Bones - Der Tod ist erst der Anfang
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Bones - Der Tod ist erst der Anfang

Testberichte Bones - Der Tod ist erst der Anfang

 (DVD) Horrorfilm
3.1 von 5
Platz 733 in der Kategorie "Horrorfilme".
Bewertung: Kundenbewertung 3,10 / 5,00 3.1 von 5
Meinungen:
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Bones - Der Tod ist erst der Anfang Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 3,10 / 5,00 3.1 von 5
von 86% aller Autoren empfohlen (6/7).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • Maden und andere nette Effekte
  • gute Story, Schauspieler
  • Gute Unterhaltung, Blaxploitation, eine Hommage?
  • unterhaltsam, gruselig, gute Effekte, aber nicht übertrieben, Darsteller, Musik/Sound, Bonusmaterial
  • Snoop Dogg!Bonus-Material OK und ansprechend!Spannung nimmt zum Ende hin zu!
Nachteile/Kritik
  • Musik, die meisten Darsteller
  • billiges Blut, Effekte
  • Einige Längen in der Mitte des Films, die Synchronstimme von Snoop Dog
  • Story könnte unplausibel erscheinen, erfordert aber nur entsprechende Aufmerksamkeit
  • Nichts Besonderes und er fesselt einen nicht von Beginn an!Einfach ein durchschnittlicher Horrorfilm!
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Wuschel_F

Hip Hop Horror

ein Testbericht von 2004-01-18 16:17:57 vom 18.01.2004
Empfehlung: nein
Vorteile: Maden und andere nette Effekte...
Nachteile/Kritik: Musik, die meisten Darsteller
Nachdem ich gestern auf Premiere den Film „Bones - Der Tod ist erst der Anfang“ gesehen habe, hab ich mir gedacht berichte ich euch doch mal über diesen Film, den es ja mittlerweile auch schon auf DVD zu kaufen gibt, vielleicht interessiert es ja jemanden.



STORY
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Der Hintergrund der Geschichte kommt zwar erst später raus, aber ich werde das Ganze dennoch chronologisch anführen. Im Jahre 1979 bekommt Jimmy Bones, ein reicher schwarzer, der von allen in seinem Viertel respektiert wird, das Angebot in seinem Viertel „Crack“ zu verkaufen, weil das zukunftsorientiert mehr Einnahmen bringen würde. Bones sieht es allerdings nicht ein, seine „Brüder“ mit diesem Zeug zu versorgen und weil er sich weigert wird er von seinen Geschäftspartnern ermordet. Damit diese die Schuld nicht alleine tragen und niemand etwas verraten kann, zwingen sie aber auch alle anderen Anwesenden, u. a. Bones Partner J-Bird (Clifton Powell) und seine Geliebte Pearl (Pam Grier) zu zustechen. Somit waren insgesamt 5 Personen an seinem Tod verantwortlich. Seine Leiche wird zusammen mit dem von seinem Blut verschmierten Kleid seiner Freundin im Keller des Hauses begraben…
Etwa 20 Jahre später (in der Gegenwart) erwerben 4 Teenager (J-Bird´s Sohn Patrick, seine Tochter Tia und noch 2 Freunde) das mittlerweile zur Ruine verfallene Haus, das von allen im Viertel gemieden wird und wollen daraus einen Nachtclub machen. Etwas mulmig ist den Freunden schon in dem Haus, aber sie lassen sich nicht abschrecken. Auf ihrem ersten Erkundungsgang findet Tia einen schwarzen Hund mit leuchtend roten Augen, der sich aber als harmlos erweist, nachdem er ihren Burger verschlungen hat. Bei einer weiteren Erkundung finden sie auch noch das Skelett von Jimmy im Keller und obwohl sie wissen, um wen es sich handelt, melden sie es nicht der Polizei, sondern fahren fort alles für die Eröffnung vor zubereiten. Langsam stellt sich heraus, dass der Hund die Verkörperung von Jimmys rachsüchtiger Seele ist und je mehr dieser zu fressen bekommt, desto lebendiger wird auch das Skelett im Keller wieder…
Pearl, die ehemalige Geliebte von Jimmy, deren Tochter Cynthia sich mittlerweile in Patrick verliebt hat und Patrick´s Vater können die Jugendlichen nicht von ihrem Plan abbringen und somit wird der Club pünktlich eröffnet. Bei der Eröffnung fällt dann als erstes der DJ (einer der 4 Jugendlichen vom Anfang) dem und zum Opfer und verhilft Jimmy endgültig zu einer neuen körperlichen Gestalt. Zu viel will ich jetzt auch nicht verraten, auf jeden Fall macht dieser sich nun auf, um an seinen Mördern Rache zu üben…



FILMINFOS
°°°°°°°°°°°°°°°°

Land: USA 2001
Ländercode: 2
Darsteller: Pam Grier (Pearl), Snoop Doggy Dogg (Jimmy Bones), Clifton Powell (Jeremiah Peet), Michael T. Weiss (Lupovich), Rick Harris (Eddie Mack)
Regie: Ernest R. Dickerson
Laufzeit: 92 Minuten
FSK: 18



DARSTELLER
°°°°°°°°°°°°°°°°

Die bekannteste, und in meinen Augen auch beste Darstellerin des Filmes ist Pam Grier (Pearl)(„Jackie Brown (1997), „Ghosts of Mars“ (2001)). Ich denke sie ist eine großartige Schauspielerin und überzeugt durch viel Gefühl und Wandlungsfähigkeit.
Snoop Doggy Dog als Racheengel fand ich nicht so überzeugend, auch wenn das ganze Äußere recht gut gemacht war. Vielleicht liegt es auch dran, dass ich ihn grundsätzlich nicht so toll finde…
Die Jugendlichen wirkten schon sehr pseudo-HipHop mäßig, ob alle HipHoper (schreibt man des so??) wirklich so bescheuert sind weiß ich nicht, aber ich fand es schon sehr überzogen und ziemlich platt, vor allem die Sprüche sind schon ziemlich affig.
Patricks Vater (Clifton Powell) bringt zwar stellenweise viel Gefühl in seine Rolle, wirkt aber zum teil auch etwas geistesabwesend und der Polizist Lupovich: Michael T. Weiss ist einfach nur noch eklig, aber ich denke das soll er auch sein, somit wohl eine gute schauspielerische Leistung ;-)



MEINE MEINUNG
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Ganz hat mich der Film nicht überzeugt, auch wenn die beiden Schauplätze damals und heute und die Überblenden während des Films doch ganz gut gestaltet waren. Ich finde einfach die ganze HipHop Szene nicht besonders geeignet für einen Horrorfilm. An zu vielen Stellen wird das Ganze einfach ins lächerliche gezogen, seien es die dummen Aussprüche der Kids (im Auto, oder wenn einer Cynthia direkt hinter ihrem Rücken lautstark als „scharfe Tante“ oder so ähnlich bezeichnet und das beim ersten Treffen) oder der Rachefeldzug von Jimmy am Schluss (z. B. wenn er die Köpfe seiner Opfer spazieren trägt, die blöde Sprüche ablassen, während er sein nächstes Opfer sucht). Auch die eben mit dieser Szene verbundene Musik löst bei mir eher einen mittleren Brechreiz aus, als dass sie richtige Stimmung aufkommen lassen würde. Ich glaube es war kein einziger Titel dabei, der mich in irgendeiner Form angesprochen hätte.
Die Story an sich ist denke ich schon gut, eben nur falsch umgesetzt. Die Idee an sich, dass sich ein Ermordeter, an seinen Mördern rächen will und mit Hilfe seines Seelenhundes zu neuem Leben erwacht ist zwar etwas surreal aber interessant, auch wie man sieht, dass immer mehr Muskeln und Fleisch auf die Knochen des Skeletts wandern ist finde ich gut und schön eklig umgesetzt. Unerklärlich hingegen ist mir auch, warum Jimmy bei seinem Rachefeldzug ziemlich rücksichtslos ist, obwohl er doch früher so gütig und der Freund aller Schwarzen im Viertel war, hier bringt er die Jugendlichen gleich mit um, die ihm im Weg stehen, ohne Rücksicht auf Verluste wütet er in der Kneipe….
Positives: Besonders gut fand ich zum Beispiel den Hund, war auch schön eklig, wie er immer frisst…richtig gierig… und wie er später die Maden ausspuckt… Maden finde ich überhaupt das ekligste, was es gibt und davon sieht man Haufenweise, sie überfluten den ganzen Club und man sieht sie schon auch mal von Näher, das ist ganz gut gemacht ;-)
Ach ja, noch etwas war gut, damit ich nicht nur das Schlechte hervor hebe, der Bus der Jugendlichen war wirklich schön gestaltet mit Totenkopfgrafitti ;-)
Alles in allem ein Film, den man sich zwar mal reinziehen kann, der aber eher mittelmäßig bleibt und vielleicht noch für Fans des Genres empfehlenswert ist, wobei ich nicht beurteilen kann, ob es für solche nicht auch zu überzogen und klischeehaft ist.


