Verhütung mit Implanon
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Testberichte Verhütung mit Implanon

Platz 6 in der Kategorie "Mehr zum Thema Gesundheit".
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Verhütung mit Implanon Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 3,00 / 5,00 2.9 von 5
von 67% aller Autoren empfohlen (8/12).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • sauber einfach kann man nicht vergessen
  • auf jeden Fall 100% Verhütung (von Schwangerschaft, leider auch von Sex in meinem Fall)
  • es ist billiger als die Pille und praktischer
  • man muß an nichts denken nur ein Hormon wird direkt in den Blutkreislauf abgegeben Erbrechen und Durchfall haben keinen Einfluß auf die Wirkweise
  • - sehr sichere Verhütung - keine tägliche Einnahme erforderlich
Nachteile/Kritik
  • wer nicht damit umgehen kann seine Tage nicht zu bekommen sollte es nicht nehmen
  • Nebenwirkungen, Schwierigkeiten bei der Entfernung
  • keine
  • bei Unverträglichkeit hat man viel Geld in den Sand gesetzt und seinem Körper geschadet
  • - heftige Nebenwirkungen - teuer
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eretrea

Adieu Pille - Servus Stäbchen

ein Testbericht von 2002-04-14 15:31:22 vom 14.04.2002
Empfehlung: ja
Schwanger wollte ich nicht werden. Auf Kondome bin ich allergisch. Eine Spirale kommt gar nicht in Frage und die Pille war nie wirklich meine Freundin.
Die Zeit mit der Pille war lästig, ich konnte mich nicht auf mein Gedächtnis verlassen, nicht auf meine Regel und schon gar nicht auf meinen Magen-Darm-Trakt.

Die Jahresuntersuchung beim Gynäkologen nutzte ich, um mich über das Implanon, bzw. Stäbchen zu informieren. Der Gynäkologe erklärte mir, dass das Implanon sicherer sei als die Pille, da es sich direkt in der Blutbahn befindet und nicht erst „verdaut“ werden muss.

Die Nebenwirkungen sind beinahe die gleichen wie bei der Pille: Pickel, Gewichtszunahme usw.

Was die Kosten betrifft ist das Implanon günstiger (Preise in CHF). Die Pille kostete mich CHF 60.- in drei Monaten aufs Jahr gesehen also CHF 240.-. Das Implanon inkl. Einsetzten kostete mich CHF 450.-. Das Implanon hat allerdings eine Wirkzeit von drei Jahren, d.h. es kostet aufs Jahr gesehen CHF 150.-.

Das einzige wirkliche Risiko ist der Ablauf der Regel. Es kann sein, dass es zu einer Dauerblutung kommt oder zu unregelmässigen Blutungen, es kommt aber auch vor, dass die Blutung ganz ausbleibt. All diese verschiedenen Abläufe sind völlig ungefährlich, es hat eher mit dem Wohlbefinden zu tun. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man sich wohl fühlt, wenn man jeden Tag eine Blutung hat.

Das Implanon wird einem links oder rechts auf der Innenseite des Oberarms eingesetzt. Die örtliche Betäubung ist das Schmerzhafteste an der ganzen Sache.
Das Instrument, mit welchem man das Implanon einsetzt sieht aus wie eine Spritze. In der Nadel befindet sich auch das Implanon. Das Implanon selbst ist etwa ein 5 cm langer Stift mit einem Durchmesser von nicht ganz 2 mm.
Der Stich ist harmlos, das Einführen kann etwas ziehen und nach dem Einsetzten wird der Oberarm grün und blau – die Stelle tut eventuell noch ein wenig weh, aber das vergeht mit der Zeit.

Ich bin nun schon mehr als ein Jahr Trägerin eines Implanons und sehr zufrieden. Anfangs war mir oft übel, aber das hat sich nun gelegt. Ich gehöre zu den Frauen, die keine Blutungen mehr haben, d.h. o.b. hat eine Kundin weniger! *augenzwinker
Für mich ist das einer von vielen positiven Aspekten, die das Implanon mit sich bringt.

Ich möchte noch erwähnen, dass das Ausbleiben der Blutung nicht heisst, dass ich keine Regel mehr habe. Ich bin trotzdem einmal im Monat für ein, zwei Tage nicht so gut drauf...

eretrea
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Kommentare
Dialya
Dialya, 14.04.2002
Houmlrt sich nicht schlecht an, die Pille vergesse ich naumlmlich auch dauernd. Aber wenn ich mir vorstelle, dass ich dann eine Dauerblutung bekommen koumlnnte, nein danke. Und momentan ich wohne noch zu Hause mahnt mich ja meine Mutter daran, die
InnocentAngel
InnocentAngel, 25.04.2004
Was fuumlr eine Erloumlsung fuumlr uns Frauen ... Auch ohne nachzudenken geschuumltzt zu sein ... LG Anja
Angel05
Angel05, 14.04.2002
Auch eine Alternative, aber ich denke eher uumlber die Hormonspirale nach... Viele Gruumlszlige. Angel05
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Kali5

Implanon

ein Testbericht von 2010-06-15 22:59:44 vom 15.06.2010
Empfehlung: nein
Vorteile: Sicherheit...
Nachteile/Kritik: siehe meinen Bericht
Ich möcht gerne meine Efahrungen bzgl. des Implanons mit euch teilen:
ich bin 35 Jahre alt und hatte das Implantat nun 7 Jahre im Arm und es war die ganze Zeit nicht auffindbar. Und meinen Kinderwunsch hatte ich schon an den Nagel gehängt. Zwar wird immer erzählt es wirkt nur 3 Jahre, aber das ist falsch! Nach 7 Jahren hatte ich immer noch einen Wirkstoffspiegel und deswegen eine dünne Gebärmutterschleimhaut und konnte nicht schwanger werden.
Es konnte in 8 Ultraschalls+ 2 MRTs von verschiedenen Ärzten nicht aufgespürt werden. Zuletzt war ich in einer Sterilitätsbehandlung und hatte ein Hormonmonitoring und siehe die Hormone ok aber Implanon wirkt noch. Und wenn nicht auffindbar, kann es noch viel länger wirken. Das war für mich katastrophal. Ein Pharmavertreter vermittelte mich dann zu einem Arzt, der sehr viele Implanone schon aufgespürt hatte und der ein 3D Ultraschallgerät besitzt.
Ich ging nicht besonders hoffnungsvoll dorthin.

Aber der Arzt gab sich alle Mühe und suchte sage und schreibe 2h mit dem Ultraschall, fand es und entfernte es erfolgreich!
Es war fast in der Achselhöhle und hatte sich in einer Struktur so gelegt, dass man es nicht sehen konnte. Ausserdem war es in der Nähe eines Nerven, dieser musste frei präpariert werden, seit dem habe ich Gefühlsstörrungen in meinem Unterarm. Aber es wurde endlich entfernt.

Nach einer langen Odysee hatte ich endlich den richtigen Arzt gefunden, leider kennen sich nicht viele Frauenärzte mit dem Implanon aus. Auch kann das Implanon nicht mit einer Röntgenuntersuchung, CT oder MRT dargestellt werden. das Implanon kann nur von erfahrenen Ärzten, mit einem Ultraschallgerät dargestellt werden, weil das Implantat nur einen Schallschatten wirft.

