The Suffering: Ties That Bind
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The Suffering: Ties That Bind
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The Suffering: Ties That Bind

Testberichte The Suffering: Ties That Bind

 Xbox Spiel
3.4 von 5
Platz 159 in der Kategorie "Xbox Spiele".
Bewertung: Kundenbewertung 3,40 / 5,00 3.4 von 5
Meinungen:
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The Suffering: Ties That Bind Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 3,40 / 5,00 3.4 von 5
von 100% aller Autoren empfohlen (2/2).
Bewertungsverteilung:
Bedienung:  gut
Suchtfaktor:  vorhanden
Wird langweilig:  nach wenigen Wochen
Geeignet für Spieler ab:  18 Jahre
Spielanleitung:  mittelmäßig
Grafik:  gut
Sound:  gut
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschrittene
Haben Sie das Spiel gespielt?: ja
Vorteile
  • Sehr spannende Story, unheimliche Atmosphäre
  • Splatterszenen noch und nöcher, dichte Atmosphäre, gelungene Soundkulisse, interessanter Anti-Held
Nachteile/Kritik
  • Grafik leicht angestaubt
  • Zu linearer Aufbau, übertriebene Brutalität wird auf Dauer lästig, kein Multiplayer, weder Anspruch noch Abwechslung
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daddler

Happy End? Pustekuchen!

ein Testbericht von 2005-11-08 10:57:06 vom 08.11.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: Sehr spannende Story, unheimliche Atmosphäre...
Nachteile/Kritik: Grafik leicht angestaubt
Ob Fortsetzungen von Videospielen Segen oder Unheil über uns bringen, darüber lässt sich sicher streiten, aber „The Suffering – Ties That Bind“ schafft es, uns beides zu bescheren. Unheil, weil ich es auch schon beim ersten Teil mit der Angst bekam und Segen, weil wir endlich erfahren können wie die Story von Torque, dem Antihelden, dem mit Sicherheit einige Latten am Zaun abhanden gekommen sind, weitergeht. Was mich an dem Vorgänger deutlich genervt hat, war, dass man auch am Ende nicht ganz sicher sein konnte, ob man die Story kapiert hatte. Wichtig ist hier wohl zu erwähnen, dass Teil zwei je nach dem welches Ende man noch gespeichert hat (bzw. ob überhaupt), mit einem von drei verschiedenen Intros beginnt.

Wer sich beim Kauf des Spieles auf pures Gesplattere freut, sei gewarnt: auch wenn The Suffering 2 extrem blutig ist (geschnitten wurden diesmal nur die sehr blutigen Kopf-Ab-Szenen), hier stehen die Atmosphäre und die Geschichte im Vordergrund, die mit Hilfe von plötzlich auftretenden Flashbacks erzählt wird. Auch sonst kommt Torque ab und an mal einfach so ins schwindeln und kann sich gerade noch auf den Beinen halten. Da diese Unterbrechungen aber meist recht unerwartet kommen, wird unsere Paranoia während des Zockens auch noch verstärkt.

Es fällt auf, dass die Levels viel größer geworden sind. Immerhin rennen wir nun durch ganz Baltimore und müssen auch mehrmals in die Kanalisation absteigen oder uns durch den örtlichen Knast kämpfen. Aber leider sind unsere Erkundungsmöglichkeiten durch den linearen Storyverlauf recht eingeschränkt. Es bleibt trotzdem kaum Zeit sich zu ärgern: Monster gibt es wieder in Hülle und Fülle, hinzu kommen neue Kreaturen und zum Glück auch neue Waffen. Man kann jetzt übrigens auch beidhändig ballern wenn man ein zweites Exemplar einer Handwaffe findet, dafür kommen mir einige Schiesseisen recht schwach vor – da lob ich mir die Pumpgun.

Klar können wir uns auch wieder in ein Ekel erregendes Monster verwandeln, welches je nach unseren Moralentscheidungen („helfe ich Unschuldingen oder nicht?“/“schieße ich auch auf Unschuldige?“) noch andere Gestalt annimmt. Auch sonst wird die Story größtenteils dadurch bestimmt, ob wir unsere inneren Dämonen im Zaum halten können.

