Abacusspiele Wucherer
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Testberichte Abacusspiele Wucherer

 Kartenspiel
3.5 von 5
Platz 364 in der Kategorie "Kartenspiele".
Bewertung: Kundenbewertung 3,50 / 5,00 3.5 von 5
Meinungen:
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Preisvergleich: nicht verfügbar

Abacusspiele Wucherer Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 3,50 / 5,00 3.5 von 5
von 100% aller Autoren empfohlen (2/2).
Bewertungsverteilung:
Spielanleitung:  gut
Wird langweilig:  nie
Spieldauer:  kurz, unter 30 Minuten
Präsentation:  gut
Schwierigkeitsgrad:  mittelmäßig
Spaßfaktor:  sehr hoch
Das Spiel für: Gelegenheitsspieler
Spielerzahl: ab 2
Vorteile
  • Abwechslung, Spannung, Interaktion, Preis u . v . m .
Nachteile/Kritik
  • Geldkopiervorlage anstatt Spielgeld
Sakrie

Von Vermietern und ihrem bunten Mietervölkchen

ein Testbericht von 2007-05-27 11:44:15 vom 27.05.2007
Empfehlung: ja
Vorteile: Abwechslung, Spannung, Interaktion, Preis u . v . m ....
Nachteile/Kritik:  Geldkopiervorlage anstatt Spielgeld
Das Kartenspiel "Wucherer" von Friedemann Friese ist ein Spiel für 2-6 Spieler und in ca. 20-30 Minuten spielbar. Unter dem Motto: "Schaffe, schaffe, Häusle baue, oder Bloss kein Stress und lieber irgendwo einmieten?" wurde das Spiel 1997 durch den Abacusspiele Verlag auf den Markt gebracht. Als Hauseigentümer bzw. Vermieter haben die Spieler es mit der Polizei, Irren, Freaks, Prominenten, Familien, mit einer alleinerziehenden Mutter, Musikern, Rentnern, Singles und Studenten etc. zu tun.


Spielidee:
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Die Spieler bauen mittels ihrer Handkarten Häuser und vermieten diese an sehr lukrative, aber auch eher lästige und nicht so zahlungskräftige Mieter. Aktionskarten sorgen für Überraschungen und können zu Umzügen führen . Wenn der Kartennachziehstapel aufgebraucht ist, hat der Spieler mit dem meisten Geld gewonnen.


Spielmaterial:
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110 Spielkarten, beliebig bedruckt
Auf der Rückseite ist auf allen Karten die gleiche Außenansicht eines Stockwerkes. Die Vorderseiten der Karten zeigen andere Gebäudeteile, Ereignisse oder Mieter.

1 Spielregel

Kopiervorlage für Deutsche Miet-W(a)ehrung, kurz DMW genannt
(Geldscheine sind zum ausschneiden)


Vorbereitung:
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Vor dem ersten Spiel muss die Kopiervorlage mit den Geldscheinen kopiert und entsprechend zugeschnitten werden.

Jeder Spieler bekommt eine Stockwerkkarte mit einem Dach.

Die Karte Knast wird heraussortiert und beiseite gelegt. Stockwerkkarten werden gemischt und zu je 5 Karten an die Spieler verteilt. Des weiteren erhält jeder Spieler 3 DMW. Die restlichen Stockwerkkarten werden verdeckt als Nachziehstapel bereitgelegt.


Spielablauf:
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Der linke Nachbar vom Kartengeber beginnt mit dem Spiel. Das Spiel wird im Uhrzeigersinn fortgeführt. Ist ein Spieler am Zug, verschafft er sich zuerst einen Überblick, spielt Karten aus, kassiert Miete und zu guter letzt können Karten erworben werden.