Lasst euch das Implanon nur von Frauenärzten implantieren, wenn sie Erfahrung haben, es muss jederzeit tastbar sein.
Auch kommt bei fast jeder Frau es zu Schmierblutungen, die Monate anhalten können.
Auch verändert sich das Scheidenmileu und es kommt häufig zu bakteriellen Infektionen.
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Kommentare
Polarlicht1960
Polarlicht1960, 16.06.2010
Sh von mir und einen guten Start in den neuen Tag wünscht dir Larissa
senora
senora, 16.06.2010
Endlich ist bei uns die Sonne aufgetaucht. Gut berichtet. LG
Eiswuerfel
Eiswuerfel, 23.06.2010
Würde mich über Gegenlesungen sehr freuen. lg eiswürfel
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Baloucat

Nie wieder!

ein Testbericht von 2007-05-17 00:06:39 vom 17.05.2007
Empfehlung: nein
Vorteile: auf jeden Fall 100% Verhütung (von Schwangerschaft, leider auch von Sex in meinem Fall)...
Nachteile/Kritik: Nebenwirkungen, Schwierigkeiten bei der Entfernung
Hallo Ihr,

ich wollte mich aus gegebenem Anlass nochmal melden. Und zwar musste ich mein Implantat nun in einem nicht ganz unaufwendigen Eingriff entfernen lassen. Nicht nur das das Ding auch nach fast 6 Jahren meinen Hormonspiegel und Zyklus noch negativ beinflußt hat, nein es ist auch noch gewandert und hat sich genau zwischen Hauptschlagader im Arm und den verletzen Nerv gelegt. Ich hatte morgens immer ganz taube Finger. Zunächst dachten meine Ärzte es handele sich um einen Bandscheibenvorfall oder sowas, bis man dann endlich daraufkam das der Nerv gereizt wird. Also musste ich dann ja nun zu einem Chirugen, der fast eine ganze Stunde dieses Teil in meinem Arm gesucht hat (so groß hatte ich ihn gar nicht in Erinnerung). Und die Narbe wurde mit 6 Stichen genäht. Jetzt habe ich dort wo einst das Implantat lag eine riesen Narbe (und zurzeit auch noch nen dicken Bluterguss der Hölle weh tut) und die 2 anderen Narben von der Implantation und die von der missglückten Explantation habe ich auch noch. Jetzt kann ich erst recht nur noch jedem davon abraten sich dieses Ding einsetzen zu lassen. Ich meine es ist ja schon unverantwortlich diese Dinger in den Körper zu Implantieren ohne auch nur die kleinste Chance der Lokalisation. Aber naja aus Fehlern wird man Klug

Wie alles begann

Hallo Ihr,

ich habe gerade die Erfahrungsberichte der anderen Frauen (und des einen Mannes) gelesen. Diese beschreiben sehr ausführlich die Wirkungsweise des Implantates, daher werde ich hier darauf verzichten (ich denke, wenn man ersthaft Interesse daran hat, sollte man sich ohnehin von seinem Arzt persönlich beraten lassen).

Also warum ich mir das Implantat habe einsetzen lassen:

Mein Arzt, erzählte mir davon und fragte ob ich nicht Interesse hätte das mal zu testen (zahlen musste ich die 600 DM natürlich trotzdem). Das war im Oktober 2000 und ich war gerade 22 geworden.
Er überzeugte mich damit, dass ich ja sehr viel rauchte und das Implantat das Risiko einer Thrombose senke (im Vergleich zur Pillennutzung). Naja zugegeben, nie wieder an die Pille denken zu müssen, das eventuelle Ausbleiben der Blutung und dazu noch eine bessere Verträglichkeit und schneller Fruchtbarkeit bei Entnahme waren auch Vorteile, die mich die eventuellen Nebenwirkungen und das Risiko der Unverträglichkeit vergessen ließen. Ich hatte zwar eigentlich auch keine Probleme mit der Pille, aber naja wenn´s noch sicherer geht, dann lasse ich mir das einsetzen (die Kosten waren bei mir etwas geringer als bei der Pille f. 3 Jahre), dachte ich.

Das Einsetzen:

Ging sehr schnell und tat dank der lokalen Betäubung gar nicht weh. Nachher hatte ich einen kleinen Bluterguss und eine leichte Einschränkung der Bewegungsfähigkeit des Arms für ca. eine Woche. Allerdings der Anblick dieses Riesenapplikators war fast traumatisch... ;-)

Die erste Zeit:

Ja, also ich muss sagen die erste Zeit war echt super. Absolut keine Nebenwirkungen (keine Übelkeit, Haarausfall, Gewichtszunahme oder Stimmungsschwankungen o. ä.) Und glücklicherweise gehörte ich auch zu den Frauen bei denen die Regel nahezu ganz ausblieb (einmal alle 4 Monate und dann auch nur eher eine Schmierblutung). Absolute Freiheit (natürlich innerhalb einer festen Beziehung, das Ding schützt ja nur vor Schwangerschaft)!

Nach etwa 1,5 Jahren:

Da kam dann die Blutung wieder (scheisse dachte ich, doch kein Glück gehabt). Anfangs kamen die Blutungen im Rhythmus der normalen Regelblutung (so 1-2 Mal) Dann verkürzte sich der blutungsfreie Zeitraum auf ein Endergebnis von max. 1,5 Wochen im Zyklus (über einen Zeitraum von ca. 1 Jahr, natürlich unter Behandlung meines Arztes). Das war nachher nahezu unerträglich. Von Binden, und Tampons wird man nach einer Zeit tatsächlich wund. Von der Hygiene einmal ganz zu schweigen (an Sex war sowieso nicht mehr zu denken). Die ganze Zeit über war ich in Behandlung bei meinem Arzt. Er führte mehrfach diese mehrtägigen Hormonkuren durch, leider nur mit dem Erfolg, das die Blutung während dieser Zeit ausblieb. Dann verschrieb er mir die Pille wieder (nur zum Verständnis, Implantat zur Verhütung + Pille zur Vermeidung der Blutung). Das mit der Pille klappte dann kurz, ich glaub ca. 2 Zyklen, dann setzten auch da wieder Schmierblutungen ein. Also nächste Pille (so leicht geb ich ja nicht auf, schließlich war das Teil ja teuer genug), wieder kein Erfolg. Ich beschloss dann das Implantat entfernen zu lassen nach knapp 2,5 Jahren (wovon 1 Jahr allerdings die Hölle war). Mein Arzt versuchte noch auf mich einzuwirken das Ding drin zu lassen (wohl wegen der so guten Verträglichkeits-Statistik ...), ich hatte aber die Nase voll. Das ist aber noch nicht alles!

Der Entfernungsversuch:

Also nachdem mein Arzt verstanden hatte, dass ich dieses Ding entfernen lassen wollte, vereinbarten wir einen Termin. Ich dachte das sei nun kein Akt mehr, da die Lage des Implantates von außen durch eine leichte Verfärbung erkennen war und man es sogar in Form von eine gut spürbaren Verhärtung ertasten konnte (es fühlte sich ein wenig unangenehm an, wenn man direkt draufdrückte). Leider irrte ich mich. Mein Arzt ertastete das Implantat, versicherte sich noch mal per Ultraschall (haha, dazu später). Betäubte mich und fing an zu suchen. Leider fand er das Ding nicht und puhlte so lange rum bis die Betäubung nicht mehr wirkte und ich höllische Schmerzen hatte. Die OP musste abgebrochen werden. Damit nicht genug, die Schmerzen blieben dann auch noch die nächsten ca. 6 Wochen, da er leider einen Nerv verletzt hatte (wie mein Neurologe diagnostizierte). Der Nerv quält mich teilweise auch jetzt noch. Naja, nach dieser Erfahrung wechselte ich dann den Arzt.

Ist es jetzt raus?:

Nein! Der Frauenarzt den ich danach aufsuchte traute sich nicht daran (30 Jahre Berufserfahrung der Mann) und schickte mich direkt zu einem Chirugen, der sich auf gynäkologische Eingriffe spezialisiert hat. Dieser Arzt sagte mir übrigens, dass Probleme bei der Entfernung häufiger vorkämen und schickte mich ( man konnte es immer noch sehen und spüren) erst mal zum Radiologen zur Lokalisierung. Dort erst mal Spezialultraschall (nix erkennbar, wie mein Arzt das wohl mit seinem gemacht hat?), dann Röntgen (nix, da Plastik, aber hat wohl schon mal geklappt sagte der Arzt), dann CT (und auch nix). Das tat dem Radiologen sehr leid, aber bei mir ginge das ja noch, sagte er. Er hätte auch schon eine 37 jährige mit dringendem Kinderwunsch gehabt, bei der man das Ding nicht mehr fand (wieso die sich das Ding hat einsetzen lassen, weiß ich allerdings nicht).

