Crazy Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Bewertung 4.0 von 5
von 88% aller Autoren empfohlen (7/8).
Bewertungsverteilung:
Anspruch:
anspruchsvoll
Action:
wenig
Romantik:
mittelmäßig
Humor:
ziemlich humorvoll
Spannung:
mittelmäßig
Altersgruppe:
Meinung bezieht sich hauptsächlich auf::
DVD-Version
Vorteile
Der Preis,
Die tolle Geschichte echt fesselnd
lustig, interessant, zum Nachdenken anregend
guter Filminhalt, super Schauspieler, regt sehr zum Nachdenken an, besonders wegen dem Thema "Behinderung", Thema Liebe, verschiedene Genre in einem Film zu kombinieren
realistisch, gute Story, gute Schauspieler
Nachteile/Kritik
leider etwas kurz, da man die Lust am Film nie verliert
ein Testbericht von Laura3332007-06-02 23:26:23vom 02.06.2007Empfehlung: ja
Vorteile: Der Preis,
Die tolle Geschichte echt fesselnd...Nachteile/Kritik: Nix
So ihr lieben dann mal ein Testbericht von einem Film:
Was macht man, wenn man unerwartet eine DVD bei Müller sieht, die man schon ewig wollte und die jetzt runtergesetzt wurde auf 5€ (und man zufällig noch einen 5€ - Schein bei sich hat)? - Genau, man muss sie sich mitnehmen und genau das ist mir passiert.
Ich bin schon lange von dem Film begeistert, habe ihn schon oft gesehen und wollte ihn nun auch unbedingt auf DVD haben – gesagt getan...
-_-_-_ Story _-_-_-
Benjamin ist gelähmt und eigentlich immer Außenseiter.
Und nun muss er auch noch auf ein Internat, weil er wieder droht, durchzufallen – er muss aus der Mathe 6 eine 5 machen.
Nun steht er da und seine Familie – Mutter, Vater und Schwester – fährt wieder nach Hause, ohne sich groß Gedanken darum zu machen, wie sich Ben fühlt, nur seine Mutter verabschiedet sich schweren Herzens von ihm.
Benjamin lebt sich noch dazu sehr schwer ein – er will normal behandelt werden und kaum äußert er das, behandeln sie ihn trotz seiner körperlichen Lähmung, die eine Körperhälfte von ihm betrifft, auch wirklich wie jeden anderen: sie stecken ihn unter die Dusche und demütigen ihn damit sehr.
Doch nach dieser „Aufnahmeprüfung“ gehört er zur Clique und mit seinem Zimmerbewohner Janosch versteht er sich auch zunehmends besser... doch Beide himmeln Malen an, kein guter Start für eine Freundschaft.
Als Ben dann nach den vielen Erlebnissen im Internat mal wieder nach Hause kommt, fühlt er, dass sich seine Familie verändert hat. Seine Eltern streiten nur noch und seine Schwester erzählt ihm irgendetwas von „lieber auch im Internat sein zu wollen“...
Doch sein Problem liegt eher wo anders, nämlich bei Malen...
Die versucht er mit seiner teilweise verschlossenen Art kennenzulernen, auch wenn er sonst total schüchtern ist. Doch Janosch kommt immer dazwischen und Ben kann nie wirklich aus sich rausgehen.
Das schlimmste Erlebnis hat Ben allerdings, als er in der bekanntesten Szene von „Crazy“ nach dem Kekswichsen, den Keks mit dem Sperma essen muss, weil er selber nicht „getroffen“ hat.
Schließlich lässt Bens Mut, den er zu Anfang an dem Internat hatte, sichtlich nach, als er eine 6 in Mathe bekommt. Er muss bei seinem Lehrer persönlich Nachhilfe nehmen und verliert so Zeit, die er mit den anderen und vor allem mit Marlen verbringen hätte können.
Die Sache mit Ben, Janosch und Malen eskaliert schließlich auf einer Party, als Ben ihr seine Liebe gestehen will – Janosch kommt ihm in die Quere... und fängt auch prompt etwas mit ihr an. Ben und Janosch zerstreiten sich und Ben haut wütend ab. Dann trifft er eine Klassenkameraden, die von ihrem Freund sitzengelassen ist, was dann und auch in den nächsten 20 Minuten noch geschieht, solltet ihr euch selber ansehen...
Viel Spaß!!
-_-_-_ Schauspieler _-_-_-
Benjamin – Robert Stadlober
Janosch – Tom Schilling
Malen - Oona-Devi Liebich
Marie – Julia Hummer
Benjamins Mutter – Dagmar Manzel
Benjamins Vater – Burghart Klaußner
Benjamins Schwester – Mira Bartuschek
Das sind schon einmal die wichtigsten Schauspieler in diesem Film, klar gibt es noch mehr, aber diese Charaktere kommen meistens vor. Alle dieser Schauspieler haben meiner Meinung
nach ihre Arbeit sehr gut gemacht, allen voran natürlich Robert Stadlober, der sich erst einmal vorstellen musste, wie es so ist, behindert zu sein und eine Körperhälfte nicht wirklich benutzen zu können. Ich finde, dazu gehört schon eine Portion Talent, um genau diese Gefühle rüberbringen zu können. Stadlober hat es aber sehr gut hingebracht, wie ich finde.
Janosch kauft man den verrückten Freund auch ab, der immer Action haben will, auf ganzen Risiko gehen möchte und auch Malen endlich um den Finger gewickelt haben will. Doch auch als er in der zweiten Hälfte des Filmes richtig sentimental wird, glaubt man ihm das als Zuschauer.
