Eingesperrt in einem etwa 138x138x138 Meter großen Würfel, der aus mehr als 17000 einzelnen kleinen würfelförmigen Räumen besteht und in jedem Raum kann eine Falle sein, die dich dein Leben kostet: dass muss wohl die Hölle für jeden sein. Diese Erfahrung aber machten 6 Menschen. Sie waren auf der Suche nach dem einzigen Ausgang. Die Menschen wurden nach ihren eigenen speziellen Fähigkeiten ausgesucht und nur als Team in das jeder seine Talente einbringt können sie hinaus finden. Aber leider musste einer nach dem anderen sterben.
Das ist auch schon die ganze Idee und Geschichte, die sich hinter diesem Film verbirgt. Die Idee ist also sehr einfach und damit auch die Umsetzung nur dementsprechend mittelmäßig. So spielt der ganze Film eigentlich nur in einem Raum, der unterschiedlich beleuchtet wurde. Er kann also in der Produktion nicht besonders teuer gewesen sein.
Allerdings ist die Entwicklung der Charaktere insbesondere eines sehr interessant dargestellt. So wird aus einem Anführer ein Mörder. Auch für Fans die auf interessante, einfallsreiche und grausame Morde stehen ist was dabei. Den die Darsteller sterben indem sie in kleine Stücke geschnitten werden oder mit Säure ihnen das Gesicht weggeätzt wird. Nicht schön anzuschauen.
Ein durchaus sehenswerter Film der Abgründe der Menschlichkeit auftut
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Alea iacta est...
ein Testbericht von fenikso2002-02-18 01:38:10vom 18.02.2002Empfehlung: nein
Die Handlung:
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Mindestens sieben Menschen finden sich eines schlimmen Tages nicht mehr im alltäglichen Leben, sondern... ja, wo? Das ist eine der Fragen, die unseren Protagonisten im Kopf umherspukt. Zumindest den sechs, die den Vorspann überleben (Alea humana iacta est;) ). Eine weitere Frage, die alle sicher heiss beschäftigt: Wer hat uns warum hierher gesteckt?
Ein Polizist, eine Ärztin, ein Sensorexperte, eine Mathematikstudentin (egal was, aber wer Mathe studiert, muss mit allem rechnen), ein Architekt und ein geistig Benachteiligter (erinnert ein wenig an "Rain Man" - aber nur ein wenig) suchen den Ausweg.
Zumindest das "Woraus" wird gelöst: Ein riesiger würfelförmiger Komplex mit 26x26x26 = 17576 Räumen, die alle gleich aussehen - bis auf die Farben. Ach ja, und die tödlichen Fallen. Beispiele gefällig? Nein, von mir nicht. Nicht einmal das rasiermesserscharfe Drahtgitter erwähne ich... d'oh!
Ob es ein Entkommen gibt... - richtig. Selber ansehen :)
Die Darsteller:
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Nicole DeBoer spielt Leaven, die Mathematikstudentin. Sie ist noch die beste Darstellerin.
Nicky Guadagni ist Holloway, die Ärztin.
Der Architekt Worth wird von David Hewlett verkörpert.
Andrew Miller ist Kazan - der nette Mensch aus dem Vorspann.
Julian Richings hat die schwierigste Rolle: Alderson, den geistig Benachteiligten. Er hat eindeutig Rain Man angeguckt - aber nicht oft genug.
Wayne Robson ist der Ausbruchs- und Sensorexperte Rennes (ACHTUNG: Französischer Name - nicht "Rennis" o.ä., sondern "Ränn")
Maurice Dean Wint schließlich ist Quentin, der verheiratete Polizist. Er übernimmt die Führung im Film - aber das Schlusslicht der Schauspieler. Und das nicht nur im Abspann...
Kritik:
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Klingt eigentlich relativ spannend - ist es aber leider nicht. Dazu tragen aber vor allem die nur mittelklassigen Schauspieler bei. Die gänzlich Unbekannten können einfach nicht glänzen - und das, obwohl im gesamten Film nur sieben Menschen auftauchen.
