Kontra:
an manchen Stellen ziemlich schwer, komplizierte Steuerung
Yager - entwickelt von Yager Development, ist eines der sehr rar gesähten im Deutschen Sprachraum entwickelten Konsolenspiele.
WAS? - ein in Deutschland entwickeltes Flugspiel?
Kann das denn gut sein?
Kann denn aus Deutschland auch ein anderes Spiel als die SIEDLER oder ANNO kommen, das auch qualitativ hochwertig ist?
Die Antwort: JA; Yager räumt mit sämtlichen Vorurteilen auf und klettert an einen hohen Platz in der Xbox - Hall of Fame.
Mit seinem netten Grinser und viel Stil kommt Magnus Tide - der Held des Spieles schon nahe an den Masterchief aus Halo - Combat Evolved
heran, wenn er ihn auch nicht ganz erreicht.
--- Die GESCHICHTE ---
Die Vorgeschichte zum Spiel wird in einem Buch erzählt, es ist jedoch nicht unbedingt notwendig dieses zu lesen, da man der Story auch so
problemlos folgen kann.(ich hatte ja das glück zu den ersten 500 Bestellern bei Amazon zu zählen, so erhielt ich ein Exemplar des Buches gratis:)
Man spielt den Freelancer Magnus Tide, der sich beim Konzern Proteus als Söldner durchs Leben schlägt; das Spiel findet zu einer Zeit statt, als die
ganze Welt nur noch von riesigen Konzernen regiert wird; so sind auch andere Konzerne und Piraten ihre Hauptfeinde.
Die Geschichte läuft sehr wendungsreich ab und ist qualitativ hochwertig; der Eindruck von der Welt in der das Spiel stattfindet kommt sehr
lebendig rüber.
Nachdem man bei Proteus angefangen hat, kommt zuerst die Einschulung, in der man sich mit der Steuerung anfreunden kann; danach gehts in einem fließenden
Übergang im "echten" Spiel weiter: Piraten attackieren Proteus, auch ein mysteriöses Uboot taucht auf und flüchtet in einen Fjord.
Proteus verfolgt das Uboot mit einem Trägerschiff und einem Flugzeugträger und wird dann auch schon in Scharmützel mit der DST (einem anderen Konzern) verwickelt, der
anscheinend mit den Piraten unter einer Decke steckt...
--- Die STEUERUNG ---
Sie steuern ein hochmodernes Kampfschiff(wie Magnus zu diesem kam, können sie in oben erwähntem Buch nachlesen), welches über zwei Flugmodi verfügt: den Hovermodus und den
Jetmodus, im Hovermodus schwebt das Schiff in der Luft und kann nach oben, unten und in die verschiedenen Richtungen manöveriert werden, im Jetmodus fliegt man geradeaus, wie ein
Jet eben. Man kann auf Knopfdruck zwischen den Modi wechseln.
Nach kurzer Zeit hatte ich mich in die Steuerung eingewöhnt, und konnte bald halsbrecherische Flugmanöver durchführen, diese sind auch im Spiel sehr sinnvoll.
Ein oder zweimal im Spiel sitzt man nicht in dem Jet, sondern hinter einem stationärem Geschütz und heizt die Feinde weg ... nette Abwechslung.
Alles in allem ist die Steuerung sehr gut gelungen und optimal an den Xbox-Controller angepasst (ich rede vom originalem Controller, mit dem S- Controller habe ich es nicht versucht)
--- Der SOUND ---
Da das Spiel in Deutschland entwickelt wurde, ist die Sprachausgabe weit über dem Niveau von synchronisierten Titeln; die Sprüche, die Magnus klopft, wenn man einen Feind vom Himmel
holt sind stellenweise schon fast genial; der Sprecher ist auch sehr gut gewählt.
AUch neben der brillanten Sprachausgabe ist der Sound gut gelungen: Effekte sind 1A - qualität
--- Die GRAFIK ---
Die Grafik ist etwas vom besten, was es derzeit gibt; riesengroße bildhübsche Landschaften, astreine Wassereffekte und
Spiegelungen im Wasser, Explosionen ...
Wenn man aus der Cockpitansicht spielt, wird einem der SChaden neben der Schadensanzeige auch an Rissen im Glas angezeigt.
Ein Spiel wie Yager lebt natürlich auch großteils von der Grafik, denn es ist schon ein gutes Gefühl, wenn man einen riesenbrocken von feindlichem Kreuzer den Antrieb zerlegt, ihm
Stücke wegschießt, Explosionen zerreißen schon den Schiffskörper, und dann sackt er langsam und immer schneller ab und "PLATSCH" Fontänen von Gischt spritzen aus dem Meer und der Kreuzer versinkt
langsam in den Fluten.
--- Das GAMEPLAY und das MISSONSDESIGN ---
Die Missionen sind sehr abwechslungsreich, jedoch liegt hier ein Krtikpunkt: manche Missionen sind extrem schwer, und manchmal sehr frustieren; es gibt
diverse Checkpoints pro level, an denen das Spiel speichert, von dort kann man wieder starten, falls man stirbt: jedoch nur dreimal, dann muss man mit der Level wieder von vorne
beginnen. Das kann unter Umständen SEHR frustrierend sein.
Diesen Wehrmutstropfen kann man aber verschmerzen und die schönen abwechslungsreichen Missionen genießen.
Da schlägt man eine Piratenattacke nieder, verfolgt ein Uboot, schaltet mit der Railgun Geschütze aus, flüchtet aus einem Gefängnis, hilft alten Russen, eskortiert deren Zug, fliegt ein Feindschiff mit
einer Bombe des Feindes genau in das Herz der feindlichen Basis und flüchtet dann ... es kommt keine Langeweile auf.
FAZIT:
Für mich die Überraschung des Jahres von einem unbekanntem Entwicklerteam: sauberes Erstlingswerk!!
Kleinere Mängel trüben den Eindruck ein wenig, doch insgesamt eine Kaufempfehlung, vor allem für Freunde des Genres.
Wer keine Xbox besitzt kann sich auch freuen, im Oktober oder November sollte die Pc-Version dann erscheinen.
...
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Sattes Ballerspektakel
ein Testbericht von sinfortuna2006-11-29 11:14:39vom 29.11.2006Empfehlung: ja
Vorteile: Grafisch einfach überwältigend, sehr abwechslungsreicher Spielverlauf, Waffenvielfalt, saubere Steuerung...Nachteile/Kritik: Laue Soundkulisse, schlappe Story, kein Multiplayer, unausgewogene Missionen, insgesamt verdammt schwer
Das Genre der Ballerspiele war vor „Urzeiten“ das erste, welches ich in mein Herz schloss. Generationen sind seitdem - na ja, nicht ganz: sagen wir besser Jahrzehnte – vergangen und noch immer lodert ein diesbezügliches Feuer in mir. Okay, im Klartext soll das heißen: erlange ich Kenntnis von einem zünftigen Shoot’em Up, bin ich überaus neugierig, möchte unbedingt mehr erfahren. So geschehen unter anderem auch bei „Yager“ für die X-Box von Microsoft, welche ein (mindestens) sehr ordentliches Ballerspektakel darstellt. Dass ein Multiplayermodus vernachlässigt wurde, ist zwar schade, jedoch bei der Mehrheit von Shootern so der Fall. Die Zielgruppe wird in erster Linie dadurch relativ gering sein, da wir es im vorliegenden Fall mit einem schweren Ballerspiel zu tun haben, bei dem nur besonders ausdauernde oder hochtalentierte (am Besten Beides) Videospieler eine realistische Chance haben, den Abspann erblicken zu können. Wer sich das zutraut, darf gerne weiterlesen. Bitteschön.
