Ty der tasmanische Tiger 2 - Die Bumerang-Gang Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Bewertung 2.2 von 5
von 100% aller Autoren empfohlen (2/2).
Bewertungsverteilung:
Bedienung:
gut
Suchtfaktor:
in Maßen
Wird langweilig:
nach wenigen Wochen
Geeignet für Spieler ab:
6 Jahre
Spielanleitung:
gut
Grafik:
mittelmäßig
Sound:
mittelmäßig
Schwierigkeitsgrad:
Einsteiger
Haben Sie das Spiel gespielt?:
ja
Vorteile
Sehr abwechslungsreiche Einsätze, viele unterschiedliche Genre-Elemente, gute Steuerung, große Spielgebiete, knallbunte und flüssige Grafik
spaßige Hüpfaction
Nachteile/Kritik
Grafik allerdings stark angestaubt, 08/15-Musikgedudel, nervig lange Laufwege zwischendurch, Figuren erstaunlich unsympathisch, schwache Geschichte, kein Humor enthalten
nervige Melodien
Flexibler Tiger
ein Testbericht von Yasmeen2007-10-23 00:26:31vom 23.10.2007Empfehlung: ja
Vorteile: Sehr abwechslungsreiche Einsätze, viele unterschiedliche Genre-Elemente, gute Steuerung, große Spielgebiete, knallbunte und flüssige Grafik...Nachteile/Kritik: Grafik allerdings stark angestaubt, 08/15-Musikgedudel, nervig lange Laufwege zwischendurch, Figuren erstaunlich unsympathisch, schwache Geschichte, kein Humor enthalten
Wieder einmal war es soweit: in Form von „Ty 2, Der Tasmanische Tiger“ erschien ein typisch durchschnittliches Jump and Run, welches flächendeckend für alle damals führenden drei Spielkonsolen erschien, demnach Playstation 2, X-Box und Gamecube. Mit den Genre-Größen kann dieses Hüpfabenteuer leider überhaupt nicht mithalten, noch nicht einmal in Ansätzen ist dies zu erkennen. Zwar handelt es sich keineswegs um ein missglücktes Hüpfexperiment und todlangweilig ist es auch nicht, zumindest nur streckenweise, doch fällt mir wirklich nicht fiel ein, wieso man sich für dieses Spiel über alle Maßen begeistern könnte. Erstaunlich im Grunde, dass der Schwierigkeitsgrad nicht äußerst niedrig ausgefallen ist, dies hatte ich eigentlich so erwartet, schließlich haben besonders einfallslose Hüpfspiele oft nur die Jüngeren unter uns als Zielgruppe im Sinn und diese sollen sich natürlich dann nicht allzu oft ärgern, sondern brav Ziemlich leicht ihre Erfolge verbuchen können. Hier bei „Ty 2“ verhält es sich anders, Anfänger haben keine Chance oder zumindest die Meisten von ihnen nicht. So richtig viel falsch gemacht hat Electronic Arts im vorliegenden Fall zwar nicht, allerdings auch nicht besonders viel richtig.
Da wir uns auf dem australischen Kontinent befinden, spielen nicht nur unser in Tasmanien beheimatete Tiger eine Rolle, sondern auch Tiere wie Koala-Bären, Krokodile, Dingos oder Kakadus. Wie es zu befürchten war, ist die Geschichte dieses Abenteuers denkbar langweilig, so dass es sich kaum lohnt, Worte über diese zu verlieren. Jedenfalls ist Oberfiesling Cass (sollte jemand von Euch tatsächlich den ersten Teil hiervon kennen, geht wahrscheinlich ein Lichtlein auf) aus dem Gefängnis leider frisch ausgebrochen und möchte erneut verheerendes Unheil anrichten. Besonders einfallsreich ist es nicht, was sich die Entwickler ausgedacht haben, denn er möchte nichts Anderes als die Weltherrschaft. Na bravo, sehr kreativ. Dabei kann Cass auf unzählige ihm treu ergebene Reptilienarten zurückgreifen, die Angst und Schrecken verbreiten sollen. Und selbstverständlich sind wir als Ty es, die in erster Linie das Zeug dazu haben, dieses schreckliche Vorhaben nicht Wirklichkeit werden zu lassen.
