Christiane F. - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo
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Christiane F. - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo
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Testberichte Christiane F. - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo

 (VHS) Drama
4.0 von 5
Platz 1126 in der Kategorie "Dramen".
Bewertung: Kundenbewertung 4,10 / 5,00 4.0 von 5
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Christiane F. - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,10 / 5,00 4.0 von 5
von 83% aller Autoren empfohlen (5/6).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • Das Buch
  • Reales Leben. Realistisch Dargestellt.
Nachteile/Kritik
  • Der Film...
  • Teilweise wiederliche Szenen enthalten.
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eva.z

Sie hat alles erlebt

ein Testbericht von 2003-01-14 17:56:16 vom 14.01.2003
Empfehlung: ja
Liebe Leser und Leserinnen
><><><><>&l t;><><><><><><

Ich möchte euch heute von einem Film erzählen der mich persönlich sehr erschüttert hat.
Meine Mutter hat mir vor 1 ca. einem Jahr immer von einem Film erzählt. Der Film heißt Christiane F.Wir Kinder vom Bahnhof Zoo.

Sie sagte immer das sie ihn früher in der Schule gesehen hat und das sie möchte das ich ihn auch mal schaue.
Als sie mir immer davon erzählte, wurde ich immer neugieriger. Aber auch ängstlich.
Irgendwann bin ich mal in meine Schul- Bibliothek gegangen und habe das Buch gesucht und
Tatsächlich ich habe es gefunden.
Ich habe es mir durchgelesen aber nicht nur 1 mal nein, ich glaube mehr als 8 mahl.
Ich wollte unbedingt diesen Film sehen . In der Videothek habe ich ihn nie gefunden.
Als ich eines Tages einfach mal mit einer Freundin über den Flohmarkt lief traute ich meinen Augen nicht da lag er der Film Christiane F. Wir Kinder vom Bahnhof Zoo.
Es war ja klar das ich ihn für alles Geld der Welt haben musste. So nahm ich ihn mir dann dort für 20 DM(10 €) mit.
Ich konnte es gar nicht erwarten Nachhause zu kommen und mir den Film an zusehen.
Und dann war es so weit ich war zu Hause und ich setzte mich hin und schaute ihn mir an.
Es ging los, mir läuft es heute noch Eiskalt den Rücken runter wenn ich mir den Film ansehe oder darüber denke.
So jetzt geht es los.

Die Geschichte
><><><><>&l t;><
Christianes Eltern sind geschieden. Christiane lebt mit ihrer jüngeren Schwester bei ihrer Mutter in Berlin.
In einer Gegend wo man nur Hochhäuser sieht.
Die Mutter ist meistens immer arbeiten damit sie die Wohnung und auch ihre 2 Töchter gut aufziehen und ernähren kann.
Christiane ist 13 Jahre und sehr vernünftig bis jetzt noch.
Die Schwester zieht dann zu ihrem Vater und Christiane ist nun ganz alleine mit ihrer Mutter.
Als die Mutter abends nachhause kommt erzählt sie ihrer Mutter das die kleine Schwester zum Vater gezogen ist. Die Mutter sagt darauf nur, ja ich weis .
Später fragte sie dann ihre Mutter ob sie bei ihrer Freundin Namens Kessy schlafen dürfe und ob sie die Schuhe von ihr bekommen könnte die Mutter sagte zu beiden ja.
Christiane machte sich fertig und traf sich mit Kessy vorm Sound (Disco).
Als sie drinnen waren lernte Christiane dann auch schon Detlef kennen.
Nach einer zeit rauchte sie dann auch schon das erste mal Grass (eine Einsteiger Droge).
Als das Sound dann geschlossen hatte ging Christiane mit ihrer neuen Clique durch die Stadt.
Da kommen sie an einem Europa Center vorbei wo Detlef von einem Kassenhäuschen die Scheibe einschlug um das Geld zu stehlen.
So mussten sie vor der Polizei fliehen.
Das war für sie ein richtiger Kick.
Später trafen sie sich auf dem Dach von dem Gebäude.
Da sah Chritiane das Tattoo an Detlefs Hand sie Fragte dann Detlef woher er es hat,
er sagte er hätte es sich selber gemacht.
Kessi und Christiane gingen dann zum Bahnhof.
Wo sie die Bahn verpassten und später dann einschliefen.
Nach dem dann Kessis Mutter aus einem Zug ausstieg und ihre Tochter dort sah lief sie zu Kessi zog sie hoch ,gab ihr eine Backpfeife und nahm Kessi mit.
Kessis Mutter verbot Kessi den Kontakt mit Christiane.
Christiane rahf sich weiterhin mit Detlef im Sound und nahm Drogen.
So kam Cristiane dann auch mit Detlef zusammen.
Irgend wann sah Cristiane Detlef dann Heroin kaufen, und wollte ihn davon abhalten was ihr aber nicht gelang.
Als Detlef das Heroin einfach nahm brach Christine den Kontakt so weit wie möglich mit Detlef ab.
Mit einem Freund besuchte sie das Konzert ihres Lieblings Sängers David Bowie.
Ihr Freund ist sehr Heroin süchtig und nach dem Konzert erbettelt Christiane für ihn Geld, damit er seine Sucht befriedigen konnte.
So probierte sie dann auch das erste mal Heroin zu schniefen.
Von diesem Tag an nahm sie regelmäßig Heroin und darauf hin hatte sie sich dann auch wieder mit Detlef versöhnt.
Nach einer Zeit setzte sie sich auch den ersten Schuss.
Nach einer Weile war auch Detlef und Christiane Heroin abhängig und sie wurden körperlich immer schwächer.
Es wurde so schlimm das sie beide auf den Strich gingen um ihren Drogenkonsum zu finanzieren.
Christiane blünderte sogar zuhause die wertvollen Gegenstände um sich auch dadurch ihre Drogen zu finanzieren.
Christiane trieb es so weit ,bis sie eines morgens im Bad wo sie sich ihren Schuss setzen wollte zusammen brach.
Nach dem ihre Mutter sie immerzu dazu aufforderte die Tür zu öffnen, zehrte sich Christiane zu Tür und schloss sie auf , doch dann brach sie endgültig zusammen.
Die Mutter fand sie dann am Boden liegen und zwang ihre Tochter zu einem Endzug wo auch ihr Freund Detlef dran teilnahm.

