ein Testbericht von Madrianda2005-06-13 10:24:10vom 13.06.2005Empfehlung: ja
Vorteile: Einfach, aber ein tolles Spiele-Prinzip...Nachteile/Kritik: Fehlanzeige
Das Spiel mit Hirn, welches man als eine Weiterentwicklung vom allbekannten Domino bezeichnen kann, ist enorm fesselnd und ausbaufähig.
Die Regeln sind einfach verständlich und es wird ohne Spielplan gespielt.
Vor einiger Zeit gab es dieses Spiel bei LIDL im Sortiment zu kaufen für ca. 8 €. Wir hatten es damals an Bekannte weiterverschenkt und bald darauf bei ihnen selbst ausprobiert.
Dermassen von dem Spielprinzip gefangengenommen gab es für uns nur eines: Nämlich schnell noch eines der letzten übrigen Exemplare zu ergattern. Gesagt, getan!
Triominos wird mit 56 Steinen gespielt, welche die Werte von 0 bis 5 Punkten aufweisen. Die Steine werden verdeckt gemischt und jeder Spieler zieht sich seine Steine. Hierbei verbleibende Steine bilden den Vorrat.
Die Spieler stellen ihre Steine so vor sich hin, dass sie von den Mitspielern nicht eingesehen werden können. Dazu muss ich sagen, dass wir in unserer Familie hier *offen* spielen und uns gegenseitig helfen. Dies bietet sich insbesondere dann an, wenn jüngere Kinder mitspielen.
Der Spieler mit dem höchsten Triominos-Stein (jede der drei Ecken weist hier 5 Punkte auf = 15 Punkte gesamt) legt diesen in die Tischmitte und eröffnet das Spiel. Er erhält den Gesamtwert dieses Steines sowie einen Bonus von 10 Punkten gutgeschrieben.
Der nächste Spieler kann jetzt an diesen Stein anlegen, wenn er einen Stein mit den passenden Werten hat. Auch er erhält den Wert seines Steines gutgeschrieben.
Wer keinen passenden Stein hat, nimmt sich bis zu drei Steinen aus dem Vorrat. Kann er auch dann nicht ablegen, muss er passen. Für jeden gezogenen Stein bekommt er 10 Minuspunkte.
Ziel einer Runde ist es, möglichst als erster Spieler alle seine Steine loszuwerden bzw. die höchsten Werte abgelegt zu haben, wenn ein anderer Teilnehmer Schluss macht.
Gewinner einer Runde ist, wer als erster alle seine Triominos-Steine verbraucht hat. Er erhält 25 Sonderpunkte plus die Gesamtpunktzahl aller Triominos-Steine, die noch in den Händen der anderen Spieler sind.
Wenn alle Spieler passen müssen, ist das Spiel gesperrt. Es gewinnt dann der Spieler mit der geringsten Gesamtpunktezahl auf seinen restlichen Steinen. Diese Summe zieht er jeweils von der Punktezahl der verbleibenden Steine seiner Mitspieler ab und schreibt sich die entsprechenden Ergebnisse (ohne Bonus) gut.
Ferner gibt es im Spiel die Möglichkeit, Sonderpunkte zu erzielen. Dies sieht dann folgendermassen aus:
50 Punkte erhält, wer mit seinem Stein ein Sechseck schliessen kann.
40 Punkte erhält, wer mit seinem Stein eine Brücke bilden kann.
Das Spiel ist für ein Alter ab ca. 10 Jahren geeignet. Mitspielen können 2-4 Spieler. Die Dauer beträgt nach unserer Erfahrung ca. 30 Minuten.
Mein persönliches Fazit:
Ich kann Triominos uneingeschränkt empfehlen, da es wirklich nie langweilig wird. Das Prinzip ist klar strukturiert und für Gross und Klein gleichermassen spannend. Eben eine Unterhaltung für die ganze Familie. Wir zu Hause helfen uns beim Anlegen gegenseitig. Dadurch ist es nicht minder interessant. Ganz am Rande eignet sich das Spiel auch für die Kleineren, da diese meines Erachtens spielerisch leicht nebenher das Rechnen lernen bzw. üben.
Aus vorgenannten Gründen vergebe ich die Höchstnote und somit 5 Sterne.
