Deep Blue Sea Video
Deep Blue Sea
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Deep Blue Sea
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Testberichte Deep Blue Sea

 (DVD) Actionfilm
3.7 von 5
Platz 101 in der Kategorie "Actionfilme".
Bewertung: Kundenbewertung 3,70 / 5,00 3.7 von 5
Meinungen:
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Deep Blue Sea Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 3,70 / 5,00 3.7 von 5
von 86% aller Autoren empfohlen (18/21).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • Toller Schauspieler, klasse Special Effects
  • DVD, Fressszenen, Action
  • gute Effekte, gute Inszinierung, Schauspieler
  • Mit Spannung geladener Film (auch dank Computeranimation)
  • witzig, viel Action
Nachteile/Kritik
  • lahme Story, vorhersehbar, nichts Neues, Fehler, unrealistisch
  • altes Schema a la "weisser Hai", vorhersehbares Ende
  • Anlehnung des Films an Szenen "Der weiße Hai"
  • unlogische Szenen, viel kantige Tricktechnik
  • Nichts wirklich Neues
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Oculus

Deep Blue Sea ist ein gelungener Film mit Samuel L Jackson!

ein Testbericht von 2005-03-17 19:14:57 vom 17.03.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: Toller Schauspieler, klasse Special Effects...
Nachteile/Kritik: ....
Inhalt
******

Ein Unterwasserlabor diente im zweiten Weltkrieg, als Lade- und Tankstation für U-Boote und. Kurz vor seiner Verschrottung wurde diese Station zu einem Unterwasserlabor umgebaut.

In diesem Unterwasserlabor mitten im Atlantik, arbeitet die Wissenschaftlerin Dr. Susan McAlester (Saffron Burrows) mit Ihrem Team an einem Mittel gegen Alzheimer. Um an ein Mittel gegen diese Krankheit zu erlangen, forscht Sie an den gefährlichen Makohaien.

Das Team und die Arbeit wird mit Hilfe des Geldgebers Russel Franklin (Samuel Jackson) finanziert. Jedoch sieht Franklin eines Tages keinen Sinn mehr in dieses Objekt weiter Geld zu stecken und will die Arbeit nicht weiter finanzieren.
Die Wissenschaftlerin Dr. Susan McAlester ist über diese Entscheidung nicht sehr erfreut. Allerdings gibt Franklin ihr 48 Stunden Zeit um seine Meinung zu ändern.
Dazu besucht Franklin über ein Wochenende die Station, um zu sehen wie es dort abläuft und wie weit die Fortschritte sind.

Die Wissenschaftlerin Dr. Susan McAlester ist kurz vor Ihrem Durchbruch. Das Gegenmittel gegen Alzheimer gewinnt sie aus den Gehirnen der Mako-Haien. Um dieses allerdings in grösserer Menge zu gewinnen, verändert Sie die DNA der Mako-Haien so, dass diesen ein riesiges Gehirn wächst. Leider wächst nicht nur das Gehirn der Mako-Haie, sondern Sie werden auch schlauer, schneller und stärker denn je.

Plötzlich zieht auch noch ein heftiges Gewitter auf, welches die gesamte Station zu beben beginnen lässt. Die Station ist zwar für solche Stürme gerade so geschaffen, doch die nun immer stärker gewordenen Haie wollen mit Hilfe des Sturm aus Ihren Käfigen...... um etwa erst alle Teammitglieder zu töten??

Doch das wird nicht verraten, denn sonst macht der Film am Ende ja keinen Spaß mehr ;) *zwinker*


Ton
****

Der Ton ist in einem sehr sauberen Klang, hier hört man weder rauschen noch Nebengeräusche. Am Ton lässt sich im Deutschen in Dolby Digital 5.1 somit nichts aussetzen. Im Englischen kann ich nicht sagen wie der Ton ist, da ich ihn nur auf Deutsch gehört habe.


Bild
****

Das Bild kann man im 16:9 Format einwandfrei erkennen. Hierbei gibt es keine Störungen. Auch hier gibt es somit nichts zu meckern. Die Farben und der Kontrast sind einfach makellos.


Zur DVD
********
Die Extras auf der DVD sind vollkommen O.K. Hier hat man die Auswahl zwischen:

-USA - Kinotrailer
-Nicht verwendete Szenen
-Dokumentation
-Kommentar von Samuel L. Jackson und Renny Harlin
-Foto Galerie

Die Sprachen gibt es auf Englisch und Deutsch.

Die Untertitel auf Englisch, Deutsch, Holländisch, Schwedisch, Norwegisch, Dänisch, Finnisch, Isländisch, Italienisch und Deutsch für Hörgeschädigte.

Die Spielzeit beträgt ca. 101 Minuten

Der Regisseur des Filmes ist Renny Harlin


Fazit
****

Der Film ist in seiner gesamten Laufzeit sehr spannend und Actionreich. Ich war wie gefesselt von dem Film. Ich kann diesen Film mit einigen Super Special Effects nur empfehlen. Allerdings muss ich gestehen, fand ich diesen Film ein wenig Irreal, aber es gibt auch Leute, die so was für real halten, dies ist hier also Ansichtssache. Durch Samuel Jackson und den Special Effects mit den Haien, wurde der Film meiner Ansicht nach ein „Hit“! Der ganze Film ist ein gelungener spannender Actionstreifen, der wirklich sehenswert ist.

Danke fürs Lesen!
Euer Matthias
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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pudelsmile

Der Hai im Zeitalter des 21. Jahrhunderts

ein Testbericht von 2006-05-07 20:03:01 vom 07.05.2006
Empfehlung: ja
Vorteile: Mit Spannung geladener Film (auch dank Computeranimation)...
Nachteile/Kritik: Anlehnung des Films an Szenen "Der weiße Hai"
Ich bin ein sogenannter Filmjunkie und hoffe mit meiner Erfahrung über diesen Film etwas weitergeben zu können.

Wollen wir erstmal ein wenig auf die Verpackung eingehen. Der visuelle Eindruck ist meines Erachtens gelungen mit dem Cover der DVD und verspricht auf jeden Fall mal mehr! Ob der Film auch hält was er verspricht..... Lest weiter und fällt selber die Entscheidung!

Wollen wir vorweg mal ein wenig die Charaktere beleuchten! Die Haupthandlung wird maßgeblich durch drei Personen in dem Film wiedergegeben.

Da hätten wir erstmal die Schauspielerin Saffron Burrows (Dr. Susan Mc Alester). Dr. Mc Alester spielt ein brillante Wissenschaftlerin und die davon besessen ist, die Krankheit Alzheimer mit einem neuen Medikament wirksam behandeln zu können. Die Besessenheit entstand durch familärer Gegebenheiten (der Vater litt an Alzheimer). Deswegen der Wunsch - die Krankheit endlich zu bekämpfen. Die Besessenheit wird meines Erachtens gut dargestellt, vorallem durch die rigorose Einstellung und Handlung des Charakters.

Weiter im Bunde ist der Schauspieler Thomas Jane (Carter Blake). Er spielt den Haiexperten, leicht anrüchige Vergangenheit, nicht zudurchschauen, aber ein doch schlußendlich vertrauensvoller und hilfsbereiter Mensch.

Der dritte ist LL Cool J (Sherman "Priester" Dudley ). Man könnte ja sagen, der sogenannte Quotenschwarze - aber ich glaube, dass das hier nicht passt. LL Cool J spielt den Koch und zum Ende sogar den Priester. Er ist gläubig, aber nicht durch und durch - ich denke das der Wesenszug im Film sehr genau bedacht war und seiner Rolle eine nette Nebenerscheinung mit auf den Weg gibt. Weiterhin wird der humorvolle Aspekt durch ihn in dem Film verkörpert.

Obwohl man einen absolut nicht vergessen darf. Die Gastrolle des Samuel L. Jackson als Russell Franklin. Hier wird die Autorität des Charakters sehr gut hervorgehoben, mit natürlich auch bedenklichen Auswirkungen auf Teile der Handlung.

