VW Golf IV Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Bewertung 4.0 von 5
von 88% aller Autoren empfohlen (23/26).
Bewertungsverteilung:
Bedienung:
gut
Platzangebot:
recht großzügig
Service:
gut
Zuverlässigkeit:
gut
Fahreigenschaften:
ausgezeichnet
Fahrkomfort:
gut
Empfundene Qualität:
ausgezeichnet
Modelljahr:
2002
Dauer des Besitzes/der Nutzung:
seit 1 Jahr
Vorteile
+ problemloser Alltagsbegleiter
Geile Optik,Sportlich flink
Super Preis-/Leistungsverhältnis! Verhältnismäßig viel Platz!
sehr gute Ausstattung, geringe Fahrgeräusche, schönes Design
Klasse Wagen mit viel Komfort
Nachteile/Kritik
- teilweise anfällige Elektrik (Fensterheber)
- hohe Preise
zuwenig endgeschwindigkeit! 238 Km/h riegelt er ab
Die relativ hohe Versicherung
etwas geringe Motorleistung, etwas viel Plastik
ziemlich teuer
Der Golf - Eine kleine Modellchronik - Golf IV
ein Testbericht von Overknees2005-06-11 10:09:28vom 11.06.2005Empfehlung: ja
Vorteile: + problemloser Alltagsbegleiter...Nachteile/Kritik: - teilweise anfällige Elektrik (Fensterheber)
- hohe Preise
Hallo liebe Yopi-Leser und Fremdlinge, nachdem die Ciao-Leser die Berichtreihe zum Golf bereits in 2003 zu lesen bekommen hatten, gibt es sie jetzt auch hier (und nur hier!).
Wir kommen zum nächsten Teil der kleinen Golf Historie. Vorweg allen VIELEN Dank, die mich bisher mit ihren eigenen Erfahrungen und Erinnerungen unterstützt haben, das ist mir die beste Motivation, die Geschichte zu Ende zu erzählen.
Wir sind im Jahr 1997 angekommen, 23 Jahre nach dem Golf I erblickt der Golf IV das Licht der Welt.
Ich hatte den ersten Kontakt zum Auto bei der Präsentation in Bonn, war ich vorher aus den Fotos (gerade vom Heck) von der Optik nicht überzeugt, da änderte sich das ganz schnell.
Auf der IAA 97 war der Golf IV einer der Stars... und löste den Dreier Golf nach „nur" knapp sechs Jahren Bauzeit ab.
Karosserie
Erstmals lies VW den Golf in allen Richtungen wachsen. Der Radstand legte deutlich um 36 mm zu, selbst in der Höhe tat der Golf einen deutlichen Sprung.
Auch außen wurde der neue Anspruch an Premium-Qualität sichtbar, im Vergleich zum 3er ergaben sich nochmals verringerte Toleranzen und damit die engsten in dieser Klasse je gesehenen Spaltmaße.
Von vorne blickte man in die Augen völlig neu gestalteter Freiflächenscheinwerfer mit Klarglasabdeckung, VW begründete damit wieder eine Mode, heute ist diese Bauform zum Standard avanciert.
Die Seitenlinie blieb im Prinzip gleich, lediglich die Linie der hinteren Stoßfänger bis hin zum Radabschluß wurde neu und dynamischer gestaltet.
Für mich zu Anfang sehr gewöhnungsbedürftig war die neue Heckansicht mit dem in die Stoßstange verschobenen Kennzeichen, da hat es ein wenig gedauert, bis ich daran gewöhnt war.
Ansonsten herrschte aber der alte Adenauer Grundsatz "Keine Experimente!" auch im VW Design, im Gegensatz zum 5er war das IVer Design auch sofort mehrheitsfähig.
1998 bekam auch das Golf Cabrio einen Nachfolger, es bleibt jedoch auf Basis Golf III und wird lediglich mit neuen Scheinwerfern und unter dem Blech der Technik des IVer angenähert.
Erst 1999 nach den Werksferien erschien der Variant, viel zu spät meiner Meinung nach, da viele Golf III Variant Käufer mit hohen Kilometerleistungen (so z.B. wir in der Firma) schon lange auf andere Fahrzeuge umgestiegen waren.
Der Variant gewinnt deutlich an Format, einen längeren Radstand und ein Kofferraumvolumen, das dem Passat Variant nicht mehr nachsteht.
Den Stufenheck-Ableger Bora lasse ich hier mal unter den Tisch fallen, außer in schmalen Nischen und auf Exportmärkten (USA und vor allem Mexico, da heißt er heute noch Jetta und wird im Verhältnis 95 zu 5 mehr als der Golf gekauft.. gilt dort auch als direkter BMW 3er Konkurrent und wird ein bißchen mit 2 Liter Benziner, häufig als V5 und meistens als V6 verkauft). Der Variant Ableger des Bora taucht in Deutschland auch nur unter Exoten auf... ohne Mehrwert gab es kaum ein Kaufargument für den Bora Variant im Vergleich zum Golf.
Im übrigen war der Golf IV der "Organspender" bzw. Plattformleiher für eine Menge Fahrzeuge. Dazu gehörten (manche auch gehören, da heute noch gebaut) Audi A3, Audi TT, Skoda Octavia, Seat Leon, VW Beetle... na, was fehlt?
Innenraum
Hier zieht VW dann alle Register.
Selbst mäkelige Oberklasse-gewöhnte Menschen
mußten feststellen, daß da nichts mehr nach Kompaktwagen aussieht.
Von den sauber und klar gezeichneten Instrumenten bis hin zur Haptik der Schalter legte VW ganz neue Ansichten in der Klasse vor.
Für meinen Geschmack „leider" änderte sich die Farbe der Instrumentenbeleuchtung (wie bereits beim '96 debütierenden Passat B3) auf blau... in ein Cockpit gehört aber nun mal rotes Licht (alte Fliegerweisheit, hat was mit der Adaptionsfähigkeit menschlicher Augen an Farben zu tun).
Die meisten Kunden waren es jedoch zufrieden, es entwickelte sich im Lauf der Jahre ein regelrechter „Blue" Kult in der Tuningszene, selbst unschuldige Golf I werden noch mit blauem Licht im Innenraum beglückt *kopfschüttel*.
Die Platzverhältnisse hatten sich spürbar verbessert, doch immer noch bot der Golf gerade auf der Rückbank keine verschwenderischen Platzverhältnisse, dank verlängertem Radstand und nochmals besser ausgeformter Lehnen der Vordersitze blieb es aber auch für Menschen mit Gardemaß hinten zumindest für kurze Zeit erträglich.
Der Kofferraum wuchs auch kaum, in den besseren Ausstattungsvarianten kommt aber eine Vollverkleidung zum Einsatz, mit Staufächern (durch Klappen geschlossen) für Kleinzeug... selbst da wurde der Premium-Anspruch erkennbar, auch im Kofferraum war nacktes Blech passé.
Die Sitzposition wurde auch nochmals verbessert, im Gegensatz zum Golf III war das Lenkrad nun nicht mehr nur vertikal sondern auch axial verstellbar.
Beim Viertürer gibt es nun eine Gurthöhenverstellung auch hinten, leider blieb der statische Beckengurt in der Mitte erhalten.
Die verwendeten Materialien brachten dem Golf IV mal wieder neue Käuferschichten, auch die Verarbeitung genügte direkt höchsten Ansprüchen.
Kritik erntete VW lediglich für Kleinigkeiten, so war, je nach gewählter Ausstattung, für manche die Regelung der Heizung/Klimaanlage/Climatronic zu tief postiert. Dafür gab es allerdings erstmals zwei vollwertige DIN-Schächte für Audioanlagen.
Modelle
Vom Start weg standen drei Ausstattungslinien zur Wahl.
Das Basismodell hieß schlicht Golf, entsprach in seiner Ausstattung aber schon vernünftigen Ansprüchen. Vom ABS über die obligatorischen Airbags für Fahrer und Beifahrer bis hin zu den Seitenairbags war alles sicherheitsmäßig relevante an Bord. Auch heute noch nicht selbstverständliche Zutaten wie stufenlos verstellbare Intervallschaltung, höhenverstellbarer Fahrersitz, Colorglas usw. gehörten auch bei der Basis zur Serie. Von vielen ungeliebt auch die Stoßfänger in Wagenfarbe, bei Volkswagen allerdings teilweise aus durchgefärbtem Kunststoff, also im Zweifel einfach instand zu setzen.
Darüber angesiedelt gab es den Trendline, der den GT ersetzte. Ein wenig sportlich angehaucht, im Innenraum mit 3-Speichen Lederlenkrad und Sportsitzen; dazu außen auf 6.5x15 Leichtmetallrädern und 195/65 R15 Reifen ausgerüstet, am Heck gab es noch abgedunkelte Heckleuchten dazu.
Dritte Variante war der Comfortline, von Anfang an serienmäßig mit elektrisch verstell- und beheizbaren Spiegeln, dazu elektrischen Fensterhebern und Zentralverrieglung ausgestattet, im Innenraum noch mit hochwertigen Polsterstoffen auf Normalsitzen und einer Mittelarmlehne versehen.
Spitzenmodell war der Highline, praktisch eine Kombination aus Trendline und Comfortline, also mit den Details beider Modelle ausgestattet (Sportsitze obligatorisch), dazu zu Anfang wahlweise mit Klimaanlage oder Schiebedach ohne Aufpreis zu bekommen. Außen kamen zu den 15" Alurädern und den abgedunkelten Heckleuchten noch Nebelscheinwerfer (danke Andreas!). Dazu bekam man noch ein Radio Beta (zu manchen Zeiträumen aber auch nur eine Radiovorbereitung mit 8 Lautsprechern) serienmäßig.
Als Dauer-Sondermodell gab es noch den Special, weitgehend dem Trendline gleich, jedoch mit Radio Alpha und der Elektrik des Comfortline der eigentliche GT Special Nachfolger.
Der GTI kam leicht verspätet, bis auf serienmäßige Nebelscheinwerfer und serienmäßige 16" Aluräder unterschied er sich nicht vom Highline in der Ausstattung.
Krönung war dann der V6, bei dem sich die Liste der möglichen Sonderausstattungen arg verkürzte, da 90% eh Serie waren.