Fazit:

Ich leide immer noch unter Zyklusstörungen, obwohl das Ding abgelaufen ist (sie lassen glücklicherweise langsam nach). Die Druckempfindlichkeit da wo das Implantat "liegt" habe ich leider auch noch und die Verletzung des Nervs tut auch noch manchmal weh.
Ich habe zwar wahrscheinlich auch ein wenig Pech noch mit dabei gehabt. Aber auf die Statistiken würde ich mich nicht so ganz verlassen, da ich mittlerweile ein paar Mädels kennengelernt habe, die Probleme damit haben. Aber ich hoffe für alle die eins haben, dass es bei Ihnen besser läuft.
...
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Hab's nach 3 Jahren endgültig entfernen lassen

ein Testbericht von 2006-06-10 09:50:52 vom 10.06.2006
Empfehlung: ja
Vorteile: man muß an nichts denken nur ein Hormon wird direkt in den Blutkreislauf abgegeben Erbrechen und Durchfall haben keinen Einfluß auf die Wirkweise...
Nachteile/Kritik: bei Unverträglichkeit hat man viel Geld in den Sand gesetzt und seinem Körper geschadet
Im Mai 2003 hatte ich mir das Implanon setzen lassen. Aufgrund meiner hohen Cholesterinwerte und dem Thromboserisiko, das mit der Pille steigt, habe ich mich mit meinem Frauenarzt für das Implanon entschieden. Es sollte "gesünder" für meinen Körper sein, weil nur ein Hormon kontinuierlich in einer geringen Dosierung direkt in den Blutkreislauf abgegeben wird.

Das Einsetzen an sich war kein Problem. Kleine Betäubung und schon merkte ich nichts davon. Ich hatte einen Tag ein leichtes Ziehen im Arm, aber dann war's ok! Entgegen vieler Berichte im Internet mit Horrormeldungen wie "Blutergüsse", "Hämatome" etc. hatte ich keinerlei Beschwerden.

Im ersten halben Jahr war ich absolut begeistert. Ich hatte überhaupt keine Periode mehr, und ich mußte an nichts denken. Durchfall und Erbrechen kein Problem, keine Schweißausbrüche wenn man mal eine Pille vergessen hat... Und nur ein kleiner Punkt an der Innenseite des Oberarms erinnerte an den Einstich.

Langsam, aber sicher nahm ich allerdings immer mehr an Gewicht zu, und die Gesichtshaut wurde zusehends unreiner. Ich wurde sogar von Freunden angesprochen, was denn mit meiner sonst makellosen Haut los sei. Eine wollte mir sogar einen Gutschein für eine Kosmetikbehandlung schenken. Von Verwandten und Bekannten erntete ich mitleidige Blicke. Nicht nur, daß es unansehnlich aussah und man hätte meinen können, ich sei noch mitten in der Pubertät - es juckte auch stellenweise und tat manchmal richtig weh. Keine Gesichtspflege konnte helfen.

Meine Periode war mittlerweile auch wieder da. Etwa alle zwei Monate hatte ich eine leichte bis mittlere Blutung. Nach 1,5 Jahren hatte sich das einigermaßen eingependelt. Meine Tage kamen wieder jeden Monat, und auch etwas stärker, stellenweise auch sehr lang (10 Tage).

In den letzten 8 Monaten allerdings hatte ich meine Tage alle zwei Wochen. Mal stärker, mal schwächer, und alles in allem sehr unregelmäßig. Mein Gewicht bewegte sich mittlerweile in für mich schwindelnden Höhen.

Die Lust auf Sex hatte mit der Zeit extrem nachgelassen, mein Freund durfte nicht einmal die Brustwarzen berühren, darauf reagierte ich extrem empfindlich und aggressiv. Das turnte mich sofort ab! Ich wurde nicht mehr richtig feucht, mochte Berührungen an der Scheide gar nicht mehr leiden. In der Hinsicht also ein gutes Verhütungsmittel! :-( Und das kam alles so schleichend, daß ich es anfangs wohl nicht bemerkte. Auch meinem Freund fiel auf "als ich dich kennegelernt habe, warst du ganz anders. Nicht so aggressiv, und viel lustvoller" Wohlgemerkt waren wir vor dem Implanon schon etwas über ein Jahr zusammen!

In den regelmäßigen Besuchen beim Arzt berichtete ich von meinen Erfahrungen, die sich anfangs nur auf die unreine Gesichtshaut und die Regelmäßigkeit bzw. das Ausbleiben meiner Periode beschränkten. Gegen Ende allerdings brachte ich auch die Gewichtszunahme und die Lustlosigkeit etc. zur Sprache. Mein Arzt war sehr verständnisvoll, hat immer alles mitgeschrieben (dann haben wenigstens künftige Patientinnen noch was davon) und schließlich auch gemeint, dann würden wir das Stäbchen wohl besser rausnehmen.

Ich habe noch bis Mai 2006 durchgehalten und dann gleich einen Termin zur Entfernung vereinbart - ohne erneutes Einsetzen...

Mein Arzt hat mich untersucht, und wir hatten ein Gespräch über Alternativen, die für mich in Frage kommen. Die Pille wollte er mir nicht verschreiben, da sie ein zu großes Risiko für mich darstellt. Er schlug den Nuvaring oder die Spirale vor (meine Gebärmutter ist offensichtlich trotz bisheriger Kinderlosigkeit groß genug). Ich hatte mich auch schon für den Nuvaring interessiert und wollte jetzt eigentlich nach der dreijährigen Implanon-Zeit KEINEN implantierten Fremdkörper mehr in mir haben, den ich nicht selbst und zu jeder Zeit herausnehmen kann wenn ich meine daß etwas nicht stimmt. So entschied ich mich gegen die Spirale und für den Vaginalring. Dieser hat zwar dieselben Wirkstoffe wie die Pille, aber wesentlich niedriger dosiert. Der Arzt meinte, ich solle mein Blut regelmäßig kontrollieren lassen, damit wir meinen Cholesterinspiegel im Blick haben.

Jetzt trage ich seit drei Wochen den Nuvaring (gleich nach dem Entfernen vom Implanon eingesetzt) und bin eigentlich angenehm überrascht, wie fest er sitzt und wie einfach die Handhabung war. Mal sehen, wie sich die Verträglichkeit in den nächsten Wochen entwickelt. Mein Hautbild ist übrigens seit Entfernung des Stäbchens sehr viel besser! Das bestätigt mich in der Erfahrung mit dem Implanon...

Ich hoffe, der Bericht hat ein wenig geholfen. Ich freu mich für alle, die das Stäbchen gut vertragen! Ist wirklich eine super Sache wenn man damit zurechtkommt. :-)
...
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Kommentare
lalalalena
lalalalena, 10.06.2006
sehr hilfreich! sommerliche Grüße lalalalena
LilaLisa
LilaLisa, 10.06.2006
Richtig hilfreich, vielen Dank! LG Lisa -
Estha
Estha, 10.06.2006
.::. ... sh ... .::.
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aaliyah-celine

Nie wieder

ein Testbericht von 2006-05-05 13:11:33 vom 05.05.2006
Empfehlung: nein
Vorteile: Man muß nicht mehr an Verhütung denken...
Nachteile/Kritik: der Preis und die Nebenwirkungen
Heute möchte ich über eine Verhütungsmethode schreiben, mit der ich persönlich nur schlechte Erfahrungen gemacht habe. Es geht um das Verhütungsstäbchen Implanon. Ich hab es mir im Frühjahr 2001 einsetzen lassen , ich mußte es mir aber wegen der Nebenwirkungen 4 Montate später wieder entfernen lassen, also schon sehr lange her, aber ich habe heute ich habe heute noch mit den Nebenwirkungen vonn damals zukämpfen!

Aber erst mal zu den Fakten!

-----Aussehem-----
Eigentlich sieht es sehr unscheinbar aus, wie ein einfaches durchsichtiges Kunststoffröhrchen und ist ca. 4cm lang und 2mm breit.

-----Wirkungsweise-----
Das Stäbchen besteht aus einem weichen Kunststoff und enthält das Gestagen Etonogestrel. Es werden geringste Mengen dieses Hormons kontinuierlich in die Blutbahn abgegeben. Ähnlich wie die Pille verhindert dieses Hormon den Eisprung.
Zumindestens, kann ich behaupten, dass ich mit dem Implanon nicht schwanger geworden bin.

-----Nebenwirkungen----
Eine wesentliche Nebenwirkung ist die Beeinflussung des Blutungsmusters. Welche Veränderung im Blutungsmuster auftritt, ist für die einzelne Frau nicht vorhersehbar:

* Bei den meisten Frauen können häufigere und länger andauernde Blutungen auftreten.

* Bei einigen Frauen können die Blutungen seltener werden oder ausbleiben (etwa 1 von 5 fünf Frauen).

Weitere häufige Nebenwirkungen sind:

* Akne,

* Kopfschmerzen,

* Gewichtszunahme,

* Brustspannen und -schmerzen,

* Vaginale Entzündungen.

