Band of Brothers - Wir waren wie Brüder Video

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Band of Brothers - Wir waren wie Brüder
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Testberichte Band of Brothers - Wir waren wie Brüder

 (DVD)
4.8 von 5
Platz 2 in der Kategorie "TV-Mehrteiler Kriegsfilm".
Bewertung: Kundenbewertung 4,90 / 5,00 4.8 von 5
Meinungen:
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Band of Brothers - Wir waren wie Brüder Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,90 / 5,00 4.8 von 5
von 100% aller Autoren empfohlen (8/8).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • Sehr realistisches und spannend umgesetztes Kriegsdrama, sehr gute Sound und Specialeffekts
  • Sehr ausführlich und mit viel Tiefgang; Nahezu unglaubliche Geschichte, die dennoch wahr ist; Innovative DVD - Box - Verpackung; Gute Synchronisation; Sehr atmosphärisch
  • Gut gemachtes und recht interessantes WK2-Kriegsepos, 12 Stunden Unterghaltung, auf wahren Gegebenheiten basierend
  • qualität, unterhaltung
  • geschichtlicher Hintergrund, Aussagen von Zeitzeugen
Nachteile/Kritik
  • Unglaubwürde Darstellung der deutschen Soldaten,Übersetzungsfehler
  • Übersetzungsfehler, Geschichtsverzerrend, Bonusmaterial ist ziemlicher Propaganda-Schrott
  • wenig extras, keine englische DTS spur
  • leider nur aus Sicht der Amerikaner
  • - hoher Preis da 5 DVD´s + Bonus
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horvath

We stand alone, together....

ein Testbericht von 2005-12-06 18:08:34 vom 06.12.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: Sehr realistisches und spannend umgesetztes Kriegsdrama, sehr gute Sound und Specialeffekts...
Nachteile/Kritik: Unglaubwürde Darstellung der deutschen Soldaten,Übersetzungsfehler
...so lautet bis heute noch das Motto der 101. US-Luftlandedivision "The Screaming Eagles", welche am 05.06.1944 über der Normandie Ihren ersten Einsatz hatten, um die bevorstehende Invasion aus dem Hinterland her zu unterstützen.

Als ich vor knapp zwei Jahr von dieser schwer umworbenen Amerikanischen Kriegsfilmserie hörte, war ich natürlich gleich Feuer und Flamme da ich mich sehr für die Zeit und Filme über den 2. Weltkrieg interessieren und als ich sah das Steven Spielberg und Tom Hanks die Serie produzierte, die schon für den Erfolg von "Der Soldat James Ryan" einstanden, blieb mir nichts anderes übrig und suchte im Internet nach einem guten Angebot. Am Anfang gestaltete sich die Suche schwer da die DVD (Box) bei den meisten Internethändlern ausverkauft war. Dannn fand ich endlich ein gutes Angebot auf Amazon.de für 49,99€ und schlug sofort zu.

Der Film beruht im Gegensatz zu "Der Soldat James Ryan" einer waren Begebenheit, als Vorlage diente ihnen das Buch von Stephen E. Ambrose "E Company, 506th Regiment, 101st Airborne from Normandy to Hitler's Eagle's Nest"

HANDLUNG
**********

Teil 1 - CURRAHEE
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1942 bildet die US-Armee eine neue Einheit - Die Fallschirmjäger! Ihr Auftrag: Sie sollen im Hinterland des feindlich besetzten Gebietes abspringe um wichtige Strategische Ziele auszuschalten.

Im Juni 1942 beginnt die Ausbildung der erste Fallschirmjägerkompanie, der Easy Kompanie im Camp Toccoa im Bundesstaat Georgia!

Der Ausbilder Captain Sobel drillt die Easy Kompanie mit harter Hand, und will aus ihnen die besten Soldaten der US-Armee machen. Während des Trainings aber kommt es zu Rivalitäten zwischen dem bei den Rekruten verhassten Sobel und dem junge,aufstrebenden Lt. Winters, als Sobel in einem Gefechtsmanöver Manöver in die Arme des Feindes lief. Daraufhin wussten die Soldaten wie es um die Führungsqualitäten ihres "Leaders" stand....


Teil 2 - Der erste Tag
--------------------------------------------- ---------
In der Nacht auf den 6. Juni 1944 dem "D-Day" starten tausende Flugzeuge in England, mit nur einem Ziel: Der Normandie, dort sollen sie die eigentliche Landung wenige Stunden später am Strand vorzubereiten. Sie überqueren den Kanal und setzen Tausende von Fallschirmspringern im Hinterland der Normandie ab, wobei sie aber unter schweres Flugabwehrfeuer geraten.

Keiner der Männer landet an der geplante Stelle, viele verlieren bei der Landung ihre Waffen und Vorräte. Leutnant Winters sammelt daraufhin verstreute Soldaten ein, und sie versuchen ihre Einheit zu finden. Später bekommt Winters den Befehl, eine befestigte deutsche Artilleriestellung anzugreifen. Das Unternehmen glückt zwar, doch Winters, jetzt Befehlshaber der Kompanie, verliert seinen ersten Mann...


Teil 3 - Carentan - Brennpunkt Normandie
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Bei dem Versuch dei Stadt Carentan einzunehmen, gerät die Easy Kompanie unter schweres Abwehrfeuer der Deutschen und erleidet im Häuserkampf die ersten Verluste. Am Ende bewingen sie zwar die Deutschen und nehmen die Stadt ein, aber zu welchem Preis? Doch das erste "richtige" Gefecht ging an den Soldaten nicht
spurlos vorüber und schnitt zahlreiche Wunden in die Seelen der Soldaten...


Teil 4 - Die Neuen
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Nach einigen "kampffreien" Tagen stoßen neue Fallschirmjäger zu der Easy Kompanie um die in der Normandie gefallenen und verletzten Soldaten zu ersetzen. Doch diese haben einen schweren Stand bei den "alten" Fallschirmjäger und werden nur sehr schwer angenommen. Nach den erholsamen Tagen folgt ein neuer Auftrag, die Operation "Market Garden". Die Fallschirmspringer sollen in Holland hinter den feindlichen Linien abspringen und einer anderen Einheit den Vormarsch nach Arnheim zu ermöglichen. Nach dem erfolgreichen Absprung über den Niederlanden erreichen sie Eindhoven ohne jegliche feindliche Besatzung und werden wohlwollend von den befreiten Zivilisten gefeiert. Doch sie können sich nicht lang auf ihren Loorbeeren ausruhen und rücken weiter vor, und treffen in einem Dorf auf starke Deutsche Verbände und müssen unter großen Verlusten den Rückzug antreten...


Teil 5 - Kreuzung
---------------------------------------- ---------------
Bei einem nächtlichen Einsatz stoßen die Fallschirmjäger der Easy Kompanie auf einen ganze Kompanie Waffen SS-Soldaten die durch eine geschickte Stratgie und durch Artilleriefeuer dem erdboden gleichgemacht wird. Der überwältigende Sieg bringt ihm die Beförderung zum Stabsoffizier des Battaillons ein.

Doch ihm behagt der neue Schreibtischposten nicht, und er macht sich wegen der Kommandeure der jetzt unter seinem Befehl stehenden drei Kompanien Sorgen. Als er von einem Wochenendurlaub in Paris zurückkehrt, kommt die Nachricht, dass die Achsenmächte in den Ardennen durch die alliierten Linien brechen wollen. Die Easy Company wird als Frontverstärkung eingesetzt, doch sie ist völlig unzureichend auf die bittere Kälte und die kommenden Grabenkämpfe vorbereitet...


Teil 6 - Bastogne
---------------------------------------- --------------
Im Wald vor Bastogne (Belgien) versucht die Easy Kompanie die Frontlinie zu halten, ihre größten aber Feinde sind nicht die Deutschen, sondern Hunger und Erfrierungen, denn sie haben keine Winterkleidung, kaum Vorräte und wenig Munition. Während dem ständigen Artilleriebeschuss der Deutschen versucht Sanitäter Roe Verbandszeug und Morphium aufzutreiben, doch Medizinische Mittel sind Mangelware. Aber auch der ständige Artilleriebeschuss setzt den Männern zu und das ausharren in den Schützlöchern wird zu einem Psychokrieg, und so verbringt die Easy ein erbärmliches Weihnachtsfest im Schützenloch....


Teil 7 - Durchbruch
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Bei Bastogne hat die Easy Company den Deutschen standgehalten, doch jetzt müssen die erschöpften Soldaten die benachbarte Stadt Foy einnehmen. Im heftigen Granatenfeuer werden etliche getötet und verwundet. Die Unfähigkeit ihres Kommandeurs Lt. Dike macht alles nur noch schlimmer, doch Winters sind die Hände gebunden. Unter enormen Verlusten wird Foy von der Easy Company erobert...


Teil 8 - Der Spezialauftrag
---------------------------------- --------------------
Nach den schweren Kämpfen um Bastogne erreicht die Easy Kompanie die französische Stadt Hagenau im Elsass, wo sie den Auftrag erhalten Deutsche Gefangene zu machen. Lt. Jones meldet sich freiwillig - er hat gerade die berühmte Militärakademie in West Point absolviert und will sich unbedingt an der Front bewähren. Die Mission ist zwar erfolgreich, kostet aber einem weiteren Fallschirmspringer das Leben. Deswegen ignoriert Winters den Befehl, in der folgenden Nacht eine weitere Patrouille loszuschicken...


Teil 9 - Warum wir kämpfen
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Im April 1945 erreicht die Easy Kompanie deutsches Gebiet und stößt unerwartet auf nur wenig Gegenwehr. Bei Lanzberg entdeckt eine Patrouille im nahen Wald ein verlassenes Nazi-Konzentrationslager voll ausgehungerter Gefangener. Die Bürger des Ortes behaupten vom Lager nichts gewusst zu haben und werden zu Arbeit im KZ herangezogen. Dann trifft die überraschende und frohe Nachricht ein, dass Hitler tot ist. Der Sieg ist zum greifen nahe...


Teil 10 - Kriegsende
-------------------------------------- ----------------
Die Easy Company marschiert im bayerischen Berchtesgaden ein, wo bis vor kurzem die Mächtigen des Dritten Reiches residierten. Der "Adlerhorst", Hitlers Bergfestung auf dem Obersalzberg, wird besetzt, dort erreicht sie dann auch die schon erwarte Kapitulation der Deutschen Armee.


FAZIT
******
Band of Brothers ist einer der besten Kriegsfilme (Serien) die ich je gesehen habe.

Der Film ist sehr packend und man bekommt fast heutnahe zu spühren wie es einem Frontsoldaten im Zweiten Weltkrieg von der Ausbildung bis zum Ende des Krieges erging. Leider muss man aber doch sagen, dass der Film zwischenzeitlich die Amerikaner zu heroisch darstellt und man darf sich durchaus in einigen Szenen auch Fragen ob die Deutschen so einfach zu "bezwingen" waren, wie es teilweise gezeigt wird (gut das ist man sich ja schliesslich von Ami-Filmen gewöhnt).

Für Leute mit guten Nerven und Actionliebhaber ist dieser Film sicherlich ein "Muss" und bei 10h Film ist der Preis auch angemessen. Mir hat er auf alle Fälle gefallen, und ist auf jeden Fall weiter zu empfehlen!!


TECHNISCHE DATEN
*******************

- FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
- Regie: Phil Alden Robinson, Steven Spielberg u.A
- Sprache: Deutsch, Englisch
- Untertitel: Deutsche, Englisch
- Bildformat: 16:9, 1.78:1
- Laufzeit: 10 Folgen ca. 780 Minuten


ZUBEHÖR
********

- Videotagebücher vom Regisseur Ron Livingstone
- Orginal-Doku "We Stand Alone Together" (ca. 80 Min)
- Das Making of Band of Brothers (ca. 30 Min)
- The Men of Easy Comapany (Die Männer hinter der
Geschichte)
- Premiere in der Normandie
- Jeep Spot (Trailer)


Danke Fürs Bewerten

Gruß Alex
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
Alphanova1
Alphanova1, 06.12.2005
schöner bericht! LesungGegenlesung versprochen!!! MfG Lukas
Lotosblüte
Lotosblüte, 06.12.2005
Toller Bericht, aber nichts für mich... lg
carina05
carina05, 06.12.2005
sehr hilfreich muss mer scho sagn :- lg carina
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Freelancer0815

Band Of Brothers

ein Testbericht von 2005-09-16 23:27:48 vom 16.09.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: siehe Bericht ...
Nachteile/Kritik: siehe Bericht
heute schreibe ich über einer der besten Serie der Welt, Band Of Brothers - Wir waren wir Brüder. Als ich den ersten Teil sah dachte ich mir, Gott wie grausam kann der Krieg nur sein, und wie real sie es dargestellt haben, doch mir ging die ständige Werbung und die schlechte Soundqualität von RTL 2 auf den Keks, so kaufte ich mir dann die 6 DvD`s der Serie. Über die ich jetzt meinen Erfahrungsbericht schreiben möchte…


***Die Darsteller***

Damian Lewis - Major. Richard D. Winters
Donnie Wahlberg - 2nd Lt. C. Carwood Lipton
Ron Livingston - Capt. Lewis Nixon
Matthew Settle - Capt. Ronald Speirs
Rick Warden - 1st Lt. Harry Welsh
Frank John Hughes - S/Sgt. William 'Wild Bill' Guarnere
Scott Grimes - T/Sgt. Donald Malarkey
Neal McDonough - 1st Lt. Lynn 'Buck' Compton
Rick Gomez - Sgt. George Luz
Eion Bailey - Pvt. David Kenyon Webster
James Madio - Sgt. Frank Perconte
Kirk Acevedo - S/Sgt. Joseph Toye
Michael Cudlitz - Sgt. Denver 'Bull' Randleman
Richard Speight Jr. - Sgt. Warren 'Skip' Muck
Dexter Fletcher - S/Sgt. John Martin
Ross McCall - Cpl. Joseph Liebgott
Shane Taylor - Cpl. Eugene Roe, Medic
Peter McCabe - Cpl. Donald Hoobler
Robin Laing - Pvt. Edward 'Babe' Heffron
Matthew Leitch - S/Sgt. Floyd 'Tab' Talbert
David Schwimmer - Capt. Herbert Sobel


***Regie & Film Infos***

Regie & Produzenten :
Tom Hanks & Steven Spielberg / Mary Richards

Genre :
Kriegsfilm / Drama

Laufzeit aller 6 DvD `s zusammen :
782 min.