Die Technik
Motoren
Benziner
Schon an der Basis tat sich etwas gänzlich neues, der kleinste Golf bekam einen 1.4l 4-Ventiler spendiert, der bei 5.000 U/min 75 PS leisten sollte. Die gefühlte Leistung unterschied sich jedoch erheblich, war bis dahin ein 1.6 oder 1.8l Golf zwar kein schnelles, aber doch angenehm motorisiertes Mobil, bekam dem kleinen 1.4 das höhere Gewicht so gar nicht und sorgte so für ein permanentes Gefühl der Untermotorisierung. Da der Motor für einigermaßen brauchbare Fahrleistungen auf Drehzahlen über 3.000 U/min angewiesen war, ergab sich auch nicht der erhoffte Verbrauchsvorteil. Im Gegensatz zur alten 75 PS Motorengeneration ergaben sich nie unter 8.5l/100km im Schnitt, ein in Relation zu den Fahrleistungen doch zu hoher Wert. Zu haben für Basis, Trendline und Comfortline.
Die nächste Stufe bildete ein zu Anfang noch zweiventiliger 1.6l, der bereits im Golf III seinen Dienst getan hatte und dessen 100 PS zumindest für einigermaßen zügiges Vorankommen reichten... üppig motorisiert war man aber keinesfalls. Außer im GTI bekam man diesen Motor in allen Ausstattungsvarianten. Der noch auf Basis EA827 gebaute 1.6l wurde aber bald ein Opfer des Fortschritts, auf Basis EA111 (kleine Baureihe) entstand ein Vollaluminium Motor mit 4-Ventil Kopf, der jetzt aus dem gleichen Hubraum 105 PS lieferte. Die 5 PS waren nicht spürbar, aber die Laufkultur litt deutlich... dafür ist der Motor aber in der Produktion günstiger... ein Schelm, der Böses dabei denkt. (Ein Schelm - Der Verfasser)
Dieser Motor diente auch als Basis für den zum Modelljahr 2003 vorgestellten ersten FSI (also Benzindirekteinspritzer) im Golf, bereits im Polo und da als 1.4l hatte VW ein bißchen „geübt", bevor man den Golf-Fahrern das neue Konzept anbot. Den Anreiz zu FSI sollten auch wieder 5 PS mehr schaffen, dazu ein stark verringerter Verbrauch. In der Praxis sah das dann aber GANZ anders aus, der FSI entpuppte sich als unkultiviert und schlapp, der Minderverbrauch war minimal, der Aufpreis gepfeffert, der Markterfolg dafür gerecht: es war ein dicker Flop!
Darüber angesiedelt gab es den bekannten 2.0l/115 PS 2-Ventiler, ein ganz braver Zieher, dem sportliche Allüren abhold waren, dafür ergab sich gerade in Kombination mit Automatik ein sehr entspannendes Auto, genügend Leistung, im vergleich zu den kleinen Benzinern sogar ohne Aufschlag an der Zapfsäule zu genießen. Den 2 Liter gab es außer in der Basis für alle Ausstattungsvarianten. Selbst unser aktueller Papst, damals noch als Joseph Kardinal Ratzinger bekannt, erwarb einen solcher Art motorisierten Golf in 1999, der gerade bei Ebay zum Verkauf steht.
Eine seltene Rarität, aufgrund des Aufpreises von rund 4.000 Euro auch verständlich, war die Bi-Fuel Variante des 2.0l Motors, der ab Werk mit Zusatztank (73l) für Erdgas angeboten wurde. Erhältlich nur als Variant, in der Limousine ließ sich der Gastank nicht unterbringen. Als Benziner gab es die gewohnten 115 PS, im Erdgasbetrieb blieben 102 PS übrig.
Der von Audi übernommene 1.8l/5-Ventiler mit 125 PS gab nur ein kurzes Gastspiel im 4motion (der früher Syncro genannten Allradvariante des Golfs).
Für den komfortorientierten Fahrer schob VW eine Ableitung des bekannten VR6 Motors mit nur fünf Zylindern nach, zu Anfang als Zweiventiler 150 PS stark und außer mir angenehm knurrigen Motorsound ohne jeden weiteren Vorzug, nach den Werksferien 2000 bekam auch dieser Motor einen Vierventilzylinderkopf und ein Schaltsaugrohr, dazu eine verstellbare Einlaßnockenwelle und leistete fortan 170 PS und endlich auch im unteren Drehzahlbereich ein strammes Drehmoment. Dies veränderte sich zwar nominell nicht, aber der gefühlte Unterschied zwischen dem 2 und dem 4-Ventiler waren eher 50 denn 20 Pferdestärken. Zu haben war der 5-Zylinder (noch mal, der Klang war einfach nur gut!) wiederum nur für Highline und GTI.
150 PS leistete auch der von Audi übernommene 1.8l/5-Ventilturbomotor, der sportlicher sein sollte als der 5-Zylinder, ein wenig leichter war der Golf damit auch, jedoch war es gerade zu Anfang ein sehr typischer Turbo mit lange nichts und dann vehement einsetzender Leistung, zu haben nur im Highline und im GTI, dazu im 4motion. Der Turbo machte auch eine Entwicklung mit, die bei 180 PS ab dem Jahr 2001 gipfelte. Durch Turbolader mit variabler Turbinenschaufelgeometrie war dem 180 PSer auch das Turboloch weitgehend aberzogen, erhältlich im übrigen nur für den 3.000 Mal gebauten GTI mit 18" Radsatz im Modelljahr 2002. Für die Kleinigkeit von 54.910,- Deutschen Mark (wir erinnern uns: der erste GTI kostete mal 13.085,- DM). Volkswagen? Mit Asterix ausgedrückt: die spinnen, die Niedersachsen!
Die Spitze der Golf IV Motorisierungen bildete wieder der gute alte VR6, hier zum V6 umgetauft und in einem eigenständigen Modell mit erweiterter Highline-Ausstattung angeboten. Zu Anfang, ab Ende 99, mit 176 PS und als 2.8l/2-Ventiler bekam der V6 auch einen Vierventilkopf spendiert und leiste damit ab Mai 1999 204 PS. Der V6 wurde nur als 4motion Allradler angeboten, nie mit Automatik und verlor dadurch viele treue VR6 Kunden aus Golf III Zeiten.
Für das letzte Modelljahr gab es noch der guten alten Tradition der besonders sportlichen Modelle zum Ende der Bauzeit folgend den V6 Motor im R32 mit 241 PS aus jetzt 3.2l Hubraum, der Variante, wie sie bereits im Phaeton und Touareg eingesetzt wurde.
Diesel
Beim Saugdiesel bleib alles beim Alten, es wurden lediglich 68 PS statt zuvor 64 PS aus 1.9l Hubraum abgegeben. Im Jahr 1998 kam eine Direkteinspritzervariante (SDI) ohne Turbolader dazu, gleichstark wie der Wirbelkammermotor, jedoch einen Tick sparsamer.
Volumenmodelle bei den Dieseln wurden jedoch wieder die TDI. Zu Anfang mit 90 und 110 PS wie aus dem Vorgänger bekannt angeboten, profitierten die Diesel doch sehr von der neuen Vorderachse, die jetzt über einen Hilfsrahmen mit einem so genannten Fahrschemel verfügte und es den Technikern gestattete, eine andere Motorlagerung zu verwenden, so daß die gleichen Motoren im Golf IV doch um einiges kultivierter liefen als im Golf III. Kultivierter, ich schreibe bewußt nicht kultiviert, das war und ist bisher kein 4-Zylinderdiesel von VW.
Die nächste Dieselstufe wurde mit der Umstellung der Einspritztechnik von der altbewährten Bosch-Dieselpumpe auf das Pumpe-Düse Verfahren gezündet. Zunächst 115 PS stark (allerdings mit extremen Leistungsschwankungen ab Werk versehen, unsere hatten damals ab Werk zwischen 95 und 129 PS), wurde wieder ein neuer Standard definiert. Der Durchbruch gelang dann endgültig mit dem 130 PS Pumpe-Düse Motor in 2001, in 2000 war bereits der "kleine" TDI Motor auf PD-Technik umgestellt worden und leistete damit 100 PS.
Die Speerspitze bei den Dieseln bildete der (selten, weil extrem teuer) 150 PS Pumpe-Düse TDI ab Modelljahr 2001, der gleichzeitig auch deutlich die Grenzen des Frontantriebs zeigte und dementsprechend auch als 4motion angeboten wurde, zu bestellen auch nur für Highline und GTI.
Pfleglich behandelt (Zahnriemenwechsel alle 90.000 km) hielten die PD-TDI dann auch, nachdem die erste 115 PS Serie durch teilweise falsch beschichtete Kolben eine Rückrufaktion und damit Raunen in der Fachpresse ausgelöst hatte. Nie zuvor gab es jedenfalls soviel Fahrdynamik mit so niedrigem Verbrauch.
Getriebe
Mit dem Golf IV waren 5-Gang Getriebe zum Standard geworden. Optional gab es von Anfang an für die Benziner mit 150 PS und mehr 6-Gang Schaltgetriebe, diese waren auch zuerst für den 110 PS TDI, später auch für die kleineren TDIs erhältlich.
Bei den Automatikgetrieben setzte VW auf zwei Schienen. Die Saugdiesel und die Benziner bis 115 PS behielten die alte Viergangautomatik, zwar mit neuer Schaltkulisse aufgepeppt, jedoch technisch bereits im Golf III eingesetzt, lediglich mit neuer Steuersoftware versehen.
Für die TDI ab 110 PS und alle starken Benziner gab es dann eine Neuerung, wieder einmal von Audi übernommen, die 5-Gang Tiptronic. Im Prinzip eine konventionelle Wandlerautomatik mit nunmehr fünf Fahrstufen, jedoch mit einer zweiten Gasse für den Automatikwählhebel versehen, der manuelles Rauf- und Runterschalten ermöglichte.
Fahrwerk
Hier war der Sprung Golf III auf IV schon sehr deutlich.
In der Grundkonstruktion ähnlich, wurde die vordere McPherson Aufhängung durch einen von der eigentlichen Karosserie unabhängigen Fahrschemel ergänzt, der als Aggregateträger für Motor- und Getriebe dient.
Angenehmer Nebeneffekt war dadurch die Abkopplung des Antriebs von der Karosserie, durch die besser definierte Spur ergaben sich aber auch Vorteile für die Lenkpräzision. Und aus produktionstechnischer Sicht betrachtet ergab sich der größte Vorteil, da die gesamte Antriebs-/Achseneinheit nun komplett vorgefertigt werden konnte, was eine erhebliche Verkürzung der Zeit auf dem Band ermöglichte. (ich höre schon meine lieben Freunde bei VW, DAS sei ja nur ein Nebeneffekt gewesen... wer's glaubt.. ;) )
An der Hinterachse wurde im Prinzip nichts verändert, es bleib die bewährte Verbundlenkerkonstruktion, Federung und Dämpfung jetzt allerdings aus Platzgründen getrennt, dazu in neuen Abmessungen und auch bei den kleineren Modellen immer schon mit einem Querstabilisator versehen.