Bei mir kam es zur extremen Gewichtszunahme, ich habe innerhalb dieser 4 Monate, sage und schreibe 25 Kilo zugenommen und kämpfe heute noch mit den überflüssigen Pfunden. Bekomme sie aber leider nicht weg. Desweiteren hat sich mein Hautbild extrem verändert und ich leide seitdem an Neurodermitis. Auch hatte ich während der Zeit mit dem Implanon ständig mit Migräne zukämpfen. also keine Nebenwirkungen mit dem man Leben könnte, zumindestens kann ich das nicht!
Ach ja. Ein positives hatte das Implanon doch noch, ich hatte in den 4 Monaten, nicht ein einziges Mal meine Tage.

-----Preis-----
Ich habe damals 600DM also 300Euro bezahlt. Der Stift wurde damals noch nicht on der Krankenkasse übernommen. Wie es heute mit den Preisen ausschaut kann ich nicht beurteilen, aber ich denke am Preis wird sich nicht viel verändert haben.
Auf jedenfall, ist das Implanon, das viele Geld nicht wert.
Hätte mir dafür lieber Schuhe kaufen sollen, dann hät ich mehr davon gehabt.

-----Wie wird es eingesetzt-----
Es wird in den Oberarm eingesetzt . Um genau zusein in der Innenseite des Oberarms. Zuerst hat die Arzthelferin die Stelle mit EMLA-Salbe bedeubt.(kleiner Tip am Rande: EMLA kann man in der Apotheke für ca.7Euro kaufen. Und hilft zum Beispiel beim tätowieren, dass die Schmerzen kaum bis garnicht zuspüren sind. Hat zumindestens bei meinem Bauchtatoo einwandfrei funktioniert.)
Nach dem die Salbe ca.20 min eingewirkt hat, ging es ans eingemachte. Die Ärztin hat mit einem Skalpell einen kleinen Schnitt in meinem Oberarm vollzogen. Danach hat sie das Implanon eingesetzt und etwas hin und her geschoben bis es richtig saß. Hab mir aber verkniffen genauer hinzu schauen, da ich mein eigenes Blut nicht wirklich sehen kann. Deswegen, kann ich auch nicht sagen, ob es überhaupt geblutet hat. Auf jedenfall, tat es Dank Salbe nicht weh.

-----Wie und wann wird es entfernt------
Normalerweise wird das Implanon nach 3 Jahren entfernt, aber da ich so mit den Nebenwirkungen zutun hatte, hab ich es mir nach 4 Monaten, wie bereits oben erwähnt, entfernen lassen. Somit hab ich im Prinzip 300€ zum Fenster rausgeschmissen.
Aufjeden Fall wurde die Stelle wieder mit Salbe bedeubt und nach 20 min ging es daran das Stäbchen zuentfernen. Nur leider hat sich dass meine Ärztin woll leichter vorgestellt, als es eigentlich war. Mit einem Schnitt, war die Sache diesmal nicht erledigt. Sie hat zwei Schnitte von ca.2mm Größe gebraucht um das Implanon zuentfernen. Heute errinnern mich noch immer zwei kleine Narben am Arm an dieses Implanon.

-----Fazit-----

Ich will hier jetzt keinen Abschrecken, aber zumidestens vor unerwünschten Wirkungen warnen. So wie es bei mir gelaufen ist, ist es wahrscheinlich nur ein Ausnahmefall, aber man sollte meines Erachtens zumindestens davor warnen. Ich persönlich würde es aber niemanden weiter empfehlen, denn es gibt genug Verhütungsmethoden, wo keine kleinen Schnitte gemacht werden müssen. Ich vergebe für Implanon 2 Sterne, aber auch nur, weil man nicht schwanger wird und seine Tage nicht mehr bekommt.

Sollte ich irgentwas vergessen haben, einfach melden.
...
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Kommentare
Venezianerin_2005
Venezianerin_2005, 05.05.2006
Danke für die Warnung. Hab auch mal ein anderes Verhütungsmittel ausprobiert 3-Monats-Spritzen und hatte nur mit Problemen zu kämpfen. Meine Experimentierfreudigkeit hab ich in der Hinsicht seither eingestellt und schluck lieber wieder die Pille....
swedengirl90
swedengirl90, 07.05.2006
sh tut mir echt leid dass du heute noch so ne probleme mit den nachwirkungen hast...weiß jetzt dank dir, wie ich NIE verhüten werd! ...und danke für deine Bewertung! lg O...O 039 : 039 .03903903903
campimo
campimo, 09.05.2006
Du bist also auch ein Opfer der hormonellen Verhütung. Mir hat es schon gereicht, daß ich 8 Kilo in einem Monat zugenommen haben, als ich die Pille nahm. Ich habe sie sofort abgesetzt, aber 9 Monate gebracht, um mein altes Gewicht wieder zu bekommen.
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mus21

Verhütung mal anders

ein Testbericht von 2006-01-09 16:49:39 vom 09.01.2006
Empfehlung: ja
Vorteile: sauber einfach kann man nicht vergessen...
Nachteile/Kritik: wer nicht damit umgehen kann seine Tage nicht zu bekommen sollte es nicht nehmen
Wie bin ich zu meinem Implanon gekommen??
Nun ja im Januar 2002 hatte ich einen Termin bei meinem Frauenarzt. Ich hatte Schwierigkeiten mit der Pille, hab sie immer wieder vergessen, und hatte trotzdem starke Schmerzen während meiner Periode.

Mein Frauenarzt hat mir dann den Vorschlag mit dem Implanon gemacht.
Er erklärte mir meine Vorteile:
- 3 Jahre sorgenfreie und sichere Verhütung
(der Wirkstoff heißt: Etonogestrel).
- Es kann jederzeit entfernt werden, dann ist
eine Schwangerschaft sofort möglich.
- Man muss nicht täglich an ihre Verhütung
denken.
- Die Periode wird extrem schwach und bereitet
kaum mehr Schmerzen

Mein Lebensgefährte und ich haben uns dann ausführlich darüber unterhalten und die Vor- und Nachteile dieses Produkts auch gemeinsam mit meinem Arzt gegeneinander abgewogen:

- das Stäbchen kann ja verrutschen, was
passiert dann?? Die Hersteller behaupten ja
dass sich kurz nach dem Einsetzten eine
Gewebeschicht um es herum bildet aber was ist
bis dahin?? Kann mir wirklich nichts
passieren??
- Was passiert mit meiner Periode? Wird sie
schmerzhaft bleiben oder wird sie ganz
ausbleiben?
- Muss das kontrolliert werden ob mit dem
Stäbchen alles in Ordnung ist?? Wer
garantiert mir dass das Stäbchen auch wirkt??
- Welche Nebenwirkungen hat das Stäbchen?
- Das Stäbchen bleibt ja drei Jahre lang im
Arm… gibt es irgendwelche langfristigen
Folgen des Stäbchens??
- Was passiert wenn ich Antibiotika nehmen??
Ändert sich die Wirkung?? Wann weiß ich dass
die Wirkung nicht mehr beeinflusst ist??
- Die Ständige Gabe von Hormonen beeinflusst
meine Fruchtbarkeit aber nicht??
- Wie sicher ist das Stäbchen??

Diese sind nur einige der Frage die war damals meinem Arzt gestellt haben aber die wichtigsten!
Mein Frauenarzt hat mir dann alles wie folgt erklärt:

Theoretisch kann das Stäbchen verrutschen dass ist wahr, es können sich auch direkt an dem Stäbchen Blutgerinnsel bilden, die dann Richtung Herz und Lunge wandern und das Stäbchen kann theoretisch auch als Fremdkörper wieder abgestoßen werden.
Ihm ist aber noch kein solcher Fall bekannt, aber das Stäbchen ist auch noch nicht lange a Markt.

Die Periode kann bei vielen Frauen auch ganz ausbleiben. Dann hat man natürlich auch keine Schmerzen mehr. Da dies bei vielen Frauen der Fall ist(übrigens bei mir auch) hat er bisher nur positive Erfahrungen damit gemacht was das betrifft. Das ausbleiben der Monatsblutung sei auch nicht weiter schlimm, da sich die Gebärmutterschleimhaut schwächer aufbaut. Deswegen sei es völlig normal dass bei den meisten Frauen nach einer Eingewöhnungszeit die Periode völlig ausbleibt.

