Das Schwarze Loch
Abbildung vergrößern: Das Schwarze Loch
Das Schwarze Loch
Das Schwarze Loch
Das Schwarze Loch

Testberichte Das Schwarze Loch

 (DVD) Science Fiction Film
3.7 von 5
Platz 92 in der Kategorie "Science Fiction Filme".
Bewertung: Kundenbewertung 3,70 / 5,00 3.7 von 5
Meinungen:
Ihre Meinung?  4 Meinungen
Preisvergleich: 7,99 € - 10,45 €
Bester Preis: 7,99 € bei Computeruniverse ¹

Das Schwarze Loch Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 3,70 / 5,00 3.7 von 5
von 100% aller Autoren empfohlen (4/4).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • Kultig, interessante Story, Maximilian Schell
  • Maximillian Schell ! Halt ein Klassiker, trotzdem richtig gute Effekte und jede Menge Action ! Tolle Kulissen und Raumschiffe sowie Roboter ! Spannend !
  • Die "Cygnus" ist für mich das schönste Raumschiff der Filmgeschichte
  • Science Fiction Kult
Nachteile/Kritik
  • Synchronisation, Fehler in Logik und Physik, Das Ende, Kein Bonusmaterial
  • Bei neuen Filmen JA, bei Klassikern Nein : - )

  • unterirdische Dialoge, hölzerne Darsteller, billige Kulissen, uninspiriertes Drehbuch
Das Schwarze Loch (DVD) Science Fiction Film am günstigsten bei:
7,99 € ¹
Gutschein für Computeruniverse
Versand: 3,99 €
Gesamtpreis: 11,98 €
PaypalVisaMastercardAmerican Express
Alle Preise anzeigen
Tut_Ench_Amun

Disney in space and beyond

ein Testbericht von 2007-06-01 21:25:55 vom 01.06.2007
Empfehlung: ja
Vorteile: Kultig, interessante Story, Maximilian Schell...
Nachteile/Kritik: Synchronisation, Fehler in Logik und Physik, Das Ende, Kein Bonusmaterial
Manche Filme begleiten einen von Kindesbeinen an und man fragt sich zurecht, warum sie erst sehr spät neu aufgelegt und (wieder-)veröffentlicht werden. Der Klassiker "Das Schwarze Loch" ist so ein Fall. Als Disney den Film 2002 nach ziemlich genau 25 Jahren endlich remastered auf einer Einzel-DVD veröffentlichte, wurde es Zeit zu überprüfen, wieviel des damaligen Zaubers noch wirkt und was bereits alles durchs Erwachsenwerden erodiert war.

_Zur Story_
Wir befinden uns im 22. Jahrhundert. Das Forschungsschiff "Palomino" ist von seiner 18 monatigen Mission bewohnbare Planeten zu erforschen auf dem Rückweg zur Erde, als sie in das Wirkungsfeld eines schwarzen Loches gerät. Für die 6 köpfige Besatzung und dem Bordroboter VINCENT, ist dieses Naturphänomen zunächst ein ziemliches Ärgernis, weil es sie aufgrund seines starken Gravitationsfeldes zu außerplanmäßigen Kurskorrekturen zwingt. VINCENT entdeckt jedoch nahe des schwarzen Lochs noch etwas viel Bemerkenswerteres: ein riesiges, regungsloses und unbeleuchtetes Geisterschiff, welches den starken Schwerkrafteinflüssen zu trotzen scheint und sich – allen physikalischen Gesetzen spottend - keinen Millimeter bewegt. Eine Überprüfung der Identität ergibt, dass es sich um das seit 20 Jahren verschollene Forschungsschiff "Cygnus" handelt.

Man beschließt trotz der gewaltigen Gravitationskräfte einen kurzen und nahen Vorbeiflug zu riskieren, um eventuell einen Blick erhaschen zu können, warum die "Cygnus" unter dem Kommando des verschrobenen Genies Dr. Hans Reinhard damals nicht wie befohlen heimkehrte. Überdies diente der Vater der Bord-Wissenschaftlerin Dr. McCrae auf ihr. In der unmittelbaren Nähe der "Cygnus" findet sich die "Palomino" plötzlich in einer neutralen Schwerkraftblase wieder. Die Crew nutzt diese Gelegenheit der Entspannung um mit ihren Sensoren das Schiff abzutasten und sogar pro Forma zu versuchen Funkkontakt herzustellen. Nichts. Obwohl der Pott rein äußerlich erstaunlich intakt aussieht. Kurz danach verlässt die "Palomino" die schwerkraftlose Zone wieder und gerät in den mächtigen Sog des schwarzen Lochs.

Das erzeugt ernsthafte Schäden, die vor ihrer Rückkehr zur Erde repariert werden müssen. mit Ach und Krach schleppt sich das kleine Schiff wieder zurück in den Schutz der geheimisvollen Zero-Gravity-Zone, welche die "Cygnus" umgibt. Unvermittelt erwacht der Leviathan nun zu gleißendem Leben. Lichter gehen an, Landefahrstühle recken sich der "Palomino" einladend entgegen und trotzdem beschleicht die Crew das unbehagliche Gefühl nicht willkommen zu sein. Oder wie es der 1. Offizier Pizer bissig auf den Punkt bringt: "Den roten Teppich hätten sie auch schon vorher ausrollen können!" Dennoch: notgedrungen nimmt man die stumme Einladung an, auf einer der Dock-Plattformen zu landen und das große Schiff mit der Bitte um Hilfe und Ersatzteile zu betreten. Die Menschenleere an Bord ist gespenstisch. Irgendwas ist hier ganz und gar nicht in Ordnung und die Besatzung der "Palomino" wird auch sehr bald herausfinden was.

