Der Herr der Ringe - Die zwei Türme
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Der Herr der Ringe - Die zwei Türme
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Der Herr der Ringe - Die zwei Türme

Testberichte Der Herr der Ringe - Die zwei Türme

 (VHS) Fantasyfilm
4.8 von 5
Platz 181 in der Kategorie "Fantasyfilme".
Bewertung: Kundenbewertung 4,80 / 5,00 4.8 von 5
Meinungen:
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Der Herr der Ringe - Die zwei Türme Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,80 / 5,00 4.8 von 5
von 98% aller Autoren empfohlen (48/49).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • alles
  • schöne Bilder, gute Animationen
  • Effekte, Film, usw
  • genialer Film trotz der Umsetzung
  • die Story (falls man das Buch nicht kennt), die Kampfszenen, tolle Landschaftsaufnahmen, gelungene Kamerafahrten
Nachteile/Kritik
  • leider, dass es nur drei teile gibt!!!!
  • weicht stark vom Buch ab
  • Umsetzung Buch - Film
  • die Story (wenn man das Buch kennt), teilweise etwas langatmig, Gimli als Witzeschleuder, teilweise langweilige Musik
  • Die altersbeschränkung. Sollte ab 16 sein
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Ballack007

EINFACH NUR GIGANTISCH !

ein Testbericht von 2002-12-28 20:32:19 vom 28.12.2002
Empfehlung: ja
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##Herr der Ringe: Die zwei Türme ##
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Meinen heutigen Bericht widme ich dem Herr der Ringe-Film, die zwei Türme. Als ich letztes Jahr im Dezember die Gefährten sah, wusste ich genau, dass ich alle 3 Teile wollte. Weil der Film mir unglaublich gut gefallen hatte. So lief also Die Zwei Türme am 18. Dezember an. Von Freunden hörte ich, dass der Film noch besser sei als sein Vorgänger, was ich mir eigentlich nicht vorstellen konnte. Also ging ich ein Tag nach Premiere ins Stadtkino, ließ mich überraschen, hoffte auf Gutes und wurde nicht enttäuscht!

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Filmdaten
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Kinostart: 18.12.2002
Land: USA 2002
Originaltitel: The Lord of the Rings: The Two Towers
Regie: Peter Jackson
Darsteller: Viggo Mortensen (Aragorn), Liv Tyler (Arwen), Ian McKellen (Gandalf), Elijah Wood (Frodo), Sean Astin (Sam), Bernard Hill (König Theoden), Orlando Bloom (Legolas), Billy Boyd
(Pippin), Dominic Monaghan (Merry), John Rhys-Davis (Gimli)
FSK: ab 12


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Der Film
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Die 9 Gefährten haben sich getrennt und so musste sich der Ressiguer Peter Jackson etwas einfallen lassen, um den Kompliziertesten Teil zu verfilmen. So hat er den Film in „Soap-Manier“ aufgebaut. Das heißt er schwenkt zwischen den Handlungen von Merry und Pippin, Frodo und Sam, sowie Aragorn, Legolas und Gimli, dabei geht er in chronologischer Reihenfolge vor. Ich werde die Handlung aus den verschiedenen Sichtweisen versuchen niederzuschreiben.

Merry und Pippin

Im ersten Teil hat man gesehen, wie die Orks die beiden Auenländer gefangen genommen und mitgenommen haben. So rennt eine Gruppe Orks durchs Königreich Rohan, mit dem Ziel die Hobbits zu Saruman nach Mordor zu bringen. Doch sie werden vom Menschen Aragorn, dem Elben Legolas und dem Zwerg Gimli verfolgt, so müssen sie die ganze Zeit rennen um nicht eingeholt zu werden. Vor lauter Erschöpfung und Hunger weigern sich die Orks, dem Anführer zu folgen und machen eine Rast. Da überkommt sie der Hunger und wollen Merry und Pippin fressen. Doch eine andere Gruppe Orks hält dagegen, sie müssen die Hobbits ja schließlich Saruman bringen. Die Situation eskaliert, die Orks beginnen gegeneinander zu kämpfen. In diesem Augenblick kommen die Reiter Rohans, die ihnen tagelang nachgelaufen sind. Und es beginnt ein kleiner Kampf, in dem alle Orks getötet und verbrannt werden. Während des Gemätzels können Merry und Pippin sich losreißen und flüchten in den Fangorn-Wald. Dort werden sie vom letzten noch überlebenden Ork verfolgt. Beide klettern auf einen Baum um ihn zu entkommen. Doch der vermutliche entpuppt sich als Ent, eine baumähnliche Kreaturen die den Wald vor Eindringlingen schützen. Dieser wacht aus einem Schlaf auf und schüttelt Pippin vom Baum und ist sich mit Ork auf sich alleine gestellt, doch der Ent erkennt die Gefahr und stampft den Ork du Tode. Zuerst hält er die beiden auch für Orks, doch nach gutem Zureden Merry und Pippins, bringt der Ent die beiden zu einem Weisen, der entscheiden soll, was mit den beiden passiert.

Der Weise stellt sich als Gandalf heraus. Was mit eigentlich wunderte, denn Gandalf war mit einem Feuergeist in eine Schlucht gefallen! Doch er hat noch im Fall durch die Schlucht gegen den Geist gekämpft, wobei beide starben. Doch seine Aufgabe auf der Erde wurde noch nicht erfüllt. So kehrte er als Gandalf, der Weiße zurück. (Zuerst Gandalf, der Graue) Er beauftragt den Ent die Hobbits ins Auenland zurück zu bringen. Doch die beiden wollen nach Süden, an Mordor vorbei. Da sich während dessen die Erde im Krieg befindet, verhandeln die Ents, ob sich die „Baumkultur“ im Krieg gegen Saruman und seine Streitmacht einbringt. Doch sie lehnen ab. Als Merry und Pippin am Ziel angekommen sind, macht Baumbart eine schreckliche Entdeckung. Seine Freunde im Urwald wurden alle von den Urukais abgeholzt. Er ruft nach vielen weiteren Ents und begibt sich doch noch nach Isengard, der Produktionsstätte der Orks und Urukais. Ihre riesigen, kräftigen und wuchtigen Körper zerstören alles, was ihnen in den Weg kommt. So können sie dort alles vernichten, was der Welt hätte schaden können. So erleben Merry und Pippin die Geschichte …


Aragorn, Leoglas, Gimli

Am Anfang des Filmes verfolgen sie die Orks, welche Merry und Pippin gefangen halten. Während Aragorn und Legolas immer neue Spuren aufnehmen, ist Gimli damit beschäftigt, den beiden folgen zu können (Zwerge sind zum rennen nicht geschaffen). Als sie durch die Ebene Rohans gingen, wurden sie von den Reitern Rohans umzingelt, man hält sie zuerst für Eindringlinge, doch sie sagen, dass sie Orks verfolgten, wobei zwei Freunde von ihnen Gefangen geworden waren. Mit Bedauern müssen sie Feststellen, dass alle bei dem Kampf getötet wurden. Die Drei reiten zum Schlachtplatz, wobei Aragaron eine Spur verfolgt, die genau in den Fangorn Wald führt. Dort treffen sie zu ihrem Erstaunen Gandalf, der ihnen erzählt, dass Merry und Pippin in Sicherheit sind!

Sie reiten gemeinsam nach Theoden, dem König von Rohan. Dieser aber, ist vom einem Zauber Sarumans bedeckt und sieht schon wie eine Leiche aus, Er nimmt nur noch Ratschläge von seinem Diener Schlangenzunge an, der von Saruman beauftragt wurde, dem König gut zuzureden. Gandalf schafft es dem Zauber zu besiegen. Der König wird wieder normal und muss realisieren, dass die Erde von einer Streitmacht von 10.000 Urukais angegriffen wird. Gandalf versucht Hilfe zu holen und reitet davon. Theoden muss handeln, er befördert seine Bewohner nach Hellms Klamm einer Festung, die zuvor noch nie gestürmt wurde. Doch damit rechnet Schlangenzunge und schickt eine Horde von hyänenartigen Tieren auf den Weg dorthin. Ein Kampf beginnt, indem sich der König höchtpersönlich mit einbringt. Der Kampf ist gewonnen. Aber Arargorn ist verschwunden. Er ist mit einem Hyänentier die Klippe heruntergestürzt und treibt nun in einem Fluss. Sein treues Pferd bringt ihn nach Hellms Klamm, wo er schon sehnsüchtig erwartet wird. Denn die Nichte des Königs Eowyn hat sich in ihn verliebt und in der Schlacht gegen die Streitmacht braucht man schließlich jeden Mann.

So ist auch das Motto auf der Burg, in der sich schon auf den mächtigen Kampf vorbereitet wird. Sogar Kinder müssen sich im Kampf mit einbringen, jeder „Mann wird gebraucht“ Zu Hilfe kommen ihn auch noch die Elben, die auf der Burg eintreffen. So stehen kurz vor dem Kampf auf der Burg 2.000 Menschen und Elben gegen 10.000 Urukais und Orks. Die Streitmacht marschiert ein, geboren für den einen Zweck: Das ganze Leben auf der Erde auszulöschen! Die Schlacht beginnt. Zuerst konnten sie noch gut gegenhalten, aber dann wurden die Urukais zu stark und die Festung musste als verloren hingenommen werden. In einem Unterschlupf treffen Aragorn und der König noch eine Entscheidung: Kampf für das Volk und die Erde. Sie reiten noch mit einigen aus der Festung und versuchen gegen die Urukais etwas anzurichten, doch sie sind zahlenmäßig überlegen. So wirken wie Ameisen im Getümmel. Die Sonne geht auf und Gandalf steht auf einmal auf einem Berg. Hinter ihn einige tausend Reitkämpfer, sie reiten den Steilen Anstieg hinunter, stürzen sich in die Schlacht (Gandalf an der Front) und können gegen die Orks gewinnen.


Frodo und Sam

Am Anfang des Filmes sehen wir Frodo und Sam auf einem Gebirgszug, sie versuchen nach Mordor zu gelangen, doch sie haben sich verlaufen und ihre Verpflegung neigt sich dem Ende zu. Sie merken, dass sie verfolgt werden. Es ist Gollum, ein ziemlich hässliches, rattenähnliches Etwas, welches vom Ring besessen ist und sich seinen Schatz wiederhaben will. Jedoch versucht sein gutes Ego die Machtbesessenheit zu lindern, deshalb diskutiert er immer mit sich selbst, ob er die beiden Hobbits töten oder helfen soll. Als Gollum sie schließlich doch angreift, können sie ihn überwinden, er zeigte ihn den Weg nach Mordor. Um nicht von Orks verfolgt werden zu können, wählen sie den Sumpfweg. Im Sumpf jedoch liegen viele tote Elben und Menschen, die im Krieg vor vielen Jahren gefallen sind. Man merkt, dass es Frodo nicht gut zu gehen scheint, denn der Ring macht ihn langsam auch machtbesessen, so fällt er orientierungslos in den Sumpf, doch Gollums gutes Ego fischt ihn wieder heraus. Nun stehen sie vor dem riesigen Tor Mordors, Frodo und Sam wollten gerade mit durchs Tor rennen, als gerade eine Herde Urukais durchmarschierte, doch Gollum hielt die beiden auf. Er sagte, dass es einen sichereren Tunnelweg gäbe. Sam sieht das jedoch wieder skeptisch gegenüber. Als sie sich auf dem Weg machen, wurden sie von Faramir, Boromirs Bruder gefangen genommen, als dieser mitkriegt, dass die Hobbits seinen Bruder kennen. Weiß er genau, dass Frodo den Ring besitzt. Er will den Ring natürlich auch haben, aber Sam verhindert, dass er den Ring an sich reisst. Sie kommen in einer Stadt an, wo sie auch sofort von Dunklen Gestalten auf Flugsaurierähnlichen Tieren angegriffen werden. Als Frodo sich von ihnen magisch Angezogen fühlt, reißt Sam ihn noch in letzter Sekunde zur Seite, sonst hätte Das Tier ihn mit seinen Krallen zerschmettert. Anstatt sich zu bedanken greift Frodo Sam mit einem Schwert an. Dieser kommt aber sofort wieder zur Vernunft. Der Ring hat ihn wieder so reagieren lassen, weil er Frodo kontrollieren kann. Faramir sieht jetzt ein, dass der Ring zerstört werden muss, und lässt die beiden Hobbits laufen. Zum Schluss gehen Sam und Frodo durch einen Wald und schwäemen von ihrem Abenteuern. Am Ende des Film sieht man Gollum etwas aushecken: Er will die beiden Hobbits den Ring wegnehemen, wenn sie es am allerwenigsten Erwarten …

Das war eine ausführliche Inhaltsangabe vom Film, ich hoffe, dass ich nichts vergessen habe ;)


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Meine Meinung
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Meiner Meinung nach ein Film der Extraklasse. Viele sagen, das der Film sich nicht an das Buch orientiert. Ich muss ehrlich sagen, dass ich das Buch noch nicht gelesen habe, und somit keine Schlüsse ziehen kann, ob etwas vergessen oder verändert wurde. Ich denke jedoch, dass die Handlung von Frodo und Sam etwas zu kurz gekommen ist, die beiden wurden von Legolas, Aragron und Gimli regelrecht an die Wand gespielt. Jedoch muss ich dazu sagen, das die Schauspielerische Leistung von Frodo und Sam sehr gut war, man kann richtig nachvollziehen, wie der Ring langsam Besitz von Frodo ergreift und ihn sogar seinen besten Freund auf die andere Seite stellt. Also gut umgesetzt!

Hier noch zu sagen die animatorische Glanzleisung von Gollum. Wenn man nicht wüsste, dass dieser animiert wäre, würde man denke er wäre echt. Seine Bewegungen sind originalgetreu, Seine Gesichtszüge sind sehr gut gelungen und auch Aussehen lässt keine Fragen offen. Die Tricktechnik ist bei diesem Tier großartig gelungen! Und auch die Umsetzung von Baumbart, den Ent und seinen Artgenossen ist sehr, sehr gut gelungen, wenn sie sich nicht bewegen würden, hielt ich sie für Bäume!

Atemberaubend waren auch wieder die Landschaftspanoramen wie zum Beipiel über die Rohan-ebene und die Kamerafahrten durch die Höhlen Isengards, sie vermitteln einem direkt beim Abenteuer dabei zu sein. Genauso begeistert war ich von der Audio-Umsetzung. Die genialen Soundtracks passten wieder zum Handlungsstrang und die Soundeffekte waren phenomenal. So auch als die Urukais vor Hellms Klamm standen und mit ihren Äxten und Speeren im Takt stampften. Mir lief es kalt den Rücken runter, bekam Gänsehaut. Es war einfach nur düster und unheimlich. Man denkt, dass man mitten im Geschehen ist, wegen den realistischen Geräuschen. Klar ist halt Dolby Sorround :) Hier wäre noch gesagt: Geht unbedingt ins Kino, da kommt die Athmosphäre viel besser rüber als zu hause im Wohnzimmer. Man fühlt richtig mit den Schauspielern mit.