Dieses Baller-Epos siedelt sich im Reich der Science-Fiction-Abenteuer an, was bedeutet, dass sich das Szenario in ferner Zukunft abspielt. Allerdings sind wir nicht in einem Lichtjahre entfernten Sternensystem unterwegs, sondern sind brav „Zuhause“ geblieben, wir toben uns somit am Firmament der guten alten Erde aus. Wie so oft in düsteren Endzeitszenarien – mit einem solchen haben wir es hier bei „Yager“ zweifellos zu tun – bestimmen mächtige Konglomerate das Geschehen. Große Wirtschaftskonzerne teilen sich den Kuchen naturgemäß nicht brav auf, sondern veranstalten erbitterte Kriege bezüglich heißbegehrter Territorien. Wir selber interessieren uns nicht besonders um jene Machenschaften, einzig allein „Bares ist Wahres“ ist unser Leitspruch, denn: wir sind Magnus Tide, seines Zeichens ein furchtloser Söldner.
Ein böser Obermotz mit dem mehr oder weniger klangvollen Namen Gunther van Berg strebt offensichtlich nach der Weltherrschaft. Um jenem Herrn ordentlich einen Strich durch die Rechnung machen zu können, ballern wir uns durch über zwanzig Level, die es größtenteils ordentlich in sich haben. Kurz nach dem Erhalt eines neuen Auftrags befinden wir uns jedenfalls auf dem Stützpunkt des neuen Arbeitgebers und müssen uns urplötzlich der wütenden Angriffe übler Luftpiraten erwehren, die offensichtlich auf ganz fette Beute aus sind. Nachdem wir uns (hoffentlich) rasend schnell an die Funktionsweise der Waffen und das Handling unseres Raumgleiters gewöhnt haben, starten wir los und geben den Heerscharen an Feinden ordentlich Saures. Dabei handelt es sich beileibe nicht um einen gewöhnlichen Gleiter, vielmehr lässt er sich in unterschiedliche Typen verwandeln, die je nach Spielsituation auch dringend erforderlich sind. Ob als Kampfjet hoch oben in der Luft oder per Hovercraft knapp über dem Erdboden bzw. über Wasser: wir erweisen uns als echtes Allroundtalent. Zumindest müssen wir das, wollen wir wirklich auch nur den ersten Spielabschnitt mit heiler Haut überstehen. Die Vielseitigkeit unseres Gleiters ist sehr praktisch, da wir einerseits die Flugobjekte des Feindes serienweise vom Himmel abschießen müssen, anderseits auch die feindlichen Bodentruppen und zahlreichen Gebäudekomplexe per flächendeckendem Bombardement in ihre einzelnen Bestandteile zerschießen. Für Abwechslung ist somit grundsätzlich gesorgt, gar keine Frage.
Werfen wir einen Blick auf die uns zur Verfügung stehenden Waffensysteme, so stellen wir fest, dass außer der „gewöhnlichen“ Bordkanone des Weiteren Laserwumme, Maschinengewehr,
Flammenwerfer, Sniper-Knarre und Raketenwerfer zur Anwendung kommen. Alles nach und nach, versteht sich, schließlich müssen wir uns durch anfängliche Erfolge dessen erst als würdig erweisen, versteht sich. Das Zünglein an der Waage spielt dabei der Munitionsvorrat, dieser ist (selbstverständlich) nicht unbegrenzt, so dass es sich mittel- und erst recht langfristig lohnt, nicht wild um sich zu ballern, sondern das feindliche Objekt ins Visier zu nehmen, heranzuzoomen und dann erst abzuballern, wenn wir uns ernsthaft gute Chancen ausrechnen, dass wir jenes auch treffen. Die Steuerung ist erfreulicherweise gut durchdacht und geht uns erstaunlich schnell in Fleisch und Blut über, sehr schön. Ein Radargerät klärt uns zusätzlich über die Positionen der Feinde auf und die Übersichtskarte verschafft uns detaillierte Infos zu den geographischen Begebenheiten des jeweiligen Levels und dem momentanen Stand der aktuellen Mission inklusive der noch zu erfüllenden Ziele. In diesem Punkt wurde somit ganze Arbeit geleistet, bravo.
So richtig interessant wir das Gameplay durch die dichte Atmosphäre während einer Mission: alliierte Einheiten rufen uns über Funk aktuelle Infos zu oder bitten um schnellstmögliche Unterstützung, was in der Regel das Erfüllen von Sekundärzielen, sprich Nebenmissionen bedeutet. Doch auch die Feinde zeigen sich wahrlich nicht wortkarg, auch sie sind mit ihrem Kampfesgeschrei über die Lautsprecher nicht zu überhören. Mehr Bedeutung haben natürlich die Hilferufe, denen wir als engagierter Söldner natürlich nur allzu gerne nachkommen: Bergung von Uran aus russischen Minen, das Einsammeln von Verbündteten, die sich in einer äußerst prekären Situation befinden oder auch einfach nur Wettrennen für Ruhm und Ehre und natürlich auch ordentlichen Zaster sind mit von der Partie. In den über zwanzig (Haupt-)Missionen erwarten uns sehr abwechslungsreiche Landschaften und vielfältige Missionsziele, welche durch die – bereits erwähnten – zahlreichen Nebenaufgaben aufgepeppt werden und zweifellos für zusätzliche Motivation sorgen. Generell führen wir Eskortierungsaufträge aus, sehen uns in beinharten Verteidigungsaufträgen einer feindlichen Übermacht gegenüber oder ballern in reinen Offensivaktionen – „natürlich“ in Form reiner Präventivschläge, versteht sich – alles in Grund und Boden, was auch nur ansatzweise nach einem feindlichen Subjekt oder Objekt aussieht. Weitere interessante Einsätze wie Scharfschützenmissionen und das Infiltrieren feindlicher Anlagen runden das sehr abwechslungsreiche Gameplay ganz hervorragend ab.
Das Salz in der Suppe sind natürlich die mächtigen Obermotze zwischendurch, die sich ihren Namen hier auch redlich verdient haben. Knackig schwer, aber selten unfair, so oder so ungefähr möchte ich den Schwierigkeitsgrad bezeichnen. Nicht unter den Tisch fallen lassen möchte ich aber auch, dass manche Missionen extrem spannend, andere wiederum fast schon langweilig sind. Insgesamt sorgt das für eine gewisse Unausgewogenheit: fühlt Ihr Euch in einem Abschnitt (wenn auch selten) arg unterfordert oder schleicht sich so langsam aber sicher Monotonie ein, so sieht es beim nächsten Level gänzlich anders aus: mächtige Gegner, die uns keine Verschnaufpause gönnen und teils sehr üble Checkpoints lassen uns öfter den Game-Over-Bildschirm erblicken als gewünscht.
Die Grafik ist glasklar neben den abwechslungsreichen Missionsinhalten der Pluspunkt von „Yager“ schlechthin. Stellenweise ist die Optik einfach grandios: fantastische Spezialeffekte en masse in Form von Explosionen, Lichtblitze wohin man schaut, detailreich gestaltete Feinde und ebenso hochauflösende Landschaftsoptiken erfreuen das Auge ungemein. Dabei bleibt die Optik auch bei höherem Gegneraufkommen angenehm flüssig, teilweise füllen die riesigen Zerstörer nahezu komplett den gesamten Bildschirm. Der 60-Hertz-Modus ist da quasi schon Pflicht, um das imposant in Szenen gesetzte Geschehen entsprechend bewundern zu können. Die (sicherlich nett gemeinten) Sequenzen zwischendurch hätten entweder etwas besser präsentiert werden müssen oder lieber ganz weggelassen werden sollen, sie können mit der hohen Qualität der Spielgrafik nicht mithalten, speziell die in ihnen vorkommenden Figuren erinnerten mich sogar an Spiele aus „grauer Vorzeit“.