Dieser Endzug ist sehr gut demonstriert vor allem gut dargestellt.

Die Zeit war für die beiden sehr schwer doch nach ein paar Tagen haben sie denn Endzug erfolgreich geschafft.
Doch dies hielt leider nicht lange an den sie hingen schon nach kurzer Zeit wieder an der Nadel.
Darauf hin lernte Christiane Babsi und Stella kennen die auch zu Heroin griffen obwohl Christiane ihnen davon abriet.
Später starb Babsi dann mit 14 Jahren an dem Goldenen Schuss (Todes stich ).
Nach einer Z/eit reichte den beiden das Geld für neue Drogen nicht mehr und sie gingen beide auf den Strich.
Kurze Zeit später fanden sie Axel tot ihn seiner Wohnung wo auch Detlef wohnte er hatte
Eine Überdosis genommen und starb daraufhin.
So musste Detlef bei einer seiner Zuhälter einziehen wo auch Christiane öfters übernachtete.
Eines Nachts erwischte Christiane die zwei beim Geschlechtswerker daraufhin verließ sie die Wohnung.
Christiane ging schon eine weile auf den Strich sie weis genau wie es um sie stand.
Sie hat die Wahl sich den goldenen Schuss zu geben oder von den Drogen weg zu kommen.
Doch dies schaffte sie nicht.
Daraufhin wurde sie zu ihrer Tante nach Hamburg geschickt damit sie da entzieht





Schauspieler
<><><> <><><
Natja Brunkorst (Christane )
Thomas Haustein (Detlef)
Jens Kupahl (Axel )
Reiner Wölk (Leiche)
Jan Georg Effler (Bernd)
Christiane Reichelt (Babsi)
Daniela Jaeger (Kessi )
Kerstin Richter (Steller)
Peggy Bussieck (Puppi)
Kerstin Malessa (Tina )
Bernhard Janson (Milan)

Produzent.: Hans Weth und Bernd Eichinger

Produktionsfirmas Maran Film
><><>>><><> < GMBH und co
Solaris-Filmproduktion KG Geiselgasteig
GMBH Berlin

Popular Film CLV Filmproduktions
GMBH Stuttgart GMBH Berlin

Süddeutscher Runtfunk
SDR Stuttgart

Fazit
><><>
Mir persönlich hat der film sehr gut gefallen ok das tut er heute noch.
Ich dürfte diesen film zwar eigentlich noch gar nicht schauen da er erst ab 16 freigegeben ist
Aber ich bin sehr froh darum das ich ihn schon geschaut habe.
Wir habe ihn auch schon ihn der schule geschaut wo es daher wohl auch nicht so schlimm ist das ich ihn 2 jahre zu früh geschaut habe als er eigentlich freigegeben ist.
Ich finde sogar das der film schon ab 14 freigegeben werden sollte.
Weil die Jugendlichen immerhin schon früher mit dem zeug anfangen als damals.
Dieser film schreckt sehr ab da er auf wahre Begebenheit beruht.
Und man wirklich alles sieht was nur passieren kann wen man an die Drogen gehret.
Angefangen von der Disco bis ans ende von dem Entzug den man sehr genau sieht.
Ich selber habe diesen film sehr mitgefühlt man setzt sich automatisch in Christianes Lage und spürt Irgend wie alles.
Ich habe aber auch sehr hohen Respekt vor Christiane da ich nicht glaube das ich das schaffen würde über solch eine Situation reden und ein Buch, Film zu schreiben / drehen.
Aber der Respekt kommt auch von meiner Seite zu ihr das sie es geschafft hat dann in Hamburg den Entzug endgültig zu schaffen.
Mir persönlich hat der Film sehr zum nachdenken gegeben aber auch ein bestürmter Satz der hinten auf der Hülle steht „ Sie erleben den Himmel, sie erleben die Hölle, sie sind noch Kinder und haben ihre Zukunft schon verspielt“ ja das war ein Satz über den man wirklich sehr viel nachdenken muss finde ich zumindest.
Auch der Film läst einen sehr nachdenken.
Aber den Film kann man einfach nicht richtig beschreiben weil man meiner Meinung nach ihn einfach nur schauen kann um ihn zu verstehen.
Weil man erst so richtig vor den Bilder zurückschreckt.
Die immerhin 135 min lang gezeigt werden.
Meiner Meinung nach ist dieser Film aber nichts für schwache Nerven.
Na gut ich kann diesen Film einfach nur weiterempfehlen ich selber habe nämlich keine negativen Dinge an ihm auszusetzen.

