Christel Zachert / Isabell Zachert: Wir treffen uns wieder in meinem Paradies
Abbildung vergrößern: Christel Zachert / Isabell Zachert: Wir treffen uns wieder in meinem Paradies
Christel Zachert / Isabell Zachert: Wir treffen uns wieder i...
Christel Zachert / Isabell Zachert: Wir treffen uns wieder in meinem Paradies
Christel Zachert / Isabell Zachert: Wir treffen uns wieder in meinem Paradies

Testberichte Christel Zachert / Isabell Zachert: Wir treffen uns wieder in meinem Paradies

 (Taschenbuch)
4.8 von 5
Platz 6 in der Kategorie "Biographien & Erinnerungen - V, W, X, Y, Z".
Bewertung: Kundenbewertung 4,90 / 5,00 4.8 von 5
Meinungen:
Ihre Meinung?  5 Meinungen
Preisvergleich: 7,99 € - 7,99 €
Bester Preis: 7,99 € bei Buch24 ¹

Christel Zachert / Isabell Zachert: Wir treffen uns wieder in meinem Paradies Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,90 / 5,00 4.8 von 5
von 100% aller Autoren empfohlen (5/5).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • sehr gefühlvoller und emotionaler Roman
  • wahre Geschichte
  • gefühlvoll geschrieben, sehr verständlich und nachvollziehbar, rührend, authentisch, mit Bildern untermalt
Nachteile/Kritik
  • sehr traurig, nicht für jeden geeignet
  • es bleibt der Eindruck unfehlbarer Menschen in dem Buch . . . .
Christel Zachert / Isabell Zachert: Wir treffen uns wieder in meinem Paradies (Taschenbuch) am günstigsten bei:
Wir treffen uns wieder in meinem Paradies
7,99 € ¹
Versand: 3,00 €
Gesamtpreis: 10,99 €
VisaMastercardAmerican ExpressBankeinzug
Alle Preise anzeigen
trine800

Wir treffen uns wieder in meinem Paradies

ein Testbericht von 2006-08-31 06:29:12 vom 31.08.2006
Empfehlung: ja
Hier bericht eich über ein Buch, dass ich vor etwa 5 Jahren einmal gelesen habe. Es zeigt, dass auch schon Kinder und Jugendlich an der schlimmen Krankheit Krebs erkranken können.

Allgemeine Informationen zum Buch:
Erschienen: 1993 Bastei Lübbe Verlag
Preis: um die 15 Mark, heute schätzungsweise so 7 bis 10 Euro
Aurorin: Christel Zachertl (Mutter der Isabell Zachert)


Die Handlung:
Die 15 – jährige Isabell erlebte in diesem Sommer einen tollen Urlaub mit ihren Eltern in Rom. Zu Hause geht es ihr schlecht. Sie hat Schmerzen bei Atmen und wird ins Krankenhaus eingewiesen mit dem Verdacht einer Lungenentzündung. Doch im Krankenhaus stellt man fest, dass das Mädchen Lungenkrebs hat. Die Ärzte erkennen, dass der Krebs schon Metastasen in Isabells Körper gestreut hat und dass es wenig Chancen für sie gibt.
Bald beginnen ihr ihre schönen, langen Haare auszufallen, denn die Chemotherapie ist sehr anstrengend. Isabell ist darüber sehr traurig, aber der Mut verlässt sie nicht. Im Krankenhaus schreibt sie an ihre Freunde und schreibt dabei über die Ängste, die sich im Laufe der Zeit überkommen. Außerdem vertraut sie diese auch ihrem Tagebuch an.
Jeder auf der Station mag Isabell. Besonders Dr. Töbellius hat sie ins Herz geschlossen. Isabells letzte Worten galten ihm, die sie in einem Brief niederschrieb („Ich hätte Sie so gerne noch einmal gesehen. Ich treffe Sie in meinem Paradies wieder“) und einen Tag später, am 17. November an ihrer schrecklichen Krankheit gestorben ist.