Die Soundkulisse kann da nicht mithalten, sie ist nur durchschnittlich. Und dies ist eigentlich schon negativ zu bewerten, da ich speziell bei einem solch brachialen Actionspektakel wie diesem hier eine angemessene Unterstützung nicht nur in optischer sondern auch akustischer Hinsicht erwarte. Dies ist aber nicht der Fall. Daran ändert auch die Unterstützung einer Surroundanlage nichts. Mag ich über das dezente Hintergrundgedudel zwischendurch noch gnädig hinwegsehen, so wenig tolerant bin ich doch gegenüber den Soundeffekten bzw. den Außengeräuschen. Angesichts der Masse an Explosionen und Schusswechsel muss da einfach mehr kommen, viel mehr als ein zartes Zischen oder Rauschen. So wird eine unangenehme Distanz zum eigentlichen Geschehen gefördert und das kann ja nun wirklich nicht Sinn der Sache gewesen sein. Zumindest leichte Abzüge im Hinblick auf die Gesamtbewertung dieses Baller-Epos muss dies unweigerlich nach sich ziehen.
Den negativen Aspekten wie die zu dezente Soundkulisse, die belanglose Story, der fehlende Multiplayermodus und dem für viele zu hohen Schwierigkeitsgrad stehen eine grafische Pracht, sehr abwechslungsreiche Missionsinhalte, eine große Waffenvielfalt und eine durchdachte Steuerung gegenüber. Langweilt die ein oder andere Mission, so verläuft die überwiegende Mehrheit hochspannend, allerdings mit einem unübersehbaren Frustfaktor inklusive. Nur erfahrene Veteranen oder Interessierte (und zumindest halbwegs Begabte) mit einem dicken Fell sollten sich an dieses edle Ballerspiel wagen. Diese kommen aber – bis auf wenige Abstriche – voll auf ihre Kosten. Meine Spielspaßwertung: 82%.
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ein Testbericht von ColaFantaSprite2006-03-28 17:26:50vom 28.03.2006Empfehlung: ja
Vorteile: Grafik, Bedienbarkeit, Synchronisation...Nachteile/Kritik: gelegnedlich Sounds
Die Erde im 21. Jahrhundert: Große Konzerne kämpfen um die Macht, Piraten treiben ihr Unwesen. In Yager schlüpfen wir in die Rolle des Magnus Tide, einen jungen Piloten, der im Auftrag von Proteus seine Flüge unternimmt. Die ganze Geschichte begann mit einem Training, Magnus flog mit seinem Raumschiff zu einem Ausbilder und absolvierte ein paar einfache Flug und Schießeinlagen. Sein Raumschiff verfügt über zwei Modi: Einen zum schnellen fliegen und einem zum Manövrieren. Je nach belieben kann man zwischen ihnen wechseln. In den weiteren Missionen geht es darum, gegen Piraten,
und später, gegen ein sehr geheimnissvolle Macht zu kämpfen.
Die Story:
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Die Aufträge führen Magnus an die verschiedensten Ort, zu idyllischen Seen und Tropenlandschaften, nach kahlen Gebiergen, Wüsten und sogar zu einer an die Antarktis erinnernde Gegend. Dabei muss er nicht immer sein Schiff benutzen: Manchmal steigt Magnus einfach in eine Schießbude ein und man muss einfach Ziele treffen. Das Manövrieren des Flugzeugs ist also nicht nötig. Dann gibt es auch noch Missionen, in denen man einen Wasserwerfer benutzen muss, um Demonstranten fernzuhalten. In wieder anderen Missionen darf man sogar andere Schiffe fliegen - für Abwechselung ist also gesorgt. Im Verlauf der Geschichte lernt Magnus viele Feinde, aber auch eine ganze Menge Freunde kennen. Sie unterstützen ihn oft. Insgesamt wirklt die Story sehr lebending und ist sehr durchdacht - durchdachter als bei über 90% aller anderen Konsolen oder PC Speielen.
Bedienung:
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Das Schiff lässt sich sehr leicht bewegen. MIt dem Steuerkreuts kann man es genau steuern, es gibt einen Zoom Modus zum Schißen, auch andere Aktionen klappen kinderleicht. Die insgesamt drei verschiedenen Perspektiven helfen dabei oft zur Orientierung. Die Menueführung ist ebenfalls sehr einfach. Ich konnte das Spiel intuitiv spielen, aber keine Sorge, im Tutorial Level werden einem die Steuerungen genau erklärt. Ich sollte vielleicht noch anmerken, dass man manchmal recht schnelle Finger braucht, da man nicht sellten fliegen, gleichzeitig zielen und schießen muss. Aber nach ein bis zwei Tagen geht einem die Steuerung ganz sicher ins Blut über. Großer Pluspunkt hier.
Grafik:
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Überrage nd. Ich weiß noch, wie hoch die Grafik von Yager gelobt wurde, als das Spiel herauskam. Sie ist wirklich sehr gut. Die Explusionen wirken realistisch, noch besser sind die Wasserspiegelungen. Alle Objekte sind detailreich, was bei Flugsimulationen nur ganz selten der Fall ist. Nicht weniger überragend ist die Weitsicht. Wie machen die Entwickler das nur? Man kann bis zum Horizont gucken, trotzdem ruckelt das Spiel nicht. Höchstens Wasserspritzer briongen das Spiel manchmal ein bisschen ins Stottern, aber darüber kann man hinwegsehen. Es gibt übrigens eine ganze Menge Rauch und Feuereffekte, die einem nicht selten ins stauen versetzten. Viele Zeitungen haben die Grafik gelobt, und denen schließe ich mich bedenken los an. Die Grafik ist wirklich absolut top!
Sound:
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Die Musik ist gutes Mittelmaß. Sie ist zwar nicht überrragend, aber sorgt für die richtige Stimmung. Die Musikrichtung geht eher nach Computersounds, als Aufnahmen von echten Bands, gesungen wird hier nicht. Auch die Sounds sind gutes Mittelmaß. Vermutlich kennt jeder das typische Laserabschußgeräusch. Hier wurde es sicherlich nicht neu erfunden. Ein Megapluspunkt bekommt das Spiel aber für seine Sprachausgabe: Mehr als 10 Stunden hochwertigster Synchronisation gibt es zu belauschen. Eine echte Seltenheit. Die Synchronsprecher wirken sehr professionell und vermitteln eine angemessene Stimmung. Alles in allem ist auch der Sound spitze. Aber hier muss man wirklich zwischen der Synchronisation und dem Rest differnenzieren.
Sonstiges:
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Das Spiel wurde von der deutschen Entwicklungsgruppe 'Yager DEVELOPMENT' hergestellt und ist somit eines, wenn nicht DAS beste Spiel aus Deutschland. Ich habe es für ca. 50€ erworben, mittlerweile sollte der Preis aber bei unter 30€ liegen, guckt mal beim Händler eures Vertrauens. Abschließend ist noch zu sagen, dass im Spiel viele, gut gemachte Zwischensequenzen vorkommen, man oft einfach nur die sehr großen Landschaften erkunden kann und die Schwierigkeitsgrad angemessen ist. Meiner Meingun nach ist das Handbuch etwas knapp, aber eigentlich ist es nicht wirklich notwenidig, alles erklärt sich fast von selbst. Sämtliche Missionen finden übrigens nicht im Weltraum, sondern auf der Erde statt.
Fazit:
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Super Spiel! Ich bin kein Gelegenheitsspieler und trotzdem hat mich das Spiel über wochen beschäftigt. Die Schwirigkeitsgrad und die Motivation steigen stetig, und es gibt oft mehrer Wege einen Level zu lösen. Zum Schluss möchte ich noch sagen, dass dieser Bericht nur einen klitzekleinen Teil des wahren Ausmaßens dieses Spieles zeigen kann. Ich hoffe dennoch, dass ich euch etwas helfen konnte. Yager erhält von mir also eine klare Empfehlung. Und falls ihr es noch nicht wisst: Ich habe ich auf die XBox Version der Spiels bezogen. Die PC Version sollte aber nicht viel anderes sein.
ein Testbericht von Testerko2004-01-15 17:48:12vom 15.01.2004Empfehlung: ja
Vorteile: Wunderbare Technik
Super Synchronisierung
Spannende Story
Sehr abwechslungreich ...Nachteile/Kritik: teilweise mörderisch schwer
gelegentliches Ruckeln
Spiele wie Wing Commander, X-Wing und Starlancer erhielten in den 90er Jahren nicht nur hohe Wertungen der Presse, sondern waren auch kommerziell erfolgreich. Nachdem die Wing Commander-Serie jedoch so gut wie eingestellt wurde, wurde es auch ruhig um das Science-Fiction-Genre.
