Casino Royale Video

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James Bond 007 - Casino Royale
Abbildung vergrößern: James Bond 007 - Casino Royale
James Bond 007 - Casino Royale
James Bond 007 - Casino Royale
James Bond 007 - Casino Royale

Testberichte James Bond 007 - Casino Royale

 (DVD) Actionfilm
4.0 von 5
Platz 15 in der Kategorie "Actionfilme".
Bewertung: Kundenbewertung 4,10 / 5,00 4.0 von 5
Meinungen:
Ihre Meinung?  10 Meinungen
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James Bond 007 - Casino Royale Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,10 / 5,00 4.0 von 5
von 50% aller Autoren empfohlen (5/10).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • Trotzdem - ein würdiger Bond!
  • Starbesetzung, aber das rettet den Film keinesfalls
  • viel Action, Effekte, gute Schauspieler, Stunts, Story
  • - der Film ist klasse
  • Pro: Daniel Craig, Eva Green, Mads Mikkelsen, neuer Stil passt, nicht mehr so Überzogen wie die letzten Filme, spannend Inszeniert, stellt Bond das erste mal als Menschen da, gute Actionszenen,
Nachteile/Kritik
  • Seine Haare sind blond ;)
  • keine Specials auf der DVD, der Film dauert furchtbare 125 Minuten, er ist kein bisschen witzig...
  • keine Extras
  • - die Ausstattung der DVD bleibt hinter den Erwartungen zurück
  • weist leider einige Längen auf,
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BOND vor, bevor er seine Lizenz zum Töten erhielt.
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tom.112

Mein Name ist Bond, Jimmy Bond!

ein Testbericht von 2003-02-19 13:03:32 vom 19.02.2003
Empfehlung: ja
Nach einer längeren Zwangspause melde ich mich hier wieder mit einem Beitrag zurück. Ausnahmsweise schreibe ich diesmal wieder über eine DVD... ;-)

Es ist noch gar nicht so lange her, dass uns in den Kinos einer neuer James Bond-Streifen präsentiert wurde. "Die Another Day" war zwar nicht ganz der typische James Bond-Film, aber ich fand ihn eigentlich ganz okay. Neben den offiziellen Bond-Filmen gibt es aber auch eine ziemlich skurrile Satire auf unseren englischen Superhelden. Wie die anderen Streifen auch, basiert "Casino Royale" auf der Romanvorlage von Ian Fleming und ist die zweite Verfilmung des gleichnamigen Buches.

Produzent Charles K. Feldman ("Das verflixte 7. Jahr") hat 1967 zusammen mit Regisseur John Houston ("Moby Dick") nach den Erfolgen der ersten drei Bond-Filme "Dr. No", "Liebesgrüße aus Moskau" und "Goldfinger" mit einen beeindruckenden Staraufgebot eine nette Persiflage gedreht.

Die DVD, die 2001 bei 20th Century Fox Home Entertainment erschienen ist, kostet bei Amazon momentan 9,99 Euro.


Der Film:
Wieder einmal versucht ein Bösewicht die freie Menschheit zu unterjochen und die Welt unter seine Kontrolle zu bringen. "Autorität", hinter der der durchgeknallte Wissenschaftler Dr. Noah steckt, hat es sich mit seiner Organisation SMERSH zum Ziel gesetzt, mit einem Bazillus alle Männer, die größer als 1,52 Meter sind, zu töten und alle Frauen schön zu machen.
Nachdem die großen Geheimdienste gescheitert sind, gibt es nur noch eine Hoffnung: Sir James Bond (David Niven, "Eine Leiche zum Dessert"). Dummerweise hat sich der einzige wahre Bond, dem nur zahlreiche Agenten mit dem gleichen Namen gefolgt sind, nach dem Tod seiner Geliebten Mata Hari auf seinen Landsitz zurückgezogen und beschäftigt sich mit der Zucht von schwarzen Rosen und der Musik von Debussy.
Gemeinsam versuchen die Vertreter des MI-5, der CIA, des KGB und des 2ème-Bureau den inzwischen doch etwas tattrigen Bond wieder zu reaktivieren. Als ihnen das, trotz des Todes von Bonds Neffen Jimmy Bond (Woody Allen, "Der Stadtneurotiker") nicht gelingt und sie mit einige Granaten nachhelfen wollen, fallen dem Angriff nicht nur Bonds Landsitz und die Rosen zum Opfer, sondern auch "M" (John Houston) mit seinen Begleitern.
Als Sir Bond "M's" Witwe Lady Fiona alias Agentin Mimi (Deborah Kerr, "Der König und ich") ein Toupet als einzigen Überrest ihres Gatten übergeben will, gerät er in eine Falle von "Autorität", die sich hübscher Frauen als Agenten bedient. Doch Mimi verliebt sich in Bond und warnt ihn. Es gelingt ihm, einem Rudel mechanischer Moorhühnern und einem explodierenden Milchwagen zu entkommen.
Zurück in London übernimmt er "M's" Posten und will mit möglichst vielen Bond-Doubles SMERSH verwirren. Moneypenny (Barbara Bouchet, "Gangs of New York") hat die Ehre, die erste Auswahl zu treffen. Cooper (Terence Cooper, "Der Unsichtbare") wird sein erstes Double, während Bond und seine Tochter Mata Bond (Joanna Pettet, "Überfall") weitere, mehr oder weniger gute, Doppelgänger aktivieren. Mit einer Steuerschuld überredet er Vesper Lynd (Ursula Andress, "James Bond - Dr. No") ihn zu unterstützen. Diese wiederum rekrutiert Evelyn Tremble (Peter Sellers, "Pink Panther"), einem Experten für Baccara. Mit ihm will Sir Bond Kontakt zu Le Chiffre (Orson Welles, "Citizen Kane") bekommen, der bei SMERSH Schulden hat und das nötige Geld beim Baccara gewinnen will.
Im "Casino Royale" kommt es zum Showdown zwischen Sir James Bond und "Autorität", hinter der ein alter Bekannter steckt...


Die DVD:
"Casino Royale" erhält man in einem durchsichtigen Amary Case, in dem neben der DVD leider nichts mehr zu finden ist. Auf der Innenseite des Covers findet man eine Kapitelübersicht und eine Liste der Schauspieler mit den wichtigsten Rollen.
Das Menü der DVD ist wahlweise in Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch oder Spanisch. Während das Hauptmenü mit einem Filmausschnitt animiert und mit Musik hinterlegt ist, bestehen die Untermenüs lediglich aus Standbildern. Das Ganze ist sehr übersichtlich, was aber auch daran liegt, dass es auch nicht gerade viele Wahlmöglichkeiten gibt.

Ton und Bild:
Den Film bekommt man im Format 2,35:1. Das Bild ist für das Alter des Filmes überraschend gut. Allerdings sind die Farben teilweise etwas blass und die Konturen ausgefranst.
Als Sprachen hat man Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch zur Auswahl - leider aber alles nur in Mono.

Features:
Zu der Zusatzausstattung gibt es leider nicht besonders viel zusagen. Neben einem englischsprachigen Kinotrailer (2.20 Minuten) hat man auf die DVD lediglich noch einen Teaser (1.38 Minuten) gepackt.
Selbstverständlich gibt es auch eine Auswahlfunktion für die 16 Kapitel des Filmes. Hier hat man auf vier Tafeln jeweils die Möglichkeit vier Szenen anhand von Standbildern auszuwählen.
In den "Sprachoptionen" kann man sich für eine der fünf Sprachen und einen der zehn Untertitel in Dänisch, Deutsch, Englisch, Finnisch, Französisch, Italienisch, Niederländisch, Norwegisch, Schwedisch und Spanisch entscheiden.


Mein Fazit:
Die 125 Minuten "Casino Royale" sind ziemlich schräg und mit Sicherheit nicht jedermanns Sache. Besonders spannend ist der Streifen im Gegensatz zu den den echten Bond-Filmen absolut nicht, dafür sind die Gags und die Handlung aber ziemlich haarsträubend. Leider zieht sich das ganze manchmal auch etwas und man hat den Eindruck, dass sich die insgesamt fünf (!) Regisseure und drei Drehbuchautoren etwas verrannt haben.

Der Film lebt eigentlich in erster Linie von den vielen Stars, die hier mitspielen oder wenigstens kurze Auftritte haben. So ist David Niven in der Rolle des Gentlemen-Spions, der seine Nachfolger und ihre technischen Spielzeuge verachtet, absolut unschlagbar und die ideale Besetzung. Dagegen fand ich Ursula Andress, die zuvor schon in einem echten Bond mitspielen durfte, und selbst Peter Sellers nicht so toll und teilweise auch irgendwie etwas lustlos oder einfach unterfordert. Großartige schauspielerische Leistungen gibt es in dem Film also weniger.

Die Gags sind, wie schon geschrieben, ziemlich schräg bis skurril. Wer sich nicht daran stört, dass im Showdown plötzlich fallschirmspringende Indianer oder berittene Cowboys auftauchen, wird sicher seinen Spaß haben. Es gibt unzählige Anspielungen auf die Bond-Filme, die wirklich witzig sind. Andererseits hat man es teilweise auch einfach übertrieben. Ganz nett sind die vielen Stars, die immer wieder auftauchen: so sieht man Jean-Paul Belmondo als Fremdenlegionär, William Holden oder Daliah Lavi, um nur einige wenige zu nennen.

Was mich teilweise gestört hat, war der Zwangsuntertitel in manchen Szenen und die hundsmiserable Synchronisation einiger Abschnitte. Offensichtlich hat man nachträglich einige Szenen eingefügt und bei der Übersetzung die erstbesten Leute genommen. Jedenfalls kommt es immer wieder vor, dass die Leute plötzlich ganz andere Stimmen haben.

Die Musik von Burt Bacharach passt ganz gut zum Film, ist aber auch nichts besonderes und dudelt entsprechend seinem typischen Stil so vor sich hin.

