Onyx Backmeister 8695
Gelegentlich treibt mich, ein ausgesprochener Langschläfer, auch am Sonntagmorgen etwas früher aus dem warmen, weichen Bett als sonst: der Duft von frischgebackenem Frühstücksbrot. Dafür verantwortlich ist nicht meine Familie, sondern mein kleiner Helfer der Backmeister Onyx 8685 von Unold.
1. Anschaffung und Preis
2. Hersteller
3. Technische Daten und Ausstattung
4. Lieferumfang und Geräteansicht
5. Sicherheitsvorschriften/Vor der ersten Inbetriebnahme
6. Im täglichen Gebrauch
7. Pflege und Reinigung
8. Bedienungsanleitung
9. Fazit
1. Anschaffung und Preis
Gekauft habe ich den Brotbackautomat bereits vor ca. 2 Jahren bei HSE für 70,00 Euro. Ich fand das damals ganz schön teuer, aber die Dame hatte mich mit der Vorführung einfach überzeugt (im Gegensatz zu meinem Mann).
Vor kurzem habe ich ihn im Media-Markt für 65,00 Euro gesehen und bin ganz stolz, dann habe ich nicht zuviel bezahlt.
Der Brotbackautomat kam dann wie beim Versandhandel üblich als Paket. In diesem befand sich in einem nochmaligen, diesmal buntbedruckten Karton der Automat.
Später erfuhr ich, dass das Gerät Testsieger bei einem Test der Stiftung Warentest war, was meine Wahl demzufolge, weil später, nicht beeinflusste.
• EAN-Nr.: 4011689 869501
• Inhalt: 750-1000 g Brotgewicht.
• 600 W, 230 V~, 50 Hz
• Größe: 38,0 cm x 29,5 cm x 29,5 cm
• Gewicht: 4,9kg
• Innenmaß der Backform: 14,5 cm x 14,3 cm x 14,5 cm
• Gerätezuleitung 100 cm lang fest montiert
• Bedienungsfreundliches Display mit LCD-Anzeige und Soft-Touch-Bedienelemente
• 12 gespeicherte Programme + 1 Eigenprogramm
• Wahltaste für Brotgewicht von 1000-1300 g
• Zeitwahltaste, bis zu 13 Std. vorprogrammierbar
• Wahltaste für 3 einstellbare Bräunungsgrade
• Automatische Warmhaltefunktion
• Zahnriemen-Antrieb
• Großes Sichtfenster
4. Lieferumfang und Geräteansicht
Gerät mit abnehmbarem Deckel
Kneter
Messbecher
Hakenspieß zum Entfernen des Kneters
Messlöffel
Antihaftbeschichtete Backform (Quantanium-Beschichtung)
Bedienungsanleitung mit Rezepten
Das Gerät ist ein leicht viereckiger Kasten schön gefällig abgerundet ohne scharfe Ecken und Kanten. Es steht auf vier kleinen schwarzen Füßen; Deckel, Bedienfeld und Unterteil sind aus schwarzem Kunststoff, der Mittelteil gefällt in seidenmatten Edelstahl. Im Deckel befindet sich ein Sichtfenster und neben dem Deckel befinden sich die Bedienelemente mit Display – alles groß und bedienfreundlich sowie übersichtlich angeordnet und zusätzlich gut beschriftet.
Display und Bedienelemente
Das viereckig, schwarz umrahmte Display zeigt die vorgenommenen Einstellungen an sowie die verbleibende Zeit und die jeweilige Zubereitungsphase (in Englisch). Darunter finden sich 6 große, sehr benutzungsfreundliche Bedientasten mit unterschiedlichen Funktionen, deren Betätigung durch ein Pieps-Ton bestätigt wird.