_Eindrücke_
Der (un-)heimliche Hauptdarsteller des Films, ist ein kleiner, knubbeliger Roboter: V.I.N.C.E.N.T. Die Bedeutung des Kürzels ist im Laufe des Erwachsenwerdens leider verlustig gegangen. Er ist (begrenzt) zur Telepathie fähig und lässt ständig neunmalkluge Sprüche ab. Nebenher darf er noch den Löwenanteil an Dialogen und Heldentaten absolvieren, so läuft - pardon fliegt - das schwatzende und um sich schiessende Bierfässchen seinen menschlichen Darstellerkollegen eindeutig den Rang ab. Unterstützt wird er im Laufe der Geschichte dabei von einem seiner verbeulten Vorgänger-Modelle (Old-)B.O.B. Heutzutage würden Myriaden von Vincent-Action-Figürchen, sabbelnde Plüsch-Vincents und Vincent-Seine-Besten-Weisheiten-Bücher auf dem Markt geworfen – gottlob beschränkte sich die Merchandising vor gut 30 Jahren hierzulande noch auf das Panini-Sammelalbum. Dieses jedoch war Pflicht bei den Jungs auf dem Schulhof.

Deren noch kindlichem Gemüt entging auch die flache und zum Teil schmerzende Klischeehaftigkeit der Handlung und insbesondere der Figuren. Die menschlichen Darsteller wirken allesamt etwas farblos und unglaubwürdig, speziell Ivette Mimieux charakterisiert ein überkommendes Frauenbild, welches heutzutage nur lächerlich wirkt und auch in Anbetracht der damaligen gesellschaftlichen Verhältnisse wenig plausibel erscheint. Sympathiepunkte sammelt Joseph Bottoms, der einen humorvollen Kontrast zum verkniffen spielenden Robert Forster darstellt. Anthony Perkins ("Psycho") und Ernest Borgnine ("Airwolf") haben sicher schon besseres abgeliefert, sind aber neben Schell hier die routiniertesten Schauspielhasen. Schell, die klassische Figur zwischen Genie und Wahnsinn sei von jeglicher Schelte übrigens ausdrücklich ausgenommen, seine Performance ist vielleicht arg theatralisch aber nichtsdestoweniger überzeugend.

Damit mehr Schwung in die Bude kommt, muss der klingenbewährte Monster-Roboter Maximilian ran, die Spannungskurve etwas zu heben. Er ist zu diesem Zwecke nahezu unzerstörbar ausgelegt - zumindest ist er immun gegen Laser. Maximilian markiert den Obermotz von Dr. Reinhards tölpeliger S.T.A.R.-Wachroboter-Armee. Diese wanken quasi überall im Schiff per Pedes herum und das so ungelenk-langsam, dass man sich fragt, wer (und vor allem: Warum?!) so dämlich-ineffiziente Kampfmaschinen bauen sollte, zumal es nach mentaler Versklavung der Besatzung doch überhaupt rein gar nichts zu bewachen gibt. Das erklärt eventuell wozu Roboter (!) auf einem Schiessstand Just-For-Fun trainieren (!) und ihre Eitelkeit (!) zur Schau stellen. Die Blechköppe (für deren Aussehen ein gewisser Darth Vader offensichtlich Pate gestanden hat) ballern dennoch überall in der Gegend rum, nur nicht dahin, wo sie treffen würden. Nicht grade angsteinflößend. OK. Wir befinden uns in einem Disney-Film, das erklärt schon einiges.

"Das schwarze Loch" ist ein für damalige Verhältnisse durchaus aufwendig produzierter und teurer Streifen gewesen, heute schmunzelt man über die wackeligen Bauten, die Blue-Screen Technologie, die erst gezeichneten und dann eingefügten Lichteffekte, sowie die logischen und ganz zu schweigen von den physikalischen Fehlern in der Story. Dennoch ist der Film in Anbetracht seines Alters ganz nett gemacht und für eine Produktion aus den Siebzigerjahren doch immerhin gelungen. Das schräge Ende geriet leider arg psychedelisch. Es ist durchaus vorstellbar, dass dieser Cliffhanger ursprünglich vielleicht sogar dazu gedacht war, eine Fortsetzung nachzuschieben. Dass man darauf augenscheinlich bis zum heutigen Tag verzichtet hat, wird wohl eine Frage des Geldes gewesen sein oder niemand hat sich zugetraut das skurrile Garn weiter zu spinnen. So bleibt jedenfalls ein leicht verstörender und ziemlich unbefriedigender Abschluss des buchstäblich abgespaceten Abenteuers.

