Mark T. Sullivan: Toxic
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Mark T. Sullivan: Toxic

Testberichte Mark T. Sullivan: Toxic

 (Taschenbuch)
4.0 von 5
Platz 12 in der Kategorie "Belletristik Romane & Erzählungen - T".
Bewertung: Kundenbewertung 4,10 / 5,00 4.0 von 5
Meinungen:
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Mark T. Sullivan: Toxic Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,10 / 5,00 4.0 von 5
von 86% aller Autoren empfohlen (6/7).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • spannend, unterhaltsam, erotisch, gut recherchiert
  • spannende und gut recherchierte Thematik, gut recherchierte Charaktere, Handlung an sich
  • Spannend
  • sehr spannend, aber lest den Bericht
  • spannende, fesselnd, man ermittelt mit
Nachteile/Kritik
  • mir etwas zu bizarr aufgeladen
  • kleinere Abschweifungen in der heißen Phase .
  • Zu viel Nebengeschichten
  • anfangs etwas schleppend
  • Spannung wird manchmal tot geschrieben, zieht sich manchmal etwas hin
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mima007

Im Sumpf des Sex

ein Testbericht von 2007-07-20 14:00:03 vom 20.07.2007
Empfehlung: ja
Vorteile: spannend, unterhaltsam, erotisch, gut recherchiert...
Nachteile/Kritik: mir etwas zu bizarr aufgeladen
Eine Serie von bizarren Sexualmorden erschüttert die schöne kalifornische Hafenstadt San Diego unweit der mexikanischen Grenze. Als Police Sergeant Seamus Moynihan zum ersten Tatort der Serie gerufen wird, findet er einen nackten Mann ans Bett gefesselt vor, gestorben am Gift der tödlichsten Schlangen der Welt.

Mein Eindruck
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°

Der Autor hat eine wirkungsvolle Mischung aus Erotik und tödlicher Gewalt angerührt und mit cleverer Erzählweise serviert. Was zunächst wie eine ganz normale Mordserie mit Schlangengift als Waffe aussieht, entpuppt sich als religiöser Rachefeldzug einer Psychopathin. Sie ist im letzten Drittel die eigentliche Hauptfigur, eine auch namentlich identische Verkörperung von Lilith, der ersten Frau Adams und späteren „Herrin der Dämonen“. Dass Lilith von einer Bibelforscherin auch noch als Kains Frau identifiziert wird, verleiht der Sache noch zusätzliche Pikanterie: Ein Ruch von Inzest liegt über der Bibelgeschichte, und wie sich herausstellen soll, bleibt es auch in der Realität nicht beim Ruch, sondern wird ziemlich handfest umgesetzt.

Holiness

Die eigentlich geniale Idee des Autors besteht in der Einführung der „Holiness“-Gemeinde. Damit meint er die Schlangenbeschwörer in den Appalachen-Bergen, die es offenbar wirklich gegeben hat. (Sie waren Splittergruppen der bekannteren Pfingstbewegungen.) Obwohl „Schlangenbeschwörer“ keineswegs die zutreffende Bezeichnung ist für das, was der Gemeindevorsteher tut. Er setzt Schlangen, die biblische Verkörperung Satans, als Probemittel ein für den Mut und die Glaubenstreue der Gemeindemitglieder (und mit „Gemeinde“ ist hier immer die Kirchengemeinde gemeint).

Bei dieser „Kommunion“ legt er Giftschlangen um die Arme des Gemeindemitglieds, um zu sehen, ob die Schlange zubeißt. Nur Mitglieder, die fest im Glauben sind, sind nicht so nervös, dass die Schlange zum Biss gereizt wird. So lautet zumindest die Annahme. Moynihan kann es mit eigenen Augen mitansehen, wie es funktioniert. Allmählich kann er sich vorstellen, was Lucas Stark, von 1967 bis 1976 der Reverend der Holiness-Gemeinde im Alabamastädtchen Hettisburg, mit seinem Schlangenkult anrichtete. Das konnte nicht gutgehen und gipfelte in einer blutigen Katastrophe.

Lilith

Das Ergebnis seiner Nachforschungen bringt Moynihan auf die Spur der wahren Identität des Mörders in San Diego. Doch natürlich ist es nie so einfach, einen früheren mit heutigen Namen zur Deckung zu bringen. Und so tappt er unsehens auf einer falschen Fährte in eine tödliche Falle. Dieser finale Showdown ist ebenfalls äußerst wirkungsvoll und intensiv gestaltet, so dass der Leser bzw. Hörer keine Chance hat, der Story zu entkommen. Er muss alles bis zum bitteren Ende miterleben. Natürlich gibt es ganz am Schluss noch eine unerwartete Wendung als Pointe, aber das fand ich dann schon nicht mehr so glaubwürdig.

Sexualpanorama

Ein wichtiger Aspekt der Geschichte – und vielleicht der erste grund, diese Story zu erzählen – ist das Panorama an sexuellen Spielarten in einer amerikanischen Großstadt des angehenden 21. Jahrhundert. Sgt. Moynihan und seine mehr oder weniger abgebrühten Kollegen ermitteln im Privatleben der Schlangenbissopfer und stoßen auf: Chatforen für „experimentellen“ Sex, Vermittlungsagenturen für Prostituierte, gefilmte Sexabende bei bekannten Schauspielern oder Politikern (oder beides), kurzum: auf einen Sumpf, in dem alles an Sex und Drogen ausprobiert und konsumiert wird, was einen Kick bringt. Natürlich ist auch Bondage dabei, aber ist das schon das, was man als Gewalt bezeichnen würde? Die Grenzlinie ist fließend und verläuft subjektiv.

Unterm Strich
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°

Das aktuelle PLAYBOY-Titelbild zeigt eine junge Frau, die von einer Pythonschlange umschlungen wird – Inbild der gefahrvollen Versuchung und Verlockung für den (meist) männlichen Betrachter. Auf der gleichen Schiene, nur noch um einige Grade gefährlicher, bewegt sich auch der Mörder in Sullivans Thriller. Er oder sie macht seine Opfer erst wehrlos, als ob er ein sexuelles Spiel treiben wolle, doch in Wahrheit ist eine Glaubensprobe, und wer sie nicht besteht, bezahlt mit einem Biss des „Richters“, nämlich der Giftschlange. Sullivans Mörder stellt die amerikanische Gesellschaft auf den Prüfstand seines eigenen, extrem strengen Glaubens, und da die amoralisch gewordene Gesellschaft den Test nicht besteht, gibt es eben reihenweise Opfer.

„Toxic“ ist sicherlich einer der perfektesten Thriller, die ich in letzter Zeit genossen habe. Es ist schwer, überhaupt einen Makel zu finden, aber die Story war mir dann doch etwas zu bizarr.

Fazti: Ich vergebe drei von fünf möglichen Schlangenbissen.

