ein Testbericht von Grittilein2003-12-02 21:34:18vom 02.12.2003Empfehlung: ja
Vorteile: tolle Story mit viel Komik versehen, überraschendes Ende...Nachteile/Kritik: -
Kürzlich habe ich mir eine Preview eines neuen Kinofilms angesehen. Die Rede ist hier von dem Film "Adam & Eva", der in Deutschland ab dem 26. Juni in den Kinos zu sehen ist. In diesem Film geht es um eine wunderschöne LiebesKomödie, die nach wenigen Minuten ihr Happy End hat. Aber dieser Film geht natürlich noch weiter und zeigt, was aus einer Liebe auch nach vielen Jahren werden kann und wie man sich auch ohne Probleme trennen kann, ohne dass es zu einem Krieg zwischen den beiden ehemals liebenden kommt.
Der Film
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Der Film "Adam & Eva" beginnt mit einem Feuerwehreinsatz und ein Haus steht in Flammen. Der Feuerwehrmann Adam erkennt aber im brennenden Haus, dass sich noch eine junge Frau darin befindet. Trotz der Warnungen seiner Kollegen, dass das Haus in jedem Moment explodieren kann, tritt er trotzdem noch in das Haus hinein und versucht die Frau noch zu retten. Nach fünf Minuten ist Adam immer noch in dem Haus und die Kollegen geben ihn schon fast auf, als er plötzlich doch noch mit der jungen Frau aus dem brennenden Haus herauskommt. Adam hat Eva somit das Leben gerettet und beide küssen sich innig. Es kommt der Abspann und so sieht eigentlich jeder Liebes-Film aus.
Aber der Film geht natürlich weiter und macht einen Sprung um vier Jahre. Was ist aus dieser Liebe nun geworden? Beide sind inzwischen verheiratet und vieles ist normal geworden. Das Frühstück verläuft immer nach demselben Schema und es gibt eigentlich kaum grosse Überraschungen mehr im Leben von Adam & Eva. Interessant fand ich zudem, dass man bestimmte Situationen aus mehreren Blickwinkeln betrachten kann und der Zuschauer erkennt hier auch, was die betreffende Person gerade denkt. Gerade diese Situationskomik macht den Film so interessant.
Kinder gibt es bei Adam & Eva auch nach vier Jahren immer noch nicht, weil Adam dafür noch nicht reif ist. Aber Eva würde gerne Kinder haben, denn Freunde haben schon Kinder und sie interessiert sich immer mehr für Kinder, nur Adam merkt davon nichts.
Aber die Beziehung von Adam & Eva verläuft nach vier Jahren auch in schiefe Bahnen, denn Adam interessiert sich plötzlich für ein junges Kindermädchen seines Bruders. Aus dem Interesse wird schnell eine Beziehung, aber Eva merkt es erst sehr spät, als Adam & Eva bei ihren Eltern zu Besuch ist und ein Babyfon alles aufdeckt. Fortan ist die Ehe von Adam & Eva so gut wie gescheitert und Eva schmeisst ihren Adam aus der gemeinsamen Wohnung. Aus Trotz beginnt auch Eva jetzt ein Verhältnis und zwar mit ihrer Jugendliebe Olli. Beide sind glücklich miteinander und wollen heiraten, aber zwischen Adam & Eva knistert es immer noch. Wie werden sich beide wohl entscheiden?
Die Idee
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Die Idee des Films, mit dem Happy End einfach zu beginnen und die Beziehung zwischen zwei Liebenden nach einigen Jahren zu zeigen, finde ich sehr interessant, denn so einen Liebesfilm gab es bislang ja noch nicht. Teilweise werden die Vorkommnisse so komisch dargestellt, dass der Film auch als Liebeskomödie bezeichnet werden kann. Der Film ist immer für eine Überraschung
gut und das Filmende sorgt wieder für eine komplette Kehrtwende, mit der der Zuschauer nun überhaupt nicht rechnen konnte.
Von den Schauspielern ist dieser Film wirklich hervorragend besetzt und mir hat dieser Film wirklich sehr gut gefallen. Man kann hier durchaus auch etwas für die eigene Beziehung bzw. Ehe dazulernen und vielleicht einsehen, dass mit dem Ende einer ehe noch längst die Liebe nicht vorbei ist.
