafik:Grafik von Suikoden IV  PS2 Spiel: 3,0 mittelmäßig
Sound:Sound von Suikoden IV  PS2 Spiel: 3,0 mittelmäßig
Schwierigkeitsgrad:Fortgeschrittene
Suchtfaktor:Suchtfaktor von Suikoden IV  PS2 Spiel: 1,0 gering
Wird langweilig:Wird langweilig von Suikoden IV  PS2 Spiel: 2,0 nach wenigen Tagen
Geeignet für Spieler ab:Geeignet für Spieler ab von Suikoden IV  PS2 Spiel: 4,0 12 Jahre
Haben Sie das Spiel gespielt?:ja
Spielanleitung:Spielanleitung von Suikoden IV  PS2 Spiel: 4,0 gut
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Kommentare
Bunny84
Bunny84, 29.11.2009
Liebe Grüße und einen schönen ersten Advent wünscht dir BUNNY84
PS: Freue mich über Gegenlesungen
Miraculix1967
Miraculix1967, 30.11.2009
WWW Wunderschöne Wochenstartswünsche aus dem gallischen Dorf Miraculix1967
Lale
Lale, 29.11.2009
Toll berichtet - gerne gelesen!
Allerbesten Gruß
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weisseperle

:::Eine Seefahrt, die ist lustig... :::

ein Testbericht von 2007-02-07 13:55:27 vom 07.02.2007
Empfehlung: ja
Vorteile: neue Ideen mit Schiffsreise und Sammeln von Verbündeten...
Nachteile/Kritik: schlechte Grafik an manchen Stellen, viel zu große unausgefüllte Weltkarte
So heute gibt es mal wieder eins von meinen Japan- Rollenspielen. Dieses ist mir aufgefallen, weil man die Welt auf einem Schiff erkundet und Seeschlachten erleben kann. Außerdem ist das Kampfsystem und anderes, ähnlich wie bei Final Fantasy. Ein besonderer Aspekt ist auch, dass man hier zur Abwechslung mal Gefährten sammelt.


:::Allgemeine Infos:::

Spieltyp: Japan- Rollenspiel
Entwickler: Konami Tokyo
Publisher: Konami
Erscheinungsdatum: 24. Febuar 2005
offizielle Website: www.konami.de
USK: 6
Preis: neu bei amazon 22,50 €
erhältlich für Playstation 2

:::Ausehen:::

Auf der DVD- Hülle die ihr auch oben erkennen könnt, seht ihr den Helden. Hinter ihm befinden sich nur leicht angedeutet einige seiner Gefährten, wie oben links Snowe und daneben Tal. Auf der Rückseite befindet sich eine kleine Einführung in das Geschehen, sowie einige Ausschnitte aus dem was ihr demnächst erleben werdet.

:::Story:::

Die Geschichte dreht sich um einen jungen Helden der in Razril wohnt. Sein bester Freund Snow und er, sind Anwärter für die Ritter von Gaien und ihre letzte Prüfung hat gerade begonnen. Nach ihrer Ernennung zu Rittern, bekommen sie auch schon die ersten kleineren Aufgaben. Doch bei ihrer ersten großen Mission werden sie von Piraten angegriffen. Einer von diesen mysteriösen Piraten trägt die Rune der Bestrafung. Nachdem er bemerkt, dass er nichts mehr gegen euch ausrichten kann benutzt er diese verfluchte Rune. Der einzige überlebende dieses Anschlags seid ihr. Als Kommandant Glen euch zu Hilfe eilen will, übernimmt er die Rune ohne es zu wollen. Der Kommandant erkrankt und hütet das Bett. Einige Tage später erfolgt ein Anschlag auf Razril und auch der Kommandant sieht keine andere Möglichkeit als die Rune der Bestrafung einzusetzen um die Stadt zu retten. Im selben Moment, als er die Rune einsetzt taucht der Held auf. Von nun an trägt euer Held die Rune der Bestrafung. Snowe, der neidisch auf die Beliebtheit vom Held ist, setzt böse Gerüchte über euch in die Welt. Alle Leute glauben den Gerüchten von Snowe und der Held wird daraufhin hart bestraft. Er wird in einem kleinen Boot ausgesetzt...

