ein Testbericht von sinfortuna2008-07-18 13:00:29vom 18.07.2008Empfehlung: nein
Vorteile: Grundsätzlich durch sechs Hauptfiguren an unterschiedlichen Startpunkten interessant, Ballermann & Söhne...Nachteile/Kritik: Schwache Optik, mäßige Soundkulisse, schlechte Steuerung (insbesondere total vergurktes Fadenkreuz), kein Multiplayer, null Anspruch, nicht fesselnd
Betrachtet man sich das Ballerspektakel „Without Warning“ für die X-Box, muss man sich angesichts der teils drastischen Gewaltverherrlichung über die Altersfreigabe ab 16 Jahren doch gewaltig wundern: so etwas in diesem unseren Lande? Merkwürdig und im Grunde nicht akzeptabel, betrachtet man sich so manch erst ab 18 Jahren freigegebenes oder gar indiziertes Ballerspiel, das weitaus harmloser daherkommt. Seltsam, seltsam, aber bitteschön, dies nur als kleine Randnotiz, kommen wir nun schnell zum Kern. Dieser sieht im vorliegenden Fall leider gar nicht besonders gut aus, um es gleich vorweg zu nehmen. Das allein auf den Solisten zugeschnittene 3rd-Person-Actionspiel von Capcom aus dem Jahre 2005 kann sich – wenn überhaupt – nur sehr mühsam einen Platz im Mittelfeld ergattern. Das Szenario ist auch schon x-fach da gewesen, sind wir doch wieder einmal mit einem supadupa Terrorismus-Bekämpfungs-Spezialeinheit unterwegs und ballern quasi auf alles, was auch nur im Entferntesten nach einem kriminellen Subjekt aussehen könnte. Die Story an sich ist absolut vernachlässigenswert und auch der Spielverlauf vermag uns beileibe nicht zu fesseln, artet das Ganze doch in eine arg hirnlose Ballerorgie aus, bei dem die Feinde mit Vorliebe mit Maschinengewehr, Sniperwumme, Shotgun oder Panzerfaust zerschossen, durchsiebt oder wie auch immer hingerichtet werden. Abseits davon gibt es lediglich die Befehle raus aus der Deckung zu gehen, um das Feuer zu eröffnen, um dann kurz darauf wieder eine solche aufzusuchen, das war es dann auch schon an (pseudo-)taktischen Kommandos, derer wir uns bedienen.
Das ist Euch schrecklich egal, wollt Ihr Euch eben nur auf möglichst unkomplizierte Weise abreagieren? Okay, schon okay, aber dann gibt Euch die miese Anvisierfunktion bzw. das störrische Fadenkreuz sicherlich den Rest: noch nicht einmal das haben die Entwickler hinbekommen. Der Schwierigkeitsgrad ist moderat bis leicht angehoben, aber primär durch die viel zu hohen Anzahl an (seltsam immer wieder auftauchenden) Gegnern – woher auch immer - und eben den Tücken der Steuerung, als dass uns die Intelligenz der Feinde fordern würde. Da das gesamte Abenteuer stets unter Zeitdruck abgeht, wird es regelmäßig unangenehm hektisch und Frust macht sich breit. Mir jedenfalls hat es nicht lange Spaß gemacht, so nett die Idee auch sein mag, die Geschichte aus unterschiedlichen Blickpunkten zu betrachten. Es sind nämlich sechs verschiedene Spezialisten, die für Recht und Ordnung sorgen sollen, da der Weltfrieden natürlich wieder einmal durch sehr ernstzunehmende terroristische Aktivitäten erheblich gefährdet ist. Eine große Chemiefabrik wurde in „Without Warning“ von üblen Schergen erobert und dies natürlich nicht ohne bitterböse Hintergedanken: was dies im Hinblick auf verheerende Attentate flächendeckenden Ausmaßes durch chemische Waffen bedeutet, kann sicher jeder von uns erahnen, schätze ich. Daher heißt es, möglichst schnell die Fabrik zu infiltrieren, natürlich ohne Aufsehen zu erregen, denn bekanntermaßen würden die Terroristen dann nicht davor zurückschrecken, vorzeitig ein Exempel zu statuieren, was mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Zehntausende an Toten allein durch einen Vergeltungsschlag bedeuten würde. Dass es für die gesamte Mission lediglich zwölf Stunden zur Verfügung stehen, macht das Ganze nicht gerade einfacher, versteht sich.