Nach jahrelanger Arbeit wird Yager vorrausichtlich am 9. Mai endlich erscheinen. Jedoch handelt es sich bei dem Titel nicht um einen gewöhnlichen Weltraumshooter, schließlich spielt er nicht im Weltraum, sondern auf der Erde. Einen passenden Begriff für dieses Genre zu finden, ist also schwer.
Ende des 21. Jahrhunderts, ein Held wie er
im Buche steht. Magnus Tide ist nicht nur ein cooler Kerl, der immer einen lockeren Spruch auf den Lippen hat, er ist auch noch ein ausgezeichneter Pilot. Doch durch einen Fehler verliert er seinen Job und sein Schiff. Dazu beendet seine Freundin auch noch die Beziehung, da ihre Karriere durch seinen Fehler zerstört wurde. Doch natürlich bemüht sich Magnus wieder im Sitz eines Gleiters platz zu nehmen und spart sich die Reparatur seines Schiffes zusammen um bei den Freelancern auf eine neue Chance zu hoffen. Seine Exfreundin ist jedoch dort ebenfalls als Kommunikationsoffizierin eingestellt und Magnus versucht sie natürlich zurück zu gewinnen.
Im Vordergrund steht jedoch der Konflikt zwischen den Proteus und der DST. Magnus, der zu den Proteus gehört, spielt dabei eine tragende Rolle. Er kämpft sich nämlich vom kleinen Freelancer zum erfolgreichen Piloten.
Die Story wird dabei nicht nur in den wunderbar gelungenen Videosequenzen erzählt, die in Spielgrafik gehalten sind, sondern eher im Spiel selbst. So kommt es, dass ihr mit eurem Trainer gerade an Drohnen übt, während plötzlich Piraten angreifen und ihr den Angriff zurück halten müsst. Dabei kommt euer Trainer in Schwierigkeiten und ihr müsst ihm natürlich sofort helfen. Auch wenn ihr ihn nicht rettet, geht die Mission weiter, nur eure Statistik verschlechtert sich. Nachdem der Angriff erfolgreich abgewehrt wurde, folgt sofort der Gegenangriff auf ein nahegelegenes U-Boot.
Dies passiert in einer einzigen Mission, die nur durch ein paar kurze Zwischensequenzen unterbrochen wird. Jederzeit ist man live dabei.
Vieles wird auch über Funk abgesprochen. Dabei seht ihr euren Gesprächspartner links in einem kleinen Fenster. Ob Freund oder Feind, jeder will euch seine persönliche Botschaft mitteilen.
Die Story ist sicherlich ein Prunkstück von Yager. Die spannende Geschichte mit und um Magnus Tide könnte genauso gut aus einem Roman stammen. Da kommt es nicht von ungefähr, dass es auch ein Buch zum Spiel gibt.
Die 23 Missionen sind Abwechslungsreicher denn je. Ihr schwingt euch nämlich nicht immer in euer Schiff, die Sagittarius, sondern auch mal in einen Geschützturm. Auch sonst sind die Missionen grundverschieden und bieten viel Abwechslung. So müsst ihr einen alten Zug vor Angreifern beschützen, an der Bar eines Freundes den Geschützturm testen, ein kleines Rennen gegen einen befreundeten Mechaniker gewinnen und gigantische Großangriffe starten.
In manchen Missionen solltet ihr euch mit eurem Schiff ruhig verhalten und von einem bestimmten Abstand Flagstellungen markieren. Hierbei solltet ihr natürlich besser nicht auffallen, falls ihr jedoch entdeckt werdet, startet kurzerhand ein großes Gefecht. Es gibt immer mehrere Wege die Missionen zu beenden. Ob ihr nun leise und vorsichtig vorgeht oder mit der Brechstange angreift; dies liegt ganz allein in eurer Hand.
Genauso verschieden wie die Missionen sind auch die Landschaften. Es gibt drei Landschaftstypen, in denen verschiedene Völker leben, die verschieden auf euch reagieren. In der blühenden "Free Trade Zone" arbeiten meist freie Händler, die kaum böses im Sinn haben. Das triste "Bitterfeld" ist meist von Piraten bewohnt und das verschneite "DST-Territorium" wird von Gegner bewohnt. In den jeweiligen Landschaften unterscheiden sich auch die Witterungen und natürlich auch die Tageszeiten. Leider verändern sich diese nicht individuell sondern sind vorgegeben, grafisch imposant sind sie aber allemal.
Die Steuerung ist etwas anders, als in herkömmlichen Spielen dieses Genres. Es gibt zwei verschiedene Flugmodi, die auch taktische Finessen ins Spiel einbringen. Zum einen ist da der Hover-Modus. Hier fliegt ihr jederzeit auf der Stelle und mit dem rechten Stick könnt ihr Gas geben. Die Steuerung erinnert ein wenig an einen Ego-Shooter. Wenn ihr bestimmte Ziele genau treffen oder euch „anschleichen“ wollt, ist dieser Modus genau richtig. Wenn ihr in den Einstellungen die Steuerung auf „Hello Chief“ stellt (eine kleine Anspielung) ähnelt sie Halo sehr.
Wenn ihr nun auf den rechten Stick drückt wechselt ihr in den Jet-Modus. Nun seid ihr jederzeit auf höchstem Tempo und könnt das ganze ein wenig drosseln. Jetzt stehen Verfolgungsjagden und weiteren gewagten Manövern nichts mehr im Wege.
Mit dem rechten Trigger oder der A-Taste könnt ihr dann eure Waffe abdrücken, mit der Y-Taste wechselt ihr die Waffen, mit der X-Taste könnt ihr Zoomen um bestimmte Gegner auf großen Abstand besser aufs Korn zu nehmen und die B-Taste dient zum anvisieren eines Gegners, damit ihr ihn nicht so schnell aus den Augen verliert.
Auch sonst ist die Yager-Steuerung intuitiv und schnell erlernbar. Spätestens nach einer halben Stunde gibt es keine Probleme mehr, was daran liegen dürfte, dass die ersten Missionen als Tutorial aufgebaut sind. So wird man zum Einstieg in die Steuerung eingeführt, indem man eine Schiffskalibrierung durchführt. Die weiteren Feinheiten des Schiffes werden dann auf dem Trainingsgelände mit dem Trainer durchgegangen.
Der Einstieg ins Spiel ist also schnell gefunden, jedoch ist besonders der Schwierigkeitsgrad eine Sache für sich. Leider beisst man sich an bestimmten Missionen geradezu die Zähne aus. Eine Speicherfunktion ist leider nicht enthalten und die selten gesetzten Checkpoints sind dann auch noch mit zwei bis drei Credits begrenzt.
Aber auch sonst ist es schwer, die kniffeligen, meist kleinen Gegner in Schacht zu halten, die nebenbei auch noch über eine sehr gute KI verfügen. Erprobte Spieler werden sicherlich die Aufgaben nach mehreren Versuchen meistern können, Anfänger hingegen werden spätestens ab der siebten Mission ein paar mal ins Gamepad beißen. Wenn es dann nach vielen Versuchen doch endlich gelingt, ist die Freude jedoch umso größer.
Um den Schwierigkeitsgrad jedoch noch etwas zu mildern haben die Entwickler auch Stationen ins Spiel eingebaut, an denen man sein beschädigtes Schiff wieder reparieren lassen kann. Vor größeren Kämpfen sollte man die Landschaft nach diesen Stationen absuchen, denn sie werden immens wichtig sein.