So, und nun bedanke ich mich
bei meinen Lesern für die große Geduld und wünsche schon im voraus viel Spass beim Tüfteln.
antjeeule, 01.07.2004
...scheint die Sonderedition fuumlr LIDL zu heiszligen. Mein Tridom ist genau nach diesem Prinzip zu spielen. Das habe ich mir allerdings im uumlblichen Spielehandel besorgt. Ein echt tolles Spiel, dass um ein vielfaches mehr zum Denken anregt als da
OllerTeddy, 30.06.2004
Dafuumlr hat man doch nen PC oder zumindest nen Taschenrechner...nee, aber mal Ernst beiseite, das klingt wirklich interessant und ist ne gute Geschenkidee, zumal ich ja eh noch ein Geschenk fuumlr heute Abend suche. Nur ist die Frage, ob ich genau das
Zzaldo, 20.05.2006
Da hast du mal wieder einen sehr informativen und interessanten Bericht geschrieben. Daher ein klares sh von mir für dich.Was anderes wäre echt nicht angebracht. LG Stephan
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Dreieckiges Domino
ein Testbericht von Paukenfrosch2010-04-06 16:59:01vom 06.04.2010Empfehlung: ja
Vorteile: Spielidee...Nachteile/Kritik: 76er Version verspricht mehr Spielspaß > diesbezüglich Preis etc .
Das Spiel Triominos (auch Triomino, Tri-Ominos oder Trio-Domino) gibt es von verschiedenen Firmen in verschiedenen Ausführungen. Mal gibt es zu diesem Spiel Holzsteine, mal sind die Steine aus Plastik. Es gibt Steine mit Zahlen oder Punkten, aber auch mit Farben oder Bildmotiven. Unterteilt werden die Spiele zum Beispiel in Junior-, Classic oder Deluxe-Ausgaben. Die Auswahl ist also riesig.
Ich wollte unbedingt ein Spiel mit Zahlen-Steinen haben. Außerdem sollte es ein viereckiger Karton sein, da sich dreieckige schlechter verstauen lassen. Auch sollte der Preis annehmbar sein. So fiel meine Wahl letztendlich auf:
Triomino ist ein Steinanlegespiel. Es ist eine Art Domino, nur daß auf dem Stein nicht zwei, sondern drei Zahlen stehen. Ein Stein bietet somit drei Möglichkeiten zum Anlegen.
Mein Triominos ist für 1 bis 4 Spieler ab 6 Jahren gedacht. Ich habe es über amazon.de bezogen und 18,88 € bezahlt.
Zum Lieferumfang gehören insgesamt 56 Spielsteine und vier Steinbänke, auf denen die Spieler ihre Steine legen können. Eine Spielanleitung in fünf verschiedenen Sprachen liegt dem Spiel anbei.
Die Spielsteine sind gleichseitige Dreiecke mit einer Kantenlänge von 3,7 cm. Sie sind unten hohl und ihr Aufdruck ist ordentlich und sauber. Scharfe Kanten haben die Steine nicht, sie sind somit sorgfältig verarbeitet worden. Die Spielsteinbänke sind aus einem Stück Plastik gearbeitet. Auch hier gibt es keine scharfen Kanten. Allerdings hätten sie etwas schräger stehen können, denn sie liegen relativ flach zum Tisch, so daß man leicht beim Nachbarn gucken kann.
Die Spielsteine werden gemischt und mit der Zahlenseite verdeckt auf den Tisch gelegt. Je nachdem, wie viele Mitspieler sich an dem Spiel beteiligen, darf man sich zwischen 9 und 6 Steine nehmen und auf seine Spielbank legen. Obwohl auf dem Spielkarton zu lesen ist, daß das Spiel für bis zu 4 Personen gedacht ist, gibt es in der Spielanleitung auch eine Steinzuordnung für bis zu 6 Spieler.
Der erste Spieler, welcher ausgelost wird, legt einen seiner Steine auf den Tisch. Die Summe der drei Zahlen seines Steins wird notiert. Der im Uhrzeigersinn nächste Spieler legt nun einen seiner Steine an diesen Stein an. Dabei muß eine Dreieckseite an die andere gelegt werden, was bedeutet, daß je zwei Zahlen übereinstimmen müssen. Er darf sich danach ebenfalls die Summe seines angelegten Steins als Punkte notieren. Kann man keinen Stein anlegen, darf man sich einen Stein „kaufen“, was Punkteabzug bedeutet.
Reihum wird nun nach diesem Prinzip gespielt, wobei das Punktezählen anfangs recht gewöhnungsbedürftig ist. Man kann nämlich Zusatzpunkte erhalten, wenn man bestimmte Figuren (Brücke, Sechseck, doppeltes Sechseck) legt, seinen Spielstein also zum Beispiel so anlegt, daß man nicht nur ein, sondern zwei Dreiecke berührt. Die meisten Punkte gibt es, wenn man sein Dreieck in eine dreieckige Lücke legen kann, was bedeutet, daß man einen Stein haben muß, der gleichzeitig an drei Dreiecke paßt. Das ist bei der 56er Variante leider nur bedingt möglich.
