Mein Mann ist passionierter Jäger.Er hat ein eigenes
Jagdrevier in den Isarauen bei München.
Daher habe ich viel Wildfleisch zur Verfügung,meistens
aber wenig Zeit für grosse Braten.Da Hasen und Kaninchen durch Schussverletzungen vom Fleisch her als
nicht immer "Bratenfähig" anzusehen sind,bietet sich die Verwendung als Gulasch an.
Wir essen auch gerne mal scharf.
So will ich euch hier mein Gulaschrezept"hot rabbit"
verraten.
Zutaten:
1 kg Wildhase und -kaninchen
ohne Knochen,Sehnen und Haut
1/2 Flasche trockener Rotwein
2 Bund Suppengrün
1 rote Paprikaschote
1 Knoblauchzehe
1 kl. Schalotte
2 Brühwürfel Rind
1/2 Tube Tomatenmark
1 Becher Schlagsahne
200 ml.Tacosauce hot
2 Essl. Rosenpaprika scharf
2 Essl. Paprika edelsüss
Olivenöl
Zubereitung:
Fleisch würfeln,zusammen mit kleingehacktem Knoblauch,
Schalotte,Suppengrün und Paprikaschote in Olivenöl
kräftig anbraten.Paprikapulver,Brühwürfel und
Tomatenmark zugeben und mit dem Rotwein und Sahne
ablöschen.Ungefähr 45min auf kleiner Flamme garkochen.
Tacosauce unterrühren.
Dazu empfehle ich hausgemachte Spätzle,Preisselbeeren
und eine gute Flasche trockenen Rotwein.
Dieses Gericht eignet sich hervorragend zum Einfrieren
Gutes Gelingen und guten Appetit
wünscht Euch Gilli 24
¹ Alle Preisangaben inkl. MwSt. und ggf. zzgl. Versand. Zwischenzeitl. Änderung der Preise, Lieferzeiten & Lieferkosten sind in Einzelfällen möglich. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr.
Mit dem Herbst kommen die Wildgerichte....
ein Testbericht von campino2005-09-25 13:49:44vom 25.09.2005Empfehlung: ja
Vorteile: mal was anderes, Wild kommt ja nicht unbedingt jeden Tag auf den Tisch (außer bei Oberförsters?)...Nachteile/Kritik: ?
Der Herbst verlangt deftigeres Essen als der Sommer. Nun sind Wildgerichte nicht unbedingt als deftig zu bezeichnen, aber da sie oft mit kalorienreichen Soßen einhergehen, mag die Bezeichnung deftig zumindest im Bezug auf die Soße doch richtig sein.
Wild ist schon auf Grund seines Preises nicht unbedingt ein Essen für jeden Tag, aber ab und zu sollte man es sich gönnen.
Rehroulade
1kg ausgelöste Rehschulter
Salz
100 gr Butter
1/8 l trockener Rotwein
30 g Mehl
Saft einer halben Zitrone
Füllung:
300 g gemischtes Hackfleisch
1 Brötchen
50 g Speck (durchwachsen)
50 g Erbsen (Dose)
1 Zwiebel
2 Eier
Salz
frisch gemahlener Pfeffer
Zitronenschale
Das Brötchen für die Füllung in Wasser einweichen.
Das Fleisch zu einer Scheibe aufschneiden, flach klopfen und salzen.
Das Hackfleisch mit dem gut ausgedrückten Brötchen, den Speckwürfeln, Erbsen, der feingehackten Zwiebel, Eiern, Salz, Pfeffer und etwas abgeriebener Zitronenschale vermischen und das Fleisch damit bestreichen, zusammenrollen und mit Rouladenspießen oder Bindfaden fixieren.
In Butter auf allen Seiten anbraten und etwas Wasser angießen. In den vorgewärmten (180-200 Grad) Backofen schieben.
Während des Garens den Braten immer wieder mit dem sich bildenden Saft übergießen.
Den Rotwein und evtl. noch etwas Wasser zugeben. Wenn das Fleisch gar ist (nach ca. 1-1 ½ Stunden), herausnehmen, den Bratensaft mit Mehl binden, evtl. mit etwas Wasser verrühren und den Zitronensaft zugeben.
