Nach einschlägigen und durchaus unangenehmen Ereignissen in der letzten Zeit möchte ich euch heute dieses Buch vorstellen das sich um die übernatürlichen Dinge im Leben dreht. Und zwar im speziellen mit dem Leben nach dem Tode und den Kontakt zu Geistern. Sicherlich ist nicht jeder für so etwas empfänglich, viele halten das für Hokus Pokus oder ausgemachten Schwachsinn, andere sind durchaus sensibel für übernatürliche Dinge, vor allen Dingen Diejenigen, die schon mal eine unerklärliche Situation erlebt haben. Ich denke aber, eines ist gewiß: Jeder von uns wird sich schon einmal Gedanken darüber gemacht haben, was nach dem Tode kommt bzw. ob überhaupt etwas kommt.
Ich selber gehöre eher der Kategorie an, ich glaube nur, was ich auch sehe. Außerdem stehe ich eigentlich mit beiden Beinen fest auf dem Boden. Bis heute hatte ich auch keine übernatürlichen Erlebnisse.
Mit einer Ausnahme, und zwar als ich circa 16 war, da wurden des öfteren mal quasi als kultiges spirituelles Ritual die eine oder andere Geisterbeschwörung abgehalten. Das haben wir im Freundeskreis auch einmal gemacht. Sicher kennen so etwas noch viele von euch. Wir machten den Raum stockfinster, bildeten aus ausgeschnittenen Papierstücken das Alphabet und ordneten die Buchstaben in Kreisform auf dem Tisch an. In der Mitte des Alphabets plazierten wir ein Glas verkehrt herum. Außerhalb des Kreises stellten wir links und rechts eine Kerze auf. Schließlich legten wir alle einen Finger auf das Glas und riefen: „Ist da Jemand?“
Das wiederholten wir mehrere male, bis wir der Ansicht waren, das Glas hätte sich bewegt. Da von uns jeder behauptete, nicht an dem Glas geschoben zu haben, stellten wir dem Geist dann Fragen. Das sollten solche Fragen sein, wo nur derjenige, der die Frage stellte, auch die Antwort kannte. Und es kam halt heraus, das wir es mit einem Geist zu tun hatten, wer immer das auch sein mochte. Jedenfalls wurden meine Fragen richtig beantwortet, das gruselte mir dann doch schon sehr. Allerdings überzeugte es mich nicht so ganz. Irgendwie hatte ich immer das Gefühl, das Glas wurde von unseren Fingern bewegt. So nach dem Motto, nach den ersten Buchstaben, wo sich das Glas hin bewegte, hatte man schon eine Ahnung, wie die Antwort lauten könnte und schob das Glas mit allen Beteiligten irgendwie aus dem Unterbewußtsein zum entsprechenden nächsten Buchstaben. Ich glaube, irgendwie waren sich alle nicht ganz sicher. Darum forderten wir den Geistauf sich „bemerkbar“ zu machen.
Und dann passierte etwas, was uns doch allen den Schreck in die Glieder fahren ließ. Das Glas wurde ziemlich mit Tempo Richtung Tischrand hin zur Kerze befördert, stieß sie vom Tisch, wo sie dann in den Motorradhelm eines Freundes fiel. Der regte sich dann ziemlich darüber auf, weil der ganze Helm mit Wachs versaut war und der Rest lachte sich fast schlapp *g*.
Bis heute weiß ich eigentlich nicht so recht, was ich davon halten soll, nur eines steht fest. Erklären konnte sich das keiner von uns und jeder behauptete, das Glas nicht geschoben oder gedrückt zu haben, warum sollten wir auch die Kerze vom
Tisch stoßen? Danach stoppten wir auch die ganze Aktion und seitdem habe ich auch nie wieder so einer Veranstaltung beigewohnt.
Interessant finde ich diese Themen allemal, und bei vielen gutgemachten Horrorfilmen stehen mir so manches mal die Haare zu Berge, wenn es um Parapsychologie oder ähnliche Dinge geht.
Aufmerksam auf das Buch bin ich durch meine Mutter geworden, hatte sie doch damals eine Sendung bei Vera int Veen verfolgt, in der der Autor dieses Buches,
James van Praagh
live in der Sendung Kontakt zu den toten Verwandten oder Bekannten von ihm bis dahin zur Gänze unbekannten Personen aufnahm.
