Tiger & Dragon - Der Beginn einer Legende Video
Tiger & Dragon
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Testberichte Tiger & Dragon

 (VHS) Fantasyfilm
4.6 von 5
Platz 180 in der Kategorie "Fantasyfilme".
Bewertung: Kundenbewertung 4,60 / 5,00 4.6 von 5
Meinungen:
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Tiger & Dragon Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,60 / 5,00 4.6 von 5
von 92% aller Autoren empfohlen (12/13).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • Spitzen Szenen, romantisch
  • Wunderschöne Bilder, toller Sound, super Kämpfe, technisch top
  • -Geniale Musik -Gute Schauspieler -Perfekte Photographie
  • wunderschön und anmutig anzusehen
  • toller Film, tolle Kampfszenen, Charaktere, Story
Nachteile/Kritik
  • viel zu übertrieben und etwas lanweilig
  • -Kämpfe sind Geschmackssache
  • nichts
  • Wieso keine englische Übersetzung :-(
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Tuvok

Poetisch, gigantisch, aber leider irre chinesisch übertrieben

ein Testbericht von 2003-10-04 07:28:34 vom 04.10.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: Spitzen Szenen, romantisch...
Nachteile/Kritik: viel zu übertrieben und etwas lanweilig
Tiger and Dragon







Ein bißchen „ MATRIX „, ein bißchen „ DER EISSTURM „, und das die „ SINN UND SINNLICHKEITEN „,und das die Menschen nicht so oft „ DER SPRINGENDE PANTHER „ein bißchen “ DIE 36 KAMMERN DER SHAOLIN „ ein bißchen „ DER SCHWERTKÄMPFER „und das ich die „ ONCE UPON A TIME IN CHINA „ nicht mehr verliere. Ich weiß meine „ A CHINES GHOST STORY 1. TEIL „, ändern nicht viel. Ich bin nur eine „ STAHLFAUST „, die sagt was sie „ HENKER DES SHOGUN „, Allein bin ich hilflos wie ein
„ DIE FLIEGENDE GOUILLOTINE „ im Wind. Ein bißchen „ LAWRENCE VON ARABIEN „ meets „ DAS SCHWERT DES MEISTERS „
Was erwartet einem wen er in diesem Film geht ? Nun, ne ganze Menge, also seht und lest selbst.
Es war ca. im 19. Jahrhundert, in Peking, in der Kaiserstadt. Das Ziel aller Pilger, das Ziel der Leute die den Kaiser sehen wollen.
LI MU BAI ( Chow Yun Fat ), ist einer der besten Schwertkämpfer des ganzen Landes, der ganzen Zeit und der ganzen Schwertkämpferzunft. Die Leute hatten damals keine Gewerkschaft, sie hatten sich, die Freundin, den Meister, der für alles aufkam, sie verliessen Frau, Herd und Haus, um Wung Dao zu lernen, eine Kampfkunst, mit der man fast unbesiegbar ist. Genau wie unser Hauptdarsteller, der der eigentliche Meister dieser Kampfkunst ist. Eines Tages, beschließt er nach dem Tod seines Meisters, den ein Dieb, Räuber, und Mörder, namens JADEFUCHS auf den Gewissen hat, seinen Beruf als Schwertkämpfer aufzugeben.
Er hat eingesehen das es nichts mehr bringt, immer dem Kampf zu fröhnen, auf Floverwanzten Betten zu schlafen, und immer auf der Flucht zu sein. Er will kein Blutvergiessen mehr begehen.
Nur eines hat er in seinem Leben nie erreicht. Die Liebe von YU SHU LIEN ( Michelle Yeoh, einer Frau die etwas älter ist, aber für die ich auch gerne Herd und Heim verlassen würde, wenn ich so was in Überfluß hätte ).
Er konnte es nicht machen, denn sein Waffenbruder, war in sie Verliebt, und hat Ihr vor seinem Tod das Ja – Wort gegeben, und YU hat sich daran gehalten, und das auch nach seinem Tod.
In dieser Zeit hat die Ehre wohl alles gegolten, in dieser CHING DYNASTIE genannten Zeit, hat auch die Liebe noch mehr als heute gegolten, und heute dafür gelten wieder die Fingernägel eingekrallt in die Schulter des Freundes wieder sehr viel, was soviel heissen mag wie, He Tuvok, wieso bist du nicht auch so ein Mann voller Ehre ? Was muß ich alles erleiden.
LI beauftragt YU sein sagenumwobenes 400 Jahre altes Schwert „ Grünes Schicksal „ in die Hände vom Gouverneur MEISTER TE zu geben, der in Peking herrscht.
Der nimmt das Geschenk nur an weil YU ihn darum bittet, er hält es in Verwahrung. Kurz darauf wird aber unter Mysteriösen Umständen das Schwert gestohlen, und der Verdacht fällt auf die Junge zuckersüße, bezaubernde, herrlich anmutende Gouverneurstochter YEN YU, die kurz vor Ihrer Hochzeit steht, für die sie Ihre Eltern gegen Ihren Willen vermacht haben. Und nun bohren sich meine Fingernägel, mit einer Länge von 1,2 mm in die Schulter und sonstige Weiche Knochenteile meiner Freundin.
Die einzige die YEN versteht ist eben YU, die mit Ihr Schwesterblutsbrüderschaft schließt.
Sie verdächtigt sie auch, nicht nur, weil sie mit YEN gekämpft hat. Mann das war ein Kampf. DA wird geflogen, gesprungen, da kommt man sich vor wie am Mond, da wird geschwoben, und über Mauern runtergelaufen, und ich bin natürlich nicht untätig dagesessen, stand auf, und lief auf den Köpfen der Zuseher herunter, bis zur Leinwand, und das von der 11 Reihe aus. Naja fast bis. Ich stand auf der Lehne, sprang von Kopf zu Kopf, und leider kurz davor, in der 10. Reihe mußte ich aufgeben, nachdem mich der Security Dienst festnahm. Aber innerhalb 2,3 Sek. hat sich meine Freundin mit ihm Kniend auseinandergesetzt, und ich konnte wieder dem 120 Min. Film weiterfolgen.
JEN träumt mit Ihren kleinen rebellischen Gedanken das Leben von LIU und YU, das Ihr sehr gefällt, weil diese eben frei sind, und als sie LIU begegnet, bittet er sie seine Schülerin zu werden.
Seit sein Meister tot ist, möchte er unbedingt wem sein Wissen weitergeben. YU SHU LIEN ist die einzige die die Wahre Identität von YEN YU kennt, und sie aber nicht preisgibt.
Leider kommt aber einer dazwischen, oder eine. Die gesuchte JADEFUCHS die den Meister von LIU schon getötet hat, und nun auf Rache sinnt. Sie hat sich 10 Jahre dem Wao Dang Stil verpflichtet und glaubt nun mit dem Polizeipräfekten, LIU, YU, und noch wem leichtes Spiel zu haben.
LIU verhindert dieses, und JADEFUCHS kann mit YEN fliehen. Ihrer Schülerin.
Die Jadefüchsin ( Cheng Pei Pei ) wird alles versuchen, um mit Hilfe der Bösen Mächte die sie teilweise beherrscht, alle zu töten, die Ihr im Weg stehen, und noch dazu versuchen Ihr YEN auszuspannen.
YEN will nicht heiraten, und eines Tages besucht sie LO, der Banditenführer der sie noch von damals kennt.
Er hat sie – das sieht mal alles in einer Rückblende – bei einer Reise nach Peking, durch Halb China führend, mit Ihrem Hofstaat, überfallen und Ihr einen weißen Elfenbeinkamm gestohlen.
YEN nicht faul, jagt Ihr nach, und ich jage mit bebenden Lippen der Gelegenheit folgend, den Lippen meiner Geliebten neben mir hinterher, die abwehrend versucht dem eh schon schwer folgenden Handlungsfaden zu folgen. Die wiederum war begeistert, ehrfürchtig dem ganzen Spiel ergeben, und meinte das sei ein Chinesisches „ TITANIC „. LO flieht vor YEN die ihn fangen kann, und mit ihm kämpft, und das so lange bis beide erschöpft in der Wüste niederfallen. LO war Mongolischer Abstammung, YEN aus der Mandschurei, was schon von der Abstammungslehre zum Scheitern verurteilt ist. Reich und Arm treffen aufeinander.
YEN verliebt sich in LO, und beide schwören sich ewige Treue, doch muß YEN gehen, und verspricht ihm die Treue zu halten, wenn er den Kamm zurückbringt.
Diese ganzen Szenen waren so herrlich anzusehen, das war so voller Liebe, und Gewaltiger Sucht nach Leidenschaftlich Glücksvoller Geilheit, mitten in der Wüste.
Nun ist es auch soweit, und sie kann ihn nicht heiraten also flieht LO in die Einsamkeit eines Klosters, wo er auf sie warten wird, bis sie sich entschieden hat.
SHU LIEN weiß von dem ganzen Debakel, und will Ihr trotzdem helfen, auch nachdem YEN sie verraten hat, die Schwesterbruderblutsbrüderfreundschaft gekündigt hat. Ihr Traum war immer frei, ein Rebell, und eine Spitzen Schwertkämpferin zu sein.
Ich kann mich noch an die Eastern von früher erinnern, die waren schon gut, aber sie hatten bis zu 98 % einen Fehler, es wurde lautschreihalsend gekämpft, geflogen, und das dauernd. Es wurde gestorben getötet, und nicht geliebt. Und das ist bei diesem Streifen anders.
Die Leute haben Ehre, sie haben Liebe, und da stört es nicht wenn die übers Wasser laufen. Blöd ist nur das ich mich von meiner Alten die Geschichte erklären lassen muß, weil ich am Anfang den Namen schwer folgen konnte, und fast eingeschlafen bin. Die Story ist so lange fad, bis die Rückblendengeschichte mit LO kam, die wirklich bezaubernd war.
Doch eines muß man dem Film lassen, er hat herrlich fotografierte Bilder, herrliche Landschaftsgemälde, die wirklich jedem Reiseführer das Wasser reichen können. Der Film zeigt weite Teile des Landes so schön, das man am liebsten weinend zu Fuß hinunter gehen möchte, und dort bleiben möchte.
Also sind wir beide sich kratzend bis blutend, am Sessel gesessen, ich gab es dann nach einiger Zeit wegen des Muskelkaters auf die Wandteppiche runterzureissen, und mit 1,5 L Plastikwegwerfflaschen Stockkämpfe auszuführen, dachte aber daran, gleich beim rausgehen mit Hilfe einer abgebrochenen Weidenrute, etwas Kung Fu zu üben. Die ganze Story hat sehr gut zusammengepaßt, und man muß sich erst einmal in die Marterie einleben. Unter der ganzen gesellschaftlichen Oberfläche stecken für den Kenner der Chinesischen Mentalität ne Menge an versteckter lauernder Tiger und Drachen.
So gesehen ist der Film nicht nur eine Augenweide, er ist auf alle Fälle so was wie ein Spektakel für Leute die gerne schöne Bilder sehen, in der Zwischenzeit 12 Hummer vertilgen wollen, und mal erleben wollen, wie es ist einen Film zu sehen der so gar nichts mit herkömmlichen zu tun hat, der so richtig anders ist, und den man nicht einordnen kann. Die Geschichte ist teilweise langatmig, aber am Ende zurückbetrachtet, wirkt der Streifen sehr gut. Ich hatte nach den 120 Min. Film einige Tiefschürfende Wunden, einige Kratzer, meine Freundin hatte ein paar Löcher mehr als die die sie schon von Natur aus hat. Ein paar 100 Kg Haare lagen am Boden, ein paar Schuhbänder wurden zu Morgensternen verunstaltet, wo der Morgenstern, mal ein Butterkeks ersetzen mußte.
Eine Kinobesucher wurden abgeschleppt, die Wände sind nicht mehr das was sie waren, und haben ein paar Löcher meiner mitgebrachten Messer. Da wollte ich auch von Baumwipfel zu Baumwipfel fliegend, nicht genug sehend, mal ausprobieren ob ich auch von Wand zu Wand hüpfen kann.
Ein paar Security Beamte bewachten das Kino, ein paar Gäste waren froh mich nicht mehr zu haben.
Und ganz schlimm ist es, vor Spannung und aus Rücksichtnahme nicht durch 12.000 Leute sitzenden Reihen zu gehen um das Klo aufzusuchen, weil man 10 Hektoliter Flüssigkeit getrunken hat.
Da hilft nur eines. Eine Alte die auf Natursekt steht, oder eine 2 Liter leere Plastikflasche, die aber wirklich leer sein muß, denn im Kino kann man nicht unterscheiden was dann drinnen ist. Bio oder Tee, und wenn man Schnupfen hat, riecht man auch nichts mehr.
Gut ist aber das die Urintherapie wirkt. Das ganze Filmstück ist eine Posiegeladene Sternenkriegwünschelrutenfreundschaftsliebesgenuss leidenschaftlichkeitsklassenhitzeschwertkampfspekt akel
Verfilmung.
Ich habe lange kein so hübsches Fantasymärchen gesehen.