Alles in allem kann man die DVD, die ab 12 Jahren freigegeben ist, nur absoluten Fans empfehlen. Alle anderen sollten auf die nächste Wiederholung im Fernsehen warten.

Ich gebe dem Film zwei von vier Sternen, der DVD einen von zwei.


Danke fürs Lesen, Wegklicken oder Kopieren!
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3
Bewertung Testbericht:hilfreich
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templerthomas

Gute Unterhaltung

ein Testbericht von 2009-10-27 13:28:32 vom 27.10.2009
Empfehlung: ja
Vorteile: s.Bericht...
Nachteile/Kritik: s.Bericht
Unnützes Vorwort :-)
Zu Beginn möchte ich mich bei Frederik hier entschuldigen - ich wollte den Bericht vor der Ausstrahlung veröffentlichen aber ich kam einfach nicht dazu. Das Wetter war überraschenderweise zu schön. Sorry.
Ich denke der Film war aber sicherlich keine Zeitverschwendung.

Casino Royale ist für mich einfach eine Klasse besser als die langweiligen, ewig gleichen und uninspirierten James Bond Folgen mit Pierce Brosnan. Daniel Craig ist auch eine Klasse besser als sein Vorgänger.

Inhalt:
Der Beginn von Casino Royale ist im Stil der alten Bonds gehalten. James Bond überführt einen Verräter in den eigenen Reihen und eliminiert ihn. Dadurch wird er zum 00 Agenten. Zwischenspiel ist dann wie Bösewicht Le Chiffre sich Geld von einem Warlord in Uganda holt und damit gegen eine Fluglinie spekuliert (obwohl der Despot ausdrücklich meinte das er keine Spekulationen mit seinem Geld will). Die nächste Szene ist dann eine meiner zwei Lieblingsszenen im Film. Bond verfolgt einen Bombenleger von einer außergewöhnlichen Kamparena in Madagaskar (Cobra gegen Wiesel oder Marder?) über eine Baustelle in eine Botschaft. Hier ist die Action wirklich atemberaubend wie sowohl Bond als auch der Bombenleger umherspringen das ist Freestyle Jumping in absoluter Perfektion.
Die Jagd endet in einer afrikanischen Botschaft in der Bond von der Security gestellt wird. Er tötet den Bombenleger und kann fliehen. Dabei zerstört er aber die halbe Botschaft. In der Presse wird nun fälschlich dargestellt das ein britischer Geheimdienstagent einen Unschuldigen in einer fremden Botschaft getötet hat und 007 wird auf Intervention von M "freigestellt". Dabei ermittelt er aber weiter und verhindert dadurch einen Anschlag auf ein neues Flugzeug.

In weiterer Folge gibt es ein sehr gelungenes Poker Duell und noch mehr Action. Lediglich am Schluß fällt Casino Royale etwas ab mehr dazu in

Eigene Meinung:

Endlich, endlich wieder ein gelungener Bond! Es gibt reichlich Action aber Craigs Bond bleibt in den physischen Möglichkeiten. Bei Brosnan war dies ja öfters nur noch lachhaft.
Craig bringt zudem Schauspielkunst in die Rolle, er hat durchaus mehr Facetten zu bieten als seine Vorgänger. Die Action hat mir sehr gut gefallen und das Pokerduell mit Le Chiffre ist genial. Auch die Wendung nach dem Pokerduell passt gut allerdings gefällt mir das Ende überhaupt nicht. Hier findet der Film einfach kein Ende, weniger wäre mehr gewesen. Dennoch ist Casino Royale gelungene Unterhaltung und ein perfekter Neustart für Bond.


DVD
Die DVD ist sicherlich die beste Version von Casino Royale. Ein gelungenes und ausnahmsweise mal interessantes Making Of, Geschnitte Szenen, Interviews und eine optisch gelungene Box machen dem Film alle Ehre. Der Preis von 24,95 Euro geht daher in Ordnung.


Darsteller: Daniel Craig, Eva Green, Mads Mikkelsen
Regisseur(e): Martin Campbell
Komponist: David Arnold
Format: Deluxe Edition, Dolby, PAL
Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Region: Region 2
Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
Anzahl Disks: 3
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
Studio: Sony Pictures Home Entertainment
Erscheinungstermin: 24. Oktober 2008
Produktionsjahr: 2007
Spieldauer: 139 Minuten
Preis: 24,95 Euro
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
Daisy_Bluemchen
Daisy_Bluemchen, 27.10.2009
schöner Bericht ... P. Brosnan war für mich eine Augenweide ... bei Craig bekomme ich leichten Brechreiz. viele Grüße
Bunny84
Bunny84, 27.10.2009
sehr hilfreich. Wünsche dir einen schönen Abend. Liebe Grüße BUNNY84
PS: Freue mich über Gegenlesungen
willma1984
willma1984, 27.10.2009
Toller Bericht! Schau doch auch mal bei mir vorbei! :- LG willma1984
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OMMO

Wie blond sind seine Haare wirklich?

ein Testbericht von 2009-06-09 20:48:47 vom 09.06.2009
Empfehlung: ja
Vorteile: Trotzdem - ein würdiger Bond!...
Nachteile/Kritik: Seine Haare sind blond ;)
Kommentar:

Daniel Craig in seiner ersten Rolle - verletzbar, aber unschlagbar! Wenn Sie überlegen, ob Sie die Einzel-DVD oder die 2-Disc Collector's Edition kaufen sollen, sind sie mit der nur sehr wenig teureren Collector's Edition besser beraten, die nicht nur für Bond-Fans Sehenswertes enhält.
Wenn Sie überlegen, ob Sie die Einzel-DVD oder die 2-Disc Collector's Edition kaufen sollen, sind sie mit der nur sehr wenig teureren Collector's Edition besser beraten, die nicht nur für Bond-Fans Sehenswertes enhält. Für Bond-Fans ist dieser Film ein Muss, für alle anderen ein Genuß.

Sehenswertes in Disc 2 enthalten ist:

- Eine Dokumentation über alle Bond-Girls, von Honey Ryder (Ursula Andress) bis zu Vesper Lynd (Eva Green), mit Interviews mit einigen davon - wirklich sehr lustig anzuschauen, was aus den damaligen Schönheiten geworden ist - manche sind noch genauso schön geblieben, an manchen hat der Zahn der Zeit genagt. Geführt wird durch die Dokumentation von Maryam d’Abo, dem ehemaligen Bondgirl Kara Milovy aus "der Hauch des Todes".

-Das Musikvideo zum Film von Chris Cornell

-zusätzliche Szenen zu den Dreharbeiten an den verschiedenen Drehorten


James Bond ohne Moneypenny und ohne den legendären Q - beinahe ohne Spielzeuge - wer hätte das gedacht. Dieser neue Bond ist trotzdem einer der besten der Serie, vor allem wegen der Leistung des Schauspielers.
Dank der aktuellen Werbung wird dieser James Bond hochgehalten, als sei er besser als Sean Connery. Wenn man sich diesen Film aber in ein paar Jahren anschauen wird, sagen wir 2010, wird der Glanz der Aktualität verflogen sein. Trotzdem ist dieser neue, verletzbare Bond als Bond glaubwürdig und ein weiteres Puzzlestück im Gesamtwerk Flemings. Für Bond-Fans ist dieser Film ein Muss, für alle anderen ein Genuß!

Sehen Sie:

-Wie blond seine Haare wirklich sind.
-Wie Bond zu 007 befördert wird.
-Wie er seine Lebenserwartung verlängert
-Wie er seinen ersten wahren Gegner trifft, das Pokergenie Le Chiffre
-wie er fast stirbt
-Wie er schließlich durch die Liebe verletzt wird
-und wie er lernt, niemandem zu vertrauen
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
moniseiki
moniseiki, 31.10.2007
Ich lese gerne zurück Liebe grüße moniseiki
Miraculix1967
Miraculix1967, 31.10.2007
Ich habe bei dem Film in Gedanken mitgepokert! SH und LG Miraculix1967
whitejunglehb1
whitejunglehb1, 01.11.2007
shschöner Bericht.LG Bernd
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dreanelk

Daniel Craig - ist das ein Bond

ein Testbericht von 2007-12-03 16:17:24 vom 03.12.2007
Empfehlung:
Vorteile: spannende Geschichte...
Nachteile/Kritik: -
Momentan wird bereits der zweite James Bond mit Daniel Craig gedreht und deshalb wollte ich mir erst einmal den ersten ansehen. Ich habe mich lange zurückgehalten mit diesem Bond-Film sagen wir einfach ich war skeptisch. Doch ausleihen musste ich ihn mir dann doch.
So geschehen vor ein paar Wochen.
Dieser James Bond ist der erste. Der erste mit Daniel Craig und der erste in der Reihenfolge nach Ian Fleming. Er wurde schon einmal verfilmt und die alte Geschichte, des jungen James Bond wurde in die Gegenwart geholt. Der Film heißt Casino Royal und der gleichnamige Roman spielt im Jahr 1951.

Bevor ich zum Inhalt des Filmes komme, die Fakten der DVD und des Filmes.

