Das Gewürz welches wir in der Küche benutzen, ist die geschälte Rinde des Zimtbaumes. Es gibt etwas 280 verschiedene Arten von Zimtbäumen, jedoch werden zur Herstellung des Gewürzes nur ca. 3-6 zur Zimtgewinnung genutzt werden können. Als aromatischster und damit bester Zimt zählt der aus Sri Lanka stammende Zimt der immer noch nach dem ehemaligen Namen „Ceylon-Zimt“ benannt ist. Oft kommt es bei billigeren „Produkten“ auch dazu, dass Zimt aus China mit dem aus Ceylon vermischt wird. __________________________________________________ __________________________
INHALTSSTOFFE:
Eugenol, Gerbstoffe, Stärke, Zimtaldehyd, und Zucker __________________________________________________ __________________________
GERUCH/ GESCHMACK
Das ist schon schwer zu beschreiben, ich glaube jeder denkt direkt erst einmal an Weihnachten. Zimt ist stark aromatisch, süß, lieblich, mit einer angenehmen Schärfe.
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ANBAU UND GEWINNUNG
Der aus Sri Lanka stammende Zimtbaum wird immer wieder beschnitten und so auf einer Größe von 1,50 -2,50 gehalten. Dann werden die Äste geschält und die Rinde wird dann von Borke und Mittelrinde befreit. Nach diesem Vorgang rollt sich die Rinde von selbst, von den Seiten her zusammen. Nun werden bis zu 10 solcher zusammengerollten Rinden ineinander geschoben und solange getrocknet bis die Rinde die typische Zimtfarbe hat. Jetzt werden die Rollen nach Qualität sortiert, je dünner die Rinde desto besser ist die Qualität.
Nach dem die Äste „geerntet“ wurden, werden die Bäume wieder bis auf die Wurzel zurück geschnitten, so dass aus dem Wurzelstock wieder neue, zarte Sprösslinge austreiben.
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HEILKUNDE:
Zi mt hat eine krampflösende, antibakterielle, beruhigend, ausgleichende und stimmungsaufhellende Wirkung. So ist Zimt oft Bestandteil bei Mixturen zur Behandlung von Fieber, Gischt, Übersäuerung des Magens, zur Wunddesinfektion, Durchfall, Depression und Appetitlosigkeit.
Durch Zufall wurde vor kurzem festgestellt, dass Zimt erheblich den Blutzucker senken kann. Wissenschaftler in der ganzen Welt gehen zurzeit diesem Phänomen nach und erhoffen sich, einen neuen sehr wirksamen Ansatz zur Behandlung von Diabetes. __________________________________________________ __________________________
VOLKSHEILKUNDE:
Zimt ist ein sehr altes Gewürz und Heilmittel. So verwendeten schon die Ägypter Zimt z.B. bei der Einbalsamierung ihrer Leichen. Auch in alten chinesischen Schriften (ca. 4000 v. Chr.) wird der Gebrauch von Zimt schon erwähnt.
Hildegard von Bingen schreibt über Zimt: „Der Baum hat starke Kräfte. Wer ihn oft isst, dem mindert Zimt die Fehlsäfte und führt Heilsäfte herbei. Wenn daher ein Mensch von gichtiger Lähmung erschöpft wird, und wer über ständig wiederkehrendes Fieber klagt, der nehme ein Stahlgefäß und gieße guten Wein darein, und in diesen lege er die Blätter und das Holz des Zimtbaumes, solange sie noch den Saft in sich haben, und lasse das am Feuer wallen. Er soll es warm und oft trinken, und er wird geheilt werden."
Auch wurde Zimt früher als Heilmittel bei Depressionen und bei Erkrankungen der Nebenhöhlen eingesetzt.
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GEWÜR Z:
Ich benutze Zimt vor allem in der Weihnachtzeit. Es gehört bei mir zu den Zutaten vieler Plätzchen, Weihnachtsstollen und Lebkuchen. Ansonsten verwende ich Zimt als Zugabe bei verschieden Milchgerichten wie z.B. Reis und Griesbrei und bei der Herstellung von Pflaumen- und Apfelmus.
