Beklemmende Atmosphäre, alleine schon die Idee des Films, Schauspielerische Leistungen, Action & Splatter, eigentlich alles
Spannend und keine eintönige Handlung ! Interessantes Spiel, wenn auch nicht lustig ! Man ist gespannt wer es am Ende schafft ! Schönes Bonus - Material, vor allem das Making Of !
sehr spannend; mal was anderes, als der Hollywood Einheitsbrei
Nachteile/Kritik
Die oft angepriesene Gesellschaftskritik habe ich vergeblich gesucht, aber das macht nichts, es geht eine Weile, bis man sich bei den Charakteren zurecht findet
Bildqualität ein wenig ! Schauspieler sehen alle gleich aus : - ) Nichts für zarte Gemüter !
für manche sicher zu brutal, nicht 100% aufwändig produziert, oft werden die Schauspieler ihren Rollen nicht gerecht
Battle Royale (DVD) Actionfilm am günstigsten bei:
Die Überbevölkerung hat ihre gierigen Klauen um ein Land geschlungen, welches ohnehin schon von Arbeitslosigkeit, Armut und Naturkatastrophen gebeutelt wird.
Unbarmherzig und verzweifelt wie die Lage der Nation, haben sich auch Ihre Entscheidungen und Gesetze entwickelt. Und mit den Erwachsenen verlieren auch die Jugendlichen ihre Hoffnung. Viele schwänzen den Unterricht, weil sie keine Perspektiven sehen.
„…deshalb wird ein Gesetz erlassen, bekannt unter dem Namen Millenium-Erziehungsgesetz. Das BR Gesetz.“
INHALT
Shuya ist in ausgelassener Stimmung. Noch Tage zuvor schwänzte er den Unterricht, doch den Schulausflug am Ende des Jahres wollte er sich, genau wie seine ganzen Schulfreunde, natürlich nicht entgehen lassen! Die Stimmung im Bus ist ausgelassen, es wird gelacht, gesungen und geflirtet, als plötzlich –
Kopfschmerzen…Schwindelgefühl. Wo war er. Wie war er hier hergekommen? Dunkel erinnert er sich kurz vorher aufgewacht zu sein, alle im Bus schienen wie tod dazulegen, und Busfahrer und Reisebegleiterin hatten seltsame Gasmasken auf. Er hatte es nur kurz gesehen, bevor ihm wieder schwarz vor Augen wurde.
Es sieht sich unruhig im Raum um. Seine ganze Klasse ist in einem großen Unscheinbaren Klassenraum verteilt. Um sie herum sind eine ganze Menge Soldaten wie eine Menschliche Mauer postiert. Dann fällt sein Blick auf eine bekannte Gestalt aus der Vergangenheit, in seinem Gehirn rattert es und er malt sich eine wahnwitzige Horrorvision aus, die aber unmöglich wahr sein könne.
Er sollte Recht behalten.
Sein ehemaliger Lehrer unterrichtet die Klasse drüber, dass Ihre Klasse dafür ausgewählt wurde am BR Programm Teilzunehmen.
Sie alle hatten schon davon gehört, mehr zur Abschreckung vorm schwänzen als zu einer ernsthaften Minimierung der Bevölkerung, wird einmal im Jahr eine Klasse ausgewählt am „Batoru Rowaiaru“ teilzunehmen. Unter den Augen der Nation werden die Teenager auf einer verlassenen Insel ausgesetzt.
Die Regeln sind einfach wie brutal: 42 Schüler werden die Insel betreten – Nur einer wird sie wieder lebend verlassen nach drei langen Tagen und Nächten. Oder keiner.
Wasser, Brot und eine Waffe werden ihnen für ihre blutige Reise in die Hölle mitgegeben. Außerdem wurde ihnen ein Halsband umgelegt, das in bestimmten Situationen explodiert, z.B. wenn sie versuchen zu fliehen.
MEINUNG
Kinji Fukasaku beleuchtet in seinem blutigen Meisterwerk die dunkelsten, aber auch die hellsten Seiten der Menschheit. Zugleich mahnt er mit diesem Film vor den Folgen gesellschaftlicher Ausgrenzung, Überbevölkerung und Gefahren ausartender machtvoller Regierungsapparate. Um den Zuschauer auch wirklich zu erreichen, verletzt er eine der wichtigsten ungeschriebenen Filmregeln
[Nie sterben Kinder in Filmen, außer es hat eine entscheidende Wirkung auf den Hauptcharakter]
Doch sie sterben in Massen. Erst einer, dann zwei..zwanzig..und am Ende beinahe alle. Einer nach dem anderen, und ob es nun aus Angst, Verzweifelung, Überlebenswillen, Mordlust oder Beschützerinstinkt geschieht, es scheint kein Entrinnen davor zu geben. Doch wo es Dunkelheit gibt ist auch Licht. Viele schließen sich zusammen, um sich gegenseitig zu beschützen. Wieder andere protestieren gegen das System indem sie den Freitod vorziehen.