Dazu schmecken Salz- oder Bratkartoffeln und in Baden-Württemberg natürlich die unvermeidlichen Spätzle.
Düsseldorf, 23.01.2006
yea wieder ein cooler bericht von dir..hoffe wir lesen und bald wieder ! lieben gruß und einen schönen abend bzw. eine geruhsame nacht wünsche ich Dir ! ciao ciao bis bald, Düssi
lara03, 15.02.2006
Würde ich auch gerne nachkochen, aber dann zieht meine Tochter aus...g, ich bin bei uns zuhause die Einzige Wildliebhaberin...shlg
Wildschweinbraten mit Apfel-Nuss Kruste mit Sternanis
ein Testbericht von robiskatze2005-01-26 22:11:09vom 26.01.2005Empfehlung: ja
ZUTATEN
800 g Wildschwein-Nierstück
1/2 TL Salz, Pfeffer
1 Sternanis, fein zermahlen
2 TL Thomy Senf mild
1 EL Öl
Apfel-Nuss-Kruste:
30 g gedörrte Apfelringe, fein gehackt
30 g Haselnüsse, grob gehackt
1 TL Thomy Senf mild
1 Sternanis, fein zermahlen
je 1 Prise Salz, schwarzer Pfeffer, Cayennepfeffer
1 EL Honig, 2 TL Öl
Sauce:
1 Glas (4 dl) Bratenfond
2 dl Apfelsaft
2 TL Maisstärke
1 Sternanis
30 g Butter, kalt, in feinen Würfeln
Salz, schwarzer Pfeffer
1 Prise Cayennepfeffer
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ZUBEREITUNG
1. Den Ofen auf 180 °C vorheizen. Alle Zutaten für die Kruste gut mischen.
2. Das Fleisch mit Salz, Pfeffer, Sternanis und Senf einreiben und in
heissem Öl ca. 5 Min. rundum kräftig anbraten. Die Kruste auf dem Fleisch verteilen und gut andrücken. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben und in der Ofenmitte ca. 20 Min. backen.
3. Den Braten aus dem Ofen nehmen, locker mit Alufolie bedecken und ca. 10 Minuten ruhen lassen.
4. Für die Sauce Bratenfond, Apfelsaft, Maisstärke und Sternanis in eine Pfanne geben und auf ca. 2,5 dl einkochen. Sternanis entfernen. Kurz vor dem Servieren die Butter unterrühren und mit Salz, Pfeffer und einer Prise Cayennepfeffer abschmecken.
Den Braten in Tranchen schneiden und mit der Sauce servieren.
ein Testbericht von schnulli08152004-11-10 14:38:17vom 10.11.2004Empfehlung: ja
Vorteile: Mager und lecker...Nachteile/Kritik: nicht immer leicht zu bekommen
In diesem Bericht möchte ich einige Grundinmormationen zu Wildfleisch geben, denn Unwissenheit führt oft dazu, dass die zubereiteten Gerichte mit Wildfleisch nicht gelingen oder man sich erst garnicht an Rezepte mit Wildfleisch herantraut.
Eigentlich unterscheidet sich die Zubereitung von Wildfleisch in unserer Küche nur wenig von der Zubereitung mit dem uns gewohnten Fleisch. Oft herrschen jedoch Vorurteile oder man geht nach dem Motto: "Was der Bauer nicht kennt, frißt er nicht."
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*** Wild in der Küche ***
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Wildfleisch hat sich heutzutage neben unseren normalen Schlachttieren, wie z.B. Rindfleisch, Kalbfleisch, Schweinefleisch und Lammfleisch
komischerweise immer noch nicht in unseren Küchen so richtig durchgesetzt. Dabei ist Wildfleisch überaus reich an Mineralstoffen und den Vitaminen B1 und B2. Im Gegensatz zu den normalen Schlachttieren ist es zudem bedeutend magerer und enthält weniger Fett und Bindegewebe. Auch in der Konsistenz ist es schön fest.
Allein die natürliche Aufnahme der Nahrung führt beim Wild zu hoher Verträglichkeit, verbunden mit einem kräftigen und wohlschmeckendem Geschmack. Wildbret ist leicht verdaulich, insbesondere wenn es von jüngeren Tieren stammt.
