Yakumo Mega-Image IV
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Testberichte Yakumo Mega-Image IV

Platz 25 in der Kategorie "Digitalkameras archivierte Produkte & Meinungen".
Bewertung: Kundenbewertung 3,20 / 5,00 3.2 von 5

Yakumo Mega-Image IV Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

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Irias

Fotosession ..

ein Testbericht von 2003-03-21 07:07:30 vom 21.03.2003
Empfehlung: ja
Seit kurzem bin auch ich stolzer Besitzer einer digitalen Kamera. Bekommen habe ich sie gebraucht von einem Freund, der sich eine neue gekauft hatte. Der Neupreis für meine Kamera, die den Namen Yakumo Mega Image IV trägt, beträgt zum Beispiel bei Lerche in Stuttgart 159 €.

Im Lieferumfang enthalten sind neben der Kamera ein USB-Anschlußkabel, ein TV-Anschlusskabel, eine CD mit Treibern und zusätzlicher Software wie Net Meeting, Direct X 8 und Photo Impression, sowie ein dünnes Handgelenkband und eine Bedienungsanleitung. Extra gekauft werden müssen noch die SD-Speicherkarte und 2 Akkus. Die Speicherkarte kostet mit 64 mb zusätzlich ca. 49 €, mit 128 mb ganze 99 €. Auch für die Akkus (lt. Herstellerhinweis Typ AA), sind im 4er Paket noch mal 19,90 € hinzulegen. Für den Betrieb der Kamera sind 2 Akkus nötig. Die Möglichkeit die Kamera mit Hilfe eines Netzteils an der Steckdose aufzuladen besteht leider nicht.

Die Kamera hat die recht handlichen Maße von Breite ca. 9 cm – Höhe ca. 6 cm – Tiefe ca. 3 cm. Das Gehäuse der Yakumo ist auf der Rückseite und an den Seiten in einem silbernen Farbton gehalten und die Vorderseite zeigt ein helles, dezentes grau.

Die technischen Daten der Yakumo Mega Image IV, für all die Leser, die im Gegensatz zu mir, damit etwas anfangen können:
Bildsensor: CMOS-Bildsensor 1600 x 1200, 2,0 Megapixel
Optischer Sucher: Eingebaut
LCD-Bildschirm: 1,5“ TFT Farb-LCD, Sichtfeld 80 %, LED-Hintergrundlicht, Auflösung 288 x 220, LCD-Bildwiederholungsgeschwindigkeit: mind. 30 Bilder/Sekunde
Speicher: 2304 x 1728 Pixel, 4 Bilder – 2048 x 1536 Pixel, 8 Bilder – 1600 x 1200 Pixel, 12 Bilder – 1280 x 960 Pixel, 25 Bilder
Farbe: 24-Bit RGB
Belichtungssteuerung: Gain: Auto – Belichtungskorrektur: Auto – Belichtungskontrolle: Auto
Objektiv: Feste Linse mit einstellbaren Funktionen Makro/Normal
Brennweite: 2 Entfernungen (Makro: 55 cm – 80 cm / Normal: 160 cm bis unendlich)
Komprimierung: JPEG
USB-Schnittstelle: USB-Anschluß Typ B – USB 1.1
PC-Kamera: Bildwiederholungsfrequenz: Ca. 20 fps (Bilder/Sekunde) CIF USB-Schnittstelle

So, das war jetzt genug der grauen Theorie, stürzen wir uns in die Praxis. Bevor man mit der Kamera loslegen kann, müssen natürlich die aufgeladenen Akkus eingesetzt werden. Das Fach ist auf der Unterseite der Kamera zu finden. Der Batteriefachdeckel lässt sich einfach zur Seite schieben und dann aufklappen. Wenn die Batterien eingelegt sind, muss natürlich auch noch die Speicherkarte in das entsprechende Fach gelegt werden, welches sich an der Seite der Kamera befindet. Eine kleine Abbildung am Fach zeigt eindeutig in welche Richtung die Karte in das Fach gehört, sodass auch ein Laie keine Probleme damit bekommt.

Bevor ich die ersten Bilder gemacht habe, schaute ich mir natürlich die vorhandenen Knöpfchen und Schalter genauer an. Oben auf der Kamera befinden sich ein recht kleiner Ein/Aus Knopf, der Auslöser, der Knopf mit dem der Blitz eingestellt wird, der Selbstauslöser und ein Knopf um die Fotoqualität zu verändern.