Die Grafik hat sich natürlich weiterentwickelt, die Figuren sehen alle detaillierter und filigraner aus, aber auf dem neuesten Stand der Technik ist das Game zugegebenermaßen nicht. Allerdings müssen wir uns dafür auch keine Sorgen um Ruckler oder ähnliches machen, alles fließt nur so vor sich hin – vor allem das Blut.
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
guts2607
guts2607, 03.04.2006
Naja doch schon recht knapp... aber doch noch hilfreich
animaldream
animaldream, 08.11.2005
schöner Bericht! LG animaldream
Vicky
Vicky, 08.11.2005
sehr hilfreich, Vic
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The Suffering: Ties That Bind:
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Suf...
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sinfortuna

Derbe Splatter-Parade

ein Testbericht von 2008-07-19 10:19:08 vom 19.07.2008
Empfehlung: ja
Vorteile: Splatterszenen noch und nöcher, dichte Atmosphäre, gelungene Soundkulisse, interessanter Anti-Held...
Nachteile/Kritik: Zu linearer Aufbau, übertriebene Brutalität wird auf Dauer lästig, kein Multiplayer, weder Anspruch noch Abwechslung
Hossa! Macht Euch im Fall von „Suffering – Ties that Bind“ darauf gefasst, dass es sehr derbe zugeht. Und das quasi die ganze Zeit, zieht sich das äußerst blutige Gemetzel wie ein (im wahrsten Sinne des Wortes) roter Faden durch das gesamte Actionabenteuer. Die Altersfreigabe ab 18 Jahren ist hier (ausnahmsweise) berechtigt, eine Indizierung erfolgte (erstaunlicherweise) jedoch nicht. Das allein auf den Solospieler zugeschnittene Actionspiel weist einen irgendwie doch sympathischen Anti-Helden auf, der ach so gerne unsympathisch rüberkommen möchte und von daher für einige von uns eine erstaunlich hohe Identifikation bewirkt. Ich berichtete bereits über den Vorgänger „The Suffering“, in welchem unser ungewöhnlicher Protagonist bereits die Hauptrolle spielte und es je nach Gesinnung – wir durften an bestimmten Stellen darüber entscheiden, ob unser Held „gut“ oder „böse“ agiert – eine andere Sequenz mehr oder weniger zu bestaunen gab. Genau daran lehnt der Beginn dieses Nachfolger „Ties that Bind“ auch an, denn ausgehend von einem etwaigen Speicherstand des Vorgängers ergibt sich ein anderes Intro, drei Varianten sind dabei möglich. Das war es dann aber auch schon in Sachen Anlehnung an den Vorgänger, der weitere Verlauf ist nicht zwingend an vorherige Kenntnisse gebunden, auch wenn diese das Verständnis des gesamten Hintergrundes erleichtern. Fest steht allerdings auch, dass die Hintergrundstory – wie in diesem Genre fast schon üblich – eine arg untergeordnete Rolle spielt, so dass wir lediglich zu wissen brauchen, dass der gute Torque von Visionen über seine geliebte Frau und Kind heimgesucht wird und der finstere dämonische Blackmore derart intrigiert und manipuliert, dass Torque immer mehr ins Chaos gestürzt wird, was bedeutet, dass er sich mitten in den Slums der Stadt Baltimore wiederfindet.


Dort geraten wir zwischen die Fronten einer brutalen Auseinandersetzung zwischen den Soldaten der mysteriösen Foundation, den treuen Ordnungshütern der Stadt und letztlich den mutierten Wesen frisch aus der Hölle bzw. aus der benachbarten Dimension, welche bedauerlicherweise den Sprung in unsere geschafft zu haben scheint. Fortan wird deutlich, dass jegliches Andeuten einer Rahmenhandlung nur oberflächliche Fassade darstellt, denn in Wahrheit geht es eindeutig – dies kann nicht hinwegdiskutiert werden – ums Darstellen extremer Gewalt. Dies soll definitiv den Hauptanreiz zu einem Kauf darstellen, anders sind die literweise Blut, die alle Nase lang quer über den Bildschirm spritzen und insbesondere das zur-Schau-Stellen einzelner Körperfetzen, die in Zeitlupe an uns vorbeifliegen nicht zu deuten. Hat Torque durch entsprechend viele Treffer seinen Spezialbalken nämlich vollends aufgeladen, sind ihm Aktionen durch das temporäre Mutieren in eine „gute“ oder „böse“ Kreatur mit eben jenen verheerenden Folgen für das feindliche Gesocks an der Tagesordnung. Je nachdem, für welchen Gesinnungspfad wir uns entscheiden bzw. wie unsere moralischen Vorstellungen geartet sind, erfolgt später eine entsprechende Sequenz. Unentwegt wird jedenfalls ohne jeglichen Anspruch durch die Level geschossen und geprügelt, wobei das Gesocks aus der Hölle sich vom Aussehen her in Sachen Ekligkeit sehr kreativ zeigt. 1-gegen-1-Duelle sind eher selten, vornehmlich ballern wir uns – zwei Wummen dürfen wir gleichzeitig in der Hand führen, dementsprechend beidhändig durch die Gegend ballern – in überaus derben Massenschlachten nach vorne, nur äußerst selten kreuzt ein Subjekt in Menschengestalt unseren Weg. Im Übrigen besteht generell die Möglichkeit, von der 3rd-Person-Perspektive in die Egoansicht umzuschalten, was grundsätzlich sicher sehr lobenswert ist, praktisch aber kaum Sinn macht, da wir eben aufgrund der Massenabfertigung regelmäßig aus mittlerer und größerer Distanz die Gegner in ihre Einzelteile zerlegen müssen, eine Egoperspektive daher einfach nicht zweckmäßig ist.