Überprüfung der Häuser:
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Der Vermieter muss überprüfen, ob Hausbesetzer in einem seiner Häuser wohnen, da dies Konsequenzen auf andere Mieter hat und diese dann ausziehen. In diesem Fall muss der Spieler versuchen sie in einem anderen Haus unterzubringen, sollte kein eigenes Haus frei sein kommen die Mieter in ein Haus der Mitspieler, falls dies auch nicht möglich ist, so kommt die Mieterkarte auf den Ablagestapel.


Karten ausspielen
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Der aktive Spieler darf soviel Karten ausspielen wie er möchte. Diese Karten können ihm ermöglichen, dass er ein Haus bauen oder ausbauen, Mieter einziehen lassen oder Aktionen ausführen kann. Wenn ein Haus gebaut wird, legt der Spieler Stockwerkkarten aus und vervollständigt sie mit einem Dach, welches er als Karte haben muss. Dachwohnungen sind sofort bewohnbar und gelten nicht wie ein Stockwerk. Bereits erbaute Häuser können nur ausgebaut werden als Dachgeschoss oder als Kellerwohnung. Um Mieter einziehen zu lassen, legt der aktive Spieler eine Karte mit abgebildeten Mietern von seiner Hand auf eines seiner Stockwerke. Es gibt Mieter die der Länge nach abgebildet sind und welche die in der Breite nach abgebildet sind. Normalerweise wird nur ein Stockwerk pro Mieter benötigt, aber die in der Länge bzw. Hochformat abgebildeten benötigen mehrere Stockwerke, zudem gibt es Mieter, die z. B. nur in zweigeschossigen Häusern wohnen dürfen.

Außerdem können Aktionskarten gespielt werden. Sollte der aktive Spieler eine Aktionskarte ausspielen, die seinen Mitspielern schadet, so können diese reagieren und sich mit entsprechenden Karten verteidigen. Auch wenn der aktive Spieler damit nicht erfolgreich sein sollte, kann er seinen Zug ganz normal beenden.

Die Karten erklären sich durch entsprechende Abbildungen und Texte von selbst. Zum einen gibt es die Karten mit den Mietern auf denen die entsprechenden Wohnbedingungen, die Höhe der Stockwerke und die Mieteinnahmen abgebildet sind.

Zu den weiteren Karten zählen die Dächer- bzw. Ausbauarten. Es gibt ein normales Dach, Flachdach, die Dachwohnung, den Dachausbau und die Kellerwohnung.

Aktionskarten dienen zur Verteidigung oder können Schäden verursachen. So darf man mit der Abrisskarte ein ganzes Haus abreißen und die Mieter in andere Häuser einziehen lassen oder man kann die Karte "Eigenbedarf" spielen, so dass dieser geschädigte Spieler seine Mieter wieder zu seinen Handkarten nehmen muss. Die Aktionskarten sind durch entsprechende Grafik erklärt und mit Text auf den Karten abgebildet. Die Spieler können es z.B. mit einem Irren, Bomben oder sogar mit Mord zu tun bekommen. Es kann vorkommen, dass man des Mordes bezichtigt wird und ohne eine Alibikarte macht man dann Bekanntschaft mit dem Knast.


Mieteinnahmen:
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Wenn der aktive Spieler keine Karten mehr ausspielen möchte, erhält er seine Mieteinnahmen. Auf den Karten mit den Mietern ist jeweils über dem Geldschein oben links die Mieteinnahme abgebildet. Für Wohnungen ohne Mieter gibt es 1 DMW. In Häusern mit Hausbesetzern fallen keine Mieteinnahmen an. Spieler, die keine Häuser mit Mieteinnahmen besitzen oder gar im Knast sitzen, erhalten als Trost 1 DMW.


Karten kaufen bzw. Nachschub:
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Da die Spieler Kartennachschub benötigen, können sie am Ende ihres Zuges Karten vom verdeckten Nachziehstapel kaufen. Bis zu 5 Karten kosten 1 DMW der Preis steigert sich ab der sechsten Karte auf 2 DMW. Die Spieler dürfen den Nachschub jedoch nur von ihren aktuellen Mieteinnahmen bezahlen. Eine Tauschmöglichkeit von Karten in DMW gibt es nicht.


