Ich hatte die Dvd in meiner TV-Movie und habe ihn mir darum schon mehrmals ansehen können.Der Film von 1997 ist 120 minuten Spannung und Action pur.
Story:
Ein mächtiger russischer Mafiaboss schwört blutige Rache, nachdem russische und amerikanische Sicherheitsbeamte ( KGB und FBI ) seinen Bruder töten.Er engagiert den Schakal ( Bruce Willis ), welcher eine führende amerikanische Person töten soll. Das will das FBI und der KGB natürlich verhindern.Das Problem ist nur das niemand die wahre Identität des Schakal kennt, außer der ehemalige IRA-Terrorist Mulqueen. Also bitten sie ihn um Hilfe und die Jagt nach dem Schakal beginnt.Bei der Verfolgung reisen sie durch etliche Staaten, wobei der Schakal ihnen immer entwischt.Sioe bitten sogar Malqueens ehemalige Freundin um Hilfe, die den chakal auch persönlich kennt. Es müssen etliche Menschen sterben, darunter auch die Majorin des KGB. Da Malqueen und seiner ehemaligen Freundin mit dem Schakal noch eine persönliche Rechnung offen haben, ist es ihnen ein besonderes Bedürfnis den Schakal zu fangen.Ob es ihnen gelingt......?Verrat ich nicht!!!!
Also meine Meinung ist das Richard Gere in diesem Film föllig fehlbesetzt ist.Er passt besser in Liebesfilme.Er ist so eine Memme.Den IRA-Terroristen nimmt man ihm nicht ab,wenn man Pretty Woman gesehen hat.
Bruce Willis ist total klasse als Profikiller.Er ist und war schon immer total wandlungsfähig und im Schakal sieht man es besonders.Er wechselt ständig sein Aussehen und stellenweise erkennt man ihn wirklich kaum.
Auch Sidney Poiter spielt total klasse den FBI-Agenten.
Ich habe das Original auch schon gesehen und ich muß sagen der ist nicht schlecht, aber der Film ist 1000 mal besser.Ausserdem spielt das Original auch in Frankreich und einen Gegenspieler ( Außer Polizei gibt es nicht ).Und für die 70er Jahre ist der ilm nicht schlecht.Man kann ihn sich einmal ansehen um zu vergleichen.
Infos zur DVD:
Freigegeben ab 16 Jahren
Sound:Dolby Digital
Herausgeber.Concorde
Darsteller: Bruce Willis, Richard Gere, Sydney Portier, Diane Venora
Regie: Michael Caton-Jones
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Der Schakal im Rahmen der SZ Thriller Reihe auf DVD
ein Testbericht von FernsehSerienAufDVD2011-03-09 07:51:03vom 09.03.2011Empfehlung: ja
Vorteile: Preis/Leistung gut...Nachteile/Kritik: ---
Inhalt
Charles de Gaulle soll ermordet werden, so jedenfalls der Plan der aus französischen Algerienoffizieren bestehenden Terrororganisation OAS. Um diesen Plan zu verwirklichen, wird ein Profikiller zum Preis von 500.000 Dollar angeworben, der unter dem Namen Der Schakal agiert. Doch die Polizei erfährt von den Plänen und versucht mit aller Gewalt, die Umsetzung zu verhindern. Und das ist gar nicht so einfach, denn nicht umsonst wird der Schakal auch der Killer mit den 1000 Masken genannt. Und so beginnt ein Wettlauf zwischen dem Schakal und Inspektor Lebel, der nur mit Mühe im letzten Moment das schlimmste verhindern kann.
Bildbewertung:
Der Schakal ist die Verfilmung des Romans The Day of the Jackal" des Bestsellerautors Frederick Forsyth aus dem Jahr 1972. Fred Zinnemann verwendete diese Vorlage, blieb äußerst nah am Werk und erreicht dadurch eine deutlich brisantere politische Dimension, als das Remake aus dem Jahr 1997.
Charakteristisch für Verfilmungen aus den 70er Jahren ist die sachlich zurückhaltende Darstellung, die Dialoge, Ermittlungen und Verfolgungen in den Vordergrund rückt, jedoch kaum Raum für Actionsequenzen lässt. Ein Erzählstil, der sich von heutigen Stilen deutlich unterscheidet, aber dennoch oder vielleicht gerade deshalb bis heute seinen Reiz behalten hat. Zwar ist die Bildqualität gut, einige altersbedinge Mängel sind jedoch zu beobachten. Die Farbgebung wirkt leicht verwaschen, die Bildschärfe bleibt hinter dem Optimum zurück. Erfreulich ist jedoch, dass sich die vorhandenen Verschmutzungen auf ein absolutes Minimum beschränken und nur selten ein etwas zu starkes Bildrauschen auffällt.
Insgesamt handelt es sich bei Der Schakal" um eine solide Veröffentlichung.Das Menü besteht Serientypisch aus einem Standbildmenü, das die komfortable Auswahl zwischen dem Film, den Tonspuren, der Kapitelanwahl und einer Vorschau auf weitere Titel der Cinemathek ermöglicht.
Tonbewertung
Der Ton liegt im Format Dolby Digital 1.0 in den Sprachen Deutsch und Englisch vor. Vorbildlich werden auch Untertitel für beide Tonspuren bereitgestellt. Die Dialogverständlichkeit ist während der gesamten Laufzeit des Filmes gewährleistet, auch wenn die Filmmusik in für die Entstehungszeit typischer Weise etwas zu stark in den Vordergrund tritt. Der Klang von Sprache, Geräuschen und Musik ist natürlich, allerdings charakteristisch für ältere Filme ein wenig zu schwach im Bassbereich.Besonders in ruhigen Szenen fällt ein deutlich hörbares Grundrauschen auf, das den ansonsten guten Gesamteindruck des Tons geringfügig trübt.
Gesamturteil
Der Schakal zählt zu den Genrevertretern, die zwar nicht den Ausgang der Geschichte, dafür aber den Weg dorthin zur Förderung der Spannung nutzen können, denn dass Charles de Gaulle nicht getötet wird, ist kein großes Geheimnis. Die Kunst, die Verhinderung der Attentatspläne zum spannungsbildenden Element zu machen, beherrscht Regisseur Fred Zinnemann glücklicherweise perfekt, so dass der Zuschauer von Anfang an gefesselt wird und einen außerordentlich mitreißenden Genrevertreter präsentiert bekommt, auf den man sich einlassen sollte.
Infos über mich:
Ich habe auch zusammen mit meinem Mann und Partner eine Internetpublikation "Fernseh-Serien-Auf-DVD.de". Alle Yopi Nutzer sind dort natürlich auch gern gesehen. Unsere Berichte werden von meinem Partner "Torsten" und mir gemeinsam verfasst und teilweise auf anderen Plattformen online gestellt.
Wir freuen uns über ihre sachbezogenen Kommentare hier unter den Berichten und werden so bald wie möglich gegenlesen und
bewerten.
ein Testbericht von BelgiumKing2006-04-30 19:48:22vom 30.04.2006Empfehlung: ja
DER SCHAKAL (DVD)
Da ich diesen Film immer wieder toll finde und ihn mir bereits bei einem Ex-Kollegen ausleihen konnte, habe ich heute zugeschlagen, als ich ihn im Einkaufszentrum Schleiden für schlappe 7,99 Euro entdeckte. Es gibt wohl noch eine aufwändigere DTS-Version, doch ist diese einfach Variante - DVD-Daten folgen im Lauf des Berichtes - vollkommen hinreichend in Ton und Qualität.