Gut hat mir diesmal auch gefallen, das Gimli einige witzige Parts übernommen hat. So steht er auf der Festung Hellm Klamms und kann das Geschehen nicht beobachten, weil er so klein ist. So lässt er sich von den Leuten drumherum erklären was passiert. Oder er will beweisen, wie gut er reiten kann, fällt sofort vom Pferd und sagt: War alles eingeplant. Er stellt eine Art Witzbold im Film da, der aber sofort wieder ins Ernste zurückkommt. Das finde ich gut, er lockert die ernsten Stellen immer mit etwas Humor auf, im soll zwar nicht drinstehen, dass er die witzigen Parts übernimmt, aber es schadet den Film nicht.

Auch gut, was den Film realistischer macht, war die Sprache! Da wir uns in eine Art Mittelalter befinden, sprechen auch die Schauspieler etwas altertümlich. Und auch, dass sich Aragorn und Legolas oftmals in Elbisch unterhalten finde ich realistisch.

Am besten jedoch hat mir die langersehnte, gigantische Schlacht um Hellms Klamm gefallen. Es war die längste Schlacht in der Filmgeschichte (ca. 45 min.). Die Specialeffects sind einfach absolut klasse. Es fliegen aus Allen Seiten Pfeile, Äxte und Schwerter. Die Schlacht ist unbeschreiblich, man muss sie selbst gesehen haben, kann sie nämlich nicht beschreiben. Ich konnte an manchen Stellen nur noch den Kopf schütteln, so faszinierend war ich von der Schlacht! So auch die gute Umsetzung vom Kampf im freien Fall zwischen Gandalf und dem Feuergeist. Dieser Kampf ist effketemäßig vielen aktuellen Filmen weit voraus und ist einfach, auf Deutsch gesagt GEIL!

Was mir aber nicht so gut gefallen hat, waren die Liebesszenen zwischen Arven und Aragorn, die während der Schlachten eingeblendet wurden. Aragorn träumt oder erinnert zuück, was er mit ihr erlebt hat. Klar soll eine kleine Pause zwischen den Schlachten bringen, aber nach einer Weile wird es nervig und langatmig.

Noch zu sagen wäre, dass die Altersbegrenzung ab 12 Jahren nicht zu verstehen ist. Es hängt ein Ork-Kopf auf einem Spieß, es werden Arme abgemetzelt, Pfeile durch den Kopf geschossen und weitere Sachen gemacht, die ein relativ unerfahrener Kinogänger zu viel wären. Ich würde die Altersbegrenzung auf 14 aufstocken, wenn das gehen würde, sonst ab 16!


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Kulturen
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Hobbits

Die Hobbits leben im Auenland. Die friedliche, grüne und ruhige Heimat der Halblinge, wie sie auch von den Menschen genannt werden, liegt im Nordwesten von Mittelerde. Die Hobbits sind friedliebende, gemütliche und nicht selten müßige Leute, ein altes Volk, welches früher zahlreicher war als heute. Sie leben in nett eingerichteten Höhlenwohnungen. Sie lieben die Stille, haben eine feines Gehör und meiden scheu das Große Volk, denn sehr flink und geschickt im Verstecken sind sie trotz der gemütlich dicklichen Figur. Frodo, der Ringträger, Sam, sein treuester Freund und Begleiter, sowie Merry und Pippin, die alle zu den Gefährten gehören, sind Hobbits von verschiedenen Stämmen: Falbhäute, die Starren, die Harfüße (dazu gehören Frodo und Sam)

Zauberer

Es gibt nur wenige Zauberer auf Mittelerde. Zu ihnen gehörte vor dem Ringkrieg auch Saruman, der einst einmal weiser war als Gandalf und auf einer höheren Stufe stand. Vom Bösen verführt wechselt er auf Saurons Seite! Die Zauberer sind erschaffen wurden um in Gestalt von Menschen den Widerstand gegen Saruman zu organisieren. Gandalf ist der mächtigste Gegner von Sauron, dem dunklen Herrscher. Es ist seine Aufgabe, Mittelerde von den Schatten des Bösen in Mordor zu befreien.

Elben

Die Elben sind elegante, magische Wesen. Bei den Gefährten ist Legolas der Vertreter des Elbenvolkes. Sie sind ein geheimnisvolles Volk. Sie leben in Wäldern, können lautlos umherwandeln und haben sehr gute Augen, so dass sie auch in der Dunkelheit in weiter Ferne jegliche Bewegung ausmachen können. Elben können, wenn sie in ihrer Umgebung wohnen mehrere tausend Jahre alt werden.

Zwerge

Gimli vertritt die Sippe der Zwerge auf der Reise nach Mordor. Die Zwerge sind ein zähes, starkes und oft eigensinniges Volk. Die fleißigen Wesen sind besonders begabt im Umgang mit Steinen und Juwelen und sie schaffen große Kunstwerke. Sie wurden aus ihrer alten Heimat Moria vetrieben und mussten sich ins Graue Gebirge umsiedeln.

Orks

Die von Grund auf schlechten Wesen hausen in den Höhlen jeglicher Gebirge und sind generell sehr lichtscheu, so dass sie am Tage selten gesehen werden und tagsüber auch nicht außerhalb ihrer Höhlen angreifen. Sie sind starke Krieger und nur für den Kampf ausgebildet. Orks sind häßliche, gewalttätige und hinterhältige Kreaturen. Ihre naive Falschheit führt nicht selten auch untereinander zu Streitigkeiten und so kann es sein, dass sie vor Habgier und Rachegelüsten selbst ihre Verwandten oder Mitglieder der Sippe töten

Ents

Die Ents sind die Bewacher und Hüter der Bäume im Fangornwald, dem Wald nördlich von Rohan, der am südöstlichen Ende vom Nebelgebirge gelegen ist. Sie sind große, langsame, baumähnliche Gestalten, die in den Tiefen des Waldes kaum zu erkennen sind. Ihre Stärke und Macht ist riesig, doch sie sind zu alt, steif und faul, um sich viel zu bewegen. Doch einmal wütend, können sie ungeheuere Kräfte entwickeln.

Menschen

Die Menschen werden unter den Gefährten von Aragorn und Boromir repräsentiert. Es gibt verschiedene Stämme der Menschen. Aragorn gehört zu den Dunedain, die als Elbenfreunde gelten. Gondor, dieses Land ist das größte Reich der Menschen. Von dort stammt auch Boromir. Es gibt auch noch viele andere Menschenvölker geben, die sich auf ganz Mittelerde in Wäldern und Gebirgen verstecken.



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Wo wurde gedreht Kosten
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Grundvoraussetzung für die Verfilmung des Meisterwerks "Der Herr der Ringe" war ein Drehort, der die vielen völlig unterschiedlichen, fantastischen Landschaften von Mittelerde abdeckt und auch im technischen Bereich genügend Potential für ein solches Projekt bietet. Schon bevor bekannt wurde, dass Peter Jackson die Trilogie auf Leinwand bannen würde, plädierten Fans für Neuseeland als Drehort einer möglichen "Der Herr der Ringe"-Verfilmung. Neuseeland, Traumreiseziel jedes Naturfreaks, birgt wundervolle Landschaften voller Kontraste: Seen, grasgrüne Hügel, sonnige Strände, schneeweiße Bergspitzen, Wüsten und aktive Vulkane finden sich auf der verhältnismäßig kleinen Fläche des Inselreichs. So begannen am 11. Oktober 1999 die Dreharbeiten und endeten am 22.Dezember 2000.
Die Produktionskosten belaufen sich für alle drei Filme zusammen auf ca. 300 Millionen Euro. Das Geld für die Produktion wurde schon mit dem ersten Teil „Die Gefährten“ gedeckt. Der Film spielte ca. 860 Millionen Euro ein.


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Peter Jackson
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Peter Jackson wurde 1961 in Neuseeland in der Halloween-Nacht geboren. Schon im Kindesalter begann der aufgeweckte Junge mit der Super-8-Kamera seiner Eltern erste Filme zu drehen. Im Alter von 17 Jahren brach er die Schule ab. Als es ihm nicht gelang, einen Job in der neuseeländischen Filmindustrie zu bekommen, begann er eine Lehre als Fotograveur. Mit dem ersten Geld kaufte sich Jackson eine 16-mm-Kamera. Seine ersten Filme floppten jedoch. Er war schon früher dem Ring verfallen und wollte mit der Romanvorlage von Tolkien einen Film drehen. So hätte niemand gedacht, dass die Verfilmung zu Herr der Ringe so erfolgreich wird …


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J.R.R. Tolkien
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J. R. R. Tolkien kam in Südafrika zur Welt, wo sein Vater eine Stellung als Bankangestellter übernommen hatte. Bereits 1895 kehrte die Familie in ihre englische Heimat in der Nähe von Birmingham zurück. Ein Jahr später starb sein Vater, 1904 seine Mutter, worauf der Waisenjunge von einer Tante und einem katholischen Geistlichen erzogen wurde. Seine herausragende Sprachbegabung wurde schon früh entdeckt. Nach Abschluß der Schule beherrschte er neun Fremdsprachen (Latein, Griechisch, Spanisch, Deutsch, Französisch, Altenglisch, Altnordisch, Isländisch und Finnisch). 15 Jahre lang schrieb Tolkien am 1.200 Seiten langen Epos Der Herr der Ringe (Lord of the Rings • 1954/55). Das Werk erschien aufgeteilt in die Bände Die Gefährten (The Fellowship of the Ring • 1954), Die zwei Türme (The Two Towers • 1954) und Die Rückkehr des Königs (The Return of the King • 1955). Tolkien starb 1973 in England.


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Fazit des Films
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Der Film ist einfach phenomenal oder gigantisch in allen Belangen! Auch wenn der Film nicht ganz dem Buch entspricht, eine 1:1 Version ist niemals möglich! Die atemberaubenden Panoramen, die aufregenden Landschaftsbilder und die gigantischen Schlachten sollte jeder gesehen haben. Auch wenn Arven manchmal nervt und der Film an manchen Stellen etwas langatmig ist, bekommt er von mir natürlich 5von5 ***** Sternen. Den Film sollte sich jedoch jeder im Kino angeschaut haben, den Dolby Sorround und Riesenleinwand hat nicht jeder zur Verfügung. Außerdem ist die Kino-Atmosphäre viel düsterer und unheimlicher. Ein 3stünder Kinobesuch der sich auf jeden Fall lohnt!!


Onlinestellung: 20.12.2002
Bericht verfasst: 20.12.2002
Zuletzt bearbeitet: 22.12.2002
Wörter: 3249


In diesem Sinne Ciao! © By Ballack007
PS: Noch 2 Tage, dann ist Weihnachten ;)
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Erwin1678

Hab ich zu viel erwartet?

ein Testbericht von 2005-06-23 10:48:16 vom 23.06.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: die Story (falls man das Buch nicht kennt), die Kampfszenen, tolle Landschaftsaufnahmen, gelungene Kamerafahrten...
Nachteile/Kritik: die Story (wenn man das Buch kennt), teilweise etwas langatmig, Gimli als Witzeschleuder, teilweise langweilige Musik
Ein Jahr kann schon ziemlich lang sein... Ob sich das Warten gelohnt hat und was ich vom Film halte, dass erfahrt ihr in meinem Bericht.

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Ich setze jetzt einfach mal voraus, dass alle die den Bericht lesen schon den ersten Teil gesehen haben. falls dies nicht so ist oder falls ihr nicht wissen wollt, worum es im zweiten Teil geht, dann solltet ihr hier lieber nicht lesen.

Die Gefährten die sich im ersten Teil aufmachten um den Hobbit Frodo auf der Reise zum Schicksalsberg zu begleiten, sind versprengt. Boromir starb bei einen Kampf mit den Uruk-Hais, Gandalf scheint ebenfalls tot zu sein. Merry und Pippin sind in der Gewalt der Uruk-Hais, die diese zum Zauberer Saruman bringen sollen. Aragon, Gimli und Legolas machen sich auf die Suche nach den zwei Gefangenen, während Frodo und Sam weiter Richtung Schicksalsberg marschieren, um den einen Ring endlich zu vernichten.

Die Story splittet sich nun in mehrere Teile. Die Gefährten wurden ja schon gegen Ende des ersten Teils vom ehemaligen Ringträger Gollum verfolgt, dieser macht sich zu Beginn des Filmes daran, Frodo den Ring zu entreißen. beide Hobbits fangen ihn jedoch und lassen ihn einen Eid auf den Ring schwören, der dafür garantiert, das Gollum beiden den Weg nach Mordor zeigt. Vor den Toren Mordors werden die drei jedoch von Faramir (dem Bruder von Boromir) gefangen genommen, er möchte den Ring dazu benutzen um Gordor vor Mordor zu schützen.

Die Horde Uruk-Hais, die Merry und Pippin bei sich führen wird währenddessen von den Reitern Rohans überrannt, die zwei kleinen Hobbits könne so in den Wald Fangorn. Hier treffen sie auf Baumbart den Ent, der sie erst für Orks hält, sich aber später eines besseren belehren lässt.

Den dritten Teil der Storyline machen schließlich Aragon, Gimli und Legolas aus. Diese treffen die Reiter Rohan, nachdem diese die Horde des Saruman vernichtend geschlagen hat. In der Annahme, Merry und Pippin seien tot, machen sie sich auf der den Weg zum Königreich Rohan, zwischendurch treffen sich den tot geglaubten Gandalf. Zusammen mit diesem können sie den unter dem Einfluss von Saruman stehenden König Theoden von der Kraft des bösen Magiers befreien. Doch das Volk Rohans ist direkt von der erschaffenen Armee Sarumans bedroht und muss sich nach Helms Klamm zurückziehen....

So, mehr möchte ich dann doch nicht verraten. Ich hab die Story zudem nicht durchgängig erzählt und dies ist auch gewollt.

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Zuerst einmal war ich eigentlich felsenfest überzeugt, das zu Beginn des zweiten Teils ein Rückblick auf „Die Gefährten“ erfolgt, dies passierte leider nicht. Nun gut, ich hab den ersten Teil schon gesehen und Millionen anderer Menschen auch, wer aber denkt er kann direkt mit dem zweiten Teil beginnen, der wird „Die zwei Türme“ kaum verstehen. Schaut euch also zuerst „Die Gefährten“ an.

