Das ich ein Fleischfresser bin, verrät schon mein Synonym. Das es aber auch anders geht (oder besser gehen muss) verrieten mir die Ärzte in den letzten Tage.
Also, Katzen haben neun Leben, so sagt man. Aber eines hab ich wohl Mitte vergangener Woche verbraucht, denn ich wollte nur noch sterben.
Meine Rettung war folglich: ein erholsamer 7 Tage Krankenhausaufenthalt mit erstklassiger Gastroskopie (Magenspiegelung) und einer Untersuchungsform, die durch die telegene Darstellung einer namhaften Schauspielerin und Moderatorin (ich meine Susan Stahnke) bekannt wurde: einer Darmsp...... (ich wags nicht zu schreiben).
Kurzum, meine Innereien haben durch eine schmerzhafte Entzündung revoltiert. Medikamente und Infusionen stellten für diese Zeit meine Hauptnahrungsquelle dar und wurden nur zum Frühstück durch einen undefinierbaren Brei ergänzt. Mein Einwand bei den Ärzten, dass ein oder zwei Glas Altbier den Heilungsprozess beschleunigen würden, fand leider kein Gehör. So gestaltete ich meine Geburtstagsorgie am vergangenen Wochenende mit 4 Infusionsflaschen, auf welche ich die Etiketten einer bekannten Altbierbrauerei klebte.
Mit dem Tag der Entlassung erhielt ich neben vielen freundlichen Wünschen meiner Krankenschwestern (die mich allesamt an eine gewisse Frau Heise erinnerten, die vielen von euch bekannt ist, durch die Berichte von xenophobe) auch ein Verhaltensblatt mit Diät-Rezepten für die nächsten Wochen. Das ich mich an solche Rezepte eh nicht halte, war mir von vornherein klar, aber meine Frau bekam diese durch widrige Umstände doch in die Hand. Eine der Folgen beschreibe ich euch mit dem nachfolgenden Rezept, welches zu meiner Überraschung sogar noch annähernd essbar war, aber sicher nicht in meine Hitliste der besten Rezepte aufgenommen wird.
Diät-Müsli bei Darmerkrankungen
Für 1 Person (Zu zweit schmeckts bestimmt doppelt scheußlich, hahaha)
Zutaten:
2 EL Sonnenblumenkerne, über Nacht in etwas Wasser eingeweicht
1 1/2 EL klein geschnittene, getrocknete Aprikosen, auch diese über Nacht in etwas Wasser eingeweicht
8 EL Haferflocken
2 EL Erdmandeln aus dem Reformhaus
1 1/2 EL Kokoschips
1 Banane, klein geschnitten
etwas Reismilch
Haferflocken zu den eingeweichten Sonnenblumenkernen und Aprikosen geben. Desweiteren die Erdmandeln und Kokoschips untermengen. Eine Banane und etwas Reismilch runden das Müsli ab.
Besonderer Vorteil: Diese Mischung zeichnet sich dadurch aus, dass sie gut verträglich ist, durch leichtverdauliche Haferflocken und die angekeimten Sonnenblumenkerne (die außerdem blutzuckerregulierend und besonders reich an Enzymen und Vitaminen/Mineralstoffen sind). Die Erdmandeln sind ungewöhnlich ballaststoffreich und durch den hohen Vitamin E-Gehalt sorgen sie für den Schutz der Zellen vor freien Radikalen. Magensium befindet sich in hoher Konzentration in den Trockenaprikosen, die durch das Einweichen wunderbar saftig (und nicht so penetrant süß) werden und auch leichter verdaulich sind. Bananen und Kokoschips harmonieren hervorragend dazu. Alles in allem ein Müsli, das sich durch leichtverdauliches pflanzliches Eiweiß auszeichnet und die Darmflora stärkt, aber trotzdem "leicht" schmeckt."
Zubereitungszeit: knapp 5 Minuten
Das dieses Rezept auf eine Person ausgelegt ist, könnt ihr sicher verstehen. Oder glaubt jemand, dass er für ein solches Frühstück einen „Esspartner“ findet ?? Da es aber bei meinen Beschwerden geholfen hat, erteile ich diesem Rezept die Note "gut".
city-flitzer, 02.05.2002
Hey Alter, schoumln dass Du wieder da bist. Beim Lesen deines Berichtes habe ich bestimmt schon 200 gr. abgenommen. Ich trink ein Bier fuumlr Dich mit, aber kein Alt, das hat bestimmt zu Deinen Magenverstimmungen gefuumlhrt. Wenn ein Bier schon so he
Nanie, 02.05.2002
Ich wuumlrde das Muumlsli mit dir teilen. So schlimm houmlrt es sich nicht an. Ich wuumlrde aber frische Aprikosen nehmen. Ob es dann allerdings auch so gut vertraumlglich ist, weiszlig ich nicht. Liebe Gruumlszlige, Nanie
owesen, 02.05.2002
Ohje, da bist Du ja momentan nicht unbedingt zu beneiden ! - Gute Besserung, damit es bald auch mal wieder ein Stuumlck Fleisch sein darf !!! Gruszlig, Soumlnke
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2 leckere vegetarische Lasagnevariationen
ein Testbericht von julinchen19792006-11-27 14:25:06vom 27.11.2006Empfehlung: ja
Vorteile: lecker, vitaminreich, einfach zu kochen, vegetarisch...Nachteile/Kritik: Bechamelsauce etwas aufwändig, Gemüse schnippeln
Ich möchte euch hier mal meine 2 liebsten Lasagnerezepte vorstellen, denn auch als Vegetarierin muss man auf dieses leckere Nudelgericht nicht verzichten.