Dazu war der Golf IV in allen Motorisierungen serienmäßig mit Servolenkung ausgestattet.
De Bremsanlage verfügte zu Anfang über Scheibenbremsen vorn (bei den Modellen ab 110 PS: Innenbelüftete Scheibenbremsen) und Scheibenbremsen hinten, nach anfänglicher Kritik an der Bremsleistung insbesondere der Standardmodelle wurde aber schnell auf die Anlage der stärkeren Modelle für alle Motorisierungen umgestellt.
Ein Wort zu den Rad-/Reifenkombinationen: Da VW sich vorgenommen hatte, den Abrollumfang aller Reifen gleich zu halten und da über verschiedene Einpreßtiefen der Räder alle Golf, ob schmal oder breit bereift gleich stämmig aussehen sollten, erlebte die Autowelt einen Anachronismus sondergleichen: bei den Basismodellen mit 75 PS und beim Diesel gab es eine Standardbereifung 175 R 14, eine längst in Vergessenheit geratene Reifengröße, die zuletzt in den 70ziger Jahren beim Mercedes W123 zu größerer Verbreitung gelangt war. Gott sei Dank wurde diesem verrückten Spiel (das z.B. auch für miserable Bremsleistungen sorgte, da die "Ballonreifen" irre Walkarbeit leisten) bald ein Ende gesetzt, mit dem serienmäßigen Einsatz von ESP im Jahr 1999 verschwanden die Oldtimer-Reifen wieder in der Versenkung und die Größe 195/65 R15 wurde durchgehend zum Standard (vorher bereits Serie bei allen stärkeren Modellen).
"Meine" Golf IV
Selbst, als eigenes Auto oder auch nur als Firmenwagen, bin ich seit dem Golf III Variant keinen Golf mehr dauerhaft gefahren, in der Firma wurden sie aber oft eingesetzt.
Unser erster war ein Golf IV Highline TDI 110 PS 6-Gang als 5-Türer in brightgreen-perleffekt, aus der Erstauslieferung und in damaliger Vollausstattung, allerdings ohne „Deckel" (Schiebedach). Das Auto bekam unser stellvertretender technischer Leiter mit Wohnsitz Berlin, Firmensitz Rheinland und Einsatzgebiet Westeuropa. Sein Golf III Variant mit gleicher Motorisierung (aber Automatik) war unfallbedingt vor seiner Zeit von uns geschieden (Frieden seinem Blechpaket), also mußte ein neues Auto her. Den konnten wir Volkswagen aus dem Kreuz leiern, also begann er seine Zeitraffer-Kilometerfresserei bei uns.
Und das Auto hielt, alles staunte. Bei km-Stand 134.000 und im zarten Alter von noch nicht mal 13 Monaten verabschiedete sich die Kupplung, trotz der Kilometerleistung wurde sie auf Kulanz ersetzt. Mit etwas über 24 Monaten und satten 274.000 km auf dem Tacho wurde ein 115 PS PD-TDI Variant der Nachfolger... und das nur kurz. Nach nicht einmal drei Monaten wurde das Auto gewandelt, es war ein klassisches Montagsgefährt, bei dem einfach nichts das tat, was es sollte. Gott sei Dank gab es dann den Nachfolger mit Tiptronic, dieser hat bis 2001 und wieder über 250.000 km ohne besondere Vorkommnisse durchgehalten. Er wurde dann allerdings nicht durch einen Golf ersetzt.
Standard-Techniker Auto wurde bei uns dann eine Zeitlang der 115 PS PD-TDI als Trendline Variant (oder als Sondermodell bestellt, Auswahl gab es genug, da komm ich noch zu), insgesamt haben wir 8 im Einsatz gehabt, mit Jahreskilometerleistungen zwischen 70.000 und 145.000 km, alle ohne besonderen Ärger.
Im Jahr 2001 kamen dann noch zwei 130 PS PD-TDI in den Fuhrpark, die beide Ende 2002 abgelöst wurden, bei einem gab es nach 2.000 km einen kapitalen Getriebeschaden, ansonsten haben die Autos außerhalb der Serviceintervalle keine Werkstatt gesehen.
Ich selbst bin sporadisch immer mal wieder Golf gefahren, kaum rauszubekommen war ich aus einem GTI 150 PS PD-TDI, wäre nicht das miese Überholprestige gewesen, ich hätte ihn genommen. So bleibt die Erinnerung an ein echtes Spaßauto mit unfaßbar niedrigem Verbrauch und daher extrem guten Autobahndurchschnitten.
Im letzten Jahr kam ich auch in den zweifelhaften Genuß, einen R32 über zwei Wochen zu bewegen. Kurz gesagt: ich bin zu alt für diesen Scheiß. Wieso? Klasse Straßenlage, aber knochenhart wie mein Einser I, dazu megamiese (ja, sehen toll aus!) König Sportsitze, die für Schlangenmenschen gebaut zu sein scheinen und eine krawallige Optik. Nein danke, macht keinen Spaß. Und im Phaeton ist der V6 sicher besser aufgehoben.
Sondermodelle
Einer alten Tradition gehorchend, gab es auch vom Golf IV wieder eine ganze Reihe von Sondermodellen.
Den Special kann man fast dazuzählen, dazu gab es Color Concept (nur Cabrio, oder??), Edition, Champ, Ocean, Pacific, Generation, den GT Sport, den peinlichen R32... wer weiß noch mehr?
Ein Kuriosum war der Golf eGeneration, im Inet-Hype entstanden, nur über das Web bestellbar (manch Verkaufsleiter eines VW Zentrums wurde auch ohne Telefon aus 400 km Entfernung in WOB gehört) und mit einem nie funktionierendem PDA ausgerüstet. Danke VW, so viele Aufträge haben wir nie wieder gehabt... ;))
Modellpflege
Optische Modellpflege hat es beim 4er nie gegeben, ein Novum bei VW. Ausnahmen waren neue Radkappen für die 15" und 16" Stahlfelgen und rot-silberne statt abgedunkelter Heckleuchten. (danke Andreas!)
Technisch tat sich ein wenig, so die schon angesprochene Änderung der Bremsanlage, der serienmäßige Einsatz von ESP nach den Werksferien '99 (wobei ich heute der festen Überzeugung bin, das Fahrwerke, die noch ohne ESP entwickelt wurden, die bessere Alternative sind), dazu der Bremsassistent in 2001.
2001 verschwand still und leise das Golf Cabrio... es war kaum schade drum.
Zwischendurch gab es mal neue Sonderausstattungen, so z.B. Xenon-Scheinwerfer.
In 2002 wurde noch einmal die Ausstattung deutlich aufgewertet, Kopfairbags wurden Serie, dazu kamen elektrische Fensterheber und Zentralverriegelung für alle Modelle.
Und heute?
Im Straßenbild sind natürlich noch mehr Golf IV als alle anderen Modelle zu sehen. Mit einem Golf kann man sich auch kaum verkaufen, es gibt jedoch klare Empfehlungen, was gut ist und was nicht.
Welchen Motor sollte man nehmen?
Bei den Benzinern kann ich von den kleinen Triebwerken bis 1.6l nur abraten. Nicht nur, das sie wenig Fahrfreude verbreiten, der größere 2l verursacht kaum höhere Kosten, ist aber leider sehr selten zu finden. Aber ein Golf IV Highline 2.0 mit Automatik wird jedem lange Freude machen. Bei den 5 und 6-Zylindern und beim Turbo empfehle ich nichts, im Grunde sind sie im Unterhalt alle zu teuer. Am ehesten würde sich da noch ein 5-Zylinder 4-Ventiler als Highline empfehlen.. aber selten gekauft, also gebraucht noch seltener, aber: höherer Wertverlust und gebraucht nicht sehr viel teurer als Mainstream mit 100 PS.
Kommen wir zu den vernünftigen Motoren, im Golf IV klar den Dieseln. Die frühen PD TDI mit 115 PS würde ich nicht empfehlen, zu groß waren die ersten Probleme. Die 90 und 110 PS TDI Varianten stellen eine Wahl der Vernunft da, allerdings bitte NUR mit Servicescheckheft kaufen und akribisch drauf achten, das der Zahnriemen rechtzeitig gewechselt wurde. Das gilt auch für die 100 und 130 PS PD TDI, beide eine Empfehlung wert, gerne auch mit Automatik kombiniert. Der 150 PS PD-TDI ist extrem selten... und teuer, aber wohl DER Spaßgolf.
Und Rost?
Um Rost muß man sich beim 4er nun wirklich keine Gedanken mehr machen, bis 2009 gilt auch für die allerersten Golf IV noch die Garantie gegen Durchrosten.
Wirklich leiden tun Golf IV im Grunde nur unter schlechter Wartung, die extrem langen Wartungsintervalle ab 2001 verführen so manchen dazu, die Wartung schlicht zu vergessen. Also, Vorsicht, Service-Scheckheft muß sein!
Wenn es am Golf IV typische Mängel gab, dann gab es auch eine Lösung von Volkswagen. In 2003 machte der kleine 1.4l von sich reden, als er reihenweise den Frosttod starb... aber nur absolute Ignoranten dürften die kostenlose Umrüstung wohl verpaßt haben.
Welches Modell?
Nackte Golf IV gibt es im Grunde nicht, schon die Basis war durchaus erträglich ausgestattet. Meine persönliche Vorliebe würde immer zu einem Auto mit Sportsitzen und ein bißchen mehr Elektrik tendieren, also Highline und Special.
Aber, wie gesagt, die Essentials wie ABS und Servolenkung sind immer an Bord, zu den Essentials gehört für mich auch eine Klimaanlage, die aber sicher auch in 70% aller Golf IV steckt, bei den stärkeren Modellen sicher in nahezu 100%.
Und die Preise?
Die sind hoch. Wobei der Variant nicht mehr so populär wie noch beim 3er war (da war wohl der Preisabstand zum Passat zu klein geworden.. wir haben in 2001/2002 auch Passat zum Golf Preis gekauft), und dementsprechend mit geringerem Aufschlag als beim Neuwagen verkauft wird.
Unter 6.000 Euro wird ein Golf IV schon ein wenig mehr von der Welt gesehen haben, aber für rund 8.500-9.500 Euro sind bestens gepflegte Exemplare zu haben, die einem noch lange brav ihren Dienst verrichten werden.
So, jetzt sind wir am Ende der Golf IV Story angelangt, wie immer freue ich mich auf Euer Feedback, Eure Kritik und Anregungen!