_DVD und Bonusmaterial_
Das Bild ist so gut aufgepeppt, dass man zum Teil die Drähte, die für die Tricks benutzt worden sind, deutlichst sehen kann. Das Remastern auf Kinoformat 16:9 ist lobenswert, endlich liegt der Film auf voller Leinwandbreite vor und nicht mehr in der bildlich abgespeckten 4:3 VHS-Version. Ein Anschauen im Originalton entlarvt die deutsche Fassung als eine schlampige Synchronisationsarbeit, wo Sätze sinngemäß nämlich genau ins Gegenteil verkehrt werden. Apropos: Maximilian Schell synchronisiert sich selbst, was überaus lobenswert und durchaus nicht selbstverständlich ist. Der Sound wurde anständig restauriert, besonders die knackigen Lasersalven perlen gut ortbar aus den Lautsprechern. Auf DTS muss man allerdings verzichten, der olle Schinken ist "nur" auf DD 5.1 aufgebohrt worden. Bonusmaterial ist keines vorhanden, selbst die sonst üblichen Trailer glänzen durch Absenz.

_Fazit_
Trash? Na klar. Aber schon fast an der Schwelle zum Kult. Tricktechnisch damals sicher ein Leckerbissen, heute kann er damit ganz bestimmt nicht mehr punkten. Die Story hat auch ihre ganz klaren logischen und physikalischen Fehler. Das macht manche Szene ziemlich lächerlich, obschon sie eigentlich besonders dramatisch sein sollte. Sieht man "Das schwarze Loch" jedoch als Produkt einer längst überholten Filmindustrie und Gesellschaftslehre in seinem historischen Kontext, als auch das naturwissenschaftliche Wissen noch große Lücken aufwies, dann hat der Streifen durchaus Charme. Leider gibt es keinerlei Bonusmaterial auf der DVD, das würde die Waagschale sicher mehr in Richtung Empfehlung drücken.

So Long

_Die DVD-Daten auf einen Blick:_
OT: "The Black Hole"
Nach einer Story von Jeb Rosebrook, Bob Barrash & Richard Landau
USA 1978
Genre: SciFi, Abenteuer
Disney Home Entertainment 2002, Single-Disk, FSK 12
Laufzeit: ca. 91 Minuten
Bildformat: 16 : 9 Widescreen (2,35 : 1)
Soundformat: DD 5.1 (Deutsch, Englisch, Italienisch)

Regie: Gary Nelson
Produzent: Ron Miller
Musik: John Barry
Drehbuch: Jeb Rosebrook & Gerry Day

Darsteller u.a.: Maximilian Schell (Dr. Hans Reinhard), Anthony Perkins (Dr. Alex Durant), Robert Forster (Cpt. Dan Holland), Joseph Bottoms (Lt. Charles Pizer), Ernest Borgnine (Harry Booth), Yvette Mimieux (Dr. Kate McCrae), sowie V.I.N.C.E.N.T., (Old-) B.O.B., Maximilian & seine unfähigen Blechkameraden
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Neue Informationen zum Produkt automatisch per E-Mail erhalten
Missbrauch melden
Kommentare
Baby1
Baby1, 08.09.2007
.: :. Liebe Grüße Anita .: :.
Spider124
Spider124, 03.06.2007
BITTE UM GEGENLESUNGEN 1
Bericht bewerten und eigenen Kommentar schreiben
Das Schwarze Loch kaufen
7,99 € ¹
Versand: 2,95 €
Gesamtpreis: 10,94 €
Anthony Perkins - Schwarze Loch, Das (Walt Disney) DVD-Video Album
8,29 € ¹
versandkostenfrei
Loch
8,99 € ¹
Versand: 3,00 €
Gesamtpreis: 11,99 €
Loch
9,99 € ¹
Versand: ab 3,00 €
Gesamtpreis: 12,99 €
Loch
10,45 € ¹
Versand: 3,00 €
Gesamtpreis: 13,45 €
¹ Alle Preisangaben inkl. MwSt. und ggf. zzgl. Versand. Zwischenzeitl. Änderung der Preise, Lieferzeiten & Lieferkosten sind in Einzelfällen möglich. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr.
lutzlothar

Das schwarze Loch

ein Testbericht von 2007-11-04 18:04:30 vom 04.11.2007
Empfehlung: ja
Vorteile: Science Fiction Kult...
Nachteile/Kritik: -
Format: Dolby, PAL, Surround Sound
Sprache: Deutsch, Englisch, Italienisch
Region: Region 2
Bildseitenformat: 16:9
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
Studio: Walt Disney
Spieldauer: 92 Minuten

Regie: Gary Nelson
Darsteller:
Maximilian Schell - Dr. Hans Reinhardt
Anthony Perkins - Dr. Alex Durant
Robert Forster - Capt. Dan Holland
Joseph Bottoms - Lt. Charles Pizer
Yvette Mimieux - Dr. Kate McCrae
Ernest Borgnine - Harry Booth
Roddy McDowall - V.I.N.CENT. (Vital Information Necessary CENTralized) (voice)
Slim Pickens - Bob (voice)


Mit dem Film Das Schwarze Loch ist mir in der Videothek eine echte Perle in die Hände gefallen, welche vor Wortwitz und jeder Menge 70er Jahre Spezialeffekte nur so strotzt.