Die Erstverfilmung stammt aus dem Jahr 1973. Hierzu gibt es übrigens einen supertollen Bericht bei Ciao, den ich zu lesen empfehle. Der Erstlingsfilm von Regisseur Fred Zinnemann hält sich allerdings viel
strenger an die Romanvorlage von Frederick Forsyth, wo ein Attentat auf den französischen Präsidenten de Gaulle geplant wird.
Regisseur Michael Caton-Jones holt 1997 die Story in die USA und die Romanvorlage bleibt weitgehend auf der Strecke.
DIE STORY der Version aus 1997
In der ehemaligen Sowjetunion setzt sich die Demokratie durch und der ehemalige Ideologiefeind No. 1 namens USA ist mittlerweile sogar Partner des neugeformten KGB, wenn es um internationale Verbrechensbekämpfung geht. Special Agent Preston (Sidney Poitier) und Valentina (Diane Venora) vom der russischen Miliz töten ein hohes Tier der Russenmafia bei dessen Festnahme. Dessen Bruder ist außer sich vor Wut und will den USA ein Exempel statuieren und beschließt, den bestens Killer der Welt für 70 Millionen US-Dollar zu engagieren. Es ist - keiner kennt seinen Namen - der Schakal (gespielt von Bruce Willis), der darauf angesetzt wird, ein hohes Tier in den USA zu töten.
Das FBI in Kooperation mit dem KGB erhält Wind davon und setzt auf eine Spur. Der oberste Chef des FBI soll von dem Killer abserviert werden, und in einer intensiven Spurensuche zwischen Helsinki, Montreal und Washington hofft das russisch-amerikanische Fahnder-Team den Schakal zu erwischen. Doch niemand hat ihn jemals zu Gesicht bekommen, außer... Declan Mulqueen (Richard Gere), der als IRA-Terrorist in einem US-Gefängnis lebenslänglich einsitzt. Special Agent Preston hat von höchster Stelle die Befugnis, Mulqueen aus dem Gefängnis zu holen. Mulqueen hat die Chance einer Begnadigung, wenn er dazu beigträgt, dass der Schakal gestoppt wird. Doch dieser ist wie ein Chamälion... mit einer Anzahlung von 35 Millionen US-Dollar ist es leicht, die besten Paßfälscher und Masken zu finanzieren.
Eines wissen aber alle Spürnasen noch nicht: ein Attentat auf den FBI-Chef ist eine falsche Fährte, denn sterben soll die First Lady der USA, die Ehefrau des amtierenden Präsidenten...
DATEN ZUM FILM / ZUR DVD
Titel: Der Schakal
Originaltitel: The Jackal
Land: USA
Jahr: 1997
Regie: Michael Caton-Jones
Darsteller: Bruce Willis, Richard Gere, Sidney Poitier, Diane Venora, Mathilda May
DVD-Typ: DVD 9
Fernsehnorm: PAL 2
Regionalcode: 2
Bildformat: 16:9 bzw 1:2,35 anamorph
Audio: Deutsch DD 5.1 und Englisch DD 5.1 OmU
Spieldauer: 120 min
FSK: ab 16 Jahre
ZUM FILM
Die Story ist unheimlich logisch und strategisch aus der Sicht des Killers aufgebaut. Der Schakal muss schließlich spurenlos seine Afufgabe planen, eine Präzisionswaffe über Kanada in die USA schmuggeln, sich permanent durch Gesichtsveränderungen und anderen Frisuren wie ein Chamälion verändern. Der Hit ist tatsächlich Bruce Willis in der Rolle des Schakal, weil er dauernd eine andere Persönlichkeit darstellt, sei es denn etwas dickbäuchigen Brillerträger oder den Alt-Hippie, der zum Angeln nach Kanada fliegt. Natürlich, um seinem Opfer nah genug zu kommen, nimmt er auch die Rolle eines Cop an. Inclusive seiner wahren Identität ist Willis in 6 verschiedenen Verkleidungen unterwegs.
Ruhepol in all der Story ist der ausdrucksstarke Sidney Poitier, der sein Ziel, das Attentat zu verhindern ebenso kühl verfolgt wie KGB-Valentina, die waaaaahnsinnig ausdrucksvoll von der mir bislang unbekannten Diane Venora gespielt wird.
Langatmig wird die Story nie, denn der Zuschauer ist immer Schulter an Schulter mit dem Schakal, der unheimlich viele Dinge strategisch vorbereiten muss, um sein Attentat durchzuziehen. Kühl und brutal ist der Schakal auch bei den Drahtziehern, denen er sich bedienen muss, wenn er seine Waffe organisieren muss oder eine entsprechende Mechanik von einem Ganoven bauen lassen muss, die die Waffe per Fernsteuerung arbeiten läßt. Den da wittert auch der eine oder andere Ganove ein paar Dollar mehr.
Bleibt noch der letzte Hauptdarsteller Richard Gere als IRA-Terrorist Mulqueen. Da ich nicht gerade ein Fan von Richard Gere bin, ist mein anerkennendes Schulterklopfen eher selten. Hier - in Der Schakal - gefällt er mir sehr gut, auch wenn er für mich nie ein Charakterdarsteller sein wird. Er spielt seine Rolle ann der Seite von Sidney Poitier gelungen und schafft es irgendwie, neben diesem alles überstrahlenden Darsteller nicht unterzugehen.
Die Story ist logisch aufgebaut und gibt keinen Grund zur Beschwerde. Es ist indes kein Kunstwerk seitens der Regie, sondern gute Hausmannskost, die von großen Namen unter den Darstellern lebt. Der Film mußte ein Kinoerfolg so oder so werden, weil es ein Remake zu einem der besten Bestseller ist und ferner ein gutes Staraufgebot verpflichtet wurde.
Solch ein Film kommt auch ohne großen Soundtrack aus. Das bißchen Hintergrundmusik ist gelungen, aber secondary. Die Action ist rasant, aber nicht spektakulär. Bei den allmählich auch alternden Richard Gere und Bruce Willis wäre das auch unglaubwürdig, wenn sie sich von Hochhaus zu Hochhaus hangeln würden.
FAZIT
Die DVD ist in Bild und Ton einwandfrei und für 7,99 Euro eine prima Anschaffung. Der Schakal ist ein Film, den sich immer wieder anzuschauen lohnt, weil die Story einfach viel hergibt, auch wenn von der Romanvorlage nur das Grundgerüst übrigblieb. Einfach genial ist auch Bruce Willis in seiner vielfältigen Rolle, die ich ihm früher nicht zugetraut hätte.
Gut sind Filme, wie dieser, immer dann, wenn es Spaß macht, sie in regelmäßigen Abständen immer wieder zu schauen.