Die Landschaften sind natürlich sehr unterschiedlich, doch da wir ein Naturtalent sind, ist uns kein Gebiet fremd. Ganz gleich, ob glühend heißes Lavagebiet, eiskalte Bergregionen, dichte Wälder, trockene Steppe, finstere Höhle, Strand oder was auch immer, wir sind gut vorbereitet und fühlen uns anscheinend überall zu Hause. Wir klettern unterwegs einen Vulkan herunter, wuseln auf einer Ölplattform umher, eliminieren in der Kanalisation Heerscharen an Krokodilen, fliegen im Helikopter oder steigen aufs Pferd bzw. setzen uns ans Steuer eines Buggys. Sogar in einen großen Kampfmech werden wir einsteigen, um der feindlichen Übermacht dann schnell Saures zu geben. Ständig stellen sich die lästigen Diener des Oberschurken uns in den Weg, die wir entweder im Nahkampf erledigen oder aus sicherer Distanz mit unterschiedlichen Bumerang-Arten den Garaus machen. Das Lasso benutzen wir um Abgründe zu überwinden und ein spezielles Infrarotgerät lässt uns auf einmal zuvor unsichtbare Dinge erkennen. Die Basis für ein abwechslungsreiches Hüpfabenteuer ist somit eigentlich geschaffen.
Das Spiel ist unterteilt in sechzehn Spielabschnitte, die weit über den Erdball verteilt sind und aus mehreren Missionen bestehen. In diesen wird gehüpft, gerast, gekämpft und auch
geschossen, so dass Monotonie eigentlich ein Fremdwort sein sollte. Schön groß ist die gesamte Spielwelt allemal, doch es hapert an einigen Punkten letztlich doch erheblich. So abwechslungsreich die Einsätze auch sein mögen, so enttäuschend ist es doch, dass man nie mit den Charakteren und erst recht mit der Geschichte warm werden kann. Die Identifikation ist in diesem Punkt fast schon beängstigend niedrig. Daran ändern auch die nettgemeinten Dialoge nicht viel, im Gegenteil, sie machen es fast noch schlimmer, denn selten habe ich derart ideenlose Gespräche ohne jeden Witz oder Esprit verfolgen müssen. Sogar die eignen Verbündeten findet man manchmal unsympathisch und ob unser Hauptcharakter jetzt übermäßig interessant sein könnte, darf stark bezweifelt werden. Dies verwundert umso mehr, da man eigentlich davon ausgehen konnte, dass vieles für die junge Zielgruppe auf Niedlichkeit ausgelegt sein würde. Aber nichts da, kalt, blass und manchmal sogar richtig unsympathisch kommen diese rüber. Das ist einfach schlecht.
Nicht gelungen ist außerdem die Übersichtskarte, die ihren Namen wirklich nicht verdient hat. Sehr lange überaus lästige Laufwege von einem Spielareal in das nächste sind regelmäßig die Folge, ein oftmaliges desorientiertes Umherlaufen dämpft die Spielfreude mehr als nur ein wenig. Dort endlich angekommen, erfährt man erst, was für eine Ausrüstung benötigt wird, um die gewünschte Mission angehen zu können. Dies kann bedeuten, dass der ganze Weg wieder zurück gemacht werden muss, um die entsprechende Ausrüstung zu besorgen. Wer ungeduldig ist, dem platzt spätestens im Wiederholungsfall der Kragen. Gekauft wird übrigens mit Edelsteinen, welche insbesondere die besiegten Gegner hinterlassen. Dies in Verbindung mit den profillosen Charakteren sorgt nicht gerade für eine dichte Spielatmosphäre. Schade um die vielen abwechslungsreichen Missionen und auch schade um die gute Steuerung, welche trotz ihrer Vielseitigkeit problemlos zu handhaben und präzise ist.
Das knallbunte Design der Hüpflevel überrascht wohl kaum jemanden von uns, glaube ich. Überraschend und enttäuschend zugleich ist aber, dass wir es mit einer doch schon ziemlich verstaubten Optik zu tun haben. Schwammige Texturen, wohin das Auge schaut und eine zumeist doch zu geringe Auflösung, ein 60-Hertz-Modus fehlt. Die Figuren sind auch nicht gerade sonderlich groß und detailreich gezeichnet, es hätte sich auch gut und gerne um ein altes Playstationspiel handeln können, so offen muss das gesagt werden. Dafür gibt es aber immerhin überhaupt keine dicken Grafikfehler, das Geschehen bleibt stets wunderbar flüssig und hässliche Sachen wie Pop-Ups oder Clipping-Fehler sind mir auch nicht aufgefallen. Ähnlich unspektakulär wie die Grafik sind auch Musik und Soundeffekte ausgefallen, diese sind zwar nicht unpassend gewählt, langweilen aber doch ziemlich schnell. Hauchdünn empfehlen kann ich Euch dieses Jump and Run zwar schon, aber es gibt sehr viele Konkurrenztitel, die wesentlich besser ausgefallen sind und vor allem viel sympathischere Figuren und beeindruckende Grafik vorweisen können. So kommt es, dass dieser zweite Teil des Hüpfspiels rund um den kleinen tasmanischen Tiger eigentlich nur für absolute Hüpfspielfans noch interessant sein könnte und selbst das bezweifle ich ein wenig. Geduldige und nicht sonderlich anspruchsvolle Spieler/innen freuen sich aber über sehr abwechslungsreiche Einsätze in großen Gebieten und eine gelungene Steuerung, womit wir dann aber auch schon die beiden größten Pluspunkte genannt haben. Solltet Ihr Hüpfspiele mögen und dieses hier einfach übersehen haben, braucht Ihr demnach nicht allzu traurig zu sein.
