Bei diesem Thema möchte ich jetzt gar nicht darauf eingehen,
das man mit seinem Fahrverhallten natürlich die Sicherheit auf den Straßen beeinflussen kann.
Ich denke das dürfte jedem klar sein, und es auch mehr oder weniger befolgt.
Viel mehr möchte ich zu dem Thema Passive Sicherheit kommen, was man an seinem Auto bedenken sollte um diese Sicherheit zu verbessern.
Unser als Autofahrer einziger Kontakt zur Fahrbahn sind die Reifen und somit auch ein sehr wichtiger Punkt!
Die Autoindustrie gibt bei der Reifendruck Empfehlung immer nur den sogenannten
Komfortluftdruck an.
Das heißt insoweit soviel, das der angegebene Luftdruck ein Kompromiß von
Komfort (wegen der Härte) und Sicherheit ist.
Der empfohlene Luftdruck sollte eigentlich in Betracht auf der Sicherheit immer um 0,3 bis 0,4 bar zur Betriebsanleitung angehoben werden.
Damit verbessert man die Bremswirkung und das Kurvenverhallten des Pkws.
Positiv damit verbunden verringert man auch den Kraftstoffverbrauch (geringerer
Rollwiederstand) und die Kräfte die man beim Lenken aufwenden muß.
Als kleiner Nachteil steht der etwas höhere Reifenverbrauch, da die Reifen beim normalen Fahrbetrieb mehr in der Mitte abnutzen, aber somit bei einer Not-Vollbremsung ihre volle Profilbreite hergeben.
Bei Bremsspuren mit weniger Luftdruck kann man erkennen das sich der stärkere Abrieb eigentlich auf die Seiten des Reifens begrenzt (Haben also nicht die max. Verzögerung bei der Bremsung erreicht!).
Auch die Wahl der Reifen ist wichtig.
Um denen vorweg zu greifen die der Meinung sind alle Reifen sind gleich,
ES STIMMT NICHT !
Wie sollte man es sich sonst erklären das bei Tests einige Reifen sehr gut abschneiden,
und andere schlecht? Diese Tests werden nicht nur von abhängigen Gesellschaften durchgeführt sondern auch von unabhängigen!
Diese Unterschiede bei Reifen kann ich aus eigener Erfahrung auch nur bestätigen.
Im allgemeinen empfehle ich aus Sicherheitsgründen eher eine "weiche" Gummimischung als eine harte. Denn die "weichen" Reifen geben einen besseren Kontakt zu der Fahrbahn her und unterstützen somit die passive Sicherheit.
Klar- somit nutzen die Reifen auch schneller ab als die "harten"-
Aber wer hat gesagt das Sicherheit zum Nulltarif zu haben ist?
Da wir gerade bei Reifen sind, evtl. auch bei neuen, was ist zu beachten wenn man nur 2 neue Reifen benötigt?
Im allgemeinen natürlich das man auf eine Achse nur die gleichen Reifen aufziehen darf,
und man sollte eigentlich aber auf alle 2 Achsen die gleichen Reifen haben.
Dazu aber nur am Rande!
Wenn man "nur" zwei neue Reifen kauft kommen diese IMMER auf die Hinterachse des Fahrzeuges!!!
Denn diese ist es die dem Wagen die Stabilität gibt.
Es hat nichts mit Front- oder Hecktriebler zu tun, die Achse die einen Wagen stabil hält ist immer die Hintere!!!
Wenn z.B. ein Reifen der Vorderachse platzt kann man evtl. mit der Lenkung den Wagen noch in der Spur halten; beim Platzten von einem hinteren Reifen wird sich der Wagen (fast) unweigerlich drehen.
Wer das noch nicht nachvollziehen kann, dem empfehle ich einen Selbsttest.
-Nein, nicht mit seinem eigenen Wagen sonder mit einem Spielzeugauto.
Wenn man die Vorderachse blockiert "fährt" der Wagen immer noch gerade aus,
bei der
Hinterachse fängt er an sich zu drehen.
Thema Winterreifen:
Wie oft muß man hören: Bei uns fällt eh kein Schnee!
Diese Aussage hat mit Winterreifen einfach nichts (kaum) zu tun.
Denn die Gummimischung der Sommerreifen ist nur bis Plus 7 Grad ausgelegt.
Bei Temperaturen unterhalb dieser Grenze verschlechtern sich die Eigenschaften des Reifens und auch der Bremsweg des Wagens.
Die Winterreifen sind extra für die Temperaturen unter 7 Grad ausgelegt, damit man auch im Winter damit sicher unterwegs ist.