Der Film wirkt auf eine seltsame Art und Weise bedrückend. Seine oberflächliche Brutalität zeigt der Gesellschaft ihre Schwachstellen auf. Bei all den Toten fällt es schwer ein Happy End zu erkennen. Aber nicht jede Geschichte geht insgesamt gesehen gut aus. Das Fernsehen ist voll
von Filmen die uns glauben machen wollen das egal was passiert, das Schicksal im Grunde immer eine glückliche Wendung zu nehmen scheint. Doch die Realität kann aus Hinterhältigkeit, Skrupellosen Diktatoren, Armut, Leid und Menschenverachtung bestehen. Und obwohl der Film natürlich fiktiv ist, zeigt er eine schwer vorstellbare Entwicklung auf, die in anderen Ländern zum Teil bereits zum Alltag gehört. Man muss sich nur einmal eine Dokumentation über Kindersoldaten in Afrika ansehen. Ich habe vor kurzer Zeit eine angesehen, und ich kann euch sagen das einem Speiübel wird wenn man bedenkt das die dort dargestellten Bilder und Fakten wirklich der Wahrheit entsprechen.
Die Musik im „Battle Royale“ ist größtenteils klassisch. In Verbindung mit den dargestellten Bildern wirkt beispielsweise ein Stück von Schubert nur noch grotesker und bedrückender auf den Zuschauer ein.
FAZIT
Ein sehenswertes sozialkritisches Meisterwerk, das aber keinesfalls von zartbesaitete oder Kindern angeschaut werden sollte. Es wird aufgezeigt das grundlegende menschliche Werte die wir in Deutschland als vollkommen selbstverständlich hinnehmen, nicht überall auf der Welt greifen. Und auch in Industriestaaten können sie nur mit umsichtiger Politik erhalten werden.
Und wer immer noch nicht davon überzeugt ist das dieser Film stark politisch und sozialkritisch zu sehen ist lasse sich noch gesagt sein, dass der Film nicht wie von den meisten Leuten angenommen in Amerika verboten worden sei, nein, die Produktionsfirma weigert sich den Film für Nordamerika freizugeben, und hat bereits einige lukrative Angebote von Distibutoren ausgeschlagen.
...
sindimindi, 08.05.2006
Ein japanischer Horrorfilm also...wann gedreht? - die Story ist schon ein wenig überdreht...da hatte der RegisseurDrehbuchautor wohl einen Alptraum...-
RS
ein Testbericht von Scoopexx2010-01-03 08:57:34vom 03.01.2010Empfehlung: ja
Vorteile: sehr spannend; mal was anderes, als der Hollywood Einheitsbrei...Nachteile/Kritik: für manche sicher zu brutal, nicht 100% aufwändig produziert, oft werden die Schauspieler ihren Rollen nicht gerecht
Battle Royale ist ein 2000 erschienener japanischer Film, der im Asien des Jahres 3000 spielt. Japan heißt nicht mehr Japan, sondern Republik Groß-Ostasiens und ist ein Polizeistaat geworden. Die Arbeitslosigkeit hat neue Höchststände bei 15% erreicht und in den Schulen rebellieren die Schüler gegen die Lehrer, verletzen sie sogar mit Messern etc. Die Bevölkerung hat zunehmend Angst vor den Jugendlichen und daher wird das Battle Royale Programm ins Leben gerufen. Hierbei geht es darum, dass eine ganze Schulklasse auf einer Insel ausgesetzt wird, aber nur einer, nämlich der letzte Überlebende wieder von ihr herunter darf. Um diesen ersten Platz müssen die Teilnehmer nun kämpfen. Sie, die vormals oft gute Freunde waren, bekommen jeweils eine Waffe, eine Karte der Insel und ein paar Überlebensrationen in die Hand gedrückt und müssen zusehen, wie sie lebend aus der Geschichte herauskommen. Die Konkurrenz ist groß, da es über 40 Teilnehmer gibt, von denen sich zwei als bereits erfahrene "Austauschüler" herausstellen, von denen sich sogar einer freiwillig zu dem "Spiel" angemeldet hat. Obendrein sind auch noch die Waffen überaus unausgewogen verteilt. Einige bekommen Maschinenpistolen, andere bekommen lediglich einen Topfdeckel oder ein Fernglas.
Die Strategien, mit denen die Kontrahenten vorgehen, sind auch absolut unterschiedlich. Die einen weigern sich, an dem brutalen Spiel teilzunehmen, während andere ihre eigene Haut retten wollen und sich den Spielregeln beugen. Da sich das Teilnehmerfeld zunehmend dezimiert, wird jede Stunde eine Zone als Danger Zone deklariert, in der sich die Kontrahenten nicht mehr aufhalten dürfen. So wird dafür gesorgt, dass sich die Schüler auch bei fortgeschrittenem Spielstand auf der großen Insel immer noch über den Weg laufen.
In dieser sehr abgedrehten Situation erzählt Battle Royale die Geschichte verschiedener Hauptcharaktere, in der es um die tragische Vergangenheit mancher Charaktere und auch um Liebe und Freundschaft geht.
Beurteilung
Der Film hat durchweg durchaus recht positive Kritiken bekommen. Bei Ofdb.de rangiert er mit einer Wertung von 8,1 immerhin auf Platz 159 der besten Filme aller Zeiten und ist damit in der selben Klasse, wie ein Garden State oder John Rambo anzutreffen. Auch ich fand den Film alles andere als schlecht, sogar ziemlich mitreißend, auch wenn er nicht unbedingt durch das hochklassigste schauspielerische Talent der Akteure oder die aufwendigste Produktion bestechen kann. Die Story bleibt von Anfang bis Ende spannend und vor allem sehr mitreißend.