Aber auch die Effekte sind eher minimalistisch anzusehen. Während der Vorspann richtig Lust auf mehr macht, ödet der Film schnell an. Die Handlung ist einfach zu dünn, das Zwischenmenschliche tritt erst völlig in den Hintergrund, und plötzlich hassen sich alle. Die aufgestauten Emotionen brechen bei allen gleichzeitig aus - Zufälle gibts eben... Außerdem ergänzen sich alle perfekt - aber was macht der Polizist? Oder der Mann aus dem Vorspann? Sie passen nicht ins perfekt ausgesuchte Kollektiv...
Schlussendlich kann ich sagen: Ein guter Ansatz, den der Film aber bei Weitem nicht ausschöpfen kann...
Die DVD:
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...nimmt sich leider ein Beispiel am Film. Zumindest die Formate 16:9 und DD 5.1 (d) können sich sehen/hören lassen. Aber ansonsten:
- Dolby Surround (e)
- Untertitel: d
- Sonderausstattung: Trailer
Mehr nicht - erbärmlich. Kein Making of, keine Deleted Scenes...
Fazit:
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Tja, was soll man noch sagen: Der Film ist weit unterhalb der Mittelmäßigkeit. Aber einmal ansehen kann man ihn - danach will man nicht mehr...
Die DVD, die DVD... Wie ich schon sagte: Bild und Ton OK, der Rest mies.
ein Testbericht von klukklukkluk2002-02-15 06:51:51vom 15.02.2002Empfehlung: ja
Dieser Bericht bezieht sich auf die Verleih-DVD
Wie kam ich zum Film / Kaufentscheidung :
Nach dem ganzen karnevalistischen Stress, hielt ich es für angebracht mal einen Tag zu pausieren. Am besten entspanne ich mich indem ich einfach in die Videothek flitze und mir die Neuerungen des Marktes zu Gemüt führe. Leider ist die momentane Verfügbarkeit von guten, neuen Filmen sehr rar aber bei den älteren Filmen viel mir ein Film auf, den ich noch nicht gesehen hatte. Cube heißt er und der Grund warum ich ihn bis dato noch
nicht ausgeliehen hatte waren die stark auseinandergehenden Kritiken die ich bisher hörte und las. Also diente er mir gestern als Notnagel und heute möchte ich meine Erfahrungen preisgeben.
Story :
Der Film beginnt in einen komischen, metallischen Raum, der sehr nach einem Raumschiff aussieht. In ihm erwachen eine Handvoll Menschen, die nicht die geringste Ahnung haben wie sie dorthin gelangen sind. Die verwirrten Menschen versuchen zunächst sich näher zukommen und zu klären warum sie in dieses Situation gekommen sind, wo sie sich befinden und wie sie am besten aus diesem Geflecht aus vielen Würfeln rauskommen.
Die sich indem seltsamen Gebäude befindlichen Personen sind alles Spezialisten. Eine Mathematikerin, eine Psychologin, ein Spezialist für Sensoren und so weiter. Die Gruppe erkennt sehr bald das sie sich in einen Gefängnis befinden, dass versucht sie zu töten. Denn in einigen der weit über einhundert Räumen sind Fallen eingebaut, die alle töten, die diesen Raum betreten. Sie nutzen Vorerst ihre Ausrüstung und werfen sie in die verschiedenen Räume um zu erfahren ob sich eine Falle in diesem befindet. Bis die Mathespezialistin bemerkt das alle Räume mit mehrstelleigen Nummern beschriftet sind. Sie kann nun die Zimmer mit den Fallen orten, sodass sich die Gruppe, die immer weiter dezimiert wird, sich auf den Weg machen kann einen Ausgang zu finden.
Ihnen ist bewusst, dass sie sich nicht ewig in dem Würfel aufhalten können, da ein Mensch nach drei Tagen ohne Wasser und Essen zu schwach für diese Anstrengungen wird ...
Technische Daten zum Film :
Darsteller : Maurice Dean Wint, Wayne Robson, Nicole De Boer, Nicky Guadagni, David Hewlett, Andrew Miller, Julian Richings
Regie : Vincenzo Natali
Tonformat : Dolby Digital 5.1 AC-3
Bildformat : 1:1.85
Sprachen : Deutsch und Englisch
Untertitel : Deutsch
FSK : 16
Ländercode : 2
Drehland und Jahr : Kanada 1997
Filmlänge : ca. 90 Minuten
Bild- und Tonqualität :
Im Grunde genommen gibt es hier nichts zu meckern. Das Bild ist scharf, wenn auch nicht superscharf. Das mag aber daran liegen, dass die meisten Szenen unter dem Einfluss der Neonröhren stehen, die in den verschiedensten Lichtfarben, die Zimmer bestrahlt haben. Beim Ton gibt es allerdings nicht zu meckern, da er sehr gut und klar ist und immer mit den richtigen Dolby Digital Effekten zu glänzen weiss. Lediglich das Öffnen der Türen geht einem nach einiger Zeit auf den Keks, da dieser Effekt immer sehr laut ist. Alles in allem hat der Film aber die Qualität, die er auf diesem Medium verdient!