Es gibt dennoch einen Direktvergleich mit der ersten Version aus 1973, die ich immer noch bevorzuge, und da ist trotz einer Kaufempfehlung ein kleiner Abstrich berechtigt, um dem Erstlingswerk gerecht zu bleiben.
ein Testbericht von Tschico2005-08-19 10:55:15vom 19.08.2005Empfehlung: ja
Vorteile: Gute Handlung und gute Schauspieler...Nachteile/Kritik: eigentlich nichts
In "Der Schakal" spielt Bruce Willis mal zu Ausnahme den Bösewicht. Einen Profikiller mit dem Spitznamen Schakal. Das besondere an dem Schakal ist, daß es kaum jemand gibt, der sein wahres Äußeres kennt, da er sehr oft sein äußeres Erscheinungsbild ändert, was es schwierig für die Polizei macht ihn zu erwischen.
Das Ziel des Schakals ist es, eine Person der Öffentlichkeit in den USA für 70 Mio $ umzubringen und das es sich hier nicht um irgendeinen Bürgermeister handelt ist ja wohl klar, allerdings bleibt es auch im Film bis
zum Schluß unklar, wenn er überhaupt ermorden will.
Um die Durchführung seines Vorhabens zu verhindern, hat er Richard Gere (ehemaliger IRA Terrorist, der in den USA im Knast sitzt) und Sidney Portier (stellvertretender FBI Chef) als Gegenspieler. Richard Gere ist hier auch mal in einer doch etwas ungewöhnlichen Rolle zu sehen, die er aber eigentlich ganz gut spielt, manchmal zwar etwas überspitzt, wie es sich für Hollywood gehört.
Obwohl Bruce diesmal den Bösewicht spielt, wirkt er trotzdem irgendwie sympathisch, zwar nicht ganz so wie Robert de Niro in Heat, aber auch nicht wie Arni in Terminator 1. Obwohl er trotzdem Leute eiskalt und ohne Gefühl umbringt (auch wenn er gerade dabei ißt), die ihm im Weg stehen.
Wie es sich nun mal für einen Hollywoodfilm gehört, siegt am Ende das Gute, die Zielperson überlebt und Richard Gere darf wieder in seine Heimat zurück.
Zum Inhalt der DVD ist zu sagen, dass es sich hier um die erste DVD handelt, auf der Goofs (inhaltliche Fehler im Film) enthalten sind. Weiterhin gibt es eine alternatives Ende sowie ein paar Informationen zu den Schauspieler und dem Regiesseur. Der Sound kommt in 5.1 Qualität sehr gut rüber und das Bild im 16:9 Format ebenfalls.
Alles in allem ein sehenswerter Film mit einer guten Handlung reichlich Action und guten Schauspielern auf einer DVD mit reichlich Extras. Gekauft habe ich ihn mir mal für 11,95 DM bei Elf. Für diesen Preis kann ich die DVD auf alle Fälle weiterempfehlen.
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ein Testbericht von Realjackass2004-07-07 20:08:37vom 07.07.2004Empfehlung: ja
Vorteile: Bruce Willis, Jack Black in einer Nebenrolle, viele interessante Extras auf der DVD, brutal, am Ende Action und Adrenalin pur...Nachteile/Kritik: Richard Gere ist fehlbesetzt, manchmal ziemlich langweilig, DVD ist abgesehen von den Extras Mist, den Rest lest ihr im Bericht =)
Heute werde ich über einen Film schreiben, den ich mir gestern abend auf DVD angesehen habe. Ich habe schon lange mit dem Gedanken gespielt, ihn mir endlich mal auszuleihen, zumal die Besetzung im Film ja wirklich erstklassig ist, und Bruce Willis eh zu meinen Lieblingsdarstellern gehört, aber irgendwas lies mich dann doch immer zweifeln, ob der Streifen wirklich so gut ist. Dazu aber später mehr. Jetzt erst mal zur
Story
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Der Schakal ist einer der besten Profikiller. Er soll für 70 Millionen Dollar eine bekannte amerikanische Persöhnlichkeit umbringen. Öftenlich und brutal.
Das FBI steht vor einem Problem, denn niemand weiß wie er aussieht und niemand hat in zuvor gesehen. Bis auf Declan Mulqueen ein irischer Waffenschmuggler, der jetzt im Gefängnis sitzt. Er hat noch eine alte Rechnung mit dem Killer offen und eine spannende Hetzjagd beginnt, in der, der Schakal allen einen Schritt voraus ist und seine blutige Spur hinterläst... Wird es dem FBI und Mulqueen letztendlich gelingen, den Schakal zu schnappen, und das Attentat zu verhindern? Das wird natürlich nicht verraten..
Schauspieler
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Da hätten wir zuerst den wohl wichtigsten Character im Film: Der Schakal, gespielt von keinem geringeren als Bruce Willis. Dass man von diesem Darsteller einiges erwarten kann, ist ja bekannt. Aber was er hier abliefert, ist schon als brillant zu bezeichnen. Er spielt nämlich gleich mehrere Rollen im Film. Da er ja ein Auftragskiller ist, und sich entsprechend tarnen muss, und gelegentlich auch andere Identitäten annehmen, sieht der Zuschauer Willis in den verrücktesten Rollen zB als Schwuler, als dicken Verkäufer usw... Da kann man schon mal ungewollt lachen =) Würde ich mir den Film nochmal ansehen, wäre wohl Willis der Hauptgrund.
Kommen wir doch nun zu Richard Gere, der den Ex Terroristen Declan Mulqueen spielt. Dieser Schauspieler erinnert mich immer unweigerlich daran, wie Josh Hartnett wohl mal in 20 Jahren aussehen könnte. Er ist irgendwie eine totale Fehlbesetzung. Nicht, dass er kein guter Schauspieler wäre, denn das ist er ohne Frage, aber man nimmt ihm die Rolle des Ex Terroristen einfach nicht ab. Viel zu freundlich kommt er rüber mit seinem symphatischen lächeln, und der Tatsache, dass er sogar beim FBI ziemlich schnell Freunde findet.. Wie gesagt eine Fehlbesetzung, und im Prinzip auch kein ernstzunehmender Gegner für jemandem wie Bruce Willis.
FBI Direktor Carter Preston wird gespielt von Sidney Poitier. Normalerweise erwähne ich ja solche Randfiguren nicht, aber hier mache ich mal eine Ausnahme. Er spielt genaugenommen so, wie man sich einen FBI Direktor vorstellt. Hart und kompromisslos, wenn es aber sein muss auch freundlich und nett. Mit diesem Darsteller wurde sicher nichts falsch gemacht.
Diane Venora spielt Valentina Koslova, die letzte Rolle, auf die ich jetzt eingehen werde. Sie ist ebenfalls FBI Agentin, mit einer besonders leckeren Verletzung *ironie* im Gesicht, die angeblich auch der Grund für ihr Singledasein ist. Sie und Mulqueen entwickeln gleich sowas wie eine Freundschaft, und das nimmt man Diane Venora alles gut ab, also auch eine gute Besetzung.
Nebenbei: ( Der Komiker Jack Black hat auch eine wichtige Rolle im Film, die aber genauso brutal und überraschend wieder endet )
Gewalt im Film
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Das ist ja ein Aspekt, auf den ich so gut wie immer eingehe, auch um zu Schlußfolgern, ob die gegebene FSK angemessen ist. Nun, die Leute dieser Prüfstelle, gaben diesem Streifen einen blauen Stempel, auf dem ein stolzes ab 16 prangert. Im vorneherein erwartet man also nicht viel an Gewalt, sondern nur das Actiontypische. Ein paar Einschußlöcher vielleicht und wenn unbedingt notwendig auch ein paar blutige Wunden. Was ich aber bei ` `der Schakal´´ sah, hat mich echt überrascht. Man sieht unter anderem, wie jemandem der komplette Arm weggesprengt wird, ein anderer erstickt an seiner blutigen Halswunde. Es geht also sehr rau zur Sache, aber im Prinzip gehört das doch auch zu einem guten Actionfilm oder? Im Gegenzug hört man aber so gut wie garkeine Schimpfworte im Film.