Die Finger von Battle Royale sollten allerdings auf jeden Fall zarter besaitete Personen lassen, da das Geschehen auf der Mattscheibe doch sehr brutal rüberkommt und sich gegen Menschen richtet. Es geht nicht darum, dass irgendein "Held" fiktive Monster abmurkst, sondern die Gewalt geht von Menschen aus und richtet sich auch gegen Menschen. Die Tatsache, dass es sich dabei um Schüler einer Highschool handelt, macht diese Tatsache auch nicht gerade besser. Die Rollen, die der Story entspringen sind darauf ausgelegt, sehr emotional gespielt zu werden, um die Angst und Verzweiflung der Kontrahenten zu zeigen. Heutzutage ist sowas in der Filmwelt ja nicht unüblich und es handelt sich bei Battle Royale nicht um so einen kranken Schund, wie man ihn bei Hostel, Saw und Konsorten zu sehen
bekommt, trotzdem sollte man sich darauf einstellen, dass der Film nicht von netten Szenen lebt. Wenn man sich aber auf so etwas einlassen kann (nicht vergessen, es ist nur ein Film ;) ), dann hat man mit Battle Royale einen packenden Genremix, der gleichzeitig viel Action und eine spannungsgeladene Story bietet.
Fakten
Battle Royale ist in Deutschland in verschiedenen Fassungen erschienen. Die Kinowelt Editionen sind geschnitten, während man den Film in der Marketing Film Version ungeschnitten schauen kann. Extras sind auf allen Versionen Mangelware und selbst die Limited Edition bietet gerade mal Originaltrailer und sonst nichts. Als Sprachen sind Deutsch DTS / Dolby Digital 5.1 und 2.0 Surround auswählbar. Untertitel lassen sich lediglich deutsche einblenden. Die Spieldauer beträgt in der ungeschnittenen Version 113:06 Minuten und in der geschnittenen Version 100:45 Minuten (jeweils ohne Abspann).
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Guela, 03.01.2010
Das Jahresende ist kein Ende und kein Anfang,
sondern ein Weiterleben mit der Weisheit,
die uns die Erfahrung gelehrt hat. Hal Borland
In diesem Sinne einen guten Start in 2010 LG Guela
Bunny84, 03.01.2010
Ich wünsche dir einen schönen Sonntag. Liebe Grüße BUNNY84
PS: Freue mich über Gegenlesungen
onyx42, 03.01.2010
Guter Bericht! Frohes neues! freue mich auch immer über Gegenlesungen :
ein Testbericht von Realjackass2005-05-27 14:04:33vom 27.05.2005Empfehlung: ja
Vorteile: Beklemmende Atmosphäre, alleine schon die Idee des Films, Schauspielerische Leistungen, Action & Splatter, eigentlich alles...Nachteile/Kritik: Die oft angepriesene Gesellschaftskritik habe ich vergeblich gesucht, aber das macht nichts, es geht eine Weile, bis man sich bei den Charakteren zurecht findet
Die spinnen, die Japaner. Dass an diesem Ausspruch durchaus etwas dran ist, müsste eigentlich jedem selbsternannten Filmfan seit Filmen wie "Guinea Pig", "All Night Long" oder "Naked Blood" klar sein. Und obwohl "Battle Royale" aus dem Jahr 2000 alles andere als ein Sexploitationfilm ist, so ist er doch , genau wie die anderen Fernost Vertreter, nur denen zu empfehlen, die einiges an Gewalt und Menschenverachtung aushalten können. Genau dies ist nämlich ein Aspekt, durch den "Battle Royale" UNTER ANDEREM zu Ruhm gelangt ist, da wundert es einen doch stark, dass
wir im Zensur-Deutschland garkeine großen Probleme haben, an diesen Film zu kommen. Naja, mich soll es nicht stören, im Gegenteil, denn so habt ihr heute die Möglichkeit, mein Review über den nun schon oft erwähnten Film "Battle Royale" zu lesen.
Story
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Wir befinden uns in einer nicht all zu fernen Zukunft im Land der Japaner, selbstverständlich Japan, wo die wirtschaftliche Lage aber ziemlich am Arsch ist, um die Sache mal direkt und ohne Umschweife auf den Punkt zu bringen. Oder wie würdet ihr es nennen, wenn 15% der Bevölkerung, was 10 Millionen Menschen sind keinen Job haben? Außerdem liegt Jugendkriminalität stark im Trend, jene Altersgruppe hält es sogar, oh Schreck, absolut nicht mehr für notwendig, zur Schule zu gehen! Klar, dass man da als Regierung etwas machen muss! Aus diesem Grund wird als zweifelhafte extrem-Maßnahme das "Battle Royale" Gesetz verabschiedet. Was dieses Gesetz genau bedeutet, dazu gleich mehr.
Der Zuschauer lernt jetzt erstmal die Klasse 9b (nicht 9Rb, das wäre dann ja meine Klasse! *grusel*) kennen, im Grunde eine stinknormale Klasse wie jede andere auch. Fast keiner erscheint zum Unterricht und die die erscheinen, stechen mal so ganz nebenbei den Klassenlehrer Kitano ab, der seinen Beruf nach dieser fiesen Attacke Primadonna-like an den Nagel hängt.
