viele KI Aussetzer, verdammt schwer, schlechtes Speichersystem
Online geht gar nichts, keine taktischen Überlegungen möglich, übertrieben schwer bis unfair: einige Frustmomente sind vorprogrammiert, für Anfänger und Genre-Gelegenheitszocker nicht zu schaffen
ein Testbericht von Mistertom182006-02-13 14:15:18vom 13.02.2006Empfehlung: ja
Vorteile: gute Grafik, sehr realitätsnah...Nachteile/Kritik: viele KI Aussetzer, verdammt schwer, schlechtes Speichersystem
Mal wieder ein neuer Teil der äußerst populären Conflict – Serie(Conflict Dessert Storm). Diesmal geht es aber nicht wie beim Vorgänger um den Golfkrieg sondern um, wie es der Titel schon verspricht, um den asiatischen Teil der Erdkugel insbesondere um Vietnam.
Conflict Vietnam versetzt jeden Spieler nach Asien direkt ins Kampfgeschehen und das mit einer unglaublichen realtitätsnähe, genau so wie der Vietnam-Krieg damals von den Medien beschrieben worden war.
Genau wie auch schon bei den beiden Teilen von Conflict Dessert Storm können wider 4 verschiedene Soldatentypen gesteuert werden. Zu jedem Zeitpunkt des Spiels kann zwischen diesen beliebig hin und her gewechselt werden, um brenzlige Situation möglichst unbeschadet zu bestehen. Je nach Bewältigung der verschiedenen Missionen können zum ende hin Punkte auf die Fähigkeiten der Soldaten vergeben werden.
Bei Conflict Dessert Storm handelt sich um keinen Shooter bei dem blind mit Dauerfeuer die verschiedenen Levelziele erreicht werden können. Kluges taktisches Vorgehen ist hier Grundvorrausetzung um die eigenen Rekruten am Leben zu erhalten.
Ein Scharfschütze, ein Mediziner, ein Schwerbewaffneter sowie der captain des Teams müssen in den 14 verschiedenen Levels gesteuert werden. Früh im spiel wird man auch sofort gefordert werden.
Viele verschiedene Befehle können aufgenommen und ausgeführt werden. Doch lange Zeit wird nicht vergehen bis der erste Feind plötzlich und völlig überraschend hinter einem Busch auftaucht. Passiert das dann mehrmals hintereinander muss auch schon wieder der zuletzt gespeicherte Spielstand geladen werden. Aber sogar beim mittleren Schwierigkeitsgrad ist das nur 2-mal pro Level möglich. Selbst Fortgeschrittene Spieler werden hier meiner Meinung nach wie ich persönlich auch früh Schwierigkeiten bekommen.
Die Waffenvielfalt von Conflict Dessert Storm ist relativ verschieden und reicht wie beim Genre – von normalen Kleinkaliber Pistolen bis hin zu schweren Maschinengewehren.
Jeder Charaktertyp kann eine Waffe pro Klasse tragen (Es gibt 4 verschiedene)
Klasse 1 : Messer
Klasse 2 :Handfeuerwaffen
Klasse 3 : Gewehre
Klasse 4 :schwere Waffen ( Raketenwerfer)
Normalerweise werden wie schon oben erwähnt die Soldaten von hinten gezeigt.
Bei der X-Box Version gibt es ein auto-Aiming System, was automatisch bei Betätigung der Schusstaste in der Nähe befindliche Gegner ins Visier nimmt und bestenfalls auch ausschaltet.
Je nach Geschmack kommt man mit dem einen oder anderem besser zu recht- mir persönlich gefällt das vorhandene Auto Aiming nicht besonders gut, aber es kann natürlich von Spieler zu Spieler variieren.
Bei Granaten werden Winkel und Wurfstärke vor dem Abwurf festgelegt.
Kommen sie vom Gegner können sie aufgenommen und schnell zurückgeworfen werden, was aber nicht immer optimal funktioniert und schnell mehrere Teammitglieder verwundet oder sogar getötet werden.