Natürlich hat auch Oona-Devi Liebich eine gute Leistung in diesem Film vollbracht, sie stellt das Mädchen dar, dass fast alle Jungs anhimmeln und das davon noch nie etwas bemerkt haben will. Die Unschuld in Person.
Insgesamt einfach eine gute Kombination aus Schauspielern, wobei ich natürlich besonders von Robert Stadlober angetan bin, der mich durch seine charmante und naive Art einfach überzeugt hat.
-_-_-_ Bonusmaterial _-_-_-
Making of:
hier verliert der Regisseur Hans Christian Schmid und der Produzent Thomas Wöbke einige Worte über das Buch und die Entstehung des Filmes... zwischendurch sieht man noch einige Ausschnitte aus dem Film mit Kommentare dazu. Auch die Darsteller des Filmes kommen zu Wort. Insgesamt sehr interessant, weil man erfährt, was die Mitwirkenden so von dem Film und zuvor auch von dem Buch denken.
Trailer:
hier gibt es Trailer zu den Filmen „The 6th sense“, „American Pie“, „Sleepy Hollow“, „Mission to mars“, „Harte Jungs“, „Erkan & Stefan“ und „Der Eisbär“.
Ist zwar nicht viel, aber wenn es noch mehr geworden wäre, würde man sich auch nur langweilen. Das Making of gibt einen guten Einblick in den Film und seine Hintergründe, von daher finde ich, dass es durchaus genügt.
Buchautor: Benjamin Lebert (erschienen im Verlag Kiepenheuer & Witsch)
Regie: Hans Christian Schmid
Produzent: Thomas Wöbke
Freigegeben ab 12 Jahren
www.crazy-der-film.de
Die Bild – und Tonqualität ist super gelungen, das Bild ist schön scharf und der Ton ist auch immer sehr gut zu hören. Ich hatte damit keine Schwierigkeiten.
-_-_-_ Meine Meinung _-_-_-
Ich liebe diesen Film, ich weiß zwar nicht mehr, wann ich ihn das erste Mal angesehen habe, aber es wird schon eine Zeit her sein und schon damals war ich von ihm begeistert.
Er beinhaltet ein Thema, welches meist tot geschwiegen wird, nämlich, dass behinderte Kinder nicht immer leicht Anschluss finden, nicht zuletzt, weil sie vielleicht sowieso schon schlecht in der Schule sind oder nicht allzu viel Verständnis von ihren Eltern erwarten können.
Benjamin hat sich darüber hinweggesetzt, er spricht seine Probleme von Anfang an bei seinen neuen „Freunden“ an und wird auch prompt so akzeptiert, wie er ist.
Der Film zeigt auch deutlich die Probleme, die ein behinderter Jugendlicher hat, wenn er in der Pupertät steckt und alle anderen sich zum ersten Mal verlieben und das auskosten wollen: Ben kommt nicht dazu und leidet darunter, nicht näher an Mädchen ranzukommen. Er sieht andere und wünscht sich das auch.
„Crazy“ ist auf jeden Fall ein Film für Jugendliche und auch Erwachsene, denn ich denke, beide Altersgruppen können hier etwas dazu lernen und ihre Lehren daraus ziehen. Er beinhaltet ein wirklich wichtiges Thema und daher lohnt es sich schon alleine deswegen mal den Film zu sehen.
Noch dazu sind in diesem Film allerlei verschiedene Seiten versteckt, denn es geht um den Alltag eines Behinderten, die Romantik, schließlich verliebt sich Ben ja auch, und auch die Tragik an sich, weil in seinem Leben so vieles falsch läuft. Diese Themen zu kombinieren ist sehr gut gelungen und entstanden ist ein super Film, den ich nur jedem ans Herz legen kann!
-_-_-_ Preis _-_-_-
Wie schon erwähnt, habe ich diesen Film für gerade mal 4,99€ bei Müller ergattert.
Ich wollte die DVD schon so lange, aber dafür dass der Film ja schon etwas älter ist, waren mit 10 oder 12€ doch zu viel und ich habe einfach mal gewartet. Das hat sich schließlich ausgezahlt, wie ich finde, denn 5€ für so einen spitzen Film ist nicht viel!
Greift also ruhig auch zu ;)
-_-_-_ Fazit _-_-_-
Wer jetzt immer noch nicht weiß, was ich in meinem Fazit schreiben werde, dem kann ich auch nicht helfen, denn ich glaube, es ist recht klar geworden, dass ich von diesem Film restlos begeistert bin.
Ich habe ihn mir vor diesem Bericht extra noch einmal angesehen und mir wurde nicht langweilig dabei, weil er einfach so ansprechend ist und mir jedes mal etwas anderes auffällt, was wichtig für die Story ist.
Schaut ihn euch einfach an, er ist sehr versteckt gesellschaftskritisch meiner Meinung nach und daher lohnt es sich auch, die DVD zu kaufen oder sich den Film mal auszuleihen.
...
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Crazy - ein ausgefallener Film
ein Testbericht von toni892006-09-23 00:44:35vom 23.09.2006Empfehlung: ja
Vorteile: lustig, interessant, zum Nachdenken anregend...Nachteile/Kritik: leider etwas kurz, da man die Lust am Film nie verliert
So, ich werde heute mal über einen Film schreiben, den ich sogar schon in einer Englisch-Klausur berichtet und erzählt habe!
Der Film ist eigentlich sehr bekannt, besonders im jugendlichen Alter ...
Vorweg sei schon mal gesagt, dass ich sehr gern über den Film berichte und erzähle. Sogar in der Schule ...