Viel mehr gibt es zu diesem Film denke ich nicht zu sagen, bedingt empfehlenswert, wer´s nicht lassen kann soll ihn sich anschauen ;-)

Liebe Grüße vom Wuschel und danke für alle Lesungen, Bewertungen und Kommentare!!!



P.S.: Wer an der DVD interessiert ist: sie ist bei Warner Home Video erschienen (Sprachen: D, E, Dolby Digital 5.1, Special Features: Dokumentationen 'Digging up Bones'; 'Urban Gothic: Bones and its influences', Audiokommentar, Deleted Scenes (mit Audiokommentar), Musikvideos, Trailer)
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 2,00 / 5,00 2
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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EmilyStrange

Der Tod ist erst der Anfang

ein Testbericht von 2010-04-14 15:31:57 vom 14.04.2010
Empfehlung: ja
Vorteile: siehe Bericht...
Nachteile/Kritik: siehe Bericht
Allgemeine Daten
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Filmtitel: Bones - Der Tod ist erst der Anfang oder Bones - Bis auf die Knochen
Genre: Horror-Komödie
Sprachen: Deutsch (Dolby Digital 5.1 EX), Englisch (Dolby Digital 5.1 EX)
Untertitel: Deutsch, Englisch
Länge: 93 Minuten
Altersfreigabe: ab 18 Jahren
Erscheinungsjahr: 2002
Regie: Ernest R. Dickerson
Drehbuch: Tim Metcalfe, Adam Simon
Produktion: Rupert Harvey, Peter Heller, Lloyd Segan
Schnitt: Michael N. Knue, Stephen Lovejoy
Kamera: Flavio Martínez Labiano
Musik: Elia Cmiral

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Schauspieler
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Snoop Dogg als Jimmy Bones
Michael T. Weiss als Detective Lupovich
Pam Grier als Pearl
Bianca Lawson als Cynthia
Clifton Powell als Jeremiah Peet
Katherine Isabelle als Tia Peet
Ricky Harris als Eddie Mack
Sean Amsing als Maurice

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Die Geschichte
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Der Film spielt im Sommer 1979. Jimmy Bones ist eine echte Größe in illegalen Geschäften. Er beschützt zudem sein Viertel. Dafür sind ihm die Leute mehr als dankbar. Doch im Sommer 1979 kommt es zu einem hässlichen Vorfall, denn Bones wird von dem korrupten Cop Lupovich verraten und danach von Lupovich und seinen Männern, auf einer Party in seinem Haus brutal ermordet. Er wird nicht auf einem Friedhof sondern in seinem Haus beerdigt. Das wissen allerdings nur sehr sehr wenig Leute.
Ganze 22 Jahre, also im Jahr 2001 ist das Viertel ein ganz anderes wie es damals war. Früher herrschte eigentlich Wohlstand in dem Viertel, wenn das ganze Geld auch aus illegalen Geschäften stammte, aber das Viertel war sehr schön (von den Häusern, etc). Mittlerweile ist es aber ein Ghetto und Bones Haus ist total verfallen. Vier Teenies, die in dem Viertel wohnen, wollen sein Haus aber als Nachtclub herrichten. Dabei befreien sie die Seele von Bones. Dies wissen sie aber nicht. Bones Seele schreit förmlich nach Rache. Sein Rachefeldzug wird wahnsinnig blutig. Seine Rache richtig sich auch nicht gegen eine bestimmte Person oder gegen bestimmte Personen, sondern gegen jedem der ihm in den Weg kommt. Sogar gegen eine seiner früheren Geliebten richtet sich sein Hass.
Können die Teenies Bones stoppen? Oder stoppt ihn jemand anders? Oder kommt seine Seele doch noch zur Vernunft?

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Die Extras
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· Ein Booklet mit zwei Seiten (Kapitelübersicht)
· Die Dokumentation "Digging up Bones
· Die Dokumentation „Urban Gothic
· Musikvideos
· herausgeschnittene Szenen mit Regisseurkommentar
· Audiokommentar des Regisseurs
· Audiokommentar der Drehbuchautoren
· Audiokommentar mit Snoop Dogg
· US-Kinotrailer zu Bones

Dokumentation Digging up Bones
In Digging up Bones sieht man wie Snoop Dogg eigentlich zu der Rolle gekommen ist. Desweiteren berichtet der Regisseur etwas über die Entstehungsgeschichte des Films. Hier sieht man alles von der Entstehung des Drehbuchs bis zum Endprodukt. Ebenfalls geben die Hauptdarsteller einige Informationen zu ihren Rollen. Auch auf die Enstehung der Special Effects wird eingegangen. Dokumenation Urban Gothic: Bones and his Influences
Hier berichten die Filmemacher über Horrorfilme in den 1960er und 1970er Jahren. Auch auf europäische Horrorfilme wird eingegangen. Sie berichten auch, dass sie von diesen Horrorfilmen beeinflusst wurden.
Musikvideo
Ein Musikvideo von Snoop Dogg, wie könnte es auch anders sein. ;-). Und zwar das zu "Dogg named Snoop". Es handelt sich hierbei um die Liveversion.
Herausgeschnittene Szenen mit Regisseurkommentar
Man kann sich die Szenen mit oder ohne Kommentar des Regisseurs anschauen. Hier beschreibt der Regisseur wieso die Szenen entfernt wurden. Es wird etwas über den alternativen Anfang berichtet, eine Figur wird sehr ausführlich beschrieben

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Eigene Meinung
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Der Film Bones ist auf einer Seite ein Horrorfilm, auf der anderen Seite beinhaltet der Film aber einen sehr schwarzen Humor, was mir sehr gut gefällt. Die Story ist zwar etwas durchgeknallt. Aber solche Filme sehe ich mir auch mal gerne an. Er ist eigentlich spannend, beinhaltet immer wieder Witze und nimmt auch immer wieder überraschende Wendungen.
Das Bild ist auch sehr scharf. Die Farben sind satt und die Kontraste sind ebenfalls gut. Man findet auch keine Pixelfehler und auch kein Kantenflimmern. Das Schwarz ist ebenfalls schön satt.
Der Ton ist ebenfalls hervorragend. Fehlerfrei und er füllt den ganzen Raum. Die Filmmusik ist auch passend zum Film. Anfänglich findet man Sounds aus den 1970ern, später hört man auch Hip Hop Klänge. Also eine echt gute Mischung, die die Ära in der die einzelne Szene spielt dadurch noch realistischer wirken lässt. Auch besonders spannende Szenen werden durch die Musik noch verstärkt.
Die Schauspieler sind eigentlich auch alle überzeugend. Auch Snoop Dogg. Was ich zuerst gar nicht von ihm gedacht hätte. Aber den Gangsterboss spielt er wiklich sehr überzeugend. Deshalb hat er mir auch am besten gefallen.
Die Extras sind meiner Meinung nach auch sehr umfangreich und abwechslungreich. Hat mir echt gut gefallen. Am Besten fand ich allerdings die beiden Dokus Digging up Bones & Urban Gothic. Aber auch die anderen Specials kann ich nur empfehlen.
So ich hoffe ihr habt auch sehr viel Spaß beim Anschauen.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
schlabbersack