Wie dem auch sei: Besagte Klasse 9b, welche mit ca 40 Schülern ausgestattet ist, begibt sich mit neuem Lehrer im Schlepptau auf eine Klassenfahrt, wobei dem Zuschauer recht schnell klar wird, wer in dem Film die Hauptrolle spielt: Ein Typ namens Shuya Nanahara, dessen Vater sich erst vor einiger Zeit umbrachte und Nanahara per Klopapier die Nachricht übermittelte, er solle nicht aufgeben und sich wacker halten. Naja, auch eine Art, aus dem Leben zu treten. But who cares? Wie dem auch sei, nach einiger Zeit Busfahrt pennt Nanahara blöderweise ein und als er wieder erwacht, schlafen sämtliche Mitschüler sowie der Lehrer. Dies liegt aber nicht daran, dass sie ihrer Natur gefolgt sind, sondern dass sie von einem Gas ins Reich der Träume geschickt wurden. Moment! GAS? Klassenausflug? Da stimmt doch was nicht! Zu dieser Ansicht kommt auch der uns mittlerweile ans Herz gewachsene Nanahara, aber er hat keine Chance mehr seine Erkenntniss zu feiern, denn plötzlich wird er hinterrücks K.O. geschlagen.
Das nächste Erwachen: Die gesamte Klasse befindet sich in einem Klassenzimmer. Jeder von ihnen hat ein schwer zu identifizierendes Halsband am Hals, was natürlich einige Fragen aufwirft. Plötzlich stürmt das Militär in den Raum, begleitet von dem ehemaligen Lehrer der Klasse Kitano, der den Messerangriff scheinbar ganz gut überstanden hat. Und jetzt wird auch allen Anwesenden erklärt, was es mit dem "Battle Royale" auf sich hat: Und zwar wird alljährlich durch Zufall jeweils eine Klasse ausgelost, die daraufhin zu einer abgelegenen, 10 km³ großen Insel gebracht wird. Dort angekommen wird den Mädchen und Jungen ein explosives Halsband angelegt, dass nach Wunsch von den Organisatoren jeweils seperat, oder auch gemeinsam in die Luft gejagt werden kann. Dies wird auch gleich an einem der Jungen demonstriert, dem sich daraufhin eine relativ große Menge Blut aus der Kehle verabschiedet, was natürlich zur Folge hat, dass er vor den entsetzten Augen seiner Klassenkameraden sein Leben lässt. Auch ein hysterisches Mädchen darf erfahren, wie es sich mit einem Messer zwischen den Augen lebt, natürlich nicht besonders gut. Jetzt wird selbst den blödesten Jugendlichen aus der Klasse klar, dass diese Männer ernst machen. Wie weiter erklärt wird, bekommt jeder der "Kandidaten" ein Survival Paket, ausgestattet mit Nahrung, einem Kompass und einer Landkarte. Daraufhin müssen sie sich wild über die Insel verteilen und wer nach einer Frist von 3 Tagen überlebt, darf die Insel heil wieder verlassen. Vorraussetzung: Es darf nur einen Überlebenden geben, sollten mehrere Jugendliche am Leben sein, werden auf einmal sämtliche Hals-Sprengsätze gezündet. Klingt gemein? Ist es auch! Um dem ganzen einen besonderen Anreiz zu geben, wurde die Insel in verschiedene Gefahrenzonen aufgeteilt. Befindet man sich also zur falschen Zeit in der falschen Gefahrenzohne, geht das Halsband hoch. Dies gilt auch, wenn versucht wird eben genanntes zu entfernen. Um den Kindern das töten zu erleichtern, findet jeder in seinem Survival Rucksack eine Waffe vor, die aber höchst ungerecht verteilt sind. Während manche Pistolen und MPs bekommen, werden andere lediglich mit Ferngläsern oder gar Topfdeckeln ausgestattet.
Nachdem jeder der Schüler sein Paket bekommen hat, geht das "Battle Royale" auch schon los. Während manche gleich beginnen zu töten, schließen sich andere zu Grüppchen zusammen, in der Hoffnung, dass doch noch alles gut wird. Widerum andere aber, nehmen sich gleich an Ort und Stelle selbst das leben. Wie das ganze letztendlich ausgeht werde ich an dieser Stelle nicht verraten, da ich euch die Spannung nicht nehmen möchte.
Schauspieler
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Bei Japanischen Filmen ist das mit den Schauspielern immer so eine Sache.. Meistens fällt es `Uns´ nämlich recht schwer, die auseinanderzuhalten, da die Japaner ja, wie man so schön sagt, eh alle gleich aussehen. Ich habe mir im Voraus nämlich große Sorgen gemacht, dass ein im Prinzip guter Film daran scheitern könnte, dass man die Darsteller letztendlich nicht unterscheiden kann. Naja, was soll ich sagen? Ich habe mir glücklicherweise zu viel Angst umsonst eingejagt. Zugegeben: Bis sich einem Namen wie Nanahara, Noriko Nakagawa oder Shougo Kawada eingeprägt haben dürfte eine Weile gehen, aber spätestens zur Hälfte des Films klappt auch das. Es ist im Übrigen auch bitter nötig, sich bei "Battle Royale" mit den Charakteren zu befassen, da es mitten im Film eine Menge Flashbacks gibt, die dem Zuschauer Aufschluß über die jeweilige Person geben. So erfahren wir zum Beispiel von Shuya Nanahara, dass sich sein Vater vor einiger Zeit erhängt hat, während der Lehrer Kitano, gespielt von DEM Takeshi Kitano aus "Takeshi´s Castle", nur an der ganzen Prozedur mitmacht, weil er der Meinung ist, die Jugend sei Schuld daran, dass das Land vor die Hunde geht. Alles in allem bietet "Battle Royale" also eine Menge interessanter Charaktere, die zwar am Anfang schwer auseinander zu halten sind, aber dieses Problem legt sich nach einer Weile. Besonders schlecht gespielt hat übrigens keiner, was schon lobenswert ist, wenn man bedenkt, wie alt der Großteil der Protagonisten ist, oder während der Dreharbeiten war.