Soundtrack :
Michael Kamen

Bildformat :
1.78:1

***Die DvD`s***

Ich habe die DvD´s als komplett Paket gekauft in der Metal Box, die DvD`s sind vom Menü her recht gut gemacht.
Die DvD`s gibt es in mehreren Sprachen, in Deutsch, Englisch (Dolby Digital 5.1) und in folgenden Untertiteln Deutsch, Englisch, Deutsch für Hörgeschädigte.
Des Weiteren sind dort noch folgende Special drauf:

- Original - Dokumentation "We Stand Alone Together" The Men of Easy Company.

- Video-Tagebücher von Ron Livingston.

- The Making of Band of Brothers.

- Trailer.

- Internet - Links.

Der Sound und die Bildqualität sind einfach nur super, die Special`s auf der DvD sind echt zu empfehlen, sie zeigen Wahre dinge wie sie wirklich damals waren.


***Worum handelt es sich?***

Es geht um eine Gruppe junger Soldaten (Eliteeinheit der Fallschirmjäger) genannt die Easy Company, sie waren von der Ausbildung am ersten Tag, bis zu Ihrem letzten Tag im Krieg zusammen Seite an Seite, sie verloren Ihre Kameraden, und gewannen neue Freunde, gemeinsam mussten sie erfahren wie schrecklich der 2 Weltkrieg wirklich war. Sie gehörten zu denen die über die Normandie mit den Fallschirmen, während des schweren Beschusses von den Deutschen Truppen von Ihren Flieger abspringen mussten, und den harten aber langen Weg nach Deutschland frei zu kämpfen.
Von der harten Ausbildung in Georgia über ihre Landung in Frankreich bis hin zur Schlacht in den Ardennen, der Befreiung der Menschen im KZ Dachau und der Eroberung von Hitlers Adlerhorst in Berchtesgaden…

Ich finde mehr muss man dazu nicht sagen, ich habe auch angegeben das meine Meinung wenig Details des Filmes wieder gibt.
Es soll nur einen kleinen Einblick geben, denn man soll sich das Produkt kaufen, das ist es was ich mit diesen Bericht bewirken will.


***Meine Meinung***

Wenn Ihr wirklich erfahren wollt wie Grausam und Menschen verachtend dieser 2 Weltkrieg war schaut euch diese Produktion von Steven Spielberg & Tom Hanks an.
Sie haben die Wahrheit so genau wie es nur ging dargestellt die Freundschaften unter Kameraden die wie Brüder waren, die mit ansehen mussten wie Ihre Freunde einen nach dem anderen der Tod holte, wie sie zerfetzt wurden von Deutschen Geschützen, die Grausamen Verstümmlungen die Ihre Freunde hinnehmen mussten, die Gefühle der Menschen die uns gerettet haben vor den Nazi Wahn. Unsere wirklichen Helden.
Was mich erdrückt hat und zu Tränen brachte die genaue Darstellung der Juden, alle wie sie da lagen bei der Befreiung, völlig abgemagert, verbrannt oder einfach nur auf einen Haufen geworfen, und der Rest der noch überlebt hat von den Juden war bist auf die Knochen abgemagert, das war alles so real dargestellt.
Ich finde diese Reihe sollten sie unseren Jungendlichen mal in der Schule zeigen, damit so was ja nie wieder vorkommt, ich kann mir bis heute noch nicht vorstellen wie ein Mensch so grausam sein kann.
Band Of Brothers verdeutlicht noch mal und weißt darauf hin das so was nie vergessen soll, und das so was immer wieder vorkommen kann, sie wollen einfach nur zeigen wie die Männer im Krieg gelitten haben, Nachts in der eisigen Kälte im Winter in Ihren Schützengräben sich die Fußbrand holten oder ganze Gliedmaßen weck gefroren haben, die dann später Amputiert werden mussten, und warum das ganze, nur weil ein Diktator meinte er müsse die Welt zu seiner Arischen Rasse machen…

Ich hoffe ich konnte euch was über Band Of Brothers erzählen und euch hat es gefallen.

Liebe Grüße
...
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Kommentare
mima007
mima007, 18.09.2005
dass du fuumlr das produkt wirbst, finde ich nicht okay. Du schreibst, du willst mit deinem bericht bezwecken, dass ich das produkt kaufe. Das tut nur Werbung. Ich lasse mir von dir allenfalls eine Empfehlung geben, mehr nicht. VG, mima
Gemeinwesen
Gemeinwesen, 22.10.2008
Euer Kommentar erstrahlt im Glanze goldener Weisheit, o König Drosselbart.
Nick_Neschi
Nick_Neschi, 20.01.2006
hab ich auch :o
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MrLonely

Inhalt

ein Testbericht von 2005-07-23 14:46:51 vom 23.07.2005
Empfehlung: ja
In diesen Film geht es um den zweiten Weltkrieg, wie die US-Fallschirmjäger trinieren und später am D-Day teilnahmen. Das Film erzählt die Geschichte der Easy Company, das war eine Elite einheit vom 2. Weltkrieg. Sie sprangen in Nordfrankreich ab und gingen in die Schlacht bis hin in die Ardenen und danach zur Elbe. Sie sprangen erst in der nähe der Küste, wo sie auf harten wiederstand kammen und erledigten die feindlichen Soldanten, damit die anderen Divisionen leichter und mit weniger verluste am Strand landen können. Die härteste Schlacht war in Bastogne, es war ziemlich kalt, sie hatten kaum Mudition und etwas warmes zu essen. Sie bekammen auch keine Verstäkung. Dort gab es tragische Verluste. Und am ende hatten sie einen Konzertrationslager gefunden, der in Dachau war. Man zeigte wie die getötet und einfach wegschmeisten wurden. Auch Hitlers Adlerhorst in Berchtesgaden, die ihn die SS zum Geburtstag geschenkt hatte, wurde auch erobert und gezeigt wie es drinne war.
Der Hauptspieler in den Film war Tom Hanks.
Ich persönlich finde diesen Film etwas Brutall, also dort gab es zuviel blut, aber sonst ist der Film spannend und von der länge aus finde ich es gut. (geht ca. 10 Std).
...
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Kommentare
mami_online
mami_online, 23.07.2005
sehr guten, leider brutalen, aber schoumln gemachten Film... Leider geht das aus deinem Bericht uumlberhaupt nicht hervor. .... Wir brauchen hier mehr zur Handlung des Films, die Schauspieler, eingene Erfahrung, evenuelle Extras auf derden Cds, Prei
fireez
fireez, 23.07.2005
um was geht es hier eigentlich? In deinem Bericht erfaumlhrt man so ziemlich nichts uumlber den Inhalt. Einfach mal bei anderen einen DVD-Bericht lesen, dann bekommst du leichter nen Uumlberblick, was noch fehlt. Evtl einfach noch mal uumlberarbeit
Gemeinwesen
Gemeinwesen, 22.10.2008
Ich danke ergebenst für diesen aufschlussreichen Einblick in die Welt des funktionalen Analphabetismus. Auch inhaltlich - Tom Hanks ist in diesem Film nicht einmal in einer Nebenrolle zu sehen - ist das alles übrigens schwach bis schwachsinnig.
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Bjoerner2001

They Depended On Each Other...

ein Testbericht von 2005-07-01 22:15:09 vom 01.07.2005
Empfehlung: ja
Vorteile:  Sehr ausführlich und mit viel Tiefgang; Nahezu unglaubliche Geschichte, die dennoch wahr ist; Innovative DVD - Box - Verpackung; Gute Synchronisation; Sehr atmosphärisch...
Nachteile/Kritik: -
... And The World Depended On Them.


Die Geschichte der Easy-Kompanie des 506th Paratrooper Infantry Regiment der 101st Airborne Division ging damals um die Welt und auch heute ist sie, dank, der Filmreihe "Band of Brothers" wieder im Gespräch. Nicht nur, dass die Männer der Easy-Kompanie, entgegen ihrem Namen, die härteste Ausbildung bekamen, die man irgendwo in der Armee bekommen konnte, sie erlitten im 2. Weltkrieg auch die größten Verluste in den schwersten Missionen, die es damals zu bestreiten galt. Im Fokus des 10-Teilers steht daher fast ausschließlich die so genannte Easy-Kompanie. Ich werde nun nachfolgend auf alle Teile eingehen und inhaltlich kurz erläutern, sowie meine Meinung dazu bündig schreiben. In der hübschen Metallschachtel finden sich aber auch noch einige Extras, aber dazu später mehr.



1. Filmhandlung
2. Über die Serie
3. DVD + Extras
4. Fazit



1. Filmhandlung
*******************
Jeder Teil wird mit deutschem, als auch englischem Originaltitel vorgestellt.

"There Was A Time When The World Asked Ordinary Men To Do Extraordinary Things"


Teil 1: Currahee - "Currahee"
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
In Camp Toccoa, Georgia im Sommer 1942 findet sich der Zuschauer mitten in der Grundausbildung der Easy-Kompanie wieder. Geführt wird die Grundausbildung von 1st Lieutenant Herbert Sobel (gespielt von David Schwimmer). Sobel macht sich von Anfang an keine Freunde unter den Soldaten. Mit seiner teilweise Haarspalterei und übertriebenen Härte stößt er aber auch bei einem der Zugführer der Easy-Kompanie nicht auf Gegenliebe. Jener Zugführer, 2nd Lieutenant Dick Winters (gespielt von Damian Lewis) genießt großen Respekt unter den Soldaten und alle ziehen mit, und möglichst gegen Sobel um letztlich doch die begehrten Schwingen, die den erfolgreichen Abschluss der Fallschirmjäger-Ausbildung markieren, zu bekommen. Lieutenant Winters hat einen alten Freund im Stab der 506th, 2nd Lieutenant Lewis Nixon (gespielt von Ron Livingston), welcher ihn regelmäßig mit Informationen über den Krieg versorgt. Während der Verlegung in ein Kriegsland verrät Nixon Winters, das es nach England geht, denn bisher wusste das keiner der Soldaten... England heißt für die Männer also Absprung über Frankreich und später wohl Deutschland... aber was kommt noch?



Teil 2: Der Erste Tag - "Day of Days"
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Als sich die Männer am 5. Juni 1944 auf den D-Day vorbereiteten, wurden sie unverhofft gebremst. Weder von den Achsenmächten, noch von den eigenen Befehlshabern. Das Wetter machte den Soldaten einen Strich durch die Rechnung und ein Absprung war undenkbar, da der Kanal total vernebelt war. Nun ist also der 6. Juni das Datum für den D-Day und diesmal kommt nichts dazwischen. Während und nach dem Absprung herrscht erst einmal völliges Chaos, da quasi jede Einheit ihre Landezone verfehlt hat und einige beim Absprung ihre Waffen oder andere wichtige Ausrüstung verloren haben. So auch Lt. Winters, der nur mit einem Messer bewaffnet einen Private einer anderen Kompanie aufgabelt und mit ihm den Rest seiner Männer sucht. Nachdem sie noch ein paar Männer der Easy-Kompanie finden, machen sie sich auf den Weg zu den verabredeten Punkten. Unterwegs finden sie noch eine deutsche Patrouille, die sie mehr oder weniger aufreiben. Eher weniger, da nur SSgt. William "Wild Bill" Guarnere (gespielt von Frank John Hughes) das Feuer eröffnet, aber wie in Rage agiert. Der Tod seines Bruders, von welchem er kurz vor dem Absprung erfahren hat, macht ihm sehr zu schaffen und da mussten halt die "Krauts" herhalten, so seine kurze Begründung. Nachdem man sich mit den anderen Männern der Easy-Kompanie der 506th gesammelt hat, steht fest, das Lt. Winters nun Kompaniechef wird, da der eigentliche Kompaniechef, sowie 50% der Männer noch als vermisst gelten. Erster Auftrag als neuer Kompaniechef ist das Ausheben einer deutschen Artilleriestellung, die den Normandiestrand unter Beschuss nimmt und damit die Landung von Nachschub und schwerem Gerät verhindert..