1. Abschnitt: zur Wahl des zu verändernden Programmabschnittes im Eigenprogramm
2. Kruste: zur Einstellung des Bräunungsgrades, wird im Display durch einen Pfeil angezeigt
3. Zeit: zur Eingabe der Zeitvorprogrammierung in Schritten von 10 Minuten sowie zur Anpassung der Zeit im Eigenprogramm
4. Stufe: zur Einstellung des Brotgewichtes wird im Display durch einen Pfeil angezeigt
5. Start/Stop: zum Starten und Abbrechen des Programmablaufs
6. Menü: zur Auswahl des gewünschten Programms
Der Ein- und Ausschalter befindet sich an der unteren rechten Seite des Gehäuses.
5. Sicherheitsvorschriften/Vor der ersten Inbetriebnahme
Hier gelten die allgemeinen Vorschriften im Umgang mit elektrischen Geräten nur soviel: man sollte Topflappen verwenden, da Teile des Gerätes eventuell sehr heiß sind, der Automat sollte sicher und standfest aufgestellt werden, da durch das Kneten schweren Teiges eventuell Bewegung in die Sache kommt und niemals größere Mengen einfüllen, als angegeben wurden.
Falls während des Betriebes
der Strom ausfällt, startet das Gerät automatisch wieder. Dauert der Ausfall weniger als 2 Minuten setzt er an der unterbrochenen Stelle fort. Dauert der Stromfall länger muss man neu starten und ggf mit Verlusten rechnen.
Der Deckel sollte während des Programms nur in der dazu angezeigten Phase geöffnet werden um noch Zutaten hinzuzufügen. Öffnet man ihn während der Aufgeh- der Backphase, fällt der Teig eventuell in sich zusammen.
Ist die Temperatur für ein neues Programm noch zu hoch, zeigt der Automat das im Display an.
Vor dem ersten Gebrauch spült man mit warmen Wasser und etwas Spüli die Backform und den Kneter aus.
Als erstes wird die Antihaftbeschichtete Backform eingesetzt und im Uhrzeigersinn gedreht, bis sie einrastet. Bevor man den Kneter auf den mittig vorhandenen Stift setzt sollte man ihn auch von innen einfetten, damit kein Teig kleben bleibt. Empfohlen wird Margarine, ich nehme meist Öl, da es besser rein läuft. Danach wird der kleine schwarze Kneter aus sehr robustem Kunststoff auf die Antriebswelle aufgesetzt. Zum Schluß betätigt man den seitlichen Ein- und Ausschalter und schon ist das Gerät betriebsbereit.
6. Im täglichen Gebrauch
Hat man die Zutaten in der entsprechenden Reihenfolge oder die fertige Backmischung eingefüllt (arbeitet man mit der Zeitvorwahl sollte die Hefe noch nicht mit der Flüssigkeit in Berührung kommen!),
wählt man den entsprechenden Programmablauf mittels Menütaste. Zur Verfügung stehen 12 Programme sowie das Eigenprogramm, sie sind in Zahlen verschlüsselt und auch in Kurzform direkt auf dem Gerät aufgedruckt. Die entsprechende Wahl wird im Display angezeigt mit der dazugehörigen Zeitangabe.