Als Hinweis ist jedoch zu beachten, dass Wildfleisch immer gut durchgegart werden sollte und Gichtkranke wegen des erhöhten Harnsäuregehaltes Wild mäßig verwenden sollten.
Die Innereien, wie Leber und Nieren können mit Schwermetallverbindungen belastet sein, allzu häufiger Genuß ist daher – wie bei Innereien allgemein - zu vermeiden.
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*** Wo bekommt man Wildfleisch her??? ***
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Das heutzutage in den Kaufhäusern oder bei Schlachtern angebotene Wildfleisch ist selbstverständlich küchenfertig und vor allen Dingen vorschriftsmäßig ärztlich untersucht, da zahlreiche Gesetzte und Verordnungen gelten, um den Verbraucher vor gesundheitlichen Gefahren zu schützen. So gilt auch die reguläre Fleisch- und Trichinenbeschau.
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*** Woran erkennt man Qualität??? ***
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Die Fleischfarbe von jungem und frischen Wild ist rotbraun bis schwarzbraun, das Fleisch selbst ist fest und hat eine zarte Faser. Erst wenn es abgehangen ist, wird es dunkler. Von ganz frischen Wildfleisch rate ich sowieso ab – es ist meist recht zäh bei der Zubereitung wird - es sollte zumindest etwas abgehangen oder ersatzweise ca. 4 Wochen tiefgefroren werden.
Das Fleisch darf selbstverständlich keinen unangenehmen faulen Geruch oder grüne bzw. rote Flecke haben. Zudem sollte man darauf achten, dass es keinen Harn – oder Geschlechtsgeruch ausströmt, wie es meist bei geschossenem Wild in der Brunftzeit vorkommt.
Das Fleisch sollte nach Möglichkeit von bis zu einjährigen Tieren stammen, beim Wildschwein bis maximal zweijährigen.
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*** Nährwert von Wildfleisch in 100g ***
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Wasseranteil – ca. 72g-75g
Eiweiß – ca. 20g – 24g
Fett – ca. 1,2g – 3,3g
Kohlenhydrate – ca. bis maximal 1g
Kalorien – ca. 103 – 130
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*** Wild beizen bzw. einlegen ***
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Vor der Zubereitung sollte Wildfleisch eingelegt werden. Hierzu bietet sich das Einlegen in Milch, Wein oder Öl an.
In Milch läßt man das Fleisch an einem kühlen Ort oder im Kühlschrank bis zu 4 Tagen marinieren, dabei sollte die Milch jedoch nach 2 Tagen 1x ausgewechselt werden. Als Milch eignet sich nicht nur Buttermilch, sondern auch Voll- oder Magermilch. Durch die Milch wird das Fleisch mild im Geschmack.
Den sogenannten Weinbeizen fügt man kleingeschnittenes Suppengemüse, Kräuter und Gewürze bei. Auch hier beträgt die Einlegezeit bis zu 4 Tagen.
Kurzgebratenes Wildfleisch sollte zuvor in Öl eingelegt werden, damit das Fleisch saftig bleibt. Die Einlegezeit beträgt hier nur bis maximal 4 Stunden.
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*** Passende Beilagen zu Wildgerichten ***
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Als Beilage eignen sich insbesondere:
- Aus dem Kartoffelbereich: Salzkartoffeln, Kartoffelklöße, Schupfnudeln, Rösti, Knödel und Kroketten
- Als Beilage: klassisch Rotkraut oder Sauerkraut
- süße Beilagen: Maronen, Birnen
Außergewöhnliche Beilagen sind auch: Kartoffelpuffer, Safranreis, Polenta, Linsenpüree
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*** Fazit ***
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Ich kann nur jedem empfehlen, einmal Gerichte und Rezepte mit Wildfleisch auszuprobieren!!! Wer sich nicht gleich an eigene Rezepte herantraut, sollte zunächst einmal ein Wildgericht in einem guter Restaurant probieren.
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ein Testbericht von sunshine14120022002-05-17 14:21:09vom 17.05.2002Empfehlung: ja
Hallo yopianer,
also wundert euch nicht, wenn dieser Bericht nicht so gelingt wie er sollte, da es mein erster ist. Trotzdem hoffe ich das euch das Rezept an sich gut gefällt. Ich weis nur das es mir so gut gefällt das es dieses Gericht mindestens einmal im Monat geben muss. Es schmeckt wirklich himmlisch.