Fakten
--------------
Originaltitel: Casino Royale
Land: USA, Großbritannien
Jahr: 2006
Regie: Martin Campbell
Laufzeit: ca. 139 min
FSK: ab 12
Regie: Martin Campbell
Drehbuch: Neal Purvis, Robert Wade, Paul Haggis
Produktion: Barbara Broccoli, Michael G. Wilson
Musik: David Arnold
Titelsong: Chris Cornell
Kamera: Phil Meheux
Schnitt: Stuart Baird

Schauspieler:
-----------------------
J ames Bond - Daniel Craig
Vesper Lynd - Eva Green
Le Chiffre - Mads Mikkelsen
M - Judi Dench
Felix Leiter - Jeffrey Wright
Rene Mathis - Giancarlo Giannini
Mr. White - Jesper Christensen

DVD:Features - Trailer

Nun zur Geschichte
------------------------------------
Zu Beginn des Filmes wird der Agent James Bond in durch seinen zweiten Mord in den Doppelnull Status erhoben.
Der Börsenspekulant Le Chiffre verwaltet das Geld von Terroristen. Er will das ihm anvertraute Geld gewinnbringend investieren.
Er nutzt seine terroristischen Kontakt um einen Anschlag auf den Skyfleet-Flugzeugprototyp am Miami International Airport zu verüben.
Dieser Anschlag soll seine Leerkäufe gegen den Börsenkurs rentieren und damit das Geld seiner Kunden vermehren.
James Bond kann den Anschlag nach einigen weiteren Aktionen verhindern und bringt Le Chiffre damit in große Geldnot.
Le Chiffre ist gezwung in der Spielbank Casino Royale in Montenegro um 150 Millionen US-Dollar zu spielen, um das Geld seiner Kunden zurückzugewinnen.
James Bond wird nach Montenegro geschickt um diesen Geldgewinn zu verhinden. Er gilt als der beste Poker-Spieler des MI6.
Der MIG erhofft sich die Namen der Terroristen und ihre Kontakte von Le Chiffre wenn dieser sich in Not befindet.
Das Geld und eine gutaussehende Begleitung ist dabei Vesper Lynd, eine Mitarbeiterin des britischen Schatzamtes, die James Bond das Geld zum Poker-Spiel zur Verfügung stellt, allerdings kein Interesse daran hat, die Terroristen zu finanzieren.

Meine Meinung
-----------------------------
Ich habe ganz bewußt die Details der Geschichte ausgelassen um nicht zu viel zu verraten. Und ich hoffe dass der Film damit für jeden der diese Version noch nicht gesehen hat, spannend bleibt.
Ein Fakt, den mir schon viele die den Film vor mir gesehen habe erzählten, ist das Daniel Craig ein menschlicher James Bond ist. Er kommt nicht so strahlend daher sondern vielleicht auch weil er gerade erst Geheimagent wurde, vielleicht auch wegen der neuen Herangehensweise des Filmes, ist der Film schauspielerisch besser. Klar kann auch dieser James Bond nicht ohne Frauen und auch dieser James Bond spielt mit Q's Spielzeug. Aber es gibt noch mehr als nur das oberflächliche Getue und das Schönlingsimage des James Bond könnte an der ein oder anderen Stelle, auch einen Knacks weg bekommen. Sicherlich haben die Briten Daniel Craig auch ausgewählt, weil er gut aussieht, doch er entspricht nicht dem Klischee aller James Bonds vor ihm und in meinen Augen muss er auch nicht versuchen
die Wirkung eines Sean Connery oder Roger Moore zu erzielen. Er ist ein eigener James Bond und deshalb bin ich gespannt auf den nächsten James Bond.
Ich hoffe es wurde deutlich dass mir der Film gefallen hat. Es ist keiner von diesen James Bond-Filmen in denen ich dachte. Es ist ihnen einfach nichts mehr eingefallen, also haben sie noch etwas viel größeres in die Luft gejagt. Sicherlich hatten sie auch in diesem Film Szenen wo ich dachte, die Pyrotechniker wollten sich austoben. Aber das war es eben nicht nur. Der Film hatte Handlung eine Geschichte und ich habe ihn mir mehr als einmal angesehen.
Ich bin der Meinung dass man kein Daniel Craig Fan sein muss um diesen Film zu mögen und deshalb vergebe ich für diesen Film fünf Sterne.
Die DVD ist zwar recht mager, denn die Trailer als Bonus-Material hätten sie sich auch sparen können, aber ich habe die DVD ja auch nur ausgeliehen, und deshalb spielte das für mich keine Rolle.

Vielen Dank für Lesen, Kommentieren und Bewerten
Gruß Drea

Fazit: spannende Geschichte, gute Umsetzung
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
bea1502
bea1502, 03.12.2007
ich fand den dilm nicht so klasse! denke eher, er unterscheidet sich nicht mehr wirklich von anderen krimis... das ist eine schande! denn james bond 007 hatte bisher immer ein ganz besonderes flair und untersched sich emens von anderen filmen jeder art...l
topfmops
topfmops, 05.12.2007
Und wie sagten die alten Latriner doch so richtig: ,de gustibus NON est disputandum. Und so lange sich über Geschmack nicht streiten lässt . . . .
rotezora1974
rotezora1974, 08.02.2008
Ganz gueter Bericht, aber Deine eigene Meinung ist etwas holprig geschrieben, solltest Du Dir vielleicht nochmal durchlesen.
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manisi100

He's BACK..

ein Testbericht von 2007-06-23 13:08:50 vom 23.06.2007
Empfehlung:
Einleitung:
************
Lange wurde der neue James Bond Darsteller in den Medien diskutiert und als feststand dass der Engländer Daniel Craig der neue Bond ist war die Entrüstung groß..Ein blonder Bond, und ein Weichei dazu, war die gängige Meinung. Dass dies absolut falsch ist lest ihr in meinem Bericht. Für mich der beste und modernste Bond aller Zeiten!


DVD Details:
**************

Ich besitze die Single Disc ohne Bonusmaterial..

Originaltitel: Casino Royale
Land: USA, Großbritannien
Jahr: 2006
Regie: Martin Campbell
Laufzeit: ca. 139 min
FSK: ab 12

wie erwähnt ohne Bonusmaterial..


Der Preis:
**********

gekauft beim Media Markt für 19,99 €



Allgemeines:
**************
"Casin o Royale" ist der inzwischen 21. Bond Film. Die Story des neuen Bond Streifens basiert auf dem ersten Bond der je von Ian Flemming geschrieben wurde. Es ist sozusagen der Anfang der Bond Saga.

Viele werden sich jetzt fragen: Warum kommt der jetzt erst so spät? Ganz einfach: Es gab damals Streit wegen der Rechte. 1967 erschien schon mal "Casino Royale", welcher mit dem bekannten James Bond allerdings wenig bis gar nichts zu tun hat.

Viele wollten Pierce Brosnan wieder in der Rolle des Superagenten sehen. Doch nach angeblichen Streitigkeiten mit den Produzenten wurde er vor die Tür gesetzt. Der Engländer Daniel Craig erhielt der Zuschlag.


Die Schauplätze des neuen Bond:
**************************************

- Miami Int. Airport, USA
- Ocean Club, Nassau, Bahamas
- Lago di Como, Italien
- Venedig, Italien
- Mbale, Uganda
- Madagascar
- Casino Royale, Hotel Splendide, Montenegro
- MI6 Hauptquartier, Prag



Die Darsteller:
****************
James Bond - Daniel Craig
Vesper Lynd - Eva Green
Le Chiffre - Mads Mikkelsen
M - Judi Dench


In einer Nebenrolle: Der deutsche Schauspieler Ludger Pistor, bekannt aus der RTL Serie "Balko".


Zur Story:
**********
Der Film beginnt gleich ziemlich brutal. Auf einer Toilette richtet Bond einen Sektionschef und dessen Handlanger hin und erreicht dadurch seinen Doppel Null Status. Diese Szenen sind in schwarz-weiß gedreht.

Danach tritt seine aktueller Gegenspieler und Bösewicht Le Chiffre zum ersten Mal in Erscheinung. Er führt Bankgeschäfte für Terroristen und spekuliert mit deren Geld an der Börse. Auch seine heutiger Kunde legt vertrauensvoll sein Vermögen in Le Chiffres Hände. Es werden Aktien verkauft die eigentlich nur schnell in die Höhe schießen können...

Der erste Einsatz führt James Bond nach Madagascar. Dort soll er einen Bombenleger festnehmen, verhören und ein Terrornetzwerk offenlegen. Doch der Bombenleger riecht den Braten und flieht. Eine halsbrecherische Verfolgungsjagd durch den Dschungel, über Baustellen und einen Mega Kran beginnt. Der Bombenleger flieht in eine Botschaft wo er sich Immunität verspricht. Doch James Bond macht ihm einen Strich durch die Rechnung indem er kurzerhand die ganze Botschaft in Schutt und Asche legt und den Bombenleger schließlich tötet. Er flieht aus der Botschaft..Mit dabei hat er das Handy des Bombenlegers auf dessen Display er eine Nachricht mit dem Wort: Ellipsys liest..Was bedeutet das???

Derweil ist seine Chefin, M entsetzt über Bonds Verhalten in der Botschaft und zweifelt an Bonds Fähigkeiten als Doppel Null Agent.

Doch er erhält seine letzte Chance: Er muss Le Chiffre zur Strecke bringen. Zuerst beim Pokerspiel im Casino Royale in Montenegro..Doch der eigentliche Showdown mit dem Bösewicht steht erst noch bevor..

(Mehr möchte ich nicht verraten)


Meine Meinung:
*****************
Die Spannung über den neuen Bond war groß im Vorfeld. Wie ist Daniel Craig als neuer Superagent? Auch ich war neugierig und gespannt und kann sagen dass er spitze ist!

Der Film ist packend, spannend und geizt nicht mit aufwendigen und halsbrecherischen Actionszenen. Für mich einer der besten Bonds überhaupt. Bei Pierce Brosnan hatte ich immer etwas das Gefühl dass der Superagent James Bond angetaubt ist und dringend eine Frischzellenkur braucht..Diese hat im der neue, Daniel Craig bravourös verpasst.

Der Film mischt explosive und packende Actionszenen mit einer intelligenten, cleveren Story. Das war es was in den letzten Bonds oftmals verpatzt wurde...Hier wurde das wieder deutlich besser und von der Story logischer umgesetzt und erzählt.

Daniel Craig bringt frischen Wind die James Bond Reihe, der dringend nötig war. Ich denke auch die Produzenten haben das gemerkt und sind deswegen das "Wagnis" Craig eingegangen..Der Engländer besticht durch sein markantes, kantiges Gesicht und seine eiskalte Coolness.

Wenn Leute an dem neuen Darsteller Daniel Craig gezweifelt haben, sind sie jetzt eines besser belehrt worden. Hoffentlich bleibt Craig noch lange Bond.
Ein hervorragender, spannender Bond mit dem (für mich) besten Hauptdarsteller aller Zeiten.