Genug der Worte zu den Charakteren. Widmen wir uns der Handlung:

Anfangs beginnt der Film mit einem Angriff eines Haies auf ein mit vier Personen besetztes Segelboot. Hier ist gleich zu erkennen die Übelegenheit des Tieres gegenüber der Machtlosigkeit der vier Personen. Doch wird noch nicht zu viel verraten. Der Hai wird durch den oben genannten Haiforscher Carter noch relativ leicht in seine Grenzen verwiesen.

Szenenwechsel:

Hier wird nun das Forschungsprojekt über mögliche Behandlung von der Alzheimerkrankheit in Bezug auf die benötigte Zeit und das damit verbundene Geldaufkommen in den Vordergrund gestellt. Dies wird in einem Büro in einer verbal aufgeheizten Stimmung zwischen der Doktorin und dem Geldgeber bzw. Aktionär Russel Franklin ausgetragen. Hier teilt die Doktorin ihre Erfahrungen mit und der Geldgeber entgegnet Risiken eines solchen großen Projektes. Weiter wird vereinbart innerhalb einer vorgegeben Zeit erfolgreiche Tests vorzulegen, weil sonst das Projekt nicht weiter finanziert werden kann. Diese Vorgeschichte ist notwendig und auch nicht zulangatmig. Die Autorität und die Besessenheit kann man hier schon sehr deutlich erkennen.

Nach dieser Szene betreten wir die, aus der Sicht des Wasserflugzeuges, Forschungsstation Arquartica. Ehemaliger Stützpunkt der Navy und zur Betankung von U-Booten gedacht,und jetzt Forschungslabor für mehrer Wissenschaftler. Rundum nur umgeben von Wasser und schon
jetzt erahnt man die Gefährlichkeit dieser Operation. Jeder der schon mal den weißen Hai gesehen hat, kann sich vorstellen was ich meine. Keine wirkliche Geborgenheit und natürlich auch keine absolute Sicherheit vor unkalkulierbaren Gefahren.

Nach der Landung stellte die Wissenschaflterin dem Geldgeber ihre Crew vor. Gott seid dank ist Wochenende und die meisten Nebendarsteller verabschieden sich ins Wochenende, womit man mit wenig Charakteren im Film zu tun hat. Die Bekanntmachung zeigt auch gleich die ganze Anlage, welches schon eine bedrückende Vorstellung erzeugt. Natürlich kommen auch die Haie hier zum zweiten Mal ins Spiel und bilden nun eine stetige Konstante im weiteren Filmverlauf. Man erkennt die riesen Dimension der Monsterfische und auch vorallem die Abgeklärtheit des Haiforschers Carters.

Nach einigen Gesprächen der Charaktere untereinander weist die Handlung langsam auf die nicht gewollte vorgezogene Testphase für das Medikament hin. Hier wird langsam deutlich sichtbar,, dass dieses Vorhaben gefährlich erscheint und natürlich mit Risiken verbunden ist. Jetzt erkennen wir auch, dass das Medikament aus dem Gehirn eines Haies stammt. Über die ungewöhnliche Grö0e der Haie werden wir nur soweit aufgeklärt, dass alles mit natürlichen Dingen von sich geht (Natürlich!!!).. Die Computeranimierten Haie sind meines Erachtens auch gut getroffen und anders wäre es auch nicht möglich gwesen. Klar sieht man die Animation deutlich, aber eigentlich stört sie garnicht so sehr, wie ich finde.

Die Rolle des Kochs mit seinem sehr begabten Vogel auf der Schulter kommt jetzt auch langsam zum Tragen und der humorvolle Part erhält seinen Platz.

Die Vorbereitungen verlaufen natürlich nicht ganz problemlos, aber die richtige Handlung startet selbst erst bei dem erfolgreichen aber letzten Test. Die Proteinentnahme gelingt und die Testergebnisse sind übewältigend. Und hier greift der Hai das erste Mal aktiv in die Handlung ein. Er verletzt den ersten Wissenschafler lebensgefährlich. Die Bergung mit einem Hubschrauber gelingt auch nicht wirklich. Der Wissénschaftler sowie die beiden Hubschrauberpiloten und die Stationssprecherin sterben durch den bewußten Einsatz der Haie. Hier wird auch die geistige Überlegenheit der Haie sichtbar und die Geschichte beginnt sich aufzuklären. Die Haie wurden mittels Genmanipulation (Verletzung des Harvardabkommens) vergrößert und mehr Protein gewinnen zu können. Leider sind die Haie dadurch auch intelligenter geworden. Die Nahrungskette ändert sich. Jetzt kommt der Hai vor dem Menschen.

Der Wettlauf beginnt. Die Haie fluten die Unterwasseranlage und nach und nach fallen zwei weitere Wissenschaftler und der Geldgeber Russel den Haien zum Opfer. Aber natürlich werden von den drei Haien auch zwei getötet. Leider sehr angelehnt an den weißen Hai und wirklich nicht viel neues. Auch wenn die Szene mit dem Koch, wie er als Haikiller fungiert, sehr spannend und zugleich belustigend wirkt.

Der Endkampf wird von der Wissenschaflterin Mc. Elester, dem Haiexperten Carter und dem Koch bestimmt. Hier zeigt sich auch, was die Absichten eines genmanipulierten Tieres sind.

Der Wunsch nach Freiheit

Um diese zu bekommen, muß die Anlage geflutet werden, wodurch sie sinkt und die Haie ihre Freiheit erhalten. Hier erkennt auch die Wissenschaftlerin ihre Fehler in Bezug auf die falsch ausgelegte Behandlung und Achtung der Wissenschaft und wirft sich dem letzten Hai als Köder zum Fraß vor. Somit können der Koch und der Haiexperte den letzten verblieben Hai in einer spektakulären Szene in die Luft jagen. Ich denke das der Film mit der Genamipulation (Gott spielen) sehr an unsere heutige Zeit anküpft und die Gefahren, welche daraus resultieren können, beleuchtet.

Die Priesterrolle von LL Cool J wird kurz vor dem letzten Aufbäumen des letzten Haies eingebracht und hat mich sehr amüsiert.

Mein Fazit:

Der Film mag von manchen mit einer sehr flachen Geschichte beschrieben worden sein. Vielleicht haben sie dabei nicht ganz unrecht, aber ich finde, das er es trotzdem Wert ist, ihn sich anzusehen.

Die Faktoren MACHT, GELD und ZEIT und noch weitere werden gut dargestellt und sind auch notwendig für den FILM.

Die Musik ist gut auf den Film zugeschnitten und der Titel "Tiefes Blaues Meer" trifft voll zu.

Ich mag den Film sehr gerne und habe ihn mit Sicherheit schon vierzig mal gesehen (wenigstens vierzig Mal).

Erhältlich ist der Film in jedem guten Elektroladen und der Preis liegt bei ca. 7,99 Euro (soweit ich das sagen kann). Natürlich kann der Preis von Geschäft zu Geschäft leicht variieren.

Zum Schluß wünsche ich allen viel Spaß mit dem Film. Viele Grüße
Euer PUDELSMILE
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
Zzaldo
Zzaldo, 07.05.2006
Schöner Bericht. Ein klares sh von mir. Schau doch mal auf meiner Homepage vorbei. Es lohnt sich. Bei Fragen schreib mir einfach ins GB oder schreibt mir eine E-Mail. LG Stephan
topware2002
topware2002, 07.05.2006
..................................................... .........................o o....................... SH-------oOO----OOo-----------
blackangel63
blackangel63, 07.05.2006
.. quot quot... quot quot.. . 039o039 . 039o039 . - ,,-,, - ,,-,,-...LG Anja :-
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Michuri

Ich bin ein böser Hai!

ein Testbericht von 2005-08-23 15:40:07 vom 23.08.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: DVD, Fressszenen, Action...
Nachteile/Kritik: lahme Story, vorhersehbar, nichts Neues, Fehler, unrealistisch
Hallo Community, nach langer Zeit bin ich endlich wieder da und hab auch gleich einen neuen Bericht mitgebracht.
Vor ein paar Tagen hab ich mir "Deep Blue Sea" auf DVD gekauft. Manche wissen es vielleicht schon - Ich mag Haie sehr gern. Nahm es also als meine Pflicht,
den Hai-Thriller anzuschauen, noch dazu weil Samuel L. Jackson mitspielt. Das Ergebnis ist nun dieser Bericht hier.

~~~Daten~~~
Originaltitel: Deep Blue Sea
Produktion: Warner Bros Studios
Regie: Renny Harlin
Länge: ca. 101 Minuten
Hauptdarsteller: Samuel L. Jackson, Saffron Burrows, LL Cool J

