Tsingtao Beer
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Testberichte Tsingtao Beer

3.1 von 5
Platz 11 in der Kategorie "Biere".
Bewertung: Kundenbewertung 3,20 / 5,00 3.1 von 5
Meinungen:
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Tsingtao Beer Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 3,20 / 5,00 3.1 von 5
von 100% aller Autoren empfohlen (3/3).
Bewertungsverteilung:
Geschmack:  mittelmäßig
Wirkungsgrad:  mittel
Kultstatus:  mittel
Vorteile
  • Läßt sich gut trinken...
  • beim chinesen isses pflicht
Nachteile/Kritik
  • ...obwohl es etwas komisch schmeckt
  • gibt bessere biere
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trenker26

Ích bin schon ganz gelb im Gesicht -)

ein Testbericht von 2004-02-22 22:50:02 vom 22.02.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: Läßt sich gut trinken......
Nachteile/Kritik: ...obwohl es etwas komisch schmeckt
Servus Leute -)

Vorwort
+++++++

Wir Bayern sind schon ein komisches Volk. Sagt man. Das stimmt aber so nicht. Denn wir Bayern sind ein sehr modernes Volk. Zumindest im Vergleich zu Österreich *g* Auf alle Fälle sind wir Bayern ein sehr weltoffenes Volk. Und zu den weltoffensten unter ihnen gehöre ich. Und deshalb hab ich mir ein Bier aus China gekauft, es gesoffen und somit für euch getestet. Deshalb handelt dieser Testbericht von dem Gebräu mit dem Namen „Tsingtao Beer“

Muß man dafür extra nach China fliegen?
++++++++++++++++++++++++++++++

Kann man, muß man aber nicht. Und wer im Schwabenland wohnt und das zufällig noch in der Nähe von Ludwigsburg, der kann das dort in jeden asiatischen Lebensmittelgeschäft kaufen. Mir haben dort unser Stammgeschäft, wo wir des öfteren mal einkaufen. Zufällig bin ich darauf gestoßen und es gleich mitgehen lassen. Vorher hab ich aber bezahlt. Einen Euro 30, um genau zu sein.

Leider wohnt nicht jeder in der Nähe von Ludwigsburg. Daher empfehle ich euch, schaut einfach bei euren Asienshop in eurer Nähe vorbei und fragt nach dem Getränk. Da wird euch sicher geholfen. Oder ihr schaut einfach mal bei www.kreyenhop.com vorbei, da wird dieses Bier online vertrieben. Oder ihr fliegt nach China. Aber wie gesagt, das kann man, muß man aber nicht.

Äußerlichkeiten
++++++++++++

Jetzt werde ich euch mal in aller Kürze die vor mir stehende Flasche beschreiben. Nein, ich hab nicht Daniel Kübelböck getroffen! Die Bierflasche beschreibe ich jetzt. Die Flasche an sich stellt nichts besonderes dar, sie sieht aus wie eine normale Bierflasche mit 330 ml Inhalt. Farblich kommt sie in dunkelgrün daher und vorne sind zwei Aufkleber angebracht ( Ich gehe mal davon aus, daß das vorne ist )

Auf diesen Etikett steht in roter Schrift der Name des Bieres geschrieben, darunter noch der Name der Brauerei. Dabei handelt es sich um ein Unternehmen mit den Namen „Tsingtao Brewery Co..LTD“ Der Rest ist in chinesischen Schriftzeichen geschrieben, was ich aber nicht lesen kann.

Aber zum Glück ist auf der Rückseite ein weiteres Etikett angebracht, wo alles in Deutsch steht. Dort steht unter anderem, daß das Bier 5 Prozent Alkohol hat. Die Zutaten sind auch dabei, die folgende wären: Wasser, Gerstenmalz, Reis, Hopfen.

Innere Werte
++++++++++

Ich hab die Flasche mittels Flaschenöffner aufgemacht und sofort steigt mir ein ziemlich strenger Duft in die Nase, den ich als recht herb empfinde. Fast schon unangenehm. Nach den ersten Schluck muß ich nochmal nachschauen, ob ich schon das Bier erwischt habe. Schmeckt wie Wasser, ohne irgendeinen Geschmack.
Ich hab schon das Gefühl ein Radler oder so was vor mir zu haben. Jedenfalls schmeckt es recht leicht.

Allerdings auch nicht besonders gut. Irgendwie abgestanden. So als würde das Bier schon eine Stunde geöffnet irgendwo herumstehen. Genau so schmeckt das Zeug. Oder liegt das am Reis, der da mit drin sein soll? Keine Ahnung, was Reis in Bier bewirkt. Aber wenn er bewirkt, daß ein Bier abgestanden schmeckt, sollte man ihn besser weglassen.