Gleich zu Beginn des zweiten Teils wird auch klar, dass es mit der Geradlinigkeit der Story spätestens da zu Ende war, als Frodo und Sam sich allein auf die Reise zum Schicksalsberg machen. Vielmehr splittet sich die Geschichte in immer mehr Teile auf, erst sieht man wie Gandalf das Feuerwesen erledigt und letztendlich wieder zu Aragon, Gimli und Legolas aufschließt, weiterhin darf man natürlich auch erfahren, wie Frodo und Sam von Gollum nach Mordor geführt werden, genauso wie man erlebt, was mit Merry und Pippin passiert. Der Spannungsbogen muss sich also im Gegensatz zum ersten Teil an mehreren Ebenen aufbauen, was meiner Meinung nach auch mehr oder weniger gut gelingt.

Beginnen wir nun mal ganz von vorn. Selbst den Zuschauern des ersten Teils die die Buchvorlage nicht kennen, dürfte es ja fast klar gewesen sein, dass Gandalf der Graue nicht einfach gleich im ersten Teil umkommt. Zu präsent war er bei „Die Gefährten“, sein frühzeitiger Tod hätte einen wahnsinnigen Einschnitt in die Geschichte um den Ring bedeutet. So kann man nun also beobachten, wie aus Gandalf dem Grauen, Gandalf der Weiße wird, wie er ein paar der Gefährten wieder trifft und wie er weiterhin König Theoden von Sarumans Einfluss befreit. Nach diesem Ereignis wird der Spannungsbogen Gandalf betreffend allerdings erst richtig aufgebaut und man bekommt ihn erst gegen Ende des Filmes wieder zu Gesicht. Dafür muss man auch wahrlich kein Prophet sein, um zu erahnen, welche Rolle er am Schluss von „Die zwei Türme“ spielt.

Etwas anders schaut es da schon beim Gespann Frodo/Sam aus. Der Ringträger hat mehr und mehr mit der aufkommenden Macht zu kämpfen und wird immer unausgeglichener, zweifelnder, zeigt gar schon richtig böse Züge, was natürlich auf den Ring zurückzuführen ist. Und dann kommt auch noch Gollum dazu. Dieser war ja bereits am Ende des ersten Teils den Gefährten dicht auf der Spur, klar er ist immer noch hinter „seinem Schatz“ her. Während man aber bei „Die Gefährten“ recht wenig über das Wesen und die Geschichte Gollums erfährt, blüht dieser Teil der Geschichte bei „Die zwei Türme“ so richtig auf. Das erste Mal darf man hier so richtig einen Blick auf den computeranimierten, verkrüppelten Ex-Ringträger werfen, was für sich schon beim Kinopublikum für Lacher (!) sorgte. Ich fand es eigentlich eher traurig zu sehen, was der Ring aus Gollum gemacht hat und welche Gier ihn immer noch antreibt. Erstaunlicher fand ich fast noch den Bund, den er mit Frodo schließt, damit hätte ich niemals gerechnet. Genauso wie Sam im Film hab auch ich nicht glauben können, das Gollum ehrlich ist, was dann aber zum Vorschein kommt, als in ihm selbst der Kampf zwischen Gut (Smeagol) und Böse (Gollum) tobt. Dies wurde so toll dargestellt, das mein Nachbar im Kino gleich fragte: „Sind das etwas zwei?“, ich hatte auch an so was gedacht, was natürlich aber ausgeschlossen ist. Und das Gute scheint dann auch erstmal bei Gollum zu siegen, was ihn dazu führt, seinen „Meister“ (so nennt er Frodo )nach Mordor zu leiten. Teilweise wird die Figur während der Reise auf mich richtig symphatisch aber auch gleichzeitig bemitleidenswert. Gollum sorgte aber auch zum dem Zeitpunkt weiterhin für Lacher, zum Bespiel als er Frodo und Sam die gefangenen Hasen anschleppt und dabei ein paar eher eklige Sprüche ablässt.

Gollum fühlst sich dann jedoch zum Ende der Story hin verraten, was bewirkt, dass der Böse Teil wieder Überhand gewinnt und ihn einen Plan schmieden lässt. Dieser Punkt war für mich während des ganzen zweiten Teils nicht ersichtlich und vorausschaubar, er ist sicher einer der Appetizer der Teil 3 sehenswert machen soll.

Noch ein Wort zu Gollum was die technische Seite betrifft. Da kann man nur sagen, absolut gelungen. Gollum sieht banal ausgedrückt, „wie echt“ aus, beeindruckend sind vor allem seine Gesichts- und Körperanimationen, so was hab ich noch in keinem Film gesehen. Nicht verwunderlich, dass Peter Jackson für Gollum einen Oscar erwartet.

Ein weiterer Punkt der mich abgesehen von der Weiterführung der Geschichte ins Kino getrieben hat, sind die Kampfszenen. Mit dem ersten Teil hat man ja die Meßlatte was diese betrifft schon sehr hoch gelegt, auch wenn die Kämpfe für viele zu schnell abliefen und vor allem zu künstlich aussahen, was ich aber eigentlich nicht so empfand. Zum zweiten Teil hörte ich dann irgendwas von „45 Minuten Kampf nonstop“ was ich mir irgendwie aber nicht vorstellen konnte und was natürlich auch nicht so ist. Klar war aber, dass es im zweiten Teil einen oder mehrere größere Schlachten geben muss, an welchen Fronten dabei gekämpft wird, war mir aber nicht von Beginn an klar, zu Mitte des Filmes, wusste man dann aber, wo und auch wann es krachen würde. Eine Stunde vor Ende des Filmes (ich hab auf die Uhr geguckt) war dann der Zeitpunkt herangenaht, den ich so erwartet hatte. Auf der einen Seite der König Theoden mit Mannen + den drei Gefährten Aragon, Gimli und Legolas in Helms Klamm, davor eine riesige, beeindruckende Armee, erschaffen und aufgestellt von Saruman. Selbst das plötzliche und unerwartete Auftauchen und dazu stoßen der Elbenkrieger, konnte nichts an der vermeintlichen Tatsache ändern, dass die Lage aussichtslos erscheint und man eigentlich ein Sieg Sarumans Armee erwartet. Natürlich wusste ich aber, dass es nicht so kommen würde, nicht weil ich es nachgelesen habe, sondern weil man es einfach fühlt. Ist halt so wie bei den meisten Filmen in denen Gut gegen Böse kämpft, man bekommt schnell mit, wer letztendlich gewinnen wird.

Der Kampf selbst war absolut beeindruckend und wohl einer der monumentalsten, die ich je gesehen habe. Auf der einen Seite blickt man in die fast angsterfüllten Gesichter der Krieger Rohans, auf der anderen Seite sieht man einfach nur eine wilde Masse an vernichtender Kampfeswut. Und dann erst das Kriegsgetrommel, das hat mich noch ein bisschen tiefer in meinen Kinosessel sinken lassen, unglaublich mächtig und fast schon furchteinflössend.

Der Auseinandersetzung läuft dann ganz so wie ich es erwartet hatte, die Burg wird so gut wie erobert und dann wendet sich doch noch alles zum vermeintlich guten. Da war für mich aber auch absolut nichts überraschendes dabei, man konnte sich ja auch vorstellen, das Gandalf noch erscheinen muss (man wusste es ja auch, er hat es ja angekündigt).

Vom technischen Aspekt ist der Fight natürlich ein Sahnehäubchen, das riesengroße Herr sah verdammt echt aus, auch wenn nur die ersten Reihen von realen Schauspielern dargestellt wurden. Der Kampf war auf jeden Fall mein Highlight des Filmes.

So, was wäre noch zu sagen zu „Die zwei Türme“? Langatmig fand ich eigentlich gleich zwei Handlungstränge, zum einen natürlich die Merry/Pippin-Geschichte im verwunschenen Wald, zum anderen die vermeintliche und für mich schon im ersten Teil deplaziert wirkende Liebesgeschichte zwischen Aragon und Arwen. Zu ersterem: Zunächst fand ich es eigentlich noch ganz spannend, als Merry und Pippin den Fangorn-Wald betraten, aber so behäbig wie sich die Geschichte entwickelt und man dann letztendlich auch noch erahnen kann, was zum Schluss passieren wird, dass hat mir nicht gefallen. Zum Glück nimmt diese Storyline keinen großen Platz im Film ein. Besser währe es vielleicht auch gewesen, wenn man das Langstrecken der Merry/Pippin-Geschichte dazu benutzt hätte, ein bisschen mehr zu charakterisieren und zu erklären...

Zur Aragon/Arwen-Geschichte, diese hat mir ja schon im ersten Teil nicht zugesagt, auf mich wirkte diese Stoyline wie der Versuch in einen immer düsterer werdenden Film einen letzten hellen Lichtblick zu bringen. Im zweiten Teil ist es dann zwar nicht ganz so schlimm, weil hier recht gut charakterisiert und dargestellt wurde, aber wo hier zu viel Zeit vom Film verbraucht wird, wurde halt woanders gespart. Was ich damit sagen will, die Personen die im zweiten Teil zur Story dazukommen, werden mit nicht genügend erklärt, Gollum blieb für mich ein Geheimnis, genauso wie König Theoden oder halt das Baumvolk. Aber wie soll man das in selbst in einen 3 Stunden-Film alles unter einen Hut bringen? Ich mache dem Regisseur in dieser Beziehung keinen Vorwurf, vielleicht dafür bei zwei anderen Punkten. Zum einen hat er natürlich wieder herrlich interpretiert, sich aber diesmal nicht wie in Teil 1 relativ nahe an die Buchvorlage gehalten. Dies dürfte den Buchkennern etwas sauer aufstoßen, im Kino waren an manchen Stellen auch vereinzelte „Buhs“ zu hören. Wer das Buch dagegen nicht kenn, der dürfte zumindest über ein paar unlogische Stellen gestolpert sein, wo man sich einfach die Frage stellt: „Wieso ist das jetzt so?“. Zum einen dürfte es halt wirklich daran liegen, dass die Buchvorlage zu mächtig für eine Verfilmung ist (nicht umsonst galt und gilt für manche der Herr der Ringe als unverfilmbar) und man selbst in neun Stunden nicht alles erklären kann und sich doch irgendwo auf die Hauptgeschichte konzentrieren muss, zum anderen hat sich Peter Jackson vielleicht etwas an den doch geforderten Nebensächlichkeiten aufgehaben. Ich will ihm da aber keinen Vorwurf machen, Kenner der Buchvorlage müssen einfach Jacksons Interpretation + Dreingabe so hinnehmen oder weitermeckern, wer das Buch nicht kennt, der wird sowieso wenig an der meist spannenden Geschichte auszusetzen haben.

Einen Kritikpunkt hab ich dann aber noch. Zum Ende des zweiten Teils ist der Film für mich zu sehr auf „gutes Ende“ getrimmt wurden. Eine Stunde vor Schluss ist die Lage an sämtlichen Storyfronten nahezu aussichtslos, in der letzten Filmstunde läuft dann aber alles auf ein Siegen des Guten hin. Hätte man nicht Gandalf noch die „Endzeitstimmung“ heraufbeschwören lassen oder hätte ich nicht an Gollums fiesen Plan teilhaben dürfen, dann wären mir fast die Gedanken gekommen: „Na dann schafft der Frodo im dritten Teil noch den Ring zum Berg und alles wird gut“. Natürlich hab ich übertrieben, mir ist das Ende aber doch zu Happy auch wenn es viele Tote gab und Sauron immer noch mächtig ist. Man hätte den Film doch auch eher mit einer düsteren Stimmung enden lassen können, vielleicht so wie beim zweiten Teil von Star Wars.

Nun aber genug gemeckert...

Zum Sound: Im Gegensatz zur akustischen Untermalung des ersten Teils bin ich bei Teil zwei etwas enttäuscht. Mir fehlte da das „Besondere“. Natürlich untermalen die Klänge das Geschehen auf der Leinwand recht gut, aber es kam bei mir eben nicht der Eindruck wie bei Teil 1 auf, die Melodien bringen die einzelnen Szenen voran. Bei Teil 1 erinnere ich mich noch zu gut an das Thema was mehrmals bei Gefahren und Kämpfen gespielt wurde, so was in der Art hat mir bei Teil 2 gefehlt. Einzig akustisch beeindruckendes an der Kampfszene war für mich das Kriegsgestampfe vor dem eigentlichen Kampf, dies wummerte dermaßen gewaltig aus den Boxen, dass man dachte man sei selbst in Helms Klamm.

Irgendwie war mir auch der Einsatz der säuselnden Frauenstimme bei den einzelnen Melodien etwas zu viel, ich hatte manchmal den Eindruck, dass es irgendwie nicht so recht zum Filmgeschehen passt.

Humor: Ja, das Kinopublikum hatte gestern richtig was zu lachen bei „Die zwei Türme“, denkt man gar nicht. Immer wieder kamen Sprüche die mich eher an Obelix erinnert hätten, aber nicht an einen Zwerg aus „Der Herr der Ringe“ Musste das sein?

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Hm, wenn ich Bericht jetzt so lese, hat der zweite Teil der Herr der Ringe-Verfilmung doch so einiges an Kritik von mir einstecken müssen. Unmittelbar noch Ende des Filmes wusste ich auch gar nicht so recht, hat mir nur der Film gefallen oder nicht? Beeindruckend ist die Verfilmung ja allemal, aber war sie auch gut? Zuerst einmal, Teil 1 wirkt auf mich anders als Teil 2, ich weiß nicht recht wie ich es beschreiben soll. „Die Gefährten“ ist geradlinig, Teil 2 ist es nicht. Hier muss man meiner Meinung nach besser aufpassen, wenn man am Schluss keine dummen Fragen stellen möchte. Ich werde den Film deshalb auch noch mal sehen, vielleicht klären sich dann einige Ungereimtheiten. Ein weiterer Punkt meiner Kritik ist, dass Teil 2 zu wenig erklärt, da werden sich dem ein oder anderen auch noch ein paar Fragen stellen. Vielleicht kann da ja wie bei Teil 1 auch die Extended Version etwas verbessern.
Ansonsten möchte ich den Film aber nicht schlecht reden. Nach dem großartigen ersten Teil hab ich mich wahnsinnig auf „Die zwei Türme“ gefreut und ich bin natürlich nicht enttäuscht vom Film. Die Story ist größtenteils spannend, die Landschaftsaufnahmen sind gewaltig, genauso wie die Kampfszenen.
Schaut Euch den Film an und bildet Euch selbst ein Urteil, meine Empfehlung erhält der Film allemal.
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Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Thomek

Absoluted Muss

ein Testbericht von 2005-04-11 12:11:56 vom 11.04.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: Gute Szenario Kamera Schauspieler Sound...
Nachteile/Kritik: Die altersbeschränkung. Sollte ab 16 sein
Ich war von anfang an in den film verliebt. Wer den ersten Teil gesehen hat, muss auch diesen sehen. In diesem Teil sind die Gefährten nun in drei gruppen getrennt. Frodo und Sam gehen ihren weg zum Schicksalsberg um den Ring zu vernichten und werden dabei vom fiesen Golum geführt. In der zwischenzeit haben sich Aragorn, Gimli und Legolas auf die suche nach Pipin und Merry gemacht die von den Orks gefangen wurden. Dabei treffen sie auf neue verbündete aber auch auf neue feinde.
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Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:nicht hilfreich
ZordanBodiak

RING FREI... Die zweite Runde!

ein Testbericht von 2005-01-18 16:55:20 vom 18.01.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: Das Warten hat ein Ende! Die Schlacht um Helms Klamm!! Umwerfende Bilder! Großartige Darsteller! (...)...
Nachteile/Kritik: Das sollen Ents sein? Und erneut: VIEL ZU KURZ!
Ein Ring, sie zu knechten, sie alle zu finden,
Ins Dunkle zu treiben und ewig zu binden
Im Lande Mordor, wo die Schatten drohn.



