Wie dreht man einen Film über Hakenkreuze, Rassismus, Gewalt, Vorurteile, Einsicht und Toleranz, ohne dabei in einem Sumpf von Klischees zu ersaufen? Die Antwort gibt der Brite Tony Kaye in seiner Gewaltstudie über den Sinneswandel seines Protagonisten Derek...
STORY:
Der Zuschauer sieht in schwarz-weißen Bildern, wie drei Schwarze ein Auto knacken. Daniel Vinyard (Edward Furlong) sieht das ganze, sagt seinem älteren Bruder Derek (Edward Norton) bescheid, der gerade wilden Sex mit seiner Freundin hat. Derek zögert keine Sekunde, schnappt sich seine Kanone, stapft in Shorts und Springerstiefeln die Treppe runter, erschießt den ersten, schießt den zweiten an, feuert das restliche Magazin auf das davonfahrende Auto. Dann dreht er sich wieder herum, geht zu dem verletzten Schwarzen und holt mit der Pistole zum Schlag aus...dann blendet der Film langsam aus.
Was folgt, ist ein gewagter Film zu einem kontroversen Thema. Nachdem der kleine Bruder Daniel in der Schule einen Aufsatz mit Titel „Mein Kampf“ abgibt, bekommt er von dem schwarzen Schuldirektor Sweeney (Avery Brooks) folgende Hausaufgabe aufgbrummt: Er soll einen Aufsatz über seinen Bruder schreiben (der gerade heute aus dem Gefängnis herausgekommen ist), d.h. darüber wie der so geworden ist, wie er ist. Daniel klemmt sich hinter den Schreibtisch un beginnt, sich zu erinnern. Im folgenden sieht man dann in Rückblenden, wie Derek Vinyard zum Helden des Viertels von Venice Beach aufsteigt, Nazi-Gangs mobilisiert, die ausländische Ladenbesitzer terrorisieren und pathetische Reden über Ausländerproblematik hält. Dann besiegt er noch die Schwarzengang des Viertels fast im Alleingang auf dem Basketballplatz – kein Nazipropagandafilm könnte glorifizierender sein! Außerdem vergrault er den jüdischen Freund seiner Mutter (Dannys Lehrer, gespielt von Elliot Gould) auf übelste Weise („Matzefresser, Izich!“) und geht auf seine Schwester los. Darauf hin wirft ihn seine Mutter (Beverly D’Angelo) raus. In der gleichen Nacht sieht der Zuschauer dann zum zweiten Mal die drei Schwarzen, die in das Auto einbrechen (die, die Derek auf dem Basketballcourt abgefiedelt hat) und diesmal sieht man auch, was Derek mit dem verletzten Schwarzen macht (nichts für schwache Nerven!).
Hier unterbricht Daniel seine Rückschau fürs ersten und macht sich auf den Weg zu einer Party, auf der Springerstiefel und kahlrasierte Schädel zur Grundausstattung gehören. Dort unterhält sich auch Cameron (Stacey Keach) mit ihm in einem Hinterzimmer; Cameron ist so etwas wie der Boss aller Nazi-Gangs in der Umgebung. Plötzlich platzt Derek rein, schickt Daniel raus, hat einen heftigen Streit mit Cameron und schlägt ihm schließlich in die Fresse. Als Dereks ehemaliger Kumpel Seth (Ethan Suplee) das mitbekommt, will er Derek abknallen; gerade so können er und Daniel abhauen. Aber damit ist es nicht getan, Daniel ist stocksauer auf seinen großen Bruder, er will wissen, was mit ihm passiert ist, warum er nicht will, das Daniel bei den Nazigangs mitmischt, in denen er selber doch so aktiv war...
Also setzt Derek sich hin und erzählt seinem kleinen Bruder von den drei Jahren im Knast. Und da war alles nicht so, wie er es gewohnt war; Derek hielt alle Schwarzen für zum Kotzen, aber der, der mit ihm in der Wäscherei arbeitet, ist eigentlich ganz
nett; in der Dusche wird Derek vergewaltigt, aber nicht von Niggern, Jidden, Spaghettis oder Latinos, sondern von seinen ach so tollen Nazifreunden. Die einzige Unterstützung, die Derek von draußen erfährt, kommt von seinem Lehrer Sweeney, der ihm entgültig die Augen öffnet; er legt ein Wort für Derek bei einer Anhörung ein und versorgt ihm mit Literatur, damit er die Zeit drinnen besser übersteht.
Wieder daheim, hatte Daniel genug Zeit, das ganze auf sich wirken zu lassen. Er schreibt seinen Aufsatz fertig, und als Derek aus der Dusche kommt hängen sie die ganzen Nazi-Poster und Hakenkreuz-Flaggen von der Wand, die bis dahin das Zimmer füllten (beste Szene im ganzen Film!!!). Damit scheint jetzt endlich alles in Ordnung zu sein, aber der Zuschauer wird noch eine böse Überraschung erleben...
HINTERGRUND:
Der britische Regisseur Tony Kaye hatte bis dahin Werbefilme gedreht und mit diesem Werk seinen ersten und letzten Hollywoodfilm. Hinter den Kulissen gab es bösen Zoff mit der Produktionsfirma und Edward Norton. Zuerst wollte Kaye einen anderen Hauptdarsteller, weil ihm Norton irgendwie zu weich war; der wollte die Rolle um einiges differenzierter darstellen, als Kaye das vorgesehen hatte. Außerdem übernahm Norton in der Schlussphase das Kommando beim Schnitt – schließlich kam die von Norton geschnittene Version bei Testvorführungen um einiges besser an als die des Regisseurs. Kaye wollte daraufhin seinen Namen von dem Film zurückziehen, was die Director’s Guild aber nicht erlaubte. Kaye behauptete, seine Version würde bis zu 200 Mio. Dollar einspielen, die von Norton höchstens 30.
Ergebnis des ganzen Hickhacks: Der Film wurde zum erbärmlichen Flop, obwohl Norton auf die Hälfte seiner üblichen Gage verzichtete, und der Film große Diskussionen unter den Kritikern entfachte; einigen war der Glatzenträger Derek zu intelligent und sympathisch dargestellt, andere wiederum lobten die Leistungen der beiden Hauptdarsteller Norton und Furlong. Norton war’s egal, er erhielt eine Oscar-Nominierung als bester Hauptdarsteller für die Rolle, für die er sich 30 Pfund Muskeln antrainierte und seinen Oberkörper mit Nazitatoos übersähte. An der Kasse floppte das Werk gnadenlos, lächerliche sieben Mio. Dollar spielte der Streifen letztendlich ein und Kaye nannte sich selbst den „Arsch von Hollywood“. In Hollywood wird er sich wohl nie wieder auf einen Regiestuhl setzen.