Daten zum Film
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Originaltit el: Batoru rowaiaru
Alternativtitel: Nur einer kann Überleben
Land: Japan (2000)
Regie: Kinji Fukasaku
Länge: ca 113 Min.
Freigabe: juristisch geprüft
Indiziert: Nein
@ Realjackass
Die beste Version
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Jede m Sammler würde ich die absolut umwerfende PERFECT COLLECTION von Marketing ans Herz legen, die es wie man so schön sagt, wirklich in sich hat. Insgesamt befinden sich nämlich 4 DVDs in dieser hübsch anzusehenden Collection, wie es sich gehört vollgestopft mit Extras, sowie einer Soundtrack CD. Diese Collection ist übrigens auf 6000 Exemplare limitiert, weswegen man schnell zugreifen sollte, sollte man sie irgendwo sehen. Der Film ist selbstverständlich ungeschnitten.
Desweiteren erschienen ist eine zweite DVD von Marketing, welche den Film zwar auch uncut bietet, dafür aber nicht mit so viel Bonusmaterial wie die PERFECT COLLECTION protzen kann. Leute, die diesen Film nicht gerade abgöttisch lieben, können also gerne zu dieser Edition greifen.
Abraten würde ich euch allerdings von der DVD, die man des öfteren in Videotheken und im Handel vorfindet, sie hat ein orangenes Cover und wird vertrieben von dem Label Kinowelt. Es sind ca 8 Minuten die hier geschnitten wurden, was einem so gut wie den ganzen Spaß am Film raubt. Nicht zu empfehlen!
Kritik
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Soso, "Battle Royale".. Ein Name, der wie ein Legende durch sämtliche, gängige Internet-Filmforen gewandert ist und jeden, der etwas von Filmen versteht angeblich in seinen Bann gezogen hat. Da tut sich jetzt folgende Frage auf: Kann man von einem Film Positiv überrascht werden, wenn man die Erwartungen dermaßen hoch ansetzt? Sicherlich nicht oft, aber es gibt dennoch Streifen, die dieses kleine Wunder vollbringen können. "Battle Royale" ist einer davon.
Aber was genau zeichnet diesen Film denn aus? Das beeindruckenste wäre wohl, dass sich gleich 2 Zielgruppen diesen Film ansehen können: Diejenigen, die nur auf ordentliche Explosionen und eimerweise Blut aus sind werden ebenso ihren Spaß haben, wie die, die auf Teufel komm raus immer eine Aussage in einem Film haben müssen. Mir persönlich ist diese aber verwehrt geblieben, was schon beim Prinzip des Filmes anfängt: Welcher kranke, alte Sack kommt auf die Idee, einen Film, der dem Zuschauer zweifelsohne zur Unterhaltung dient, auf der Grundthematik aufzubauen, dass sich 40 15 Jahre gegenseitig abmetzeln? Aber wie man sieht, hatte der Film seinen Erfolg, auch wenn er in Japan fast schon boykottiert wurde. Wie dem auch sei: Man HÄTTE wirklich einen Film mit einer ordentlichen Aussage aus dem ganzen machen können, wären da nicht ein paar ernsthafte Probleme in Form von Logiklöchern, die ungefähr so groß sind wie die Einschusslöcher, welche Hiroki Sugimura mitten im Film von einer MG Salve hinterrücks abbekommt. Dies äußert sich vor allem in einer Tatsache: Japan´s Gesellschaft ist anscheinend total am Arsch, was bringt es da bitte, 40 Jugendliche auf eine Insel zu entführen und diese dort zu töten? In meinen Augen garnichts, doch rechnen wir mal: In 10 Jahren sind das 390 tote Kiddies (angenommen, es gibt immer einen Sieger), doch was bringen 390 tote im Anbetracht der Tatsache, dass das Land extrem viele Arbeitslose hat und keiner mehr Bock hat, zur Schule zu gehen? Und nun das merkwürdigste: Wie wir von Kitano erfahren, wird die jeweilige Klasse per Zufall ausgewählt. Wie soll dann so etwas wie Moral und Respekt gegenüber den Erwachsenen entstehen? Schließlich kann es ja, wenn es nach dem Zufallsprinzip geht, JEDE Klasse erwischen, ganz egal, wie vorbildlich sich diese verhält. Nicht ganz schlüssig wie ich finde, weswegen ich auch eher dazu tendieren würde, diesen Film als reinen Actioner abzustempeln. Um nicht zu sagen einen sehr innovativen, reinen Actioner.