Mein Fazit:
************
Ein Actionfilm der absoluten Spitzenklasse. Hervorragende Actionszenen und eine clevere Story zeichnen den neuen Bond aus. Ich war begeistert von dem Film und freue mich schon auf den nächsten..

5 Sterne!
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
Striker1981
Striker1981, 09.01.2008
Hallo. Ich bin wieder dar und lese Berichte und deiner war nicht schlecht ...und vielleicht schaust du dir auch mal meine Berichte an : Ich hoffe wir lesen uns ...mfg STRIKER
olsenbande
olsenbande, 23.06.2007
LG Steffen ------------------ olsenbande
morla
morla, 23.06.2007
schönes wochenende. l.g. petra
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Gemeinwesen

Kino für Leute, die gern Bücher lesen

ein Testbericht von 2007-06-04 13:31:32 vom 04.06.2007
Empfehlung:
Vorteile: - der Film ist klasse...
Nachteile/Kritik: - die Ausstattung der DVD bleibt hinter den Erwartungen zurück
„Bond, James Bond“ – das ist der erste Text, den der erste Bond-Darsteller Sean Connery im ersten Bond-Film hat. Ort der legendäre Vorstellung ist übrigens ein Casino. Und jetzt, im 21. Film der Reihe, schließt sich der Kreis: Erst ganz zum Schluss von „Casino Royale“ zitiert der neue Bond Daniel Craig den Ur-Bond Connery – und das weltberühmte Bond-Thema, das lange Jahre jeden neuen Film der Serie einläutete, erklingt sogar erst danach: Mehr als musikalische Untermalung des Abspanns darf das James Bond Theme bei Regisseur Martin Campbell nicht sein.


Campbell ist kein Bond-Novize. Vor etwas mehr als zehn Jahren hat Campbell schon einmal einen Beitrag zur Serie abgeliefert. Wie sich die Bilder gleichen: Auch „Goldeneye“ markierte einen Generationswechsel. Seinerzeit übernahm Pierce Brosnan die Rolle von Timothy Dalton; jetzt ist es Pierce Brosnan, der den Staffelstab an seinen Nachfolger Daniel Craig weiterreicht.

Es hat ganz den Anschein, als hätten die Produzenten der Bond-Filme in Campbell eine Geheimwaffe gefunden, die immer dann zum Einsatz gelangt, wenn die Serie mal wieder sehr dringend ein Lifting benötigt. Das war in über 40 Jahren Bond-Filmgeschichte immer mal wieder der Fall, und mit „Stirb an einem anderen Tag“ war der Zeitpunkt für eine Kurskorrektur erneut gekommen: Von Halle Berry im weißen Bikini am Strand bis zum diamantenbesetzten Satelliten war Lee Tamahoris Film reich an entlarvenden Selbstzitaten. Spätestens als Bond seinen Verfolgern im Tarnkappen-Bomber auf vier Rädern entkam, musste es auch dem treuesten Fan auffallen, wie sehr der Serie die kreative Puste ausgegangen war. Nach einem durchaus furiosen Auftakt und einem neuartigen Vorspann, der erstmalig die Handlung der Pre Title Sequence weitererzählte, verkommt der 20. Beitrag der Reihe leider schnell zu einem 0815-Actionstreifen, in dem selbst der diamantengespickte Bösewicht leider nur unfreiwillig komisch wirkt: Offensichtlich hatte sich einiges, was viele der Vorläufer zum leichtfüßigen Spaß gemacht hatte, inzwischen überlebt.

Campbell hat das erkannt und die Kiste der filmischen Bond-Klischees beherzt entrümpelt. Man möchte ihm zurufen: Gut so – das war längst fällig.

Campbell lässt keinen Zweifel aufkommen: Der neue Bond ist wieder ganz der Alte. Das heißt: Wieder viel näher am literarischen Original – frei vom öligen Charme eines Pierce Brosnan und ohne die smarte, durch schier nichts zu erschütternde Nonchalance eines Roger Moore. Damit wir uns hier nicht missverstehen: auch die Bonds à la Brosnan und Moore mochte ich. Sie hatten ihre Zeit, und zu der waren sie gut. Mit Flemings Held hatten sie aber oft nur den Namen gemein. Timothy Dalton als James Bond war zwar nie ein ausgesprochener Publikumsliebling, aber wahrscheinlich wäre Bonds geistiger Vater mit Daltons Auffassung seiner Figur eher einverstanden gewesen als mit vielem, was davor und danach kam. Sean Connery is James Bond, behauptete die Filmwerbung lange Zeit, und tatsächlich lag sie damit so falsch nicht. Connerys harter, zynischer Bond dürfte auch nicht allzu weit entfernt von der Figur sein, die Fleming sich beim Schreiben seiner Romane vorgestellt haben muss.

Schon in der so genannten Pre Title-Sequenz führen Craig und Campbell die Figur zu ihren charakterlichen Wurzeln und zeitlichen Anfängen zurück. Das geht im wahrsten Sinne Schlag auf Schlag: Erst liefert Bond sich einen brutalen Kampf mit einem gedungenen Schurken, den er schließlich in einem Waschbecken ertränkt – das Drehbuch will es, dass Bond hier zum ersten Mal tötet. Dann stellt Bond den Hintermann, bei dem es sich offensichtlich um einen Maulwurf, also einen Verräter in den Reihen des MI-6 handelt. Der zieht unterm Schreibtisch eine Schusswaffe und hat gerade noch Zeit für eine herablassende Bemerkung: Beim zweiten Mal sei es schon viel leichter –-- “I know“, fällt Bond ihm ins Wort und kommt seinem Gegenüber zuvor. Voilà: Der zweite Kill ist vollbracht, und Bond von Stund an Doppelnull-Agent. Ein furioser, gewalttätiger Auftakt, der wenig gemein hat mit den überdrehten, geradezu zirzensische wirkenden Stunts, die lange Zeit selbstverständlich jeden neuen Film der 007-Reihe eröffneten.

Der folgende Vorspann ist ein Bruch mit der ebenfalls über die Dauer langer Jahre gepflegten Tradition, mehr oder minder verfremdete bewegte Bilder auf die Körper spärlich bis gar nicht bekleideter Damen zu projizieren. Keine Frage – in der Vergangenheit hat sich hier schon eine Menge getan; trotzdem ist der Vorspann des jüngsten 007-Abenteuers die bisher radikalste Abkehr von den Vorlagen Maurice Binders, der den Look der Bond-Titel prägte. Die Computeranimation im Vorspann von „Casino Royale“ erweckt silhouettenhafte Figuren und Poker-Symbole zum Leben. Die Optik hat mich an grafisch gestaltete Buchumschläge erinnert – ein Zufall?

Der eigentliche Film bleibt dem in der Vorspannsequenz gesetzten Grundton treu: Von der rasanten Verfolgungsjagd im Stil der Trendsportart Parkour über eine düstere Folterszene bis zum Heckenschützen-Schuss in wortwörtlich letzter (Film-)Minute ist „Casino Royale“ ein vergleichsweise sehr harter, dreckiger 007-Thriller. Damit zeigt sich 007 im Jahr 006 überaus zeitgemäß – frei von Gimmicks, Gadgets und Frivolitäten und mit einer Hauptfigur, die offensichtlich nicht mit einem goldenen Löffel im Mund geboren wurde. Craigs Bond ist ein social climber; einer, dem man abnimmt, dass er „streetwise“ ist. Kein Salonlöwe, sondern ein Typ, den man sich auch im Fußballstadion vorstellen kann. Mit anderen Worten: eine glaubwürdige, geerdete Figur, die vielen Leuten eine Menge Identifikationspotenzial bieten müsste. Und als sei die Figur nicht schon menschlich genug, steckt unter der rauen Schale auch noch ein weicher Kern. Warum der sich nicht allzu oft zeigt, erklärt der Film ebenfalls auf ziemlich plausible Art – und weil die Mission „Casino Royale“ chronologisch die erste Bonds ist, wird verständlich, wie 007 der harte Knochen wurde, der er ist: „Casino Royale“ ist gewissermaßen das Prequel der 007-Reihe. Wer sich nicht davon verwirren lässt, dass die Ereignisse im Film zeitlich trotzdem nicht in den 60ies angesiedelt sind und Bonds Chef M auch hier bereits eine von Dame Judi Dench (der das Drehbuch mit dem Stoßseufzer „Gott, wie ich den Kalten Krieg vermisse!“ einen der besten Einzeiler des Films gegönnt hat) gespielte Chefin ist, wird keine Verständnis-Schwierigkeiten haben.

Wer zudem noch zu der Fraktion gehört, die Bond nicht nur aus dem Kino kennt, müsste eine diebische Freude daran haben, wie Campbell und sein Hauptdarsteller genüsslich die Luft aus einem Bond-Klischee nach dem anderen lassen. „Sehe ich so aus, als ob mich das interessiert!?“, schnauzt Bond etwa einen Kellner an, als der die „geschüttelt-oder-gerührt“-Frage stellt. In einer ähnlich herzerfrischenden Szene setzt Bond, als ihn wer für einen Hotelbediensteten hält, jemandes Wagen mit ungerührter Miene und ordentlich Schmackes vor eine Absperrung und wirft danach den Schlüssel achtlos hinter sich, derweil der Alarm des Wagens zu schrillen beginnt – wann hätte ein Roger Moore sich wohl je so grimmig, so prollig gezeigt?

Folgerichtig ist auch das Bond-Girl in diesem Film kein dekoratives Betthäschen, sondern eine kluge, Bond ebenbürtige Frau (zum Niederknien gut aussehend: Eva Green); und Bonds Gegner ist kein Superschurke, der in einer futuristisch wirkenden Festung haust, sondern ein Finanzier des internationalen Terrors.