Zutaten:
500g Reh- oder Hirschkeule
1 Zwiebel
125ml Rotwein
Saft von 1 Zitrone
4 EL Orangensaft
1/2 TL Rosmarin
1 TL Wacholderbeeren
2-3 Lorbeerblätter
50g durchwachsener Speck
1-2 EL MAZOLA Keimöl
1 Beutel KNORR Fix für Gulasch
250g Pilze
z. B. Champignons
1 EL Butter
Zubereitung:Fleisch würfeln. Zwiebel schälen und würfeln. Wein, Säfte, Rosmarin, zerdrückte Wacholderbeeren, Lorbeerblätter und Zwiebelwürfel verrühren. Fleischwürfel in die Marinade legen und über Nacht ziehen lassen. Speck ebenfalls würfeln. Fleisch abtropfen lassen, trockentupfen und mit dem Speck in heißem Keimöl braun braten. Mit 150 ml Wasser und der Marinade ablöschen. Beutelinhalt einrühren. Bei schwacher Hitze 60-90 Minuten zugedeckt schmoren. Pilze putzen, halbieren, in Butter anschwitzen und kurz vor Ende der Garzeit zum Gulasch geben.
Wildgulasch zu Semmelknödeln, z. B. PFANNI "Meine Semmelknödel" servieren.
..::Fazit::..
Ich selber kann es jedem nur empfehlen mal auszuprobieren. Natürlich ist es nicht jedermanss geschmack. Aber wer es einmal probiert hat komm nicht mehr weg davon. Davon wird man eindeutig süchtig so ist es zumindestens bei mir!!
Kuschelbiene, 17.05.2002
Fuumlr deinen ersten bericht wirklich gut. Aber das Rezept ist nichts fuumlr mich. Ich mag nicht sooo gern wild. MFG Kuschelbiene
ein Testbericht von Watte2002-04-24 17:07:34vom 24.04.2002Empfehlung: ja
Hallo liebe Leser,
ich hab mal meiner langjährigen Frau eine Freude gemacht indem ich ihr etwas gekocht habe. Also sie war begeistert von meinen Kochkünsten :)
Aber ich denke mal eher das es nicht an mir liegt sondern an dem Rezept.
Zutaten:
750g Wildfleisch ohne Knochen (Reh- oder Hirschkeule) 1 Zwiebel
50g Butterschmalz zum Braten
Salz, Pfeffer
2 zerdrückte Wachholderbeeren
450ml Wildfond aus dem Glas
150ml Saure Sahne
1EL Johannisbeergelee
etwas abgeriebene Schale von 1 Orange
1 Paket TK Blätterteig
1 Eigelb
Zubereitung:
Fleisch trockentupfen und in 1,5 cm breite, dünne Streifen schneiden. Zwiebel schälen
und fein hacken. Butterschmalz in einem großen, flachen Bräter erhitzen. Das Fleisch nun unter dauerndem Umwenden ca. 4 Minuten kräftig anbraten. Zwiebeln hinzufügen und mitbraten. Gewürze und Brühe aufgießen. Bei großer Hitze 5 Minuten kochen bis die Flüssigkeit auf etwa die Hälfte eingekocht ist. Topf vom Herd nehmen und die Saure Sahne, Johannisbeergelee und Orangenschale unterrühren. Abkühlen lassen.
1 Stunde vor dem Essen den Blätterteig auftauen. Alle Scheiben übereinandergelegt 2-3 mm dünn ausrollen. Für den Teigdeckel die feuerfeste Form auf den Teig legen und den Teig passend ausschneiden. Ein Loch von ca. 2 cm Durchmesser in der Mitte schneiden. Fleisch in die Form geben und den Teigdeckel darauf positionieren. Aus den Teigresten kleine Blätter oder herbstliche Motive ausschneiden und damit den Teigdeckel verzieren. Alles mit Eigelb bestreichen und im Ofen bei 190 - 2000 øC etwa 30 Minuten backen. Als Beilage eignet sich Rosenkohl und Kartoffeln oder Bratkartoffeln.
Ich wünsche euch viel spaß beim nachkochen.