• Basis: für Weiß- und Mischbrot – das Standardprogramm 2:53 oder 3:00 Stunden
• Weißbrot: für besonders lockere Weißbrote mit längerer Gehzeit - 3:40 oder 3:50 Stunden
• Vollkorn: für Vollkornbrote – 3:32 oder 3:40 Stunden
• Schnell: zur schnelleren Zubereitung von Weiß- und Mischbrot – 1:40 Stunden
• Hefekuchen: für die Zubereitung von süßem Hefeteig – 2:50 oder 2:55 Stunden
• Ultra-Schnell I: für alle Rezepte der Stufe I, die in den Programmen Basis, Weißbrot, Schnell oder Toastbrot gebacken werden. Der Teig geht wesentlich kürzer und die Brote sind kompakter und weniger locker. - 0:58 Stunden
• Ultra-Schnell II: für alle Rezepte der Stufe II, die in den Programmen Basis, Weißbrot, Schnell oder Toastbrot gebacken werden. Der Teig geht wesentlich kürzer und die Brote sind kompakter und weniger locker. - 0:58 Stunden
• Teig: Zur Herstellung von Teig ohne Backfunktion – 1:30 Stunden
• Konfitüre: zum Kochen von Konfitüre und Marmelade (für dieses Programm sollte besser eine zweite Backform angeschafft werden) – 1:20 Stunden
• Backpulver: für Gebäck, das mit Backpulver gebacken wird z. B. Rührkuchen – 2:50 Stunden
• Toastbrot: zur Herstellung von Toastbrot bzw. etwas fester gebackenem Weißbrot – 2:55 oder 3:00 Stunden
• Backen: zum Backen von separat hergestellten Hefe- oder Rührteigen (nicht für Mürbe- oder Brandteig) – 1:00 Stunde
• Eigenprogramm: zur individuellen Programmierung eines Programmablaufs nach den eigenen Vorstellungen
Als nächstes ist in den Programmen Basis, Weißbrot, Vollkorn, Toastbrot und Hefekuchen die Stufe festzulegen. Das geschieht mit leichtem Druck auf die oben erläuterte, entsprechende Taste und wird im Display durch einen kleinen Pfeil angezeigt.. Stufe I (die kürzere Zeit) ist für ein kleineres Brotgewicht von ca. 500-750 Gramm gedacht, Stufe II für ein größeres Brotgewicht von ca. 750-1000 Gramm.
Mit der Taste Kruste wählt man abschließend den Bräunungsgrad Hell, Mittel oder Dunkel für die Programme Basis, Weißbrot, Vollkorn, Toastbrot. Auch diese Wahl wird im Display durch einen kleinen Pfeil bestätigt.
Schließlich könnte man noch per Zeittaste einfach auf Knopfdruck den Vorgang entsprechend den eigenen Wünschen bis zu 13 Stunden verzögern.
Ist alles eingefüllt und eingestellt, startet man das Abenteuer Brotbacken einfach mittels Druck auf die Start-Taste. Jetzt ist eine Korrektur nicht mehr möglich, man könnte nur noch das Programm ganz abbrechen.
Der Backmeister beginnt seine Arbeit und mischt und knetet den Teig in unterschiedlichen Phasen, je nach Programm mit Pause und ohne, mit Heizung und ohne und unterschiedlich lang. Dazwischen gibt es Ruhepausen, in denen der Teig gehen kann. Bei de Standardprogrammen hat man vor dem 2. Kneten die Möglichkeit (angezeigt durch ein mehrmaliges Piepsen) weitere Zutaten wie Sonnenblumenkerne, Leinsamen, Sesamkörner, Kürbiskerne oder auch Möhren, Paprika, Äpfel, Nüsse und vieles andere hinzuzufügen. Diese werden dann nicht ganz so stark durch das Kneten zerkleinert, als hätte man sie schn von Anfang an dabei.
Nachdem letzten Kneten erzeugt der Backmeister selbständig die optimale Temperatur zum abschließenden Gehen des Teiges genauso wie die erforderliche Backtemperatur und Backzeit. Man muss sich um nichts kümmern.
Ist der Backvorgang abgeschlossen, ertönt ein mehrmaliger Piepston. Jetzt könnte man das frische Brot bereits entnehmen. Tut man das nicht, beginnt eine 1stündige Warmhaltephase. Erst danach schaltet sich das Gerät ab.
Um das Objekt der Begierde dem fleißigen Automat zu entnehmen, sollte man mittels Topflappen den Behälter gegen den Uhrzeigersinn drehen und die Backform entfernen. Stellt man diese auf den Kopf, ich tue das auf ein frisches Tuch, sollte das Brot herauspurzeln, notfalls etwas klopfen und schütteln. Sofern der Kneter im Brot stecken bleibt (ist meist der Fall), entfernt man ihn zahnschonender Weis mit dem dazugehörigen Hakenspieß. Leider bleibt an seiner Stelle ein Loch zurück.
Um dieses Loch möglichst klein zu halten, kann man mit bemehlten Fingern den Kneter entnehmen, bevor der Teig das letzte Mal aufgeht.
