Der Vanillestrauch erfreut sich schon seit vielen Jahren großer und wachsender Beliebtheit.
In unseren Gärtnerein wird vor allem die kompakt und recht buschig wachsende Sorte „Marine“ angeboten.
Die Pflanze mit dem schönen Namen Heliotrop, Vanilleblume oder auch Sonnenwende wird etwa 45 cm hoch. Die runzligen Blätter sind tiefdunkelgrün und die zahlreichen violetten bis bläulichen Blütendolden duften stark nach Vanille. Sie verbreiten einen der betörendsten Düfte aller Balkonpflanzen.
Jungpflanzen
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Ich kaufe meine Jungpflanzen in der Regel in der hiesigen Gärtnerei, obwohl man diese Sommerblüher auch aus Samen ziehen kann. Da der Vaniellestrauch sehr frostempfindlich ist, sollte man erst kurz vor Sommeranfang, wenn keine Nachfröste mehr zu erwarten sind, die Pflanzen ins Freiland setzen.
Samenanzucht
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Vor Jahren habe ich den Versuch unternommen, meine Heliotroppflanzen aus Samen zu ziehen, was nicht sehr erfolgreich war. Es sollte Euch jedoch nicht davon abhalten, es selbst einmal zu versuchen. Der Samen wird in Gärtnereien angeboten mit genauer Anleitung zur Anzucht. Im Februar/März wird der Samen gesät und bei einer mäßigen Temperatur, ca. 15 Grad zum keimen gebracht. Sobald die Sämlinge groß genug sind, werden sie pikiert und in Schalen umgesetzt, damit sie genügend Platz zum wachsen haben.
Vermehrung durch Stecklinge
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Die zweite Variante ist natürlich die Zucht durch Ableger. Ab Mitte August können dann als Ableger Seitentriebe abgeschnitten werden. Man schneidet etwa 5 cm unter einem Blattknoten die Stecklinge ab und steckt diese dann in einen größeren Topf oder eine große Schale in Vermehrungssubstrat. Mit etwas Glück wachsen die Stecklinge an, sofern man einige Regeln der Anzucht beachtet. Wie bei anderen Stecklingen, sollte man über den Anzuchttopf einen durchsichtigen Plastiksack stülpen. Die vor direktem Sonnenlicht geschützten Stecklinge sollten in den nächsten 2 – 3 Wochen Wurzeln gezogen haben. Nun härtet man die Winzlinge langsam ab, indem man die Plastikhaube entfernt und sie einige Tage so läst. Nun können die Pflänzchen einzeln in kleine Töpfchen gesetzt werden.
Im letzten Jahr habe ich einige Stecklinge so gezogen und war mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Meine Jungpflänzchen haben sich sehr gut entwickelt und waren in diesem Jahr sehr blühfreudig.
Standort und Pflegeanleitung
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Der Vanillestrauch blüht von Mai bis September und sollte sonnig und windgeschützt stehen.
Als Pflanzsubstrat reicht einfache sandige Gartenerde vollkommen aus. Wer keinen Garten hat, kann natürlich auf die einfache Einheitserde im Gartencenter zurückgreifen.
In der Wachstumsphase gieße ich meine Pflanzen mäßig, achte aber darauf, dass sie niemals austrocknen. Mit einem normalen Gartendünger für Blüh- und Balkonpflanzen dünge den Vanillestrauch wöchentlich .
Trocknet die Pflanze einmal aus, machen sofort die Blätter schlapp und erholen sich davon auch nur sehr langsam. Meist bleiben dann auch hässliche braune Flecken zurück.
Die verblühten Blütendolden scheide ich regelmäßig aus, damit das Wachstum von neuen duftenden Blüten angeregt wird.
Schädlinge
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Als einziger Schädling ist die weiße Fliege bekannt. Das wurde mir bereits mehrfach in unserer Gärtnerei sagt, doch bisher blieben meine Pflanzen davon gottlob verschont. Ebenso wurde ich darauf aufmerksam gemacht, dass diese Pflanze giftige Alkaloide enthält.