By eure evaz
...
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Christiane F. - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo kaufen
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Papenburger16

Wir Kinder vom Bahnhof Zoo...

ein Testbericht von 2006-01-15 22:14:08 vom 15.01.2006
Empfehlung: ja
Vorteile: Reales Leben. Realistisch Dargestellt....
Nachteile/Kritik: Teilweise wiederliche Szenen enthalten.
Liebe Ciao-Gemeinde,

heute möchte ich mal über ein etwas eher unschönen aber dennoch wirklich guten Film berichten. Nachdem ich schon viel über das Buch und auch dem Film gehört hatte, ergab sich nun endlich die Möglichkeit, dass ich den Film sehen konnte. Wie es dazu kam und was alles in dem Film passiert ist erfahrt ihr nach einer kurzen Einleitung.

Einleitung
========
Ich war bei einer Bekannten zu Besuch. Eigentlich sollte ich dort Babysitten, da aber ihr ältester Sohn Einschulung hatte und sie auch zu kaputt war noch weg zu gehen, entschied sie sich zu Hause zu bleiben. Sie legte dann einen Stapel DVD´s auf den Tisch und sagte zu mir ich solle mir einen aussuchen. Zuerst fiel mein Blick auf den Film Fluch der Karibik, welchen ich allerdings schon gesehen hatte. Ich schaute also weiter. Dann entdeckte ich den Film "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" von Christiane F. Da ich wie gesagt schon viel über diesen Film gehört habe, es dennoch nicht geschafft habe ihn mir anzuschauen, entschied ich mich für diesen Film. Und nun los....

Inhalt
=====
Wir befinden uns in dem Berliner Stadtteil Gropiusstadt. Hier wohnt Christiane Vera Felschinow (14 Jahre) mit ihrer Schwester und ihrer Mutter in einer Hochhaussiedlung. Man erfährt das Christiane aus einer Geschiedenen Familie stammt. Nicht nur deswegen ist Christiane mit sich unzufrieden, auch weil sich bei ihr mit 14 noch keine Brüste entwickelt haben. Des weiteren möchte sie unbedingt in eine Diskothek, die man erst mit 16 betreten darf.

Die Mutter ist seit einiger Zeit geschieden und hat inzwischen wieder einen neuen Freund. Christiane lebte bisher mit ihrer Schwester bei ihrer Mutter. Als sie erfährt das Ihre Schwester zu ihrem Vater ziehen will, fühlt sich Christiane alleingelassen, denn auch die Aufmerksamkeit der Mutter und deren neuen Freund lehnt Christiane ab.

Eines Tages nimmt Kessi, eine etwas ältere Freundin von Christiane, sie mit in die Diskothek "Sound", wo Christiane auf der Toilette zum ersten mal eine Bekanntschaft mit einem Drogensüchtigen macht. Sie hält diesen für tot, da er regungslos mit einer Spritze in seinem Arm neben der Toilette liegt. Im Kino der Diskothek "Sound" nimmt Christiane dann zum erstenmal während eines Horrorfilms ihren ersten Trip. Daraufhin wurde ihr schlecht. Kurze Zeit später half ihr ein netter Junge (Detlef) wieder auf die Beine und gab ihr ein Taschentuch. Plötzlich sah sie genau den Mann wieder, der ihr in der Toilette so viel Angst gemacht hatte.

Immer mehr rutscht Christiane nun in die Drogenszene mit rein und schon bald stellt sie fest, dass immer mehr Besucher der Diskothek in dem Drogensumpf sinken. Sie verliebte sich in Detlef und verbrachte nun mit ihm und seinen Freunden immer mehr Zeit. Bald darauf nahm sie das erste mal Heroin. Trotz den Nebenwirkungen wie Übelkeit und Erbrechen wiederholte sie es in dem Glauben, sie habe sich ständig unter Kontrolle. Sie konsumieren immer mehr und brauchen dafür natürlich auch Geld, welches sich Christiane und Detlef durch prostition verdienen. Kurz darauf machen Detlef und Christiane eine schreckliche Erfahrung in ihrem so jungen Leben. Sie fanden den Herointoten Axel. Beide entschlossen sich dann, mit dem Konsum der Drogen auf zu hören und aus der Drogenszene aus zu steigen.

Wie geht es weiter? Haben Christiane und Detlef es geschafft? Lest bzw. Seht selbst...


Meinung zu dem Inhalt
=================
Trotz der teilweise erschreckenden Szenen im Film, Zum Beispiel den Fixer, den Christiane neben der Toilette liegen sah, oder als Detlef und Christiane Entzugserscheinungen bekamen, fand ich den Film recht gut gelungen, da er nicht nur das wahre Leben eines Drogensüchtigen wiederspiegelt. Einige Szenen waren jedoch recht widerlich, die aber zum Film dazu gehören, nicht nur dass sie im wirklichem Leben so passieren, sondern auch um Kinder und Jugendliche von den Drogen ab zu schrecken.
Im Film konnte man ganz klar erkennen, wie Christiane vor der Zeit mit den Drogen aussah und wie sie zum Schluss aussah, als sie mehrmals täglich Drogen konsumierte. Hier finde ich wurde keinesfalls übertrieben. Des weiteren war es den Drogenabhängigen vollkommen egal, wie sie rumliefen und aussahen. Wieso sollten sie nicht immer die selbe Kleidung anziehen, sie wird doch eh wieder schmutzig...
Christiane wusste aber, nur wer gut aussieht, kommt zu Geld. Geld brauchte sie ja für die Drogen, das war klar. Anfangs wusste sie nicht, wie sie sich Geld beschaffen sollte, dann Stahl sie und prostituierte sich ebenso wie Detlef der ab und zu mal mit einem Homosexuellen etwas anfängt. Nun gut, bevor ich wieder zu viel verrate Mach ich es kurz und knapp. Der Film war echt klasse. Ich denke jeder sollte diesen Film gesehen habe, damit man weis, wie Drogen sich auf den Körper, auf die Umwelt und auf sich selbst einwirken und welche Folgen ein einmaliger Konsum haben kann.