Meine Meinung:
Der Inhalt dieses Buches hat mich sehr berührt. Er zeigt, dass auch schon sehr junge Mädchen an der schrecklichen Krankheit Krebs erkranken und sterben können.
Christel Zachert hat hier das Leiden ihrer Tochter zehn Jahre nach deren Tod sehr eindrucksvoll geschildert. Die Tagebucheinträge und die Inhalte der Briefe verdeutlichen das Schreckliche noch mehr. Der Leser merkt, wie stark Isabell ist und dass sie sich irgendwann nicht mehr vor dem Tod fürchtet. Sie spricht ihrer Familie sogar noch Trost zu und glaubt an das Leben nach dem Tod.
Isabells Mutter hat auch die „Isabell Zachert - Stiftung gegründet, die Familien betroffener Kinder in der Not beisteht und hilft Leiden zu teilen und besser zu verarbeiten.

Dieses Buch hat mich wirklich sehr mitgenommen. Es ist rührend geschrieben und jeder kann sich in die Lage des jungen Mädchens und der Eltern hineinversetzen.
Ich empfehle dieses Buch wirklichen jedem, denn es kann jeden treffen ...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Neue Informationen zum Produkt automatisch per E-Mail erhalten
Missbrauch melden
Kommentare
Tweety30
Tweety30, 31.08.2006
9788 sh. Sonnige Grüße, Tweety30! 9788
whitejunglehb1
whitejunglehb1, 31.08.2006
Schöner Bericht von Dir.LG Bernd
bigmama
bigmama, 31.08.2006
lg Anett
Alle Kommentare anzeigen
Bericht bewerten und eigenen Kommentar schreiben
Christel Zachert / Isabell Zachert: Wir treffen uns wieder in meinem Paradies kaufen
Wir treffen uns wieder in meinem Paradies
7,99 € ¹
versandkostenfrei
in meinem Paradies
7,99 € ¹
Versand: ab 3,00 €
Gesamtpreis: 10,99 €
Isabell
7,99 € ¹
Versand: ab 2,50 €
Gesamtpreis: 10,49 €
wieder in meinem Paradies. Bastei-Lübbe Taschenbücher, Band 61351
7,99 € ¹
Versand: ab 3,00 €
Gesamtpreis: 10,99 €
wieder in meinem Paradies. Bastei-Lübbe Taschenbücher, Band 61351
7,99 € ¹
versandkostenfrei
¹ Alle Preisangaben inkl. MwSt. und ggf. zzgl. Versand. Zwischenzeitl. Änderung der Preise, Lieferzeiten & Lieferkosten sind in Einzelfällen möglich. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr.
sweetfloh

eine sehr traurige Geschichte

ein Testbericht von 2010-02-08 01:02:21 vom 08.02.2010
Empfehlung: ja
Vorteile: wahre Geschichte...
Nachteile/Kritik: sehr traurig, nicht für jeden geeignet
Da ich wenn ich mal Zeit habe eigentlich sehr gerne lese möchte ich euch mal ein etwas traurigeres Buch vorstelen was mir mal geholfen hat . Eigentlich hatte sich meine Mutter das Buch gekauft, da mein Stifvater damals auch an Krebs starb und sie neugierig war wie andere mit so etwas fertig würde, die auch soetwas erlebt hatten. Aber meine Mam schafte es nicht das Buch zuende zulesen da es doch recht traurig ist. Aber nun hatte mich dieses Buch neugierig gemacht und ich bekann es zu lesen .


Christel und Isabell Zachert Wir treffen uns wieder in meinem Paradies
Es ist ein Erfahrungsbuch
Es erschien im Jahre 1993 im Bastei Lübbe Verlag
ISBN lautet 3-404-61351-1 und hat 7,90 gekostet.
Das Buch besitzt 236 Seten

Die reale Geschichte wird von Isabells Mutter 10 Jahre nach ihrem Tod geschrieben.