Teil 3 Carentan - Brennpunkt Normandie - "Carentan"
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ ~~~~~
2 Tage nach dem Absprung sind immer noch viele Soldaten der Easy-Kompanie des 506th Paratrooper Infantry Regiment der 101st Airborne Division über der Normandie verstreut und man findet immer nur sehr langsam Anschluss an seine jeweilige Einheit. Einer, der von der Easy-Kompanie wieder integriert wird, ist Private Albert Blithe. Nachdem man die Stadt Carentan mit einigen Verlusten eingenommen hat, inklusive einer kurzzeitigen "hysterischen Blindheit" des etwas seelisch angekratzten Blithe, auf welchem später in der Folge noch der Fokus liegt. Nachdem sich die Deutschen zurückgezogen haben, rückt die Easy-Kompanie aus, um kurz darauf in den Gegenangriff der Deutschen zu fallen. Beide Seiten nehmen sich nichts und graben sich also ein um den jeweils anderen im Morgengrauen oder einer anderen günstigen Situation zu überraschen. Blithe ist schon wieder in einem Gewissenskonflikt und gibt dem Zuschauer so einige Rätsel auf, ist aber nach einiger Motivation durch Lt. Ronald Speirs (gespielt von Matthew Settle) und Lt. Harry Welsh (gespielt von Rick Warden) wieder auf dem Damm und traut sich beim folgenden Gefecht sogar aus seinem Schützenloch und gibt einen Schuss ab. Prompt ein Treffer und mit Unterstützung von amerikanischen Panzern können die deutschen Schützenpanzer gesprengt und die anrennende Infanterie vernichtet bzw. zurückgeschlagen werden. Am folgenden Tag schließt sich der Kreis für Private Albert Blithe jedoch und er wird von einem deutschen Scharfschützen in den Hals getroffen... eine Verletzung die er zwar überlebt, jedoch sich nie von erholen konnte und letztlich doch stirbt. Nach 36 Tagen Normandie geht die Easy-Kompanie zurück nach England, jedoch nicht für lang..



Teil 4 Die Neuen - "Replacements"
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Nac hdem die Easy-Kompanie nun wieder in Europa eingesetzt wird, heißt das Ziel nun Holland. Im Rahmen der "Operation Market Garden" finden sie sich erst im feiernden Eindhoven wieder, das vor kurzem befreit wurde. Als die Soldaten in eine benachbarte Stadt mit britischer Unterstützung vorrücken, werden sie heftigst von einer deutschen Übermacht unter Feuer genommen und erleiden einige Verluste. Unter ihnen scheint auch Sgt. Denver "Bull" Randleman (gespielt von Michael Cudlitz) zu sein, da er nach dem Rückzug aus der Stadt nicht mehr am Sammelpunkt auftaucht. Zwar geschockt von den ersten Kampfhandlungen, die sie miterleben mussten, aber voller Enthusiasmus machen sich die Ersatzleute, die mittlerweile die vielen Toten und Verwundeten ersetzen, auf die Suche nach ihrem Unteroffizier, denn laut SSgt Guarnere und SSgt John Martin (gespielt von Dexter Fletcher) ist niemand tot, solange keine Leiche gefunden wird. Sgt. Randleman verbringt die Nacht in einer Scheune in der von deutschen kontrollierten Stadt, die sich als nicht einnehmbar erwies. Ein Holländer und seine Tochter finden den durch einen im Rücken steckenden Splitter verwundeten "Bull" in ihrer Scheune und helfen ihm bereitwillig. Nachdem die Scheune von deutschen Soldaten durchsucht wird, muss Randleman einen zurückbleibenden Deutschen erdolchen um dann wieder hinter die eigenen Linien zu flüchten. Nach einem herzlichen Widersehen mit den Kameraden geht es für die Easy-Kompanie auch schon wieder weiter, da "Market Garden" nicht den gewünschten Erfolg brachte..



Teil 5 Kreuzungen - "Crossroads"
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
In einer weiteren Mission in Holland steht diesmal, der mittlerweile zum Captain beförderte Winters, im Mittelpunkt. Er hat die Aufgabe einen Deich von Deutschen "zu säubern". Mit seiner Kompanie macht er sich dann auf zu einem, Zitat: "Truthahnschießen", denn ein fast ganzes deutsches Bataillon befindet sich gerade auf dem Rückzug. Die Deutschen können entsprechend schlecht reagieren, zumal sie sich auch noch auf freiem Feld befinden und die Männer der Easy-Kompanie am Hang des Deiches nahezu perfekte Deckung haben. Um das Szenario noch komplett zu machen, rufen die Amerikaner noch Artillerieunterstützung und von den Deutschen bleibt nicht mehr viel übrig. Einziger Verwundeter bei diesem Angriff ist SSgt Bill Guarnere. Nach dieser erneuten erfolgreichen Mission wird Captain Winters zum Bataillonskommandeur der 506th befördert. Ihm behagt der neue Posten überhaupt nicht, da er am Schreibtisch sitzt und Berichte tippen muss. Jedoch hat sich ein neuer Kompaniechef namens 1st Lt. Frederick T. "Moose" Heylinger (gespielt von Stephen McCole) mit einer Rettungsaktion von britischen Soldaten, die aus dem belagerten Arnheim abrückten, einen Namen gemacht. Der neue Kompaniechef der Easy ist allerdings nicht lange einer, da er von einem übernervösen Wachsoldaten tödlich getroffen wird. Captain Winters wird daraufhin nach Paris geschickt um etwas Abstand zu gewinnen, bevor es ohne Winterausrüstung, wenig Essen und fast keiner Munition in den Wald der Ardennen geht um dort die Linien gegen die wieder anrückenden Deutschen zu halten. Einzigst erfreulich für die Easy ist dabei die Wiederkehr von SSgt Bill Guarnere, der aus dem Lazarett abgehauen ist um seinen Kameraden beizustehen...



Teil 6 Bastogne - "Bastogne"
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Die Easy-Kompanie ist nunmehr im Wald um Bastogne und hat sich im eisigen Winter eingegraben und muss mit schon erwähntem Mängel an Kleidung, Nahrung und Munition auskommen. Im Mittelpunkt dieser Folge steht vor allem der Medic Eugene Roe (gespielt von Shane Taylor), der quasi zur Mutter der Kompanie wird und alles möglich Benötigte ranschafft und sich vor allem um die Verletzungen kümmert, die durch das ständige deutsche Artilleriefeuer und insbesondere auch durch die Kälte entstehen. Er pendelt ständig zwischen Stellungen im Wald und einem Notlazarett in einer Kirche im abgeschnittenen Bastogne. Dabei lernt er eine belgische Krankenschwester namens Renee Lemaire (gespielt von Lucie Jeanne) kennen und schätzen. Er bewundert ihre Art und beide verstehen sich gut und helfen einander. Als es dann auf Heiligabend zugeht, kommt der Verantwortliche für das 506th Paratrooper Infantry Regiment der 101st Airborne Division, Colonel Robert Sink (gespielt von Dale Dye), vorbei und liest einen Antwort-Brief des kommandierenden amerikanischen Generals auf eine Aufforderung zur Kapitulation der Deutschen vor. "Schwachsinn!", hieß es und auch die Männer der Easy sehen es auch so. Nachdem Medic Roe mal wieder nach Bastogne fahren muss, muss er zusehen, wie deutsche Bomben das Lazarett zerstören. Er findet Renee Lemair tot auf...



Teil 7 Durchbruch - "The Breaking Point"
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Nachdem die Easy-Kompanie die Deutschen daran gehindert hat Bastogne einzunehmen, müssen sie selbst eine Stadt angreifen. Das Ziel heißt Foy und auch dort befinden sich diverse große Geschütze, die die Easy unter Beschuss nehmen. 1st Sergeant Carwood Lipton (gespielt von Donnie Wahlberg) versucht seine Männer beisammen zu halten und sie vor allem moralisch aufzubauen. Auf ihm liegt in dieser Folge das besondere Augenmerk. Nach diversen Artilleriebeschüssen werden einige Easy-Veteranen, die von anfang an dabei sind, verletzt und auch getötet. SSgt Joseph Toye (gespielt von Kirk Acevedo) und SSgt Bill Guarnere verlieren jeweils ein Bein. Dabei konnte 1st Lt. Lynn "Buck" Compton (gespielt von Neal McDonough), welcher auch seit Anfang an dabei ist, nur zusehen und erleidet daraufhin einen psychischen Zusammenbruch, weil er seinen besten Kumpels nicht helfen konnte, und muss von der Front abgezogen werden. Weiterhin verliert Sgt. George Luz ebenfalls die beiden Kumpels, hinzu kommt aber noch Sgt. Warren "Skip" Muck, der auch von Anfang an dabei ist, der zusammen mit noch einem weiteren Soldaten durch eine Granate im Schützenloch stirbt. TSgt. Donald Malarkey (gespielt von Scott Grimes) hat ebenfalls schwer mit den Verlusten zu Kämpfen, da die Unteroffiziere, die bisher die Garanten der Easy waren, sehr dezimiert waren. Lediglich die Sergeants Malarkey, Gomez, Luz, Martin, Randleman und Perconte (gespielt von James Madio) überleben die schweren Gefechte um Foy, bei der zu allem Überfluss der Zugführer der Easy, ein gewisser Lt. Norman Dike (gespielt von Peter O'Meara) weder die richtigen Entscheidungen trifft, noch weiß worum es überhaupt geht. Winters schickt daraufhin mitten im Gefecht Lt. Speirs von der Dog-Kompanie raus, die Easy zu übernehmen und den Angriff erfolgreich zu Ende zu führen, was er letztlich auch tut. Gleichzeitig wird Speirs Kompaniechef der Easy und 1st Sergeant Lipton kann endlich wieder in Ruhe seinen Aufgaben nachkommen, anstatt den vorher nicht vorhanden Kompaniechef namens Dike zu ersetzen..



Teil 8 Der Spezialauftrag - "The Patrol"
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Mittlerw eile scheint der Krieg wirklich für die Alliierten gut auszugehen und auch die Easy-Kompanie bekommt das zu spüren, indem man sie nach Haguenau in Frankreich verlegt. Plötzlich haben die Männer warmes Essen, ein Dach über dem Kopf und eine Dusche. Völlig ungewohnt aber gern gesehen. Die Stadt ist in der Mitte durch einen Fluss geteilt, was automatisch die Grenze zwischen Amerikanern und Deutschen markiert. Wieder an Bord, und Hauptcharakter dieser Folge ist Private David Kenyon Webster (gespielt von Eilon Bailey). Nach einer eher kleinen Verletzung hat er Bastogne komplett verpasst und das Klima in der Easy hat sich merklich verändert. Viele alte Gesichter sind nicht mehr da und vor allem Bastogne war daran Schuld. Die Männer sind alle psychisch ziemlich aufgerieben und Webster hat es schwer bei seinen alten Kameraden wieder Respekt zu erlangen. Neben dem scheinbaren Patt, bekommt die Easy einen neuen Lieutenant zugeteilt. Lt. Hank Jones (gespielt von Colin Hanks) kommt gerade von WestPoint und muss Kampferfahrung sammeln. Zufällig wird eine Patrouille von Colonel Sink verlangt, die über den Fluss gehen soll und deutsche Gefangene nehmen soll. Die Chance für Lt. Jones etwas zu beweisen, aber Captain Winters lehnt wegen seiner nicht vorhanden Kampferfahrung ab, obwohl TSgt. Malarkey nach all dem Erlebten eine Pause brauchen könnte... also geht Jones doch, aber nur als Beobachter und SSgt Martin leitet den Einsatz und kommt mit 2 Gefangenen zurück. Colonel Sink will daraufhin eine weitere Patrouille, aber Captain Winters schickt auf Grund der hohen Gefahr keine 2. Patrouille raus, was laut Bericht aber schon der Fall war...