MFG Watte
...
ein Testbericht von Kuschelbiene2002-04-24 13:56:13vom 24.04.2002Empfehlung: ja
Hallo zusammen,
da ich ja nicht der Fan von Wildschwein und Hasen und änliches bin hab ich mir eben das Rezept von meiner Mutter geben lassen weil ihr das total gut schmeckt. Vielleicht bin ich ja die einzige der sowas nicht so gut schmeckt aber wenigstens für die denen Wildschwein schmeckt!!
Zutaten:
1/2 TL Salbei
1/2 TL Thymian
1 TL Pfeffer
1/2 TL MAGGI Würzmischung
1-2 EL THOMY Reines Sonnenblumenöl
1 kg Wildschweinrücken (ohne Knochen)
8 Scheiben Speck durchwachsen und geräuchert Aluminiumfolie
1 Zwiebel
1 Möhre
1 Glas (720ml) Schattenmorellen
1 Doppelpackung MAGGI
Delikatess Rahmsoße zu Braten
2 EL Kirschwasser
Zubereitung:
Backofen auf 200°C vorheizen. Thymian, Salbei, Pfeffer und MAGGI Würzmischung 1 in THOMY Reines Sonnenblumenöl verrühren. Wildschweinrücken damit bestreichen. Den Speck auf dem Wildschweinrücken verteilen, auf Alufolie legen, Zwiebel und Möhre schälen, vierteln, dazulegen. Alufolie schließen und im Backofen ca. 2 Std. braten. Braten aus der Folie nehmen, 10 Min. ruhen lassen, aufschneiden und anrichten. Bratflüssigkeit mit Wasser auf 1/4 l ergänzen. Schattenmorellen abtropfen lassen, Saft auffangen, 1/4 l Kirschsaft zu der Bratflüssigkeit gießen, zum Kochen bringen. MAGGI Delikatess Rahmsoße zu Braten einrühren und aufkochen. Die Kirschen mit Kirschwasser heiß werden lassen, um den Braten verteilen und die Soße dazu servieren.
ein Testbericht von klaus_0472002-04-22 21:49:22vom 22.04.2002Empfehlung: ja
Mmmh, schmeckt dass gut!!!
Zum Glück muss man kein Jäger sein, um an die Zutaten für das untenstehende Rezept zu kommen.
Wenn man vielleicht einmal etwas zu feiern hat und aus diesem Anlass auch einmal etwas besonderes kochen will, dann ist dieses Rezept bestimmt ein Höhepunkt in der Menüfolge.
Es hat keinen besonderen Namen - ich nenne es :
Rehragout mit Motten und Klößen, warmer Reispudding mit Kirchsauce.
Hier die Zutaten:
100g fetter Speck
750g Rehragout
2 große geschälte Zwiebeln
1/8 l Wasser
1/2 l Rotwein
6 Wacholderbeeren
Salz
Pfeffer
1 Lorbeerblatt
1/4 Sellerieknolle
1000g geckochte, gepellte Kartoffeln
50g Palmin
2 geschälte Zwiebeln
1000g geschälte Mohrrüben
1/2 l Brühe
Salz
Pfeffer
2 Eier
100g Mehl
etwas gehackte Petersilie
Muskat
4 EL Mehl
4 EL saure Sahne
Nun zum Gericht:
Den Speck in kleine Würfel schneiden, in einem Schmortopf auslassen. Das gewaschene und abgetrocknete Rehragout in das heiße Spechfett geben und rundhreum braun braten. Die Zwiebeln würfeln und daruntermischen. Dann mit Wasser und Rotwein auffüllen. Mit Wachholderbeeren, Salz, Pfeffer und Lorbeerblatt würzen. Die gut geputzte, gewaschne und in Stifte geschnittene Sellerieknolle hineingeben. Das Ragout 1 1/2 Stunden sanft simmern lassen. -Die am Vortrag zubereiten Kartoffeln durch eine Kartoffelpresse drücken, beiseite stellen. -In dem Palmin die in Würfel geschnittenen Zwiebeln andünsten. Die Möhren (Motten) putzen, dann in Stifte schneiden und auf die Zwiebelwürfel geben Die Brühe angießen, mit Salz und Pfeffer würzen, im geschlossenen Topf 15 Min. dünsten. -Nun die durchgedrückten Kartoffeln mit Eiern, Mehl und etwas gehackter Petersilie mischen, verkneten und mit bemehlten Händen daraus 6 bis 8 längliche Klöße formen. Auf die Möhren legen und im geschlossenen Topf noch 20 Min. zusammen garen. Die fertigen Klöße mit Muskat würzen. -Das fertige Ragout herausnehmen und warum stellen. Das Mehl mit der saueren Sahne klümpchenfrei verr´ühren und die Schmorflüssigkeit damit binden.