Michael Matzer © 2007ff

Info: The serpent’s kiss, 2003; 461 Seiten, S.Fischer Verlag, Frankfurt/M., 11/2005; aus dem US-Englischen übersetzt von Sonja Schuhmacher und Thomas Wollermann; ISBN 978-3596660964
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
morak90
morak90, 15.11.2007
ganz klar sehr hilfreich, schau doch mal bei mir vorbei LG morak90
Puenktchen3844
Puenktchen3844, 19.05.2007
Guter Bericht, - Liebe Grüße aus Berlin, Wilfriede
enkkad
enkkad, 20.05.2007
Sehr guter Bericht. Schönen Sonntag wünscht enkkad
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/ Sullivan, Mark T.
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Strychnin + Bibelzitate = Tödliche Dosis??

ein Testbericht von 2007-09-05 08:43:40 vom 05.09.2007
Empfehlung:
Vorteile: spannende und gut recherchierte Thematik, gut recherchierte Charaktere, Handlung an sich...
Nachteile/Kritik: kleinere Abschweifungen in der heißen Phase .
Hallo liebe Community, und liebe Mitleser,

auch heute möchte ich Euch wieder ein Buch vorstellen, welches wieder mal eher meinen Vorstellungen entsprach, wenn ich mal so an das letzte Buch ("Der geheime Orden") zurück denke…och ja, wesentlich besser…um welches Buch es heute geht??

Um den Roman "Toxic" von Mark T. Sullivan.

Viel Spaß beim lesen!


Eckdaten zum Buch
Das vor mir liegende Buch ist eine genehmigte Lizenzausgabe aus dem Jahre 2006[Copyright 2005] des Weltbildverlages und hat ein etwas anderes Cover als das, welches Ciao hier anbietet, ich werde am Ende des Berichtes entsprechend dazu noch ein Bild einstellen.
Die amerikanische Originalausgabe erschien 2003 unter dem Titel "The Serpent´s Kiss beim Verlag Atria Books, New York.
Aus dem amerikanischen übersetzt wurde das Buch von Sonja Schuhmacher und Thomas Wollermann.
Für die gebundene Ausgabe bezahlt man 9,95€ und für die kartonierte Ausgabe 8,95€.
ISBN: 3-8289-8724-9

Manch einer mag sich fragen, was ich im Monat für Bücher ausgebe, eigentlich nicht so viel, dieses Buch habe ich mir von einem lieben Kollegen ausgeliehen, wenn ich die ganzen Bücher kaufen wollte, dann müsste ich bald anbauen ;-)


Der Autor
Mark T. Sullivan wurde in Framingham in der Nähe von Boston (Massachusetts) geboren. 1980 schloss er das College ab und arbeitete dann für das Friedenscorps in Nordafrika. 1982 kehrte er in die USA zurück und absolvierte ein Studium in Journalismus an der Northswestern University. Mark T. Sullivan war ab 1983 als Reporter für diverse Zeitungen tätig. Er wurde zweimal für den Putlitzer Preis nominiert.
Wie viele seine anderen Journalisten - Kollegen versuchte sich auch Mark T. Sullivan als Schriftsteller, 1990 ließ er sich nach einer Reihe veröffentlichter Kurzgeschichten beurlauben, um durch Utah und Wyoming zu reisen und sich unter die Ski - Sportlerszene zu mischen. Mittlerweile hat er seinen Job als Journalist ganz aufgegeben und widmet sich komplett der Schreiberei.

Weitere Werke:
Panic (Die Jägerin)
Geistertanz
66095


Inhalt
San Diego, in einer Appartementanlage findet die Kenianerin Mary Aboubacar bei Ihrem Job als Reinigungskraft die grausam aussehende Leiche eines Mannes. Der Mann sieht wirklich übel aus, denn sein Körper ist entstellt von schwarzen Flecken und nässenden aufgeplatzten Blasen. Mary A. kennt sich durch Ihre vorhergehende Tätigkeit als Krankenschwester aus und glaubt, dass der Mann an den Folgen des Ebola Virus gestorben ist.

Nun ist die Polizei von San Diego gefragt, den die Leiche ist nicht das Opfer des Ebola Virus sondern an den Folgen tödlicher Schlangebisse gestorben, das prekäre an diesem Fall ist jedoch, dass die Leiche ans Bett gefesselt ist und vom vermeintlichen Mörder seltsam klingende Worte am Spiegel hinterlassen wurden. Indizien, die auf den Täter führen könnten, werden aber nicht gefunden, denn der Täter hinterlässt den Ort des Geschehens penibel geputzt.

Seamus Moynihan - von der Polizei Chicago - steht mit seinen Kollegen vor einem sprichwörtlichem Rätsel, denn einer weitere Leiche - ebenso grausam verunstaltet wie die erste - taucht während der Ermittlungen auf.

Ist hier ein scheinbar sexuell orientierter Täter am Werk? Denn während der Ermittlungen kristallisiert sich heraus, dass sich an den Männern vor der Folterung sexuell vergangen wurde. Seltsam ist auch der zeitliche Ablauf der Morde, denn beide Männer starben an einem Freitag… für das Ermittlerteam um Seamus Moynihan beginnt der Wettlauf mit der Zeit.

Während der fortlaufenden Ermittlungen stoßen die Polizisten auf Nick Forster, welcher sich mit Abenteuer um Reptilien rühmen lässt. Nick Forster ist schon früher mal wegen illegaler Delikte aufgefallen. Auch Nicks Kollegin - die Zoologin Jane Hood - kann sich einer Befragung durch die Beamten nicht entziehen.

Da meldet sich nun auch noch die Professorin Susan Dahony zu Hilfe, sie bietet Ihre Hilfe in Form von Aufklärungsarbeit um die seltsamen Worte - welche sich als Bibelzitate entpuppt haben - an, dabei versucht Prof. Susan Dahony, durch arglistig fingierte Interviews Ihren Bekanntheitsgrad zu erhöhen, zum Leidwesen der Polizei San Diego.

Bedingt durch den Mangel an Zeit und des Versuchs zur Verhinderung weiterer Morde kommt es während der Ermittlungen zu erheblichen Fehlern und Pannen. Auch die Verhaftung von Personen, welche fälschlicherweise als Mörder in Betracht kamen aber auch wilde Schießereien haben zur Folge, dass Seamus Moynihan vom Dienst suspendiert wird - welches auch sein eigenes Verschulden ist, denn seine Vorgesetzte hat Ihn oft genug gewarnt.

Seamus Moynihan kann es aber nicht lassen und ermittelt alleine weiter und gerät dabei in die Gefährlichen Kreise einer christlichen Kirchengemeinde in Alabama.
Kann Seamus Moynihan wahre Aufklärungsarbeit leisten oder sammeln seine Kollegen die handfesten Beweise zur Ergreifung des Mörders? Und vor allem, gelingt dieses rechtzeitig vor dem nächsten Mord??


Meinung
Nach dem ich vor langer Zeit Mark T. Sullivans Werk "66095" gelesen habe und mich jenes so halbwegs gefesselt hatte, war ich gespannt auf das vom Verlag so angepriesene Werk "Toxic". Um halbwegs neutral an das Buch heran zu gehen, habe ich versucht mir keine Vorurteile zu bilden, und was soll ich sagen?? Es ist mir geglückt… aber kommen wir mal wieder zum eigentlichen, nämlich zu meinen Eindrücken zum Buch selber.

Dem Autor ist durchaus ein spannend formulierter Thriller gelungen und die Bezeichnung des vorliegenden Werkes als Thriller ist gerechtfertigt.