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Unterwegs im Outback
ein Testbericht von daswirdschon2008-06-20 12:08:50vom 20.06.2008Empfehlung: ja
Vorteile: spaßige Hüpfaction...Nachteile/Kritik: nervige Melodien
Mit Ty, dem Tasmanische Tiger, durchstreifen wir das Outback und durchqueren, in typhischer Jump'n Rum Stiel, die 15, im Comic-Look gezeichneten, Level mit Hilfe von, anfangs zwei einfachen - später bis zu 13 Hightech-Bumerangs.
Sämtliche Figuren sind Tiere, alles nett animiert und niedlich gemacht - aber nichts außergewöhnliches, schone bunte Grafik und nicht mehr - geht aber für ein sechs Jahre altes Spiel io. Auch die Hintergrundmusik ist mit der Zeit recht nervig. Die Steuerung recht einfach und stimmig sowie ohne Fingerakrobatik zu bewältigen. Die Story ist durchdacht und stimmig aber ein wenig zu linear.
Schön das hier keine Feuer / oder völlig übertrete Fantasie -waffen zum Einsatz kommen, es stehen nur die, zugegebenermaßen mutierten, Bumerangs zur Verfügung.
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Die Story:
Ty, wurde von einem Rudel Bilbies aufgezogen und lebt in dem Glauben, dass er der einzige überlebende Tasmanische Tiger ist. Als er einen geheimnisvollen Stammesältesten trifft, erfährt er, dass außer ihm doch noch andere Tasmanische Tiger existieren, die aber in einer anderen Welt gefangen sind - der Traumzeit.
Um seine Familie retten zu können muss Ty fünf gestohlene Glücksbringer finden, mit denen sich das Tor zur Traumzeit öffnen lässt, welches sich tief im australischen Outback befindet. Wenn er diese Aufgabe erfolgreich abschließt, kann Ty seine Familie retten. Natürlich beginnt Ty die aufregende und spannende Reise durch den Regenwald, verschneite Berge, verlassene Gegenden. Während dieser Reise trifft er auf viele unterschiedliche Charaktere, die sowohl Freunde als auch Feinde sind.
Bei diesem Abenteuer ist Ty nicht völlig auf sich allein gestellt, einige Kameraden gesellen sich nach und nach hinzu und unterstützen ihn tatkräftig.
Zudem finden sich im Spiel nicht nur Inhalte wie Kämpfe, nein, auch Reiten, Geduldspiele und verschiedene "Mini-Spiele" werden angeboten. - alles unterhaltsam und für Kinder in einem angemessenen Schwierigkeit's-Level gehalten.
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Herstellerangaben:
USK-Einstufung : Freigegeben ohne Altersbeschränkung gem. 14 JuSchG
ASIN: B000071K4J
Erscheinungsdatum: 22. November 2002
Produktbeschreibung des Herstellers:
Hey, Kumpel. Tauche als Ty, der tasmanische Tiger in die unerforschte australische Wildnis ein. Befreie deine Tigerkameraden aus ihrer Gefangenschaft in der Traumzeit. Besiege den launenhaften und bösen Boss Cass, der sich dir, wo es nur geht, in den Weg stellen wird. Hab keine Angst - du besitzt ein ganzes Arsenal von blitzschnellen Bumerangs und flinken Beißern, um seine lästigen Kumpanen auszulöschen. Also los jetzt, mach dich bereit für ein sagenhaftes australisches Abenteuer. FEATURES: - Erforsche mehr als 15 Levels des gefährlichen, australischen Outbacks - Übe dich im werfen von 13 verschiedenen Hightech - Bumerangs, einschließlich des Eisrang, Feuerrang und des kraftvollen Chaosrang - Interagiere mit mehr als 50 unterschiedlichen Freunden und ungehobelten Typen
1-2 von 2 Testberichten über Ty der tasmanische Tiger 2 - Die Bumerang-Gang
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