Diese Punktezählerei ist ein wenig mühsam und nimmt etwas Zeit in Anspruch. Aber so kann der folgende Spieler schon mal seinen nächsten Zug überlegen. Das ist manchmal gar nicht
so einfach, denn umso mehr Steine bereits auf dem Tisch liegen, umso genauer muß man hinschauen und nach einem geeigneten Plätzchen für einen seiner Steine suchen.
Deshalb haben wir (meine 6 Jahre alte Tochter und ich) anfangs das Spiel ohne Punkte gespielt. Der Gewinner war dann derjenige Spieler, der zuerst alle seine Steine an- bzw. ablegen konnte. Mit meiner großen Nichte habe ich nach dem gleichen Prinzip gespielt, allerdings wurden dem Verlierer die Gesamtpunkte seiner noch vorbliebenen Steine als Minuspunkte aufgeschrieben. Hier war nun Gewinner, wer die wenigsten Minuspunkte hatte. Nur meine Mutti ist beim Spielen ganz streng. Sie ist für das Einhalten der Regeln.
Laut Spielregel ist das Spiel zu Ende, wenn ein Spieler seinen letzten Stein angelegt hat, wobei ihm dann Bonuspunkte zustehen. Für einen Spieler kann ein Spiel jedoch bereits beendet sein, wenn er schon drei Steine gekauft hat und trotzdem nicht anlegen kann. Er scheidet dann aus, wobei die verbleibenden Spieler weiterspielen dürfen. Auch hier gibt es wieder Regeln für das Zählen der Punkte.
Oft spiele ich Triominos auch ganz allein. Es ist für mich wie Puzzeln eine willkommene Ablenkung vom Alltag, denn wenn ich es allein spiele, dann abends, wenn meine Tochter schläft. So kann ich in Ruhe knobeln, was mir viel Spaß macht.
Egal, wie man dieses Spiel nun spielt – es ist toll und begeistert immer. Es ist knifflig, kurzweilig und erfreut einen selbst, wenn man verliert. Die Spieldauer ist je nach Spieleranzahl unterschiedlich. Zwischen 10 und 20 Minuten sollte man pro Runde einplanen. Von daher genügt manchmal eine Spielrunde zwischendurch, man kann aber auch einen ganzen Spielenachmittag mit diesem Spiel zubringen. Langweilig wird es nicht. Nur hin und wieder anstrengend – jedenfalls für meine Tochter, die dann doch nach ein / zwei Spielen erstmal genug hat (bis zum nächsten Tag).
Für Kinder ab 6 Jahren hat das Spiel aber ebenso seinen Reiz wie für Jugendliche und Erwachsene. Es darf sich von daher zurecht Familienspiel nennen.
Einer Empfehlung steht somit eigentlich nichts entgegen…
Allerdings habe ich bereits beim ersten Spiel gemerkt, daß mit meinen Spielsteinen etwas nicht stimmt, denn ich hatte zweimal den gleichen Stein in der Hand. Das darf aber eigentlich nicht sein, steht doch sogar in der Spielanleitung: „Jeder Stein ist einmalig (d.h. kommt nur einmal im Spiel vor),…“ Die Lösung? In meinem Spiel waren 57 Spielsteine, also einer zu viel.
Was mir aber auch auffiel war, daß nicht alle möglichen Zahlenkombination ausgeschöpft wurden. Ich untersuchte die Steine genauer und fand tatsächlich 20 weitere Kombinationen. Bei einer erneuten Recherche im Internet mußte ich dann feststellen, daß es auch Triominos mit 76 Steinen gibt, die meisten jedoch nur mit 56 angeboten werden. Warum?
Ich finde die 56er Triominos unvollständig und kann nicht recht nachvollziehen, weshalb man sie überhaupt verkauft. Punkte-Domino-Spiele werden ja auch generell mit 28 Steinen angeboten, so daß alle Kombinationsmöglichkeiten ausgeschöpft sind. Warum also die Triominos nicht? Für mich stand somit schnell fest, daß ich mir ein 76er Triominos kaufen werde. Der Preisunterschied von 2 Euro (bei amazon.de) soll dabei nicht unerwähnt bleiben.
Ich kann das Spiel Triominos generell empfehlen. Allerdings rate ich gleich zum Kauf der 76er Variante. Die 56er empfinde ich als unvollständig, was meiner Meinung nach auch den Spielspaß bremst. Dafür ist mir dann auch der Preis zu hoch. Deshalb werde ich das „Triominos classic“ mit nur 3 Sternen empfehlen...
