ein Testbericht von bibihey2008-07-05 08:52:16vom 05.07.2008Empfehlung: ja
Vorteile: günstig, gute - ausreichende Kühlleistung, kompatibel zu jedem Chipsatz...Nachteile/Kritik: nur bedingt für Grafikkarten zu nutzen
Da ich meinen aktiv gekühlten, lauten Chipsatzkühler aus Lärmgründen tauschen wollte, bin ich auf den Zalman NB47J gekommen.Deshalb möchte ich euch heute darüber berichten.
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Der Hersteller
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Zalman ist ein Hersteller, der sich auf die Kühlung eines PCs spezialisiert hat.
Mittlerweile gehören aber auch Netzteile und Gehäuse zum Angebot.
Die komplette Produktpalette findet sich hier:http://www.Zalman.de/
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Der Preis
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Ich habe für den NB47J bei eBug Nähe Alfeld in Niedersachsen runde 5,-€ bezahlt.
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Der Lieferumfang
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Der Lieferumfang betrifft den Kühler an sich, zwei Befestigungsplättchen und zwei Halterungen.
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Design
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Das Design ist anders als alle bekannten Chipsatzkühler und erinnert mich irgendwie an ein neumodisches Hochhaus.
Er ist komplett in metallic-blau gehalten,was an diesem Bild aber nicht so heraussticht.
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Kompatibilität
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Dank den Befestigungsplättchen, die in dem Kühler hin- und hergerückt werden können, ist er mit jedem erhältlichen Mainboard nutzbar und eignet sich sogar für alte Grafikkarten (auf eigenes Risiko).
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Der Einbau
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Der Einbau gestaltet sich zwar etwas fummelig, ist aber trotzdem recht einfach.
Die Befestigungsplatten anbringen, auf die Löcher des Mainboards justieren und die Haltenasen durchdrücken. Schon ist man fertig.
Man sollte übrigens nicht vergessen, vorher etwas Wärmeleitpaste auf den Chipsatz aufzutragen.
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Kühlleistung
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Mit passendem CPU-Kühler, der auch die Umgebung kühlt oder einem zusätzlichem Gehäuselüfter ist die Temperatur des Chipsatzes kein Problem und liegt bei meinem ULi 1695 bei ca. 27°C.
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Fazit
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Für 5€ einen guten passiven Kühler zu finden, war vor dem NB47J ein echtes Problem, welches nun sogar sehr stilvoll gelöst wurde.
Dank der Kompatibilität zu jedem Chipsatz und dem einfachen Einbau gibt es von mir 5 von 5 möglichen Sternen und ein ganz klares EMPFEHLENSWERT.
¹ Alle Preisangaben inkl. MwSt. und ggf. zzgl. Versand. Zwischenzeitl. Änderung der Preise, Lieferzeiten & Lieferkosten sind in Einzelfällen möglich. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr.
Kühl muss nicht immer laut sein !
ein Testbericht von forlornsailor2010-06-05 16:43:33vom 05.06.2010Empfehlung: ja
Vorteile: Günstig, lautlose und leise Kühllösung...Nachteile/Kritik: Passt nicht auf jedes Mainboard
Vor ein paar Jahren hatte ich zu Hause zwei Mainboards von ABIT verbaut, die einen kleinen aktiven Lüfter auf der Northbridge hatten. Diese waren schon von Anfang an nicht grade leise, aber im Laufe der Zeit fingen bei beiden an die Lager zu schleifen, und einer verweigerte eines Morgens sogar komplett den Dienst. Also war ich gezwungen, mit eine andere Kühllösung einfallen zu lassen.
Die Auswahl bei Northbridge Kühlern ist interessanter weise nicht besonders gross, und wieder einen kleinen 40mm aktiven Lüfter wollte ich nicht kaufen, also wurde es für rund 4,50 € der Zalman passiv Kühler, dem ich eine Chance geben wollte.
Lieferumfang
Zalman legt in den Plastik Blister ausser dem Kühlblock noch Wärmeleitpaste bei, dazu 2 Schrauben, 2 Halteklammern und 2 Push Pins.
Erster Eindruck
Der Kühlblock ist komplett aus Aluminium und blau eloxiert. Er ist nicht besonders schwer, dies liegt aber wohl am verwendeten Material. Was auffällt, ist die Höhe des Kühlers. Rund 3cm – das bedeutet, wenn die Northbridge an einer engen Stelle verbaut ist, kann man den Zalman nicht installieren. Das Problem hatte ich später mit einem Gigabyte Mainboard, wo die Northbridge hinter der Grafikkarte lag. Mit einer langen Grafikkarte wurde die Northbridge überdeckt, und somit konnten nur flache Kühler verbaut werden.
Einbau
Auf der Unterseite des Kühlkörpers befinden sich 2 Schienen, in diese schiebt man die Halteklammern, zieht mit Hilfe der Schrauben die Position der Klammern fest, sobald man auf dem Mainboard den richtigen Abstand für die Push Pins gefunden hat. Mit Hilfe dieses Systems ist der Zalman kompatibel zu allen Mainboards, egal wie gross der Abstand zwischen den Befestigungslöchern ist.
Das ganze gestaltet sich etwas fummelig, da man den Abstand der Klammern nur verändern kann, wenn man den Kühlblock in der Hand hat. Also muss man immer etwas schätzen, schieben, aufsetzen und schauen ob es passt. Dennoch findet man die richtige Position relativ schnell, dann muss man nur noch die Push Pins durch die Klammern in das Mainboard drücken, und die Installation ist abgeschlossen. Die Pins selber rutschen problemlos ins Board und sitzen Bombenfest.
Im Betrieb – Kühlleistung
Etwas skeptisch war ich vorher schon – kann ein passiver Kühlblock die gleiche Leistung bringen wie eine aktive Belüftung? Die Antwort war nach sehr kurzer Zeit mehr als deutlich: Ja, und sogar mehr als das! Everest zeigt mir statt der gewöhnlichen Temperatur von 35° nun knapp unter 30° an. Und das ganze komplett ohne Geräuschentwicklung.
Fazit
Was bleibt ist fast ausschliesslich positiv: Die Kühlleistung ist besser als von einem aktiven, dabei komplett Lautlos und ohne Verschleiss. Wenn man ganz genau ist, kann man noch auflisten, dass man jetzt auch noch etwas Strom spart, denn ein aktiver Lüfter verbraucht auch ein paar Watt. Die Verarbeitung der Teile ist perfekt und beim Einbau gib es keine Probleme. Einziger Nachteil: Man sollte sich vorher schlau machen, ob der Kühler aufs heimische Mainboard passt, denn da kann es zu Problemen kommen.
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