Einige Daten
==========
Produktionsfirma: Solaris-Filmproduktion GmbH, Berlin / Maran Film GmbH & Co. KG, Geiselgasteig / Popular-Film, Stuttgart / CLV-Filmproduktions GmbH, Berlin / Süddeutscher Rundfunk (SDR), Stuttgart

Produzent : Bernd Eichinger, Hans Weth

Produktionsleitung: Harald Muchametow, Sabine Eichinger

Drehbuch: Hermann Weigel (nach dem gleichnamigen Buch, aufgeschrieben nach Tonbandprotokollen von Kai Hermann und Horst Rieck)

Darsteller: Natja Brunkhorst (Christiane), Thomas Haustein (Detlef), Jens Kupahl (Axel), Reiner Wölk (Leiche), Jan Georg Effler (Bernd), Christiane Reichelt (Babsi), Daniela Jaeger (Kessi), Kerstin Richter (Stella), Peggy Bussieck (Puppi), Kerstin Malessa (Tina), Bernhard Janson (Milan), Cathrine Schabeck (Linda)

Kamera: Justus Pankau, Jürgen Jürges

Ausstattung: Rainer Schaper, Holger Scholz

Schnitt: Jane Seitz

Filmmusik: Jürgen Knieper, David Bowie, Brian Eno

Ton: Lothar Mankewitz


Ich hoffe euch hat mein kurzer Bericht zu dem Film gefallen und ihr seit interessiert ihn zu sehen oder vielleicht auch zu lesen.

Bis zum nächsten mal.

© 2005 by Daniel alias Papenburger
Alle meine Berichte sind auch bei Ciao zu lesen!
...
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Kommentare
Nina1805
Nina1805, 07.12.2005
Hab das Buch auch gelesen und den Film teilweise gesehen. Im Film werden schon einige Szenen ausgelassen, will den aber auch nicht zu Ende gucken, der ist echt übel, das Buch auch. Nur was für starke Nerven. Trotzdem super Bericht! lg!
Diva24
Diva24, 04.12.2005
Guter Bericht, aber wenn man das Buch zuerst gelesen hat, dann merkt man, daß der Film eher lau ist.
Lotosblüte
Lotosblüte, 05.12.2005
Toller Bericht. Kenne nur das Buch, werde mir aber auch den Film noch ansehen.... lg
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guitarmahn

Keine Macht den Drogen

ein Testbericht von 2004-06-17 19:34:00 vom 17.06.2004
Empfehlung: nein
Vorteile: Das Buch...
Nachteile/Kritik: Der Film...
Als ich die Verfilmung des genialen Buches "Wir Kinder Vom Bahnhof Zoo"gesehne habe,war ich wirklich entäuscht.
In dem Buch wird realistisch und knallhart über das schreckliche Leben Christiane F.'s berrichtet.

Im Film dagegen werden sehr viele wichtige Stellen einfach ausgelassen und man versteht teilweise überhaupt nichts mehr.

Das werde ich nun erläutern:

Im Buch:

Die 12 jährige Christiane F. zieht nach Berlin und kommt in eine neue Schule.
Um sich beliebt zu machen freundet sie sich mit Kessi,einer drogensüchtige Jugendlichen,an.
Bald besteht ihr Leben aus Schule schwänzen,Make-Up,Jungs und rauchen.

Später wird sie dann von Kessi mit in das "Haus Der Mitte",ein evangelisches Jugendhaus mitgenommen.
Was als eine christliche Einreichtung für Jugendliche gedacht war,entwickelt sich bals zu einem Drogenumschlags-und Konsumierungstreff.
-Jedoch wurde dort "nur" getrunken und gekifft.-

Doch bald wird Christiane und ihrer Clique das Jugendhaus zu langweilig und sie besuchen das "SOUND", eine Diskothek in der die Drogen noch mehr Beliebtheit finden.

Christiane ist lange mit einem aus der Clique,Atze,zusammen.
Doch weil Atze "mehr"als nur Liebe wollte,Christiane aber noch nicht "so weit" war,trennten sich die beiden daraufhin wieder.

Dann lernt Christiane,Detlef kennen und der Höllentrip beginnt.

In Null-komma-nix schlägt das Heroin ein und auch wenn sich Christiane lange gewehrt hatte,eínmal hatte sie es auch probiert.
Und es blieb nicht bei einem mal...

Seitdem bestimmen Kinderstrich und fixen den Alltag von Detlef,Christiane und bald auch dem Rest der Clique...

Und mit jeder Spritze sind sie dem Tod einen Schritt näher...