Es sah erst ganz harmlos nach einem verschleppten gripaleninfekt aus aber es kam ganz anders. Isabell erfährt mit 15 Jahren das Sie Krebs hat. Mit dieser Diagnose bricht für sie eine Welt zusammen und es beginnt ein grausamer Wettlauf mit der Zeit. Mit Hife von Freunden, Verwanden und den Ärzten versucht Isabell gegen die Todbringende Krankheit anzukämpfen. Durch den Krebs ist sie ein komlett anderer Mensch geworden, der trotz Rückschläge nie aufgegeben hat selbst als es fast schon aussichtslos war gab sie den Glauben an Heilung immer noch nicht auf. Ihr Kampf dauert 1 Jahr den sie aber leider nicht gewann, da die letzen 2 therapien leider nicht mehr anschlugen versagte ihr schwacher Körper und der Krebs hatte gewonnen. Sie starb mit gerade mal 16 Jahren
Ihre Mutter hat am das Letze Kapitel des Buches genutzt um das Tagebuch von Isabell mit einzubringen, so das die Leser noch mehr mitfühlen können wir das Mädchen sich gefühlt hat. In der Buchmitte befinden sich noch 12 gefühlsvolle Bilder die Isabell und auch ihre Familien zeigen.
Am Ende des Bucher werden noch Adressen genannt wo Eltern mit krebskranken Kinder Hilfe und Rat bekommen können.

Erfahrung

Als ich dieses Buch las war ich kaum älter als Isabell starb. Und da ich selber zu diesem Zeitpunkt einen geliebten Menschen an Krebs verlohren hatte konnte ich mich sehr gut mit der Gechichte identifizieren. Es ist sehr gefühlsvoll geschrieben und ihre Mutter hat die Letzeten Stunden echt toll beschrieben, allerdings finde ich manchmal schon das sie einige Sachen zu schön gesehen hatt aber ich weiß man gibt in diesen Situationen nicht auf und glaubt fast alles . Sie hat mit diesen Buch aufjedenfall erreicht das zum einen Ihre Tochter nicht vergessen wird und zum anderen hilft sie anderen Eltern die das gleiche durchmachen mussten. Ich finde das Buch ist sehr schön geschrieben aber auch eben sehr traurig, da es bei dieser Krankheit oft kein Happyend gibt . Ich denke das Buch ist aber eher nur für Leute gemacht die solche Bücher mögen da sie doch sehr ans Herz gehen und da wohl auch einige Tränen fließen werden, so war es bei mir wenigstens. Ich würde es immer wieder lesen.

Ich vergebe volle Punkte
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Neue Informationen zum Produkt automatisch per E-Mail erhalten
Missbrauch melden
Kommentare
Polarlicht1960
Polarlicht1960, 09.02.2010
Liebe Grüsse von Larissa und natürlich freue ich mich über jede Bewertung die ich erhalte.
Hot_Rider
Hot_Rider, 08.02.2010
Gruß von Teresa und Markus !

Gegenlesung wäre cool ...DANKE !
technofreak1988
technofreak1988, 12.04.2010
s.h., würde mich über eine gegenlesung sehr freuen! lg andi
Alle Kommentare anzeigen
Bericht bewerten und eigenen Kommentar schreiben
bianca24

•*´¯`*• SO STARK •*´¯`*•

ein Testbericht von 2007-02-25 11:56:02 vom 25.02.2007
Empfehlung: ja
Vorteile: gefühlvoll geschrieben, sehr verständlich und nachvollziehbar, rührend, authentisch, mit Bildern untermalt...
Nachteile/Kritik: es bleibt der Eindruck unfehlbarer Menschen in dem Buch . . . .
Liebe Leserinnen und Leser!

In letzter Zeit hatte ich endlich mal wieder etwas Zeit zum lesen, weshalb ich euch heute wieder ein Buch vorstellen kann. Die letzten Bücher fallen vom Genre her in die Kategorie Erfahrungen, obwohl ich sonst auch sehr gerne Krimis oder historische Romane lese. Eigentlich wechsle ich das Genre von Roman zu Roman, aber momentan habe ich wohl eine sehr sensible Phase, weshalb ich bei den wirklich erlebten Geschichten bleibe.

Das Buch "Wir treffen uns wieder in meinem Paradies" von Christel und Isabell Zachert habe ich bei amazon zu einem Preis von 4,99 € gefunden. Es ist die 1. Auflage im Lübbe-Verlag und hat die ISBN-Nr.: 978-3-404-77118-9.