Action ist im Übrigen ein gutes Stichtwort, kommen wir mal zur Gewalt im Film, welche sich echt sehen lassen kann, auch wenn der Film nicht ganz so brutal ist, wie viele meinen. Denn das meiste Blut gibt es in Verbindung mit höchst emotionalen und/oder dramatischen Szenen und wer kann sich dann schon ernsthaft daran erfreuen? Also ich nicht. Wenn zum Beispiel ein völlig verstörter Junge inmitten von 39 Mitschülern steht, sich sein Halsband aktiviert und er nur noch wenige Sekunden zu leben hat, ist das eher grausam als unterhaltsam. Deswegen ist der Gewaltfaktor auch nicht mit dem in Filmen wie "Braindead" zu vergleichen, um nur mal ein Beispiel zu nennen.
Was man dem Streifen auf jeden Fall zugute schreiben muss ist die überraschend deprimierende Atmosphäre, die er sehr schnell aufbaut und die auch fast immer anhält. Alleine der Gedanke daran, dass sich 40 Jugendliche gegenseitig töten MÜSSEN, von denen die meisten befreundet waren, hat etwas beklemmendes. Und es gibt allem Anschein nach keine Chance auf Hilfe oder Unterstützung von außerhalb. Wie in der Inhaltsbeschreibung schon erwähnt, reagiert jeder darauf anders. Vier der Kinder stürzen sich gleich von den Klippen oder erhängen sich, andere wiederum schnappen sich ihre Armbrust und morden darauf los. Die intelligentesten sind ohne Frage die, die sich zu friedlichen Grüppchen zusammenschließen, um so wenigstens eine minimal kleine Chance auf Überleben zu bekommen. Nach einiger Zeit gibt es aber auch in diesen Grüppchen Konflikte, so zum Beispiel in einer Mädchen Gemeinschaft, die sich in einem alten Leuchtturm niedergelassen hat. Als Nanahara verletzt vor dem Leuchtturm liegt, wird er von einem der Mädchen eingelassen, die ihm sogar aus gutem Willen eine Suppe kocht. Eines der Mädchen aber, dessen Freund anscheinend von Nanahara getötet wurde, vergiftet diese Suppe. Das Problem nur: Besagte Köstlichkeit erreicht nicht den eigentlichen Empfänger, sondern wird von einem anderen Girl eingenommen, die daraufhin kurz davor ist, ihre Innereien auszukotzen und -selbstverständlich- stirbt. Jetzt will jede der Mädchen wissen wer das war, was darin mündet, dass sich alle gegenseitig erschießen, obwohl sie ja eigentlich Freundinnen waren. Der Film hat eine Menge solcher Szenen. Die ganze bedrückte Stimmung wurd noch dadurch unterstrichen, dass Kitano per Lautsprecher jeden Morgen vorliest, wer alles gestorben ist und per Texteinblendung gezeigt wird, wieviele Schüler noch leben.
Fazit
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Ich bin, wie ihr wisst, jemand der allgemein verhältnissmäßig viele brutale Filme sieht und deswegen, ohne angeben zu wollen, ein ganz, klitzekleines bisschen Ahnung von der Materie hat. Und es war nicht schwer zu erkennen, dass "Battle Royale" ein ganz besonderer Film ist und nicht umsonst zum Kult wurde. Wo sonst gibt es die Thematik, dass sich eine Schulklasse selbst abmetzeln muss und wenn sie dass nicht schafft, werden alle, sich an den Hälsen befindliche Sprengsätze gezündet? Wer aber an dieser Stelle einen erfreulichen Splatterspaß erwartet, ist definitiv an der falschen Stelle. Alles in allem spritzt das Blut zwar in regelrechten Massen (in der ungekürzten Fassung versteht sich), aber das wirkt in diesem Film eher deprimierend. Alleine deswegen, weil hier eine Idee gezeigt wird, die konsequent und ohne verschönung durchgezogen wird, gebe ich dem Film schon die Höchstwertung. Desweiteren kann sich der Zuschauer hier nicht mit Sätzen wie "Das gibts ja eh nicht, ist nur ein Film", aus der Affäre ziehen, da eben die Gewalt von Menschen wie du und ich ausgeht, die durch eine Extremsituation teilweise zu Bestien werden. Actionfans können eben so einen Blick riskieren wie Leute, die etwas für Dramen übrig haben und einiges an Blut ertragen können. Die oft gelobte Gesellschaftskritik habe ich zwar vergeblich gesucht, aber das stört den exzellenten Gesamteindruck nur wenig.
guts2607, 02.09.2006
Das könnte wirklich ein sehr hilfreicher Bericht sein. Aber ein Paar Punkte stören mich noch.
Zum einen gibt es 2 inhaltliche Fehler:
1. Die Geschichte stammt nicht von einem alten Sack! es sei denn du findest 33 Jahre alt-
2. Kam der Film erst in einer
ein Testbericht von Skywalkeratwork2005-05-10 15:31:41vom 10.05.2005Empfehlung: ja
Vorteile: Spannend und keine eintönige Handlung ! Interessantes Spiel, wenn auch nicht lustig ! Man ist gespannt wer es am Ende schafft ! Schönes Bonus - Material, vor allem das Making Of ! ...Nachteile/Kritik: Bildqualität ein wenig ! Schauspieler sehen alle gleich aus : - ) Nichts für zarte Gemüter !