Mark T. Sullivan hat eine gar nicht so abwegige Thematik gut recherchiert und auch spannend beschrieben. Durch die detaillierten Beschreibungen der Charaktere ist ein spannendes und flüssig lesbares Werk entstanden, in das man sich als Leser gut einfinden kann.

Besonders gut gefallen hat mir die schrittweise Heranführung an den ersten Mord gefallen, so konnte beim Lesen der Spannungsbogen langsam aber stetig aufgebaut werden und auch bis zu einem gewissen Punkt gehalten werden.
Abgebaut wurde die Spannung erst als sich von der tatsächlichen Ermittlungsarbeit zu den ominösen Mordfällen abgewendet wird, und sich der Autor ganz dem suspendierten Seamus Moynihan und seinem eigenen kriminalistischen Spürsinn zuwendet, obwohl man hier schon nicht mehr von kriminalistischem Sinn sprechen kann, denn hauptsächlich dreht es sich nur noch um S. Moynihans Sinn nach Frauen welche er gerne haben und auch lieben möchte. Nur erweckt mir dies den Eindruck, als ob S. Moynihans nichts mit Frauen anzufangen weiß und auch keine erotischen Fantasien entwickeln kann. Irgendwie hat man da so das Gefühl - frei nach dem Motto: "Hier bin ich - mach was mit mir…"

Während dieser Phase erfährt man herzlich wenig über die weiterlaufenden Ermittlungen, die seine noch im Dienst verbliebenen Kollegen absolvieren, zwar wird S. Moynihan weiterhin mit Infos versorgt, doch die sind hier sehr oberflächlich dargestellt und auch nicht so sehr aussagekräftig.

Erst zum so genannten fulminanten Show Down wird explosionsartig die Spannung wieder aufgebaut.

Gibt es auch negative Aspekte?
Ja leider, auch wenn der Autor da herzlich wenig für kann, eher der Übersetzer, denn da sind einige Fehler unterlaufen. So sind manche Passagen doch irgendwie fehlerhaft bzw. durch fehlende Worte schwer zu lesen und ergeben erst im 2. Leseanlauf einen Sinn. Vom Vertauschen der einen oder anderen Person beim Übersetzen mal ganz abgesehen.


Fazit
Ein flüssig zu lesender Thriller mit einem leichten Hauch von Erotik, in Szene gefasst durch eher lockeren Polizeislang.


Bewertung
Insgesamt vergebe ich noch 4 von 5 Sternen, denn Fehler gehören meines Erachtens im heutigen und modernen Zeitalter der Technik nicht mehr dazu.
Natürlich gebe ich auch eine spannende Kaufempfehlung.

Herzlichen Dank für das Lesen, Bewerten und Kommentieren.
© Jansdarling2002

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Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
giselamaria
giselamaria, 14.09.2008
sh berichtet!
schönen Sonntag noch und herzliche Grüße
Gisela
PS: auch eigentlich wieder bw aber, naja 5 sind wenig am Tag.
ich kenne das Buch irgendwie, mal gucken.
Baby1
Baby1, 05.09.2007
.: :. Liebe Grüße Anita .: :.
Striker1981
Striker1981, 12.10.2008
SH und Liebe Grüße vom STRIKER
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sweety179

Am Schluss ist alles klar

ein Testbericht von 2007-03-14 09:45:09 vom 14.03.2007
Empfehlung: ja
Vorteile: Spannung, Aufmachung, Design...
Nachteile/Kritik: Spannung wird manchmal tot geschrieben, zieht sich manchmal etwas hin
Hallo ihr Lieben!
Heute habe ich euch mal einen Bericht mitgebracht, der nicht in meine Sparte passt - eigentlich! Ich habe so viele Bücher zuhause und ich habe mal wieder eine Lesephase, also soll es heute auch um ein Buch gehen. Genauer gesagt geht es in meinem heutigen Bericht über das Werk "Toxic" von Mark T. Sullivan.



***************
-=[Warum]=-
*** ************

Ich muss ja sagen, dass ich eigentlich nur Thriller und Krimis lese, denn ich bin nicht so der romantische Typ der bei Büchern weint. Wenn ich da so eine Lovestory lesen muss, dann schlafe ich lieber. Ich habe mir dieses Buch vor einer Weile gekauft und nun im Umzug konnte ich es gut lesen, denn mein TV war nicht angeschlossen und meine Mom hat keinen PC mit Internet. Also greift man am Abend entweder zu meinem Häkeldeckchen oder eben zu einem Buch. Auf jeden Fall hat sich der Klappentest beim Kauf toll angehört und auch die Tatsache, dass dies der Thriller des Jahres ist oder auch werden sollte, hat mich ein wenig zum Kauf verführt.



**************************
-=[De r Klappentext]=-
**************************

Vers chließen Sie die Türen!
Lassen Sie das Licht an!
Sie werden keinen Schlaf finden, bis Sie zu Ende gelesen haben!

Eine Serie von bizarren Sexualverbrechen erschüttert San Diego.
Als Seargent Moynihan zu einem neuen Tatort gerufen wird, findet er dort einen nackten Mann ans Bett gefesselt - gestorben am Gift der tödlichsten Schlange der Welt. Und wieder hat der Täter eine geheimnisvolle Botschaft hinterlassen ...



******************
-=[Der Autor]=-
******************

Mark T. Sullivan wurde in der Nähe von Bosten geboren.
Er setzte sich für Frieden in der Welt, vor allem in Afrika ein. Nach seinen zahlreichen Reisen dorthin studierte er Journalismus in den USA.
Bekannt wurde er schon durch seine zahlreichen Enthüllungsreportagen in der Zeitung für die er schrieb.

Er konzentrierte sich jedoch dann auf sein Buch und ließ somit die Arbeit ruhen um Reisen für sein Buch zu machen und um Informationen zu bekommen. Aus dieser Phase entstand dann das Buch The Fall Line.

Seine weitere Karriere ging dann in Vermont und den ganzen UDA weiter, er lebte dort und beschaffte sich dort Anregungen für seine weiteren Werke.



**************
-=[Fakten]=-
****** ********

Autor: Mark T. Sullivan
Verlag: Fischer
ISBN: Taschenbuch 978-3-596-66096-4
Seitenzahl: 462
Preis: 8,95Euro
Erscheinungsjahr: Februar 2006 (Deutsche Ausgabe)
Umschlaggestaltung: Hauptmann & Kompanie
Foto: Art Wolfe / Getty Images
Art: Taschenbuch



********************
-=[Das Cover]=-
********************

Das Cover ist ja auch immer eine heikle Sache. Es muss auffallen, jedoch nicht zu sehr, denn es muss zum Thema des Buches passen wie in diesem Fall eben zu einem Thriller mit Schlangen.
Dieses Cover fällt meiner Meinung nach in den ganzen Regalen eines Geschäftes nicht auf, wenn man es jedoch mal in der Hand hat ist das Cover großartig. Groß und in Gelb ist vorne eben TOXIC zu sehen. Wenn man genauer hinschaut kann man auch sehen, dass diese Buchstaben eine Oberfläche haben wie eben eine Schlangenhaut. Dann kann man auch noch darüber ein gelbes und meiner Meinung nach auch aggressives Schlangenauge sehen. Wenn man dann noch den Text darunter liest, kann man das Buch nicht mehr weglegen wenn man auf Thriller steht. "Der Biss. Das Feuer. Die Hölle."