In ferner Zukunft ist die Crew des Raumschiffs Palomino auf der Suche nach bewohnbaren Planeten. Auf ihrer Reise kommen sie auch eines Tages an einem schwarzen Loch vorbei, welches sie natürlich erkunden möchten. In dessen Nähe entdeckt die Crew auch noch ein verschollenes Raumschiff, auf dem sie natürlich notlanden müssen, nachdem sie die Kräfte des schwarzen Lochs unterschätzt hatten und bei ihrer kleinen Spritztour fast dran glauben mussten. Zunächst scheint das Schiff verlassen und nur von Robotern bewohnt, bis sich auf der Brücke schließlich der verrückte Professor Rainhardt zu erkennen gibt. Reinhardt lebte bereits viele Jahre auf dem Schiff und stellte Experimente an, um in das Schwarze Loch reisen zu können. Dabei stand ihm stets sein böser roter Robotergehilfe Maximilian zur Seite. Und auch die übrigen Roboter auf dem Schiff sind nicht das was sie zu sein scheinen.
Nachdem die Crew um Captain Holland Reinhardts finstere Machenschaften aufgedeckt hat, versuchen diese natürlich da zu fliehen. Das gestaltet sich allerdings nicht so einfach, da zwischen ihnen eine Roboterarmee und noch weitere Probleme, wie ein Asteroidenschauer, stehen.

Zu der Zeit als dieser Film herauskam war er sicherlich ein Hit was Spezialeffekte anging. Heute kann man allerdings eher darüber schmunzeln. So sieht man einfach viel zu oft die Drähte an denen die Roboter aufgehängt sind. Auch die Dialoge, bzw. Wortschöpfungen im Film sind wohl auch alles andere als aktuell, so hauen Sachen, wie Gravitationskräfte wohl keinen Grundschüler mehr vom Hocker. Aber überzeugend gespielt wurden die Gravitationskräfte von Ernest Borgnine und Co allemal, selten hat man so angestrengte Gesichter gesehen. Der Roboter Vincent setzt dem ganzen dann noch die Krone auf. Denn er liefert mit seinen ständigen Kapriolen und seiner „ich bin besser als diese Blechbüchsen“-Mentalität einfach einen Brüller nachdem anderen.

Die Story an sich ist aber wirklich gut erzählt und liefert genügend unerwartete Wendungen, sodass dem Zuschauer eigentlich nie langweilig wird. Auch die Schauspieler tun ihr übriges dazu, da sie doch versuchen alles überzeugend rüberzubringen und das gelingt ihnen auch ganz gut. Übertriebene Bewegungen, waren wohl damals noch in Mode.

Das Bild der DVD an sich ist gut, es gibt kein Rauschen noch sonstige Probleme. Scheinbar wurde das Bild nochmal etwas überarbeitet, als der Film auf DVD kam.

Der Ton ist ebenfalls gut. Bietet allerdings nicht unbedingt viele Direktionale Effekte oder Bässe. Also kein Fall für Audiofetischisten.

Wer also, wie ich, auf alte Science Fiction Filme und dergleichen steht, sollte sich das Schwarze Loch auf jeden Fall zulegen. Denn für seine Entstehungszeit ist der Film ein wahrer Kracher, der einen Effekt nach dem anderen abfeuert. Besonders beeindruckend war der Asteroidenhagel. Außerdem glänzt Maximilian Schell wirklich in seiner Rolle als verrückter Doktor Reinhardt. Und sein schauriger Kumpan Maximilian der die Crew der Palomino durch die düsteren Gänge Jagd, verpasst der Atmosphäre noch die nötige Gruselwürze.
Alle anderen, die mit solchen Filmen eher nichts anfangen können, sollten die Finger vom Film lassen, da er einfach in vielen Belangen aus heutiger Sicht wirklich nur zum lachen ist.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Neue Informationen zum Produkt automatisch per E-Mail erhalten
Missbrauch melden
Kommentare
DOMMEL
DOMMEL, 16.08.2008
sehr hilfreich, lese gegen, jeder der mich liest bekommt ne Lesung
ingoa09
ingoa09, 15.08.2008
Sehr gut berichtet!
Einen schönen Abend noch!
Ingo
morla
morla, 16.01.2009
ich wünsche dir ein schönes wochenende lg. petra
Alle Kommentare anzeigen
Bericht bewerten und eigenen Kommentar schreiben
Gemeinwesen

20 000 Meilen über dem Meer (A Guilty Pleasure *)

ein Testbericht von 2006-04-07 09:08:32 vom 07.04.2006
Empfehlung: ja
Vorteile: Die "Cygnus" ist für mich das schönste Raumschiff der Filmgeschichte...
Nachteile/Kritik: unterirdische Dialoge, hölzerne Darsteller, billige Kulissen, uninspiriertes Drehbuch
Bis 1979 waren Schwarze Löcher allenfalls Astronomen oder Kalkutta-Reisenden ein Begriff. Dann traten die Disney-Studios an, einem staunenden Kinopublikum Nachhilfe zu erteilen, und seitdem wissen wir, dass ein schwarzes Loch so eine Art intergalaktischer Gully ist. Ein kosmischer Staubsauger mit einer solch ungeheuren Anziehungskraft, dass in ihm sogar das Licht verschwindet. Gescheite Menschen halten sich von so was fern.