Im Film "Crazy", der 2001 gedreht wurde geht es um einen 16-jährigen Jungen namens Benjamin! Er wurde von seinen Elter nins Internat gesteckt. Dort hat er zum Anfang "Startschwierigkeiten"
bei den anderen Schülern. Er wird aufgrunfd seiner halbseitigen Lähmung stark gehänselt und als Außenseiter abgestempelt! Nach einigen schweren Tagen gelingt es ihm jedoch, Anerkennung zu erlangen und wird in der "Jungen-Clique" aufgenommen! In der Clique verbringen die Jungen sehr viel Zeit miteinander und probieren alles aus. Egal ob verboten oder nicht! Eines nachts gingen sie in ein Striplokal (natürlich verboten). Dort hatten die Jungen sehr viel Spass. In der gesamten Internatszeit durchlebt Benjamin ein Wechelbad der Gefühle. Er findet viele Freunde, ist das erste mal so richtig verliebt und er macht zusammen mit seinen Freunden einen grossen Schritt in Richtung erwachsen werden...
Dauer
93 Minuten
Ton
Dolbi-Digital 5.1
Bildformat
16:9
Widescreen
1:1,85
Untertitel
Deutsch
Genre
Tragiekomöd ie
Darsteller
Regisseur: Hans-Chrsitian Schmid
Robert Stadlober, Tom Schilling, Dagmar Manzel, Burghart Klaussner, Oona-Devi Liebich, ...
Freigegeben ab 12 Jahren!
Eigene Meinung
Ich finde diesen Film sehr lustig! Ich habe ihn nachdem ich ihn gekauft habe gleich 2 mal angeguckt. Es macht auch immernoch viel Spass diesen Film zu sehen. Er wird nicht langweilig! Es ist denke ich, ein Film für junge Menschen bzw. Jugendliche, die sowas evtl. selbst in einer anderen oder n der selben Art verlebt haben! Es ist interessant Eindrücke zu bekommen, wie es ist, nicht so "normal" zu sein wie andere!
PrinceofLies, 04.10.2006
ich vermisse leider einige Informationen,wie eine Beurteilung der schauspielerischen Leistungen und wenn Du schon anschreibst welches Genre dies ist,solltest Du doch auch ausarbeiten welche typischen Elemente hierbei verwendet wurden
margy, 08.09.2006
lg margy. schön, daß du auch in meinen testberichten stöberst. vielen dank dafür und viel glück noch beim schreiben deiner testberichte. bist du eigentlich auch bei ciao oder anderen foren tätig?
Woelfchen4, 01.10.2006
sh und viele Grüße vom Woelfchen. Ich habe das Buch gelesen ...
"Ich heiße Benjamin, bin 16 Jahre und ein Krüppel..."
ein Testbericht von muckelPu2005-08-15 23:15:31vom 15.08.2005Empfehlung: ja
Benjamin ist 16, behindert und hat überhaupt kein Faible für Mathematik. Aus diesem Grunde schicken ihn seine Eltern auf ein Internat – für Benjamin einfach wieder nur eine neue Schule. Doch diesmal soll alles anders werden. Der schüchterne, aber aufgeweckte Junge schließt rasch Freundschaft mit der College-Clique und erlebt in den nächsten Monaten so einiges.
Abgesehen davon, das es mit der Mathematik auch in diesem Internat nicht weit her ist, geht´s Benjamin aber aus zahlreichen anderen Gründen nach und nach immer besser. Der halbseitig gelähmte Junge hat schon so einige Dinge
erleben müssen, die er am liebsten wieder schnell vergessen würde. Klar, das er angesichts der recht skurrilen Clique, in die er nach und nach immer weiter hineinwächst, anfangs eher skeptisch beäugt. Doch wirklich: nach einem recht derben „Aufnahme-Streich“ ist er mit dabei – und findet auch schnell einen sehr guten Freund unter den Jungs.
Für Benjamin brechen rosige Teenager-Zeiten an. Die erste Liebe (wenn auch aus der Ferne) lässt nicht lange auf sich warten, Alkohol fließt in Strömen und selbst ein Besuch im Striplokal wird möglich. Bis Benni feststellt, das sein bester Freund und er selbst sich in dasselbe Mädchen verliebt haben...
„Crazy“ wurde nach dem gleichnamigen Roman des Erfolgs-Autoren Benjamin Lebert gedreht. In diesem Überraschungshit des letzten Jahres geht es im Grunde um all die schönen (oder weniger schönen) Dinge, die wohl jeder deutsche Teenager so oder ähnlich ebenfalls miterlebt hat. Kumpels, Clique, Freunde, Girlies, Mädels, Freundinnen, Tee, Bier, Schnaps und natürlich auch Faulenzen, Schule und Baggersee sind nur einige der (oberflächlicheren) Themen. Wesentlicher wird´s dann, wenn es plötzlich um Erwachsenwerden, Liebe, Sex oder gar Verantwortungsbewusstsein und die eigene Zukunft geht. Eben all die Bestandteile eines jugendlichen Lebens, die so unendlich viele Erlebnisse und Erfahrungen mit sich bringen, sind in „Crazy“ zumindest am Rande (meistens aber zentral) enthalten.