Teil 9 Warum wir kämpfen - "Why We Fight"
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Nachd em die Easy-Kompanie endlich in Deutschland eintrifft, werden die Kampfhandlungen quasi eingestellt und die erst kürzlich beförderten Major Winters und 2nd Lt. Lipton machen sich mitsamt ihres Bataillons in der Region Landsberg bequem. Eine Patrouille wird zur Sicherheit losgeschickt, obwohl keine deutschen Truppen mehr erwartet werden. Die Patrouille findet auch keine feindlichen Soldaten, aber ein von der SS verlassenes Konzentrationslager, indem immer noch hunderte Menschen eingesperrt sind. Die Soldaten holen Hilfe und geben Wasser und Nahrung an die total ausgehungerten Menschen, müssen die Gefangenen aber schweren Herzens wieder ins Lager zurücktreiben um die Nahrungsaufnahme und medizinische Versorgung zu kontrollieren. Während des Ganzen erfahren die Soldaten, das der amerikanische Präsident Roosevelt am 12. April '45 gestorben ist. Die Easy-Kompanie verbringt nunmehr die Zeit damit, die Aufräumarbeiten im Konzentrationslager zu überwachen, welche aufgrund des nun ausgerufenen Kriegsrechtes in Deutschland, die Anwohner des nahe gelegenen Ortes zu tun haben, welche mit Absicht die Existenz des Lagers ignorierten. Knapp 2 Wochen später nimmt sich auch Hitler aufgrund der Aussichtslosigkeit des Kriegs das Leben in einem Berliner Bunker und die Männer der Easy sehnen das Kriegsende schon herbei.



Teil 10 Kriegsende - "Points"
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Im letzten Teil der Serie marschieren die Männer der Easy-Kompanie in Berchtesgaden ein, welches das zuhause für alle hohen Funktionäre im dritten Reich bildet. Nachdem die deutsche Armee komplett kapituliert hat, und die Easy Hitlers Adlerhorst gefunden hat, wird erstmal kräftig gefeiert, jedoch sind Alkohol und Waffen nicht sehr verträglich und so kommt es zu diversen ärgerlichen Zwischenfällen, auch im späteren Österreich, die auch Menschenleben kosten, obwohl der Krieg in Europa formal vorbei ist. So jedoch nicht auf der Pazifikseite, denn die Japaner kämpfen noch immer gegen die Alliierten und so bekommt die komplette 101st Airborne den formalen Marschbefehl für Japan, wartet aber noch bis es auch wirklich so weit ist. Wenige Männer können aufgrund ihrer schon erreichten Punkte (errechnen sich aus Verwundungen, Ehrungen, Einsätzen etc.) nach Hause fahren und so scheint die Easy nach einer knochenharten Tour in Europa nun auch noch nach Japan reinzuspringen. Während die Männer sich mal mit Baseball ablenken können, hat Major Winters jedoch eine erfreuliche Mitteilung zu machen, denn der Krieg ist endgültig vorbei und keiner muss nach Japan. Die Soldaten freuen sich natürlich riesig und man erfährt am Ende was aus allen nach dem Krieg geworden ist.




2. Über die Serie
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Alles in Punkt 1 gelesene ist wahr! Es gab die Einheit, die Charaktere und die ganze Geschichte wirklich. Erschreckend und bewundernswert zugleich, was die Männer der Easy Kompanie des 506th Paratrooper Infantry Regiment der 101st Airborne Division erlitten und zugleich leisteten. Als Vorlage diente unter anderem das Buch "Band Of Brothers" von Stephen E. Ambrose sowie die Berichte von Veteranen der Easy-Kompanie, die, wie oft gesagt wird, durch die Hölle auf Erden gehen mussten.


Produziert und in Szene gesetzt wurde die Serie von Tom Hanks, welcher seinerseits mit "Saving Private Ryan" ja schon einschlägige Erfahrung mit Weltkriegsverfilmungen hat, und Steven Spielberg. Verantwortlich für die Produktion war HBO, eine Tochter von Time Warner sowie Dreamworks und PlayTone. Die Produktionskosten beliefen sich auf rund 120 Millionen Dollar und die Hauptdarsteller mussten, bevor überhaupt erst eine Szene aufgenommen wurde, in ein 10-tägiges Boot-Camp unter Leitung von Captain Dale Dye, um mit dem Militär vertraut zu sein. Sie lernten, die Ausrüstungen kennen, Taktiken ausführen, wurden körperlich gedrillt und das alles vor dem Hintergrund ihre Aktionen glaubhafter darstellen zu können. Gedreht wurde überwiegend 2001 und jeder der 10 Teile hat eine Länge von ungefähr 60 Minuten. Aufsummiert ergeben sich also 10 Stunden, die den 2. Weltkrieg aus den Augen der Easy-Kompanie erzählen, die so ziemlich alles mitgemacht hat, was der Krieg zu bieten hatte.


Was mir auf Anhieb sehr gut gefallen hat, waren die kurz eingestreuten Berichte vor Beginn einer jeden Episode, die die Veteran erzählen, welche es über die Normandie, Holland, Belgien und schließlich nach Deutschland verschlagen hat. Der Fokus liegt in den Episoden 3-8 immer auf einem anderen Charakter, es wird aber keiner besonders glorifiziert, die Kompanie als ganzes steht primär im Vordergrund. Aufgrund der wenigen bekannten Schauspieler kommt dies noch besser zum Tragen, aber man prägt sich gewisse Gesichter und Namen schnell ein und sie wachsen einem irgendwo auch ans Herz, da sie ganz verschiedene Charaktere sind, aber sie durch den Krieg zu Brüdern zusammen wachsen, so wie es der Titel verrät.


Um kurz noch ein paar Worte zu Bild und Ton zu verlieren. Einfach brillant trifft es wohl am ehesten. Im 5.1 ein absoluter Traum. Artillerie sage ich nur, wer es auch mit 5.1 gehört hat, weiß wovon ich rede. Alles am Sounds passt meiner Meinung nach. Gewehre klingen realistisch, Explosionen ebenso und die Musik zur Serie ist einfach nur passend. Alles trägt sehr gut zur Stimmung und Atmosphäre bei. Allein die Intromusik sowie die Musik im allgemeinen (verantwortlich: Michael Karmen) ist ein echter Hinhörer. Die deutsche Synchronisation ist auch erstaunlich gut gelungen. Eine der besten Synchronisationen die ich je gehört habe. Ich bevorzug jedoch die englische Sprachausgabe, weil es noch einen Tick atmosphärischer ist.

Das Bild an sich ist auch recht gut. Scharf und nicht verwaschen, stellenweise aber ausgewaschen, was aber gewollt ist. Man hat die Farbenintensität absichtlich zurückgenommen, was einem noch mehr das Flair von 1944-45 beschert. Anfangs etwas ungewohnt, aber einfach klasse gemacht. Ebenso überzeugend ist die Kameraführung, die schon in Episode 2, in den Grabenkämpfen zu Höchstform aufläuft. Zusätzlich sei erwähnt, dass fast jede Episode einen anderen Regisseur hatte und dennoch ein kontinuierlich sehr hohes Niveau zu bemerken ist.


Die Spieldauer der 6 DVDs beträgt 782 Minuten, inklusive Extras. Die Serie an sich hat rund 600 Minuten Spieldauer auf 5 DVDs, was also 2 Episoden pro DVD macht. Die Folgen können wahlweise in Deutsch oder Englisch (Dolby Digital 5.1) angeschaut werden. Wer nicht hinterherkommt, kann auch deutschen oder englischen Untertitel zuschalten.



3. Extras
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Neben den oben schon erläuterten 5 DVDs mit den 10 Folgen, befindet sich noch eine zusätzliche DVD in der blechernen Box, die übrigens sehr hübsch gestaltet ist. Siehe Fotos am Ende des Berichts für einen Eindruck. Aber nun zu den auf DVD 6 enthaltenen Specials/Extras.


Original-Dokumentation "We Stand Alone Together: The Men of Easy Company"
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Der Titel verrät es eigentlich schon. Hier geht es in knapp 80 Minuten um die Erlebnisse der wahren Soldaten (komplett in Englisch). Jene die überlebt haben und sich mittlerweile schon im hohen Alter befinden, schildern hier ihre Erlebnisse, was immer wieder durch Originalaufnahmen der Zeit untermauert wird. Häufig sieht man die Männer immer noch mit diversen Merkmalen ihrer Airborne-Zeit, wie z.B. Ansteckern. Sie erzählen meist gefasst von ihren Erlebnissen, teilweise kommen aber auch die Emotionen über das Erlebte hoch. Insgesamt eine recht sehenswerte Dokumentation, da sie die Menschen zeigt, die die Schauspieler verkörpern, und mittels Originalfilmmaterial Bezüge zum 2. Weltkrieg herstellt, die ich so noch nie gesehen habe. Angemerkt sei hierbei noch, das auf sämtliche patriotische Darstellungen verzichtet wurde. Mich würde das Einbringen dessen zwar nicht stören, aber manche Menschen legen auf so etwas keinen Wert. Im Blickpunkt dieser Dokumentation stehen also die Männer der Easy-Kompanie und wie sie (in chronischer Reihenfolge) ihren Zug durch Europa erlebt haben. "From Normandy to Hitler's Eagle's Nest" wie es in Ambroses Buch weiter heißt.


Original-Dokumentation "The Making of Band Of Brothers"
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Die zweite sich auf der DVD befindliche Dokumentation dreht sich um das Making-Of der Serie. Dabei erfährt man unter anderem von dem Boot-Camp für die Darsteller und wird mit Bildern dessen versorgt. Zusätzlich erklären die Darsteller ihre Sicht auf das Geschehen und immer öfter fällt das Wort Hero, also Held. Gemeint sind damit die wahren Soldaten der Easy-Kompanie. Kaum einer der Schauspieler hätte sich auch nur annähernd vorstellen können, wie schlimm es damals gewesen sein muss, insbesondere um Bastogne. Eingekesselt vom Feind, ständig unter Artilleriebeschuss stehend, frierend, ohne Winterkleidung, kaum Nahrung, wenig Munition.. die Schauspieler bringen in den eingespielten kurzen Interviews ihre Bewunderung dar. Neben diesen Einschätzungen neben dem Set wird unter anderem auf Special-Effects, Requisiten, Casting usw. eingegangen. Insgesamt sehr gelungen und kompakt, wobei es schon ein bisschen ausführlicher hätte sein können, aber wie schon gesagt.. sehr gelungen.


Zusätzlich zu den obigen Dokumentationen befinden sich auch noch die Videotagebücher von Captain Lewis Nixon-Darsteller Ron Livingston auf DVD 6. Er schildert seine Eindrücke vom Dreh. Insgesamt nicht sehr spektakulär, aber dennoch schön gemacht.

Zusätzlich ist die DVD noch interaktiv begehbar, möglich gemacht durch den InterActual Player. Das setzt jedoch eine Installation voraus, was man eventuell hätte besser lösen können. Insgesamt erhält man viele zusätzliche Informationen über die Charaktere, diverse Anekdoten aus dem Krieg und Links zu interessanten Internetseiten, die sich dem Thema widmen.


Auszeichnungen:
19 Emmy-Nominierungen
6 davon gewonnen (unter anderem Beste Serie)
1 Golden Globe Award (Beste Serie)
2 Golden Globe-Nominierungen (Damian Lewis, Ron Livingston)

und viele mehr. Für eine komplette Liste empfehle ich einen Nachschlag bei IMDB: http://imdb.com/title/tt0185906/awards

Preis der DVD-Box: zwischen 30 und 40 Euro



4. Fazit
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Eigentlich wollte ich ja wirklich nicht so viel schreiben, aber es gab nun mal unglaublich viel zu berichten und vorzustellen. Was mir besonders gefallen hat, war die Ungeschminktheit, mit der die schlechten und die schönen, sofern es jene gab, Momente des Krieges dargestellt wurden. Zu den schönen Momenten dürften wohl die Kameradschaft und das bedingungslose Miteinander gehören. Ebenfalls eine gute Idee und gute Umsetzung war der jeweils andere Charakter, der in den Mittelpunkt einer Episode gestellt wurde und auch als Erzähler fungierte. Dadurch, das das Gezeigte wahr ist, hat man auch nach dem Schauen noch etwas damit zu tun und beschäftigt sich darüber hinaus zumindest mit einer kleinen Suche im Internet.
Je mehr man von der Serie sieht, desto unfassbarer wird es, denn was manche Soldaten durchmachen mussten - einfach nur hart und weit entfernt von den Grenzen, was wir uns heutzutage vorstellen können. Ich will es also kurz machen. Die DVD-Box ist auf jeden Fall ihr Geld wert und wer ein bisschen militärisch interessiert ist, bzw. an Weltkriegsverfilmungen interessiert ist, kommt definitiv auf seine Kosten. Einfach nur eine einzigartige Serie, mit jeder Menge Tiefgang und einem unvergleichbaren Flair und mit Recht bei IMDB mit Durchschnitt 9.5 bewertet!