Ärgerlich ist es aber vor allem wen die eigenen Rekruten Granaten zurückwerfen wollen und dabei erbärmlich zu Grunde gehen. Da bleibt einem nur übrig bei einem Granatwurf sofort den Befehl:Geht in Deckung auszusprechen. Aber leider auch in vielen anderen Fällen lässt die KI der eigenen Soldaten zu wünschen übrig. Oft wird die herumliegende Munition übersehen oder sie tappen ungestüm in Fallen und Hinterhalte hinein und machen einem das Leben teilweise verdammt schwer.
Da nützen einem häufig auch keine der zahlreich vorhandenen Befehle, die an die Mitstreiter gegeben werden können.
Die Soundkulisse bei Conflict Vietnam ist echt gelungen. Vor allem die
Waffengeräusche begeistern wie auch schon bei Genre-Vertretern.
Die Stimmen der Charaktere selbst sind viel zu oft einfach undeutlich und schwer zu verstehen. Da ich die deutsche Version habe weiß ich natürlich nicht ob es in der englischen Version auch derartige Sound Mängel gibt.
Leider also auch im Soundbereich negatives zu berichten, wenn die stimmen doch nicht so schlecht wären. Manche Mängel sind einfach unerklärlich und ärgern jedes Mal aufs Neue.
Der Dschungel wird grafisch extrem gut dargestellt. Logischerweise viel Natur und dicht bewachsene Stellen bringen ein in die richtige Stimmung. Schade nur dass beim Durchstreifen des Dschungels die Pflanzen wie festgeklebt bleiben und sich nicht bewegen.
Sonst ist an der Grafik allerdings absolut nichts auszusetzen.
Fazit:
Conflict Vietnam ist leider nur ein mittelmäßiger Shooter, dazu auch noch mit einem äußerst hoch angesetzten Schwierigkeitsgrades. So bleibt der Dschungel Shooter hinter seinen Wüstenvorgängern zurück. Viele KI Macken, schwer zu besiegende Gegner und auch ein ungenügendes Speichersystem verringern den Spielspaß natürlich enorm. Diese Schwachstellen können auch nicht die im Großen und Ganzen gelungene Sound und Grafik Darstellung im spiel ausgleichen.
Deshalb vergebe ich 3 Punkte, Spiel ist aber nur für Fortgeschrittene geeignet.
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Krieg in Vietnam !
ein Testbericht von luke19782008-07-01 18:25:15vom 01.07.2008Empfehlung: ja
Vorteile: story...Nachteile/Kritik: steuerung
Wir befinden uns im Jahre 1968 . Und zwar im Krieg . Du übernimmst die Rolle des Medizinstudenten Harold Kahler .
Du bist also Sanitäter im Vietnamkrieg . Zuerst machst du erst mal kurz eine kleine Ausbildung . Hast du die hinter dir geht es auch gleich zum Einsatz . Du gehst aber nicht alleine sondern bekommst 3 Fallschirmjäger mit an deine Seite . Und dann geht es auch gleich in den Dschungel . Und da musst du ganz besonders aufpassen denn hinter jedem Baum kann ein Feind warten . Aber auch Sprengstofffallen können für dich schnell das ende bedeuten . Die sind auf dem ganzen Weg verteilt . Also musst du auch immer aufpassen wo du hintrittst .Also immer die Augen offen halten .
Jeder deiner vier Soldaten hat natürlich verschiedene Fähigkeiten . Aber alle wirst du auch brauchen . Deshalb musst du auf alle 4 richtig gut aufpassen . Jeder ist nämlich auf jeden angewiesen . Welschen Soldaten du steuern willst kannst du dir selber aussuchen . Mit dem Steuerkreuz kannst du dir immer den Soldaten aussuchen den du gerade brauchst . Der Coporal Lesh ist ein super Scharfschütze , der Coporal Shafer ist mit dem Maschinengewehr der beste den es gibt ,der Sergeant Wier ist der beste Gewehrschütze und dann ist da ja noch Harold Kahler der ein super Kämpfer ist .