Die Kontrolle des Stäbchen erfolgte bei mir wie folgt: Tag des Einsetzens, am nächsten Tag sollte ich wieder vorbeikommen um zu sehen ob es immer noch richtig sitzt. Dann eine Woche später wieder um zu sehen ob alles halbwegs abgeheilt ist und dann ein viertel Jahr Später wieder. Und dann immer ein halbes Jahr später. Dabei wird über eine Blutabnahme der Hormonspiegel überwacht und somit kann man dann auch eine Schwangerschaft ausschließen…

Die bisher bekannten Nebenwirkungen im Kurzen aufgezählt:

- Blutgerinnsel
- Akne
- Kopfschmerzen
- Übelkeit
- Brustschmerz
- Stimmungsschwankungen
Weiter kann das Stäbchen auch brechen auch wenn bisher noch kein solcher Fall bekannt ist. An und für sich besteht das Stäbchen aus einem sehr flexiblen Kunststoff.

Durch die langfristige Anwendung sollen laut klinischen Tests keine weiteren nennenswerten Nebenwirkungen entstehen. Das einzige was sich herausgestellt hat und was mein Arzt auch selbst bemerkt hat ist dass manche Frauen einen höheren Blutdruck als vorher haben!

Bei Antibiotika gilt die folgende Regel laut meinem Arzt:
Nach der Letzen Einnahme noch weitere 2 Wochen zusätzlich mit einem Kondom verhüten dann ist alles mit Sicherheit wieder normal.
Allerdings gibt es auch andere Medikamente die eine Anwendung unsicher machen: Dazu gehören laut seiner Aussage Medikamente gegen die Epilepsie und Beruhigungsmittel. Diese setzten auf Dauer die Wirkung des Hormons herab weil es durch einige der Inhaltsstoffe in diesen Medikamenten schneller abgebaut werden und somit keine Sichere Verhütung gewährleistet ist.

Laut der Aussage meine Arztes ist es mit dem Stäbchen in Bezug auf die Fruchtbarkeit nicht anders als bei der Pille. Er meinte dass es laut den offiziellen Angaben des Hersteller die Fruchtbarkeit nach dem Entfernen des Stäbchens genauso ausgeprägt sei wie vor der Anwendung. Eine Schwangerschaft sei somit auch schon kurz nach der Entfernung des Stäbchens möglich.

Ähnlich wie bei der Pille ist auch die Sicherheit des Stäbchens. Doch sie ist angeblich ncoh ein Stückchen sicherer. Laut den Angaben meines Arztes nehmen viel Frauen das Stäbchen auch als eine Alternative zur Sterilisation. Es ist genauso sicher nur das es den Vorteil hat das es rückgangig
gemacht werden kann.


Diese Gespräch bei meinem Arzt war wir ihr euch sicher vorstellen könnt ein sehr langes Gespräch.
Aber am Ende habe ich mich entschieden es zu machen. Ich wollte ja ab Herbst 02 wieder studieren und mein Freund und ich hatten auch wenn wir schon verlobt waren beschlossen dass wir uns definitiv keine Kinder in der nächsten Zeit wünschen.
Demnach stand meine Entscheidung fest. Die Nebenwirkungen des Präparats waren dem der Pille sehr ähnlich wobei die Dosis der Hormone geringer war. Also entschieden wir uns für das Stäbchen. Am 9.Januar war es dann auch soweit und die Vorraussetzungen zum Einsetzten des Stäbchens waren gegeben. Mann muss dabei nämlich beachten, wie man vorher verhütet hat. Bei der Pille(die ich ja vorher genommen hatte ) war es so dass ich am letzten Tag der Pilleneinnahme zu meinem Arzt musste um das Stäbchen einzusetzen. Ich weiß leider nicht mehr sicher wie es bei den anderen Verhütungsmethoden verhält abe dazu kann ja dann euer Arzt euch sicher mehr erklären.

Also war ich am 9.1. in der Praxis wieder mit meinem Freund, da ich schon etwas Bammel vor dem einsetzen hatte. Die Nadel mit dem das Teil eingeführt wird sah ziemlich dick aus und ziemlich schmerzhaft…
Mein Freund durfte nicht mit reinkommen obwohl ich sehr darum gebeten hatte und das war nicht gerade zuträglich für meine Angst. Aber mein Doc nahm mir jegliche Angst. Ich sollte mich auch den Gyn - Stuhl setzten und den linken Arm(für Rechtshänder bei Linkshändern wird der Rechte „verwendet“) in die Ablage legen die sonst für die Beine verwendet wird.
Dann zog der Doc eine Spritze mit einem lokalen Betäubungsmittel auf und spritzte es mir an der Stelle ein an der später auch das Implanon rein sollte, also in die Innenseite des linken Oberarms. Dabei spürte ich nur den ersten Stich alles andere(also das betäuben das kompletten Gangs für das Stäbchen spürte ich schon nicht mehr weil mein Doc vorsichtig Millimeter um Millimeter betäubte. In diesen Gang wurde dann die große Spritze eingeführt und das Implanon abgelegt. Nach ca. einer viertel Stunde war alles vorbei ich bekam auf die Einstichstelle einen Druckverband der da auch noch einige Zeit bleiben sollte und mein Doch schickte mich mit einem neuen Termin am nächsten Tag wieder nach Hause.
Als die Betäubung nachließ hatte ich keine Schmerzen ich spürte nur ein kribbelndes Gefühl an der Stelle wo das Implanon lag…
Das hatte mir aber mein Arzt gesagt sei normal.
Also machte ich mir auch keine Weitern Sorgen.

Am nächsten Tag als ich wieder bei ihm war sagte er mir dass das Ding immer noch gut liegt und alles ok sei und dass ich eine Woche später wiederkommen sollte bis dahin sollte entweder alles ok sein oder man würde sehen dass es wieder raus muss…

Die ganze Woche über und auch noch einige Zeit danach Spürte ich das Implanon wenn ich meinen Arm bewegte aber das hatte sich nach ca. einem Monat endlich gelegt und die schöne Zeit konnte beginnen *g*.
Ich habe das Stäbchen jetzt mehr als ein Jahr und fast genauso lang habe ich auch meine Tage schon nicht mehr!
Ein wirklich gutes Gefühl zu wissen dass man verhütet ohne etwas dafür zu tun und die regelmäßigen Checks geben auch eine gewisse Sicherheit.

Natürlich birgt das Ding auch eine gewisse Unsicherheit denn die Nebenwirkungen sind wohl da und viele noch nicht offenkundig weil das Produkt noch nicht allzu lange am Markt ist, aber die Pille birgt auch ein ziemlich großes Risiko und von daher denke ich dass es schon ok ist mit dem Implanon.

Der Preis für das Implanon den Ich bezahlt habe war 300 Euro. Ich habe es mal ausgerechnet und für 3 Jahre ist das sogar günstiger als die Pille!!

Mein Fazit:
Ich bin persönlich mit dem Implanon sehr zufrieden. Allerdings ist es ähnlich wie bei allen andern Verhütungsmethoden, jeder muss selbst entscheiden!
Wenn eine Frau sich dazu entscheidet kann ich persönlich sie nur dabei unterstützen aber wie schon gesagt ich finde es ist die Entscheidung von einem selber! Und vor allem ist es unabdingbar vorher ein gründliches Beratungsgespräch (zusammen mit dem Partner) beim Frauenarzt zu führen!! Ohne diese Gespräch ist so eine Entscheidung nicht möglich!

LG Corinna
...
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Kommentare
Vicky
Vicky, 09.01.2006
sehr hilfreich. Vic
buecherwurm
buecherwurm, 09.01.2006
sh guter Bericht
Lidlefood
Lidlefood, 09.01.2006
sehr hilfreich
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Akasha70

Implanon - nie wieder!!

ein Testbericht von 2004-05-27 00:07:43 vom 27.05.2004
Empfehlung: nein
Vorteile: - sehr sichere Verhütung - keine tägliche Einnahme erforderlich...
Nachteile/Kritik: - heftige Nebenwirkungen - teuer
Bei Implanon handelt es sich um ein Kunststoff-Stäbchen, das in den Oberarm implantiert wird und dort für 3 Jahre verbleibt. Es gibt in geringen Mengen das Hormon Gestagen ab und ist frei von Östrogen.