Solider Horror

ein Testbericht von 2006-03-17 14:17:49 vom 17.03.2006
Empfehlung: ja
Drei althergebrachte Horrorformeln werden vereint in dem überwiegend schwarzen "Bones" und das nicht einmal auf die schlechteste Art und Weise. Geisterhaus meets Teenieopfer meets Rachestory und das in genau der Reihenfolge.
Snoop Dogg gibt uns hier den Quarter-Paten, der einstmals von Geschäftspartnern um die Ecke gebracht wurde und nun in seinem Traumhaus mitten im Slum umgeht, bis die jungen Nachkommen eines seiner Mörder genau dort ihren Rap- und Hiphopclub eröffnen.

Klar, das Pulver wird hier nicht neu erfunden, dafür sind die Bestandteile, aus denen der Kuchen gebacken wurde, schon zu bekannt, doch man kann sie immerhin so anordnen, dass die Mischung verträglich wird.
Ernest Dickerson hat seine Genrehausaufgaben gemacht und startet erst mal mit atmosphärischen Sequenzen vom besessenen Haus, bietet kleine, feine Computertricks, düster-verfallene Umgebung, verfremdete Sichtperspektiven. Dazu junge Schwarze mit nicht allzu schlechten Dialogen und kleineren Klischees. Die Rückblenden von Doggs Schicksal kommen häppchenweise im Filmverlauf und so reicht es, um genug Neugier wachzurufen.

In der Filmmitte droht uns dann zwar das Teenieslasherschicksal, wenn Dogg einen DJ verfrühstückt, Fleisch ansetzt und im wahrste Wortsinne den Club "madig" macht, doch auch hier reicht das Gespür für brauchbare Bilder weithin und der Film kriegt erneut die Kurve, ehe er im Rachefeldzug gegen die Mörder kulminiert.
Dabei spritzt das Blut zwar munter (wenn es auch für eine solche Produktion deutlich zu hellrot ist), doch anstatt auf Starksplatter setzt man hier eher auf Makabres.

Leider erlebt der Film im Schlußdrittel dann seinen Tiefpunkt, wenn zum simplen 5-Kleine-Negerlein (ein Weißer ist auch drunter) plötzlich abstruser Humor mit abgeschlagenen Köpfen kommt und die Totenwelt sich als Quersumme aus Freddies Träumen und der Hellraiserseite entpuppt. Auch beim Showdown ist die Auflösung nur allzu sehr abzusehen und den Schlußgag hätte man sich ganz sparen können, doch unter dem Strich weiß "Bones" durch hervorragende Bilder zu gefallen, die mehr Atmosphäre erzeugen, als andere Filme mit der Brechstange erreichen.

Snoop ist ganz passabel, wird jedoch von der erfahreneren Grier locker an die Wand gespielt. Ungewöhnlich dagegen der Auftritt von Pretender Michael T.Weiss, der als korrupter Bulle unter Latex-Fleischmassen zu ersticken droht. Muß außerdem der Quotenweiße sein, denn korrupte schwarze Bullen gibt's wohl nicht. Eine gemischthautfarbige Familie gibt's aber immerhin.
Wer also auf brauchbare Videothekenware aus ist, sollte bei "Bones" ruhig mal zugreifen, denn Brauchbareres auf diesem Level ist selten und rar
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
PoisonAngel
PoisonAngel, 17.03.2006
Schöner, ausführlicher Bericht. SH. Gruß Nicole
Seniorita_Berlin
Seniorita_Berlin, 17.03.2006
Toller Bericht liebe grüss von Julia
Grospolian
Grospolian, 17.03.2006
sh, würd mich über Gegenlesungen freuen
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mima007

Gut gemachter Geister-Horror

ein Testbericht von 2005-03-15 19:44:47 vom 15.03.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: unterhaltsam, gruselig, gute Effekte, aber nicht übertrieben, Darsteller, Musik/Sound, Bonusmaterial...
Nachteile/Kritik: Story könnte unplausibel erscheinen, erfordert aber nur entsprechende Aufmerksamkeit
"Der Fluch der bösen Tat" kommt 20 Jahre danach über die Missetäter. Es ist der positiv dargestellte Drogenhändler Jimmy Bones, der zu neuem unheiligem Leben erwacht und an seinen Mördern blutige Rache nimmt - von jenseits des Grabes...

Der Film von New Line Cinema ("The Lord of the Rings") ist in jeder Hinsicht üppig ausgestattet und gemacht, seine Story durchaus nachvollziehbar und die Darsteller wirklich gut.

Filminfos

O-Titel: Bones (2001, USA); DVD: 2002
FSK: ab 18
Länge: 93 Min. inkl. Abspann
Regisseur: Ernest Dickerson
Drehbuch: Adam Simon & Tim Metcalfe
Musik: Elia Cmiral
Darsteller: Snoop Dogg, Pam Grier ("Jackie Brown"), Khalil Kain, Michael T. Weiss u.a.

Handlung

Man schreibt das Jahr 1979. Jimmy Bones (Snoop Dog) ist zwar ein Drogenhändler, wird aber als Beschützer eines Schwarzenviertels respektiert und geliebt, besonders von seiner Geliebten Pearl (Pam Grier).

Doch die Zeiten ändern sich. Harte Drogen sind angesagt. Als er sich weigert, dieses Zeug, das man "Crack" nennt, in seinem Viertel zu verkaufen, wird er von seinem Partner J-Bird (Clifton Powell) verraten und von einem korrupten Cop (Michael T. Weiss) ermordet. Dieser gemeinschaftlich begangene Mord findet in Jimmys eigenem Sandsteingebäude, seinem elegant ausgestatteten Hauptquartier, statt, Auch Pearl muss zustechen, damit sie als Komplizin schweigt wie ein Grab.

Nun, 20 Jahre später, hat das Crack die gesamte Gesellschaft des einst so schönen Viertels ausgehöhlt und von Menschen und Häusern nur Zombies übrig gelassen. Auch Jimmys einstiges Hauptquartier sieht nun so ausgehöhlt aus wie ein Totenschädel: eine geisterhafte Ruine. Doch der Geist lebt noch: In der Anfangsszene finden zwei weiße Junkies ein unerwartetes und höchst unappetitliches Ende...

Vier Teenager, darunter J-Birds Sohn Patrick und seine Tochter Tia, renovieren diese Ruine, um daraus einen Nachtclub für Disco-Abende zu machen. Bei ihrer ersten Erkundung stoßen sie auf ein Skelett - Jimmy - und einen seltsamen schwarzen Hund, Jimmys rachsüchtige Seele. Einer der Vier beraubt Jimmys Skelett. Das wird er bald bereuen.

Sobald die Disco richtig eingeweiht wird, geht es los mit Jimmys Rache. Der schwarze Hund ist immer in der Nähe, wenn ein weiteres übernatürliches Phänomen einen der vier Teenager heimsucht. Es regnet weiße Maden von der Decke. Eine weitere Dimension tut sich auf: Nichts Geringeres als die Hölle, in der Jimmy Bones nun herrscht.