Die Geschichte geht in die zweite Runde

Mittelerde scheint dem Untergang geweiht. Die Ring-Gefährten, die mit ihrer Mission – der Zerstörung des Ringes – die letzte Hoffnung für die Menschen Mittelerdes waren, sind zerschlagen. Während Gandalf – ein mächtiger Magier – in den Minen von Moria gefallen ist, machen sich Frodo – der Ringträger – und sein treuergebner Diener Sam alleine auf den gefährlichen Weg nach Mordor. Doch schon nach wenigen Meilen der beschwerlichen Reise müssen die beiden Hobbits bemerken, dass sie nicht alleine sind. Sie werden verfolgt, verfolgt von Gollum, der immer noch seinen Schatz zurückhaben will.

Und auch die anderen beiden Hobbits Merry und Pippin haben kein leichtes Los gezogen, nachdem Boromir – ein menschlicher Gefährte – von den Orks getötet worden ist, wurden sie von den grauenhaften Orks entführt. Aber noch scheinen sie nicht gänzlich verloren. Aragorn – ein menschlicher Waldläufer –, Gimli – ein kampferprobter Zwerg – und Legolas – ein Elb – folgen ihrer Fährte, in der Hoffnung, dass sie ihrer hobbitschen Freunde lebend wiederfinden werden...

Die Reisen der gespaltenen Gefährten könnten abenteuerlicher nicht sein. Während Sam und Frodo sich zaghaft mit Gollum verbünden, umso den Weg nach Mordor zu finden, treffen Merry und Pippin in den Wäldern von Fangorn auf Baumbart – einen der letzten Ents. Und auch Aragorn und die sich langsam anfreundenden Gimli und Legolas treffen bei ihrer Suche in den Wäldern von Fangorn auf eine mächtige Person: Den weißen Magier. Doch nachdem er ihnen langsam sein wahres Gesicht offenbart, sehen sie ihren für todgeglaubten Freund Gandalf vor sich, der für seine letzte Aufgabe zurückgekehrt ist...

Vielleicht scheint sich das Glück der Menschen doch noch zu wenden, aber auch die bösen Gemüter Mittelerdes schlafen nicht. Saruman – ein Magier, der den Mächten Saurons verfallen ist – will mit seiner Armee aus Orks und den künstlich gezüchteten Uruk-Hais die Bewohner Rohans überlaufen und so die letzten aufrechten Völker Mittelerdes von Seiten Mordors und Rohans in die Zange zu nehmen. Eine erste große Schlacht steht bevor, die womöglich über das Schicksal der Menschen Mittelerdes entscheiden wird...


Mein langes Warten geht weiter

Die Nacht vom 18. auf den 19. Dezember des Jahres 2001 war in die entscheidenden Stunden vorangeschritten. Der Vorhang senkte sich über der Leinwand und ich hatte soeben den ersten Teil der Filmtrilogie „Der Herr der Ringe“ gesehen. Schon seit meinem sechszehnten Lebensjahr wartete ich auf diesen einen Film. Den Film, der mein erklärtes Lieblingsbuch endlich auf die Leinwand bannen sollte. Ich verließ das Kino in der besagten Nacht in einem Trance-Zustand, war wie verzaubert. Meine Träume hatten den Weg auf die Kinoleinwand gefunden und nun sollte ich ein weiteres Jahr auf das Betrachten des zweiten Teiles warten. Das Leben kann in manchen Fällen ganz schön grausam sein. Eine Zeit voller Hoffnungen und schweißgebadeter Hände begann, die ich mit weiteren Besuchen des Kinofilmes und dem Kauf der DVD-Sammelbox zu verkürzen versucht hatte, doch am gestrigen Abend sollte nun mein Warten ein Ende haben...


Träume werden wahr

Die Messlatte war hochgesteckt worden. Nach dem umwerfend Erfolg des Vorgängers „Die Gefährten“ der sowohl die Herzen der Kritiker als auch die der Kinogänger im Sturm eroberte, erwartete man ein weiteres Meisterwerk von Peter Jackson. Und der dickbäuchige Neuseeländer – der zuvor vorwiegend durch seine anarchischen Splatterfilme (u.a. „Bad Taste“ und „Braindead“) die Aufmerksamkeit der Filmwelt erlangt hatte – enttäuscht seine Anhänger nicht. In monumentalen Bildern erzählt er die Geschichte weiter.

Wieder möchte man am liebsten in die Bilder eintauchen, möchte durch die weiten Landschaften Mittelerdes streifen und mit deren sagenumwobenen Einwohner plaudern. Möchte seine Hände ausstrecken, um Baumbart und seine Freunde zu berühren. Zwar verdüstert sich langsam der Himmel über Mittelerde und dank einiger Schlachten sind die Landschaften verwüstet, aber noch immer übt Mittelerde einen derartigen Zauber aus, dass man aus dem Schwelgen nicht mehr herauskommt.

Wenn zum grandiosen Abschluss dann die monumentale Schlacht um Helms Klamm ansteht – die den Zuschauer mit all ihren grandiosen Kampfesszenen, mit den umhersurrenden Pfeilen und den klirrenden Schwertern mit offenem Munde im Kinosessel erstarren lässt – weiß man spätestens, dass erneut die Träume Beine bekommen haben. Um diese Träume jedoch noch lebhafter und größer erscheinen zu lassen, hat Howard Shore erneut eine musikalische Untermalung komponiert, die sich perfekt den Bildern unterordnet. Sie erscheint dem Zuschauer zu keinem Zeitpunkt als zu aufdringlich, ergänzt die Szenen lediglich mit ihrer Dynamik und ihrem epochalen „Erscheinungsbild“.


Der Mann mit den Fäden in den Händen

Peter Jackson war für die meisten Kinogänger bis zum vergangenen September ein unbeschriebenes Blatt. Zumeist wurde man verwundert angeguckt, wenn man sein Name erwähnte. „Was in Neuseeland werden auch Filme gedreht?“ Doch alle „Ignoranten“ wurden mit „die Gefährten“ eines besseren belehrt. Der Hollywood-Verweigerer Jackson weiß den Zuschauer gefangen zu nehmen, ohne hierbei ein übertriebenes Feuerwerk an offensichtlichen Special-effects zu zünden. Er verlässt sich auf die überwältigende Buchvorlage von John Ronald Reuel Tolkien und lässt den Betrachter in jedem Moment seine Liebe zu Tolkiens Universum spüren. Mit seinem gesamten Herzblut inszeniert er seinen Traum von „der Herr der Ringe“ und vollbringt so eine der besten Regieleistungen der letzten Jahre, die hoffentlich im nächsten Jahr mit dem höchstverdienten Oscar honoriert wird. Wer bei einem derartigen Mammutprojekt die Kontrolle behält ist einfach der beste Regisseur eines gesamten Jahres!


Die Gefährten

Die Besetzung der einzelnen Gefährten hat sich glücklicherweise nicht verändert. Wie auch, drehte Peter Jackson sein Epos doch in einem Atemzug von ein einhalb Jahren und konnte so dauerhaft auf seine Akteure zurückgreifen. Unzweifelhaft ein riskanter Schachzug, der sich aber durch die phantastisch aufspielenden Darsteller mehr als rechtfertigte.

Elijah Wood, der nach seinem ersten Auftreten als Ringträger endlich den verdienten Medienruhm einheimsen konnte, verkörpert wundervoll ausdrucksstark den Hobbit Frodo. Langsam aber sicher wächst der junge Akteur in die Rolle hinein und kann auch mich als zunächst kritischen Betrachter überzeugen. Doch auch in „die zwei Türme“ muss Wood im Vergleich mit Sean Astin (Samweis Gamdschie) den Kürzeren ziehen. Astin spielt mit Leib und Seele den herzensguten Gärtner auf Reisen. Sagt mit seinen Blicken teilweise mehr als manch anderer Akteur in seiner gesamten Darbietung. Dankenswerterweise wurde die Rolle Astins im zweiten Teil der Filmtrilogie ausgebaut, ging er in „die Gefährten“ noch in der Masse unter, kann Sam nun seine ganze Ehrerbietung und Freundschaft gegenüber seinem Herrn Frodo offenbaren.

Mein unangefochtene Liebling wird jedoch auf immer und ewig Sir Ian McKellen bleiben. Mit jedem seiner Schritte auf der Leinwand ist er die perfekte Reinkarnation eines weisen Magiers, mit jedem Atemzug ist man sich sicher, dass es keine bessere Wahl für die Figur des Gandalfs geben könnte. Leider muss der gandalf-verehrende Zuschauer in „die zwei Türme“ feststellen, dass die Auftritt des herzensguten Magiers noch rarer gesät sind als schon im vorangegangenen Teil. Dafür sind diese wenigen Momente jedoch mit einer derartigen Magie versehen, dass man seine Augen nicht von der Leinwand nehmen kann.
Allein das erste Auftreten McKellens als Gandalf, der Weiße ist derartig ausdrucksstark, dass es unzweifelhaft der größte Augenblick des gesamten Filmes ist. Welch ein wundervoller Gesichtsausdruck! Ein Gesichtsausdruck, der wahrlich Bände spricht und Gandalf den menschlichen Charme eines liebenswerten Großvaters verleiht.

Und auch der Däne Viggo Mortensen brilliert erneut in seiner Rolle als Aragorn. Verkörperte er zu Beginn „der Gefährten“ noch eine zwielichtige Figur, deren genau Absichten man sich nicht erschließen konnte, wandelt er sich immer mehr zum strahlenden Held, der sein Leben für den Sieg des Guten geben würde. An seiner Seite bekommen nun Gimli – dargestellt von John Rhys-Davies (u.a. „Die vergessene Welt“) – und Legolas – dargeboten von Orlando Bloom (u.a. „Black Hawk down“) – vermehrt Sendezeit. Langsam kann man ihre sich entwickelnde Freundschaft erkennen und wenn sie in der Schlacht um Helms Klamm nebeneinander kämpfen und sich versuchen gegenseitig zu übertrumpfen, ist dies einfach wundervoll „menschlich“ und warmherzig. Sicherlich, einige werden sich ärgern, dass Gimli mit einigen seiner Kommentare auf den Spuren eines Komikers wandelt, aber für meienn Geschmack sind dies eindeutig die Zeichen eines typischen vor sich hingrummelnden Zwerges, der mürrisch durch die Lande zieht.

Unzweifelhaft wurde das Geschehen um die Gefährten, die Rohan unterstützen, in den Mittelpunkt des Filmes gestellt. Verständlicherweise, so kann man hier auch die atemberaubendsten Bilder inszenieren. Nur schade, dass Billy Boyd (Pippin) – der mit dem ersten „Ring“-Film sein filmisches Major-Debüt feierte – und Dominic Monaghan (Merry) – der ebenso zuvor vorwiegend auf den britischen Theaterbühnen vorzufinden war – unter dieser „Spezialisierung“ des Filmes leiden müssen. Ihre Szenen mit den Ents machen nur einen geringen Teil des Filmes aus, so dass die beiden erneut nicht ihre gesamtes schauspielerisches Potential offenbaren können und wie Randfiguren erscheinen.


Die Freunde und Feinde der Gefährten

Aber auch neben den zentralen Figuren wird Mittelerde von zahllosen Charakteren bevölkert, die hier eine kurze Erwähnung verdienen. Denn was wären die Gefährten ohne ihre Freunde, die ihnen in ausweglosen Situationen zur Seite stehen. Und auch ohne ihre zahllosen Gegenspieler wäre das Leben der Gefährten mehr als langweilig – gänzlich ohne Kämpfe, die das Adrenalin höher schlagen lassen. Sicherlich wurden so nur wenige Zuschauer den Weg ins Kino finden...

Angefangen bei den Nebenrollen sei bei Christopher Lee, der erneut als Saruman zu begutachten ist und seiner Rolle wieder die gewohnte dämonisch-böse Ader verleiht. Der achtzigjährige Brite – der seinen Weltruhm vor allem seinen legendären Auftritten als „Dracula“ in den Produktionen der Hammer-Studios verdankt – erweist sich wiederholt als perfekte Besetzung für den abtrünnigen Magier. An seiner Seite hat er mit Brad Dourif – den man (u.a.)schon in dem Filmklassiker „Einer flog über das Kuckucksnest“ bestaunen konnte – als Gríma Schlangenzunge einen ebenbürtigen Untergebenen. Kriecherisch wie eine Schlange schleicht Dourif durch seine Szenen, versucht mit seinen Blicken seine Gegenspieler zu unterwandern. Großartig!

Aber auch die verbleibenden Guten in Mittelerde sind mit überaus beeindruckenden Darstellern besetzt. Bernhard Hill – der in seiner langen Karriere (u.a.) den Kapitän der „Titanic“ spielte – erscheint als Théoden unter seiner anfänglichen Maske als gebrechlicher Greis. Leise flüstert er, droht zu jedem Zeitpunkt seiner Schwäche zu erliegen. Doch nach der Austreibung des Bösen aus seinem Körper erscheint er wieder als der mächtige und stolze König. Als seine Nichte Éowyn tritt die Australierin Miranda Otto – die (u.a.) in dem Psycho-Thriller „Schatten der Wahrheit zu sehen war – auf. Mit ihrer grazilen Erscheinung passt sie zunächst nicht direkt in die verruchte Welt des Filmes. Nach und nach erkennt man jedoch, dass Éowyn das Herz einer Kämpferin hat und in der männerbetonten Welt Tolkiens (beziehungsweise Jacksons) herauszustechen scheint.