Da bei mir kein Kinderwunsch besteht, habe ich mir Ende 2000 das berühmte Verhütungsstäbchen implantieren lassen. Nebenwirkungen waren damals offensichtlich noch nicht so bekannt und mein Gynäkologe schwärmte in den höchsten Tönen von der guten Verträglichkeit. In den Jahren zuvor hatte ich diverse Pillen ausprobiert und eigentlich nie größere Probleme mit Nebenwirkungen gehabt.

Vor der Implantation wird die Innenseite des Oberarms örtlich betäubt und das Stäbchen wird mittels einer Art überdimensionalen Spritze unter die Haut gebracht.
Die Implantation an sich war auszuhalten und es ergaben sich auch in den nächsten Tagen keine Einschränkungen in der Bewegungsfreiheit, Hautreaktionen oder Ähnliches.

Ebenso waren in den ersten Wochen noch keine größeren Nebenwirkungen spürbar. Doch so ca. nach 2 Monaten ging's dann los:
Zwischenblutungen. Und das nicht nur kurz, sondern ca. 6 Wochen am Stück!! Wenn ich Glück hatte, war dann mal über 2 Wochen Ruhe, bevor das ganze wieder von vorne begann.

Anfangs dachte ich noch, dass sich mein Körper noch auf die neue Situation einstellen musste. Aber zu den Zwischenblutungen gesellten sich dann noch Gewichtszunahme von ca. 3 kg sowie ein fast totaler Verlust der Libido.

Aufgrund des bei der Implantation gezahlten Betrages von 600,- DM habe ich lange Zeit gehofft, dass sich die Situation bessert. Dieses war jedoch nicht der Fall, so dass ich das Stäbchen nach 2 Jahren wieder entfernen ließ. Danach habe ich ziemlich schnell von alleine ca. 4 kg Gewicht verloren und mein Zyklus war sofort wieder normal.

Ich kann daher jeder Frau, die Implanon nutzen möchte, raten, zunächst für eine gewisse Zeit eine rein gestagenhaltige Pille auszuprobieren. Denn es ist sehr ärgerlich, wenn man das Geld für Implanon investiert um dann nach einem halben Jahr festzustellen, dass man es nicht verträgt.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 2,00 / 5,00 2
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
InnocentAngel

Alles bestens - Sicher und problemlos!!!

ein Testbericht von 2004-04-25 00:14:57 vom 25.04.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: problemlos, sicher, perfekt für mich...
Nachteile/Kritik: es kann bei Anderen Nebenwirkungen geben
Hallo
Heute möchte ich euch eine noch recht neue Art der Verhütung vorstellen. Es soll um Implanon gehen.

1. Warum Implanon bei mir
2. Wirkungsweise
3. Mögliche Nebenwirkungen
4. Für wen ist es geeignet
5. Wie wird es eingesetzt /herausgenommen
6. Meine Erfahrungen

***1. Warum Implanon bei mir?***

Nachdem ich ja nun wieder in einer festen Beziehung bin, musste ich mir mal wieder Gedanken um die sinnvolle Art der Verhütung machen. Da ich eine Laktoseintoleranz habe, kommen nahezu alle Pillen nicht in Frage für mich. Ich habe es zwar versucht, aber die Symptome waren trotz des geringen Inhaltes an Laktose da. Außerdem meinte mein Frauenarzt, dass die Pille so nicht richtig wirken kann. (Logisch, denn Hauptsymptom nach der Einnahme von Laktose ist Durchfall) Und schwanger werden will ich noch nicht. Also ließ ich mich beraten, welche Möglichkeiten ich hätte. Zum einen, gibt es eine (!!!) laktosefreie Pille. Die ist allerdings so teuer, dass ich mir das einfach nicht leisten kann. Der Vaginalring und die Drei-Monatsspritze sind weitere Methoden, die mir aber durch einen höheren Pearl-Index gleich wieder unsympathisch waren. Also blieb Implanon. Ich hatte mich schon länger darüber informiert. Viele böse Dinge in Sachen Nebenwirkungen hatte ich gehört. Das fing bei kleineren Dingen, wie Gewichtszunahme und Akne an und hörte bei Horrorschilderungen von 8-monatigen Dauerblutungen wieder auf. Allerdings hatte ich auch einige Berichte gelesen, dass wenn Frauen zufrieden waren, dann auch 100%ig.
Also entschied ich mich dafür. Mein Arzt schrieb mir ein Rezept aus und klärte mich vorher natürlich noch über etliche mögliche Nebenwirkungen auf.

***2. Wirkungsweise***

Das Implanon enthält Etonogestrel – ein Gestagen. Gestagen gaukelt der Hirnanhangsdrüse eine Schwangerschaft vor. Daher wird weniger LH (Hormon das den Eisprung bewirkt) ausgeschüttet. Dadurch kommt es zu keinem Eisprung. Außerdem bewirkt das Hormon eine Verdickung der Gebärmutterschleimhaut. Dadurch haben Spermien so gut wie keine Chance mehr in die Gebärmutter zu gelangen. Sollte es doch mal einem Spermium gelingen, findet dieses dann eben kein Ei.

***3. mögliche Nebenwirkungen***

Wie bei allen anderen hormonellen Verhütungsmethoden kann es auch hier zu Nebenwirkungen kommen. Typische Nebenwirkungen wären hier die Schwangerschaftssymptome. Da bei Gestagenpräparaten dem Körper eine Schwangerschaft vorgetäuscht wird, kann es zu Übelkeit und Erbrechen kommen. Allerdings wird das nur in sehr seltenen Fällen vorkommen.
Nebenwirkungen die in der Packungsbeilage stehen: Es kann zu einem leicht erhöhten Risiko kommen an Brustkrebs zu erkranken. Das ist allerdings bei allen hormonellen Verhütungsmitteln vorhanden. Ebenso wie bei allen anderen hormonellen Verhütungsmitteln kann es zu einem erhöhten Risiko einer Thrombose, Vaginalblutungen und Eierstockzysten kommen. Andere mögliche Nebenwirkungen sind Akne, Kopfschmerzen, Gewichtszunahme, Schmerzen und Spannungsgefühle in der Brust, Haarausfall, Depressive Verstimmungen, Stimmungsschwankungen, Libidoveränderungen, Magenschmerzen und schmerzhafte Monatsblutungen. Sehr selten wurde auch ein Anstieg des Blutdrucks beobachtet.
Kurz nach dem Einsetzen kann es auch zu einem Bluterguss, Jucken oder leichten Druckschmerzen an der Einstichstelle kommen. Diese sollten aber schnell abklingen.

Im Internet habe ich laut Schilderungen von Privatpersonen noch eine sehr positive Nebenwirkung gelesen. Dort haben einige Frauen berichtet (egal wie gut oder schlecht sie Implanon vertrugen), dass bei allen hormonell bedingte Kopfschmerzen völlig verschwunden waren.

***4. Für wen ist es geeignet?***

Da Implanon für 3 Jahre wirkt, sollte man sich darüber klar sein, nicht im kommenden Jahr ein Kind zu bekommen. Sollte man allerdings doch plötzlich den Wunsch verspüren, kann man es sich herausnehmen lassen und ist spätestens nach einem Zyklus wieder voll fruchtbar.
Ansonsten ist es für mich sehr gut geeignet, da es kein Östrogen enthält und somit auch für Raucherinnen zu empfehlen ist. Ansonsten ist es natürlich für alle Frauen geeignet, die sicher und unkompliziert verhüten wollen ohne ständig an die Einnahme der Pille zu Denken (z.B.).

***5. Wie wird es eingesetzt?***

Bei Linkshändern wird Implanon am rechten und bei Rechtshändern am linken Oberarm eingesetzt. Es wird an der Innenseite des Obenarms unter die Haut geschoben. Vorher wird die Stelle mit einem Lokalanästhethikum betäubt. Dann wird die Nadel des Applikators (siehe Bild) unter die Haut geführt. Dort entriegelt man den Kolben und löst somit das Implanon. Dann wird die Nadel aus der Haut gezogen und der Kolben bleibt an Ort und Stellen. Dadurch bleibt Implanon unter der Haut. Dann wird der Kolben entfernt und die Einstichstelle steril verbunden. Nach ca. 24h Stunden kann der Verband abgenommen werden.

