Vivendi The Chronicles of Riddick
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Vivendi The Chronicles of Riddick
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Vivendi The Chronicles of Riddick

Testberichte Vivendi The Chronicles of Riddick

 Xbox Spiel
4.8 von 5
Platz 34 in der Kategorie "Xbox Spiele".
Bewertung: Kundenbewertung 4,80 / 5,00 4.8 von 5
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Vivendi The Chronicles of Riddick Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,80 / 5,00 4.8 von 5
von 100% aller Autoren empfohlen (3/3).
Bewertungsverteilung:
Bedienung:  gut
Suchtfaktor:  hoch
Wird langweilig:  nach wenigen Wochen
Geeignet für Spieler ab:  18 Jahre
Spielanleitung:  gut
Grafik:  ausgezeichnet
Sound:  ausgezeichnet
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschrittene
Haben Sie das Spiel gespielt?: ja
Vorteile
  • Edel-Optik, starke Soundkulisse, sehr spannend, sehr abwechslungsreich, anspruchsvoll, herausfordernd, saubere Handhabung, gelungene Kamera und natürlich: Action satt
  • außergewöhnlich gute Grafik für ein Konsolenspiel, toller Sound einschließlich der englischen Synchronisation, abwechslungsreiches Gameplay
  • Hervorragende Grafik; cooler Hauptdarsteller; Mix aus verschiedenen Genre-Elementen
Nachteile/Kritik
  • Kein Multiplayer, mitunter arges Kantenflimmern und teils Clipping-Fehler, etwas kurze Spieldauer, nicht gerade leicht
  • relativ kurze Spieldauer, mitunter scheint die Xbox etwas überfordert zu sein mit der ganzen Grafikpracht...
  • kurze Spieldauer; Storyelemente werden gut präsentiert, sind aber inhaltlich eher mau
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sinfortuna

Überhammer

ein Testbericht von 2007-07-22 00:12:32 vom 22.07.2007
Empfehlung: ja
Vorteile: Edel-Optik, starke Soundkulisse, sehr spannend, sehr abwechslungsreich, anspruchsvoll, herausfordernd, saubere Handhabung, gelungene Kamera und natürlich: Action satt...
Nachteile/Kritik: Kein Multiplayer, mitunter arges Kantenflimmern und teils Clipping-Fehler, etwas kurze Spieldauer, nicht gerade leicht
Unzählige Male musste ich es schon sagen, denn seit Jahrzehnten ist eines fast so sicher wie das Amen in der Kirche: Umsetzungen berühmter Kinostreifen auf Spielkonsolen sind in der Regel müder Abklatsch, der noch nicht einmal durchschnittlichen Ansprüchen gerecht werden kann, nicht selten verbirgt sich hinter dem (sündhaft teuren) Originallizenz-Gedöns eine erbärmliche Gurke. Was der naive Käufer freilich erst viel später merkt: selber schuld, möchte man da allerdings sagen. Im Fall eines ganz bestimmten X-Box-Titels war es dann aber endlich soweit: der Durchbruch, die Kehrtwende zum Guten oder was auch immer: „The Chronicles of Riddick – Escape from Butcher Bay“ ist ein reinrassiger Hit und wird uns derart gut präsentiert, dass selbst Zocker mit Shooter-Allergie - denn zu jenem Genre zählt dieses Game – den Hut vor diesem brillanten Werk ziehen müssen. Kaum zu glauben aber wahr: bis auf vereinzelte Kleinigkeiten lässt sich nichts aufspüren, was Sorgenfalten bereiten könnte. Dass das famose Gameplay nicht die volle Punktzahl, sprich die höchste Wertung bekommt, liegt einzig und allein daran, dass der Multiplayerspaß sträflich vernachlässigt wurde. Das ist jammerschade, stellt aber glücklicherweise den einzigen wirklich ernstzunehmenden Negativfaktor dar. So ganz nebenbei sei noch angemerkt, dass eine Freigabe erst ab 18 Jahren erfolgt, nun denn, kein diesbezüglicher Kommentar von mir mehr dazu. Ansonsten herrscht weit und breit eitel Sonnenschein und das ist wahrlich keine Übertreibung. Ballerspiel-Fans, die stolze Besitzer einer X-Box sind, haben überhaupt keine Wahl: dieser Titel ist definitiv ein Pflichtkauf. Angesichts des Vorhandenseins einer Filmvorlage aus Hollywood eine dicke Sensation, wie ich meine. Anstatt eines seelenlosen Verwurstens 08/15-Materials hier nun also ein echter Kracher, wow.