Es gibt zwar keinen einstellbaren Schwierigkeitsgrad, aber dies übernimmt das Spiel für euch. Falls ihr keine Probleme mit den Gegnern habt und kaum Energie verliert, erhöht sich der Schwierigkeitsgrad, sodass ihr wieder gefordert werdet. Falls ihr jedoch mit Mühe und Not die nächste Mission erreicht, wird das Spiel wieder einfacher. Dies ist eine wirklich nette Idee, die in der Praxis leider nicht ganz so funktioniert wie sie sollte.
Etwas ganz besonderes ist Magnus' Schiff, die Sagittarius. Am Anfang nur mit einem einfachen Laser bestückt, wird sie im späteren Spielverlauf zu einem gut ausgerüsteten Kampfschiff. Dazu tragen auch die freundlich gestimmten Bewohner bei. So kann es vorkommen, dass ihr zufällig beobachtet, wie eine Horde Luftpiraten gerade einen wehrlosen Mechaniker angreift. Natürlich wird er gerettet und zum Dank bekommt ihr ein kleines Upgrade für euer Schiff. Diese Submissions sind in manchen Levels versteckt. Es ist aber nicht Pflicht diese mit Erfolg zu beenden.
Als Waffen gibt es neben dem Standartlaser unter anderem noch Raketen, eine Railgun, Maschinengewehre und einen Flammenwerfer für euere Sagittarius. Insgesamt sind 13 verschiedene Waffen verfügbar. Des weiteren gibt es für das etwas langsame Schiff auch Boosts, die es auf ein unglaubliches Tempo bringen. Diese Boosts sind entweder im Level verteilt oder von Anfang an in begrenzter Zahl auf eurem Schiff.
Ihr könnt übrigens aus drei verschiedenen Perspektiven ins Spielgeschehen eingreifen. Die Cockpitsicht vermittelt das beste Spielgefühl. So könnt ihr Spiegelungen an der Windschutzscheibe erkennen und falls ihr einen bösen Treffer hinnehmen musstet, sogar Einschusslöcher.
Dazu gibt es noch eine Vollbildperspektive, die das komplette Cockpit weglässt und somit mehr Übersicht verleiht.
Als drittes und letztes gibt es die Außenperspektive, mit der es am besten Möglich ist Abstände abzuschätzen und gefährliche Manöver zu fliegen.
Die Grafik ist eine wirkliche Augenweide und gehört zum besten was jemals durch die Xbox auf dem Fernseher flimmerte. Da ist es noch beachtlicher, dass dies eine deutsche Firma auf die Beine gestellt hat, die wohl nicht die finanziellen Möglichkeiten einer amerikanischen oder japanischen Firma hat.
Die weitläufige Landschaften, die ihr mit einer enormen Weitsicht beobachten dürft, werden mit einer enorm hohen Zahl an Polygonen dargestellt. Das ganze wird durch extrem scharfe Texturen noch einmal getoppt. Die Lichteffekte, die zu jeder Tageszeit einen anderen Reiz besitzen, sind unglaublich gut dargestellt. Die Schiffe und Fahrzeuge strotzen nur so mit Details. Das Wasser ist sicherlich eins der besten, was verwöhnte Xbox-Spieleraugen beobachten durften. Fulminante Explosionen und weitere optische Effekte machen das grafische Bild perfekt. An Yager muss sich die Konkurrenz erst einmal messen.
Die Entwickler haben es zum Glück geschafft, dass Spiel flüssig auf 30 Frames pro Sekunde. Jedoch kann es bei besonders heiklen Situation mit vielen Explosionen auch mal zu Rucklern kommen. Diese beeinträchtigen aber nicht wirklich das Spielgeschehen, wären aber vielleicht auch zu unterbinden gewesen.
Die Musik gehört ebenfalls zur phantastischen Präsentation von Yager. Fulminanter Orchester-Sound in wilden Kämpfen und ruhige Geiger vor dem Kampf. Die Musik passt sich immer dem Spielverlauf an. Das ganze präsentiert sich in wunderbarem Dolby Digital 5.1 Sound.
Doch besonders bei den Sprechern hat sich THQ selbst übertroffen. Genauso wie für eine Synchronisierung eines Top Hollywood-Films wurden die Sprecher sorgfältig ausgewählt und passen immer zu den jeweiligen Personen. Besonders Magnus Tide sprüht nur so voll Wortwitz und frische. Leider können aber auf Dauer die Kommentare der Luftpiraten nerven, denn Sätze wie „Wir kriegen die Freelancer-Ratte“ oder „Ich pinkel auf dein Grab“ hört man in manchen Missionen im Drei-Minuten-Takt. Dies ist jedoch nur ein kleiner Minuspunkt in Sachen Sound, sonst zeigt sich Yager dort von seiner besten Seite. Spieler, die der englischen Sprache mächtig sind, sollten auch einmal ihre Konsole auf Englisch stellen, denn diese Synchronisierung ist ebenfalls spitze und hat einen ganz eigenen Charm.
Auch der Langzeitspaß ist gesichert. Profis werden einige Zeit brauchen um die 23 extrem langen Missionen zu bestehen. Eine genaue Zeit dabei fest zu legen ist schwer, aber bis zu 30 Stunden dürfte man schon beschäftigt sein. Wenn es dann endlich geschafft ist, reizen die Statistikpunkte. Jede von euch absolvierte Mission wird nämlich mit Sternen prämiert. Wenn zum Beispiel eure Trefferquote oder eure übrig gebliebende Gesundheit besonders hoch war, werdet ihr dafür mit Sternen belohnt. Wer besonders viele Sterne ergattert, darf sich auf Extras freuen.
Diese Extras werden in der Schiffsdatenbank angezeigt. In dieser Datenbank könnt ihr alles zu eurem Schiff oder zu den Schiffen der Gegner erfahren, falls ihr erfolgreich in den Missionen seid. Die Entwickler haben sich sehr viel Mühe bei dieser Datenbank gemacht. Ihr könnt die Schiffe von allen Seiten aus bewundern. Die Beschreibungen sind jedes Mal sehr genau und Besonderheiten des jeweiligen Schiffes werden mit viel Witz aufgeführt.
Einen Multiplayer-Modus sowie Xbox Live unterstützt Yager leider nicht. Hoffen wir, dass uns diese Feature in einem möglichen Nachfolger begegnen wird.
...
ein Testbericht von archon662003-06-20 16:06:36vom 20.06.2003Empfehlung: ja
Vorteile: Top-Grafik ! Super Story ! Endlich wieder ein Flugspiel , viel Funkverkehr...Nachteile/Kritik: Leicht Verkorkstes Gameplay, kein Multiplayermodus, manchmal sehr schwer
Ich war richtig erstaunt als ich zum ersten Mal dieses Spiel bei einem Kumpel spielte. Diese Topgrafik, Diese Innovation, eine Spielfilmreife Story und das echt aus einer deutschen Spielschmiede ! Wer sich da nicht so auskennt: Deutsche Spiele gibt es ja mittlerweile in einer gewissen Menge, deutsche Nichtstrategiespiele sind allerdings selten, deutsche Nichtstrategiekonsolenspiele sind sehr selten und sehr gute deutsche Nichtstrategiekonsolenspiele gibt es praktisch nicht ! Bei der der Programmierergruppe handelt es sich übrigens um Yager Development, einer erst vor kurzem gegründeten Firma.
Bei diesem Spiel handelt es sich übrigens seit
langem wieder um ein Shoot ém up, früher ziemlich häufigen Spielen indem man meist ein Flieger steuert und massenweise Gegner vom Himmel bläst (Wing Commander, Descent, Tie Fighter, Lylatwars, Rogue Leader). Yager setzt nicht nur ganz auf alte Stärken, sondern revolutioniert dieses Genre auch neu !