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Kommentare
campimo
campimo, 15.10.2005
SH! Übrigens gibt es Neuigkeiten bei Yopi: Man kann sich die Bewertungen nun wieder anzeigen lassen, und zwar rechts neben dem Bericht.
FrankundFrei
FrankundFrei, 01.07.2005
..erkennt man meist schon daran, dass die Berichte mindestens 3x so lang sind. SG, Frank
l.x.klar@gmx.net
l.x.klar@gmx.net, 21.09.2008
gruss
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wm_2006

imposante TV-Serie

ein Testbericht von 2005-05-23 15:18:29 vom 23.05.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: geschichtlicher Hintergrund, Aussagen von Zeitzeugen...
Nachteile/Kritik: leider nur aus Sicht der Amerikaner
Am Karfreitag war es endlich so weit: Die wohl spektakulärste, aber auch realitätsnaheste TV-Serie aller Zeiten hatte ihre Premiere im deutschen Free-TV. Die Rede ist hier von „Band of Brothers“. Keine geringeren als Steven Spielberg und Tom Hanks waren hier als Produzenten tätig und die ersten beiden Teile haben mich schon sehr überzeugt. Ich sehe mir zwar recht selten Kriegsfilme an, aber die ersten Kriegsszenen dieser TV-Serie waren so überzeugend, dass man sich als TV-Zuschauer fast schon selbst mitten an der Front fühlte. In dieser TV-Serie wird aber nicht nur der Krieg dargestellt, sondern auch die Zeit bevor die Eliteeinheit in den Krieg zog. So kann sich der TV-Zuschauer mit den einzelnen Charakteren auseinandersetzen und menschliche Schicksale stehen mehr im Vordergrund.
Was mich an dieser TV-Serie ganz besonders faszinierte, dass hier überwiegend unbekannte Schauspieler im Rampenlicht stehen, die sich noch einen guten Namen machen wollen. Und bei Tom Hanks und Steven Spielberg braucht man sich keine Vorwürfe machen. Alles was diese beiden Superstars in die Hände nehmen, wird zum großen Erfolg. Deshalb werde ich mir die nächsten Teile bestimmt auch noch ansehen, auch wenn es bestimmt schreckliche Szenen zu sehen gibt.


Worum geht’s in dieser TV-Serie?
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In „Band Of Brothers“ geht es um die Erlebnisse der Elite-Einheit „Easy“, die über Nacht in den Krieg des 2. Weltkrieges in Europa einzog, um den Vormarsch des Dritten Reiches zu stoppen und Europa von dieser Diktatur zu befreien. Wer weiß, was passiert wäre, wenn die USA eben nicht gegen die deutsche Wehrmacht vorging.
Die TV-Serie erzählt aber auch die Vorgeschichte des Einmarsches und zeigt, wie die Eliteeinheit gedrillt wurde und sehnsüchtig auf den ersten Kriegseinsatz wartet. Zwar werden viele der Charaktere den Einsatz in Europa nicht überleben, aber im Krieg gibt es ja meist keine Gerechtigkeit.
Die TV-Serie erzählt in der 2. Folge bereits den so genannten D-Day, als die Eliteeinheit „Easy“ am 6. Juni 1944 in der Normandie mittels Fallschirmen abspringt. Ein Drittel der Fallschirmspringer hat die erste Nacht nicht überstanden und dies zeigt schon, wie grauenvoll der Krieg ist. Die weiteren Teile erzählen die Erlebnisse der Eliteeinheit bis hin zur Heimkehr in die Heimat im Sommer 1945.
Was mich auch ganz besonders freut, ist die Tatsache, dass auch Zeugen von damals zu Wort kommen, so dass diese einmalige TV-Serie auch eine Art Dokumentarfilm ist, der die Grausamkeiten des Zweiten Weltkriegs sehr gut widerspiegelt.


Die Eliteeinheit „Easy“
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Manchma l frage ich mich, warum gerade diese Einheit bei ihrem Weg nach Europa begleitet wurde. Es gibt doch bestimmt auch andere Einheiten, die es wert waren, einmal näher beleuchtet zu werden. Der Grund ist aber sehr einfach: Die Einheit „Easy“ des 2. Bataillons des 506. Regiments der 101. Airborne-Division war ein sehr gutes Beispiel dafür, wie die Soldaten zusammenhielten und vor allen Dingen fast Unmögliches erfolgreich absolvierten. Jeder Kämpfer von Damals der Easy-Kompanie wurde in seiner Heimat verehrt. Ganz egal, ob die Soldaten tot oder lebendig zurückkehrten, in ihrer Heimat waren sie Helden.


Die Szenen
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Bei so manchen Szenen fragte ich mich wirklich, wie dies wohl gedreht wurde. Die Szenen sehen dabei so realistisch aus, dass man fast glauben konnte, es sind Originalaufnahmen aus dem Zweiten Weltkrieg. Die Szenen von der Front sind sehr gut inszeniert und hier hat der Computer bestimmt sehr viel geholfen.
Auch bei den Luftaufnahmen war ich schlichtweg begeistert. Allein die Aufnahmen aus dem Flugzeug, wo man ein wenig mit den Soldaten mitfliegen konnte, fand ich einfach bewundernswert. Kaum zu glauben, dass dies nur eine Dokumentation mit Schauspielern ist – bei manchen Szenen fühlte ich mich hautnah im Krieg.


Die Darstellung
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Auch wenn der Film „Band Of Brothers“ nur Lobeshymnen einheimst, möchte ich die eine oder andere These doch bezweifeln. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Eliteeinheit Easy nur Gutes erlebte. Sie werden auch die Grausamkeiten des Krieges kennen gelernt haben. Und manchmal habe ich wirklich den Eindruck, als wenn einige Erlebnisse der Kriegsveteranen geschönt wurden. Die deutsche Wehrmacht wurde als grausame Militärmacht dargestellt und häufig als „Kraut“ bezeichnet. In mancherlei Hinsicht waren die Amerikaner auch nicht viel besser und wer weiß, ob die Amerikaner aus Wut nicht auch irgendwelche Massaker an deutsche Kriegsteilnehmer durchführten.


Die Schauspieler
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In dieser zehnteiligen TV-Serie habe ich kaum einen bekannten Schauspieler wieder entdeckt. Alle Schauspieler waren mir eher unbekannt, aber auch die zweite Garde der US-Schauspieler versteht es, einen überzeugenden Film zu produzieren. Vor allem aber ist die Handlung sehr glaubwürdig und ein sehr gutes Beispiel, wie man die Zuschauer in den Bann ziehen kann.
Auf jeden Fall haben mir die Schauspieler wie z.B. David Schwimmer als Captain Sobel oder Damian Lewis als Kompaniechef Winters sehr gut gefallen und ich möchte mehr von dieser Serie sehen.


Wann kann man „Band Of Brothers“ sehen?
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Die ersten beiden Teile konnte RTL2 noch zur besten Sendezeit ab 20:15 Uhr zeigen. Da die folgenden Teile aber sehr gewalttätig und realitätsnah zu werden scheinen, sind diese meist erst ab 22:10 Uhr zu sehen. Der Sendetermin für „Band Of Brothers“ ist daher immer Freitags ab 22:10 Uhr auf RTL2 und dauert in der Regel 60 Minuten. Wegen der Werbepausen dehnt sich die Sendezeit auf über 80 Minuten aus.


Meine Meinung
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„Band Of Brothers“ ist eine sehr lebendige und realitätsnahe TV-Serie. Was mich an dieser TV-Serie so bewundert, sind die authentischen Szenen und die Einbeziehung der Kriegsveteranen von damals. Eine TV-Serie über den zweiten Weltkrieg kann nie authentisch sein, denn meist werden die Geschehnisse nur aus einer Richtung erzählt. Ob in dieser TV-Serie wirklich die Wahrheit erzählt wird, wissen nur die Überlebenden dieses grauenvollen Krieges.
Aber mir gefallen die realitätsnahen Szenen sehr gut – vor allem weil auch Tom Hanks und Steven Spielberg im Hintergrund mitarbeiten. Und wenn beide als Produzenten dabei sind, kann ich mir sicher sein, dass vieles auch gut recherchiert wurde.
Insgesamt gebe ich diese Serie gerne die Note „Sehr Gut“. Ein kleiner Wehrmuststropfen wird aber die späte Sendezeit von 22:10 Uhr am Freitagabend sein. Aber ich bin mir sicher, dass RTL2 mit dieser TV-Serie mal wieder einen grossen Erfolg verbuchen kann. Anscheinend sind die Zeiten vorbei, wo es hier nur Wiederholungen des Ablegers von RTL zu sehen gibt.
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Kommentare
yerusha
yerusha, 11.07.2005
hi, der bericht ist zwar schon sehr gut, allerdings bist du in der kategorie dvd-box gelandet... eigentlich wollte ich dir nur ein nuumltzlich geben deshalb. aber vielleicht schreibst du einfach einen entsprechenden hinweis am anfang deines berichtes. da
Gemeinwesen
Gemeinwesen, 22.10.2008
Leider insofern am Thema vorbei, als es sich bei dem Produkt, um das es hier geht, um eine DVD-Veröffentlichung handelt. Beste Grüße vom Gemeinwesen.
kowalski6
kowalski6, 13.03.2006
sh - Ich freue mich über Gegenlesungen
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bvtu_chemnitz99

Band of Brothers, realistischer gehts kaum.

ein Testbericht von 2004-11-26 13:56:35 vom 26.11.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: - realistisch, beruht auf Tatsachen - fesselnd und spannend - top Umsetzung...
Nachteile/Kritik: - hoher Preis da 5 DVD´s + Bonus
Nur zu Empfehlen dieser Mehrteiler, habe ihn mir erst auf DVD aus der Videothek ausgeliehen und ihn anschließend gekauft.

Realistische Umsetzung und Story fesseln einen total. Wenn man erstmal den ersten Teil gesehen hat will man wissen wie es weitergeht.

Die Filme beruhen alle auf wahren Begebenheiten. Sie schildern Erlebnisse der 101. Airborne Einheit im 2. Weltkrig von der Ausbildung, über die Landung in der Normandie (und was alles dabei schief ging) bis hin zum Einmarsch in Deutschland. Die 101. Airborne war meist eine der ersten Einheiten an den meisten Schauplätzen. Was positiv auffällt ist das hier der Amerikaner nich als der Supersoldat hingestellt wird wie in vielen anderen Amerikanischen Produktionen.

Fazit: Unbeding anschauen. Wem Soldat James Ryan gefallen hat der sollte sich diese Reihe nicht entgehen lassen.
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Kommentare
Grindolf
Grindolf, 26.11.2004
Es fehlen die grundlegenden Informationen Preis, Laufzeit, Extras sowie alle Einzelheiten Regisseur, Schauspieler.
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Heyzl

THE DIRTY DOZEN - Band of Brothers

ein Testbericht von 2003-08-04 19:35:12 vom 04.08.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: qualität, unterhaltung...
Nachteile/Kritik: wenig extras, keine englische DTS spur
BAND OF BROTHERS (DVD-Box)
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Manches müsste unbedingt im TV laufen - hier. In den USA ein riesen TV Erfolg, bei uns gänzlich unbekannt: Band of Brothers. Die Spielberg/Hanks-produzierte Mini-TV-Serie versetzt den Zuschauer wieder einmal in den 2. Weltkrieg.
Die Abenteuer der Easy-Company landete letzes Jahr bei uns, auf 6 DVDs.
Im folgenden möchte ich euch die Box etwas näher bringen und erklären, warum die Serie sehenswert ist.

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DIE FILME:
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Im Prinzip beginnt jede Folge mit dem stimmigen Vorspann, dann interviews mit den echten Veteranen der Easy Company, bevor die folge beginnt. Jede dauert so ca 1 Stunde. Die Easy Company besteht aus einem Haufen Jungs, angeführt im Prinzip von Sgt. Winters, der sich vom GI zum Majormausert im Laufe der Episoden.

Currahee (1):
Es ist der Abend vor der Invasion. Die Anführer, unter ihnen quasi die Hauptrolle der Serie, Sgt. Winters, der 101st Airborne Division erinnern sich an ihre Ausbildung. Es folgt eine Rückblende ins Trainingslager am Berg "Currahee". Der gemeine Ausbilder Sobel (gespielt von "Friends"-Blödi David Schwimmer) jagd sie immer wieder diesen Berg hoch. Im Prinzip ist diese Folge das übliche in Sachen Kriegsfilm. Die Jungs quälen sich durch ihre Ausbildung nur um später festzustellen dass sie bitter nötig war.
Script: Erik Jendresen und Tom Hanks
Regie: Phillip Robinson

Day of Days (2):
D-Day. Während Private Ryan quasi im Boot sitzt und auf den Strand zu fährt, springen die Fallschirmspringer hinter feindlichen Linien ab und sollen Flugabwehrkanonen zerstören. Doch erstmals sind die Divisionen über die ganze Normandie verstreut und es wird ein Kampf ums überleben bis sie alle überhaupt erst mal an die FLAKs kommen. Winters sammelt eine Reihe von Soldaten um sich und macht sich mit anderen Teams daran, die FLAK stellungen zu zerstören. Es gibt viele verluste schon am ersten Tag, und an dessen Ende stellt Winters fest, dass er jetzt das Kommando hat, denn seine Vorgesetzten hats übelst erwischt...

