Chuck hat sich ein Floss gebaut und möchte damit der Insel entweichen

Chuck öffnet ein paar fedex pakete und findet nützliche aber auch unnützige Dinge

chuck erkundet die landschaft der insel

Cast Away - Verschollen
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Testberichte Cast Away - Verschollen

 (DVD) Abenteuerfilm
4.7 von 5
Platz 32 in der Kategorie "Abenteuerfilme".
Bewertung: Kundenbewertung 4,70 / 5,00 4.7 von 5
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Cast Away - Verschollen Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,70 / 5,00 4.7 von 5
von 86% aller Autoren empfohlen (19/22).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • Darsteller Tom Hanks , Landschaft Drehort, Spannung , man kann sich direkt einfühlen ...
  • sehr gute Story, gute Schauspieler, spannend
  • unterhaltsam, bewegend, weise, humorvoll, großartiger Hauptdarsteller, toll fotografiert, gute Musik
  • Spannender Film Klasse Kamera und Natur
  • Toller Film auf tollen Discs!
Nachteile/Kritik
  • nichts
  • relativ lang, keine Extras auf der Single-DVD
  • es gibt kein Kontra
  • da gibts nicht viel zu meckern
  • leicht Fehler in der Story, Extras
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Wenn aus EInsamkeit ein Volleyball zum besten Freund wird...

ein Testbericht von 2007-03-11 12:36:48 vom 11.03.2007
Empfehlung: ja
Vorteile: Darsteller Tom Hanks , Landschaft Drehort, Spannung , man kann sich direkt einfühlen ......
Nachteile/Kritik: -
Nach Forrest Gump folgt jetzt eine weitere Meisterleistung von Tom Hanks...Einer der besten von ihm!!


***Daten zum Film***

Produktionsland: USA
Erscheinungsjahr: 2000
Länge : 143 Minuten
Originalsprache: Englisch
Altersfreigabe: FSK 12


Regie: Robert Zemeckis
Drehbuch: William Broyles jr.
Produktion: Tom Hanks
Jack Rapke
Steve Starkey
Robert Zemeckis
Musik: Alan Silvestri
Kamera: Don Burgess
Schnitt: Arthur Schmidt

***Darsteller***

Tom Hanks: Chuck Noland
Helen Hunt: Kelly Frears
Chris Noth: Jerry Lovett
Christopher Kriesa: Pilot Kevin


***Preis***

Der Preis für dieses DVD liegt bei ca. 10 Euro. Es ist schwankend , je nachdem wo man den Film kauft...Ich habe ihn im Sonderangebot für 7 Euro bekommen. Das warr schon sehr günstig!!!



***Geschichte***

Chuck Noland arbeitet bei der Firma Fedex. Er ist dafür verantwortlich , dass Pakete zuverlässig und pünktlich ankommen. In diesem Job zählt Schnelligkeit !!Cuck ist ein workoholic...Chuck ist glücklich mit seiner Frau!Er muss geschäftlich für einen Tag verreisen und nimmt einen Flug..liebevoll verabschiedet er sich von seiner Frau!Zeit ist in seinem Leben die wichtigste Sache. Das Flugzeug in dem Chuck sitzt stürzt ab. Chuck findet sich auf einer einsamen Insel wieder. An Land schwimmen ein paar Fedex Pakete! Es gibt keine Möglichkeit Kontakt aufzunehmen und nach Hause zu kommen.....Nun gilt es zu überleben , auf der unendlich einsamen Insel....Ein paar Fedex Pakete öffnet Chuck , und funktioniert ein paar Dinge um. Ein paar Leichen schwimmen an Land , von denen er nützliche Gegenstände wie Schuhe etc. nimmt. Nun geht es nun erstmal darum zu überlegen.
Chuck freundet sich mit einem Volleyball an , der in einem Fedex Paket war. Mit diesem spricht er die ganze Zeit über. Chuck lernt feuer zu machen, sich Fische zu fangen und lebt in einer Höhle , die nahgelegen dem Strand ist.
Der einzigste Gedanke der ihn allein überleben lässt ist seine Frau. An die Höhlenwand zeichnet er ein Portrait von ihr. Ein Foto hat er immernoch. Irgendwann baut sich Chuck ein Floss, mit dem er die Insel verlassen möchte..er scheitert immer wieder...Mittlerweile ist er 7 Jahre auf der Insel....ob er sie jemals verlassen wird? Das seht ihr selbst am besten !Das Ende verrate ich nicht ,,,,


***Meine Meinung***

Ich finde dieser Film ist eine meisterleistung. Die Natur , die Insel , alles sieht wunderschön aus. Aber in dieser schönen Idylle lebt der einsame Chuck. Diese zwei Gegensätze passen so gut zueinander , dass sie ein Werk wie dieses ergeben. Die Verzweiflung , die Tom Hanks in dieser Rolle ausdrücken möchte ist ihm gut gelungen. Ich finde es total spannend zu sehen ,wie sich ein mensch selbst verändert wenn er in eine solche Situation kommt. Aus dem stressigen Stadtleben , auf eine einsame Insel... Ich finde es sehr gut , dass der Volleyball plötzlich eine soo hohe bedeutung bekommt. Er ist der einzige Freund , der auch noch auf der Insel ist. Mit Blut hat Chuck ihm Augen , Nase und Mundgemalt..Ich finde diese Hilflosigkeit und soziale Vereinsamung , die dadurch dargestellt werden sind einfach großartig rübergebracht... Ich dachte den ganzen Film über an Chucks Frau...auch sie wird ab und zu mal eingeblendet....Auch von ihrer Seite aus kam Verzweiflung , da die behörden Chuck für tot erklärt haben...Diese Spannung , die sich im Film aufbaut , dass die Frau nicht weiss dass er noch lebt , während er auf der Insel ist , ist schwer auzuhalten wie ich finde.....Der Film ist einfach so genial gemacht , dass man sich total in ihn hinein versetzt.....Tom Hanks spielt ca. 2 Stunden allein den Film vor der Kamera und es wird niee langeweilig oder abwechslungslos. Die ganze Zeit über ist der Film so spannend , weil Chuck ums überleben kämpft ....Die bildnerischen Künste sind sowieso eine Meisterleistung....Die Landschaft ist der Hammer...Ich glaube dadurch wird der Film einfach nochmal ein Stückchen besser....


***Mein Fazit***

Ich finde den Film total klasse und empfehle ihn auf alle Fälle weiter!!Ich finde , dass Tom Hanks eine meisterleistung mit diesem Film erbracht hat. Er hat sich total in seine Rolle hineingefühlt . Die Rolle ist so authentisch und empathisch gespielt, dass man Gänsehaut bekommt. Die Geschichte ist sehr spannend, den ganzen Film über !
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
AndreaRo
AndreaRo, 11.03.2007
toller Film, hab ihn schon 2 mal gesehen und er beigeistert mich immer wieder
Maxima24
Maxima24, 14.03.2007
100479679100849679 SH BERICHT 967910084967910047
Baby1
Baby1, 25.03.2007
.: :. Liebe Grüße Anita .: :.
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chuck macht das erste mal feuer auf der insel!
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Cast Away - Verschollen: chuck macht das erste mal feuer auf der insel!
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Chuck öffnet ein paar fedex pakete und findet nützliche aber auch unnützige Dinge
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Cast Away - Verschollen: Chuck öffnet ein paar fedex pakete und findet nützliche aber auch unnützige Dinge
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Cast Away - Verschollen:
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Lakisha_1

nicht so wirklich was für mich

ein Testbericht von 2011-01-06 13:59:46 vom 06.01.2011
Empfehlung: ja
Hallo liebe Leser und Leserinnen,

als ich gesehen habe das dieser Film von Tom Hanks "Cast Away - Verschollen" im Fernsehen lief, ist mir wieder eingefallen das ich den ja auch selbst habe und über ihn schreiben kann.

Ich habe mir schon länger gekauft da ich die Filme von Tom Hanks sehr gern kucke. Bezahlt habe ich dafür 7,99 €. Wie fast jede DVD auch. Kaufen kann man die fast überall wo es DVD Filme gibt. Und falls die ihn nicht haben, gibt es auch die Möglichkeit ihn bestellen zu lassen.


Kurzbeschreibung:
*********************
Chuck Noland (Tom Hanks) ist ein typischer Workaholic, der sein Leben völlig nach der Uhr ausgerichtet hat. Für ein Transportunternehmen jettet er quer durch die Welt, um überall Abläufe zu optimieren und Filialen aufzubauen. "Geht nicht" existiert in seinem Sprachschatz nicht. Mit seiner Freundin Kelly (Helen Hunt) hat er das große Los gezogen: obwohl es scheinbar unmöglich ist, ihre Terminkalender aufeinander abzustimmen, hält sie zu ihm - auch wenn er dieses Jahr Weihnachten mal wieder im Auftrag seiner Firma unterwegs ist anstatt das Fest mit ihr zu verbringen. Chuck verspricht Kelly dafür hoch und heilig, Sylvester wieder da zu sein. Ein Versprechen, das er nie einhalten wird... Ausgerechnet auf diesem Flug gerät das Transportflugzeug mit Chuck an Bord in ein schweres Gewitter und stürzt mitten im Südpazifik ab. Als einziger an Bord schafft Chuck es mit einer Rettungsinsel aus dem Wrack und treibt scheinbar tagelang auf dem Ozean, ohne die geringste Ahnung, wo er ist. Als er endlich an den Strand...