Vorwort
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Heute möchte ich über einen Film bzw. eine DVD berichten, die ich eher zufällig in die Finger bekommen habe bzw. ist sie mir beim DVD´s anschauen beim Saturn sehr aufgefallen. Dort gab es vor einiger Zeit mal diesen Film und daher war ich wie immer mal neugierig. Heute also mein Bericht über den Actionfilm Battle Royal, wo es sogar einen zweiten Teil von gibt. Jetzt aber erstmal um den ersten Teil und mal sehen worum es hier geht!
Kurze Infos zum Film bzw. zur DVD
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Der Film stammt aus Japan und wurde
2000 abgedreht. Regie führte hier Kinja Fukasaku und die Laufzeit beträgt genau 2 Stunden. Jedoch habe ich trotz der 18er Version nur die Original-Version ausgeliehen und die soll wohl ca. 8 Minuten kürzer sein als die ungeschnittene Version. Freigegeben ist er allerdings erst ab 18 Jahren, doch das auch vollkommen zurecht, wie man später in der Handlung noch feststellen wird. Man kann ihn auch in Dolby Digital 5.1 genießen, doch dazu kommen wir auch noch später, nämlich beim Bonus-Material. Übrigens führte der Regisseur auch Regie bei den Szenen zu dem Film Tora, Tora, Tora aus dem Jahr 1970. Im deutschen Titel gibt es noch als Untertitel zu Battle Royal, Nur einer kann überleben, wo was Wahres dran ist. Ansonsten lasst euch überraschen!
Die Schauspieler
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Take shi Kitano spielt A.K.A. " Beat " Takeshi
Chiaka Kuriyama
Aki Maeda
Taro Yamamoto
Habe zwar jetzt ein paar Schauspieler aufgeführt, doch sie sagen mir nicht wirklich viel bzw. gar nichts und so wird es wohl auch den meisten von euch gehen. Zumindest kommt es so bei den Specials rüber, das Takeshi Kitano hier der Star dieses Films ist und wohl schon richtig bekannt in Japan, doch hier in Deutschland sehen die meisten japanischen Schauspieler doch eh alle gleich aus :-) Takeshi zumindest behält seinen richtigen Namen auch als einziger im Film und spielt hier den ehemaligen Lehrer dieser Klasse. Ihn behält man auf jeden Fall in Erinnerung, auch wenn er nicht gerade ein Vorbild als Lehrer ist. Chiaka Kuriyama ist übrigens auch ein richtiges Teenie-Idol in Japan und modelte wohl schon mit 11 Jahren und begann mit einer Fernsehkarriere. Außerdem spielte sie wohl in dem Film Kill Bill mit, doch erinnern kann ich mich ehrlich gesagt nicht mehr an sie und das obwohl ich den Film mit Spannung genossen habe. Alles in allem also nur für Kenner die Schauspieler, denn wer sich mit solchen japanischen Filmen auskennt, wird mit diesen Gesichter bzw. Schauspielern etwas anfangen können, ich leider nicht :-)
Die Handlung
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Die spielt im Jahr 3000 und zwar steigt hier die Arbeitslosigkeit ins Unermessliche und Gewalt liegt vor allem auch an den Schulen an der Tagesordnung. Die Lehrer werden schickaniert und zudem wird Kitano sogar mit einem Messer am Bein verletzt von einem der Schüler. Kurz nach diesem Angriff hat er sein Amt als Lehrer niedergelegt, doch trotzdem fährt seine Schulklasse mit insgesamt 42 Schülern auf Klassenfahrt. Alle freuen sich und sind happy das endlich mal keine Schule ist und nach der Busfahrt wachen sie urplötzlich alle wieder im Klassenzimmer auf. Doch was war passiert?? Niemand kann sich erinnern...
Ihr alter Lehrer ist aber zum Glück dort und alle freuen sich. Doch nicht mehr lange, denn er hat einige Aufgaben für sie und die sind keineswegs mit Hausaufgaben zu vergleichen. Jeder Schüler trägt ein Metallhalsband und was es damit auf sich hat wird von Kitano jetzt näher erläutert. Dazu hat er eine Art Armee hinter und neben sich, die ihn beschützen sollen bzw. die Schüler dazu zu bringen, ruhig zu sein. Nun wird anhand eines Videos das sogenannte Spiel erklärt, doch leider handelt es sich hier um ein sehr tödliches Spiel, wo am Ende nur ein einziger Schüler überleben wird, wenn überhaupt...
Die Regeln lauten wie folgt und sind eigentlich recht leicht zu verstehen, doch will sie niemand so recht verstehen, bis einer getötet wird und von da an ist klar, es ist ernst gemeint. Das Spiel geht genau 3 Tage lang und am Ende muss ein Schüler übrig bleiben, sonst werden die Metallhalsbänder aktiviert und die würden dann explodieren. Das heißt also alle 42 Schüler spielen nun um ihr Leben und zwar jeder gegen jeden. Der Stärkere gewinnt also am Ende und das auf einer ca. 10 Kilometer langen unbewohnten Insel. Alle 6 Stunden jedoch gibt es eine sogenannte Gefahrenzone und wer sich dort befinden sollte, wird sofort getötet. Dazu erhält jeder der Schüler per Zufallsprinzip eine Waffe, doch die können zwischen einem Maschinengewehr und einem Kochtopfdeckel liegen. Auf jeden Fall liegt viel beim Glück eines Einzelnen und letztlich halt am Überlebenswillen...