~~~Story~~~
Draussen auf dem offenen Meer befindet sich die Forschungsstation "Aquatica", die von der Forscherin Dr. Susan Mc Alester (Saffron Burrows) geleitet wird. Diese versucht seit langem, ein Mittel gegen Alzheimer zu finden, ist gerade zu besessen davon. Offenbar sind die in Haigehirnen produzierten Eiweißkomplexe in der Lage abgestorbene Gehirnzellen eines Alzheimer Patienten wiederzubeleben. Deshalb experimentiert sie seit langem auf ihrer Forschungstation mit Haien herum. Die Station befindet sich hauptsächlich unter Wasser.
Unterstütz wird die ganze Sache vom Milliardär Russel Franklin (Samuel L. Jackson). Als der allmählich Zweifel bekommt, läd Mc Alester ihn auf die Station ein, damit er sich die Forschungsergebnisse ansehen kann. Auf Aquatica treiben sich noch ein paar andere Gestalten rum, wie der Macho-Hai-Experte Carter Blake (Thomas Jane), ein Koch (LL Cool J) und ein verheiratetes Meeresbiologen-Pärchen. Mc Alester zeigt Franklin die Testpersonen, drei gigantische Makohaie.
Am Abend dann soll also der große Durchbruch erzielt werden und Mc Alester beweisen, dass Alzheimer durch das Eiweißkomplex geheilt werden kann. Doch als Carter einen der drei Haie aus dem Wasser holen soll, passiert merkwürdiges: Die Haie weichen vor der Harpune zurück, weil sie diese wieder erkennen und noch dazu schwimmen sie beim Ausweichmanöver rückwärts, eine Fähigkeit, die keinem Hai gegeben ist.
Schließlich wird dann doch noch ein Hai betäubt ins Labor gebracht und Mc Alester kann eine Probe von seinem Gehirn-Eiweißkomplex entnehmen. Et voilà, der Test funktioniert und der Computer zeigt an, dass das Komplex tatsächlich gegen Alzheimer hilft. Alle freuen sich, nur der Hai nicht, der wacht plötzlich aus der Betäubung auf, beißt dem Meeresbiologen den Arm ab und verschwindet in seinem Becken. Schock und Bestürzung, ein Rettungshubschrauber wird organisiert. Aber draussen tobt mittlerweile ein ziemlicher Sturm, der Heli stürzt ab und jagt den oberen Teil der Aquatica in die Luft, die darauf ziemlich demoliert ist und langsam absäuft.
Als wär das nicht schon Trouble genug, zeigen die Haie plötzlich alles andere als normale Züge: Sie versuchen mit aller Gewalt, in die Station einzudringen und stellen sich ziemlich schlau an.
Mc Alester gibt schließlich zu, dass mit Hilfe von Genmanipulation das Gehirn der drei Haie vergrößert hat, damit sie schneller an das Heilmittel kommt. Dadurch sind die Haie schlauer und gefährlicher geworden.
Nun versucht das Grüppchen also verzweifelt, aus der Station zu fliehen, ohne als Haifischfutter zu enden.

~~~DVD~~~
Der Film und die Menütafeln sind in Englisch und Deutsch verfügbar.
Als Untertitel steht Englisch, Deutsch, Holländisch, Schwedisch, Norwegisch, Dänisch, Finnisch, Isländisch, Italienisch und Deutsch für Hörgeschädigte zur verfügung.

An Bild und Ton gibt es nichts auszusetzen. Im Deutschen Dolby Digital 5.1 ist der Ton sehr sauber und ohne Rauschen oder Nebengeräusche. Auch das Bild ist im 16:9 Format einwandfrei. Farben und Kontrast sind ohne Störung und tadellos.

Specials auf der DVD:
- USA-Kinotrailer
- Nicht verwendete Szenen
- Dokumentation
- Kommentar von Samuel L. Jackson und Regisseure Renny Harlin
- Foto Galerie

Mit den DVD-Extras war ich zufrieden, sie werden ihrem Preis gerecht.

DVD-Preis: 9,95€

~~~Meinung~~
Nachdem der Film zu Ende war, musste ich mich erst mal vergewissern, ob TV-Movie den Film als Thriller oder Komödie angeprießen hatte (Genre Schwachsinn ist ja nicht vorhanden).
Allein der Anfang der Story ist total vorhersehbar, ein Boot mit ein paar Jugendlichen dümpelt auf dem Meer, wir sehen das Boot ständig aus Wasserperspektive, plötzlich wackelt das Bott, ha, was passiert wohl jetzt?
Ansonsten ist die ganze Storry vorhersehbar und bekannt und das Ende ist vollkommen klar. Noch dazu nach altbewertem Schema.
Leider kommt auch nur wenig Spannung auf, es ist immer das Gleiche, irgendwer ist mit dem Hai im Wasser und kreischt, wird dann entweder gefressen oder gerettet. Zumindest sind die Fressszenen recht gruselig gestaltet, wenn auch teilweise mit schlechten Effekten:

Die Haie sahen leider in beinahe jeder Szene höchst unrealistisch aus, manche wirkten ganz einfach wie computeranimiert (und selbst die Haie aus Findet Nemo wirken echter!). Selbst Spielberg hat uns mit dem weißen Hai ein realer wirkendes Tier beschert. In wenigen Szenen, z.B. als der Hai an Land geholt wurde, wirkte er einigermaßen echt, auch wenn die Bewegungen wieder deutlich auf Effekte hinweist.


Das schlimmste ist wohl, dass der Film sich um Haie dreht, die Produzenten aber offensichtlich nicht die geringste Ahnung von Haien haben:

Ziemlich am Anfang geht Carter Blake in einem Haibecken tauchen und befreit einen großen Tigerhai von einem Autonummernschild, dass ihm zwischen den Zähnen steckt. Fand ich ganz gut, die Szene wirkte ziemlich realistisch, der Hai auch, bis man dann das Maul des Hais zu Gesicht bekommt und ich fast in Tränen ausbrach (und das nicht vor Rührung): Der Tigerhai von allen Haien die am meisten aufällig geformten Zähne (siehe unten Bild) und im Film wird eine vollkommen falsche Form gezeigt. Ich will wirklich nicht übermäßig korrekt sein, aber das hätte wirklich nicht sein müssen. Man sollte meinen, dass die Produzenten sich nicht einen Hai richtig angesehen haben, bevor sie den Film drehten. Jeder Hai-Freund klatscht sich bei der Szene wahrscheinlich auf die Stirn und verdreht die Augen.
Auch die Makohaie weisen vom Äußeren Fehler auf.
Es ist zwar nur ein Film, aber wenn es ein Film über Haie ist, so könnte man doch wenigstens die Haie richtig darstellen und nicht irgendetwas zusammenbasteln.

Die menschlichen Hauptfiguren waren ebenfalls ziemlich farblos. Selbst Samuel L. Jackson konnte das ganze nicht retten, davon abgesehn hat er nur eine langweilige und tatenlose Nebenrolle. Saffron Burrows Figur ist einfach nur durchschaubar, man merkt gleich, wie besesssen sie von ihrer Arbeit ist und dass sie alles tun würde, um an ihr Heilmittel zu kommen. Der einzige, der für ein wenig Action sorgte, war Thomas Jane alias Carter Blake, aber auch seine Figur hat einfach nur genervt, ein totaler Macho der cool daher redet (und obendrein Unsinns verzapft, einmal sagt er, Haie beissen einen Menschen nur wenn sie ihn für einen Seehund halten, was nicht stimmt; als "Hai-Experte" sollte er es besser wissen:-/). Was noch mehr genervt hat, war der Koch, gespielt von LL Cool J, der für ein paar Witzchen sorgte (oder dies zumindest vorhatte) und auch in der gefährlichsten Situation einen dämlichen Spruch ablässt.