:::Charaktere:::

Held

Am Anfang des Spiels dürft ihr ihm natürlich auch einen Namen geben. Außer, dass er Ritter werden will und sein bester Freund Snowe ist erfahrt ihr am Anfang nicht viel über ihn. Sprechen kann euer Held allerdings auch nicht, dafür seid ihr zuständig. Im Kampf dient er euch mit seinen beiden Schwertern.

Snowe

Zu Beginn ist er euer bester Freund und weicht euch kaum von der Seite. Er ist immer bestrebt der beste Ritter zu sein, weshalb ihn euer Erfolg wütend macht.

Jewel, Kenneth, Paula, Tal

Bei einer Aufgabe zur Ritterprüfung könnt ihr euch zwei dieser Rekruten aussuchen. Dabei wählt ihr euch auch die Freunde aus, die euch auf dem weiteren Weg begleiten.


:::Grafik:::

Die Grafik ist hier mittelmäßig, reist einen nicht groß vom Hocker aber grauenhaft schlecht ist sie auch nicht. Die Gesichter der Charaktere sind nicht besonders Detailgenau dargestellt. Aber das gilt auch für die Umgebung. Es sieht alles sehr trist aus und wenn ihr mit dem Schiff unterwegs seid langweilt ihr euch auch schnell. Die nicht enden wollenden Strecken die ihr auf dem Meer zurücklegen müsst sind nicht sehr abwechslungsreich. Sequenzen gibt es kaum. Wichtige Szenen werden mit Schriftblöcken untermalt. Wer lesen kann kommt also weiter. Die Kampfeffekte sind aber gut gelungen und jede Figur hat ihren eigenen Kampfstil.


:::Sound:::

Der Sound ist auch nicht sonderlich beeindruckend. Langweilige Hintergrundmusik begleitet euch und das auch nur selten. Die Geräusche der Wellen vom Meer, lassen auch kein Gefühl von Urlaub aufkommen.


:::Steuerung:::

Ganz simpel könnt ihr euren Helden durch die Gegend bewegen, in dem ihr den Stick bewegt. Wenn ihr Vollgas geben wollt, O- Taste drücken. Wobei der Turbo schon ziemlich lustig aussieht. Die Schiffsteuerung ist auch einigermaßen begreiflich gelegt. Obwohl unsichtbare Grenzen das Schiff, auf mysteriöse Weise manchmal einfach um 180° drehen. Die Kämpfe sind rundenbasiert und die auszuführende Aktion wird über das Menü ausgewählt.


:::Das Spiel:::