Regie: Richard Loncraine

Carentan (3):
Winters' Job ist es, die Stadt Carentan für eintreffende Panzer-Divisionen zu sichern. Doch deutsche Panzerverbände machen der Easy-Company das Leben schwer. Während hart um die Stadt gekämpft wird, stellen sich auch Konflikte unter den Soldaten heraus, ich würde sagen diese Folge trägt einiges dazu bei, sich die Gesichter der ganzen unbekannten Schauspieler langsam zu merken.

Regie: Mikael Salomon

Replacements (4):
Der Titel der Folge sagts schon: Es kommen neue zur Kompanie. Lauter unerfahrende Kids die sich erst mal beweisen müssen. Einer der neuen ist sgt. Randelman, der von der Truppe abgeschnitten wurde und sich ganz alleine durch feindliche Linien kämpft. Das ganze spielt immer noch (genau wie Carentan) in Holland während "Market Garden" was an sich ein Scheiss war, denn wie der Geschichtsunterricht zeigt, ist man schlussendlich nicht über Holland nach Deutschland.

Regie: David Nutter

Crossroads (5):
Winters ist ein erfolgreicher Kommandeur, was ihn im Prinzip von seiner Truppe wegholt. Er ist jetzt ein Ranghoher Offizier und obwohl er gerne bei seinen Jungs wäre, hockt er am Schreibtisch und zerbricht sich den Kopf. Rückblenden.... Es geht darum, Briten von der anderen Flussufer-Seite zu befreien. Ein Auftrag den Winters gerne hätte, jedoch von einem Kollegen erfüllt wird, der jedoch nachher von Friendly Fire draufgeht. Es ist eine sehr bizarre Folge, die hauptsächlich von Winters eindrücken handelt. Easy Company wird dann jedoch nach Bastogne geschickt, und Winters ist mit von der Partie. Ach ja, diese Folge hat Tom Hanks höchstpersönlich gemacht ;-)

Regie: Tom Hanks

Bastogne (6):
Winters im Winter sozusagen. In den Ardennen herscht eisiger Winter und die Easy company buddelt sich sprichwörtlich im Wald ein um nicht zu erfrieren. Eine psychische Strapaze für alle Soldaten. Während in Bastogne selbst der Horror in Form von überfüllten Lazaretts wartet, ist im Wald die todesstille dafür verantwortlich dass die Truppe probleme hat. Und dann die Artillerie der deutschen Wehrmacht, die den Wald quasi umpflügt. Die Easies mitten drin....

Regie: David Leland

Breaking Point (7):
Wieder an die Front, wieder der Wald, immer noch Winter. Die Easies sollen eine nahe gelegene Stadt einnehmen, doch was sie davon abhält, ist ein Regen aus Artillerie. Die Verluste sind enorm, und die Operation scheint zu scheitern. Dazu kommt, dass der Chef der Gruppe ein Offizier ist, der nicht dazusein scheint, ein Angsthase mit nem psychischen Knacks sozusagen. Doch da ist noch ein Offizier namens Spears. Zu Spears muss man folgendes sagen. Er scheint sowas wie eine Legende zu sein. Keiner kennt ihn, jeder redet über ihn, was er gemacht hat, was er verbrochen hat usw.. Doch er scheint sowas wie der Perfekte Soldat zu sein und rettet den Überfall auf die besagte Stadt quasi im Alleingang.

Regie: David Frankel

The Last Patrol (8):
Die Wehrmacht hat sich über den Rhein zurückgezogen. Wieder treffen neue bei den Easies ein. Der Auftrag vom Oberkommando lautet: Gefangene von der anderen Uferseite befreien. Eine Gruppe von freiwilligen schafft es, mitten in der Nacht ins Feindeslager einzudringen und den Auftrag zu erfüllen. Das Problem ist, jetzt sollen die das nochmal machen!! Wo doch die deutschen jetzt quasi bescheid. Es wäre ein Himmelfahrtskommando. Doch die Offiziere sind schlau, sie stellen sich auf die Seite ihrer Männer: Was wäre, wenn wir einen Einsatz planen, der gar nicht stattgefunden hat.....

Regie: Tony To

Why We fight (9):
Jetzt befinden wir uns schon in Deutschland. In Landsberg stoßen die Easies auf ein KZ, das sie befreien und die Dorfbewohner quasi dazu verdonnern mitzuhelfen Tote zu begraben und die Leute zu verpflegen. Diese wollen vom KZ natürlich nichts gewusst haben. Die Soldaten sind geschockt von dem ganzen, es scheint sich um das kleinste KZ zu handeln.... Eine sehr schockierende Folge. Nicht in jedem Film sieht man amerikanische Soldaten auf einen Gitterzaun zufahren und dort mit fragendem und schockierten Gesichtern fragen, was zum Teufel hier passiert ist... sehr eindrucksvoll, wenn auch eher Stoff für einen Spielfilm und nicht für ne 90 minuten Folge

Regie: David Frankel

Points (10):
Die letzte folge. Die Easy Kompanie rückt in Berchdesgaden ein und nimmt Hitlers Alderhorst ein. Die Nazis kapitulieren und die Easy Company ist jetzt damit beschäftigt, Kapitulationen entgegenzunehmen, Görings privaten Weinkeller zu plündern, auf Hitlers Terasse Chammpagner zu trinken oder vermeintliche KZ Aufseher auf der gemütlichen Bergalm zu erschiessen.
Jeder Soldat verdient sich Punkte. Ab einer gewissen Punktzahl darf ein soldat nach hause. Jetzt ist der Krieg aus, die Easies chillen quasi in Österreich rum und spielen Baseball, aber keiner hat die nötigen Punkte um nach hause zu kommen. Während im Pazifik noch die Schlacht tobt, sterben in Österreich Soldaten an Unfällen und Amokläufen besoffener Unteroffiziere. Major Winters sorgt dafür dass seine Jungs nicht in den Pazifik müssen, und während er selber bald dorthin versetzt wird (nach seinem Wunsch), erreicht die Leute die Nachricht vom Kriegsende.
Für die letzte Folge ist es etwas langweilig finde ich. Hätte mehr passieren können.

Regie: Mikael Salomon


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MEINUNG:
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B and of Brothers ist eine tolle Idee. Da machen die Saving Private Ryan Macher Spielberg und Hanks eine Miniserie über die Abenteuer einer Kompanie im 2. Weltkrieg. Toller abendfüllender Stoff für sicherlich 20 Spielfilme. Das ganze auf 10 90-min Episoden zu kürzen kommt sehr oft auf kosten der Tiefe und Spannung. Was bleibt ist ein eindrucksvolles Zeitdokument dass auf echten Ereignissen basiert, und nicht zu patriotisch oder heroisch wirkt, sondern sich mit den Soldaten befasst.
Regiemässig eher moderat, von der Produktion jedoch sehr teuer und eindrucksvoll.
Der schnitt von der grauen Ardennenschlacht zur farbenfrohen Bergwelt von Zell am See ist etwas was man nicht oft aus amerikanischen Weltkriegsfilmen kennt. Band of Brothers sollte wirklich mal hier im Fernsehen laufen, eine willkommene Abwechslung von Guido Knopps SS-Schockern, die zwar sein müssen, aber auf dauer vielleicht durch Material aufgelockert werden sollten, die den Kriegsverlauf mal aus Sicht der Soldaten zeigt.
Mir hat das ganze sehr gefallen, und während der eine oder andere vielleicht an der Einseitigkeit kritisiert oder an der Mangelnden Realität, finde ich gefallen daran, wie solide der Stoff umgesetzt wurde.
Gute Unterhaltung bietet die Box allemal, und Interessant ist das ganze auch noch.

Band of Brothers mit Saving Private Ryan zu vergleichen liegt nahe, finde ich jedoch unpassend. Während SPR ein blutübersähter Kriegsfilm ist, der schockt, ist BoB eher eine Abenteuerserie. Auch ist BoB nicht halb so blutig wie sein großer Spielfilmbruder. Überigens plant Spielberg einen Band of Brothers Film, der im Pazifik spieln soll. Da bin ich mal gespannt.

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DIE DVD-Box:
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Warner Brothers und HBO bringen Band of Brothers in jedem Land in der schmucken Metall-Box heraus, in der sich eine Zieh-harmonika artige Faltkonstruktion befindet, auf der die 6 DVDs montiert sind. Das ganze ist ein nettes Banner auf dem Hintergrund.
Auf jeder der 5 DVDs befinden sich 2 Folgen, die 6. DVD beinhalted Special Features. Gleich im Vorraus: Kaufempfehlung, es handelt sich um solides Entertainment auf guter Technik.

BILDQUALITÄT:
Das Bild wurde, wie auch bei Saving Private Ryan schon, künstlich veraltert. Die Farben manipuliert, und stilisiert. Dennoch ist das Bild sehr gut. Die Farben - wenn vorhanden - sind prächtig, der Kontrast super und Bildschärfe 1A. Was etwas stört ist das Gefühl das man hat, nämlich das Gefühl, dass der Film eben nicht in Cinemascope ist. Schade. Ansonsten Top Bild.

BILDFORMAT:
1,77:1 anamorph. PAL.

TONQUALITÄT:
Der Ton (getestet: Englisch) ist klasse. Von Anfang an dynamischer Sound, kein Rauschen, klarer Sound aus allen Speakern. Obwohl das ganze fürs TV gemacht wurde, hat man offensichtlich die DVD schon im Auge gehabt, denn der Sound ist prächtig und nicht nur ein upmix.

SURROUND-SOUND:
Klasse. Da sollten sich manche andere eine Scheibe abschneiden. Der Sound ist zwar nicht der, den man jetzt von einer Scheibe wie Saving Private Ryan oder We Were Soldiers kennt, in sachen Aggresivität, aber es stellt alles andere weit hinter sich. Direktionalität!! Wenn jemand durch nen Raum geht, hört man auch woher er kommt und wohin er geht! Das selbe mit Gesprächen, Panzern, Fliegern, Schüssen. Toll gemacht, Warner! Die DVDs machen Spass anzuhören. Der Subwoofer hat einiges zu tun, die Rücklautsprecher sind ständig beschäftigt und auch im Frontbereich ständige Kanal-seperation. Klasse Sound!

TONSPUREN:
Deutsch Dolby Digital 5.1. synchro
Englisch Dolby Digital 5.1 Originalton (getestet)
Leider ist keine Englische DTS spur enthalten, wie auf der US-Box. Wäre nett gewesen für DTS Besitzer.

UNTERTITEL:
Deutsch und Englisch.

EXTRAS:
- We Stand Alone Together: The Men Of Easy Company
Hier handelt es sich um eine Doku von HBO, die sich mit den Veteranen der Easy Company befasst. Im Prinzip die Langfassung dessen, was man am Anfang der Episoden sah: Interviews mit den alten Veteranen, im Guido Knopp ZDF Stil. Das ganze dauert fast 1 1/2 Stunden und ist schon interessant. Gespickt mit Original filmmaterial, erzählenden Texttafeln uvm ist diese Doku aufschlussreich, aber auch sehr Heldenhaft und etwas einseitig, aber man will ja nicht die Veteranen beleidigen, sondern ihnen ein Denkmal setzen mit solch einer Doku, und das ist sicher gelungen, sie waren die kompanie die hinter feindlichen Linien gesprungen ist und sich dann zu der Kompanie gemauster hatte, die Hitlers Bergefestung gestürmt hatte. Die Dokumentatino "we stand alone together" stellt alle Männer der Easy-C vor.

- Behind The Scenes: The Making Of Band Of Brothers
Eine 30-Minuten Doku über die Easy Company. Mit Original-Footage, INterviews mit den schauspielern und Filmausschnitten. Mehr so eine Werbe-Doku fürs TV aber trotzdem noch etwas Interessant, weil es auch vom Dreh sachen zeigt und welche Ideen dazu geführt haben, die Serie zu machen. Man sieht auch, wie sehr sich Tom Hanks mit dem Stoff befasst hat. Ich fand diese Doku interessanter wie ich erst gemeint habe, eigentlich erfährt man hier schon mehr als in der durchschnittlichen Featurette.

- Die Videotagebücher von Ron Livingstone
Ich wusste erst nicht was das hier ist. Doch Ron Livingston spielt Louis Nixon, der offizier von Winters in der Easy company. Der Schauspieler hier, hat anscheinend ein Videotagebuch geführt, und das is hier was er aufgenommen hat mit seinem Camcorder. Das ganze etwas gespickt mit Interviews und anderer Footage aber im Prinzip eigentlich nur was er so alles aufgenommen hat. Aufgeteilt in 12 Teile á 5 Minuten. Recht interessant das ganze.

- Who Is Who: The Men Of Easy Company
Hier gehts darum, die Charaktere vorzustellen, jedoch ist das nicht "we stand alone together" sondern ist eher so ein zusammenschnitt aus Filmszenen von allen Charakteren, mit Infos und Zitaten. Das ganze ist Praktisch, VOR den Filmen anszusehen, dann weis man schon mal wer wer ist, bzw welches Gesicht man sich merken soll und welches nicht. Recht lustig das ganze, aber wenig wirklich Informativ.