James van Praagh gilt als ein in den USA sehr bekanntes sogenanntes Medium. In der Sendung wurde auch auf sein Buch
Und der Himmel tat sich auf – JENSEITSBOTSCHAFTEN
aufmerksam gemacht, und so wurde es dann auch rasch bestellt. Nachdem meine Mutter das Buch ziemlich schnell verschlungen hatte, war ich an der Reihe und auch ich las mich schnell durch die faszinierende Welt vom Leben nach dem Tod.
Das Buch
gliedert sich in 3 Teile.
Im ersten Teil erklärt der Autor, wie es dazu kam, das er zum Medium wurde, wie er die Gabe erlangte und welche geistigen Helfer ihn dabei unterstützen. Sehr interessant ist dabei der Einstieg, wie er als kleiner Junge in einer katholischen Schule war und durch ein Gefühl von Traurigkeit übermannt wurde. Er ging zu seiner Lehrerin und erklärte ihr, daß ihr Sohn sich das Bein gebrochen hätte und alles wieder gut werden würde. Die Lehrerin war sehr erstaunt und befremdet zugleich und glaubte ihm natürlich nicht. Er erklärte weiterhin, dass ihr Sohn von einem Auto angefahren wurde und er sich nur das Bein gebrochen hätte. Die Lehrerin befahl ihm, für den Rest der Stunde auf seinem Platz sitzen zu bleiben. Eine Stunde später kam der Schulleiter an die Tür und sagte etwas zu ihr, worauf sie in Panik den Klassenraum verließ.
Im zweiten Teil, den ich übrigens persönlich am Aufregendsten finde, erzählt James van Praagh von seinen Sitzungen, den sogenannten Séancen. An dieser Stelle ist er bereits zu einem bekannten Medium avanciert und wird von Leuten in den ganzen USA, ja sogar weltweit um Hilfe gebeten. Am erstaunlichsten finde ich eine Geschichte, in der van Praagh Kontakt mit dem verstorbenen Sohn eines Elternpaares aufnahm, der angeblich Selbstmord begangen hatte und sich erschossen hatte. Schließlich übermittelte Ihm der Geist des Sohnes, dass er von einem Bekannten umgebracht wurde und erklärte ihm, wo die Tatwaffe zu finden war, die damals am Tatort nie gefunden wurde. Quasi posthum wurde der Mörder daraufhin letztendlich überführt, nachdem die Polizei dieser Spur gefolgt war.
Im dritten und letzten Teil des Buches gibt der Auto einen Einblick darüber, wie man mit der Trauer umgeht, sie erkennt und reagiert, wenn ein Nahestehender in die geistige Welt übertritt. Desweiteren gibt er Anweisungen, wie man selbst Kontakt mit der geistigen Welt aufnehmen kann und stellt eine Reihe von Meditationsübungen vor. Van Praagh ist der Meinung, dass jeder Mensch in der Lage sein kann, mit der geistigen Welt zu kommunizieren.
Mehr möchte ich an dieser Stelle auch nicht verraten da man dieses buch doch lieber selber lesen und deuten sollte.
Meinung / Fazit
Das Buch bzw. der Autor versteht es auf eine glänzende Art und Weise, dem Laien Einblick in die geistige Welt vom Leben nach dem Tode zu vermitteln. Denn für alles, was er beschreibt, gibt er ausführliche Erklärungen und Begründungen an, die einem das Phantastische auf einmal sehr real erscheinen lassen. Man hat beim Lesen das Gefühl, dass die geistige Welt zu einem Teil unseres Lebens wird, in der der Tod eine große Rolle spielt, da er zum Leben zweifelsfrei dazu gehört. Außerdem erfahren wir, dass es Engel bzw. Schutzengel gibt, dass es Gott gibt und viele andere übernatürliche Phänomene werden uns mit einleuchtenden Argumenten nahe gebracht.
Ich für meinen Teil kann das Buch empfehlen und empfand es als äußerst spannend, mal einen Einblick aus der Sicht eines Mediums in eine andere Dimension der Darseins-Form zu bekommen. Ich finde das Buch sehr glaubhaft, trotzdem bin ich jetzt nicht geschockt, dass wir uns womöglich nur auf einer Ebene unseres Lebens befinden. Und auch nach dem Lesen halte ich es weiterhin wie oben erwähnt: Ich glaube nur dass was ich sehe!
Aber irgendwie fühle ich mich erleichtert, wenn ich lese, dass nach dem Tode noch etwas kommt. Ich will damit nicht sagen, dass mir die Angst vor dem Tod genommen wurde, aber die Ansicht darüber kann sich nach dem Lesen schnell ändern.