Norton indes machte unbeirrt weiter und kann auf eine ordentliche Filmkarriere zurückblicken: Danach drehte er „Fight Club“ von David Fincher, einen tollen Abgesang auf die heutige (Konsum-) Gesellschaft – schon jetzt ein Klassiker und Kultfilm. Danach drehte Norton sein Regiedebüt „Keeping the Faith“ mit Ben Stiller, und ist gerade mit DeNiro und Brando in „The Score“ von Frank Oz zu sehen. Sein Werdegang schien wohl auch Salma Hayek zu beeindrucken, mit der Norton momentan zusammen ist.
Die übrigen Darsteller sind eher weniger bekannt; Fairuza Balk (im Film Dereks Freundin) spielte davor in „Der Hexenclub“, einem ziemlich durchschnittlichen Fantasy-Schwachsinn mit Neve Campbell. Beverly D’Angelo kenne ich nur aus „Hairspray“ von Milos Forman und als Lebenspartnerin von Al Pacino. Edward Furlong hatte seinen größten Auftritt in „Terminator2“. Avery Brooks spielte in den 80ern neben Robert Urich in der TV-Serie „Spenser“ und war der Boss von Auftragskiller Mark Wahlberg in „The Big Hit“. Elliot Gould habe ich bisher nur in „Unternehmen Capricorn“ gesehen, einem Film über die erste (gefakte)Marslandung.
Bemerkung am Rande: In den USA ist der Film aufgrund unzähliger „Fucks“ erst ab 18 freigegeben.
FAZIT:
Ein großartiger Film über ein schwieriges Thema, der leider viel zu wenig Leute in den USA gesehen haben. Für Zartbesaitete ist er nicht unbedingt zu empfehlen, da er einige krasse Gewaltdarstellungen enthält, die aber nie überzogen oder blutrünstig wirken. Alle Darsteller sind sehr gut, allen voran die zwei Edwards. Unter der Kategorie „muss man gesehen haben“ einzuordnen!
...
Danny ist 16 Jahre alt und ein großer Hitlerfan. Seine Schulaufgabe muss er über seinen Bruder Dereck schreiben, der am selben Tag aus dem Gefängnis entlassen wird. Vor drei Jahren hatte der Skinhead Derek drei Schwarze getötet die sein Auto stehlen wollten, was ihm zu einer Ikone der White-Power-Bewegung hat aufsteigen lassen. Jedoch weiß noch keiner das Dereck im Gefängnis der ganzen Gewalt, dem Hass und dem Rassismus abgeschworen hat. Jetzt wo er wieder aus dem Gefängis ist hat für ihn ein verzweifelter Kampf um die Seele und das Leben seines kleinen Bruders begonnen. Allerdings gibt es in diesem Film kein Happy-End, denn Danny wird am Ende auf der Schultoilette von einem Schwarzen erschossen.
Er ist sehr Spannungsvoll gemacht. Auch Action kommt meiner Meinung in dem Film nicht zu kurz. Für jeden der sich für Geschichten und Filme über Nazis interessiert ist dieser Film ein muss, da er eine wirklich gute Geschichte erzählt. Als ich den Film das erste mal im TV gesehen habe, war mein erster Gedanke den musst du dir einfach kaufen. Ich habe mir den Film mindestens schon 20-mal angesehen und finde es jedesmal wieder interessant, da man echt noch eine Menge von dem Film lernen kann, vorallem von Derek. Jedoch sollte man auch bedenken das es Nazis überall gibt und man gegen sie vorgehen sollte und sich nicht unterkriegen lassen sollte...
ein Testbericht von Mickei2005-03-27 11:32:37vom 27.03.2005Empfehlung: ja
Vorteile: + gute Schauspieler...Nachteile/Kritik: -
Hallo,
Dieser Film ist, wie ich finde, einer der besten "Anti-NS" Filme die ich kenne.
Die Story ist gut erzählt und die Schauspieler spielen Ihre Rolle sehr fein.
Die Geschichte ist leider aktuell, auch wenn der Film etwas älter ist und vielleicht stimmt dieser Film so manchen Menschen zu einem Besseren um.
Verpackung/Preis:
Die VHS kommt in der gewöhnlichen Plastikbox.
Auf dem Cover sieht man die 2 Hauptcharaktere in rot deren Köpfe.
Die VHS bekommt man in manchen Läden schon um 9,99€.
Über den Film:
Der Film ist von 1998 und ist ein Anti-Nationalsozialistischer Film, der gut die Dramatik
bringt. Dieses Thema ist heutzutage noch aktuell und vieles im Film spiegelt sich heutzutage wieder. Der Film dauert 114 Minuten in denen es kaum langweilig wird. Es wechselt oft zwischen Gegnwart und Erzählungen von früher.
Die Erzählungen im Film sind dann in schwarz/weiss gehalten, was an gute Atmosphäre bringt.
Schauspieler:
2 bekannte Schauspieler spielen hier mit.
Zu einem ist das "Edwart Norton", bekannt aus Filmen wie "Zwielicht" und "Alle sagen: I Love You".
Der zweite Schauspieler ist "Edwarward" Furlong", bekannt aus "Terminator 2" und "Friedhof der Kuscheltiere 2".
Die Geschichte:
Danny, der Bruder von Dereck, muss einen Aufsatz für die Schule über seine Vergangenheit schreiben. Dereck wird zu dieser zeit bald aus dem Gefängnis entlassen, er hat 3 schwarze getötet. Dereck war ein Rassist und ein "Gott" in der Nazi Szene, doch das Gefängnis hat ihn umgestimmt. Während er im Gefängnis saß kam sein Bruder auch in diese Szene, nun versucht Derek seinen Bruder und sich aus der Szene zu befreien.
