Der weiße Hai 2
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Testberichte Der weiße Hai 2

 (DVD) Actionfilm
4.0 von 5
Platz 1 in der Kategorie "Actionfilme".
Bewertung: Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4.0 von 5
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Der weiße Hai 2 Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4.0 von 5
von 85% aller Autoren empfohlen (11/13).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • Der Film verdient sämtliche 5 Sterne ...
  • spannend, sehr gute Schauspieler, legendäre Musik
  • Es gibt nur Pros
  • passabler Haihorror
  • Horrorszenen, Toneffekte, etc.
Nachteile/Kritik
  • ... die Unsitte, Filmklassiker neu zu synchronisieren, drückt meine Gesamtwertung
  • schlechter Ton
  • Und keine Kontras
  • zu viele Teenager Klischees, einfallslose Story
  • Nix.
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mima007

Zwei Stunden Todesangst

ein Testbericht von 2003-01-25 17:15:24 vom 25.01.2003
Empfehlung: ja
Die Mutter aller Hai- und Monsterfilme erschien in einer Collector's Edition DVD zum 25. Jubiläum im Jahr 2000, wobei auf einen besseren Sound und üppiges Beiwerk wie etwa Making-of (eine ganze Stunde!) hingearbeitet wurde. Eine DVD, die in keinem Regal mit Filmklassikern fehlen darf.

Filminfos:

O-Titel: Jaws, USA 1975, DVD: 24. Juli 2000
FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
Darsteller: Roy Scheider, Richard Dreyfuss, Robert Shaw und "Bruce" (= alle Hai-Modelle)
Regie: Steven Spielberg
Buch: Peter Benchley
Musik: John Williams
Laufzeit: 124 Minuten

Handlung

Martin Brody (Roy Scheider) ist der frischgebackene Polizeichef des Neuenglandstädtchens Amity (= Freundschaft), einem Inselbadeort vor der Küste, wohin es die Stadtbewohner im Sommer zieht. Brody ist mit Ellen verheiratet und hat zwei Söhne, Michael und Sean. Eines Morgens wird Brody an die Küste gerufen, um sich die zerfleischte Leiche von Chrissie Watkins anzusehen, die an Land gespült wurde. Der Anblick dreht ihm den Magen um. Der Gerichtsmediziner meint, ein Hai könnte die Schwimmerin getötet haben.

Amitys Bürgermeister Larry Vaughn, der um die Einnahmen bangt, die die Touristen zum Nationalfeiertag (4.7.) in die Kassen der Stadt zu spülen pflegen, verlangt von Chief Brody, dass er sagt, Watkins' Tod sei durch eine Motorbootschraube statt durch einen Hai verursacht worden. Haie in Badegewässern sind selten gut fürs Geschäft. Riskiert also Vaughn lieber das Leben der Touristen?

Inzwischen ist auch ein Hai-Experte am Ort aufgetaucht. Matt Hooper (Dreyfuss) sieht aus, als käme er direkt von der Uni, hat aber schon einiges hinter sich, wie sich zeigen wird. Er glaubt, dass Chrissie Watkins von einem Großen Weißen Hai getötet wurde. Der Tod von Alex Kintner ein paar Tage später stützt Matts These. Als Schnelllösung ordnet Bürgermeister Vaughn an, dass ihm alle Fischer sagen sollen, ob sie einen Hai gesehen haben. (Die muntere Haijagd von massenhaft aufgetauchten Amateuren ist in einer geschnittenen Szene auf dieser DVD enthalten.)

Ein professioneller Haijäger mit offensichtlicher Freude an seinem Beruf ist Quint (Shaw). In seinem Bootshaus hängen zahlreiche Haigebisse herum. Er bietet an, den Hai für schlappe 10.000 Dollar zu killen. Vaughn ist dieser Preis eindeutig zu hoch. Als ein Tigerhai getötet und an Land gebracht wird, erklärt Vaughn öffentlich, die Haikrise sei vorüber und alles wieder normal.

Allerdings entgegnet Hooper, dass der Killerhai ein Großer Weißer sei, und der befände sich immer noch in Amitys Gewässern. Vaughn lässt die Badestrände trotzdem öffnen, denn er will im Grunde nur die Touristeneinnahmen vom 4. Juli.

Am Nationalfeiertag schwimmen die Leute tatsächlich auch wieder, doch der Weiße Hai schlägt wieder zu: Er beißt einem Mann das Bein ab. Brodys Sohn Michael, der zum Zeitpunkt des Angriffs im Wasser gewesen war, wird ins Krankenhaus gebracht, denn seit er bei der Attacke zusehen musste, leidet er unter einem akuten Schock.

Jetzt gibt es für Chief Brody kein Halten mehr. Das unmenschliche Monster da draußen hat praktisch seine Familie angegriffen! Er empfindet es als seine heilige Pflicht, das Monster zu vernichten. Vaughn wird von Brody gebeten, Quint anzuheuern, um den Weißen Hai zu suchen. Da sich seine eigenen Kinder ebenfalls am Strand befunden hatten, stimmt Vaughn diesmal zu.