...
jens811983, 25.05.2005
Bin selbst mal fuumlr 2 Tage ein Europcar-Golf IV gefahren - 150 PS 1,9TDI. Wie du sagst, eine absolute Spaszligmaschine. Macht schon Spaszlig auf der Autobahn bei 220 kmh den Tempomat reinzulegen - Wie gessagt, war der Spaszlig nach 2 Tagen sch
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Der Golf für Jedermann!
ein Testbericht von PatTheRipper2010-11-10 15:01:16vom 10.11.2010Empfehlung: ja
Vorteile: -Qualität
-Platz
-Zuverlässigkeit
-Preis
-Service
-Verbrauch
-Alltagstauglichkeit
-Reisetauglichkeit
-Produktauswahl
-Beständigkeit
-Komfort...Nachteile/Kritik: -Hohe Versicherung
-Viele verbastelte Fahrzeuge
Heute möchte ich einen Testbericht über mein erstes Auto den Golf IV von VW schreiben.
VW baut den Golf in nunmehr seiner 6. Generation. Er ist, seit dem er das erste mal vom Band gelaufen ist, ein Kassenschlager und zeichnet sich besonders durch hohe Alltagstauglichkeit und Produktvarianten aus. Egal welche Anforderungen man an ein Fahrzeug der Mittelklasse hat. Der Golf eröffnet vielen Menschen für einen "kleinen" Preis, ein Auto ganz nach ihren Wünschen zu erwerben, das Qualitativ und Servicemäßig, viele seiner Konkurenten im wahrsten Sinne des Wortes: "Stehen lässt!" So gibt es ihn nicht nur als Kleinwagen, mit z.B. 3 oder 5 Türen, sondern auch als Kombi in der Variant-Edition (erhältlich ab Golf III). Einfach Jeder kann ihn sich auf seine persönlichen Bedürfnisse zurechtschneidern, oder gebraucht erhalten. So nimmt eine Familie wohl den Golf Variant, während sich ein sportlich orientierter Jungspund wohl eher für einen GTI oder R32 entscheidet, ein Vielfahrer eher den TDI da er der Verbrauchsärmste ist, ein Geschäftsmann den 1.6 für Kurzstrecken und in der Highline, ein Rentner den 1.4 mit Comfortline für Familienfahrten, um nur ein paar Möglichkeiten der Vielfalt zu nennen.
Nun aber zu meinem Golf:
Ich fahre einen Golf IV 1.4 mit 5 Türen und 75 PS in Flash-Rot (Comfortline). Nutzen tue ich ihn für Fahrten in privaten sowie beruflichen Bereichen. Ich arbeite als Kaufmann für Versicherungen und Finanzen und muss ihn somit sehr viel Kurzstrecke bewegen um Kunden zu erreichen. Das ist allerdings für diesen Wagen überhaupt kein Problem. Er schnurrt wie ein Kätzchen und lässt sich seine 92000 Kilometer nicht anmerken. Generell hatte ich noch nie ein Problem mit meinem Motor oder Teilen die das Fahren beeinflussen könnten. Lediglich Verschleißteile wie Bremsen mussten schon einmal gewechselt werden (Brauch man aber denke ich nicht extra zu erwähnen). Zum einkaufen ist immer genug Platz. Der tolle Kofferraum ist einfach groß genug um auch mal die ein oder anderen größeren Dinge zu besorgen. Klappt man die Sitzbank um erhält man ein Ladevolumen, das wirklich riesig ist. Allerdings, mit manchen Schränken bekommt man dann doch ein Problem! Für Fahrten in den Urlaub habe ich mir eine optionale Dachreling gekauft. Hier passen Perfekt ein Jetbag und 2 Fahrräder nebeneinander. Ist man mit dem Urlaub fertig kann man diesen Zusatz wieder bequem herausnehmen und es sieht aus als hätte man gar keine Reling (Wirklich Klasse)!
Die Innenausstattung erweißt sich als sehr gut Verarbeitet und angenehm anzusehen. Sie ist sehr schlicht Gehalten sieht dabei aber nicht altmodisch aus. Das Lenkrad greift sich nicht schnell ab und die Sitzbezüge scheinen auch nicht zu Altern. Selbst der Ledermantel meines Schaltknüppels hat nur einen kleinen leichten Riss. Sitzen kann man auch Wunderbar. Jeder hat seinen Platz und durch das wundervoll gefederte Fahrwerk wird jede längere Fahrt zu einem Genuss. Ich freue mich jedes mal auf eine längere Fahrt! Die Klangqualität des Radios ist in Ordnung. Wer jedoch wirklich Sound genießen möchte sollte sich ein neues Radio einbauen. Der Vorteil am Golf IV liegt hier darin, das die Türen schon sehr gut gedämmt sind! Wenn man
die Standardboxen nun mit einem neuem Radio versieht das anständige Qualität bringt, dann ist man sehr Überrascht was einam dann zu Ohren kommt. Nicht umsonst ist es ein Referenzauto von ACR. In meinen Innenraum dringen sehr wenig Umgebungsgeräusche. Es ist nicht wirklich Still aber Laut auf ist dieses Fahrzeug auf gar keinen Fall.
Die Motorleistung mit 75 PS ist ausreichend, allerdings nicht sonderlich viel. Ich rate beim Kauf eines Golf IV zum 1.6 Motor. Hier ist die Anschaffung vielleicht etwas höher. Aber der Wagen bringt 110 PS mit sich und kann somit auch voll Beladen noch anständige Leistung bringen. Wer natürlich mehr möchte kann auch den Golf der Superlative nehmen. Den R32. Hier hat man satte 251 PS. Ihn gibt es aber leider nur als 3 Türer und der Verbrauch sowie Reperatur haben sich gewaschen. Im Durchschnitt fahre ich meine 1.4 Maschine Innerorts mit circa 7,5 Litern und Außerorts mit circa 6 Litern. Man sollte allerdings bei 150 Kmh aufhören zu Beschleunigen, da der Wagen dann sehr laut wird und einen enormen Spritverbrauch hat.
Der Golf hat einen entscheidenden Nachteil. Er ist sehr teuer in der Versicherung. Leider! Aber mit einem Auto das sehr viel und oft gefahren wird passieren nunmal auch eine Menge Unfälle.
Alles in allem Rate ich jedem, der etwas möchte das ihn auch noch viele Jahre Begleitet zu einem Golf, egal ob I oder VI. Meine Wahl viel jedoch auf den IV da er Technisch nicht zu alt ist, Meiner Meinung nach der Schönste ist und voll im Budget lag. Er ist mein Partner und wird mich hoffentlich noch eine lange Zeit begleiten.
ein Testbericht von musicanboy2010-06-11 23:29:27vom 11.06.2010Empfehlung: ja
Vorteile: -sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis...Nachteile/Kritik: -Motor ist zu leise
Hallo..ich möchte euch heute einen Bericht über den VW Golf 6 schreiben.
Ich möchte euch erstmal was über mich erzählen.
Ich bin von Beruf Automobilkaufmann bei VW.
Nun ja als Automobilkaufmann,kann mann so ziemlich jedes Auto der Marke fahren.
Ich kann zu den Vw Golf 6 nur sagen,dieses Auto ist der absolute Wahnsinn,für Leute die nicht den größten Geldbeutel besitzen,aber auch an nichts sparen wollen und trotzdem Cofort und ein Auto haben wollen,dass dem einer Luxuskarosse ähnelt.
Ich kann dieses Auto nur empfehlen,es ist sehr schön zu fahren,fährt sich sehr sportlich,hat ein direktes,aber auch wieder
nicht zu direktes Lenkverhalten.
Liegt sehr schön in der Kurve ,auch bei hohen Geschwindigkeiten.
Hat meiner Meinung nach wohl auch von den meisten Autoherrstellern die beste Optik was einen Kleinwagen betrifft,hat für seine Größe doch im Vergleich zu manch anderen Wagen einen relativ großen Kofferraum,also viel Stauraum.
Die Sitze sind bequem und schmerzen nicht nach einer Stunde fahrt,so wie es bei vielen anderen standart Sitzen ist.
Für Hightec und höchster Ausstattung was die Soundanlage und allgemeiner Technik angeht kann ich nur sagen Hut ab.
Hat alles mögliche drinne.
Den Golf gibt es in mehreren Ausstattungsvarianten,was der Leistung und dem Comfort angeht.
Der Wagen ist mit einer PS Leistung mit 211 PS zu haben.
Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 250 Km/h sind möglich dann wird er automatisch abgeriegelt.
Könnte aber locker bis zu 280 Km/h fahren.
Mit diesen Wagen sind sie schneller Unterwegs als der ein oder andere Mercedes!
Die CLK Fahrer werden Augen machen wenn sie von einem VW Golf überholt werden!
Das einzige was ich zu bemängeln habe ,ist dass mann die Leistung auch ruhig etwas mehr hören könnte,also ich meine ,der Wagen könnte ruhig ein bisschen mehr brummen und blechern,so wie sich das halt für eine Kiste mit über 200 PS gehört!
Aber das ist auch eigentlich das einzige was ich dazu zu meckern habe.
Also VW wieder große Leistung vollbracht.
Weiter solche tollen Autos Bauen!!
...
ein Testbericht von francelady2007-06-24 12:08:15vom 24.06.2007Empfehlung: ja
Vorteile: Geile Optik,Sportlich flink...Nachteile/Kritik: zuwenig endgeschwindigkeit! 238 Km/h riegelt er ab
Ich möchte ein paar Zeilen zu dem Auto meines Freundes schreiben mit dem ich ja Hauptsächlich rumfahre,auch wenn mein Freund meckert ich habe mir den V5 angeeignet,seid ich das erste mal damit gefahren bin!!:o))
Zur Optik er sieht auch ohne Tuning sportlich aus,vom Werk her schon ein Fahrwerk drinne,innen Sportsitze von Recardo ,Bordcomputer,Lederlenkad also auch ein Sportlenkrad vom Werk,
Es ist auch ein grosser Vorteil das man dem Auto von aussen nicht ansieht was er unter der haube hat!2,3 Liter Hubraum,Ganze 170 PS das geht ab ohne zu überlegen überholen zu können
einfach Wahnsinn ein Auto was ausn Knick kommt!ich habe vorher einen Opel Astra gefahren mit 75 Ps das ist unvergleichlich das geht garnicht!!
Er bringt locker 238 Km/h
Der Sound von dem Golf einfach Wahsinn der trönt richtig und wenn er abtourt einfach totaler Sound ohne veränderungen!!!
Ein paar Veränderungen hat mein Freund vorgenommen im laufe des Besitzes vorgenommen,
Chip eingebaut nun hat der VW Golf IV V5 194 PS,Sportfahrwerk (Gewindefahrwerk),ein sportliches Endrohr was den Sound noch etwas hervorhebt!Und ein paa schöne 17 Zoll Alufelgen breit hinten 245 er und vorne 215 er!!