Es geht also schon sehr schnell los, nachdem alle Schüler aus dem Klassenraum entlassen worden sind und die einen töten eher aus Panik und die anderen wirklich aus vollem Gewissen, da sie so die einzige Chance sehen, wieder nach Hause zu kommen. Doch natürlich werde ich hier nicht das Ende verraten und daher erwartet von mir nicht zu hören, ob alle sterben oder einige am Leben bleiben. Diese Erfahrung muss jeder selbst machen und das auf spannende Art und Weise, das kann ich versprechen!
Das Bonus-Material
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Zwar war die DVD nur ausgeliehen, doch da das Bonus-Material nicht so riesig war, auch kein Problem es anzuschauen und da habe ich gleich mal mit den Trailern angefangen. Hier gibt es insgesamt 4 Stück und zwar die Filme Requiem, Avalon, Liberty Stands Still und Route 666. Bei der deutschen Sprachauswahl hat man zudem die Wahl zwischen Dolby Surround und Dolby Digital 5.1 und bei letzterem kann man sich den Film sogar in Japanisch anschauen, eventuell wenn man möchte dann mit deutschen Untertitel. Unterteilt ist der Film dann noch in 16 einzelne Kapitel und nun geht es zur wirklich Rubrik Extras auf dieser DVD!
Hier schaue ich mir von 3 Sachen zuerst einmal das Interview mit dem Regisseur an, zumindest dachte ich das ich es "schauen" kann :-) Es ist nur in Textform und läuft langsam als Text herunter. Man erfährt hier zwar einiges, doch das nicht gerade sehr interessant und eher langweilig. Aber zumindest gut zu wissen, das der Regisseur sogar schon 70 Jahre alt ist. Weiter geht es mit einer Pressekonferenz und die dauert genau 12 Minuten. Hier bekommt man eine Menge Interviews von einigen Hauptschauspielern und dem Regisseur selbst. Teilweise sehr lustig muss ich sagen und daher geht es nun gleich weiter mit dem Making Of!
Ich dachte jetzt eigentlich, das dieses Special zwar das größte hier auf dieser DVD ist, aber niemals habe ich nur annähernd gedacht, das es knapp über eine Stunde lang geht. Es ist auf eine andere Art und Weise gedreht wie man es gewohnt ist, nämlich hauptsächlich nur Szenen direkt am Set. Das heißt man geht mit dem Regisseur auf eine richtige Reise mit bei den Aufnahmen und kann diese wunderbar mitverfolgen. Hier sieht man wie agil der 70-jährige Regisseur doch ist und wie er sich einsetzt, damit alles perfekt ist. Neben den tollen Szenen die direkt am Set gedreht werden, gibt es auch immer wieder ein paar Interviews von den Schauspielern. Alles in allem muss man sich zwar hier etwas Zeit für nehmen, doch es ist absolut zu empfehlen und mal etwas anderes als das, was man unter Making Of sonst gewohnt ist!
Meine Meinung
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Ich werde am Ende zwar keine Bestbewertung abgeben, doch schon ein "Gut" ist aus meiner Sicht eine gute Bewertung, denn so auf japanische Filme stehe ich eigentlich nicht so besonders. Ich kann ihn weiterempfehlen, doch nicht für schwache Nerven, denn es gibt doch eine Menge Blut hier, auch wenn ich anscheinend die geschnittene Version gesehen habe mit ca. 8 Minuten geschnittenen Szenen. Das Bonus-Material auf dieser DVD ist vollkommen ausreichend und bietet unterhaltsame Hintergrundinformationen und ein gewaltiges Making Of meiner Meinung nach. Ich bin schon sehr auf den zweiten Teil gespannt und wie es weitergeht und mal sehen ob die Fortsetzung nur annähernd so mithalten kann mit diesem hier. Der Film ist sehr spannend inszeniert, was auch sehr viel an der Kameraführung liegt. Die Schauspieler sehen für mich alle gleich aus, daher kann ich hier bis auf den Lehrer niemanden hervorheben und dieser wird von Takeshi Kitano verkörpert. Der 70-jährige Regisseur bringt hier einen richtig guten Film raus und ist richtig agil am Set, was man beim Making Of besonders gut zu sehen bekommt. Die DVD lohnt sich zumindest einmal anzusehen und das weitere schöne sind dann noch die Landschaftsaufnahmen. Die Tonqualität ist auch sehr gut, nur an der Bildqualität mangelt es meiner Meinung nach ein wenig, ist aber trotzdem noch gut. Wer also solche Schocker gerne sieht, der hat hier zumindest noch ein schönes Spiel dabei und daher finde ich die Handlung schon gelungen, denn eintönig ist es hier keinesfalls. Es gibt immer wieder eine Überraschung und so ist der Zuschauer richtig gefesselt an diesen Film. Aber wie gesagt, ich stehe auch nicht auf so japanische Filme und vergebe ein Gut, ich denke das sollte genügen. Daher wünsche ich euch viel Spaß auf dieser Insel, euer Schüler Sky!
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