- Jeep Spot
Im Prinzip ein Werbespot für Jeep, nicht mehr und nicht weniger.

- Die Premiere in der Normandie
Aufnahmen von der Veteranen Memorial Feier auf Utah Beach in Frankreich, wo HBO Band of Brothers den Veteranen zeigte, wo alle Leute anwesend waren (Schauspieler, usw..) Schon interessant, den echten Guarnere neben dem Schauspieler Hughes zu sehen. UNd wie Tom Hanks die Veteranen vorstellt, kurz bevor der Vorhang fällt und die Veteranen 10 Folgen Band of Brothers anschauen.

- DVD-ROM Experiencing the War (leider nicht getestet)

NACHTEILE:
Disc 2 wurde gekürzt für FSK16, man kann die FSK18 Fassung nachbestellen, was ich für unnötig halte. Weiterer Nachteil: der fehlende Englische DTS Ton.
Was ich auch schade finde, ist die Tatsache dass die Extras doch etwas wenig sind.


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FAZIT:
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So, da kämpft man sich durch 10 Folgen Band of Brothers, und eine disc mit Special Features. Am Ende kann ich nur sagen, es ist wert sich das Ding zumindest auszuleihen, wer mehr interesse zeigt kann hier getrost zugreifen. Es ist eine tolle Serie und hat einige Aufschlussreiche Extras. Ausserdem kann sich die Qualität der DVDs sehen lassen.

Gute Unterhaltung!
heyzl (für ciao und yopi)
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Tut_Ench_Amun

Mit dem Pharao auf Feldzug

ein Testbericht von 2003-06-05 09:08:40 vom 05.06.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: Gut gemachtes und recht interessantes WK2-Kriegsepos, 12 Stunden Unterghaltung, auf wahren Gegebenheiten basierend...
Nachteile/Kritik: Übersetzungsfehler, Geschichtsverzerrend, Bonusmaterial ist ziemlicher Propaganda-Schrott
Mein Urlaub neigt sich rapide dem Ende zu und ein grosses DVD-Projekt wartet schon seit 2 Wochen darauf in Angriff genommen zu werden: Band Of Brothers zeichnet den Werdegang der 506th E Company (aka „Easy-Company“) des 101th Paratroops Infantry Regiment von ihrer Gründung, dem Absprung über der Normandie am D-Day über die Kämpfe in Holland, Bastogne, den Ardennen und die Befreiung von KZ-Häftlingen in Landsberg bis hin zur Einnahme von Hitlers Adlerhorst in Berchtesgaden nach. Insgesamt deckt die Geschichte einen Zeitraum von 2 Jahren ab und weist keine wirklichen „Hauptdarsteller“ im eigentlichen Sinne auf, als roter Faden dienen jedoch die befreundeten Offiziere Dick Winters (Damian Lewis) und Louis Nixon (Ron Livingston). Die Vorgänge und handelnden Personen sind historisch und ihre Erlebnisse aus Briefen und Kriegstagebüchern rekonstruiert, was Autor Stephen E. Ambrose zu dem gleichnamigen Roman veranlasst hat, auf welchem diese 10 teilige Mini-Serie beruht, die Tom Hanks und Steven Spielberg als Co-Produzenten 2001 verfilmten und welche sogar einen Golden Globe abräumen konnte. Ich hatte schon viel über dieses epische Werk gelesen, also orderte ich für knapp 50 € die Sammlerbox, um mir selbst ein Bild zu machen...

Der Steckbrief
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  • Original-Titel : „Band Of Brothers“
  • Nach dem Roman von Stephen E. Ambrose
  • Ersterscheinungsjahr & Land: 2001 – USA
  • Label: Warner Home Entertainment (DVD 2003)
  • Lauflänge: ca. 782 Min. + ca. 200 Min. Bonus
  • Genre: 10-Teilige WK II - Miniserie
  • DVD-Art: Typ 9
  • Version & Altersfreigabe: FSK 16
  • Bildformat: Widescreen 16:9 (1,78 : 1)
  • Tonformat: DD 5.1 (D und E)
  • Sprachen: Deutsch und Englisch
  • Untertitel : Deutsch (auch für Hörgeschädigte), Englisch
  • Bonusmaterial: Ja (plus Extra-DVD)
  • Menü: teilanimiert / musikunterlegt
  • Produktion: HBO – Tom Hanks und Steven Spielberg
  • Regie & Drehbücher: Je nach Episode wechselnd
  • Musik: Michael Kamen
  • Darsteller: Damian Lewis, Ron Livingston, Neal McDonaugh, Donnie Wahlberg, Colin Hanks, Scott Grimes, David Schwimmer, Kirk Acevedo uva.

    Bonusmaterial (Disc 6)
  • Original-Dokumentation / Interviews mit Kriegsveteranen
  • The Making of Band Of Brothers
  • Ron Livingston's Video-Tagebuch vom Dreh
  • Jeep Werbung (sic!)

    Allgemeines
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    Vor jeder dieser chronologisch sortierten Episoden kommen die in der Folge teilnehmenden, überlebenden Veteranen zu Wort, plaudern aus dem Nähkästchen dieser legendären Fallschirmspringer-Einheit und schildern kurz Ihre Sicht der Ereignisse. In der aufwendig gestalteten Blechdose (übrigens einem amerikanischen WK II Feldverpflegungs-Pack nachempfunden) finden sich 6 DVDs: 1- 5 sind die die eigentliche Serie á 2 Episoden, Disc 6 enthält das Bonusmaterial. Im Handel befindet sich mindestens eine Episode als Einzel-DVD in einer 18er Fassung (Folge 4), die Komplett-Sammler-Box jedoch besteht ausschliesslich aus FSK 16 Silberlingen – es geht aber dennoch blutig genug zu. Wer sich alle Folgen hintereinander reinbügeln will, sollte massig Zeit und Sitzfleisch mitbringen, die Gesamtlauflänge alleine der epischen Serie (ohne Bonus) beträgt knappe 12 Stunden. Ich hab's getan und war ziemlich geschlaucht danach .. ;-)

    Die Geschichte(n)
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    Die Übersetzungen der einzelnen Episodenbezeichnungen ist zum Teil inakkurat, sofern zutreffend hab ich die Original-Titel rechts neben den Slash gesetzt. Das die Übersetzer noch mal die Schulbank in Sachen Geschichte drücken sollten, zeigt auch die deutsche Synchronisation selbst. So mutiert beispielsweise die deutsche 8.8cm PAK/FLAK-Kanone (amerikanisch: „Eightyeight“) in der Umsetzung zur „Achtundachtziger“, also 1:1 wörtlich übersetzt, korrekter Militär-Jargon wäre aber: „Acht-Acht“, wovon sich (weil die Amis bekannterweise Probleme mit der deutschen Aussprache von „ch“ haben *g*) der amerikanische Spitzname „Ack-Ack“ ableitet. Dergleichen Missgriffe gibt es noch mehr, doch kehren wir zurück zu den einzelnen Episoden...

    Teil 1 - „Currahee“:
    Am Vorabend der Invasion der Normandie erinnern sich die Offiziere Winters und Nixon an ihre Fallschirmspringerausbildung 2 Jahre zuvor unter dem verhassten Captain Herbert Sobel (David Schwimmer), der die gesamte Easy-Company schikanierte und den Currahee (ein Berg auf dem Trainingsgelände) immer und immer wieder hoch- und runtergescheucht hat. Wer nun meint das Ganze liefe so ab, wie bei „Full Metal Jacket“, der liegt gar nicht so falsch. Da das aber noch andere Zeiten sind, geht der Drill noch relativ human und teilweise humoristisch vonstatten. Fazit: Nette Folge, aber nicht berauschend neu, hat man in anderen Kriegsfilmen schon dutzende Male gesehen – macht aber deutlich, wie dir Truppe zusammenwächst und woher der Schlachtruf „Currahee!“ der Fallis eigentlich stammt.

    Wertung: 8 / 10
    Drehbuch: Erik Jendresen und Tom Hanks
    Regie: Phil Alden Robinson

    Teil 2 - „Der Erste Tag / Day of Days“:
    Es wird ernst für die Fallis, jetzt geht's nach etlichen Verzögerungen „endlich“ in den Kampf am 5.6.1944, während sich die Invasionslandetruppen an Utah und Omaha-Beach zusammenschiessen lassen (siehe in „Saving Private Ryan“) soll das 506th PIR hinter den deutschen Verteidigungslinien abspringen und die Artillerie ausschalten. Durch mörderisches deutsches FLAK-Feuer werden die Truppen jedoch weit versprengt und ihre Zahl drastisch reduziert, oft rettet nur der Sprung weitab der Landezone das Leben, weil die C47-Transportmaschinen den Soldaten brennend unter dem Hintern wegsacken. Jetzt heisst es sammeln und sich nicht mit deutschen Truppen anlegen, es sei denn es ist unumgänglich. Lt. Winters klaubt „seine“ Leute und einige Versprengte aus anderen Kompanien zusammen, ohne zu wissen, dass er bald der ranghöchste Offizier seines Regiments derzeit sein wird, seinen Kommandierenden hats nämlich quasi in der Luft zerissen. Die kleine Gruppe muss sich primär jedoch durch die feindlichen Linien zum Sammelpunkt durchschlagen. Fazit: Tricktechnisch einer der besten Teile der Serie und auch atmosphärisch dicht.

    Wertung: 9 / 10
    Drehbuch: John Orloff
    Regie: Richard Loncraine

    Teil 3 - „Brennpunkt Normandie / Carentan“:
    Lt. Winters führt seine Easy-Comp in das Städtchen Carentan, welches er sichern soll, damit die alliierten Panzer durchkommen können, wobei er sich wieder als äusserst fähiger Stratege und Anführer erweist und leicht verwundet wird. In und um Carentan treffen sie auf deutsche Panzer- und Infanteriekräfte, welche die Easy-Company in zwei Tagen Belagerungszustand ganz mächtig zusammenschiessen und einige Charakterzüge der amerikanischen Soldaten, die vorher schon angedeutet wurden, deutlicher zutage treten lassen. So mancher Soldat flippt ganz einfach aus, während andere eher in fatalistischen Gleichmut oder Blutrausch verfallen. Nach diesem Einsatz sind die Reihen der Easy ordentlich ausgedünnt, sei's durch Gefallene oder die vielen Verwundeten – einige der ins Lazarett gebrachten Soldaten kehren zu einem späteren Zeitpunkt wieder zur Truppe zurück. Fazit: Sehr spannende, action- und blutreiche Folge, lediglich arg einseitig dargestellt.

    Wertung: 8 / 10
    Drehbuch: E. Max Frye
    Regie: Mikael Salomon

    Teil 4 - „Die Neuen / Replacements“:
    Nachdem nun schon soviele ins Gras gebissen haben oder im Lazarett liegen muss die Truppe aufgestockt werden, um kampffähig zu bleiben – die Neuen werden von den kampferprobten Soldaten natürlich als Frischlinge Hops genommen und sind nicht besonders gut angesehen, da sie als Risikofaktor eingestuft werden, weil jung & total unerfahren. Die Stammbesatzung der Easy hofft darauf, dass sie trotz der Greenhorns ihren Auftrag in Holland ohne grössere Verluste durchbekommen und danach zurück nach England verlegt werden. Als Hauptaufhänger dient hier die Geschichte von Sergeant „Bull“ Randelman, der bei der Aktion „Market Garden“ bei Eindhoven verletzt und von seinen Kameraden getrennt wurde und sich durch ein Dorf voller deutscher Wehrmachtssoldaten stickum zurück zur Einheit kämpfen muss. Market Garden entpuppt sich als kompletter Fehlschlag für die Alliierten. Fazit: Recht ordentliche Folge mit Survival-Flair und massenhaft Pyro-Effekten.

    Wertung: 8 / 10
    Drehbuch: Graham Yost und Bruce C. McKenna
    Regie: David Nutter

    Teil 5 - „Kreuzungen / Crossroads“:
    Teilweise aus der Rückblende von Captain Winters Erinnerung und Kriegsbericht seines letzten Einsatzes erzählt, ist dieser von Tom Hanks als Regisseur inszenierte Part der Scheideweg von Winters als aktivem Teil der Truppe hin zum Befehlshaber über das gesamte Battallion. Das Problem daran ist, dass kaum fähige Offiziere als Kompaniechefs oder Zugführer vorhanden sind, die in seine Fußstapfen treten könnten um ihn im Feld zu ersetzen. Die Operation „Pegasus“ versprengte britische Fallschirmspringer von jenseits des Rheins zu holen, muss Winters zähneknirschend dem neuen Kompanieführer überlassen, der diese Mission jedoch mit Bravour erledigt – dummerweise wird er von einem der eigenen Wachsoldaten über den Haufen geschossen und landet schwer verwundet im Lazarett. Kurz danach wird die Truppe nach Belgien in die Stadt Bastogne abgerufen – Winters begleitet diesmal seine Soldaten, froh aus dem Büro rauszukommen. Fazit: Trotz einiger opulenten Feuergefechte eine eher lang gezogene und nachdenkliche Episode.