Ganz besonders eindrucksvoll wirkt „Crazy“ während des Ansehens übrigens keineswegs. Allein schon aufgrund der eher ruhigen und nur gelegentlich stramm pointierten Erzählweise wird schnell deutlich, das wir es hier weniger mit einem „ausgelassen-banalen 90-Minüter“ zu tun haben, sondern mit einem Film mit Charakter. Der eigentliche cineastische „Kick“ kommt trotz zahlreicher Gags und einigen überraschenden, emotionalen Schwerpunkten erst ein ganzes Stückchen später. Denn während der Film an sich zwar gut und humorvoll unterhält, dabei aber keine deutlichen, packenden oder gar pompösen Maßstäbe setzt (besser: setzen will!), entfaltet er seine volle Wirkung auf ganz subtile Weise. Eine Weile später ertappt sich der Zuseher (zumindest das männliche Geschlecht, denn „Crazy“ ist wohl eher ein „Jungen-Film“) nämlich dabei, wie er in Gedanken in seiner eigenen Jugend angelangt ist.
Und genau dann wird „Crazy“ zum starken Film. Völlig unspektakulär in Szene gesetzt, aber mit einem enormen hohen Potenzial an Glaubwürdigkeit und sehr nachfühlbaren Emotionen unterhält „Crazy“ weitaus tiefsinniger und realer als so mancher Teeny-Kram a la „Eis am Stiel“ – freilich ohne sich dabei je über Gebühr zu ernst zu nehmen oder moralisch-drohend den Finger zu erheben. Überhaupt wirkt „Crazy“ erstaunlich real und keineswegs so weltfremd wie dass, was viel zu oft als „Film für Jugendliche“ bezeichnet wird. „Crazy“ ist nämlich auch für Erwachsene (oder die, die es unbedingt werden wollen) höchst interessant.
So lebt der Film neben einer sehr sorgfältig angelegten Inszenierung ganz besonders von der Glaubwürdigkeit seiner Darsteller. Der bunte Mix querbeet durch alle Sorten Teens wurde dazu nicht etwa ausschließlich nur aus Schauspielschulen oder Agenturen bezogen, sondern mitunter direkt vom Schulhof weg engagiert. So entwickelt die Handlung dann auch aus dem Stand und ganz leicht eine besondere Glaubwürdigkeit und einen ganz eigenen Charme.
Fein auch, dass das Thema „Filmmusik“ eine besondere Würdigung erhielt – zwischendrin und nebenher gibt´s so manchen Song zu hören, der einfach Spaß macht. Allerdings ebenfalls, ohne dass das Thema Filmmusik dabei zur oberflächlichen Notwendigkeit verkommen wäre. Beispielsweise führt nahezu jeder Darsteller ein ganz eigenes musikalisches Thema mit sich. Und das macht Spaß.
Neben all den Streichen („Keks-Wichsen“!), Parties („Rotwein-Alarm“) und Erlebnissen fasziniert „Crazy“ dann aber auch durch seine Botschaft, wie sie normaler und selbstverständlich kaum sein kann: das Leben zu leben, so lange es geht und sich nie vom eigenen Weg abbringen zu lassen, sofern die eingeschlagene Richtung wenigstens annähernd die richtige ist. Benni, der sich anfangs durch Scheu, Scham und eine gehörige Portion Ängste auszeichnet, wächst so nach und nach zu einem sichtlich gereiften Teenager auf. Mit klaren Perspektiven und (endlich) auch wirklichen, greifbaren und für ihn wichtigen Erinnerungen und vor allem: Zielen.
...
XoceansoulX, 11.08.2005
den film hab ich vor etwa einer stunde beim durchswitchen im tv gesehen, mir aber nicht angeschaut. naja, wie es scheint hab ich da wohl was verpasst... lg
paschsolo, 11.08.2005
Ich fand diesen Film sehr schoumln und Du hast in Deinem Bericht nichts vergessen!
_jana, 11.08.2005
habe den film auch grad im TV gesehen, er ist toll :
ein Testbericht von renatus2005-06-02 00:30:36vom 02.06.2005Empfehlung: ja
Darsteller: Robert Stadlober, Tom Schilling, Oona Devi Liebich
Regie Hans-Christian Schmid
Musik Christoph M. Kaiser
Vorwort:
Benjamin, ein 16 Jähriger Junge, wird von seinem Eltern auf ein Internat geschickt. Da er schon manches mal sitzen geblieben ist und daher seinen Schul-Abschluss nicht geschafft hat verhoffen sich die Eltern das er Ihn diesmal schafft da Ihn auf einem INternat keiner Ablenken kann und die Lehrkräfte sich mehr um ihn kümmern würden.
Benjamin ist schon immer ein einzelgänger, vielleicht liegt das auch an seinem Handikap, da sein linker Arm gelehmt ist und er Ihn nicht
wirklich benutzen kan.
Auf dem Internat freundet er sich aber zuerst mit seinem Zimmergenossen und anschließend mit deren dFreunden an.
Benjamin und seine Freunde erleben viele Dinge auf dem Internat, vor allem entdecken sie sich selbst und auch das Leben in sich.
Sie reden viel über das gute alte Thema "Sex" und nartürlich steht Party an erster Stelle.
Unterschied zwichen Film und Buch:
Man sagt ja meistens wäre ein Buch besser oder gar genauso wie der Film, nur hier ist das nicht der Fall.
Im Film sieht man z.B. wie sich Benjamin und seine Freunde alle im Wald treffen und Ihr Lieblingsspiel "Das Kekswichsen" spielen.
Im Buch wird auch nicht geschildert wie Benjamin sein erstes Mal erlebt bzw. auf welche ungewöhnliche weise es passiert.
Meine Meinung:
Ich finde man sollte das Buch gelesen haben wie auch den gleichnamingen Film dazu gesehen haben.
Der Film aber ist wirklich toll gedreht und von der Handlung sehr überzeugend. Wenn man sich diesen Film anschaut dann versetzt dieser einen wieder zurück in seine eigene Jungend und manche Situationen lassen an sich selbst erinnern.