Quint, Hooper und Brody werden aufs Meer hinausgeschickt. An Bord ihres Fischerbootes, der Orca, stapeln sich Luftkanister, Harpunen, Gewehre, Fischköder und sogar ein zerbrechlich aussehender Haikäfig - natürlich der von Experte Hooper. Was sie mit diesem gerät ausrichten können, steht in den Sternen. Aber wenn man ihrem Seemannsgarn über die Mutter aller Haie glauben darf, dann stehen ihre Chancen eins zu einer Million, den hai zur Strecke zu bringen.

Mein Eindruck

Trotz der Tatsache, dass die Dreharbeiten kurz vorm Scheitern standen, gelang Steven Spielberg dennoch mit diesem Film sowohl ein filmisches Meisterwerk als auch der internationale Durchbruch. Er konnte danach alles drehen, was er wollte, denn die Einnahmen des Films waren für die damalige Zeit astronomisch hoch. Der Rekord sollte erst zwei Jahre später durch "Star Wars" überboten werden. Zu jener Zeit entstand der Begriff "Blockbuster": Die Warteschlange vor dem jeweiligen Kino war länger ein Straßenblock. Im Sommer 1975 allein sahen 67 Millionen Amerikaner den Film. Als erster Film durchbrach er die 100-Mio.-Schallmauer.

Der heute noch schaudererregende Effekt des Films beruht ironischerweise auf zwei Mitteln, die Spielberg mehr oder weniger notgedrungen einsetzte: Da der mechanische Hai ("Bruce" genannt nach Spielbergs Rechtsanwalt) die meiste Zeit nicht einsatzbereit war, musste jeder Einsatz so kurz wie möglich sein. Daher taucht der Hai fast immer unvermittelt auf und nur mit seinem Kopf (Rückenflossen kann man fälschen, wie man im Film sieht).

Zum anderen benutzte Spielberg die Kamera selbst, um den Blickwinkel des Hais einzunehmen. Er versetzt den Zuschauer in die Position des Monsters selbst, wenn es angreift, z.B. Chrissie Watkins ganz am Anfang. Dieser Kniff ist besonders wirkungsvoll, aber eigentlich nur ein Ausweg aus der technischen Misere, die die Dreharbeiten bedrohte (der Crew gingen Zeit und Geld aus, weil man statt der vorgegebenen 52 Tage bereits 155 drehte!). Der lausig aussehende "Bruce" taucht daher erst auf, als der Film schon zur Hälfte vorüber ist.

Es gab auch Aufnahmen von echten Haien, insbesondere aus Australien. Im Haikäfig ist übrigens ein Zwerg zu sehen, um die Größenunterschiede zu unterstreichen. Die Filmarbeiten fanden in Martha's Vineyard statt. Man zahlte den Einwohnern 64 Dollar, um als Statisten aufzutreten. Eine Szene wurde im Swimming-Pool der Cutterin Verna Fields gedreht: wie der Kopf eines Haiopfers aus einem gesunkenen Boot hervorschaut.

Die Soundeffekte, die nach der Explosion des Hais eingespielt werden, enthalten u.a. jene Sounds, die der Abstürzende truck in Spielbergs erstem Spielfilm "Duell" (1971) macht. Sie stammen ursprünglich aus Jack Arnolds Klassiker "Creature from the Black Lagoon" aus dem Jahr 1954. Als John Williams seinem Freund Spielberg die Titelmelodie auf dem Piano vorspielte, dachte Spielberg, John wolle ihn auf den Arm nehmen. Die Abfolge der Attacken folgt jenen Haiattacken an der Jersey-Küste aus dem 1916, die Michael Capuzzo in seinem wundervollen Sachbuch "Der Hai" (2002, Bertelsmann) beschreibt. Die Anekdote über das Desaster der USS Alabama wurde nicht von den sich streitenden Drehbuchautoren geschrieben, sonden von Quint-Darsteller Robert Shaw.

Die DVD:

Tonformate: DD5.1 nur in der englischen Fassung, sonst alle Sprachen in Mono
Bildformate: 2,35:1, Widescreen 16:9

Extras:
• verschiedene Trailer
• Filmdokumentation mit Making-of
• Welt der Haie - Dokumentation
• entfallene Szenen (11 Minuten, siehe unten)
• ausgemusterte Filmsequenzen Produktionsfotos
• Bildschirmschoner (mit JAWS-Sound)
• Hai-Spiel "Raus aus dem Wasser"
• Filmographien
- Geschnittene Zusatzszenen (Auswahl):
Brody füttert den Hund in der Küche;
Quint kauft Klavierdraht und verwirrt einen Jungen im Musikalienladen;
Die Flotille der Haijäger führt untereinander Krieg um einen Tigerhai, um die Belohnung dafür zu kassieren;
Als er dabei ist, den Tigerhai aufzuschneiden, erzählt Hooper Brody von einem Telefonrechnung über 1200 Dollar und einem Mädchen, das auf Telefonsex stand.
Eine besonders blutige Angriffsszene ist lediglich im Making-of zu sehen und nicht in den "Geschnittenen Szenen" und Outtakes.