Leider verbleiben den Elben Mittelerdes im zweiten Teil der Filmtrilogie nur einige kleine Szenen. So macht doch gerade das grazile Volk der Spitzohren einen Großteil der Magie Mittelerdes aus. Um diese Nachteile jedoch auszumerzen hat Jackson erneut die Rolle Arwens – stilvoll dargeboten von Liv Tyler – im Vergleich zu der Romanvorlage ausgebaut. Sie erscheint Aragorn in einer Vision und schafft so Platz um auch die weiteren Elben Galadriel – wieder eine kühle Cate Blanchett – und Elrond – Hugo Weaving, der (u.a.) auch schon in „The Matrix“ zu sehen war – auf der Leinwand zu zeigen. Und gerade diese kurzen Momenten erfüllen den Kinosaal erneut mit einem gewissen Gefühl der Magie. Die leisen Stimmen der Elben, ihre zierliche Erscheinung, die es erneut dem Zuschauer nicht erlaubt den Blick von der Leinwand zu nehmen.


Und wenn Träume nicht wahr werden, muss mit Computern nachgeholfen werden

Verständlicherweise fiel es den Machern der „der Herr der Ringe“-Trilogie nicht leicht ihre Visionen zu visualisieren. So wurde an zahlreichen Stellen mit den Rechnerleistungen unzähliger Computer nachgeholfen, um das Mittelerde der Film-Trilogie so lebendig und realistisch wie möglich erscheinen zu lassen. Und auch in „die zwei Türme“ vollbringen die Macher erneut wahre Meisterleistungen, die sich nicht in den Vordergrund drängen, sondern die Geschichte wundervoll ergänzen. Angefangen bei den monumentalen Schlachten um Helms Klamm und Isengard – die mit zahllosen computeranimierten Menschen und Orks noch erschlagender auf den Betrachter wirken – über die Darstellung der Ents – weise Baumwesen – bis hin zu den schauderhaften Ringreitern – die in „die zwei Türme“ ihre Pferde gegen Flugechsen eingetauscht haben – , hier waren wahre Meister am Werk.

Doch das größte Kunststück ist wohl unzweifelhaft die Visualisierung Gollums. Richard Taylor und seine Oscar-honorierten Mitarbeiter retouchierten nach den Dreharbeiten Andy Serkins, den Darsteller des Gollums, gänzlich aus dem Filmmaterial heraus und ersetzten diesen durch eine computeranimierte Figur. Um selbige jedoch so realistische wie möglich erscheinen zu lassen, musste Serkins die gesamten Szenen in einem verkabelten Anzug erneut einspielen. Und beim Bestaunen der einzelnen Szenen kann man sehen, welch hervorragende Trickarbeit sie hier vollbracht haben. Gollum wirkt wie ein normaler „Mensch“. Und dank einer gelungenen Charakterisierung, die sich wunderbar in den Zwiegesprächen zwischen der gespaltenen Persönlichkeit Gollums widerspiegelt, wird diese „Menschlichkeit“ noch um einiges vergrößert.

Die restlichen Tricktechniken konnte der Kinobesucher schon beim vorangegangen Teil bestaunen. Seien es die am Computer geschrumpften Hobbit-Darsteller oder die monumental-vergrößerten Schlachten. Die Neuseeländer geben sich nicht mit halben Sachen ab, alles erscheint perfekt, obwohl das kritische Auge hier und da mal das Agieren vor einem Blue-Screen erkennen kann. Aber dies soll die phantastische Arbeit der Weta-Studios in keinem Fall mindern, denn andere Mammutproduktionen haben in dieser Hinsicht schon einige Aussetzer mehr zu verbuchen gehabt.


*Waren meine Träume nicht zuvor etwas anders?

Diese Frage wird sich wohl jeder „vorgebildete“ Kinogänger nach dem Betrachten des Filmes stellen. Und auch ich muss gestehen, dass ich zahllose Veränderungen der Buchvorlage durch Peter Jackson und seine mitschreibenden Drehbuchautoren (Frances Walsh, Philippa Boyens und Stephen Sinclair) erkennen musste. Gerade zu Beginn des Filmes scheint Jackson voranzupreschen wie ein Wirbelwind. Er reißt einen großen Teil des Geschehens nur kurz an, geht nicht direkt auf die Hintergründe ein. Und um das Maß noch überzustrapazieren, dichtet er dem Werk zahllose Szenen hinzu, die selbst vor einem „Tod“ Aragorns nicht zurückschrecken.

Doch soll man dies dem neuseeländischen Filmemacher wirklich ankreiden? Hat er nicht schon vor seinem Vertragsabschluss mit den Produzenten von New Line Cinema offenbart, dass dies seine Interpretation des Buches werden würde? Und selbst wenn, sollte man nicht versuchen, das Buch – das mehr als fünfzig Jahre als unverfilmbar galt – und den Film gesondert zu betrachten? Muss man denn an allem etwas Negatives sehen? Und vor allem, sollte man bedenken, dass der Film ein Produkt ist, das auch „unwissende“ Zuschauer ansprechen soll und nicht den enormen Zeitrahmen von 179 Minuten überschreiten soll.

Ich für meinen Teil habe es erneut erfolgreich geschafft die von mir verehrte Romanvorlage auszublenden. Habe mich von den Bildern des Filmes verzaubern lassen und konnte so eine grandiose Inszenierung betrachten, die mich an mein geliebtes Buch erinnerte. Zwar hier und da einige Abweichungen aufwies, aber wer will schon werkgetreue Umsetzungen, die ohne jegliche neue Überraschungen und Ideen über die Leinwand plätschern?

Am Rande sollte ich aber vielleicht auch erwähnen, dass bei der Darstellung der Ents zwischen meiner Vorstellung und der im Film eine enorme Diskrepanz herrscht, die mich an den Rande der Verzweiflung trieb. Im Buch wurden sie kurz gesagt als lebende Bäume beschrieben und ebenso hatte ich mir selbige vorgestellt. Große imposante Bäume, die sich irgendwie auf ihren Wurzeln fortbewegen, in deren Stamm man ein Gesicht erkennen kann und vor allem mit einer klassischen Belaubung gesegnet sind. Doch wenn man sich den Film anguckt muss man wohl oder übel feststellen, dass der gute Herr Jackson eine gänzliche andere Vorstellung von den eindrucksvollen Ents hatte. Sie erscheinen grob beschrieben als in die Länge gezogener Baumstumpf, dessen unterer Teil sich in zwei Beine gabelt, auf dessen „Kopf“ sich vereinzelte Äste mit einer spärlichen Beblätterung tummeln und deren restliche Äste als Arme erscheinen. Sicherlich war ich zunächst etwas entrüstet bei der ersten Betrachtung der Ents und stand kurz davor den Film zu verteufeln. Aber dann fiel mir glücklicherweise wieder ein, dass dies die Interpretation des Herrn Jackson ist. Und ohne das besagte Vorwissen erscheinen die Ents sicherlich auch äußerst imposant als das was sie sein sollen: Baumwesen.


Fazit - A new power is rising...

Und auch bei „die zwei Türme“ kann ich als großer Verehrer Tolkiens eine uneingeschränkte Guckempfehlung aussprechen. Jackson nimmt sich zwar zahllose Freiheiten heraus, die bei einigen Liebhabern, die zwanghaft an der Buchvorlage klammern, für Verrisse sorgen werden. Aber auch hier kann ich nur sagen: Ein Buch wie „der Herr der Ringe“ kann man nicht besser auf die Leinwand bannen. Daher einfach ins Kino gehen und sich von den epochalen Schlachten und den großartigen Schauspielern verzaubern lassen.

Aber angemerkt sei, dass potentielle Kinogänger, die den ersten Teil noch nicht gesehen haben, den Fuß nur zögernd ins Kino setzen sollten. Ohne eine kurze Zusammenfassung der vorangegangenen Geschehnisse stürzt Peter Jackson in die neusten Ereignisse, was einen unwissenden Betrachter sicherlich zu zahllosen Stirnrunzeln verhelfen wird. Sicherlich findet man sich nach einer gewissen Eingewöhnungsphase auch im Film zurecht und kann vor allem die abschließende Schlacht um Helms Klamm in vollen Zügen genießen, aber trotz alledem wird man das Gesamtwerk nicht richtig würdigen können und mit einigen unbeantworteten Fragen das Kino verlassen.

Wertung: 9 ringtragende Punkte auf meiner 10er-Skala
Internet: www.derherrderringe-film.de


Die verfasste Kritik bezieht sich auf die Kinofassung. Der Film erhält im Extended Cut die Höchstwertung!
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Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Makoma

Der Bestanimierteste Film den Ich kenne

ein Testbericht von 2004-06-30 19:12:12 vom 30.06.2004
Empfehlung: ja
Dieser erste Film der Triologie, packt den Zuschauer von Anfang an. Die Animationen sind so gut das man wirklich denkt man wäre ein Teil des Filmes. Einfach Top. Muß man sich ansehen. Wie man schon hört , Der Herr der Ringe . Es geht um eine person und um Ringe, bzw. einen Ring. Den Ring der der das böse in sich trägt. Der Anfang der spannenden Triologie. Mehr verate ich nicht. Sieht es euch an. Ich habe es und ihr solltet es auch.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:nicht hilfreich
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Kommentare
Dickerchen
Dickerchen, 30.06.2004
Was soll das denn?
Herr der Ringe die zwei Tuumlrme ist der zweite Teil
Und du hast ja uumlberhaupt keine Begruumlndungen in dem Bericht drin Schlecht :-
Wenn du deinen Bericht aumlnderst, aumlndere ich vielleicht meine Meinung!
crazysax
crazysax, 22.08.2004
ich bin der selben Meinung... unnuumltz war dieser bericht, ich dneke da wollte einer nur viele punkte sammeln um schnell an geld zu kommen
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summ

WOW, was für ein Film

ein Testbericht von 2004-05-23 13:28:55 vom 23.05.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: Effekte, Film, usw...
Nachteile/Kritik: nix
Zur Handlung:
Die Gefährten sind getrennt, Merry und Pippin, die drei Jäer und Frodo mit Sam wandern ihre Wege, während Frodo und Sam Gollum "zähmen", der sie auch brav zum schwarzen Tor bringt, können Merry und Pippin knapp den Orks entkommen, während diese von den ROhirrim überfallen werden, die drei Jäger treffen Gandalf und zusammen reiten diese nach Edoras um Theoden, König von Gondor vom Einfluß Sarumans, bzw. Schlangenzunge zu befreien. Um das Volk Rohan zu schützen flüchtet, Theoden mit diesen nach Helms Klamm einer Feste, die noch nie fiel. Merry und Pippin buhöen unterdes um die Gunst der Baumhirten der Ents. Frodo trifft auf Boromirs Bruder. Osgiliath wird zerstört. Isengart marschiert gen Helms Klamm und die Ents gegen Isengart.

Das sollte grob zum IOnhalt reichen.
Das schwierige an diesem Teil, er hat ja keinen echten Anfang und kein echtes Ende.

Schaupieler:

Ich möchte hier nur die Highlight bringen und die in einer Reighenfolge.
1. Gollum (andy Serkins), obwohl Andy dem Wesen nur Bewegung Mimik und Stimme lieh, ist Gollum ein totaler Bringer, Klasse das Gespräch zwischen Gollum und Smeagol. "Nein Herr war lieb" "Nein erhat ihn gestohlen." Er bringt klasse die gespaltene Persönlichketi rüber.

2. GIMLI!!!! J.R. Davies. Ja, ihr lest richtig, die Witzfigur. Offenbar haben viele vergessen, daß Gimli ein Zwerg ist. Zwerge lieben die Schlacht, den Nahkampf und sie hassen Orks. Also wenn er etwas draufgöngerisch brüllt, 18,19,20 Orks tot oder sagt Aragron solle ihn werfen. Hey das ist cool, das ist ein Zwerg, wie er sein soll. Dickschädlig, brummelig, sarkastisch.

3. Theoden. (Bernhard Hill) Wie er die Sorge um sein Volk rüberbringt, WOW.

4. Eowyn (Miranda Otto) Sie bringt Hoffnung in die Geschichte. Zudem schaffen es ihre Augen die Welt in Atem zu halten.

Der Rest spielt überzeugend gut.

Die Änderungen.

Ein Verfilmung erfordert Änderungen, und diese gehen voll in Orndung.
Warum sollten die Elben die Menschen bei einer solchen Schlacht allein lassen? Warum sollte keine Hilfe kommen? Das wäre unlogisch. Auch wenn es Tolkien nicht getan hat, so ist es doch eine positive Änderung, ebenso die GEschichte, die sich in Bruchtal abspielt, es passiert ja, wie man z.B. in den Anhängen erfährt.
Der Wargangriff, schön daß man diese Viecher zu Gesicht bekommt. Das Aragron verschwindet, ist auch OK, damit kann man erklären woher man weiß, wieviele Orks anmarschieren.

Die Stärken.
Der Film brilliert durch starke Schauspieler und eine Handlung die schnell durch die Themen rast, viele Wechsel der Szene, da muss man aufpassen.

Die Effekte stützen den Film beherrschen ihn aber nicht, klasse wie die Reiter auf das Orkheer treffen.

Fazit:
Ein würdiger zweiter Teil, ein Kunstwerk einfach Klasse in Szene gesetzt und die fanatischen Fans sollte einfach mal realistisch werden
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Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Comenter

Ein Vergleich

ein Testbericht von 2004-05-19 15:30:19 vom 19.05.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: genialer Film trotz der Umsetzung...
Nachteile/Kritik: Umsetzung Buch - Film
Letztes machten wir mal wieder einen Videoabend. Die Fortsetzung von >Der Herr der Ringe< stand auf unserem Programm, nachdem ich vom ersten Teil >Die Gefährten< so begeistert war mußte ich den Film unbedingt sehen. Ich muß sagen, daß der Film >Die zwei Türme< echt super ist. Die Soundeffekte sind wiedermal erste Sahne, wie schon im ersten Teil. Auch die kriegerischen Auseinandersetzungen sind einfach genial gemacht. Doch über den Film selbst gibt es hier bei Ciao genug Berichte. Deshalb möchte ich an dieser Stelle einmal einen Vergleich von Film und Buch vornehmen.

Schon nach wenigen Minuten ist mir aufgefallen, daß einige Sachen hier nicht so sind wie im Buch. Ich bin gerade dabei, dieses Buch zu lesen. Mittlerweile bin ich schon fast am Ende, da haben mich diese Änderungen schon ein wenig gestört.

Nun zu meinen Kritikpunkten
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1. Kritikpunkt: Eomer
Eomer wird im Film aus Rohan verbannt. Er tritt erst am Schluß von der Schlacht in Helms Klamm in den Krieg ein. Im Buch dagegen wird Eomer zwar in den Kerker geworfen, ist aber bei der Schlacht um Helms Klamm von Anfang an dabei. Und die Reiter, die am Schluß die Schlacht von Helms Klamm entscheiden sind im Buch die Reiter der Westfold – im Film Eomer mit seinen Männern.

