- sehr unübersichtlich
- jeder spieler muss einzelnd freigeschaltet werden, wob im Multiplayer anfangs Balance-probleme entstehen
kein Xbox Live Support, langzeitmotivation fehlt
Deftige Übersichtsprobleme, triste Spielatmosphäre, anspruchslos da keinerlei Spieltaktik, Passspiel eher zufällig, erschreckend undynamisches Gameplay
Deathrow - Future Sports
ein Testbericht von gallusmc2003-04-07 00:22:06vom 07.04.2003Empfehlung: ja
Vorteile: + geile Grafik
+ Dolby 5.1 Surround
+ gutes Gameplay
+ an die 100 Charaktere...Nachteile/Kritik: - sehr unübersichtlich
- jeder spieler muss einzelnd freigeschaltet werden, wob im Multiplayer anfangs Balance-probleme entstehen
Herzlich Willkommen bei Deathrow, einer der härtesten und brutalsten Sportarten der Zukunft...
...diese Spektakel bietet sich mit Deathrow auf der Xbox, wozu ich ein paar kurze aber hoffentlich hilfreiche Worte loswerden will.
Das Prinzip: Zwei Teams (a 4 Spieler) versuchen eine Energie-Disc in den gegnerischen Ring zu befördern. Dabei sind heise Kombinationen, harte Würfe und sanfte Pässe der Weg zum Erfolg. Unterstützt wird dies natürlich von der Möglichkeit die Gegner einfach umzuhauen und ihnen die Energie zu nehmen.
Jeder Spieler hat am Anfang 3-5 Leben, wobei er mit jedem Injury ein Leben abgezogen kriegt, was auch Einfluss auf das Gameplay hat.
Man startetmit 4 Teams mit jeweils 4 Spielern, was sich durch Erfolge im Karrieremodus natürlich deutlich ausbauen lässt auf bis zu 100 Spielcharaktere die einem somit am Ende zur Verfügung stehen werden.
Das Spiel ist schon nach kurzer Zeit leicht zu beherrschen und bringtaufjedenfall viel Spaß, vrallem wenn man das Genre bevorzugt.
Ein großes Minus ist die fehlende Übersichtlichkeit durch die nur 2 auswählbaren, nicht unbedingt klug gewählten, Kameraperspektiven was sich aber verschmerzen lässt.
Natürlich gibts das ganze in feinstem Dolby-Surround und bester Grafik..
...alles in allem ein sehr gelungener Titel
P.S. Das Preis/Leistungsverhältnis ist leider wie bei XBox-Titeln üblich nicht angemessen da 60€ einfach kaum ein Game rechtfertigen.
ein Testbericht von zerokewl2007-05-31 20:25:21vom 31.05.2007Empfehlung: ja
Vorteile: Innovativ, viel Spaß im Multiplayer mit Freunden, exklusiv für XBOX...Nachteile/Kritik: kein Xbox Live Support, langzeitmotivation fehlt
Es gibt immer noch eine Vielzahl an Xboxspielen die unglaublich viel Spaß machen - Deathrow gehört dazu! Trotz der neuen Xbox 360 schließe ich oft noch meine ältere Xbox an, wenn meine Freunde da sind. Deathrow ist das Partyspiel schlechthin,denn es vereint Eigenschaften von Sport- und Prügelspielen.
Das Kampf- und Wurfsystem ist perfekt umgesetzt. So kann man, wenn man die Scheibe besitzt mit den Spieltasten Passen,Werfen usw. und wenn man die Scheibe nicht mehr hat, kann man mit den gleichen Tasten Schlagen, Treten usw.
Im Jahr 2197 wird eine neue Sportart erfunden die sich "Blitz" nennt. Ziel ist es eine Scheibe in das gegnerische Tor zu befördern. Es gibt keine Regeln, so kann man entweder taktisch und klug punkten oder mit seinen Prügelskills, die man davor bei Kampfspielen gesammelt hat, die Scheibe ins Tor befördern.
Wer Speedball kennt und mag wird Deathrow lieben :)
Das Spiel hat eine relativ leichte Steuerung die man innerhalb weniger Minuten erlernt hat. Dazu gibt es ein Tutorial welches einem am Anfang alles erklärt.
Im Singleplayer gibt es einen Karrieremodus, in dem man eine Mannschaft seiner Wahl bis zum Finalspiel eines Turnieres begleitet. Außerdem können normale Einzelmatches ausgetragen werden. Im Multiplayer entfaltet Deathrow seine wahren Stärken, denn es macht unheimlich viel Spaß gegen seine Freunde anzutreten. Wenn man es schafft sich mit 8 Mann zu treffen und per System-Link ein richtiges Match, bei welchem jeder einen Spieler steuert, auszutragen überkommt einen ein richtiges Suchtgefühl. Auf meiner letzten Lanparty war dieses Spiel einfach der Knüller ! Die Grafik sieht auf meinem 32" LCD richtig gut aus.