( Mein Bericht erschien bereits auf Ciao am 28. März 2010 )
...
ein Testbericht von sunny252009-11-20 12:18:46vom 20.11.2009Empfehlung: ja
Vorteile: einfaches Spiel für die ganze Familie, wird nie langweilig, einfache Spieleanleitung, kurze Vorbereitungszeit, Spassgarantie...Nachteile/Kritik: Spieldauer kann unter Umständen etwas lang werden.
Eines meiner Lieblingsgesellschaftsspiele heißt Triominos, weshalb ich es Euch heute mal vorstellen möchte.
Daten zum Spiel:
- geeignet ab 6 Jahren.
- Material: Kunststoff (Hauptsächlich)
- Spieldauer: ca. 40 Min bis zu 2 Stunden
- Spielerzahl: 1 bis 4
- Spielmotivation: Konzentration; Kombinieren
- Sprache Spielanleitung: DE
- Inhalt: 56 dreieckige , 4 Spielständer, Block, Spielanleitung, Spielplan
Aussehen:
Das Spiel befindet sich in einem dreieckigen Spielekarton in braun. Dieser ist sehr schlicht. Auf dem Karton sieht man jede Menge der dreieckigen Spielsteine wild durcheinander. Rundherum befindet sich eine rote Linie und in der rechten unteren Ecke das
Firmenlogo Piatnik. Außerdem natürlich noch der Name des Gesellschaftsspieles
Die Spielsteine sind dreickig und in jeder Ecke steht eine Zahl von 1 - 5. Jeder Stein hat andere Ziffern. Die Steine bestehen aus Plastik.
Anleitung:
Es gibt 56 Steinen mit den Werte von 0 bis 5 Punkte. Die Steine werden verdeckt gemischt, jeder Spieler zieht sich seine Steine: bei 2 Spieler werden jeweils 9 Steine gezogen; bei 3 – 4 Spieler je 7. Die restlichen Steine bleiben verdeckt. Die gezogenen Steine werden in die Ständer gestellt und sollten von den anderen Mitspielern nicht gesehen werden.
- Der Spieler mit dem höchsten Triomino-Stein legt diesen auf das umrandete Feld in der Mitte des Spielplans und eröffnet das Spiel. Er erhält den Gesamtwert dieses Steines und einen Bonus von 10 Punkten. Beispiel:
- Der nächste Spieler kann jetzt an diesen Stein anlegen. Sobald er einen Stein mit passendem Wert hat bekommt auch er diesen gutgeschrieben.
- Wer keinen passenden Stein hat, muss bis zu 3 Steine aus dem Restbestand aufnehmen. Kann er auch dann nicht ablegen, muss er passen. Ein gezogener Stein entspricht 10 Minuspunkten.
- Ziel einer Runde ist es, möglichst als erster Spieler alle Steine loszuwerden und die meisten Punkte zu bekommen.
- Gewinner einer Runde ist, wer als erster alle sein Triomino-Steine verbraucht hat. Er erhält 25 Sonderpunkte plus die Gesamtpunktezahl aller Triomino-Steine, die noch in den Händen der anderen oder des anderen Spielers sind.
- Wenn alle Spieler passen müssen, ist das Spiel gesperrt. Es gewinnt dann der Spieler mit der geringsten Gesamtpunktezahl auf seinen restlichen Steinen.
Sonderpunkte:
- 50 Punkte erhält, wer mit seinem Stein ein Sechseck schließen kann.
- 40 Punkte erhält, wer mit seinem Stein eine Brücke bilden kann.
- Wenn ein Spieler ein goldenes Sonderfeld belegt, erhält er den doppelten Wert seines Steines.
- Hat ein Spieler 400 Punkte erreicht, wird damit die letzte Runde eröffnet. Es gewinnt am Ende, wer die höchste Punktezahl erreicht hat.
Vorbereitung:
Jeder Spieler nimmt sich einen Ständer um seine Steine aufzulegen. Alle Steine werden verdeckt gemischt und auf den Tisch gelegt. Nun kann jeder Spieler seine Steine ziehen. Der Spielplan wird in die Mitte gelegt und schon kann es losgehen.
Ziel des Spiels:
Ziel des Spiels ist es, insgesamt 400 Punkte zu sammeln. Dafür braucht man mehrere Runden.
Ziel der einzelnen Runden ist es , alle seine Steine angelegt zu haben, also alle seine Steine zu verbrauchen. Wer das schafft bekommt einen Punktebonus.
Hat ein Spieler 400 Punkte erreicht , ist das Spiel vorbei.