Als Manko empfand ich den dritten Teil, denn die eigenen medialen Fähigkeiten, um selber mit der geistigen Welt in Kontakt zu treten, waren in meinen Augen dann doch zu "erhaben". Damit will ich nicht behaupten, dass das nicht für jeden möglich ist oder der Autor Mist geschrieben hat, dennoch ziehe ich einen Stern bei der Bewertung ab.
Eine kleine Warnung möchte ich dennoch aussprechen, denn für labile Seelen und Zartbesaitete könnte dieses Buch durchaus ein unangenehmer Exkurs in die Abgründigkeit der eigenen Seele werden.
Ich finde jedenfalls, der Himmel kann noch warten.
Zum Buch
Verlag: Goldmann (Juli 2000)
Sprache: Deutsch
ISBN: 3442215692
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sandraberg, 05.08.2006
sorry - etwas spät aber doch. ich hatte für yopi in den letzten wochen leider nicht so viel zeit, aber nun arbeite ich natürlich alle infomails ab. die gegenlesungen sollen ja weiterhin stattfinden. also, bitte nicht böse sein - ich werde jeden einzelnen
marina71, 29.07.2006
Bei eurem Erlebnis mit dem Gläser rücken bekam ich Gänsehaut. Ist schon ein interessantes Thema, was mich auch interessiert. LG
hundeliebe02, 29.07.2006
Edith hat eine ganze Reihe solcher Bücher schon gelesen.
Liebe Grüße Edith und Claus
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Gibt es das tatsächlich?
ein Testbericht von Hanni642006-03-08 11:41:00vom 08.03.2006Empfehlung: ja
Jetzt haltet mich bitte nicht für durchgeknallt!
Vor ein paar Wochen sah ich bei meinen Eltern die Talk-Show Vera an.
Da brachten sie einen Amerikaner der angeblich mit Verstorbenen reden konnte.
Ich stehe solchen Dingen sehr pessimistisch gegenüber, doch brachte der Verlauf der Sendung mich doch etwas ins Schwanken.
Ich möchte nicht lange darum herumreden. Dieser Amerikaner hatte ein Buch veröffentlicht und ich war neugierig. Ich bestellte es mir und war in 2 Tagen damit durch, weil es mich fesselte.
Titel des Buches:
Und der Himmel tat sich auf
Jenseits – Botschaften
Die geistige Welt und das Leben nach dem Tode
Wer hat sich noch nie Gedanken darüber gemacht, was danach kommt? Wohl jeder. Ich war bisher immer der Meinung, dass es aus ist, wenn es eben aus ist.
Dieses Buch möchte etwas anderes ausdrücken.
Der Autor, James van Praagh, geht an dieses Thema sehr vorsichtig heran. Er beschreibt zunächst seine Kindheit.
Er hatte ein streng gläubige Mutter und musste daher in eine katholische Schule gehen, die von Ordensfrauen geleitet wurde. D begannen zunächst mal seine Zweifel ob es Gott überhaupt gibt.
Er konnte nicht verstehen, warum Bräute Gottes Nächstenliebe, Verständnis und Einsicht predigen, wenn sie ein Kind schlagen, dass keinen Bleistift dabei hat.
Er konnte sich nicht vorstellen, dass Gott so etwas wollen würde und zweifelte, bis er eine Vision hatte.
Als er die Schule beendet hatte ging er auf Wunsch seiner Mutter in ein Priester Seminar. Dort wurde ihm allerdings sehr schnell klar, dass es für ihn der falsche Weg war und verlies es nach einiger Zeit wieder.
Die Frage nach Gott hatte er für sich geklärt, in einer eigenen Auffassung.
Er ging nach Hollywood um Drehbuchautor zu werden, doch das Schicksal wollte es, dass er durch einen Zufall zu einer Seaunce eingeladen wurde und er aus Neugierde mitging.
Das Medium dieser Sitzung sagte ihm, dass es irgendwann einmal selber ein Medium sein würde und dadurch seinen Lebensinhalt finden würde.
Er konnte nur darüber lächeln.
Dieser Mann sollte aber Recht behalten. Schon bald lies ihn dieses Thema nicht mehr los und er begann sich damit zu beschäftigen.
Darauf möchte ich aber nicht näher eingehen. Das würde zu lange dauern.
Er schreibt zum Beispiel, dass es jedem von uns möglich ist mit Verstorbenen Kontakt aufzunehmen. Jeder hätte dazu die Gabe. Es ist eine Frage der Konzentration und der Meditationskraft.