Meine eigene Erzählung:
**************************
Chuck Noland arbeitet für ein Transportunternehmen. Es muss oft quer durch die Welt fliegen.
Als er auch über Weihnachten fliegen muss. Beschenkten sich seine Freundin und er gegenseitig im Auto.
Er bekam von ihr eine Kompas Uhr mit eines Ihren Bilder darin. Das ist für ihn sehr wichtig.
Als er im Flugzeug saß, ergaben sich einige Probleme an Board. Leider stürzte die Maschine ab und alle kamen ums Leben bis auf er. Chuck strandete an eine einsame Insel wo niemand anderes war. Es gab auch nichts zu essen und trinken dort.
Wie es sein musste, musste er sich dort zurecht finden bis er gefunden wird.
Nach und nach kamen die Packete die im Flugzeug waren auch an die Insel gestrandet. Er öffnete sie bis auf eines und sah in jeder Sache eine gute Verwendung darin.
Den Ball der in einem dieser Pakete war, machte er als sein Kamerad mit dem er reden konnte.
Nun ja 4 ganze Jahre vergingen und Chuck baute ein Boot aus Holz und pflechtete Seile.
Als es fertig war, versuchte er sein Glück denn er wollte nicht sein ganzes Leben auf der Insel verbringen.
Nach einiger Zeit kam endlich ein rießen Schiff das ihn zufällig gefunden hatte.
Als er nach Hause kam, war aber alles nicht mehr so wie es war. Alle dachten er wäre verunglückt.
Auch seine Freundin musste sich damit abfinden und heiratete dann einen anderen Mann mit dem sie ein hübsches Mädchen bekam....


Produktdetails:
*******************
Re gisseur Zemeckis, Robert
Darsteller Acovone, Jay, Ananyina, Valentina, Bebak, Chase MacKenzie, Berg, Peter von,
Birkell, Lauren, Blake, Geoffrey, Boudrine, Dmitri S., Brooks, David Allen, Cagney,
Amanda, Choe, Jennifer, Citer, Leonid, Conley, Joe, Cresswell, Tommy, Davis,
Viveka, Duerler, John, Duhamel, François, Forest, Michael, Gainer, Alyssa, Hanks,
Tom, Hansen, David K., Henson, Elden, Hunt, Helen, Kriesa, Christopher, Letts,
Dennis, Lewis, Jenifer, Long, Lisa,
Martin, Nan, McKenzie, Skye, Monroe, Steve, Noth, Chris, Papovic, Velena, Pugliese,
Al, Rapke, Aaron, Reinhardt, Brandon, Reinhart, Brandon, Robinson, Michelle,
Sanchez, Paul, Searcy, Nick, Semmer, Fred, Smith, Fred, Stack, Timothy, Suradikov,
Semion, Trefger, Ashley, Volleyball, Wilson the, White, Lari, Wildman, Valerie,
Worthington, Wendy

Verlag Universal
Tag der Veröffentlichung 20 September 2001
Genre Abenteuer
Sprachausgabe Deutsch, Englisch (Untertitel: Deutsch, Niederländisch)
Bildformat 16:9 anamorph
Spieldauer 002:18:00
FSK 12
Tonformat Deutsch 5.1 Dolby Digital, Englisch 5.1 Dolby Digital, Niederländisch 5.1 Dolby


Mein Fazit:
*************
Ich wollte den Film unbedingt sehen, da meine Freundin von dem Film so begeistert war. Deswegen habe ich ihn mir auch gekauft. Ich sah ihn an und war aber ein wenig enttäuscht. Seit dem Kauf schaue ich ihn mir auch nicht mehr an.
Ich fand ihn irgendwie langweilig. Aber wiederum wollte ich ihn mir trotzdem noch ansehen. Es war spannend anzusehen wie ein Mensch mit sich umgehen und Leben muss wenn niemand dort ist und man auch nichts zu essen und trinken hat.
Gut fand ich das ihn vieles eingefallen ist was er tun konnte. Auf diese Ideen muss man erst mal kommen.

Die Qualität des Filmes ist eigentlich ganz ok, ich finde das sie aber ein wenig zu dunkel beim Bild ist, oder lag es an meinen DVD Player?
Der Ton war super, so soll es auch sein.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
KaTaRaGiRl
KaTaRaGiRl, 06.01.2011
Ich würde mich sehr über Gegenlesungen freuen. Glg und einen schönen Donnerstag. Laura
Bochsi
Bochsi, 06.01.2011
Toller Bericht! SH :D

Schönen Abend noch :D

lg
Julian
Powerdiddl
Powerdiddl, 08.01.2011
Ich wünsche noch ein schönes restliches Wochenende, lg Heidi
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mrasen

Die Geburt von Mr. Wilson !!!

ein Testbericht von 2010-05-06 18:02:39 vom 06.05.2010
Empfehlung: ja
Hallo liebe Filme- Freunde !

Heute möchte ich euch einen total bekannten Film vorstellen und zwar geht es um den Film Cast Away - Verschollen. Ich weiß noch ganz genau dass dies eine meiner ersten DVDs war. Das bekannteste an dem Film ist der Volleyball der den Namen Wilson trägt. Der Film wurde auf der Insel Monuriki gedreht. Ich vermute mal das diese Insel kaum einem was sagt, deswegen als Hilfe in der Nähe von den Fiji-Inseln.

********************************************** ***************************

Handlung:

Der Film beginnt mit dem leitenden Angestellten des US-amerikanischen Logistikunternehmens FedEx. Chuck Noland (Tom Hanks ) ist der leitende Angestellte. Er arbeitet sehr hart für seinen Job, sogar so hart das seine Beziehung total darunter leitet. Chuck sagt alle privaten Termine ab wenn es sein muss, denn Zeit hat er einfach nicht. Aber eins kann man sagen er arbeitet sehr schnell und Effizienz. Er lebt nach dem Prinzip erst Arbeit und dann Beziehung. Aber plötzlich stellt sich alles auf den Kopf, denn nach einem Flugzeugabsturz im Südpazifik überlebt er als einziger diese Tragödie. Er wird an eine unbewohnte Insel an gespült. Nach diesem Absturz muss Chuck sich erst mal sortieren und verarbeiten. Anfangs sammelt er die angespülten Pakete ein, aber nach und nach öffnet er sie mit der Zuversicht das was hilfreiches drin ist. Die ersten Wochen hat er noch sehr viel Hoffnung, aber Tag für Tag schwindet seine Hoffnung. Das letzte Paket lässt er ungeöffnet mit dem Gedanke es irgendwann aus zu liefern. Er schlägt sich durch den Alltag und das erste Mal in seinem Leben merkt er am eigenen Leibe wie es ist Zeit zu haben. Eines Tages hat sich Chuck an der Hand verletzt und er dreht völlig durch. In seiner Wut greift er sich einen Volleyball ( der in einem Päckchen war ) und wirft in weg. Kurze Zeit danach fiel er total erschöpft in den Sand. Wo er so vollkommen geschafft im Sand lag, schaute er sich den Volleyball an der einen Handabdruck hatte. Er robbt zu dem Ball und malt im ein Gesicht. Dies ist die Geburt von Mr. Wilson. Er baut eine richtig intensive Beziehung zu dem Volleyball auf. Nach vier verdammt langen Jahren auf der Insel beschließt er einen Fluchtversuch. Er baut ein Floß aus Baumstämmen die er mit Videobändern und Baumrinde befestigt hat. Mit diesem Floß wagt er sich aufs offene Meer. Aber dies ist natürlich super Gefährlich für ihn. Bei dieser Fahrt verliert er seinen einzigen Freund Mr. Wilson. Danach hat Chuck völlig seine Lebensenergie verloren. Jetzt treibt er nur noch so auf dem offenen Meer. Plötzlich kommt ein gewaltiges Schiff angefahren, die Crew rettet ihn und er kommt wieder in die Zivilisation. Er wird gefeiert und verehrt. Dass dies für ihn viel zu viel ist kann man sich sehr gut vorstellen. Wo er wieder in seinem alten Leben ist, stellt er fest dass er das gar nicht mehr will. Nach vier Jahren hat sich seine Frau natürlich neu verliebt und ist total überfordert mit der Situation. Die letzte Scene des Films möchte ich aber nicht verraten.

********************************************** *************************

Fazit:

Ich hoffe ich konnte alle die denn Film nicht kennen schmackhaft machen. Denn ich finde den Film super interessant gemacht die Kulisse ist der Ware Hammer. Ich persönlich hätte bestimmt nicht so lange auf der Insel überlebt. Was man sich auch sehr gut vorstellen kann ist die Geburt von Wilson. Denn nach so einer langen Zeit hat man einfach das Bedürfnis mit einem zu reden ( wenn keiner da ist nehmen manche Menschen auch ein Kuscheltier. In seinem Fall gab es halt keine Auswahl ). Was mich aber sehr gewundert hat oder besser gesagt was ich nicht verstehe, ist das er das letzte Paket nicht auf macht. Also in so einer Not würde ich alles probieren um mich zu retten.

********************************************** *****************************

Herstellerangaben :



Produktionsland: USA

Originalsprache: Englisch

Erscheinungsjahr: 2000

Länge: 138 Minuten

Altersfreigabe: FSK 12

Regie: Robert Zemeckis

Drehbuch: William Broyles jr.

Produktion: Tom Hanks und Jack Rapke und Steve Starkey und Robert Zemeckis

Musik: Alan Silvestri

Kamera: Don Burgess

Schnitt: Arthur Schmidt
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
Grambo
Grambo, 29.05.2010
Sehr schöner Bericht von dir.

Ich freue mich immer über Gegelesungen und bin auch immer bereit für Leserunden!

Liebe Grüße
Grambo
wakingtall2005
wakingtall2005, 16.09.2010
Ein wirklich sehr schöner Bericht, lesen und gelesen werden, liebe Grüße und einen schönen Rest - Tag Noch Wakingtall2005
Chigiz
Chigiz, 14.06.2010
Auch hier ist die eigene Meinung zu einem Film zu kurz, da habe ich schon weitaus längere und umfassendere gesehen. Gruß
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m1chael88

Cast Away - Verschollen

ein Testbericht von 2010-03-10 12:08:52 vom 10.03.2010
Empfehlung: ja
Vorteile: Spannender Film Klasse Kamera und Natur ...
Nachteile/Kritik: nichts
Cast Away - Verschollen

Tom Hanks, als Robinson Crusoe, auf einer einsamen Insel, auf der er 4 Jahre ums Überleben kämpft!