Protagonist dieses nicht ganz unbrutalen Actionknallers ist Mr. Vin Diesel, der im Übrigen im Spiel tatsächlich so ausschaut, wie sein Vorbild im Kinostreifen. Zur Grafikpracht aber nachher mehr. Jedenfalls schaut es zu Beginn des Abenteuers nicht gerade gut für uns aus, denn wir als Mr. Riddick werden Opfer eines sehr hinterhältigen Überfalls einer üblen Kopfgeldjägerbande, werden gefangen genommen und schließlich gen Knast deportiert. Es ist zu allem Unglück aber kein gewöhnlicher Knast, in den wir gelangen, sondern eine Anstalt, die stolz darauf ist, als fluchtsicher zu gelten. Der Name ist sinnigerweise Butcher Bay (auf deutsch ungefähr „Bucht der Schlachter“), doch was viel bedeutender ist: die Strafanstalt scheint offensichtlich den allerneuesten Hightech-Ansprüchen zu genügen und hat zudem einen mächtig irren und zugleich tyrannischen Oberaufseher namens Abbott aufzuweisen. Dies kann uns in unserer Funktion als Mann ohne Nerven (und mit ordentlich viel Bizeps) natürlich überhaupt nicht schocken und so machen wir uns vergleichsweise ungerührt auf unseren Weg, der da heißt: Freiheit. Das Endziel lautet (natürlich) Ausbruch, die möglichst schnelle Flucht ist einzig und allein das, was zählt. Dies hört sich unter den gegebenen Umständen nicht nur ziemlich schwierig an, sondern gestaltet sich in der Praxis auch tatsächlich mühsam, soll im Klartext heißen: der Schwierigkeitsgrad ist wahrlich nicht ohne, zuweilen sehr knackig bis phasenweise unfair. Mit Konzentration, Geduld, Ausdauer und natürlich auch entsprechendem Talent lässt sich zwar früher oder später alles meistern, doch über ein stahlhartes Nervenkostüm zu verfügen, ist sicherlich kein Fehler, schätze ich. Anfänger und auch Gelegenheitszocker werden schnell ihr blaues Wunder erleben, Shooter-Veteranen bzw. Profis freuen sich über die Herausforderung.


Dazu gesellt sich ein Abwechslungsreichtum, den ich anfangs nicht für möglich gehalten hätte. In den weit über dreißig Spielabschnitten gestalten sich die einzelnen Missionen des Öfteren sehr unterschiedlich: Flucht aus der Zelle bzw. dem gesamten Trakt, nervenaufreibende Schleichpassagen im Schutz der Dunkelheit, überfallartige Angriffe auf das Wachpersonal in deren Quartieren und das alles natürlich möglichst geräuschlos. Da es sich um ein futuristisches Cyberabenteuer handelt, landen wir (im Erfolgsfalle) letztlich am Weltraumflughafen, wo die letzten großen Stolpersteine auf uns warten, um es noch milde auszudrücken. Bis dahin dauert es aber noch ein Weilchen, allerdings – ein negativer Aspekt, den ich nicht unter den Teppich kehren möchte – ist „The Chronicles of Riddick – Escape from Butcher Bay“ – nicht so umfangreich wie erhofft. Zwar bin ich vom Actiongenre her vergleichsweise kurze Zeiten gewohnt, doch angesichts der Tatsache, dass kein Multiplayermodus existiert, erwarte ich von der verbliebenen Solokampagne mehr. Genre-Kenner bzw. Shooter-Experten ballern sich in einstelliger Stundenspielzeit durch, das ist zu wenig. Natürlich darf nicht vergessen werden, dass angesichts der packenden Inszenierung ein zweites Durchzocken ziemlich wahrscheinlich ist, doch trotzdem bleibt ein fader Nachgeschmack übrig, schließlich mussten seinerzeit locker flockig stolze 60€ gelöhnt werden.


Erfreulich hingegen die Vielseitigkeit der zu bewältigenden Missionen, der gehobene Anspruch (blindes Drauflosballern endet regelmäßig im Fiasko) und nicht zu vergessen der spielerische Freiraum, der uns angenehmerweise gewährt wird: es existieren zahlreiche Möglichkeiten, Kontakt mit den anderen Insassen aufzunehmen, um durch diese an Nebenaufträge zu gelangen, so zum Beispiel das Aufspüren gewünschter Items oder auch immer wieder gerne das Schmuggeln heißer Ware, unter anderem „natürlich“ auch Drogen. Ebenso sind Ringkämpfe an der Tagesordnung wie auch das Aufmischen feindlicher Gangs. Viele Zwischenziele gilt es während eines Abschnitts zu erfüllen, auch wenn diese zugegebenermaßen nicht besonders viel Zeit in Anspruch nehmen: wir nehmen sie dankend an. Ich zumindest, denn so lässt sich auf Dauer so ganz nebenbei ein nettes Sümmchen ansparen, das wir im weiteren Verlauf in nette Hilfsmittel und insbesondere in Zigaretten investieren. Jene Fluppen haben hier eine ganz besondere Bedeutung: diese zu beschaffen, hat nämlich durchaus seinen Reiz. Mithilfe der Kippen lassen sich Extras freischalten, die wir über das schicke Optionsmenü dann anwählen dürfen, so beispielsweise Zeichnungen des Entwicklerteams (Artworks) oder ein kurzer Trailer bezüglich des im Kino bald anlaufenden Nachfolgers (Infos zum Film). Das allein haut(e) mich allerdings noch nicht vom Hocker, um ehrlich zu sein. Interessanter hingegen die Prototypen, welche uns Einblicke in das Anfangsstadium bei der Entwicklung dieses Titels geben inklusive vereinzelter Demos.