Spinatlasagne:
*****************
Zutaten
- 250 g Lasagneplatten ohne Vorkochen
- 800 - 1000 g Blattspinat
- Muskat
Für die Bechamelsauce:
- 80 g Butter oder Margarine
- 80 g Mehl
- 500 ml Gemüsebrühe
- 500 ml Milch
- Salz und Pfeffer
150- 250 g Käse zum Überbacken (Emmentaler, Gouda, etc)
Zubereitung:
**************
Spinat zubereiten, ich bin ein bisschen bequem und verwende immer TK- Spinat, aber frischer Spinat geht natürlich auch. Den Spinat mit Muskat abschmecken.
In der Zwischenzeit die Bechamelsauce zubereiten. Dafür die Butter oder Margarine in einem Topf schmelzen und mit einem Schneebesen das Mehl unterrühren und goldgelb anschwitzen. Dann langsam in kleinen Schlucken die Brühe und die Milch zugeben und unterrühren, bis eine cremige Sauce entsteht, aufkochen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Hört sich ein bisschen kompliziert an, ist aber mit ein bisschen Übung ganz einfach und dann brennt auch nichts an. Wenn die Butter geschmolzen ist den Herd auf niedrigste Stufe stellen bis die Flüssigkeit drin ist.
Spinat, Bechamelsauce und Lasagneplatten in eine Auflaufform schichten, dabei mit Bechamelsauce anfangen und enden. Zum Schluss mit Käse bestreuen und ab damit in den Ofen. Die Temperatur und Dauer richtet sich nach den Herstellerangaben der Nudelplatten, deshalb kann ich hierzu keine Angaben machen.
- 250 g Lasagneplatten
- 1-2 Zucchini
- 500 g Möhren
- evtl. 1-2 Knoblauchzehen
- etwas Olivenöl
- Salz und Pfeffer
Bechamelsauce siehe oben
150-200 g Käse zum Überbacken
Zubereitung:
**************
Die Möhren schälen, Zucchini und Möhren waschen und beides raspeln. Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, das Gemüse dazugeben und evtl noch 1-2 Knoblauchzehen darzupressen. Mit Salz und Pfeffer würzen und andünsten. Die Zucchini verlieren beim erhitzen viel Wasser, wenn dieses verdunstet ist ist das Gemüse in der Regel fertig.
Dann weiterverfahren wie oben bei der Spinatlasagne ab dem Abastz über die Bechamelsauce beschrieben.
Und hier noch ein Tipp für Eilige:
*************************************
Wenn ihr keine Lust habt die etwas zeitaufwändige Bechamelsacue zu machen, könnt ihr auch einfach 1/2 Liter Sahne (oder Milch für Kalorienbewußte) zu den Zucchini + Möhren in die Pfanne geben, aufkochen lassen. 2 gehäufte Teelöffel Speisestärke in eine kleine Tasse kalte Milch einrühren (sonst klumpt es). Wenn die Sahne oder Milch in der Pfanne kocht die Speiststärke- Milchmischung zugießen, nochmals aufkochen, 3 Minuten köcheln und andicken lassen, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Ich hoffe ich konnte euch hier Lust auf eine fleischfreie Gemüselasagne machen. Viel Spaß beim Nachkochen. Die Rezepte lassen sich selbstverständlich variieren, lasst eurer Phantasie freien Lauf!
Zu meinen Rezepten möchte ich noch sagen dass ich immer mit Rapunzel Vollkornlasagneplatten koche, sehr auf Bioprodukte stehe und statt normalem Salz mit Kräutersalz würze. Mit Zutaten vom Discounter schmeckt das Essen aber genausogut.
Liebe Grüße Eure Judith
Ich schreibe bei dooyoo, ciao und yopi unter gleichem Namen und veröffentliche meine Berichte auch dort.
ein Testbericht von Elli042006-11-22 10:07:32vom 22.11.2006Empfehlung: ja
Vorteile: Siehe Bericht...Nachteile/Kritik: siehe Bericht
Eines meiner Lieblings-Beschäftigungen: Kochen, und immer wieder neue Rezepte ausprobieren. Nachdem die ganzen Meldungen über Gammelfleisch, und andere Tierkrankheiten einem das Essen, bzw. die Lust auf Fleisch ziemlich vermiest hatte, wollte ich mal vegetarisch kochen, und ich muss sagen, es geht auch mal ohne Fleisch und es schmeckt sogar der ganzen Familie.