Die Story

Während der Weihnachtsfeier piepst der Pager von Chuck Noland: er muss geschäftlich nach Malaysia. Zusammen mit 4 Fed-Ex-Kollegen gerät das Flugzeug jedoch in Turbulenzen und stürzt im Südpazifik ab. Chuck ist der einzige, der sich aus dem sinkenden Flugzeug befreien kann und treibt auf einem Schlauchbot auf eine verlassene Insel. Zusammen mit ein paar Fed-Ex-Pakete, die an Land gespühlt werden muss Chuck 4 Jahre auf diese Insel überleben. Chuck ernährt sich von Kokusnussmilch, Fischen und Kraben. Die Jahre verstreichen und Chuck bekommt einen Vollbart, lernt Feuer zu machen, Fische zu fangen und freundet sich mit Handball "Wilson" an, der auf der Insel sein Gesprächspartner und Kummerkasten wird. Ob Chuck Noland je wieder die Insel verlassen kann und zurück zu seiner Frau Kelly kommt verrate ich nicht - DVD kaufen und Ende selbst erfahren ;-)

Fakten zum Film

Produktionsland: USA
Produktionsfirma: 20th century Fox/Dreamworks
Erscheinungsjahr: 2000
Länge : 143 Minuten
Originalsprache: Englisch
Altersfreigabe: FSK 12


Regie: Robert Zemeckis
Drehbuch: William Broyles jr.
Produktion: Tom Hanks, Jack Rapke, Steve Starkey, Robert Zemeckis
Musik: Alan Silvestri
Kamera: Don Burgess
Schnitt: Arthur Schmidt

Darsteller

Tom Hanks (Chuck Noland)
Helen Hunt (Kelly Frears)
Chris Noth (Jerry Lovett)
Christopher Kriesa (Pilot Kevin)

Fazit

Ein genialer Film, den ich 2000, zum ersten Mal im Kino sah und damals schon begeistert war. Eigentlich ein relativ billiger Film: ein mann auf einer einsamen Insel, die anderen Darsteller haben alle nur Kurzrollen. Der beste "Nebendarsteller" ist Wilson, der Handball, und der verlangte sicher nicht viel Gehalt :-)
Zurück zum Film: Tom Hanks spielt wieder mal klasse und heimst dafür sogar den Golden Globe ein, für den Oscar reichte es leider nicht. Der Film ist bis zum Ende spannend, die Kamera und die Landschaft sind klasse und errinert immer wieder Robinson Crusoe, jedoch ist Tom Hanks alleine auf der Insel, hat wie gesagt nur seinen Handball Wilson und Hilfe von ein paar FedEx-Paketen. Ein Film zum immer wieder ansehen! Die DVD gibts auch schon billig zu haben ;-)
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
VIRUS518
VIRUS518, 12.03.2010
Einer der besten FIlme mit Tom Hanks hier muss mehr kommen, sorry.
hitman123
hitman123, 14.03.2010
toller Bericht..würde mich über eine Gegenlesung sehr freuen..lg
Qantas
Qantas, 31.07.2010
Ein bisschen oberflächlich für eine Filmrezension.
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mima007

Robinsons Freitag heißt nun Wilson und ist ein Volleyball

ein Testbericht von 2007-09-03 17:49:37 vom 03.09.2007
Empfehlung: ja
Vorteile: unterhaltsam, bewegend, weise, humorvoll, großartiger Hauptdarsteller, toll fotografiert, gute Musik...
Nachteile/Kritik: relativ lang, keine Extras auf der Single-DVD
Was passiert mit der Seele eines Menschen, wenn er als von der Zeit getriebener Manager plötzlich irgendwo in der Südsee abstürzt und einsam ums nackte Überleben kämpfen muss? Was würde er alles erlernen müssen? Was würde er über sich selbst als menschliches Wesen herausfinden, wenn er auf einmal Zeit im Überfluss hätte, aber niemanden, mit dem er sie teilen könnte? Und was wäre ihm nach seiner Rettung wichtig? Wie sich in "Cast Away" zeigt, kann das Wichtigste im Leben eines solchen bedauernswerten Menschen aus einem einfachen Volleyball bestehen.

Filminfos
°°°°°°°°°°°°°°

O-Titel: Cast Away (USA 2000)
FSK: ab 12
Länge: ca. 138 Minuten
Regisseur: Robert Zemeckis
Darsteller: Tom Hanks, Helen Hunt u.a.

Eine ungewöhnliche Produktionsgeschichte
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°° °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°

Sechzehn Monate lang drehte Robert Zemeckis an seinem Film "Cast Away". Aber nicht ununterbrochen. Er legte ein Jahr Pause ein, in dem Hauptdarsteller Tom Hanks 55 Pfund leichter werden musste, um den "Robinson" bei Überlebenskampf auf der einsamen Insel glaubwürdig darstellen zu können.

Zemeckis nutzte die Unterbrechung, um mit Abstand auf das gedrehte Material blicken zu können und um einen völlig anderen Film zu machen. So entstand der brillante Thriller "Schatten der Wahrheit" (What lies beneath – ein doppeldeutiger Titel!) mit Michelle Pfeiffer und Harrison Ford in den Hauptrollen.

"Cast Away" drehte Zemeckis auf der Fidschi-Insel Monu-riki. Die Crew arbeitete mit einem Umweltspezialisten zusammen, der darauf achtete, dass die Natur nicht beschädigt wurde. Für jeden Baum, der während des Drehs entfernt werden musste, pflanzte man drei neue Bäume. Greenpeace-Mitglieder können aufatmen!

Handlung
°°°°°°°°°°°°°°°°°

Das Leben von Chuck Noland (Tom Hanks), Ingenieur und manager beim Expresspaketdienst FedEx, wird von der Uhr bestimmt. Als Controller reist er ständig durch die ganze Welt und ist kaum einmal daheim anzutreffen. Dadurch wird das Leben mit seiner festen Freundin Kelly Frears (Helen Hunter) nicht gerade einfach. Sie haben eine Art Fernbeziehung, die auf häufigen Telefongesprächen per Handy basiert.

Aber anderen Leuten geht's genauso: Wir sehen die Schmiedin im Irgendwo von Texas, die ihrem in Moskau lebenden Ehemann ein Geschenk per FedEx schickt. Er öffnet es zusammen mit seiner russischen Geliebten. Die Schmiedekünstlerin taucht am Schluss nochmal auf.

Der Absturz

Auf einer Geschäftsreise quer über den pazifik passiert es dann: In einem üblen gewitter stürzt Chucks Fedex-Flieger ab. Dabei hatte er beim Abschied seiner lieben Kelly noch ein besonderes Abschiedsgeschenk gemacht, höchstwahrscheinlich ein paar Verlobungsringe. Sie hatte ihm eine goldene Uhr geschenkt, ein Familienerbstück mit ihrem Foto darin.

1500 Tage

Chuck überlebt als einziger der Flugzeugbesatzung. Doch die kleine bergige Insel, auf der er strandet, liegt weitab von den üblichen Fluglinien und dem Gebiet, das die Rettungsflugzeuge absuchen. Es wird eine lange zeit, die er auf der Insel verbringt: 1500 Tage. Völlig verlassen und auf sich allein gestellt, muss sich der verwöhnte Geschäftsmann um die Beschaffung von Trinkwasser, Nahrung und einen Unterschlupf kümmern. Wasser gibt es zwar in Kokosnüssen, doch es ist nicht einfach, die harten Dinger aufzubekommen. Und Fische können sehr schnell sein. Und die häufigen Stürme fegen jeden schlecht befestigten Schlafplatz hinweg. Bald haust Chuck in einer Felsenhöhle, die von der Brandung ausgewaschen wurde. Ein Fluchtversuch per Floß scheitert kläglich an den hohen Brandungswellen, die sich am Riff brechen, das die Insel komplett umgibt.

In der Höhle macht es sich Chuck halbwegs gemütlich, er malt das Bild seiner Freundin aus der Taschenuhr ab und erfindet so die Höhlenmaleri neu. Sein Entwicklungsstand ist nun wahrhaftig nicht höher als der eines Steinzeitmenschen. Er ist so verzweifelt, dass er sich erhängen möchte. In einer kleinen beiläufigen Szene erfahren wir davon. Auf dem Gipfel des Inselberges hängt ein Holzmännchen von einer Galgenschlinge herab...

Wilson

Die Ladung des Fedex-Fliegers wird an den Strand gespült. Chuck kann alles verwenden, sogar die künstliche Toilette. Die Schlittschuhe allerdings sind am nützlichsten: als Schneidewerkzeuge und Äxte sind die Kufen unersetzlich. Am wichtigsten stellt sich jedoch ein unscheinbarer Volleyball heraus, der von einer US-Firma namens Wilson hergestellt wurde.

Die Szene, in der "Wilson" zu einem Wesen wird, ist so urtümlich und poetisch ('poiesis' bedeutet Erschaffung), dass sie mich tief bewegt hat. Zunächst ist Wilson nur ein weißer Ball wie jeder andere auch. Doch dann schneidet sich Chuck und drückt Wilson die blutende Hand auf. Voilà, ein Gesicht! Chuck steckt Wilson in einen Baumstumpf und beginnt, mit dem stummen, geduldigen Beobachter zu reden. Ein paar Zweige als Haare machen den zerknautschten Ball noch menschlicher. Chuck erzählt Wilson Geschichten, meist von Kelly. Er ist nun ein kreativer Mensch, der aus sich selbst schöpft; er beutet nicht mehr andere Menschen aus und stiehlt diesen ihre Zeit, wie er es in Moskaus Fedex-Zentrale vorführte.

Jahre später

Chuck als Robinson ist keineswegs glücklicher, wie Leser des Defoe-Romans annehmen würden. Ganz im Gegenteil: Chuck ist abgemagert, sein Gesicht von Leiden zerfurcht. Er ist zwar ein hervorragender Jäger und Sammler geworden, sein Boot zimmert er eigenhändig zusammen, doch die Trennung von den Menschen zehrt an ihm. Deshalb sticht er zusammen mit Wilson in See, sobald die Winde in die richtige Richtung drehen.