Leider kennt seine Vergeltung keine Grenzen. Sie macht auch vor seiner Ex-Geliebten, Pearl, nicht Halt. Strafe muss sein. Doch wie sieht es mit ihrer Tochter aus, Cynthia (Bianca Lawson), die sich in Patrick verliebt hat? Muss auch sie sterben?

Die DVD
Technische Infos
Bildformate: 1,78:1?
Tonformate: DD 5.1
Sprachen: englisch, deutsch
Untertitel: englisch, deutsch

Extras:

- Audiokommentar von Regisseur, Drehbuchautor und Hauptdarsteller
- Dokumentationen: Making-of "Digging up Bones"; Geschichte des Urban Horrors
- Nicht verwendete Szenen (untertitelter Kommentar)
- 2 Musikvideos: "Dogg named Snoop" , einmal Standard, einmal live aufgeführt
- Original-US-Trailer

Mein Eindruck

Renommierte (weiße?) Kritiker haben diesen Film als Billighorror in Grund und Boden verdammt. Vielleicht, weil hier zu 99 Prozent schwarze Darsteller auftreten und die wenigen Weißen entweder Junkies oder korrupt (der Cop Lupovich) sind. Dabei wurde der Film vor allem von Weißen gemacht.

Doch in Wahrheit erreicht der Film zwei Ziele: gute Horrorunterhaltung zu bieten und gleichzeitig - nicht ganz neu - die Geschichte eines untergegangenen Schwarzenviertels zu erzählen. Die Story, die beide Ziele und zwei Zeitebenen verbindet, ist das Schicksal und die Rache von Jimmy Bones.

Dabei macht der Film einen guten Job: Die handlung ist straff erzählt, mit nur den notwendigsten Rückblenden auf die Vergangenheit. Die Gegenwart, trist und hadesähnlich, lässt nur wenige Hoffnungsschimmer zu, und so wird die Initiative der vier Teenager umso wichtiger. Leider liegen die Schatten des vergangenen Unrechts an Bones, das ihre Mütter und Väter begangen haben, über dieser Unternehmung.

Bevor es also zu einer Wiedergeburt, einer Renaissance im Viertel kommen kann, muss die Schuld der älteren Generation bewältigt werden. Dies erfolgt durch Jimmy Bones' Vollzug seiner Rache. Dass die Jugend in Mitleidenschaft gezogen wird, ist nicht zu vermeiden.

Die Darsteller agieren glaubwürdig auf beiden Zeitebenen. Die Ausstattung der beiden Umgebungen ist stilecht und für einen Horrorfilm geradezu üppig zu nennen - dazu gehört auch die erstklassige, passende Musik von Elia Cmiral, die in Dolby Digital 5.1 angemessen wiedergegeben wird.

Die CGI-Spezialeffekte, die bei Bones' Rache auftreten, sind vom Feinsten und tragen erheblich zur Glaubwürdigkeit der fantastischen Geschehnisse bei. Das ist eben New Line Cinema, die Produzenten von solchen Hits wie "The Matrix" und "The Lord of the Rings"!

Mein Eindruck: die DVD

Die DVD enthält mehr Bonusmaterial, als man von einem modernen Horrorfilm erwarten würde. Nicht nur der Film wurde kommentiert, sondern auch die nicht verwendeten Szenen. Der Kommentar stammt vom Regisseur, dem Drehbuchautor Adam Simon und vom Hauptdarsteller, dem äußerst erfolgreichen Rap-Sänger Snoop Dogg. Er führt hier auch sein Musikvideo zum Film vor.

Am interessantesten sind jedoch die zwei Dokumentation, jede etwa 15 Minuten lang. Das Making-of "Digging up Bones" stellt die Filmemacher, die Darsteller, die Effekte und die Story der Films in zahlreichen Einzelheiten, Statements und Erklärungen vor. So hat man seine Making-ofs gerne! Eine nette Information ist beispielsweise, wie schüchtern der Superstar Snoop Dogg gegenüber der Filmlegende Pam Grier auftrat, besonders in den Kussszenen.

Und noch einmal wird herausgearbeitet, welchen Sinn die Story hat: In den siebziger Jahren genossen die schwarzen Gemeinschaften die Früchte des Kampfes um ihre Rechte, der in den 50ern (ab 1955) und 60ern geführt worden war. Ab den 80ern verloren die Schwarzen alles wieder, weil den Einfluss der harten Drogen Heroin und Crack sowie deren Drogenverabreicher alle Strukturen wieder zerstörten, menschliche wie soziale.

Die zweite Doku ist für Cineasten interessanter. Hier erzählen die Filmemacher und ein Filmhistoriker, von wem sie inspirierten wurden, einen bestimmten Stil zu verwirklichen. Es ist nicht etwa der Stil von Stephen-King-Horror, sondern importierter Horror: Murnaus "Nosferatu" von 1922 und Bela Lugosis "Dracula" standen Pate.

Für die Sinnlichkeit des Films zeichnet der italienische Horrorfilm der sechziger Jahre verantwortlich, insbesondere die Filme des innovativen Kameramanns Bava "Baron Blood", "The Whip and the body" (1963) sowie "Black Sunday". Hier werden Licht (Kerzenmeere, Schatten) und Farbe (grelle Kleider- und Wandfarben etc.) bewusst als dramatische Mittel eingesetzt, das Unsichtbare ist der eigentliche Gruselfaktor.

Zuweilen erinnern gewisse Effekte an Genre-Meisterwerke wie "Hollow Man" von Paul Verhoeven und an "Hellraiser 1" von Clive Barker. Offensichtlich wussten die Macher, was sie taten, und sie hatten genug Geld, um es zu realisieren.

Unterm Strich

Dieser Film bietet gut präsentierten Horror für Leute mit guten Nerven. Der Film selbst ist offenbar von Weißen für ein schwarzes Ghettopublikum gemacht worden, doch spricht er durchaus auch Weiße an, die sich ohne Vorurteile gegen Schwarze darauf einlassen. Man kann sich auf jeden Fall eineinhalb Stunden gut unterhalten.

Die Extras der DVD sind geradezu vorbildlich und ein weiterer Pluspunkt. Die fünf Sterne sind verdient. Hoffentlich führt dieser Film zu einer weiteren, andersartigen Renaissance: des sinnlichen amerikanischen Horrors, der seine europäischen Wurzeln nicht verleugnet und sie weiterentwickelt.

Michael Matzer (c) 2003ff

----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2005-03-15 19:44:47 mit dem Titel Gut gemachter Geister-Horror für die HipHop-Generation

"Der Fluch der bösen Tat" kommt 20 Jahre danach über die Missetäter. Es ist der positiv dargestellte Drogenhändler Jimmy Bones, der zu neuem unheiligem Leben erwacht und an seinen Mördern blutige Rache nimmt - von jenseits des Grabes...

Der Film von New Line Cinema ("The Lord of the Rings") ist in jeder Hinsicht üppig ausgestattet und gemacht, seine Story durchaus nachvollziehbar und die Darsteller wirklich okay.

Filminfos
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O-Titel: Bones (2001, USA); DVD: 2002
FSK: ab 18
Länge: 93 Min. inkl. Abspann
Regisseur: Ernest Dickerson
Drehbuch: Adam Simon & Tim Metcalfe
Musik: Elia Cmiral
Darsteller: Snoop Dogg, Pam Grier ("Jackie Brown"), Khalil Kain, Michael T. Weiss u.a.

Handlung
°°°°°°°°°°°°°°

Man schreibt das Jahr 1979. Jimmy Bones (Snoop Dog) ist zwar ein Drogenhändler, wird aber als Beschützer eines Schwarzenviertels respektiert und geliebt, besonders von seiner Geliebten Pearl (Blaxploitation-Ikone Pam Grier).