2. Kritikpunkt: Frauen und Kinder von Edoras
Die Frauen, Kinder und Kranken der Stadt Edoras werden im Buch in die Festung Dunharg gebracht. Im Film geht das Volk mit dem Heer nach Helms Klamm.

3. Kritikpunkt: Faramir
Faramir kommt für mich im Film so rüber, als ob er den Ring will. Wer das Buch liest, wird feststellen, das Faramir im Vergleich zu seinem Bruder Boromir, der den Ring zum Wohle des Volkes von Gondor einsetzen wollte, dies nie plante.

4. Punkt: Frodo und Sam in Osgiliath
Im Film werden die zwei, eigentlich wie Gefangene von Faramir, nach Osgiliath gebracht. Im Buch ist im 2. Teil von Osgiliath gar nicht die Rede und Sam und Frodo waren nie in der Stadt.

5. Punkt: Smeagol (Gollum)
Gollum kommt im Film erst spät auf den Plan Die Hobbits IHR zu geben. Im Buch hat Gollum schon die ganze Zeit vor, Sam und Frodo an Kankra zu „opfern“. Dies kommt im Buch allerdings auch erst ziemilch spät heraus.

6. Kritikpunkt: Die Ents
Die Ents reagieren im Film erst als Baumbart die Verwüstung sieht, die Saruman mit seinem Wald angestellt hat. Im Buch entscheiden die Ents jedoch schon beim Enting, daß sie nach Isengard marschieren.

7. Kritikpunkt: Die Elben
In Helms Klamm marschiert auf einmal ein riesiges Heer von Elben ein. Es kommt schon gut, wenn in einer aussichtslosen Situation die Rettung einmarschiert, eine sehr schöne Szene im Film, wenn man nicht vorher das Buch gelesen hat. Elben waren nämlich noch nie in Helms Klamm. Sie greifen erst viel später in den Kampf um Mittelerde ein. Ich habe jetzt noch 200 Seiten des Buches vor mir und bis jetzt kämpfen nur die Menschen gegen Sauron an.



Zum Schluß noch etwas, daß wirklich gut umgesetzt wurde: Isengard. Der Kampf um Isengard mit den Ents ist fast genau gleich wie im Buch.

Ich hoffe ich habe jetzt alle meine Kritikpunkte zu Worte gebracht., wenn nicht werde ich sie sicher noch an den Bericht anhängen.

EINSICHT:
Ich weiß, daß es schwierig ist ein so langes Buch in einen Film (bzw 3 Filme) zu packen. Ich verstehe auch, daß man einfach einige unbedeutende Kapitel eines Buches ausläßt, oder Szenen des Buches verkürzt. Aber man sollte nicht folgendermaßen vom Buch abkommen, daß das geringere aus dem Buch stammt, und die Masse von Regisseur erfunden wurde. Und wenn das der Fall ist, sollte man wenigstens den Titel des Films ändern.

FAZIT:
Ich muß sagen, daß der Film eigentlich nicht mehr viel mit dem Buch zu tun hat, weil sehr viel davon abweicht. Der Film ist aber trotzdem genial und ich kann nur empfehlen, ihn auch anzuschaun. Ich werde mir, sobald die DVD erscheint ein Exemplar kaufen.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
nicostumpf

Eine Reise in den Tod!?

ein Testbericht von 2004-05-10 17:08:27 vom 10.05.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: Story | Schauspieler | Effekte...
Nachteile/Kritik: nix
So, nun folgt der zweite Teil. ‚Herr der Ringe – Die zwei Türme’. Wo ich im ersten Teil noch viele allgemeine Infos rund um die Trilogie gegeben habe, werde ich diese jetzt weglassen… wer sie trotzdem wissen möchte, kann ja meinen Bericht zu ‚Herr der Ringe – Die Gefährten’ lesen…

.:Allgemeine Infos:.
Der Regisseur und der Hauptverantwortliche für Musik usw. sind natürlich ebenso wie die Darsteller immer noch die gleichen geblieben… hier noch mal eine Liste:

Regisseur = Peter Jackson
Musik = Howard Shore

Darsteller:
Elijah Wood = Frodo Beutlin
Sean Astin = Samweis ‘Sam’ Gamdschie
Dominic Monaghan = Meriadoc ‘Merry’ Brandybock
Billy Boyd = Peregrin ‘Pippin’ Tuk
Sir Ian McKellen = Gandalf
Viggo Mortensen = Aragorn
Sean Bean = Faramir
John Rhys-Davies = Gimli
Orlando Bloom = Legolas
Liv Taylor = Arwen
Kate Blanchett = Galadriel
Andy Serkis = Gollum/Sméagol
Christopher Lee = Saruman

Der zweite Teil der Trilogie dauert insgesamt Knapp 3 Stunden und hat die FSK-Freigabe ab 12 Jahren, welcher er auch gerecht wird. Er ist keinesfalls so brutal, ihn erst am 16 freizugeben.

.:Story:.
Nachdem die Gemeinschaft des Rings auseinanderbrach, machen sich Aragorn, Legolas und Gimli auf die Suche nach den Hobbits Merry und Pippin. Sie verfolgen einen Orktrupp der die beiden gefangen hält und sie nach Isengard bringen will. Die Verfolgung erweist sich als sehr schwierig, weil die Orks auch bei Nacht laufen und die Aragorn und seine Kompagnons nicht solange durchhalten können. Folglich halten sie nicht lange mit und verlieren die Spur des Trupps. Sie verlieren schon fast die Hoffnung, die zwei jemals lebend wieder zu finden. Doch dann erhalten sie Nachricht, dass der Orktrupp zerschlagen und die beiden Hobbits in den Fangornwald fliehen konnten. Die 3 Gefährten reiten natürlich sofort dorthin um sie zu suchen. Aber anstatt sie, finden sie ‚nur’ Gandalf, der als Gandalf der Weiße wiedergeboren wurde, nachdem er in den Minen von Moria im Kampf mit einem Balrog in die Tiefen stürzte. Zu viert suchen sie den König von Rohan, Theoden auf, um ihn vom Fluch zu befreien, den ihm der Diener Sarumans, Schlangenzunge auferlegt hat. Endlich sieht Theoden die Gefahr für sein Volk und flieht nach Helms Klamm. Doch Saruman bekommt, natürlich durch Schlangenzunge, Wind davon und schickt eine riesige Armee hinterher. Die Schlacht um Helms Klamm entbrannt. Wie sie ausgeht? Schaut es euch selber an!
Die gesuchten Hobbits trafen im Fangorn derweil auf Baumbart, einen Ent (unter Ents kann man sich riesenhafte Bäume vorstellen, die reden können und Arme und Beine besitzen), namens Baumbart. Die beiden erzählen ihn von ihren Problemen und die Ents beschließen in einer Art ‚Ent-Meeting’ (Enting), dass sie gemeinsam Isengard angreifen und unterwerfen wollen. Als dies vollbracht war, spielen sie noch das Zünglein an der Waage in der Schlacht um Helms Klamm.
Unterdessen kommen Frodo und Sam dem Reiche Mordor immer näher. Nach einiger Zeit treffen sie auf das Wesen Gollum, das ‚seinen Schatz’ nach langer Zeit wiederhaben möchte. Doch es gelingt, ihn zu überwinden und als Führer, der sie nach Mordor bringen soll, zu missbrauchen. Doch am ‚Haupttor’ Mordors ist kein Durchkommen, doch Gollum kennt einen zweiten Weg, der nun eingeschlagen wird. Unterwegs treffen sie auf Faramir, Boromirs Bruder, der sie wenig herzlich in Empfang nimmt. Er lässt sie festnehmen und beansprucht den Ring für sich und das Reich Gondor.

.:Fazit:.
Auch der 2. Teil des Fantasieepos konnte überzeugen. Mir persönlich gefällt er sogar noch besser, als der schon fantastische erste Teil. Viele Spezialeffekte stören zwar an einigen Stellen die Story, aber trotzdem ist und bleibt Herr der Ringe ein Meisterwerk.
Was ich persönlich toll fand, waren folgende Dinge:
Regisseur Peter Jackson band sich selbst bei den Dreharbeiten nicht mehr so penibel genau an die Buchvorlage. So schweift er im zweiten Teil derweilen schon mal öfters weit von der Story ab. Das gibt dem Film aber auch wieder einen ganz eigenen Sinn. So halten zum Beispiel Faramirs Leute Frodo und Sam recht lange fest, obwohl es im Buch nur sehr kurz beschrieben ist und vor allem kommt das schlechte Verhältnis der beiden sehr gut rüber. Meiner Meinung nach sogar besser, als im Buch.
Die Animationen sind mal wieder, wie auch schon im Vorgänger einmal sensationell gut gelungen. Selbst der ‚Superman’ unter den Animationsfiguren wird noch getoppt. Ich persönlich finde die Ents noch viel gigantischer, da sie einfach viel mehr Details aufbieten und doch so riesig sind. Hier will ich auch mal die Leute loben, die dafür zuständig waren… immerhin sähe der Film schon schrecklich aus, wenn die Animationen usw. nicht stimmen würden.
Die Musik ist ebenfalls wieder sehr gut gelungen. Der Streifen wurde wieder sehr schön mit ruhigen und manchmal schnelleren, lauteren Stücken von Howard Shore unterlegt. Die Soundeffekte haben den gleichen Stellenwert, wie die grafischen und/oder pyrotechnischen Effekte und sind dem auch äußerst gerecht geworden.

Alles in allem ist auch der zweite Teil eine Meisterleistung… Als ich dass Buch zum ersten Mal gelesen habe, hätte ich nie erwartet, dass man den Film überhaupt verfilmen kann, Peter Jackson und sein Team machen das allerdings perfekt!

© 2oo4 nicostumpf
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Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
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Kommentare
Tris.
Tris., 12.05.2004
Und noch ein Mal. - Du schreibst echt tolle Bericht.e
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mammud

Die Reise geht weiter

ein Testbericht von 2004-05-09 17:42:14 vom 09.05.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: super schöne Landschaftn von Neuseeland, gut gespielte Rollen und top Schauspieler...
Nachteile/Kritik: Der Ressigeur weicht mit seinem Film an mehrren Stellen vom Buch ab...
Es war ein langes Jahr... 12 Monate hat uns Peter Jackson auf die Fortsetzung von "Die Gefährten" warten lassen. Und er wird uns wieder warten lassen. Soviel ist gewiss... Ich weiß noch genau wie ich nach dem Abspann von "Die Gefährten" dachte, ein Jahr, das überstehst du nie, solange kannst du nicht warten. Aber es ging. Vor allem Dank einer wunderbaren DVD-Box und einem wieder einmal vielversprechenden Trailer, der mir die letzten Wochen der Wartezeit versüßt hat.

Doch dann irgendwann im Herbst war es plötzlich so weit. Es gab die ersten Karten für die Mitternachtspremiere am 18.12.. Die Vorfreude stieg. Doch nach dem Anruf im Kino folgte die Ernüchterung. Schon alles ausverkauft. Mist. So gehörte ich in diesem Jahr zwar leider nicht zu den ersten, die den Film sehen durften, aber immerhin auch noch längst nicht zu den letzten... ;-)

Aber konnte Peter Jackson wieder einmal überzeugen? Ist der zweite Teil wirklich eine gelungene Fortsetzung des überragenden ersten Teils? Fragen über Fragen...


[ DIE GEFÄHRTEN ZIEHEN WEITER ]

Werfen wir zum Einstieg erst einmal einen Blick zurück. Am Ende des ersten Films bricht die Gemeinschaft des Rings auseinander. Frodo und Sam machen sich allein auf den Weg nach Mordor, während Aragorn, Legolas und Gimli die Verfolgung der Uruk-Hai aufnehmen, die Merry und Pippin gefangengenommen haben...

Frodo und Sam irren auf der Suche nach einer Route nach Mordor durch die Emyn Muil, verfolgt von Gollum, der versucht seinen Schatz zurückzuholen. Den beiden Hobbits gelingt es, ihn zu überwältigen und ihn sich zu Diensten zu machen. Gollum schwört auf den Ring, die beiden durch die Totensümpfe zum schwarzen Tor Mordors zu bringen und erkennt Frodo, den gegenwärtigen Besitzer des Ringes, als seinen Herren an. Doch Sam bleibt skeptisch, ob die beiden sich wirklich auf die Loyalität dieser Kreatur verlassen können...

Aragorn, Legolas und Gimli bleiben auf der Spur der Uruk-Hai. Nachdem sie in der Ebene von Rohan auf Éomer und einige Reiter treffen, sinken ihre Hoffnungen, denn die Reiter haben die Uruk-Hai bereits überfallen und vernichtet, von den zwei Hobbits keine Spur. Doch die drei Gefährten suchen weiter und stoßen auf eine Fährte, die sie in den Fangorn, einen uralten Wald, führt. Dort treffen sie unerwartet einen weißen Zauberer. Zu ihrer Überraschung ist es nicht Saruman, sondern Gandalf...

Merry und Pippin, denen zwischenzeitlich im Schlachtengetümmel die Flucht vor den Uruk-Hai gelungen ist, haben sich in den Fangorn geflüchtet und sind dort auf Baumbart getroffen. Baumbart ist ein Ent, ein baumartiges Wesen, das zusammen mit seinen Artgenossen im Fangorn lebt. Baumbart freundet sich mit den Hobbits an und ist nicht gerade angetan von den Machenschaften des weißen Zauberers Saruman in Isengart. Werden sie etwas dagegen unternehmen?

Während Baumbart mit den Hobbits durch den Fangorn stapft, reiten Aragorn, Gandalf, Legolas und Gimli nach Edoras, um Théoden, den König von Rohan in seiner goldenen Halle aufzusuchen. Den giftigen Worten seines Beraters Grima Schlangenzunge gehorchend, vegetiert der König in einer Art Trance vor sich hin, unfähig die für sein Volk richtigen Entscheidungen zu treffen. Doch Gandalf gelingt es, diesen Zauber zu brechen und Théoden davon zu überzeugen, dass Krieg bevorsteht und er sein Volk in Sicherheit bringen muss. So zieht das Volk von Edoras zur Festung Helms Klamm, wo sich alles zum entscheidenden Kampf rüstet. 10.000 Orks ziehen von Isengart los in Richtung Helms Klamm. Eine Schlacht mit ungewissem Ausgang steht bevor...

So, mehr will ich an dieser Stelle einfach nicht verraten. Die Entwicklung der Story sorgt auf jeden Fall für massig Spannung.