Diesmal gelingt ihm auch die Überwindung der Brandungswellen, und ein Segel aus einer halben mobilen Toilette bringt ihn rasch 500 Seemeilen voran. Wale besprühen sein auseinanderfallendes Floß. Sturmwellen spülen Wilson über Bord, und Chuck sieht sich vor einer herzzerreißenden Wahl: entweder muss er am Floß festgebunden bleiben oder von Wilson Abschied nehmen.

Diese wichtige Szene erklärt sein späteres Verhalten gegenüber der verheirateten Kelly. Hier lernt er nämlich loszulassen, was er liebt, selbst wenn es nur ein Volleyball ist. Er bittet Wilson um Verzeihung.

VORSICHT, SPOILER!

Die Heimkehr

Nach seiner Rettung durch einen Containerfrachter und seiner äußerlichen Wiederherstellung, besucht er Kelly, als deren Familie bereits schläft. Und oh Wunder: Sie wäre sogar bereit, mit ihm zu gehen: Sie bekennt, dass er die große Liebe ihres Lebens ist. Und man erinnert sich: Er hat ihr Verlobungsringe geschenkt, sowas (ver-) bindet. Doch er bringt sie zurück zu ihrem Haus. Denn er kann sie nun ebenso loslassen wie einst "Wilson". Er kennt die Kräfte, die Kelly an ihre Familie binden und umgekehrt, und er achtet dies.

Später sehen wir ihn an jener symbolträchtigen Straßenkreuzung in der Mitte von Nirgendwo, Texas, stehen, die wir am Anfang sahen, und seinen künftigen Weg suchen. Da kommt lächelnd die Schmiedekünstlerin des Wegs. Wer weiß: Nun da Chuck seine kreative innere Welt entdeckt hat, kann er mit einer Künstlerin durchaus etwas anfangen. Zeit spielt für ihn keine Rolle mehr, und er hätte jemanden, mit dem er sie teilen könnte.

Der Titel
°°°°°°°°°°°°°°°°°

"Cast Away" ist ganz bewusst als zwei Wörter geschrieben. Ein "castaway" ist ein Schiffbrüchiger oder Ausgesetzter, wie jene zwei Zivilisationsflüchtlinge in dem Film "Eva und Mr. Robinson" mit Oliver Reed. Doch "cast away" bedeutet, dass etwas oder jemand "weggeworfen" wurde. Die Macht, die sowas macht, könnte die Natur, das Schicksal oder ein höheres Wesen sein. Und das Opfer ist zum einen sicherlich Chuck und sein früheres Leben, später aber auch die Zwänge, denen er als Controller gehorchte und die er anderen Menschen aufzwang: Zeit, Termine, Leistung, Geschwindigkeit, kurzum: eine Scheinexistenz mit einer Fernbeziehung (Kelly). Diese Zwänge wirft Chuck ab, als er zurückkehrt.

Die Darsteller
°°°°°°°°°°°°°°°°°

Wie schon in "Forrest Gump" steht und fällt der ganze Film mit der Glaubwürdigkeit, mit der Tom Hanks die Hauptfigur verkörpert. Ich kann nur sagen, dass er in seiner Rolle aufgeht und ich sehr beeindruckt war. Man sah nicht ihn, sondern Chuck, den einsamen Robinson. Ist das "method acting"? Falls ja, dann ist das eine geniale Methode.

Helen Hunt kommt ein wenig zu kurz als Geliebte der Hauptfigur. Ihre besten Szenen hat sie gegen Ende, als sie wirklich bewegende Entscheidungen fällt. Sie hat mir gut gefallen, aber sie war unterfordert. Ihre beste Rolle hatte sie bislang in "As good as it gets" neben Jack Nicholson zu spielen. Ihre Figur in "Was Frauen wollen" war einfach verlogen und ihr nicht angemessen (natürlich war diese Rolle sehr lukrativ, aber was hat das mit Können zu tun?).

Der Regisseur
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Zemeckis setzt hier weniger auf visuelle Effekte wie etwa Postkartenbilder, wie sie eine Südseeinsel en masse zu bieten hätte, sondern auf die Kraft der Story und die Präsenz seines Hauptdarstellers. Die Story wird von Erzählrhythmus und Schnitt wesentlich vorangebracht. Beides ist gut, stellenweise sogar hervorragend gelungen. Die Rondo-Struktur der Erzählung schließt die Story in einem Kreis oder in einer Spirale zusammen, in dessen/deren Zentrum jeweils eine Frau steht: zunächst Kelly, später die Künstlerin in Texas. Zwischen diesen beiden Lebenszentren verändert sich Chuck und bewegt sich von Kreis A zu Kreis B weiter – eine Spirale.

Die DVD
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Technische Infos

Bildformate: 1,85:1 (anamorph)
Tonformate: D in DD 2.0 und DD 5.1, Englisch in DD 5.1
Sprachen: D, Englisch
Untertitel: Deutsch/Englisch/Niederländisch

Extras
Trailer
Extras der Doppel-DVD:
* Untertitel: Englisch für Gehörlose, Deutsch, Holländisch
* Audiokommentar mit Regisseur Robert Zemeckis u.a. Beteiligten
* Making of (im Stil eines Tagebuchs)
* Material aus Promomaterial für den Pay-TV-Sender HBO
* Featurette: S.T.O.P: Surviving as a Cast Away
* Featurette: The Island: wie wurde der Ort ausgewählt? Unter welchen Bedingungen
* Featurette: Wilson - The Life and Death of a Hollywood Extra
* Special Effects Vignettes (sechs Sequenzen mit Kommentaren der SFX-Crew)
* Behind The Scenes
* Image Galleries
* umfangreiches Interview mit Tom Hanks
* zwei Trailer und zehn TV-Spots

Mein Eindruck: die DVD
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Die Qualität von Bild und Ton ist wie immer bei Zemeckis-Filme herausragend. Mit DD 5.1 kommen die vielfältigen Geräusche und Soundeffekte richtig gut zur Geltung. Durch die deutschen Untertitel können auch hörbehinderte Zuschauer dem Film mühelos folgen. Allerdings gibt es außer Werbe-Trailern auf der Einzel-DVD keine Extras. Diese muss man auf der Doppel-DVD zu einem höheren Preis erwerben (s.o.).

Unterm Strich
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Ein bewegender, fesselnder Film! Er fesselnd nicht nur durch eine gute Story und exzellente Schauspieler, sondern vor allem auch durch die emotionale Intelligenz, sprich: Weisheit, die in der Entwicklung der Figur des Chucks zum Ausdruck kommt. Hier hat offenbar jemand viel von dem verstanden, was die menschlichen Existenzbedingungen ausmacht und geschafft, dies angemessen auszudrücken. Ich kam mir am Schluss nicht belehrt oder verarscht vor, sondern bereichert. Man sollte diesem Film mindestens zweimal sehen, um alles mitzubekommen.

Michael Matzer © 2007ff

================= Bei Verschmelzung identischer Produkte angehängt: ==========================

Was passiert mit der Seele eines Menschen, wenn er als von der Zeit getriebener Manager plötzlich irgendwo in der Südsee abstürzt und einsam ums nackte Überleben kämpfen muss? Was würde er alles erlernen müssen? Was würde er über sich selbst als menschliches Wesen herausfinden, wenn er auf einmal Zeit im Überfluss hätte, aber niemanden, mit dem er sie teilen könnte? Und was wäre ihm nach seiner Rettung wichtig? Wie sich in "Cast Away" zeigt, kann das wichtigste im Leben eines solchen bedauernswerten Menschen aus einem einfachen Volleyball bestehen.

Eine ungewöhnliche Produktionsgeschichte

Sechzehn Monate lang drehte Robert Zemeckis an seinem Film "Cast Away". Aber nicht ununterbrochen. Er legte ein Jahr Pause ein, in dem Hauptdarsteller Tom Hanks 55 Pfund leichter werden musste, um den "Robinson" bei Überlebenskampf auf der einsamen Insel glaubwürdig darstellen zu können.

Zemeckis nutzte die Unterbrechung, um mit Abstand auf das gedrehte Material blicken zu können und um einen völlig anderen Film zu machen. So entstand der brillante Thriller "Schatten der Wahrheit" (What lies beneath - ein doppeldeutiger Titel!) mit Michelle Pfeiffer und Harrison Ford in den Hauptrollen.

"Cast Away" drehte Zemeckis auf der Fidschi-Insel Monu-riki. Die Crew arbeitete mit einem Umweltspezialisten zusammen, der darauf achtete, dass die Natur nicht beschädigt wurde. Für jeden Baum, der während des Drehs entfernt werden musste, pflanzte man drei neue Bäume. Greenpeace-Mitglieder können aufatmen!

Handlung

Das Leben von Chuck Noland (Tom Hanks), Ingenieur und manager beim Expresspaketdienst FedEx, wird von der Uhr bestimmt. Als Controller reist er ständig durch die ganze Welt und ist kaum einmal daheim anzutreffen. Dadurch wird das Leben mit seiner festen Freundin Kelly Frears (Helen Hunter) nicht gerade einfach. Sie haben eine Art Fernbeziehung, die auf häufigen Telefongesprächen per Handy basiert.

Aber anderen Leuten geht's genauso: Wir sehen die Schmiedin im Irgendwo von Texas, die ihrem in Moskau lebenden Ehemann ein Geschenk per FedEx schickt. Er öffnet es zusammen mit seiner russischen Geliebten. Die Schmiedekünstlerin taucht am Schluss nochmal auf.

Der Absturz

Auf einer Geschäftsreise quer über den pazifik passiert es dann: In einem üblen gewitter stürzt Chucks Fedex-maschine ab. Dabei hatte er beim Abschied seiner lieben Kelly noch ein besonderes Abschiedsgeschenk gemacht, höchstwahrscheinlich ein paar Verlobungsringe. Sie hatte ihm eine goldene Uhr geschenkt, ein Familienerbstück mit ihrem Foto darin.