Zusatzinfos zum Film
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Orig inaltitel: The Jackal
Land: USA ( 1997 )
Regie: Michael Caton-Jones
FSK: 16
Länge: ca 120 Minuten.
@ Realjackass
DVD Teil
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Die DVD wurde von dem Label Concorde herausgebracht, die unter anderem auch Titel wie `` Das Relikt´´ oder ``Twelve Monkeys´´ für den deutschen Markt rausbrachten. Was ich an diesem DVD Label hasse, sind die Hüllen. Keine normalen, wie man sie wohl bei 99% der DVD´s sieht, nein, diese Herrschaften ziehen es vor, den Silberling in einer unpraktischen, viel zu großen Hülle zu liefern, die auch so schmal ist, dass sie nicht ordentlich in ´Standart DVD Ständer passt. Sehr schade!
Untertitel, Sprachen, Menü
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Die DVD wartet mit keinen Untertiteln auf, was ich sehr schade finde, aber auch nicht unbedingt brauche.
Als Sprachen sind leider auch nur Deutsch, und Englisch anzufinden. Wenn man sich allerdings die Originalversion ansieht, dann bemerkt man sofort die Deutschen Untertitel, die garnicht ausblendbar sind. Etwas störend.
Das Menü gehört wohl auch zum komischsten, was ich bisher auf DVD gesehen habe. Anstatt wie sonst als etwas vom Film zu sehen, ``sitzt´´ man hier buchstäblich in einem 3D Animierten Raum, zwischen Tischen und Stühlen, und im Vordergrund läuft ein TV, in dem vereinzelte Szenen von `` Der Schakal´´ zu sehen sind. Das mag sich jetzt etwas kompliziert anhören, und auch unverständlich, aber das ist es auch. Hat nichts mit dem Film zu tun und ist daher verwirrend.
Bild & Ton
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Der Ton ist eigentlich ganz ok, wenn auch in manchen Szenen der Bass ein bisschen heftiger sein könnte.
Das Bild ist gerade noch so als gut zu bezeichnen. Zwar nicht wirklich schlecht, aber eben nicht wirklich dem Medium DVD würdig. Zwar gibt es keine Störstreifen oder ähnliches, doch wirkt das gesamte Bild schon älter.
Extras
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Nun ja, wenn der Rest der DVD schon nicht so toll ist, kann man ja wenigstens darauf hoffen, dass sie mit reichlich Extras bestückt ist. Und man hat in dieser Hinsicht sogar Glück, denn insgesamt erreicht das Bonusmaterial eine stolze Laufzeit von 77 Min. und 12 Sek.
- Making of
Das knapp 20 minütige Making of entführt uns hinter die Kulissen des Films, und erklärt so einiges wissenswertes.
- 3 Gelöschte Szenen
Hier sind 3 Szenen anzufinden, die nicht in den Film anzufinden sind. Dauern auch rund 20 Minuten.
-Der Schakal hat viele Gesichter
Videoclip von Bruce Willis in seinen verschiedenen Rollen
- 8 Goofs
Das für mich interessanteste Extra. Ein Feautere, welches einem Einblick in die Filmfehler des Schakals gibt. In einer Szene zB taucht Richard Gere mit einem Bart im Hafenbecken unter, doch als er wieder auftaucht, ist der Bart verschwunden. Neben dieser Szene sind noch sieben andere anzufinden, die meistens genau so witzig sind. Wenn man die sieht, fragt man sich bestimmt: Warum ist mir das nicht aufgefallen, als ich den Film gesehen habe?
- Cast & Crew
Eine Biografie als Lauftext mit Musik unterlegt.
- Biografien & Intervies
gibts von folgenden Personen: Bruce Willis, Sidney Poitier, Richard Gere, Diane Vinora, und Michael Caton Jones.
- 7 Trailer
Trailer zu folgenden Filmen:
Der Schakal, Hard Rain, Wag the Dog, Mit aller Macht, Gingebread Man, 12 Monkeys
- Fotos
Nochmal 151 Fotos zum Film
Sonstige Infos zur DVD
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Disc Typ: DVD 9
Regionalcode: 2
Sound: Dolby Digital
Vertrieb: Concorde Home Entertainment
Preis: ca 9,99 €
Endfazit
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Hm.. wie auch so oft fällt mir bei diesem Film ein eindeutiges Urteil nicht leicht, da ich den Film nicht schlechter machen will, als er ist. Er hat durchaus seine guten Momente, und weiß durch gelegentliche Spannungsmomente zu überzeugen. Schauspieler wie Bruce Willis oder Jack Black machen das ganze natürlich nur noch sehenswerter. Freunde von gewalttätiger Action kommen genau so gut auf ihre Kosten wie die Freunde von Filmen wie `Auf der Flucht´.
Das wars dann aber eigentlich schon zum positiven. Kommen wir jetzt mal zum Negativen, wo ich einiges Aufzählen kann. Zum einen wäre da die Story. Ein russischer Typ ( jaja, die Russen sind ja automatisch immer böse =), will sich am FBI rächen, indem er eine Politische Person umbringen lässt... Hat man auch schon besser gesehen. Dann wäre da noch wie bei vielen anderen Filmen die Logik, zB warum ein anscheinend gemeingefährlicher Terrorist plötzlich so ein verdammt netter und lieber Kerl ist, der so aussieht, als könne er keiner Fliege was zuleide tun. Richard Gere war schlichtweg fehlbesetzt... Hinzu kommt noch, dass der Film in der Mitte einige ziemliche Hänger hat, sprich langweilig ist.
Zur DVD selbst lässt sich nur das Beispiel des Mittelfeldspielers nennen, der alleine vor dem Tor steht, und dann nicht trifft. Es hätte echt mehr gemacht werden können. Denn die Extras sind ja echt gut und informativ, aber im krassen Gegensatz dazu stehen die fehlenden Untertitel ( abgesehen von den NICHT ausblendbaren in der Originalfassung ), und das schwache Menü, sowie die grausige DVD Hülle... Wenn das alles nichts genützt hat, und ihr für den Preis von 9,99 Euro trotzdem zuschlagen wollt, dann wartet lieber auf eine mit Sicherheit erscheinende Special Edition des Filmes..
Letztendlich empfehle ich den Film nur den Bruce Willis Fans, wie ich es einer bin, und denen, die nicht genug kriegen können, von der immer selben Story, und dingen, wie man sie schon zig - mal gesehen hat. So kommt der Film bei mir noch mit knappen 3 Punkten weg, sowie einer Empfehlung. Die schlechte DVD gibt dieses mal keinen Abzug, da das Bonuismaterial echt gut und informativ war.
Ich hoffe ich konnte euch mit der Entscheidung ein bisschen helfen. Wenn ihr anregungen zu meinem Bericht habt, schreibt mir einfach!