Fazit/Meinung:
Der Film ist wirklich sehr gut! Derek der zuerst Hass auf Ausländer hatte, weil es in seinem viertel viele Arbeitlose gab, das sind leider Geschichten die Heute
noch aktuell sind. Das Ende ist dramatisch pur und hat mich etwas überrascht, aber am besten seht euch den Film selbst an. Spannend, Dramatisch, gut!
ein Testbericht von Susi172005-03-06 14:50:54vom 06.03.2005Empfehlung: ja
Schlimm, da ich auch in solchen Verhältnissen aufgewachsen bin. In Sachsen gibt es leider sehr viele Rechte :/
Ein geiler film der mich wirklich bewegt hat
Handlung:
Ein junger Mann baut, von der Gesellschaft gefrustet, in seiner Kleinstadt ein Netz von Rechtsradikalen auf, die kriminelle Aktionen gegen Schwarze durchführen. Als er dann einen Schwarzen auf brutalste Weise umbringt, als er versucht sein Auto zu klauen, kommt er für mehrere Jahre in den Bau. Dort verbündet er sich erst mit Nazis, wobei er aber schnell von seinem schwarzen Arbeitskollegen umgekrempelt wird und dann merkt,
wie dumm er eigentlich war. Als er dann wieder rauskommt, wissen seine alten Freunde nichts von seinem plötzlichen Sinneswandel und die damals noch kleine Rechte Bewegung hat riesige Ausmaße angenommen(via Internet und so weiter). Sein Bruder, der nach und nach auch in das Rechte Milieu gerutscht ist, kann das genauso wenig verstehen wie die alten Freunde und wundern sich. Als er dann glasklar die Fakten auf den Tisch packt, hält niemand mehr zu ihm, außer sein kleiner Bruder...wie es am Ende ausgeht wird’ ich euch noch nicht erzählen, es kommt noch was spannendes :o)
Der Film hat mich absolut überzeugt und mir mehr und mehr klar gemacht wie schwachsinnig Rechtsradikalismus ist. Der ganze Film ist so krass, er ist einfach nur gut gemacht. Auch die Schauspieler bringen ihre Rollen absolut realistisch rüber.
Schaut ihn euch an...allerdings ist er erst ab 16, da doch einige Szenen etwas brutaler sind...also nichts für Zart besaitete.
...
Dolciume, 06.03.2005
Ich habe ihn vor 1-2 Moanten im Fernsehen gesehen udn muss dir zustimmen der Film ist echt sehr gut alles sehr realistisch und er hat mich auch sehr beruumlhrt.
Bart, 06.03.2005
jaja in Sachsen ist es nicht gerade schoumln aufzuwachsen! aber nunja auf jeden Fall toller Film
bmwumska, 21.04.2006
würde mich über gegenlesungen sehr freuen
ein Testbericht von janet192005-01-04 16:25:31vom 04.01.2005Empfehlung: ja
Vorteile: siehe Bericht...Nachteile/Kritik: nix
Als ich diesen Film zum ersten mal sah, wollte ich gleich einen Bericht über ihn schreiben. Da ich jedoch grade mal zwei Wochen bei Yopi geschrieben habe, dachte ich mir, dass dieser Film noch zu groß für mich wäre.
Nun habe ich schon einige Berichte verfasst und bin auch relativ gut gelesen worden. Daher habe ich mich nun an diesen sehr anspruchsvollen Film gesetzt und versucht ihn zu deuten und richtig zu verstehen.
Klar ist die Moral dieses Filmes klar definiert, nähmlich das Hass einen in keiner Situation weiter bringen kann. Selbst
wenn Hass für kurze Zeit uber Trauer Schmerz und Verzweiflung hinweg helfen kann, holt er einen immer wieder ein und man steht wieder da wo man am Anfang war.
Ich weiß nicht ob das die richtige Interpretation des Filmes ist, dennoch bin ich mir sicher, dass wirklich jeder nach diesem Film eine Weile nachdenken wird und wenn man ihn sich wirklich zu Gemüte führt wird man versuchen seine eigene Einstellung zu ändern.
Ich glaube ich habe euch nun genug gelangweilt und daher gehe ich mal zum eigendlichen Bericht über.
Die Story
Der Film beginnt eigendlich an einem Strand, doch die Handlung beginnt erst in einer Higschool. Danny, ein ca. 17 Junge mit auffallend kurzen Haaren sitzt vorm Lehrerzimmer. Sein Geschichtslehrer spricht grade mit dem Rektor über Danny´s unglaublichen Aufsatz. Nicht weil dieser so gut ist, sondern weil er ihn über das Manifest des Hasses "Mein Kampf" von Adolf Hitler geschrieben hat.
Sein Direktor Sweeny will ihn jedoch nicht aufgeben. Um ihm seine vollkommen nichtsbringende Gesinnung vor Augen zu führen, verdonnert Sweeny ihn dazu ein an einem Projekt namens "American History X" teilzunehmen, bei dem seine erste Aufgabe darin besteht einen neuen Aufsatz zu schreiben.
Dieses mal jedoch nicht über ein Buch seiner Wahl, sondern über seinen Bruder Derek, der an diesem Tage aus dem Gefängnis etlassen wurde.
Zuerst sträubt sich Danny, doch als ihm Sweeny mit dem Rausschmiss droht nimmt er das Angebot seines Rektors an.
Seinen Bruder lernt man zunächst als einen vollkommen abgedrehten Nazi aus überzeugung kennen. Das ist, nach Pedophilie, meiner Ansicht nach eine der schlimmsten Krankheiten die man bekommen kann. Vor drei jahren hat er zwei Schwarze getötet, weil sie seinen Wagen stehlen wollten. Danny hat es gesehen und Derek gesagt, woraufhin dieser sofort zur Waffe griff.
Einen der beiden hat er erschossen und den zweiten brutal hingerichtet. Er bekam 3 Jahre wegen Todschlags.
Danny macht sich seit dem große Vorwürfe, war er es doch, der seinem Bruder von dem Diebstahl erzählte.
Derek wurde jedoch nicht so gebohren. Er wuchs gut behütet mit seinen 2 Geschwistern im Haus seiner Eltern auf. Doch eines Tages wurde dieses Glück auf tragische und brutale Weise zerstört. Sein Vater wird bei dem Versuch in einem Schwarzengettho ein Haus zu löschen von einem schwarzen Drogendealer erschossen.
Das hat ihn natürlich schwer getroffen und sein Leben nahezu zerstört. Von diesem Tage schührt er Hass gegen jeden lebenden Schwarzen. Unterstützt wir er bei diesem Kampf von Cameron, einem Nazi, der Derek schult und ihn zu seinem Werkzeug macht. Mit Dereks Hilfe galang es ihm etliche Jugendliche zu seinen Anhängern zu machen und jetzt wo er ja wieder frei ist, soll es so weitergehen.
Doch Derek hat sich im Gefängnis sehr verändert. Er hat verstanden, dass all seine Taten und Worte vollkommen sinnlos waren und er will mit diesem Kapitel abschließen.
Nun versucht er seinen Bruder zu bekehren und mit seinen beiden Schwestern (Seine kleine Schwester wurde zwischen dem Tod seines Vaters und seiner Verhaftung gebohren) und seiner schwer kranken Mutter aus der Stadt zu fliehen.