1500 Tage

Chuck überlebt als einziger der Flugzeugbesatzung. Doch die kleine bergige Insel, auf der er strandet, liegt weitab von den üblichen Fluglinien und dem gebiet, das die rettungsflugzeuge absuchen. Es wird eine lange zeit, die er auf der Insel verbringt: 1500 Tage. Völlig verlassen und auf sich allein gestellt, muss der verwöhnte geschäftsmann um die beschaffung von trinkwasser, nahrung und einen Unterschlupf kümmern. Wasser gibt es zwar in Kokosnüssen, doch es ist nicht einfach, die harten Dinger aufzubekommen. Und Fische können sehr schnell sein. Und die häufigen Stürme fegen jeden schlecht befestigten Schlafplatz hinweg. Bald haust Chuck in einer Felsenhöhle, die von der brandung ausgewaschen wurde. Ein Fluchtversuch per Floß scheitert kläglich an den hohen Brandungswellen, die sich am Riff brechen, das die Insel komplett umgibt.

In der Höhle macht es sich Chuck halbwegs gemütlich, er malt das Bild seiner Freundin aus der taschenuhr ab und erfindet so die Höhlenmaleri neu. Sein Entwicklungsstand ist nun wahrhaftig nicht höher als der eines Steinzeitmenschen. Er ist so verzweifelt, dass er sich erhängen möchte. In einer kleinen beiläufigen Szene erfahren wir davon. Auf dem Gipfel des Inselberges hängt ein Holzmännchen von einer Galgenschlinge herab...

Wilson

Die Ladung des Fedex-Fliegers wird an den Strand gespült. Chuck kann alles verwenden, sogar die künstliche Toilette. Die Schlittschuhe allerdings sind am nützlichsten: als Schneidewerkzeuge und Äxte sind die Kufen unersetzlich. Am wichtigsten stellt sich jedoch ein unscheinbarer Volleyball heraus, der von einer US-Firma namens Wilson hergestellt wurde.

Die Szene, in der "Wilson" zu einem Wesen wird, ist so urtümlich und poetisch ('poiesis' bedeutet Erschaffung!), dass ie tief bewegt. Zunächst ist Wilson nur ein weißer Ball wie jeder andere auch. Doch dann schneidet sich Chuck und drückt Wilson die blutende Hand auf. Voilà, ein Gesicht! Chuck steckt Wilson in einen Baumstumpf und beginnt, mit dem stummen, geduldigen Beobachter zu reden. Ein paar Zweige als Haare machen den zerknautschten Ball noch menschlicher. Chuck erzählt Wilson Geschichten, meist von Kelly. Er ist nun ein kreativer Mensch, der aus sich selbst schöpft; er beutet nicht mehr andere Menschen und stiehlt diesen ihre Zeit, wie er es in Moskaus Fedex-zentrale vorführte.

Chuck als Robinson ist keineswegs glücklicher, wie leser des Defoe-Romans annehmen würden. Ganz im gegenteil: Chuck ist abgemagert, sein Gesicht von leiden zerfurcht. Er ist zwar ein hervorragender Jäger und Sammler geworden, sein Boot zimmert er eigenhändig zusammen, doch die trennugn von den menschen zehrt an ihm. Deshalb sticht er zusammen mit Wilson in See, sobald die Winde in die richtige Richtung drehen. Diesmal gelingt ihm auch die Überwindung der Brandungswellen, und ein Segel aus einer halben mobilen Toilette bringt ihn rasch 500 Seemeilen voran. Wale besprühen sein auseinanderfallendes Floß. Sturmwellen spülen Wilson über Bord, und Chuck sieht sich vor einer herzzerreißenden Wahl: entweder muss er am Floß festgebunden bleiben oder von Wilson Abschied nehmen.

Diese wichtige Szene erklärt sein späteres Verhalten gegenüber der verheirateten Kelly. Hier lernt er nämlich loszulassen, was er liebt, selbst wenn es nur ein Volleyball ist. Er bittet um Wilson um Verzeihung.

Die Heimkehr

Nach seiner Rettung durch einen Containerfrachter und seiner äußerlichen Wiederherstellung, besucht er Kelly, als deren Familie bereits schläft. Und oh Wunder: Sie wäre sogar bereit, mit ihm zu gehen: Sie bekennt, dass er die große Liebe ihres Lebens ist. Und man erinnert sich: Er hat ihr Verlobungsringe geschenkt, sowas (ver-) bindet. Doch er bringt sie zurück zu ihrem Haus. Denn er kann sie nun ebenso loslassen wie einst "Wilson". Er kennt die Kräfte, die Kelly an ihre Familie binden und umgekehrt, und er achtet dies.

Später sehen wir ihn an jener symbolträchtigen Straßenkreuzung in der Mitte von Nirgendwo, Texas, stehen, die wir am Anfang sahen, und seinen künftigen Weg suchen. Da kommt lächelnd die Schmiedekünstlerin des Wegs. Wer weiß: Nun da Chuck seine kreative innere Welt entdeckt hat, kann er mit einer Künstlerin durchaus etwas anfangen. Zeit spielt für ihn keine Rolle mehr, und er hätte jemanden, mit dem er sie teilen könnte.

Der Titel

"Cast Away" ist ganz bewusst als zwei Wörter geschrieben. Ein "castaway" ist ein Schiffbrüchiger oder Ausgesetzter, wie jene zwei Zivilisationsflüchtlinge in dem Film "Eva und Mr. Robinson" mit Oliver Reed. Doch "cast away" bedeutet, dass etwas oder jemand "weggeworfen" wurde. Die Macht, die sowas macht, könnte die Natur, das Schicksal oder ein höheres Wesen sein. Und das Opfer ist zum einen sicherlich Chuck und sein früheres Leben, später aber auch die Zwänge, denen er als Controller gehorchte und die er anderen Menschen aufzwang: Zeit, Termine, Leistung, Geschwindigkeit, kurzum: eine Scheinexistenz mit einer Fernbeziehung (Kelly). Diese Zwänge wirft Chuck ab, als er zurückkehrt.

Die Darsteller

Wie schon in "Forrest Gump" steht und fällt der ganze Film mit der Glaubwürdigkeit, mit der Tom Hanks die Hauptfigur verkörpert. Ich kann nur sagen, dass er in seiner Rolle aufgeht und ich sehr beeindruckt war. Man sah nicht ihn, sondern Chuck, den einsamen Robinson. Ist das "method acting"? Falls ja, dann ist das eine geniale Methode.

Helen Hunt kommt ein wenig zu kurz als Geliebte der Hauptfigur. Ihre besten Szenen hat sie gegen Ende, als sie wirklich bewegende Entscheidungen fällt. Sie hat mir gut gefallen, aber sie war unterfordert. Ihre beste Rolle hatte sie bislang in "As good as it gets" neben Jack Nicholson zu spielen. Ohre Figur in "Was Frauen wollen" war einfach verlogen und ihr nicht angemessen (natürlich war diese Rolle sehr lukrativ, aber was hat das mit Können zu tun?).

Der Regisseur

Zemeckis setzt hier weniger auf visuelle Effekte wie etwa Postkartenbilder, wie sie eine Südseeinsel en masse zu bieten hätte, sondern auf die Kraft der Story und die Präsenz seines Hauptdarstellers. Die Story wird von Erzählrhythmus und Schnitt wesentlich vorangebracht. Beides ist gut, stellenweise sogar hervorragend gelungen. Die Rondo-Struktur der Erzählung schließt die Story in einem kreis oder in einer Spirale zusammen, in dessen/deren Zentrum jeweils eine Frau steht: zunächst Kelly, später die Künstlerin in Texas. Zwischen diesen beiden Lebenszentren verändert sich Chuck und bewegt sich von Kreis A zu Kreis B weiter - eine Spirale.

Die Ausstattung der DVD

Filmlänge: 138 Minuten; FSK: ab 12 Jahren.
• Regionalcode 2, PAL
• Kauf-DVD Erscheinungstermin: 20. September 2001
• ASIN: B00005LDEI

Die Features der Kauf-DVD:
• Tonformat: Deutsch - Dolby Digital 5.1
• Tonformat: Englisch - Dolby Digital 5.1
• Bildformat: 16:9
• Audiokommentar mit Regisseur Robert Zemeckis u.a. Beteiligten
• Making of (im Stil eines Tagebuchs)
• Material aus Promomaterial für den Pay-TV-Sender HBO
• Featurette: S.T.O.P: Surviving as a Cast Away
• Featurette: The Island: wie wurde der Ort ausgewählt? Unter welchen Bedingungen
• Featurette: Wilson - The Life and Death of a Hollywood Extra
• Special Effects Vignettes (sechs Sequenzen mit Kommentaren der SFX-Crew)
• Behind The Scenes
• Image Galleries
• umfangreiches Interview mit Tom Hanks
• zwei Trailer und zehn TV-Spots

Ich habe die Leih-DVD angesehen, die das hier aufgeführte Bonusmaterial leider nicht enthält.

Fazit

Ein bewegender, fesselnder Film! Er fesselnd nicht nur durch eine gute Story und exzellente Schauspieler, sondern vor allem auch durch die emotionale Intelligenz, sprich: weisheit, die in der Entwicklung der Figur des Chucks zum Ausdruck kommt. Hier hat offenbar jemand viel von dem verstanden, was die menschlichen Existenzbedingungen ausmacht und geschafft, dies angemessen auszudrücken. Ich kam mir am Schluss nicht belehrt oder verarscht vor, sondern bereichert. Man sollte diesem Film mindestens zweimal sehen, um alles mitzubekommen.

Natürlich könnte man sagen: Ach, das ist bloß so'ne Bekehrungsgeschichte, vom Saulus zum Paulus und so. Die Entdeckung der wahren Werte. Herrje, was soll's? Schon tausendmal gesehen.

Aber ich glaube, mit dieser (durchaus berechtigten, wenn auch zynischen) Haltung würde man sich diesen Filmgenuss gründlich vermiesen.