Im Film:

Es beginnt sofort mit einem ca. 30 sekündigem Rückblick und dann geht der Film gleich im SOUND los und schon nach 20 Minuten ist Christiane zur Fixerin geworden.

-Atze,das Haus Der Mitte,das Kiffen...nichts davon wird im Film gezeigt!-

Ganz nebenbei,
es ist unmöglich dass sich jemand nur so aus Interesse eine Spritze in den Arm rammt,von dem der Inhalt noch dazu ca. 20 Euro wert ist!
Und so geht das den ganzen Film!
Ich glaube,wer das Buch nicht gelesen hat,wird den Film nie ganz kapieren.
Und wer das Buch gelesen hat,wird sich ärgern was die Produzenten aus dem tollen Buch gemacht haben.



Meine Meinung:

Da ich von dem Buch echt begeistert war und mir vorher gar nicht vorstellen konnte wie schlimm so eine Heroinsucht ist,war vom Film mehr als enttäuscht.
Wenn so viele wichtige Szenen fehlen,dann kann so ein Film nicht als ernst zu nehmender Anti-Drogenfilm anerkannt werden.
also,wer das buch gelesen hat,kann sich den film getrost sparen.
Wer das Buch noch nicht gelesen,den Film aber schon gesehn hat,der sollte sich schleunigst das um Klassen bessere Buch zulegen.
...
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Kommentare
Stormwatch2k3
Stormwatch2k3, 17.06.2004
Fand den Film auch nicht so toll. Zu meiner Wertung: leider quotnurquot ein nuumltzlich, da deine Meinung ziemlich flach ausfaumlllt und sich fast ausschliesslich auf den Unterschied zw. Buch u. Film bezieht. Gruszlig Norman
Packer
Packer, 17.06.2004
Ich abe beider Versionen und man kann starke vergeich ziehen das Buch ist tasaumlchlich besser aufgebaut doch moumlchte ich auch den Film nicht missen LG michael
Lotosblüte
Lotosblüte, 05.12.2005
Kenne nur das Buch, wäre also von dem Film wahrscheinlich auch enttäuscht. lg
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BelgiumKing

WICHTIGER ALS FRANZ KAFKA IM SCHULUNTERRICHT...

ein Testbericht von 2004-05-22 18:16:06 vom 22.05.2004
Empfehlung: ja
CHRISTIANE F. - WIR KINDER VOM BAHNHOF ZOO

Beim Aussortieren alter Videocassetten, die den Weg in die gelbe Tonne antreten, fand ich eine alte TV-Aufnahme des düsteren und perspektivlosen Films “CHRISTIANE F. - WIR KINDER VOM BAHNHOF ZOO” und entschied, ihn mir nach langer Zeit nochmals anzuschauen.


STORY

Christiane ist ein Teen in einer trostlosen Hochhauslandschaft, wo sie mit ihrer Schwester und ihrer Mutter lebt. Hier ist nichts fröhlich, hier ist nicht kind- und jugendgerecht, und es zieht die Jugendlichen dorthin, wo sie sich Abwechslung und Unterhaltung versprechen, um der tristen Lebenssituation zu entfliehen.

Nicht ist da ansprechender als die Diskotheken Berlin, wohin Christiane von ihrer Freundin Kessi, geschleppt wird. Der Treff namens “Sound” gilt als supermoderne Diskothek und ist traurigerweise auch Dreh- und Angelpunkt für viele Drücker und Kiffer, die schon mit 14 Jahren an der Nadel hängen.

Hier lernt Christiane den bereits länger von harten Drogen abhängigen Detlev kennen. Zunächst sträubt sie sich gegen harte Drogen und hofft, auf Detlev positiven Einfluß nehmen zu können. Selbst ist sie bereits auf der Talfahrt in den Junkie-Dschungel, auch wenn sie die Wirkungen weicher Drogen unterschätzt.

Idole und Visionen gibt es kaum im Umfeld von Christiane. Wer indes größte Faszination ausübt, ist der Sänger David Bowie, zu dessen Konzert sie geht, nachdem ihre nichtsahnende Mutter ihr Konzertkarten besorgt hat. Das ganze Umfeld, beginnend bei Detlev und endend bei dem Kumpel namens “Leiche”, lebt in dieser Welt aus Sound, Drogen und Abhängigkeit, und eines Tages ist Christiane so tief gesunken wie Detlev, mit dem sie zusammen ist und den sie liebt. Die Zeit außerhalb der Flashs durch Heroin ist aber durch Prostitution geprägt. Christiane geht eines Tages ebenso anschaffen wie Detlev es tut, um sich das Heroin leisten zu können.

Es zieht Christiane immer tiefer in den Abgrund, Freunde aus ihrem Umfeld sterben und nach einer langen und qualvollen Zeit wird sie in einer Ausweglosigkeit entscheiden müssen, ob sie sterben will oder die Kraft zum Entzug hat...


Filmdaten

Titel: Christiane F. - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo
Land: Deutschland
Jahr: 1981
Drehbuch : Herman Weigel
Kamera : Justus Pankau
Produzenten: Bernd Eichinger,Hans Weth
Regie: Ulrich Edel
Darsteller: Natja Brunkhorst (Christiane), Thomas Haustein (Detlef), Jens Kupahl (Axel), Reiner Wölk (Leiche), Jan Georg Effler (Bernd), Christiane Reichelt (Babsi), Daniela Jaeger (Kessi), Kerstin Richter (Stella)
Laufzeit: 135 min
Version: TV-Ausstrahlung im Bildformat 4:3


Über diesen Film

Ich erinnere mich noch gut daran, wie gebannt ich mit einem Freund diesen Film zunächst Anfang der 80er Jahre im Kino sah. Gebannt im Sinne von erschüttert...