Ein Spiel kann unter Umständen sehr lange dauern.
Preis: Wir haben das Spiel damals bei amazon für rund 15 Euro erworben.
Fazit: Das Spiel ist wirklich für die ganze Familie geeignet. Es wird eigentlich nie langweilig, da jede Runde anderst verläuft. Vom Schwierigkeitsgrad her ist es nicht zu schwer aber dennoch interessant und knifflig. Ich bin sehr begeistert von diesem Spiel. Da vergehen die Stunden wirklich wie im Flug. Die Spieleanleitung ist sehr verständlich und einfach geschrieben. Man hat wirklich nur eine kurze Vorbereitungsphase bis man mit dem Spielen beginnen kann.
...
ein Testbericht von Ingo_S2006-09-20 19:11:18vom 20.09.2006Empfehlung: ja
Vorteile: Hoher Spielespaß, Gedächtnis trainieren, Taktieren, gute Verarbeitungsqualität...Nachteile/Kritik: -- Keine --
Heute schreibe ich einen Erfahrungsbericht über Triomino (Triominos), ein Kombinationsspiel (Legespiel), welches eine Erweiterung des bekannten Dominospiels ist und hoffe Ihnen einen kleinen Einblick in das Spiel und vielleicht auch Anregung zu Selbigen vermitteln zu können.
-- Wie ich dazu kam --
Vor einigen Monaten war ich bei meinen Eltern, die etwas weiter weg von mir wohnen, zu Besuch. An diesem Tag war auch meine Tante, aus der Schweiz, zugegen und hatte ein kleines aber feines Gesellschaftsspiel mitgebracht. Es handelte sich um das "Triomino Pocket" , eine Ausführung aus Plastik und in einem für die Reise praktischen
"Beutel".
Nachdem meine Frau und ich einige Runden mitgespielt hatten, wobei ich der eindeutige Verlierer war, stand für uns fest, das Spiel müssen wir haben. Zu Hause angekommen, "google" befragt und "ebay" durchforstet sowie bei "amazon" gestöbert. Nachdem wir die verschiedenen Ausführungen verglichen hatten, entschieden wir uns für die, zwar teurere, aber edler wirkende Ausführung aus Holz und erwarben sie über "ebay" von einem Händler (siehe Bezug./.Preis) per Sofortkauf zum Preis von 21,90 EUR incl. Transportkosten.
-- Lieferumfang --
In der Holzbox befinden sich 56 Spielsteine. Es werden eine deutsche und eine englische Spielanleitung mitgeliefert.
-- Spielanleitung --
Die Spielanleitung, in deutscher Sprache, ist sehr übersichtlich gestaltet und leicht verständlich geschrieben. Die Schriftgröße ist ausreichend und sollte auch älteren Menschen und/oder Menschen mit Sehschwäche keine Probleme bereiten.
-- Aussehen --
Triomino gibt es ja schon einige Jahre und in verschiedenen Versionen aus Plastik. Die von mir genutzte, ist eine hochwertig verarbeitete und wie ich meine sehr edel wirkende Ausführung aus Holz.
Die 56 Spielsteine, die im Unterschied zum klassischen Dominostein nicht rechteckig sonder dreieckig sind, haben eine Größe von 4,3 cm an den Seiten und sind 0,8 cm hoch.
Auf der Oberseite ist an den 3 Ecken jeweils eine Zahl zwischen 0 und 5 aufgedruckt.
Die 56 Spielsteine sowie die Holzbox sind aus Echtholz und mit einem braunen Farbton (Beize) versehen, sie sind nicht lackiert und wirken dadurch Matt. Die Steine sind sehr griffig und liegen gut in der Hand. Die Verarbeitung der Holzbox sowie der Steine ist makellos.
Die Holzbox hat die Maße 19,6x9,9x4,4 cm (LxBxH) und ist in dem unteren Teil an den Außenkanten mit jeweils einer Abschrägung versehen, die das Einlegen der Spielsteine ermöglichen und somit eine relativ rutschsichere und schonende Aufbewahrung Selbiger ermöglichen.
-- Das Spiel beginnt --
Die eigentliche Spielanleitung (Spielregeln) von Triomino hier abzuhandeln würde darauf hinauslaufen, diese abzutippen und ca. 2 Seiten in Anspruch nehmen. Da uns diese Anleitung aber zu tiefgreifend und eher störend ist, haben wir uns der Spielvariante meiner Tante, die eine einfachere aber ebenso spannende und wie wir meinen anspruchsvolle Alternative ist, angeschlossen.