Überwinterung
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Diese kälteempfindliche Pflanze kann natürlich auch überwintert werden. Vor den ersten Nachfrösten kann man die Heliotrop hereinholen und hell bei 12 bis 15 Grad
überwintern.
Ich habe dieses Experiment noch nicht ausprobiert, weil mir dafür der Platz fehlt.
Mein nächstes Experiment
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Ein Experiment, welches ich im nächsten Sommer in Angriff nehmen werde, ist das Hochziehen einer Vanillepflanze als Hochstämmchen. Es kann zwar 5 Jahre dauern bis ein Hochstämmchen in voller Schönheit beblüht, doch hält mich nicht davon ab, es einmal zu versuchen.
Fazit
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Die Vanilleblume ist ein Sommerblüher, der unter der Vielzahl von rot- und orangefarbenen Balkonpflanzen mit seinen blauen Blüten wunderbar als Ergänzung gepflanzt werden kann. Mit ihrem angenehmen Duft bringt sie ein angenehmes Duftklima auf jede Terrasse oder auf jeden Balkon. Die Pflanze ist relativ pflegeleicht und ohne große Ansprüche an Erde oder Dünger. Sie nicht leicht krankheitsanfällig und gegen Schädliche resistent. Im Großen und Ganzen eine Pflanze, die jedem Blumenliebhaber, mit und ohne grünen Daumen, viel Freude bereitet.
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Eine giftige Schönheit!
ein Testbericht von Hanni642003-07-29 16:47:56vom 29.07.2003Empfehlung: ja
Die Blütezeit auf unseren Balkonen ist ja leider bald wieder vorbei, doch vielleicht kann ich einigen Lesern eine Anregung für die nächste Sommerbepflanzung geben. Die Vanilleblume ist zwar nicht geeignet für eine Rundumbepflanzung, dafür sind ihre Blüten zu klein und hängen auch nicht nach unten, sondern sie ist hervorragend geeignet, um Abwechslung in Pflanzkübeln oder ähnlichen Behältnissen zu schaffen.
Ich habe sie nun das dritte Jahr auf meinem Balkon stehen und habe mir jedes Jahr ein anderes Arragemant in einem runden Pflanzkübel zusammengestellt. Doch für alle, die diese schöne Pflanze nicht kennen, werde sie kurz beschreiben.
Aussehen – Duft:
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Die Vanilleblume hat ihren Namen natürlich daher, weil sie leicht nach Vanille duftet. Sie gehört zur Familie der Boraginaceaen, der Rauhblattgewächse und wenn man sich ihre Blätter ansieht, dann wird auch schnell klar warum man von Rauhblattgewächsen spricht. Das Blatt ist oval und läuft nach oben spitz zu. Es ist rauh behaart und hat nur einen kurzen Stiel. Außerdem fällt an dem Blatt auf, dass es sehr ausgeprägte Adern hat, was auch trotz seiner intensiven dunkelgrünen Farbe sehr gut zu erkennen ist. Die Blüten dieser Pflanze sind wirklich allerliebst. Sie sehen empfindlicher aus, als sie sind. Von Mai – September entwickelt sich ständig neue, zarte kleine Blüten, die doldenartig austreiben. Ich kenne sie allerdings nur in violetter Farbe und weiß nicht, ob es sie in anderen Farben auch zu kaufen gibt. Ich habe sie bisher nur in violett gesehen. Als sehr angenehm empfinde ich, dass sie ihre Blüten nicht abwirft wenn sie verblüht sind. Man muss sie von Hand entfernen, was den Vorteil hat, dass sie keinen Dreck macht, wie andere Freilandpflanzen.
Sie kann eine stattliche Höhe von über 1 Meter erreichen, doch wird das bei uns wohl selten der Fall sein, da es sehr schwer ist sie zu überwintern.
Pflege – Standort – Überwintern:
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Da kann ich jetzt nur über meine eigenen Erfahrungen berichten, denn ich kenne wenige, die diese Pflanze hatten und zu lesen gibt es darüber auch sehr wenig Literatur. Ich folgte dem Rat meines Gärtners, der mir ausführlich die Haltung dieser Pflanze erklärte. Da ich nun schon das dritte Mal die Vanilleblume auf meinem Balkon habe und sie noch nie eingegangen ist, mache ich es anscheinend richtig.