7. Pflege und Reinigung
Nach dem Gebrauch sollte man das Gerät ein halbe Stunde auskühlen lassen. Die Backform wird einfach mit Wasser und Spülmittel gereinigt, das geht relativ leicht, da sie ja beschichtet ist. Notfalls kann man sie auch 30 Minuten einweichen. Eine längere Einweichzeit schadet mehr als sie nützt. Um die Beschichtung nicht zu beschädigen sollten keine aggressiven Reiniger, Kratzschwämme der spitze Gegenstände benutzt werden.
Etwas schwierig ist die Reinigung des Kneters. Mein Tipp: versuchen sofort zu reinigen oder auch einweichen und mit einer kleinen, schmalen Flaschenbürste säubern.
Das Gerät selber innen wie außen wischt man nur mit einem feuchten Tuch ab. Vorteilhaft hierbei: der abnehmbare Deckel.
Zum Aufbewahren achtet man auf Trockenheit und Abkühlen, setzt das Gerät wieder zusammen und lagert es mit geschlossenem Deckel.
8. Bedienungsanleitung
Ausnahmsweise verdient diese hier besondere Beachtung. Sie hat 134 Seiten, davon 40 in Deutsch, der Rest in Englisch, Französisch und Holländisch.
Sie ist logisch aufgebaut, leicht verständlich und gut bebildert. Neben ausführlichen Angaben zum Gerät und zu den einzelnen Programmen finden sich hier ausführliche Hinweise zur Fehleranalyse am Gerät selber und zu Problemen beim und mit dem Backergebnis. Natürlich wird das Eigenprogramm ausführlich erläutert genauso wie das Marmelade kochen mit Hilfe des Backmeisters.
So ganz nebenbei erfährt der willige Leser auch vielerlei zusätzliche Informationen zu den einzelnen Mehlsorten, zum Kleber im Mehl, zur besseren Verträglichkeit und auch zur Abhängigkeit des Backergebnisses vom Wetter (bei warmem Wetter geht die Hefe schneller…) usw.
Außerdem enthält die Bedienungsanleitung auf 17 Seiten verschiedene Rezepte wie klassische Brotrezepte, Vollkornbrote, allerlei Leckeres aus der Backstube, Brote aus Backmischungen, Brote für Allergiker, Kuchen-Rezepte und Teigzubereitungen.
2 kurze Beispiele, die ansatzweise die Vielfalt und Kreativität verdeutlichen sollen:
Gewürz-Brot (Für Stufe II 770g)
200ml Wasser oder Milch
½ Pckg. Trockensauerteig
300g Mehl Typ 1150
200g Mehl Typ 1050
1 TL Salz
1 TL Zucker
½ TL Koriander
½ TL Fenchel
½ TL Anis
1 Pckg. Trockenhefe
Programm: Basis
Feigen-Walnussbrot (Für Stufe II 900g)
350 ml Wasser
260g Weizenmehl Typ 1050
400g Roggenmehl
1 TL Salz
50g Kranzfeigen
50g gehackte Walnusskerne
1 ½ TL Honig
¾ Pckg. Trockensauerteig
¾ Pckg. Trockenhefe
Programm: Basis
Alle Rezepte sind einfach und kurz und auch für den Laien einfach nachzuvollziehen und einfach lecker!!!!
9. Fazit
Dieses Gerät verdient wirklich die Bezeichnung Automat. Es ist unglaublich vielseitig, bedienfreundlich und leicht zu reinigen. Und dabei sieht es auch noch gut aus.
In der ersten Zeit habe ich mehrmals in der Woche damit Brot gebacken und wir verspeisten es frisch noch am selben Abend. Ich habe das auch schon früher, aber dann nur am Wochenende, da die Geschichte doch eher langwierig und aufwendig war. Gebacken wurde dann im Backofen.
Hier geht es viel einfacher: alles rein, Deckel zu – fertig. Durchschnittlich dauert ein Backvorgang 3 Stunden. Ich habe keine sehr guten Erfahrungen mit den Ultra-Schnell-Programmen gemacht. Sollte die Zeit wirklich mal knapp werden, benutze ich höchstens die Stufe schnell. Der Stromverbrauch ist natürlich höher als bei der Backmethode im Herd, weil das Gerät ja viel länger läuft, allerdings frisst es auch nicht ganz soviel wie der große Backofen.