Regisseur Campbell hat mit dem 21. Beitrag zur Bond-Serie eine klare Zäsur gesetzt, sein Hauptdarsteller Craig hat bereits vor Beginn der Dreharbeiten viel Medienschelte und Fan-Gepöbel ertragen müssen – das besagt freilich mehr als über das Beharrungsvermögen des Gewohnheitstiers Mensch, das Neuerungen generell gern erstmal mit Ablehnung begegnet. Wenn Campbell mit seinem neuen Bond der Zeit, vielleicht aber auch nur einem Teil des Kinopublikums voraus ist, ist das jedenfalls weitaus besser, als wenn das Publikum den Bedarf für eine Restauration der Figur wie der Serie vor dem Regisseur bemerkt hätte. So aber sind die Rollen eindeutig und wohl auch gerecht verteilt: Campbell geht das künstlerische Risiko ein – und sein Publikum darf meckern bzw. applaudieren. Einen Vorwurf dürfen aber auch Kritikaster dem Regisseur nicht machen: die Handlung des Films und die Charakterisierung der Hauptfigur hielten sich nicht eng genug an die literarische(n) Vorlage(n) Ian Flemings. Denn wer die kennt, wird Campbells Film nicht nur applaudieren, sondern Hoffnung schöpfen, dass der 21. Film der Serie der Auftakt einer neuen Bond-Ära ist. Ich habe den Film jedenfalls von der ersten bis zur letzten Minute mit wachsender Begeisterung gesehen.

Kleiner Wermutstropfen für Heimkino-Fans: Leider spielt die Doppel-DVD der „Collector’s Edition“ nicht in der gleichen Liga wie die DVDs der vor nicht allzu langer Zeit erschienenen „Ultimate Edition“, die sämtliche der 20 zuvor erschienenen 007-Filme in ausnehmend guter Qualität und mit umfangreichem Bonusmaterial präsentiert. Im Vergleich erweist sich die Ausgabe von „Casino Royale“ als ziemliche Mogelpackung: Das Digipack ist zwar recht schmuck aufgemacht, und die vier Postkarten, die ich in meiner Ausgabe gefunden habe, sind ... na ja, eine leidlich nette, gut gemeinte Dreingabe. Wer sich auf Audiokommentare, umfangreiche Makings of oder andere Zugaben freut, die auf den DVDs der „Ultimate Editions“ selbstverständlich sind, wird aber enttäuscht: Außer dem Videoclip zu Chris Cornells Titelsong „You know my name“, zwei reichlich werbelastige, jeweils knaßß halbstündige Beiträge über Daniel Craig und die Stunts im Film und eine reichlich entbehrliche Dokumentation über die Bond-Girls zurückliegender Dekaden bietet diese Edition nichts, das wirklich Sammlerwert hätte – zu wenig, als dass ich die Vorzugsausgabe wirklich empfehlen könnte. Mithin lautet mein Fazit: Hier tut’s ausnahmsweise auch mal die Ausgabe mit nur einer Disc.
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Kommentare
Tut_Ench_Amun
Tut_Ench_Amun, 11.06.2007
ZUGU! - so das Statement seitens des dösigen Code-Generators. Wenn das für Zu Gut stehen soll, pflichte ich ihm ausnahmsweise bei
B_Engal
B_Engal, 05.06.2007
SH von mir. MfG BEngal man liest sich auf Ciao, Dooyoo,Yopi Preisvergleich
morak90
morak90, 15.11.2007
ganz klar sehr hilfreich, schau doch mal bei mir vorbei LG morak90
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hammi79

=/= Flop, James Flop (als DVD Edition) =/=

ein Testbericht von 2007-04-23 03:51:53 vom 23.04.2007
Empfehlung: nein
Vorteile: spannende Pokerszenen; glaubhaft wirkende, tiefe Romanze zum "Bondgirl"...
Nachteile/Kritik: übertriebenes Maß an Brutalität; Filmanfang zu hektisch;
Vorwort:
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Ich finde über diesen Fim zu schreiben ein schwieriges Unterfangen, jedoch habe ich ihn eben gesehen und es treibt mich dazu, meine frischen Eindrücke und meine eigene Meinung darüber der Öffentlichkeit kundzutun ;-)
Ich werde meinen Bericht nicht auf die Grafik bzw. den Sound fokussieren, sondern möchte vielmehr auf die Darsteller und Charkatere, insbesondere die Rolle und Darstellung von James Bond in diesem Film, eingehen...


Inhalt des Films:
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James Bonds erste "007"-Mission führt ihn zu Le Chiffre, dem Bankier weltweit operierender Terroristen. Um ihn zu stoppen und das Terror-Netzwerk zu zerschlagen, muss Bond Le Chiffre bei einem Pokerspiel im Casino Royale besiegen. Ein Spiel, bei dem es um hohe Einsätze geht. Bond ist anfangs verärgert, dass eine schöne Beamtin des britischen Schatzamtes, Vesper Lynd, damit beauftragt wird, ihm seinen Einsatz für das Spiel auszuhändigen und das Geld der Regierung zu bewachen. Doch nachdem Bond und Vesper gemeinsam eine Serie tödlicher Anschläge von Le Chiffre und seinen Handlangern überlebt haben, entwickelt sich zwischen den beiden eine gegenseitige Anziehungskraft, die sie in noch größere Gefahr bringt und Bonds Leben für immer prägen wird.


Kririk:
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Dass James Bond inzwischen zu einer lebenden Werbeikone mutiert ist/wurde, ist ja bekannt. Jedoch finde ich die Darstellung verschiedener Technikprodukte (z.B. brandneue Handies, i-pod, etc.) und die Darstellung verschiedenster Automarken in diesem Film wirklich übertrieben.

Die Schurken des Films sind lieblos geszeichnet. Zwar versuchen die Darsteller das Beste aus ihren Rollen zu machen, jedoch geben diese kaum mehr her. Man hätte sich vielelicht eher auf ein oder zwei "Hauptschurken" konzentrieren sollen und diese mehr beleuchten, so wie es in den zuvorgehenden James Bond Filmen stets der Fall war. Allen Charakteren fehlt eine gewisse "Aura", eine Art "Flair" eines Bösewichtes, das nur der Darsteller des le Chiffre überzeugend verkörpert. Charaktere wie Felix Leiter oder der Mittelsmann Mathis werden weder anständig eingeführt, noch entwickelt und sind daher dementsprechend unbedeutend.

Nicht nur den Bösewichten fehlt es meiner Meinung nach an Ausstrahlung. So sehr ich Daniel Craig als Bond auch eine Chance gegeben habe, er konnte mich nicht überzeugen. Er wirkt furchtbar steif, geradezu trotzig wie ein Kindskopf. Wo ist sein aufrichtiger Charme geblieben bzw. wenn dies der erste Bond sein soll, woher nimmt er ihn in den kommenden Verfilmungen?
Dass es ihm "scheissegal" ist, ob sein Martini geschüttelt oder gerüttet ist, soll offensichtlich seine Art Trotzigkeit unterstreichen. Ein witziger EInfall, jedoch kennt man James Bond nicht als so dermaßen ruppig.

Bond zeigt zudem eine gewisse Lust am Töten, was ich persönlich keineswegs toleriebar finde, vor allem nicht in den Zeiten der Amokläufe und der zahlreichen Kriege. Man ist genötigt, den Darstellern bei nahezu allen erdenkbaren Formen des Sterbens zuzusehen. Einmal werden sie mit bloßen Händen erwürgt, mal ertrinken sie jämmerlich. Um es klarzustellen, nicht die Tatsache, DASS sie sterben, sondern mit welcher Intensität und Ausdauer der Todeskampf gezeigt wird, macht mich nachdenklich. Wenn dies die Zukunft des "Familien-Action-Genres" sein soll, dann ""Gute Nacht".

Die Anfangsszene mag sehr actionhaltig sein, zugegeben; jedoch hatte ich wirkliche Probleme, dem ganzen Treiben zu folgen. Es vergehen 14 Minuten in denen kein Dialog gesprochen wird und ein Filmschnitt den anderen jagt. Man weiss nicht, warum, wieso, weshalb? Warum stürzt James Bond mindestens fünf Unschuldige Menschen in den Tod, nur um einen einzigen Gegener durch den halben Kontinent zu jagen (in Betracht der Tatsache, dass die beiden wohl eine Marathonstrecke bei ihrem Katz-und-Maus Spiel zurücklegen). Ein bischen zu viel des Guten wie ich finde. In waghalsiger "Rambo-Manier" wird dann zum Ende der Fimeröffnung noch die südafrikanische Botschaft zerlegt. Nun gut, James Bond ist wohl endgültig nicht mehr der alte Gentleman, sondern zeigt sich "very unbritish".

Der Anspruch, den die früheren James Bond Filme an den Zuschauer stellten, bleibt für mich auf Strecke. Es kam mir vor, als bestünde die meiste Zeit des Films aus dumpfer Hauruck Action. Man wartet geduldig auf kurze Erklärungen der Hintergrundgeschichte; auch der Geschichte von der Person James Bond, jedoch erfährt man hierzu nicht viel. Er war wohl ein Heimkind, aber wen interessiert das? ;-)
Man bemerkt schnell das Fehlen des MI6-Professors "Q", der mit mit seinen witzigen Dialogen udn schrulligen EInfällen immer wieder für Lacher und Situationskomik in den vorangegangenen Bond Filem sorgte. Ebenso vermisst habe ich die allzeit gut gelaunte Sekretärin "Moneypenny".

Geradezu dämlich ist für mich persönlich die Szene, in der das Bond Girl in der Dusche kauert, weint und James zur Tür hineinkommt, sich neben sie unter die laufende Dusche setzt und sie fragt "Ist dir kalt?", worauf sie mit "ja" antwortet. Anstatt das kalte Wasser der Dusche abzudrehen und sie mit einem Handtuch einzudecken, dreht James (offensichtlich) warmes Wasser auf...