Das Prinzip des Spiels ist es je nach Auftrag, die verschiedenen Inseln mit dem Schiff zu bereisen und die 108 Sterne zu sammeln. Diese Sterne sind verschiedene Charaktere die es zu rekrutieren gilt. Wobei nicht alle nötig sind um die Hauptstory fortzusetzen. Einige der rekrutierbaren Figuren, treten euch schon bei, wenn ihr ihnen gut zuredet. Während andere noch bestimmte Personen an eurer Seite sehen wollen, möchten wieder andere Geschenke oder Aufträge erfüllt haben. Ihr habt also viel damit zu tun alle Sterne zusammen zu bekommen um ein spezielles Ende zu sehen.
Nachdem ihr mit dem Boot auf dem ihr ausgesetzt wurdet, nach einigen Problemen am Strand einer Insel landet, beginnt die eigentliche Reise. Zuerst einmal müsst ihr euer demoliertes Boot wieder herrichten. Dazu fragen euch eure Begleiter, zwei von den oben genannten Rekruten und ein Kater Chiepo, was sie tun sollen. Die Aufgaben, die zu vergeben sind, sind Holz holen Nahrungssuche und Schiffbau. Die Tätigkeit des Helden währenddessen wird das Aufsuchen von Kokosnüssen sein. Ihr sucht also eure Kokosnüsse im Gebüsch und in der Höhle auf und sprecht dann mit den anderen. In der hiesigen Höhle entdeckt ihr gelegentlich eine Nymphe. Am nächsten Tag verfolgt ihr denselben Rhythmus und wieder begegnet euch die kleine Wassernymphe. Nach jedem Tag versammelt ihr euch am Abend mit euren Freunden um die vergangenen Erlebnisse zu besprechen. Doch eines Tages als ihr wieder Kokosnüsse sammeln geht, erzählt euch die Nymphe vom Monster dieser Insel und gibt euch ein Geschenk. Dem Monster begegnet ihr auch, könnt ihm aber keinen Schaden zu fügen. Also entschied ich mich die Rune der Bestrafung einzusetzen. Sofort ist das Monster empfindlicher und ich konnte es besiegen. Allerdings brach der Held daraufhin zusammen und erwachte erst später wieder. Die Nymphe hatte euch zum Dank geholfen das Boot flott zu machen. Die Kämpfe sind auf dieser Insel natürlich auch vorhanden und erscheinen nach einigen Schritten in einem bestimmten Gebiet. Jeder eurer Charaktere besitzt eine Rune oder kann mit einer ausgestattet werden. Diese Runen können verschiedene Elemente innig haben. Von Blitz bis Wasser oder Feuer bis Wind ist alles vorhanden. Bei dem Element Wasser ist zu Beginn allerdings nur die Heilung möglich und mit der Erdrune könnt ihr eure physische Abwehrkraft steigern. Erst nach eurer Ankunft auf der Insel Obel und dem Gespräch mit dem hiesigen König, könnt ihr mit dem Rekrutieren beginnen und bekommt euer eigenes Schiff, mit dem Seeschlachten ausgetragen werden. Die laufen wie folgt ab. Der Seeschlachten Bildschirm erscheint und alles wird in Kästchen unterteilt. So kann man sein Schiff ca. 4 Kästchen nach vorn bewegen oder drehen. Auch die Schussbahn wird angezeigt, man kann ungefähr 4 Kästchen weit schießen. Zu Beginn der Schlacht werden die Crewmitglieder ausgewählt und die Rekruten die an den Runenkanonen stehen sollen. Je nachdem was das Element des Gegenübers ist, das entsprechende Gegenelement müsst ihr finden. Zum Beispiel wenn ihr Wasser abfeuert und das gegenüber liegende Schiff auch so treffen sich die Zauber in der Mitte und verpuffen. Attackiert ihr den Feind mit Wasser und der Gegner mit Feuer so verpufft das Feuer und das Schiff dessen wird getroffen. Sobald die Lebenspunkte des anderen Schiffes oder eure, 0 sind ist die Schlacht beendet. Wenn ihr nah genug an das feindliche Schiff heran fahrt, könnt ihr es auch entern, wobei sich das bei Überzahl nicht empfiehlt. Desto mehr Sterne ihr rekrutiert desto besser für euer Schiff. Jedoch ist es nicht immer einfach jeden einzelnen Stern zu finden. Die meisten sind dann auch erst in einem niedrigen Level, was eine Eingliederung in eure Gruppe erschwert.
Nun ja, wenn man von der schlechten Umgebungsgestaltung und den eigenartigen Gesichtern absieht ist das Spiel ganz nett. Ihr lernt viele verschieden Charaktere kennen und nehmt sie mit der ein oder anderen Bedingung auf. Auch Gewinnspiele sind vorhanden, in denen ihr nicht nur ein Mädchen abzieht, sondern diese auch mit in euer Hauptquartier packt, um von nun an immer ein Spielchen zu wagen.
Eigenartig ist, dass wenn man sich außerhalb auf der See befindet, man gelegentlich gegen Seegras kämpfen muss oder gegen einen riesigen Wollkneul.
Das Spiel besteht also aus Reisen, kämpft und Rekruten sammeln. Ach ja und die Hauptstory verfolgen, aber spielt doch selbst.


:::Fazit:::