Mittlerweile benutze ich wieder hauptsächlich Backmischungen, die sind preiswert und gut, und ich variiere sie durch zusätzliche Zugaben. Dabei sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt: angefangen mit Knoblauch oder Curry, Möhren und Äpfeln, getrocknete Tomaten und/oder Oliven, getrocknete Pilze, Nüsse, Körner und Kerne, Bier, Joghurt, Buttermilch, Sauerrahm… Am besten hat mit ein Vollkornbrot mit frischer, kleingewürfelter Paprika und Schinkenwürfeln geschmeckt. Da brauche ich dann nur noch Margarine drauf – frisch und warm und lecker.
Allerdings kann man bei Backmischungen, die die Hefe gleich mit drin haben, die Zeitvorwahl nur in einem begrenzten Rahmen nutzen. Meiner Erfahrung nach sind 2-3 Stunden bei Einsatz von kaltem Wasser kein Problem, länger lieber nicht.
Natürlich kann man auch mit den verschiedenen Mehlsorten experimentieren, mal ein Hirse-, Dinkel- oder Haferbrot backen. Dafür muss man dann aber gezielt einkaufen und meiner Erfahrung nach wird das teurer als günstige Backmischungen z. B. von Aurora vom Kaufland (ich glaube 0,49 Euro). Ich persönlich bin lieber kreativ und schau, was der Kühlschrank und die Küche hergibt.
Das Eigenprogramm benötigte ich noch nicht, da die vorhandenen Programme meiner Meinung nach alles abdecken. Ebenso wenig nutze ich das Programm zum Konfitüre kochen, das mache ich lieber ganz klassisch im Topf (Stromsparender!). Dagegen sehr gern nutze ich die Funktion zum Teig kneten. Ob Brötchenteig oder Pizzateig, ehe ich alle klassischen Utensilien zusammen habe und mir den entsprechenden Ort zum Gehenlassen gesucht habe, nutze ich lieber die Einfachheit des Backmeisters.
Messlöffel und Messbecher haben eine sehr feine Maßeinteilung für genaues Abmessen auch ohne Waage.
Das Gerät macht nur mäßig Lärm, der 10malige Piepston stört etwas, gerade wenn man per Zeitvorwahl nachts bäckt. Der Geruch, der früh durchs Haus zieht, entschädigt aber für so manches.
Der Backmeister steht gut und sicher und bewegt sich kaum vom Fleck. Ich selber empfinde die Teile des Gerätes als warm, aber nicht heiß. Der Deckel öffnet und schließt sehr leichtgängig, die Tasten sind groß genug und leicht zu bedienen.
Das Einsetzen und Entfernen der Backform stellt keine große Hürde da und auch die Reinigung ist kinderleicht; nur der Kneter ist etwas knifflig, aber je besser man ihn vorher eingefettet hat, je weniger bleibt hängen.
Gewöhnungsbedürftig ist die Form des Brotes, erinnert an ein zu klein geratenes viereckiges Kastenbrot. Die Laibform ist nicht möglich. Außerdem bleibt ein Loch vom Kneter, das sollte man beim Aufschneiden berücksichtigen.
Nachträglich einzufüllende Zutaten müssen besonders vorsichtig und umsichtig eingefüllt werden. Durch den relativ großen Spalt zwischen Backform und Behälter besteht die Gefahr, dass etwas daneben fällt und auf dem Heizelement landet.
Sehr empfehlenswert ist der Rezeptteil der sonst auch sehr nützlichen Bedienungsanleitung. Hier findet man Auswahl, Anregung und Gelingarantie, ohne zusätzliche Ausgabe für ein Kochbuch.
Der Vollständigkeit möchte ich noch hinzufügen, dass meine letzten Brote zu fest, zu kompakt waren, wahrscheinlich nicht richtig aufgegangen sind. Den Grund suche ich aber weniger beim Gerät, da es ja lange ohne Probleme gearbeitet hat, sondern eher bei mir und meiner überschwänglichen Kreativität.