Trotzdem ist es trinkbar. Und man gewöhnt sich an den Geschmack. Naja, zumindest habe ich die Flasche ausgetrunken. Und hätte ich jetzt eine zweite Flasche bei mir, würde ich die jetzt auch trinken *g*

Fazit
++++

Auf jedenfall ist diese Bier eine Alternative. Ich weiß selber, daß ich mich hier in einen Widerspruch verlaufe. Aber trotz des anfänglichen komischen und gewöhnungsbdürftigen Geschmackes will ich dieses Bier empfehlen. Da man sich aber an diesen Geschmack schnell gewöhnt hat und Geschmäcker bekanntlich verschieden sind, ist dieses Bier immer wieder mal einen Versuch wert.

Deshalb besorgt euch dieses Getränk einmal, denn von mir gibt es hier drei Sterne und eine gute Empfehlung.

MFG Werner
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Kaufanreiz:Zufall
Geschmack:Geschmack von Tsingtao Beer : 3,0 mittelmäßig
Wirkungsgrad:Wirkungsgrad von Tsingtao Beer : 3,0 mittel
Kultstatus:Kultstatus von Tsingtao Beer : 3,0 mittel
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retilein

Einmal Tsingtao hin und zurück

ein Testbericht von 2004-07-11 21:19:18 vom 11.07.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: beim chinesen isses pflicht...
Nachteile/Kritik: gibt bessere biere
Mein Hunger führte mich mal wieder zum Chinesen um die Ecke und zum Essen mag ich es das zum Land passende typische Bier zu bestellen, eben das Tsingtao Bier.

Qingdao (Tsingtao) ist eine der vielen chinesische Millionenstädte, so ca. 800 km von Peking entfernt und liegt an der Ostküste Chinas am gelben Meer.

Wenn auch Qingdao heute ein modernes Erscheinungsbild mit dutzenden von Wolkenkratzern aufweist, die der Skyline von Frankfurt ähnelt, kann man bei einem Rundgang durch die City immer noch auf Gebäude aus der deutschen Kolonialzeit. Wie die katholische und die evangelische Kirche, aber auch das Bahnhofsgebäude, die ehemalige Gouverneursvilla oder einfach eine Häuserzeile, die einen glauben lässt, man befände sich in Deutschland. Die chinesischen Schriftzeichen an den Häusern und die chinesische Bevölkerung bringen einen aber rasch wieder in die Realität zurück.
Ende des 19. Jahrhunderts, in seiner imperialistischen Phase, war das deutsche Reich auf der Suche nach einem Stützpunkt in China. Die deutschen Bemühungen konzentrierten sich schließlich auf die Kiautschou-Bucht in der Provinz Shandong.
Die Ermordung von zwei deutschen Missionaren in Südshandong im Jahr 1897 wurde zum Anlass genommen, die Bucht an der das heutige Qingdao liegt, zu besetzen. Bis zu dieser Zeit befanden sich an dieser Stelle lediglich ein paar kleine Fischerdörfer. Ein Jahr später trat China im deutsch-chinesischen Pachtvertrag von Peking das Gebiet um die Kiautschou-Bucht für 99 Jahre an Deutschland ab (s.auch http://www.dhm.de/ausstellungen/tsingtau/tsingtau. html, wem näheres interessiert).

In den folgenden Jahren wurde ein deutsches "Musterstädtle" aufgebaut, der Hafen angelegt, Elektrizität eingeführt und Tsingtau (so wurde die entstehende Stadt benannt) an das Eisenbahnnetz angeschlossen. Tsingtau war somit schon in zwei Wochen per Bahn von Berlin aus erreichbar. 1903 wurde die Brauerei eröffnet, die Qingdao auch über die Grenzen Chinas hinaus bekannt gemacht hat. Die deutsche Kolonialzeit in Tsingtau endete 1914 mit der Besetzung von Stadt und Bucht durch japanische Truppen. Nach kurzer Verteidigung hatte die deutsche Garnison kapituliert.
1922 kam Tsingtau an China zurück. Heute ist Qingdao mit ca.2,3 Mio Einwohnern die zweitgrößte Stadt in der Provinz Shandong.
Qingdao hat sich, auch dank des in Maßen vorhandenen politischen Liberalismus, zu einem interessanten Industrie- und Handelsstandort entwickelt und Qingdaos Hafen ist der viertgrößte Chinas.

Soviel zum historischen Exkurs in die Namensgebung und deutsche Geschichte.

Unter der Homepage www.Tsingtao.com stelt an fest, das man sich seit dem 12. Februar im Jahr des Pferdes in China befindet.

Übrigens war die Brauerei, wie man dort nachlesen kann, bereits 1903 von deutschen gegründet worden.