Doch die Zeiten ändern sich. Harte Drogen sind angesagt. Als er sich weigert, dieses Zeug, das man "Crack" nennt, in seinem Viertel zu verkaufen, wird er von seinem Partner J-Bird (Clifton Powell) verraten und von einem korrupten Cop (Michael T. Weiss) ermordet. Dieser gemeinschaftlich begangene Mord findet in Jimmys eigenem Sandsteingebäude, seinem elegant ausgestatteten Hauptquartier, statt, Auch Pearl muss zustechen, damit sie als Komplizin schweigt wie ein Grab.

Nun, 20 Jahre später, hat das Crack die gesamte Gesellschaft des einst so schönen Viertels ausgehöhlt und von Menschen und Häusern nur Zombies übrig gelassen. Auch Jimmys einstiges Hauptquartier sieht nun so ausgehöhlt aus wie ein Totenschädel: eine geisterhafte Ruine. Doch der Geist lebt noch: In der Anfangsszene finden zwei weiße Junkies ein unerwartetes und höchst unappetitliches Ende...

Vier Teenager, darunter J-Birds Sohn Patrick und seine Tochter Tia, renovieren diese Ruine, um daraus einen Nachtclub für Disco-Abende zu machen. Bei ihrer ersten Erkundung stoßen sie auf ein Skelett - Jimmy - und einen seltsamen schwarzen Hund, Jimmys rachsüchtige Seele. Einer der Vier beraubt Jimmys Skelett. Das wird er bald bereuen.

Sobald die Disco richtig eingeweiht wird, geht es los mit Jimmys Rache. Der schwarze Hund ist immer in der Nähe, wenn ein weiteres übernatürliches Phänomen einen der vier Teenager heimsucht. Es regnet weiße Maden von der Decke. Eine weitere Dimension tut sich auf: Nichts Geringeres als die Hölle, in der Jimmy Bones nun herrscht.

Leider kennt seine Vergeltung keine Grenzen. Sie macht auch vor seiner Ex-Geliebten, Pearl, nicht Halt. Strafe muss sein. Doch wie sieht es mit ihrer Tochter aus, Cynthia (Bianca Lawson), die sich in Patrick verliebt hat? Muss auch sie sterben?

Die DVD
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Technische Infos
Bildformate: 1,78:1?
Tonformate: DD 5.1
Sprachen: englisch, deutsch
Untertitel: englisch, deutsch

Extras:

- Audiokommentar von Regisseur, Drehbuchautor und Hauptdarsteller
- Dokumentationen: Making-of "Digging up Bones"; Geschichte des Urban Horrors
- Nicht verwendete Szenen (untertitelter Kommentar)
- 2 Musikvideos: "Dogg named Snoop" , einmal Standard, einmal live aufgeführt
- Original-US-Trailer

Mein Eindruck
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Renommierte (weiße?) Kritiker haben diesen Film als Billighorror in Grund und Boden verdammt. Vielleicht, weil hier zu 99 Prozent schwarze Darsteller auftreten und die wenigen Weißen entweder Junkies oder korrupt (der Cop Lupovich) sind. Dabei wurde der Film vor allem von Weißen gemacht.

Doch in Wahrheit erreicht der Film zwei Ziele: gute Horrorunterhaltung zu bieten und gleichzeitig - nicht ganz neu - die Geschichte eines untergegangenen Schwarzenviertels zu erzählen. Die Story, die beide Ziele und zwei Zeitebenen verbindet, ist das Schicksal und die Rache von Jimmy Bones.

Dabei macht der Film einen guten Job: Die handlung ist straff erzählt, mit nur den notwendigsten Rückblenden auf die Vergangenheit. Die Gegenwart, trist und hadesähnlich, lässt nur wenige Hoffnungsschimmer zu, und so wird die Initiative der vier Teenager umso wichtiger. Leider liegen die Schatten des vergangenen Unrechts an Bones, das ihre Mütter und Väter begangen haben, über dieser Unternehmung.

Bevor es also zu einer Wiedergeburt, einer Renaissance im Viertel kommen kann, muss die Schuld der älteren Generation bewältigt werden. Dies erfolgt durch Jimmy Bones' Vollzug seiner Rache. Dass die Jugend in Mitleidenschaft gezogen wird, ist nicht zu vermeiden.

Die Darsteller agieren glaubwürdig auf beiden Zeitebenen. Die Ausstattung der beiden Umgebungen ist stilecht und für einen Horrorfilm geradezu üppig zu nennen - dazu gehört auch die erstklassige, passende Musik von Elia Cmiral, die in Dolby Digital 5.1 angemessen wiedergegeben wird.

Die CGI-Spezialeffekte, die bei Bones' Rache auftreten, sind vom Feinsten und tragen erheblich zur Glaubwürdigkeit der fantastischen Geschehnisse bei. Das ist eben New Line Cinema, die Produzenten von solchen Hits wie "The Matrix" und "The Lord of the Rings"!

Mein Eindruck: die DVD
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Die DVD enthält mehr Bonusmaterial, als man von einem modernen Horrorfilm erwarten würde. Nicht nur der Film wurde kommentiert, sondern auch die nicht verwendeten Szenen. Der Kommentar stammt vom Regisseur, dem Drehbuchautor Adam Simon und vom Hauptdarsteller, dem äußerst erfolgreichen Rap-Sänger Snoop Dogg. Er führt hier auch sein Musikvideo zum Film vor.

Am interessantesten sind jedoch die zwei Dokumentation, jede etwa 15 Minuten lang. Das Making-of "Digging up Bones" stellt die Filmemacher, die Darsteller, die Effekte und die Story der Films in zahlreichen Einzelheiten, Statements und Erklärungen vor. So hat man seine Making-ofs gerne! Eine nette Information ist beispielsweise, wie schüchtern der Superstar Snoop Dogg gegenüber der Filmlegende Pam Grier auftrat, besonders in den Kussszenen.

Und noch einmal wird herausgearbeitet, welchen Sinn die Story hat: In den siebziger Jahren genossen die schwarzen Gemeinschaften die Früchte des Kampfes um ihre Rechte, der in den 50ern (ab 1955) und 60ern geführt worden war. Ab den 80ern verloren die Schwarzen alles wieder, weil den Einfluss der harten Drogen Heroin und Crack sowie deren Drogenverabreicher alle Strukturen wieder zerstörten, menschliche wie soziale.

Die zweite Doku ist für Cineasten interessanter. Hier erzählen die Filmemacher und ein Filmhistoriker, von wem sie inspirierten wurden, einen bestimmten Stil zu verwirklichen. Es ist nicht etwa der Stil von Stephen-King-Horror, sondern importierter Horror: Murnaus "Nosferatu" von 1922 und Bela Lugosis "Dracula" standen Pate.

Für die Sinnlichkeit des Films zeichnet der italienische Horrorfilm der sechziger Jahre verantwortlich, insbesondere die Filme des innovativen Kameramanns Bava "Baron Blood", "The Whip and the body" (1963) sowie "Black Sunday". Hier werden Licht (Kerzenmeere, Schatten) und Farbe (grelle Kleider- und Wandfarben etc.) bewusst als dramatische Mittel eingesetzt, das Unsichtbare ist der eigentliche Gruselfaktor. Zuweilen erinnern gewisse Effekte an Meisterwerke wie "Hollow Man" von paul Verhoeven und an "Hellraiser 1" von Clive Barker. Offensichtlich wussten die Macher, was sie taten, und sie hatten genug Geld, um es zu realisieren.

Unterm Strich
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Dieser Film bietet gut präsentierten Horror für Leute mit guten Nerven. Der Film selbst ist offenbar von Weißen für ein schwarzes Ghettopublikum gemacht worden, doch spricht er durchaus auch Weiße an, die sich ohne Vorurteile gegen Schwarze darauf einlassen. Man kann sich auf jeden Fall eineinhalb Stunden gut unterhalten.