Michael Matzer (c) 2002ff
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Kommentare
redwomen
redwomen, 03.09.2007
Als der Film damals quotrauskamquot habe ich in einer Videothek als Aushilfe gearbeitet, aber muss gestehen ihn mir NIE angesehen. Wäre immer der Meinung gewesen ist nichts für mich. LG Maria
XXLALF
XXLALF, 06.09.2007
Ich habe den Film öfters mir angeschaut, leider hat dieser Streifen garnichts mit der Realität zu tun. Selbst ein Einzelkämpfer ist diesem dargestellten Bildern nicht gewachsen. Lg XXLALF
Miss_Piper
Miss_Piper, 07.09.2007
Hab gerade heute Morgen noch mit jemandem über den Film gesprochen ... dass ich bei Wilsons quotTodquot geheult habe. gg
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LilithIbi

Robinson der Moderne?

ein Testbericht von 2006-09-23 19:08:27 vom 23.09.2006
Empfehlung: ja
Zugegeben, diese Abenteuergeschichten auf einer einsamen Insel haben mich nie sonderlich interessiert.
Für mich gab es -auch nach der umfangreichen Reklame- trotzdem nur einen ausschlaggebenen Grund, diesen Film zu sehen: Tom Hanks.
Dieser Schauspieler hat mich bisher immer überzeugt; und er tat es auch diesmal.

Allerdings lag das nicht allein an ihm!

Die Handlung ist zwar in schnell erzählt - Tom Hanks fliegt los, stürzt ab und landet ganz alleine auf einer einsamen Insel, wo er ein paar Jahre (über)lebt, von der Insel zurückkehrt und feststellen muß, das die Liebe seines Lebens (Helen Hunt) geheiratet hat.

Diese Handlung erstreckt sich über ca 2 Stunden Länge, wobei Tom Hanks beinahe den ganzen Film alleine vor der Kamera steht.

Auch was sich jetzt langweilig anhören mag, ist es bei weitem nicht. Kein Schauspieler hat bisher seinen Soloauftritt so gut bestritten, wie Hanks.
Wenn er sich mit einem Ball ("Wilson") unterhält, wirkt dies nicht lächerlich - ebensowenig wie die Tränen, die er vergisst, als dieser nach dem Verlust "Wilsons" (dieser geht auf der Flucht von der Insel bei Wind und Wetter verloren) vergiest.

Bittere Momente wie diese tauchen noch öfter auf - dramatisch, wie er -Chuck Noland- nach seiner Wiederkehr feststellen muß, das ihm rein gar nichts geblieben ist; keine Arbeit, keine Wohnung, nicht einmal die Frau seines Herzens. Alle dachten, er wäre wie die anderen Flugbegleiter gestorben und verschollen.

Ebenso die Beerdigung des Flugkapitäns auf der Insel - einfach rührend, wie unser Robinson der Moderne eine kleine Trauerfeier insziniert.

Weitere nennenswerte Szenen:
- Kurz vor dem Flug klagte Chuck über Zahnschmerzen. "Kein Problem, geh ich halt irgendwann, wenn ich wieder komme", denkt er sich noch. Doch da er eben nicht wiederkommt, entzündet sich der Zahn derart, dass er kaum noch Nahrung (rohe Fische und ähnliche Lekereien) zu sich nehmen kann. Kurzerhand nimmt er einene angeschwemmten Schlittschuh sowie einen Stein zur Hilfe, um sich den Schmerzverursacher eigenständig herauszuoperieren.

- Der erste Fluchtversuch von der Insel scheitert. Gegen die großen Wellen Richtung Insel hat Chuck einfach keine Chance.....

- Beim kläglichen Versuch, Feuer zu machen, rutscht Chuck der Stock ab und bort sich durch seine Hand.

usw., usw.....

Ungeschlagen rührend sind die wiederholten Szenen, in denen Chuck kurz vorm Einschlafen das Bild seiner Freundin Kelly betrachtet.

Aber um nicht alles aufzuzählen bzw. vorwegzunehmen:
Geht einfach ins Kino und seht euch den Streifen an!
Spannung ist ebenso garantiert wie die Überraschung, zu was z.B. Videokasetten alles gut sein können....
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Kommentare
whitejunglehb1
whitejunglehb1, 24.09.2006
da hast du ein guten Bericht verfasst, SH von mir.LG Bernd
lueckingb
lueckingb, 23.09.2006
ich habe diese DVD auch in meinem Regal stehn
B_Engal
B_Engal, 24.09.2006
SH von mir. Toller Bericht. MfG BEngal
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Maddin79

Robinson Cruse im 21. Jahrhundert

ein Testbericht von 2006-06-23 10:07:17 vom 23.06.2006
Empfehlung: ja
Vorteile: sehr gute Story, gute Schauspieler, spannend...
Nachteile/Kritik: nichts
Heute geht es um den Film Cast Away auf DVD:

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Inhalt:
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Chuck Noland (Tom Hanks) hat alles, er ist Manager bei Fed Ex, hat eine gute Wohnung und eine tolle Frau (Helen Hunt), die er bald heiraten will. Doch zuvor muss er noch eine Reise machen, er weiß jedoch nicht das diese Reise sein Leben verändern wird. Auf dem Rückflug stürtzt sein Flugzeug über dem Meer ab, er überlebt als einziger und strandet auf einer einsamen Insel. Nun beginnt der Kampf ums Überleben, denn er muss sich selbst essen suchen, eine Hütte bauen und sehn das er von der Insel wieder weg kommt, was leichter ist als gesagt. Denn die Strömung des Meeres ist sehr stark und so kommt er auch nicht weg. Aber er gibt nicht auf, er bastelt sich einen Freund aus einem Volleyball und spricht mit ihm, er zieht sich selbst die Zähne und eigentlich kann man sagen, das es ihn nun dem umständen enstprechend gut geht dort,nur er hat totale Sehnsucht nach seiner Freundin. Wegen ihr lebt er weiter und schaft es schliesslich doch von der Insel. Er wird dann von einem Schiff aufgelesen und nach Hause gebracht,
leider kriegt er dann gesagt, das seine Freundin jemand anders geheiratet hat und für ihn bricht eine Welt zusammen....
Wie es dann weiter geht und ob es doch noch ein Happy End gibt, verrate ich nicht!

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Infos:
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Originaltitel: Cast Away
Genre: Abenteuerfilm
Jahr: USA 2000
Länge: 138 Min.
FSK: ab 12
Regie: Robert Zemeckis
Darsteller: Garrett Davis, Helen Hunt, Lari White, Michael Forest, Nick Searcy, Tom Hanks, Valerie Wildman
Tonformat: Deutsch, Englisch in Dolby 5.1

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Meinung:
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Also ich find den Film sehr gut, grade Tom Hanks als Darsteller find ich perfekt,
er spielt seine Rollen immer total überzeugend und reißt so das Publikum mit .
Die Geschichte ist zwar nix neues,aber eine gelungene Umsetzung in die heutige Zeit.
Die Extras beschränken sich bei der Version nur auf einen Audiokommentar, aber für mehr gibt
es eine 2. Disc Edition, die auch noch mehr bietet.

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Fazit:
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Ich kann den Film nur weiter empfehlen, er ist super gemacht, spannend und wird auch beim mehrmaligen sehen nicht
langweilig!
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Kommentare
topfmops
topfmops, 23.06.2006
AHA !! . . . . . und ich sage und schreibe immer AHA, wenn ich mal wieder was Neues gelernt hab. Und bei diesem Bericht habe ich viel für mich Neues erfahren.
phobee
phobee, 23.06.2006
Guter Bericht! Fand den Film auch super, vor allem natürlich den Kumpel quotWilsonquot :-
Estha
Estha, 23.06.2006
978897889788 ... lg susi ... 978897889788
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FutziMcFlipp

Ein kampf ums Überleben!

ein Testbericht von 2004-10-23 17:26:26 vom 23.10.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: Toller Film auf tollen Discs!...
Nachteile/Kritik: es gibt kein Kontra
Inhalt:

Chuck Noland, leitender Mitarbeiter bei FedEx hat aufgrund seiner streßigen Arbeit einen vollen Terminplan, unter dem auch seine Freundin zu leiden hat. Als Chuck kurz nach Weihnachten als einziger Überlebender eines Flugzeugabsturz auf einer einsamen Insel strandet, ist er jahrelang völliger Isolation ausgeliefert und gezwungen sich zu ändern, um diese außergewöhnliche Situation sowohl physisch als auch emotional zu überleben.


Bild:

Das bild hat mich durch die tolle Detailschärfe überzeugt. Die so ziemlich in jeder Situation im Film zu überzeugen weiss und nur bei einigen Bewegungen ein ganz wenig verschwimmt. Durch gekonnten Rauschfilter Einsatz ist kein Hintergrundrauschen auszumachen. Der Kontrast geht ebenfalls in Ordnung und die Farben sind ebenfalls sehr kräfitg! Bei den vielen Aufnahmen auf der Insel wirken die Farbe aber auch nicht knallbunt, da es sich aber auch nicht um einen Cluburlaub handelt, wirkt alles dadurch viel realistischer!


Ton:

Der Sound hält sich in den Dialogszenen und den vielen ruhigen Sequenzen auf der Insel eher zurück. Gelegentliches Meeresrauschen, Windpfeifen oder fallende Kokosnüsse tragen aus allen Richtungen ständig zur Atmosphäre bei. Bei den hektischeren Sequenzen, wie beispielsweise dem Flugzeugabsturz, kann das Heimkino aber auch noch einmal Zeigen was es kann und darf aus allen kanälen feuern und sogar den Subwoofer in fahrt bringen! In vielen Szenen trägt die Tolle Filmmusik tragend zum Film bei.