Spielende:
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Wenn der Nachziehstapel bei 2-4 Spielern aufgebraucht ist, hat jeder Spieler Noch einen Zug und dann wird gewertet. Der Spieler der die letzte Karte vom Stapel nimmt ist nicht noch mal an der Reihe. Im Spiel mit 5-6 Spielern gibt es einen zweiten Durchgang. Der Abwurfstapel wird gemischt und als Nachziehstapel bereitgelegt, das Spiel endet dann wie das Spiel für 2-4 Spieler.


Zu den Varianten:
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Es gibt verschiedene Varianten, so kann man sich z. B. darauf einigen, dass das Geld verdeckt hingelegt wird oder aber dass gewisse Mieter durch Sondereigenschaften eingeschränkt sind. So könnte der Rentner z.B. nur in das Erdgeschoss ziehen oder die Freaks könnten nur in unbewohnte Häuser oder mit anderen Freaks in ein Haus ziehen. Durch die Prominenten könnte die Miete der anderen Mieter erhöht werden, da es etwas Besonderes ist, in diesem Haus zu wohnen. Die Promis müssten dann allerdings nur die Hälfte an Miete bezahlen.



Fazit:
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Wuch erer ist ein sehr spannendes Mietpoker-Kartenspiel. Jede Karte hat zwei Seiten die verwendet werden können. Auf einer Seite gibt es die Mieter, Aktionen oder Dächer und auf der anderen Seite die Stockwerke. Durch die verschiedenen Mieter, die alle ihre Eigenarten haben und die gemeinen Aktions- bzw. Ereigniskarten ist das Spiel sehr abwechslungsreich und lustig. Interaktion, Glück und Taktik machen dieses Spiel reizvoll.

Zum Ende des Spiels sollte man den Nachziehstapel immer im Auge behalten, damit man gegebenenfalls noch die Chance ergreifen kann, ein Haus mit Mietern auszuspielen, bevor alles vorbei ist. Um die anderen Spieler zu ärgern, kann man mit einem entsprechenden Ausbau dafür sorgen, dass die unliebsamen Hausbesetzer es sich bei den Mitspielern gemütlich machen. Außerdem kann man vom Knast aus einen Mord verüben, da man automatisch ein Alibi besitzt. Der Linke Nachbar ist dann der Angeschmierte, da er nun von der Polizei verdächtigt wird.

Die Regeln sind sehr gut erklärt und die Karten werden einzeln aufgeführt und erläutert. Das Spielgeld muss man jedoch kopieren und zurechtschneiden. Von der Grafik der Spielkarten kann man nur begeistert sein, da sie sehr originell und thematisch absolut passend ist.

Wir haben das Spiel bereits zu zweit und zu viert gespielt. Die Vierer-Runde war weitaus lustiger als die Zweier-Runde, wobei es auch zu zweit spielbar ist.

Das Spiel erschien wie bereits erwähnt 1997 im Abacusspieleverlag und befindet sich in einer kleinen Verpackung. Mittlerweile ist es für ca. 5,00 bis 6,00 Euro im Handel erhältlich. Wucherer ist ein kurzweiliges Spiel für "Mal eben zwischendurch" und sorgt durch das Ärgerelement (Aktions- bzw. Ereigniskarten) für viel Spaß. 2-6 Spieler ab 10 Jahren kommen meiner Meinung nach voll auf ihre Kosten. Das Spiel ist sowohl für Familien und Vielspieler geeignet. Gestört hat mich nur, das man das Geld erst noch kopieren und entsprechend schneiden muss, aber für den Preis kann man qualitatives Spielgeld wohl auch nicht erwarten, daher vergebe ich vier Sterne.

Das Spiel lohnt sich!