Wem die Extras schrecklich egal sind, der freut sich dennoch sehr über die überaus dichte Spielatmosphäre. Zu verdanken haben wir dies unter anderem der gelungenen Egoansicht, die uns wahrlich mittendrin in der Action fühlen lässt und das, ohne dass wir das Gefühl haben, den Überblick zu verlieren bzw. planlos durch die Gegend umher zu irren. Während der Nahkämpfe stellen wir überrascht fest, dass wir es keineswegs mit stupidem Tastengehämmer zu tun haben, sondern auch in Deckung gegangen werden darf, Angriffe geblockt und deftige Konterattacken ausgeführt werden dürfen. Bravo. Natürlich bleibt es nicht beim Kampf mit nackten Fäusten, im weiteren Verlauf des Spiels greifen wir selbstverständlich auf noch schlagkräftigere Argumente zurück: anfänglich noch Knüppel oder Eisenrohr, sind es später Pistole, MG und Schrotflinte –was nicht unbedingt eine große Auswahl darstellt, um ehrlich zu sein - geben sich die Ehre, dies aber erst nach der Anfangsphase, seid also zu Beginn nicht verwirrt, schließlich findet nicht jeder ausbrechende Häftling sogleich eine dicke Wumme, versteht sich. Überhaupt wirkt das Ganze gar nicht so derbe überdreht bzw. unrealistisch wie ursprünglich von mir befürchtet, gar nicht einmal so unrealistisch kommt das Prozedere rüber: eine zweifellos angenehme Überraschung.


Erwähnenswert ist des Weiteren eines: schleichen wir vorsichtig im Schatten umher, registrieren wir dies am Blaufilter auf dem Bildschirm, was bedeutet, dass wir uns für den Moment sicher fühlen dürfen, quasi als Schatten an der Wand nicht auszumachen sind. Dann bietet es sich an, dem Feind bzw. Wächter auf die Pelle zu rücken, diesen (mindestens) kampfunfähig zu machen und dann – damit ist es ja schließlich noch nicht getan – in ein schattiges Plätzchen zu bugsieren. Ob Ihr den Widersacher nur ohnmächtig machen wollt oder ihm besser gleich das Genick oder ähnliches brecht, ist Euch überlassen. Bedenkt nur eines: der besagte Genickbruch ist lauter als das geräuschlose Würgen. Später gesellt sich jedenfalls noch ein weiteres sehr hilfreiches Utensil hinzu: nein, keine Wumme, sondern ein Spezialnachtsichtgerät (Eye Shine) lässt uns auch in tiefster Dunkelheit sehen: eine große Erleichterung, wie man sich sicherlich gut vorstellen kann, schätze ich. Hellerleuchtete Räume knipsen wir aus und nehmen uns in Windeseile die örtlichen Insassen, die orientierungslos sind, zügig vor. Einer nach dem anderen und dies möglichst schnell, versteht sich. Im Übrigen machen wir in „The Chronicles of Riddick – Escape from Butcher Bay“ nicht nur die Bekanntschaft von Wächtern der Spezies Homo Sapiens, auch gut gepanzerte Cyber-Roboter und sogar Zombies stellen sich uns später in den Weg. Leicht wird es uns auf jeden Fall nicht gemacht, darauf solltet Ihr Euch definitiv einstellen.


Sollten wir doch einmal schwer verletzt werden, empfiehlt es sich, in Nullkommanichts die Heilstation aufzusuchen, ein falscher Stolz wäre auf jeden Fall hier nicht angebracht. Ein e weitere Überraschung stellt die Tatsache dar, dass nicht nur geprügelt und geschossen, sondern zudem auch der ein oder andere Small-Talk gehalten wird, ab und an eine riskante Kletterpartie vorkommt und speziell die enthaltenen Elemente eines Adventures dem Spiel sehr gut tun. Diese in Verbindung mit den Schleichpassagen in bester Stealth-Manier, den deftigen Prügeleinlagen, brachialen Schusswechseln und abwechslungsreichen Aufträgen sorgt für einen aufsehenerregenden Spielverlauf: Daumen hoch! Hier wurde offensichtlich ganze Arbeit geleistet. Ein Werk im Hinblick auf das Gameplay (leider tanzt das Fehlen des Multiplayerspaßes unglücklicherweise aus der Reihe) am Rande der Perfektion. Viel besser geht es in diesem Genre meines Erachtens nicht, große Klasse.


Das Hochgefühl, welches uns der packende Spielverlauf beschert, wird schließlich noch weiter verstärkt durch eine grandiose Präsentation, die so gut wie gar keinen Anlass zur beschwere gibt. Ein, zwei Schönheitsfehler gibt es allerdings, der im Grunde auch unübersehbar ist: ein nahezu permanentes Kantenflimmern, phasenweise sogar stark, das hätte nicht sein müssen und der ein oder andere böse Clipping-Fehler in den Gesichtern, schade. Davon abgesehen bietet sich uns aber ein wahres Festmahl: große und gut modellierte Figuren, eine gelungene Kameraführung (bei Actiontiteln oft ein Schwachpunkt), herausragend gut detaillierte Texturen am Boden und an den Wänden und Charaktere, die phasenweise sensationell realistisch rüberkommen. Sowohl Texturierung, sonstige Spezialeffekte als auch Charaktere sehen großartig aus und sorgen für eine Edel-Optik, gar keine Frage. 16:9-Breitbildformat, deutsche Bildschirmtexte und 60-Hz-Modus runden die grafische Performance ausgezeichnet ab und lassen quasi keine Wünsche offen (bis auf das teils arge Flimmern). In Sachen Soundkulisse registrieren wir erfreut eine sehr gute englische Sprachausgabe, die wirklich rundum begeistern kann, sogar die Originalstimme unseres Helden aus dem Kinostreifen gibt sich hier bei der X-Box-Version die Ehre. Ein mitreißender Soundtrack, welcher den Adrenalinspiegel fortwährend nach oben peitscht und die Unterstützung von Dolby Digital machen die Sache nun aber so richtig schön rund. Kurzum: eine Präsentation auf absolutem Top-Niveau.