Für mich persönlich jedoch der endgültige Abschuss des Films ist die Folterszene in der James Bond von einem seiner Gegner weit über die Schmerzgrenze hinaus in den Unterleib geschlagen wird. Dabei zeigt Bond eine perverse und geradezu morbide Freude am Schmerz. Er ist seinem Gegenüber damit überlegen, klar. Das versteht man und es imponiert einem; ich wiederhole mich, aber muss diese Quälerei in epischer Breite gezeigt werden? Hätte hierbei nicht auch die Andeutung gereicht? Ein wenig Fantasie hat bekanntlich jeder Zuschauer. Das Ende dieser Szene fällt dagegen schwach aus: Ein (offensichtlich) MI6 Mitarbeiter stürmt den Keller, gibt einen Schuss ab und "puff" ist der Bösewicht tot...

Das Ende des Films gestaltet sich als dramatisch: Das "Bond-Girl" stribt natürlich; daghingehend blieb man der Tradition verbunden. Mit ihr geht jedoch nahezu halb Venedig ebenfalls zu Bruch. War es früher die Welt, die James Bond retten musste, so muss halt dieses Mal eine Botschaft und eine ganze Stadt unter seiner Verfolgungsjagd leiden.

Das vorgezogene Ende täuscht den Zuschauer dagegen perfekt. James hat bereits seine Kündigung vom britischen Geheimsdienst an seine Vorgesetzte "M" per email abgeschickt. Man fragt sich jedoch, wann nimmt er diese wieder zurück? Dass letztlich alle beteiligten Figuren ein doppeltes Spiel gespielt haben ist verwirrend. Es hebt den Anspruch des Filmes aus meiner Sicht nicht zwangsläufig, es ist schlichtweg konfus. Wer hat wen eigentlich an der Nase herumgeführt? Hatte das Bond Girl, das zum Ende mit dem Oberschurken gemeinsame Sache gemacht hat, gute Absichten und meinte sie es ehrlich mit Bond? Vieles bleibt leider im Dunkeln. Schade darum...

Ich weiss, es sind viele Kritikpunkte, die ich vorbringe; jedoch muss es sich ein James Bond Film gefallen lassen, hohen Ansprüchen zu genügen und hoch angesetzte Messlatten zu überqueren.
Was mir persönlich jedoch außerordentlich gut gefallen hat, ist die finale Pokerrunde. Eine meisterhafte Inszenierung der Darsteller, allen voran des le Chiffre. Man fiebert förmlich mit und erlebt mit Bond zunächst eine heftige Niederlage, die er jedoch in seiner zweiten Chance zu einem fulminanten Sieg verwandelt. Die Stimmung am Pokertisch überträgt sich wie der berühmte springende Funke auf den Zuschauer und man ist gebannt von den Mimiken und Pokerfaces der Figuren.
Die Beziehung zwischen Bond und Vesper Lynd hat mir ebenfalls gefallen. Sie wird gegen Ende immer intensiver und wirkt glaubhaft. Auch lässt sich aus der tiefen Verletzung, die Bond urch den Verlust von Vesper erleiden muss, seine Einstellung Frauen gegenüber in den folgenden Bond Filmen erklären. So lernet er durch Vesper, seinen Schutzmantel aus Arroganz und Überheblichkeit abzulegen und Liebe zu einer Person zu verspüren; ihr Tod traf ihn sichtlich und verhindert wirklich tiefgehende Beziehnungen zu anderen Frauen in den Folgefilmen der James Bond Reihe.


Filmfehler:
=========

Es soll der erste James Bond Film sein, quasi der Vorgänger von allen zuvor verfilmnten Vorgängern.
Soweit so gut, auch wenn diese Idee alles andere als neu ist. Wenn wir doch munter maximal das Jahr 1960 schreiben, wieso um alles in der Welt ist das von M eingesreute historische Datum des "11.September" schon ein Begriff?


Abschließendes Fazit:
==================

Mir ist durchaus bewusst, dass die meisten Leuten diesen Film lieben (werden); ich kann diese Meinung jedoch nicht teilen. Wenn ich James Bond höre, habe ich das Bild eines englischen Gentlemans vor Augen, der es niemals nötig hatte, seine Gegner genüsslich zu ermorden. Man bekommt tatsächlich Eindruck dass Bond das Töten Spaß macht. Für solche Handlungen gibt es durchaus andere Filme, die dies befriedigen. In einem James Bond Film möchte ich so etwas nicht sehen.
Auch die vielen "Bösewichte" tun dem Verständis der Story nicht Gutes. War es fürher der eine Böse, der immer wieder als Ziel die Weltherrschaft hatte, so steckt heute das reinste Syndikat mit Hintermännern und Schattenmännern als Bonds Gegner vor. Weniger wäre hier sicherlich mehr gewesen.

Ich hoffe, ich habe die Leser dieses Artikels nicht vor den Kopf geschlagen mit meiner Kririk an diesem Film. Ich bin einfach enttäuscht, dass man offensichtlich den Mangel an Dialogen/Story mit unnötiger Gewalt überdecken wollte.


DVD Extras:
=========

- James Bond: For Real
- Bond Girls Are Forever: Im Club der Bond Girls
- Die Bond Girls der 70er & 80er, Bond Girls - Die neue Generation
- Musikvideo: Chris Cornell 'You Know My Name'


DVD Beilagen:
============

- 1 Booklet mit Kapiteln und Inhalt des Bond Streifens
- 5 Postkarten mit Bondmotiven aus dem aktuellen Film
- 1 "Pokerset" mit 2 Playing Cards-Decks mit roter bzw. blauer Rückseite sowie einem Spielchip mit dem Aufdruck "5 $" und "Casino Royale"


Anhang:
=======

Darsteller:

Daniel Craig (James Bond), Judi Dench (M), Mads Mikkelsen (Le Chiffre), Eva Green (Vesper Lynd), Jeffrey Wright (Felix Leiter), Simon Abkarian (Demetrius), Ludger Pistor (Swiss Banker), Giancarlo Giannini (Rene Mathis), Ivana Milicevic (Valenka), Isaach De Bankolé (Steven Obanno), Claudio Santamaria (Carlos), Jesper Christensen (Mr. White), Tobias Menzies (Villiers), Clemens Schick (Kratt), Emmanuel Avena (Leo), Joseph Millson (Carter), Sebastien Foucan (Mollaka), Malcolm Sinclair (Dryden)
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Kommentare
Junxmutter
Junxmutter, 24.04.2007
cool fand ich, dass die Macher vom Film auf die 50er Jahre Szenerie bei der Technik gepfiffen haben. War 039ne super Mischung. Lieben Gruß Bettina
Sayenna
Sayenna, 24.04.2007
So toll Dein Bericht auch ist, aber ich mag keine quotJames Bond Filmequot mehr sehen :- LG Ela
dreamlike
dreamlike, 26.04.2007
Ich bin noch nie ein James Bond Fan gewesen. Allerdings werde ich mir diesen mal sehen. Sh und lg
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Maddin79

Ist Daniel Craig ein guter James Bond?

ein Testbericht von 2007-04-10 18:40:16 vom 10.04.2007
Empfehlung: ja
Vorteile: viel Action, Effekte, gute Schauspieler, Stunts, Story...
Nachteile/Kritik: keine Extras
In meinem neuen Filmbericht geht es um die DVD "James Bond - Casino Royale":