...
ein Testbericht von dani___2004-08-02 15:20:20vom 02.08.2004Empfehlung: ja
Vorteile: guter Filminhalt, super Schauspieler, regt sehr zum Nachdenken an, besonders wegen dem Thema "Behinderung", Thema Liebe, verschiedene Genre in einem Film zu kombinieren...Nachteile/Kritik: wenig Extras evtl. für manche! (für mich nicht!)
Was macht man, wenn man unerwartet eine DVD bei Müller sieht, die man schon ewig wollte und die jetzt runtergesetzt wurde auf 5€ (und man zufällig noch einen 5€ - Schein bei sich hat)? - Genau, man muss sie sich mitnehmen und genau das ist mir passiert.
Ich bin schon lange von dem Film begeistert, habe ihn schon oft gesehen und wollte ihn nun auch unbedingt auf DVD haben – gesagt getan...
-_-_-_ Story _-_-_-
Benjamin ist gelähmt und eigentlich immer Außenseiter.
Und nun muss er auch noch auf ein Internet, weil er wieder
droht, durchzufallen – er muss aus der Mathe 6 eine 5 machen.
Nun steht er da und seine Familie – Mutter, Vater und Schwester – fährt wieder nach Hause, ohne sich groß Gedanken darum zu machen, wie sich Ben fühlt, nur seine Mutter verabschiedet sich schweren Herzens von ihm.
Benjamin lebt sich noch dazu sehr schwer ein – er will normal behandelt werden und kaum äußert er das, behandeln sie ihn trotz seiner körperlichen Lähmung, die eine Körperhälfte von ihm betrifft, auch wirklich wie jeden anderen: sie stecken ihn unter die Dusche und demütigen ihn damit sehr.
Doch nach dieser „Aufnahmeprüfung“ gehört er zur Clique und mit seinem Zimmerbewohner Janosch versteht er sich auch zunehmends besser... doch Beide himmeln Malen an, kein guter Start für eine Freundschaft.
Als Ben dann nach den vielen Erlebnissen im Internat mal wieder nach Hause kommt, fühlt er, dass sich seine Familie verändert hat. Seine Eltern streiten nur noch und seine Schwester erzählt ihm irgendetwas von „lieber auch im Internat sein zu wollen“...
Doch sein Problem liegt eher wo anders, nämlich bei Malen...
Die versucht er mit seiner teilweise verschlossenen Art kennenzulernen, auch wenn er sonst total schüchtern ist. Doch Janosch kommt immer dazwischen und Ben kann nie wirklich aus sich rausgehen.
Das schlimmste Erlebnis hat Ben allerdings, als er in der bekanntesten Szene von „Crazy“ nach dem Kekswichsen, den Keks mit dem Sperma essen muss, weil er selber nicht „getroffen“ hat.
Schließlich lässt Bens Mut, den er zu Anfang an dem Internat hatte, sichtlich nach, als er eine 6 in Mathe bekommt. Er muss bei seinem Lehrer persönlich Nachhilfe nehmen und verliert so Zeit, die er mit den anderen und vor allem mit Marlen verbringen hätte können.
Die Sache mit Ben, Janosch und Malen eskaliert schließlich auf einer Party, als Ben ihr seine Liebe gestehen will – Janosch kommt ihm in die Quere... und fängt auch prompt etwas mit ihr an. Ben und Janosch zerstreiten sich und Ben haut wütend ab. Dann trifft er eine Klassenkameraden, die von ihrem Freund sitzengelassen ist, was dann und auch in den nächsten 20 Minuten noch geschieht, solltet ihr euch selber ansehen...
Viel Spaß!!
-_-_-_ Schauspieler _-_-_-
Benjamin – Robert Stadlober
Janosch – Tom Schilling
Malen - Oona-Devi Liebich
Marie – Julia Hummer
Benjamins Mutter – Dagmar Manzel
Benjamins Vater – Burghart Klaußner
Benjamins Schwester – Mira Bartuschek
Das sind schon einmal die wichtigsten Schauspieler in diesem Film, klar gibt es noch mehr, aber diese Charaktere kommen meistens vor. Alle dieser Schauspieler haben meiner Meinung nach ihre Arbeit sehr gut gemacht, allen voran natürlich Robert Stadlober, der sich erst einmal vorstellen musste, wie es so ist, behindert zu sein und eine Körperhälfte nicht wirklich benutzen zu können. Ich finde, dazu gehört schon eine Portion Talent, um genau diese Gefühle rüberbringen zu können. Stadlober hat es aber sehr gut hingebracht, wie ich finde.
Janosch kauft man den verrückten Freund auch ab, der immer Action haben will, auf ganzen Risiko gehen möchte und auch Malen endlich um den Finger gewickelt haben will. Doch auch als er in der zweiten Hälfte des Filmes richtig sentimental wird, glaubt man ihm das als Zuschauer.
Natürlich hat auch Oona-Devi Liebich eine gute Leistung in diesem Film vollbracht, sie stellt das Mädchen dar, dass fast alle Jungs anhimmeln und das davon noch nie etwas bemerkt haben will. Die Unschuld in Person.
Insgesamt einfach eine gute Kombination aus Schauspielern, wobei ich natürlich besonders von Robert Stadlober angetan bin, der mich durch seine charmante und naive Art einfach überzeugt hat.
-_-_-_ Bonusmaterial _-_-_-
Making of:
hier verliert der Regisseur Hans Christian Schmid und der Produzent Thomas Wöbke einige Worte über das Buch und die Entstehung des Filmes... zwischendurch sieht man noch einige Ausschnitte aus dem Film mit Kommentare dazu. Auch die Darsteller des Filmes kommen zu Wort. Insgesamt sehr interessant, weil man erfährt, was die Mitwirkenden so von dem Film und zuvor auch von dem Buch denken.