Reispudding:
250g Reis
Wasser
100g Butter oder Margarine
1 TL Salz
Zimt
3/4 l Milch
100g Zucker
1 Knickei
Der Reis wird dreimal gewaschen, mit kaltem Wasser bedeckt, aufgestellt, und wenn er kocht, abgegossen.
Dann läßt man ihn mit Butter oder Margarine, Salz, Zimt und Milch zu einem dicken Brei einkochen. Diesen füllt man nach und nach zu dem Zucker verrührenten Eigelb, gibt zuletzt den Eisschnee daran und läßt alles in einer mit Fett vorbereiteten Puddingform 1 bis 1 1/2 Stunden kochen.
Als Auflauf muß der Teig etwas dünner angerührt werden und 1Stunde im Backofen backen.
Kirschsauce:
75g zerstoßene Kirschen
1/2 l Wasser
6 EL Zucker
1 EL Speisestärke
Die Kirschen werden 1/4 l Stunde im Wasser gekocht, durch ein Sieb gegossen, aufgekocht, gesüßt und mit Speisestärke gebunden.
ein Testbericht von BieneLara2002-04-22 14:21:00vom 22.04.2002Empfehlung: ja
Wenn es mal wieder etwas besonderes sein soll kann ich folgendes Gericht empfehlen:
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Hirschsteaks mit Holundersauce
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Wir hatte es Weihnachten und es kam wunderbar an. Es ist zwar nicht so günstig, aber dafür macht man es ja auch nicht jeden Tag.
Für das Fleisch zahlt man gute DM 30,- (€ 15,50).
Zutaten für vier Personen:
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4 Hirschsteaks aus dem Rücken (ja ca. 180g)
1 kleine Zwiebel
1 kleine Möhre
1 Flasche Holunder Muttersaft (330 ml aus dem Reformhaus)
3 Wacholderbeeren, zerdrückt
Salz
Schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Frischgeriebener Muskat
2 EL Butterschmalz
0,2 l Sahne
2 EL Haselnussblättchen
Zubereitung:
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Die Zwiebel schälen und fein hacken.
Die Möhre ebenfalls schälen und auf der Küchenreibe raspeln.
Nun die Zwiebel und die Möhre mit dem Holundersaft mischen.
Die Wacholderbeeren zugeben.
Mit Salz, Pfeffer und ein wenig Muskatnuss würzen.
Die Steaks auf eine Platte legen und mit der Mischung bedecken.
Über Nacht im Kühlschrank zugedeckt ziehen lassen.
Die Hirschsteaks nun aus der Marinade nehmen und in einer Pfanne in heißem Butterschmalz auf jeder Seite 3-5 Minuten braten.
Herausnehmen und auf einer Platte zugedeckt warm stellen.
Das Bratfett wegkippen und die Marinade durch ein Sieb in die Pfanne gießen.
Die Sahne hinzufügen und die Sauce in der offenen Pfanne cremig einkochen lassen.
Abschmecken.
Die Haselnussblättchen in einer anderen beschichteten Pfanne bräunlich anbraten.
Die Sauce auf vier vorgewärmte Teller gießen, die Hirschsteaks darauf setzen und mit den Haselnussblättchen bestreuen.
Wir hatten dazu Kroketten und Rotkohl, aber ich denke auch Spätzle sind gut und jedes andere Gemüse. Denn der klasse Geschmack kommt vom Hirsch selber und von der leckeren Sauce.
Das Essen ist wirklich zum genießen!!!
ein Testbericht von kalli462002-04-08 18:14:13vom 08.04.2002Empfehlung: ja
Hallo Freunde von Wildgerichten,
heute wage ich mich mal an ein etwas heikles Thema ran. Ich möchte euch zunächst einmal erzählen, wie ich zu diesem Gericht, bzw. in den Genuß dieses Gerichts kam. Lest einmal zuerst die Vorgeschichte.