Mfg
Realjackass ( für Ciao und evtl für andere Plattformen am 7. Juli 2004 )
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ein Testbericht von Skywalkeratwork2004-05-12 21:54:43vom 12.05.2004Empfehlung: ja
Vorteile: Starbesetzung!Spannend, dramatisch und zum Schluss mit genügend Action!Ausreichende Special-Features!Günstig zu erwerben!...Nachteile/Kritik: Man muss ihn nicht ein drittes Mal sehen!
Vorwort
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Bei meiner zweiten Pfandversteigerung hatte ich unter anderem den Actionfilm oder Thriller "Der Schakal" ersteigert und damals hatte ich ihn schonmal zu Weihnachten in Österreich gesehen. Allerdings konnte ich ihn ja diesmal in Dolby Digital und in Ruhe anschauen und was dabei herausgekommen ist, das erfahrt Ihr wie gewohnt in meinem heutigen Bericht!
Kurze Infos zum Film bzw. zur DVD
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Den Preis kenne ich zwar nicht genau, doch man kann ihn mit Sicherheit für 9,99 Euro kaufen, denn der Film selbst stammt ja schon aus dem Jahre 1998. Bei meiner Version handelt
es sich um die sogenannte Cine-Collection von Concorde mit einer Panasonic DVD. Dazu gibt es nämlich eine Menge Bonus-Material, dazu kommen wir aber wie gewohnt später noch. Freigegeben ist der Film ab 16 Jahren und obwohl er nicht übertrieben blutig ist, kann man dies vertreten. Die Spielfilmdauer beträgt ca. 120 Minuten und das Bonus-Material soll nochmal ca. 60 Minuten betragen. Die Bestellnummer der DVD lautet 02020 und im Original heißt der Film "The Jackal". Nun mal sehen wer dort alles so mitspielt und Infos gibt es übrigens noch im Net unter www.thejackal.com!
Die Schauspieler
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Bruc e Willis spielt den Schakal
Richard Gere spielt Declan Mulqueen
Sidney Poitier spielt Carter Preston
Diane Venora spielt Valentina Koslova
Regie führte in diesem Streifen übrigens Michael Caton-Jones und er macht seine Sache prima, auch wenn ich nicht weiß ob er vorher schon Erfolge feiern konnte oder ob dies sein Debüt war. Aber grundsätzlich sagen alleine schon die Namen der Schauspieler Bände und man braucht nicht mehr viel zu schreiben. Bruce Willis spielt einfach die unterschiedlichsten Rollen und das eigentlich immer besser als zuvor. Um nur einige Welterfolge von ihm zu nennen wären da z. B. The Sixth Sense, Das fünfte Element, Twelve Monkeys oder Armageddon. Er ist und bleibt wohl einfach ein Frauentyp und klasse Schauspieler, nur das die einzige Besonderheit ist, das er diesmal den Bösewicht spielt. Richard Gere ist eigentlich ebenso ein Frauenheld und spielte vorher eigentlich nicht so oft in Actionfilmen mit. Er zeigt aber das er auch hier eine gute Figur macht und diesmal ist er hinter Bruce Willis her und möchte am liebsten seine Vergangenheit hinter sich lassen. Sidney Poitier ist mit Sicherheit auch kein Unbekannter und Diane Venora fällt hier leider nicht durch ihre Schönheit auf durch eine Narbe die sie in diesem Film trägt. Alles in allem passen die Charaktere super zusammen und machen diesen Film zu etwas Besonderem!
Die Handlung
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Bruce Willis nennt sich selbst den Schakal und handelt im Untergrund. Niemand kennt ihn und erst recht niemand seine wahre Identität. Er nimmt die verschiedensten Jobs an und muss dafür ständig seine Identitäten wechseln. Sein letzter Job in diesem Film macht er für genau 70 Millionen Dollar. Er soll für dieses Geld einen der prominentesten Politiker töten und das auch noch in aller Öffentlichkeit. Genau aus diesem Grund braucht er auch die richtige Ausrüstung und die beschafft er sich kinderleicht. Doch wer will ihn aufhalten, wenn ihn noch nicht einmal einer gesehen hat...
Der Ex-Terrorist Declan Mulqeen sitzt derzeit in Haft und hat als einziger bislang den Schakal zu Gesicht bekommen. Er macht es um aus dem Knast zu kommen und ein freier Mann zu sein. Er möchte nämlich das Leben neu beginnen, was ihm der Schakal in seiner Vergangenheit zerstört hat. Nur wird dies jetzt nicht ein privater Zweikampf? Hier heißt es Zusammenarbeit mit dem FBI und dem KGB, denn nur so kann der Schakal eventuell gestoppt werden. Doch hoffentlich ist es nicht zu spät...
Das Bonus-Material
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Zuerst fällt auf in der Rubrik "Cast", da man hier nicht nur in Deutsch ein paar Infos der Schauspieler erhält, sondern auch drei Interviews mit den Schauspielern Bruce Willis, Richard Gere und Sidney Poitier. Die üblichen Trailer in Deutsch und Englisch sind auch da und ein paar kurze Einblendungen, wieviele Identitäten der Schakal im Film angenommen hat. Natürlich kann man wie gewohnt auch die einzelnen Kapiteln anwählen sowie die Sprachen und das Tonformat ist Dolby Digital 5.1 standardmäßig. Dann geht es weiter mit insgesamt 3 geschnittenen Szenen, wobei dies auch ein alternatives Ende beinhaltet. Desweiteren gibt es ungefähr 8 Goofs, wo sich im Film kleine Fehler verborgen haben und die nur sehr guten Kennern auffallen. Hier bekommt man sie genannt!
Außerdem gibt es dann noch ein 20minütiges Making-Of und sieben Trailer aktueller Kinofilme wie z. B. Hard Rain, Wag the Dog, Mit aller Macht, 12 Monkeys, Gingerbread Man, Das Relikt und Fargo. Alles in allem also ein ansprechendes Bonus-Material, was wohl jedem genügen würde, denn außerdem handelt es sich ja auch nur um eine DVD und die ist mit Sicherheit randvoll!
Meine Meinung
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Alles in allem werde ich diesem Thriller ein "Sehr gut" geben, denn er ist wirklich sehr spannend gehalten und mit einer Top-Besetzung. Ich finde auch nicht das er zu langatmig geworden ist, denn auch laut Regisseur sind immerhin 20 Minuten aus dem Mittelteil herausgenommen worden. Das war mit Sicherheit auch gut so, denn damit sind die 2 Stunden genau richtig abgestimmt. Vor allem das Ende versöhnt einen ein wenig mit einer Menge Explosionen und Spannung pur. Bruce Willis, Richard Gere und Sidney Poitier sind natürlich keine Unbekannten und machen den Film alleine schon deshalb sehenswert. Die Handlung ist auch schön ausgearbeitet und ist zum Teil auch etwas dramatisch. Die DVD bietet neben dem Film auch einiges und ist dazu auch günstig zu erwerben. Da ich ihn aber jetzt schon zum zweiten Mal gesehen habe reicht es vollkommen aus. Aber zumindest einmal sollte man ihn mindestens gesehen haben aus meiner Sicht!
Damit hoffe ich, das ich euch ein wenig mit meiner Meinung weiterhelfen konnte und ich wünsche allen Lesern noch einen schönen Tag. Vielen Dank fürs Lesen und Bewerten und bis zu meinem nächsten Bericht, euer Sky!