Splatter: 29, 10 von 100
Poesie: 96,89 von 100
Spannung: 67,11 von 100
Verständlichkeit: 22,11 von 100
Langeweile: 49,99 von 100
Anspruch: 88,77 von 100
Humor: 8,7 und 1/9 von 100
Erotik: 62,11 von 100
Choreographie: 95,11 von 100
Action: 77 und 1/7 von 100
Kampfkunst. 99 und die Hälfte vom Viertel eines Neuntels von 100
Logik. 81,156 von 100
Nachahmungsfaktor. 49,12 von 100
Wahrheitsfaktor. 50 von 100
Kann das alles gehen: 29, 98 von 100
Moderne Technik 7, 1 von 100
Geilheit 12,11 von 100
Schönheit der Bilder 99,566 von 100
Landschaftsaufnahmen: 88,121 von 100

Gesamturteilschönheitsbewertung


76, 12 von 100
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Dorilys

Ich schwebe und fliege!

ein Testbericht von 2004-03-27 14:59:37 vom 27.03.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: toller Film, tolle Kampfszenen, Charaktere, Story...
Nachteile/Kritik: Wieso keine englische Übersetzung :-(
Halle liebe Leser,

Tiger and Dragon war ein Film den ich im Film schon absolut großartig fand, und er ist zudem noch mein Lieblingsfilm, und damit auch die erste DVD die ich mir je gekauft habe. Zeit also auch mal einen Bericht darüber zu schreiben.

Bezahlt hatte ich damals bei Amazon 7,99 aber heute kostet er 23,99 auch ebi Amazon.

1. Verpackung/Preis
2. Story
3. Darsteller
4. Bonusmaterial
5. Meinung
6. Fazit


||||||||||||||||| Verpackung / Preis |||||||||||||||||||||

Die Verpackung enthält eine Abbildung der Hauptdarsteller. Alles ist in warmen Rottönen gehalten, was mir sehr gut gefällt. Innen befinden sich zwei DVDs, eine mit dem Hauptfilm und die andere DVD mit Extras. Der Film geht 115 Minuten.

|||||||||||||||||| Story |||||||||||||||||||||

Es beginnt mit dem Wutan-Kämpfer Li Mu Bai. Sein Meister wurde einst von Jade Fox getötet, die sich rächen wollte das er keine Frauen in Wutan aufnehmen wollte. Nun will, obwohl er ewige Rache geschworen hat, die Tage des Kämpfen aufgeben und sein berühmtes Schwerte, das grüne Schwert der Unterwelt dem Gouverneur stiften. Seine alte Freundin Yu Shu Lien, eine sogenannte Gesetzesfreie, soll es für ihn überreichen.

Im Haus des Gouverneurs treffen treffen sie auch auf seine Tochter Jen. Sie soll die nächsten Tage verheiratet werden. Aber sie möchte frei und ungebunden sein und liebt außerdem einen Kämpfer aus der Wüste, unter dem Namen schwarze Wolke bekannt und berüchtigt ist. So stiehlt Jen das grüne Schwert der Unterwelt und flieht. Jade Fox, die sich von ihr betrogen fühlt, ist nun auch hinter ihr her. Auch Li Mu Bei versucht sie zu finden, um sich für die Lehre des Mädchens einzustezen, weil er fürchtet das sie „sich sonst zu einem giftigen Drachen entwickeln“ könnte.

|||||||||||||| Die Darsteller |||||||||||||||||

Einfach klasse finde ich da Zhang Ziyi! Sie bringt die Rolle einfach nur sehr gut rüber, des Mädchens das sich in einem goldenen Käfig fühlt und entkommen will, aber dadurch auch wegen ihrer Jugend und Unerfahrenheit ziemlich schwerwiegende Fehler begeht. Für mich persönlich der beste Charakter im ganzen Film.

Michelle Yeoh kennen vielleicht viele als James Bond Girl in „Der Morgen stirbt nie“. Sie spielt da eine etwas raubeinige aber gutherzige Gesetzesfreie. Sie ist sich allerdings nicht ganz einig mit Li Mu Bei, wie sie mit Jen verfahren sollen. Er will sie lehren, um zu vermeiden das ihre Entwicklung einen verheerenden Verlauf nehmen könnte, sie scheint eher sie schnell wieder ihrem versprochenen Mann zurück führen zu wollen, es könne ihnen dann doch egal sein. Sie will dafür sorgen das für den Gouverneur und Jen der Gesichtsverlust so gering wie möglich ist, da in der Zeit noch der Ruf sehr wichtig war.

Chow Yun Fat spielt den Krieger Li Mu Bei. Er hat in Anna und der König mitgespielt als König. Er wirkt im Film sehr milde und weise, und teilweise einfach nur putzig wenn er so ein verschmitztes Lächeln zeigt.

Chang Chen spielt dort Xiou Yu, der unter dem Namen schwarze Wolke bekannt wird. Er verliebt sich in Jen und sie sich in ihn. Als Jen wieder aus der Wüste zurück kehrt, folgt er ihr, um sie zurück zu gewinnen.

Pei-pei Cheng als Jade Fox. Jade Fox hat Li Mu Beis Mesiter umgebracht, der mit ihr geschlafen hat, aber keiner Frau die Kampfkunst beibringen wollte. So tötet sie ihn und stiehlt die geheimen Unterlagen. Da sie aber nicht lesen kann, lernt sie anhand der Bilder, wodurch ihre Kampfkunst nur unzulänglich wird. Als sie herausfindet, das Jen den Text gelesen, die Kunst erlernt hat und ihr nichts gesagt hatte, schwört sie Rache.

Alles in allem finde ich alle Schauspieler grandios! Und die Charakter mag ich so und so sehr gerne. Mir gefällt, das es nicht wie in üblichen Hollywood-Filmen Schwarz-Weiß-Charaktere sind, sondern mit Ecken und Kanten. Die Charaktere machen Fehler, bei denen vielfach nur das beste gewollt ist und die Auswirkungen sehr verheerend sind. Sogar Jade Fox und ihre Verbitterung über ihre Rolle als Frau kann man hier nachvollziehen, finde ich.

|||||||||||||||||||| Bonusmaterial |||||||||||||||||||||||||

Hier kommen dann auch gleich die Kritikpunkte! Erst mal finde ich es enttäuschend das man den Film nicht mal auf Englisch sehen kann, was ich sehr schade finde, ich hätte ihn gerne gesehen. Zu sehen ist der film auf Deutsch und in der Originalsprache Mandarin-Chinesisch, mit oder ohne Untertitel. Da der Film doch auch es über den Teich geschafft hat (als einer der wenigen) und da erfolgreich ist hätte man meiner Meinung nach wenigstens die englische Übersetzung noch reinbringen könne, da ich Filme sehr gerne auch auf Englisch sehe.

Ansonsten ist das Bonusmaterial insgesamt sehr dürftig. Man sieht ein Making Of, was sehr interessant ist, wie die ganzen spektakulären Kampfszenen entstanden sind, die im Film einfach nur cool sind. Dann sind natürlich Interviews darauf zu sehe, von Ang Lee (Regisseur) und Michelle Yeoh. Starinfos zu allen Darstellern, Photos, Infos über China (was sehr interessant ist) und der Trailer natürlich.

||||||||||||||| Bildqualität und Sound ||||||||

Ähm, ich hab natürlich keinen Vergleich weil es meine einzige DVD ist, aber ich habe an Klang und Sound nichts auszusetzen. Die Bilder vom frühen China sind einfach traumhaft udn die Hintergrundmelodie des Soundtracks zum Träumen schön. Bildformat ist 1:2,35 (16:9 anamorph)

|||||||||||||||| Meinung |||||||||||||||||||

Nichts desto trotz ist es eben mein Lieblingsfilm! Die Martial-Arts-Szenen sind einfach nur göttlich, ich hatte beim sehen das Gefühl zu schweben. Es ist einfach nur absolut cool, wie die Leute scheinbar ohne Schwerkraft zu schweben scheinen während der Kampfszenen.

Und er gehört auch zu den wenigen Filmen, die neben Special Effects noch eine schöne Story haben. Oft scheint sich das ja auszuschließen. Man merkt auch, das der Film auf China und nicht USA kommt. Es geht da viel mehr um Ehre und wie wichtig sie da ist als um die Liebesgeschichten an sich, die im Film mehr im Hintergrund laufen. Was den Film dadurch auch weniger schmalzig wirken lässt.

Und zu dieser tollen Story tragen auch einfach diese eckigen und kantigen Charaktere bei, die so liebevoll geformt sind und nicht nur oberflächliche Stereotypen wie sie sonst oft sind.