>> Isabell ist 15, als sie an Krebs erkrankt. Aber sie lässt sich von der Krankheit nicht unterkriegen. Zusammen mit ihrer Familie gestaltet sie ihr letztes Lebensjahr voller Mut, Hoffnung und Liebe. <<

So steht es auf dem Buchrücken, und man weiß damit sofort, dass es kein Happy End geben wird. Vorsorglich habe ich mir also schon mal Taschentücher ans Bett gelegt, denn bei so was habe ich nah am Wasser gebaut.

Christel Zachert schreibt in Gedenken an ihre geliebte Tochter von dem steinigen Weg, den ihre Familie gehen musste. Sie schreibt sehr ausführlich und gefühlvoll, fast schon vergöttert sie ihre Tochter in dem Buch. Von Anfang an hat man das Gefühl alles mit zu erleben, wie die Nachricht der Krankheit die Familie überfällt, die ersten Untersuchungen und Therapien. Glücklicherweise fallen kaum Fachbegriffe, und wenn doch, dann werden sie erklärt. Man fiebert förmlich mit, wenn eine Therapie nicht anschlägt und wieder von vorne begonnen werden muss. Sehr klar wird, dass die behandelnde Klinik eine große Rolle bei den Therapien spielt, aber auch die Freunde und vor allem natürlich die Familie. Isabell schreibt viele Briefe, welche immer wieder von der Mutter zitiert werden. So wirkt das Buch trotz des harten Schicksals sehr lebendig. Zum Ende hin merkt man mit jeder Seite die Anspannung, und bangt dem Abschied entgegen.

Oft musste ich doch Pausen einlegen, da mich die Geschichte sehr beschäftigt hat. Da das Buch erst 10 Jahre nach Isabells Tod geschrieben wurde, habe ich allerdings das Gefühl, dass Isabell und ihre Eltern keine Fehler hatten. Es kommt mir alles ein bisschen vor, als würde die Mutter die Vergangenheit durch eine rosa Watte sehen, was ich in gewisser Weise aber nachvollziehen kann. Die Familie hat mein volles Mitgefühl, und nicht nur die Familie Zachert, sondern alle, die so einen Schicksalsschlag erleiden müssen.

Auf den letzten Seiten schreibt Christel Zachert das Tagebuch ihrer Tochter ab, und man verfolgt die letzten Lebenstage von Isabell. Hier greife ich auch prompt zu den Taschentüchern und heule wie ein Schlosshund. Es ist wirklich ergreifend, wie Isabell die letzten Tage erlebt und beschreibt, aber auch die Sicht der Familie. Das kann man keinem Wünschen!

In der Mitte des Buches unterstreichen Fotos die Geschichte von Isabell.

¸.•*¨) °
(¸.•´ : (¸.•´ : (´¸.•*´¯`*•

Leseprobe

S. 71

>> Nach dieser Therapie musstest du sechzehn Tage in strenger Isolation im Krankenhaus bleiben. Dein Blutbild war katastrophal. Die Untersuchungen zeigten aber Erfolge. Wir atmeten auf und baten Professor Jäger um ein ausführliches Gespräch, damit er uns sagte, wie es wohl weitergeht. Du wusstest von diesem Gespräch und wolltest auch mitkommen, aber er bestellte uns allein in sein Arbeitszimmer. Er beglückwünschte uns zu den Therapieerfolgen und sagte, die Therapien seien die eine Hälfte des Erfolgs, die andere unser Einsatz. Aber alles bisherige sei nur der Anfang. Wenn Isabell eine Chance haben sollte, gesund zu werden, dann müssten wir zwei bis drei Jahre durchhalten. Obwohl es an und für sich eine gute Nachricht war, glaubten wir, uns würde der Fußboden unter den Füßen weggerissen. Wie sollten wir die zwei bis drei Jahre noch durchstehen? <<

¸.•*¨) °
(¸.•´ : (¸.•´ : (´¸.•*´¯`*•

Fazit

Empfehlen kann man das Buch eigentlich jedem, der solche Erfahrungsbücher gerne liest. Gut fände ich auch, wenn so etwas Mal in Schulen behandelt werden würde, denn es kann jeden treffen. Hier sollten die Jugendlichen sensibilisiert werden, damit sie keine Angst haben müssen, wenn so etwas im Bekanntenkreis passiert, denn man merkt im Buch, dass es Isabell doch schwer zu schaffen macht, dass sich die Freunde zurückziehen.