Die Extras der DVD sind geradezu vorbildlich und ein weiterer Pluspunkt. Die fünf Sterne sind verdient. Hoffentlich führt dieser Film zu einer weiteren, andersartigen Renaissance: des sinnlichen amerikanischen Horrors, der seine europäischen Wurzeln nicht verleugnet und sie weiterentwickelt.

Michael Matzer (c) 2005ff
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Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Skywalkeratwork

Mein Name ist Bones - James Bones!

ein Testbericht von 2004-04-14 20:56:49 vom 14.04.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: Snoop Dogg!Bonus-Material OK und ansprechend!Spannung nimmt zum Ende hin zu!...
Nachteile/Kritik: Nichts Besonderes und er fesselt einen nicht von Beginn an!Einfach ein durchschnittlicher Horrorfilm!
Vorwort
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Da ich ja eigentlich Horrorfilme sehr gerne sehe und diesmal nichts besseres lief, schaute ich mir einfach mal „Bones – Der Tod ist erst der Anfang“ an. Ob mir dieser Film gefallen hat, erfahrt Ihr wie gewohnt in meinem Bericht, denn es handelt sich also um das Genre Horrorfilm und unter anderem spielt sogar der Rapper Snoop Doggy Dogg mit!

Kurze Infos zum Film
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Freigegeben ist der Film sogar erst ab 18 Jahren und er dauert genau 93 Minuten. Er stammt natürlich wie so oft aus den USA und wurde 2001 produziert. Regie führte Emest R. Dickerson und dieser setzte auf Bezüge zu den 70ern. Das hier aber ein Rapper die Hauptrolle spielt, ist schon etwas ungewöhnlich!

Die Schauspieler
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Snoop Doggy Dogg spielt Jimmy Bones
Pam Grier spielt Pearl
Michael T. Weiss spielt Lupovich
Clifton Powell spielt Jeremiah Peet
Ricky Harris spielt Eddie Mack

Also im Grunde sagt mir nur Snoop Doggy Dogg etwas, denn er spielte letztens noch in dem Film „Training Day“ mit Denzel Washington. Ansonsten kennt man ihn doch eher als Rapper und das kann er richtig gut. Diese Rolle hier passt zwar auch ganz gut zu ihm, doch im Grunde hat er aber auch nicht gerade viele Dialoge zu spielen. Er spielt eher den Gangster im Anzug und das megacool. Michael T. Weiss ist ansonsten der einzige Weiße in diesem Film, aber einem Film zuordnen kann ich ihn leider auch nicht. Alles in allem muss man die Schauspieler nicht unbedingt hervorheben, außer vielleicht die weibliche Hauptrolle Pearl, die gespielt wird von Pam Grier!

Die Handlung
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In letzter Zeit schaue ich irgendwie nur Filme, die nicht gerade die tollste Handlung haben, doch bei einem Horrorfilm erwarten man dies auch eher weniger. Es dreht sich aber im Grunde alles um ein leerstehendes Haus, welches jedoch von einem Geist beherbergt wird. Vier Jugendliche erwerben dieses Haus und wollen einen Discoclub daraus machen, was Ihnen am Ende auch gelingt. Doch das dies am Ende in einem Blutbad endet, damit hätte niemand gerechnet...

Der Geist in dem Haus ist der vor zwanzig Jahren verstorbene Gettokönig Jimmy Bones und dieser schmiedet schon einen Racheplan, weil er sich in seiner Ruhe gestört führt. Doch dabei stellt sich sogar am Ende heraus, das Jimmy Bones damals ermordet worden ist und er rächt sich nun an diesen Personen, die ihm entweder nicht geholfen haben oder die dafür verantwortlich waren. Nun erhält am Ende doch jeder seine verdiente Strafe!

Alles in allem war es das mal wieder aus der Handlung, denn wie erwartet ist sie nicht so toll ausgearbeitet!

Meine Meinung
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Erwartungen an diesen Film hatte ich absolut keine, denn ich hatte ja auch noch nie von ihm gehört. Deshalb dachte ich auch anfangs noch, das ist dies ein recht guter Horrorfilm werden würde. Doch weit gefehlt, denn einzig die Musik am Anfang und ab und zu ein paar spannende Szenen machen noch keinen guten Horrorfilm aus. Dazu sind die Splatterszenen nicht gerade realitätsnah, was jedoch hauptsächlich an dem Blut liegt, das schon direkt künstlich aussieht. Die Handlung ist zwar auch nichts Besonderes, doch im Grunde ist das ja nichts Neues bei Horrorstreifen. Die Schauspieler sind zwar einigermaßen in Ordnung, doch was soll man auch besonderes von einem Rapper erwarten. Mit diesem Horrorfilm von Emest R. Dickerson, ist ihm leider kein spannender Film gelungen und deshalb würde ich ihn auch nicht weiterempfehlen. Ich urteile am Ende sogar mit einem „Schlecht“, denn es gibt von dieser Art einfach zu viele Filme und dies war eindeutig einer der Schlechteren. Alles in allem also absolut kein Muss und da sollte man sich lieber andere Filme zu Gemüte führen!

Damit bleibt mir nur noch zu hoffen, das ich euch ein wenig mit meinem Bericht weiterhelfen konnte und ich wünsche allen Lesern noch einen schönen Tag. Vielen Dank für das Interesse und wie immer freue ich mich über jeden Kommentar. Bis zu meinem nächsten Bericht, euer Sky!

----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2004-04-14 20:56:49 mit dem Titel Dog eat Dog!

Vorwort
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Heute möchte ich ein zweites Mal über den Film "Bones - Der Tod ist erst der Anfang" schreiben, diesmal jedoch über die DVD zum Film. Diese habe ich nämlich unter anderem mit vielen weiteren Filmen bei einer Versteigerung ersteigert. Zufällig hatte ich ihn vorher schon auf Premiere einmal gesehen und nun geht er ab ins E-Bay zum Verkauf. Vorher lasse ich es mir aber nicht nehmen und berichte noch über die DVD mitsamt den Features!

Kurze Infos zum Film bzw. zur DVD
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Freigegeben ist der Film erst ab 18 Jahren und er dauert genau 92 Minuten. Es handelt sich um einen Horrorfilm und u. a. spielt hier Snoop Dogg die Hauptrolle. Der Kostenpunkt liegt mit Sicherheit bei ungefähr 10 Euro im Laden, jedoch bin ich mir da nicht ganz sicher, denn so eine 18er-Version ist meistens selten und daher teurer im Handel. Zumindest stammt er aus dem Jahre 2001 und ist demnach nicht mehr so ganz aktuell. Unterteilt ist er noch in 19 einzelne Kapitel und weitere Infos gibt es im Internet unter www.warnerbros.de!

Die Schauspieler
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Snoop Doggy Dogg spielt Jimmy Bones
Pam Grier spielt Pearl
Michael T. Weiss spielt Lupovich
Clifton Powell spielt Jeremiah Peet
Ricky Harris spielt Eddie Mack

Der einzige Weiße in dem Film wird von Michael T. Weiss gespielt und sonst kennt man wohl noch Snoop Doggy Dogg als Rapper. Er ist in Amerika eine richtige Kultfigur und hier spielt er zumindest aus meiner Sicht seinen ersten Kinofilm. Kann gut sein das er vorher schon einmal irgendwo mitgespielt hat, nur dann habe ich ihn wohl noch nicht gesehen. Er hat auf jeden Fall die Hauptrolle, auch wenn er eigentlich schon von Beginn des Films an tot ist. Er steht wieder auf und dann rächt er sich bei diversen Leuten. Grundsätzlich sind die Charaktere aber jung und machen ihre Sache super. Sie stehen Snoop Dogg in nichts nach und bringen die spannende Atmosphäre wirklich sehr gut dem Zuschauer rüber!