*******************
-=[Das Buch]=-
*******************

Das Buch hat wie schon beschrieben 462 Seiten, jedoch sind diese in sich auch noch einmal aufgeteilt. Zu Beginn findet man einen zweiseitigen Prolog, darauf folgen dann die Hauptkapitel.
Es sind an der Zahl 78.
Nach diesen Kapiteln kann man dann noch einen Epilog finden, der ist dann aber nur eine Seite lang.
Gleich auf den Epilog folgen dann die Danksagungen des Autors. Diese sind dann auch noch mal eine Seite lang.



******************
-=[Die Story]=-
******************

Die Story ist eigentlich schnell erzählt.
Es geht um einen Sergeant Moynihan, der einen Fall mit seiner Crew bekommt. Bei diesem Fall ist es so, dass ein Man nackt aufgefunden wurde und sich dann herausstellt, dass er durch Schlangenbisse getötet wurde. Der Täter kennt sich also mit Schlangen aus und hat Spass am Masochismus, denn das Opfer wurde gequält.

Als dann auch noch ein zweites Opfer entdeckt wird werden Zusammenhänge gesucht, diese Erweisen sich doch immer als fehlerhaft und man orientiert sich an den Schlangen bissen und den Bibelzitaten die in den Zimmern also Fundorten finden ließen.

Moynihan kommt durch reichlich überlegen einen großen Schritt voran und ermittelt auf eigene Faust. Er findet die Täterin und hat einen Verdacht. Als er dem nachgehen will kommt ihm jedoch was dazwischen…


ALLE WEGSCHAUEN, DIE DAS BUCH LESEN WOLLEN!!!

Er wird von seiner Bettfreundin wieder mal verführt und es stellt sich heraus, dass sie die Täterin ist und ihn quälen will.
Im letzten Moment, nach 2 Schlangenbissen kann er noch gerettet werden und kann im Gericht gegen sie aussagen.
Er hat sie im Kampf jedoch so verletzt, dass sie im Rollstuhl sitzt und keine Identität hat.
Ganz zum Schluss kann sie jedoch flüchten und dann ist das Buch zu Ende.



**********************************
- =[Preis und Erhältlichkeit]=-
******************************* ***

Ich habe dieses Buch für 8,95€uro in einer Buchhandlung gekauft.
Ich denke mal, dass man es in jeder Buchhandlung bekommen kann, wenn nicht, dann lässt es sich bestellen =)



***********************
-=[Meine Meinung]=-
***********************

Kommen wir also einmal zu meiner Meinung zu diesem Buch.
Ich fang mal von vorne an, denn ich habe ein bisschen mehr zu diesem Buch zu sagen.

Es ist so, dass am Anfang doch ein wenig drum herum geredet wird, denn auf den ersten Seiten fragt man sich, ob man sich nicht vergriffen hat. Ist das nun wirklich ein Thriller oder doch eher ein Drama in dem es um einen Man geht der seinen Vater verloren hat, seine Frau und seinen Sohn auch und zwar durch Vernachlässigung und nun nicht damit zurecht kommt, dass die Frau ihr Leben weiterführt und einen neuen man hat. Nun wo ich das Buch ganz gelesen habe kann ich sagen, dass es sich wirklich um einen Thriller handelt. Okay, ich kann ja verstehen, dass man eine weitere Geschichte in das Buch einbaut um ein wenig die Menschlichkeit an den Man oder eben an den Leser zu bringen, jedoch hat sich der Autor damit am Anfang ein wenig übernommen, denn auf den letzten 150 Seiten kann man nichts finden was mit seiner familiären Tragödie zu tun hat. Eben nur, als er dem Tod noch einmal entkommen kann. Aber ich finde so eine Geschichte nicht wichtig und auch ein bisschen ablenkend für die hauptsächliche Story wenn man so eine "schlimme" Situation beschreibt, die nach zwei Dritteln des Buches nicht mehr vorkommt und auch nichts weiter mit der Mordserie zu tun hat.

Kommen wir dann einmal zu den Sprüngen in dem Buch. Es sind nicht viele vorhanden und diese sind auch noch perfekt eingebaut. Es sind sehr gut gewählte Zeitpunkte, denn von den Ermittlern wird zu dem tatsächlichen Tatort gelenkt und man will den Ermittlern sagen was sie machen sollen, man kann es leider nicht. Auch bis zum Schluss mit diesen Sprüngen ahnt man nicht, wer nun der Täter ist, man hat noch nicht mal einen Hauch der Auflösung.

Nun aber weiter. Ich muss auch noch sagen, dass mir diese Möglichkeiten und falsche Wege der Ermittler nach einer Weile doch schon auf die nerven gingen. Ich meine gut, da kommt Spannung auf und das ist nicht schlecht, denn dann legt man das Buch nicht gerne aus der Hand, aber schon nach dem zweiten falschen Ansatz konnte man beim nächsten sagen, dass dieses auch wieder die falsche Wahl ist. Das wurde nach einer Weile langweilig, denn man findet schon fünf oder sechs falsche Ansätze der Ermittler. Ich meine, wenn es nun auch gerechtfertigte Ansätze wären, dann könnte man das auch noch verstehen und nachvollziehen, aber drei Ermittlungsrichtungen konnten gar nicht in Frage kommen, die anderen konnte man sich auch noch schön reden. Gut, die tatsächliche Aufklärung konnte man auch nicht erwarten, denn es ist alles sehr verschwommen, aber wenn man dann noch ein wenig über das Buch nachdenkt, dann kann man auch alles zuordnen und sich fragen, warum man nicht gleich darauf gekommen ist. Der Autor versteht es Spannung aufzubauen, aber manchmal will er sie nur einfach krampfhaft erzwingen und dann geschieht meistens auch das Gegenteil.

Das hat er nun am Schluss so auf den letzten 80 Seiten ganz anders gemacht. Es liest sich so, als hätte der Autor ein paar Jahre Pause zwischen den Zeilen gemacht, oder es ist ein ganz anderer Autor. Das einzige was sie gemeinsam haben ist, dass sie es alles so lang hinziehen. Eigentlich erwarte ich mir von einem guten Thriller, dass ich das Buch nicht aus den Händen legen kann sagen wir mal für die letzten 100 Seiten ungefähr, aber ich muss gestehen, dass ich die letzten 30 Seiten erst vor kurzem gelesen habe. Und die Tatsache dass ich das Buch öfter mal aus der Hand gelegt habe lag nicht an meiner Müdigkeit oder dass ich viel zu tun hatte. In manchen Situationen im Buch in denen man einfach Spannung erwartet schreibt der Autor alle Spannung tot.

Was mir noch nicht so gut gefallen hat war das Ende. Es gibt kein endgültiges Ende in diesem Buch. Der Autor hat ja schon mit seinen irreführenden Stellen und unwichtigen Nebensachen das Buch verlängert, aber ich denke, dass er es wohl weiter schreiben würde, wenn es sich dann auch noch verkaufen lassen würde. Zum Schluss wird der Täter ja abtransportiert, jedoch kann er wieder ausbrechen und das ist irgendwie ein offenes Ende, denn zwei Sätze später ist das Buch zu Ende.