Liebe Grüße, Bianca
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Neue Informationen zum Produkt automatisch per E-Mail erhalten
Missbrauch melden
Kommentare
topfmops
topfmops, 25.02.2007
Bewertung steht links. No comments anymore. Und auf besonderen Wunsch der grand old lady dieser Plattform, welche die Rolle der big sister okkupiert hat, eine Begründung dafür: Siehe auch den Bericht Sittenverfall vom 13.07.2006. http:www.yopi.de
AndreaRo
AndreaRo, 26.02.2007
Sicher kein leichtes Buch, aber ich denke, das man auch viel daraus lernen kann. Ich hoffe jedenfalls sehr, das ich persönlich sowas nie erleben muss !
BenBen0049
BenBen0049, 25.02.2007
Gottes Willen, das ist ja ne Horrorstory :- Scheißkrebs :
Alle Kommentare anzeigen
Bericht bewerten und eigenen Kommentar schreiben
Fantaghiro

Der Kampf gegen den Tumor

ein Testbericht von 2006-04-14 19:30:32 vom 14.04.2006
Empfehlung: ja
Da ich sehr viel lese hatte ich mir vor einiger Zeit von einer Freundin meherere Bücher ausgeliehen , die ich nun mit der Zeit weglese. Unteranderem war auch dieses Buch mit einem recht ernsten Thema dabei. Ich zögerte erst es anzufangen zu lesen , weil ich nicht wußte ob ich in der richtigen Stimmung bin ein solches Buch zu lesen. Doch dann siegte meine Neugierde und ich fing an das Buch zu lesen , das war vor 2 Tagen und gestern hatte ich es bereits durch.

Aber nun will ich mal zum eigentlichen Thema dem Buch kommen :

****INHALT****

Die erst 15 jährige Isabell wird mit Schmerzen und dem Verdacht auf eine Lugenentzündung ins Bonner Krankenhaus gebracht. Dort bekommt sie eine erschütternde Diagnose. Sie hat einen Tumor in der Lunge. Der Tumor ist sehr weit fortgeschritten und hat schon viele Methastasen gebildet, ihr bleibt nur noch wenig Zeit zum Leben.

Isabell bekommt Chemotherapie , ihre langen schönen Haare fallen aus , was sie erst nur schwer verkraftet. Sie lernt aber mit diesem Zustand umzu gehen und beweißt einen unheimlichen Lebenswillen. Sie will gesund werden und das zeigt sie in ihren Worten .

Isabell schreibt viele Briefe an Freunde und Verwandte und drückt darin ihre Gefühle und Ängste aus.

Alle leiden mit ihr ihre Eltern und ihre Geschwister , alle nehmen an ihrem Schicksal teil , aber auch viele Freunde helöfen der Familie das schicksal zu meistern und unterstützen sie soweit es geht.

Auch die Ärzte auf der Station haben Isabell ins Herz geschlossen und bewundern den Mut des Mädchens.

***Meine Meinung***

Das Buch wurde 10 Jahre nach ihrem Tod von ihrer Mutter geschrieben,die die Erlebnisse des letzten Jahres aufgreift. Sie richtet die Geschichte an ihre Tochter und spricht sie direkt an. Dabei fügt sie die geschriebenen Briefe ihrer Tochter ein , um die Gedanken und Gefühle ihrer Tochter ausdrücken zu können.

Ihre Mutter schreibt aus ihrer Sicht und erzählt Isabell in ihrem Paradies diese Geschichte.

Es ist bemerkenswert wie das zum Zeitpunkt ihres Todes 16 jährige Mädchen ihr Umfeld darauf vorbereitet das sie sterben wird und wie sie ihr Schicksal bewältigt.

Es ist schwer das zu beschreiben , ich denke es ist einfacher die Geschichte einfach selber zu lesen.


Christel Zachert schreibt ihr eigenes Schicksal in einem Buch nieder ,um ein Denkmal zu setzen für ihre Tochter , die ihr Schicksal so mutig aufgenommen hat.

Sie beschreibt , wie sich ihr Zustand immer verschlechterte und sie immer mehr Schmerzen bekam , aber trotzdem den Mut nicht verloren hat.