Bei Suikoden 4 handelt es sich zwar um den 4. Teil aus der Reihe steht aber in keinem direkten Zusammenhang zu den anderen Teilen, sodass Schwierigkeiten aufkommen. Wie auch in artverwandten Rollenspielen wie Final Fantasy, bereist ihr fremde Länder, bestreitet Kämpfe und lernt wichtige Gefährten kennen. Die Besonderheit in diesem Spiel liegt darin so viele Gefährten wie nur möglich aufzutreiben und zu rekrutieren. Die Story ist zwar an manchen Stellen ziemlich dünn und die Sequenzen auch nicht begeisternd aber das Kämpfen und suchen der 108 Sterne macht schon Spaß.
Ich werde einen Stern abziehen für die lieblose Landschaftsgestaltung und schlechte Grafik in der die Charaktere dargestellt werden. Außerdem ziehe ich noch einen Stern für die teilweise langwierigen Erkundungstouren, mit dem Schiff, auf der vernebelten Landkarte ab.
Eine Empfehlung gebe ich trotzdem, denn in hier wurde ein ganz neues Prinzip eingebracht und Schifffahrt mit typischem Rollenspiel verbunden.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
Baby1
Baby1, 23.02.2007
.: :. Liebe Grüße Anita .: :.
wallikalli
wallikalli, 14.03.2007
Schöner Bericht und Liebe Grüße
panico
panico, 29.03.2007
SH lg panico:-
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Montipora

Suikoden 4

ein Testbericht von 2005-03-08 08:41:44 vom 08.03.2005
Empfehlung: ja
Nachdem Suikoden 3 trotz Ankündigung in Europa nicht veröffentlicht wurde ist es umso erfreulicher das der vierte Teil nun zu uns kommt. Für alle diejenigen die den dritten Teil nicht in der Us-Version spielen konnten oder wollten kann ich Entwarnung geben, der vierte teil spielt Zeitlich noch vor teil eins der auf der Ps one veröffentlicht wurde. Somit sind keine Vorkenntnisse erforderlich.
Trotzdem gibt es wieder einige Gemeinsamkeiten, auch diesmal müssen wieder die 108 Sterne ( Sprich Teammitglieder ) gefunden werden. Je mehr man rekrutieren kann umso besser da jedes neue Mitglied sich Irgendwie nützlich macht außer der Tatsache das jedes neue Mitglied in die Kampfgruppe aufgenommen werden kann machen sich einige noch nützlich indem sie z.B. einen Laden in Eurem Hauptquartie eröffnen oder andere dienste anbieten die euch das Abenteuer merklich erleichtern! Außerdem gibt es wieder die Möglichkeit Angriffe verschiedener Teammitglieder zu kombinieren um die Angriffsstärke zu erhöhen.

Ungewiss ist ob es in der Europa- Version möglich sein wird seinem Spielstand von letzten Suikoden zu importieren wie sonst bei der Serie üblich da ja der dritte Teil bei uns, wie bereits erwähnt, nie erschinen ist. Auch die Strategieeinlagen der Vorgänger sind wieder mit dabei, in denen Ihr eine ( meistens Eure ) Armee in einem Strategischen Gefecht zu Sieg verhelfen müsst. Neu hingegen ist das die Gefechte jetzt auch auf hoher See ausgefochten werden. Mit dabei sind auch wieder die Runen, die Ihr braucht um Magie einzusetzen. Jetzt noch ein paar allgemeine Worte zu Story, wie bei Suikoden üblich wird diese wieder epische ausmaße annehmen und viele wendungen zu bieten haben. Die Reise Wird euch über viele Kontinente führen und es wird wohl an die 60 Stunden dauern bis man das Spiel erfolgreich beenden kann. Auch wird es wohl wieder verschiedene Endlings geben, welches Ihr seht wird Teilweise davon bestimmt Wieviele Mitstreiter gefunden wurden und wie bei bestimmten Situationen agiert wurde.

Die Grafik des Spiels ist nicht ganz mit Final Fantasy zu vergleichen hat aber Trotzdem einiges zu bieten, besondes bei den Zaubersprüchen. Zudem Flimmert die Grafik ein bischen und aus den Boxen dröhnt das für die Serie übliche Midi-Gedudel. Zum ersten mal gibt es in einem Suikoden Sprachausgabe, diese ist in Englisch ( auch in der deutschen Version ) und hört sich meiner Meinung nach sehr gut an. Laut der Offiziellen Seite des Herstellers Konami sollen die Texte des Spiels bei uns in deutsch sein was für einen Verkaufserfolg des Spiels nicht unwichtig ist. Alles in allem erwartet uns ein traditionelles Rollenspiel mit epischer Story und spielerischem Tiefgang welches in Sachen Story locker mit Final Fantasy mithalten kann. Für RPG Fans nätürlich ein Pflichtkauf, für gelegenheits RPGler zumindest eine interessante alternative zu Final Fantasy.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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