********************
-=[Mein Fazit]=-
********************

Ich werde hier noch einmal das zusammenfassen, was ich gerade in meinem Bericht geschrieben habe.

Es ist nun so, dass ich das Buch auf jeden Fall empfehlen kann. Es ist an den richtigen Stellen spannend und das Ende kommt irgendwie unerwartet. Jedoch auch ein bisschen frei. Man weiß was passiert ist, jedoch kommt noch eine Wendung, die man entweder als spannend empfinden kann, oder eben dass der Autor sich nicht von seinem Werk trennen kann und es deswegen offen lässt. Ich denke das letztere…

Also von mir gibt es eine Empfehlung mit ein paar Abstrichen, jedoch kommt das immer auf den Leser an. Ich habe das Buch gelesen, es hat mir gefallen, aber das ist kein Buch, was man zwei Mal lesen kann…


Yourz,
Sweety179
...
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Kommentare
evafl
evafl, 14.03.2007
9834 9835 9834 9835 9834 sh! lg Eva 9834 9835 9834 9835 9834
mousebear
mousebear, 13.04.2007
ein weiterer guter Bericht aus deiner Feder. LG mousebear
Baby1
Baby1, 14.03.2007
.: :. Liebe Grüße Anita .: :.
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Gaja82

Hier wird man zum Ermittler ...

ein Testbericht von 2007-02-18 18:28:50 vom 18.02.2007
Empfehlung: ja
Vorteile: spannende, fesselnd, man ermittelt mit...
Nachteile/Kritik: anfangs etwas schleppend
Huhuuuuu ihr Lieben,

irgendwie konnte ich mich die letzte Zeit nicht richtig zum Lesen aufraffen, da im Moment einfach so viel Stress um mich herum ist.
Dabei hatte ich diesmal wieder ein Buch in den Händen, welches ich euch ans Herz legen kann und möchte.
Es handelt sich heute um:

*~*Mark T. Sullivan - Toxic*~*

Hierbei handelte es sich mal wieder um einen Spontankauf.
Ich habe durch meinen Weltbild-Katalog gestöbert und da war dieses Buch in der gebundenen Form im Angebot.
Der kurze Text entsprach genau meinem Geschmack und daher landete es auf meinem Bestellschein.


*~*~*Die Optik*~*~*

Das Buch ist auf der Rückseite komplett schwarz und auch auf der Vorderseite dominiert diese Farbe.
Außerdem sieht man aber vorne eine grüne Mamba, die sich einem mit bösen Blick entgegenschlängelt.
Und das kann man wörtlich nehmen, denn das Cover ist total super gemacht.
Der Umschlag des Buches ist in einem matten schwarz und die Schlange in einem giftgrün glänzend und dreidimensional aufgedruckt, so dass man wirklich den Eindruck bekommt sie kommt einem aus dem Bild entgegen.
Super klasse Cover, was zu diesem Buch fast nicht besser hätte sein können.


*~*~*Der Preis und Umfang*~*~*

Gekostet hat das Buch mit seinen 460 Seiten 9,95€.
Es handelt sich hier wie gesagt um eine gebundene Ausgabe von Weltbild.
ISBN: 3-8289-8724-9

Das Buch ist in 78 Kapitel eingeteilt, welche zu meiner Freude alle recht kurz sind.
Das längste Kapitel hat so ca. 6 Seite schätze ich, und wie in jedem Bericht erwähnt liebe ich das absolut um kurze Lesepausen einzulegen.
Was aber an diesem Werk anders ist ... Die Kapitel springen zum Glück nicht an neue Orte, Personen, Geschehnisse, Zeiten,...
Es geht in dem kommenden Kapitel immer direkt weiter, ohne dass man neue Zusammenhänge herausfinden muss.
Klasse, für einen Leser wie mich.


*~*~*Der Autor*~*~*

Mark T. Sullivan wurde in Framingham, einer Kleinstadt unweit von Boston im neuenglischen US-Staat Massachusetts geboren.
Er schloss das College 1980 ab und arbeitete anschließend für das Friedenscorps in Nordafrika.
1982 kehrte er in die USA zurück und studierte Journalismus an der Northwestern University.
Ab 1983 war Sullivan als Reporter für diverse Zeitungen und Nachrichtendienste tätig, aAb 1986 schrieb er eine Reihe Aufsehen erregender Enthüllungsreportagen.
Zweimal wurde er für den Pulitzer-Preis nominiert.

In seiner Freizeit versuchte sich Sullivan wie so viele Journalisten als Schriftsteller.
Nach einer Reihe veröffentlichter Kurzgeschichten ließ er sich 1990 beurlauben und reiste durch Utah und Wyoming, wo er sich in die dortige Extremski-Sportlerszene mischte.
Daraus resultierte der Hintergründe für sein Debütwerk The Fall Line (1994).

Inzwischen hatte Sullivan seinen Journalistenjob gekündigt und war freier Schriftsteller geworden und mit seiner Familie nach Vermont gezogen.
Hier und ab 1999 in Montana entstanden weitere Thriller, die Sullivan als Unterhaltungsautor mit einem literarischen Ehrgeiz zeigen, der mehr verspricht als er letztlich zu realisieren vermag: Akribisch recherchiert erzählt er rasante, aber durchschnittlich geplottete Abenteuergarne mit hohem Wiedererkennungscharakter.
Er reichert sie mit breit ausgewalzten, bierernst dargebotenen „human touch“-Problemchen an, die den Leser eher grinsen oder stöhnen lassen, weil sie tatsächlich nur Seifenoperformat aufweisen.
Seinem Erfolg tut das freilich (oder selbstverständlich?) keinen Abbruch.

(www.Krimi-couch.de)


*~*~*Weitere Romane des Autoren (auf deutsch erschienen)*~*~*

66095
Die Jägerin
Geistertanz


*~*~*Kurzinhalt Buchrücken*~*~*

Verschließen Sie die Türen!
Lassen Sie das Licht an!
Sie werden keinen Schlaf finden, bis Sie zu Ende gelesen haben!

Eine Serie von bizarren Sexualverbrechen erschüttert San Diego.
Als Seargent Moynihan zu einem neuen Tatort gerufen wird, findet er dort einen nackten Mann ans Bett gefesselt – gestorben am Gift der tödlichsten Schlange der Welt.
Und wieder hat der Täter eine geheimnisvolle Botschaft hinterlassen ...

„Es gibt keinen besseren Thriller als diesen!“ – Tess Gerritsen


Das hat mich dann doch überzeugt ... dass eine meiner Lieblings-Autorinnen dieses Werk so lobt. War dann wohl mein Kaufgrund :-)


*~*~*Inhalt*~*~*

Seargent Moynihan ermittelt in Sachen Mord.
Er, der durch den Mord an seinem Vater erst zu seinem Beruf gekommen ist.
Das schreckliche Schicksal nagt noch sehr an ihm, trotz der vielen vergangenen Jahre.
Er lebt von seiner Frau Fay getrennt, vernachlässigt aber leider seinen geliebten Sohn, denn es gibt einen Fall zu lösen.