Die Kampfstärken der vier Soldaten steigt an je weiter du im Spiel voran kommst . Im Spiel musst du jedoch eher Strategisch voran gehen . Mit sinnlosem rum geballere kommt man nicht weiter . So machst du nur die Feinde auf dich aufmerksam .
Also immer schön leise seinen .
Zu deinen Aufträgen zählen unter anderen das du Geisel befreien musst oder ein Dorf ausspähen .
Zusammen musst du 14 Aufträge lösen und die haben es richtig in sich .
Die Abwechslung im Spiel ist wirklich Klasse . Es wird einen richtig was geboten . Und an Action fehlt es auch nicht . Für Actionfans also ein muß .
Die Grafik war richtig gut und kann sich sehen lassen . Deine gegner sind richtig lebendig dargestellt . Super .
Der Ton ist auch sehr gut . Und d er hat nie genervt so wie bei andere Spielen .
Mit der Steuerung war ich auch sehr zufrieden . Aber ich habe eine weile gebraucht bis ich sie voll und ganz verstanden habe .
Die Story war auch ok . Na ja gerade weil man mit der Thematik ja auch etwas vertraut war .
Spielspaß : Note 1,2
Ich war hoch zufrieden mit dem Spiel. Gute Aufträge , gute Story , gute Grafik und Ton .
ein Testbericht von sinfortuna2007-08-04 20:57:03vom 04.08.2007Empfehlung: ja
Vorteile: Sehr dichte Spielatmosphäre: stimmungsvolle Grafik, packender Sound, authentische Außengeräusche, flotte Spielbarkeit, gute Handhabung, Vierspielermodus...Nachteile/Kritik: Online geht gar nichts, keine taktischen Überlegungen möglich, übertrieben schwer bis unfair: einige Frustmomente sind vorprogrammiert, für Anfänger und Genre-Gelegenheitszocker nicht zu schaffen
Wer mich kennt, weiß, dass ich Actionspielen der letzten Jahre nicht ganz abgeneigt gegenüber bin, so richtig interessant wurde das Genre der Ego- und Third-Person-Shooter allerdings erst mit Beginn des Zeitalters der Playstation 2 und X-Box, von derzeitigen Krachern auf der X-Box 360 einmal ganz abgesehen. Schließlich ist gerade bei dieser Art an Games eine möglichst wuchtige Präsentation das A und O und da sieht es doch erst seit vier, fünf Jahren so richtig gut aus, denke ich. Wie dem auch sei, komme ich doch lieber schnell zur Sache: Conflict
Desert Storm 1 und 2 waren mir längst geläufig, dementsprechend war mein Interesse bezüglich des dritten Teils „Conflict – Vietnam“ nicht gerade gering. Erschienen ist dieser Titel sowohl für die Microsoft X-Box als auch für die Sony Playstation 2, ich beziehe mich jedenfalls einzig und allein auf die X-Box-Fassung.
Story --->
Traditionsgemäß in diesem Genre ein Element, das regelmäßig denkbar schlecht wegkommt, die Schwerpunkte liegen eher woanders, so zum Beispiel bei der Grafik, dem Multiplayerspaß, der Waffenvielfalt und natürlich dem Actiongehalt generell. Wie unschwer an der Namensgebung zu erkennen, sind wir diesmal nicht im Irak unterwegs, sondern in einer Region, in der sich einst die amerikanische Armee bzw. Regierung in den 60er und 70er-Jahren mit wenig Ruhm bekleckerte, um es noch milde auszudrücken. Unabhängig von der Frage, was die US-Soldaten dort wieder einmal verloren haben, geht es schnell ans Eingemachte: wir fungieren als Befehlshaber über ein vierköpfiges Team bestehend aus (natürlich) Elitesoldaten und schlagen uns durch das dichte vietnamesische Buschwerk. Bevor es so richtig losgeht, lohnt es sich, im nützlichen Tutorial wichtige Basiskenntnisse anzueignen, wobei im Vordergrund die schnelle, aber trotzdem durchdachte Befehlsübermittlung an unsere treuen Gefährten steht. Kurz darauf sind wir dann auch schon mittendrin im Geschehen und es heißt (wieder einmal): Good morning, Vietnam.