Den Anspruch würde ich, zumindest wenn man auch wegen der Story guckt hoch ansetzen, es gibt aber auch viele die den Film nur wegen der tollen Kampfszenen gucken, was sie meiner Meinung nach auch wert sind.

Altersgruppe steht da 12 Jahre - ist auch okay, denke ich.

||||||||||||| Fazit ||||||||||||||||||||

Sagte ich schon, es ist mein Lieblingsfilm ;-) was kann es da anderes geben als eine Empfehlung, und der tolle Film verhindert auch das ich jetzt einen Punkt abziehe wegen der Enttäuschung das keine englische Fassung vorliegt.

Danke fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren

Lieben Gruß

Dorilys
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
P.Nibel

[Wundersame Poesie]

ein Testbericht von 2003-11-11 14:48:36 vom 11.11.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: wunderschön und anmutig anzusehen...
Nachteile/Kritik: nichts
Sanfte innere Ruhe und reine intensive Harmonie breitet sich in meinem Herzen aus. Alles ist vergessen, der Alltag für ewige Sekunden vernebelt. Ich stehe auf dem Berg Wudang-shan und sehe die Pagoden eines Klosters im morgendlichen Rauhreif glitzern. Saftige grüne Bäume säumen die in den Fels gehauene Stätte der Tao-Priester. Vögel necken sich weit oben in den klaren Lüften.

Auf einer massiven Steinbrücke vor dem Wudang-shan-Tempel, einer orthodoxen Schule des Kungfu, steht ein wunderschönes und zartes Mädchen namens Jen Yu. Heller Tüll umhüllt die grazile Figur, umspielt lieblich Arme, Brüste und Hüften. Jen Yu blickt mit ihren traurigen und dunkelfarbenen Mandelaugen in die Tiefe. Nebel steigt vom aufschäumenden und glasklar anmutenden Wasserfall auf.

Gänge, Stufen, Treppen - Lo, ein junger Mann, läuft ängstlichen Blickes und mit wehendem Haar auf die steinerne Brücke, hoch über dem monoton rauschenden Wasserfall. Seine Arme umschlingen, ja umgarnen Jen Yu. Wärmend drückt Lo Jen Yu an sich. "...schließ Deine Augen und wünsche Dir etwas." erklingt es lieblich aus dem Munde des schönen und zerbrechlich wirkenden Mädchens.

Stolz und elegant wie ein Adler erhebt sich das Porzelanwesen vom massiven Stein und gleitet still und leise in die Tiefe. Die zarten Füsschen verschwinden im Nebel des Wasserfalls. Lo steht hoch droben und hört die Wipfel der Bäume rauschen, jeden einzelnen Wassertropfen des unter sich befindlichen Wasserstromes plätschern.

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Poesie ist etwas wundervolles. Poesie macht aus Papier Gefühl. Liebe wird durch Poesie so greifbar, spürbar und für immer haltbar. Wie ist es dann erst, wenn Poesie und völlige Hingabe auf Filmbändern gebannt wird. Viele haben sich in der jahrelangen Geschichte der Cinematographie bemüht, Gefühle wie Liebe, Trauer, Hass, Schmerz oder Freude auf Celluloid festzuhalten. P.Nibel. Wenigen jedoch ist es gelungen, diese Seelen- und Herzzustände verdientermaßen den Menschen näher zu bringen.

Denn wirkliche Gefühle lassen sich nicht festhalten. So schnell wie sie kommen sind sie auch wieder aus dem Herzen und Geiste entfleucht. Es ist also eine Kunst, diese Emotionen, gleich welcher Art, so fest in einem zu verankern, dass sie stetig bei einem sind und wieder in Erinnerung kommen können.

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Ein wahrer Künstler der Harmonie und des reinen Gefühls ist Regisseur Ang Lee. Der in Taiwan geborene und den USA lebende Regisseur hat mit seinem 2-Stunden-Werk "Tiger & Dragon" ein bildgewaltiges Epos geschaffen, dass wohl als der Eastern-Film schlechthin bezeichnet werden darf. Die in Europa bekannte und beliebte Martial Art zieht sich zwar wie ein roter Faden durch das Geschehen, berührend und vordergründig sind jedoch die gefühlvoll agierenden Darsteller Chow Yun Fat, Michelle Yeoh und Zhang Ziyi.

Vor der mystischen und exotischen Kulisse des alten China insziniert Ang Lee so zwei wundersame Liebesgeschichten, die alles um einen vergessen lassen. Liebe, Seelenverbundenheit und reine Harmonie liegen über dem gesamten Film und lassen den Zuschauer in einer fernen Welt versinken. P.Nibel. Und doch fehlt es nicht an spannender und kampftechnisch wohl einmaliger Martial Art, die seinesgleichen sucht. Mit unglaublicher und faszinierender Choreographie lässt Lee Yu Shu Lien, Li Mu Bai und andere Gestalten in "Tiger & Dragon" wie zarte Federn durch die Left schweben.

Zu pulsierenden Rythmen und fernöstlichen Melodien fliegen die Hauptfiguren schwertschwingend über die Pagoden Bejings, um das Böse, die Jade Fuchs, gemeinsam und doch jeder für sich zu bekämpfen. Märchenhaft wird auf meterhohen Wipfel der Wälder und den glasklaren in der Sonne schimmernden Seen gekämpft. Und es gilt immer wieder die Lehre des Lao-tze, dem Begründer des Taoismus, "Lebe im Einklag mit der Natur. Achte Deine Umwelt und respektiere sie."

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Resümee: Ich war nie ein Martial-Arts-Fan und habe (wohl) nie verstanden, warum Bruce Lee oder Chackie Chan ständig Nasen brechen, Köpfe abhacken oder Zähne ausschlagen.

Und doch habe mich gewagt, verlockt durch die zahlreichen Oscar-Nominierungen, "Tiger & Dragon" anzusehen. P.Nibel. Ich weiß nun: Sag niemals nie. Denn "Tiger & Dragon" hinterließ in meinem Herzen etwas, was ich leider nicht zu beschreiben vermag. Vielleicht ist es diese vielzitierte Harmonie, die Poesie zu vermitteln versucht. Klar ist für mich, dass "Tiger & Dragon" ein echtes und wunderbares Epos ist, dass stets eine wundersame und herzliche Erinnerung wert ist.

Tief beeindruckt P.Nibel
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
DeepThought

Ein Märchen voller Poesie...

ein Testbericht von 2003-06-08 17:51:06 vom 08.06.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: Wunderschöne Bilder, toller Sound, super Kämpfe, technisch top...
Nachteile/Kritik: ---
Endlich habe ich mich dazu durchgerungen einen Bericht über meinen absoluten Lieblingsfilm zu schreiben. Wer den Film noch nicht kennt, der sollte zumindest mal in den Bericht hineinlesen!


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Story
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Die Story von ?Tiger & Dragon? ist äußerst vielschichtig, lässt sich aber wie folgt bschreiben:

Der gesetzlose Schwertkämpfer Li Mu Bai kehrt eines Tages zu seiner alten Partnerin Yu Shu Lien zurück. Da er des ewigen Kämpfens und Blutvergießens Leid ist, beschließt er sein heiliges grünes Schwert der Unterwelt seinem Freund, dem Gouverneur von Beijing, zu schenken. Yu Shu Lien übernimmt diese Aufgabe für ihn, da Li Mu Bai noch einige Dinge zu erledigen hat.
Sie ist sich nicht sicher, ob Li Mu Bais Handeln, ein Zeichen dafür sein soll, dass er endlich bereit ist, die schon lange zwischen ihnen vorhandene Liebe zu gestehen.
Nachdem Yu Shu Lien dem Gouverneur von Beijing das Schwert übergeben hat, wird dieses kurz danach wieder entwendet. Auf der Jagd nach dem Dieb, muss Yu Shu Lien feststellen, dass jener Dieb die geheimen Kampftechniken des Wudang-Klosters beherrscht, die sonst nur wenige, u.a. Li Mu Bai, beherrschen.
Etwa zur gleichen Zeit lernt sie die Tochter des Gouverneur Yu kennen, Jen Yu, die bald mit einem wohlhabenden Mann verheiratet werden soll, um das Einflussgebiet ihres Vaters auszubauen. Darüber ist diese natürlich gar nicht froh und schwärmt ihrer neuen Freundin Yu Shu Lien vor, wie gerne sie das Leben eines gesetzlosen Schwertkämpfers, wie sie und Li Mu Bai, führen würde.
Während Li Mu Bai hinter dem Diebstahl Jade Fuchs, eine Kämpferin, die seinen Meister vergiftet hat, vermutet und nun glaubt endlich seine Rache vollenden zu können, glaubt Yu Shu Lien, dass Jen Yu das Schwert gestohlen hat.
Allerdings gibt es einen Zusammenhang zwischen Jen Yu und Jade Fuchs, den beide Kämpfer noch nicht kennen...



Soviel erstmal zur Story. Tatsächlich ist die Geschichte noch viel komplexer und bietet einige Handlungsstränge nebeneinander, die sich dann alle in ein Gebilde fügen.



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Meine Meinung
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Als ich das erste Mal ins Kino ging um mir ?Tiger & Dragon? anzusehen, erwartete ich ein actiongeladenes Martial-Arts-Spektakel und musste feststellen, dass ich enttäuscht wurde.
Natürlich gibt es in dem Film genügend Kampfszenen und sogar einige der besten der Film-Geschichte, aber der Film bot sich doch extrem langsam dar und wartete mit einer anspruchsvollen Handlung, rund um Liebe, Rache, falschem Stolz und ähnlichem auf.
Wer hätte denn so was erwartet? Ich nicht!
Nachdem ich also diesen tiefsinnigen Film zu Ende gesehen hatte, wusste ich nicht so recht, was ich von ihm zu halten hatte. Jedoch ging er mir nicht mehr aus dem Kopf und schon bald kaufte ich mir die DVD-Version.
Letztendlich führte das dazu, dass ich den Film mindestens schon 10 mal gesehen habe, immer wieder was Neues entdecke und gar nicht mehr genug von solchen Filmen bekomme!

Ang Lee ist mit diesem Film ein absolut beeindruckender Film gelungen.
Die Landschaftsaufnahmen bieten so viel Poesie in Bildern ebenso wie die Kämpfe, die Dialoge, oder auch der Soundtrack, dass man sich sofort in ein wunderschönes fremdartiges Märchenland entführt fühlt.

Innerhalb dieser Geschichte spielt auch die Liebe eine große Rolle, die aber so dargestellt ist, dass sie nicht einen Augenblick lang kitschig wirkt. So schaut man sich dann auch gerne mal eine Liebesgeschichte an, auch wenn das in diesem Film nicht der einzige Dreh- und Angelpunkt ist.
Ebenso wichtig sind in diesem Film die Begriffe von Ehre und Stolz, das Verhalten von Meister zu Schüler oder die Rolle der Frau in der damaligen Zeit.
Interessant ist, dass in diesem Film auch die sozialen Zustände innerhalb Chinas zu dieser Zeit aufgegriffen werden.
Und überhaupt wird durch die beindruckenden Kulissen das märchenhafte China einer vergangen Zeit wieder aufgebaut und durch traumhafte Landschaften zum Leben erweckt.