PS: Werde zeitgleich die DVD auch ins E-Bay setzen, also wer Interesse hat, einfach mitbieten!
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ein Testbericht von wildheart2003-06-28 13:29:43vom 28.06.2003Empfehlung: ja
Fred Zinnemann (1907-1997) gehört zu den Regisseuren, die mit legendären Filmen aufwarten können. 1944 brachte er Anna Seghers Geschichte „Das Siebte Kreuz“ auf die Leinwand (mit Spencer Tracy in der Hauptrolle), ein Roman von James Jones diente ihm 1953 als Grundlage für „Verdammt in alle Ewigkeit“ (mit Burt Lancaster, Montgomery Clift, Deborah Kerr und Frank Sinatra). Sein größter Erfolg jedoch bleibt „High Noon“ aus dem Jahr 1952 mit Gary Cooper, Lloyd Bridges und Grace Kelly.
Einer seiner letzten Filme widmete sich dem Anschlag auf den französischen Präsidenten Charles de Gaulle durch
Mitglieder der OAS (Organisation de l'Armée Secrète), einer Geheimorganisation vor allem in Algerien lebender Franzosen, die die Unabhängigkeit des Landes 1962 nicht akzeptieren wollten und dies durch Terroranschläge dokumentierten. Der blutige Krieg gegen die algerische Befreiungsorganisation FLN, geführt von Ben Bella, wurde auch nach Frankreich getragen. Ein erster Anschlag auf de Gaulle scheiterte; der Attentäter wurde hingerichtet. Forsyth entwickelt in seinem Roman die Planung eines weiteren Attentats, das jedoch von einem von der OAS unabhängigen Killer durchgeführt werden soll, da der französische Geheimdienst die OAS bereits weitgehend durch Spitzel unterwandert hatte.
Kenneth Ross Drehbuch verleitete Michael Caton-Jones 1997 zu einem wenig überzeugenden Remake mit Bruce Willis, Richard Gere und Sidney Poitier in den Hauptrollen.
Inhalt
Die OAS-Spitze um Casson (Denis Carey), Montclair (David Swift) und Wolenski (Jean Martin) will einen englischen Profikiller auf de Gaulle ansetzen. Alle drei OAS-Mitglieder befinden sich in einem Versteck in der Schweiz, in dem sie den Killer nur einmal zu sehen bekommen. Er nennt sich „Der Schakal“ (Edward Fox) und macht zur Bedingung, dass er ab sofort allein arbeitet – ohne irgendwelche Kontakte zur OAS.
Um das Geld für die Bezahlung des Schakals aufzubringen, organisieren Casson und seine Leute Juwelendiebstähle. Colonel Rolland (Michel Auclair) und seine Leute vom Geheimdienst werden auf diese Weise darauf aufmerksam, dass die OAS offenbar weiter aktiv ist. Der Schakal macht sich an die Vorbereitungen für das Attentat, das während der Feierlichkeiten zur Unabhängigkeit stattfinden soll. Er verschafft sich über die Geburtsurkunde eines längst Verstorbenen eine neue Identität, beauftragt einen Gewehrmacher (Cyril Cusack) mit der Anfertigung eines Spezialgewehrs, das in Einzelteile zerlegt und dadurch unauffällig versteckt werden kann, lässt sich von einem Fälscher (Ronald Pickup) Papiere machen, besorgt sich Kleidung, um am Tag des Attentats getarnt in das Haus zu gelangen, aus dem heraus der tödliche Schuss abgefeuert werden soll, und mietet eine konspirative Wohnung an.
Über einen Mittelsmann wird die schöne Denise (Olga Georges-Picot) auf einen hohen Beamten im Umkreis eines Ministers (Alan Badel) und des Geheimdienstes angesetzt, damit der Schakal über die jeweils neuesten Aktivitäten der Polizei und des Dienstes informiert ist.
Rolland und seine Leute nehmen Wolenski fest, der unter Folter spärliche Informationen über das geplante Attentat preisgibt. Da der Schakal jedoch allein arbeitet und die OAS-Mitglieder nichts über seine konkreten Vorbereitungen wissen, nutzt Rolland die Aussage Wolenskis nur wenig. Auch die Spitzel des Geheimdienstes in der OAS sind kalt gestellt. Man weiß nur, dass der Schakal gepflegt aussieht, blonde Haare hat und aus dem Ausland kommt. Rolland sieht nur eine Chance: Ein Spitzenmann aus der französischen Polizei soll die Identität des Schakals aufklären. So wird Inspektor Lebel (Michael Lonsdale) beauftragt, der zusammen mit seinem Mitarbeiter Caron (Derek Jacobi) die Ermittlungen aufnimmt.
Inzwischen sind die Vorbereitungen des Schakals weit gediehen. Den Fälscher hat er beseitigt, nachdem der ihn erpressen wollte. Denise erfährt so gut wie alles, was sie wissen will. Das Spezialgewehr ist perfekt. Lebel bleibt nur noch wenig Zeit ...
Inszenierung
Ein Film fast ohne Musik. Zinnemann erzeugt über eine Länge von über zwei Stunden Dauerspannung, ohne musikalische Effekte zu benutzen. Diese Meisterleistung resultiert vor allem daraus, dass er die detaillierten Vorbereitungen des Attentats und die Welt des skrupellosen Schakals mit einer anderen Welt, der des Inspektor Lebels, der in Zeitnot und unter immensem, auch politischen Druck steht, konfrontiert. Unter den spezifischen Bedingungen erzeugt dies eine Verfolgungsjagd, bei der Jäger und Gejagter erst ganz am Schluss aufeinander treffen. Es erweist sich jedoch im Laufe des Films noch etwas anderes: Beide Welten sind nur die zwei Seiten einer Medaille. Der Schakal wie Lebel verrichten ihre Arbeit vor einem sozialen und politischen Hintergrund, der zwar vorausgesetzt ist, im Film selbst aber nur angedeutet wird.
Zinnemann zeigt den Schakal als einen Mann, der entschlossen ist, für 100.000 Pfund, wenn ich mich der Summe recht erinnere, sein Ziel skrupellos zu verfolgen. Ihm gegenüber stehen Rolland und Lebel, die dies – unter Einsatz aller Mittel, auch Folter – zu verhindern trachten. Dem Film wurde vorgeworfen, er entfalte keine psychologische Schärfe der Charaktere. Das Gegenteil ist der Fall. Nur, dass uns die Psychologie der Figuren nicht behagt. „Der Schakal“ ist emotional gesehen ein Kälte verbreitender Film. Weder Edward Fox Schakal, noch Lonsdales Lebel strahlen Wärme aus. Eine Identifizierung mit den Figuren ist kaum möglich.
Zinnemann treibt den Zuschauer auf die Jagd. Die einzige Frage, die entscheidend bleibt, ist, ob der Schakal es schafft, an de Gaulle heranzukommen oder nicht. Das Groteske, ja Zynische an dieser Situation ist, dass jeder heute weiß, dass de Gaulle nicht ermordet wurde, und das bedeutet, dass man von vornherein weiß, dass der Schakal scheitern wird. Nicht die Inszenierung ist kalt oder unpsychologisch angelegt, sondern die Geschichte, die der Film erzählt, über eine Gesellschaft, in der die sich selbst für moralisch höher stehend betrachtenden Staatsorgane mit ein und denselben Mitteln ein Attentat zu verhindern trachten, mit denen es verübt werden soll: Hinterhalt, Heimtücke, Folter, entfesselte Staatsmacht.