Extras:

Das Bonusmaterial lässt keine Wünsche offen! Auf einer 2. Disc platziert wurde so gut wie an keiner Ecke gespart! Die Extras sind sowohl informativ wie auch Unterhaltsam und dabei immer Untertitelt!
Auf der DVD ist an Boni vorhanden:
- Kommentar von Robert Zemeckis und seiner Crew
- ein Making of "HBO: First Look"
- ein Interview mit Tom Hanks aus der Charlie Rose Show
- Blick hinter die Kulissen 1 : "Surviving as a Castaway"
- Blick hinter die Kulissen 2 : "Wilson: The Life and Death of a Hollywood Extra"
- Am Drehort: "The Island"
- Die Technischen Effekte im Film
- Vergleich zwischen Storyboard und Filmischer Umsetzung
- Gestaltungs Entwürfe
- Trailer


Fazit:

Castaway hat mit seiner Story und seiner Atmosphäre genau meinen Nerv getroffen. Tom Hanks spielt einen tollen Chuck Noland. Die Insel ist wunderschön und doch wirkt alles Irgendwie bedrohlich auf einen. Während der Szenen auf der Insel wird nur sehr wenig gesprochen und wenn dann nur ein kleiner "Meinungsaustausch" zwischen Tom Hanks und seinem Volleyball "Wilson", dies wirkt jedoch nicht störend, eher im Gegenteil, lange Dialoge wären völlig deplatziert gewesen! Die Filmmusik ist wirklich passend und lässt einen in vielen Szenen träumen. Die Technik der DVD stellt vollkommen zufrieden, sowohl Bild wie Ton sind in toller Qualität zu finden, Besondere Aufmerksamkeit verdienen auch die Extras die Ausserordentlich gut gelungen sind! CastAway bekommt meine uneingeschränkte Empfehlung!
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Kommentare
Lianchen
Lianchen, 22.11.2004
liebe diesen film, habe ihn mir auch gleich auf dvd gekauft, denn tom hanks ist sowieso einer meiner lieblingsschauspieler! hervorragende leistungen! lg lianchen
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Dannyboy

Der längste Federal Express-Werbespot der Welt ???

ein Testbericht von 2004-08-19 12:08:06 vom 19.08.2004
Empfehlung: nein
Vorteile: Tom Hanks / Helen Hunt tolle Insel für ´nen Kurzurlaub ...
Nachteile/Kritik: seeeehr langatmig
Da ich meinem DVD-Player und mir mal etwas Abwechlung gönnen wollte, wurde letzte Woche ein mittelgroßer Kaufrausch in der DVD-Abteilung vom Marktkauf fällig. Eine der DVDs war “Cast Away – Verschollen“ (2 DVD-Set).

Der Film handelt vom FedEx-Systemingenieur Chuck Noland, der nach einem Flugzeugabsturz als einziger Überlebender auf einer einsamen Insel landet. Dort ist er völlig auf sich gestellt und muß sich, vollkommen von der ihm bekannten Welt abgeschnitten, total umstellen, bis ihm nach etwa vier Jahren auf einem selbstgezimmerten Floß die Flucht gelingt.
Sein einziger Gesprächspartner in dieser langen Zeit ist Wilson, ein angeschwemmter Volleyball eben dieser Marke.

Meiner Meinung nach ist der Film etwas langatmig, etwa die Hälfte des Films sieht man Tom Hanks mit sich selbst oder Wilson sprechen.


Inhalt der DVDs
DVD 1: Film
DVD 2: Making Of, Blicke hinter die Kulissen, Interview mit Tom Hanks, technische Effekte, Gestaltungsentwürfe, Storyboards, Trailer


Sprachen : Deutsch, Englisch

Untertitel : Deutsch, Englisch für Hörgeschädigte, Niederländisch


Regionalcodes : 2 / 4
Format : 16:9


Fazit : Der längste FedEx-Spot der Welt
...
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Bewertung Testbericht:weniger hilfreich
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Kommentare
Lebenslustige
Lebenslustige, 19.08.2004
Ich habe den Film auch gesehen und man kann wirklich mehr druumlber schreiben
Liebe Gruumlszlige, Karin
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Looser1

Tom Hanks, der geborene Alleinunterhalter!

ein Testbericht von 2004-03-31 21:44:11 vom 31.03.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: Tom Hanks, Inszenierung, Wilson :-)...
Nachteile/Kritik: da gibts nicht viel zu meckern
Also dass Tom Hanks ein ausgezeichneter Schauspieler ist, ist wohl unbestritten. In Filmen wie z.B. „Forrest Gump“, „Philadelphia“ oder „Saving Private Ryan“ um nur ein paar zu nennen, glänzt er durch sein unglaubliche Ausstrahlung und sein riesiges Talent. Doch würde er es auch schaffen in einem Film zu bestehen, in dem er praktisch die ganze Zeit des Films alleine auf einer Insel verbringt? Doch immer schön der Reihe nach:

STORY

Chuck Noland (Tom Hanks) verdient seinen Lebensunterhalt mit seinem stressigen Job als Systemingenieur bei FedEx. Sein Credo: „Die Zeit beherrscht uns gnadenlos. Zeit ist wie Feuer, sie kann uns vernichten oder hält uns warm, und deshalb hängt in jedem FedEx-Büro eine Uhr. Von ihr hängt es ab, ob wir überleben oder sterben. Wir kehren ihr nie den Rücken zu, sonst läuft sie uns davon (die Zeit). Und das ist eine Sünde, deshalb behalten wir sie immer im Auge.“ Ein wahrhaft gestresster Mann also. Und wie es halt so ist, wenn man sich sein Leben von der Uhr diktieren lässt, man hat wenig Zeit für anderes, in Chucks Fall kommt seine Frau Kelly (Helen Hunt) häufig zu kurz. Trotzdem versuchen die beiden, Chucks Herumreiserei so gut wie möglich zu kompensieren, und geniessen die Stunden, in denen sie zusammen sein können umso mehr.
Doch eines Tages, kurz vor Weihnachten passiert es: Chuck ist auf einem Frachtflug als Passagier mit dabei. Doch das Flugzeug gerät in einen üblen Sturm und stürzt in den Pazifik. Chuck ist der einzige Überlende der Katastrophe und kann sich mit letzter Not auf eine verlassene Insel retten, bzw. wird in seinem Rettungsboot mehr oder weniger dort angeschwemmt. Nach und nach werden auch einige Pakete, die im Flugzeug waren angeschwemmt, mit einigen Gegenständen, die Chuck gut brauchen kann. Auch der Körper des einen Piloten wird angeschwemmt, und Chuck verhilft im in einer recht bedrückenden Szene zu einem würdigen Begräbnis.
Nun muss Chuck also erstmal irgendwie schauen, wie er überlebt, was er aber ganz gut hinkriegt. In einer Szene kommt es allerdings zu einem kleinen Unfall, bei dem er sich die Hand aufreisst, und vom Schmerz überwältigt einen herumliegenden Volleyball (der unter den angeschwemmten Frachtgütern war) gegen den nächsten Baum schleudert. Kurz darauf bemerkt er, dass der Abdruck seiner blutigen Hand auf dem Volleyball ein bisschen wie ein Gesicht aussieht. Noch etwas Feinarbeit am „Gesicht“, und fertig ist Wilson (heisst so, weil es halt um einen Volleyball der Marke Wilson handelt). In dieser Szene kommt das eher noch ein bisschen amüsant rüber, aber schon bald merkt man, was für ein wichtiger Gefährte und Gesprächspartner (auch wenn er natürlich nur „zuhört“) Wilson für den armen Chuck wird. Nachdem es ihm kurz darauf auch gelingt, Feuer zu machen ist Chucks physisches Überleben erst mal gesichert, doch was ist mit dem psychischen Aspekt. Kann ein Mensch, der ein Leben lang nur für die Uhr gelebt hat und andauernd von Menschen umgeben war ein Einsiedlerdasein fernab der Zivilisation mental verkraften? Oder packt er es doch nicht, dreht durch und bringt sich schlussendlich um?
Nichts für Zahnarzthasser (hat übrigens jemand mal „Dentist 1+2“ gesehen :-)) ist eine Szene, in der Chuck sich einen verfaulten Zahn mit einem Schlittschuh (!) rausschlägt. Man sieht also, so ein einsames Inselleben birgt Gefahren und Tücken in sich, an die man zuerst vielleicht gar nicht gross denkt.

Bis hierhin spielte der Film noch mehr oder weniger in der Zeit kurz nach dem Absturz, doch nun sehen wir Chuck 4 Jahre später, immer noch gestrandet auf diesem kleinen Flecken mitten im Pazifik. Aus dem recht beleibten, glattrasierten Chuck ist mittlerweile ein abgemagerter (die Dreharbeiten mussten für 18 Monate unterbrochen werden, da Tom Hanks 25 Kilo abnehmen musste) Mann mit verfilzten, langen Haaren und einem riesigen Bart. Wer bis jetzt noch gedacht hat: „Dem geht’s ja gar nicht schlecht hier auf der Insel“, dem wird spätestens jetzt klar, wie verzweifelt und aussichtslos Chucks Lage ist. Man kann es seinem Gesicht ablesen wie hoffnungslos er selber ist, und die Lebensfreude in seinen Augen scheint erloschen zu sein.
Doch eines Tages wird noch etwas (ich sag euch jetzt nicht was, würde zu seltsam klingen :-)) angeschwemmt, und das kann er als Segel für ein Floss benutzen. Dieses muss aber erst mal noch gebaut werden, und einer seiner alten Leitsprüche, nämlich:“ Die Zeit entscheidet darüber, ob wir leben oder sterben“ erhält wieder Gültigkeit, da er sich stark beeilen muss, damit er das Floss zu der Zeit, an der die Strömungen für ihn (und natürlich Wilson) am günstigsten ist, zu Wasser lassen kann.
Es gelingt ihm tatsächlich ein Floss zu errichten, und mit dem sticht er dann auch in See. Auf dieser Reise geht irgendwann leider auch Wilson auf dramatische Art und Weise verloren, was Chuck (und dem Zuschauer) das Herz bricht, da er auf der einen Seite zwar nur ein Volleyball, auf der anderen Seite aber sein bester Freund in den letzten 4 Jahren gewesen ist.
Doch kurz darauf kreuzt tatsächlich ein Frachtschiff seinen Kurs, und Chuck wird gerettet.
Was passiert jetzt? In Memphis, wo Chuck herkommt, hat man ihn nämlich längst für tot erklärt und er hat sogar einen Platz auf dem Friedhof bekommen. Seine Frau hat auch längst einen neuen Partner… Wie wird das Ganze nach Chucks Rückkehr ausgehen? Nun, das müsst ihr euch schon selbst ansehen, denn ich werde es euch bestimmt nicht verraten :-)