Das Spiel bietet:
- Zwei Modi: Sport- und Hardcoremodus unterscheiden sich im Austragungsort. Bei dem Ersten kämpft man in einer richtigen Arena die einem normalen Spielfeld ähnelt. Bei dem Letzteren handelt es sich um einen Raum mit Rampen und Hindernisen wo man sich schön aufs "Kloppen" konzentrieren kann :)
- Über 140 Kampf- und Specialmoves und 32 Kampfarenen.
- Singleplayer und Multiplayer
ein Testbericht von sinfortuna2006-11-08 08:27:58vom 08.11.2006Empfehlung: nein
Vorteile: Motivierendes Spielprinzip, Meisterschaftsmodus, Multiplayermöglichkeiten
...Nachteile/Kritik: Deftige Übersichtsprobleme, triste Spielatmosphäre, anspruchslos da keinerlei Spieltaktik, Passspiel eher zufällig, erschreckend undynamisches Gameplay
Dass es im Fall von „Deathrow“ nicht gerade zimperlich zugeht, verrät uns allein schon der Name, schätze ich. Ob wir dieses exklusiv für die Microsoft X-Box erschienene Videogame denn nun als Actionspektakel oder Sportspiel bezeichnen wollen, überlasse ich Euch, wenn ich auch persönlich eher zu letzterer Variante tendiere. Wem von Euch jedenfalls der Name „Speedball“ etwas sagt, wird sich blitzschnell vorstellen können, worum es hier bei diesem Game grundsätzlich geht. Allen Anderen hoffe ich, halbwegs annehmbar darstellen zu können, worum es bei dieser nicht ganz unbrutalen Ballsportart eigentlich geht. Wir
befinden uns jedenfalls weit in der Zukunft und treten in Cyber-Arenen in unterschiedlichen Spielmodi zum Teamvergleich an. Manchmal wetzen wir durch prall gefüllte Stadien, manchmal aber auch durch unterirdisch angelegte Tunnel, das regelmäßig neonfarbene Outfit lässt jedenfalls keinen Zweifel darüber zu, dass unseren Augen in der Folgezeit einiges zugemutet werden wird. Hersteller Ubisoft war im Übrigen so freundlich und bedachte uns mit einem Vierspielermodus bei diesem Game (was bei Sportspielen allerdings mittlerweile auch Pflicht sein sollte!) und per Linkkabel können wir uns sogar zu acht gleichzeitig ins (chaotische) Getümmel bzw. aufs Spielfeld stürzen. Das ist ja grundsätzlich wahrlich nicht verkehrt, doch geholfen hat es im Hinblick auf den Gesamtspielspaß leider auch nicht viel, denn offen gesagt: „Deathrow“ für die Microsoft X-Box noch als soliden Durchschnittstitel bezeichnen zu können, fällt mir – gemessen an dem, was ich mittlerweile doch von einem X-Box-Titel aus dem Jahr 20002 erwarten darf – richtig schwer.
Zunächst einmal treten zwei Teams gegeneinander an, wobei jede Mannschaft aus vier Spielern besteht. Dass es nur vier Akteure pro Team sind, begrüßte ich zu Beginn sehr, denn so erhoffte ich mir ein halbwegs übersichtliches Gameplay, ein generelles Manko bei so vielen Vertretern von Hochgeschwindigkeits-Ballsportarten der Vergangenheit. Ziel ist es, eine Art elektrisch aufgeladene Frisbee-Scheibe, irgendwie ins Tor des Gegners zu bugsieren, wobei – Nomen est Omen – praktisch alle Mittel recht sind. Umso brutaler Ihr den Gegner malträtiert, umso mehr werdet Ihr belohnt, so etwas wie ein Foul scheint es offensichtlich gar nicht zu geben, zumindest wird ein solches gar nicht geahndet, wenn ich mich recht erinnere. In was für eine Art Massen-Klöpperei das Ganze in Sekundenschnelle ausartet, könnt Ihr Euch sicherlich gut vorstellen. Ist einer unserer Spieler stark angeknockt und bleibt (mehr oder weniger) regungslos am Boden liegen, haben wir die Möglichkeit, diesen durch massives Tastengehämmer wieder „in Schuss zu kriegen“, dies ist natürlich nicht besonders niveauvoll aber offensichtlich effektiv. Sind die erlittenen Blessuren allerdings derart schwer, gibt es nur die Möglichkeit, den Verletzten in der Pause (es gibt vier Viertel im Spiel, somit drei Pausen zwischendurch) auszuwechseln oder einen Heiler herbeizuholen. Dieser kostet aber regelmäßig eine hübsche Stange Geld, so dass Ihr Euch dessen Einsatz gut überlegen solltet. Eine zarte – aber auch nur wirklich ganz zarte – Prise Taktik kommt somit ins Spielgeschehen. Überschätzen sollten wir das Ganze aber nicht, denn zweifellos kommen taktische Elemente bei diesem (gewollt?) hektischen Tastengehämmer deutlich zu kurz.