Alles in allem: der Backmeister ist nicht gerade billig, aber sein Geld wert. Darum bekommt er volle Punktzahl und eine Kaufempfehlung von mir.
Dieser Bericht erscheint auch bei Ciao und Preisvergleich!
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¹ Alle Preisangaben inkl. MwSt. und ggf. zzgl. Versand. Zwischenzeitl. Änderung der Preise, Lieferzeiten & Lieferkosten sind in Einzelfällen möglich. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr.
Kein Unhold,dieser unold
ein Testbericht von quacky2011-03-06 22:10:53vom 06.03.2011Empfehlung: ja
Vorteile: alles...Nachteile/Kritik: nichts
Hallo liebe Yopi Gemeinde,Heute möcht ich einmal anfangen Euch unsere Küchengerät zu beschreiben.Falls
ich es mal vergessen sollte die Farbe aller Küchengeräte ist entweder silber /ich meine natürlich edelstahl) oder blau..Sowie wir bei den Badartikeln den Carrera-Produkten Treu geblieben sind ist in der Küche alles blau oder eben silber
Hersteller
Unhold KG
Mannheimer Straße 4
68766 Hockenheim
Lieferumfang
Gerät
Knethacken
Hakenentferungsh ilfe
Messlöffel
Backform
Bedienungsanleiung/Rezept e
Besonderheiten
12 gespeicherte Programme und 1 Eigenprogramm!!
Automatische Warmhaltstufe
Extra großes Sichtfenster
Bedienungsfreundliches Display
LED Anzeige und Soft Touch Bedienelemente
Wahltaste für 2 verschienden Brotgewichte
3 verschiendene Bräunungsgrade wählbarzeitwahltasten bis zu 13 Stunden vorprogrammierbar
Kabellänge;ca.1m
Gewicht
ca.7 kg
Hier stehen 12 Backprogramme zur Auswahl
1.Weiß oder Mischbrot(Basisprogramm ,wird am häufigsten verwendet)=ca.3:00 h
2.Weißbrot besonders locker=ca.3;50 h
3.Vollkornbrot =ca 3;40 h
4.Turboproramm(wenn schnell gehen soll bei Misch oder Weißbrot)= ca.1:40 h
5.Hefekuchen= ca.2;55 h
6.Ultra Turbotaste1= ca.1,00 h
7.Ultra Turbotaste 2=ca.1,00 h
8.zur Teigherstellung= ca 1;30 h
9.Konfitüre=ca.1:20 h
10.Gebäckprogramm (für gebäck mit Backpulver) ca.2;50 h
11.Backen von Rührteig =ca.1;00 h
12.individuelles Eigenprogramm
weitere Tasten des Gerätes:
1.Zum anderen und eingeben Eigenprogramm
2.Bräunungsgard der Kruste einstellen
3.Zeitschaltuhr
4.Brotgewichts einstellung
5.Start /Stop
6.Menü
Das Design wurde ich als schlicht und edel bezeichnen.Die Bedienung ist kinderleicht und auf dem Display ist alles gut zu lesen.Wenn man 2 Brote hintereinander backen will,sollte man das Gerät erst eine halbe Stunde abkühlen lassen ,denn vorher Startet das programm sonst nicht.Einfach Brotbackmischung einfüllen,dann Wasser draufgeben,Programm und Bräunungsgrad wählen ,Start drücken fertig.
Die Reinigung ist auch ganz einfach,backform herausnehmen,ausspülen fertig.Falls der Knethacken mal im Brot bleibt(was leider auch öfter mal vorkommt) ,kann man den Knethacken mittels des im Lieferumfang mitgelieferten Hackens entfernen.Wenn man das ein oder 2 mal gemacht hat hat man den Dreh schnell raus.Das Brot löst sich auch gut aus der Backform,oft ist gar kein Ausspülen nötig,da die Backform antihaft beschichtet ist.Meist reicht ein Auswischen mit einem feuchten Tuch.Der Brotbackautomat gibt mehrmals Pieptöne von sich,Zum Beispiel zwischen den Back und Knetprogrammen.So das man dann noch Zutaten(sonnenblumenkerne ect)hinzufügen kann.