Kann er Danny davon überzeugen, dass sein Weg der falsche war? Wird er es schaffen seine Familie zu retten?
Die Schauspieler
Derek = Edward Norton ( Fight Club )
Denny = Edward Furlong (Terminator 2)
Sweeney = Avery Brooks (Menschen wie Terminator II werden ihn von Star Trek:Deep Space Nine kennen)
Cameron = Stacy Keach (Staatsfeind Nr.1 glaube ich...)
Zu den Schauspielern kann ich nur ein sagen: Aller erste Sahne! Die beiden Edwards sind unübertrefflich genial und spielen ihre Rollen sehr glaubhaft und gekonnt.
Rektor Sweeney ist der wohl wichtigste Charakter im Film, da er die anderen beiden auf den "Rechten" Weg zurückbringt. (mit Rechten meine ich natürlich nicht den Faschistischen Wortsinn)
Cameron spielt in diesem Film den Bösen. Er ist zwar nicht so viel zu sehen wie die beiden anderen Haupcharakter, aber dennoch würde ich von einer sehr guten Leistung sprechen.
Kameraführung
Charles Papert scheint ein Mann vom, Fach zu sein. Die Zeitlupenaufnahmen im Film sind perfekt augenommen und genial in Szene gesetzt.
Durch die ständig auftretenden Rückblicke wäre jeder Zuschauer völlig verwirrt, doch durch die Tatsache, dass jeder Rückblick in schwarz-weiß aufgenommen wurde bleibt der Überblick bewahrt.
Wirklich gelungen!
Das Fazit
Dieser Film hat etwas geschafft, was ich von keinem anderen Film, den ich bisher gesehen habe. Ich habe Stundenlang über diesen Streifen nachgeadacht und ich denke, dass ich für mich etwas aus dem Film mitnehmen konnte.
Wenn ich jetzt noch sage, dass der Schluß nun absolut kein Happy End ist, denke nicht, dass das irgendjemenden abschrecken sollte sich diesen Film anzusehen. Es lohnt sich wirklich.
Der größte Teil meines Fazits steht in dem Vorwort bzw. der Interpretation. Das habe ich einfach aus dem Grund geatan weil, und jetzt mutmaße ich einfach mal, 85% der Leser hier einfach nur schnell durchklicken. Und ich denke dies wird sich auch bei den Kommentaren zeigen, wenn ich dann solche bekomme: "Zu wenig eigene Meinung!" doch da diese ja im Anfang steht weiß ich halt was ich von diesem Leser zu halten habe.
Nunja jetzt mal den Schlusssatz, den ja sogar mancher Schnellklicker lesen wird, der Film ist wirklich jedem zu empfehlen, der sich mit der Thematik Rassenhass und Faschissmus befasst oder dies zu mindest vorgibt.
ein Testbericht von Letizia212004-11-04 09:59:50vom 04.11.2004Empfehlung: ja
American History ´X
Inhalt:
"American History X" wurde im Jahr 1998 als er in den USA in die Kinos kam "übersehen, aber er war wahrscheinlich der beste Film des Jahres.
Der Film handelt von einem jungen Mann Derek Vinyard der am Boden zerstört ist als sein Vater, der Feuerwehrmann ist, bei einem Einsatz in einer afri-amerikanischen Umgebung getötet wird.
Dies war ausschlaggebend, dass Derek ein Neo-Nazi wird, der sich auf Geschäft mit Cameron Alexander einlässt.
Nachdem Derek zwei Afro-Amerikaner erschießt, die versuchen sein Auto zu stehlen, wird er zu einer Haftstrafe verurteilt (die
viel kürzer ist, als sie im Normalfall sein sollte).
Sein jüngerer Bruder Danny Vinyard, der nun alleine mit seiner Mutter und seinen zwei Schwestern in einer herunter gekommenen Bude lebt, nimmt sich dann Derek als sein Vorbild und will wie er sein. Er wird auch ein Neo-Nazi. Als Derek aus dem Gefängnis entlassen wird, zeigt er, dass er gelernt hat, dass es falsch ist Menschen mit einer anderen Hautfarbe zu hassen. Als Danny erfährt, dass sich sein Bruder im Gefängnis geänder hat, will er wissen warum.
Derek erzählt darauf hin alles, in einer Art Rückblende, die im Film in schwarz-weiß zu sehen ist. Man sieht Derek wie er von seinen angeblichen Freunden (Neo-Nazis) betrogen und geschlagen wird. Woraufhin er sich mit einem jungen Afro-Amerikaner anfreundet. Als Derek erfährt, dass sein neuer Freund viel länger in Haft sitzen muss, als er, obwohl er nur einen Fernseher klauen wollte, realisiert er, dass das System dass er so sehr hasst, fairer zu ihm ist als er dachte.
Danny begreift dann, dass sein Lebenswandel falsch war und die ganze Familie beschliest ein neues Leben zu beginnen.
Aber natürlich sind da immer noch Leute die sich revangieren wollen, für das was ihnen früher von Derek angetan wurde. Ob ihnen das gelingt werde ich an dieser Stelle nicht verraten.
"American History X" ist ein sehr mitreißender Film, aber bei dem man nicht alle Details beim erten Ansehen kapieren wird. Erst nach dem man ihn mindestens zwei mal gesehen hat, fallen einem Dinge auf, die man bei ersten Ansehen für unwichtig hielt.
Schauspieler:
Folgende Schauspieler sind in dem Fil zu sehen:
Edward Norton Derek Vinyard
Edward Furlong Danny Vinyard
Beverly D'Angelo Doris Vinyard
Avery Brooks Dr. Bob Sweeney
Jennifer Lien Davina Vinyard
Ethan Suplee Seth Ryan
Stacy Keach Cameron Alexander
Fairuza Balk Stacey
Elliott Gould Murray
Guy Torry Lamont
William Russ Dennis Vinyard
Joseph Cortese Rasmussen (as Joe Cortese)
Jason Bose Smith Little Henry (as Jason Bose-Smith)
Antonio David Lyons Lawrence
Alex Sol Mitch McCormick
und natürlich noch viele mehr, die aber im Film nicht namentlich genannt werden, bzw. eine entscheidende Rolle spielen
Allgemeines
Der Film dauert insgesamt 119 Minuten und wurde in den USA produziert, der Regisseur ist Tony Kaye
Cover:
Das Cover der DVD bzw. auch das Filmplakat ist in schwarz/rot/weißt gehalten und im Vordergrund sieht man Derek Vinyard
Alles in allem , ist es jede Minute wert, die man diesen Film ansieht.