~~~~Was muss man alles einkaufen?~~~~
Man benötigt:
- 150 g Maisgrieß (Polenta)
- 4 große Paprikaschoten
- 3 große Fleischtomaten
- 2 EL frischer oder 2 TL getrockneter Oregano
- Salz, schwarzer Pfeffer
- 200 ml Fleischbrühe
- 200 g Fontina-Käse
- außerdem noch Olivenöl für die Form
Also
mit Maisgrieß bzw. Polenta hatte ich noch nie gekocht, und es sieht aus wie gelbes Mehl, aber mal was neues ist ja auch nicht schlecht und bringt Abwechslung in die Küche und auf den Teller.
Bei den Paprikaschoten kaufe ich normalerweise immer die Roten, da sie etwas süßer sind und auch bei meinen Kindern besser ankommen, für dieses Gericht mixe ich aber grüne, gelbe und rote Paprikaschoten, da ist dann für jeden etwas dabei.
Die Gewürze wie Salz und Pfeffer, so wie Oregano gehört ja zum Standard jeder Küche, zumindest Salz und Pfeffer, denn man könnte den Oregano auch weglassen, dann schmeckt es aber nicht mehr so gut.
Da man für dieses Rezept nur 3 Tomaten braucht, und sie ja auch nicht sehr teuer sind, achte ich schon auf gute Qualität, also nicht die Eingeschweißten oder Genverseuchten.
Zur Brühe muss ich wohl nicht viel sagen, hat auch fast jede Hausfrau auf Vorrat zu Hause.
Den Fontina-Käse habe ich gegen mittelalten Gauda ausgetauscht, schmeckt genauso gut.
~~~~Die Zubereitung:~~~~
Erst einmal bereite ich den Maisgrieß vor. Hierfür muss man 1 1/2 L Wasser mit Salz im Topf aufkochen, anschließend den Maisgrieß einkochen. Man sollte ihn solange kochen, bis ein fester Brei entsteht. Vorsicht, ständig rühren, sonst klebt alles an.
Nun zu den Paprikaschoten. Sie werden gewaschen, halbiert und entkernt. Von der Unterseite sollte man eine dünne Scheibe abschneiden, dann bleiben sie in der Form besser stehen.
Die Tomaten werden natürlich auch gewaschen, von den Stilansätzen befreit und kleingewürfelt. Die Form muss nun mit dem Öl eingefettet werden. Anschließend gibt man die gewürfelten Tomaten in die Form, würzt sie mit Salz, Pfeffer und Oregano.
Die Fleischbrühe kocht man laut Packungsanleitung. Sehr einfach. Ein Würfel der Brühe in 1/2 Liter Wasser auflösen, fertig.
Nun füllt man die Paprikahälften mit der Polenta und stellt sie in die Form. Anschließend gießt man die Brühe in die Form. Alles zusammen wird nun in den 200 ° C vorgeheizten Backofen gestellt und muss dort ca. 20 Minuten garen. ( bei Gas Stufe 3, bei Umluft 180 °C).
Nach diesen 20 Minuten verrührt man nun die Tomaten in der Form zu einer Sauce und beträufelt damit die Paprikaschoten. Jetzt wird alles 20 MInuten weitergegart. Nach diesen 20 MInuten wiederholt man das Beträufeln der Paprikaschoten, verteilt aber nun noch den geriebenen Käse auf den Paprikaschoten. Nach 5 Minuten nochmaliger Garzeit ist das Essen fertig.
~~~~Meine Meinung:~~~~
Man muss darauf achten, den Maisgrieß gut zu würzen, da die gefüllten Paprikaschoten sonst zu fade schmecken. Dazu habe ich noch Reis gemacht, auf den ich die leckere Tomatensauce aus der Form geträuftelt habe. Meine Kinder und mein Mann waren begeistert und es gibt mal etwas Abwechslung in der Küche und auf dem Teller. Des weiteren ist es ein schnelles Gericht, da es höchstens 40 Minuten in Anspruch nimmt, und danach gibt es auch nicht so viel Abwasch, da man eigentlich das komplette Gericht in einer Form macht. Wer dann nun doch nicht auf sein Stück Fleisch verzichten möchte, kann natürlich auch Fleisch dazu servieren, oder sogar die Paprika mit Hackfleisch füllen, aber wie schon erwähnt, sollte es ein vegetarisches Rezept sein.
ein Testbericht von heigeipunky2006-04-17 23:11:44vom 17.04.2006Empfehlung: ja
Vorteile: der Preis...Nachteile/Kritik: hoher Fettgehalt
Wer haette gedacht, dass es sowas gibt? Goldbraun gebackene Loewenzahnblueten! Ich musste erst nach Amerika kommen um zu erfahren, dass sowas existiert! Meine Schwaegerin hat mir dieses Rezept gezeigt. Am Anfang war ich sehr skeptisch, aber als ich es getestete habe war ich begeistert! Das muss man wirklich mal probieren!
Ok aber nun zum Rezept:
Art des Gerichts:
- es ist als spezielle Dekoration fuer bewusste Esser am besten geeignet durch den hohen Fettgehalt.