    Wertung: 7 / 10
    Drehbuch: Erik Jendresen
    Regie: Tom Hanks

    Teil 6 - „Bastogne“:
    Die Easy wird zum Halten der Ardennen-Stadt Bastogne herbeigerufen, ohne ausreichend Munition und Winterkleidung hocken die Soldaten in einem Wald verbuddelt in Erdlöchern, wo sie von deutschen Vorstosstruppen Weihnachten 1944 eingekesselt sind. Immer wieder beharkt von mörderischem, deutschen Artilleriefeuer und vollkommen ausgemergelt an Psyche und Physis. Die Verluste sind hoch, doch die Easy hält das Gebiet bis zum beginnenden Frühjahr. Aufhänger bzw. Erzähler der Episode ist diesmal einer der zwei Kompanie-Sanitäter, der bei der katastrophalen Versorgungslage für das körperliche Wohl und Gesundheit der Soldaten sorgen muss. Oft genug muss er verstümmelte Kameraden per Jeep ins nahe gelegene Feldlazarett von Bastogne abtransportieren lassen. Fazit: Stimmungsvolle Folge mit viel Tiefgang aber auch unnötigem philosophischen Gesabbel und Längen, gewürzt mit wahrem amerikanischen Heldentum *hust*.

    Wertung: 6 / 10
    Drehbuch: Bruce C. McKenna
    Regie: David Leland

    Teil 7 - „Durchbruch / The Breaking Point“
    Eigentlich hatte die Easy-Company gedacht, sie müssten nie wieder an die Ardennenfront, doch das Oberkommando schickt sie abermals in diese Hölle, diesmal jedoch sollen sie durchbrechen und die angrenzende Stadt einnehmen. Zunächst heisst es wieder: Verschanzen in ihren alten Stellungen vom Winter und sich dem zermürbenden Feuer der Artillerie aussetzen und zuguterletzt Sturmangriff auf die deutsche Frontlinie. Hier zeigt sich das Fehlen guter und beherzter Offiziere sehr stark, denn der derzeitige Kompaniechef ist ein unfähiger Zauderer, der sich lieber verpisst, als mit seinen Leuten Seite an Seite zu kämpfen. Als er beinahe die Mission vergeigt und die Katastrophe fast unabwendbar scheint, springt ein anderer Captain (mit berüchtigtem Ruf als gnadenloser Schlächter) ein und rettet der Easy dadurch den Hintern. Fazit: Actionreich, doch etwas zu heroisch dargestellt, angeblich soll es sich genauso zugetragen haben...angeblich ;-)

    Wertung: 7 / 10
    Drehbuch: Graham Yost
    Regie: David Frankel

    Teil 8 - „Der Spezialauftrag / The Last Patrol“:
    Die Deutschen Truppen ziehen sich jenseits des Rheins zurück und die Easy soll auf die andere Seite paddeln, um Gefangene zu machen, die das Oberkommando verhören will – ein Himmelfahrtskommando allererster Güte! Freies Schussfeld für die deutsche Abwehr, klares Wetter und Mondlicht. Doch wen damit betrauen und fast sicher in den Tod schicken? Den gerade aus dem Lazarett zurückkehrenden Webster, der nicht besonders gut gelitten ist, weil er in Bastogne nicht dabei war und somit nicht mehr zu der verschworenen Gemeinschaft gehört, bis er sich neu bewiesen hat? Den frisch von Westpoint eingetroffenen, diensteifrigen Lieutenant, der über keinerlei Kampf- oder Fronterfahrung verfügt? Schlussendlich melden sich einige „freiwillig“ , es gelingt ihnen das Unternehmen erfolgreich durchzuziehen und das Kommando erleidet „nur“ einen Verlust. das Oberkommando ist so zufrieden, dass die Easy das Ganze gleich nochmal machen soll, an ihrem letzten Tag an dieser Front, denn der Marschbefehl für das neue Einsatzgebiet ist bereits eingetroffen... Fazit: Interessante Folge über die Realitätsferne von Oberkommandierenden, gut gemacht und ohne den üblichen Pathos.

    Wertung: 10 / 10
    Drehbuch: Erik Bork und Bruce C. McKenna
    Regie: Tony To

    Teil 9 - „Warum wir kämpfen / Why We Fight“:
    Die Easy-Company überschreitet den Rhein und befindet sich nun auf deutschem Territorium. Dieser Part behandelt hauptsächlich die Befreiung des Konzentrationslagers von Landsberg, kriegerische Kampfhandlungen finden kaum noch statt, die Lagerwächter sind längst geflohen und den einrückenden Amerikanern bietet sich ein humanitäres Bild des Grauens. Noch grausamer ist die Erkenntnis, dass dies nicht das einzige KZ , sondern das es sogar noch eins der Kleineren ist – schlimm genug. Die Easy organisiert Nahrungsmittel und verdonnert deutsche Zivilisten dazu, die toten Häftlinge zu bestatten, um ihnen die Gräueltaten des Nazi-Regimes vor Augen zu führen. Diese haben natürlich von alle dem „nichts gewusst“. Fazit: Eine zwiespältige Folge, zum Einen kann man die drastische Wahrheit nicht oft genug in Erinnerung rufen, zum anderen bekomme ich aber immer kalte Füsse, wenn ausgerechnet amerikanische Filmemacher mit dem erhobenen Moral-Finger wedeln.

    Wertung: 7 / 10
    Drehbuch: John Orloff
    Regie: David Frankel

    Teil 10 - „Kriegsende / Points“:
    Der Krieg ist fast vorüber, als die Easy in die ehemalige Nazi-Hochburg Berchtesgaden einrückt und dort Hitlers Bergfestung in Beschlag nimmt. Die vollständige und bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht steht kurz bevor – Hitler hat sich selbst bereits in Berlin gerichtet und seine SS-Schergen leisten nur noch vereinzelt Widerstand. Nachdem der „Adlerhorst“ bestaunt, geplündert und zerstört ist, geht's für die Kompanie in Richtung Österreich, wo Relaxing und Sorgen um die Zukunft angesagt sind. Einige der Soldaten haben noch nicht genug „Punkte“ (daher auch der Episoden-Titel), um aus dem aktiven Wehrdienst entlassen zu werden – ihnen droht nach den Entbehrungen in der Schlacht um Europa eine neuerliche Versetzung: diesmal in den Pazifik-Raum, wo die Amerikaner immer noch im Clinch mit den Japanern liegen. Winters deichselt es so, dass die meisten seiner Leute jedoch nicht dorthin entsendet werden, sondern recht humane Stabsaufgaben bekommen oder ohne Kampeinsätze anderweitig beschäftigt sind, bis auch Japan schlussendlich kapituliert und der Krieg (und somit die Wehrpflicht) komplett beendet ist. Fazit: Diese Episode hätte man auf 20 Minuten zusammenstreichen können, der Vollständigkeit halber ja ganz nett aber langweilig – auch die Reibereien der Truppe untereinander und die Exekution eines vermeintlichen KZ-Lagerleiters hauen einen nicht vom Hocker.

    Wertung: 5 / 10
    Drehbuch: Erik Jendresen und Erik Bork
    Regie: Mikael Salomon

    Bonus für'n Anus?
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    Viele der gezeigten Interviews aus der „We stand alone together“ Doku finden sich auch schon vor den jeweiligen Episoden, nur zum Teil etwas ausführlicher. 80 Minuten geht dieses Feature und bietet nicht viel Erhellendes, ausser alter Männer die enthusiastisch den Spirit du Corps beschwören und zuweilen in Tränen ausbrechen, wenn sie sich erinnern. Nein, als Helden wollen sie nicht gesehen werden – sie taten nur „was getan werden musste“...die Krauts? Ach ja...hmmm...die natürlich auch, doch wir waren besser, Jawoll! Danach werden noch einige Conventions gezeigt, auf denen sich die Veteranen regelmässig treffen und trafen. Wer bis hierhin nicht amerikanisiert wurde, dem ist nicht zu helfen...oder ist gar eingeschlafen?

    Weiter geht's mit Ron Livingstons Video-Diary – einem Tagebuch vom Dreh – das heisst...nein nicht vom Dreh, sondern vom obligatorischen Bootcamp, dass alle Schauspieler amerikanischer Kriegsfilme wohl irgendwie durchlaufen müssen. Geleitet wird diese Indoktrinationsmaschine komischerweise immer vom selben, schrulligen Major Dye, einem ergrauten Haudegen, der die Mimen für diese Zwecke militärisch schleift (auch schon bei „Wir waren Helden“, „Pearl Harbor“, „Saving Private Ryan“ etc. pp.). Die Blut, Schweiss und Tränen Rede am Ende dieses Kurzzeit-Drills ist auch immer die gleiche Leier: Die [Einheit BlaBla] wäre ja sowas von stolz auf Euch, Ihr fühlt Euch nun wie Soldaten, reagiert wie Soldaten [Laber Blubber Schwätz]...undsoweiterundsofort...*ächz*...Nee, is klar!

    Neben dem 30 Minütigen Making Of, dass noch recht passabel gelungen und anzusehen ist, kommt nun noch als Dreingabe der absolute Marketing-Hammer zum Abgewöhnen: Jeep-Werbung! Ja Ihr habt richtig gelesen, man verknüpft die TV-Serie mit der altehrwürdigen Marke „Jeep“, die bekanntlich der Ausrüster des Militärs damals gewesen ist – in einer Überblendung von der Landezone an Utah/Omaha-Beach und einem sinnentleerten Text („Es gibt nur einen echten - Jeep“) stehen am schicksalsträchtigen Strand der Normandie auf einmal drei moderne Modelle des Automobilherstellers...Zynischer geht's wohl kaum noch - spätestens jetzt geh ich runter in den Keller und schnapp mir Opas alten Wehrmachtshelm, das olle MG-42 und mache mich bereit die USA nötigenfalls alleine zu invasieren...kommt jemand mit !?

    Bild und Ton
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    Gemastert wurde dieser Fernsehfilm in DD 5.1 und im Breitbildformat 16:9 – so wie es heutzutage auch für TV-Produktionen immer mehr üblich ist. Beim Sound der DVDs hab ich auch nichts zu maulen, sieht man mal von den Übersetzungsfehlern und teilweise lustigen Versuchen der amerikanischen Schauspieler Deutsch zu sprechen ab. Leider ist das Bild nicht in allen Punkten überzeugend, zwar ist die manchmal absichtlich reduzierte Farbpalette (leichter Stich ins Bräunliche bzw. angedeutetes schwarz/weiss) als Stilmittel gut gewählt, doch Farbkompressionen treten etwas häufiger und vermutlich ungewollt auf. Das merkt man deutlich bei Nebel und/oder Szenen mit Wolken. Die Kameraführung ist ok, die harschen Umblendungen in Gefechten wechseln sich mit ruhigen Wide-Shot Bildern ab, das schafft eine mitreissende Atmosphäre.

    Fazit
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    Langweilig wurde mir in den 12 Stunden selten, klar dass ein solches Projekt nicht ohne Längen und Durchhänger auskommt, dennoch waren die 5 DVDs der Serie sehr interessant anzuschauen, sowohl von der Tricktechnik, als auch vom Realismus her. Einziger grosser Kritikpunkt ist wie so oft, die etwas einseitige Darstellung, was sich aber mit dem Basismaterial erklären lässt, welches der Serie zugrunde liegt: Augenzeugen- und Kriegsberichte der Kompanie. Das diese Leutchen sich selbst natürlich gern im „richtigen“ Licht sehen, dürfte einigermassen verständlich sein, daher darf der Wahrheitsgehalt an einigen Stellen durchaus bezweifelt werden und Beschönigung unterstellt werden. Vollkommen daneben finde ich mal wieder das Bonusmaterial auf Disc 6, dass vor Patriotismus und Druck auf die Tränendrüse nur so trieft, grösster Bock ist jedoch die erwähnte Jeep-Werbung, dagegen nimmt sich das obligatorische Bootcamp noch relativ harmlos aus. Diese DVD hätte man sich irgendwie sparen können, dann wäre ich vielleicht gewillt gewesen, die 5er-Wertung zu zücken – so jedenfalls bleiben 4 Sterne für das WK2-Kriegsepos übrig und eine Empfehlung an alle, denen „Saving Private Ryan“ gefallen hat und denen der Geschichtsunterricht in der Schule zu trocken war. Allerdings soll und darf man das Hirn nicht ausschalten und schon gar nicht alles unkritisch schlucken, was Hanks und Spielberg uns hier auftischen.

    SoLong

    Der Fallschirm-Pharao

    Warnhinweis:
    Schnellklicker werden ohne Fallschirm aus dem Flieger geschubbst ;-)
    ...
  • Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
    Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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