Viel Spaß wünscht

Sakrie
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Spielanleitung:Spielanleitung von Abacusspiele Wucherer  Kartenspiel: 4,0 gut
Wird langweilig:Wird langweilig von Abacusspiele Wucherer  Kartenspiel: 5,0 nie
Präsentation:Präsentation von Abacusspiele Wucherer  Kartenspiel: 4,0 gut
Schwierigkeitsgrad:Schwierigkeitsgrad von Abacusspiele Wucherer  Kartenspiel: 3,0 mittelmäßig
Spaßfaktor:Spaßfaktor von Abacusspiele Wucherer  Kartenspiel: 5,0 sehr hoch
Das Spiel für:Gelegenheitsspieler
Spielerzahl:ab 2
Spieldauer:Spieldauer von Abacusspiele Wucherer  Kartenspiel: 4,0 kurz, unter 30 Minuten
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Kommentare
Saska16
Saska16, 27.05.2007
das klingt ja sehr interessant, danke für den Tipp!... wirklich ein gelungener Bericht! -- sh! Wünsche dir ein paar schöne Pfingsttage :- Liebe Grüße, Saska
sandraberg
sandraberg, 28.05.2007
und wieder mal ein toller bericht von dir. SH - gar keine frage lächel glg sandra
Puenktchen3844
Puenktchen3844, 27.05.2007
Ein guter Bericht, - Liebe Grüße aus Berlin, Wilfriede
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pucky1

Raffe ,Raffe , Häusle Baue...

ein Testbericht von 2002-09-27 18:43:35 vom 27.09.2002
Empfehlung: ja
Und wieder mal war es soweit, mein Vermieter meint er müsse doch mal wieder den Mietzins anpassen,...pah, hab ich nen Geld*piep*...... oder was?, na mit mir können sie es ja machen, die Grundbesitzer, welche willkürlich die Preise erhöhen,...

Upsi, sind ja nur 15 Euro,...aber trotzdem, es geht ja bekanntlich ums Prinzip, und wer das kennt freut sich dass es nicht so abgeht wie in meinem früheren Lieblingskartenspiel ,welches 1992 erstmals erschienen war, mit dem soooo passenden Namen "Wucherer"

Was uns Friedemann Friese da auftischt, ist typisch Friese, so herrlich gemein, und sarkastisch und dabei noch gut spielbar, wie ich es inzwischen auch bei seinen Spielen
"Frischfleisch"-(Gestrandete auf einer einsamen Insel, kämpfen ums überleben)
"Friesematenten" und "Falscher Fuffziger", kennengelernt habe,
alle diese Spiele hat er in seinem Kleinverlag "2 F- Spiele" selbst verlegt,
"Wucherer" ist bisher das Einzige, welches den Weg, anno 1997, zu einem Grossverlag geschafft hat, hier ist es Amigo.


DAS SPIEL
+++++++

Doch genug des Drumherumgelaber, und ab ins Spiel,


Worum geht es ?
---------------------

vorsicht ist angesagt denn hier wird mit harten Bandagen gekämpft, obwohl es doch eigentlich ein Aufbauspielchen ist.

Wir bauen Häuser, versuchen Mieter zu ködern, kassieren Miete, und (das für mich Wichtigste), wir bescheren unseren Mitspielern "lustige" Überaschungen, welche doch sehr an meinen Lieblingschlumpf erinnern (der mit dem Geschenk :-) ).