Winterreifen sind zu teuer ?
Stimmt eigentlich auch nicht, denn wenn man sie einmal angeschafft hat,
nutz man im Sommer das Profil von den Sommerreifen und im Winter das von den Winterreifen ab. Somit halten die Sommerreifen natürlich statt z.B. 3 Jahre 5 Jahre.
Nun möchte ich mit noch einer alten Verhalltensregel aufräumen, die gerade den älteren von uns geläufig ist.
Das Beste bei einer Voll-(Not) Bremsung ist die Stotter-Bremse.
Das ist schlichtweg falsch !
Wenn man schnellst möglich Geschwindigkeit abbauen muß, heißt es, egal bei welcher Witterung, voll auf die Bremse (Kupplung nicht vergessen) zu gehen und diese auch bis zum Stillstand getreten lassen.
Denn was nutzt es wenn vor mir ein Hindernis auftaucht dem ich nicht mehr ausweichen kann, und ich dann durch zwischenzeitliches loslassen der Bremse (Stotterbremse) den Bremsweg nur unnötig verlängere?
Anders sieht es natürlich aus wenn ich noch genügend Zeit (Platz) zum Bremsen habe,
dann kann ich mit einmaligen lösen der Bremse natürlich meine Fahrtrichtung korrigieren.
Das zwischenzeitliche loslassen der Bremse kann vor allem bei einer Notbremsung in einer Kurve zur Richtungskorrektur sehr hilfreich sein.
Wenn man allerdings in der Kurve zu schnell (und angst hat rauszufliegen) ist sollte man als erstes die Kupplung treten, da man mit heftigen abbremsen des Fahrzeuges eine ungewollte Lastwechselreaktion hervorruft und somit sehr schnell zum Kurveninneren
rausgeschleudert.
Bevor ich es vergesse, falls Ihr Wagen sich mal bei einer Vollbremsung drehen sollte,
auf jeden Fall auf der Bremse stehen bleiben, das sich sonst der Wagen mit hoher Wahrscheinlichkeit überschlägt!
So, ich denke das sollte als Allgemeine Information reichen,
wer sich damit noch mehr beschäftigen möchte, dem rate ich ein
Fahr-Sicherheits-Training von einem Automobilclub zu besuchen.
Denn: Für ein Hobby trainieren manche täglich( z.B. Fußball), obwohl sie nur einmal pro Woche einen Auftritt haben.
Autofahren tun viele jeden Tag, aber dafür auch mal zu trainieren ???
Zum Schluß wünsche ich uns allen,
das uns diese Gefahrensituationen erspart beleiben !
Gute Fahrt.
...
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Nothilfe bei kaputten Scheibenwischern
ein Testbericht von Stehberger2002-04-10 16:06:51vom 10.04.2002Empfehlung: ja
Ich bewege ja gerne etwas ältere Autos und tatsächlich ist es mir doch schon passiert, dass der Scheibenwischer seinen Dienst versagte. Schlimmer noch, der Scheibenwischerarm brach ab, da sich eine Niete löste.
Ich dachte mir, OK montierst Du halt den von der Beifahrerseite auf die Fahrerseite. Super Idee, aber die Verzahnung war auf der Fahrerseite eine andere. Sicherlich eine Folge der sozialistischen Planwirtschaft, deren die Fertigung dieses Fahrzeugs unterlag. Eine mitreis(s)ende Freundin hatte dann die hilfreiche Idee, den Beifahrerwischerarm so zu montieren, dass er weiter auf die Fahrerseite "rüberwischte" (Modell "Einarmwischer"). Naja, so kamen wir uns dann während der Fahrt doch sehr nahe, da ich mich ja weiter zu ihr rüberbeugen musste, um durch den vom Wischer gereinigten Bereich sehen zu können. Aber das Kreuz tat mir nach einiger Zeit derartiger Fahrerei doch sehr weh.
Abhilfe kann man in solchen Fällen wie folgt schaffen, das gibts alles in der Tankstelle:
- Produkte kaufen, mit denen man die Scheibe "imprägnieren" kann, z.B. RainX.
- Durch die Waschanlage fahren, mit Heißwachs, läßt das Wasser auch erst mal abperlen, so löste ich das oben genannte Problem auf der Rückfahrt
- Die Scheibe mit einem halbierten Apfel (den gibts vielleicht sogar umsonst am Straßenrand) abreiben (uralter Autofahrertrick!), das bildet auch einen Film auf der Scheibe, an welchem das Wasser gleichmäßig abläuft.