Das Dümmlichste war aber wohl, dass die ganze Sache mit der Hai-intelligenz. Vollkommen unlogisch und wechselhaft. Die Haie sind nicht klüger geworden, sondern einfach böse. Normale Haie attackieren keine Menschen mit Absicht, aber die hier haben die Leute blutrünstig gejagt, was nicht auf höhreres IQ sondern auf boshafte und blutdürstige Killer hinwies. Besonders in einer der letzteren Szenen zeigt sich dies: Der Hai rammt den Zaun, um ins offene Meer zu kommen. Mc Alester will ihn anlocken, schneidet sich in die Hand und springt ins Wasser. Der Hai wittert das Blut, lässt den Zaun in Ruhe und kommt sofort zu Mc Alester gesaust. Vollkommen Klischeehhaft und dämlich, ein echter Hai würde beim Geruch von menschlichen Blut niemals so reagieren. Hier waren die Haie dann also plötzlich wieder dumme Tiere.
Und auf der anderen Seite sind die Haie wieder Intelligenzbestien Number One, wie man in einer Szene hier sah, die das Faß zum Überlaufen brachte:
Der Koch rettet sich in der überfluteten Kantine vor einem Hai und versteckt sich im Ofen. Und dann kommts:
Der Hai schaltet den Ofen ein! ARGH!!! Ich saß vor dem Fernseher und fragte mich, wie lange man dem Regisseur diesen Schwachsinn noch durchgehen lassen würde.

Das wenige Guten an dem Film ist, dass ein paar Leute auf befriedigend-gruselige Weise umgelegt werden. Der Streifen bietet vielleicht durchaus einen gewissen Unterhaltungsfaktor, wenn man einfach mal wieder sein Hirn abschalten und ein wenig Action haben möchte.
Auf DVD ist der Film von mir besser bewertet als der einfache Film, da sich mit den Extras zumindest Mühe gegeben wurde. An der Auststattung ist nicht zu klagen.

Hoffe, mein Bericht hat euch weitergeholfen, bin für Lob und Kritik immer offen und freue mich über jedes Kommentar. Flames werden wie immer bespuckt und verbrannt.
Viele Grüße,
Michuri
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
Superkeks
Superkeks, 29.01.2006
Schön interessanter Bericht du hast sicher Recht mit deinen Fehlern, aber teilweise glaub ich gehören diese einfach in den Film -
Fantomiss
Fantomiss, 07.09.2006
ich finde auch, dass der film bestenfalls seichte unterhaltung ist. zu viele klischees werden bedient...
Spissi
Spissi, 23.08.2005
guter Bericht
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Bluebirdunfa

Raus in die Deep Blue Sea

ein Testbericht von 2005-08-22 15:27:56 vom 22.08.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: witzig, viel Action...
Nachteile/Kritik: unlogische Szenen, viel kantige Tricktechnik
Es gibt Filme die sieht man immer wieder gerne.
So ergeht es mir mit dem Film: „Deep Blue Sea“. Am Wochenende kam er mal wieder im Fernsehen. Und damit ihr wisst ob sich das Anschauen dieses Haifischabenteuers lohnt, beschreibe ich euch einmal diesen Film.

Handlung
°°°°°°°°°°°
Auf einer umgebauten Plattform im Meer soll ein Mittel gegen die Krankheit Alzheimer entwickelt werden. Ein Zwischenfall läst den Geldgeber: Russell Franklin (Samuel L Jackson) dort nach dem rechten sehen.
Da das Wochenende naht fahren fast alle Arbeiter nach Hause. So bleibt auf der Plattform nur die Restcrew um Dr. Susan McAlester und Russel Franklin zurück.
Es kommt natürlich wie es kommen muss. Genau wie bei „Jurassic Park“ kommt eine Sturmflut auf. Ein abgebissener Arm lässt die Crew einen Rettungshubschrauber zu Hilfe rufen. Das große Fressen kann beginnen.
Hier zuviel zu verraten, würde aber jedem Zuschauer die Spannung nehmen. Darum sage ich es kurz und knapp: es wird viel Blut verflossen. Reichlich Material zertrümmert und reichlich gestorben.

Schauspieler
°°°°°°°°°°°°°
Vorneweg: Bis auf Samuel L. Jackson gibt es wohl keinen besonders bekannten Schauspieler in diesem Film. Aber Samuel Jackson hat eine so unglückliche Rolle, das die anderen Schauspieler neben ihm fast vorteilhafter wirken.

Saffron Burrows (Dr. Susan McAlester),
Sie spielt die eifrige Wissenschaftlerin, die auch gerne mal die Genfer Konventionen übergeht. Sie muss auch die einzige Bikiniszene spielen.

Thomas Jane (Carter Blake), Ehrlich gesagt erinnert mich sein Gesicht an einen jungen Kevin Costner. Er ist draufgängerisch. Der Held dieses Filmes

LL Cool J (Sherman Dudley): Der Grund warum ich diesen Film gerne sehe. Er spielt den Koch, dessen Freund ein Vogel ist. Witzig und irgendwie richtig komisch.

Jacqueline McKenzie (Janice Higgins),
Michael Rapaport (Tom Scoggins),
Stellan Skarsgard (Jim Whitlock),

Samuel L. Jackson (Russell Franklin), Der einzig wirklich bekannte Schauspieler im film. Aber er wird recht schnell gefressen, sicher um seine Gage klein zu halten. Oder um ihm die Actionszenen zu ersparen.

Aida Turturro (Brenda Kerns), Die nette Funkerin stirbt leider auch recht schnell.

Christos (Boots-Kapitän), kaum zu sehen im Film.

Daniel Bahimo Rey (Helikopter-Pilot): er stirbt einfach zu schnell, als das man etwas über seine Schauspielerischen Qualitäten sagen kann


Daten zum Film
°°°°°°°°°°°°°°°°°°
1999 USA
Genre: Thriller
Länge: 101 Minuten (Videoversion)
Regie: Renny Harlin.
Sprachen: Deutsch, Englisch
Untertitel: D, Dan, E, Fin, Nor, NL, Sw, I
Bild: 16:9, 2,35:1
Audio: Dolby Digital 5.1
FSK: ab 16 Jahren

Specials auf der DVD
- USA - Kinotrailer
- Nicht verwendete Szenen
- Dokumentation
- Kommentar von Samuel L. Jackson und Renny Harlin
- Foto Galerie

Die Untertitel auf Englisch, Deutsch, Holländisch, Schwedisch, Norwegisch, Dänisch, Finnisch, Isländisch, Italienisch und Deutsch für Hörgeschädigte.

Effekte und Sound
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Der Sound ist ok, daran kann ich nicht meckern.
Aber die Effekte sind einfach „Niedlich“. Man erkennt genau, dass hier Puppen und Tricktechnik zum Einsatz kamen. Einen Hai-Reiter real darzustellen wäre sicher auch zu gefährlich. Trotzdem bewegen sich die Trickfiguren so unrealistisch, das es schon fast eine Freude ist. So kann mich auch der abgerissene Fuß nicht so recht überzeugen, der nach dem abreißen noch herumzuckt.
Insgesamt aber ist der Film trotzdem mit schönen Effekten bestückt.
Aus dem Wasser schnellenden Haie machen jedem Delphin Konkurrenz. Es brennt, es knallt und es wird gefressen. Manch eine Szene erinnert einen Fatal an den „weißen Hai“.

Meine Meinung
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Fehler über Fehler zieren diesen Film. Da kommen 15 Meter lange Makohaie durch recht kleine Luken. Während der Koch im ca. 1,20 Meter hohen Wasser steht und mit der Bratpfanne bewaffnet, versucht sich gegen die Haie zu wehren, schwimmt der Hai mühelos durch das Brusthohe Wasser. Also das Tier soll nach Beschreibung 15 Meter Länge haben. Wie manövriert ein so großes Tier in diesem flachen Wasser? die Haie schießen aus flachem Wasser hervor, wo sie eigentlich auf Grund ihrer Größe überall anstoßen müssten. Wirklich witzig.
Ein hohes Niveau hat der Film eigentlich nicht. Nur die Botschaft: „Spielt nicht an den Genen der Haie herum!“.
Dafür wird gerannt, geschwommen und auf Haien geritten. Gott angebetet, Witze gemacht und gefressen.
Für mein Pantoffelkino ist das genau das richtige zum abspannen. Man muss nicht viel überlegen. Auch nicht wie es den Haien gelingt das U-Boot zu zerstören. Dafür bekommt man schöne abgerissene Glieder und eine aufgequollene Leiche zu sehen.