Hab mit dem Golf sogar schon einen CLK verblasen einfach nur der Hammer!
Karosserie und Fahrwerk
Aufbau Schrägheck
Antriebssystem Frontantrieb
Motor und Getriebe
Hubraum 2324 ccm
PS (KW) 170 (125)
Zylinderanzahl 5
Zylinder-Bauform DOHC
Kraftsstoff Benzin
Katalysatorart mit geregeltem (3-Wege) Katalysator
Nichts zu meckern gibt es bei der technischen Austattung des 2000er GOLF IV ,2.3 V5. An die 55 Liter braucht der Tank um sich so richtig voll zu fühlen. Jede Kurve wurde bis jetzt vom GOLF IV gemeistert. Den richtigen Reifensatz vorausgesetzt ist das ein Auto für Sommer und Winter. Spass und Gefühl kommen bei diesem Fahrzeug im Packet. Wie schön wär es, könnte ich diesen Wagen mein eigen nennen!!!
Aber ich denke mal es dauert nicht mehr lange dann gehört er komplett mir...grins
...
frankensteins, 24.06.2007
hi, süss dein Bericht, wenn er vom Werk her kein Fahrwerk drin hätte, hättet ihr eins eingebaut? ansonsten schöner Bericht lg
campino, 24.06.2007
Den Satz: quotvom Werk her schon ein Fahrwerk drinnequot finde ich besonders bemerkenswert...
swissghostly, 24.06.2007
sehr hilfreicher Bericht. Würde mich übrigens sehr über Gegenlesungen freuen.
ein Testbericht von colacola2007-03-25 20:55:00vom 25.03.2007Empfehlung: ja
Der VW Golf ist in Bedrängnis geraten. Nicht nur die Konkurrenz ist ihm auf den Leib gerückt, auch die Minivans knabbern am Marktanteil. Mit dem Golf V will Wolfsburg den Trend umkehren und an die Verkaufserfolge der Vorgänger anknüpfen. Deshalb gibt es bei Technik und Design keine gewagten Experimente. Was das neue Modell kann, musste es bei einer ersten Fahrprobe beweisen.
Der bekannte Einsteigermotor - der 1,4-Liter-75-PS-Benziner - mit dem Fünfgang-Schaltgetriebe ist immer noch angemessen für den Golf - das Auto ist ja auch kaum schwerer geworden. Er dröhnt ein wenig,
und allzu hoch lässt sich das Aggregat nicht drehen. Außerdem fällt auf, dass die Kupplung sich etwas labbrig anfühltIm Inneren können die Sitze überzeugen. Sie geben guten Seitenhalt; von den Sportsitzen der Sportline-Ausstattung wird dies kaum mehr getoppt. Der Fahrersitz ist serienmäßig um zehn Zentimeter höhenverstellbar. Auch bei den Kopfstützen müsste jeder die richtige Position finden können. Auf den Rücksitzen zeigt sich deutlich, dass der Golf gegenüber dem Vorgänger gewachsen ist. Die Kniefreiheit ist beträchtlich, aber auch über dem Kopf bleibt mehr als genug Raum.
Der Motor ist meiner Meinung nach die erste Wahl, wenn wegen geringer Jahresfahrleistung ein Diesel nicht in betracht kommt und man auf niedrige Unterhaltskosten achten muss. Der 1.4er mit 75 PS ist für ein so schweres Auto ca. 1350KG leer viel zu schwachbrüstig, den wollte ich nicht mal in meinem kleinen Corsa. Die grossen Benziner sind wiederum viel teurer im Unterhalt .
Der Motor dreht sauber und vibrationsfrei hoch und hat auch kein Loch in der Drehmomentkurve. Im Bereich kurz vor dem Begrenzer wird er etwas zäh und wirkt angestrengt, aber er ist ja nicht für einen Sportwagen ausgelegt. Der Motor genügt für angemessene Fahrleistung, man kommt überall im Verkehr gut mit, sogar auf der Autobahn kann man meistens links damit bleiben, da in der heutigen Zeit eh so viel auf den Strassen los ist, das die Besitzer ordentlich motorisierter Fahrzeuge verkehrsbedingt auch nicht viel schneller fahren können, zumal die richtig schnellen wie BMW M5, MB E 55AMG und Audi RS6 oder Porsche eherdie Minderheit auf unseren Strassen sind, denen dann aber doch die meisten ordentlichen Autofahrer gebührend Platz machen. Bei Elefantenrennen läuft man dann aber meist wieder auf die Schnellen auf, welche dann aber bei freier Bahn zusehendst kleiner werden und in der Ferne verschwinden.
Lediglich, wenn man im Geschwindigkeitsbereich von ca. 130-140 km/h ansetzt, den Vordermann zu überholen, meldet sich wieder die Physik in Form von Massenträgheit und niedrigem Drehmoment / Leistung und es bedarf dann doch ein wenig Geduld, bis man seine Höchstgeschwindigkeit von lt. ANgaben 192 km/h erreicht, anmassens empfinde ich da den Tacho, welcher bis 260 km/h reicht, aufgrund der Getriebeabstufung aber rein rechnerisch bei ca. 210 km/h im Gefälle Schluss sein müsste.
...
ein Testbericht von Vicky2007-03-16 14:34:26vom 16.03.2007Empfehlung: ja
Vorteile: fein ausgestattet...Nachteile/Kritik: exklusiv
Der Bestseller des Wolfsburger Automobilkonzerns Volkswagen ist schon seit Jahren der VW Golf. Die aktuelle Variante ist der Golf V.
Dass die Karosserie kaum noch etwas mit dem Ursprungs-Golf zu tun hat, tut dem Erfolg keinen Abbruch.
Der Innenraum ist kontinuierlich vergrößert worden, so dass der heutige VW Polo eher den Ausmaßen des 1. Golfs entspricht.
Der Golf wird bekanntlicherweise in zahlreichen Varianten und Motorisierungen, auf die ich hier nicht näher eingehen will, offeriert.
Die Palette reicht vom einfachen Diesel bis zum Turbodiesel, vom 75 PS-Benziner zum 6-Zylinder.
Neuester Streich
der Wolfsburger ist das Sondermodell "Golf eGeneration".
Er ist das erste Serienauto mit Online-Zugang.
Damit hat Konzernchef Ferdinand Piech mal wieder die Nase vorn, was Innovationen angeht.
Denn gerade als der Münchner Nobelhersteller BMW seinen Internet fähigen PKW angekündigt hat, ist der Golf schon auf dem Markt.
Zwar ist er noch kein einziges Mal ausgeliefert worden, aber er steht im Internet zum Ordern bereit. Interessanterweise ist er auch nur über das Netz zu bestellen! Wer ein gutes Verhältnis zu seinem Autohändler hat, wird diesen jedoch bestimmt überzeugen können, die Formalitäten zu übernehmen, wenn man ihm dafür die Wartung des neuen Fahrzeugs anbietet... ;-).
Ausstattung
****************
Der Golf wird ausschließlich in einer Variante geliefert.
Der Viertürer wird in der Farbe Ravennablau gefertigt.
Das Besondere:
Das Auto ist mit einem sogenannten Personal Digital Assistant, kurz PDA, und einem dazugehörigen Mobiltelefon ausgestattet.
Mittels der Freisprecheinrichtung des Handys kann der Zugang zum Internet aufgebaut werden.
Das Bedienpanel hat 6 Schaltflächen auf der Touchscreen. Dazu gehören "Wetter", "Verkehr", "Routing", "Telefon", "Monitor" und "Ton".
Über vier zusätzliche Tasten erfolgt die weitere Bedienung.
Das kombinierte Radio/Navigationssystem ist in der Mittelkonsole untergebracht. Über den integrierten Bildschirm wird die Landkarte oder das Videosystem angezeigt.
Weitere Ausstattungsmerkmale und die Motorisierung findet ihr unter www.volkswagen.de.
Der Grundpreis beträgt immerhin schon 22000 Euro!
Overknees, 29.04.2007
167 Leute finden Dein Essay hier sehr hilfreich.
Dabei ist der echte Infogehalt genau null... zum konkreten Fahrzeug sagst Du schlicht kein Wort.
Das Modell gab es z.B. nur als Golf IV und nur in 2002. Es gab auch nur einen Motor für den eGeneration.
swissflyer, 05.10.2006
Leider ein wenig sehr kurz, daher kann ich Dir nur ein hilfreich geben. Mir fehlt eine ausgepräte Meinung Deinerseits zu diesem Auto. Wenn Du den Bericht erweiterst, melde Dich ruhig bei mir und ich werde über eine Umbewertung nachdenken. Gruss Patrik
ein Testbericht von TexanGal20002007-03-12 13:15:06vom 12.03.2007Empfehlung: ja
Vorteile: -...Nachteile/Kritik: -
2001 erhielt ich mein erstes Auto.
Einen Golf IV, Baujahr 2001.
Ich möchte hier nicht über Technische Daten etc. erzählen, sondern meine Erfahrungen aus fünf Jahren Golf-Fahren wiedergeben.
Ich bekam ihn als Gebrauchtwagen mit 17000km. Ich entschied mich damals für dieses Auto, weil ich es in der Fahrschule kennen und lieben gelernt hatte. Und wenn man aus der VW-Stadt kommt ist es beinah Pflicht ein solches Auto zu fahren ;)
Ziemlich bald (Anfang 2002) bekam ich leider die ersten Probleme mit dem Golf.
Er sprang nicht mehr richtig an und machte seltsame Geräusche.
Batterie wurde erneuert und einige kleinere Reparaturen wurden gemacht
Reparatur: 700€. Da das Auto zu dem zeitpunkt noch kein Jahr alt war, nahm VW zumindest 2/3 der Kosten auf ihre Kappe.
Winter 2002:
Im Winter froren die Türen immer zu. Wieder in die Werkstatt. Zwar wurden die Gummis in der Tür ersetzt, jedoch brachte das nur eine kleine Abmilderung. So passierte es dann und wann mal, dass ich nach einer kurzen Fahrt im Auto festsaß und per Handy jemanden erreichen musste, der mit Türenteiser vorbeikam.
Achso, die Batterie musste wieder ausgetauscht werde.
Danach ging es erstmal wieder gut, im Sommer hatte ich gar keine Probleme mit meinem Kleinen, diese kamen immer nur im Winter.
Im darauffolgenden Winter fing auf einmal die Elektronik an zu spinnen. Das Licht im Innenraum schaltete sich manchmal einfach an, ohne dass es überhaupt auf der Einstellung "Licht anschalten wenn Tür geöffnet wird" stand. Der liebe Golf verbrachte einige tage in der Werkstatt, leider fand keiner den Fehler.