Was bleibt im Fall von „The Chronicles of Riddick – Escape from Butcher Bay“ somit festzuhalten? Die Story stimmt, die Steuerung ist gut durchdacht und präzise, die Kamera leistet sehr gute Dienste, der Sound ist bärenstark, die Sprachausgabe ebenso, die Grafik teilweise fantastisch, die Spielatmosphäre extrem dicht, das Gameplay sehr abwechslungsreich und zudem noch herausfordernd, sprich anspruchsvoll: was gibt es da noch groß zu meckern? Ach so, fast hätte ich es vergessen: die deutsche Version ab 18 ist nicht geschnitten. Die kleinen Patzer (Kantenflimmern, vereinzelte Clipping-Fehler, kein Multiplayer, etwas zu kurze Spieldauer) erwähnte ich bereits, diesen steht aber die obengenannte „Armada“ an positiven Gesichtspunkten gegenüber. Spielspaßwertung: 91%.
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Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Bedienung:Bedienung von Vivendi The Chronicles of Riddick  Xbox Spiel: 4,0 gut
Grafik:Grafik von Vivendi The Chronicles of Riddick  Xbox Spiel: 5,0 ausgezeichnet
Sound:Sound von Vivendi The Chronicles of Riddick  Xbox Spiel: 5,0 ausgezeichnet
Schwierigkeitsgrad:Fortgeschrittene
Suchtfaktor:Suchtfaktor von Vivendi The Chronicles of Riddick  Xbox Spiel: 4,0 hoch
Wird langweilig:Wird langweilig von Vivendi The Chronicles of Riddick  Xbox Spiel: 3,0 nach wenigen Wochen
Geeignet für Spieler ab:Geeignet für Spieler ab von Vivendi The Chronicles of Riddick  Xbox Spiel: 2,0 18 Jahre
Haben Sie das Spiel gespielt?:ja
Spielanleitung:Spielanleitung von Vivendi The Chronicles of Riddick  Xbox Spiel: 4,0 gut
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Kommentare
Mondlicht1957
Mondlicht1957, 24.07.2007
--- SH LG pet - Lesen und gelesen werden --- so macht es Spaß ---
michaela_black
michaela_black, 22.07.2007
Einen wunderscchönen Sonntag ! Michala
Puenktchen3844
Puenktchen3844, 22.07.2007
Liebe Grüße aus Berlin, Wilfriede
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Scoopexx

Eine gute Filmumsetzung

ein Testbericht von 2009-11-12 12:26:39 vom 12.11.2009
Empfehlung: ja
Vorteile: Hervorragende Grafik; cooler Hauptdarsteller; Mix aus verschiedenen Genre-Elementen...
Nachteile/Kritik: kurze Spieldauer; Storyelemente werden gut präsentiert, sind aber inhaltlich eher mau
Umsetzungen von Filmen in Spiele kann man meist getrost vergessen. Ausnahmen bestätigen die Regel. Außer der schon recht angestaubten James-Bond-Versoftung Golden Eye auf dem N64 fällt einem bei dem Thema "gute Spiele zu Filmen" spontan trotzdem herzlich wenig ein. Oder? Man kann es kaum glauben, aber gerade bei einem Film, der von den Kritikern nicht gerade mit Lob überschüttet wurde, gibt es tatsächlich eine sehr gute Spielumsetzung - nämlich zu "Riddick - Chroniken eines Kriegers". Natürlich schlüpft man in dem Spiel in die Haut des von Vin Diesel gespielten Hauptdarstellers und Antihelden Riddick. Zeitlich spielen die Ereignisse - auch wie im Film - noch vor denen von Pitch Black.

Gespielt wird Riddick aus der 3rd-Person-Perspektive. Man sieht den Protagonisten also vor sich hin und herlaufen und kann ihn so dazu veranlassen, mit seiner Umwelt zu interagieren, also z.B. alles kurz und klein zu schießen. Die Interaktion mit anderen Charakteren spielt auch eine große Rolle, da es sich bei diesem Spiel nicht um einen reinen, hirnlosen Shooter handelt, sondern man auch vor andere Aufgaben, als "Räume deinen Weg bis zum Ausgang frei", gestellt wird. Ein Großteil des Geschehens findet in Gefängnissen statt. Hier kann Riddick mit anderen Häftlingen, die ihm gegenüber neutral, wohlwollend oder feindselig eingestellt sind, kommunizieren. Dabei erfüllt man dem einen oder anderen kleinere oder größere Gefallen und wird z.B. mit, in den in Gefängnissen natürlich nicht besonders häufig vorkommenden, Waffen belohnt (meist Schraubenzieher oder Ähnliches) oder schlängelt sich in der Story voran. Natürlich muss das ganze meist hinter dem Rücken der Gefängniswärter geschehen, wodurch das Spiel auch die ein oder andere Stealth-Einlage bekommt. Dennoch handelt es sich ganz klar um ein Actionspiel, denn wenn Riddick Feuerwaffen in die Finger bekommt, ist der einfachste Weg auch immer der direkte, brachiale Weg ab durch die Mitte. Von Zeit zu Zeit lässt sich der Protagonist zudem aufleveln. Somit handelt es sich um ein Spiel, dass sich selbst als Genremix versteht. Es sind Elemente aus Action-, RPG- und Stealth-Ansätzen zu finden. Nur schade, dass die Story, die die Entwickler versucht haben aufzuspannen, einfach nur oberflächlich bleibt und nie wirklichen Tiefgang bekommt.