Der Stil des Buches ist sehr einfach gehalten und leicht zu lesen. Die Mutter berichtet an ihre Tochter gerichtet und fügt dann die von Isabell geschrieben Briefe ein. Als Isabell kurz vorm Sternben ist , hat sie nur noch die Tagebucheinträge der letzten Tage zugefügt und beginnt erst danach weiter zu erzählen.

Das Buch ist auch mit Bildern ausgestattet die Isabell zeigen wie sie vor Beginn der Krankheit aussah und währendessen. Wenn Christel Zachert von ihrer Tochter spricht verniedlicht sie die Dinge sie sagt zum Beispiel immer "Glatzköpfchen" oder "Mützchen" , wenn sie von ihrer Glatze oder den Kopfbedeckungen redet.

Das Buch beschreibt eine tragische Geschichte und bringt einen zwangsläufig ins Grübeln. Man leidet mit Isabell mit und bekommt viel von ihrem Mut und ihrer Kraft zu spüren.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich kann nur jedem empfehlen es auch einmal zu lesen , denn es beschreibt diesen Krankenhausalltag und zeigt einem unbeteiligten , was auf so einer Station vor sich geht und wie so eine Krankheit verläuft bzw. verlaufen kann. Ich denke sie kann auch jedem der in einer solchen Situation ist Mut machen zu kämpfen.

Es ist ein ernstes Buch und man sollte es auch als ernstes Buch lesen. Ich halte aber besonders das Thema für sehr wichtig und denke schon deshalb das es sich lohnt diese Buch zu lesen.

***Fazit***

Ein gutes Buch mit wichtigem Thema, dem ich eine eingeschränkte Empfelung ausspreche. Eingeschränkt deswegen, weil das Thema sehr ernst ist und daher nicht ohne dies zu bedenken gelesen werden sollte.

Ich wünsche euch viel Spass , falls ihr euch entscheidet es selber zu lesen .

Gruß Fanta

© Fantaghiro für Ciao, Yopi, mymeinung, Käseblatt
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Neue Informationen zum Produkt automatisch per E-Mail erhalten
Missbrauch melden
Kommentare
kesseKirsche
kesseKirsche, 15.04.2006
0,,,0 039039 ,quotquot, 039039039SH039039039039 Lg Nicole quotquot,,,,,,,,,
sindimindi
sindimindi, 14.04.2006
Ein ernstes Thema gut 039rübergebracht. LG, Roland
Tuffi2106
Tuffi2106, 14.04.2006
Ein sehr schöner Bericht. Ein sh von mir. LG Tuffi
Alle Kommentare anzeigen
Bericht bewerten und eigenen Kommentar schreiben
Chicy

Der Leidensweg eines krebskranken Teenagers

ein Testbericht von 2003-05-08 14:53:40 vom 08.05.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: sehr gefühlvoller und emotionaler Roman...
Nachteile/Kritik: ----
„Wir danke allen Freunden, die unser Schicksal mitgetragen haben, und all denen, die uns geholfen haben, es zu akzeptieren. Christel und Hans Zachert, Christian und Matthias, November 1992“

Lebe jeden Tag, als wäre es dein letzter! Das habe ich mir vorgenommen, als ich nach dem Lesen der letzten Seite dieses Buch zuschlug. Im Klappentext finden wir einen Satz, der diesen Gedanken sehr schön unterlegt: „Gib dich selbst nie auf, auch wenn deine Situation aussichtslos erscheint. Die Qualität des Lebens hängt nicht von dessen Länge ab, sondern davon, was jeder Mensch aus seinem Leben macht.“

Isabell Zachert ist 15 Jahre alt, als ihre Eltern von einer Romreise nach Hause zurückkehren und sie mit einer anscheinenden Grippe vorfinden. Da sich ihr Zustand auch nach einigen Tagen nicht besserte wurde sie zum Arzt geschickt, der beim Röntgen der Lunge einen Tumor im Endstadium feststellte. Mit dieser Diagnose beginnt für Isabell eine schwere einjährige Zeit mit vielen langen Krankenhausaufenthalten, Therapien und Schmerzen. Sie beginnt mit allen ihr wichtigen Freunden und Bekannten einen intensiven Briefkontakt aufzunehmen und ein Tagebuch zu schreiben, in dem sie ihre Gedanken und Gefühle zusammenfasst.