Der Inhalt
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Die Story spielt im Sommer 1979 wo Jimmy Bones sein Viertel der Stadt führt und ihn eigentlich alle lieben und ehren. Er tut alles für seine Leute und ist ein richtige Kultsymbol. Als ein korrupter Polizist namens Lupovich allerdings bei ihm aufkreuzt und möchte das er Drogen verkauft in seinem Viertel, endet dies leider tödlich. Außerdem bringt er sogar seine Frau dazu ihn mit zu erstechen, damit auch sie schuldig ist. Sonst hätte er auch sie erledigt. Insgesamt waren es 4 Personen, davon 2 Freunde die ihn einfach haben sterben lassen, doch er wird sich mit Sicherheit noch dafür rächen...

Dieses Szenario wird während des Films so allmählich aufgeklärt und beginnten tut der Film genau 22 Jahre danach. Jimmy Bones Viertel ist heruntergekommen und sein Haus steht absolut leer und nicht mehr zum Wiederverkauf. Doch es kommen 4 Jugendlichen auf die Idee, sein Haus günstig zu erwerben und daraus einen Nachtclub zu machen. Heruntergekommen und riesig wie das Haus ist, erkennen die 4 nicht, was sich im Verborgenen befindet und langsam wieder erwacht...

Nun beginnt der Racheakt von Jimmy Bones, der nach und nach sich die Personen vornimmt, die ihn im Stich gelassen haben als es notwendig war. Und er kennt dabei keine Gnade...

Das Bonus-Material
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Natürlich kann man sich in der Szenenanwahl jedes einzelne Kapitel anwählen und es gibt auch ein Sprachmenü mit den Sprachen Deutsch und Englisch. Ebenso gilt dies für die Untertitel und das Tonformat ist Dolby Digital 5.1. Zuerst habe ich mir den US-Original-Kinotrailer angesehen, da ich ihn ja nie vorher zu Gesicht bekommen habe. Weiter ging es dann mit den Musikvideos zum Film, wovon es 2 verschiedene Versionen gab. Eine Standard-Version wahrscheinlich bekannt aus Viva und die andere Version war eine Live-Version, jedoch nur mit Live-Bildern, der Ton war aus dem Studio. Außerdem kann man sich den gesamten Film mit Original-Kommentar von den Filmemachern Ernest Dickeson und Drehbuchautor Adam Simon ansehen. Sogar Snoop Doog spricht hier einige Szenen an. Dann ging es noch zu den nicht verwendeten Szenen und davon gibt es insgesamt 14 Stück. Entweder mit Kommentar des Regisseurs oder auch ohne, wenn man wollte sogar mit deutschem Untertitel!

Als letzte Features gibt es noch 2 Dokumentationen, wo ich als erstes bei "Digging up Bones" beginnen möchte. Diese Doku mit einblendbarem deutschem Untertitel dauert ca. 23 Minuten und zeigt neben vielen Interviews der Schauspieler und vom Regisseur, auch einen kurzen Einblick hinter die Kulissen. Außerdem wird erklärt, was der Regisseur genau mit diesem Film ausdrücken wollte. In der zweiten Doku die insgesamt ca. 17 Minuten lang geht, spielt sich alles um das Horrorgenre ab. Hier wird gezeigt wieviel Einfluss ältere Horror-Klassiker auf diesen Film hatten. Interessant zu sehen, doch halt mit vielen Filmen die mir absolut nichts sagen. Allgemein gesehen ein absolut ausreichendes Bonus-Material!

Meine Meinung
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Alles in allem kann ich aber dem Film trotz des guten Bonus-Materials nicht mehr als ein "Mittel bzw. weniger gut" geben. Er ist zwar noch empfehlenswert, doch grundsätzlich liegt dies nicht an der Handlung, sondern eher am Hauptdarsteller Snoop Dogg. Die Effekte sind zwar auch ganz nett, doch alleine das unechte Blut gefällt mir in diesem Film gar nicht. Allgemein ist die Stimmung zwar düster, doch es sind zu wenig spannende Stellen bzw. Szenen wo man erschrecken könnte. Er hat mich relativ kalt gelassen und dabei mag ich Horrorfilme im Allgemeinen sehr gerne. An den Schauspielern liegt es aber wie gesagt nicht, sondern eher an dem langatmigen Anfang und allgemein an der Handlung. Diese wird zwar zum Ende hin besser, doch richtig durchdacht wirkt sie auch nicht. Am Ende artet das Ganze nur in Rache aus mit viel Blut und schon bald ist der Film auch zu Ende. Alles in allem also ein durchschnittlicher Horrorfilm, den man sich vielleicht einmal ansehen sollte, mehr aber auch nicht!

Damit hoffe ich, das ich euch ein wenig mit meinem Bericht weiterhelfen konnte und ich wünsche allen Lesern noch einen schönen Abend. Vielen Dank fürs Lesen und Bewerten und bis zu meinem nächsten Beitrag, euer Sky!
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Produktbewertung:Kundenbewertung 1,00 / 5,00 1
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
klukklukkluk

Horror-Blaxploitation der unterhaltsamen Art

ein Testbericht von 2003-11-08 22:01:39 vom 08.11.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: Gute Unterhaltung, Blaxploitation, eine Hommage?...
Nachteile/Kritik: Einige Längen in der Mitte des Films, die Synchronstimme von Snoop Dog
Dieser Bericht bezieht sich auf die Version, die von Premiere ausgestrahlt wurde



Story :

In einem amerikanischen Viertel, dass hauptsächlich von Schwarzen bewohnt ist, scheint etwas seltsames vorzugehen. Erst muss ein Mann vor einem dämonischen Hund flüchten und dann kommen auch noch zwei Jugendliche um. Im Mittelpunkt dieser Geschehen steht ein altes Haus, in dem vor 20 Jahren schlimme Sachen geschehen sind. Aber genau das wissen die vier Jugendlichen nicht, die in diesem Haus einen Szeneclub aufmachen wollen. Einer von ihnen hat all sein Geld zusammengekratzt und will das alte Gemäuer nun mit seinen „Brüdern“ aufmöbeln.

Doch bald müssen die Jugendlichen feststellen, dass hier in der Tat etwas faul ist. Es fängt mit einem Hund an, der erst bestialisch aussieht, sich aber beruhigen lässt und der Gruppe jetzt auf Schritt und Tritt folgt. Dann bekommen sie plötzlich verschiedenste Visionen und letztlich finden sie eine Leiche im Keller, die, wie sie nach und nach erfahren, einem gewissen Mister Bones hört.

Jimmy Bones wurde im Jahr 1979, also vor ziemlich genau 20 Jahren, in diesem Haus getötet. Er war ein angesehener und mächtiger Mann, der sich um die Leute in seinem Viertel kümmerte. Als dann plötzlich die neue und vor allem billige Droge Crack erfunden wurde, weigerte er sich, seinen Bezirk für die Drogenbosse freizugeben, was ihm zum Verhängnis wurde. Er wurde angeschossen und alle, die das mitangesehen haben, mussten ihm ein Messer in den Bauch rammen, um die Täterschaft zu verschleiern.

Dadurch, dass die Jugendlichen das Haus betreten haben und dem Hund etwas zu fressen gaben, erwacht Bones wieder zum Leben, da sein Geist im Körper des Höllenhundes gefangen war. Jetzt will er an denen Rache nehmen, die ihn umgebracht haben...