Kurzes Fazit
°°°°°°°°°°°°°
Ich finde den Film sehenswert. Man darf ihn aber nicht ernst nehmen. Wobei ich das Gefühl habe, der Film nimmt sich selber nicht so ernst. Ich bezeichne ihn gerne, als lustigen Horrorfilm. Wären die vielen zerrissenen Puppen nicht, würde ich ihn sogar ab 12 empfehlen können. Denn man sieht eindeutig das dass alles Trick ist.
Die Geschmäcker sind aber verschieden. Und so hoffe ich dass mich jetzt keiner schlägt, wenn ich die volle Punktzahl vergebe.

Vielen Dank für Euer Lesen, Kommentieren und Bewerten.
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°° °°°°°°°°°°°°°°°
Berlin, 22.8.2005
Es grüßt alle Leser: Bluebirdunfa

Copyright by Bluebirdunfa
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
sung1rl
sung1rl, 24.08.2005
Hi, ich hatte mal das Vergnuumlgen und habe in einer Videotheke gearbeitet, als dann Deep Blue Sea quotneuquot reinkam, duumlrfte ich ihn direkt ansehen.. sehr schoumln gemacht!

lg sung1rl
Venusshine
Venusshine, 22.08.2005
nur zustimmen. Man kann sich den Film zwar anschauen, aber man sollte nicht zuviel erwarten. vlg, Micha
Mamafabian
Mamafabian, 22.08.2005
wieder ein sinnloser FIlm der den Hai in ein ganz schlechtes Bild ruumlckt... traurig...
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xhouse

Mal wieder ein böser Hai

ein Testbericht von 2005-07-11 15:08:36 vom 11.07.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: Bild - und Tonqualität sind sehr gut, Bonusmaterial ist reichlich vorhanden...
Nachteile/Kritik: Filmstory eher durchschnittlich
Deep Blue Sea ist ein Action – Thriller, bei dem es um Genmanipulation bei Haien geht. Bei einem Experiment entkommen schließlich die Haie aus ihren Meereskäfigen und machen von nun an Jagd auf das Forschungsteam. Wobei sehr schnell klar wird, dass die Genmanipulation eine überraschende Nebenwirkung hat, die Tiere sind klüger geworden. Es scheint als würden sie nicht einfach nur jagen, sondern ihre Angriffe gezielt und überlegt durchführen...
Natürlich fließt in einem Film wie diesen auch reichlich Blut. Irgendwie erinnert er stark an den Weißen Hai, wie ich finde.
Die Story ist sicher nicht gerade genial, aber spannend ist sie auf jeden Fall. Negativ zu erwähnen wären allerdings die Spezialeffekts, meiner Meinung nach wirkt es absolut unecht, wenn die Haie einen Menschen attackieren.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3
Bewertung Testbericht:weniger hilfreich
Susi17

Haie beißen! :)

ein Testbericht von 2005-03-12 12:52:44 vom 12.03.2005
Empfehlung: ja
Erwartet keine tiefgehende Story. Erwartet keine triumphalen Schauspielerleistungen !Erwartet nicht einen Film zu sehen, über den du mit deinen Freunden nach dem Film noch stundenlang reden wirst.

Inhalt:

Mitten im Meer wurde eine künstliche Insel mit dem Unterwasserlabor "Aquatica" erschaffen, auf der eine Reihe Wissenschaftler mit Hilfe eines Stoffes, welcher nur im Gehirn von Haien vorkommt, ein Mittel gegen Alzheimer entwickel wollen.
Damit die Haie mehr von dem Stoff produzieren können muß ihr Gehirn größer, als normal, sein.
Eine Wissenschaftlerin manipuliert die Gene der Tiere um mehr von dem Stoff zu haben und dadurch schneller nach einen Mittel gegen Alzheimer forschen zu können!
Doch sie hat die Nebenwirkungen nicht berechnet:
Die Haier werden schneller, klüger und bösartiger!

Für kurzweilige Unterhaltung, bist du bei Mr.Harlins Haiinferno aber an der richtigen Adresse. Der Regisseur hat schon oft genug bewiesen, dass er es versteht gute, unterhaltsame, rasante und spannende Actionfilme zu drehen (es sei nur "Die Hard ", "Cliffhanger" und "Tödliche Weihnachten" genannt). Das Tempo stimmt, der Film braucht keine lange Anlaufphase, sondern kommt sehr bald schon in Schwung.

Die computeranimierten Haie sind sehr überzeugend in Szene gesetzt und jagen ihre Opfer durch eine auseinander brechende Forschungsstation auf dem Meer. Steigendes Wasser, überschwemmte Räume, verschlossene Schleusen, Haie, die durchtrieben ihre Beute durch Stahlträgergänge und Unterwasserdecks hetzen. Nach dem Zehn-Kleine-Negerlein Prinzip wird natürlich wie üblich die Besatzung von Minute zu Minute weiter dezimiert. Gleiches Schema wie sonst auch, aber trotzdem besser in Szene gesetzt, mehr draus geamcht.

Der Mensch in seiner Bessenheit, die Natur zu beherrschen, wird sein eigenes Opfer, wenn sich das Experiment plötzlich gegen ihn wendet. Das macht Spass und wer Fan von Jurassic Park, Alien 2, Der Weisse Hai war, wird auch bei Deep Blue Sea voll auf seine Kosten kommen. Ich auf jeden Fall habe mich grossartig amüsiert und war mir sicher einen der besten Filme dieser Art seit langer Zeit gesehen zu haben.


Regie: Renny Harlin Filmlänge: 101 min.
Darsteller:
-Saffron Burrows
-Thomas Jane
-LL Cool J.
-Jaqueline McKenzie
-Michael Rapaport
-Stellan Skarsgrad
-Samuel L. Jackson


liebe Grüße
Susi
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
Angelina88
Angelina88, 29.12.2005
Schöner Bericht. LG, Angelina würd mich über Gegenlesungen freuen -
Steffi44
Steffi44, 12.03.2005
deine eigene meinung kommt ein bisschen zu kurz
steevea
steevea, 11.03.2007
sh liebe grüße stefan
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Favaretto

Der Hai mit etwas Grips in der Birne

ein Testbericht von 2004-07-17 16:07:58 vom 17.07.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: gute Effekte, gute Inszinierung, Schauspieler...
Nachteile/Kritik: altes Schema a la "weisser Hai", vorhersehbares Ende
Heute hab ich wieder einmal beschlossen einen Bericht über einen Horrorfilm zu schreiben (obwohl so richtig Horror ist der gar nicht *gg*), aber das Blut fließt hier allemal genügend also darf ich es wagen *gg*

Meine Wahl ist auf den Film "Deep Blue Sea" gefallen, den ich in der Zwischenzeit schon sicher 5x gesehen habe.

*** Filminfos ***

Der Film wurde 1999 in den USA gedreht
Genre: Thriller
Die Dauer beträgt ca. 101 Minuten (Videoversion)
Regie führte Renny Harlin.

Auch die Schauspieler können sich sehen lassen *gg*:

Saffron Burrows (Dr. Susan McAlester), Thomas Jane (Carter Blake), LL Cool J (Sherman Dudley), Jacqueline McKenzie (Janice Higgins), Michael Rapaport (Tom Scoggins), Stellan Skarsgard (Jim Whitlock), Samuel L. Jackson (Russell Franklin), Aida Turturro (Brenda Kerns), Christos (Boots-Kapitän), Daniel Bahimo Rey (Helikopter-Pilot) und natürlich die Haie *gg*.


zum Inhalt:
***********

Auf dem schwimmenden Labor "Aquatica" betreiben Forscher unter der Leitung von Dr. Susan McAlester Versuche an Haifischen. Die Forscher schaffen es mittels DNA Veränderungen, aus niedlichen (naja das war wohl übertrieben) Haifischchen bösartige, intelligente Killermaschinen zu machen.