Die Schauspieler
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In den Hauptrollen sind u.a. zu sehen:
- Marie Bäumer als Eva
- Simon Schwarz als Adam
- Pierre Besson als Olli
- Anna Bertheau als attraktives Kindermädchen
- Hans-Peter-Korff als Vater von Eva.
Alle Schauspieler spielen einfach hervorragend und allen nehme ich ihre Rollen wirklich ab. Teilweise wäre ich sogar gerne einmal beim Dreh dabei gewesen, denn ich hätte doch zu gerne gewusst, ob die einzelnen Szenen so leicht zu drehen waren, wie sie am Ende aussahen. Der Dreh muss fast schon urkomisch gewesen sein, denn in diesem Film gibt es immer wieder etwas lustiges zu sehen und vor allem das Filmende sorgt noch einmal dafür, dass der Zuschauer überrascht wird. Was aus Adam & Eve letztendlich wird, verrate ich hier natürlich noch nicht, denn den Film soll sich natürlich jeder selbst anschauen.
Der Film dauert insgesamt etwa 96 Minuten und mit Werbung dürfte man auf etwa zwei Stunden Kino-Erlebnis kommen.
Wo habe ich den Film gesehen?
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Den Film "Adam & Eva" habe ich im UFA-Palast in Hamburg gesehen. Dieses Kino befindet sich recht zentral am Gänsemarkt und jeder, der schon einmal in Hamburg gewesen ist, kennt diese Gegend bestimmt gut, denn am Gänsemarkt befinden sich eine ganze Reihe von renommierten Einkaufshäusern.
Zu erreichen ist der UFA-Palast am besten mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Vom Bahnhof Dammtor ist das Kino etwa in 15 Minuten zu Fuß gut zu erreichen. Man kann aber auch mit einem Bus noch direkt vor die Tür des UFA-Palastes gebracht werden. Mit dem Auto kann man den UFA-Palast auch recht gut erreichen und im Parkhaus des Hanse-Viertels kann man für 3 Stunden mit 3 Euro auch noch recht günstig parken. Dieses Parkhaus liegt in unmittelbarer Nähe des UFA-Palastes. Andere Parkplätze sind am Gänsemarkt kaum zu bekommen. Man braucht hier schon eine ganze Menge Glück, wenn man einen Parkplatz finden möchte.
Etwas störend empfand ich im UFA-Palast, dass nach der Werbung erst einmal eine 15-minütige Pause entstand und dies habe ich überhaupt nicht verstanden. Auch den obligatorischen Eisverkauf habe ich hier vermisst. Aber vom Ton und Bild bin ich mit der Kino-Aufführung im UFA-Palast eigentlich recht zufrieden.
Meine Meinung
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Die Idee einmal mit dem Happy-End zu beginnen finde ich recht gut gelungen, denn somit musste sich jeder den Abspann des Filmes genau ansehen. Der Film ging danach natürlich weiter.
Die Beziehung zwischen Adam & Eva einmal über mehrere Jahre darzustellen, finde ich auch recht gut gelungen und zeigt, dass viele Situationen in der Ehe nach einigen Jahren zum Standard werden und dass jeder für die Ehe auch etwas tun muss. Sonst geht es vielen so wie Adam & Eva, die nach etwas Neuem suchen und dies meist bei anderen Leuten finden. Dies ist schon fast das Todesurteil für die Ehe und soweit darf es einfach nie kommen.
Die Geschichte von Adam & Eva wird dabei so natürlich und teilweise auch urkomisch erzählt, dass es einfach Spaß macht, sich diesen Film anzusehen. Er ist eigentlich nie langweilig und immer wieder gibt es überraschende Wendungen. Einige Sequenzen sollte man dabei nicht ganz so ernst nehmen, denn der Film will ja auch aufzeigen, was in so einer Beziehung auch komisches passiert. Am besten hat mir dabei noch die Szene mit dem Vater von Eva und dem Weihnachtsmann gefallen. Wer den Film auch gesehen hat, wird wissen, wovon ich spreche.