...
Rassenhaß und Neonazis: ein besonderer Ethik-Grundkurs
ein Testbericht von catmother2004-04-26 11:23:07vom 26.04.2004Empfehlung: ja
Vorteile: sehr realistisch, sehr vielschichtig, ein grandioser Norton, sollte Pflichtveranstaltung in Schulen sein...Nachteile/Kritik: ziemlich heftig
Seid ihr bereit, auf einen Seelentrip zu gehen? Aber Vorsicht, das wird keine leichte Kost. Im Gegenteil, der Film geht erschreckend an die Nieren – wenn ihr nicht gerade zu den Vertretern unserer Gesellschaft gehört, die meinen, Deutschland sei nur für Deutsche da.
** Die Story **
Daniel Vinyard (Edward Furlong) ist an sich ein guter Schüler. Aber jetzt hat er zum großen Entsetzen seines Deutschlehrers Murray (Elliott Gould) einen ernst gemeinten Aufsatz über das Buch ”Mein Kampf” abgeliefert. Und er meint es tatsächlich ernst, ist Danny doch Mitglied der rassistischen
Gruppe White Power, deren neonazistische Parolen und Mitglieder das schöne Städtchen Venice Beach beherrschen.
Gegen den Widerstand von Lehrer Murray will Sweeney (Avery Brooks), der schwarze Direktor der Highschool, den Jungen jedoch nicht aufgeben. Er scheißt ihn ordentlich zusammen und verdonnert ihn zu einem Sonderkurs in Geschichte. Er nennt das den Geschichtskurs ”American History X” und fordert von Danny, bis zum nächsten Tag einen Aufsatz über seinen Bruder zu schreiben, darüber, wie dessen Tun und Handeln sich auf ihn und das Leben seiner Familie ausgewirkt hat.
Rückblende: Derek Vinyard (Edward Norton) ist ein exzellenter Schüler, aber er kommt nicht darüber hinweg, daß sein Vater bei einem Feuerwehreinsatz in einem Schwarzenviertel erschossen wurde. Zu dieser Zeit entwickelt er seinen Haß auf Schwarze und Gelbe und Juden und, und, und – der Objekte für seinen Haß gibt es viele. Gleichzeitig siedelt sich der Rassist Cameron Alexander (Stacey Keach) in Venice an, schart unentschlossene und orientierungslose Jugendliche um sich und gründet White Power, eine Gang mit Naziambitionen. Derek wird sein Kronprinz, weil er es wie kein anderer versteht, andere mit brillanten Argumenten und kämpferischen Reden zu überzeugen.
Aber er macht das beileibe nicht auf die plumpe Art. Nein, er spricht aus, was alle denken, die keine Arbeit haben, in ihren Jobs durch billigere schwarze, asiatische oder mexikanische Arbeitskräfte ersetzt wurden, die nirgendwo mehr in Ruhe abhängen können, weil die schwarzen Gruppen immer an ihren Plätzen rumlungern, die sich in ihren eigenen Vierteln nicht mehr sicher fühlen, weil Überfälle durch Farbige an der Tagesordnung sind... Die Wut ist doch verständlich, oder?
Mit Terror und Überfällen räumt White Power aber nun endlich im Viertel wieder auf. Damit macht sich Derek aber auch jede Menge Feinde.
Als Zeichen seiner Überzeugung trägt Derek ein riesiges eintätowiertes Hakenkreuz über dem Herzen.
Dies alles erlebt Danny in einem Alter, wo er noch sehr beeinflussbar ist, und er liebt seinen Bruder über alles. Doch der verliert auch innerhalb der Familie immer häufiger die Kontrolle, weil nicht alle Familienmitglieder mit seiner Haltung einverstanden sind. Schlimmer noch, seine Mutter Doris (Beverly d’Angelo ) hat sich sogar mit einem Juden angefreundet, den Derek erfolgreich verjagt.
Eines Nachts brechen mehrere bewaffnete schwarze Jugendliche in Dereks Auto ein. Er überrascht sie und bringt zwei von ihnen um. Dafür geht er für mehr als drei Jahre ins Gefängnis, und auch das nur so kurz, weil Danny nicht gegen seinen Bruder ausgesagt hat.
Als Derek wieder draußen ist (und hier setzt der Film eigentlich ein), realisiert er, daß sein Bruder in seine Fußstapfen getreten ist und immer noch mit seinen alten Freunden aus der Rassistenszene rumhängt. Das gefällt ihm plötzlich garnicht mehr und keiner versteht, was mit ihm passiert ist. Was hat den großen Nazi da im Gefängnis so verändert, daß er sich von seiner früheren Überzeugung distanziert und mit den alten Freunden überwirft?
** Darsteller **
Edward Norton fiel mir das erste Mal so richtig positiv durch seine Rolle als Anwalt in dem Film ”Larry Flint” auf, nachdem er in Zwielicht einen faszinierend schizophrenen Mörder gespielt hatte, wofür er eine Oscarnominierung bekam. Die zweite erhielt er für ”American History X”, mit dem er den Durchbruch als Charakterschauspieler hatte. Er fällt irgendwie immer mit extremen und schwierigen Rollen auf – wie z.B. in Fight Club.
Es klingt sicher komisch, aber ich hatte beim Zusehen das Gefühl, Norton lebt die Rolle des Derek. Nicht, daß er davon aus tiefstem Herzen überzeugt wäre, aber eine solche glaubhafte Darstellung einer negativen Figur ist mir selten vors Auge gekommen. Man erinnere sich nur an den Gesichtsausdruck, als Derek nach dem Mord an den zwei schwarzen Jugendlichen verhaftet wird – soviel Stolz auf seine Tat, soviel Überzeugung und Hochgefühl, für eine Tat, die seiner Einstellung entspricht, in den Knast zu gehen – da frage ich mich, wo nimmt dieser junge Mann die Erfahrung her, sowas zu spielen?
Edward Furlong ist wohl jedem noch bekannt aus den beiden Terminator-Filmen, wo er zwar auch der rebellische, aber immerhin noch hübsche, kleine Junge war, den es zu beschützen galt. Dieses Image hat sich hier grundlegend gewandelt.
Seine Figur des Danny ist im Film nicht auf gut oder böse festgelegt, er verkörpert eher den Typ des Beeinflußbaren, der aus Liebe und Abhängigkeit zu einem anderen Menschen dessen Einstellungen und Überzeugungen übernimmt und eines Tages bemerkt, daß er keine eigenen Meinung mehr hat, schlimmer noch, daß die, die er als Meinung akzeptiert hat, grundlegend falsch war. Und das hat er für meine Begriffe hervorragend und sehr, sehr glaubhaft rübergebracht.