Gameplay --->
Per Tastendruck wechseln wir von einem Soldaten unseres Vierertrupps zum nächsten und versuchen möglichst taktisch klug vorzugehen. Dies war offensichtlich so beabsichtigt gewesen, in Wahrheit entpuppt sich dies leider jedoch als ziemlich plumpes Prozedere. Schuld daran ist das viel zu undurchsichtige Dickicht im vietnamesischen Dschungel, das es uns so gut wie nie ermöglicht, geplant an bestimmte Aktionen heranzugehen. Hingegen sind feindliche Überraschungsangriffe oder gemeingefährliche Hinterhalte an der Tagesordnung, in denen uns kaum Zeit zum Reagieren bleibt. Für tiefschürfende taktische Überlegungen ist dann einfach keine Zeit. Entweder beschränken wir uns in solchen brenzligen Situationen darauf, die Stellung irgendwie zu halten und möglichst unversehrt zu bleiben oder wir eröffnen eine Gegenattacke und ballern, was das Zeug hält mehr oder weniger blindlings in Richtung Feind. In ruhigeren Situationen geben wir dann den Befehl zum Heilen der Verwundeten und machen uns kurz darauf wieder an die Arbeit und lassen die Gruppenmitglieder einzeln an eine bestimmte Position vorrücken. Damit ist die Palette an Aktionsmöglichkeiten, die uns offen stehen, quasi ausgeschöpft. Viel zu wenig natürlich, um als anspruchsvoller Taktikshooter durchgehen zu können, versteht sich.
Insgesamt bestreiten wir vierzehn Missionen, wobei die Aufträge an sich zum Glück unterschiedlich ausgefallen sind, beschäftigen sich allerdings auch mit dem Üblichen, was wir bei solchen Games erwarten dürfen: Befreien von Geiseln, reine Verteidigungsmissionen oder Sturmangriff auf feindliche Lager sind angesagt. Für willkommene Abwechslung sorgen Fahrten im Kanonenboot oder auch das Platz nehmen in Kampfhubschraubern. Wer gnadenlose (unkomplizierte) Team-Action sucht, ist hier richtig, wer Anspruch und strategische Komponenten sucht, hingegen falsch. Objektiv gesehen – also ganz unabhängig vom persönlichen Geschmack – freuen wir uns aber über eine dichte Spielatmosphäre, die wirklich gut rüberkommt und den Genre-Fan größtenteils zu begeistern vermag.
Überlebenswichtig ist es jedenfalls, dass jedes einzelne Mitglied unserer Elitetruppe über Spezialfähigkeiten verfügt oder besser gesagt im Umgang mit einer bestimmten Waffengattung besonders talentiert zu sein scheint. Mag es manch einer lieber mit ratterndem Maschinengewehr, schleicht sich ein anderer lieber vorsichtig heran und schmeißt Handgranaten, hingegen ein weiterer sich aufs Fallenstellen verlegt hat oder auch das möglichst lautlose Meucheln. Jeder Soldat verfügt über eine Anzahl unterschiedlicher Attribute, die sich im Laufe der Zeit durch die (hoffentlich) hinzugewonnene Erfahrung verbessern lassen. Die Verteilung der erworbenen Erfahrungspunkte übernehmen wir, so dass wir eine gewisse Entscheidungsfreiheit darüber haben, ob wir die Schwächen etwas ausmerzen (dies ginge dann in Richtung Allrounder, der in allem ganz ordentlich ist und keine Schwächen aufweist, dafür aber auch keine herausragenden Stärken besitzt) oder lieber die Stärken eines Soldaten noch mehr zum Tragen kommen lassen wollen.