Das sind natürlich keine Dauerhilfen, sondern ermöglichen nur eine sicherere Fahrt ins Trockene um den/die Wischer wieder instandzusetzen.
ein Testbericht von egonman2002-04-08 15:51:33vom 08.04.2002Empfehlung: ja
„Der Airbag“
Der „Airbag“ schützt Auto-Insassen nur wirkungsvoll , wenn einige Regeln beachtet werden !
Wird der „Luft-Sack“ bei einem Unfall ausgelöst , entwickelt er kurzzeitig Geschwindigkeiten um die 200 Stunden-Kilometer . Um seine „Schutz-Wirkung“ entfalten zu können , muss er sich in etwa 30 bis 60 Tausenstel Sekunden vollständig aufblasen . Je nach „Sitz-Position“ der Insassen kann es angesichts solcher Energien zu Verletzungen kommen .
Riskant ist etwa , bei einem sich öffnenden „Airbag“ weit nach vorne gebeugt zu sitzen . Kommt es zum Kontakt zwischen Insassen und „Airbag“ , kann
dies wie ein „Boxhieb“ wirken . Dies haben „Dummy-Crash-Tests“ bewiesen . Puppen mit moderat nach vorne gebeugter Haltung haben hierbei keine erhöhten Belastungen aufgewiesen . Saßen die „Dummy-Puppen“ jedoch in einer extrem vorgebeugten Haltung hinter dem Steuer . Waren in dem Moment des öffnens des „Airbags“ , sehr hohe Belastungen am „Hals- und Kopf-Bereich“ festzustellen . Als weitere „Risiko-Quelle“ gelten zudem Gegen-Stände , die im Bereich des austretenden „Airbags“ liegen und die durch dessen Wucht in das Wagen-Innere geschleudert werden .
Deshalb sollte man beim Auto-Fahren , immer aufrecht , aber bequem und entspannt hinter dem Lenk-Rad sitzen . Das selbe haben auch die „Sicherheits-Experten“ , die die Tests mit den „Dummy-Puppen“ gemacht haben geraten . Die Kinder fahren auf den „Rück-Sitzen“ am sichersten im Auto mit . Sind sie jünger als zwölf Jahre oder kleiner als 1,5 Meter , sollten sie mit einem altersgerechten „Kinder-Rückhalte-System“ gesichert werden . Schließlich sollte man nicht vergessen , dass der „Airbag“ lediglich zur Unterstützung des „Sicherheits-Gurtes“ gedacht ist .
Die Erfindung des „Airbags“ war schon eine tolle Sache , nur man sollte nicht meinen jetzt kann einem nichts mehr bei einem Unfall passieren . Heutzutage sind ja die Autos serienmäßig mit den „Airbags und Sicherheits-Gurten“ (es gibt zwar immer noch einige Hersteller die dafür einen Aufpreis nehmen , hoffe das sich das auch in kurzer Zeit ändern wird , da der Konkurrenz-Kampf immer härter wird , kann man da schon mal was beim Kauf machen) ausgerüstet . Die „Airbags und die Sicherheits-Gurte“ sollte man nur so sehen das sie eine unterstützende Wirkung haben um die Unfall-Schäden am Körper , besonders im Kopf- und Hals-Bereich abzuschwächen , so das es nicht zu den ganz schweren Verletzungen kommen kann . Aber trotzdem sollte man beim Auto-Fahren immer daran denken , Vorsicht walten zu lassen . Denn wenn man meint so ausgerüstet , zum Beispiel mit „Airbags“ rundherum und dem „Sicherheits-Gurt“ da kann mir nichts mehr passieren , der liegt völlige Falsch , denn es kann auch mit ihnen noch zu allerhand Schäden kommen . Wünsche aber trotzdem allen Auto-Fahren und den Insassen immer eine gute Fahrt und vor allem eine Unfallfreie !
...
schmiddi, 08.04.2002
Es houmlrt sich zwar ein wenig makaber an, aber folgendes. Du hast die Funktion und Geschichte des Airbags super erklaumlrt. Nur fehlen mir die persoumlnlichen Erfahrungen. g Zum Beispiel verursacht ein Airbag beim Aufprall, wenn dieser dann hinaus
Stehberger, 15.04.2002
Ich als Oldie-Fahrer frage mich allerdings was man bei der Restaurierung eines mit Airbag versehenen Fahrzeues im Jahr 2030 macht.
Leider kommt es auch immer wieder zu Fehlausloumlsungen von Airbags bzw. Nichtausloumlsen.
Gruszlig, da Hanse