Für deutsche Verhältnisse war dieser Film ein Kassenknüller und bereits durch das gleichnamige Buch so interessant geworden, dass die Geschichte mehrere Millionen Deutsche in die Kinos lockte.

Auch der Roman war bereits im „Stern“ veröffentlicht wurden und später als Buch erschienen. Wie durch Zufall entdeckte ich auf einem Flohmarkt im belgischen Eupen kürzlich sogar eine französische Übersetzung und natürlich ist der Film auch auf DVD und VHS erhältlich.

Meine TV-Aufnahme ist qualitativ so schlecht, dass ich sie ebenfalls in die gelbe Tonne entsorgen, aber für 7,99 Euro auf DVD bestellen werde.

Die Geschichte als solches ist eher ein Grund, große Krokodiltränen zu weinen, denn noch intensiver als es das Buch herüberbrachte, ist die filmische Inszenierung so prägend und bedrückend, dass sich die Kehle einfach zuschnürt.

Natja Brunkhorst in der Darstellerin der Christiane F. kann schauspielerisch enorm überzeugen, während die übrigens Darsteller zwar gut, aber keinesfalls so einprägsam sind. Die Kamera und die Musik scheint mir folglich noch wichtiger: die Bilder sind so dramaturgisch und destruktiv eingefangen, dass sich ein Zuschauer fragen wird, „was“ die Jugendlichen um Christiane an dieser Drogenszene so fasziniert hat. Hier geht es ja nicht um einen kleinen Joint oder um einen ersten Vollrausch mit unterschätzten Alkopops, sondern es geht um noch nicht entwickelte Körper von 14 bis 16-jährigen, die bereits mehr erleben mussten als mancher brave Bürger.

Die Musik indes, die sich um David Bowie dreht, steht - das ist wichtig - in keinem Kontext zum Drogenkonsum. Da gibt es keine Verbindungen. Teil der Story ist einfach, dass Christiane den Briten David Bowie einfach cool findet. Und trotz solche Leitfiguren und Faszinationen kann sie sich nicht dem lawinenartigen Niedergang durch das Fixen entziehen.

Mich hat seit Anfang der 80er Jahre immer ein Gefühl geprägt, dass “Kein Wunder” hieß... Kein Wunder, dass Menschen in solchen Wohnsilos, wie der gezeigten trostlosen Hochhauslandschaft nach reellen und nicht reellen Träumen nachjagen. Und einigen gelingt es nicht, Träume ohne Drogen auszuleben, weil ihnen keine Türen geöffnet wurden, etwas anderes als Perspektivlosigkeit zu (er)leben.

Dieser Film läuft mehr als 2 Stunden... Er wird nicht kurzweilig und der Regisseur hat sich alle Mühe gegeben, die Botschaften aus dem Roman herüberzubringen, die auf Tonaufnahmen der echten Christiane F. sich berufen.

Den Film halte ich für Schulunterricht wenig geeignet, sehe ihn aber als eine wichtige Dokumentation ab. Den Roman zu dem Buch aber würde ich jedem Lehrer aus Deutsch-Unterricht und Sozialwissenschaft wärmstens empfehlen, um die Folgen und den fatalen Lebenslauf beim Umgang mit harten Drogen zu diskutieren und zu analysieren. Leider versteift sich die deutsche Lehrerschaft bis dato, durch endogen-depressive Schreiberlinge wie Franz Kafka und Thomas Mann in Theorien zu schwelgen, während ein Roman (und die Verfilmung) von “Wir Kinder vom Bahnhof Zoo” reell und zeitgenössisch ist und viel eher Schulstoff sein sollte.

Die Verfilmung wäre aus meiner Sicht für einen Oscar verdächtig gewesen. Anderseits würde solch eine kommerzielle Auszeichnung im Glimmer und Glammer von Hollywood das Niveau dieses anspruchvollen Films unterwandern, denn diese “Shwotime” ist nicht der richtige Ort, um solch einen hochwertigen Film zu prämieren.



JL
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Kathie28

Schonungslose Realität...

ein Testbericht von 2002-12-23 08:25:33 vom 23.12.2002
Empfehlung: ja
Schon als Jugendliche habe ich diesen Film auf Video gesehen und auch das Buch habe ich mehr als einmal gelesen. Jetzt habe ich zum Geburtstag diesen wirklich schockierenden Film auch auf DVD bekommen und möchte heute hier darüber schreiben.

VORGESCHICHTE
Christiane ist gerade sechs Jahre alt, als sie mit ihren Eltern und ihrer jüngeren Schwester vom Land in die Großstadt Berlin zieht.

Sie ist anders als die Anderen, ist die Kleine vom Dorf, kennt weder die Spiele der Großstadtkinder noch hat sie die "richtigen" Klamotten an. In der Schule lernt sie dann ein Mädchen kennen, dessen Freundin Christiane gerne wäre: Kessi.

Kessi ist älter als Christiane und geht regelmäßig in die Discothek "Sound", zu der Zeit Europas modernste Diskothek. Christiane schafft es tatsächlich in die Clique, zu der auch Kessi gehört Kontakt zu bekommen.