Trailer:
hier gibt es Trailer zu den Filmen „The 6th sense“, „American Pie“, „Sleepy Hollow“, „Mission to mars“, „Harte Jungs“, „Erkan & Stefan“ und „Der Eisbär“.
Ist zwar nicht viel, aber wenn es noch mehr geworden wäre, würde man sich auch nur langweilen. Das Making of gibt einen guten Einblick in den Film und seine Hintergründe, von daher finde ich, dass es durchaus genügt.
Buchautor: Benjamin Lebert (erschienen im Verlag Kiepenheuer & Witsch)
Regie: Hans Christian Schmid
Produzent: Thomas Wöbke
Freigegeben ab 12 Jahren
www.crazy-der-film.de
Die Bild – und Tonqualität ist super gelungen, das Bild ist schön scharf und der Ton ist auch immer sehr gut zu hören. Ich hatte damit keine Schwierigkeiten.
-_-_-_ Meine Meinung _-_-_-
Ich liebe diesen Film, ich weiß zwar nicht mehr, wann ich ihn das erste Mal angesehen habe, aber es wird schon eine Zeit her sein und schon damals war ich von ihm begeistert.
Er beinhaltet ein Thema, welches meist tot geschwiegen wird, nämlich, dass behinderte Kinder nicht immer leicht Anschluss finden, nicht zuletzt, weil sie vielleicht sowieso schon schlecht in der Schule sind oder nicht allzu viel Verständnis von ihren Eltern erwarten können.
Benjamin hat sich darüber hinweggesetzt, er spricht seine Probleme von Anfang an bei seinen neuen „Freunden“ an und wird auch prompt so akzeptiert, wie er ist.
Der Film zeigt auch deutlich die Probleme, die ein behinderter Jugendlicher hat, wenn er in der Pupertät steckt und alle anderen sich zum ersten Mal verlieben und das auskosten wollen: Ben kommt nicht dazu und leidet darunter, nicht näher an Mädchen ranzukommen. Er sieht andere und wünscht sich das auch.
„Crazy“ ist auf jeden Fall ein Film für Jugendliche und auch Erwachsene, denn ich denke, beide Altersgruppen können hier etwas dazu lernen und ihre Lehren daraus ziehen. Er beinhaltet ein wirklich wichtiges Thema und daher lohnt es sich schon alleine deswegen mal den Film zu sehen.
Noch dazu sind in diesem Film allerlei verschiedene Seiten versteckt, denn es geht um den Alltag eines Behinderten, die Romantik, schließlich verliebt sich Ben ja auch, und auch die Tragik an sich, weil in seinem Leben so vieles falsch läuft. Diese Themen zu kombinieren ist sehr gut gelungen und entstanden ist ein super Film, den ich nur jedem ans Herz legen kann!
-_-_-_ Preis _-_-_-
Wie schon erwähnt, habe ich diesen Film für gerade mal 4,99€ bei Müller ergattert.
Ich wollte die DVD schon so lange, aber dafür dass der Film ja schon etwas älter ist, waren mit 10 oder 12€ doch zu viel und ich habe einfach mal gewartet. Das hat sich schließlich ausgezahlt, wie ich finde, denn 5€ für so einen spitzen Film ist nicht viel!
Greift also ruhig auch zu ;)
-_-_-_ Fazit _-_-_-
Wer jetzt immer noch nicht weiß, was ich in meinem Fazit schreiben werde, dem kann ich auch nicht helfen, denn ich glaube, es ist recht klar geworden, dass ich von diesem Film restlos begeistert bin.
Ich habe ihn mir vor diesem Bericht extra noch einmal angesehen und mir wurde nicht langweilig dabei, weil er einfach so ansprechend ist und mir jedes mal etwas anderes auffällt, was wichtig für die Story ist.
Schaut ihn euch einfach an, er ist sehr versteckt gesellschaftskritisch meiner Meinung nach und daher lohnt es sich auch, die DVD zu kaufen oder sich den Film mal auszuleihen.
ein Testbericht von Gunman002004-07-28 13:03:11vom 28.07.2004Empfehlung: ja
Vorteile: realistisch, gute Story, gute Schauspieler...Nachteile/Kritik: ---
Crazy ist eine Komödie mit ziemlich tragischem Hintergrund, denn teilweise ist es schon ziemlich traurig was man in dem Film so sieht.
Der Film basiert auf einen Roman von Benjamin Lebert , der auch in dem Film von Robert Stadlober gespielt wird, allerdings weiss ich nicht ob der Film so auch tatsächlich passiert ist...
So jetzt aber zur Story:
Benjamin (Robert Stadlober) kommt nach fünf Schulwechseln auf ein Internat. Hier soll er endlich die achte Klasse bestehen, denn vor allem das Fach Mathematik in dem er 6 steht, bereitet ihm vor allem Probleme.
Benjamin
ist halbseitig gelähmt, und deshalb hatte er bisher auch keine Freunde, er sagt es ist für ihn schon ein Glücksgefühl nicht ausgelacht zu werden.
Doch auf dem Internat wird er endlich akzeptiert, und er findet Freunde mit denen er völlig ausgefallene Sachen macht.
So z.B. einen Ausflug in ein Striplokal, oder ein Wettwichsen auf Kekse oder auch nächtliche Partys auf dem Mädchenzimmer mit viel Alkohol und Zigaretten.