Grundsätzlich ist es ja zweifellos recht interessant, dass wir uns zu Beginn mit den
unterschiedlichen Talenten der sechs unterschiedlichen Protagonisten bekannt machen und auch, dass wir an völlig unterschiedlichen Orten des riesigen Geländes jeweils starten, ist sicher positiv. Manche der Hauptfiguren hatten ursprünglich gar nicht vor, in die für sie doch recht unangenehme Sache verwickelt zu werden, doch letztlich haben alle eines gemeinsam: Terroristen werden rigoros über den Haufen geballert. „Ganz nebenbei“ steht das Befreien von Geiseln auf dem Programm und das Entschärfen von Bomben, Schalter finden und (wenig anspruchsvolle) Rätsel lösen gehört ebenso zum (harten) Alltag. Leider entpuppt sich das mit den ach so unterschiedlichen Fähigkeiten eher als heiße Luft, denn in Wahrheit sind es nur wenige Dinge, die dann unterschiedlich ablaufen bzw. das Vorgehen individuell machen. Und dennoch: ganz kurz macht es Spaß zum Beispiel mit dem Söldner und seiner Shotgun alles über den Haufen zu ballern, was sich bewegt, mit dem Polizisten (der im Übrigen rein zufällig in die Sache hineingerutscht ist) und seiner Baretta das feindliche Gesocks zu liquidieren, mit dem Captain hingegen als Sniper zu fungieren und Geiseln zu befreien. Die Basis für einen packenden und abwechslungsreichen ist somit geschaffen, jedoch wurde das Potential nicht annähernd ausgereizt.
Es ist nämlich leider so, dass wir in „Without Warning“ kaum Freiheiten besitzen, soll heißen vorgegeben ist, wann wir mit welcher Spielfigur aktiv werden sollen. Das ist Mist und macht den Großteil zunichte der eben durch die (ansatzweise) Unterschiedlichkeit der Protagonisten geschaffen wurde. Wir sind demnach dazu verdammt, die entsprechende Situation mit dem Söldner zu bereinigen und daraufhin die Geiselbefreiung mit dem Captain anzugehen. Schade. Vorsichtig müssen wir speziell bei den Befreiungsaktionen vorgehen, da sich zig hochexplosive Fässer und Tonnen in der Fabrik befinden: ein Fehlschuss und die Unschuldigen fliegen gleich mit in die Luft. Da die Feinde regelmäßig Munition und auch Heilpakete hinterlassen, sollten wir grundsätzlich keine Probleme mit Nachschub haben, umso unbeschwerter ballert es sich drauflos. Allerdings größtenteils ohne Hirn, versteht sich (das Beachten der hochexplosiven Materialien einmal außen vor gelassen).
Die Spielfreude neben der bereits erwähnten ungenauen Zielfunktion – das Fadenkreuz führt offensichtlich ein Eigenleben und eiert, wie es möchte, durch die Gegend: das Resultat ist König Zufall, was eventuelle Erfolge bzw. Treffer angeht - ziemlich weit nach unten sinken lässt die nur mäßige Präsentation. Das ist (erst recht) bei einem Ballerspiel viel zu wenig und schlichtweg unverzeihlich. Grobe Texturen, ein farbarmes Leveldesign, triste Hintergründe und schlappe Effekte drücken bereits erheblich auf die Stimmung, doch was sich bei den Figuren teilweise geleistet wird, kann man eigentlich neutral nur noch als „unfertig“ bezeichnen: steife Bewegungen, mehr tot als lebendig aussehende Gesichtszüge und unterdurchschnittlich gezeichnete Modelle machen es wirklich schwer, sich mit dem Präsentierten zu identifizieren. Die Geiseln bekommt man übrigens nicht richtig zu Gesicht, kurz nach ihrer Befreiung lösen sich diese (groteskerweise) in Luft auf. Nun ja. 16:9-Breitbild oder 60-Hz-Modus sind nicht mit von der Partie, was dann auch schon fast egal ist. Deutsche Bildschirmtexte und Sprachausgabe finden wir vor, allerdings hält sich auch die Qualität der Soundkulisse in (sehr) engen Grenzen. Das Gebrabbel über Funk versteht wahrscheinlich eh kaum ein Mensch, also dann lieber gleich die Untertitel mitlesen, schätze ich. Es gibt eine Dolby Digital Unterstützung, aber das macht den Braten auch nicht mehr fett. Denn das Hintergrundgedudel wirkt durch die Bank weg schrecklich uninspiriert und die Soundeffekte überzeugen lediglich im Hinblick auf die hörbar unterschiedlichen Wummen, das war es dann aber auch schon. Ich empfehle Euch „Without Warning“ für die X-Box nicht, denn die Mängel im Hinblick auf Optik, Steuerung, Anspruch, fehlendem Multiplayer und sich wiederholendes Gameplay sind zu gravierend. Spielspaßwertung: 50%.