Die Optik ist eine der großen Stärken von Chronicles of Riddick und ist mitunter das Beste, was man auf der Xbox zu sehen bekommt. Hauptsächlich gewinnt die Umgebung durch die realistischen Schatteneffekte an Reiz. Auch die Texturen sind vergleichsweise detailliert und unterstreichen den guten Gesamteindruck der Grafik. Bump Mapping verleiht den Oberflächen dabei ein realistisches Aussehen. Zudem sind die Charaktermodelle äußerst detailreich - man erkennt z.B. Vin Diesel ohne Probleme auf den ersten Blick wieder.
Chronicles of Riddick lebt von der Coolness seines Hauptdarstellers. Riddick als der typisch coole Badboy verzieht keine Miene, egal in welcher Situation er ist. Die Cutscenes, die zwischen den einzelnen Spielabschnitten kommen, lassen den Spieler den Protagonisten in dieser Hinsicht näher kennen lernen. Zudem ist hervorragende Grafik ein großer Pluspunkt, der den Titel auch heute, 2008, noch frisch hält. Natürlich kommt die alte Xbox nicht an die Leistung einer Xbox 360 oder PS3 heran, dennoch ist es beachtlich, was die Entwickler grafisch noch aus der alten Konsolengeneration herauszaubern konnten.
Wo Licht ist, da ist jedoch meist auch Schatten. Chronicles of Riddick ist in dieser Hinsicht keine Ausnahme. Die Spielzeit beträgt - je nach Herangehensweise - lediglich 6-10 Stunden. Nach einmaligem Durchspielen ist der Wiederspielwert eher mittelmäßig, da man das meiste bereits gesehen hat und die ohnehin schon mageren Storyelemente beim erneuten Ansehen auch nicht spannender werden.

Allerdings ist Chronicles of Riddick durchweg ein guter Shooter, der hier und da sogar etwas Innovation in dieses angestaubte Genre mit hineinbrachte, die man vorher eher selten bzw. gar nicht gesehen hat - heute bei den Spielen der neuen Konsolengeneration jedoch fast schon Gang und Gebe sind: z.B. die Möglichkeit des Auflevelns des Charakters, das sonst eher nur bei Rollenspielen möglich war. Durch den Preisverfall bei alten Xbox-Spielen dürfte man den Titel mittlerweile sehr günstig erwerben können, was ihn zu einem interessanten Kandidaten macht, wenn man mal wieder seine alte Xbox mit einer neuen DVD füttern möchte und dabei Wert auf gute Grafik legt. Nicht nur Fans von Actionspielen können bedenkenlos zuschlagen.
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Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Bedienung:Bedienung von Vivendi The Chronicles of Riddick  Xbox Spiel: 5,0 ausgezeichnet
Grafik:Grafik von Vivendi The Chronicles of Riddick  Xbox Spiel: 5,0 ausgezeichnet
Sound:Sound von Vivendi The Chronicles of Riddick  Xbox Spiel: 5,0 ausgezeichnet
Schwierigkeitsgrad:Fortgeschrittene
Suchtfaktor:Suchtfaktor von Vivendi The Chronicles of Riddick  Xbox Spiel: 4,0 hoch
Wird langweilig:Wird langweilig von Vivendi The Chronicles of Riddick  Xbox Spiel: 3,0 nach wenigen Wochen
Geeignet für Spieler ab:Geeignet für Spieler ab von Vivendi The Chronicles of Riddick  Xbox Spiel: 2,0 18 Jahre
Haben Sie das Spiel gespielt?:ja
Spielanleitung:Spielanleitung von Vivendi The Chronicles of Riddick  Xbox Spiel: 4,0 gut
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Kommentare
MoeGott
MoeGott, 12.11.2009
SH von mir - würde mich über Gegenlesung freuen! lg aus augsburg!
Miraculix1967
Miraculix1967, 12.11.2009
Herbstliche Abendgrüße aus dem gallischen Dorf Miraculix1967
minasteini
minasteini, 12.11.2009
Sehr hilfreicher Bericht. LG Marina
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Magickatrin

Vin Diesel als Videospielheld

ein Testbericht von 2004-09-21 23:50:53 vom 21.09.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: außergewöhnlich gute Grafik für ein Konsolenspiel, toller Sound einschließlich der englischen Synchronisation, abwechslungsreiches Gameplay...
Nachteile/Kritik: relativ kurze Spieldauer, mitunter scheint die Xbox etwas überfordert zu sein mit der ganzen Grafikpracht...
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Story:
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Butcher Bay - das härteste Hochsicherheitsgefängnis des Universums, hier landen Schwerverbrecher. Ein Ausbruch aus diesem Gefängnis soll angeblich unmöglich sein...