- ist aber auch als Snack fuer Zwischendurch verwendbar
- oder als kleine Beilage zu einem feinem Gericht
Zutaten:
- ca. 100g Loewenzahnblueten
(als Dekoration ist das genug fuer ca. 6-8 Teller)
- ca. 200g Mehl
- 3-4 Eier
- Oel zum Frittieren (am besten eignet sich ein Butter-oel-mix)
- Salz, Pfeffer, Knoblauchpulver, Paprika (wenn erwuenscht)
Materialien:
- jede Menge Papiertuecher
- ein Topf oder eine tiefe Pfanne zum Frittieren (wenn Friteuse vorhanden, dann natuerlich die)
- 2 mittelgrosse Schuesseln
- 1 Heber um die Blueten aus dem Fett zu holen
Vorbereitung:
- Loewenzahnblueten einsammeln, man braucht volle Blueten, je voller desto besser. Die Blueten aus dem eigenen Garten sind am besten geeignet, denn da weiss man genau ob Pestizide oder sonstiges vorhanden sind. WO uchimmer man sie einsammeln moecht man sollte sich absolut sicher sein, dass keine Giftstoffe vorhanden sind!
- zurueck zu Hause:
die Blueten waschen und zum Abtropfen auf ein Sieb legen oder wenn eine Salatschleuder vorhanden ist eignet sich diese wesentlich besser.
- Mehl und Eier in jeweils eine Schuessel geben
- Eier aufschlagen
- Gewurze in das Mehl geben und gut mischen ( man braucht von allem eine grosse Brise, ausser vom Paprika denn der wird bitter wenn er zu heiss verarbeitet wird)
Zubereitung:
- das Fett erhitzen (geringe Hitze bei der Friteuse und in der Pfanne ist das Fett heiss genug wenn man einen HOlzloeffel hinein haelt und an dem kleine Blaeschen aufsteigen)
- eine kleine Hand voll Blueten erst in Ei und dann in Mehl waelzen
- die gewaelzten Blueten mit der Bluetenseite zuerst ins Fett geben und ausbacken lassen bis sie Goldbraun sind und dann von der anderen Seite
- wenn beide Seiten fertig sind die Blueten zum Abtropfen auf Papiertucher legen und nach ca. 1 Minute kann man sie geniessen
- achon kann man mit dem naechsten Schwung starten
Geschmack:
Es schmeckt ein wenig wie gebackene Kuerbisblueten, aber es hat seine eigene Note! Auch eine Aehnlichkeit zu Spinat ist rauszuschmecken, aber es ist keinesfalls mit Spinat zu vergleichen denn sie haben ihren eigenen Geschmack!
Zeitaufwand:
- mit Vorbereitung braucht man ca. 30-45 Minuten
- beim Sammeln kommt es darauf an ob sie ueppig oder spaerlich gewachsen sind und wieviel man braucht, aber man kann schon in etwa 15 Minuten mindestens einplanen
Also braucht man alles in Allem ca. 1 Stunde!
Preis:
Der Preis ist denke ich ausschlaggebend fuer die Erfindung dieses Gerichts.
Die Loewenzahnblueten gibts umsonst, und den Rest, den man zur Zubereitung braucht muesste man eigentlich zu Hause haben. Ansonsten braucht man in etwa maximal 5 Euro fuer Eier, Mehl und Fett!
Ich hoffe ich konnte euch eine gute Anregung geben mit diesem "orginal-amerikanischem-arme-Leute-Essen" ;! Und noch mehr hoffe ich, dass es allen, die es testen, Schmeckt!
ein Testbericht von mami_online2005-07-29 22:12:38vom 29.07.2005Empfehlung: ja
Hallo Leute!
Hier ein Rezept für 2 Personen:
*** Du brauchst ***
Kartoffeln (für 2 Personen etwa 300 g??)
Wasser
Salz
Muskat
Rosenkohl (ca. 3 Hände voll)
Gemüsebrühe
Sesamkörner ungeschält
Milch (ein wenig)
2 EL Butter
1/2 EL Mehl
*** Zubereitung ***
Einen kleinen Kochtopf mit zu 3/4 mit geputzten Kartoffeln füllen, mit Salzwasser bedeken, die Kartoffeln garen und das Salzwasser abgießen.
Kartoffeln dann pürieren und mit Muskat würzen.
Nun nehmen wir einen großen Topf und befüllen ihn bodendeckend mit Rosenkohl (natürlich bereits "teilenthäutet"/"geputzt?") Den Rosenkohl mit Wasser überdecken und 2 TL Gemüsebrühe dazugeben. Sobald das Wasser kocht, Temperatur des Herdes herunterdrehen und ca. 15 Min.
garen lassen. Zum Ende hin öfter prüfen, ob die Köhlchen noch Biß haben. !!!Nicht zu weich kochen!!! Das Kochwasser in einem "wärmefesten" Behälter abgießen und verwahren!!!!