In weiteren, vergleichsweise kleinen, aber nicht unbedeutenden Rollen Stacey Keach (den ich garnicht wiedererkannte), Avery Brooks als sozial engagierter Lehrer und Beverly d’Angelo als verzweifelte Mutter zweier Nazis. Fairuza Balk als Dereks Nazi-Freundin Stacy habe ich noch bemerkt, die in dem kürzlich von mir beschriebenen Film Valmont eine Hauptrolle spielte.
** Filmkritik **
Es ist wohl das erste Mal, daß man einen Nazi zum Helden eines Films machte. Doch man begreift im Laufe der Geschichte, daß ein Mensch mit dieser Gesinnung nicht geboren wird, sondern durch Erziehung, durch Einfluß von außen zu einem Verachter aller Andersartigen wird. Wenn man selbst keine Orientierung hat, keine eigenen festen Prinzipien, und wenn dann noch solche Umstände wie ein seelischer Einschnitt im Leben durch den Tod eines Vorbilds oder Verlust der Arbeit hinzukommen, dann ist es nur noch ein kleiner Schritt zum Extremismus – falls es einen charismatischen Führer gibt, der ausspricht, was man fühlt und dem man folgen kann.
Faszinierend und sehr realistisch an dem Film ist die Tatsache, daß die Figur des Nazis Derek sehr ambivalent, also nicht eindeutig böse ist. Im Gegenteil, eigentlich ist man geneigt, sie eher zu verstehen und zu achten: Derek ist ein ordentlicher und sehr moralischer Mensch (klammert man mal Rassismus aus), er verurteilt Drogen genauso, wie wir es tun, er würde für das Wohl seiner Familie alles tun, ihre Sicherheit und Wohlstand ist seine erklärtes Ziel und er will Arbeit für seine Landsleute. Wer kann ihm eigentlich seinen Haß übel nehmen, daß gerade Sicherheit nicht möglich ist angesichts der ständigen Gewalt durch ”Ausländer”?
Denn mit seinen nazistischen Platitüden spricht er leider genau das aus, was die Leute denken. Er kanalisiert ganz geschickt die Aggressionen der Jugendlichen, die durch die gesellschaftlichen Verhältnisse vernachlässigt wurden und macht sie sich für seine Zwecke zu nutze. Genauso funktionieren rassistische und nazistische Bewegungen.
Und seien wir ehrlich – dieser Film widerspiegelt doch kein ausgesprochen amerikanisches Problem. Er ist genauso auf Europa, auf Deutschland übertragbar. Nur daß es hier weniger wahrscheinlich ist, daß man mit Waffengewalt Racheakte verübt.
Das Tragische an dieser Figur finde ich, daß dieser intelligente und charismatische Junge in einem anderen Leben jede Chance gehabt und vielleicht Jurist geworden wäre. Als Zuschauer wechselt man mehrmals im Film die Meinung über Derek: einmal kann man voll nachvollziehen, warum er so geworden ist und hat Verständnis für ihn, dann wieder haßt man ihn für das was er tut, wenn er gewalttätig ist. Die eine Szene, wo er den Kopf des Autodiebs auf dem Bordstein zertrümmert, ist einfach furchtbar.
Was mich am meisten erschüttert hat an dem Film ist die Tatsache, daß er so desillusionierend ist: Rassismus hat so tiefe Wurzeln, den werden wir wohl niemals überwinden. Und es ist beileibe kein weißes Problem. Auch unter Schwarzen oder anderen Bevölkerungsgruppen gibt es Rassismus (Black Power, Jugoslawien, Araber). Insofern hätte der Film auch einen schwarzen Hauptdarsteller haben können.
Daß der Film nicht mit Friede, Freude, Eierkuchen ausgeht, war eigentlich zu erwarten, und das fand ich gut so. Es gibt in dieser Frage höchst selten ein Happy End und zeigt ganz deutlich, daß es nicht genügt, einzelne zu überzeugen, solange das System, das Rassismus fördert, nicht geändert wird. Es war für mich geradezu äußerst deprimierend zu erkennen, daß diese Spirale der Vorurteile und Gewalt und Haß und Aggressionen nie aufhören wird, solange wir Menschen nicht als Menschen und nicht als Angehörige einer Rasse oder Minderheit sehen und akzeptieren.
** Meine Meinung **
Ein äußerst bewegender Film, der sich durchaus als Teil von Ethik- oder Geschichtsunterricht eignen würde. Grausam, eindringlich und noch lange nachwirkend.
Unbedingt ansehen!
** Daten **
USA 1998
Genre: Drama
Regie: Tony Kaye
FSK 16
...
ein Testbericht von graf.tamara2003-09-08 20:45:32vom 08.09.2003Empfehlung: ja
An einem Wochenende brachte meine Schwester einen Film mit, den sie sich gekauft hatte.Der Film hat nur 5€ beim Libro gekostet.Dann war mir mal langweilig und ich schaute mir den Film an.Also ich muss schon sagen, es ist ein sehr guter Film und ich empfehle in auch weiter.
Ich hab nämlich gehört, sie verkaufen den Film billiger, das sich die Jugendlichen mal in die Lage versetzen, und wenn einer von ihnen Rassist ist, das der gescheiter wird, und damit aufhört.
Inhalt:
Der 16jährige Hitlerfan Danny muss eine Schulaufgabe über seinen Bruder Derek schreiben,
der am selben Tag aus dem Gefängnis entlassen wird.Drei Jahre zuvor hatte der charismatische Skinhead Derek drei Schwarze getötet, die sein Auto stehlen wollten, und er war zu einer Art Ikone der White-Power-Bewegung aufgestiegen.Was jedoch keiner weiß:Im Knast hat Derek Hass und Gewalt abgeschworen.Jetzt ist er wieder auf freiem Fuß und für ihn beginnt ein verzweifelter Kampf um die Seele seines Bruders...
Laufzeit:112 Minuten
Erst ab 16Jahren.
Action Spannung Spaß Emotions Erotik
** *** *** *
Darsteller:
Edward Norton
Edward Furlong
Die anderen sind nicht so bekannt.
Was ich zu dem Film sagen möchte:
Es ist ein sehr guter Film.Und ich empfehle ihn auch weiter.Am Schluss passiert etwas únerwartetes.Mit dem hätte ich eigentlich nicht gerechnet.Aber naja.Schaut euch den Film mal an.