[ FIGUREN & SCHAUSPIELER ]

Die Liste der Figuren war schon im ersten Teil recht lang, im zweiten kommen aber noch ein paar wichtige Namen hinzu. Jeden einzelnen nenne ich daher an dieser Stelle nicht, aber ein paar wichtige Figuren möchte ich dennoch herausgreifen. Besetzt sind die Rollen alle hervorragend. Die meisten Figuren decken sich durchaus mit meiner Vorstellung aus dem Buch und wirkliche Fehlbesetzungen gibt es in meinen Augen nicht. Die Schauspieler sind durch und durch überzeugend und verkörpern ihre Rollen wunderbar.

FRODO -Elijah Wood- und SAM -Sean Astin-
Gemeinsam versuchen die beiden Hobbits sich nach Mordor durchzuschlagen. Das schweißt sie zusammen und die beiden unterschiedlichen Charaktere treten im Laufe der Zeit immer stärker zum Vorschein. Frodo, der zunehmend unter der Last des Ringes leidet und unter seinem verderbenden Einfluss steht, während Sam der unermüdliche Helfer ist, der versucht seinem Meister einen Teil der Last abzunehmen. Mit der Charakterentwicklung der beiden war ich durchaus zufrieden, auch wenn Sam’s Motivation leider immer noch nicht wirklich deutlich wird. So bleibt er immer noch ein bisschen der naive Hobbit, der seinem Meister hinterhertrottelt.

MERRY -Dominic Monaghan- und PIPPIN -Billy Boyd-
Merry und Pippin spielen im zweiten Teil eine vergleichsweise geringe Rolle, so dass ihre Charaktere sich leider auch nicht großartig weiterentwickeln können. Irgendwie sind sie die meisten Zeit über immer noch die beiden Hobbits, die in ein Abenteuer gestolpert sind, ohne dort so recht ihren Platz zu finden. Im nächsten Teil wird sich das hoffentlich ändern.

GANDALF -Sir Ian McKellen-
Gandalf kehrt in diesem Film zurück, allerdings verändert. Ist er im ersten Teil noch Gandalf, der Graue, so nennt er sich nun Gandalf, der Weiße. Als Zauberer ist er durch den Sieg über den Balrog noch mächtiger geworden. Größtenteils agiert er als Koordinator im Hintergrund.

ARAGORN -Viggo Mortensen-
Aragorn wird gerade in diesem Teil der Geschichte zu einer der wichtigsten Hauptfiguren. Er zieht in viele Schlachten und kämpft an vorderster Front. Besondere Tiefe bekommt sein Charakter durch die Liebegeschichte, die ihn mit Arwen verbindet. Insgesamt bin ich auch mit seiner Charakterentwicklung ganz zufrieden.

LEGOLAS -Orlando Bloom- und GIMLI -John Rhys-Davis-
Legolas ist in für mich im Film immer noch der einzige männliche Elb, der durch und durch überzeugen kann. Viele andere Elben wirken irgendwie etwas lächerlich, weil ihnen einfach das gewisse Etwas fehlt (z.B. Haldir). Worum ihn sicherlich so mancher Rollenspieler beneidet, ist sein "magischer Köcher". Er hat immer seinen Köcher voll (selbst nach einer Schlacht) und man sieht ihn auch nie Pfeile schnitzen. Faszinierend... ;-) Was im Gegensatz zum Buch etwas blass bleibt, ist die besondere Freundschaft zwischen Gimli und Legolas. Im Film bekommt sie leider nicht so viel Raum sich zu entwickeln, so dass auch die charakterliche Entwicklung ein bisschen auf der Strecke bleibt.

THEODEN –Bernard Hill-
Théoden, der König von Rohan macht eine recht krasse Entwicklung durch. Von einem alten, gebrechlichen Mann, der von seinem Berater abhängig ist, wird er wieder zum starken König, der sein Volk in eine große Schlacht führt. Insgesamt sticht die Figur zwischen den vielen anderen großartigen Darstellern nicht besonders hervor, doch auch er macht seine Sache wirklich gut.

GRIMA –Brad Dourif-
Grima Schlangenzunge, der Berater Théodens, der sich mit Saruman stärker verbunden fühlt als mit seinem Herrscher, ist ein weiteres Highlight des Film. Seinem Beinamen Schlangenzunge wird er allein schon durch sein Äußeres gerecht. Absolut überzeugend.

FARAMIR –David Wenham-
Faramir, der Bruder von Boromir hat mich allein schon vom Schauspielerischen her überzeugt. Er ist gut getroffen, auch wenn sein Charakter in der Kürze der Zeit nicht so gut ausgeleuchtet werden kann wie im Buch. Die Geschichte, die Peter Jackson ihm dann aber andichtet ist für mich einer der Tiefpunkte im Film, da seine Person dadurch am Ende leider unglaubwürdig wirkt.


[ MEIN EINDRUCK ]

Das ist nun also der zweite Teil des großen Fantasy-Epos. Vom ersten Teil war ich bis auf einzelne Kleinigkeit sehr angetan, somit ging ich mit recht hohen Erwartungen in den zweiten Teil. Doch auch Befürchtungen hatte ich einige. So fand ich schon "Die Gefährten" teilweise übertrieben brutal und das obwohl im Buch die großen Schlachten ja erst im zweiten und dritten Teil geschlagen werden. Dass der zweite Teil daher auch brutaler werden würde, war also im Grunde schon von vorneherein abzusehen. Für zusätzliche Verunsicherung hat dann noch der Trailer gesorgt, in dem auch Elrond und Arwen wieder auftauchten. Was haben die im zweiten Teil zu suchen, dachte ich, im Buch spielen sie an der Stelle doch überhaupt keine Rolle. Sollte Peter Jackson also freizügig Tolkien's Meisterwerk abgewandelt haben?

-BUCH VS. FILM-
Teilweise hat er sich diese Freiheit tatsächlich genommen, doch das heißt ja zunächst einmal nichts schlechtes. Insbesondere in der ersten Phase des Filmes hat er nur Kleinigkeiten verändert, Dinge die dramaturgisch betrachtet durchaus Sinn machen. Bereits beim Blick auf den Inhalt, des zweiten Buches des Herrn der Ringe wird deutlich, dass die Geschichte für einen Film etwas gestrafft werden muss, anders lassen sich die vielen verschiedenen Handlungsstränge nicht auf die Leinwand bringen. Und so hat Peter Jackson dann auch die unterschiedlichen Handlungsebenen entworren und neu verflochten. Die Geschichte bleibt sicherlich gerade für Leute, die das Buch nicht kennen teilweise leicht verwirrend, dennoch muss man sagen, dass Peter Jackson im Hinblick auf die Straffung der Handlung gute Arbeit geleistet hat.

Neben dieser Straffung gelingt es Jackson auch, ein paar Hintergründe aufzuzeigen, die für das Verständnis wichtig sind und die Grundstimmung des Films unterstreichen. So wird beispielsweise in einem Traum Aragorns, das Verhältnis zwischen ihm und Arwen ausgeleuchtet und das bevorstehende Ende des Zeitalters der Elben. Jackson hat dieses Thema geschickt in die Handlung integriert und weicht dabei höchstens indirekt vom Buch ab, denn in den Anhängen zum Herrn der Ringe findet sich die Geschichte von Arwen und Aragorn so in etwa wieder.

Dennoch, es gibt auch Änderungen, die absolut unverständlich bleiben, insbesondere für Fans des Buches. An erster Stelle möchte ich hier den Angriff der Warge auf die Flüchtenden von Edoras und den in diesem Zusammenhang inszenierten "Tod" Aragorns erwähnen und die Änderungen in Bezug auf Faramir. Insbesondere Faramir wirkt durch Jackson's Änderung der Buchvorlage am Ende total unglaubwürdig. Im Gegensatz zum Buch nimmt Faramir im Film Frodo, Sam und Gollum mit nach Osgiliath. Er will den Ring seinem Vater Denethor als Geschenk bringen, damit Gondor den Kampf gegen Sauron's Krieger gewinnen kann. In Osgiliath angekommen, macht Faramir dann aber einen nicht nachvollziehbaren Sinneswandel durch und lässt die Gefährten laufen. Es wirkt als hätte Jackson nach seiner Änderung Probleme, die Geschichte wieder so hinzubiegen, dass sie Sinn macht. Leider geht das zu Lasten der Glaubwürdigkeit Faramirs. Wirklich schade, weil die Änderung in meinen Augen ohnehin unsinnig ist.

-GIMLI, DER COMEDY-ZWERG-
Ansonsten bin ich mit dem Ablauf der Handlung gut zufrieden. Man muss sich beim Gucken ein bisschen von der Romanvorlage lösen, dann macht dieser Film wirklich Spaß. Apropos Spaß, "Die zwei Türme" ist von der Story her im Grunde recht düster. Der große Ringkrieg bricht aus und da gibt es eben nicht viel zu lachen ...es sei denn, man heißt Gimli. Denn Gimli entwickelt sich im Laufe des Filmes mehr und mehr zum Pausenclown. Überall lockert er die Handlung durch seine Art und durch seine Sprüche auf. Vom Grundsatz her eine ganz sinnvolle Sache, nur hatte ich hier und da das Gefühl, dass Peter Jackson es damit etwas übertreibt. Nichts gegen gelegentliche Zwergen-Witzeleien, aber es sollte doch lieber nur bei ein paar bleiben...

-ORKGESCHREI UND BLUTVERKLEBTE SCHWERTER-
Auch wenn "Die zwei Türme" insgesamt eine recht düstere Grundstimmung hat, insbesondere wenn ich da an das Buch denke, war ich über die teils doch sehr helle und freundliche Darstellung im Film etwas überrascht. Insbesondere die erste Phase des Films verläuft recht ruhig. Um so härter wirkt der Kontrast zu den dunkelsten Momenten im Film. Insbesondere die Schlachten sind schon teils sehr düster und brutal. Das beginnt gleich am Anfang des Films wo in einer Rückblende Gandalf's Kampf mit dem Balrog in Moria recht ausführlich gezeigt wird. In meinen Augen in der Ausführlichkeit überflüssig, denn selbst im Buch werden solche Details nur in den Erzählungen Gandalfs kurz erwähnt.

Auch der Angriff der Warge findet im Buch gar nicht statt. Absoluter Höhepunkt des Films ist aber der Kampf um die Hornburg (Helms Klamm). Die Schlacht nimmt vergleichsweise viel von der Laufzeit des Films in Anspruch. Besonders gelungen finde ich dabei die Kriegsvorbereitungen in der Burg. Frauen und Kinder werden in Sicherheit gebracht und Männer, aus deren Gesichtern pure Angst und Verunsicherung spricht, werden mit Rüstungen und Waffen ausgestattet. Eine sehr nahegehende und menschliche Sicht der Dinge, die ich besonders gelungen finde. Der Kampf an sich, hätte in meinen Augen dafür ruhig ein paar Minuten kürzer sein dürfen. Die Kampfszenen an sich strotzen nur so vor Energie und Dramatik. Alles in allem sehr packend und technisch absolut perfekt inszeniert aber auch sehr lang...

An einer Sache lassen die brutalen Schlachten und das ganze Kampfgetöse aber wieder einmal starke Zweifel aufkommen: an der FSK ab 12. Ich wüsste sehr wohl, wenn ich ein 12jähriges Kind hätte, ich würde ihm diesen Film nicht zumuten. Das war ja auch schon im ersten Teil ähnlich. Dass die FSK der DVD-Fassung der Special Extended Edition auf 16 angehoben wurde, zeigt nur zu deutlich, dass sie beim Kinofilm eigentlich schon falsch war. Denn dass der Directors Cut brutaler ist, konnte ich eigentlich nicht feststellen. Auch bei "Die zwei Türme" halte ich die FSK wieder einmal für falsch.

-NICHT REALISIERBARE CHARAKTERE? - GIBT'S NICHT-
Besonders gespannt war ich bei diesem Film auf zwei Figuren: Gollum und Baumbart, bzw. allgemein die Ents. Gerade bei den Ents hatte ich vor Filmstart Befürchtungen, dass sie lächerlich aussehen würden. Wie soll man auch Bäume glaubwürdig darstellen, die durch die Gegend spazieren? Umso überraschter war ich, als ich sie dann endlich sah. Sie waren absolut überzeugend animiert. Überzeugend, sowohl durch ihr Aussehen, als auch durch ihre Bewegungen. Gleiches trifft auch auf die Schwarzen Reiter zu, die diesmal auf drachenähnliche, fliegende Wesen umgesattelt haben. Großes Kompliment an die Technik...

Ein ebenso großes Kompliment kann man für Gollum aussprechen, der ebenfalls eine computeranimierte Darstellung ist. Auch er bewegt sich absolut überzeugend und begeistert obendrein durch eine geniale Mimik. Die gespaltene Persönlichkeit Sméagol/Gollum wirkt absolut glaubwürdig und auch rein optisch kommt der Gollum im Film ziemlich dicht an den Gollum in meiner Phantasie heran.

-BILDGEWALTIGES EPOS, PERFEKT VERTONT-
Ähnlich wie schon der erste Teil, besticht auch der zweite durch seine unglaubliche Bildgewalt. Die Landschaftsaufnahmen sind wieder einmal grandios. Die Orte des Buches werden absolut passend umgesetzt und man kommt aus dem Staunen kaum heraus. Genau wie beim ersten Teil blieb bei mir das Gefühl zurück, dass sich diese Bildgewalt nach dem ersten Gucken noch gar nicht verarbeiten lässt. Genau deswegen werde ich mir den Film in ein paar Wochen noch einmal ansehen. Auch in Sachen Kameraführung und Tricktechnik beweisen die Macher wieder grandioses Können. Der Film wird zu einem wirklich atemberaubenden Kinoerlebnis, das auf einem kleinen Fernsehbildschirm sicherlich nur halb so imposant wirkt.

Untermalt wieder das ganze wieder einmal von einem erstklassigen Score. Teilweise tauchen musikalische Grundthemen aus dem ersten Teil wieder auf, doch auch die neuen Themen, wie z.B. das von Edoras sind absolut fantastisch. Der Soundtrack wird bestimmt wieder den Weg in mein CD-Regal finden. Auch in Sachen Geräusche weiß der Film zu überzeugen. Die klangliche Untermalung ist absolut perfekt, vom lauten Kampfgetöse bis zum leisen Knistern der Fackeln.