Nun also zu der Spielvariante, die wir beinahe täglich, ca. 2 Stunden, nutzen:
Als Erstes werden alle 56 Spielsteine mit der Zahlenseite nach Unten auf dem Tisch verteilt. Dann wird beim ersten Spiel des Abends derjenige ermittelt, der das erste Spiel beginnen darf. Dazu nimmt jeder Mitspieler einen Spielstein auf und derjenige mit der höchsten Punktzahl (alle Zahlen zusammen gerechnet) hat die Auslosung gewonnen und darf dann beginnen. Nun werden alle Spielsteine ordentlich durchgemischt (mehrmals untereinander verschoben). Nun wird von einem Spieler, der NICHT der das Spiel beginnende Spieler ist, ein Stein aufgedeckt (umgedreht). An diesen ersten Stein muss später angelegt werden. Nun nimmt sich jeder Mitspieler seine Spielsteine aus den restlichen 55 verbliebenen. Die Anzahl der aufzunehmenden Steine ist (eigentlich) von der Anzahl der Mitspieler abhängig. Wir machen das so, dass jeder Spieler 5 Steine seiner Wahl aufnimmt und somit noch 45 Steine verdeckt auf dem Tisch liegen bleiben.
Nun haben also alle Mitspieler ihre Spielsteine aufgenommen und der das Spiel beginnende Spieler schaut nun, ob er einen seiner 5 Spielsteine an den sich auf dem Tisch befindlichen Stein anlegen kann. Hierbei gilt, dass beide anzulegenden Zahlen des Spielsteins mit den Zahlen, an dem angelegt werden soll an zwei Ecken übereinstimmen müssen.
Ein Beispiel:
Auf dem Tisch liegt ein Stein mit den Zahlen: 1 - 3 - 5,
Der Spieler hat 5 Spielsteine, von denen 2 Steine folgende ähnlich lautende Zahlen, im Uhrzeigersinn gesehen, haben: 0 - 1 - 3 und 5 - 3 - 4,
Dann kann er nur den hier als 2. benannten Stein anlegen, da sich eine Deckung von 3 und 5 ergibt, wenn man diese Steine gegeneinander legt. Wenn man den 1. Stein anlegen wollte, dann würden sich jeweils 1 und 3 gegenüberstehen und das geht so nicht.
Sollte der Spieler keinen passenden Spielstein haben, muss er einen Stein aus den sich auf dem Tisch befindlichen, verdeckten, Spielsteinen nehmen. Wenn der gerade aufgenommene Spielstein passen sollte, also er ihn anlegen kann, dann darf er diesen sofort anlegen. Nun wechselt das Spiel zum nächsten Mitspieler im Uhrzeigersinn. Dann schaut dieser, ob er einen seiner Steine an einen der bereits angelegten Steine legen kann. Sollte das nicht gehen, so muss auch er einen neuen Stein aufnehmen, den er, falls dieser passt anlegen kann. So wechselt der Spieler, bis ein Spieler alle seine Steine anlegen konnte und der Gewinner der Runde ist. Bei 2 Spielern ist dann schon klar, wer gewonnen und wer verloren hat. Sollten mehr als 2 Spieler an dem Spiel beteiligt sein, so müssen die Zahlen aller verbliebenen Spielsteine des jeweiligen Spielers zusammen gezählt werden und derjenige, mit dem höchsten Wert hat die Runde verloren.
Wenn das Spiel beendet ist und ein weiteres Spiel gespielt werden soll, werden wieder alle Steine auf dem Tisch, mit den Zahlen nach Unten gelegt, vermischt und ein neues Spiel kann beginnen, wobei der, dem 1. Spieler des letzten Spieles, im Uhrzeigersinn nächste Spieler, das Spiel beginnt.
- Anmerkung zur originalen Spielanleitung -
Wie bereits erwähnt, ist die gerade beschriebene Spieldurchführung ja eine abgespeckte und auf unsere Bedürfnisse angepasste einfachere Variante. Das soll nicht heißen, dass die originalen Spielregeln zu kompliziert sind sondern es ist vielmehr so, dass ein Spiel unserer Meinung nach zwar fordernd sein kann, aber auf keinen Fall in Stress ausarten sollte.
Bei der originalen Spielanleitung werden nämlich noch extra Berechnungen, Bonuspunkte und Gesamtpunkte vergeben, wenn man z. B. eine sogenannte Brücke schließt. Auch werden sämtliche angelegten Punkte, also die Gesamtzahlen, aller im Laufe des Spieles angelegten Steine zusammengerechnet. Wenn ein Spieler dann 400 Punkte erreicht hat, dann ist die letzte Runde angebrochen und der Spieler mit der höchsten Punktzahl am Ende der Runde hat gewonnen.