Und nochwas:Ich denke mal so, in unserem Land sind die Schwarzen die Ausländer, aber wenn wir bei ihnen sind, sind wir auch für sie Ausläner.Und wenn dies ein Rassist liest, möchte ich nur sagen, er ist ein Rassist, aber trotzdem z.B in die Türkei fahren.Weil wenn die Rassisten keinen Schwarzen sehen wollen, dann sollen sie auch gefällichst nicht in den Urlaub fahren.
Aber das ist meine Meinung.
Schaut euch den Film mal an.Den Schluss werd ich nicht verraten!
ein Testbericht von speedmails2003-06-13 14:36:38vom 13.06.2003Empfehlung: ja
Vorteile: geiler Film...Nachteile/Kritik: gar nichts!
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Ich habe mir den Film "American History X" angeguckt und muss sagen der Film ist nicht zu topen! Ich finde und finde immer noch der Film ist echt geil und empfehle jedem den Film sich mal anzuschauen!
Der Film handelt über einen Mann namens Darek ,welcher nach dem Tod seines Vaters leider falsche Freunde kennerlernt und so leider auch ein Rassist wird. Seine Gang bekämpft immer schwarze Leute und der Umgebung und so überfallen sie auch im Film einen kleinen Laden der schwarzen Leuten gehört und foltern
die schwarzen Leute regelrecht im Laden.
z.B.: Lassen sie einer schwarzen Frau eine Komische Flüssigkeit über dem Körper laufen.
Auch bei Basketball spielen gibt es immer wieder streit zwischen weißen und schwarzen.
Doch eines Tages passiert was schlimmer !
Eine Gruppe von schwarzen wollen Dereks Auto klauen, dabei sind sie ein wenig zu laut gewesen und haben den Bruder von Derik aufgeweckt ! Welcher daraufhin seinen Bruder geweckt hat und ihn gewarnt hat! Derik hatte keine gnade und wollte die schwarzen mit seiner Kanone alle umlegen!....
Man kann Derik ansehen das er ein Nazi ist ,weil er eine Glatze hat und auf seiner Brust ein Hakenkreuz eingraviert hat, nun rennt Derik
auf die Strasse und tötet 2 schwarze ,als sie versuchen mit seinem Auto zu fliehen. Danach kommt eine brutale Szene , wo er den dritten schwarzen zwingt seine Fre... auf den Bordstein zu tun und dann tritt er mit seinem Stiefel auf den Hinterkopf vom ihm! Die Musik die dann kommt sorgt dafür das man sich Gedanken darüber macht finde ich.
Derik muss nun in den Knast für 3 Jahre! Während dessen macht sein Bruder Danny auch falsche Bekanntschaften mit falschen Leuten und wird auch ein Nazi und sieht seinen Bruder als Vorbild an! Sein Direktor kann nichts dagegen unternähmen und und gibt deshalb Danny die Aufgabe einen Bericht zu schreiben mit dem Titel American History X, über seinen Bruder.
Im Knast lernt Derik ein paar andere Nazis kennen mit denen er sich anfreundet. Das ändert sich aber nachdem Derik Freundschaft mit schwarzen schließt, mit welchen er im Knast Arbeiten muss! Durch einen schwarzen will Derik kein Nazi mehr sein und kommt zur Besinnung .Seine ehemaligen Nazi Freunde finden das gar nicht gut im Knast und vergewaltigen Derik in der Dusche. Doch Derik will weiterhin ein normaler Mensch werden und kein Nazi.
Als er nun nach 3 Jahren aus dem Knast kommt denken alle er ist immer noch ein Nazi geblieben und freuen sich. Doch als sie erfahren das er seine Haare nicht mehr schneiden will und das er seinem Bruder verbietet auf eine Nazifeier zu gehen hassen ihn alle.
Doch Danny geht trotzdem zur Nazi Feier ,obwohl es ihm sein Bruder verboten hat denn er will das sein Bruder nicht so wird, wie er einmal war. Er rettet trotzdem seinen Bruder aus der Nazibande, obwohl er gar nichts mehr hat da er früher als Nazi angesehen war.
Der Schluss ist sehr Spannend und brutal1 Ich finde das der Schluss des Filmes das Spannenstee vom Film ist! Deshalb möchte ich euch nicht den Schluss verraten und wünsche euch viel spaß beim gucken !
Es lohnt sich der Film ist richtig Klasse!
Im Film machen Wenige Bekannte Schauspieler mit finde ich ,aber trotzdem ist der Film Klasse. Im Film macht z.B.: Edward Norton mit der zuletzt im Film Fight Club mitgespielt hat.
Der Film ist sehr Gelungen ! Welcher durch die Gewalt, durch die Musik und Spannenden Szenen sehr Gelungen ist. Man sollte nach dem Film wirklich über den Rassismus etc. nachdenken.
Ich finde den Fil richrig geil, weil der uns Menschen etwas zeigen will. Wegen Rassismus....etc.
Den Film habe ich gesehen und fande den sofort super Spannend! Also sehr empfehlenswert!
ein Testbericht von tobberich2003-04-23 18:05:14vom 23.04.2003Empfehlung: ja
Es gibt Filme die vergisst man so schnell nicht und sie verstören den Zuschauer durch ihre Erschreckende Realität , American History X ist einer von diesen. Eigentlich wollte ich nicht über diesen Film schreiben da es schon ewig viele Berichte zu ihm gibt – und deshalb bestimmt schon alles wichtige gesagt wurde , doch vielleicht mache ich so Menschen auf den Film aufmerksam die noch nicht von ihm gehört haben...
/////Inhalt\\
Derik ( Edward Norton ) ist ein gewöhnlicher sehr intelligenter junger Mann. Doch sein Vater impft ihm ein das schwarze schlecht
sind und das sie in der Gesellschaft bevorzugt werden. Er meint das man das auf keinen Fall zu lassen darf. Deriks Antipathie gegen „Nigger“ beginnt zu wachsen und als dann auch noch sein Vater muss Derik die Rolle des Mann ihm Hause übernehmen. Ausserdem schließt er sich einer Gruppe Ortsansässiger Rechtsradikaler an.
Eines Tages kommt es dann zu einem Revierkampf zwischen den Nazis und einer Gruppe schwarzer um einen Basketballplatz. Sie gewinnen das Spiel knapp durch Deriks entscheidenden Korb. Die schwarzen verlassen den Court wütend im wissen das sie sich hier jetzt nicht mehr blicken lassen können.