DER FILM
Christiane ist glücklich. Sie hat Freunde gefunden, die sie verstehen. Alle haben, wie Christiane selbst, eine schwere Kindheit hinter sich und immer noch Probleme im Elternhaus. Dass in der Clique Trips geschmissen werden und Haschisch konsumiert wird stört Christiane nicht. Um dazu zugehören, probiert sie selbst aus wie es ist, "breit", also auf Droge zu sein.
Christiane geht regelmäßig in´s "Sound" und lernt hier Detlef kennen, einen niedlichen Jungen, der sich um sie kümmert. Die beiden werden ein Paar, sind unzertrennlich. Dann kommt der schlimme Abend im Sound: Detlef sitzt mit einer Frau zusammen. Zuerst denkt Christiane, Detlef hätte eine Andere - bis sie merkt, dass Detlef Heroin gekauft hat. Verzweifelt versucht sie ihren Freund von dem Versuch "H" zu nehmen wegzubringen - vergeblich.
Ein einziger Druck hat die Liebe zwischen den beiden zerstört, hat sie meilenweit voneinander getrennt.

Verzweiflung macht sich in Christiane breit, bis zu dem Tag, an dem Plakate in ganz Berlin geklebt werden: "DAVID BOWIE KOMMT NACH BERLIN!!!". David Bowie, das ist der Star von Christiane und ihrer Clique. Sie bekommt Karten für das Konzert und nimmt einen befreundeten Fixer mit, Hühnchen. Der ist auf Turkey und braucht dringend einen Druck. Ein Freund besorgt Heroin und geht mit Hühnchen in sein Auto, um sich einen Druck zu setzen.

Hier ist eigentlich Christianes Schiksal besiegelt.
Denn damit sie nicht alleine ist, geht sie mit den beiden in das Auto. Sie probiert zum ersten Mal Heroin.

Hier wird also mit dem Klischee gebrochen, dass man von Dealern angefixt und abhängig gemacht wird. Im Grunde bereiten sich viele Jugendliche systematisch auf Heroin vor, machen sich innerlich regelrecht bereit dafür. Weiche Drogen wie Haschisch oder Trips geben irgendwann nicht mehr den richtigen Kick, etwas "Besseres" muß her - das ist dann leider in sehr vielen Fällen das Heroin.

So war es auch bei Christiane. Sie wollte auch auf einer Ebene mit Detlef sein, den sie nicht vergessen konnte. Und seit diesem Abend nach dem David Bowie Konzert sind die zwei wieder unzertrennlich.

Um das Geld für die Droge zu beschaffen, geht erst Detlef anschaffen - es dauert aber nicht lange, da reicht das Geld nicht mehr für beide. So geht auch Christiane regelmäßig auf den Strich.

Dieses Doppelleben muß unheimlich anstrengend gewesen sein. Christiane ging ja nach wie vor relativ regelmäßig zur Schule und lebte noch zu Hause.
Niemand hat etwas von der Drogensucht Christianes gewusst, bis zu einem Sonntag

Christiane hatte sich im Bad eingeschlossen, um sich eine Druck zu setzen. Nach dem Schuss hat sie einen Kreislaufzusammenbruch, kippt um und hat keien Kraft meht aufzustehen. Ihre Mutter und deren Freund finden Christianes Fixerutensilien und wissen natürlich sofort Bescheid.

Christiane und Detlef entziehen zu Hause.

Diese Szenen sind im Film wirklich hammerhart nachgestellt. Schonungslos und vollkommen realistisch wird gezeigt, welche Schmerzen die beiden aushalten müssen, wie dreckig es ihnen während des Entzuges geht.

Nach dem Entzug dauert es keinen Tag, bis die Beiden dem Heroin wieder verfallen sind.
Es geht wieder nur darum Geld für die Droge zu beschaffen und sich einen Druck zu setzen.

Wie der Film endet, was für schreckliche Dinge noch passieren und vor Allem, ob Christiane es schafft, den Kampf gegen die Drogen zu gewinnen, das sollte sich jeder selbst ansehen.

Dieser Film ist alles Andere als beschönigend oder relitätsfremd. Er ist einfach nur schockierend, weil man merkt, wie leicht man in die Gefahr kommen kann, selbst Drogenabhängig zu werden.

Die DVD enthält den Film sowie Informationen über die Hauptdarstellerin Nadja Brunckhorst, über die "wahre Christiane" un düber den Darsteller Uli Edel.

Diese DVD hat eine Spielzeit von ca. 135 Minuten - und jede Minute hat es in sich !!! In einer wirklich schonungslosen Offenheit wird verdeutlicht, wie Jugendliche an Drogen geraten und sich opfern und quälen müssen, um immer wieder neuen Stoff zu esorgen. Mich hat vor allem betroffen gemacht, dass sich das Schiksal der Christiane F. in fast jeder Stadt und auch auf den sogenannten Dörfern immer und immer wieder wiederholt, dass man nicht sagen kann, das war mal so, sondern dass man eher sagen muß, das wird immer mehr und es wird immer schlimmer. Der Film macht betroffen, ist aufrüttelnd un dteilweise in seiner Art sehr brutal dargestellt. Da stirbt z.B. ein Freund von Christiane an einer Überdosis Heroin, liegt tot in der Wohnung, und der erste Schritt von Christiane und Detlef ist es, sich einen Druck zu setzen. Wie weit geht so eine Sucht, wie weit geht man selbst innerhalb der Sucht ? Das Alles soll der Film vermitteln, und er schafft es auch.