Zumindest wussten wir jetzt, dass die Batterieentladung an einem versteckten Stromfresser lag, den aber dummerweise keiner ausfindigmachen konnte.
Im Winter 2005 musste dann erneut der ADAC gerufen werden, da sich die Batterie wieder ohne sichtlichen Grund entladen hatte. Eine Woche später machte es vorne im Motorraum ganz viel Krach, also kam er wieder in die Werkstatt. Reparatur von 900€, irgendwas war schon nach 65000km abgebrochen, obwohl das Teil erst nach 120000km erneuert werden sollte.
Als der Golf vor ein paar Monaten wieder schlapp machte, der ADAC wieder gerufen werden und die Batterie aufladen musste, entschlossen wir uns (mitunter auch auf Anraten des ADAC-Mannes) den Golf abzugeben, da dieser Fehler anscheinend irreparabel war und uns nur weitere Kosten verursacht hätte.
Abgesehen von den Macken, die der Golf hatte, hab ich ihn doch sehr lieb gewonnen.
Er ist mit Sicherheit ein tolles Auto...wenn man nicht gerade ein Montagsauto abbekommt. Daher bekommt er von mir trotzdem 4 von 5 Sternen, da er mich immerhin 70000km sicher durch Deutschland gebracht hat und ich aus dem Bekanntenkreis auch keine negativen Sachen gehört habe.
...
redwomen, 12.03.2007
,,,auch wenn du wie am Anfang geschrieben nur über deine Erfahrung schreiben willst, aber die technischen Daten gehören hier einach mit dazu.
AndreaRo, 12.03.2007
normalerweise gehören die technischen Daten, Kosten usw. aber dazu.....
wallikalli, 15.03.2007
Sehr schöner Bericht : Würde mich über Rücklesungen sehr freuen :
ein Testbericht von buster982006-09-08 14:15:27vom 08.09.2006Empfehlung: ja
Vorteile: sehr gute Ausstattung, geringe Fahrgeräusche, schönes Design...Nachteile/Kritik: etwas geringe Motorleistung, etwas viel Plastik
S eit 2 Wochen nenne ich jetzt einen Golf IV Edition mein eigen. Ich habe diesen gebraucht, in sehr gutem Zustand gekauft. Er ist 5 Jahre alt (also von 2001) und hat, da er als Zweitwagen gefahren wurde, erst 37.000 km auf dem Tacho stehen. Ich hatte zuerst mit einem neuen Skoda Fabia geliebäugelt, da die neuen Modelle ein wirklich gutes Preis Leistungsverhältnis haben. Aber im Endeffekt war mir die Anschaffung dann doch etwas zu teuer, sodass ich mich letztendlich auf einen Golf
IV eingeschossen hatte. Auf der Suche habe ich viele verschiedene Modelle gesehen, bin auch einige Probe gefahren und habe auch auf die jeweiligen Ausstattungsmerkmale geachtet. Dabei ist mir aufgefallen, dass das Sondermodel (Edition) am ehesten meinen Vorstellungen entspricht. Au diesem Grund habe ich mich letztendlich auch für diesen entschieden. Es folgt also der Testbericht, der hoffentlich den Ansprüchen genügt, da ich nicht unbedingt "DER" Autofachmann bin. Fangen wir mit einer kleinen Auflistung der Ausstattungsmerkmale an!
<<<Ausstattung>>>
Mo tor: 75 PS
3 Türer
ABS
ESP
Fahrer-, Beifahrer- und Seitenairbags
Servolenkung
Zentralverriegelung
elek. Fensterheber
Climatronik (vollautomatische Klimaanlage)
Radio Alpha
Sitzheizung (Fahrer/Beifahrer)
Kraftstoff: Normal/Super (beides möglich)
Das sollte ganz grob das wichtigste sein. Auf Details gehe ich später im Text genauer ein.
<<<Sicherheit>>>
Ei ner der wichtigsten Faktoren, bei jedem Auto sind die Sicherheitsmerkmale, die bei meinem Golf sehr üppig ausfallen. ABS und Airbags sind ja heute vernünftigerweise Standard und auch bei meinem Golf vorhanden. Außerdem besitzt er Seitenairbags, die leider noch nicht zum Standard geworden sind. Also besonderes Schmankerl bietet der Golf ESP, also das elektronische Stabilitätsprogramm, dass z.B. bei zu schnellen Kurvenfahrten oder ungleichmäßigem Untergrund, einzelne Räder verlangsamt und so das Ausbrechen verhindert. (ASR ist integriert)
<<<Funktionalität>> ;>
Damit man den Golf möglichst praktikabel und zeitsparend einsetzen kann, sind einige Funktionen integriert, die einem den Autofahrer Alltag einfach erleichtern. So verfügt er beispielsweise über eine Zentralverriegelung, die elektrisch (nicht mehr wie früher per hydraulik) gesteuert wird. Natürlich verfügt er über Servolenkung, die erfreulich direkt ist und man somit Kurven sehr präzise durchfahren kann. Um eine optimale Sitzposition zu gewährleisten kann das Lenkrad Höhen- und Tiefen- verstellt werden. Der Fahrer- und Beifahrersitz können außerdem höhenverstellt werden. Die Sitze sind sehr bequem und haben eine sportliche Form, sodass man sich in fast jeder Situation gut gehalten fühlt. Die vorderen Fenster können praktischerweise elektrisch geöffnet werden, sodass dem Fahrer störendes kurbeln während der Fahrt erspart wird. Die Funktion ist leider manchmal etwas empfindlich, sodass das Fenster auch bei kurzem drücken sehr weit herunter fährt. Leider hat der Golf IV Edition nur 3 Türen und ist somit eher für Paare, als für Familien geeignet. [Das soll mir Recht sein ;-)]
<<<Komfort (und zurück)>>>
An Komfort hat mein Golf so einiges zu bieten! Dass die Sitze sehr gemütlich sind, habe ich ja eben bereits erwähnt. Aber sie haben noch wesentlich mehr zu bieten, was auf den ersten Blick garnicht auffällt. Der Golf besitzt nämlich vorne beidseitig Sitzheizung! Das wird warscheinlich vor allem in den Wintermonaten sehr angenehm, auch wenn die Funktion einiges an Energie verbraucht. Und wenn wir schon Komfort in den Wintermonaten haben, muss ja auch noch etwas für den Sommer dabei sein! Dafür gibt es die Klimatronic, eine automatische Klimaanlage, der man nur noch sagen muss: "Ey...Mach mal 20 Grad°!" und schon ist der Innenraum nach wenigen Minuten angenehm kühl. Falls eine hohe Luftfeuchtigkeit herscht, kann die Klimaanlage der Luft auch noch Feuchtigkeit entziehen, was die Fahrt wesentlich angenehmer macht. Passend zu diesem ganzen Schnickschnack sind die außenspiegel beheizbar, damit diese im Winter nicht einfrieren. Diese Funktion wird immer dann eingeschaltet, wenn auch die beheizbare Heckscheibe aktiv ist.
Wer jetzt noch nicht genug hat, kann sich über das Radio Alpha freuen, welches ich aber schnell gegen ein anderes ausgetauscht habe. Nicht, dass das Alpha nicht gut ist. Der Radioempfang ist klar und auch sonst macht das Radio einen stabilen Eindruck. Leider fehlt mir ganz einfach der CD Player beim Alpha, sodass mein gutes AEG Radio wieder herhalten muss.
<<<Fahrgefühl>>>
A ber in Sachen Ausstattung ist jetzt soweit das wichtigste geklärt. Wenden wir uns dem zweiten großen Thema zu: Dem Fahrgefühl! Man merkt dem Golf leider an, dass er sage und schreibe 1,2 Tonnen auf die Wage bringt und mit seinen 75 PS etwas überfordert ist. Wer also sehr viel Wert auch eine schnelle Beschleunigung legt, greift besser zu einem anderen Wagen. Aber für den normalen Gebrauch, sowohl in der Stadt, als auch auf Landstraßen und Autobahnen, reicht er völlig aus. Auf der Autobahn ist die Beschleunigungsphase zwischen 120 und 130 zwar relativ lang, aber wenn man diese erst überschritten hat, kommt er eigentlich recht gut. 180 km/h sind durchaus drin und lassen sich auch noch recht gut steuern. Selbst bei diesen Geschwindigkeiten ist das Laufgeräusch noch recht angenehm und man kann sich noch bequem unterhalten.
Die Fahrweise ist generell eher gutmütig und der Golf ist ideal zum "cruisen" (ich hasse das Wort) geeignet. Die Lenkung dagegen ist sehr direkt, was ihm eine gewissen Präzision verleit. An die Bremsen musste ich mich aber erst gewöhnen. Diese sind sehr direkt und Bremsen schon bei leichtem Antippen sehr stark. Dagegen musste ich bei meinem alten Auto (ein Seat Cordoba) richtig zutreten.
<<<Platzangebot>>> ;
Vier Erwachsene Männer können im Golf durchaus noch bequem sitzen, da er auch auf der Rückbank recht guten Platz bietet. zu fünft wird es dafür schon sehr eng. Man kann im Kofferraum einen Wocheneinkauf gut verstauen und auch für eine Urlaubsreise ist genug Platz vorhanden. Wieviel Liter genau in den Kofferraum passen, kann ich leider nicht sagen. Dadurch, dass sich die Kofferraumabdeckung abnehmen lässt und die Rückbänke komplett umgeklappt werden können, ist selbst der Transport eines großen Fernsehers inkl. Karton ohne Probleme möglich. (selbst schon probiert) Der Platzangebot ist für ein Auto dieser Größenklasse also schon sehr gut.
<<<Fazit>>>
Der Golf hat meine Erwartungen bei weitem übertroffen und ich bin sehr zufrieden mit dem Auto. Man muss natürlich auch dazu sagen, dass ich den Wagen wie schon erwähnt erst 2 Wochen fahre und der "Ui toll....Neues Auto" Eindruck vielleicht auch noch eine Rolle spielt. Über Pannen, Verbrauchswerte und so weiter kann ich daher noch nichts näheres sagen. Diese werden aber auf jeden Fall nachgereicht.
Ich hoffe, der Bericht gefällt euch und wenn Ihr Anregungen oder Kritik habt, könnt Ihr mir diese gerne schreiben.
ein Testbericht von Lacrimazz2006-05-31 15:12:21vom 31.05.2006Empfehlung: ja
Vorteile: Zuverlässigkeit, Preis-Leistung, günstige Versicherung...Nachteile/Kritik: unfreundliche VW-Werkstätten
Heute möchte ich gern ein kleines aber feines Tabuthema für die Frau anschneiden. Ich berichte über mein Auto. Egal, was Ihr jetzt denkt, lest erstmal weiter. Hier geht es nicht darum, über technische Details zu fachsimpeln, sondern darum, über meine Erfahrungen mit dem „Baby“ zu berichten. Ich selbst besitze den VW Golf IV 1.6 Pacific!