Poesie in Bildern, wären die Worte die ich benutzen würde, wenn ich den Film in einem Satz beschreiben müsste, und jeder der den Film gesehen hat, muss mir Recht geben.
Je nach Augenblick/Zeitpunkt zu dem man sich den Film anschaut, erweckt er neue Eindrücke und Denkanstöße und so kann man sich den Film immer wieder anschauen.
Ebenso gut geeignet ist der Film, als eine Art ?Erholung?, denn da der Film äußerst ruhig gehalten ist (außer natürlich den wirklich atemberaubenden Kämpfen) kann man sich immer wieder von der Landschaft, der Thematik und den Charakteren mitreißen lassen, da alles in diesem Film fließend ineinander übergreift und sich somit der Film in einem endlosen ruhigen Fluß darbietet.
Der Film hat viel mit Freiheit und Losgelöstheit zu tun (desshalb auch das ?Fliegen?) und beim Ansehen macht man selbst genau diese Erfahrung der Losgelöstheit...

Kein Wunder also, dass dieser Film 4 Oscars gewonnen hat, was für einen ausländischen Film sowieso eine ungeheure Leistung ist.




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Schauspieler
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Ebenso beeindruckend sind die Leistungen der Schauspieler in diesem Film, die ein hohes Maß an Authentizität schaffen.
Chow Yun Fat (Li Mu Bai) zeigt in diesem Film einmal mehr, was für ein begnadeter Schauspieler er ist und das er neben seinen Actionrollen (?The Replacement Killers?) auch richtige Charakterrollen spielen kann, was aber Asien-Fans wohl schon seit seinem Durchbruch mit der ? A Better Tomorrow?- Trilogie wissen!
Interessant ist auch, dass Chow Yun Fat überhaupt keinen Kampfsport beherrscht! Er hat in diesem Film alle Kampszenen extra einstudiert und sieht dabei trotzdem aus wie ein Profi!

Michelle Yeoh (Yu Shu Lien) ist hierzulande wohl für ihre Rolle in ?James Bond - Der Morgen stirbt nie?, in Asien aber schon seit Langem bekannt, u.a. stand sie schon mit Jackie Chan vor der Kamera (?Police Story 3?, glaube ich), und dass diese Frau kämpfen kann, weiß wohl jeder, nachdem er diesen Film gesehen hat! ;)
Allerdings kann sie jetzt auch einmal (als heimliche Hauptdarstellerin dieses Films) beweisen, dass sie auch eine verdammt gute Schauspielerin ist.

Zhang Ziyi (Jen Yu) ist dagegen eine Neuentdeckung, und eine ziemlich gute dazu!
Die Darstellung der jungen, pubertierenden und zornigen Jen Yu ist ihr bravourös gelungen!

Daneben sind natürlich noch andere bekannte Gesichter vertreten, die wohl aber nur Asien-Fans was sagen, u.a. Chang Chen als Xiou Hu und Pei-pei Cheng als Jade Fuchs.




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DVD
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**Bild**


Die Bildqualität gehört eindeutig zum Besten, was man so zur Zeit zu Gesicht bekommt.
Ob in langsamen Momenten oder während des Kampfgeschehens, das Bild bleibt immer flüssig und scharf! Ebenso sind die Farben schön satt, wenn es drauf ankommt und so bieten sich die wundervollen Naturaufnahmen in bester Qualität dar!
Bildfehler sucht man vergebens und das Bild selbst kommt im anamorphen 16:9-Format (1 : 2,35) daher.
Durchweg gelungen also!


**Ton**

Der Ton ist ebenso fantastisch und bietet sich in einer DTS und Dolby-Digital 5.1 ? Fassung dar.
Bei dem genialen Soundtrack von Tan Dun ist es erfreulich zu sehen, dass man sich bei der Tonqualität große Mühe gegeben hat und auch die Klangeffekte sind in astreiner Qualität gehalten, was die Kampfszenen natürlich noch bombastischer macht.
Neben der deutschen Sprache kommt die DVD auch noch mit einer Mandarin-Chinesich (Original-Ton) daher, was sehr löblich ist, auch wenn die meisten wohl nichts verstehen. Aber es lässt sich ja deutscher Untertitel dazuschalten.


**Extras**
Neben dem schön animierten und übersichtlichen Menü, das eine ruhige Musikuntermalung bietet, hat der Film auch eine 2. Bonus-DVD parat!
Während man auf der 1. DVD den Audiokommentar von Ang Lee (dem Regisseur) und James Schamus (Drehbuch) dazuschalten kann, der einige nützliche Informationen bietet und äußerst amüsant gestaltet ist, gibt es auf der 2. DVD einige schöne Extras, wie z. B. ein ?Making of? (etwa 23 Min. lang), ein Interview mit Michelle Yeoh (etwa 14 Min. lang) und diversen Trailern des Films und von anderen, wie ?Das Hochzeitsbankett?, ?Der Eissturm?, ?Ride with the Devil?, ?Eat Drink Man Woman? und ?Sinn und Sinnlichkeit?.
Daneben gibt es noch eine Promotion des Soundtracks, der zu recht einen Oscar gewonnen hat, wo man jeden Titel einige Zeit anspielen kann.
Außerdem gibt es noch eine schöne Fotogalerie und viele Texttafeln über Cast & Crew ?Ein Traum von China? und Produktionsnotizen.
Alles in allem recht gut gelungen, auch wenn man sich noch ein bisschen mehr Dokus (oder ein längeres Making of) gewünscht hätte.
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Fazit
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Ich kann diese DVD nur jedem wärmstens ans Herz legen. So einen Film bekommt man nicht alle Tage zu sehen! Soviel Poesie, gemischt mit atemberaubenden Martial-Arts-Szenen, einer Prise dezentem Humor, wundervollen epischen Aufnahmen vereint in diesem doch sehr ernstem märchenhaftem Drama, habe ich bisher noch nicht gesehen.
Auch die technische Seite bietet ungewohnt hohe Qualität.
Es sollten also auch ?Nicht-Asien-Fans? unbedingt einen Blick riskieren!
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Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Sadman

Crouching Tiger Hidden Dragon

ein Testbericht von 2003-04-21 15:46:49 vom 21.04.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: -Geniale Musik -Gute Schauspieler -Perfekte Photographie...
Nachteile/Kritik: -Kämpfe sind Geschmackssache
Die Legende des geduckten Tigers und des versteckten Drachen brachte (endlich!!) Licht in eine KinoWelt die zu lange verborgen war und wurde richtigerweise mit 4 Oscars nominiert.

Schuspieler-Regiesseur Check:

Ang Lee's vorherigen Filme waren in Hong Kong berühmt, bei uns eher unbekannt, es handelte sich dabei um eine Liebeskomödie die den Weg wohl nie in unsere Gefilde finden wird. Die zukünftige Verfilmung von The Hulk wird ebenfalls von Ang Lee directed sein. Was wie auch bei Jet Li ("Romeo must die") den übergang guter Asiatischer Schauspieler/Regiesseure zur westlichen Welt demonstriert der nicht immer gelungen ist. Chow Yun-Fat ist bei uns seit "Anna and the King" mit Jodie Foster wohlbekannt, in China aber schon seit langem verehrt wie eine Gottheit. Zhang Ziyi die auch in Rush Hour 2 zu sehen ist zeigt wieder mal was sie kampftechnisch drauf hat sowie auch Michelle Yeoh die auch in älteren Chineischen Kung Fu Filmen (Tai Chi mit Jet Li) zu sehen ist. Ein Super Cast also. In China vergöttert bei uns (fast) erstmals zu sehen.
Notiz am Rande: Yuen Wo Ping, ist wieder einmal als Kampfchoreograph anwesend. Man konnte ihn auch bei Matrix sehen.

Die Geschichte handelt von Li Mu Bai (Chow Yun Fat) der eigentlich sein Leben als Kämpfer aufgeben wollte, sich aber entschlossen hat doch die Mörderin seines Meisters, Jade Fuchs, zu finden nachdem Ihre Lehrmeisterin Yu Shu Lien sein Schwert gestohlen hat. Eine traumhafte Liebesgeschichte, eine wunderbare Photographie und Märchenhafte (wenn auch unrealistische) Kampfszenen machen diesen Film zu etwas besonderen. Ich habe viele asiatische Filme dieser Art gesehen aber das dies nun auch dem breiten Publikum zugängig wird, finde ich lobenswert. Nichts auszusetzen an der DVD Version mit einer extra DVD mit vielen Extras und Dokumentationen die dieses Meisterwek abrundet. Ich empfehle es allen da es ein Schlüssel zu eines anderen Kontinents ist, deren Jugendträume man nun geniesen kann.

Ein Meisterwerk.
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Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:hilfreich
Kuhli

Mythos, Märchen, Legende...

ein Testbericht von 2003-02-28 14:02:30 vom 28.02.2003
Empfehlung: ja
### STORY ###

Einst brachte die böse Kämpferin Jade Fuchs den Lehrmeister des gesetzlosen Li Mu Bai (Chow Yun Fat) im Wutan-Kloster um, seit dem sinnt dieser auf Rache an seiner Erzrivalin.
Da er aber der Gewalt abtrünnig geworden ist, schenkt er sein berühmtes grünes Schwert, dass schon vielen Menschen das Leben gekostet hat, dem Gouverneur von Beijing. Li Mu Bais alte Freundin Yu Shu Lien (Michelle Yeoh) soll dieses überreichen, da sie sich sowieso auf den Weg in die Hauptstadt machen will. Doch kaum ist das Schwert in dem Besitz des Gouverneurs wird es von einem Maskierten geklaut, der zu Überraschung von Yu Shi Lien die Kampfkunst des Wutan beherrscht.
Schnell erahnt Yu Shu Lien, dass die junge Jen (Zhang Ziyi), die Gouverneurstochter hinter dem Diebstahl steckt. Doch anders als ihre Meisterin Jade Fuchs hegt diese eigene Pläne und träumt von einem gesetzlosen Leben wie Li Mu Bai es gelebt hat. Und kaum ist auch er auf der Spur von Jen taucht Jade Fuchs wieder auf und verlangt nach dem Schwert…


### KRITIK ###

Wenn ein Film den Sprung bis Amerika schafft und dort erfolgreich läuft zeugt das meist von einem ganz besonderen Film. Das soll nicht heißen, dass man Filme an ihrem amerikanischen Erfolg messen sollte, im Gegenteil, die Special Effects verwöhnten Amis verpassen eine ganze Menge wunderbarer europäischer und asiatischer Filme. Filme in Originalsprache mit Untertiteln sind dort Mangelware, lieber wird ein seelenloses Remake draus gemacht. Aber wenn dann wirklich mal solch ein Film in den Übersee-Kinos läuft sollte man ihn sich schon mal anschauen.
„Lola rennt“, „Die fabelhafte der Welt der Amelie“ und „Das Leben ist schön“ waren solche Filme und auch „Tiger & Dragon“ gehört zu einem der wenigen ausländischen Filme die „drüben“ akzeptiert wurden.
Woran das liegt? Ich weiß es nicht, denn der Film hat nichts von dem, was amerikanische Filme so erfolgreich macht – laute Action, eine eingängige Story, Logiklöcher und Minimaldialoge; zudem hat er genau das was Einige abschreckt – Emotionen, überwiegend melancholisch-ruhige Momente, eine phantastische Geschichte und Erzählstrukturen die man nur im Asia-Film findet und an die sich andere erst mal gewöhnen müssen.