H a n d l u n g

Wie das Drehbuch es will, stößt die fünfköpfige Crew des kleinen Forschungsraumschiffes „Palomino“ ausgerechnet am Rande eines solchen schwarzen Lochs auf ein zweites Raumschiff: die 20 Jahre zuvor verschollene „Cygnus“ hängt am Rande des schwarzen Lochs und scheint sich dessen Sog erfolgreich zu widersetzen. Die Crew der „Palomino“ beschließt, sich das gigantische, verlassen wirkende Schiff näher anzusehen – schon allein, weil Wissenschaftlerin Kate McCrae (Yvette Mimieux) unter der Besatzung der „Cygnus“ auch ihren Vater weiß. Gesagt, getan: die „Palomino“ dreht eine Runde ums größere Schiff wie der Putzerfisch um den Wal, und die Crew stellt zu ihrer Verwunderung fest, dass die „Cygnus“ ein eigenes Kraftfeld zu generieren scheint, das die ungeheure Anziehungskraft des schwarzen Lochs aufhebt.

Als die „Palomino“ dieses Kraftfeld wieder verlässt, kommt es um ein Haar zur Katastrophe: das Raumschiff gerät in den Sog des schwarzen Lochs und droht, auf Nimmerwiedersehen zu verschwinden. Zum Glück gelingt Roboter Vincent aber in letzter Sekunde die Reparatur einer funktionsuntüchtigen Antriebsdüse, Captain Dan Holland (Robert Forster) kann wieder ordentlich Schubrakete geben und die Crew kommt noch einmal mit dem Schrecken davon.

Noch bevor die Besatzung ihr Glück so richtig fassen kann, dreht irgendwer auf der „Cygnus“ die Innenbeleuchtung an: „Wie ein Weihnachtsbaum am Heiligabend“, haucht Wissenschaftsoffizier Alex Durant (Anthony Perkins) andächtig einen von vielen sehr bescheuerten Sätzen in den Raum. Ist auf der „Cygnus“ also doch noch jemand am Leben? In Umrissen, die an den Fenstern des Schiffs zu sehen sind, will Kate die Silhouetten von Menschen erkennen können. Die „Palomino“ dockt an der „Cygnus“ an, und Crew und Roboter gehen an Deck des Geisterschiffs. An Bord zurück bleibt lediglich der Erste Offizier Charles Pizer (Joseph Bottoms), um gegebenenfalls die Triebwerke vorzuglühen, falls seine Kollegen aus irgendeinem Grund zum sofortigen Aufbruch blasen müssen.

Die Crew hat die „Cygnus“ kaum betreten, da zischen plötzlich aus allen Ecken Laserstrahlen aus einer Selbstschussanlage. Verletzt wird zwar niemand, aber die eigenen Schießeisen, die die Crew vorsorglich mit sich führt, sind jetzt nur noch Schrott. Unsere vier Helden haben zwar ein mulmiges Gefühl, lassen sich aber natürlich trotzdem nicht beirren und landen schließlich auf der Brücke des Schiffs. Hier sitzen stumme Gestalten in schwarzen, knöchellangen Wallegewändern und mit spiegelnden Masken vor Monitoren und Bedienelementen. Das Kommando scheint ein riesiger, roter Roboter zu führen. Der spricht zwar ebenfalls kein Wort, streckt aber zur Begrüßung anstelle einer Hand erst mal ein Paar schnell rotierender Schneidwerkzeuge aus: sehr bedrohlich, das alles. Da ertönt aber auch schon eine Stimme aus dem Hintergrund, und jemand pfeift den feindselig wirkenden Roboter zurück. Der Jemand ist Dr. Hans Reinhardt (Maximilian Schell); ein Herr, dem der Ruf vorauseilt, ein wissenschaftliches Genie zu sein. Reinhardt begrüßt die Forscherkollegen von der „Palomino“ als seine Gäste, muss Kate, die sich natürlich sofort nach ihrem Vater erkundigt, aber enttäuschen: der sei nicht mehr am Leben, und der Rest der Crew habe schon vor langer Zeit abgeheuert und sich im Beiboot auf den Weg zurück zur Erde gemacht. Er, Reinhardt, habe für Ersatz in Form diverser, selbst konstruierter Roboter gesorgt, die nun das Schiff steuern.

Wenige Augenblicke später erscheint auch Pizer auf der Brücke – eskortiert von vier ebenfalls stummen Robotern, die entschieden martialisch wirken. Man möge das, bitte, nicht falsch verstehen, aber auf der „Cygnus“ herrschten nun einmal strenge Sicherheitsvorkehrungen und das Robotpersonal befolge nur Anweisungen, die dem Schutze aller dienten, erklärt Reinhardt.

Die Crew bleibt misstrauisch, nimmt aber die Einladung zum gemeinsamen Abendessen und zu einer Führung durchs Schiff an. Insbesondere Dr. Durant zeigt sich fasziniert von Reinhardt, dem es offenbar gelungen ist, den Antrieb des Schiffs zu revolutionieren: die Energiequelle, die das Schiff vorantreibt, könne theoretisch nicht nur die „Cygnus“, sondern die ganze Erde mit Strom versorgen. Reporter Harry Booth (Ernest Borgnine) allerdings bleibt misstrauisch. Derweil Reinhardt den anderen Crewmitgliedern den Antrieb des Schiffs demonstriert, seilt sich der neugierige Journalist ab und stellt auf eigene Faust Erkundigungen an. Als ihm ein schwarzgewandeter Roboter über den Weg läuft, der ein Bein nachzieht, wird Booth erst recht stutzig: ein hinkender Roboter? Sowas gibt’s doch gar nicht!