Aus Nostalgie benutzt die Biermarke bis heute die deutsche Schreibweise des Stadtnamens: Tsingtao. In der ehemaligen "Germania-Brauerei" wird heute das Bier hergestellt, gebraut übrigens mit Quellwasser aus dem bis zu 1133 m hohen Laoshan-Gebirge.
Ein Jahrhundert später ist das Feierabendbier der Kolonialherren zum Marktführer auf dem zweitgrößten Biermarkt der Welt geworden. Mit 255 Mio hl Bier spülten die Chinesen 2001 ihre scharfen Nudelsuppen runter, wovon 11 % aus der Tsingtao Brauerei kamen. Heute macht es 90 % des Exports chinesischer Biere in 30 Länder und dort vor allem USA bzw. auch Deutschland weltweit aus.
Beachtlicherweise hat man sich klar gegen ausländische Konkurrenz durchgesetzt. Sowohl Anheuser-Busch (US-Wltmarktführer), wie Foster (Australien), Bass (GB) oder Carlsberg (Dänemark) sind rückläufig im Absatz. Einzig und allein die South African Breweries schreiben in China schwarze Zahlen.

Noch 1996 war zwar Tsingtao die größte Brauerei, hatte aber nur einen Marktanteil von 2 %. Für 120 Mio Dollar schluckte man bis 2001 rund 45 kleine Brauereien. Übrigens wird das Unternehmen auch als Aktie gehandelt und das seit 1993 an der Hongkonger Börse. Im vergangenen Jahr Schloss Tsingtao mit einem Profit von 9,3 Mio Euro ab, ein Pus von 31 %. Der Umsatz stieg um 37 % auf 525 Mio Euro.
Viele der Infos entnahm ich dem China-Sonderheft der WirtschaftsWoche vom 15.09.2003 oder diversen Börsenseiten zur Aktie.

Beim Tsingtao handelt es sich um ein leichtes, trockenes Pils. Das Etikett ist mit vielen Schriftzeichen versehen und farblich ganz auf Fernost abgestimmt, so daß die Verpackung sehr authentisch wirkt. Der erste Schluck bestätigt dann den Eindruck, den das Flaschenoutfit vermittelt hat. Tsingtao schmeckt sehr, sehr fernöstlich. Es erinnert einen irgendwie ein wenig an Sojasoße, der starke Geschmack wird im Abgang zunehmend bitterer. Trotzdem, hat man sich dann an den Geschmack erst einmal gewöhnt, wird das Bier erstaunlich süffig und wohlschmeckend. Wie gesagt zum chinesischen Essen ist es in meinen Augen genau das Richtige.

Außerhalb des Chinesen im Supermarkt bezahlt man um die 1,60 € für Tsingtao (Zutaten: Wasser, Gerstenmalz, Reis, Hopfen) mit einem Inhalt von 330 ml. Der Alkoholgehalt des unter Verwendung von Reis gebrauten Bieres beträgt 4,5 vol. %.
Aber außerhalb des Chinesen es zu trinken, habe ich ehrlich gesagt auch noch nie versucht, so gut schmeckt es halt auch wieder nicht.

Fazit
******
Es ist unbestritten eines der besten Biere Asiens, gebraut nach deutschem Reinheitsgebot und darum immer eine Alternative. Hier in Deutschland trinke ich es nur aus Überzeugung beim Chinesen, ansonsten gibt es halt bessere Biere.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Kaufanreiz:Empfehlung
Geschmack:Geschmack von Tsingtao Beer : 3,0 mittelmäßig
Wirkungsgrad:Wirkungsgrad von Tsingtao Beer : 3,0 mittel
Kultstatus:Kultstatus von Tsingtao Beer : 3,0 mittel
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Kommentare
cosch
cosch, 02.12.2008
schönen abend und einen ganz besonders lieben gruss! - LG von cosch
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Masterfalke77

Tsingtao unglaublich aber gut....

ein Testbericht von 2002-05-08 14:56:56 vom 08.05.2002
Empfehlung: ja
Hallo zusammen !

Heute möchte ich euch einen kleinen Testbericht über das Tsingtao-Bier geben. Wo um alles in der Welt bekommt man ein Tsingtao-Bier her??? Ganz einfach. Beim Chinesen! :-)
Also zumindestens in Tübingen, da gibt es diese Biermarke.
Und natürlich habe ich die mit meinem Kumpel gleich ausprobiert. Und zu unserer großen Überraschung hat das Bier
sehr sehr gut geschmeckt. Auch unsere Befürchtung das das Bier nicht dem deutschen Reinheitsgebot entspricht, hat sich nicht bestätigt. Alles war zu unserer vollsten Zufriedenheit.


Das Bier an sich schmeckt auch nicht anders als Marken wie
Binding Lager, Holsten etc. Wenn es gut gekühlt ist, (und das war es bei diesem Chinesen) dann schmeckt es hervorragend zu jedem Essen, ob chinesisch, thailändisch oder koreanisch.

Ich denke mal das man es sicher nicht in jedem Supermarkt bekommt, aber es ist doch eine feine Sache wenn man sich beim Chinesen nicht nur auf ein ausgezeichnetes Essen, sondern auch noch auf ein sehr gutes und seltenes Bier freuen kann.

Prost!
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:hilfreich
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