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Du schlüpfst in die Rolle von Magnus Tide einem ständig quaselnden und immer für einen guten Spruch aufgelegten Individium das sich irgendwann weit in der Zukunft durchs Leben schlägt. Die Menschen haben mittlerweile andere Planeten besiedelt und nutzen für jede mögliche Angelegenheit, egal ob Transport, Reisen, Arbeit oder Krieg, irgendwelche Flugzeuge.
Magnus hat nicht viel Glück im Leben und nach einer unglücklichen Entscheidung verliert er Arbeitsplatz, Flieger und seine Beziehung. Als er nicht mehr weiter weiß und ein neues Schiff besitzt macht er einfach als Freelancer (Freischäler) bei der Proteus-Armee mit. Die einzelnen Regionen des Planeten werden von verschiedenen Armeen überwacht, wie der Proteus-Armee. Die Bewohner sind aber sonst weitestgehend „frei“. Dort musst du erst ein Training und ein paar Tests machen, damit die Vorgesetzten sehen können ob du brauchbar bist. Dabei knüpfst einige Kontakte mit Angestellten wie Piloten, Vorgesetzten und einer alten Liebe namens Sarah, sie ist überhaupt nicht begeistert mit Magnus zusammenzuarbeiten weil er ihr die Karriere gekostet hat.
Die Versuche Magnus Sarah aufzutauen durchziehen dann das ganze Spiel und sind toll anzuschauen. Überhaupt hat das Spiel eine sehr starke Story. Ihr seit einer Verschwörung auf der Spur, trifft dauernd neue Charaktere die euch mehr oder weniger durchs Spiel begleiten, funkt dauernd mit der Basis um die ständig wechselnde Missionsziele zu besprechen und vieles mehr. Die Story beruht in erste Linie auf dem ganzen Funkverkehr zwischen deinen Freunden, den Feinden und der Basis aber auch auf viele Videos und einigen Zwischensequenzen.
Das Spiel funktioniert so, ihr sitzt meist in eurem hochtechnisiertem Gleiter, der „Sagittarus“ und dürft euch in eurer Umgebung frei bewegen, ihr könnt nur nicht zu hoch und nicht zu weit fliegen. Die Steuerung des Gleiters ist sehr komplex und etwas ganz neues.
Normalerweise fliegt ihr im „Jet-Modus“ rum. Ihr gebt automatisch Gas und könnt euren Gleiter mit dem linken Ministick nach oben, nach unten, nach rechts nach links bewegen und den Gleiter mit dem linken Ministick um die eigene Achse drehen, etwa für Schrauben oder um euch in scharfe Kurven zu legen. Wenn ihr den linken Ministick außerdem reindrückt könnt ihr bremsen. Mit dem Steuerkreuz könnt ihr nach rechts oder links schauen. Dieser Modus eignet sich in erste Linie um ganz Normal von A zu B zu kommen oder um Gegner zu verfolgen oder Schüssen auszuweichen.
Wollt ihr allerdings vorsichtig zum Beispiel zwischen Mienen oder durch Schluchten hindurch manövrieren oder wenig gefährliche Ziele einfach unter Beschuß nehmen drückt ihr den rechten Stick kurz rein und schon steht euer Gleiter im „Hoover-Modus“ still in der Luft. Mit dem linken Ministick könnt ihr jetzt in fast alle Richtungen schauen mit dem rechten Ministick steigt ihr grade hoch oder runter oder schwebt langsam nach rechts oder links. Wenn ihr die linke Schultertaste drückt gibt der Gleiter langsam Gas, hält ihr den linken Ministick dazu noch gedrückt fliegt er rückwärts. Drückt noch mal den rechten Ministick und ihr seit wieder im „Jet-Modus“. Hört sich komisch an ist aber so ;o). Wenn ihr das Steuerkreuz hoch oder runter drückt könnt ihr die Sicht wechseln etwa in Cockpitsicht, Außensicht oder Innenansicht ohne Cockpit.
Weniger komplex aber min. genau so wichtig sind die Waffen, ihr habt einen Laser mit unendlich Munition, eigentlich ganz gut aber wenn man länger damit feuert sinkt die Feuerrate und sie wird nutzlos, sie muss sich dann erst wieder aufladen. Wenn ihr die A-Taste gedrückt hält lädt sich außerdem der Laser auf. Andere Waffen müsst ihr immer in den Levels suchen, sie liegen überall rum und machen sich blinkend aufmerksam (mit schwarz könnt ihr sie aufsammeln) Zu diesen Waffen gehören die Raketen. Ihr habt nur wenige davon und sie sind für schnelle Ziele ungeeignet, offenbaren aber sonst eine hohe Sprengkraft. Dann gibt es das Maschienengewehr, sie verhält sich genau wie der Laser, ist aber stärker, ohne sinkende Feuerrate und ebenfalls begrenzt. Eine weitere Waffe ist die Railgun, eine Art Sniper, sehr schlagkräftig, aber mit sehr begrenzter Munition und ihr müsst immer erst mit x heranzoomen. Neben diesen Waffen bekommt ihr in den Missionen oft eine 5te Waffe, die sehr verschieden sein kann.
Schießen tut man mit L, sobald ihr ein Ziel in der Nähe vor´m Fadenkreuz habt, erledigt fast bei jeder Waffe der Computer das genaue anvisieren solange das Ziel in der Nähe vom Fadenkreuz ist. Die Waffen wechselt ihr mit y. Weitere Funktionen die der Jet hat ist ein begrenzter Turbo den ihr mit schwarz im Jet-Modus einsetzt (ihr sammelt den Turbo wie weitere Waffen ein) . Mit weiß könnt ihr jederzeit eine Karte des Einsatzgebiets einblenden. Mit schwarz könnt ihr außerdem in den Basen oder auf Reparaturstationen landen die in den Einsatzgebieten verteilt sind.
Ihr trifft im Spiel auf die unterschiedlichsten Feinde wie wendige Flieger, sich schwebend fortbewegende langsame Gegner, Geschütztürme, Fahrzeuge und weiteres. Ihr kämpft glücklicherweise oft mit anderen befreundeten Piloten zusammen, meist Gleitern der Proteus-Armee die die gleichen Aufträge haben. Die Aufträge sind übrigens sehr verschieden, einmal seit ihr als Aufklärer unterwegs, einmal müsst ihr ein bestimmtes Ziel finden oder zerstören, einmal müsst ihr Gegner von der Karte blasen, Gegner verfolgen, Sachen beschützen und vieles mehr.
Oft sitzt ihr auch in stationären Geschütztürmen. Die genauen Missionsziele wechseln ständig aufgrund von verschiedenen Ereignissen was zur Story beiträgt. Die Einsatzgebiete haben zwar verschiedenes Layout sind aber im Grunde gleich aufgebaut: Viele Flüsse, Hügel, Schluchten, viel Luftverkehr und verschiedene Gebäude. Zur jeder Mission könnt ihr euch ein Bewertung anschauen (Zeilgenauigkeit, Energie, Ereichte Ziele und so weiter) wo ihr auch eine Highscore aufstellen könntet. Einen Mehrspielermodus gibt es leider nicht.
_/_/_/_/_/_/2.BEWERTUNG_/_/_/_/_/_/
_________Einzelspielermodus_________
Spielspas s
Hier haben wir wieder den Fall das ein Spiel zwar technisch überragend und im Falle von Yager auch sonst überaus gut ist aber wo die Programmierer im Gameplay total verpennt haben. Das Spiel macht zwar ziemlich Spaß die Programmierer hätten aber seeeeehr viel mehr raus machen können, das liegt an einer ganzen Menge kleine Macken die aber selbst ich auszubügeln gewusst hätte.