Zinnemann lässt dem Zuschauer keine Ruhe. Er führt zahlreiche Personen ein, die zum größten Teil nur mehr oder weniger kurz zu sehen sind, darunter etwa auch Colette de Montpelier (Delphine Seyrig), die den Schakal als Liebhaber benutzt, während er sie im Rahmen seines Plans instrumentalisiert und mit aller Kaltblütigkeit tötet, weil sie eine unliebsame Zeugin sein würde. Auf der anderen Seite geht es den französischen Behörden zwar auch um das Leben des Präsidenten (gespielt von Adrien Cayla-Legrand), vor allem aber um das, was er repräsentiert: Staatsmacht, Legitimität und Legalität. Um diese „Werte“ zu schützen, ist jedes Mittel erlaubt.
Der konkrete historische Hintergrund lässt diese Geschichte noch verwickelter erscheinen. Denn de Gaulle hatte den Algeriern die Unabhängigkeit nicht freiwillig zugestanden. Die FLN hatte jahrelang aus dem Untergrund heraus gegen die Kolonialherren einen unerbittlichen Krieg geführt, bevor 1958 de Gaulle bereit war, Algerien eine „gewisse Autonomie“ zu garantieren. Erst 1962 hatten Ben Bella und die FLN gesiegt. Die OAS sah in de Gaulle einen Verräter an den Interessen Frankreichs. Es ging also nicht einfach um ein politisches Attentat, sondern um eine Art politische Blutfehde: einer der ihrigen sollte dafür sterben, dass er die französische Sache verraten hatte. Das macht ein Attentat nicht besser oder schlechter, rückt die Figuren des Films aber ins rechte Licht.
Zinnemann ist dieser Geschichte und ihren politischen und sozialen Umständen in der Inszenierung weitgehend entgegengekommen, besonders auch vor dem Hintergrund des kalten Krieges, innerhalb dessen der Verlust einer Kolonie und die damit verbundenen innenpolitischen Zerwürfnisse schwerwiegendere Einbußen an Image und Einfluss bedeuten mussten als in anderen Zeiten. Amoralität, intellektuelle Debilität und Skrupellosigkeit reichen sich die Hände. Für die Figuren in „Der Schakal“ besteht der Lebensinhalt im Ziel des Machterwerbs bzw. -erhalts.
Fazit
„Der Schakal“ ist ein typischer Thriller der frühen 70er Jahre, vergleichbar etwa mit William Friedkins „French Connection“ (1971), spannend und in gewisser Hinsicht – vor dem genannten historischen Hintergrund – zum Zerreißen zermürbend. Ein einziger Schuss entscheidet im Showdown eine Auseinandersetzung, nach der sich nicht wirklich etwas ändert, nach dem nur die Verhältnisse wieder klar gestellt sind. Zinnemann erwies sich hier – er drehte nach dem Schakal noch zwei Filme – einmal mehr als exzellenter Dramatiker, der es versteht, aus einer gelungenen Romanvorlage einen gelungenen Film zu zaubern.
Wertung: 10 von 10 Punkten.
Prädikat: Wertvoll
Der Schakal
(The Day of the Jackal)
Großbritannien, Frankreich 1973, 145 Minuten
Regie: Fred Zinnemann
Drehbuch: Kenneth Ross, nach dem Roman von Frederick Forsyth
Musik: Georges Delerue
Director of Photography: Jean Tournier
Schnitt: Ralph Kemplen
Produktionsdesign:
Hauptdarsteller: Edward Fox (Der Schakal), Michael Lonsdale (Lebel, Polizei), Terence Alexander (Lloyd), Michel Auclair (Colonel Rolland, frz. Geheimdienst), Alan Badel (Der Minister), Tony Britton (Inspektor Thomas), Denis Carey (Casson, OAS), Delphine Seyrig (Colette de Montpelier, Adlige), Jean Martin (Wolenski, OAS), Ronald Pickup (Der Fälscher), David Swift (Montclair, OAS), Timothy West (Kommissar), Cyril Cusack (Gewehrhersteller), Maurice Denham (General Colbert), Jacques François (Pascal), Olga Georges-Picot (Denise, Lockvogel), Raymond Gérôme (Flavigny), Barrie Ingham (St. Clair), Derek Jacobi (Caron, Lebels Mitarbeiter), Adrien Cayla-Legrand (Präsident Charles De Gaulle)
Internet Movie Database: http://german.imdb.com/Title?0069947
Spannender Thriller mit Stars, gute DVD-Ausstattung
ein Testbericht von mima0072003-02-25 22:02:29vom 25.02.2003Empfehlung: ja
Ein gedungener Killer plant ein Attentat auf eine hochrangige amerikanische Persönlichkeit. Das FBI, das zunächst im Dunkeln tappt, sagt sich: In der Not frisst der Teufel Fliegen und engagiert einen ehemaligen Killer der IRA (Richard Gere). Der Kampf der Giganten unter den US-Schauspielern kann beginnen.
Filminfos
O-Titel: The Jackal (USA, 1997)
FSK: ab 16
Länge: ca. 120 Min.
Regisseur: Michael Gaton-Jones
Drehbuch: Chuck Pfarrer, basierend auf dem Drehbuch zum 1. Film, das Kenneth Ross schrieb
Musik: Carter Burwell
Darsteller: Bruce Willis, Richard Gere, Sidney Poitier, Diane Venora, Jack Black u.a.
Handlung
Im Vorspann wird die Geschichte Russland im 20. Jahrhundert
rekapituliert. Der Zuschauer wird mitten in die Moskauer Mafiaszene katapultiert, als der stellvertretende FBI-Direktor Preston (Poitier) und Majorin Valentina Koslova (Venora) von Nationalen russischen Sicherheitsdienst ein Gangstertreffen platzen lassen. Doch statt ihn festnehmen zu können, kommt der Obergangster Ghazzi Murad bei einem Handgemenge mit Koslova ums Leben. Ganz schlechte Idee.
Denn nun schwört der Bruder des Getöteten, Terek Murad, blutige Rache am FBI. Er engagiert den Schakal, einen professionellen Killer (Willis), eine hochgestellte amerikanische Persönlichkeit zu töten. Hier soll nicht verraten werden, um wen es sich dabei handelt. Es ist jedenfalls jemand ganz oben. Der Schakal bekommt sofort 35 Mio. Dollar und die restlichen 35 nach Ausführung des Auftrags. Genügend Kapital, um ordentliche Waffenausrüstung einzukaufen. Eine Schnellfeuerkanone mit 14,5-mm-Munition erscheint ihm als genau das Richtige für den Job...
Von nun spaltet sich das Geschehen in zwei Handlungen. Während der Schakal ständig seine Tarnung wechselt und sich langsam aber sicher nach Washington, D.C., vorarbeitet, ergreift das FBI eine wichtige Gegenmaßnahme. Preston gelingt es, jemanden zu engagieren, der weiß, wie der Schakal wirklich aussieht. Der Haken dabei: Es handelt sich um den Schwerverbrecher Declan Mulqueen (Gere), einen Schützen der IRA.