Alternative Versionen:

Praktisch alle TV-Versionen sind zensiert, insbesondere in den USA, aber auch in Finnland. Auf der Fassung der Laserdisc gibt es einen zusätzliche geschnittene Szene: Quint und sein kleiner Freund unterhalten sich im Bootshaus. Sein Freund teilt ihm mit, dass er nicht auf die Haijagd mitkommen werde. Als Antwort nennt ihn Quint einen "elenden kleinen Hurensohn". Die erste Szene in den TV- und Videofassungen unterscheidet sich von der auf der DVD: Der dünne Draht an der Boje ist wegretuschiert worden.

Die DVD

Alle oben genannten Details sind im exzellenten, ausführlichen Making-of auf dieser DVD enthalten: rund 60 Minuten Dokumentation und Interviews. Zu den Interviewten gehört auch der Buch- und Drehbuchautor Peter Benchley, der beim Dreh des Finales des Drehortes verwiesen wurde, weil er ständig Einwände hatte. Er bringt diese auch im Making-of vor.

Hätte er das wirkliche Verhalten der Haie gekannt, hätte er sein Buch nicht geschrieben. Wahrscheinlich wäre dann Millionen unschuldiger und harmloser Haie der Tod durch Menschenhand erspart geblieben. Wie Haie wirklich sind, zeigt die "Welt der Haie"-Dokumentation.

Der Rest der DVD besteht hauptsächlich aus Werbung und Gimmicks, ausgenommen natürlich die geschnittenen Szenen.

Unterm Strich

Die DVD ist durchaus ihr Geld wert. Der Sound ist zwar lediglich in der englischen Originalfassung erstklassig, doch bereits das ausführliche Making-of von 60 Minuten Länge hebt die DVD über den Durchschnitt.

Der Film selbst hinterlässt einen zweispältigen Eindruck: Der uneingeweihte Zuschauer wird davon unweigerlich mitgerissen. Der durch die Internet Movie Database (www.imdb.com) wohlinformierte Betrachter hingegen bemerkt vor allem die zahllosen Contuinity-Fehler, die sichtbaren Scheinwerfer- und Mikrofongalgen-Reflexionen und andere Fehler (etwa kahle Bäume im Juli!). Es fällt dann wirklich schwer, die normale Ungläubigkeit über Bord zu werfen und den Film zu genießen.

Man kann darüber spekulieren, wie der Film mit Stars wie Steve McQueen (Benchleys Wahl) oder Sterling Hayden (Spielbergs Wahl) ausgesehen hätte. Beide war in der Auswahl. Schließlich aber durften sich die beide Streithähne Dreyfuss und Shaw auch vor der Kamera zoffen, was sich aber als positiv für die Darstellung erweist: Ihre Emotionen sind echt. Am Schluss ist man erleichtert, alle Strapazen und Gefahren überstanden zu haben. Genau wie der Regisseur am letzten Tag der Dreharbeiten.

Michael Matzer (c) 2003ff

Offizielle Website: http://www.jaws25.com/globalnav/gnf.pl?url=http:// www.jaws25.com/
Hinweise zu Trivia und Regiefehlern: http://german.imdb.com/Goofs?0073195
...
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wildheart

Hi !!

ein Testbericht von 2007-04-17 17:20:06 vom 17.04.2007
Empfehlung: ja
Es ist warm. Die Luft ist trocken. Die See ist ruhig in Amity Island. Etliche Badegäste tummeln sich, Familien mit Kindern, Singles jedes Alters, Sonnenschirme, der Geruch von Badeöl und -creme. Das Wasser ist ruhig. Die Kinder können einige Meter hinein gehen, ohne gleich mit dem Kopf unter Wasser zu kommen. Es wird gelacht, geredet, geschwiegen, gerufen, die Kinder amüsieren sich mit dem Sand und dem Wasser, mit Luftmatratzen und Schwimmhilfen. Eine ausgelassene Stimmung. Die Sonne wärmt, es ist wunderbar.