- Wenn Gretel Rotkäppchen hänselt -

In Zeiten in denen in der Realität so viel passiert, dass man es gar nicht mehr alles aufnehmen kann und möchte schreien die Leute wieder nach geordneten Verhältnissen. Mit einem phantasievollen Kampf Gut gegen Böse kann man herrlich dieser Hektik entrinnen und sich verzaubern lassen.
Das China eine uralte Kultur hat streitet wohl niemand ab und das es in dieser Kultur schon immer genug Platz für wunderbare Geschichten gab, dürfte auch jedem läufig sein. Mythen, Legenden, Märchen. „Tiger & Dragon“ ist eine dieser Märchen. Eine klassische Geschichte mit viel Poesie und großen klassischen Gefühlen erzählt.
Denn wenn man etwas in der heutigen Filmlandschaft vermisst, dann ist es die Einfachheit. Vor lauter Effektgewitter und Superstars verlieren Filme ihren altmodischen Charme. Doch „Tiger & Dragon“ macht wieder einen großen Schritt dorthin, wenn auch auf asiatischem Wege. Altmodisch aber dennoch aktuell wie eh und je, da eine Geschichte von unerfüllter Liebe und Neid immer zeitlos bleiben wird.

- Vorher ist nachher und sowieso ist alles anders -

Möge die Grundgeschichte an sich auch massenkompatibel sein, ist es die eigentlich Erzählweise und die kongeniale Umsetzung des Stoffes natürlich nicht. Man ist so von den geradlinigen, stereotypen Handlungen des westlichen Films eingenommen, dass es eine Gewöhnzeit braucht, um diesen Film völlig zu genießen. Bei Menschen, wie bei mir, die sowieso ein Faible für ungewöhnliche Filme haben, dauert es 2 Sekunden, bis man den Film lieb gewonnen hat. Bei dem „normalen“ Kinogänger dürfte es etwas länger dauern.
Als gutes Beispiel dient hier der Anfang. Die Overture, die Einführung in den Film, die praktisch dafür dient, um dem Zuschauer in kürze zu zeigen, was in den nächsten 2 Stunden erwartet werden kann. Bei Horrorfilmen ist es der Eröffnungsmord, der Spaß auf mehr Blut macht, bei Actionfilmen sind es große Explosionen, bei Liebesfilmen meistens musikuntermalte Gute-Laune-Szenen und so weiter, man kennt das ja.
In der ersten Viertelstunde von „Tiger & Dragon“ passiert nichts dergleichen. Keine langsame Einführung, keine Action, nur Dialoge, die einen in die Hintergrundgeschichte einführen und zeigen, dass der Film trotz aller Martial Arts-Einlagen, die sicher noch kommen werden, vordergründig eine Geschichte erzählen will und deswegen nicht gängigen Konventionen unterwürfig wird. Schon da werden einige die Lust an dem Film verlieren, doch ich persönlich fand schon diese unspektakuläre Eröffnung wunderbar fesselnd.
Genauso werden die zwei Liebesgeschichten in dem Film behandelt. Keine Liebesbekundungen die vor Kitsch triefen und die theatralisch ausgeschlachtet werden, sondern dezente Anspielungen, die jedem auch ohne triefende, rosarote Dialoge klar machen, wer hier wen liebt.
Trotzdem sind auch die beiden Liebesstränge in dem Film komplett unterschiedlich angefasst worden. Während man lediglich am Anfang erfährt, dass Yu Shu Lien schon lange Li Mu Bai liebt, es ihm aber noch nie gesagt hat und der Film es damit erst bis zum Ende bis halt auf kleine Anspielungen belässt, wird die Liebesgeschichte zwischen Jen und ihrem Krieger in Rückblenden ausführlich geschildert. Auch hier lässt sich der Film Zeit und erzählt diese sehr lange, mir manchmal zu lange, Vorgeschichte fast an einem Stück ohne immer wieder auf die eigentliche Geschichte zurückzuführen. Laut der Regiebibel sollte man ja Rückblendungen nicht zu lange machen und den Zuschauer immer wieder an die ursprüngliche Geschichte erinnern, aber auch hier hält sich der Regisseur nicht dran. Das ist auch etwas gewöhnungsbedürftig, aber eigentlich recht logisch umgesetzt, auch wenn der Film dort meines Erachtens einen starken Bruch erfährt. Das kann aber auch daran liegen, dass ich Jens Liebhaber (was für eine Ironie ;-)) nicht sonderlich ansprechend fand. Naja, die guten alten Hormone halt.

- Fast Motion -

Wiederum eine Sache, an die ich mich bei anderen asiatischen Filmen immer schwer gewöhnen konnte, war diese Hektik im Schauspiel. Schnelles Reden, schnelle Bewegungen und fast schon comicartige Gestiken.
Stellenweise findet man das hier auch, aber überraschenderweise hat es mich hier weder nervös gemacht noch im kleinsten gestört. Im Gegenteil, ich glaube ich hab mich hier zum ersten Mal damit abgefunden und kann andere asiatische Filme jetzt trotz Hektik auch genießen. Man muss eben nur den richtigen Start finden und gewohnte Vorstellungen ablegen.

- Innovation : Matrix -

Kommen wir endlich zu dem Punkt, der für viele der einzige Reiz ist, sich den Film anzuschauen. Die Kampfeinlagen und Martial Arts-Choreographien, was ja eigentlich das gleiche ist, während ich mal so überlege.
Nicht Murnau hat den gotischen Film erfunden, sondern Tim Burton; nicht Lumiere hat die Special Effects erfunden, sondern George Lucas; nicht Lang hat den expressionistischen Film erfunden, sondern Ridley Scott; nicht die Asiaten haben die umwerfendsten Kampftechniken erfunden, sondern die Wachowski Bruder mit ihrem „Matrix“. So sieht es doch der Mainstreamzuschauer. Auch wenn Burton, Scott und die Wachowskis von sich selbst sagen, dass sie Inspirationen und Vorbilder hatten, denen sie nacheifern, werden sie von der Presse oft als Erfinder angesehen und vom Publikum so gefeiert. Nur George Lucas sieht sich wohl auch selbst als Erfinder in seinem Metier.
Bei „Tiger & Dragon“ sieht man diesen Effekt mal wieder. Er kam etwas 2 Jahre nach „Matrix“ in die Kinos und schon hieß es, dass er so spektakuläre Action wie sein amerikanisches „Vorbild“ hat. Dass das in keinsterweise stimmt, sieht hoffentlich jeder, wenn er sich den Film anschaut, denn Martial Arts ist nicht gleich Martial Arts.
„Tiger & Dragon“ hat das Genre kampftechnisch sicherlich auch nicht wirklich neu erfunden, aber reiht sich ein in die Tradition des asiatischen Eposkinos und sucht keinerlei Vergleich mit dem amerikanischen Film.
Während in transatlantischen Studios eine Menge mit Computern getrickst wird, um die imposanten Kämpfe mit allerlei Kameratechniken aus allen möglichen Richtungen gleichzeitig zu zeigen, wirken die Kämpfe in „Tiger & Dragon“ durch den eigentlichen Kampf schon beeindruckend. Fast zu schnell um zu folgen fliegen hier Handkanten und Füße, Schwerter und Stöcke. Doch natürlich nicht nur einfach wahllos drauflos gehauen, sondern wunderbar einfallsreich choreographiert, dass man keinen Faustschlag zweimal gleich inszeniert hat.
Zudem werden die umgebenden Räumlichkeiten passend in das Kampfgeschehen einbezogen und so eröffnen Wände ganz neue Wege für einen schmerzhaft aussehenden Spagat. Und das alles durch Körperkraft und lediglich unterstützt durch im fertigen Film wegretuschierte Drähte, durch die die Protagonisten geradezu leichtfüßig schweben können. Besonders überrascht hat mich hier, dass die gut dosierte Action weniger durch Chow Yun Fat, sondern eher durch die heimliche Hauptdarstellerin Michelle Yeoh präsentiert wird. Sie liefert sich mit Zhang Ziyi zwei lange Kämpfe, die ihres gleichen Suchen und mich jedes Mal wieder umhauen. Wenn man es nicht selbst gesehen hat, glaubt man nicht, was diese Leute für eine Körperbeherrschung haben. Schnell und dennoch ästhetisch und weich. Keine harten Bewegungen sondern poetisch anmutende Reaktionen in manchmal ruhigen, langen Bildern und dann wieder in näheren, schneller geschnittenen, so dass einem kaum langweilig wird und man genauso die Bewegungen nachvollziehen kann.
Wie schon gesagt, können die vier Hauptakteure fliegen. Warum? Keine Ahnung, es ist einfach so. Warum können Hexen in Märchen auf einem Besen reiten? Das interessiert keinen, sie können es und basta. Das ist nur ein Film. Doch diese schwerelose Errungenschaft sorgt für Bilder, die zu genial sind, um sie ausreichend zu beschreiben. Wenn zum Ende des Films Li Mu Bai gegen Jen in den Baumkronen eines dichten Bambuswaldes kämpft sieht jede Szene aus, wie ein wahr gewordenes Gemälde.
Wer diese ästhetischen, poetischen Kämpfe mit den Gewaltorgien aus Amerika vergleicht, vergleicht die alten Star Wars-Filme mit den Neuen.

- Wenn die Trommeln Trauer tragen –

Einen besonderen Augenmerk muss man wohl auch auf die Musik in diesem Film legen. Hans-Zimmer-Bombast-Sound sucht man hier vergebens, der ganze Film wird von typisch chinesischen Klängen getragen. In normalen Szenen gibt es, wenn überhaupt, eine Untermalung durch Panflöten-ähnliche Klänge und sonstige dezente chinesische Instrumente. Wobei ich anmerken muss, dass ich weiß, dass die Panflöte kein chinesisches Instrument ist, ich aber nicht weiß, wie das chinesische Pendant heißt.
In den Action-Szenen, auch wenn ich sie ungern so nenne, findet man ebenfalls oft eher ruhige Klänge, aber genauso dann auch immer extatischer werdende Trommelklänge, die einen noch mehr in das Geschehen hineinziehen. Wunderbar mystisch und fesselnd zugleich.
Ebenfalls sollte man das einzige Lied mit gesungenem Text „A Love before Time“ nicht unterschlagen, das aber nur im Abspann läuft. Es steht aber Faith Hills Schmachtballaden in nichts nach.