Hier werden Hausbesetzer bei den Mitspielern einquartiert, die Mieter verscheuchen, wenn gar nichts hilft , wird das beste Haus der Mitspieler mittels ner Bombe "abgerrissen",...dass dies den Mietern nicht gefällt ist wohl klar .*lol*
Daneben heisst es noch eigene Hausbesetzter loszuwerden, tja wenn die nicht gehen wollen, werden sie eben "entsorgt", doch für diesen Mord brauche ich nun wieder nen gutes Alibi, denn die lieben Mitspieler hetzten einem gerne mal die "Grünweisen" auf den Hals und vom "Knast" aus lässt sich schlecht Geschäfte machen, um was es ja eigentlich gehen sollte (vergess ich ammel immer ;-) )

Nun gut doch ein bisschen, da zieh ich Häuser hoch, baue nachträglich Dachgeschoss und Keller aus, um Mieter zu beherbergen, doch die habe auch noch Sonderwünsche und brauchen teilweise sogar mehere Etagen (Akademiker) oder bezahlen nur eine Nichtigkeit an Miete (z.B. Studenten), und das obwohl es mir doch soooo schlecht geht und ich in den Kosten fast versinke.....

Wie geht das nun?
-----------------------

ganz einfach,
dazu erst mal das Spielmaterial:
wir haben Nur Spielkarten und Geld (in DMW-DeutscherMieterWährung)
Auf den Spielkartenrückseiten befinden sich die Stockwerke zum bauen, auf den Vorderseiten die Dächer, Keller, die Sonderkarten (wie z.B. Bombe) und natürlich die Mieter, die mit nem schönen Bildchen, ihren Ansprüchen und ihrer Mietzahlung angegeben sind.

Zu Beginn bekommt jeder 5 Karten, ein Dach, ein bisschen Geld und dazu wird der Knast aussortiert.
I
Wenn ich nun dran bin
Schaue ich erst mal wer noch alles bei mir wohnt und wohnen will, denn die Karten der Mitspieler vertreiben manchmal meine Mieter, dann kann ich beliebig viele Karten spielen, welche ich sowohl bei mir als auch bei meinen Mitspielern anlegen kann, ich kann Häuser bauen, und beziehen( erst wenn ein Dach drauf ist) und Sonderkarten sind auch möglich.
Dann kassiere ich die Miete und mit diesem Geld kaufe ich nun beliebig viele Spielkarten, wobei diese nur bei den ersten fünf günstig sind,...danach wird es happig.
Das geht so lange bis einer der Miethaie 75 GMW zusammengewuchert hat.

Ihr seht, ganz einfach!!!

FAZIT
+++++

ein lockeres Spielchen, welches wie fast kein anderes, die Mitspieler dazu verleitet, gemein zu sein und zu "Racheakten" nur so anstachelt.
Hieraus ist zu ersehen, dies ist nichts für moralische, ultrakorrekte "Weicheier", nein, eine gewisse Durchtriebenheit ist angesagt, dazu noch ein dickes Fell, und auch Selbstbeherschung, denn nur mit "Krieg" ist hier auch kein Blumentopf zu gewinnen.
Dazu kommt noch ein gehöriger Kartenziehglücksfaktor, welcher aber durch die vielen Möglichkeiten des Spielens und durch die taktischen Feinheiten in erträglichem Mass gehalten wird.
Wer sowas mag, greift zu, denn für 6-8 Euro bekommt ihr nichts Gemeineres :-)
Doch ein Punkt der Neuauflage verdirbt die Note 1 oder 2 ,
das Geld gibt es nur auf einem Bogen als Kopiervorlage (leider ohne Kopierer ;-) ), welche noch nicht mal genau DIN A 4 gross ist.
Dazu passt in die wackelige Verpackung das Spiel passt nicht mehr, wenn wir das Geld kopiert haben,...
Sparen ist ja schön, aber irgendwo hört für mich der Spass dann auf, drum vergebe ich hier "nur" ne 3, denn die Kür ist Klasse ,aber die Pflicht ist etwas daneben gegangen.
sodala das war es erst mal
Solöngle
Pucky

Ps das Original ist auch noch hin und wieder erhältlich doch das kostet um die 10 Euro und ihr braucht auch noch ne Ergänzung (auch 10 Euro) um das gesamte Amigospiel zu haben, dafür habt ihr dann das nummerierte Original mit Geld und viel zuviel Platz in der Schachtel :-)
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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