Auch Roboter Vincent hat inzwischen eine neue Bekanntschaft gemacht: Old Bob, das Vorläufermodell der Vincent-Baureihe, wirkt zwar schon reichlich angeschlagen, ist aber ein ziemlich patenter Kerl. Von ihm erfährt Vincent, was es wirklich mit all den Robotern, vermeintlichen und echten, auf sich hat: in Wirklichkeit ist die Crew nie von Bord gegangen, sondern von Dr. Reinhardt in teuflischen Versuchen zu willenlosen, stummen Befehlsempfängern umfunktioniert worden: die Schwarzgewandeten sind keine Roboter, sondern eine Art Zombie-Crew! Als Reinhardt seine Pläne auf den Tisch gelegt habe, die „Cygnus“ nicht wie geplant zur Erde zurückzusteuern, sondern die Mission auf unbestimmte Zeit zu verlängern, sei es zur offenen Meuterei gekommen. Reinhardt jedoch habe seine Roboter auf die Mannschaft gehetzt. Offensichtlich hat Reinhardt die Grenze zwischen Genie und Wahnsinn längst überschritten, und jetzt schickt er sich an, eine weitere Grenze zu überschreiten: Als krönenden Abschluss seiner Forschungen am Rande des schwarzen Lochs will Reinhardt nun das Schiff samt Besatzung in dem Mahlstrom steuern.



K r i t i k

Als ich „Das schwarze Loch“ vor rund einem Vierteljahrhundert zum ersten Mal gesehen habe, fand ich den Film dermaßen toll, dass ich ihn auch gleich ein zweites Mal auf großer Leinwand sehen musste.

In der jüngeren Vergangenheit habe ich mehrere Anläufe unternommen, mir „Das schwarze Loch“ erneut anzusehen – immerhin steht die DVD schon seit 2002 bei mir im Regal. Vor einiger Zeit ist es mir dann gelungen, mir den Film von Anfang bis Ende anzusehen. Ich habe durchgehalten. Was nicht einfach war, denn zwischen Film, den ich neulich gesehen habe und dem, an den ich mich aus meiner Kindheit erinnerte, liegen wirklich Welten. Im Klappentext meiner DVD ist die Rede von einem „Science Fiction-Blockbuster, der von der ersten bis zur letzten Minute fesselt!“ Da muss die Frage erlaubt sein: Was soll denn da fesseln – und wen?

Die Handlung – ein Aufguss von Jules Vernes „20 000 Meilen unter dem Meer“. Die Schauspieler – farblos. Und die Spezialeffekte? Naja. So lala. Die sehenswertesten Effekte sind hier eindeutig die, die man nicht als Effekte erkennt: die Illusionsmalerei von Peter Ellenshaw ist wirklich gelungen. Wo immer es sich bei den Kulissen nicht um Malerei handelt, sondern um echte Dekors, sehen die Kulissen meist exakt nach dem aus, was sie sind: billige Attrappe. Die Dialoge? Lächerlich. Die Wachroboter? Sehen wie eine Rummelplatz-Ausgabe von „Star Wars“-Bösewicht Darth Vader aus.

Selbst die dramatisch auf- und abschwellende Musik von John Barry wirkt auf Dauer arg nervig. Das Ende des Films schließlich ist für mich eines der unbefriedigendsten Enden der Filmgeschichte: Irgendwie scheint dem Autor des Drehbuchs nichts Gescheites eingefallen zu sein, und so hat man ziemlich unverhohlen bei Kubricks „2001 – Odyssee im Weltraum“ abgekupfert. Zum Glück nehmen sich Disneys zwar nicht ganz so lange Zeit wie Kubrick, aber auch so nervt die Sinnhuberei in den letzten Minuten des Films schon ganz gehörig.

Und warum sehe ich mir den Mumpitz demnächst wahrscheinlich trotzdem wieder an? Weil die „Cygnus“ schlicht das schönste Raumschiff der Filmgeschichte ist: Wenn Gustave Eiffel ein Raumschiff entworfen hätte, es sähe wahrscheinlich ähnlich aus wie die „Cygnus“. Außerdem mag ich den Vorspann: Bei dem grünen Maschendrahtzaun, der da eine halbe bis Dreiviertelminute über die Leinwand wirbelt und aus dem schließlich ein trichterförmiges Gebilde wird, handelt es sich immerhin um den ersten computeranimierten Vorspann der Filmgeschichte. Und drittens gibt’s da ja auch noch die tolle Szene mit dem glühenden Asteroiden, der majestätisch durch die Deckaufbauten walzt, als die „Cygnus“ zu ihrer letzten Reise antritt – die sieht zum Glück auch wirklich noch so aus, wie ich sie in Erinnerung habe.



R e s ü m e e

Im Grunde ist „Das schwarze Loch“ ein regelrechter „Feel bad“-Film. Das Set Design ist eines, das auf dem Papier sicher allemal besser aussieht als im fertigen Film, die Darsteller blicken die Hälfte der Zeit über ziemlich kuhäugig drein und sprechen einander Texte ins Gesicht, die vor hohlem Pathos nur so triefen. Die lustigen Roboter als „comic relief“-Element zu verwenden ist ein Einfall, der geradewegs aus „Star Wars“ geklaut ist; und die bösen Roboter sehen aus wie verunglückte Darth Vader-Klone. Ein Happy End hat der Film nur, wenn man ihn sich rückwärts ansieht, und trotzdem mag ich „Das schwarze Loch“ irgendwie. Allerdings ist der Film, den ich damals im Kino gesehen habe, natürlich um Klassen besser als der, den ich gestern gesehen habe.