Wenn das Brot fertig gebacken ist,ertönt dann mehrmals hintereinander ein Piepton.
Sollte man dann das Brot nicht gleich herausnehmen startet automatisch das 1 stündige Wärmhalteprogramm.Danach schaltet sich das Gerät automatisch ab.
Wenn man nun das Brot entnehmen will,den Brotbackautomaten öffnen ,Backform im Uhrzeigersinn drehen,Backform herausnehmen ,auf den Kopf stellen und Brot mit sanfter Gewalt herausschütteln.
Während des Backens und Knetens ist das Gerät eigentlich nicht sehr laut.
Ich hoffe mein Bericht war für Euch sehr informativ und falls Ihr mal eien Brotbackautomaten braucht(jetzt habe ich beim Schreibe auch gleich Hunger gekriegt,bei dem Gedanken daran ,wie lecker es in der ganzen Wohnung duftet,wenn das Brot fertig ist),vielleicht wird es ja auch ein Unold
vielen dank fürs Lesen und bewerten
LG Quacky
Diese Bericjt würde von mir auch auf Dooyoo und Ciao veröffentlicht
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ein Testbericht von timmey2011-02-13 20:58:40vom 13.02.2011Empfehlung: ja
//ALLGEMEIN//
Ich bin kein Backer, also kein Brotbacker. Ich muss auch gestehen, dass ich noch nie selbst Brot bug und das zum ersten Mal in diesem Bortbackautomaten von Unold machte. Der Typ ist der 8695.
Ich muss auch zugeben, dass ich keine richtige Lust hatte, mir beim Teig Mühe zu geben und deshalb habe ich auch eine Backmischung verwendet, also eine Brotbackmischung.
//PREIS//
Der Preis für den Backautomaten betrug etwa 60 Euro. Unold ist in meinen Augen eher einer der Billigherteller vn Elektroware, aber das heißt ja nichts richtig Schlechtes. Manchmal reicht das ja
auch aus und mir war klar, dass ich das nur mal testen wollen würde. Würde es nicht klappt, würde ich wenigstens keinen so großen Ärger haben, als ich ihn hätte, hätte ich mir ein Gerät für 250 Euro angeschafft.
Der Preis war im Rahmen für einen Versuch.
//BEDIENUNG//
Anschließen muss man hier eigentlich nichts. Der Brotbackautomat ist so, wie er verpackt ist, eigentlich auch schon einsetzbereit. Es ist eine gute Bedienungsanleitung erhalten, die man auch wirklich nutzen kann. Man verstehe alles, was dort drinnen steht und kommt damit sehr gut klar.
Also: Keine abgehakten Sätze und komischen Zeichnungen, die keiner versteht.
Das Teil muss an den Strom angeschlossen werden.
Und dann gilt es natürlich, einen Teig herzustellen. Wie gesagt, ich war etwas bequem und nahm eine Backmischung. Hat man die dann zubereitet, kommt sie in die Form, denn das ist ja das Besondere am Backautomaten, dass die Brotform immerhin schon einmal feststeht. Dort wird der Teig eingefüllt (ich habe kein Vergleichmöglichkeit und kann nicht recht beschreiben wie RICHTIGER Brotteig aussieht, aber meiner war sehr zäh, vergleichbar mit Spätzleteig)
Keine Ahnung, ob das so sein muss. Ich gebe mal lieber keine Tipps, weil ich echt Anfänger bin.
Das Brot backt dann wie von selbst. Der Automat hat ein rotes Licht außen, woran man erkennt, wann es fertigt ist. Die Zeitschaltuhr tut ihr Übrigens und alles kann programmiert werden. Bei meinem Teig stand noch dabei wie lange das Backen muss etc. aber ich hab gesehen, dass es bei chefkoch. de auch gute Brotrezepte gibt. Daran würde ich mich bezüglich der Backzeit dann auch halten.