Für mich gibt es für Zimt keine Alternative, ich kenne kein Gewürz, was ein ähnliches Aroma hat wie Zimt. Es ist einiges der wenigen Gewürze, welches allein vom Duft und Aroma
her unverkennbar ist.
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RUND UM DEN ZIMT:
Zimt war früher sehr begehrt und es ranken sich die abenteuerlichsten Geschichte um das Gewürz. So glaubte z.B. Aristoteles, dass Zimt von Zimtvögeln produziert und damit ihre Nester bestäuben. Also musste man ein solches Nest finden und es dann mit Pfeil und Bogen vom Baume schießen, so dass man nur auf diese Weise an das köstliche Aroma kommen konnte.
Andere wieder glaubten, dass Zimt aus den Tiefen des Ozeans komme, und es nur unter dem Einsatz des eigenen Lebens zu gewinnen sei.
Heute kann man wohl sagen, dass diese Geschichten sich wahrscheinlich persische Kaufleute ausdachten, um so einen recht hohen Gewinn beim Verkauf des Gewürzes zu erzielen.
Zimt war im persischen Raum ein Gewürz was einfach zu den Märchen von 1001 Nacht dazugehörte. Der betörende Duft und das Salben mit Zimt und Honig gehörten zu den Aphrodisiaka, welche die Lust beim Manne wecken und die Erektion fördern sollte.
Und für alle die ab und zu gerne eine Cola trinken, auch in diesem Getränk ist Zimt enthalten – warum auch immer *g
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FAZIT:
Zimt lässt sich eben auf Grund seines Aromas durch kein anderes Gewürz ersetzen. Meines Wissens ist es auch bisher nicht gelungen Zimt synthetisch herzustellen. Grade zur Weihnachtszeit gehört dieses Aroma einfach für mich dazu. Und was die Heilkraft und die sonstige Wirkungen des Zimts betrifft, so würde ich sagen einfach ausprobieren.
Und für die Diabetiker – fragt bei eueren Ärzten nach, die Forschungsergebnisse sind viel versprechend.
giselamaria, 09.10.2008
sehr guter Bericht :-
LG Gisela
ja klar kenne ich die Wirkungen von Zimt.
Ich gehöre auch zu Diabetiker II, aber nicht sehr stark, spritze kein Insulin, habe meine Ernährung umgestellt und Zimt ist bei allen Kuchen usw. dabei :- u.a. natürlich
sindimindi, 28.10.2007
Zimt soll bei Diabetes helfen, hab ich auch schon gelesen...
tk7722, 30.09.2008
Ein sehr schöner Bericht, liebe Grüße
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Zimt steht bei mir fast täglich auf dem Speiseplan
ein Testbericht von jeannin.da2002-06-11 18:08:41vom 11.06.2002Empfehlung: ja
Zimt ist für viele Speisen verwendbar.Ob man ihn zum verfeinern eines Früchtekompottes oder auf Milchreis oder für leckere Kekse verwendet. Zimt ist immer köstlich. Ich nehme täglich Zimt auf einem Hot Otmeal(Haferflockenbrei mit Rosinen) zum Frühstück zum mir.
Oder tauche eine ganze Zimtstange in meinen Früchtetee, was auch sehr köstlich schmeckt.
Oder wer kann schon auf Kaiserschmarren mit Zimt und Zucker verzichten.
Zimt ist auch für Diäthaltende erlaubt.
Zimt gibts als Pulver oder als Stangen.
Die Stangen kann man gut für Kompotte verwenden.
Rezept für ein kleines Mitbringsel:
Tauche Zimtstangen bis zur Hälfte in geschmolzene heisse Schokolade. Dann packe sie wie ein Bonbon in durchsichtiges Geschenkpapier ein. Die Zimtbonbon kann man gut in einer schönen Teetasse verschenken.