Die DVD, auf der das Ganze stattfindet, ist übrigens sehr, sehr unspektakulär: den Ton gibt’s wahlweise auf Deutsch, Englisch oder Italienisch (alle im Format Dolby 5.1); zusätzlich zu Untertiteln in den drei genannten Sprachen werden noch spanische und französische Untertitel angeboten. Das Bild ist streckenweise recht grobkörnig, hie und da tauchen Blitzer auf. Die Schärfe lässt zu wünschen übrig, die Farben sind aber kräftig.

* Der Titelzusatz soll besagen, dass es sich bei "Das&nbs p;schwarze Loch" um einen  ;Film handelt, der mir zwar&nb sp;Spaß, aber auch ein s chlechtes Gewissen macht. Denn  ;eigentlich könnteich mir stat t eines B- oder C-Films n atürlich auch gleich einen&nbs p;Film der A-Klasse ansehen. O der ein gutes Buch lesen.  ;Älteren Leuten über die& nbsp;Straße helfen. Ach, was& nbsp;weiß ich. Eine griffige& nbsp;deutsche Entsprechung für  ;"a guilty pleasure" k&ou ml;nnte ich natürlich auch&nbs p;suchen.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 2,00 / 5,00 2
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Neue Informationen zum Produkt automatisch per E-Mail erhalten
Missbrauch melden
Kommentare
schweitzman
schweitzman, 07.04.2006
quot... V.i.n.c.e.n.t. wir sind doch die Allerbesten....quot Nie saah man einen Blechkameraden dramatischer das Zeitliche segnen als Old Bob. Mir gings übrigens ähnlich, als ich mir das gute Stück vor Kurzem ansah...naja die Zeit hat einen quotschöne
jimmy1138
jimmy1138, 11.04.2006
So ein richtig unheimlicher 70er Jahre Sci-Fi FIlm, fand den damals eigentlich gar nicht mal so schlecht. LG
Lotosblüte
Lotosblüte, 07.04.2006
Die meisten schwarzen Löcher meine ich seit Jahrzehnten in den Gehirnen der Leute auszumachen... lg
Alle Kommentare anzeigen
Bericht bewerten und eigenen Kommentar schreiben
Skywalkeratwork

Warum sind die Löcher immer schwarz? :-)

ein Testbericht von 2005-10-06 12:51:54 vom 06.10.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: Maximillian Schell ! Halt ein Klassiker, trotzdem richtig gute Effekte und jede Menge Action ! Tolle Kulissen und Raumschiffe sowie Roboter ! Spannend ! ...
Nachteile/Kritik: Bei neuen Filmen JA, bei Klassikern Nein : - )

Vorwort
---------------

Das letzte Mal lief auf den restlichen Premiere-Kanälen nichts so Besonderes, aus dem Grund habe ich mich mal für den Kanal Sci-Fi entschieden, der für mich als Science-Fiction-Fan natürlich ideal ist. Hier gibt es nicht nur jede Menge toller Serien aus diesem Genre, sondern auch tolle Klassiker. Und zu denen gehört "Das schwarze Loch" mit großer Sicherheit. Da ich nicht genau wusste, ob ich ihn schon einmal gesehen habe, entschied ich mich also für diesen Film und letztlich stellte ich doch fest, irgendwoher kennst du diesen Film doch :-)

Kurze Infos zum Film
----------------------------------

Bei Amazon.de zahlt man noch ca. 10 Euro für die DVD, ich habe ihn aber jetzt zweimal gesehen und ich denke das reicht dann auch. Mit Klassiker meine ich natürlich auch, das er schon im Jahr 1979 produziert worden ist und zwar hat hier Gary Nelson Regie geführt. Dieser war unter anderem auch schon für Freaky Friday oder Allan Quatermain verantwortlich. Die Musik stammt von John Barry und die ist wirklich klasse und hat einen hohen Wiedererkennungswert muss ich sagen. Die DVD erschien im August 2002 und freigegeben ist er ab 12 Jahren. Außerdem gehört er natürlich wie schon erwähnt in das Genre Science-Fiction und die Laufzeit beträgt 91 Minuten!

Die Schauspieler
-----------------------------

Robert Forster
Maximillian Schell spielt Dr. Reinhardt
Anthony Perkins
Joseph Bottoms

Also bis auf Maximillian Schell sagen mir die Schauspieler eigentlich eher nichts, trotzdem fange ich mal bei Robert Forster an, denn ich habe mich mal ein wenig umgeschaut bei Netleih.de. Und da hat er schon in Filmen wie Das Fenster zum Hof oder Jackie Brown mitgespielt, ist also gar nicht so unbekannt wie ich dachte. Aber klar, bei dem Jahr wo hier die Produktion stattgefunden hat, sind die Filme der Schauspieler eher schon ein paar Jahre älter. Anthony Perkins war nur noch in Sprengkommando Atlantik zu sehen und Joseph Bottoms hat nur in diesem Film mitgespielt, sonst noch nirgends. Daher landen wir ja am Ende doch sehr schnell beim bekanntesten Schauspieler dieses Films und er hat auch gleich die Hauptrolle abbekommen. Maximillian Schell sagt vielen von euch sicherlich schon vom Namen her etwas, mitgespielt hat er in Steiner oder Das Urteil von Nürnberg. Alles in allem aber kommt es bei diesem Klassiker zwar auch auf die Schauspieler an, doch im Grunde ist die Handlung und Inszenierung wichtig und die ist klasse!