Ein Mann wurde nackt in einer Wohnung ans Bett gefesselt gefunden.
Todesursache – Schlangengift.
Dieses wurde ihm jedoch nicht eingeflößt, sondern er wurde gebissen.

Und damit ist er nicht das einzigste Opfer, denn 2 weiter werden gefunden.
Aber wer tut so etwas und wo liegen die Zusammenhänge?
Moynihan tappt zu Beginn im Dunkeln und versucht die Puzzleteile zusammenzubringen.
Alle 3 Männer scheinen bisexuelle Neigungen zu haben und sagen zu Sex mit mehreren Partnern auf einmal nicht nein.
Moynihan und sein Team wittern eine Spur im Internet und verbringen Tag und Nacht in diversen Chats, um das vermutete Täterpaar anzulocken.
Der Seargent ermittelt aber währenddessen weiter.
An jedem Tatort wurden vom Mörder Bibelzitate hinterlassen.
Er lernt die Professorin Susan kennen, die sich mit diesen Bereichen der Bibel auseinandersetzt und auch ein Buch darüber geschrieben hat.
Sie versucht ihm zu helfen die Rätsel zu lösen, doch Moynihan fühlt sich nicht nur durch das Wissen zu der Dame hingezogen.

Aber da gibt es noch eine Frau ... Jane Hood.
Sie ist die Assistentin des Schlangenexperten vom Zoo, und seht dem Seargent auch mit Rat und Tat zur Seite.
Mit Hilfe der beiden Damen lernt Moynihan immer weiter und kommt der Lösung des Rätsels immer näher.
Doch er tappt von einer falschen Spur in die nächste und das Ganze scheint kein Ende zu nehmen.

Auch als er von seiner Arbeit suspendiert wird gibt er nicht auf und verfolgt jede kleinste Spur auf eigene Faust, wobei er der Lösung immer näher kommt, sich selber und sein Leben aber in Gefahr begibt.


*~*~*Leseprobe*~*~*

„Der Heimwerker selbst lag in der gleichen Position wie Morgan Cook auf einem schmiedeeisernen Bett, alle viere weit von sich gestreckt.
Die Fesseln waren diesesmal nicht entfernt worden.
Es waren schlichte weiße Nylonseile, knapp einen Zentimeter im Durchmesser, wie man sie in jedem Gemischtwarenladen findet, nur dass sie von den Abschürfungen an Haines Knöcheln und Handgelenken rot gefärbt waren.
Das Gesicht war aufgedunsen, die Augen weit aufgerissen und stumpf.
Kopf und Körper wirkten verrenkt, als hätte er verzweifelt versucht, sich gegen etwas zu wehren, bis er schließlich starb.
In seinem Mund steckte ein grüner Apfel.
In den Geruch des Todes mischte sich ein merkwürdig erdiger Duft, den ich nicht einordnen konnte.

Wie bei Cook auch zeigte die Haut von Haines rötliche Spuren eingetrockneter Körperflüssigkeit.
Auch sein linker Arm und rechter Oberschenkel waren angeschwollen.
Ansonsten sah die Leiche etwas anders aus als die des ersten Opfers.“

(Kapitel 13, S. 113/114)


*~*~*Mein Fazit*~*~*

Das ist mal wieder ein Buch, dass mich beeindruckt.
Bzw. die Fähigkeiten des Autoren beeindrucken mich, denn er versteht es den Leser zu fesseln.

Seargent Moynihan spricht in der Ich-Form, was den Leser immer an den Geschehen teilhaben lässt und die Gedanken des Hauptperson teilt.
So ist man immer auf dem neusten Stand der Ermittlungen und kann schön miträtseln.

Jede Spur, die Moynihan entdeckt scheint einleuchtend und man begibt ich mit auf die Jagd den Mörder zu schnappen, ist aber auch mit enttäuscht, wenn es wieder mal eine falsche Spur war.

Ich liebe Bücher wie diese, denn man meint ständig den Täter gefunden zu haben, merkt dann aber, dass man auf der falschen Spur ist.
Der tatsächliche Mörder war nie in meinen Gedanken und war mir bis zu 2 Seiten vor der Auflösung wirklich unklar.
Im Nachhinein ist alles einleuchtend und nachzuvollziehen, aber der Autor hat das auf den vorherigen Seiten so geschickt verpackt, dass man genau wie die Ermittler im Dunkeln tappt.

Das Buch ist eine Mischung aus Familiendrama, Liebe, Sex, Mord und Bildung und genau richtig abgestimmt.
Die Probleme von Moynihan mit Sohn und Exfrau.
Seine Bekanntschaften zu Jane und Susan.
Der Sex mit Jane.
Die Morde und dazugehörigen Ermittlungen mit seinem treuen Team.
Bildung durch Jane und Susan, die einem als Leser auch sehr viel übermitteln.
Das alles passt so klasse zusammen, dass es eine wahre Freude ist diese Story zu verfolgen.

Dazu trägt auch der tolle Schreibstil bei.
Das Buch „flutscht“ nur so in einem durch und auch durch die besagten kurzen Kapitel wird einem das Lesen erleichtert.

Allerdings ist der Anfang etwas schleppend und nicht wirklich spannend, was mich dazu zwingt hier Abzüge zu machen.
Abgesehen davon ist das Werk nahezu perfekt.

Daher spreche ich euch meine Empfehlung aus und das sehr gerne.
Dennoch vergebe ich schweren Herzens nur 4 Sterne, 4,5 wären eher angebracht.

Endlich mal wieder ein klasse, mitreißendes Buch, eines mir bisher unbekannten Autoren.


Liebe Grüße
Eure Gaja, die sicht jetzt mal wieder in ihre Bücherkiste stürzt
...
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Kommentare
Sabate
Sabate, 13.05.2007
Gruss aus Berlin und einen schönen Sonntag...Todd
sandrad198
sandrad198, 19.02.2007
--shlg--Sandra :o
HiRD1
HiRD1, 19.02.2007
SH. Gruß, Ralf
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Von Schlangen und Gläubigen...

ein Testbericht von 2006-08-09 18:42:55 vom 09.08.2006
Empfehlung: ja
Vorteile: Spannend...
Nachteile/Kritik: Zu viel Nebengeschichten
Nach langem möchte ich euch mal wieder an meinem Lesewahn teilhaben lassen.

Es handelt sich um TOXIC – Der Biss Das Feuer Die Hölle von Marc T. Sullivan.
ISBN: 9 78-3-596-66096-4
Rausgeber: Fischer Verlag
Preis: 8,95 €
Insgesamt 460 Seiten


Zum Schriftsteller:

Mark T. Sullivan wurde in Framingham, einer Kleinstadt in Massachusetts geboren. Er schloss das College 1980 ab und arbeitete anschließend für das Friedenscorps in Nordafrika. 1982 kehrte er in die USA zurück und studierte Journalismus an der Northwestern University. Ab 1983 war Sullivan als Reporter für diverse Zeitungen und Nachrichtendienste tätig, Ab 1986 schrieb er eine Reihe Aufsehen erregender Enthüllungsreportagen. Zweimal wurde er für den Pulitzer-Preis nominiert.
Inzwischen hatte Sullivan seinen Journalistenjob gekündigt und war freier Schriftsteller geworden und mit seiner Familie nach Vermont gezogen. Ab 1999 sind weitere Thriller entstanden.
Weitere Bücher von Mark T. Sullivan:
· (1994) The Fall Line
· (1995) Hard News
· (1997) Die Jägerin
· (1999) Geistertanz
· (2002) 66095


Die Story:

Detective Sergeant Seamus Moynihan steht vor dem spektakulärsten Fall seiner Karriere.