Großer Stolperstein: der Schwierigkeitsgrad. Knackig schwer bis erbarmungslos unfair, besonders Letzteres muss definitiv zu Abzügen führen, was den Gesamtspielspaß betrifft. Feindliche Scharfschützen, die aus dem Nichts oder besser gesagt aus dem Buschwerk oder hoch oben in den Bäumen auf uns schießen und gegen die wir viel zu oft chancenlos sind und miese Fallen am Boden sorgen für mächtigen Terror und ehrlich gesagt für viel zu viel Frustration. Nichts gegen blitzgescheite Gegner und echte Herausforderungen, doch es ist nicht selten unverhältnismäßig hart, mit dem wir konfrontiert werden. So wird die Zielgruppe urplötzlich furchtbar klein: selbst Genre-Veteranen dürfen sich warm anziehen.
Begrüßenswert hingegen: der Multiplayerteil. Zumindest die Tatsache, dass es offline bis zu vier Gleichgesinnten möglich ist, gemeinsam im Koop-Modus zu Werke zu gehen. Schließlich ist es viel schöner, gemeinsame Sache zu machen, als sich auf drei CPU-Partner verlassen zu müssen, versteht sich. Der Unterhaltsamkeitsfaktor ist jedenfalls zu viert sehr hoch und auch schon zu zweit macht es richtig Laune, keine Frage. Ein dicker Pluspunkt somit an dieser Stelle. Weniger schön ist hingegen die Tatsache, dass kein Online-Feature existiert: für mich eine derbe Enttäuschung.
Handling --->
Die Handhabung ist erfreulicherweise gelungen, die Spielbarkeit stimmt. Keine haklige Steuerung, stattdessen eine zügige und präzise Umsetzung der Eingabebefehle. Was sich schon im Tutorial andeutete, wird im weiteren Verlauf des Spiels zur Gewissheit: Tastenbelegung und überhaupt die Menüstruktur sind gut durchdacht. Die Kamera leistet eigentlich ebenfalls gute Dienste, „eigentlich“ deswegen, da uns die Sicht einfach viel zu oft versperrt ist. Das ist nicht unbedingt ein Makel, der auf eine ungünstige Perspektive zurückzuführen ist, es hapert somit am Feinschliff beim Level- oder auch Missionsdesign, was somit keinen Fehler im Hinblick auf die Spieltechnik darstellen dürfte.
Präsentation --->
Überdurchschnittlich gut ist es auf jeden Fall, was uns geboten wird. Von einer stimmungsvollen Grafik kann auf alle Fälle gesprochen werden: eine überwiegend saftige Farbgebung, die Figuren sind ordentlich modelliert, die Animationen wirken regelmäßig nicht steif, die Texturen der näheren Umgebung sind nicht detailarm und das Leveldesign im Allgemeinen nett anzuschauen, den ein oder anderen Spezialeffekt (lodernde Flammen, Explosionen, Rauch) inklusive. Deutsche Bildschirmtexte, 16:9-Breitbildformat und 60-Hz-Modus komplettieren den guten Gesamteindruck Die Soundkulisse ist ebenfalls richtig gut, phasenweise sehr treibende Rhythmen, stets passende Hintergrundmelodien, authentisch klingende Außengeräusche, eine gelungene Sprachausgabe (in englisch und deutsch) sowie feine Klänge in Dolby Digital sorgen zusätzlich für die gewünschte dichte, ja nicht selten richtig packende Spielatmosphäre.
Ergo --->
Vieles stimmt hier bei „Conflict Vietnam“ für die X-Box. Zu einem Hit hat es aber leider nicht gereicht und das sogar noch ziemlich deutlich. Dichte Atmosphäre, stimmungsvolle Grafik, packende Soundkulisse sowie flotte Spielbarkeit klingen sicherlich sehr verheißungsvoll. Doch was nützt es letztlich? Erstes böses Foul: kein Online-Spaß. Zweites dickes Ding: von Taktik keine Spur, die Spielsituationen lasse derartige Überlegungen gar nicht erst zu. Und die dickste Kröte, die es zu schlucken gibt: ein übertrieben knackiger, teils erbarmungsloser bis mächtig unfairer Schwierigkeitsgrad, der sehr viel Frust verursacht. Schade, die Verpackung stimmte, doch das allein reicht nicht aus, um sich ganz oben in der Genre-Spitzengruppe ansiedeln zu können. Spielspaßwertung: 75%.
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