Bei mir steht sie voller Sonne auf einem Südbalkon. Ich habe zwei Exemplare in einem runden Pflanzkübel mit etwa 50cm Durchmesser. Damit etwas Farbe dazu kommt, pflanzte ich noch 3 gelbe Tagetes und 1 lachsfarbenen Ziertaback dazu, der mehr in die Höhe ragt, als Kontrast dazu. Eine ungewöhnliche Zusammenstellung, doch genau das möchte ich. Es passt sehr gut zusammen und so eine Bepflanzung hat nicht jeder. Was das gießen anbelangt habe alle Pflanzen die gleichen Ansprüche und alle vertragen direkte Sonne. Ich verwende dabei normale Blumenerde und gebe einmal wöchentlich Flüssigdünger in mein Gießwasser. Die Vanilleblume hat allerdings sehr viel durst und nimmt es einem schnell übel, wenn sie mal nicht gegossen wird.
Sie blüht viele Monate durch bis Ende September, dann kann man versuchen sie in einen separaten Topf zu pflanzen und im Keller bei viel
Licht und gelegentlichen Wasserzugaben zu überwintern. Ich habe es einmal versucht, doch ich hatte leider kein Glück damit. Es ist auch nicht weiter tragisch, denn diese Pflanze ist nicht sehr teuer. Ich bezahle bei meinem Gärtner um die 2.50 Euro für ein Größe von etwa 25 cm. Das reicht, denn sie wächst sehr schnell.
Vorsicht, Giftig!!!!!
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Man sollte auf diese Pflanze unbedingt verzichten, wenn man kleine Kinder oder Haustiere, besonders Katzen hat.
Die Vanilleblume ist eine giftige Schönheit, die sehr gesundheitsgefärdend sein kann.
Sie enthält den Wirkstoff Pyrrolizidinalkaloide Heliotrin, Cynoglossin und andere, die ich glaube nicht erwähnen brauche, weil man sie sowieso nicht kennt.
Diese Wirkstoffe können die verschiedenen Symptome hervorrufen:
- Schädigung der Leberzellen
- Depressionen
- Kolliken
- Erblindung
- zielloses Umherwandeln
- sogar bis zum Tod
Es ist also große Sorgfalt im Umgang mit dieser Pflanze geboten, denn mit ihrem Gift ist nicht zu Spaßen.
Dennoch sollte man sich dadurch nicht abschrecken lassen, diese schöne, liebliche Pflanze sich einmal auf seinen Balkon zu holen und ein Gefäß einmal abwechslungsreich zu bepflanzen.
Es ist eine wirklich unkomplizierte Pflanze, die monatelang blüht und gerne in der Sonne steht.
ein Testbericht von Sonne-in-der-Nacht2002-09-30 11:46:18vom 30.09.2002Empfehlung: ja
Liebe Leser,
bei Vanille kann ich nicht widerstehen, egal ob es sich um Vanilleeis, Vanillepudding oder Vanillesosse handelt...der Geschmack und auch der Geruch lassen mir das Wasser im Mund zusammen laufen.
Deshalb blüht auch auf meiner Terrasse eine Pflanze, die ich Euch heute als meine duftende Gartenfreundin vorstellen möchte.
Es handelt sich um die VANILLEBLUME.
Über die Pflanze
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Die Vanilleblume trägt den botanischen Namen Heliotropium arborescens und ist bei uns auch als Heliotrop oder Sonnenwende bekannt.
Ihre Heimat ist Peru.
Die Pflanze gehört zur Familie der Boraginaceae oder einfacher Rauhblattgewächse.
Aussehen und Blüte
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Die sonnenhungrige
Blume blüht üppig in dunkelblau bis lila und erreicht bei guter Pflege etwa eine Wuchshöhe von etwa 50 cm.
Die Blütendolden gaben dem Gewächs seinen Namen, denn sie duften angenehm nach Vanille!