Es fängt mit einer Leiche an, die merkwürdige schwarze Bläschen an seinem Körper aufweist. Zunächst wird eine Seuche vermutet, wird aber nach näheren Untersuchungen wieder revidiert. Tödlich für diesen Mann war das Gift einer Östlichen Diamanten-Schlange. Aufgrund der Schlange als Mordwaffe, beginnen die Ermittlungen zunächst im örtlichen Zoo. Weiterhin wurde vom Mörder eine Nachricht an einem Spiegel hinterlassen.

Exakt eine Woche später wird das nächste Mordopfer gefunden. Die gleichen schwarzen Bläschen am Körper, ebenfalls eine (diesmal offensichtlich religiöse) hinterlassene Nachricht des Mörders und ein Apfel im Mund. Hier beginnen sich die Ermittlungen auf die sexuelle Vorliebe des Opfers zu stützen. Was steckt dahinter?

Die Professorin Susan Dahony, Autorin eines umstrittenen Buches über den biblischen Lillith-Mythos mit dem Titel „ Die zweite Frau“, bietet sich an, bei der Erklärung des Bibelzitates zu helfen. Gerne nimmt Moynihan dieses Angebot an.

Doch auch jetzt wird kein Zusammenhang zwischen den zwei Opfern gefunden. Bis dann das dritte Opfer, weitere 8 Tage aufgefunden wird.
Auf der Jagd nach potentiellen Verdächtigen kommt es zu schwerwiegenden Fehlern und peinlichen Pannen seitens des Detectives. Diese führen dazu, dass Moynihan vom Dienst suspendiert und ihm der Fall entzogen wird.
Seine Kollegen allerdings sehen diese Suspendierung als ungerechtfertigt und fragen ihn weiterhin um seinen Rat. Sie füttern ihn mit weiteren Details des dritten Mordes und so kommt es, dass er auf die Spuren einer christlichen Kirchengemeinde in Alabama geführt wird. Diese führen in ihrem Gottesdienst „Proben“ durch, ob der Gläubige „eins mit Gott ist“. Diese Proben weisen Ähnlichkeiten mit den Morden auf und schnell findet Moynihan auch die Spur, die zum wirklichen Mörder findet...
Meine Meinung:

Ich bin zwar nur Leihe, was Ermittlungsarbeiten bzw. das Wissen über Schlangen angeht. Aber für mich klang alles sehr gut recherchiert und sehr gut beschrieben.
Das Buch ist sehr flüssig geschrieben und Fremdwörter oder spezielle Begriffe werden auch sofort erklärt.

Was ich auch total gut fand, dass man nicht gleich weißt oder auch ahnt, wer es denn nun wirklich war. Ich habe zwar immer mal gedacht könnte... es vielleicht gewesen sein? Und dann wurde mein Verdacht wieder auf eine andere Person gelenkt. Man hat viele Verdächtige, aber nur einer wars :)

Negativ fand ich, dass viele Nebengeschichten im Buch waren. Die waren für die Haupt-Story uninteressant und auch am Ende kommt nicht wirklich ans Licht, was das sollte. Aber na ja... das Buch hat 460 Seiten und summa sumarum hätte man daraus auch locker 200 Seiten machen können.

Trotzdem spreche ich eine Kaufempfehlung aus. Denn wer mitfiebern und mitraten möchte, ist mit diesem Schmöker gut beraten :)
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
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Kommentare
swissflyer
swissflyer, 15.10.2006
965896589658SH966896689668
AndreaBln
AndreaBln, 09.06.2007
sh..freue mich über Gegenlesungen. LG Andrea
bigmama
bigmama, 10.08.2006
sehr hilfreich, LG Anett
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Animagus17

ACHTUNG!!! Feurige bissige Hölle!!!

ein Testbericht von 2006-06-23 00:55:15 vom 23.06.2006
Empfehlung: ja
Vorteile: s. T...
Nachteile/Kritik: s. T
Hallo liebe Yopilaner und Yopilanerinnen!!!
Nach meinem Landmaschienlehrgang habe ich diesen Testbericht verfasst.Da ich auf Vorrat geschrieben habe, kommt dieser Testbericht ein wenig später rein.Also auf los,gehts los.
Heute schreibe ich über ein Buch das in der Freizeit meines Lehrgangs gelesen habe.
Es stammt vom Autoren Mark T. Sullivan und heisst "Toxic".Unter Toxic steht geschrieben "Der Biss, Das Feuer, Die Hölle".Das Buch ist in Schwarz gehalten, während der Titel und das Darunter-Geschriebene Gelb erscheint.Der Name des Autors ist in Weiss aufgedruckt und ein gelbes Auge blickt Dich an.
Diese Taschenbuchausgabe wurde Dezember 2005 im Fischer - Verlag veröffentlicht. Die amerikanische Originalausgabe erschien 2003 im Atria - Books - Verlag unter dem Namen "The Serpent`s Kiss" in New York.
Umschlaggestaltung: Hauptmann & Kompanie
Gebunden und gedruckt ist dieses Buch von Clausen & Bosse in Leck.
Die ISBN - Nummern lauten:978 - 3 - 596 - 66096 - 4 & 3 - 596 - 66096 - 3
Der Bostoner Journalist wurde bereits 2 mal für dem Pulitzer Price for Investigative Peporting nominiert. Mehrere Bücher, so auch der Thriller "66095 (Band)" sind bei Paramount verfilmt veröffentlicht. Den Autor, den man auch im Internet finden kann, lebt mit seiner Familie in Montana.
Nach einem 1 1/2 - Seiten - Prolog, geht die Geschichte richtig los. Genauer gesagt, geht es auf Seite 11 los und hört auf Seite 460 auf.
Sonja Schuhmacher und Thomas Wollermann setzten das Buch in deutsche Verfassung über.
Der Best - Thriller des Jahres erzählt von einer Serie Sexualverbrechen, die ein Sergeant namens Moynihan zu lösen versucht. Doch dabei gerät er selbst in die gefährliche Schlangengrube.
Meine Kostprobe lautet heute so:
Mein 1 Schuss traf den Samoaner in den Knöchel. Er drehte sich einmal brüllend um die eigene Achse, biss die Zähne zusammen und liess noch eine Ladung Schrot los. Die nächsten beiden Schüsse Rikkos trafen ihn zweimal im oberen Brustbereich. Der Samoaner taumelte, behielt aber sein Gewehr fest im Griff und richtete es auf mich. Blutiger Schaum flog von seinem Mund...
Das Buch ist auf der Rückseite vorwarnend, dort steht nämlich: Verschliessen Sie die Türen!!! Lassen Sie das Licht an!!! Sie werden keinen Schlaf finden, bis Sie zu Ende gelesen haben!!!
Den Taschenbuchthriller habe ich für 8, 95 € im Wal Mart gekauft und er ist 18, 8 cm hoch. Seine Breite beträgt 12, 4 cm und es ist 3, 8 cm dick.
Meine Meinung: Also diese Vorwarnungen habe ich beachtet, doch geträumt hab ich davon trotz allem. Aber gestört hat es mich nicht, waren nicht so arg schlimm, das ich nicht meinen Schlaf gefunden habe / hätte. Das Buch ist spannend, in meiner Lieblingsfarbe gehalten und macht auf jeden Fall jeden Pfennig wett. Wirklich keinesfalls verschwendet, ich empfehle das Buch getrost weiter, ohne das schlechte Gewissen haben zu müssen das ich eine auf den Deckel bekomme, weil das Buch echt total schnöde und ich den grössten Kack weiterempfohlen habe.Das Buch hat alle 5 Punkte verdient.
Viel Spass beim Lesen und Bewerten meines Berichtes.
Gruss eure Debby
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
Eurovision
Eurovision, 23.06.2006
9835 9835 9835 ... 9834 ..E.. 9834 ..U.. 9834 ..R.. 9834 ..O.. 9834 ..V.. 9834 ..I.. 9834 ..S.. 9834 ..I.. 9834 ..O.. 9834 ..N.. 9834 ... 9835 9835 9835
topfmops
topfmops, 23.06.2006
AHA !! . . . . . und ich sage und schreibe immer AHA, wenn ich mal wieder was Neues gelernt hab. Und bei diesem Bericht habe ich viel für mich Neues erfahren.
MasterT86
MasterT86, 23.06.2006
Ein paar Absätze in deinem Bericht würden das lesen erleichtern. Aber trotzdem ein sh. Lg Tobias
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Baby1