Das sei nur der Vollständigkeit halber erwähnt und wer der Meinung ist, das Triomino entsprechend den originalen Spielregeln spielen zu müssen, der möge es tun, wobei sich dann sicher ein schriftliches Festhalten der Punkte anbietet.
-- Bezugsquelle(n) / Preis --
Ich habe das Spiel, wie schon erwähnt, via ebay zu einem Komplettpreis von 21,90 EUR incl. Transportkosten erworben. Bei amazon.de kann man das Spiel zum gleichen Preis erwerben. Jedoch führen alle von mir bisher ermittelten Angebote zu dem selben Anbieter, der da lautet:
Das ich von Triomino begeistert bin, sollte aus meinem Erfahrungsbericht ersichtlich sein. Es birgt schon einen gewissen Suchtfaktor in sich, bringt die grauen Zellen in Schwung und sorgt für abwechslungsreiche Stunden am Abend oder auch am Sonntag Nachmittag im Kreise der Familie.
Das ich dem Spiel 5 von 5 möglichen Punkten trotz des etwas höheren Preises in der Holzversion gebe und eine Kaufempfehlung ausspreche, hat sicher Niemand anders erwartet!?
Ich empfehle das Spiel für Kinder und Erwachsenen von 6+ - 99 Jahren, würde aber hier speziell bei experimenteller Nutzung (...na schauen wir mal...) zu der günstigeren Variante aus Plastik raten, die bei amazon.de für ca. 17,00 EUR in der Pocket Version zu haben ist.
racejulie, 01.11.2006
klasse Bericht, steht alles drinnen was man wissen will und muss und gut gegliedert.Ist mir auf jeden Fall ein sehr hilfreich wert. Freue mich auch auf Gegenbewertungen. Liebe Grüße Julie
pointofview, 21.09.2006
Klasse strukturiert und sehr gut be- und geschrieben! :- lg von pointofview
superlativ, 21.09.2006
liebe gruesse und einen schönen donnerstag! superlativ
ein Testbericht von Martina18832002-03-30 15:23:10vom 30.03.2002Empfehlung: ja
Ich bin heute mal endlich wieder auf die Idee gekommen, mein Triomino - Spiel wieder herauszukramen, welches ich in meiner Kindheit bis zum Vergasen gespielt habe. Ich habe doch prompt wieder Spaß dabei gefunden, denn es ist wirklich anspruchsvoll, man muss sein Hirn wirklich anstrengen, und es ist zudem sehr unterhaltsam.
Die Steine:
***********
Die Triomino - Spielsteine sind dreickig und in jeder Ecke steht eine Zahl von 1 - 5. Jeder Triomino - Stein hat natürlich andere Ziffern. Die Steine bestehen aus massivem Plastik und die Ziffern sind so
fest aufgedruckt, dass man sie nicht abkratzen kann.
Zum Spiel:
***********
Triomino ist wie Domino ein Spiel, in dem man Steine aneinanderlegen muss. Die Triomino - Spielsteine sind nur, wie der Name schon sagt, dreieckig.
Alle Spieler ziehen sich eine bestimmte Anzahl von Spielsteinen von den vielen Triomino - Steinen, die verdeckt auf dem Tisch liegen. Wie groß die Anzahl der Steine ist, die sich jeder Spieler ziehen muss, hängt von der Anzahl der Spieler ab:
2 Spieler: jeder 9 Steine
3 bis 4 Spieler: jeder 7 Steine
5 - 6 Spieler: jeder 6 Steine
Das liegt daran, dass natürlich nur eine begrenzte Menge an Steinen vorhanden ist.
Ein Spieler legt einen dieser Steine in die Mitte und das Spiel beginnt:
Jeder Spieler muss nun versuchen, einen seiner Triomino - Steine zu finden,den er an den anderen Stein, der auf dem Tisch liegt, anlegen kann. Dafür muss der gesuchte Stein zwei passende Zahlen aufweisen.
Findet der Spieler einen passenden Stein, so kann er ihn an den anderen anlegen und kassiert die Punkte, die auf sich auf seinem Stein befinden ( alle drei Ziffern des Steins zusammengerechnet).
Dann ist der nächste Spieler dran: Dieser hat, weil ja nun zwei Steine auf dem Tisch liegen, an die er seinen Stein anlegen kann, eine größere Auswahl bzw. eine größere Chance, dass er einen passenden Stein besitzt. Findet er einen Stein, den er anlegen kann, so kassiert er die Punktzahl auf dem Stein und der Nächste ist an der Reihe.