Features der DVD :
Als Durchschnitt würde ich das mitgelieferte Extraprogramm bezeichnen. Es gibt mit Sicherheit DVDs die einem bessere Features bieten, allerdings gibt es auch die schwarzen Schaafe, die nur eben den eigenen Trailer draufbrennen und es dann als Feature verkaufen. Ich liste die Zusatzfunktionen kurz auf damit ihr euch ein Bild machen könnt.
Original Kino Trailer
Original-Audio-Kommentar von Regisseur Vincenzo Natali
Photogalerie
3 „deleted Scenes“
Hintergrundinfos zu Autismus, Kartesische Koordinaten, Paranoide Schizophrenie, Labyrinthe
Trailer zu drei weiteren Titeln des Labels
Meine Meinung :
Der Anfang des Films gefiel mir echt gut, da man überhaupt nicht wusste was Sache war. Ich bin davon ausgegangen das sich die entführten Personen auf einem Raumschiff befanden. Mit der Zeit wird alles aber etwas langweilig, da sich Actiontechnisch fast gar nichts tut. Das geringe Budget von 350000 US Dollar ist wohl dafür verantwortlich das man immer das Gefühl hat, dass im selben Raum gedreht wurde und lediglich das Licht sich ändert.
Cube stellt uns die ganze Zeit vor die Frage nach dem wie oder warum. Allerdings sind die Protagonisten beim Finden der Antwort nicht gerade behilflich. Sie spielen, kurz gesagt, schlecht und wirken mehr als Amateurhaft. Die merkwürdigen Dialoge tun dann ihr ihriges dazu. Einige der Meinungen die ich auffing meinten das es sich hierbei um einem Film mit stark künstlerischen Einfluss handelt, ich denke aber das dies durch die kurz zuvor angesprochenen Tatsachen eindeutig wiederlegt werden kann!
Positiv erwähnen muss ich allerdings den sehr hohen Splatteranteil im Film. Es sind wirklich sehr gut gemachte Szenen zu sehen, die das Splatterherz bei mir haben höher schlagen lassen. Allerdings muss ich auch hier mal wieder kritisieren das ein FSK 16 wohl nur ausgewählt wurde um die Verkaufs- und Verleihzahlen in die Höhe zu treiben denn ein 18 wäre hier wohl angebrachter gewesen.
Als Fazit kann ich sagen, das der Film relativ unterhaltsam war ohne wirklich zu glänzen. Ich werde ihn daher allen über 16 Jahren empfehlen mit dem kleinen Hinweis das einige Körperteile entfernt werden. Des weiteren sollte man diesen Film auf gar keinen Fall zweimal gucken, da sonst wohl Langeweile pur angesagt ist.
Filmfreund, 15.02.2002
Ein quotsehr nuumltzlichquot muss ich Dir wohl geben, obwohl ich nicht in allen Dingen Deiner Meinung bin. Aber das ist ja auch nicht der Sinn der Sache....
Gruszlig Filmfreund
Doppellhelix, 10.06.2002
mmhhh, hatte ihn schon oumlfters in der Hand und mich nie getraut zu holen.
grunow, 15.02.2002
Hallo, den Film habe ich bislang noch nicht gesehen. Gruss Grunow
ein Testbericht von flubber2002-02-12 22:15:52vom 12.02.2002Empfehlung: ja
Der Film "The Cube" lief bereits im Jahre 1998 in den deutschen Kinos an (in Amerika sogar schon 1997). Vor einiger Zeit kam ich nun auch endlich mal dazu diesen Science-Fiction-Film mit einem Tatsch aus dem Genre Horror anzusehen. Heute möchte ich euch von diesem einzigartigen Film berichten...