Warum gerade dieses Modell:
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Nachdem ich meinen „Erstwagen“ nun doch schon vier Jahre gefahren hatte, war es endlich an der Zeit, mir etwas neues zu gönnen. Ich ging alle möglichen Autos durch und hatte mich schon nach
kurzer Zeit zumindest dafür entschieden, dass es ein NEUWAGEN werden sollte, denn ich hatte nicht schon nach kurzer Zeit wieder Lust, mich ständig in der Werkstatt aufzuhalten.
So verglich ich Neuwagen für Neuwagen. Angefangen beim Peugeot 206 CC, Opel Astra, Toyota Corolla, Audi A3, VW Bora und Golf IV… Das waren die Modelle, die mir gefielen und einigermaßen in mein Budget passten. Der eine hatte die Vorteile und der andere die… Wie das nun mal so ist. Doch letztendlich kam ich immer wieder beim Golf an, denn dort wurden mir neben umfangenreichen Sonderpaketen noch ein einmaliger Sonderrabatt von 12% gegeben, denn der Golf IV war ein Auslaufmodell. Hier bekam ich meine Ausstattungen so, wie ich sie wollte:
Benziner
3-Türer
Gangschaltung
Perleffek tlackierung
105 PS
Sitzheizung, beheizbare Waschdüsen und Schlösser sowie ein Satz Winterreifen auf Stahlfelgen
Alufelgen
Sportlenkrad
Sportsitze
Climatronic
Seitenschutzleisten in Wagenfarbe
Rückleuchten mit weißem Blinkereinsatz (wie Champ & Ocean)
silbergraue Dekoreinlagen, Tacho mit Chromzierringen, Sitzbezugdesign 'Salo'
16''-Felgen mit 205/55 R16-Reifen
Diebstahlwarnanlage
Funk-Zentralverriegelung
Multifunktionsanzeige
Radio alpha…
Das sind natürlich nur ein paar der Dinge, die das Auto aufweist. Ich denke von ABS und den üblichen Airbags brauch ich im Moment nicht reden (das ist ja eigentlich Standart).
Der Preis lag dann bei: 17.500,00 Euro (Listenpreis lag so um die 21.000,00Euro)! Ich kaufte den Neuwagen auf Finanzierung, aber das muß jeder selbst für sich entscheiden, da es da ja tausend verschiedene Möglichkeiten gibt…
Dann die erste Begegnung:
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Da es sich ja nun um einen Neuwagen handelte, durfte ich entscheiden, ob ich den Wagen in Wolfsburg abholen & gleichzeitig die dortige Autostadt besichtigen möchte oder lieber etwas mehr Geld bezahlen möchte, damit man mir das Auto zum Händler bringt. Ich entschied mich für die eigene Abholung.
Gleich früh kam ich in der Autostadt an und konnte es kaum erwarten… Ich musste dann noch bis ca. 14.00 Uhr warten, als ich zum ersten Mal vor meinem neuen Baby stand. Ich gebe zu, der erste Eindruck war etwas überraschend, da die Farbe im Autohaus auf diesem Minimuster doch etwas dunkler aussah… Aber egal, ich liebte es trotzdem gleich vom ersten Tag an. Ich nannte ihn liebevoll „Juli“, da ich ihm im Juli geholt habe.
Das Auto wurde mir genauestens erklärt und ich stieg ein. Natürlich bin ich die ersten 500km erstmal sachte gefahren, um das Baby erstmal auf Betriebstemperaturen zu bringen… ;-)
Am Heimatort angekommen, fand ich den ersten Mangel: die Beleuchtung des Schminkspiegels leuchtete permanent und war schon ganz heiß. Bevor mir das Auto abbrennt, hab ich die Birne erstmal rausgedreht…
Dieser Mängel wurde dann am nächsten Tag gleich ohne Probleme behoben.
Das Fahrvergnügen:
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Wie das so ist, fährt man die erste Zeit natürlich sehr viel… Das hab ich auch getan. Die Kupplung ging Federleicht, das Gas ebenso und die Bremse war schön weich. Es gab kein appruptes Stoppen. Alles ist einfach und übersichtlich angeordnet. Wenn dem Auto was fehlt, dann sagt es mir das. Dann kommt eine nette Anzeige und ein etwas grelles Piepsen und im Display steht, was ihm fehlt. Die neue Generation der Scheibenwischer lässt mich gleich doppelt staunen. Es ist eine unbeschreibliche Ruhe beim Wischen und die Scheiben werden streifenfrei sauber. Genial. Die Klimaanlage ist auch kinderleicht zu bedienen. Die Tasten sind groß genug, dass man sich beim Fahren nicht ausversehen verdrückt. Das einzige, was ich da zu bemängeln habe, ist die doch recht starre Gangschaltung. Es gibt jedes Mal einen richtigen Ruck. Besonders der 3. Gang tut heftig weh.
Wie fühle ich mich sonst so in dem Auto:
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Da ich das Fahrvergnügen mal vom Beifahrersitz aus testen wollte, lies ich meinem Bruder auch mal fahren. Da hatte ich richtig Zeit, mich einmal umzuschauen. Der helle Himmel des Autos wirkt sehr freundlich und frisch. Die Amaturenbrettbeleuchtung mach tatsächlich glücklich bzw. lässt mich dieses blaue Licht irgendwie in Geborgenheit wiegen. Das Radio macht doch tatsächlich einen angenehmen Sound und man kann auch mal lauter machen, ohne dass es kratzt und übersteuert.
In dem Sitz fühle ich mich wohl. Er wird zwar als Sportsitz angepriesen, aber unter Sportsitz verstehe ich etwas anderes. Aber dennoch habe ich einen bequemen und festen Halt. Das Fahrwerk ist mir persönlich zu weich, denn ich hatte im vorhergehenden Auto ein Sport-Fahrwerk. Ansonsten ist es angenehm ruhig und ich höre kein Klappern.
Die Reparaturen:
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Schon nach 7000km versetzte mir mein Juli zum ersten Mal einen Schock. „Abgaswerte überprüfen“. Dann schaute ich im Bordbuch nach und da stand etwas ähnliches wie: Achtung, Weiterfahren ist lebensgefährlich! Dann bin ich in die nächste Werkstatt gefahren. Man gab mir einen kostenlosen Leihwagen, rief mich auf Arbeit an, was es ist und reparierte es. Die Lambdasonde hatte es erwischt. Angeblich ist das eine Krankheit bei VW, dass die Lambdasonde so schnell den Geist aufgibt. Natürlich war die Reparatur kostenlos-Garantie!
Das war es aber auch, was in den ersten drei Jahren an Unannehmlichkeiten von Volkswagenseiten auf mich drauf zu kam. ZUM GLÜCK!
Die Frontscheibe musste inzwischen zwei Mal gewechselt werden, weil ich immer das Glück habe und alle herumfliegenden Steine auf mir abprallen lasse.
Das Auto wurde zwei mal aufgebrochen und ein neues Schloß + eine neue Radioblende mussten her. (Seit dem ich das Originalradio drin habe, knackt es keiner mehr auf)
Tuning:
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Tja, man sollte das Thema vielleicht eher den Jungs überlassen. Ich sag nur so viel: „an einen Golf kann man alles dran bauen – da würdest Du sogar Scheiße auf die Motorhaube schmieren können und würdest das trotzdem noch eingetragen bekommen“ (Zitat eines Kumpels). Früher war es tatsächlich so. Man hat für den Golf einfach alles bekommen und auch zum größten Teil alles ohne Murren beim Tüv eingetragen bekommen. So einfach ist das heut leider nicht mehr.
Ich habe mir ein FK Fahrwerk einbauen lassen, was jetzt aber schon 50000 km weg hat und langsam anfängt zu klappern. Desweiteren hab ich einen anderen Grill, Scheinwerferblenden und natürlich eine Scheibentönung. Ebenfalls von FK sind meine Rückleuchten, die aber leider ständig mal leuchten und dann mal wieder nicht (FK-Krankheit). Meine Heckscheibe ist gesandstrahlt, ein paar Borbet-Alus sind drauf und die Distanzscheiben hinten und ansonsten ist das Baby ganz normal…
Der Golf ist nun mal ein Volkswagen und ein Massenmodel. Man hebt sich ja nun mal gern von der Masse ab und deshalb ist Tuning auch was Schönes, wenns nicht ganz so teuer wäre…
Versicherung:
56,00 € / Monat (bei SF 7) Vollkasko
Steuer:
104,00 € (Euro 4 Norm)
Durchsicht:
1. kleine lag bei 260,00 €
1. große hat 156,00 € (habe aus Kostengründen die Werkstatt gewechselt-mit Erfolg)
Fazit:
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Ich habe zu keinem Zeitpunkt bereut, mir einen Neuwagen gekauft zu haben, denn dann weiß ich wenigstens, dass es kein Unfallwagen war und er sonst auch keine Macken hat. Die Garantie war mir sehr wichtig und außerdem war „Juli“ ja auch noch bisl Steuerfrei. Die Versicherung ist in meinen Augen sehr günstig und die Steuer ist auch auszuhalten. Der Motor reicht mir völlig aus. Er bringt auf der Autobahn ruhig seine 200, ohne sich durch Lautstärke oder klappern zu rächen. Ich fühl mich wohl in meinem Auto und hoffe, das es mich noch ganz weit durchs Leben bringt. Bei Fragen oder für konstruktive Kritik bin ich gern zu haben.
ACHTUNG: habe noch Flammenaufkleber in Schwarz für den Golf IV! Wer Interesse hat, bitte kurz melden!
...
topfmops, 31.05.2006
er Bericht für fans freaks und Betroffene, seit Jahrzehnten lasse ich fahren, einen dicken Mercedes von einem livrierten Chauffeur, ja gut, andere sagen Bus dazu . . .
Sommergirl, 04.05.2007
Danke für die Lesung, habe mich gleich mal revanchiert....
B_Engal, 31.05.2006
SH von mir.
Toller Informativer Bericht.
MfG BEngal
ein Testbericht von piccolina23112005-09-16 15:16:16vom 16.09.2005Empfehlung: ja
Vorteile: Super Preis-/Leistungsverhältnis! Verhältnismäßig viel Platz!...Nachteile/Kritik: Die relativ hohe Versicherung
Hallo ihr Lieben,
nun möchte ich Euch über das wunderschöne
*°*°*° GOLF IV CABRIO *°*°*°
berichten.
** WIE ICH DAZU KAM **
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Ich war seit Erscheinen des Golf III Cabrios (1994) Fan dieses Autos und es war mein Traum, den ich mir mit 18 unbedingt erfüllen wollte.