Nur einer sitzt da am Strand, angespannt, die Augen immer auf das Meer gerichtet, einer der aus New York kommt und dort weggegangen war, weil er die steigende Kriminalität nicht mehr ausgehalten hatte, weil er seine Ruhe wollte – auch im Beruf – und obwohl er wasserscheu ist. Chief Brody (Roy Scheider) starrt auf das Meer, beobachtet jede Regung im Wasser, beobachtet seine eigenen Kinder, während seine Frau Ellen (Lorraine Gary) im Sand sitzt und sich sonnt. Messerscharf scheint sein Blick – denn nur wenige Tage zuvor war eine Frau tot an den Strand gespült worden, zerrissen, zerfleischt. Zuerst hatte der örtliche Arzt von einer Hai-Attacke gesprochen. Doch nun ist plötzlich die Rede von einer Schiffsschraube, in die die Frau geraten sein könnte. Amity Island erwartet viele Touristen in diesem herrlichen Sommer. Und Bürgermeister Vaughn (Murray Hamilton) kann keine Haie gebrauchen:


„Martin, it's all psychological.
You yell barracuda, everybody
says, "Huh? What?" You yell shark,
we've got a panic on our hands
on the Fourth of July.”



hatte er Brody gesagt und ihm untersagt, den Strand zu schließen.

Das Wasser ist noch immer ruhig. Die Kamera fährt über die ruhige See, zeigt uns die Badenden, auch aus dem Wasser heraus. Ihre Beine strampeln, schwimmen. Alles lebt, regt sich. Die Luft ist erfüllt von der Ruhe und Ausgelassenheit der Gäste. Der 4. Juli naht und mit ihm erwartet Amity Island viele, viel zahlende Gäste.

Und innerhalb von wenigen Sekunden bricht das alles zusammen. Eine Flosse, eine schnelle kräftige Bewegung, Menschen rennen, manche fast wie gelähmt, aus dem Wasser. Alle entkommen – nur einer entkommt nicht. Ein Junge. Nur eine zerrissene Luftmatratze wird an den Strand gespült. Eine Mutter steht am Wasser, ruft, schaut, ihr Junge ist nicht mehr zu sehen. Nichts ist bis zu dieser Stelle wirklich von dem Biest zu sehen. Und doch wusste jeder Kinogänger von Anfang an, was auf ihn zukommt – sichtbar oder nicht.

______


Steven Spielbergs „Jaws” war das Kinoereignis des Jahres 1975 und brach an den Box Offices alle Rekorde. Millionen strömten in den Film und zahlreiche Haie mussten in der Folgezeit ihr Leben lassen, weil Spielberg sie zu Monstern erklärt hatte. Der weiße Hai – eine Attrappe im Film – war eine denkende, bewusst handelnde, mörderische, rächende Bestie, die den Kampf gegen seine Verfolger aufnahm, um ihnen den Garaus zu machen. Alles, was Wissenschaftler über das Verhalten von Haien eruiert hatten, galt für lange Zeit nach diesem Film offenbar nicht mehr. Statt dessen schien zu gelten: Fiktion wurde zur falschen Realität.

Das hatte Gründe. Denn „Jaws” setzte neue Maßstäbe des Schreckens, des Gruselns und der Angst. Wie Hitchcock in „Birds” harmlose Vögel zu kollektiv und bewusst angreifenden Bestien deklariert hatte, wurde der Hai 1975 zu einem Monster der ersten Art. Nur schwer können diese „falschen” Ängste ausgeräumt werden – trotz der Tatsache, dass pro Jahr weltweit lediglich 100 Hai-Angriffe registriert werden und davon fünf bis zehn tödlich enden, vor allem aufgrund von menschlichem Fehlverhalten. Umgekehrt werden pro Jahr 100 Millionen Haie von Menschen getötet (manche sprechen gar von einer Dunkelziffer, die doppelt so hoch liegt) – aus wirtschaftlichen Gründen, um Trophäen zu sammeln oder um angeblich andere Fischbestände (Thunfische etwa) zu schützen; 70 Arten sollen bereits ausgestorben sein. (1)

______


Für Chief Brody jedenfalls ist der zweite Todesfall Anlass genug, nun doch die Strände zu schließen. Er holt sich einen Experten, Matt Hopper (Richard Dreyfuss), der sich seit seiner Kindheit – als er es mit einem Hai zu tun bekommen hatte – für die Spezies interessiert. Hopper vermutet, dass der angriffslustige Geselle die Gewässer vor Amity Island zu seinem Revier auserkoren hat und so lange hier bleiben wird, bis er nichts mehr zu fressen findet. Brody bekommt die ganze Verzweiflung der Mutter des zweiten Opfers zu spüren – und er erkennt, dass er einen Fehler gemacht hat, weil er nicht sofort nach dem Fund der ersten Leiche den Strand hat sperren lassen. Bürgermeister Vaughn hingegen will Ruhe auf der Insel. Als er ein Preisgeld aussetzt, finden sich schnell ein paar Leute, die auch schon bald einen Hai erlegen. Die Ruhe scheint gewahrt, der 4. Juli gerettet. Vaughn lässt die Strände wieder öffnen. Doch Hopper weiß genau, dass der erlegte Hai nicht das Tier ist, das für die Opfer verantwortlich ist.