Zum Herausnehmen wird das Implantat ertastet und die Stelle markiert wo es endet. Dann wird ein kleiner Schnitt gesetzt und das Implanon wird leicht herausgedrückt. Dann wird es mit einer Klemme gepackt und entfernt. In manchen Fällen habe ich davon gelesen, dass sich eine Gewebekapsel um das Implanon bilden. In diesem Fall muss ein größerer Schnitt gemacht werden um es zu entfernen. Dieser muss dann auch genäht werden. Allerdings habe ich auch nur sehr selten gelesen, dass dazu kam.

***6. Meine Erfahrungen***

Bisher kann ich nur positives über Implanon berichten. Meine Haut hat sich leicht verschlechtert – allerdings habe ich das Problem auch häufiger mal so – Also würde ich es nicht direkt auf Implanon schieben. Mal sehen, wie sich das weiter entwickelt.
Anfangs gab es wohl leichte Probleme bei der Hormonumstellung. Zumindest hatte ich recht heftige Stimmungsschwankungen und war unheimlich weinerlich. Aber das ist jetzt vorbei und deshalb schiebe ich das mal auf die Hormonumstellung.
Ansonsten gab es nichts negatives, was ich anmerken könnte.
Zudem muss ich aber sagen, dass ich den Bericht ergänzen werde, sobald sich irgendetwas verändert, denn ich habe das Implantat noch nicht sehr lange. So kann es sein, dass sich meine bisher positiven Erfahrungen noch ändern werden. Das glaube ich aber nicht.
Prinzipiell könnte ich es also einfach nur uneingeschränkt empfehlen. Allerdings sollte man sich klar darüber sein, dass jeder Körper anders reagiert. Somit können bei einigen wirklich schlimme Nebenwirkungen auftreten, während andere einfach davon verschont bleiben und es genießen, geschützt zu sein ohne ständig an Pille oder ähnliches denken zu müssen.

Ach so, nach dem Einsetzen tat der Arm einen Tag lang bei Berührung etwa weh. Aber danach war er nur noch 2-3 Tage etwas druckempfindlich. Also nichts wirklich schlimmes. Und das sagt jemand, der panische Angst vor langen, großen Nadeln hat.

UND!!! Es schützt nicht vor Geschlechtskrankheiten. Also tut allen einen Gefallen und benutzt bei wechselnden Partnern doch lieber ein Kondom!!!

Fotos zum Bericht...
Foto1 Packungsinhalt
Foto2 Einstichstelle 2 Stunden nach einsetzen
Foto3 Einstichstelle nach einem Tag


***Nachtrag***
Dank eiunes Kommentars ist mir aufgefallen, dass ich den Preis gar nicht erwähnt habe . Ups. Also das Implantat kostet (in Deutschland) 193,80 Euro. Beim Einsetzen habe ich bei meinem Arzt 75 Euro bezahlen müssen. Da ist das rausnehmen aber schon inbegriffen. Also für mich eine wesentlich günstigere Alternative. Allerdings muss man alles auf einmal zahlen. Das tut dem Portemonaie dann odhc tewas weh. Aber dafür bleibt es jetzt drei Jahre lang verschont.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Nyneave

Praktischer als die Pille!

ein Testbericht von 2003-06-22 03:07:41 vom 22.06.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: es ist billiger als die Pille und praktischer...
Nachteile/Kritik: keine
Ich habe seit etwas über einem Jahr dieses Hormonimplantat im linken Arm und habe bis jetzt keinerlei Probleme damit. Aber hier erst mal das Wichtigste.

FAKTEN:

Implanon wird von der Firma Nourypharma aus Oberschleißheim hergestellt. Hotline: 0185/30 18 27

Implanon ist ein kleines, flexibles Kunststoffstäbchen von 4 cm Länge und ca. 2 mm Durchmesser, das 68 mg Etonogestrel enthält. Das Stäbchen besteht aus Ethylenvinylacetat, ein Kunststoff, der sich im Körper nicht auflöst und kein Silikon enthält. Dieser Kunststoff wird schon seit Jahren zum Ersatz von Knorpeln und Gelenken benutzt.

Implanon ist niedriger dosiert als jede andere Pille. Der Wirkstoff ist Gestagen, ein Gelbkörperhormon, daß der Körper normalerweise während der Schwangerschaft produziert. Dieser wird täglich in kleinsten Mengen in den Körper abgegeben und verhindert so den monatlichen Eisprung. Zusätzlich verdickt der Wirkstoff den Schleim im Gebärmutterhals, wodurch es für die Samenzelle schwierig wird in die Gebärmutter einzudringen.

Das Implantat wird während des 1. und 5. Tages der Blutung eingesetzt, um sicher zu stellen, das man nicht schwanger ist und zwar in der Innenseite des Oberarms, der weniger beansprucht wird. Sprich, wie bei mir, im linken Oberarm, da ich Rechtshänderin bin. Der Bereich wird lokal betäubt und dann wird das Implantat mit dem Applikator unter die Haut geführt. Danach wird ein Druckverband angelegt, um eine Schwellung zu vermeiden. Diesen sollte man 24 Stunden dran lassen.

Kurz nach dem Einsetzen des Implantats bildet sich eine dünne Gewebsschicht um das Stäbchen, so daß das Stäbchen nicht verloren gehen kann.

Diese Verhütungsmethode hält für drei Jahre. Zum Entfernen wird ein etwa 2 mm langer Schnitt angebracht und das Stäbchen entfernt. Es ist möglich, das eine kleine Narbe zurückbleibt. Nach dem Entfernen des Implantats kann man innerhalb von wenigen Tagen wieder schwanger werden. Bei den meisten Frauen tritt der Eisprung innerhalb von drei Wochen nach der Entfernung wieder ein.

In häufigen Fällen können die Blutungen unregelmäßig auftreten. Sprich, bei etwa 21 % der Frauen bleibt die Periode aus, bei 44 & wird die Periode schwächer und kürzer und bei 35 % bleibt die Blutung gleich.

Implanon ist sicherer als jedes andere Verhütungsmittel, selbst als die Pille oder Spirale, doch eine 100%ige Wirksamkeit sagen die Hersteller nicht zu. Ausserdem schützt das Implantat nur vor einer Schwangerschaft, nicht vor Geschlechtskrankheiten.

*********Fazit***********

Ich habe diese Verhütungsform gewählt, weil mir die Pilleneinnahme lästig geworden ist und ich kann sie auch nicht vergessen sie einzunehmen. Ausserdem habe ich ausgerechnet, dass mir das Implantat auf drei Jahre gerechnet, billiger kommt, als meine Pille auf drei Jahre. Ich habe damals 600 DM gezahlt. Ausserdem hat mich die Möglichkeit, daß meine Blutungen aufhören könnten, sehr angezogen. Leider gehöre ich zu den 35 %, bei denen die Blutung gleich bleibt. Schade eigentlich. Dafür sind die Regelschmerzen auf ein Minimum gesunken. Des weiteren finde ich es gut, das man nach der Entnahme, bereits schnell wieder "fruchtbar" ist. Bei manchen Frauen, dauert es nach der Pillenabsetzung lange, bis sich ihr Körper wieder umgestellt hat. Ich habe keinerlei Nebenwirkungen bei mir bemerkt, keine Kopfschmerzen, Akne, Gewichtszunahme und dergleichen. Ich vertrage sie sehr gut und bin sehr zufrieden damit. Deshalb 5 Sternchen von mir.

Nyneave

Auch bei Dooyoo
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Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Pimpern Sie! - Wir kümmern uns um die Details

ein Testbericht von 2002-05-14 13:25:41 vom 14.05.2002
Empfehlung: ja
Heute mal was ganz anderes von mir: Nichts wird verrissen, niemand wird verunglimpft und auch sonst alles ganz harmlos! Ganz unerwartet sprüht Nosianai heute mal vor Lob für die neuere Verhütungsmethode Implanon.

Im letzten Sommer ließ ich mir dieses streichholzgroßes Kunststoffstäbchen im Oberarm (an der Unterseite) einsetzen. Dort ist es nur durch Ertasten spürbar, und sonst denkt man gar nicht daran, dass man Plastikteile mit sich herumschleppt. Und das ist auch einer der riesigen Vorteile des Implanon.

Behandlung

Hat man sich das Implanon erst mal in der Apotheke bestellt und die Beratung durch den Arzt hinter sich, geht’s ans Eingemachte. Am ersten Tag der Regel wird das Stäbchen mit einer gefährlich aussehenden Monsterstricknadel unter die betäubte Haut geschoben. Es folgt ein Druckverband, den man 24h dranbehalten sollte, um Schwellungen sowie Bluterguss (beides unabdingbar) auf das Notwendigste zu begrenzen.