Auch Richard B.Riddick landet in diesem Gefängnis. Kurz nach seiner Ankunft gelingt es ihm John, dem Kopfgeldjäger, der ihn in diese Haftanstalt überführt hat, zu überwältigen. Anschließend geht es durch eine Luke in Richtung Ausgang. Unterwegs gelangt Riddick in den Besitz einer Schrotflinte, mit deren Hilfe schafft er es, sich den Weg durch Scharen von Wachen zu bahnen. Schließlich sieht er schon das Licht - der rettende Ausgang scheint greifbar nahe. In diesen Moment wird er unsanft von Johnes geweckt. Alles war also nur ein Traum? Naja, dann eben beim nächsten Mal denkt sich Riddick.

Die eigentliche Ankunft in Butcher Bay sieht dann doch etwas anders aus. Nach der Landung des Raumschiffs steht Riddick vor einer Schwerbewachten Gefängnisfestung, jede Menge Überwachungskameras, Selbstschussanlagen und schwerbewaffneten Wachen. Und sofort macht ihm einer der Oberaufseher klar, das er ab sofort ihm gehört.

Wenig später spaziert Riddick durch die Gänge und Zellen des Gefängnisses, die in verschiedene Sicherheitsbereiche eingeteilt sind und je nachdem frei begehbar sind, und unterhält sich mit anderen Häftlingen. Natürlich ist gerade für Neuankömmlinge das Leben in Butcher Bay extrem schwer und regelrecht lebensgefährlich, sadistische Wachen und aufmüpfige Häftlinge, hier können nur die Stärksten überleben. Doch ein Kerl wie Riddick lässt sich sicher nicht so leicht unterkriegen und besitzt das nötige Durchsetzungsvermögen...

Vor etwa 4 Jahren lief im Kino der Film Pitch Black - Planet der Finsternis. Das Spiel Chronicles of Riddick - Escape from Butcher Bay stellt sozusagen die Vorgeschichte zum Film dar. Und genau wie damals im Kinofilm, so spielt auch in diesen Game Vin Diesel die Hauptrolle des Schwerverbrechers und Anti-Helden Riddick.

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Steuerung:
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Anfangs benötigt man etwas Zeit um sich mit der Steuerung vertraut zu machen. Um den Einsteig ins Spiel zu erleichtern gibt es ein Tutorial. Das ist absolut gelungen und vermittelt dem Spieler alles was wichtig ist und kurze Zeit später beherrscht man dann die Aktionen sehr gut.

Die Steuerung selbst funktioniert tadellos. Riddick wird dabei in der Ego-Perspektive durch die Level des Spiels dirigiert, in Situationen wo er auf Kisten steigt oder eine Leiter hochklettert hat man allerdings eine 3rd Person-Ansicht. Das wurde somit sehr gut gelöst finde ich. Etwas skeptisch war ich ja was die Faustkämpfe betrifft, in Ego-Perspektive ist das ja schon etwas ungewöhnlich

Sehr übersichtlich und durchdacht wirken auch die einzelnen Menüs. So kann man während des Spiels diverse Menüs aufrufen, etwa eine Karte, Informationen zum aktuellen Ziel des Spiels oder das Inventar mit zugehörigen Erklärungen zu Waffen und Gegenständen.

Das Speichersystem wirkt allerdings etwas weniger durchdacht. Es gibt feste Speicherpunkte, wogegen es im Grunde auch nichts einzuwenden gibt. Allerdings sind die nicht sonderlich gut platziert, mitunter wird im Minutentakt gespeichert, obwohl im Spiel nichts passiert ist, dann wieder dauert es sehr lang bis ein Speicherpunkt kommt, ausgerechnet wenn man mehrere Minuten gespielt hat und währenddessen zahllose Gegner ausgeschaltet hat. Da aber der Schwierigkeitsgrad nie außergewöhnlich hoch ist kommt glücklicherweise auch niemals Frust auf, wenn man einen Abschnitt erneut spielen muss. Übrigens, zu Beginn des Spiels hat man die freie Auswahl des Schwierigkeitsgrades, es gibt insgesamt 3 Stufen

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Grafik:
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Ein echtes Highlight des Spiels ist die grandiose Optik. So beeindruckend wie Chronicles of Riddick ist kein anders Spiel auf der Xbox in Sachen Grafik. Die Texturen wirken gestochen scharf und extrem detailliert, mit Bump-Mapping wurde auch nicht gerade gegeizt und die phantastischen Lichteffekte tragen einen großen teil zur Atmosphäre bei. Hinzu kommt das Riddick wirklich ein perfektes Abbild von Vin Diesel darstellt, einfach toll anzuschauen.

Aber all die außergewöhnlich gute Grafikpracht hat auch ihren Preis. Kleinere Ruckler bemerkt man zwar seltener, dafür flimmert es aber des öfteren sehr heftig und stellenweise verwandelt sich die schicke und außergewöhnlich detaillierte Optik in ein pixeliges etwas. Außerdem gibt es sehr viele Ladepausen. Diese “Nebeneffekte” sind natürlich nicht so toll. Aber trotzdem kann ich das als Nebensächlichkeit leicht verzeihen, die Vorzüge überwiegen ganz einfach. Zum Beispiel allein der Detailgrad der Figuren, insbesondere die Rüstungen von Schwergepanzerten Wachen, das muss man einfach mit eigenen Augen gesehen haben um eine Vorstellung zu bekommen. Selbst in aktuellen PC-Spielen sieht man so was nicht allzu oft. Auch die Animationen der Figuren sind absolut überzeugend. Und mit den gekonnt eingesetzten Licht- und Schattenverhältnissen wird eine Umgebung geschaffen, die eine perfekte Atmosphäre bildet, besonders wenn Riddick in dunklen Gängen seine Taschenlampe benutzt, wohlwissend das hinter jeder Ecke eine Kreatur hervorkommen kann, denn nicht nur mit menschlichen Gegnern bekommt er es zutun. Wirklich gruselig sind die Situationen zwar nicht, aber von der Stimmung her ist es eben schon sehr gut gemacht.