Um dies zu beweisen, will er den erlegten Hai aufschneiden. Denn wenn dieser Hai einen Menschen verspeist haben sollte, dann müssten sich noch Teile dieses Menschen in ihm befinden. Vaughn ist dagegen – doch Brody und Hopper machen sich ans Werk und finden im Innern des Tieres: ein Autokennzeichenschild und einige andere Gegenstände, aber keine Reste eines Menschen.

Der Entschluss ist gefasst: Entweder man lässt den Hai gewähren und schließt die Strände, bis er die Gewässer um Amity Island verlassen hat, oder man macht sich auf die Jagd. Brody, Hopper und der Hai-Jäger Quint (Robert Shaw) beschließen, den weißen Hai zu jagen – trotz Brodys Angst vor dem Wasser und vor Schiffen:


„Brody: It doesn't make any sense
when you pay a guy like you to
watch sharks.
Hooper: Well, uh, it doesn't make
much sense for a guy who hates
the water to live on an island either.
Brody: It's only an island if you look
at it from the water.
Hooper: That makes a lot of sense.”



Der Kutter von Quint fährt hinaus, not to catch a thief but a shark ...

______


Ich könnte Spielberg „Jaws” immer mal wieder anschauen – und das tue ich auch. Warum?

Vielleicht ist es diese enorme Spannung, die aus der Inszenierung selbst erwächst – aus dem prallen Gegensatz einer Ferieninsel, von der man selbst des öfteren träumt, mit blauem Himmel, friedlichem Meer, exzellenter Stimmung, wärmender Sonne hier – und dieser lauernden, unsichtbaren Gefahr andererseits, einer Gefahr, die urplötzlich im wahrsten Sinn des Wortes „auftaucht”, zuschlägt und wieder verschwindet. Diese zerreißende Spannung geht zurück auf ein Urbedürfnis, ich würde sagen: fast aller Menschen, das Bedürfnis nach etwas, das einem das Gruseln lehrt, das einen erschreckt, ohne dass man selbst wirklich in Gefahr wäre.

Vielleicht ist es auch die exzellente Besetzung, vor allem der Rollen von Hopper, Quint und Brody, einer „Männergemeinschaft”, die auszieht – nein, nicht um das Fürchten zu lernen, sondern um ihm ein Ende zu bereiten. Roy Scheider in der Rolle des Chief ist – und dieses Wort benutze ich nun wirklich nicht oft – cool. Scheider spielt diesen Chief – trotz der realen Gefahr – als einen ruhigen, überlegten, nachdenklichen Mann. Daneben Richard Dreyfuss – einer dieser „typischen” Naturwissenschaftler, die in ihrem Metier nicht nur Experten sind und das überall raus hängen lassen, sondern auch nicht locker lassen, um der Gefahr zu begegnen. „Sie machen in Haien?” fragt ihn Ellen Brody eines Abends, als er bei ihr und ihrem Mann mit zwei Flaschen Wein auftaucht, und er lacht und lässt den Korken knallen. Es ist auch dieser Humor, der den Film des öfteren durchzieht, eine Art Galgenhumor angesichts der Opfer und der Absicht der drei Männer, den sechs bis acht Meter messenden Hai zu fangen. Und schließlich Quint, ein ungehobelter, oft zynischer, aber kein schlechter Kerl, der in die Gefahr eintaucht wie andere ins Wasser – auch hier eine exzellente Besetzung mit Robert Shaw, der zwei Jahre zuvor in „The Sting” jenen Doyle Lonnegan gespielt hatte, den Robert Redford und Paul Newman so überaus exzellent übers Ohr hauen durften.

Vielleicht sind es auch jene gruseligen Szenen, in denen die Wasseroberfläche zur Scheidewand zwischen Frieden und Krieg wird, die Kameraführung von Bill Butler.

Und vielleicht ist es auch jene lange Schlusssequenz, in der nur noch der Hai hier, die drei Männer auf dem Kutter dort eine gegenseitige Jagd veranstalten, bei der es nur noch um eine Frage geht: Wer bleibt Sieger?

Vielleicht? Nein, es sind alle diese Momente und last but not least die Musik von John Williams, die einem Schauer über den Rücken laufen, die „Jaws” immer wieder zu einem Erlebnis besonderer Art werden lässt.

Übrigens: Man vergesse alle Sequels von 1978, 1983 und 1987. Keiner dieser Filme kommt an Spielbergs „Jaws” auch nur annähernd heran – Filme, die lediglich auf Kasse setzten.