- James Bond meets Til Schweiger -

Wenigstens die zwei „Guten“ dürfte jeder Filmfan kennen. Da das asiatische Kino in den letzten Jahren weltweit immer beliebter wurde, wurden auch andere Menschen außer Jackie Chan außerhalb seines Landes zu bekannten Größen. Chow Yun Fat hatte seinen ersten Auftritt außerhalb Asiens in dem mäßig tollen Film „The Replacement Killers“ und konnte danach noch in „Anna und der König“ Jodie Foster als Kuindermädchen gewinnen.
Überraschenderweise ist er in meinen Augen in diesem Film nicht der Hauptakteur, was aber nicht an seinem Schauspieltalent liegt, sondern an den wenigen Szenen, die er im Mittelteil des Films hat.
Was mich etwas gestört hat, ist, dass er einem Wächter sehr ähnlich sieht, der auch eine recht große Rolle in der ersten Hälfte des Films spielt, aber man kann sie schon unterscheiden, wenn man gute Augen hat oder seine Brille aufsetzt.
Wie schon gesagt, ist Michelle Yeoh für mich der erstrangige Held dieser Geschichte. Sie war schon ein Glanzpunkt in dem James Bond-Film „Der Morgen stirbt nie“ und auch hier hat sie mich wieder verzaubert. Und kämpfen kann die Frau. Wow!
Zhang Ziyi als pubertierende, aufmüpfige Diebin überzeugt ebenso als sture und starke Kämpferin, wie als verzweifelt Liebende. Eine wunderbare Entdeckung.
Chang Chen als Xiou Hu und Pei-pei Cheng als Jade Fuchs sind ebenso in ihren wenigen Szenen sehr präsent.

- Zwischen einem Eissturm und einem Hochzeitsbankett -

Was hätte man bei einem Meisterregisseur wie Ang Lee auch erwarten können. Egal on in seinen chinesischen Produktionen wie „Das Hochzeiotsbankett“ und „Eat Drink Man Woman“ oder in seinen internationalen Filmen, wie vor allem der „Eissturm“ begeistert er durch leisen Witz, dezente, aber nahe gehende Emotionen und eine geniale Simplizität.

### FAZIT ###

Ein poetisches Märchen in dem sich wunderschöne, ruhige Szenen mit beeindruckenden, ästhetischen Kampszenen abwechseln. Mehr muss nicht gesagt werden. Anschauen und in eine fremde mythische Welt entführen lassen.

9 unerfüllte von 10 vergifteten Punkten


### DATEN ###

Chinesischer Original-Titel: Wo hu cang long
Internationaler Titel: Crouching Tiger, Hidden Dragon
Deutscher Titel: Tiger & Dragon

Taiwan/China 2000
Regie: Ang Lee
Nach einem Buch von Du Lu Wang
Drehbuch: Hui-Ling Wang
Mit Chow Yub Fat, Michelle Yeoh, Zhang Ziyi, Chang Chen u.a.
FSK 12
Ca. 115 Minuten


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### DVD ###

Arthaus und Kinowelt präsentieren uns ein 2-DVD-Set, dass aber ähnlich wie bei der „wunderbaren Welt der Amelie“ nach mehr Bonus aussieht, als es in Wirklichkeit ist.

*Bildqualität*

Sowohl in den ruhigen Szenen, als auch in den schnelleren Kampfgeschehen überzeugt das Bild durch eine Klarheit, Schärfe und dezente Farbgebung, aber auch bei satten Farben, wie im Bambuswald kann das Bild mithalten. Es hat keine Referenzqualität, aber gehört eindeutig zur Oberklasse.
Es ist natürlich anamorph abgetastet und liegt in 16:9 (1:2,35) vor, wie es sich der Filmfan wünscht, also mit schönen, richtig breiten schwarzen Balken, damit auch nichts an der Seite weg geschnitten wird.

*Tonqualität*

Neben ein paar seichten Effekten überzeigt der Ton vor allem bei der räumlichen Musik. Der erste Kampf zwischen Jen und Yu Shu Lien ist ein musikalischer Hochgenuss, wenn du Trommeln ertönen, als stände ein chinesisches Orchester im Raum. Auch der Basseinsatz weiß zu gefallen. Wunderbar ausbalanciert.
Den Ton gibt es in der Deutsch nicht nur in dem obligatorischen Dolby Digital 5.1, sondern auch in dem kraftvolleren DTS.
Da der Film in Amerika nicht synchronisiert wurde und nur mit Untertiteln lief, findet sich auf der DVD logischerweise keine englische Sprachfassung dafür aber die original Mandarin-Sprachfassung in DD 5.1 und sogar auch in DTS, dabei sind die Untertitel frei zu- und abschaltbar. Man sollte sich diesen Film wirklich mal stellenweise in dieser Sprache anschauen, natürlich mitdeutschen Untertiteln, damit man auch etwas versteht. Ist aber schon faszinierend diese Sprache.

*Menü*

Das Menü ist wunderschön animiert und mit seichter Musik untermalt. Leider fehlt vor lauter orange/gelb-Tönen manchmal etwas die Übersichtlichkeit. Vor allem das Kapitelauswahl-Menü stört, weil man die Bilder der Szenen kaum erkennen kann, da sie ebenfalls in den Menüfarben in den Hintergrund eingebettet und animiert wurden. Zudem kann man oft auch nicht an den Namen der Kapitel die Szenen erkennen. Aber trotzdem wunderbar atmosphärisch.
Das gilt sowohl für das Menü der Film-DVD als auch der Bonus-DVD


*Booklet*

Ein einseitiges Blättchen wird uns geboten, dass auf einer Seite die Kapitelliste hat und auf der anderen noch einmal die Auflistung der Extras. Wunderbar überflüssig, aber besser als gar nichts.

*Extras*

- Ein Audiokommentar von Ang Lee und James Schamus auf Englisch mit zuschaltbaren deutschen Untertiteln

- ein Interview mit Regisseur Ang Lee und Produzent James Schamus, allerdings nicht als Film, sondern auf 18 interessanten Texttafeln

- ein Interview mit Michelle Yeoh (13.40 Minuten), recht interessant, aber anfangs eher werbend und nicht wirklich ein Einblick über die Dreharbeiten.

- Cast & Crew Infos auf Texttafeln über Chow Yun Fat, Michelle Yeoh, Zhang Ziyi, Chang Chen, Ang Lee, James Schamus, Peter Pau (Kamera), Tan Dun (Musik) und Yuen Wo-Ping (Action Choreographie). Neben einer Biographie findet man natürlich auch die entsprechenden Filmographien

- Making Of (22:47) Ein Werbe-Making-Of, dass aber doch dafür erstaunlich viel hinter den Kulissen zeigt, so z.B. die Effekte mit denen man die Schauspieler fliegen ließ.

- Ein Traum von China – 3 Texttafeln in denen Ang Lee über Tiger & Dragon spricht

- Produktionsnotizen auf 7 Texttafeln

- eine musikuntermalte, selbstablaufende Photogalerie (6:28)

- Soundtrack Promotion, anders als bei anderen DVDs bei denen man lediglich den OST-Trailer vorgesetzt bekommt, hat man hier eine Trackliste bei der man jeden Song einzeln anwählen kann und dann eine musikalische Kostprobe von dem gewählten Stück bekommt

- Trailer zu Tiger and Dragon auf deutsch und chinesisch, einen Teaser zu Tiger and Dragon, sowie Trailer zu weiteren Ang Lee Filmen (Das Hochzeitsbankett, Eat Drink Man Woman, Sinn und Sinnlichkeit, Der Eissturm und Ride with the Devil)

### DVD-FAZIT ###

Auf der technischen Seite kann man sich nicht beschweren, die Extras werden einer Extra-DVD zwar nicht wirklich gerecht, vor allem, da sie sehr viel aus Texttafeln bestehen, aber trotzdem gibt es wegen dem mittlerweile günstigen Preis (um 15 €) eine einwandfreie Kaufempfehlung.


### ANHANG ###

- ein Sequel zu dem Film ist schon geplant und wird wieder einen ähnlichen Titel nur mit anderen Tieren haben, Invisible Horse, Flyinh Fish oder so…

- Wer ist übrigens verantwortlich für die deutsche Titelgebung? Crouching Tiger, Hidden Dragon hört sich so wunderbar melodisch und viel versprechend an. Das simple Tiger & Dragon dagegen wirkt eher plump, aber man hat wahrscheinlich gedacht, dass die Deutschen mit den Worten „Crouching“ und „Hidden“ überfordert werden.

- Und so sagte doch Steve Martin auf der Oscar-Verleihung bei der der Film mit 4 Oscars ausgezeichnet wurde doch sinngemäß, dass er zuerst nicht verstanden hätte warum der Film „Crouching Tiger, Hidden Dragon“ heißt, da in dem Film weder Tiger noch Drachen vorkommen, doch dann viel ihm auf, dass die Tiger ja „crouching“ (geduckt) und die Drachen „hidden“ (versteckt) sind.
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Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Teilweise etwas übertrieben

ein Testbericht von 2002-07-08 18:29:52 vom 08.07.2002
Empfehlung: ja
Servus,
heute schreibe ich mal über dem Film Tiger and Dragon. Im Kino war ich nicht doch ich kaufte ihn mir aus Neugierde auf DVD. Ich schätze mal die meisten kennen den Film, denn wurde mit immerhin vier Oscars ausgezeichnet. Ich war sehr gespannt, denn die Geschichte handelt in China und solch Filme haben ja meistens etwas mit Kampfsportarten zu tun! Außerdem spielt bei dem Film das James Bond Girl Michelle Yeoh mit, auf die ich dann später noch einmal zu sprechen komme. Neben der DVD ist noch eine zweite DVD dabei auf der sich animierte Bilder wie ein paar Interviews befinden. Darauf komme ich aber ebenfalls später noch einmal zu sprechen.