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Story:
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James Bond (Daniel Craig) wird in den 00 Status erhoben und erhält promt einen neuen Auftrag. Er soll Le Chiffre schnappen. Doch erst einmal nimmt killt er einen Bombenleger, der im Auftrag von Le Chiffre (Mads Mikkelsen) ein Prototyp eines Flugzeuges zerstören soll. Le Chiffre hat vorher alle Aktien verkauft um Kasse zu machen, doch dies gefällt ihn nun gar nicht, denn Bond schnappt auch den 2. Bombenleger und so verliert Le Chiffre über 100 Mio. Daraufhin veranstaltet Le Chiffre ein Millionärs Poker im Casino Royal in Prag. Bond nimmt natürlich verdeckt dran teil und erhält Unterstützung von der schönen Vesper Lynd (Eva Green). Bei dem Pokerspiel will Bond alles Gewinnen, damit Le Chiffre seinen Hintermännern ihr Geld nicht zurück zahlen kann und ihm auf die Füsse treten. Ob es ihm gelingt müßt ihr aber schon selbst sehen...

~~~~
Infos:
~~~~
Darsteller: Daniel Craig, Eva Green, Mads Mikkelsen, Jeffrey Wright,
Länge: 141 Min.
Regie: Martin Campbell
FSK: ab 12
Extras: keine

~~~~~~
Meinung:
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Also eigentlich war ich ja ziemlich vor eingenommen vom neusten Bond Film, ich fand Daniel Craig als Bond nicht wirklich passend. Es wirkte mir zu jung und nicht Gentleman like, aber nachdem ich nun den Film gesehen habe, hab ich meine Meinung doch geändert. Der Film ist wirklich gut, die Story ist sehr abwechslungsreich, so weiß man nie genau auf welcher Seite die Leute stehen, ausser natürlich bei Le Chiffre. Viel Action sieht man auch noch, vor allem die Stunts sind sehr gelungen und überzeugen. Die Schauspieler sind alle samt auch sehr gut, sie spielen ihre Rollen überzeugend und kommen gut rüber. Daniel Craig, den ich ja vorher nicht so gut fand hat mich nun doch überzeugt. Er wirkt im Film doch besser und auch als Bond macht er eine gute Figur. Viele sagen, er sei der beste Bond, dies kann ich zwar nicht bestätigen, doch reiht er sich nahtlos in die guten Bond Schauspieler ein. Zusammen genommen ist der Film härter als die vorherigen, er bietet mehr Action und vor allem viel mehr tote. Da es die DVD in mehreren Versionen gibt und ich die billigste habe gibt es auf dieser keine Extras, was doch etwas schade ist. Denn wenigstens ein Making of hätte ich gut gefunden, mehr hätte ja gar nicht drauf gemußt bei einem Preis von 10€. Aber na gut, dafür gibt es ja die besseren Versionen. So kann ich den Film nur weiter empfehlen, er ist sehr actionreich und wird in den ganzen 140 Min. nie langweilig und der neue Bond wirkt doch besser als erwartet!

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Fazit:
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Ein guter und spannender Film mit einem sehr guten Bond Darsteller!
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Kommentare
melliCLP
melliCLP, 10.04.2007
liebe Grüße , sehr hilfreich !: Melli
rosewitch
rosewitch, 11.04.2007
9829.SH LG Diana.9829
DOMMEL
DOMMEL, 10.04.2007
mhhh. Haste Lustmich zu lesen? :-
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atrachte

Wie aus James Bond wurde

ein Testbericht von 2007-03-24 00:29:29 vom 24.03.2007
Empfehlung: ja
Vorteile:  Pro: Daniel Craig, Eva Green, Mads Mikkelsen, neuer Stil passt, nicht mehr so Überzogen wie die letzten Filme, spannend Inszeniert, stellt Bond das erste mal als Menschen da, gute Actionszenen,...
Nachteile/Kritik:  weist leider einige Längen auf,
Eigentlich war ich nie ein besonders großer Fan der "James Bond" Filme, trotzdem stand "Casino Royale" ganz oben auf meiner Must See Liste. So kam es dazu das ich mir den Film in der letzten Woche einmal zur Gemüte führte und letztendlich auch nicht enttäuscht wurde. Ganz im Gegenteil sogar. Warum die Macher mit "Casino Royale" einen großen Schritt in die richtige Richtung gemacht haben, gibt's in den nachfolgenden Zeilen zu lesen.

\ Story ////
Gerade erst zum Agenten mit Doppel Null Status befördert, darf der junge James Bond (Daniel Craig) sich schon an seinem ersten großen Auftrag versuchen, auch wenn seine Vorgesetzte M (Judi Dench) dem neuen Agenten in den Reihen des MI6 noch Skeptisch entgegen tritt. Zielobjekt des britischen Geheimagenten ist Le Chiffre, ein Bänker der in seiner Freizeit mit dem Geld von Terroristen an der Börse spekuliert. Nachdem dieser jedoch all sein Geld, nicht zuletzt wegen James Bond, verloren hat, muss er schnellstmöglich an Geld kommen damit die Terroristen, die Le Chiffre ihr Geld anvertraut haben, ihm den Verlust ihres Geldes nicht heimzahlen. Deswegen beruft Le Chiffre in Montenegro ein Poker Turnier ein, bei welchem es um eine Summe von über 100 Millionen Dollar geht. Um Le Chiffre einen Strich durch die Rechnung zu machen wird Bond in das Poker Spiel eingeschleust, an seiner Seite die hübsche Vesper Lynd (Eva Green). Doch Le Chiffre erkennt den Plan des britischen Geheimagenten und setzt alles daran das dieser ihm nicht erneut in die Quere kommt.

\ Meine Kritik zu "James Bond - Casino Royale" ////
Der Wirbel im Vorfeld des neuen "James Bond" Filmes, einer Filmreihe die vor über vierzig Jahren mit "James Bond jagt Dr. No" ihren Einstand in den Lichtspielhäusern dieser Welt feierte, war wohl so gewaltig wie vor keinen anderen Teil um den berühmtesten Geheimagenten der Welt. Vor allem die Tatsache dass man mit Daniel Craig das erste mal einen Schauspieler für die Rolle des Titelhelden ausgesucht hat der überhaupt nicht nach den, nicht nur für viele Fans und Liebhaber der Serie bestehenden, typischen Merkmalen des britischen Geheimagenten ausschaut, charmantes Auftreten, dunkles Haar usw., hat wohl dafür gesorgt dass Craig schon vor dem Anlaufen des Filmes bei Vielen unten durch war. Wahrlich leicht hat es den Machern und Craig keiner gemacht, doch das alle vorher geübte Kritik sich als absoluter Quatsch erweist, beweist uns "Casino Royale" sehr eindrucksvoll.

Schon zu Beginn des Filmes wird dem Zuschauer klar gemacht das sich der Stil von "Casino Royale" deutlich von den Vorgängern abheben wird, denn auf den bekannten "James Bond" Vorspann muss der Kinogänger vorerst verzichten. Das Bild ist Schwarz/Weiß, James Bond ist als harter Killer zu sehen der seine ersten zwei Morde für MI6 erledigt. Anders wie in den anderen "Bond" Filmen jedoch tötet der MI6 Agent hier aber nicht auf stilvolle Art sondern auf eine raue, brutale, von James Bond ungewohnte Art und Weise. James Bond wird nicht mehr als charmanter, unbesiegbarer Agent dargestellt, sondern als brutaler Killer den es nichts ausmacht einem Menschen das Leben zu nehmen. Sicherlich ändert sich dies nach einigen Minuten wieder und der neue Bond erinnert wieder mehr an die alten Versionen des Agenten mit der Lizenz zum töten, allgemein muss jedoch gesagt werden das der neue James Bond deutlich mehr wie ein Mensch mit Gefühlen sowie Ecken und Kannten dargestellt wird, als ein cooler und smarter Geheimagent. Doch dieses neue Bild des Agenten weiß zu gefallen, zumal es absolut zu "Casino Royale" passt da dieser ja, wie die Romanvorlage auch, den Beginn von Bonds Karriere als britischen Geheimagenten zeigt, zudem schafft es der Film immer die Balance zu halten sodass "Casino Royale" nicht zu sehr in die Sparte Psychogramm abgleitet.

Doch es hat sich mehr als nur die intensive Charakterisierung von Bond selbst geändert. Auch läuft die Inszenierung nun völlig anders ab als im letzten "Bond" Film "Stirb an einem anderen Tag". Zum Glück kann man sagen, denn auch wenn "Stirb an einem anderen Tag" einer der erfolgreichsten Teile der Serie war, war er doch, besonders in seinen zahlreichen Actionsequenzen, sehr überzogen, sodass man sich eher in einem Action Film a la "Triple X" gepaart mit "3 Engel für Charlie" vor kam als in einem wirklichen "James Bond" Film. So haben die Macher von "Casino Royale" das Kernstück des letzten Teiles, nämlich die Actionszenen, auf das nötigste reduziert und tatsächlich verläuft der Hauptteil des Filmes nun sehr viel ruhiger als zu Zeiten von Pierce Brosnan. Ist der Film deshalb langweilig? Keinesfalls, denn der Film schafft es mit seiner Story, die deutlich Realistischer als in den vorherigen Teilen wirkt, genug Spannung aufzubauen um den Zuschauer über die Spielzeit von über 140 Minuten bei der Stange zu halten, auch wenn einige Längen im Film sich nicht verleugnen lassen. Wirklich negativ fallen die Längen aber erst im letzten Part des Filmes auf, der sich mit den Charakter des James Bond wirklich eingehend beschäftigt und zeigt wie er zu dem Menschen geworden ist den man in den anderen Teilen sieht. An sich natürlich für den Film wichtig, doch wirken die Szenen hier oftmals lieblos aneinandergereit. Schade, denn ansonsten macht der Film eigentlich alles richtig.

Das eigentlich bezieht sich nun auf die unterschiedlichen Geschmäcker der Zuschauer: Während die einen (wie ich) froh sind das nun die Story in "Casino Royale" im Vordergrund steht, werden die anderen wohl die vielen Actionszenen vergangener Tage vermissen. Als Trost bleibt aber zu sagen das die zu sehenden Actioneinlagen in "Casino Royale", welche meist recht lange andauern, sehr gut inszeniert worden sind und auch für mächtig Spass im Kinosessel sorgen, dabei aber niemals so Überzogen wirken wie noch in "Stirb an einem anderen Tag". Auch gefallen die Stunts sehr gut, ein besonderes Lob gilt hier Daniel Craig, denn dieser war sich nicht zu Schade für die meisten Stunts seinen eigenen Körper zur Verfügung zu stellen. Und tatsächlich lassen sich die Stunts von Craig, der im Vorfeld noch als Waschlappen betitelt wurde, sehen.