Benni genießt auf jeden Fall das erste mal richtig das leben, und dann verliebt er sich Marlene eines der hübschesten Mädchen auf dem ganzen Internat.
Doch da ist er nicht der einzige, denn einer seiner besten Freunde hat sich auch in Marlene verliebt, doch was geht jetzt vor die Freundschaft oder die Liebe?
Mein Fazit:
Eigentlich halte ich nicht soviel von deutschen Filmen, aber Crazy ist wirklich ein Superfilm!
Er ist ziemlich lustig, aber im nächsten Moment schon wieder ziemlich traurig.
Die Darsteller agieren wirklich sehr realistisch, so dass der Film wirklich überzeugend und realistisch rüberkommt.
Es ist wirklich traurig zu sehen, wie schwer sich ein Behinderter in der Gesellschaft tut, akzeptiert zu werden.
Von daher denke ich mir hat der Film schon etwas aus dem richtigen Leben, denn ich kann mir schon vorstellen dass Behinderte es viel schwerer haben akzeptiert zu werden, obwohl dass absoluter Quatsch ist, denn sie sind auch nur Menschen die nichts für ihre Behinderung können.
Abschliessend kann ich nur sagen, schaut euch den Film an, denn mir hat er sehr gut gefallen, denn es ist ein wirklich bemerkenswerter Film, sehr überzeugend rübergebracht von den Darstellern.
Genre: Komödie/Drama
Länge: 93 Minuten
Regie: Hans-Christian Schmid
Darsteller: Robert Stadlober, Tom Schilling, Oona Devi Liebich, Julia Hummer, David Arrow
...
ein Testbericht von cepers2004-07-27 10:31:43vom 27.07.2004Empfehlung: nein
Letzte Woche war ich nach langer Zeit mal wieder in der örtlichen Bücherei und habe mit Freude festgestellt, dass dort nun auch DVDs verliehen werden. Nachdem ich mir die Liste durchgeschaut hatte, habe ich mich für den Film "Crazy" entschieden, den ich leider im Kino verpasst habe. Dem Kinotrailer nach erwartete ich eigentlich eine Komödie, was mich erwartete war jedoch ein mittelmäßiges Drama.
Der Film ist die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Benjamin Lebert.
Der 16jährige Benjamin
(Robert Stadlober) hat es nicht leicht: Er ist halbseitig gelähmt, musste wegen seiner 6 in Mathe schon mehrmals die Schule wechseln und die Ehe seiner Eltern steht auch vor dem Aus. Um ihn am Ende des Schuljahres noch vor dem Sitzenbleiben zu bewahren, wird er von seinen Eltern auf ein Internat geschickt. Dort wird er nach anfänglichen Schwierigkeitenh trotz seiner Behinderung in der Clique von Janosch, der sich mit ihm ein Zimmer teilt, aufgenommen. Mit ihnen erlebt er einen für den Drehbuchautor wohl "ganz normalen" Teenageralltag und beschäftigt sich den ganzen Tag damit, sich zu besaufen, Mädchen aufzureißen oder in Striplokalen rumzuhängen. Ein weiteres Beispiel dafür ist auch die "Kekswichs-Szene", die wohl auch ein "typisches" Teenager-Ritual sein soll.
Natürlich geht das nicht lange gut, denn Janosch und Benjamin verlieben sich in beide in die schöne Malen. Diese entscheidet sich jedoch für Janosch, denn Benjamin traut sich nicht, ihr seine Liebe zu gestehen. Daraufhin rastet Benjamin total aus und knallt Janosch im Streit eine.
Wird sich Malen doch noch für Benjamin entscheiden?
Schafft er es doch noch, aus der 6 in Mathe eine 5 zu machen?
Und vertragen sich Benjamin und Janosch wieder?
Wer das wissen möchte, muss sich den Film selbst anschauen. < br>
-=Die Schauspieler=-
Fast alle Schauspieler sind noch Jugendliche, spielen aber dennoch großteils sehr überzeugend und ausdrucksstark (Ganz im Gegensatz zu Filmen wie "Kanllharte Jungs"). Vor allem Robert Stadlober beweist sich als sehr guter Schauspieler.
Wenigstens die guten Schauspiel-Leistungen peppen den meiner Meinung nach ansonsten nicht besonders gut gelungenen Film ein wenig auf.
Die weiteren Darsteller:
Benjamin: Robert Stadlober
Janosch: Tom Schilling
Maleen: Oona-Devi Liebich
Marie: Julia Hummer
Troy: Can Taylamar
Kugli: Christoph Ortmann
Felix: Joseph Bolz
Florian: Willy Rachow
-=Fazit zum Film=-
Ehrlich gesagt konnte ich mit dem Film nicht besonders viel anfangen. Um eine "authentische Geschichte" aus dem Leben der Jugendlichen soll es sich ja angeblich handeln. So kommt es aber leider nicht 'rüber, denn ich nehme nicht an, dass alle 16jährigen heutzutage mit ner Kippe im Hals und ner Flasche Wodka durch die Straße ziehen und nichts im Sinn haben außer Sex. Was ist das denn für eine Aussage an Jugendliche, die sich den Film sicherlich hauptsächlich ansehen?
Benjamin verlangt, von den anderen behandelt zu werden wie jeder andere. Wenn es jedoch um Mädchen geht, empfindet er es als selbstverständlich, dass er beforzugt behandelt wird.
Vielleicht liegt es auch an der Mischung aus Komödie und Drama, denn die beiden Genres gehen schon sehr weit auseinander und sind nur schwer zu vereinen.
-=Bonusmaterial=-
Am Bonusmaterial gibt es, im Gegensatz zum Film, nicht viel auszusetzen.