Wer sich für dieses Thema interessiert, sollte diesen Film auf jeden Fall gesehen haben.
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FrauNeedle

Himmel und Hölle

ein Testbericht von 2002-11-18 23:44:01 vom 18.11.2002
Empfehlung: ja
Wenn man Kinder hat, kommt unweigerlich eines Tages die Frage auf, ob es den Kindern auch gut geht... ob sie die richtigen Freunde haben... ob sie auf die schiefe Bahn geraten... ob man als Mutter/Vater etwas dagegen tun kann.

Als mein Sohn 16 war, fing er an zu rauchen. Eines Tages erfuhr ich, daß er mit seinen Kumpels auch Hasch geraucht hatte. Meine Gedanken überschlugen sich... Was sollte ich jetzt tun? Gerät jetzt mein Kind auf die schiefe Bahn? Oder ist es nur eine vorübergehende Sache, wie es bei so vielen Jugendlichen ist. Jetzt war Feingefühl angesagt...

Mir fiel die Geschichte von Christiane F. ein. Ich setzte mich also mit meinem Sohn zusammen und wir begannen, über alles zu reden. Es ist schön, wenn man über alles offen und ehrlich reden kann, so daß ich mir am Ende keine allzu großen Sorgen mehr machte (jedenfalls meinem Sohn gegenüber nicht). Zur Untermalung unseres Gesprächs besorgte ich mir das Video von Christiane F.

Die Story:
In diesem Video geht es um das Mädchen Christiane F., daß ein unglückliches Elternhaus hatte, so daß sie schon sehr früh auf eigenen Beinen stand. Mit 12 Jahren trieb sie sich schon in Discotheken herum und lernte so endlich Freunde kennen, bei denen sie akzeptiert wurde. Anders also, als zu Hause bei ihrer Mutter.

Viel zu spät merkte Christiane, daß sie von Drogensüchtigen und Dealern umgeben war und so kam es, daß sie auch eines Tages mit Hasch anfing und die Drogen immer stärker wurden. Bis sie abhängig war vom Heroin.

Da das Zeug teuer ist, mußte sie sich irgendwie Geld beschaffen. Zuerst fing sie an zu stehlen, später dann ging sie sogar auf den Babystrich um sich mit perversen Männern auf Sexspiele einzulassen. Das brachte eine Menge Geld ein, so daß sie immer für Nachschub sorgen konnte.

Eines Tages bekam ihre Mutter das mit und rief den besten Freund von Christiane an. Er hieß Detlef. Gemeinsam versuchten die beiden clean zu werden, was mit großen Höllenqualen auch vorerst gelang...

Wie ja allgemein bekannt sein dürfte, war die Geschichte von Christiane F. und den Kindern vom Bahnhof Zoo eine wahre Begebenheit. Ein kleines Mädchen, daß keine Zukunft hatte und mit 15 Jahren schon mehr schlechtes in ihrem Leben erfahren hatte, wie manch andere in ihrem ganzen Leben nicht erfahren. Auf ihrem Weg verlor sie viele Freunde, die sich den goldenen Schuß gesetzt hatten.

Dieses Video bringt die Gefühle der Kinder sehr gut rüber. Es bringt einen guten Einblick in die Drogenszene und untermalt wird es von der Tatsache, daß ja wirklich alles so passiert ist, wie es die Darsteller uns zeigen.

Für mich und auch für meine Kinder eine sehr aufschlußreiche Geschichte, die zum Nachdenken anregt. Als meine Tochter 14 Jahre alt war, habe ich ihr auch gleich mal vorsorgehalber dieses Video gezeigt und auch die nächsten beiden Kinder werden es garantiert noch zu sehen bekommen :-)

Darsteller:
Natja Brunkhorst (Christiane)
Thomas Haustein (Detlef)
Jens Kupahl (Axel)
Reiner Wölk (Leiche)
Jan Georg Effler (Bernd)
Christiane Reichelt (Babsi)
Daniela Jaeger (Kessi)
Kerstin Richter (Stella)
Peggy Bussieck (Puppi)
Kerstin Malessa (Tina)
Bernhard Janson (Milan)
Cathrine Schabeck (Linda)

Produzent:
Bernd Eichinger, Hans Weth

Produktionsfirma:
Solaris-Filmproduktion GmbH, Berlin
Maran Film GmbH & Co. KG, Geiselgasteig
Popular-Film, Stuttgart
CLV-Filmproduktions GmbH, Berlin
Süddeutscher Rundfunk (SDR), Stuttgart

Dauer:
135 Minuten

Besondere Mitwirkung:
David Bowie

Freigegeben ab:
16 Jahre

Preise:
Goldene Leinwand 1981
IFF Montréal 1981: Zuschauerpreis

Gekauft hatte ich mir das Video beim Weltbildverlag für 19,95 DM.
Auch das Buch dazu kann ich sehr empfehlen, da das geistige Auge mehr sieht, als der Film zeigen kann.

Ich denke, daß der Film oder das Buch den Kindern zur Aufklärung über Drogen sehr behilflich ist, da nicht alles so verharmlost wird, sondern wirklich mal knallhart gezeigt wird, wie es wirklich abläuft.

Danke für´s Lesen - FrauNeedle
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