Immer mehr sind die anderen Forscher und Labormitarbeiter gegen die fragwürdigen Experimente von der Forscherin, aber richtig eskaliert die Situation erst, als ein wilder Sturm über das Forschungszentrum fegt und die Haie frei kommen... die Hetzjagt kann beginnen.. doch wer jagt nun wen???

In den darauf fogeldnen Sequenzen kann man den Kampf beobachten - Mensch gegeb Bestie, Bestie gegen Mensch, jedoch ab und zu gewürzt mit etwas schwarzem Humor (zB der Koch Sherman der behauptete daß die Schwarzen so wie er sowieso immer am Anfang sterben müssen *gg* doch in dieser Szene stirbt nur sein Papagei *gg*).

Die gentechnisch veränderten Haie setzen alles daran die Forscher um ihr Leben zu bringen und die Forscher ihrerseits sind wohl mehr mit der Flucht als mit dem Kampf beschäftigt *gg*.

Natürlich gibt es in einem Film a la "der weiße Hai" oder "Deep Blue Sea" jede Menge gefressene Menschen, herumschwimmende Hände oder Beine (es schmeckt ja nicht Alles oder wer frisst gerne Käsefüße) und am Ende bleiben dann noch drei über: der Koch Sherman, die Forscherin Dr. McAlaster sowie Carter Blake (der Haiexperte).

Im letzten Kampf Mensch gegen Tier opfert sich dann Dr. McAlaster als Köder (sehr tapfer die Gute) als Entschuldigung für ihre Experimente und der letzte Hai explodiert mit einer Menge Dynamit im Maul.

Dann sieht man noch die Sonne am Horizont und alles ist ruhig .. die Besiten sind tot der Mensch hat (wie immer) gesiegt.

Der Inhalt in diesem Film ist eigentlich altbekannt und daher nicht wirklich ausführlich erwähnenswert denke ich. Hai kommt - Mensch schreit - Mensch wird gefressen. Und einer überlebt oder vielleicht auch 2.

*** FAZIT ***

Deep Blue Sea ist ein aufwenig produziertes high tech Weißer Hai Folgeprodukt mit viel Blut und jeder Menge Zerfetzszenen. Also nichts für schwache Nerven (ich liebe solche Filme *gg*). Durch die computeranimierten Szenen werden Haiattacken zum wahren Augenschmaus und auch Tierschützer müssen sich nicht sorgen, es ist kein Tier zu Schaden gekommen *gg*.

Deap Blue Sea überzeugt durch die guten Darsteller und einige spannende Verfolgungsjagten durch das Forschungszentrum (das unter Wasser steht *gg*, weil laufen können Haie nicht) jedoch mit vorhersehbarem Ende.

Mein Tipp: ansehen, schocken, genießen!

Favaretto f. Yopi (& ehem. Ciao)
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
tweeny1982

Komm her, ich versnack dich !

ein Testbericht von 2004-04-21 10:54:25 vom 21.04.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: Spannung, Effekte...
Nachteile/Kritik: nix
Huhu Ihr Süßen *wink* !

Da ich mal wieder unter chronischer langeweile leide, hab ich mir überlegt noch mal einen Bericht zu schreiben *fg* und es geht mal wieder um einen Film, nämlich

Deep Blue Sea.

Eigentlich wollt ich mir den Film gar nicht ansehen das ich eine ziemliche Hai Phobie habe, aber wenn man schon ne DVD geschenk bekommt, sollte man vielleicht auch ma reinschauen *zwinker*

Die Story
°°°°°°°°°°
Die Story handelt von einer Gruppe Wissenschaftler, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, ein Mittel gegen Alzheimer zu finden.. Die Idee basiert darauf, Zellen die in dem Gehirn von Haien vorkommen , zu entnehmen und zu einer Medizin zu entwickeln. Das Problem ist nur, das ein Hai alleine keine ausreichende Menge der Zellen produziert, da das Gehirn zu klein ist. Also, was machen die Wissenschaftler ?! Sie vergrößern genetisch das Gehirn der Haie, bis es eine ausreichende Menge der Zellen beinhaltet. Was die Wissenschaftler allerdings nicht bedacht haben: Die Haie sind als "Nebenwirkung" um ein mehrfaches intelligenter geworden.

Und als wäre das noch nicht genug, befindet sich die Forschungsstation mitten auf/unter dem Meer. Als dann noch ein Sturm heranzieht, überschlagen sich die Ereignisse und die Forschungsstation entpuppt sich als tödliche Falle..

Die Effekte
°°°°°°°°°°°°
Die Haie sind meines Wissens nach alle Computeranimiert, was man zwar -wenn man genauer hinschaut- an einigen Stellen auch sieht, aber durch die Spannung nicht wirklich auffällt, da man ja eher weniger drauf achtet ob man die Computeranimation sieht oder nicht..

Im großen und ganzen (mit berücksichtigung das der Film ja auch schon wieder n paar jährchen auf dem buckel hat) sind die Effekte für den jetzigen Stand denke ich immer noch ziemlich genial ! Man meint also tatsächlich das die Schauspieler es mit richtigen Haien zu tun haben..

Realitätstreu ?
°°°°°°°°°°°°°°°°
Naja, spontan würd ich eher sagen weniger, aber da ja in Amerika nichts unmöglich ist könnte ich mir schon Vorstellen, daß es solche Forschungsstationen gibt, allerdings bezweifel ich das man da unbedingt das Gehirn eines Hais vergrößern würde... Aber wie gesagt, da hab ich leider nicht das Fachwissen drüber und wie heißt das so schön: Nichts ist unmöglich !

Darsteller:
°°°°°°°°°°°°
Carter Blake - Thomas Jane
Dr. Susan McAlester - Saffron Burrows
Russell Franklin - Samuel L. Jackson
Janice Higgins - Jacqueline McKenzie
Tom Scoggins - Michael Rapaport
Jim Whitlock - Stellan Skarsgård
Sherman "Preacher" Dudley - LL Cool J
Brenda Kerns - Aida Turturro

Schauspielerische Leistung:
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Ich finde die Schauspielerische Leistung aller Darsteller ziemlich gut, man hat tatsächlich den Eindruck das Sie in totaler Panik sind ! Hervorzuheben find ich die Leistung von Samuel L. Jackson, kurz bevor er "versnackt" wird, das sieht schon verdammt echt aus ! Also volle Punkte vergabe für die Schauspielerische Leistung !

Übersicht:
°°°°°°°°°°°
Action/Thriller - USA 1999

FSK: Freigegeben ab 16 Jahren -

Länge: 105 Min.

Verleih: Warner

Kinostart: 28.10.1999

Regie Renny Harlin

Drehbuch Duncan Kennedy, Donna Powers,
Wayne Powers

Kamera Stephen F. Windon

Internet: http://deepbluesea.warnerbros.com/cmp/frameset.htm l

Fazit:
°°°°°°
Das FSK ab 16 finde ich für diesen Film vollständig gerechtfertigt, denn an einigen Stellen sieht man doch schon ziemlich "angefressene" Körperteile.

Für mich, die eine totale Hai Phobie hat, war der Film natürlich ein echter Hammer an Schock Momenten, aber ich denke das ist auch nur meine empfindung, Leute die nichts gegen Haie haben dürften sich nicht mal halb so viel erschrecken wie ich *zwinker*. Dennoch, auch für Leute die keine Angst vor Haien haben ist der Film wirklich sehenswert und Spannend bis zum letzten Moment.

Die Effekte sind manchmal wirklich täuschend echt, auch wenn an einigen Stellen etwas fernab von der realität, was einem aber auch erst nach dem Film einfällt *pfeif*

Von mir bekommt der Film, trotzseines "Alters" volle 5 Sterne !