D V D

Format: Dolby, DTS, PAL, Surround Sound
Sprache: Deutsch, Englisch
Region: Region 2
Bildseitenformat: 16:9
Anzahl Disks: 2
FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
Studio: Universal/DVD
DVD-Erscheinungstermin: 15. September 2005

Im Mittelpunkt des Zusatzmaterials auf der von Universal Pictures (30th Anniversary Edition) editierten Doppel-DVD steht sicherlich die eine Stunde und 48 Minuten dauernde – gegenüber der amerikanischen Version allerdings aus nicht ersichtlichen Gründen um einige Minuten gekürzte – Dokumentation aus dem Jahr 1995 „Blick hinter die Kulissen” mit Eindrücken vom Dreh, zahlreichen Hintergrundinformationen und vor allem auch über die Herstellung der Hai-Attrappe „Bruce” (die Spielberg nach dem Namen seines Anwalts benannte!). Sicherlich, trotz der Kürzungen, eine der besten Dokumentationen der DVD-Geschichte.

Filmhistorisch interessant ist zum zweiten das etwa neun Minuten lange Featurette „Am Set” mit Interviews mit Spielberg über die Dreharbeiten.

Das aus Animation und Filmsequenzen bestehende Feature „Hai-Fakten” informiert in interessanter Weise mit wissenschaftlichen Tatsachen über Haie.

Hinzu kommen:
– 13 unveröffentlichte Szenen (ca. 12 Minuten), u.a. mit einer rasanten Hai-Jagd
– Verpatzte Szenen, u.a. mit einem sichtlich nervösen Roy Scheider
– ein Vergleich zwischen Storyboard und fertigen Szenen
– etliche Fotogalerien

Übrigens wurde der Film für diese Edition neu synchronisiert – weiß der Henker warum – u.a. mit der deutschen Synchronstimme von Eddy Murphy für Chief Brody. Allen Unkenrufen zum Trotz allerdings stört dies kaum. Man hat nicht plötzlich einen Eddie Murphy statt einen Roy Scheider vor sich.

Wertung Film: 10 von 10 Punkten.
Prädikat: Besonders wertvoll.
Wertung DVD: 9,5 von 10 Punkten.

© Bilder: Universal Pictures.
Screenshots von der DVD.

(1) Vgl. zu Haien u.a. folgende Seiten:
Bayern Online:
http://www.br-online.de/umwelt-gesundheit /thema/haie/
Shark Chance – Haie schützen– informieren – aufklären
http://www.sharkchance.de
Deutsche Elasmobranchier Gesellschaft (D. E. G.) e. V.
http://www.elasmo.de/

Der weiß Hai
(Jaws)
USA 1975, 119 Minuten
Regie: Steven Spielberg

Drehbuch: Peter Benchley, Carl Gottlieb, nach dem Roman von Peter Benchley
Musik: John Williams
Director of Photography: Bill Butler
Montage: Verna Fields
Produktionsdesign: Joe Alves

Darsteller: Roy Scheider (Martin Brody), Robert Shaw (Quint), Richard Dreyfuss (Matt Hopper), Lorraine Gary (Ellen Brody), Murray Hamilton (Larry Vaughn), Carl Gottlieb (Ben Meadows)

Internet Movie Database:
http://german.imdb.com/title/tt0073195


© Ulrich Behrens 2007
Zuerst veröffentlicht unter: http://www.follow-me-now.de
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
Gemeinwesen
Gemeinwesen, 01.06.2007
Allein der Hitchcock-mäßige Pan auf Brodys Gesicht in der Strandszene ist klasse. Der DVD-Transfer ist es auch, aber ich bin trotzdem froh, dass auf meiner Fassung noch der deutsche O-Ton enthalten ist. Ich mag diese Neuvertonungen nicht - quotAmadeusqu
PaterBrown
PaterBrown, 17.04.2007
...hm, der quotGroße Weißequot mag ja eigentlich gar kein warmes Wasser... LOL ... aber den Film schaue ich mir auch immer wieder mal gern an. Es passt einfach alles von der Dramaturgie bis zur Besetzung ...
angela1968
angela1968, 30.04.2007
dachte mir doch, dass ich den bericht bei dooyoo schon gelesen hab, und das gesicht ken ich auch - gruß auch hier von mir-krone gibts auf yopi leider keine zu vergeben....
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Maddin79

Wir werden ein größeres Boot brauchen!

ein Testbericht von 2006-07-17 00:06:48 vom 17.07.2006
Empfehlung: ja
Vorteile: spannend, sehr gute Schauspieler, legendäre Musik...
Nachteile/Kritik: schlechter Ton
Nach meinen Ausflug in die Disney Klassiker kommt nur ein Ausflug in die Horrorfilm Klassiker und dabei ist natürlich "Jaws" ganz oben:

~~~Inhalt~~~
In einem kleinen Städtchen taucht plötzlich ein Hai auf und frisst einen Menschen, der Polizist Brody (Roy Scheider)
will daraufhin alle Strände sperren. Doch es ist kurz vor den Sommerferien und alle die Stadt fürchtet um die Besucher. Also läßt man das erst, doch dann stirbt ein Junge und nun wissen alle bescheid. Ein paar Fischer machen sich daraufhin auf die Jagd nach dem Hai und fangen einen. Doch der Haiforscher Matt (Richard Dreyfuss) erkennt sofort, das ist der falsche Hai. Doch niemand hört ihn zu, bis auf Brody. Da alle anderen schon wieder beruhigt sind, dann gibt es plötzlich ein drittes Opfer. Daraufhin machen
sich Brody und Matt mit Hilfe von Quint, einem Fischer, der seine Hilfe anbietet und dazu noch ein Boot hat auf die Jagd nach dem Hai.