Als er schließlich seine erste Vision in diesem Sinne hatte, gab es für ihn keinen Zweifel mehr. Es gibt ein Weiterleben auf der anderen Seite.
Er berichtet über viele verschieden Sitzungen und wie er oft den Hinterbliebenen helfen konnte.
So schreibt er von einem Vorfall in dem eine Mutter ihren Sohn durch eine Schussverletzung verlor. Man ging davon aus es sei Selbstmord gewesen.
Der Sohn teilte sich mit und beschuldigte seinen Freund ihn umgebracht zu haben. Er hätte außerdem seine goldene Uhr mitgenommen, die seitdem nicht mehr auffindbar war. Die Pistole hätte er aus dem Nachttischchen seines Vatergeholt, weil er von seinem Freund erpresst wurde. Er hatte bei ihm Schulden. Er konnte die Drogen nicht bezahlen.
Seine Eltern sollten die Polizei alarmieren und in einer Garage mir weißen Gittern vor den Fenstern,
die vor seinem Haus steht auf der linken Seite in Kartons nach Rauschgift suchen.
Das taten die Eltern. Die Polizei wurde fündig. Der Junge war tatsächlich so dumm und versteckte in der Garage Heroin. Außerdem fanden sie die genannte Armbanduhr und er gestand den Mord. Auch wenn es bei einer Rangelei passierte, Mord bleibt Mord.
Ich könnte hier viele solcher Beispiele von Sitzungen schreiben, doch dann nimmt es demjenigen die Spannung, der sich dafür interessiert und dieses Buch vielleicht lesen möchte.
Er geht außerdem auf Selbstmörder ein und dass diese den Übergang in die andere geistige Welt anders erleben.
Ein Trost mag auch für jemanden sein, der sein geliebtes Haustier verloren hat, dass auch Tiere in der geistigen Welt weiterleben und dort auf ihre Herrchen oder Frauchen warten.
Jetzt könnt Ihr von mir denken, ich bin ein verrücktes Huhn! So etwas zu lesen. Aber ich halt mal offen für vieles und das Thema interessiert mich.
Was letztendlich wirklich stimmt, werden wir wohl nur herausfinden, wenn wir selber diesen Schritt gehen müssen.
Darüber muss jeder seine eigene Meinung bilden.
Ist das von diesem James van Praagh erfunden damit er einen Haufen Geld verdienen kann? Sind diese öffentlichen Sitzungen gestellt? Ist es ein Scharlatan?
Wer weiß? Wer kann das Gegenteil beweisen?
Wer dieses Buch liest kommt wahrscheinlich auch ins Grübeln.
Es ist erschienen im Goldmann Verlag
Diese Taschenbuch kostet 8.-€ .
Es hat 253 Seiten und zu beziehen unter der
ISBN NR: 3-442-21569-2
Schwachen Nerven empfehle ich dieses Buch allerdings nicht. Mann sollte schon beide Beine auf dem Boden haben und nicht zu leicht beeinflussbar sein.
Da ich kein sehr gläubiger Mensch bin, brachte mich dieses Buch zwar ins Grübeln, aber ich sehe doch die Dinge so, wie sie sind. Mein Motto heißt eigentlich immer: Ich glaube das was ich sehe!
Das soll aber nicht heißen, dass ich alles andere im Vorfeld abblocke und für Schlecht heiße.
Ich wünsche allen, die interessiert sind spannende Lesestunden und hoffe, Ihr habt jetzt keine Schlecht Meinung über mich, weil ich es gewagt habe über solch ein Buch zu schreiben.
Gemeinwesen, 08.03.2006
Ich persönlich halte solche Dinge zwar für Spökenkiekerei, gönne aber jedem die spannende Lektüre, die das Buch anscheinend auf jeden Fall bietet. Ich vermute, in Zeiten, in denen die Kirchen zunehmend über Abwanderung klagen, stellt das Interesse an Seanc
Madrianda, 12.03.2006
Du bist garantiert kein verrücktes Huhn, wenn Du solch ein Buch liest...Schließlich bist Du auch kritisch rangegangen...Stoff zum Diskutieren liefert diese Lektüre auf alle Fülle! VG Beate
Ringwraith, 08.03.2006
Klasse Bericht, ich denke aber trotzdem, dass es eher aus Geldmacherei aufgebaut ist, denn ich glaube nicht dran. - VG Daniel
1-2 von 2 Testberichten über James VanPraagh: Und der Himmel tat sich auf. Jenseitsbotschaften
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