Bis zum nächsten mal !
*bussi*
eure Tweeny
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
mattha

Sie beissen wieder!

ein Testbericht von 2004-01-31 17:08:03 vom 31.01.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: Gute Unterhaltung, Spannung...
Nachteile/Kritik: Nichts wirklich Neues
Hallo zusammen,

als ich bei meinem letzten Rundgang beim lokalen DVD-Dealer Deep Blue Sea für 14,90 Euro gesehen habe, wurde wieder neues Futter für den DVD-Player fällig ;-).

Der Film spielt hauptsächlich auf Aquatica, einer Forschungsstation, die irgendwo im Ozean liegt. Dort experimentiert Dr. Susan McAlester (Saffron Burrows) mit Ihrem Team an Haifischen. Sie hofft, über ein Protein aus dem Gehirn der Fische Alzheimer heilen zu können. Um genügend Protein "produzieren" zu können, wird ein wenig illegale Genmanipulation an den Haien betrieben. Die sich vergrössernde Hirnsubstanz als Grundvoraussetzung für mehr Protein hat den Nebeneffekt, dass die Tiere intelligenter werden. Die Geldgeber der Forschungsstation senden Russell Franklin (Samuel L. Jackson) zu Aquatica, nachdem McAlester Versprechungen, Resultate zu liefern von ihr nicht eingehalten wurden. Dann laufen die Haifische Amok, selbstverständlich gibt es einen Sturm, welcher Aquatica von allem abschneidet, und der Kampf zwischen Mensch und Bestie geht los.

Ich verzichte - wie fast immer - auf die genaue Filmbeschreibung (Wer stirbt wie und wer wird überleben), damit es sich überhaupt lohnt, den Film noch zu sehen.


Meine Meinung zum Film

Die Story des Films ist ebenso einfach wie nachvollziehbar: Mensch manipuliert Hai - Hai wird intelligent und manipuliert / jagd Mensch, nichts wirklich richtig Neues.

Die Schauspieler bleiben grösstenteils ein wenig blass. Ausnahme ist sicherlich der Koch (LL Cool J, ja, der heisst wirklich so!), welcher als einziger Protagonist völlig überzeugend agiert, dem Film wirklichen Witz gibt und Superstar Samuel L. Jackson klar gegen die Wand spielt.

Wie es sich für einen Film dieses Genres gehört, sind die eigendlichen Hauptdarsteller die Haie. Zur Darstellung wurde sowohl mit Computeranimationen als auch mit "lebensgrossen" Modellen gearbeitet. Im Gegensatz zu anderen Kritiken empfinde ich die Haie sehr lebensecht und spektakulär. Insbesondere die Unterwasserszenen und die Szenen im Forschungsbecken sind sehr gelungen.


Zur DVD

Die DVD bietet eine Fülle von Features wie nicht verwendete Szenen, Foto-Galerie, dem amerikanischen Kino-Trailer und einem ausführlichen Making Of sowie dem Audio- Kommentar von Renny Harlin und Samuel L. Jackson. Bemerkenswerterweise sind die Schauspieler - sozusagen zur Einstimmung auf den Film - tatsächlich mit echten Haien schwimmen gegangen - Respekt! Die Bildqualität ist OK, der Sound absolut klasse! Bei Dolby Digital 5.1 kommt echtes Kinofeeling auf.


Obligatorisches

Freigegeben ab 16 Jahren
Darsteller: Samuel L. Jackson, Thomas Jane, LL Cool J, Michael Rapaport, Stellan Skarsgärd
Regie: Renny Harlin
Regionalcode 2, PAL
Sprache: Deutsch, Englisch
Untertitel: Englisch, Deutsch, Niederländisch, Schwedisch, Norwegisch, Dänisch, Finnisch, Icelandic, Italienisch, Französisch, Spanisch, Türkisch
Tonformat: Deutsch - Dolby Digital 5.1
Tonformat: Englisch - Dolby Digital 5.1
Tonformat: Englisch - 2-Kanal DS
Bildformat: 1:2,35 anamorph
Laufzeit: 101 Minuten
Making Of When Sharks attack
Kurzfilm The sharks of the deep blue sea
Szenenbilder-Gallerie
Kommentare von Samuel Jackson und Regisseur Renny Harlin, Nicht verwendete Szenen, teilweise kommentiert von Renny Harlin


Fazit

Ich habe mich bei Deep Blue Sea wirklich gut unterhalten, wenngleich der Film wenig Neues zu bieten hat. Für alle, die dieses Genre mögen, durchaus empfehlenswert.

Viel Spass beim Haiegucken

Mattha
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
Connector
Connector, 20.03.2006
Danke für deine Lesung und zur Belohnung folgt auch gleich eine Gegenlesung. LG an Dich!
Alphanova1
Alphanova1, 28.02.2006
Schöner Bericht!!! Bis dann mal...Lukas PS: Jeder freut sich über Gegenlesungen
Zuckermaus29
Zuckermaus29, 07.06.2006
quotshquot von mir für Dich :o Viele Grüße Jeanny
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Lilima

In den Tiefen des Atlantiks ...

ein Testbericht von 2003-03-04 18:51:47 vom 04.03.2003
Empfehlung: ja
Wohl so ziemlich jedem ist der Film „Der weiße Hai“ ein Begriff. Ein großer Erfolg und immer wieder gern gesehen. Der Hai als blutrünstiges und menschenfressendes Ungeheuer der Natur übt wohl immer wieder eine gewisse Faszination auf den Menschen aus, egal wie übertrieben oder extrem das Tier und die Situation dargestellt wird. Allein dies ist für Regisseur Renny Harlin (Stirb langsam 2) im Jahre 1999 wohl Grund genug gewesen den Hai als Feind des Menschen auf die Kinoleinwand zurückkehren zu lassen. Der Film Deep Blue Sea entstand in Kleinstarbeit mit naturtreu nachgebildeten Modellen des Haifischs und eine Menge Computeranimation, doch nun erstmal zur Geschichte selbst.


~ Die Story ~

Zwei Liebespärchen, ein kleines Boot und eine idyllisch warme Nacht auf hoher See. All dies wird jedoch plötzlich zerstört. Das Boot beginnt zu wackeln, es wird angestoßen. Durch den Boden des Bootes bricht ein riesen Hai durch, die Bretter bersten und die vier Jugendlichen sehen dem Tod grauenvoll in lebendiger Gestalt ins Auge. Sie werden durch die Erschütterungen ins offene Meer geschleudert und schwimmen um ihr Leben. Der tödliche Biss steht kurz bevor, doch plötzlich wird der Hai durch zwei zielsichere Schüsse betäubt und von den Jugendlichen weggezogen.

Szenenwechsel. Ein Büro, die Doktorin Susan Mc Alester und der Geldgeber Russell Franklin für das Forschungsprojekt der Meeres-Laborstation Aquatica führen eine Diskussion. Der Hai, der die Jugendlichen angegriffen hat, gehört dem wissenschaftlichen Projekt von Susan an, das zur Bekämpfung der Krankheit Alzheimer ins Leben gerufen wurde. Es scheint als gerät alles außer Kontrolle wenn es den Haien nun schon gelingt aus ihren Gehegen auszubrechen und das Geld soll dem Projekt entzogen werden. Susan erbittet sich lediglich 48 Stunden um phänomenale Ergebnisse zu liefern und so das Projekt zu retten. Russel Franklin begleitet sie aufgrund dessen nach Aquatica um die Untersuchungen zu beobachten.

Die Wissenschaftler führen Russel Franklin durch Aquatica und er bekommt den ersten Sichtkontakt zu den monströsen Makohaien, die dort gehalten werden. Sie sind die Versuchstiere. Mit Hilfe ihrer Gehirnzellen soll es möglich werden, Gehirnzellen von Alzheimer Patienten vollständig wieder herzustellen. Allerdings müssen die Haie hierfür speziell behandelt werden damit sich ihre Gehirnmasse, vor allem die des weiblichen Hais, auf das etwa 5 fache vergrößert um genügend Gehirnflüssigkeit abzunehmen. Die Crew liegt etwa 8 Wochen vor ihrem eigentlich Zeitplan und der Versuch ist pures Risiko.