Im Mittelpunkt – zumindest für den Solospieler – steht hier bei „Deathrow“ der Meisterschaftsmodus, welcher naturgemäß die größte Langzeitmotivation verspricht. Eigentlich zumindest. Objekt der Begierde sind hierbei die fetten Preisgelder, auf die wir besonders scharf sind. In den besitz jenes Zasters kommen wir durch entsprechende Siege und zudem möglichst spektakuläre Aktionen in den Matches. Motivieren soll dabei die Tatsache, dass die frisch verdiente Knete in neue (natürlich stärkere) Spieler oder auf Wunsch auch neue Arenen investiert werden kann. Für Abwechslung sollen zudem einige Challenges sorgen, so zum Beispiel Matches gegen Spezialteams, im Erfolgsfall winkt uns dann oft ein besonders dicker Batzen an Preisgeld. Hört sich bis hierhin eigentlich alles ganz gut an, schätze ich, ist es aber leider in Wahrheit nicht, zumindest was die Umsetzung angeht. Holen wir einmal tief Luft und fangen kurz und schmerzlos mit der Auflistung der Dinge an, die mir erheblich auf den Magen schlugen und in der Summe letztlich dafür sorgen, dass ich dieses Game Euch nicht empfehlen kann.
Fangen wir an mit der Optik: diese ist für einen X-Box-Titel einfach nicht mehr zufriedenstellend, mir jedenfalls deutlich zu wenig. Die Spieler der Teams an sich sind ja noch ordentlich animiert, doch sowohl die Texturen im Hintergrund als auch auf dem Spielfeld glänzen nicht gerade durch ihre Detailfülle. Das übertreiben neonfarbene Design schmerzt auf Dauer mehr als dass es begeistern könnte, auch dies ist wenig prickelnd. Die Lichteffekte in allen Ehren, doch erstens sind diese immer gleich und zweitens stellt das Wörtchen „Reizüberflutung“ in diesem Fall noch eher eine Untertreibung dar. Auch die – ab und an in Slow-Motion (sprich Zeitlupe) präsentierten Prügelszenen langweilen mit der Zeit zunehmend. Gefallen hat mir allerdings – dies will ich nicht verschweigen - die realistisch wirkende Bandenwerbung und auch den uns spendierten 60-Hertz-Modus möchte ich nicht völlig unter den Tisch fallen lassen. Ein großes, ja sehr großes Ärgernis stellt jedoch die chronische Unübersichtlichkeit, die nahezu chronisch auf dem Spielfeld vorhanden ist. Obwohl das Prozedere gar nicht einmal so dynamisch ist, wie man es ursprünglich vermuten könnte, hat die Kameraführung stets das nachsehen, ist nur selten voll auf der Höhe. Das Resultat sieht dann so aus, dass wir entweder viel zu nahe dran sind oder zu weit entfernt, hier fehlt eindeutig der Feinschliff, um es noch milde auszudrücken. Pässe und Würfe – das A und O in diesem Spiel neben den Fouls – sind somit nur äußerst schwer präzise auszuführen und dass dies mit zunehmender Spieldauer erheblich nervt, sollte gut nachvollziehbar sein. Glück und Zufall bestimmen in diesem unübersichtlichen Chaos das Spielgeschehen, oft hatte ich das Gefühl, gar nicht richtig mitzumischen. Geplante Spielzüge sind nahezu unmöglich, orientierungslos taumeln wir mehr schlecht als recht über das Spielfeld und hoffen einfach – nachdem wir den gegnerischen Akteur irgendwie vermöbelt haben – dass unser Pass den richtigen Abnehmer finden wird.
Schließlich reißt auch die Soundkulisse keine Bäume aus, was sich somit zusätzlich negativ auf die Spielatmosphäre auswirkt. Damit beziehe ich mich primär auf die Außengeräusche, denn von einem X-Box-Titel erwarte ich mittlerweile, dass das Publikum ordentlich Ramba-Zamba macht, mitfiebert, jubelt, das eigene Team auspfeift, zu Sprechgesängen ansetzt oder was auch immer. Dies ist hier bei „Deathrow“ nur in zarten Ansätzen der Fall. Auch die brachiale Action auf dem Spielfeld – und darauf legt dieses Game ja eigentlich sehr großen Wert – muss einfach auch in akustischer Hinsicht mehr unterstrichen werden. Und in dieser Hinsicht kommt im vorliegenden Fall einfach zu wenig. Die Atmosphäre wirkt erschreckend trist und das darf bei solch einem Sportspektakel ja nun wirklich nicht sein. Aufgrund der angesprochenen – teils gewichtigen – Mängel im Hinblick auf Gameplay und Präsentation saust meine Spielspaßwertung dann doch ziemlich weit nach unten, mehr als ziemlich schlappe 45% sind hier meines Erachtens einfach nicht drin.
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