Allgemeines zur DVD:
Also wie gesagt es sind zwei DVDs. Auf der einen ist der Film auf der anderen sind sämtliche Interviews und andere Spezials drauf. Der Film ist wie alle anderen auch in Kapitel unterteilt:
1. Heimkehr
2. Das grüne Schwert
3. Kunst&Legende
4. Der Diebstahl
5. Unter Schwestern
6. Besuch
7. Jade Fox
8. Pläne
9. Lektionen
10.Geduld
11.Schwarze Wolke
12.Ziellos
13.Sternschnuppen
14.Zuversich t
15.Zeremonie
16.Tiger&Dragon
17.Die Welt der Kämpfer
18.Verschwörung
19.Schüler&Meister
20.D as Gegengift
21.Hoffnung
22.Wünsche
23.Nachspann

Zusammenfassung des ganzen Filmes:
Der Film handelt in China, also wie man sich denken kann hat er was mit deren Kampfkunst zu tun. Li Mu Bai, ein geachterter Kämpfer hat Rache an Jade Fox geschworen, denn diese gefährliche Frau hat seinen Meister umgebracht. Als sein Schwert gestohlen wird, nimmt er die Fährte von Jade Fox wieder auf, die während den letzten Jahren der Tochter des Gouverneur namens Jen heimlich die Kampfkunst beigebracht hat. Jen hat das Schwert gestohlen und Li Mu Bai bekommt dies heraus, und verfolgt sie! Jen hat sich geschworen auch ein freier Kämpfer wie Li Mu Bai zu werden, doch sie hat es sich wesentlich einfacher vorgestellt. Währenddessen trifft er auf Jade Fox und es kommt zu mehren Auseinandersetzungen zwischen den Beiden. Letztendlich gelingt es auch Li Mu Bai den Tod seines Meisters zu rächen, doch dabei wird er von einer kleinen giftigen Nadel getroffen, den Jade Fox davor abgeschossen hat. Leider kommt für den Tapferen Krieger jede Hilfe zu spät und er stirbt.

Schauspieler:
Zu den Schauspieler weiß ich leider nicht viel! Ich weiß nur, dass Michelle Yeoh, das ehemalige James Bond Girl mitspielt. Es spielen auch noch Ang Lee und James Schamus mit. Leider kann ich mit diesen Namen nichts anfangen.

Sonstiges zu dem Film:
Die Regie ist unter der Leitung von Ang Lee und das Drehbuch wurde geschrieben von James Schamus. Die Kamera wurde geführt von Peter Pau und Tan Dun machte die Musik. Der Film dauert etwa 115 Minuten, also knapp zwei Stunden. Freigegeben ist der Film erst ab 12. Ich finde allerdings, dass das Alter auch um zwei Jahre herabgesetzt werden sollte.
Als Vorlage für den Film gilt übrigens ein Roman von Wang Du Lu. Gelesen habe ich den Roman zwar nicht, allerdings schätze ich mal, dass der Roman so ziemlich die gleiche Handlung hat wie der Film. Gedreht wurde der Film in China, als Filmkulisse dienten unter anderem Peking, die Wüste Gobi, ganze fünf Monate hat es gedauert bis der Film im Kasten war. Ich weiß zwar nicht wie viel Zeit man im Durchschnitt für einen Kinofilm braucht, aber fünf Monate hört sich verdammt lange an! Man kann den Film nicht richtig zu einer Kategorie zuordnen. Es ist irgendwie eine Mischung aus Action und Drama. Das soll aber nicht heißen, dass der Film deswegen schlecht ist, nur weil er sich nicht geradewegs an eine Richtung hält.


Tricks;
Teilweise fliegen die Schauspieler. Das, so finde ich, sieht teilweise sehr übertrieben aus. Sie springen über Dächer, in Bäumen umher, oder sie rennen Mauern hoch und wieder runter. Diese Szenen wirken total unreal, denn jeder weiß das dies nicht möglich ist, und deshalb habe ich auch dem Film nicht alle Punkte gegeben. Die Schauspieler werden dabei an Stahlseile befestigt und mit der Hilfe von Kränen in die Luft gehoben. Wie gesagt ist zwar Warnsinn wie die das machen, allerdings gefällt es mir nicht, denn dieser Film ist ja auch kein Fantasie Film. Natürlich wird bei einem Action Film viel gekämpft, und da dieser Film in China spielt, wird die chinesische Kampfkunst auch fleißig in das Werk mit eingebaut. Es vergehen keine zehn Minuten, in denen kein Kampf ausgetragen wird. Man merkt das die Schauspieler die Kunst des Fechtens und andere Kampftechniken sehr gut beherrschen. Natürlich sind einige Kampfszenen auch mit dem Computer verbessert, aber wollen wir mal ehrlich sein, welche Filme sind das nicht?

Zusatz DVD:
Auf dieser DVD findet ihr zuerst ein folgende Menüpunkte: - Trailer
- Special Features
- Cast & Crew
Bei Trailer bekommt ihr mehrere Filme vorgestellt, zum Beispiel „der mit dem Teufel reitet“ oder auch eine Zusammenfassung von Tiger and Dragon.
Unter Special Features findet ihr eine Fotogalerie, die CD zum Film wird mit Hilfe von Hörproben vorgestellt. Dann findet ihr dort noch das Making of, dies gefällt mir persönlich am besten, denn es wird gezeigt, wie der Film und teilweise auch die Szenen gedreht wurden. Die Grafiker erklären, wie sie mit der Hilfe von Computern den Film verbessert haben. Unter Cast & Crew findet ihr unter anderem das Interview von Michelle Yeoh. Mich hat dies nicht sehr interessiert, und ich muß auch ganz ehrlich sein, ich habe es nur mal kurz angeklickt. Außerdem ist sofort zu Beginn des Interviews aufgefallen, dass unser James Bond Girl hierbei total anders aussieht als bei dem Film.

Ich kann dem Film euch nur empfehlen, auch wenn teilweise die Szenen etwas übertrieben sind, Action hat der Film auf jeden Fall. Doch zum Schluß will ich noch klären, was es für einen Sinn hat, dass der Film ausgerechnet Tiger and Dragon heißt. Erklärt wird das in Kapitel 16. Und zwar hat es folgende Bedeutung:

Tiger weil

Meine Meinung zu diesem Film:
Tja was soll ich sagen, die ersten 15 bis 20 Minuten waren vor lauter langweile kaum auszuhalten. Ich war kurz davor den Film auszuschalten und die CD zurück ins Regal zu stellen. Jeder hat behauptet er wäre gut, doch dass fand ich bis dahin nicht. Doch endlich kam es dann zu einem Kampf, der Spannender als Spannend war. Jade Fox tauchte das erste mal auf, und es gab auch ein Toder. Bei diesem Kampf finde ich eines allerdings total übertrieben, und zwar wie Jade Fox flieht. Sie nimmt irgendwie ein Band und beginnt damit Spiralen zu machen, gleichzeitig fliegt sie dabei über eine etwa zehn Meter hohe Mauer. Das Band dient hierbei zu eine Art Fluginstrument. Ich finde diese Szene maßlos übertrieben. Was ich auch noch sehr unrealistisch finde, ist das springen auf den Dächern und in den Baumgipfeln. Wer bekommt das heut zu Tage hin? Der Film hat aber eine spitzen Handlung, denn man kann ihn auch nicht richtig zuordnen. Er ist irgendwie eine Fantasiegeschichte, dazu noch ein Abenteuerfilm, ein Actionfilm, ein fernöstliches Märchen, eine Liebesgeschichte und ein sehr anspruchsvolles Drama, teilweise noch mit etwas Witz. Doch im groß und ganzen fand ich den Film eigentlich ganz in Ordnung. Der Schluß endet auch nicht mit einem Kampf und letztendlich mit einem Blutbad, sondern ehr in einer herzzerreisenden Szene. Denn ein junges Paar hat wieder zusammen gefunden. Vielleicht sollte man den Film gleich zweimal anschauen, denn man entdeckt oft noch kleine Einzelheiten, die davor nicht aufgefallen sind. Das soll jetzt aber nicht heißen, dass die Szenen überladen sind. Ganz im Gegenteil man bekommt die Geschichte durch nahtlose Übergänge ohne weitere Probleme mit. Er ist auch einfach zu verstehen. Doch eins verstehe ich irgendwie nicht, wie der Film zu vier Oscars kommt. Doch ich kann den Film euch auf jeden Fall empfehlen und ich kann nur sagen: Anschauen lohnt sich.

Danke fürs lesen,
eure Nadja
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Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
No.01

Crouching Tiger- Hidden Dragon ( US DVD )

ein Testbericht von 2002-06-20 19:12:16 vom 20.06.2002
Empfehlung: ja
Tiger& Dragon:


Einleitung& Meinung:
°°°°°°°°°&de g;°°°°°°°°°&de g;°

Die DVD hab ich mir ebenfalls aus Canada mitgebracht, da mir meine Verwandten dort den Film empfohlen haben,...Damals kannte ich den Film noch gar nicht, aber wusste das ich auf die Meinung meiner Verwandten verlassen konnte und kaufte mir " Crouching Tiger- Hidden Dragon " Hier in Deutschland lautet der Name der DVD Version Tiger& Dragon.
Ich muss sagen, sie hatten mir nicht zuviel versprochen. Als ich den Film gesehen habe war ich total überwältigt davon.
Es ist ein klasse Actionfilm mit sehr guten Martial Arts, außerdem sieht man in dem Film die wunderschöne Landschaft China' s und wird von Ihr verzaubert. Eine ungewöhnliche aber gute Mischung. Beides wurde präzise und klasse in den Film eingebunden.
Kein wunder, das der Film mit 10 Academy Awards im Jahre 200 nominiert war. und 4 davon bekam.
Für mich einer besten Filme, die jemals gedreht worden sind.


Inhalt:
°°°°°°°°

Also, gut, nun kommen wir zum Inhalt des Films, wobei ich vorwegnehme, das ich den Film jetzt nicht in jedem kleinstem Detail erläutern werde, sondern nur grob das Geschehen beschreibe... denn ich möchte Ihnen die Spannung und den Ablauf des Films nicht nehmen, deshalb nur eine kleine Zusammenfassung:

2 Meisterkämpfer sind stehen sich in einem atemberaubenden und größten Kampf des Lebens, als das " Green Destiny " ( ein Schwert)gestohlen wird...
Eine junge Frau wird auf Ihre Hochzeit vorbereitet, wobei Ihr Talent für Ihre Kämpferischen Fähigkeiten an den Tag gelegt werden und Ihre Tiefe Leidenschaft der Romantik der Vergangenheit angehört.
Beide Kämpfer kämpfen für die Gerechtigkeit, als Sie sich zusammen Ihrem größtem Feind gegenüber stehen, geht die Post so richtig ab. Aber sie Kämpfen nicht nur gegen Ihren Feind, sondern auch gegen die Macht der Liebe...

So, wollen Sie mehr? Bestimmt, dann sehen Sie zu, das Sie den Film so schnell wie möglich auftreiben können,... ;-)


Schauspieler:
°°°°°°°°°&de g;°°°°

Li Mu Bai- gespielt von Chow Yun Fat, ist perfekt für dies Rolle, er ist der Besitzer des " Green Destiny " und möchte es an seinen Meister abgeben, da er mit dem Kämpfen aufhören "wollte"... doch das war ein Fehler, denn nun geht' s erst so richtig los um den Kampf des Green Destiny. ( Damit ist das Schwert gemeint. )

Yu Shu Lien- gespielt von Michelle Yeoh, die der ein oder andere aus James Bond 007 mit der Morgen stirbt nie kennt. Eine schöne und starke Kämpferin, die dei Kampfkunst sehr gut beherrscht.