Die dunkelgrünen, ovalen und feinadrigen Blätter sind stark behaart, weshalb sie auch zur Familie der Rauhblattgewächse gehört. Ich kriege jedes Mal eine leichte Gänsehaut, wenn ich meinem Liebling über die Blätter streiche.... wohl, weil ich dann auch an seine giftigen Bestandteile denke.
Die hübschen Blüten wirken empfindlich, weshalb ich mich zuerst auch gar nicht an die Pflanze ran getraut habe.
Aber Dank an Gartennachbar Manfred...er hat mir im letzten Jahr eine seiner Pflanzen geschenkt und da die Pflege sehr einfach war, habe ich in diesem Jahr direkt 2 Kübel beplanzt.
Während der Blütezeit von Mai bis in den Oktober entwickeln sich ständig neue zarte Blüten, die doldenartig austreiben.
Standort und Pflege
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Der Helitrop mag es hell und sonnig, aber auch Halbschatten toleriert sie. Der Standort sollte windgeschützt sein.
Nur Jungpflanzen dürfen nicht der prallen Sonne ausgesetzt werden. Hier schafft ein überdachter Balkon oder eine Terrasse Abhilfe.
Ich habe die Pflanzen in zwei großen Kübeln auf der Terrasse stehen, und da ich den puren Vanilleduft genießen möchte, habe ich hier nur Efeu dazugepflanzt, der die Kübel nach unten hin schön bewächst.
Die Vanilleblume benötigt viel Wasser. Der Wurzelballen sollte nicht austrocknen. Ich gieße sie jeden Abend und füge dem Gießwasser einmal pro Woche Flüssigdünger zu.
Ist die Pflanze zu trocken, zeigt sie sehr schnell durch schlaffe Blätter ihren Durst. Hier hilft dann ein Wasserbad und die Pflanze erholt sich wieder.
Um viele Monate eine üppig blühende Pflanze zu haben, muß Verblühtes immer entfernt werden. So entsteht Platz für immer neue zarte Blüten.
Mitte Oktober werde ich Pflanzen zum Überwintern ins Gartenhaus stellen. Da wir uns ab dieser Zeit nicht mehr im Gaten und Gartenhaus aufhalten, wird dort auch nicht geheizt und somit sollte die Bedingungen für eine Überwinterung gegeben sein. Bei Nachbar Manfred funktioniert das schon seit einigen Jahren. Und wenn es doch schief gehen sollte, werde ich im nächsten Frühjahr neue Vanillepflanzen kaufen...für eine Einzelpflanze zahlt man ca. 2 Euro.
Vermehrung
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Es ist nicht schwer, die Vanilleblume zu vermehren. Die Anzucht erfolgt entweder durch Stecklinge oder aus Samen, die im Fachhandel erhältlich sind.
Den Samen im Februar/März in einem Zimmergewächshaus aussäen, in einem durchlässigen, ziemlich sandigen Substrat ohne zu starke Düngergaben.
Für die Vermehrung durch Stecklinge werden der Mutterpflanze im Februar einige Triebe abgeschnitten, die man in ein sandige nährstoffreiche Erde steckt.
Wer Pflanzen über den Winter bringen will, sät bis spätestens Juni aus, um im Herbst ausreichend starke Pflanzen für die Überwinterung zu bekommen. Etwa ab Mai beginnen diese zu blühen.
Schädlinge
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Von Schädlingen sind meine Pflanzen bisher verschont geblieben.
GIFT
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Die Pflanze ist giftig. Sie enthält verschiedene Stoffe, die unterschiedliche Symptome hervorrufen können:
Leberschäden, Erblindung, depressive Verstimmungen.
Wer also Kleinkinder oder Haustiere hat, sollte auf die Pflanze verzichten.
Fazit
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Die Vanilleblume bereitet uns sehr viel Freude. Der Duft ist sehr angenehm, aber nicht zu aufdringlich. Der
Pflegeaufwand ist gering und sie erfreut uns viele Monate mit ihren hübschen Blüten.
Ich weise aber noch einmal darauf hin, das man wegen des Giftes sehr sorgfältig mit der Vanilleblume umgehen sollte.
Ich vergebe hier trotz des Giftes 5 Sterne, da ich ja auch bei einem Kaktus nur wegen der Stacheln keinen Punkt abziehen würde...