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Nur Zwölf Stunden Zeit !!
ein Testbericht von luke19782008-06-07 14:59:37vom 07.06.2008Empfehlung: ja
Vorteile: Story ...Nachteile/Kritik: Sprache nicht auf Deutsch
Hallo ihr lieben .
Du hast nur 12 Stunden zeit um eine Katastrophe zu verhindern . Aber was ist geschehen ??? eine Gruppe von Terroristen Stürmt gegen 20.00 Uhr eine Chemiefabrik .
Doch was wollen sie ??
Die Terroristennehmen die Mitarbeiter als Geiseln . Die Terroristen verminen das ganze Gelände so kommt keiner unbemerkt in die Fabrik .
Jetzt ist alles verloren ! Die Stadt in der näheren Umgebung droht einer Katastrophe zum Opfer zu fallen .
Doch die Terroristen haben ohne dich die Rechnung gemacht . Du gehst also mit 2 Soldaten einer Spezialeinheit Zur Fabrik . Und natürlich kannst du unbemerkt in das Fabrikgelände eindringen .. Jetzt wir alles wieder gut !! Du übernimmst also die Steuerung der drei Soldaten aber weiterhin noch drei Zivilisten die sich noch im Gelände befinden .
Alle 6 Figuren befinden sich an verschiedenen Stellen des Geländes . Ein Bombenspezialist ist mit dem Entschärfen der Bomben beschäftigt . Das ist dann wirklich eine gefährliche Sache . Die zeit tickt runter und du musst den richtigen Knopf drücken . Nur welschen ??? das musst du natürlich rausbekommen. Ein falscher Knopf und alles endet in eiern Katastrophe .
Mit einen anderen Soldaten musste ich dann die Geiseln befreien . Die Geiseln befanden sich alle in der Lagerhalle . Überwältige also die Wachen aber immer alles so das dich niemand bemerkt .
Der dritte Soldat machte sich dann auf dem Weg zum Turm .Auch dabei der Zivilist Ben der mit eiern Kamera unterwegs ist und alles versucht festzuhalten . Ein Wachman hast du dann auch noch zur Wahl und er will nur eins ! nach draußen . Diesen weg muß er sich jedoch freischießen . Die sechste Person im Bunde ist dann eine Sekretärin . Sie hat jedoch keine richtige Waffe sondern nur ihr Pfefferspray und einen Feuerlöscher zur Verfügung .
Das ist dann besonders schwer . Sie kann sich den Terroristen nur von hinten nähern .
Anders wäre sie ein sehr leichtes Opfer .
Aber die sechs eingeschlossenen können sich immer gegenseitig helfen . Aber man muß auch immer die Uhr im Blick haben denn du hast nur 12 Stunden zeit um die Geiseln zu befreien . Aber natürlich auch nicht zu vergessen die Bomben müssen alle entschärft werden . Alles andere wäre eine Katastrophe !
Und du musst jetzt du verhindern.
Mir ist es leider nicht geglückt . ich hatte mir zu viel zeit gelassen . und so gingen die Bomben hoch .Naja vielleicht seit ihr ja besser und vor allem schneller .
Die Steuerung ist nicht gerade einfach .
Auch die Englischen Dialoge sind für mich ein großer Nachteil gewesen .
Das hat den Spielspaß etwas gedrückt .
Die Story ist gut und auch Abwechslung wird einen genug geboten . Man muß wirklich im laufe des Spiels richtig gute Aufträge erledigen die dir auch vieles abverlangen .
Spielspaß : Note 1,8
Ja im großen und ganzem aber ein super Spiel auch wenn es ein
paar kleine Nachteile gibt .
Solange eben die Story und die Abwechslung stimmt ist es doch ok . Und das war bei diesem Spiel genau richtig .
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