Zunächst (für ca. 3-4 Stunden) war der linke Arm kaum belastbar, aber wollen wir doch mal nicht so zimperlich sein: von starken Schmerzen darf auf keinen Fall die Rede sein! Es ist wohl eher ein vorrübergehendes Gebrechen wie etwa ein Muskelkater, und der bleibt dann in abgeschwächter Form für ca. eine Woche.
Bei mir gab allerdings auch danach noch (sagen wir mal nach 2 Wochen) ein unangenehmes Ziehen im Oberarm, wenn mich der Sportwahn überfiel.

Danach braucht man sich für die nächsten drei Jahre keinen Kopf über Verhütung machen, und das ist gut so! Überlegt man es sich mit dem Kinderkriegen dann doch anders, kann man das Implanon einfach wieder beim Arzt entfernen lassen. Nach 3 bis 4 Monaten besteht dann wieder Babygefahr, da sich dann alles wieder auf „Werkseinstellung“ eingepegelt hat.

Besser geht’s nicht

Ist der Bluterguss erst einmal abgeklungen, was ca. 1 bis 2 Wochen dauert, erinnert nichts mehr an das Einsetzen des Implantats, denn es bleibt – wenn überhaupt – nur eine Mininarbe zurück, nach der man regelrecht suchen muss.

Das Implanon wirkt mittels sog. Gelbkörperhormone, die, durch die Blutbahn geleitet, dafür sorgen, dass der Schleimpropf (eeeks *schüttel* klingt das lecker) verdickt wird, so dass die bösen Spermien gar nicht erst die Hürde am Gebärmuttermund nehmen können. Schafft es der eine oder andere Bengel trotzdem durchzukommen, dann bringt ihm das auch nicht viel, denn der Eisprung wird durch das Implanon ebenfalls verhindert, worin dessen Hauptwirkung besteht.

Durch die direkte Wirkung der Gelbkörperhormone ist die Dosierung außerdem geringer als bei der Pille, was für den Körper selbstredend viel schonender ist. Zudem wird der Magen-Darm-Trakt geschont, was nicht zu verachten ist!

Ich verlass mich auf dich

Bisherige Studien belegen, dass der Pearl-Index des Implantats bei 0,0% liegt. Das heißt: bis jetzt ist noch keine einzige Frau, die das Implanon benutzt, schwanger geworden. Bei dem Wunderwerk Pille hingegen sieht das ganz anders aus. Absolute Sicherheit kann sie entgegen landläufiger Meinung nicht bieten. Es werden zwar „nur“ 3 auf 1.000 Frauen schwanger, doch diese sog. Pillenbabies haben oft unter Behinderungen zu leiden.

Du machst mich krank

Wer die Pille von einem relativ jungem Alter, also 16 – 18, her für längere Zeit einnimmt, steigert sein Brustkrebsrisiko um ca. 10%. Raucherinnen, die die Pille nehmen, verdoppeln dieses Risiko sogar. Diese Daten stammen aus Langzeitstudien über viele Jahre hinweg.
Da kann Implanon nicht mithalten. Dadurch, dass es sich noch um ein recht junges Verhütungsmittel handelt, können solche eventuelle Folgen noch nicht abgeschätzt werden.
Aber wir wollen ja mal nicht zu pessimistisch sein.

Fest steht allerdings, dass das Stäbchen bisher mit 100%iger Verträglichkeit glänzen kann. Noch keine einzige Frau hatte mit Beschwerden hinsichtlich von Unverträglichkeit zu kämpfen, wie man es z.B. von der Pille her kennt.

Side Effects

Dieses leidige Thema! Wieder einmal gibt es nicht viel neues zu berichten:
* verstärkte Akne
* Gewichtszunahme
* unregelmäßige Regel
* Haarausfall
* Launenhaftigkeit (da weiß man wenigstens, worauf man’s schieben kann)
* Migräne ....
* schwächer werdende oder gar ganz ausbleibende Regel (mehr vorteilig)
* neueste Erkenntnisse zeigen allerdings, dass es auch zu einer Art Dauerregel kommen kann, die allerdings nur sehr selten auftaucht und dann mit einer 10tägigen Tablettenkur behandelt wird

Warum? Wieso? Weshalb?

Was mich persönlich dazu bewogen hat, auf eine eher dauerhafte Methode wie das Implanon zurückzugreifen?
Mein Verlobter und ich waren uns in einem Punkt sicher: Gummisocken haben zu unserem Schlafzimmer keinen Zutritt. Und als vehemente Pillengegnerin muss man sich natürlich was einfallen lassen, wenn man nicht schon Morgen Windeln wechseln will.
Bei näherer Betrachtung kamen dann nur noch Spirale oder Implanon in Frage. Und obwohl erstere im Vergleich zum Implanon ein wahres Schnäppchen darstellt, war mir die „Operation vor Ort“ dann doch unsympathisch und meine unerschütterliche Wahl fiel auf das Plastikstäbchen.
Darüber bin ich auch sehr froh, auch wenn mir das unsichtbare Teil 600DM plus Behandlungs- und Beratungskosten beim Arzt aus der Tasche gezogen hat. (Europreis kenn ich nicht, wie gesagt: hält 3 Jahre, da brauchte ich noch kein neues)
Doch das war es wert. Kein lästiges Pillenschlucken (so diszipliniert bin ich nicht und habe auch keinen geregelten Tagesablauf). Mit dem Implanon kann man es sich sogar leisten zu sagen, dass einen die Verhütung (momentan) gar nicht interessiert.

Bringen wir alles auf einen Punkt:

Vorteile
* 3 Jahre Ruhe vom leidigen „V“ (Verhüten! Vergessen??)
* geringere Dosierung und direkte Wirkung des Gelbkörperhormons ohne Umwege über den Verdauungstrakt (und Schonung desselben)
* wirkt gegen Regelschmerzen (oder lindert sie zumindest)
* im günstigsten Fall kann man (ohne Bedenken haben zu müssen) von der Regel befreit bleiben
* bisher liegt der Pearl-Index bei 0.0%
* 100%ige Verträglichkeit

Nachteile
* kostet happige 600DM plus Behandlungskosten (und wenn man sich das Teil entfernen lässt, muss man den Arzt dafür auch noch mal cash auf die Kralle bezahlen; die Krankenkasse weigert sich strikt, diese Kosten zu übernehmen.)
* evtl. Dauerregel, die eine Behandlung nach sich zieht

Fazit

Im Endeffekt muss wie immer jeder selber zusehen wo er bleibt. Aber wer nichts für Plastiktüten oder Pille übrig hat, dem bleiben nun mal nur wenige Alternativen (wie die Spirale für 500DM und 5Jahren Schutz).
Zunächst wollte mir meine Ärztin auch unbedingt die Pille andrehen (kriegt man ja bis 20Jahre noch auf Kassenrezept), aber so sind sie halt, die Ärzte. Ein Argument konnte mir die Gute nämlich nicht geben. Von wegen dass ich noch so jung wäre und noch keine Kinder hätte – alles Schmarrn. Bei den bisherigen Forschungsergebnissen zeigt sich sogar, dass das Implanon wesentlich besser ist als die Pille, die ja so gern als Wunderwaffe geahndet wird.

Ich kann das Implanon mit gutem Gewissen weiterempfehlen!

[Infos beruhen auf eigenen Erfahrungen, Gespräch mit meiner Ärztin und der Seite www.implanon.de]
...
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Kommentare
Indigo
Indigo, 06.06.2002
Die Kosten sind ja nur im Vergleich von Zeitraum, Service und Flexibilitaumlt zu beurteilen.

Ein m.E. wichtiger Bericht, weil das Spektrum der Entscheidungsalternativen vergoumlszligert wird. Zudem eine sehr objektive und differenzierte Darstellun
Nyaasu
Nyaasu, 09.09.2002
Ich wuumlrd ja gern, aber mein Verlobter findet ein Staumlbchen unter der Haut quotekligquot und macht sich Sorgen wegen evtl. Nebenwirkungen. Also weiter Pille schlucken
InnocentAngel
InnocentAngel, 25.04.2004
Habe mich nun auch dafuumlr entschieden und bin hellauf begeistert .. so einfach war es nie NICHT schwanger zu werden ... LG Anja
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