Der größte Teil des Spielspaß beruht auf Action. Ihr ballert auf Gegner, müsst die richtige Waffe auswählen und Schüssen ausweichen. Leider visiert das Raumschiff die Gegner zum größten Teil selber an, das ist zwar verständlich da die Waffen nur ein kleines Feld beschießen und außerdem zeitverzögert ankommen, besser wäre aber gewesen wenn man dem Gleiter zumindest eine stark streuende Waffe verpasst hätte mit Schüssen, extrem geringer Zeitverzögerung, dann wäre man selber stärker beansprucht.
So langweilt man sich echt etwas: Man sucht ein Ziel, bringt es in die Nähe vom Fadenkreuz, und schießt die Waffen einfach leer wenn’s erfasst ist. Ein weiterer Nebeneffekt ist, das man so schon keine Gegnergruppen auf einmal unter Beschuß nehmen kann sondern immer einzeln.
Ein weiteres Manko ist die schlechte Waffenauswahl. Man muss sich in einem drittel des Spiels ausschließlich mit dem Laser abgeben, weil ihr für die besseren Waffen keine Munition findet, weil man sie so schlecht sieht. Die meiste Zeit wenn gegen Gegner kämpft schießt man den Laser einfach leer bis die Schussrate fällt müsst dann abwarten bis er sich wieder auflädt um dann den Gegner entgültig zu erledigen weil er die erste Salve vertragen kann. Diese andauernden Ladepausen sind absolut nervig, vor allem wenn man gegen mehrere Gegner kämpft. Besser wär der Laser ohne diese abfallende Schussrate gewesen oder sehr viel schwächere Gegner, so das man den Laser nicht dauernd an einem Gegner leer schießt.
Die Railgun die eigentlich fürs Snipern da ist ist auch schlecht., ihr werdet sie fast nie gebrauchen! Der fehler ist nämlich dass das Fadenkreuz so schlecht ist, wenn ihr ein Gegner im Fadenkreuz habt müsst ihr immer schätzen ob ihr auch wirklich treffen werdet und meistes trifft ihr den Gegner dann doch nicht.
Die Raketen erfüllen zwar einen gewissen Zweck gegen langsame Ziele, davon gibt es aber viel zu wenig das sie eine wirkliche Rolle spielen könnten. Nur das Maschinengewehr ist praktisch und mit ihr kommt auch richtig Spaß auf. Leider ist sie schnell leer und es liegt ein klein-bisschen zu wenig Munition für sie rum. Ich vermisse sonst noch eine Waffe mit großem Sprengradius so dass man mehrer Gegner auf einmal zerstören könnte und vollkommen zielsuchende Raketen die bei so einem Flugspiel einfach nicht fehlen dürfen finde ich. Immerhin werdet ihr mit prachtvollen Waffen- und Explosionseffekten beglückt.
Für starke Stimmung sorgt die super Grafik und die überirdische Story die dem Spiel echte Blockbuster-Qualitäten verleihen. Das macht auch das schlechte Gameplay einigermaßen wieder wett.
Dann verspürt man bei der Fliegerei noch einen gewissen Rausch, wenn ihr zum Beispiel mit eurem Gleiter knapp über dem Boden fliegt oder Schrauben oder Loopings dreht. Leider, leider ist aber auch hierfür der Jet etwas zu lamm das so richtig Stimmung aufkommen könnte und der Jet dreht sich dauernd wieder parallel zum Boden , man kann also nur sehr schwer auf dem Kopf fliegen.
Spannung kommt in einigen Missionen auf wo ihr unentdeckt vorgehen müsst (diese Missionen sind aber etwas selten) und Missionen mit Zeitbegrenzung die sehr häufig sind (blöderweise fehlt hier ein Countdown)
Taktik gibt es nicht viel, wäre auch größtenteils nicht nötig gewesen, ich hätte mir gerne nur so Stellen gewünscht, wo man zum Beispiel die Gegner in gegnerische Geschütztürme locken kann die sie dann auseinander nehmen und ähnliches.
Fliegerisches Geschick ist auch kaum gefragt. Es gibt zu wenig Sachen denen man ausweichen müsste oder fliegerisch heikle Sachen wie Felswände , enge Schluchten, Hochhäuser und ähnliches. Eine weitere Macke ist die geringere Geschwindigkeit des Gleiters: Mit ihr könnt ihr Schüssen nur schlecht ausweichen dafür müsste der Gleiter viel schneller sein.
Unerwartet hab ich viele Rätsel im Spiel gefunden, den der Weg zum Missionsziel wird nur bedingt vorgegeben und ihr müsst euch viele Sachen einfallen lassen. Ein Beispiel: Ihr seit in Bitterfeld unterwegs und trifft auf ein Tor das sich sofort schließt wenn ihr ihm euch nähert. Ihr steht ratlos davor bis du irgendetwas am Boden blinken sieht. Es scheint ein offen rumliegendes Stromkabel zu sein und dann sieht ihr noch eins und noch eins. Ihr folgt den Dingern und trifft: Tada ! Auf ein Kraftwerk! Ihr zerschießt es und könnt passieren.
Frustfaktor
Für Yager braucht man manchmal schon ziemlich harte Nerven. Der Einstieg klappt eigentlich gut trotz der mega-komplexen Steuerung, das ausführliches Training macht das nämlich wieder wett.. Ihr bekommt die Sachen gut erklärt und die ersten Mssionen sind auch sehr leicht. Dann erschrickt ihr aber: ein extrem bewaffnetes Kampfschiff taucht auf und kostet euch jeden Verstand, aus dem so schön ansteigenden Schwierigkeitsgrad ist eine wahre Achterbahnfahrt geworden !
Für das eben genannte Kampfschiff hab ich 7 Versuche gebraucht (das war echt die Hölle). Die Mission danach hat zwar ebenfalls viele Versuche gekostet, war aber nicht mehr so schlimm, dann wurde es immer leichter mit einen einzelnen kleinen sprunghaften Anstieg. Dann wurden die Missionen plötzlich ein ganzes Stück schwerer und der Schwierigkeitsgrad stieg am Ende dieser Missionen wieder ins unermessliche. Die Missionen danach waren der reinste Klax und sie waren in Windeseile durchgespielt. Würde man die Missionen so ordnen das der Schwierigkeitgrad korrekt ansteigt würde sich ungefähr folgende Reihenfolge ergeben: 1,2,3,6,14,15,16,17,5,7, 8,11,12,13 oder ungefähr so.
Eine weitere Grausamkeit ist das Speichersystem: In den Levels sind einige Checkpoints die eigentlich gut verteilt sind. Allerdings darf man nur 3 mal von den Checkpoints neustarten danach müsst ihr das Level wieder von Anfang an spielen ! Wieso eigentlich ? frag ich mich . Die fehlenden Schwierigkeitsstufen geben euch den Rest. Die Steuerung ist später eigentlich gut nur in im Eifer des Gefechts macht ihr bei den ganzen Befehlen einige Fehler. Sonst gibt es nur winzige Mängel.
Einstieg in die Steuerung=4+
Steuerung nach dem Einstieg=2
Training=2
Anstieg des Schwierigkeitsgrads=4
Speichersystem=4+
Schwieri gkeitsstufen=5
Kameraperspektive=2
Orintierung=2
Zielbeschreibung=2-
Insgesamt=3
Spieldau er
Ich habe etwa 13 Stunden für das Spiel gebraucht, ist so Durchschnitt. Der Spielspass wäre eigentlich dank der sehr abwechslungsreichen Missionen ziemlich konstant gewesen. Dieser Achterbahn-schwierigkeitsgrad trübt den Spielspass an machen Stellen aber sehr. Damit man Lust bekommt manche Missionen noch mal zu spielen gibt es so´n Bewertungssystem indem man Infos zu den Flugzeugen freispielen kann. Diese Infos interessieren allerdings keinem. Die alternativen Missionsziele im Bewertungssystem zu schaffen ist aber auch gut.