*** die Sauce ***
Während Kartofeln und Rosenkohl garen, die Sauce bereiten. Gut geeignet ist hierzu eine mittelgroße Jenaer-Glas-Form (man kann natürlich auch einen anderen feuerfesten Topf nehmen). Zunächst den Boden dünn bis gut mit Sesamkörnern bedecken. Die Körner rösten wir nun auf der Herdplatte (natürlich in der Form, nicht die Körner selbst auf der Platte -- versteht sich von selbst, GRINS). Wir rösten die Körner, bis sie hellbraun sind. Also, sobald die Körner anfangen zu platzen, fleißig mit einem Kochlöffel umrühren und dabei die Form vom Herd hochkippen, falls es mit dem Platzen zu heftig werden sollte. Die Körner !!!nicht zu dunkel!!! rösten, da sie sonst leicht bitter werden. Nach dem Rösten, die Körner in eine (z.B.) Dessertschale umfüllen und etwas abkühlen lassen.
Die gerösteten Sesamkörner nun in einem Mörser zu einer Paste zerstopen oder in einer Kornmühle mahlen.
(Wegen ihres Ölgehaltes und der relativ geringen Menge ist das Ergebnis in der Kornmühle zwar gut, aber recht verlustbehaftet, da einiges an Körnern vor dem Mahlwerk und im Mahlwerk selbst ein Gemisch von Körnern und Paste bildet, also besser den Mörser nehmen) So erhalten wir (wie wenig) ca. 1-2 TL Paste.
Diese stellen wir erst einmal beiseite.
Das Rosenkohl-Wasser bitte nicht wegschütten. Wir brauchen es für die Sauce. Sind die Köhlchen fertig??? Gut, dann bitte das Kochwasser abgießen und gleichzeitig auffangen!!!
Jetzt stellen wir die Grundsubstanz der Sauce her. Dazu 1 gut gehäuften EL Butter schmelzen und 1/2 EL Mehl mit einem Schneebesen unterrühren. Die Mehlschwitze unter ständigem Rühren zu einer mittel- bis dunkelbraunen Brenne überführen. Dann weiter unter ständigem Rühren reichlich (allerdings in kleinen Schüben) von dem mittlerweile beiseite gestellten Rosenkohl-Kochwasser zugießen. (Fleißig weiterrühren, sonst bekommst du Klümpchen).
Die Sauce wieder zum köcheln bringen. Falls sie sich dabei wieder verdickt, eventuell weiteres Rosenkohl-Kochwasser hinzugeben, bis sich die gewünschte Konsistenz ergibt (sämig, nicht zu dünn, nicht zu dicklich). (Bitte weiter fleißig rühren!!)
Jetzt geben wir die Sesampaste hinzu und rühren sie mit dem Schneebesen unter, bis sie sich aufgelöst und fein verteilt hat.
*** der Schluss ***
Aus den Kartoffeln machen wir nun das Kartoffelpüree. Hierzu benötigen wir ein bisschen Milch, 1 EL Butter und Muskat sowie entweder einen Stampfer, einen Rührstab oder einen Mixer (jedem so, wie es ihm beliebt und er es bislang gehandhabt hat).
Die Rosenköhlchen in einen kleine Schüssel füllen. Diese nochmals durchhitzen (evtl. Mikrowelle oder Backofen).
Nun geben wir das Kartoffelpüree über den Rosenkohl und füllen dann die Sauce darüber.
Wer mag, kann das Ganze auch noch mit überstreuter gehackter Petersilie ergänzen.
*** was kann man dazu essen? ***
Entweder oder Beilage oder z. B. mit Schnitzel, Frikadellen, Fisch ...... Ich glaube, die weiteren Beilagen passen fast alle. Nehmt, was euch schmeckt.....
und guten Appetit.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2005-07-29 22:12:38 mit dem Titel Gemüse Quiche..... hm...lecker.... - -
Was kochen wir?: Gemüse-Quiche (kann auch zusätzlich mit Gehacktem gemacht werden)
Zubereitungszeit: ca. 10 Minuten (bei Inanspruchnahme von Gehacktem etwas länger)
350 g Mehl
etwas Salz
1/2 Block Hefe
lauwarmes Wasser
evtl. Gehacktes, dann auch Zwiebel, Pfeffer, Salz.....
dann je nach Laune z.B.
Blumenkohlröschen und Brockoliröschen (mache ich sehr gerne so)
oder andere Gemüsevarianten
200 g geriebener Käse
Soße Hollandaise
2 Eier
etwas Muskat
1 Springkuchenform + etwas Butter + etwas Mehl
***und was machen wir jetzt damit?***
Wir machen erst einmal einen Hefeteig (allerdings müssen wir ihn nicht unbedingt gehen lassen, wie wir es sonst so kennen. Wir geben das Mehl in eine Rührschüssel, machen eine Vertiefung hinein, geben die Hefe dort hinein und geben etwas lauwarmes Wasser hinzu. Das Ganze lassen wir etwas quellen und vermengen es nach ca. 15 Minuten komplett gut miteinander. Dann decken wir es ab und lassen es an einer warmen Stelle stehen und gehen.