Die Handlung
------------------------

Es spielt alles im 22. Jahrhundert und zwar in den Tiefen des Universums, nur umgeben von jeder Menge Sterne. Dort beginnt eine abenteuerliche Reise, die jedoch bis zu einem schwarzen Loch bereits endet. Denn dort trifft man auf ein 20 Jahre verschollenes Raumschiff, was die Ausmaße einer Raumstation hat. Eigentlich vermisst man dieses Raumschiff halt schon und niemand rechnet noch mit Überlebenden. Doch weit gefehlt, denn eine Person hat überlebt, nämlich der Wissenschaftler Dr. Reinhardt und er führt dieses Raumschiff ganz alleine...

Er arbeitet nur noch mit Robotern, die im bei seiner Arbeit helfen und die ihm immer treu sind. Nun landet halt dieses Schiff, welches diese verschollene Raumstation gefunden hat und denkt noch nicht einmal daran, das hier wirklich noch Überlebende sein sollen. Es dauert auch nicht lange und sie werden von Robotern empfangen, zwar nicht unbedingt freundlich, aber auch nicht direkt feindlich. Sie werden zum Wissenschaftler gebracht und alles scheint seinen Gang zu gehen...

Doch Dr. Reinhardt denkt gar nicht daran, nach Hause zu fliegen, obwohl er das durchaus könnte. Seine eigentliche Besatzung ist geflohen oder die meisten sind halt gestorben und somit möchte er auch dort sein Leben beenden. Doch sie sind immer wieder auf der Schwelle zum schwarzen Loch, was dem anderen Raumschiff und seiner Crew fast das Leben gekostet hätte. Doch es entwickelt sich alles anders wie gedacht...

Mehr verrate ich jetzt nicht, obwohl ich ruhig verraten kann, das sie letztlich in das schwarze Loch gezogen werden, doch was passiert dann? Auf jeden Fall ist es ein richtig guter Klassiker mit tollen Effekten, man muss immer Bedenken, wann dieser Film produziert worden ist und das Budget war für diese Zeit schon enorm. Das Raumschiff alleine sieht super aus und auch sonst, sind die Effekte einfach sehr gelungen. Daher ein actiongeladener Klassiker, den man als Science-Fiction-Fan nicht verpasst haben darf!

Meine Meinung
--------------------------

Alles in allem würde ich natürlich anders bewerten, wenn ich nicht wüsste, das es halt ein Klassiker ist. Aber für diesen Klassiker kann ich einfach nicht anders und muss ein "Sehr gut" als Bewertung verteilen. Denn für dieses Produktionsjahr und dieses Budget, ist der Film einfach klasse geworden. Die Schauspieler sind in Ordnung, einzig Maximillian Schell ist ein großer Name und auch sonst, kommt es eher auf die Handlung und Inszenierung an, denn die ist einfach richtig gut. Die Roboter sehen klasse aus, dazu vor allem das gigantische Raumschiff und auch sonst sind die Kulissen sehr gut gelungen. Außerdem wird der Film selbst sehr spannend gehalten, steigert sich mit der Zeit bis zum Schluss und vor allem die Filmmusik ist so, das man sie länger in Erinnerung behält. So leicht vergisst man sie nicht und sie passt auch super zum Film und bringt die Spannung richtig gut rüber. Ich kann ihn auf jeden Fall weiterempfehlen und nachdem ich ihn nun 2x gesehen habe, denke ich auch das es reicht. Aber einmal gesehen haben sollte man ihn schon, man sollte dabei auch daran denken es ist ein Klassiker und man sollte eventuell Sci-Fi-Fan sein. Dann gefällt einem dieser Streifen sicherlich und man hat jede Menge Spaß dabei. Daher wünsche ich viel Spaß und passt auf, das ihr nicht ins schwarze Loch gezogen wird :-) Vielen Dank fürs Lesen, euer Entdecker Sky! 

...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Neue Informationen zum Produkt automatisch per E-Mail erhalten
Missbrauch melden
Kommentare
LittleGiant
LittleGiant, 16.10.2005
Die beiden kleinen Roboter sind niedlich. Die erinnnern mich an R2D2 aus quotStar Warsquot.
Fluetie
Fluetie, 06.10.2005
sehr nützlich Altyopi :- lg Dirk
necher
necher, 06.10.2005
Klasse Bericht, Gruß Stefan
Alle Kommentare anzeigen
Bericht bewerten und eigenen Kommentar schreiben
1-4 von 4 Testberichten über Das Schwarze Loch
Amazon.de
Niedrige Preise, Riesen-Auswahl und kostenlose Lieferung ab nur 20 EUR
Home > Filme & DVDs > Spielfilme > Science Fiction Filme > Das Schwarze Loch > Testberichte