Kann man keinen seiner Steine anlegen, so muss man aus dem Rest der verdeckten Steine ( dem sog. Talon) neue Steine ziehen, solange bis ein passender dabei ist. So kann es unter Umständen dazu kommen, dass man irgendwann keinen ( Talon) mehr hat, also das alle Spielsteine verbraucht worden sind. Das ist sehr ärgerlich, aber dann ist die Runde zuende.
Die Anlegemöglichkeiten wären folglich mit jedem angelegten Stein größer und das "Spielfeld" (die Triominosteine, die auf dem Tisch liegen) ebenfalls.
Ziel des Spiels:
****************
Ziel des Spiels ist es, insgesamt 400 Punkte zu sammeln. Dafür braucht man meistens mehrere Runden.
Ziel der einzelnen Runden ist es , alle seine Steine angelegt zu haben, also alle seine Steine zu verbrauchen. Demjenigem, dem das gelingt, gewinnt die Runde und kassiert einen fetten Punktebonus. Dann beginnt die nächste Runde!
Wenn ein Spieler dann die 400 Punkte erreicht hat, ist das Spiel endgültig zuende.
So ein Spiel kann unter Umständen Stunden dauern. man sollte sich also Zeit mitbringen, wenn man dieses Spiel beginnt! Wenn das Spiel vorbei ist, packt einen vielleicht sogar das Spielfieber und man startet noch ne Runde? Alles das ist bei Triomino sehr sehr gut möglich!
Das Spiel ist übrigens geeignet für Kinder ab 6 Jahren
Mein Fazit:
***********
Ich finde das Spiel Triomino einfach klasse. Das ist mal was anderes, was anspruchsvolleres. Außerdem hat dieses Spiel nicht jeder. Es ist aber einfach zu empfehlen, weil es einfach superviel Gaudi in die Bude bringt und vor allem viel Spannung. Ich kann euch nur raten: A U S P R O B I E R E N ! ! ! Es lohnt sich!
Übrigens Triomino laut Hersteller bestens als Rechenhilfe geeignet, und dem kann ich nur zustimmen
...
ein Testbericht von apfeltee2002-02-14 10:46:00vom 14.02.2002Empfehlung: ja
Seit einiger Zeit kann ich das Spiel "Triominos" mein Eigen nennen.
Viele Freunde schwärmten davon, doch ich kannte es überhaupt nicht.
Also ab ins nächste Spielwarengeschäft, ca. 20 € der Kassiererin gegeben und ab nach Hause.
Die Spielbeschreibung ist etwas dürftig, mache Fragen werden nicht 100%ig geklärt.
Ich will einfach mal versuchen, den Spielablauf zu beschreiben:
Einleitung:
===========
Triominos kann man mit bis zu 4 Personen spielen, die Spielregeln erinnern schon sehr stark an das gute alte DOMINO.
Die Spieldauer liegt bei ca.20 Minuten.
Allerdings sind bei Triominos die Spielsteine
nicht recht- sondern 3eckig.
An jeder der 3 Ecken ist eine zahl von 0-5 vorhanden.
Ziel des Spieles:
=================
Ziel des Spieles ist, durch Anlegen der Spielsteine viele Punkte zu sammeln.
Wie sammelt man Punkte ?
========================
Die steine dürfen nur an Steine angelegt werden, die mind. an einer Seite die gleiche Zahlenkombination haben.
Kann man anlegen, bekommt man Punkte für den angelegten Spielstein, ist die GESAMTPUNKTZAHL z.B. 9 (1,3 und 5) erhält man 9 Punkte gutgeschrieben.
Kann man bestimmte Figuren legen bzw. Vervollständigen erhält man Bonuspunkte.
Zu Beginn des Spieles erhielt jeder eine bestimmte Anzahl Steine (abhängig von Spieleranzahl). Kann man nicht anlegen, muss man einen zusätzlichen Stein ziehen, das kostet 5 Strafpunkte.
Bis zu 3mal darf man ziehen, wenn man nicht anlegen kann.
Kann man dann immner noch nicht anlegen, sind weitere 10 Strafpunkte fällig.
Dann ist der nächste Spieler an der Reihe.
Spielende:
==========
Hat ein Spieler all seine Steine anlegen können, beginnt die letzte Runde: Jetzt dürfen alle anderen Spieler noch einmal anlegen oder müssen ziehen.
Der Spieler, der zuerst all seine Steine angelegt hat, erhält 25 Bonuspunkte plus die Summe der Punktzahlen, die die anderen Spieler nicht anlegen konnten.
Gewonnen hat natürlich derjenige, der die meisten Punkte hat.
...