Im Großen und Ganzen sorgen aber weder Steuerung noch Kameraführung für ungewollt chaotische oder gar frustrierende Momente, der einstellbare Schwierigkeitsgrad von niedrig bis hoch ist zudem eine feine Sache. Ärgerlich sind hingegen das sehr abwechslungsarme Gameplay: den fehlenden Anspruch kann man bei dieser Schlachtplatte noch verschmerzen, war dies doch im Grunde zu erwarten gewesen, doch das müde Abklappern der blutigen Level und das Wetzen von einer Zwischensequenz zur nächsten sowie auch das ewig gleich übertreiben blutige Szenario sorgen auf Dauer für Langeweile. Dies schien auch die Entwickler von Midway zu ahnen, so dass sie daher offensichtlich viel Liebe zum Detail, sprich die Schraube im Hinblick auf die Brutalität noch höher drehten, aber es hilft nichts: selbst der eingefleischteste Splatter-Fan wird früher oder später die Nase voll von den andauernden Deja-vus haben, schätze ich. Da hat subtiler Horror und nicht der auf diese Art und Weise immer wieder drastisch präsentierte visuelle Horror einfach mehr zu bieten, der Abnutzungseffekt dieser blutigen Schlachtplatte ist groß, da das Leveldesign an sich einfach nicht (mehr) viel zu bieten hat. Schade ist es im Grunde um die eigentlich schaurige Splatteraction und die nicht zu leugnende atmosphärische Dichte, die sich schnell breit macht. Das 16:9-Breitbildformat, 60-Hz-Modus, deutsche Bildschirmtexte, deutsche Sprachausgabe und Dolby Digital allesamt unterstützt werden, ist sehr erfreulich. Beeindruckende Splattereffekte, große Figurenmodelle, gelungene Licht- und Schatteneffekte und generell eine gute Ausleuchtung der Level sind positiv, doch der stets gleiche Aufbau der Spielabschnitte, die doch sehr ähnlichen Hintergrundtexturen und überwiegend nicht sonderlich detailreich gestalteten Räumlichkeiten und Objekte hingegen dafür verantwortlich, dass sich die Optik in qualitativer Hinsicht lediglich im oberen Mittelfeld einpendelt. Die Soundkulisse legt da eine Schippe drauf und weist atmosphärischen Klänge, treibende Rhythmen und glasklare Außengeräusche auf, was ein zusätzliches Verdichten der Horroratmosphäre zur Folge hat. Ein bisschen mehr Kreativität und Abwechslung und ein deutlich geringerer Anteil an übertriebener Brutalität, das wäre eine bessere Mischung gewesen, schätze ich. Manchmal ist weniger eben doch mehr, so auch im Fall von „Suffering- Ties that Bind“. Spielspaßwertung: 73%.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Bedienung:Bedienung von The Suffering: Ties That Bind  Xbox Spiel: 4,0 gut
Grafik:Grafik von The Suffering: Ties That Bind  Xbox Spiel: 4,0 gut
Sound:Sound von The Suffering: Ties That Bind  Xbox Spiel: 4,0 gut
Schwierigkeitsgrad:Fortgeschrittene
Suchtfaktor:Suchtfaktor von The Suffering: Ties That Bind  Xbox Spiel: 3,0 vorhanden
Wird langweilig:Wird langweilig von The Suffering: Ties That Bind  Xbox Spiel: 3,0 nach wenigen Wochen
Geeignet für Spieler ab:Geeignet für Spieler ab von The Suffering: Ties That Bind  Xbox Spiel: 2,0 18 Jahre
Haben Sie das Spiel gespielt?:ja
Spielanleitung:Spielanleitung von The Suffering: Ties That Bind  Xbox Spiel: 3,0 mittelmäßig
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Kommentare
morla
morla, 19.07.2008
ich wünsche dir ein schönes wochenende lg. petra
WhiskyJim
WhiskyJim, 19.07.2008
Schöner Bericht, einschönes WE wünscht WhiskyJim
ko123456
ko123456, 25.07.2008
sehr gut. Freue mich auf Gegenlesungen. Grüße!
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