Ebenfalls eine Geschmacksfrage ist ein wichtiger Kernpunkt von "Casino Royale", nämlich das von Le Chiffre einberufene Poker Turnier, es wird im Film übrigens die Variante Texas-Hold'em gespielt, welches im Film über einige Tage geht und auch tatsächlich einiges an Laufzeit ausmacht. Für die einigen sicherlich Interessant, zumal sehr gut Inszeniert (alle Schauspieler die in dieser Szene zu sehen sind hatten vor den Dreharbeiten Extra Poker Training), für die anderen wiederum Gähnend langweilig. Was sich noch zu den alten Filmen geändert hat ist die Tatsache das es in "Casino Royale" so Brutal und Rau wie in keinem anderen "James Bond" zugeht. Die Prügelszenen sind sehr Blutig inszeniert zudem weist der Film eine sehr harte Folterszene auf, die man in der Art wirklich nicht von einem typischen "Bond" gewohnt ist.

Bei den ganzen Neuerungen die "Casino Royale" mit sich bringt darf die Frage ob überhaupt noch das alte "Bond" Feeling rüberkommt natürlich nicht fehlen. Die Antwort darauf lautet schlicht "Ja, das Bond Feeling ist noch da", auch wenn sich besonders die Hardcore Fans damit zurecht finden müssen das viele Elemente vergangener Teile nicht mehr zu finden sind, etwa der Wegfall der Serien bekannten Charaktere Q und Miss Moneypenny oder dass es Bond völlig egal ist ob sein Martini nun geschüttelt oder gerührt ist. Dafür fährt James Bond aber auch in "Casino Royale" noch in hübsche Autos durch die Gegend, darf sich immer noch mit hübschen Bond Girls vergnügen und besucht verschiedene Schauplätze dieser Welt. Zudem ist bei der Filmmusik noch der alte Stil bei geblieben worden, wenn auch nun alles etwas ein wenig Melanchonischer wirkt, was letztlich zu dem Film passt.

Das mit all den Änderungen auch ein neuer "Bond" Darsteller die Leinwand betritt, schließt die Wandlung der Serie schließlich ab. Und Daniel Craig ist wahrlich ein guter Bond, vielleicht mag er nicht über die für den Hauptcharakter typischen Eigenschaften verfügen durch die sich ein Pierce Brosnan oder Roger Moore ausgezeichnet haben, dafür wirkt er in seiner Rolle viel natürlicher und nicht so aufgesetzt wie die Schauspieler vor ihm. Um genau zu sein ist Craig der beste Bond Darsteller nach Sir Sean Connery, denn die ständige Präsenz und Lockerheit in seiner Darstellung mit der Craig dem Zuschauer gegenüber tritt ist schlichtweg eine reife Leistung des britischen Schauspielers, zudem nimmt man ihn den harten Agenten auch wirklich ab. Auch im letzten Drittel des Filmes, in dem der Bond Charakter sehr Menschlich dargestellt wird, weiß Daniel Craig zu überzeugen. An seiner Seite als Bond Girl steht diesmal die hübsche Eva Green, die in die Rolle der Vesper Lynd geschlüpft ist. Auch sie weiß zu überzeugen, besonders an Craig´s Seite macht Green laufend eine gute Figur. Zudem ist Eva Green nicht das typische Bond Girl nach dem Motto "Hübsch aber schauspielerisch nicht talentiert". Ebenfalls wie Bond ist auch der Charakter der Vesper zweischichtig, die eine Seite zeigt einen harten, abweisenden Kern, die andere Seite jedoch verfügt über menschliche Gefühle.

Als Gegenspieler von Bond tritt diesmal mit Le Chiffre ein klassischer Bösewicht in Erscheinung.. Der von Mads Mikkelsen gespielte Charakter ist dabei, anders wie die meisten anderen Bond Gegenspieler, aber nicht durch und durch Böse, vielmehr kann man seine Beweggründe teilweise nachvollziehen, auch wenn die Sympathien trotzdem beim Titelhelden Bond bleiben. Zudem ist sein Charakter nicht so Überzeichnet wie es bei den Bösewichten in den letzten "James Bond" oftmals der Fall war. Wie auch Craig und Green kann Mikkelsen in seiner Rolle überzeugen, wenn er auch nicht laufend perfekt gespielt hat. Als einzige Bekannte aus den alten Bond Filmen ist Judi Dench´ s Charakter M, der Chefin von Bond, geblieben. Wie auch schon in den älteren Filmen kann Dench mit dem gewissen Charme überzeugen, der sie schon immer in ihrer Rolle ausmachte.

\ Daten zum Film ////

Original Filmtitel:
Casino Royale (2006)

Länge des Filmes:
Ca. 144 Minuten

Schauspieler:
Daniel Craig (James Bond)
Mads Mikkelsen (Le Chiffre)
Eva Green (Vesper Lynd)
Judi Dench (M)
Jeffrey Wright (Felix Leiter)

Regisseur:
Martin Campbell

FSK:
Ab 12 Jahren

Verleiher:
Sony Pictures

\ Fazit ////
"James Bond - Casino Royale" ist genau das was die Serie nach den letzten Bond Teilen brauchte: Einen rauen, blutigen und unschönen Teil der die Filmreihe zurück auf die richtige Bahn lenkt. Doch nicht nur der Stilwechsel hat dem neuen "Bond" Film gut getan. Auch der neue Bond Darsteller Daniel Craig stellt sich als wahrer Glücksgriff der Macher heraus, denn er brilliert nicht nur in seiner Rolle sondern zeigt dem Zuschauer auch eine neue, ungewohnte Seite des sonst so charmanten Geheimagenten auf. Letztendlich wurde mit "Casino Royale" alles richtig gemacht, lediglich die Längen im letzten Drittel des Filmes hätten nicht sein müssen. Ansonsten hat mir der neue "Bond" jedoch sehr zugesagt, sodass ich mich jetzt schon auf einen weiteren Teil der Agentenreihe mit Daniel Craig freue. Vier Sterne für "Casino Royale" und eine klare Sehempfehlung.

8/10 Punkten für den Film "James Bond - Casino Royale" und somit vier Sterne als Wertung.

Homepage des Filmes :
http://www.sonypictures.de/index.html/landing/c asino-royale/index.html

Homepage des Verleihers :
www.sonypictures.de

IMDB Link mit weiteren Informationen zum Film:
http://german.imdb.com/title/tt0381061/
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Kommentare
oxalife
oxalife, 24.03.2007
der Film war gar nicht so schlecht anderst eben aber gut lg Oxalife P.S Der Bericht ist sicher nicht : weniger hilfreich!!!
evafl
evafl, 27.03.2007
9834 9835 9834 9835 9834 sh! lg Eva 9834 9835 9834 9835 9834
kleinmarci
kleinmarci, 24.03.2007
Das ist ein sehr guter Bericht sh und ich würde mich über eine gegen bewertung freuen.
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linnie

James Bond Parodie mit Starbesetzung

ein Testbericht von 2005-05-23 10:41:36 vom 23.05.2005
Empfehlung: nein
Vorteile: Starbesetzung, aber das rettet den Film keinesfalls...
Nachteile/Kritik: keine Specials auf der DVD, der Film dauert furchtbare 125 Minuten, er ist kein bisschen witzig...
Vor kurzem habe ich mir die gesamte Bond Collection auf DVD zugelegt, weil ich absoluter Bond-Fan bin. In dem Zuge habe ich mir auch Casino Royale zugelegt, der nicht zur offiziellen Bond-Reihe gehört, aber doch in Anlehnung an ein Buch von Ian Fleming entstanden ist. Leider war ich dann doch ziemlich enttäuscht....

Der Inhalt:
Inzwischen ist James Bond (David Niven) im Ruhestand, doch die Organisation SMERSH hat weltweit zahlreiche Doppelnull-Agenten liquidiert, weswegen James Bond erneut zurückgerufen werden soll. Dazu tun sich die Engländer, Franzosen, Amis und Russen zusammen und vergessen für eine Zeit ihre Differenzen. Erst als M (John Huston, der auch mit Regie geführt hat) ermordert wird, lässt Bond sich zu einem weiteren Auftrag überreden.

Die Organisation SMERSH hat viele schöne Frauen auf James Bond angesetzt, sodass zur Ablenkung mehrere Bonds ins Rennen geschickt werden, um vom echten Bond abzulenken. Es wird ein vielversprechender Agent gesucht, der schönen Frauen widerstehen kann. Die Wahlt trifft auf Evelyn Tremble (Peter Sellers), der von nun an James Bond heißt und der zur Ausbildung vielen schönen Frauen widerstehen muss. Weiterhin gibt es einen Jimmy Bond (Der Neffe vom richtigen James Bond, gespielt von Woody Allen), Mata Bond (die Tochter von Mata Hari und James Bond) und einige weitere lächerliche Figuren.

Der neue James Bond (Sellers), der erfolglose Autor eines Buches über Baccara, wird ins Casino Royale geschickt, um dort gegen Le Chiffre (Orson Welles) anzutreten, der mit Hilfe einer Brille durch die Karten durchsehen kann und der dadurch alle Spiele gewinnt. James Bond zur Seite gestellt ist Vesper Lynd (Ursula Andress).

Am Ende wird klar, dass SMERSH vorhat, alle Frauen auf der Welt schön zu machen und alle Männer, die größer sind als 1,55 Meter zu liquidieren. Es kommt dann noch zum großen Showdown im Casino Royale, wo wilde Cowboys auftreten und wo der Film völlig ins Lächerliche abdriftet.

Zum Inhalt ist einfach nicht mehr zu sagen, weil der Film gar keinen Inhalt hat und weil man beim Zuschauen der Story auch kaum folgen kann. Man sollte sich vorher informieren, was während des Filmes passieren soll, sonst kommt man gar nicht mit....

Besetzung:
Schauspieler: David Niven, Peter Sellers, Woody Allen, Ursula Andress, Charles Boyer, William Holden, John Huston, Deborah Kerr, Orson Welles, Joanna Pettet, Terence Cooper, Barbara Bouchet
Regisseure: Val Guest, Ken Hughes, John Huston, Joseph McGrath, Robert Parrish
Produzent: Charles K. Feldman
Musik: Burt Bacharach


Fazit:
Der Film dauert ganze 125 Minuten, die unendlich lang werden. Es passiert eigentlich gar nichts während des ganzen Filmes und die angeblichen Filmwitze, sind leider auch überhaupt nicht witzig, sodass der Film alles andere als gelungen ist. Nichtmal als Bond-Parodie, wozu er ja wohl gedacht war, kann er durchgehen, weil man einfach nicht über den Film lachen kann!

Die Produktion des Filmes verschlang 6 Regisseure, mehrere Drehbuchautoren und am Ende war sogar David Niven vom Endergebnis des Filmes enttäuscht. Kein Wunder also, dass "Casino Royale" nicht annähernd mit "Sag niemals nie" (der ja auch nicht zur offiziellen Reihe gehört) mithalten kann.

Noch ein paar Worte zur Filmmusik: Würde Hans Zimmer dieses dilettantische Werk hören, würde er wahrscheinlich einen Herzinfarkt bekommen, denn die Filmmusik ist eine der schlechtesten, die mir bisher bei einem Film aufgefallen ist. Sie nervt wahnsinning und ist schrecklich aufdringlich.

Ich kann den Film nichtmal eingefleischten Bond-Fans empfehlen, die alle Filme mal gesehen haben wollen, denn es lohnt sich einfach nicht, diese 2 Stunden zu verschwenden. Kaufen sollte man die DVD ganz sicher nicht, denn Specials gibt es auch nicht (nur einen Trailer und einen Teaser-Trailer).

Insgesamt: Finger weg!
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Kommentare
whiskyfan
whiskyfan, 31.03.2007
Sorry, aber was bitte hast Du hier getestet? Der Bericht handelt über alles, aber nicht über Casino Royale. Das zeigt schon ein Blick auf die Schauspieler. Sorry, für mich echt off-topic.
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