Aber noch jemand hat Schakals Gesicht gesehen: Isabella Celia Sancona, ehemalige Angehörige der basikischen Separatistenorganisation ETA. Sie war früher Mulqueens Geliebte und lebt jetzt verheiratet in Virginia unter dem Namen Mrs. Decker. Mulqueen besucht sie, um sie zu warnen, dass Schakal nach USA kommen werde und sie sich in Sicherheit bringen solle. Danach kann die Hatz auf den Attentäter beginnen.
Mein Eindruck: der Film
Man kann sicher trefflich darüber streiten, was denn nun die bessere Verfilmung der Romanvorlage von Frederick Frosyth sei: die alte mit Edward Fox in der Hauptrolle oder die neue mit Bruce Willis als "Schakal". Allerdings beeindruckt heutezutage die alte Fassung in ihrer Detailverlliebtheit und akribischen Beschreibung des Geschehens nicht mehr.
Das Remake setzt daher auf dynamische Action, ohne jedoch die Geheimnisse dessen, was der Schakal vorhat und wo und wie er zuschlagen will, vorzeitig preiszugeben. Dass in der Filmmitte rund 20 Minuten der Schere zum Opfer fielen, wirkt sich durchaus positiv aus: Der Film kommt schneller zur Sache. Mit zwei Stunden Dauer ist der Streifen immer noch länger als der Durchschnittsthriller.
Mit Richard Gere, der verwunderlich Weise als Bösewicht auf der Seite der Guten mitwirkt, und Oscar-Preisträger Sidney Poitier weist die Darstellerriege zwei hochkarätige Namen auf. Doch Diane Venora spielt die beiden Stars durchaus an die Wand. Sie ist eine der überzeugendsten Polizistinnen, die je auf der Leinwand zu sehen waren.
Dass der Showdown einen ordentlichen Feuerzauber vorweisen kann, dafür sorgen schon die anglo-amerikanischen Macher des Films. Allerdings folgt noch ein zweiter, weitaus persönlicherer Showdown zwischen den beiden Erzrivalen Mulquuen und dem Schakal (dessen Namen wir nie erfahren).
- Geschnittene Szenen (20 Min.), darunter ein alternatives Ende des Schakals (Exekution durch Isabella), vor allem aber eine Liebesszene mit einer reichen Lady (Lisa Baines).
- Goofs (Pannen): inhaltliche Fehler des Films (siehe unten)
- The Making-of (22 Min.):
Es geht los
Recherche
Zwei getrennte Geschichten
Im Kasten!
Die Location ist alles
Produktionsnotizen (Texttafeln)
- Interviews mit den Schauspielern u.d. Regisseur in:
- Bio- und Filmografien der 4 Hauptdarsteller und d. Regisseurs
- Dt. u. US-Kinotrailer
- 3 weitere Trailer: Hard Rain, 12 Monkeys, Wag the Dog (aus der "Cine Colelction")
- Digital erzeugte Bewegtmenüs
- Clip: "Die vielen Gesichter des Schakals"
Mein Eindruck: die DVD
Diese Silberscheibe ist eine Special Edition, die zwar nicht so vermarktet wird, aber mit dem Prädikat "Cine Collection" einen hohen Anspruch einzulösen hat. In Anbetracht der Fülle des Bonusmaterials und der Aufbereitung der Menüs kann man nur sagen: Hut ab, dies ist eine Cineasten-Ausgabe, die ihren Namen verdient!
Dazu gehört auch der exzellente DTS-Sound und ein ziemlich scharfes Bild. Alle Menüs sind digital kreiert worden und zwar im Stil des Films: die Schnellfeuerkanone findet sich ebenso wieder wie diverse Knarren und Patronen. Feine Sache, die zudem Spaß bei der Navigation bereitet (sobald man das Prinzip verstanden hat).
Das Making-of kann man sicher detaillierter kaum noch vorstellen - man erfährt fast alles über die Dreharbeiten, die Macher und die Schauspieler. Auch das umfangreiche geschnittene Material gibt es endlich zu sehen - es ist leider keine Träne wert: Wer will schon einen ausrastenden und prügelnden Richard Gere sehen? Auch dass der Schakal im alternativen Ende per Fangschuss quasi exekutiert wird, ist nicht gerade niveauvoll. Dass der Schakal ältere, alleinstehende Damen zu verführen vermag - herrje, wen interessiert das schon?
Weitaus interessanter und witziger sind da schon die zehn Pannen, die in einem Special zusammengestellt wurden (siehe den Schluss dieses Berichts). Dass ein Film sich mit seinen Pannen brüstet, dürfte wirklich Seltenheitswert haben. Aber es handelt sich ja um eine Ausgabe für Filmkenner. Die dürften etwas damit anfangen können.
Was eher Anlass zum Ärgern liefert, ist der Umstand, dass diese Cineastenausgabe keine Originalfassung beinhaltet. Geboten wird nur die deutsche Synchronisation mit deutschen Untertiteln, sonst nichts. Das fällt eher unter die Rubrik "Bärendienst am Zuschauer".
Unterm Strich
Mit dieser Silberscheibe erhält der Käufer nicht nur einen passabel gemachten Actionthriller (von ein paar Pannen und Längen abgesehen), sondern auch recht umfangreiches Bonusmaterial. Diese Macher und Schauspieler verraten alles Mögliche über das Projekt und ihre Arbeit daran. Filmkenner bekommen sogar Auskunft über die zahlreichen Pannen des Streifen (dass dies alle sind, darf bezweifelt werden).
Michael Matzer (c) 2003ff
Wörter: 1183
Zehn Pannen, die beim Filmdreh oder beim Schnitt passiert sind - alle werden auf der DVD erläutert.
Panne #1: Der Schakal bestellt eine Kanone für das Kaliber 14,5 mm, verwendet aber Munition vom Kaliber 20 mm.
Panne #2: Im Hintergrund des 1. Gesprächs zwischen Declan und Isabella wechseln Ebbe und Flut binnen weniger Minuten.
Panne #3: Valentina Koslovas Gesichtsnarben sind plötzlich ganz verschwünden.
Panne #4: Der Kastenwagen des Schakals hat zuerst keine Nummernschilder, später aber werden welche ausgetauscht.
Panne #5: Der Laptop des Schakals (der eine zentrale Bedeutung hat): Fernmeldetechnik von 1997 war nicht in der Lage, so hoch auflösende Videobilder zu übertragen, wie sie auf dem Bildschirm des Laptops zu sehen sind.
Panne #6: Die Regatta vor Chicago: In Wahrheit verläuft sie in umgekehrter Richtung als im Film gezeigt, nämlich von Chicago nach Mackinac Island.
Panne #7: Als sich Declan und der Schakal im Jachthafen von Chicago direkt gegenüberstehen, werden beide von der Sonne geblendet, nicht nur einer, wie es normal der Fall wäre.
Panne #8: Declan ist plötzlich glatt rasiert, als er aus dem Hafenbecken in Chicago wieder auftaucht. Kurz zuvor hatte er noch Bartstoppeln.
Panne #9: Der Marinehelikopter, mit dem Declan in Washington, D.C., einschwebt, wechselt mitten im Flug seine Nummer: von 28 zu 29.
Panne #10: Der Blutfleck bei der Schießerei in der U-Bahn, bei der der Schakal angeschossen wird, verschwindet plötzlich kurz danach (ca. 1 Sek. später).
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