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Sound:
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Ebenfalls gelungen ist der Sound. Die Hindergrundmusik ist dezent und unaufdringlich, aber in jedem Fall passend zum Spielgeschehen. Am beindruckendsten sind meiner Meinung nach die Soundeffekte, speziell die Umgebungsgeräusche vermitteln das Gefühl das man sich mitten im Geschehen befindet. Man hört Gespräche von Häftlingen und Wärtern, sowohl aus unmittelbarer Nähe als auch leise aus größerer Entfernung, mitunter Schreie und man hört bei jedem Tritt ganz genau wie die Oberfläche beschaffen ist über die man gerade läuft.

Die englische Sprachausgabe ist ebenfalls sehr gut und trägt maßgeblich zur spannenden Erzählweise der Story bei. Riddick wird dabei übrigens von Vin Diesel gesprochen. Das es keine deutsche Synchronisation gibt finde ich eher unwichtig, denn eine professionelle englische Sprachausgabe ist in jedem Fall besser als eine schlechte deutsche Synchronisation, wie man sie in vielen anderen Spiel vorgesetzt bekommt. Außerdem kann man sich bei Bedarf deutsche Untertitel anzeigen lassen und die Menüs sind ebenfalls alle in Deutsch.

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KI:
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Das Verhalten der künstlichen Intelligent funktioniert soweit ganz gut, irgendwelche Aussetzer sind mir diesbezüglich keine aufgefallen. So reagieren Gegner auf Geräusche falls man zu laut ist und sie reagieren sofort wenn man beispielsweise das Licht ausmacht. Aber besondere Eigenschaften würde ich ihnen nicht zusprechen.

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Spielspass:
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Schon das Tutorial, wo man Riddicks Wunsch-Traum, seinen Ausbruch aus Butcher Bay nachspielt, gibt einen perfekten Vorgeschmack auf das was den Spieler in den folgenden Spielstunden erwartet. Zunächst ist man fasziniert von der Grafik, auch wenn es übertrieben klingen mag, aber kein anderes Konsolenspiel kann mit solch einer Optik aufwarten. Sofort wird auch klar das es in Chronicles of Riddick - Escape from Butcher Bay nicht gerade zimperlich zur Sache geht, Riddick ist ein knallharter und gewissenloser Typ, der Gewaltfaktor ist sehr hoch. Die Altersfreigabe ab 18 Jahren hat in jedem Fall ihre Berechtigung. Direkt gewaltverherrlichend oder anderweitig geschmacklos wird das Spielgeschehen nicht dargestellt, aber Blut fließt Literweise und wenn Riddick einem Widersacher das Genick bricht, dann hört man das sogar und in sonstigen Auseinandersetzungen kommt die Spielphysik sehr zum tragen und läst das Ganze durchaus real erscheinen.

Besonders die Abwechslung im Spiel hat mir sehr gut gefallen. So gibt es Schleichpassagen ebenso wie die typische Action, die man von einem Ego-Shoooter erwartet. Mitunter kommen adventure- und rollenspielähnliche Elemente hinzu. Und als Spieler genießt man in einigen Belangen die Freiheit selbst entscheiden zu dürfen. So muss ich mich beispielsweise nicht zwingend in Sam Fisher-Manier im Schatten aufhalten und mich von hinten an ahnungslose Gegner heranschleichen, sondern kann auch die direkte Konfrontation suchen. Allerdings ist das auch abhängig von der jeweiligen Situation, nur mit einem Knüppel bewaffnet 3 oder mehr gut gepanzerte und schwerbewaffnete Wachen ausschalten zu wollen, das grenzt dann doch eher an Selbstmord und sogar ein Kerl wie Riddick packt das nicht. Aber prinzipiell ist kein Lösungsweg fest vorgeschrieben. Wenn man es geschafft hat die DNS-gesicherten Waffen umzuprogrammieren, dann kann man auch Schrotflinten, Pistolen oder Maschinengewehre von ausgeschalteten Wachen benutzen. In dieser Situation kümmert man sich natürlich kaum um Unauffälligkeit, sondern setzt ganz auf Feuerkraft und schießt sich Ego-Shooter-typisch den Weg frei. Doch das ist eher seltener der Fall. Die meiste Zeit über verfügt man lediglich über einen Knüppel, ein Messer oder Werkzeuge die als Waffen umfunktioniert werden, wie beispielweise ein Schraubenzieher, später im Spiel erhält man dann noch eine Betäubungspistole. Und das ist für mich auch ein kleiner Kritikpunkt, denn nach meinem Geschmack hätte durchaus mehr Abschnitte geben können die voll auf Action ausgelegt sind. Aber trotzdem lässt sich natürlich auch mit dem vorhandenen Inventar einiges anstellen. So kann mit der Betäubungspistole das Licht ausgeschaltet werden. Und in absoluter Dunkelheit gewinnt dann eine Eigenschaft von Riddick ganz besonders an Bedeutung, sein außergewöhnliches Sehvermögen. Nach einer kleinern OP im Knast hat er nämlich ganz besondere Augen, die funktionieren fortan ähnlich wie ein Nachtsichtgerät. Das ist natürlich ein unschätzbarer Vorteil gegenüber seinen Widersachern, während diese im dunklen tappen hat Riddick den vollen Überblick und kann sich unbemerkt von hinten anschleichen. Je nach Situation hat er anschließend mehrer Möglichkeiten seinen Gegnern ein Ende zu bereiten. Stehen andere Wachen in der Nähe ist die lautlose Variante natürlich die Beste. Und ähnlich wie Sam Fisher oder Solid Snake kann er seine Opfer anschließend verstecken damit andere Wachen sie nicht entdecken und Alarm schlagen können. Sieht sich Riddick nur einen Widersacher gegenüber muss er nach dem lautlosen anschleichen keine Rücksicht auf Geräusche nehmen, eine günstig postierte Wache wird einfach rücksichtslos in die Ventilatorenöffnung geschuppst, wo deren Leben ein rasches und blutiges Ende nimmt. Ebenso kann Riddick an dieser Stelle aber auch sein Messer oder den Knüppel benutzen, oder einfach nur seine Fäuste.