Der Auslöser ist von der Größe optimal; er ist so groß, dass auch Grobmotoriker keine Probleme damit haben. Nach dem einschalten gibt die Kamera 2 Piepstöne von sich.
Der Ein / Aus Schalter und die Knöpfe für den Blitz, der Selbstauslöser und die Bildqualität hingegen sind doch recht klein geraten. Beim Blitzlicht hat man die Möglichkeit zwischen den Einstellungen Automatischer Blitz, kein Blitz oder Blitz zu wählen. Aufgefallen ist mir, dass bei der Einstellung automatischer Blitz teilweise für mich nicht nachvollziehbar ist, warum die Kamera das Blitzlicht nicht eingesetzt hat, da die Bilder doch recht dunkel waren. Meistens habe ich das Blitzlicht dann eingeschaltet und die Bilder zeigten eine wesentlich bessere Qualität. Wenn der Selbstauslöser eingestellt wird, hat man nach dem auslösen noch 10 Sekunden Zeit sich in die richtige Position zu bringen. Verändert man mittels des Knopfes Fotoqualität die Einstellung, kann man zwischen 1 M und 2 M auswählen. Bei der Einstellung 1 M werden die Fotos leicht komprimiert, um die Dateigröße gering zu halten. Bei der Einstellung 2 M, werden die Fotos schärfer und klarer.

Auf der vorderen Seite der Kamera sind das Suchfenster, der Blitz und das Objektiv zu sehen. Das Objekt kann mit Hilfe eines Rädchens auf Nahaufnahme oder Portrait/Landschaft eingestellt werden. Die kleinen Symbole sind eindeutig zu erkennen und die Veränderung der Einstellung ist sehr leicht durchzuführen.

Schauen wir uns jetzt die hintere Ansicht der Kamera an. Der Sucher ist im rechten Teil der Kamera zu finden. Auf der linken Seite ist der LCD-Bildschirm zu sehen. Hier kann man nicht nur die gerade aufgenommenen Bilder ansehen, sondern durch kleine Symbole werden auch der Batteriestand, die gewählte Fotoqualität, die Blitzeinstellung oder ob der Selbstauslöser aktiviert ist, angezeigt. Auf dem Bildschirm kann man auch das Menü sehen, über das noch eine Vielzahl von Einstellungen möglich ist. Neben dem Bildschirm ist ein runder Knopf, über den man in das Menü gelangt. Die Menüführung ist sehr übersichtlich gestaltet und es können hier noch diverse Einstellungen wie beispielsweise die Belichtung, Weißabgleich, TV-Mode, die Sprache oder auch die Einstellung ob die Kamera als Webcam, oder als Laufwerk genutzt werden soll. Die verschiedenen Optionen sind einfach zu finden und sehr leicht zu verändern. Mit diesem Schalter kann man auch das digitale Zoom auslösen um eine vierfache Vergrößerung zu erlangen.

Unter dem Schalter für das Menü sind noch 2 kleine Knöpfe zu finden. Mit dem einem kann man den LCD-Bildschirm ein- bzw. ausschalten. Der andere Schalter dient dazu, zwischen einer Vorschau, der Videoaufnahme und dem Wiedergabemodus zu wählen.

Wenn man sich nun mit den diversen Schaltern und Knöpfchen vertraut gemacht hat, kann es mit den ersten Fotografierversuchen losgehen. Während man das Motiv ins Visier nimmt, hat man die Möglichkeit es entweder durch den Sucher genau anzupeilen, oder es sich auf dem Bildschirm anzusehen. Auf dem Bildschirm ist das Motiv recht klar und deutlich zu erkennen. Der Auslöser lässt sich leicht betätigen und wenn die Aufnahme gemacht ist, erklingt ein etwas „quarkig“ klingender Signalton. Auf dem Display ist sofort die fertige Aufnahme zu sehen. Sollte sie einem nicht zusagen, kann sie über das Menü entweder sofort wieder gelöscht werden, oder sie wird auf der Speicherkarte abgelegt.

Störend finde ich, dass sich die Kamera nach 30 Sekunden automatisch ausschaltet, wenn keine Aufnahme gemacht, oder Funktion ausgelöst wurde. Dieses automatische Ausschalten der Kamera ist zwar schont zwar die Akkus, allerdings ist mir die Zeit oft viel zu kurz gewesen um das Motiv so aufzunehmen, wie ich es mir vorgestellt habe. Häufig muss ich die Kamera wieder anschalten und das Motiv neu anpeilen.

Hin- und wieder ist auch vorgekommen, dass sich das Batteriefach geöffnet hat, wenn ich meine Finger am unteren Teil der Kamera hatte. Das Fach lässt sich viel zu leicht öffnen und es nicht gerade lustig, wenn während der Aufnahme plötzlich die Akkus aus der Kamera fallen. Eine etwas stabilere Verrieglung wäre doch angebracht. Die Akkus, in meinem Fall NiMH 2000 mAh (was immer das heißen mag), halten schon eine ganze Weile, wenn sie voll aufgeladen sind.

Um die Fotos jetzt in voller Größe anzusehen, muss die Kamera an den PC angeschlossen werden. Das beiliegende Kabel wird dazu in die USB-Schnittstelle am PC eingesteckt und an die an der seitlich befindliche Buchse in der Kamera eingesteckt. Über diesen Anschlüssen ist eine Plastikkappe, die einen recht wackligen Eindruck macht und bei mir den Eindruck erweckt, dass sie binnen kürzester Zeit abgerissen sein wird.