Spieldauer=2
Abwechslung=2+
Stabilität des Spielspasses=3-
Wert zum wiederspielen= 2-
Insgesamt=2
________Faszination/Atmosphär e________
_______Grafik_________
Umgebung
D ie Umgebung sieht echt wunderbar aus ! Jede dieser Landschaft hat ihre ganz eigene Atmosphäre. Die im Meer eingebetteten Proteusinseln sind voller wunderbar coole militärische Einrichtungen und Forschungseinrichtungen.
In der Freetradezone bahnen sich Flüsse den Weg durch die Landschaft, es herrscht reger Verkehr, die Bewohner verbreiten Urlaubsstimmung und die Sonne strahlt dazu passend vom Himmel. Die Fjords sind voller Piratenstellungen, von hunderte Meter hohe Klippen umgeben, es gibt enge Schluchten, hohe triste Brücken und ein bewölkter Himmel.
Bitterfeld ist ein verlassenes Ödland in dem abgestorbene Bäume und veraltete Industrieanlagen die Regel sind, überall lauert Gefahr durch durchgedrehte Kampfroboter und Minen und die Bewohner haben einen russischen Akzent und erwecken den Eindruck vom runtergekommenen Osteuropa. Die einzige Macken der Umgebungsgrafik sind die andauernden Hügel und die so seltenen Gebäude. Davon sollte es mehr geben, man fühlt sich so wie in der Walachei.
Note=2+
Spielfigur
Die ganzen Gleiter und Hovercrafts sind selbst aus der Nähe noch sehr detailreich und sehr orginel gestaltet. Der absolute Überhammer ist aber die Sagittarus die nur so von Einzelheiten strotzt und die großen Flugzeugträger und Frachter. Sowas würde sich noch nicht einmal Hollywood einfallen lassen.
Note=1
Effekte
Also da bietet Yager wirklich bahnbrechendes: Eine superrealistisch reflektierende Wasseroberfläche, Triebwerksdüsen, tausende Scheinwerfer, ein schön verschwommener Himmel mit einer tollen Sonne, ganz zu schweigen von den Waffeneffekten, ganz besonders die täuschend realistische Explosionen und sogar die Cockpitscheibe reflektiert. Ich bin sprachlos.
Note=1
Animationen
Es wird alles geboten: Frachtschiffe auf ihren Handelsrouten, Windräder, fließendes Wasser, sich öffnende Tore, Geschütztürme, ganz zu schweigen von allen militärischen Fliegern die alle ihr eigenes Bewegungsvermögen haben. Der absolute Clou ist aber die Sagittarus selber: Je nachdem was ihr macht, bewegt sich ein anderer Teil des Gleiters, da stellt sich eine Klappe auf, da wird ein Triebwerk hoch oder runter geschwenkt, dort öffnet sich ein Triebwerk, Dort dreht sich ein Triebwerk, da klappen Düsen zum Schwebeflug aus und alles natürlich passend zur Physik der Luft. Wollt ihr Wissen wie die Sagittarius aussieht? Dann stellt euch ein blaues Schweizer Taschenmesser vor ! ;o)
Note=2+
Präsentation
Wenn ihr die DVD-Hülle in euren Händen hält glaubt ihr habt einen Film vor euch ! Das ist wohl Absicht und verleiht dem Spiel noch mehr den Flair eines Kinofilms. Das Menü des Spiels ist in einem super ScFi-Lock verpackt. Insgesamt ein sehr guter Eindruck.
Note=1
_________Sound________
M usik
Die Musik ist am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig. Es handelt sich dabei um gesanglose Klänge die mal cool, fröhlich, dramatisch oder geheimnisvoll und mal untermalend, kaum hörbar oder total im Mittelpunkt sind. Ganz am Ende des Spiels steigert oft Filmmusik die Laune.
Note=2+
Geräusche
Genau wie die Story: Spielfilmreif ! Die Explosionen, Motorengeräusche und ähnliches klingen sehr gut. Ich vermisse nur manchmal bestimmte Geräusche wie Alarmanlangen in den Stützpunkten, das rascheln von Bäumen und sowas, aber das würde euch nicht auffallen, hätte ich das euch nicht gesagt !
Note=2
Stimmen/Kommentare
Und hier kommt eine richtige Sensation ! In meiner 8-jährigen Videospielerfahrung hab ich noch nie annähernd so gute Stimmen gehört. Das liegt erst mal daran das sich die Programmierer richtig viel Mühe gemacht haben, die richtigen Stimmen zu finden aber auch und ganz besonders weil es sich dabei um keine Synchronisation handelt. Wir sind es ja mittlerweile total gewöhnt in englisch sprachigen Ländern entwickelte Spiele mit deutscher Synchronisation zu spielen. Und Synchronisationen sind immer negativ, auch in Videospielen. Die Stimmen sind einfach wunderbar Sie zeigen Furcht, Humor, Ratlosigkeit, Angeberei, Wut und ähnliches Genau in der richtigen Tonlage. Da gibt es echt nichts zu meckern.
Note=1+
________Story__________
Geschichte
Das ist eine wirklich gute Idee mit der Geschichte vom Draufgänger Magnus der´n Job sucht, der Romanze zwischen Magnus und Sarah (die echt besser ist als die Romanze zwischen Neo und Trinity in Matrix), der Piratenprobleme, einer Geheimwaffe der DST, einigen Wendungen, Geheimniskrämereien und die ständig neuen Charaktere die man trifft. Vor allem die Logik ist überraschend gut. Mit der Story kann sich Yager schon unter vielen Kinofilmen behaupten.
Note=1+
Videos/Zwischensequenzen/Ereignis se/Dialoge
Das Spiel ist so vollgepackt mit Videos, Zwischensequenzen und Dialogen, mehr hätte schon fast geschadet ! Die Videos sind von der Qualität sehr gut, die Kamera ist immer richtig gewählt, die „Kulissen“ sind extrem detailreich, sie sind gut mit Dialogen verbunden. Es gibt fast pausenlose Dialoge, die alles im Spiel ansprechen, die sehr realistisch und logisch klingen und wo selbst der Humor nicht zu kurz kommt. Es gibt viele Ereignisse wie die ständig wechselnde Missionsziele und Zwischensequenzen. Alles Oscarreif !
Note=1+
Nähe des Spiels an der Geschichte
Ich sag nichts mehr.
Note=1+
________Langzeitspaß________
Ein Modi um mal ab und zu ein paar Gegner vom Himmel zu holen gibt es nicht, hätte außerhalb der Kampange bei dem schlechten Gameplay kein Spaß gemacht.
Note=6
________Multiplayermodus________
Wu rde zuerst angekündigt, haben die Entwickler dann aber doch sein gelassen und das find ich Schade. Ich habe mich sehr auf n´ Deathmatch mit Gleitern gefreut.
Note=6
_/_/_/_/_/_/3.INFORMATIONEN_/_/_/_/_ /_/
Spieletitel: Yager-Project X
Vorgänger: -
Ähnliches Spiel: Lylat Wars, Rogue Leader
Genre: Shoot ém up (bin mir nicht sicher)
Hersteller: THQ, Yager Development
Min.Alter: 12
Brutalität: gering
Sprache: Texte: deutsch, Sprachausgabe: deutsch
Spielerzahl: 1
System: Xbox
Erschien: 4.2003
Außerdem geplant für :-
Preis: ca. 60 €
Unterstütze Geräte: Dolby Digital
Nachfolger geplant: -
Ja das Gameplay bietet wie bereits erwähnt nur bedingt Spaß und wegen dem Schwierigkeitsgrad ist das Spiel schon mal nichts für Anfänger. Aber sonst bietet das Spiel einfach alles: Abwechslung, hochkarätige Grafik, Atmosphäre, eine umwerfende Story und neue Spielideen. Ein Pflichtkauf ist es für jeden der Flugspiele liebt oder für den eine gute Story alles ist und der schon erfahren im zocken ist. Ein Tipp für jeden Actionliebhaber. Anfänger oder Nicht-action-Liebhaber sollten aber die Finger davon lassen.
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