//ERGEBNIS//
Das Brot muss nun aus der Form, aber dazu muss man diese erst etwas auskühlen lassen. Danach dann einfach umkippen, so wie bei einem Kastenkuchen.
Herauskommen sollte das perfekte Brot.
Ich konnte es erst beurteilen, nachdem es ausgekühlt und ein paar Stunden alt war. Schlecht war es nicht. Aber wirklich nicht so bombig, das sich Lust hätte, das nochmal zu machen.
Wie ich schon schrieb: Es fehlt mir selbst der Vergleich: Wie kann es in anderen Bortbackautomaten werden? Hab ich den falschen Teig?
Insgesamt war das Ergebnis gut. Das Brot essbar, aber keine Besonderheit. Es war nicht so der Knaller, dass es sich gelohnt hätte. Kostet ja auch nicht gerade sehr wenig Strom und ein gutes, kleines Brot gibt es beim Bäcker auch für wenig Geld.
Für mich selbst hab ich beschlossen, dass sich das nicht so recht lohnt. Der Aufwand, die Zutaten und der Strom ist es mir selbst nicht wert, das nochmal zu machen.
Aber ich hab es dennoch hin und wieder im Einsatz, wenn ich Gäste einlade. Dann backe ich gerne selbst das Brot und bin ein bisschen stolz, aber es ist, wie gesagt, nicht der Oberknaller.
//FAZIT//
Der Backautomat ist gut für seinen günstigen Preis. Dass das Brot nicht so toll ist, liegt vermutlich an meinem Teig oder einfach an meinem persönlichen Geschmack und daran, dass ich gern so Bauernbrot mag, was recht dunkel ist und eine harte Kruste hat.
Aber daran ist der Automat ja nicht Schuld.
Dieser Bericht erschien auch schon bei dooyoo.
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ein Testbericht von coral_blush2008-06-17 07:54:36vom 17.06.2008Empfehlung: ja
Vorteile: vielseitig - leichte Bedienung - zuverlässig - schönes Design
Nachteile: keine
Hallo ,
nachdem ich mich über mehrere Bäckereien in der Umgebung geärgert habe weil Brot und Brötchen der selben Sorte immer unterschiedliche Konsistens und auch Geschmack hatten . Mir kam der Verdacht das immer das Mehl oder auch andere Zutaten verwendet wurden die es gerade günstig so auf dem Grosshandelsmarkt gibt .
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Deshalb habe ich mich dazu entschlossen den größten Teil der von uns gebrauchten Backwaren selbst herzustellen und dazu mußte ein Brotbackautomat her .
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Der Unhold
8695 wurde angeschafft wegen seines Designs und weil er viel kann z. B. auch Marmelade zubereiten .Ich bin absolut begeistert von diesem Gerät er läßt sich einfach bedienen ,macht wenig Lärm, interigiert sich optisch gut in der Küche .Und das beste ist er macht alles ganz alleine von den Knetzeiten , Zeiten die er braucht damit Hefe gut aufgeht ,er ist kinderleicht programierbar so das er nachts backt und morgens hat man frisches Brot .Es ist bisher alles gelungen was ich gebacken habe tolle Rezepte stehen auch in der Gebrauchsanweisung die auch wirklich sehr gut schmecken .
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Vom Vollkornbrot bis zum Toastbrot kann man alles herstellen und es gelingt auch ohne große Backerfahrung .Schön ist auch das man nach belieben die Kruste von hell bis dunkel einstellen kann .Ich verwende nur gutes Mehl und bezahle dafür lieber ein paar Cent mehr aber mein Brot schmeckt jetzt auch so wie ich es als Kind kennengelernt wenn es auch der Bäckerei kam .
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Noch ein Tipp:Immer nachschauen ob der Knethacken aus dem fertigen Brot raus ist ,sonst hat man ihn in der Brotschneidemaschine (ist mir einmal passiert) aber beide Geräte haben es gut überstanden und funktionieren auch noch .
Fazit: kann ich nur empfehlen ,günstiger ist es auch und mit Sicherheit gesünder
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