Technische Daten zum Film :

Originaltitel : Bones

Darsteller : Snoop Dogg, Pam Grier, Michael T. Weiss

Regie : Ernest R. Dickerson

FSK : 18

Drehland und Jahr : USA 2001

Filmlänge : ca. 91 Minuten



Meine Meinung :

Das „Bones“ kein üblicher Horrorfilm ist, wird dem Betrachter schnell klar. Nicht nur weil die Filmmusik aus dem afroamerikanischen Kulturkreis stammt und die Darsteller zum grossen Teil eine dunkele Hautfarbe besitzen. Der Film ist schwer einzuordnen, da seine Bestandteile entweder geklaut sind oder der Regisseur eine Hommage an verschiedenste Horrorfilme produziert hat. Da der Verantwortliche auf den Namen Ernest R. Dickerson hört und für nicht weniger als den Genreklassiker „Ritter der Dämonen“ verantwortlich ist, kann man wohl vom letzteren ausgehen.

Oder sind alle Parallelen zu anderen Horrorfilmen nur Zufall? Ist es Zufall das haufenweise Maden vorkommen wie in „Die Geisterstadt der Zombies“? Ist es Zufall das der Bösewicht in der Gestallt eines Hundes auftritt, wie es im Horrorgenre ja mal des öfteren vorkommt? Ist es Zufall das der schwarze Protagonist von der Kleidung oft an den ebenfalls schwarzen „Candyman“ erinnert? Und ist es ebenfalls ein Zufall, dass eine Verwandlung a la „Hellraiser“ stattfindet? Fragen über Fragen, die nicht eindeutig beantwortet werden können, aber da der Film sich sowieso nicht sonderlich ernst nimmt, ist es wohl auch keine relevante Frage.

Wer also horrormässige Ernsthaftigkeit sucht, der ist hier absolut falsch. „Bones“ bietet eher gutes Popcornkino mit einem Hauch Blaxploitation. Die Story steht sicher nicht im Mittelpunkt des Films, denn dafür ist sie einfach zu abgekupfert und zu schwach. Vielmehr sind es die Stars, die mit der weiblichen Legende des Black-Movie, Pam Grier und dem Rap-Künstler Snoop Dogg ohne Frage vertreten sind und auch eine solide Leistung abgeben. Leider wurde aber bei der Synchronisationsstimme von Snoop Dogg etwas murks gebaut, denn sie klingt nicht mal annähernd so wie seine echte und auch nicht so, wie die Stimme, die uns in „Training Day“ präsentiert wurde.

Auch die gut gelungenen Spezialeffekte und die, mit unter, recht guten Splattereffekte sorgen für angenehme Unterhaltung. Allerdings ist diese Unterhaltung sicherlich nicht für jeden etwas und das liegt nicht nur an der Musik, die ja bekanntermassen Geschmackssache ist. Wenn jemand ernsthafte Probleme mit Maden hat, sollte er diesen Film lieber nicht angucken, da die kleinen in einer unzählbaren Menge vorkommen und sich nicht nur einmal in menschliche Körperöffnungen (oraler Art) verirren. Das dann nicht alles so bierernst gemeint ist, merkt man an der Schussszene, wo der auferstandene Protagonist die Häupter seiner Peiniger einsammeln will. Hier wird natürlich nicht zuviel verraten, aber diejenigen, die den Film schon gesehen haben, wissen sicherlich was gemeint ist... Beim Blut gibt es leider den Kritikpunkt, dass es nicht immer wie „echtes“ Kunstblut aussieht, was natürlich schade ist. Allerdings hat das Filmen wie zum Beispiel „Convent“ auch nicht geschadet und vielleicht gab es ja auch hier einen kleinen Seitenhieb?

Auf jeden Fall ist „Bones“ ein guter Unterhaltungsfilm, der in der Mitte zwar einige langatmige Szenen hat, dass mit einem guten Ende, tollen Rückblenden in die 70er und der damit verbundenen Stimmung wett macht. Zwar ist die Story etwas dünn und die Spannung viel zu selten anzutreffen, für einen lustigen Abend mit einer Tüte Popcorn und einer Flasche Bier, reicht er aber allemal.

Gruss Kluk
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Produktbewertung:Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Bieri

Der Hund beisst wieder!!

ein Testbericht von 2003-06-25 23:40:03 vom 25.06.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: gute Story, Schauspieler ...
Nachteile/Kritik: billiges Blut, Effekte
Anfang der Woche lieh ich mir den Film Bones mit Snoop Dogg aus. Das Cover und die Beschreibung auf der Rückseite sprachen mich auch an und ich nahm ihn mit.

Zur Story:

Snoop Dogg spielt in Bones den liebenswürdigen Gangster Boss Jimmy Bones der im Jahre 1979 von einem koruppten Bullen und einem anderen Gangster dazu angehalten wird, ob er nicht in seinem viertel Crack verkaufen möchte. Als Jimmy dies verneint und strikt gegen diese Art von Geschäften ist eskaliert das ganze und Jimmy wird erschossen. Damit der Dealer und der Polizist nicht allein an dem Mord schuld ist zwingt er alle Anwesenden, Jimmys Freundin (Pam Grier), seinen Bodyquard und seinen besten Freund ihn mit zu töten, also stechen alle beteiligten einmal mit dem Messer zu. Nachdem er tot ist vergraben sie ihn im Keller seines Hauses. Ab dem Zeitpunkt findet Jimmys Seele keine Ruhe mehr.
20 Jahre später kauft der Sohn des Freundes von Jimmy Bones nichtsahnend das Haus, das seit Jahren leer steht, um mit seinen Freunden zusammen einen Nachtclub daraus zu machen. Nichtsahnend ziehen sie in das Haus ein. Ab da fängt für sie der Horror an. In dem Haus lebt ein Hund der den Geist von Jimmy in sich trägt. Dieser mordet hin und wieder, doch als die Jungs da einziehen schließt er sich ihnen an. Umso mehr Fleisch er frißt umso mehr stärkt dies den Geist von Jimmy bis er zum leben erweckt wird und sich an den Mörder recht.

Schauspieler:

Jimmy Bones wird gespielt von Snoop Dogg
Freundin von Jimmy gespielt von Pam Grier (Jackie Brown)

DVD Extras:

- Original-Kommentar der Filmemacher mit Ernest Dickerson, Snoop Dogg und Drehbuchautor Adam
- Original-Dokumentation "Digging up Bones","Urban Gothic: Bones and its influences"
- Nicht verwendete Szenen anwählbarem Kommentar - Musik-Videos ("Dogg Named Snoop" - Live- oder Musikvideo)
- Trailer

- Bild: Das Bild ist klar an manchen stellen gibt es zwar ein rauschen das aber kaum ins Auge fällt - Sound: Man spürt zwar wenig von Dolby Surround aber an manchen stellen bekommt man schon einen gewaltigen Schock und schreckt zusammen Warner Home Entertainment

Regisseur: Ernest R. Dickerson
Darsteller: Snoop Dogg, Pam Grier, Michael T. Weiss, Clifton Powell
Laufzeit: ca. 92 Min.
Länder Code: 2
Bildformat: Widescreen 2.35:1
Ton: DD 5.1 AC-3
FSK: 18 Jahre
Genre: Horror
Sprachen: Englisch, Deutsch
Untertitel: Deutsch, Englisch

Fazit:

Der Film an sich hat eine gute Story, gegen Ende wird er allerdings ein wenig kitschig (Köpfe können reden, etc.) Das Filmblut erkennt man sofort da es zu rot rüberkommt und eher an Farbe erinnert statt Blut, die Schauspieler sind für den Film gut ausgewählt worden und spielen ihre Rollen überzeugend. Für Snoop Dogg Fans ein muß (schon wegen den Musik Videos). Für Horrorfans auch geeignet. Für leicht zu erschreckende nichts da ziemlich viele Maden und viel Blut. Die Schocksequenzen haben es teilweise auch in sich. mittelmäßiger Horrofilm!
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Produktbewertung:Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
1-7 von 7 Testberichten über Bones - Der Tod ist erst der Anfang
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