Hatte dann auch zwei 3er Golf Cabrios und da ich mit dem Preis-/ Leistungsverhältnis überaus zufrieden war holte ich mir im Januar diesen Jahres das überarbeitete 3er/4er Cabrio.
** FACELIFT **
*****************
Ab September 1998 (Baureihe wurde übrigens ab 2002 eingestellt, es gibt also eigentlich keine Neuwägen mehr) gab es ein
Facelift des 3er Golf Cabrios.
Der Unterschied zum 3er Golf ist eigentlich nur geringfügig:
Karosserie:
Front, Heck und Außenspiegel sind dem Golf 4 angeglichen worden, Klarglasscheinwerfer
Innenausstattung:
Das Lenkrad ist sportlicher und in 3-Arm-Design mit dem silbernen VW-Logo in der Mitte, die Tachobeleuchtung wurde von grün zu blau, der Schaltknauf ist ebenfalls sportlicher.
** INTERIEUR **
*******************
Die Innenausstattung ist weitgehendst dem Golf 3 ähnlich geblieben, bis auf die oben bereits erwähnten Dinge. Alle Instrumente sind sehr übersichtlich angebracht, so dass man sich schnell zurecht findet.
Was ich optisch sehr schön finde, sind die verchromten Türöffner, der verchromte Knopf an der Handbremse und die teilweise verchromte Handschaltung.
Etwas ungünstig ist allerdings das geriffelte Cockpit, denn wenn sich hier mal etwas festsetzt, z.B. Staub, ist es nur sehr schwer zu entfernen.
Das früher sogenannte "Erdbeerkörbchen" hat durch seinen Überrollbügel einen besonderen Schutz für Fahrer vorne und hinten, da der Bügel auf der selben Höhe wie die A-Säule ist. Dadurch kommt es z.B. beim Überschlagen (was niemand hoffen will) im Vergleich zu anderen Cabrios zu weniger Kopfverletzungen (Da gab es mal einen Test im Fernsehen, ich glaube Sat1 Automagazin war das).
Es verfügt über 4 Airbags (Fahrer / Beifahrer und 2 Seitenairbags), ABS, verstärkte Streben und Knautschzone.
Die Kurvenlage ist spitze - selbst bei höheren Geschwindigkeiten, die Lenkung direkt. Man hat einfach kein "schwammiges" Gefühl, sondern weiß, dass man sicher und gut aufgehoben ist.
Die sportlichen Sitze sind auch bei längerer Fahrt sehr bequem und bieten guten Seitenhalt.
Die Gänge lassen sich sehr leicht schalten und selbst bei niedriger Drehzahl fängt das Auto nicht zum stottern an bzw. läuft immer noch "rund".
Das Auto ist so konstruiert, dass selbst bei geöffnetem Verdeck kaum Wind in den Innenraum gelangt, so dass man auch bei schnellerem Tempo bzw. auf Autobahnen offen fahren kann. Wem es dann doch zu zugig ist, der kann das Windschott am vorderen Teil der Rücksitzbank nach oben ziehen und mittels Druckknopf am Überrollbügel kinderleicht befestigen. Diese Lösung für ein Windschott finde ich sehr gelungen, da es somit platzsparend ist.
Dadurch, dass das Auto sehr leicht ist (1176 kg Leergewicht laut Kfz-Schein), zieht das Auto sehr gut und selbst, wenn es mal "brenzlig" wird, hat man noch einen Puffer zum Gas geben.
** PLATZANGEBOT **
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Ich bin jedesmal erstaunt darüber, was man im Golf Cabrio alles unterbringt! Es ist ein echtes Platzwunder, vor allem auch durch die umklappbaren Rücksitze.
2 oder 3 Reisekoffer im Kofferraum oder Christbäume - alles kein Problem!
Das Platzangebot im Rücksitzbereich ist ebenso großzügig, man fühlt sich nicht "eingeengt".
An den Rückenlehnen der Vordersitze befinden sich Gepäcktaschen, z.B. für Zeitungen.
In den Türen sind Seitenfächer, sowie an den Sitzen links und rechts Außen.
Das Handschuhfach ist sehr geräumig, da bringt man den ganzen Krimskrams, den man so braucht (Bordbuch, Parkscheibe und noch viiieeeles mehr), unter.
TECHNISCHES
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Mein Golf Cabrio hat folgende technische Eigenschaften:
- 85 kw / 115 PS
- Hubraum: 2,0 (1984 ccm)
- manuelle 5-Gang-Schaltung
- Höchstgeschwindigkeit liegt laut KFZ-Schein bei 195
km/h,wobei meines auch 210 km/h schafft
- Beschleunigung von 0 auf 100 km / h liegt bei ca. 10 der 11
Sekunden
- 4-Zylinder Motor (Benzin)
** KRAFTSTOFF / VERBRAUCH **
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Im Tankdeckel steht die Vorgabe für normales oder Super Benzin.
Ich tanke aber meistens nur normales Benzin und es ergaben sich bei mir für den Verbrauch (je nach Fahrstil) folgende Werte:
Innerorts ca. 8-9 Liter
Landstraße ca. 6-7 Liter
Autobahn ca. 9-10 Liter
Wenn ich auf der Autobahn durchwegs Vollgas gebe, komme ich auf 12 Liter (laut Bordcomputer).
Der Tank hat übrigens einen Inhalt von 50 Litern, womit ich immer zwischen 550 und 650 Kilometer zurücklegen kann.
** AUSTTATTUNG **
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Ich habe das Sondermodell "HIGHLINE".
Hierbei gibt es folgende Ausstattung:
- Ledersitze
- Lederlenkrad
- Sitzheizung für Fahrer und Beifahrer
- Klimaanlage und Umluft
- Scheinwerferreinigungsanlage
- Tempomat
- VW Radio Gamma mit Soundsystem
(8 Lautsprecher gesamt, vorne und hinten)
- Zentralverriegelung
- Elektrische Außenspiegel
- Elektrische Fensterheber vorne und hinten
- Elektrisches Verdeck
- BBS Alufelgen im Kreuzspeichendesign / 195er Reifen
- Windschott
- Nebelscheinwerfer
- Alarmanlage
- beleuchtete Make-Up-Spiegel in den Sonnenblenden links
und rechts
Als generelle Ausstattung gibt es beim Golf Cabrio 2.0 / 115 PS
den
- Bordcomputer (soweit ich weiß ist er serienmäßig wirklich nur beim 115-PS-Golf vorhanden?!?) mit Anzeige von Uhrzeit / Verbrauch / Fahrtdauer / Fahrtkilometer / Durchschnittsgeschwindigkeit / Öl-Temperatur und Außentemperatur-Anzeige
- 4x Airbag
- ABS
- Wärmeschutzglas rundum
Was auch erwähnenswert ist: Bei jedem Golf Cabrio sind die Heckscheiben aus Glas und beheizbar. Dies hat den Vorteil, dass man im Winter weniger Probleme mit Schnee und Eis hat (bei den Kunststoffscheiben darf man ja nicht kratzen) und auch dass man in nicht-textile-Waschanlagen fahren kann.
Das einzige, was meiner Meinung nach fehlt, ist die Funkfernbedienung am Schlüssel (daran hätte man bei der Ausstattung wirklich nicht sparen müssen...). Aber das könnte man ja auch noch nachrüsten lassen.
** MODELLE **
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Beim facegelifteten 3/4er Cabrio gibt es folgende Modelle zur Auswahl:
Comfortline
Trendline
Classic Line
Sportline
Generation
Mayflower
Colour Concept
Highline
Diese Modelle unterscheiden sich geringfügig in der Serienausstattung und in den Serienfarben. Z.B. die "Colour Concept" Golfs bekommt man meist in peppigen Farben wie gelb oder grün, dementsprechend sind auch die Sitzpolsterfarben.
Das Verdeck gibt es als Kunststoff- oder Stoffausführung, hatte beides schon und hatte nie Probleme damit bzgl. dass ich es hätte auswechseln / erneuern müssen.
Auch die elektrisch / hydraulische Öffnung ist superleicht:
Man entriegelt links und rechts das Dach und drückt anschließend auf ein Knöpfchen - in Sekundenschnelle verschwindet es nach hinten.
Bei diesem Cabrio ist das Anbringen der Persenning nicht mehr erforderlich!
Die Dichtungen sind meiner Meinung nach wirklich gut, d.h. es regnet nirgends rein, auch nicht in der Waschstraße (es soll ja Cabrios geben, bei denen manchmal die Sitze nass werden).
Ein weiterer Pluspunkt ist, dass das Verdeck doppelt gefüttert ist, daher entstehen nicht so extreme Wind- / Fahrgeräusche, wenn man mal schneller fährt.
** SCHWACHSTELLEN **
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Hierzu fällt mir allerdings nur eine einzige Sache ein:
Bei den 3er und 4er Golfs kommt es ziemlich häufig vor, dass die Scheinwerfer vorne und die Rücklichter hinten einen "Wackler" haben und aus gehen. Also nicht sofort das Birnchen auswechseln, sondern mal leicht dagegen hauen *g* - dann funktionieren sie meistens wieder ;-).
Diese Golf Cabrios liegen je nach Laufleistung zwischen 7.000.- und 20.000.- Euro, also sehr variabel.
Allerdings bin ich der Meinung, dass Golfs selbst mit hoher Kilometerzahl auf Grund der guten Qualität auch noch "anschaffenswert" sind.
Die Golfs halten dann auch ziemlich ihren Preis; also wenn man zum Beispiel einen Golf schon mit höherer KM-Leistung kauft, kann man davon ausgehen, dass bei einem Wiederverkauf der Preis nicht drastisch sinkt.
Das einzige, was etwas hoch ist, ist die Versicherung. Aber da gibt es ja doch noch gewaltige Unterschiede und es kommt ja auch immer darauf an, auf wen bzw. bei wem versichert wird (zwecks den Prozenten).
Hier sind aber mal die Typklassen:
KFZ-Haftpflicht: 14
Teilkasko: 38
Vollkasko: 20
Laut meinem Kfz-Steuerbescheid zahle ich 135.- Euro Steuern im Jahr (Euro 3-D-Norm)
FAZIT:
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Das Golf Cabrio - ein absolutes Spitzenauto auf das man sich verlassen kann!
Technisch gesehen hatte ich nie Probleme mit einem meiner Golfs - aber sollte doch mal was sein, sind die Preise für Reparaturen noch im "normalen" Bereich.
Ich kann das Golf Cabrio allen empfehlen, die Fahrspaß gepaart mit Komfort und einem super Preis- / Leistungsverhältnis haben wollen!