MACHART

Die Insel auf der sich Chuck befindet wurde mit eindrucksvollen Bildern gut eingefangen. Man muss natürlich sagen, dass man hier keine grossen Special-Effects einsetzen konnte, abgesehen vom Flugzeugabsturz, der ganz gut gelungen ist, mich allerdings nicht vom Hocker gehauen hat gibt es nicht sehr viele computergenerierte Elemente oder sonstige Special Effects. Gegen Ende des Films taucht neben Chucks Boot auf einmal ein Wal auf, und man sieht wirklich auf den ersten Blick, dass es sich dabei um eine Computeranimation handelt, doch spielt das ja nicht so eine wahnsinnig wichtige Rolle. Aber wie gesagt, bei den Kameraeinstellungen wurde wirklich ganze Arbeit geleistet, Tom Hanks ist toll in Szene gesetzt, und seinen Leidensweg mitzuverfolgen ist stets spannend. Klar werden reine Action-Fans hier nicht auf ihre Kosten kommen, aber alle, die offen dafür sind, sich mal einen etwas anderen Film (obwohl es natürlich schon ähnliche Filme gab, aber nicht gleich im Multipack wie der heutige Hollywood-Action-Einheitsbrei, den ich mir aber zugegebenermassen auch ab und zu mal gerne anschaue) anzuschauen werden hier bestimmt auf ihre Kosten kommen.

DARSTELLER

Na ja, eigentlich gibt es hier ja nur 2, die den Film tragen, zum ersten natürlich Tom Hanks, zum anderen Helen Hunt. Also, Ladies First:

Helen Hunt ist wie wohl alle wissen eine sehr gute Schauspielerin, die ihre Rolle hier auch sehr gut und makellos rüberbringt. Allerdings frage ich mich, ob man wirklich eine so hochrangige Schauspielerin für so eine Rolle verpflichten musste, denn sicher hätten auch andere diese Rolle locker gemeistert (natürlich nicht irgendein Playmate-Liesl, aber musste es echt gleich eine Oscar-Gewinnerin sein?). Wie auch immer, lieber mal eine Rolle zu gut besetzt als zu schlecht… Mehr gibt es über sie eigentlich nicht zu sagen, da sich ihre Präsenzzeit wirklich arg in Grenzen hält.

Tom Hanks bietet in diesem Film wahrlich eine Glanzleistung. Es fällt mir ehrlich gesagt gerade kein anderer ein, der über solches Talent verfügt, um den Zuschauer durch seine Ausstrahlung so an den Bildschirm zu fesseln (nicht wörtlich nehmen :-)). Bei vielen ruhigeren Szenen sind es oft die ganz kleinen Gesten, die den Unterschied zwischen glaubwürdig und unglaubwürdig ausmachen, und bei den grossen Emotionsausbrüchen lebt er dann dafür umso mehr auf. Die Szene, als er es zum ersten mal schafft, Feuer zu machen ist einfach genial. Zuerst nur ein entzücktes Grinsen, doch schon bald tanzt er um das Feuer, und verkündet der ganzen Welt (obwohl es natürlich niemand hört), dass er Feuer gemacht hat. Und das er erst zugenommen hat, nur um dann wieder 18 Monate zu fasten, bevor es mit dem zweiten Teil des Films losging macht den Film eigentlich erst richtig glaubwürdig, ohne dieses Opfer, das hier von Hanks verlangt wurde (welches zweifelsfrei ziemlich gut entschädigt wurde) wäre der Film einfach nicht richtig rübergekommen, aber eben, auf den guten Tomboy kann man sich halt verlassen :-)

DVD

Die 2 DVDs kommen in einer mit Filmmotiven verzierten Hülle daher, der innen noch ein einmal aufklappbares Blatt beiliegt, welches mit weiteren (wunderschönen) Filmmotiven versehen ist.

Kommen wir zur Hauptfilm-Disc: Man kann sich den Film in Deutsch oder Englisch anschauen bzw. anhören (jeweils Dolby Digital 5.1). Beim Flugzeugabsturz kommt der Sound echt gut rüber, ansonsten gibt es halt dann nicht mehr allzu viele bombastische Soundeffekte zu bestaunen, aber gegen Meeresrauschen ist ja eigentlich auch nichts einzuwenden, oder? Untertitel sind in folgenden Sprachen verfügbar: Englisch, Deutsch und Holländisch. Über die Bildqualität kann man auch nicht meckern, man sieht immer gestochen scharf, was der gute Chuck gerade so treibt. Ausserdem gibt es auch noch einen Audiokommentar mit Regisseur Tom Zemeckis und der Crew. Der Audiokommentar enthält, was man sich halt davon erwartet, Hintergrundinfos, Anekdoten aus dem Drehalltag usw… Gut, aber nicht herausragend. Das wars dann auch schon für Disc 1, da sich sämtliche weiteren Bonus-Features auf der zweiten Disc befinden.

Die Bonus Disc: Jawohl, so muss eine Bonus-Disc sein! Vollgepackt mit Extras bis unters Dach :-)

„Making Of“: Ein sehr interessant gemachtes, ca. 27-minütiges Tagebuch, in dem sehr viele Hintergründe zum Film und den Schwierigkeiten (z.B. in logistischer Hinsicht, da ja tatsächlich auf einer unbewohnten Insel gedreht wurde, und man daher die ganze Crew, sowie Essen etc. jeden Tag mit dem Schiff hin und herfahren musste…) die er hervorbrachte beleuchtet werden, wir sehen Interviews mit vielen Beteiligten, erhalten Infos über die verschiedenen Drehplätze (unter denen sich unter anderem auch der Rote Platz in Moskau befand), und sehen auch noch Szenen aus dem Film, um das gerade gehörte noch mal Revue passieren zu lassen. Selbstverständlich ist das ganze komplett in Englisch gesprochen, aber auch komplett mit deutschen Untertiteln versehen. Nix zu meckern also.

„Blick hinter die Kulissen und Interview“: Hinter dieser Option verbergen sich nun gleich 4 Sub-Optionen, nämlich ein Interview mit Tom Hanks, sowie „Blick hinter die Kulissen 1+2“ und „am Drehort“. Aber wie immer schön der Reihe nach. Bei dem Interview mit Tom Hanks handelt es sich um ein 45-minütiges (!) TV-Interview, dass kurz bevor der Film in den USA in die Kinos kam ausgestrahlt wurde. Daher ist es natürlich eher eine Art Promo-Interview, jedoch erfahren wir auch hier wieder Hintergrundinfos zum Film, die recht interessant sind, wiederum wurde das ganze tadellos deutsch untertitelt.
Danach kommen wie gesagt die beiden Blicke hinter die Kulissen, mit einer Gesamtlaufzeit von ca. 40 min. Im ersten Teil wird erklärt, was der Film auszusagen versucht. Viele Leute denken bei einer einsamen Insel ja immer noch an Romantik pur, doch hier werden alle auftauchenden Probleme, wie Einsamkeit, einseitige Ernährung usw. aufgezählt, und noch weitere Hintergrundinformationen dazu geliefert. Im zweiten Teil geht es dann um Wilson, wie er entstand, was er alles durchmachen musste etc. Beide Teile sind wiederum auch mit passenden Bildern aus dem Film hinterlegt.
Schliesslich kann man noch die Option „Am Drehort“ auswählen, bei der man nochmals „Off-Set“-Aufnahmen und Interviews zu sehen bekommt, in denen natürlich vor allem der spezielle Drehort im Vorderpunkt steht.

„Technische Effekte im Film“: Ist mit 10 Minuten recht kurz gehalten, allerdings gibt es halt wie gesagt auch nicht allzu viele Effekte in dem Film zu bewundern, daher geht die Länge in Ordnung, genauso wie der Inhalt.

„Video- und Fotogalerien“: Auch dieser Menupunkt darf natürlich nicht fehlen, relativ kurzer Fotobereich, dafür gibt’s dann aber im Videobereich noch interessante Vergleiche zwischen Storyboard und der Endfassung im Film, was mich eigentlich immer wieder (bei allen Filmen) fasziniert.

Zu guter Letzt dürfen uns noch 2 Trailer zum Film anschauen, was natürlich sozusagen ein Standardprogramm auf der Bonus-Disc darstellt.

Puh, nach dem anschauen dieser Bonus-Disc weiss man glaube ich echt alles über den Film. Viel mehr Informationen konnte man da echt nicht rauskitzeln.

MEINE MEINUNG + FAZIT

Es dürfte wohl schon durchgedrungen sein, das mir sowohl der Film als auch die Bonus-Disc sehr gut gefallen haben. Brauche jetzt hier nicht noch mal alle Punkte aufzuzählen, die den Film für mich so sehenswert machen, aber nochmals als Kurzzusammenfassung: Tom Hanks in einer Superrolle, Nicht alltägliche Geschichte und gute Inszenierung des ganzen, das sind so die Punkte, die den Film für mich aus der grossen Masse herausstechen lassen. Natürlich wird dieser Film nicht jedem gefallen, besonders die, die wirklich nur auf Action abfahren, werden den Streifen wohl doch eher langweilig finden. Und da man sich mit dem Bonusmaterial wirklich grosse Mühe gegeben hat, und dieses wirklich umfangreich asugefallen ist, verdient diese DVD meine 5 Sterne locker.

DATEN

Laufzeit Hauptfilm: 138 Minuten
Regie: Robert Zemeckis
Darsteller: u.a. Tom Hanks, Helen Hunt, komplette Übersicht unter http://imdb.com/title/tt0162222/
Audio: Deutsch und Englisch (Dolby 5.1)
Untertitel: Deutsch, Englisch, Holländisch

Die restlichen Infos findet ihr unten

Ich hoffe, mein Bericht hat euch gefallen. Wie immer freue ich mich über Kritik, Anregung, Gästebucheinträge usw.
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