Das installieren der Treiber ist bei Win XP etwas problematisch. Die neue Hardware wird zwar erkannt, aber auf der Cd sind angeblich nicht die erforderlichen Dateien, die für die Installation benötigt werden. Seltsamerweise erzählt mir mein Win Xp auch nach dem 3. Versuch etwas von „Fehlerhafter Installation“, die Kamera läuft dann aber doch problemlos.

Wenn man die Bilder von der Kamera auf den PC übertragen möchte, stellt man vorab im Menü die Einstellung „Laufwerk“ ein. Die Kamera wird dann als zusätzliches Laufwerk angezeigt und man kann sich die Bilder direkt ansehen. Klickt man sie an, geht eine Vorschau auf, in der man über Buttons vor und zurück blättern kann. Um die Bilder auf den PC zu übertragen, ist es nicht nötig die Software zu installieren. Ist die Kamera als Laufwerk angeschlossen, können die Bilder im Browser angezeigt werden oder auch gleich gespeichert werden.

Bei den fertigen Bildern zeigt sich, dass sie im Großen und Ganzen eine recht gute Qualität haben. Sofern man bei der Aufnahme über eine ruhige Hand verfügt, sind die Motive klar und deutlich zu erkennen. Die Bilder sind scharf und zeigen sehr schöne, originalgetreue Farben. Allerdings verzeiht die Yakumo Mega-Image IV nicht den kleinsten Wackler während der Aufnahme. Hat man keine besonders ruhige Hand, so wie ich, sind die Bilder schnell verschwommen und teilweise verzerrt.

Natürlich habe ich auch schon kleine Videos mit der Kamera aufgenommen. Nachdem an dem Funktionsschalter „Video“ ausgewählt wurde, muss nur noch der Auslöser betätigt werden und schon kann’s losgehen. Auf dem Bildschirm sieht man in der oberen Ecke das Zeichen „REC“ während der Aufnahme. Die Aufnahme wird beendet, wenn man erneut den Auslöser betätigt. Gespeichert werden die Aufnahmen im AVI-Format. Wenn man sich die fertigen Videos dann am PC ansieht, stellt man fest, dass sie eine durchaus überzeugende Qualität haben. Der Ablauf wirkt sehr flüssig und die Videos sind recht klar und zeigen auch sehr gute Farben.

Natürlich habe ich die Yakumo Kamera auch als Webcam eingesetzt. Im Menü muss vorher in der Einstellung PC-Modus die Funktion Web Cam ausgewählt werden. Über das Programm Net Meeting zum Beispiel kann man nun Auge in Auge mit dem Rest der Welt kommunizieren. Die Bilder sind auch bei der Nutzung recht klar. Die Farben sind nicht ganz so toll wie bei den Fotoaufnahmen, aber für den normalen Gebrauch ausreichend.

Über die Möglichkeit die Kamera an ein Fernsehgerät oder einen Videorecorder anzuschließen und sich dort die Fotos, bzw. Videos anzusehen, kann ich keine Auskünfte geben, da ich diese Funktion nicht nutze. Die Erklärungen in der Bedienungsanleitung sind aber recht verständlich und dürften leicht nachvollziehbar sein.

Die Bedienungsleitung ist in mehreren Sprachen verfasst und ist sehr verständlich geschrieben und übersichtlich gestaltet. Kleine Abbildungen der Kamera erleichtern es, die Funktionen an der Kamera nachvollziehen zu können.

Für den Hobby-Fotografen ist die Yakumo Mega-Image IV sicher eine geeignete Kamera für den Einstieg. Die Bilder sind von der Qualität recht gut und die Bedienung ist sehr einfach. Das bei mir die Bilder häufig verwackelt aussehen liegt an meinen nicht so ganz ruhigen Händen und dafür kann die Kamera ja nichts. Die Kamera ist sehr leicht und aufgrund der kleinen Maßen ist sie sehr bequem überall mit hinzunehmen. Dass Gehäuse scheint auch recht robust zu sein. Die Kamera ist mir bereits aus der Hand gefallen, auf der Tischplatte gelandet und sie hat es ohne Schäden überstanden.

Seltsamerweise meint meine Kamera auch, dass sie hin- und wieder mal mitreden muss. Nachdem sie bereits eine ganze Weile unbenutzt und ausgeschaltet neben mir lag, gab sie plötzlich wieder 2 Piepstöne von sich, aber nichts passierte.

Als Manko empfinde ich, dass sich die Kamera nach 30 Sekunden automatisch ausschaltet. Die Zeit ist mir häufig einfach viel zu kurz, ich denke 1 Minute wäre sinnvoller. Auch das sich das Batteriefach so leicht öffnen lässt ist ein störender Nachteil.

Auch nachfragen habe ich noch in Erfahrung gebracht, dass es der Hersteller auf die Yukoma Mega Image IV 2 Jahre Garantie gibt. Für meinen Bedarf ist die Kamera durchaus ausreichend und es gibt von mir 1 Stern Abzug für die oben genannten Punkte.

Sollten irgendwelche technischen Details fehlen, können sie für den normalem Hobbyfotografen nicht so wichtig sein. ;-)
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Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
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