Diesem wurde eine ganze DVD mit 115 Minuten Spielzeit gewidmet.
Dies sichert dem Film in meiner Bewertung auch den dritten Stern.
1) Deleted Scenes
Deleted Scenes sind Scenen, die im Drehbuch stehen und auch gedreht wurden, im endgültigen Filmschnitt jedoch nichtmehr zu sehen sind. Die meisten Scenen w urden meiner Meinung nach zu Recht "gelöscht", denn sie würden einfach nicht zum übrigen Handlungsbild passen.
2) Improvisationen
Dieser 40-Minütige Clip zeigt ein Gespräch auf der Party gegen Ende des Films, das von den Jugendlichen komplett ohne Textvorgaben gesprochen wurde. Obwohl das Gespräch improvisiert ist, wirkt es für mich trotzdem etwas gezwungen und kommt im fertigen Film ebenfalls nicht vor.
3) Ein ausführlicher Kommentar des Regisseurs Hans-Christian Schmid, der auf einige Scenen und deren Entstehung genauer eingeht.
4) Filmmusik
Dazu kann man eigentlich nicht viel sagen. Wem die Musik im Film gefällt, der soll einfach mal reingucken.
5) Auszug aus dem Roman
Hier kann man sich einige Seiten des Romans "Crazy" von Benjamin Lebert, auf dem die Filmgeschichte basiert, vorlesen lassen.
6) Der Kinotrailer
Der Kinotrailer gehört ja praktisch schon zur Standartausstattung einer jeden DVD. Wer ihn sich nochmal angucken will, oder wer ihn im Fernsehen noch nicht gesehen hat, hat hier die Gelegenheit dazu.
+ einige weitere Kleinigkeiten (Photos,...)
-=FAZIT=-
Rein vom Film her kann ich die DVD nicht empfehlen, denn der Film überzeugt mich in Handlung und Umsetzung nicht. "Crazy" ist der Film auf jeden Fall. Fragt sich nur auf welche Art und Weise. Ich denke, wenn man die komödieantischen, teeniefilm-typischen Stellen weggelassen hätte, wäre aus dem Film vielleicht ein gutes Drama geworden.
Das ausführliche Bonusmaterial ist dagegen wirklich bewundernswert. Davon könnte sich manch anderer DVD-Herausgeber eine Scheibe abschneiden. Auch der Preis für die 2 DVDs ist mit 25 Euro durchaus angemessen.
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ein Testbericht von melanie812003-06-04 00:32:23vom 04.06.2003Empfehlung: ja
Hallo,
nachdem ich nun lange nichts mehr auf dieser Seite geschrieben habe, möchte ich dieses nun nachholen. Nun kommt wieder die Zeit, in der es oft zu Gewittern kommt. Was soll man machen wenn es draussen in strömen regnet? Na da hilft oft ein schöner Film, also werde ich Euch mal ein paar Filme vorstellen. Vielleicht ist ja für den einen oder anderen etwas dabei....
Zum Inhalt:
Benjamin (Robert Stadlober) ist halbseitig gelähmt. Durch erneute schlechte Noten muss er die Schule das vierte Mal wechseln. Diesmal ist es eine Privat Schule irgendwo in
den Bergen. Er hat etwas Eingewöhnungszeit gebraucht, bis er Freunde gefunden hat, die ihn (fast) normal behandeln, mit denen er gemeinsam über Mädchen philosophiert, heimlich eine Peepshow besucht, und den Schulalltag erlebt. Seine Freundschaft mit dem "Cliquenanführer" Janosch wird auf eine harte Probe gestellt, als sich beide in dasselbe Mädchen verlieben.... Dazu kommt, dass er immer noch große Probleme in Mathe hat, er muss jeden Nachmittag zur Nachhilfe.
"Crazy" ist die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Benjamin Lebert, der im Buch seine eigene Jugend erzählt. Beide, Film und Buch, sind stark autobiographisch angehaucht, lebensnah, schmerzhaft realistisch. Abseits der Genreklischees zeigt der Film all das, was Heranwachsende so durchleben: das Ringen um Anerkennung in der Clique, Saufen, Parties, die Schmerzen der Liebe, die ernüchternde Erfahrung vom "ersten Mal", Sinnkrisen und so weiter, und so fort.
Hier erzählt ein Betroffener, wie er diese Zeit erlebt hat, ohne die üblichen Verklärungen - und ohne peinliche, betroffenheitsheischende Überdramatisierungen. Die Geschichte wurde von einer ganzen Reihe hervorragender Jungschauspieler kongenial umgesetzt und mit ein paar filmischen Ausflügen in Benjamins Phantasiewelten angereichert - mal blättert er in einem Pornoheft und träumt eine wilde Story zusammen, mal sieht er sich und seine Umwelt als Bravo-Foto-Love-Story.
Auch wenn die Details variieren, ist der Wiedererkennungswert im Vergleich zur Jugend vieler Leute im heutigen Zeitalter erstaunlich hoch... Der Film wurde schön und mit guten Schuaspielern umgesetzt, er spiegelt den Alltag vieler Jugendlicher wider. So schmerzhaft die Wahrheit auch ist, wie merkwürdig es einem vorkommen mag wenn man das ganze auf der Leinwand sieht, in dem Film wurde absolut nichts, auch wirklich gar nichts Falsches widergegeben.
Ich persönlich fand den Film streckenweise etwas langweilig aber für verregnete Nachmittage genau das richtige. Der Film ist leicht zu verstehen, also kein grosser Anspruch an seine Zuschauer, trotzdem keine niveaulose Geschichte.