Isabells Mutter Christel Zachert schrieb dieses einfühlsame Buch 10 Jahre nach dem Tod ihrer Tochter unter Verwendung ihrer schmerzlichen Erinnerungen sowie Isabells Briefe und Tagebucheinträge und schildert so den Krankheitsverlauf im letzten Lebensjahr des Mädchens.

Dieses Buch hat mir stellenweise Gänsehaut beschert und auch teilweise Tränen in die Augen getrieben. Die Briefe und Tagebuchauszüge in denen Isabell ihre Ängste und Hoffnungen mitteilt sind sehr ergreifend und gaben mir teilweise das Gefühl dieses Mädchen persönlich zu kennen und mir blieb nichts anderes als mit ihr und ihrer Familie zu bangen und zu hoffen.

Sie hat es immer wieder geschafft, anderen kranken Menschen Mut zuzusprechen, obwohl sie selber wusste, dass ihr Tumor inoperabel war und sie daran sterben würde. „... Für dich gab es aber auch noch andere Dinge, die dich beschäftigten. Marens (Isabells beste Freundin, war durch eine Krankheit querschnittsgelähmt) Zustand hatte sich verschlimmert, sie musste nach Münster in die Orthopädie, um ein Korsett angepasst zu bekommen. Du warst sehr um sie besorgt. .... Meine liebe Maren! Jetzt bist Du schon so viele Stunden in Münster. Ich hoffe diese Umstellung ist Dir nicht zu schwer gefallen. Ich verspreche Dir auch, Dich so sehr zu unterstützen und zu helfen, wie ich es nur irgend kann. ...“

Auch ihren eigenen Willen noch weiter leben zu dürfen hat sie ergreifend in ihrem Tagebuch niedergeschrieben: „... Es hängt jetzt auch von mir ab, wie lange noch therapiert wird. Ich will aber noch nicht aufgeben. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, wie es sein könnte, wenn man nicht mehr lebt. Nein ich darf nicht sterben. ... Ich hatte mir ja meine Mauer auf Ende dezember gesetzt. Ich glaube, jetzt werde ich wirklich zeigen müssen, wie sehr ich noch leben will. Es gibt noch so viele Sachen, die ich geplant habe. ...“

Da die Schmerzen für Isabell immer unerträglicher werden und sie nach vielen Gesprächen mit Ärzten und der Familie keine Angst mehr vor dem Tod hat und sogar an ein Leben nach diesem glaub, entscheidet sie sich dafür, ihren Leidensweg nicht länger unnötig zu gehen und die lebensnotwendigen Maschinen abschalten zu lassen. Sie stirbt am 17. November 1982 im Alter von 16 Jahren.

„Wir treffen uns wieder in meinem Paradies“ ist ein sehr ergreifendes Werk, welches zum Nachdenken über Sinn und Gestaltung des Lebens animiert. Erschienen ist es 1993 im Gustav-Lübbe-Verlag unter der ISBN 3-7857-0682-0.

Isabells Mutter gründete 1995 die „Isabell-Zachert-Stiftung“ welche von der Deutschen Kinderkrebsstiftung verwaltet wird und sich hauptsächlich mit der psychologischen Betreuung erkrankter Kinder und deren Angehörigen beschäftigt, aber auch mit Pilotprojekten, um z. B. Krankenhausaufenthalte der Betroffenen zu verkürzen.


auch veröffentlicht bei Ciao am 26.04.2003 unter gleichem Nick
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
1-5 von 5 Testberichten über Christel Zachert / Isabell Zachert: Wir treffen uns wieder in meinem Paradies
Amazon.de
Niedrige Preise, Riesen-Auswahl und kostenlose Lieferung ab nur 20 EUR
Home > Bücher > Bücher Belletristik > Belletristik Biographien & Erinnerungen > Biographien & Erinnerungen - V, W, X, Y, Z > Christel Zachert / Isabell Zachert: Wir treffen uns wieder in meinem Paradies > Testberichte