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Erst einmal eine allgemeine Erklärung um vielleicht aufkommende Fragen gleich zu beantworten:
Der gesamte Film spielt in einem riesigen Würfel (einem Kubus), der aus wiederrum vielen tausenden von Würfeln mit einer Länge, Höhe und Breite von jeweils 7 m besteht.
Die
einzelnen Würfel sind durch Türen die sich jeweils in der Mitte einer Wand des Würfels befinden verbunden. Mit Hilfe eines Drehhebels kann die Tür dann geöffnet werden und durch einen kleinen "Tunnel" gelangt man in den nächsten Raum des Kubusses.
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DIE STORY:
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Sechs sich bis dahin nicht kennende Personen wachen eines Tages im Inneren eines Kubusses auf. Sie finden heraus, dass jeder einzelne andere Fähigkeiten besitzt. Vertreten ist ein Polizist, eine hochbegabte Mathematikstudentin, eine Psychologin, ein ehemaliger Verbrecher mit vielerlei Ausbrucherfahrungen, ein Autist sowie ein Achitekt. Auf den ersten Blick weiß keiner, warum diese Zusammenstellung -von wem auch immer- getroffen wurde...
Vor allem wissen sie nicht, was sie plötzlich im Inneren eines riesigen Würfels machen! Am Tag zuvor verlief ihr Leben wie jeden Tag! Sie wissen aber eins...sie müssen hier wieder raus kommen und zwar schnellstens...denn es sieht nicht danach aus, als ob dies eine einfache Aufgabe wäre und Essen und Trinken sind erst recht nicht in Sicht!
Die 6 finden heraus, dass einige der Räume mit tödlichen Fallen versehen sind. Diese müssen also möglichst vermieden werden zu betreten...um herauszufinden, welche der Räume "sauber" sind und welche nicht, binden sie ihre Schuhe zusammen und werfen sie zum Test in den Raum. Verätzen die Schuhe beispielsweise oder werden sie von einem unsichtbaren Gitter zerfetzt, ist der Raum nicht betretbar..
Doch bald müssen die "Gefangenen" feststellen, dass nicht alle Fallen so offentlichtlich sind wie diese...es sind viel clevere Fallen die zB auf Wärme aktiviert werden. Das kluge Mathegenie (gespielt von Nicole de Boer, bekannt als Exri Dax aus Star Trek) findet heraus, dass alle Räume mit Nummern verssehen sind und einen logischen Aufbau haben.
Das scheint die Rettung zu sein...jedoch nur vorerst! Der Nahrungs- und Wasserentzug lässt die bis dahin noch überlebenden in den Wahnsinn treiben! Außerdem ist dieses ganze Projekt fast unlösbar für die Leute...der Würfelkomplex ist unwahrscheinlich kompliziert!
Genaueres der Story möchte ich an dieser Stelle nicht verraten, da sonst die Spannung schon vorweg genommen wäre und kein Anreiz mehr bestände diesen Film anzusehen!
MEINE MEINUNG:
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Ich fand "The Cube" unbeschreiblich außergewöhnlich! Mit einfachen Mitteln wurde ein super Streifen auf die Beine gestellt, welchen es in dieser Art und Weise noch nie zuvor gegeben hat!
Der Film überzeugte vor allem mit den tollen Special-Effects und der spannenden und fesselnden Handlung. Man fieberte richtig mit, wie weit es die Leute in dem Kubus wohl schaffen würden und was sich für weitere fiese und geniale Fallen in dem riesigen Ungetüm verbirgen mögen.
Der Streifen lebt von einer super Handlung, nicht etwa von Gemetzel oder High-Tech-Getue. Dies sollte einem zu Beginn des Filmes bewusst sein.
FAZIT:
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Ein genialer, beklemmender und anspruchsvoller Film, der allemal sehenswert ist! Der Regisseur Vincenzo Natali beweist mit "The Cube", dass ein Film, der begeisternd wirken kann, keiner vielen Millionen für den Dreh, sondern einfach einer genialen Idee mit toller Umsetzung bedarf.
Ihr werdet begeistert sein...
viel Spaß wünscht euch
haenselgrafx, 20.02.2002
Yo, der Film is echt cool von der Idee her, allerdings sind einige Dialoge ziemlich sinnlos. Aber allem in allem ist der SUPER und sehr empfehlenswert!
Gozo-Bernie, 09.12.2006
Gruss aus Sizilien - bernie