In der Zwischenzeit bereiten wir die Soße Hollandaise vor. Entweder wir sind gemütlich, und nehmen das Tütenpulver oder gar die fertige Soße (obwohl mir da das Pulver immer noch liebe ist...) Oder aber, wir machen selbst eine Soße Hollandaise. Diese wird dann nachher noch mit den zwei Eiern und der geriebenen Muskatnuss (natürlich keine ganze! *grins) versehen; evtl. abschmecken.
(Wer Gehacktes dabei haben möchte, der muss dieses jetzt zunächst einmal etwas anbraten, evtl mit Zwiebeln oder sonstigem, wie er es gerne hätte). Ich mache dieses Rezept eigentlich ohne Gehacktem.
Schon wieder mal müssen wir den Backofen vorheizen.... diesmal auf ca. 200 °C.
Wenn wir die Soße Hollandaise fertig haben (schön warm oder fast heiß), nehmen wir uns die Springkuchenform vor. Diese müssen wir etwas ausfetten und mit Mehl bestreuen (wie wir es vom Kuchenbacken kennen).
Darauf geben wir dann unseren Hefeteig. Wir breiten ihn ihn der Springkuchenform aus und natürlich auch möglichst hoch am Rand (so hoch, wie nachher das Gemüse liegt.). Darauf geben wir unser Gemüse, in diesem Fall Blumenkohl- und Brockoliröschen. Darüber kommt dann unsere excellente, selbst hergestellte Soße Hollandaise (oder Tütchen-Soße, aber ebenfalls verfeinert mit Eiern und Muskat!!).
Zum krönenden Abschluss der Kalorien-Bombe kommt noch der geriebene Käse über das Ganze.
So.,,,, jetzt geben wir die Springform in den Backofen. Wir lassen die Form für ca. 35 Minuten (evtl. länger, man muss man etwas überprüfen) im Backofen. Fertig ist das Essen.....
Lecker!!!
***Fazit***
Eine andere Art der Quiche, lecker, variabel und (leider) wohl recht kalorienreich wegen der Soße Hollandaise. Allerdings schmeckt sie uns vieren hier immer wieder vorzüglich und gerade bei Kindern hat man ja oft das Problem, dass sie das Gemüse nicht so unbedingt essen wollen. Hierbei habe ich noch nie ein Problem gehabt. Sie essen immer gut mit und sagen danach: Mama, das mach mal öfter....
Außerdem ist es eigentlich recht schnell gemacht. Und teuer ist es auch nicht.... (ich rechne allerdings nie den Strom für den Herd dabei!!)
***Kosten***
Ich denke, mit allem, was man braucht, ist man hier für 4 Personen mit etwa 4-5 Euro dabei. (Wenn man Gehacktes dazunimmt, natürlich etwas mehr). Immer noch ein sehr günstiger Preis für ein Hauptgericht.
...
Die Auberginen waschen, trocken tupfen, die grünen Stile sowie die grünbraune Kappe entfernen un in 0,5 cm dicke Scheiben schneiden.
Die Auberginenscheiben mit Kurkuma und Salz gut einreiben und auf einen flachen Teller legen.
Öl in einer Pfanne auf mittlerer Hitze heiß werden lassen und die Auberginenscheiben auf beiden Seiten anbraten, so dass sie jedoch nicht braun
werden. Anschließend herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen.
Die Zwiebel schälen und sehr fein hacken. Knoblauchzehen pressen. In einer Pfanne mit Butterschmalz bei mittlerer Hitze Zwiebeln und anschließend Knoblauch glasig dünsten.
Anschließend Ingwer zugeben und alles zusammen gut verrühren.
Kokosnussmilch zugeben, kurz aufwallen lassen, Hitze stark reduzieren und vorsichtig die Auberginenscheiben in die Sauce geben.
Weitere 5 Minuten leicht köcheln lassen und abschmecken.
Das Gericht auf einer vorgewärmten Platte servieren und die geviertelte Zitrone separat reichen.
Interessantes Rezept-bis auf die Auberginen, brrr da schuumlttelt es mich-aber ansonsten, gut beschrieben.
Liebe Gruumlszlige
Fahrenheit451
Kool_Kat, 04.06.2002
Als seit 7 Jahren vegetarisch lebender Mensch werde ich dieses Rezept natuumlrlich mal bald ausprobieren! Danke fuumlr den Tipp! :-
redwomen, 26.02.2005
mag ich doch keine Auberginen. lach Aber dafuumlr umso mehr Kokusnuss. LG maria
ein Testbericht von anne022003-12-18 10:37:34vom 18.12.2003Empfehlung: ja
Zutaten:
100g Mehl - Salz
1/4 l Milch - 4 Eier
2EL flüssige Butter
1-2 Knoblauchzehen
400g Tomaten (gehäutet und in Würfel geschnitten)
Pfeffer aus der Mühle
250g Ricotta
2 EL Panna cucina
150g frisch geriebener Pecorino
150g Mozarella
3EL fein gehacktes Basilikum
Öl zum Braten - Fett für die Form
Zubereitung:
1. Für den Crepeteig Mehl, 1 Prise Salz, Milch, Eier und Butter mit dem Stabmixer zu einem glatten Teig verrühren.
2. Den Knoblauch schälen. Die Tomatenstücke in einen Topf geben, salzen und pfeffern. Den Knoblauch dazupressen, alles bei starker Hitze offen etwas einkochen lassen. Für die Füllung den Ricotta cucina und 100g
Pecorino glatt rühren. Den Mozarella in Würfel schneiden und mit den Basilikumblättern unter die Ricottamasse rühren. mit Salz und Pfeffer abschmecken.