Schlangen, da schüttelt^s mich

ein Testbericht von 2006-04-30 10:32:36 vom 30.04.2006
Empfehlung: ja
Vorteile: sehr spannend, aber lest den Bericht...
Nachteile/Kritik: ..............
Gänsehaut, jedenfalls für mich, weil ich Schlangen am liebsten hinter ganz dickem Glas seh

Meine Tochter hat das Buch angeschleppt, das sie sich am bahnhof gekauft hat, weil Ihr langweilig war.

TOXIC
Verschliessen Sie die Türen!
Lassen Sie das Licht an!
Sie werden keinen Schlaf finden,
bis Sie zu Ende gelesen haben!


Schriftsteller:
***************

Ma rk T. Sullivan
Geboren in der Nähe von Bosten, er ist Jornalist und wurde schon 2 mal für den Pulitzer Price for Investigative Peporting nominiert.
Es gibt schon mehrere Bücher von Ihm, zB den Thriller 66095 der von Paramount sogar verfilmt wurde.
Heute lebt er mit seiner Familie in Montana, Er hat auch eine Webseite www.marktsullivan.com

Zum Buch:
************

ISBN: 9 78-3-596-66096-4
Herausgegeben von Fischer Verlag
Preis: 8,95
Seitenzahl: 460


Geschichte:
**************

Ein Mann wird tod in seinem Bett gefunden, komische Blasen bilden sich am ganzen Körper, stellenweise sind schwarze flecken auf dem Körper zu finden, er ist aufgedunsen.
Die Putzfrau die ihn findet, sie ist Afrikanerin und was sie als erstes sieht, erinnert sie an den Ebola Virus, schreiend rennt sie raus. Die Polizei wird gerufen.
Erst mal wird mit der Sicherheitsstufe 1 vorgegangen, wegen dem Verdacht, das es sich um den Ebola Virus handelt, schnell wird aber festgestellt, das er es nicht ist.
Der Mann muss an Händen und Füssen gefesselt worden sein, der Gerichtsmedeziner stellt aber schnell fest, das es sich um etwas ganz anderes handelt. Dieser Mann wurde von einer Giftschlange gebissen. Am Spiegel vom Kleiderschrank wird eine merkwürdige Botschaft gefunden.
Aber sonst so gut wie keine Spuren. Die obduktion ergibt, das der mann 3 mal gebissen wurde, man findet 2 Schuppen einer Schlange.
Die Ermittlungen nehmen Ihren Lauf, erst mal in den Zoo, vielleicht kann man da mit den Schuppen etwas anfangen? Es stellt sich raus, das die Schuppen von 2 verschiedenen Schlangen stammen. Darunter die giftigste Schlange, die es gibt, die Diamantkobra!
Die Arbeit verläuft fieberhaft, da man noch nicht mal den Grund kennt, weshalb der Mann sein Leben geben musste und warum so grausam? Er muss nach dem ersten Biss noch mindestens 10 Stunden gelebt haben.
2 Wochen später der nächste Mord, wieder Schlangebiss, war haben die beiden Opfer gemeinsam?

Leseprobe:
*************

Der nackte Mann auf dem bett lag im Sterben, und er hatte keine Ahnung, weshalb.
Mondlicht sickert durch die dünnen Vorhänge, die sich am Fenster neben dem Bett bauschen. Er roch das Meer und versuchte stöhnend, seine Gedanken zu sammeln.
Doch was ihm durch den Kopf ging war ohne Logik und Zusammenhang: Die Krone eines frei stehenden Baumes im Dämmerlich eines Gartens; das zielstrebige Rascheln eines unsichtbaren Tieres, das durch hohes Gras geleitet wird; der säuerlicher Geschmack einen grünen Apfels; die schwüle Atmosphäre nach dem Sex.
Fragen stürmen auf Ihn ein: Wie heisse ich? Wie bin ich hierher geraten? Warum flliesst in meinen Adern auf einmal Feuer statt Blut?

Meine Meinung:
******************

Das Buch ist sehr gut geschrieben, auch wenn man wirklich erst auf den letzten Seiten erfährt, wer denn nun wirklich der Mörder ist und das fast nicht glauben kann, sind die Ermittlungsarbeiten total gut geschrieben. Man hat einen Zeugen, der aber im Grunde dann doch nichts gesehen hat, als eine Gestalt in einem Regenmantel. Man jagt Spuren nach, man verdächtigt jeden und dann kommt alles so ganz anders.

Ich kann dieses Buch nur empfehlen, allerdings
Verschliessen Sie die Türen!
Lassen Sie das Licht an!
Sie werden keinen Schlaf finden,
bis Sie zu Ende gelesen haben!
das war doch etwas übertrieben, ich hab an dem Buch ca 5 Tage gelesen, konnte immer schlafen und das Licht war auch aus.

Ich wünsche allen einen schönen Sonntag LG Anita
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
topfmops
topfmops, 30.04.2006
er Bericht vieles dickes Dankeschön für diese Empfehlung!!! Du weißt das: Wer andere zum Lesen animiert, verdient es nicht anders: ein so etwas von bollenfettes 039SH039 wie es hier steht.
Estha
Estha, 30.04.2006
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topware2002
topware2002, 30.04.2006
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1-7 von 7 Testberichten über Mark T. Sullivan: Toxic
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