~~~Infos:~~~
Darsteller: Roy Scheider, Robert Shaw, Richard Dreyfuss
Regie: Steven Spielberg
Länge: 120 Min.
FSK ab 16
Ton: Englisch (Dolby Digital 5.1), Deutsch, Italienisch, Spanisch, Französisch in Mono

~~~Extras~~~
Trailer
Filmdokumentation mit Making of
Welt der Haie - Dokumentation
entfallene Szenen
ausgemusterte Filmsequenzen Produktionsfotos (DVD-ROM)
Bildschirmschoner (DVD-ROM)
Hai-Spiel Raus aus dem Wasser
Filmographien

~~~Meinung~~~
Dieser Film ist super gemacht und verhalf auch noch ganz nebenbei Steven Spielberg als Regiesseur zum Durchbruch. Die Story ist sehr gut gemacht und auch nach dem X-ten mal ansehen immer noch interessant und spannend. Aber nicht nur die Story ist gut, auch die 3 Hauptcharakere sind hervorragend, sie spielen sehr überzeugend und kommen sehr gut rüber. Vor allem aber sind sie alle unterschiedlich und müssen zusammen arbeiten um den Hai zu erledigen, doch so einfach ist es dabei nicht. So kommen sich die Charaktere immer wieder in die Quere und man erwartet eigentlich eine Schlägerei, die jedoch nie kommt. Legendär sind auch
die Sprüche in dem Film, wie z.B. von Brody als er den Hai zum erstenmal sieht und meint "Wir werden ein größeres Boot brauchen".
Abgerundet wird dann alles noch durch die Musik von John Williams, der durch seine unverwechselbare Musik Gänsehaut hervor ruft und das obwohl der Hai noch nichtmal zu sehen ist. Die Extras sind alle samt sehr gut gelungen, so kommt beim Making of fast jeder mal zu Wort und die entfallenen Szenen verraten, was dem endgültigen Schnitt zum Opfer viel und das Spiel ist auch ganz nett gemacht. Ich kann diesen Film deshalb nur weiter empfehlen, er hat alles was ein Blockbuster Movie ausmacht. Leider habe ich auch Kritik. So ist der Sound auf der DVD nicht wirklich gut, in deutsch ist zwar die Original Synchronisation drauf, jedoch ist der Ton in Mono gehalten. Was leider nicht wirklich gut rüber kommt bei so einem guten Film. Mittlerweile gibt es den Film schon in einer 30 jährigen Jubiläums 2. Disc Edition, die noch mehr Bonus enthält, allerdings wurde die auch Neusynchronisiert und das soll wohl nicht wirklich gut gegangen sein, wie ich gehört habe. Und die 25 jährige Collector's Edition mit dem Mono Ton ist leider nicht mehr im Handel erhältlich!

~~~Fazit~~~
Ich kann den Film nur weiter empfehlen, jedoch aber nur die nicht mehr verfügbare Collector's Edition.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
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Kommentare
Fantomiss
Fantomiss, 17.07.2006
schön! auch wenn ich den film eher nur quotganz nettquot finde, aber ein klassiker ist er allemal!
whitejunglehb1
whitejunglehb1, 17.07.2006
Da hst du ja ein Schönen und guten Bericht geschrieben,ein SH von mir dafür.
Outkast24
Outkast24, 17.07.2006
Ich fand den Film auch sehr gruselig.
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Gemeinwesen

Weißer Reißer in überflüssiger neuer Synchronisation

ein Testbericht von 2006-07-14 16:19:08 vom 14.07.2006
Empfehlung: ja
Vorteile: Der Film verdient sämtliche 5 Sterne ......
Nachteile/Kritik: ... die Unsitte, Filmklassiker neu zu synchronisieren, drückt meine Gesamtwertung
Im Unterschied zu gewissen Unterweltbossen, die ihr Messer den Blicken verborgen im Gewande führen, trägt der Haifisch seine Zähne bekanntlich im Gesicht. Die sind messerscharf und wachsen nicht nur in mehreren Reihen, sondern bei Bedarf sogar nach. Das macht das Maul eines Haifischs so Furcht einflößend, dass Romanautor Peter Benchley sein Buch, nach dem Steven Spielbergs Film entstand, schlicht “Jaws“ („Kiefer“) nannte.

Ob der Regisseur geahnt hat, welche Wellen sein Monsterklassiker „Der weiße Hai“ schlagen würde ... ?