Lo- gespielt von Chang Cheng ist der Anführer einer Banditenbande und der Geliebte von der Schönheit Jen Yu, die aber bereits vergeben ist...

Jen Yu- gespielt von Zhang Ziyi, die bezaubernde und junge Schönheit sollte Heiraten ist aber in den Bandenanführer Lo verliebt,... ( na wenn das mal gut geht ;-)


Effekte& zum Filmaufbau:
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Crouching Tiger, Hidden Dragon ist mit einer Vielzahl von fantastischen Effekten ausgezeichnet, was den Film als 4 maliger Gewinner den Academy Awards ausmacht. Die einzelnen Szenen passen perfekt mit den Toneffekten zusammen.
Man bekommt einen Traum von China zu sehen der wirklich umwerfend dargestellt worden ist. Ang Lee, der Regisseur des Films hat ein Gefühl für Fantasie, wie er Sie perfekt umsetzen kann und auch erstklassig gemacht worden ist.

Dieser Film sollte nicht realistisch dargestellt werden, was einige kritisieren und immer wieder kommentieren“: der ist ja gar nicht real... „, das war auch gar nicht die Absicht von Ang Lee, er wollte die Emotionalität des Films in den Vordergrund stellen, und das ist klasse gelungen. Ich bin sehr beeindruckt von dem Film.
Die Martial Arts Kämpfe bestehen nicht nur aus "treten und hauen" sondern spiegeln viel mehr wieder als gewöhnlich. Alles durch die super Effekte einmalig gelungen.


Filmdaten und Features:
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Bonusmaterial der DVD ist sehr sehr Umfangreich :-), so wie sich das DVD Fans eben vorstellen,...

Die DVD ( US Version ) hat den Regionalcode 1, und eine Länge von ca. 120 min. sehr ordentlich! Natürlich für Sound Fans in Dolby Digital und dem Format 16:9 Widescreen.

Special Features:
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- Widescreen Presentation
- Sprache: Original in Mandarin 5.1 ( Dolby Digital ) oder Englisch 5.1 ( Dolby Digital )& 2- Channel ( Dolby Sourround ) und auf Französisch.
- Es gibt 2 Untertitel, Englisch oder Französisch, für die Französisch Experten unter uns ;-)
- Eine große Anzahl an Kommentaren von Ang Lee dem Regisseur und James Schamus,
- Unterhaltung mit Michelle Yeoh,
- Photo Montage,
- Links zur Website
- Filmgraphien
- animierte Menüs
- Produktions- Infos
- Szenen Auswahl uvm.


Fazit:
°°°°°°°

Nicht um sonst als die " besten Bilder des Jahres" genannt, die Landschaft Chinas wird sehr gut dargestellt, es ist einer der Großartigsten Filme die jemals gedreht worden sind, der große Aufwand hat sich am Ende gelohnt und ausgezahlt...
Ich weiß gar nicht, was ich noch dazu sagen soll, wenn man ihn gesehen hat, ist man so beeindruckt, das man kein Wort mehr raus bekommt. :-)
Einfach nur " Crouching Tiger, Hidden Dragon " das sagt doch schon alles!

Fall Sie sich den Film ansehen, wünsche ich Ihnen viel Spaß dabei,

mit freundlichen Grüßen

#1
...
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Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Finron

Traumhaftes Märchen aus dem alten China

ein Testbericht von 2002-06-09 17:17:25 vom 09.06.2002
Empfehlung: ja
Einen Martial Arts-Film zu drehen, gestand Regisseur Ang Lee, sei für ihn wie eine militärische Ausbildung gewesen: „Man reift vom Knaben zum Mann”. Dabei fiel der Taiwanese bisher eher durch präzise erzählte Geschichten aus dem Millieu der kleinen Leute auf.

Mit „Tiger & Dragon” kehrt Lee nach über 20 Jahren in Amerika zu seinen cineastischen Wurzeln zurück. Doch nicht plattes Hau drauf-Kino inszenierte Lee, sondern ein episches Märchen vom Kampf und von der Liebe:
Der Wudang-Schwertkämpfer Li Mu Bai (Hongkong-Legende Chow Yun Fat) will seinen Beruf aufgeben und beauftragt deshalb seine Liebste Yu Shu Lien (Michelle Yeoh), sein grünes Schwert nach Peking zu bringen. Doch kaum ist das Schwert in der Verbotenen Stadt, wird es auch schon gestohlen – von Jen Yu (Zhang Ziyi), eigentlich ein Adelskind, doch heimliche Kampfschülerin.

Was von da an passiert, ist schlichtweg atemberaubend zu nennen. Yu Shu Lien verfolgt die Diebin durch die Gassen und über die Dächer der Verbotenen Stadt. Dabei erweisen sich die charismatische Michelle Yeoh und die bildhübsche Zhang Ziyi (zuletzt in „Rush Hour 2" im Kino) als wahre Meisterinnen des „Wire Fu”. Dagegen stinken die Wire Works in „Matrix” gewaltig ab. In langen, weich geführten Kameratakes jagen die beiden Wire-Fu-Meisterinnen einander über die Dächer, die Schwerkraft scheint für beide nicht zu existieren.

Unrealistisch? Nein, ein Märchen! Wenn sich Li und Jen durch die Baumwipfel jagen und leichtfüßig über Wasser springen, wenn Lu die Wände hochläuft demonstrieren sie: sie sind nicht von dieser Welt.

Doch nicht nur atemberaubendes Wirework und Kung Fu-Action bietet „Tiger & Dragon”. Denn Ang Lee erweist sich wieder einmal als grandioser Geschichtenerzähler. Diametral stellt er die gewachsene, unerfüllte Liebe der alten Schwertkämpfer der leidenschaftlichen Beziehung Jen Yus zu dem Schurken Lo (Chang Chen) gegenüber.

Bond-Girl Michelle Yeoh und Chow Yun Fat („Anna und der König”, in Asien so was wie in Ameropa Brad Pitt oder Bruce Willis) beweisen als alterndes Liebespaar, weshalb sie zu den beliebtesten und begehrtesten Stars des asiatischen Kinos zählen. Das feine Spiel der Beiden zählt zu dem Besten, was man seit Sean Connery und Katherine Hepburne in „Robin & Marian” auf der Leinwand gesehen hat.

„Tiger & Dragon” ist ein wunderbar gelungenes chinesisches Märchen, das Martial Arts-Fans ebenso wie Freunde des gehobenen Melodrams begeistert – man muss sich nur auf die märchenhafte Geschichte einlassen.

Die Doppel-DVD (hab ich mir bei VÖ für 49 Mark auf ner Filmbörse gekauft, dürfte jetzt auf Börsen um Einiges billiger sein) bietet neben dem Oscar-gekrönten Zwei-Stunden-Meisterwerk von Ang Lee die ganze DVD-Standard-Bonus-Palette von Trailern über Kommentare und Biographien der asiatischen Superstars, die hierzulande leider kaum einer kennt, bis zum berüchtigten Making-of.

Daneben kann man in den wirklich grandiosen Soundtrack hineinhören, an dem immerhin Ausnahme-Cellist YoYo Ma mitgewirkt hat. Ein Juwel für jede Filmsammlung.

*So, nachdem mein falsches Posting endlich gelöscht wurde, diesmal in der richtigen Kategorie* Finron
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Kommentare
NorthPole76
NorthPole76, 10.06.2002
Von meinem Bekanntenkreis bin ich einer der wenigen, wenn nicht der einzige, dem dieser Film gefallen hat. Alle anderen meinten quotkitschigquot, quotunrealistischquot, quotBloumldsinnquot. ich kann mich da nicht anschliessen. Fuumlr mich e
Bericht bewerten und eigenen Kommentar schreiben
Sephiroth

Von kleinen Sprüngen, bis zu gewaltigen Sätzen

ein Testbericht von 2002-06-06 10:50:20 vom 06.06.2002
Empfehlung: ja
Crouched Tiger and hidden dragon ist der original Titel dieses Chinesischen Films. Diesen Film kann man eigentlich garkeinem Genre beifügen und auch die Geschmäcker werden sich hier mit sicherheit teilen:

Die Story:
Das Zentrum dieses Eastern ist das grüne Schwert der Unterwelt. Ein Schwert, so rein und so scharf, dass kein Tropfen Blut daran kleben bleibt. Der bisherige Träger, ein Meister der Schwert und Kampfkunst, hat sich entschieden diese Waffe abzulegen. Seine Meditationen in den Höhen von China haben ihn dazu gebracht und nun gibt er das legendäre Schwert der Unterwelt einem reichen Mann in die Hand. Dieser nimmt es zögernd an und stellt es, wie eine Trophähe in sein Arbeitszimmer, doch sicher ist dieses kostbare Stück nicht.
Eine gewitzte Ninja Diebin stiehlt nachts das Schwert, wird zwar noch von einer Kämpferin bei der Flucht unterbrochen, schafft es aber dennoch damit zu entkommen. Durch den Erhalt des Schwertes ist sie nun ein starker und fähiger Krieger, der kaum noch zu besiegen ist, aber leider für eine böse Dame arbeitet. Die Diebin gerät in einen geistlichen Konflikt, ob sie nun auf der Seite des Guten oder des Bösen kämpfen soll...

Die Kämpfe zwischen den vielen chiensischen Schauspielern sind sehr gut ausgewogen, doch gibt es da einen großen, gigantischen Störfaktor:

Das Springen:
Zuerst, wenn bei Verfolgungsjagten über die Dächer der Stadt, sieht es nur aus, als könnten die Menschen sehr hoch springen, was ja durchaus sein kann, man weiß bei diesen Chinesen ja nie. Aber zum Schluss grenzt das Springen fasst schon ans fliegen und ist einfach nur erbärmlich. Mein kann die Seile, an denen sie hängen schon erahnen. Wahrscheinlich sollten diese Sprungeinlagen ein wenig Ballett in die chinesische kampfkunst bringen, doch leider war es zu viel des Guten. Dafür ist die Story aber super (es gibt noch ne Liebesgeschichte) und die vielen Schauspieler (es würde nichts bringen sie aufzuzählen, die kennt so oder so keiner) sind sehr gut in ihrem Fach. Die Kämpfe sind dynamisch und spektakulär.
Auch sind die Schauplätze allesamt original chinesisch und zeigen wunderbare Eindrücke von der Natur dort. Auch die Kultur der Chinesen wird sehr schön dargestellt.
Wer also in irgendetwas fernöslichen oder spektakuläre, aber keine metzelnden, Kämpfe interessiert ist, dem kann ich diesen Film nur ans Herz legen. Er ist ein Genuss für jeden Asiafan!!!

Die DVD-Extras:
Auf der zweiten DVD sind Trailer zu anderen chinesichen Filmen, Filmausschnitte drauf. Also eine sehr spärliche Extraausstattung.
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