-SCHWIERIGER SPANNUNGSBOGEN-
Eins darf man bei der Beurteilung dieses Filmes auf keinen Fall vergessen. Der Spannungsbogen ist wirklich schwierig. "Die zwei Türme" ist nun mal der zweite Teil einer dreiteiligen Fortsetzungsgeschichte. Er setzt mitten in der Handlung ein und bricht auch mitten in der Handlung wieder ab. Jackson blendet etwas früher aus, als Tolkien es im Buch macht. Viele Geschichten des Buches bleiben unerzählt, zumindest bis zum nächsten Teil im nächsten Jahr. Dadurch hatte ich den Eindruck, dass der Film viel zu abrupt endet. Im Buch endet jeder Teil mit Aufbruchstimmung. Bei "Die Gefährten" war genau diese Stimmung zu spüren. Beim zweiten Teil habe ich sie allerdings etwas vermisst.

Insgesamt bin ich in guter Hoffnung, dass der dritte Teil im nächsten Jahr einen gelungen Abschluss der Trilogie darstellen wird. Die Vorbedingungen sind gut, auch wenn Jackson noch recht viel Stoff im letzten Teil aufzuarbeiten hat und ich hoffe, dass dabei nichts wichtiges auf der Strecke bleibt. "Die zwei Türme" ist eine absolut gelungene Fortführung von "Die Gefährten" und ich bin auch nach dem Film immer noch der Meinung, dass Peter Jackson seine Sache gut macht. Ohne den ersten Teil gesehen zu haben, sollte man sich den zweiten aber besser nicht angucken. Die Geschichte wird nahtlos fortgesetzt, ohne dass es für Neueinsteiger eine Zusammenfassung gibt.


[ FAZIT ]

Um meinen Eindruck noch einmal kurz auf den Punkt zu bringen: Ich habe das Kino nach diesem Film wieder einmal sehr zufrieden verlassen. Klar gibt es Anlass zur Kritik, insbesondere was die teilweise recht unsinnigen Abweichungen von der Romanvorlage angeht, dennoch hinterlässt der Film insgesamt einen sehr positiven Eindruck.

Bei der abschließenden Bewertung tue ich mich etwas schwer. Löst man seine Vorstellungen vom Buch, ist der Film wirklich grandios und 5 Sternen würdig, wenn man mal von der misslungenen FSK absieht. Vor dem Hintergrund, dass es sich hier aber um eine Romanverfilmung handelt, bin ich doch eher geneigt 4 Sterne zu geben statt 5. Einige der Abweichungen von der Geschichte Tolkiens halte ich einfach für überflüssig und im Fall des Erzählstrangs um Faramir sogar für wirklich daneben. Also gibt es von mir 4 Sterne und eine absolute Guckempfehlung für alle, denen auch der erste Teil schon gefallen hat, egal ob Tolkien-Fan oder nicht.
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Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
mmm000

HERR DER RINGE

ein Testbericht von 2004-01-02 13:11:53 vom 02.01.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: alles...
Nachteile/Kritik: leider, dass es nur drei teile gibt!!!!
Ein wahres Meisterwerk geht in die zweite Runde und auch die Kinomuffel können jetzt in den Genuss des wohl besten Filmes aller Zeiten kommen, denn "Der Herr der Ringe – Die zwei Türme" ist vor einigen Wochen endlich als Doppel-DVD erschienen.

Bereits Teil 1 beigeisterte mehr als 10 Millionen Kinobesucher und wurde somit erfolgreichster Film des Jahres. Pünktlich zu Weihnachten 2002 kam dann der zweite Teil des Meisterwerkes in die Kino und wurde abermals der meistgesehendste Film des Jahres. Über den Erfolg kann abschließend noch nichts genaues gesagt werden, da die dazugehörige DVD erst vor kurzem erschienen ist. Sieht man allerdings nur die Verkaufszahlen der ersten Tage an, dann wird der zweite Teil auch in dieser Hinsicht dem ersten in nichts nachstehen.


Preis:

Den ersten Teil habe ich mir letztes Jahr für günstige 14,99 Euro beim Weltbildverlag gekauft. Dieser hatte in den ersten Tagen nach erscheinen des ersten Teils der Trilogie, durch ein so lukratives Angebot viele Kunden gewonnen. Leider blieb dieses Angebot dieses Jahr aus. Um so mehr freute ich mich, als ich vor einigen Tagen erfuhr, dass sich mein Bruder die DVD bereits gekauft hatte. Somit konnte ich mir diese kurzerhand von ihm ausleihen und kam dadurch sogar umsonst in den Filmgenuss. Der aktuelle Ladenpreis liegt bei circa 20-25 Euro. Zu haben unter anderem bei Media Markt und Weltbild, sowie übers Internet bei Amazon für 19,99 Euro. Günstigere Preise konnte ich bisher noch nicht finden.


Die DVDs:

Disc 1 - Spielfilm:

Die erste Disc enthält lediglich den Spielfilm. Das gleich nach einlegen der Disc erscheinende Menü beinhaltet die Funktionen Film starten, Szenenanwahl und Sprachauswahl.

Insgesamt besteht der Film aus 53 Szenen, die man somit alle einzeln anwählen kann. Dies erspart einem das ewige Suche nach den gewünschten Szenen, vor allem, wenn diese erst ziemlich am Ende des Filmes zu finden sind. Über die Sprachauswahl lassen sich die verschiedenen Sprachen sowie Untertitel auswählen.

Disc 2 – Specials:

Folgende Trailer und Extras enthält die zweite Disc:

Hintergrundmaterial aus der Produktion des epischen Abenteuers:
- Am Set von "Der Herr der Ringe: Die Zwei Türme"
- Die Rückkehr nach Mittelerde

Ein Kurzfilm von Sean Astin: "The long and Short of It"
The Making of "The Long and Short of It"

Original Dokumentationen entwickelt für lordoftherings.net geben Einblicke in die Schauplätze und die Bewohner von Mittelerde:
- Die Mächte der Dunkelheit
- Das Sounddesign von Mittelerde
- Edoras: Die Hauptstadt Rohans
- Die Bewohner von Mittelerde
- Gandalf der Weiße
- Waffen und Rüstungen
- Die Schlacht um Helms Klamm
- Wie Gollum zum Leben erweckt wird

Desweiteren enthält die DVD eine exklusive 10-minütige Vorschau hinter die Kulissen von "Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs", original Kinotrailer und TV-Spots, "Gollum’s Song" (Musikvideo von Emiliana Torrini), eine Vorschau auf das EA Videospiel "Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs" und die Original-Vorschau auf die Special Extended DVD Edition "Der Herr der Ringe: Die zwei Türme".


Allgemeine Daten:

- Sprachen: Deutsch / Englisch (Dolby Digital 5.1 Ex)
- Untertitel in Deutsch / Englisch / Deutsch für Hörgeschädigte
- Bildschirmformat: 16:9 (2.35:1)
- Freigegeben gemäß § 14 JuSchG ab 12 Jahren
- Laufzeit circa 172 Minuten


Übergang von Teil 1 / Handlung Teil 2:

Nachdem sich "Die Gefährten" zum Ende des letzten Teiles getrennt hatten, macht sich Frodo mit Sam alleine auf den Weg nach Mordor, um den Ring der Macht zu vernichten. Der Weg ist noch lange und anstrengend, doch nach einiger Zeit treffen die beiden auf Gollum, dem Geschöpf, welches selbst schon einmal vom Schicksal zum Ringträger auserkoren wurde. Angezogen von der Macht des Rings versucht Gollum wieder an den Ring zu kommen, koste es, was es wolle. Doch zunächst verspricht dieser seinem Herren, dem Hobbit Frodo zu dienen, um von seinen "Fesseln" frei zu kommen, die die beiden Gollum nach einem kleinen Kampf zuvor verabreicht hatten. Fortan führt er Frodo und Sam Richtung Mordor, wo der Ring endgültig vernichtet werden soll.

Doch zunächst noch einmal zurück zum Schauplatz zum Ende des ersten Teiles. Kurz nachdem sich Frodo und Sam auf den Weg machen, um Sauron, den Herrscher Mordors zu besiegen, werden die beiden anderen Hobbits, Merry und Pippin von den Uruk-Hais entführt. Zurück bleiben Aragorn, Gimli und Legolas. Das Geschehen im zweiten Teil konzentriert sich also haupsächlich auf die genannten drei Gruppen und das Böse mit Sauron und Saroman.

Zur Erklärung der Uruk-Hai und Orks: Orks sind von Sauron geschaffene Kreaturen mit dem einzigen Ziel, den Feinden Schmerz zuzufügen. Doch Saroman waren die Orks nicht stark genug und so schuf er die Uruk-Hai. Wesentlich stärker und größer, unempfindlich gegen die Sonne und mit dem gleichen einzigen Ziel wie die Orks, bilden diese eine mächtige Waffe des Bösen!

Wieder zurück zur Story: Um die beiden entführten Hobbits aus den Klauen der Uruk-Hais zu befreien, folgen die verbliebenen drei Kämpfer den Schärgen des Bösen. Doch der Rückstand ist groß und so können diese nicht verhindern, dass die beiden Hobbits bei einem Kampf zwischen den Reitern Rohans, einem der letzten Königreiche auf Mittelerde und den Uruk-Hais in den gefährlichen Wald Fangorn flüchten. "Wer einmal in diesen heingeht, wird nicht wieder lebend herauskommen", besagt eine Legende. Dennoch wagen es die drei Kämpfer in den Wald, der von den lebenden Bäumen, den Ents bevölkert ist, hinein. Dort treffen sie auf Gandalf, der den Kampf mit der Kreatur aus der alten Welt überlebt hat und als Gandalf, der Weise zurückkehrt. Merry und Pippin setzen ihren Weg inzwischen auf den Ästen, des sich wie ein Mensch bewegenden Baumes fort.

Während dessen sind Frodo und Sam samt dem Wesen Gollum, welches früher Smeagol genannt wurde, an der Festung Mordors angekommen. Leider müssen diese dort feststellen, dass es keinen Weg an den gutbewachten Mauern vorbei gibt, ohne getötet zu werden. Deshalb entschließen sie sich auf den Rat von Smeagol hin, einen geheimen Weg zu nehmen, den dieser noch in Erinnerung hatte. Doch leider stellt sich dieser als schwieriger heraus, als angenommen wurde. So werden die drei bereits nach kurzer Zeit von Reitern Gondors gefangen genommen.

Die Gruppe um Gandalf erreicht inzwischen das Königreich Rohans, wo der Weise den verhexten König Theoden von seinem Bann befreit. Der Übeltäter, Schlangenzunge, wird allerdings vom Tode verschont und kehrt daraufhin zu Saroman zurück, um diesem über die Geschehnisse Bericht zu erstatten.

Um sich vor den Uruk-Hai zu schützen, flüchtet das gesamte Volk von Rohan schließlich nach Helms Klamm, einer alten, bisher uneingenommenen Festung. Doch die Kreaturen Saromans machen sich schon zu zehntausenden auf die Reise nach Helms Klamm und wollen dort in einer entscheidenen Schlacht die Menschheit entgültig vernichten!

Ob es den, sich weit in Unterzahl befindenden Kämpfern Rohans samt der Gruppe um Gandalf gelingt, den Sieg zu erringen, wird nicht verraten ...


Meine Meinung / Fazit:

Im Unterschied zum ersten Teil, ist dieser sehr viel actionlastiger. Es wird viel wert auf Kämpfe und Schlachten gelegt, was "Die zwei Türme" aber auch viel spannender macht. Einen gravierenden Unterschied zum ersten Teil zu suchen wäre sicherlich fehl am Platz, da es sich im Grunde ja um eine fortlaufende Story handelt, und es nur einen Sinn macht, alle drei Teile zu sehen und diese letztendlich alle von gleicher Qualität sind.

Besonderes Augenmerk gilt in diesem Teil sicherlich dem ausschließlich am Cmputer geschaffenen Wesen Gollum/Smeagol, welches auf eine beeindruckende Weiße richtig lebendig wirkt. Um das überhaupt möglich zu machen, wurden die Bewegungen der Figur durch einen Menschen Detail getreu nachgestellt. Am Computer wurde dann der Mensch durch das Wesen Gollum ersetzt. Dass dies viel Aufwand und Zeit verlangte, versteht natürlich. So dauerten die kompletten Dreharbeiten mehr als 15 Monate und wurden in den Jahren 2000 und 2001 hauptsächlich in Neuseeland gemacht.

Wie bereits zu Beginn angesprochen ist "Der Herr der Ringe" der am wohl besten und aufwendigsten gemachte Film, der je gedreht wurde. So wurden die meisten Städte nicht am Computer, sondern von menschenhand aufgestellt, was Unmengen an Helfern und Material forderte. Vor allem die Uruk-Hai und natürlich auch die anderen Charaktere wurden so aufwendig und realistisch dargestellt, das man wirklich von einem Meisterwerk sprechen kann. Um die Zahl der Darsteller der Uruk-Hai wenigstens einigermaßen zu begrenzen wurden diese dann mit Hilfe des Computers durch einfaches Vervielfältigen der Darsteller fabriziert. Schließlich enthielt das Heer mehrere zehntausend Krieger.

Die Qualität der DVD ist ebenfalls ausgezeichnet. Die Bildschärfe ist voll und ganz gegeben und, wie es solch ein Film natürlich nicht anders zulässt, kommt auch die volle Farbenpracht voll zur Geltung. Die Tonqualität ist ebenfalls sehr gut. Ich habe den Film mit einem 5.1 Soundsystem angesehen und bin sichtlich begeistert. Die tiefen Töne kommen vor allem bei Kämpfen und Massenansammlungen von Lebenwesen sehr gut zum Einsatz und versetzen einen natürlich mit Hilfe der anderen Boxen richtig ins Filmgeschehen hinein.

Nach meinen Informationen soll es im Herbst wiederum eine Special Extended Version geben, auf der man dann den Film in ursprünglicher Länge sehen kann. Das bedeutet dann 44 Minuten mehr Fantasy und Mythen. Desweiteren wird es dann noch mehr Extras geben.

Über die Extras auf dieser DVD kann ich ebenfalls nur mein Lob aussprechen. Ich selbst lege eigentlich nicht so viel Wert darauf, doch vor allem auf die Vorschau zur Special Extended Version und natürlich der 10-minütigen Ausschnitte des dritten Teiles "Die Rückkehr des Königs" konnte ich nicht verzichten. Die weiteren Extras, wie beispielsweise der Kurzfilm von Sean Astin, sind meiner Meinung nach eine gute Zugabe, aber eher für die eingefleischtetsten Fans wirklich sehenswert.

Wer also den ursprünglichen Film sehen möchte, der sollte mit dem Kauf der DVD noch etwas warten, und auf die Special Extended Version zurückgreifen. Allerdings wird diese wohl um einiges teurer sein. Allen anderen kann ich diese DVD nur wärmstens empfehlen. Eine perfekte DVD in ausgezeichneter Qualität enthält den wohl besten Film des Jahres. Was will man mehr!


Liebe Grüße

mmm000
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