3. Das Öl in einer Pfanne erhitzen und darin nach und nach aus dem vorbereiteten Teig 8 hauchdünne Crepes backen. Nebeneinander auslegen und etwas abkühlen lassen. Den Backofen auf 200 grad vorheizen.
4. Die Crepes mit der Ricottmasse bestreichen und aufrollen. Dann nebeneinander in eine gefettete feuerfeste Form legen. Mit der Tomatensauce bedecken und mit dem restlichen Pecorino bestreuen. Anschließend im heißen Ofen auf der mittleren Schiene 12 min. überbacken
Dieses Essen schmeckt wirklich gut, braucht aber einige Zeit und ist auch nicht gerade einfach. Des weitern ist es nicht immer einfach alle Zutaten beisammen zu bekommen.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-12-18 10:37:34 mit dem Titel Spinatrisotto mit Gorgonzola
Diser cremige Risotto mit frischem Spinat und würzigem Gorgonzola wird nicht nur Freunden der italienischen Küche begeistern:
ZUTATEN:
400g Spinat
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
4 EL Olivenöl
400g Risottoreis
800 ml Gemüsebrühe
125g Gorgonzola
salz - Pfeffer
ZUBEREITUNG
1. Den Spinat putzen, waschen, tropfnass in einen Topf gegebn und bei starkler Hitze zusammenfallen lassen. Aus dem Topf nehmen und abkühlen lassen.
2. Inzwischen die Zwiebeln und den Knoblauch schälen, beides fein hacken. das Olivenöl in einem Topf erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch darin bei schwacher Hitze kurz andünsten. Dann den resi dazugeben und gut unterrühren, bis die Körner glasig sind.
3. Die Gemüsebrühe dazugeben, den Risotto umrühren und zugedeckt bei schwacher bis mittlerer Hitze etwa 15 min. quellen lassen. dabei immer wieder umrühren.
4. Die abgekühlten Spunatblätter grob hacken, unter den Risotto rühren und noch 5 min. weiterköchlen lassen. Sollte der reis zu fest sein, noch etwas Wasser einrühren. Der Risotto muss leicht cremig sein, die Körner sollen jedoch noch Biss haben.
5. Den Gorgonzola grob zerkleinern. Den Risotto vom Herd nehmen und den Gorgonzola vorsichtig unterrühren, zum Schluss nach Belieben mit Salz und Pfeffer abschmecken.
TIP: Der Spinatrisotto schmecht noch herzhafter, wenn sie in feine Streifen geschnittene Frühlingszwiebeln mit im Olivenöl andünsten. Den Risotto sofort servieren, da der Reis nachquillt.
Schmeckt großartig und ist sowohl als Vorspeise als auch zu einem Fleischgericht zuempfehlen.
...
ein Testbericht von tigerente012003-01-20 06:37:55vom 20.01.2003Empfehlung: ja
Die asiatische Küche bietet bedeutend mehr fleischlose Gerichte als die Europäische. Zwar hat sich die Einstellung zum vegetarischen/veganen Essen in unserem Kulturkreis in den letzten Jahren gewandelt (Viele Restaurantbesitzer haben bemerkt, sie müssen sich was einfallen lassen, der Verbraucher wurde aufgerüttelt durch BSE, MKS und entsprechende Berichte in den Medien).
Es ist noch gar nicht so lange her, da bekam man als Vegetarier im Restaurant höchstens ein lieblos zubereitetes Gemüse mit irgendeiner Soße, deren Grundlage dann eben doch ein Fleischfond war.
Da half dann nur ein Ausweichen auf chinesische, indische,
eben asiatische Restaurants.
Viele der dort angebotenen Spezialitäten lassen sich jedoch auch ohne weiteres am heimischen Herd zubereiten. Einmal eine „Gewürzgrundausstattung“ angeschafft und dann kann’s losgehen:
Gemüseplätzchen
150 g Weizenmehl
75 g Kichererbsenmehl
¼ Tl Backpulver
frischer Koriander (gehackt, ca. 1 El)
1 Tl Chilipulver
½ Tl Garam Masala
¼ Tl gemahlener Kreuzkümmel
¼ Tl Curry (Madras)
1 El Shaosing-Wein
etwas Wasser
2 rohe Kartoffeln
100 g Kichererbsen aus der Dose
1 kleine Sellerieknolle
1 Stück Broccoli
1 gelbe Paprikaschote
1 Knoblauchzehe
Mehl und Backpulver vermischen und die Gewürze zugeben. Durch Zugabe von Shaosing-Wein und etwas Wasser einen dickflüssigen Teig bereiten.