Eine angenehme Zeit wünscht Euch die Sonne, die auch nachts scheint.....und sich gleich mal ein Vanilleeis essen wird...
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ein Testbericht von LeaofRafiki2002-09-22 00:43:00vom 22.09.2002Empfehlung: ja
Was soll denn das sein, eine "Weihnachtsduftsommerblume"??? Na ganz einfach, eine Blume, die für mich den ganzen Sommer über wie Weihnachten duftet: die Vanilleblume... (heliotropium arborescens oder kurz Heliotrop genannt). Die Nase an ihre Blüten Halten ist wie die Vorfreude auf Vanillepudding oder Vanillekipferl, ein samtweicher Nasenschmeichler, eine zarte olfaktorische Verführung - traumhaft!!!
Eigentlich mag ich ja blau blühende Blumen nicht so sehr, aber da ich mich damals, als ich meine blaue Blumen- und Gartenphase hatte, aus der Zeit stammen auch meine blauvioletten Sommerflieder..., in den Duft dieser Blume verliebt habe,
gehört sie seitdem zum ständigen Inventar meines grünen Zimmers. Wie gesagt, besonders hübsch find ich sie nicht, mit ihren etwas unscheinbaren dunkelvioletten Blüten (es gibt auch eine hellblaue Varietät, nee, nicht mein Fall!) und den dunkelgrünen, stark geäderten rauhen Blättern, zudem ist sie etwas "bruchempfindlich", aber gegen spring- und kletterfreudige Katzen, die über die Blumentopfränder balancieren hilft eine Pflanzung als Ampelpflanze und mit maximal 50 cm Wuchshöhe, allerdings nicht rankend, ist sie an der oberen Grenze für Hängepflanzen.
All diese scheinbaren Nachteile nehme ich allerdings gerne für den wunderbaren Duft dieser Pflanze in Kauf!
A propos Kauf. Ursprünglich stammt sie aus wärmeren Gefilden (nämlich Südamerika), weshalb sie zum einen sonnenhungrig ist, zum anderen damit einhergehend aus sehr durstig, und wird daher bei uns meist als einjährige Beet-Pflanze (Blütezeit von Ende Mai bis Anfang Oktober) verkauft, aber wer will, kann es auch versuchen, ihn über den Winter zu bringen.
Ich hatte vor einigen Jahren mal einen wunderschönen Hochstamm für 20 DM erstanden, der gewiß schon einige Jahre auf dem Buckel hatte, und war todtraurig, als ich ihn im Frühjahr aus der Überwinterungskammer holte und er mir vertrocknet war. Seitdem zieht die Vanilleblume, wenn die Tage kürzer und vor allem die Nächte kälter werden, zusammen mit den Lantanen und den Avokados in die große ofengeheizte Stube um. Dort ist es ihnen eigentlich zu warm, aber immerhin hab ich sie täglich im Blick und sehe sofort, wenn sie drohen zu verdursten.
Jedes Jahr nehme ich mir vor, gegen Ende des Winters ein paar Stecklinge abzunehmen und somit die Chance auf einen duften(den) kommenden Sommer zu vergrößern, aber es bleibt immer bei diesem Vorsatz, sei es sie weil sie so schön blüht, daß ich mich nicht dazu traue bis dahin oder weil sie bis dahin nicht überlebt hat, dann muß ich doch im Frühjahr per Kauf, dies Jahr kosteten sie ca. 3 Euro, für Nachschub sorgen...
Was die Giftigkeit diser Pflanze, auf die zuweilen hingewiesen wird, angeht, so hab ich damit keinerlei Erfahrung gemacht - mir und meinen Katzen geht's weiterhin prima ;-)
Sollte nun irgendwer mal rein zufällig eine weiß-blühende Vanilleblume auftreiben, bitte an mich denken!
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ACHTUNG FAKERSCHUTZ: Ich poste meine Berichte lieber selber und unter gleichem Nick regelmäßig bei Ciao, häufig bei Dooyoo und doch wieder Yopi, ab und an bei talkon, seltener bei Ecomments und Griasdi, und so gut wie gar nicht mehr bei Hitwin *grins*
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