Und schließlich kommt es zum folgenschweren Wendepunkt in Deriks Leben. Schwarze versuchen eines Nachts Deriks Auto , welches er von seinem Vater geerbt hat zu stehlen. Doch Deriks Bruder Danny beobachtet das Geschehen und benachrichtigt Derik. Dieser stellt die Diebe und tötet einen schwarzen der Schmiere stehen sollte eiskalt mit einem Schuss in den Rücken. Den im Auto davonfahrenden kann er trotz etlicher Schüsse nicht erwischen aber einer von den drei Dieben konnte nicht entkommen. An ihm lässt Derik seinen ganzen aufgestauten Hass gegenüber der „fremden Rasse“ zur Geltung kommen. Er ermordet ihn auf brutalste Art und Weise an einer Bordsteinkante. Danny der diesen Mord verhindern wollte kommt zu spät und muss hilflos zusehen wie sein Bruder von der Polizei abgeführt wird ( das Kategoriefoto zeigt diese Szene ).
Derik wird wegen Totschlages verurteilt und so kommt er in ein Gefängnis. Er wird in einem Trakt eingesperrt in dem ausschließlich schwarze inhaftiert sind. Im Gefängnis ist er ein Einzelgänger bis er sich zu seiner Gesinnung bekennt. Er entblößt seinen Oberkörper auf dem auf der rechten Brust ein Hakenkreuz eintätowiert ist. Die schwarzen die die Szene beobachten sind fassungslos aber eine Gruppe rechtsradikaler bemerkt Derik ebenfalls und so ist er von nun an in ihrer Gruppe aufgenommen.
Ausserdem wird er im Gefängnis noch zum arbeiten eingeteilt. Er muss Wäsche zusammenlegen , mit einem Schwarzen. Zumindest Derik kann sein Gegenüber am Anfang auf den Tod nicht ausstehen , doch er merkt das der „Nigger“ ganz Ok ist und so entwickelt sich zwischen beiden eine Art Freundschaft.
Derik entfernt sich derweil auch von seinen „Freunden“ den er bekommt mit wie diese mit andersfarbigen Geschäfte machen und das es soweit mit ihrer Überzeugung für den Rechtsradikalismus nicht her ist. Diese machen kurzen Prozess mit dem Abtrünnigen und „nehmen diesen erst mal ordentlich durch“ , in der Dusche.
Derik kommt auf die Krankenstation wo er von seinem alten Lehrer , zu welchem er wirklich aufschaut und vor dem er Respekt hat , besucht wird. Dieser Lehrer ( Avery Brooks ) ist SCHWARZ.
Dieser Lehrer erzählt Derik von der negativen Entwicklung seines Bruders und das man das stoppen muss. Derik beginnt sich Selbstvorwürfe zu machen und bittet den Lehrer ihm aus dem Gefängnis zu holen. Er verspricht dafür sich vom Rechtsradikalismus zu entfernen und auch die Stadt in der er lebt zu verlassen.
Derik ist nun ein wirklicher Einzelgänger der ausser zu seinem Arbeitskollegen keinen Kontakt zu den anderen Insassen hat und für ihn ist es ein Wunder das er den Tag seiner Entlassung noch lebend erreicht. Das das so ist hat er seinem Kumpel aus der Wäscherei zu verdanken und deshalb bedankt sich Derik bei ihm und er ist entschlossener den je der Braunen Scheisse abzuschwören.
Wieder zu Hause findet er seinen Bruder Danny in einem schlimmen Zustand vor. Er ist genauso wie er einst war. Seine Mutter hat nichts gegen Dannys denken doch seien demokratische Schwester ist eine rigorose Gegnerin des Ausländerhasses.
Am Abend seiner Freilassung wird Derik zu ehren eine große Naziparty veranstaltet und Derik verbittet Danny eindeutig diese Party nicht zu besuchen. Doch verbotenes Macht man natürlich besonders gern.
Auf der Party angekommen sucht Derik das Gespräch mit dem Drahtzieher im Hintergrund Cameron. Dieser spricht gerade mit Danny und versucht im weiter Ausländerfeindliches Gedankengut zu implizieren.
Derik schickt Danny hinaus und führt mit Derik eine hitzige Diskussion an deren Ende Cameron von Derik niedergeschlagen wird. Dieser kann zusammen mit Danny einer größeren Schlägerei gerade noch entkommen.
Doch Danny ist verwirrt von Deriks Verhalten und von der Änderung seiner Verhaltensweisen ( Derik hat sich zudem noch die Haare wieder wachsen lassen. ). Derik erzählt Danny von seinen Erlebnissen im Gefängnis und so beginnt auch dieser zu verstehen das blinder Hass kein Mittel ist.
Auch Danny möchte sich nun ändern aber ist es dafür nicht schon zu spät ? Kann er aus dem Braunen Sumpf wieder hinauskommen ? Das möchte ich hier nicht verraten...
////Darsteller\\
Bei den Darstellern möchte ich bloß auf Edward Norton eingehen. Ich kenne ihn schon aus vielen Filmen und ich war jedes Mal begeistert von ihm. Mann nimmt ihm seine Rollen einfach ab. Ob nun den Yuppie aus Fight Club oder die Rolle des Priesters in Glauben ist alles , er ist variabel in seinem Spiel und kann die verschiedensten Rollen ausfüllen. Seine großartigen Fähigkeiten sind auch in American History X nicht zu übersehen. Seine Wandlung vom fanatischen und mit braunem Gedankengut verseuchten Neo- Nazi zum geläuterten fast weise erscheinenden Ex Häftling und fürsorglichem großen Bruder hat er einfach genial dargestellt. Seine Gestik und Mimik die sich in den jeweiligen Stationen seiner Entwicklung deutlich unterscheidet hätte ihm eigentlich einen Oscar bescheren müssen !!!
////Fazit\\
Dieser Film gegen den Braunen Terror ist einer der genialsten und bewegensten Filme die ich seit langem gesehen habe. Der tief rechtsradikale Derik der durch seine Erlebnisse in der Haft geläutert wird zeigt ganz deutlich das es NIE zu spät ist sich zu ändern. Deshalb finde ich das Ende ( welches ich hier nicht verraten möchte ) etwas unpassend. Aber ansonsten ist dieser Film ein eindeutiges Votum für Menschlichkeit und GEGEN rechtsradikalismus ( absichtlich KLEIN geschrieben ).
Ich empfehle und bitte deshalb jeden der diesen Bericht ließt und nicht nur überfliegt diesen Film zu schauen und sich selber ein Bild von seiner Klasse zu machen.
„Hass ist Ballast , das Leben ist zu kurz dafür das man immer wütend ist [...] Wir sind Freunde keine Feinde , wir DÜRFEN keine Feinde sein...“ Danny