Alles in allem ist Adam & Eva ein recht lustiger Film, der durch die vielen lustigen Szenen besticht, obwohl es teilweise ja ein ernstes Thema ist. Der Regisseur Paul Harather hat hier einen ausgezeichneten Film hingelegt, der mir ausgesprochen gut gefallen hat. Wer die Gelegenheit hat, sich diesen Film anzusehen, sollte sie auf jeden Fall nutzen, denn demnächst gibt es ja den Kinosommer, wo man für 3 Euro ins Kino gehen kann.
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Eine etwas andere Liebeskomödie zeigt der deutsche Film "Adam & Eva". Zwar steht auch hier die Liebe im Vordergrund, aber hier wird die Geschichte nach dem Happy End erzählt. Dies ist mal eine andere Denkweise und zeigt, dass es einer Beziehung eben nicht immer positive Empfindungen gibt und dass die Liebe auch einmal nachlassen kann.
Der Film
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Adam ist in einer Feuerwehr tätig und zusammen mit der Feuerwehr wird er zu einem brennenden Haus gerufen. Fast kommt die Feuerwehr zu spät, aber im Gegensatz zu seinen Kollegen geht Adam noch einmal ins brennende Haus. Hier findet er doch noch eine junge Frau und bewahrt sie vor dem drohenden Tod. Sein "Opfer" ist Eva und seit dieser Rettung sind Adam & Eva ein Paar. Als nächstes folgt der Abspann und die Kinogänger können guten Mutes nach Hause gehen. Aber nicht in diesem Film, denn er geht auch nach dem Happy End weiter.
Es erfolgt ein Schnitt und wir befinden uns vier Jahre später. Inzwischen sind Adam & Eva verheiratet, aber leider haben sie noch keine Kinder. Alles ist normal in ihrer Ehe geworden und es gibt kaum noch Überraschungen. Die Liebe brennt nicht mehr so, als sie sich kennengelernt hatten. Bei der Geburtstagsfeier seines Bruders lernt Adam ein Kindermädchen kennen, mit dem er eine Beziehung beginnt. Lange Zeit kann er dies vor Eva geheim halten und es wird erst aufgedeckt als Adam und Eva zu Besuch bei Evas Eltern sind. Hier wird das Geheimnis von Adam über ein Babyphon aufgedeckt, als er nichtsahnend mit seiner geliebten Telefonsex macht. Seit diesem Tage trennt sich Eva von ihrem Mann, Sie lernt einen neuen Mann kennen und haben auch gemeinsame Kinder.
Wie der Film ausgeht, möchte ich noch nicht verraten, aber Adam und Eva sehen sich noch immer recht regelmäßig, da sie ja immer noch die gemeinsamen Freunde haben.
Die Idee
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Die Filmidee mal mit dem Happy End zu beginnen finde ich eigentlich recht gut gelungen, auch wenn natürlich auch teilweise viel Leerlauf im Film zu sehen ist. Aber die Handlung wird sehr gut erzählt und vor allem gibt es auch sehr viel in diesem Film zu lachen. Wer also mal wieder eine wirklich gut gemachte deutsche Komödie im Kino sehen möchte, sollte sich diesen Film nicht entgehen lassen.
Allein die Sache mit dem Abspann, der ja schon nach 5 Minuten erfolgt, ist eine wirklich gute Idee und man kann sich hier mal den Abspann genauer anschauen, denn darauf achtet man normalerweise ja nicht so genau.
Meine Meinung
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Ich finde den Film so richtig klasse, denn es gibt hier wirklich viel zu lachen, auch wenn hier teilweise auch etwas überspitzt dargestellt wird. Marie Bäumer in der Rolle der Eva hat mir da besonders gefallen und irgendwie tat sie mir leid, als sie von ihrem Ehemann dauernd betrogen wurde. Aber ich hatte mir schon überlegt, ob mir das als Ehefrau auch nicht aufgefallen wäre. Es gab nun ja auch keine Anzeichen für das Ehevergehen des Adam.
Alles in allem hat mir der Film aber gut gefallen und ich würde ihn mir auch ein zweites Mal
anschauen. Allerdings ist dann auch der ganze Filmspaß weg, denn am Ende des Films gibt es eben noch eine große Überraschung, mit der niemand rechnen konnte. Hier kommt es noch einmal zu einer überraschenden Wendung.
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