Es gibt natürlich unterschiedlichste Meinungen über das Jagen von Tieren. Keine Angst, das Thema ist nicht verfehlt, aber es ist wichtig, zu erfahren, wie ich an das Rezept kam. Danach könnt ihr mich verurteilen.
Im letzten Herbst, während meines Urlaubs im Wallis, lud mich mein Vermieter zu einer Jagd auf Rotwild ein. Zunächst war ich
überaus glücklich über diese Einladung. Doch nach und nach kamen mir Zweifel, ob eine Jagd für mich wirklich was tolles ist.
Der Vermieter erklärte mir als Laien, wieso, warum, weshalb. Er erzählte über Waldschäden, zu viele Tiere usw. Ich hatte aber immer nur das Gesicht des Hirsches vor Augen, oder war es ein Reh? Außerdem sollte und natürlich durfte ich nicht an der eigentlichen Jagd teilnehmen, also schießen war nicht für mich angesagt (hätte ich auch nicht gekonnt).
Am anderen Morgen, oder besser gesagt, mitten in der Nacht wurde ich geweckt und dann ging es los. Um es kurz zu machen, ich war nur Zuschauer und das noch weit weg vom Schuß. Letztendlich wurde auch ein Tier abgeschossen, es war ein junger Hirsch.
Nun zum eigentlichen Thema: Zwei Tage später wurde ich zum Jagdessen eingeladen. Es gab natürlich Hirschbraten. Das Besondere aber an dem Braten, so sagte es wenigstens der Gastgeber, sei die Zubereitung mit Hagebutten!
Oh-gott-oh-gott, dachte ich, wie soll das denn schmecken? Ich wurde positiv überrascht. Es war ein tolles Essen und die Erinnerung an das vor mir liegende tote Tier verblaßten zunehmends (oder lag es an dem Wein?)
Tage später bat ich meine Vermieterin um das Rezept, damit ich meine Rezeptsammlung bereichern konnte.
HIRSCHBRATEN MIT HAGEBUTTENSOSSE
Zutaten:
1000 g Hirschkeule ohne Knochen oder Hirschfilets,
eine kleine Hand voll Wacholderbeeren,
4 Eßlöffel selbstgemachte Hagebutten-Marmelade,
schwarzer Pfeffer, Salz, 5 Eßlöffel Öl,
100 ml Rotwein,
500 ml Wildfond,
200 g Crème Fraîch,
Speisestärke,
300 g Zwiebeln,
20 g Butter,
1 Dose Pfirsiche
und nochmals 100 ml Rotwein.
Dieses Gericht ist für 6 Personen bestimmt.
Zubereitung:
Die Wacholderbeeren fein hacken und mit Pfeffer und Öl vermischen. Das Fleisch mit dieser Marinade einstreichen und etwa 60 Minuten ruhen lassen. Danach das Fleisch mit Salz würzen, einschließlich der Ölmarinade in einen Bräter legen und offen garen.
Nach etwa 45 Minuten den Rotwein angießen und weitere etwa 10 Minuten garen. Crème Fraîche hinzufügen und wieder etwa 15 Minuten garen. Danach den Wildfond zugießen und zugedeckt in etwa 40 Minuten zu Ende garen.
Das Fleisch entnehmen und in Scheiben schneiden. Den Bratenfond mit etwas Wasser auffüllen und mit im kalten Wasser angerührter Speisestärke leicht binden. Die Hagebuttenmarmelade in die Soße rühren.
In der Zwischenzeit die Zwiebeln in Scheiben schneiden und in der Butter andünsten. Die Pfirsiche in Würfel schneiden, zu den Zwiebeln geben und etwa 5 Minuten schwach kochen lassen. Dann den restlichen Rotwein zugeben und weitere 10 Minuten schwach kochen lassen. Mit etwas Pfirsichsaft würzen. Pfirsich-Zwiebel-Gemüse mit Fleisch und Soße anrichten.
Dazu gab es damals Salzkartoffeln.
Ein Super-Gericht, das alles andere vergessen ließ. Probiert es aus und ihr werdet mir Recht geben.
Vielen Dank fürs Lesen und guten Appetit.
Viele Grüße kalli46
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