Bis auf die Kichererbsen alles Gemüse in kleine Würfel schneiden und mit den Kichererbsen zum Teig geben. Alles gut vermischen.
Öl im Wok erhitzen und mit einem El jeweils einen „Klacks“ Teig zum Plätzchen ausbacken.
Dazu schmeckt Soja- oder für die die es schärfer mögen, Chilisoße.
Das Ganze lässt sich auch in einer „beschleunigten Version“ zubereiten. Dann verwendet man als Gemüse einfach ein Tiefkühl-Suppengemüse und bäckt das Ganze in der Friteuse.
...
ein Testbericht von Backmonster2002-11-11 07:49:23vom 11.11.2002Empfehlung: ja
Vegetarische Lasagne
40g Butter
40g Mehl
¼ l kalte Milch
¼ l Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer
1 Zwiebel
1 Paprika, rot
2 Möhren
¼ Sellerie
1 El Butterschmalz
100 ml Weisswein
3 Lauchzwiebeln
400g Zucchini
300g Lasagne-Platten
300g Mozzarella
1. Butter in einem Topf schmelzen. Mehl mit Schneebesen unterschlagen. Kalte
Milch angiessen. Kräftig durchrühren. Mit der Gemüsebrühe auffüllen. Ca. 10
Minuten köcheln. Salzen, pfeffern. Vom Herd nehmen.
2. Zwiebel hacken, Paprika würfeln, auch Sellerie und Möhren. Alles in dem
Schmalz andünsten. Weisswein zugeben. Gemüse bei mässiger Hitze zugedeckt
ca.5 Minuten weitergaren.
3. Lauchzwiebel in Stücke, Zucchini würfeln. Beides zum Gemüse geben, kurz
mitdünsten. Vom Feuer nehmen, leicht
abkühlen.
4. Ofen auf 180°C vorheizen. Auflaufform ausfetten. Mozzarrella in Scheiben
schneiden. Schichtweise Lasagneplatten, Gemüse, Sauce, Mozzarella einfüllen.
Mit dem Käse abschliessen. 20-25 Minuten garen. Kurz ruhen lassen
Ich hoffe sie schmeckt euch so gut wie mir und meiner Familie
...
ein Testbericht von kalli462002-08-26 15:36:56vom 26.08.2002Empfehlung: ja
Hallo Vegetarierfreunde,
zunächst einmal folgendes: Ich bin kein Vegetarier! Ich muß immer ein Stück Fleisch auf dem Teller haben!!
Doch vor ca. 2 Wochen war ich zu einer Feier eingeladen worden. Ich wußte, die Gastgeberin ist Vegetarierin. Ich ahnte schreckliches. Als guter Gast ließ ich mir aber nichts anmerken, als die Kaffeetafel eröffnet wurde. Mit spitzen Zähnen und schmalem Mund schob ich etwas Undefinierbares in mich hinein.
Meine Zunge ertastete das Undefinierbare und die Geschmacksnerven begannen zu arbeiten. Doch keine Revolution im Mund, keine Abwehrreaktion!!!
Die Gabel wurde daraufhin höher gefüllt und mein Mund
öffnete sich automatisch.
Wovon ich hier spreche und schreibe? Von einer (fast) vegetarischen TORTE der Extraklasse (für mich als Antivegetarier).
Ich will es euch nicht vorenthalten, also zum Nachbacken:
Name: Reistorte mit Gemüse
Zutaten
150 g Champignons
1 Eßl. Würze (Geschmack: geräucherter Speck)
oder ähnlich!
100 g Möhren
150 g Zucchini
125 ml Milch
125 ml süße Sahne
(100 g Emmentaler Käse)
etwas mehr als 1 Würfel Maggi Klare Fleischsuppe
4 Eier
1 Zwiebel
1 Eßl. Öl
2 Tassen Reis
4 Tassen Wasser
Petersilie
Fondor, Fett
Zubereitung
Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden. In Öl mit Reis gut anbraten. Wasser zugießen und zum Kochen bringen. Maggi Klare Fleischsuppe darin auflösen und ca. 20 Minuten quellen lassen.
Geputzte Champignons kleinschneiden und mit der Würze vermengen, anbraten und zum Reis geben. Geputzte Möhren und Zucchini kleinschneiden, zum Reis geben und gut unterrühren.
Milch, süße Sahne, Eier, (geriebenen Käse) und gehackte Petersilie miteinander verrühren. Mit Fondor würzen, über den Reis gießen und gut unterrühren. Eine feuerfeste Form mit Fett ausstreichen und die Reismasse hineingeben.
Im Backofen bei 180 °C ca. 45 Minuten backen. In Stücke schneiden und servieren.
Diese Torte ist für 6 Personen gedacht.
Noch ein Tipp von der Gastgeberin: falls mal die Torte nicht aufgegessen werden sollte, kann man die Reste auch nochmals aufwärmen und am Abend als Tellergericht verwenden.
Für absolut kompromisslose Vegetarier kann man den Käse auch weglassen.