Es gelingt das Mako Weibchen einzufangen und es ruhig zu stellen um ihr die gewünschte Hirnflüssigkeit zu entnehmen. Der Testversuch gelingt und die Alzheimer Gehirnzellen kehren zu ihrer normalen Funktion zurück. So positiv wie all dies jedoch verläuft, es gibt einen Haken. Das Mako Weibchen ist keinesfalls so friedlich am schlummern wie man meint und alles gerät außer Kontrolle. Ein Mitarbeiter des Teams verliert durch einen Biss von ihr einen Arm und es muss während eines starken Sturms ein Hubschrauber auf die Meeresplattform geordert werden um sein Leben zu retten.

Die Haie des Versuchsprojektes scheinen dies zu registrieren. Auf der Plattform befindet sich nur die Notbesetzung an Personal des Wochenendes. Hier merkt man die erste wirklich beängstigende Veränderung der Mako Haie. Sie beginnen sich gegen die Menschen zu wehren und vor allem gegen die Plattform selbst. Die Zerstörung all dessen oder auch einfach das blutrünstige Töten scheint für sie durch die Behandlung von Susan Mc Alester das einzige Ziel zu sein. Denn wie sich herausstellt wurden sie nicht normal medizinisch behandelt, sondern ihre Gene wurden manipuliert, wodurch sie wesentlich schneller, größer und vor allem intelligenter geworden sind. Ein Kampf ums pure Überleben beginnt und es steht nicht fest wer diesen gewinnen wird, doch alles spricht für die intelligenten Meeresbewohner, die Haie...


~ Meine Meinung ~

Vielleicht liegt es einfach nur daran, das ich solche Filme, genau wie auch den weißen Hai, sehr gerne mag, aber dieser Film hat mich eigentlich schon beim ersten Anschauen begeistert. Die Story klingt vielleicht vorhersehbar, aber das verleiht dem Film meiner Meinung nach keinen Abbruch. Alleine der Grundgedanke der Story gefällt mir gut. Das die Menschen die Haie zu dem gemacht haben, was sie in diesem Film darstellen: intelligente und gefährliche Gegner, die sie selbst zu ihren Feinden gemacht haben. Der Mensch wird hier einfach ans Ende der Nahrungskette gesetzt und es gilt sich aus dieser Situation zu befreien. Obwohl man sich das Ende wahrscheinlich denken kann, finde ich den Film trotzdem konstant spannend. Zu Anfang erahnte ich überhaupt nicht was folgen würde und auch während des Films gibt es immer wieder einzelne absolute Schreckmomente, womit ich überhaupt nicht gerechnet habe. Das wiegt das vorhersehbare Ende meiner Meinung nach bei Weitem wieder auf und so wird er für mich eigentlich keine Minute langweilig.

Die Mako Haie spielen hier ebenso eine Hauptrolle wie die Menschen und ich muss sagen, das ich von den Haien sehr angetan war. Die grafische Umsetzung ist meiner Meinung nach gut gelungen und keinesfalls übertrieben. Natürlich bin ich kein Experte für Haie, dennoch empfand ich ihre Bewegungen und das Aussehen als durchaus natürlich und gut dargestellt. Zwischenzeitlich konnte ich zwar alleine vom Sehen her feststellen ob es sich um einen Modellhai oder um einen Computer animierten Hai handelte, dennoch finde ich dies überhaupt nicht schlimm. Special Effects sind auch im angemessenem Maße vorhanden und überladen den Film keinesfalls, so das dies das einzig reizende an diesem Film sein könnte.

Die Schauspieler im Film konnte mich nicht alle wirklich überzeugen. Mag ich Samuel L. Jackson ( Der Geldgeber Russell Franklin ) doch eigentlich sehr gerne, hat er mich hier ein wenig enttäuscht. Seine Rolle spielt er eigentlich ganz gut, dennoch gibt das Drehbuch mit Sicherheit nicht alles her, was er hätte zeigen können. Mit der deutschen Synchronisation wirkt er in diesem Film teilweise nicht wirklich ernstzunehmend, was bei der englischen Fassung völlig anders ist. Alleine durch die Synchronisation geht hier leider viel an dem energischen Schauspiel von ihm verloren, was natürlich nicht an seiner Person selbst liegt, das weiß auch ich.
LL Cool J spielt den Koch der Aquatica, der mir eigentlich nur aus der Musikszene ( Rap ) halbwegs bekannt war. Hätte ich es auf dem Cover aber nicht nachgelesen, wäre er mir nach all den Jahren wohl kaum besonders aufgefallen. Herausragend ist die Rolle und auch er selbst nicht, aber hin und wieder brachte er mich trotz der ernsten Lage im Film wenigstens das ein oder andere Mal zum Schmunzeln.
Die beiden Damen des Films, Saffron Burrows als Susan Mc Allyster und Jacqueline McKenzie als Janice Higgins, hingegen haben mich vom schauspielerischen her vollkommen überzeugt. Ihre Rolle konnte ich ihnen vollkommen abnehmen und das bis ins letzte Detail. Panik, Angst und Wut spiegelten sich in jeder Bewegung und Gesichtsausdrücken wieder.


~ Die DVD ~

Gerade einmal 8 Euro hat mich diese DVD neu gekostet und dafür konnte sie mich eigentlich auch überzeugen. Sowohl die Bild- als auch die Tonqualität sind während des kompletten Films konstant gut. Geeignet ist die DVD für alle Bildschirmformate und als Ton liegt natürlich Dolby Digital zu Grunde. Als extra Hinweis steht allerdings auf dem Cover, das es sich um eine zweischichtige DVD handelt und es beim Abtasten zu kurzen Unterbrechungen im Film kommen kann. Häufig kommt dies nicht vor, während des ganzen Filmes hatte ich es jeweils nur einmal.

Entscheidend für den Kauf war es zwar für mich nicht, dennoch ist es vielleicht erwähnenswert, das der Untertitel jeweils in den Sprachen englisch und deutsch wählbar ist und in 6 weiteren, ebenso für Hörgeschädigte. Die Sprache selbst ist nur in englisch oder deutsch möglich.

Das DVD Menü hat mir insgesamt nur mittelmäßig gefallen. Das Startmenü ist zwar übersichtlich gestaltet, die Bedienung ist insgesamt allerdings doch etwas umständlich. Die Szenenauswahl und das Starten des Filmes klappt ohne Probleme, die Navigation durch die einzelnen Specials ist jedoch recht umständlich und ein wenig unübersichtlich.

Specials selbst sind meiner Meinung nach eigentlich genug vorhanden. Natürlich kann ich mir den originalen Kinotrailer der USA ansehen – der im Übrigen weit besser ist als der deutsche – aber das alleine war es zum Glück bei Weitem nicht.

Besonders interessant ist natürlich das Making of des Filmes. Hier wird mir detailgenau gezeigt wie die Haie im Film Schritt für Schritt entstanden sind und wann es sich um ein wirkliches Modell handelte und wann um eine Computeranimation. Selbst die Funktionsweise der Modellhaie wird demonstriert, was wirklich sehr interessant ist. Einzelne Szenen werden genauer unter die Lupe genommen und auch der Drehablauf wird geschildert. Das ganze kann ich mir mit oder ohne Kommentar des Regisseurs ansehen.

Weiteres Zusatzmaterial wie nicht verwendete Filmszenen oder eine Bildergalerie sind ebenfalls noch vorhanden.


~ Mein Fazit ~

Insgesamt hat sich der Kauf dieser DVD für mich gelohnt. Mit Sicherheit ist es kein Film, den ich mir einmal in der Woche ansehen kann, da dann der Spannungseffekt verloren geht. Um ihn hin und wieder zu schauen, ist er allerdings sehr gut geeignet. Die DVD bietet mir viel Zusatzmaterial und interessante Hintergrundinfos und deshalb kann ich eigentlich jedem, der Filme dieser Art gerne sieht, den Kauf der DVD nur empfehlen. Mittlerweile ist sie auch überall recht günstig zu haben, was den Kauf natürlich noch interessanter macht und so ist das Preisleistungsverhältnis durchaus in Ordnung. Wegen der Vorhersehbarkeit der Story und des teilweise etwas umständlichen Menüs werde ich insgesamt jedoch eine Note abziehen. Die Altersfreigabe von 16 Jahren halte ich für gerechtfertigt.
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Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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