Wer kennt das nicht: man sitzt da und schreibt und dann fällt einem dieses blöde Wort einfach nicht ein! Und man überlegt und überlegt und es kommt einfach nicht. Meistens sucht man sich dann irgendein anderes blödes Wort aus, das gar nicht richtig passt. Diesem Problem ist jetzt geholfen! =)
"Sag es treffender" von A.M. Textor ist ein Handbuch, das auf 543 Seiten über 57.000 Verweise auf sinnverwandte Wörter und Audrücke für den täglichen Gebrauch beinhaltet. Mit diesem Buch brauchen sie nie mehr in Verlegenheit zu geraten.
Wenn ich meine Artikel schreibe, passiert es mir öfter, dass ich Wörter wiederhole oder mir einfach nichts vernünftiges einfällt, dass ausdrückt, was ich gerade sagen will. Ich schreib also neulich einen Konzertbericht, während meine Freundin da war. Mir fehlten bestimmte Wörter, ich wusste einfach nicht, wie ich das, was ich beschreiben wollte, ausdrücke kann, oder ich hatte ein Wort schon öfters wiederholt. Wir grübelten zusammen und teilweise dauerte es echt lange, bis wir ein einigermaßen vernünftiges Wort gefunden hatten. Dadurch kam meine Freundin auf die fabelhafte Idde, mir dieses Buch zu Weihnachten zu schenken.
Dieses Buch ermöglicht es einem, die verschiedensten Wörter in einem Text zu benutzten, dass wirkt nicht nur ziemlich eindrucksvoll und cool, sondern es macht auch noch richtig Spaß, wenn man so viel Spielraum hat und richtig mit Worten "um sich schlagen kann".
Hier ein kleines Beispiel:
ich schlage mal wahlos das Buch auf. Ok, das Schicksal hat mich zu dem Wort "hetzen" gebracht.
Also, die sinnverwandten Wörter für "hetzen":
1. jagen, pirschen, verfolgen, nachsetzen, nachjagen, wegkagen, treiben, bedrängen, scheuchen,
2. eilen, hasten, rennen, sich abhetzen, abjagen; immer auf Touren sein, keine Ruhe finden, immer im Druck sein,
3. stänkern, wühlen, aufbringen, anstiften, stacheln, anstacheln, aufstacheln, aufstacheln, aufwiegeln, schüren, Unfrieden stiften, unterminieren, untergraben, aufreizen, aufrühren, agitieren, aufpeitschen, verhetzen, verketzern, fanatisieren, scharfmachen, aufputschen, böses Blut machen, Hass säen, Öl ins Feuer gießen, anblasen, anfachen, aufhetzen.
Na, und wie viel Wörter davon wären euch in 5 Minuten eingefallen?
Also, für Leute, die viel schreiben und das dann auch einigermaßen anspruchsvoll, ist dieses Buch fast ein MUSS!
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Sag es TREFFENDER: Sehr empfehlenswert!
ein Testbericht von hope12006-11-13 13:08:18vom 13.11.2006Empfehlung: ja
Vorteile: lange Synonymlisten, übersichtlich, Preis...Nachteile/Kritik: wenig Adjektive - Orientierung an Substantiven und Verben, aber das hilft zumeist schon.
Dieses Sachbuch ist 2002 in der 43. Auflage im Rowohlt Verlag erschienen und ist mir ein steter Begleiter bei Hausarbeiten.
Insgesamt 538 Seiten umfassend, gibt es in diesem Buch ein Vorwort von Dr. Renate Morell, Benutzerhinweise, das eigentliche Lexikon und das Register.
Die Verfasserin des Vorwortes, Dr. Renate Morell, ist gleichzeitig jene Person, die diese Auflage vollständig überarbeitet und erweitert hat. Sie verweist auf die Bedeutung von Synonymen in unserem Alltag und erläutert, dass "Sag es TREFFENDER" erstmals 1955 im Konradin-Verlag, später (1962) im Ernst Heyer Verlag und 1968 als Taschenbuch erschienen ist und die gegenwärtige Auflage gemäß dem bedeutungssprachlichen Wandel überarbeitet wurde.
Die Benutzerhinweise sind sehr angenehm von 1-7 auf einer Seite durchnummeriert und helfen tatsächlich bei der Handhabung des Buches und sollten im Vorfeld gelesen werden, was bei durchschnittlicher Lesegeschwindigkeit maximal 5 Minuten dauern sollte. Dort wird unter anderem auf die Suche nach Workombinationen und reflexiven Verben verwiesen.
Das Buch umfasst fast 2000 Stichwörter, und über 57.000 Verweise im Register.
Das muss man sich nun so vorstellen, dass im eigentlichen Lexikon unter "A" als erster Eintrag "1.abbilden" steht. Jedes der nahezu 2000 Stichwörter ist also nummeriert.
Der erste EIntrag sieht vollständig wie folgt aus:
Das Wort "abbilden" hat also verschiedene Synonyme, welche nach Bedeutungsfeldern 1-3 zugeordnet sind.
So sieht das gesamte Lexikon aus. Um aber effektiv mit dem Lexikon zu arbeiten, muss man sich des Registers bedienen.
Ich schlage also im Register unter "B" das Wort "Bauteil" nach. Dann steht dahinter eine Ziffer, die entweder zum Stichworteintrag führt (dann ist das Wort im Register auch fett gedruckt) oder zu einem der Bedeutungsfelder des Stichworts.
So steht zum Beispiel bei "Bauteil" das Folgende: "Bauteil 192; 463,3"
Dann gehe ich zum fettgedruckten Eintrag 192 im Lexikon und siehe da, ich erhalte hier in zwei Bedeutungsfeldern insgesamt 13 Synonyme, von denen hoffentlich (und sicherlich) eines in meinen Kontext passt.
Alternativ gehe ich zum Stichworteintrag 463 (Element) und dem Bedeutungsfeld 3. Dort finde ich dann mein "Bauteil" wieder und weitere Synonyme die primär dem Wort "Element" dienen, aber innerhalb des Bedeutungsfeldes eben auch meinem "Bauteil".
Ich finde es sehr angenehm mit dem Buch zu arbeiten. Es beinhaltet sehr viele Wörter und gibt viele Alternativen zu Wortwahl. Man arbeitet wie gesagt hauptsächlich mit dem Register um Worte im Lexikon zu finden und die Seitenzahlen spielen bei dem Buch keine Rolle, da man mit der Nummer des Stichworteintrages arbeitet, da diese im Register verzeichnet ist.
1-2 von 2 Testberichten über A. M. Textor: Sag es treffender
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