Neben den Aufgaben die erfüllt werden müssen um im Spiel weiterzukommen hat man oft die Möglichkeit zusätzliche Aufträge anzunehmen. Das sieht dann beispielsweise so aus, das man anderen Mithäftlingen einen kleinen Gefallen tut, etwa verlorengegange Dinge wiederbeschaffen, Geldschulen eintreiben oder unliebsame Zellengenossen aus dem Weg räumen. Natürlich darf man sich bei diversen Aktivitäten nicht von Überwachungskameras beobachten oder sich von Wächtern erwischen lassen. So wählt man unauffälligere Varianten, zum Beispiel eine gewisse Dosis Gift unters Essen mischen, als Denkzettel sozusagen. Oder man sucht sich einen Platz der vor allzu neugierigen Blicken schützt. Dafür bedankt sich dann der Auftraggeber mit nützlichen Gegenständen wie Werkzeugen, Knüppel oder Messern, gibt Informationen preis oder bietet zinslose Kreditvergabe an. Geld benötigt man übrigens öfters um Waffen und sonstiges Inventar zu erwerben oder als Bestechung für Wachen um die Medizinstation benutzen zu können und so Lebensenergie aufzufüllen. Man sich auch im Glücksspiel versuchen und beim Würfeln Geld verwetten. Eine weitere Einnahmequelle sind Faustkämpfe. Also, nebenbei gibt es durchaus noch einiges zu erledigen und zu entdecken wenn man Lust darauf hat. Und für bestimmte Fundstücke schaltet man ein Extra frei, zum Beispiel Skizzen und verschiedene Entwürfe aus dem Spielkonzept, die man sich dann jederzeit anschauen kann.

Insgesamt ist jedoch die Spielzeit leider sehr kurz ausgefallen, selbst wenn man diverse Nebenaufträge erfüllt sieht man schon nach knapp 10 Stunden den Abspann. Kümmert man sich nur um den Hauptweg, dann sind es höchstens 7 bis Maximal 8 Stunden. Bedauerlich ist das vor allem weil das Spiel die ganze Zeit über äußerst spannend ist, da wünscht man sich unweigerlich mehr davon. Trotzdem, die rund 55,- Euro für das Spiel sind gut investiert, wer Actionspiele mag die nicht nur auf Endlosgeballer ausgelegt sind, der kommt in Chronicles of Riddick voll auf seine Kosten.

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Fazit:
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Chroni cles of Riddick - Escape from Butcher Bay begeistert von der ersten bis zur letzten Spielminute. Die Grafik ist außergewöhnlich detailliert für ein Konsolenspiel, kleinere Ruckler und andere Schönheitsfehler nimmt man da gern in Kauf, zumal der Spielfluss dadurch nicht beeinträchtigt wird. Auch der Sound kann in allen Belangen überzeugen. Die Story ist spannend, das Gameplay abwechslungsreich und die Atmosphäre einfach phantastisch. Von mir gibt es daher eine klare Empfehlung.
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Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Bedienung:Bedienung von Vivendi The Chronicles of Riddick  Xbox Spiel: 4,0 gut
Grafik:Grafik von Vivendi The Chronicles of Riddick  Xbox Spiel: 5,0 ausgezeichnet
Sound:Sound von Vivendi The Chronicles of Riddick  Xbox Spiel: 5,0 ausgezeichnet
Schwierigkeitsgrad:Einsteiger
Suchtfaktor:Suchtfaktor von Vivendi The Chronicles of Riddick  Xbox Spiel: 3,0 vorhanden
Wird langweilig:Wird langweilig von Vivendi The Chronicles of Riddick  Xbox Spiel: 3,0 nach wenigen Wochen
Geeignet für Spieler ab:Geeignet für Spieler ab von Vivendi The Chronicles of Riddick  Xbox Spiel: 2,0 18 Jahre
1-3 von 3 Testberichten über Vivendi The Chronicles of Riddick
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