Am vergangenen Wochenende habe ich mir Spielbergs modernen Monsterklassiker erneut angesehen und habe wieder einmal festgestellt, dass „Der weiße Hai“ nichts von dem verloren hat, was den Film bei seinem Leinwanddebüt Mitte der 70er Jahre zum weltweiten Kassenerfolg gemacht hat. Im Laufe der Jahre ist Spielbergs Erfolgsrezept zwar unzählige Male kopiert worden (zuletzt ließ 1999 Action-Spezialist Renny Harlin in „Deep Blue Sea“ die Haie los), aber selten genug waren die Zutaten so gut aufeinander abgestimmt wie bei Spielberg. Den Kern von Spielbergs Erfolgsgeheimnis bildet ein perfekt austarierter Mix aus Schrecken und befreiendem Gelächter. Wie kaum ein Zweiter versteht Spielberg sich auf die richtige Dosierung zum richtigen Zeitpunkt. Was Spielbergs Film außerdem auszeichnet, sind seine Hauptdarsteller. Deren Leistungen sollte man keineswegs gering schätzen, denn der größte Teil der „screen time“ bleibt ihnen vorbehalten (bis man den Hai zum ersten Mal wirklich sieht, geht schon einige Zeit ins Land – was der Spannung freilich ganz und gar nicht abträglich ist).

Roy Scheider als wasserscheuer Inselsheriff, Richard Dreyfuss als smarter Meeresbiologe und Robert Shaw als knorziger Seebär, die das Schicksal ziemlich unversehens zum Hai-Jagdtrupp zusammenschweißt, sind drei Charaktere höchst unterschiedlichen Naturells – allein das sorgt für Spannung und Spannungen und schafft Potenzial für verbale Schlagabtäusche und komische Situationen am Rande. Als zum Beipsiel Akademiker Hooper und der raubeinige Käpt’n Quint „male bonding“ betreiben, indem sie einander ihre diversen Narben von der Tätowierung bis zum Haibiss zeigen, hebt der etwas abseits stehende Brody kurz das Hemd und wirft einen fragenden kurzen Blick auf seinen Unterbauch: Offensichtlich überlegt der brave Mann, ob auch eine Blinddarmnarbe als Ausweis dafür dienen kann, dass man(n) ein ganzer Kerl ist. Solche kleinen augenzwinkernden Szenen sind sehr typisch für Spielberg, und dafür schätze ich Spielberg, denn sie tragen nicht zuletzt dazu bei, dass aus Figuren in einem Drehbuch auf der Leinwand wirklich Menschen aus Fleisch und Blut werden können, deren Schicksal uns nicht egal ist. Ohne Menschen, mit denen wir bangen und um die wir zittern können, bleibt schließlich auch der gruseligste Monster-Hai ziemlich uninteressant.

Der Hai selbst ist, wie sich in den vergangenen 30 Jahren Filmgeschichte herumgesprochen haben dürfte, in der bei weitem überwiegenden Zahl von Einstellungen ein mit Pressluft animiertes Kunststoff-Ungetüm. Dass dem so ist, fällt nirgends unangenehm auf, denn Spielbergs besonderer Kunstgriff besteht darin, seine Zuschauer von den ersten Minuten des Films an glauben zu lassen, dass sein Hai wirklich und wahrhaftig existiert. Das klappt sogar, ohne dass der Hai in Erscheinung tritt: Wir Zuschauer mögen wissen, dass in Wirklichkeit nur ein Taucher am Fuß der jungen Schwimmerin zerrt – weil der Film aber nun mal „Der weiße Hai“ heißt, stellen wir uns vor, dass unter der Wasseroberfläche etwas ganz anderes lauert. Den Rest besorgen ein kleines bisschen Schauspielkunst und, vor allem, unsere Phantasie: Et voilà - so funktioniert Schrecken.

Das soll nicht heißen, dass Spielbergs Hai nicht überzeugt, sobald er denn erst einmal persönlich die Leinwand betritt bzw. beschwimmt.

Trotzdem empfinde ich gerade die Szenen als besonders beunruhigend, in denen der Hai allein dadurch wirkt, dass er etwas Bestimmtes bewirkt – sprich: die Szenen, in denen wir die Auswirkungen dessen sehen, was der Hai tut. Neben der bereits erwähnten Szene zu Beginn des Films sind das vor allem eine Szene, in der der Hai einen Bootssteg samt verhindertem Hai-Angler ins Meer reißt und die vielleicht verstörendste Szene des Films, in der ein kleiner Junge, der auf einem Schlauchboot paddelt, Opfer einer Attacke wird. Auch diese Szene lebt vor allem von geschicktem Schnitt, wohlüberlegten Kamerafahrten und John Williams’ fabelhafter Musik – und von einer kurzen, aber äußerst wirkungsvollen Einstellung, die zeigt, wie man einige wenige Liter Kunstblut so gekonnt einsetzt, dass daraus ein wirklich und wahrhaftig dramatischer Effekt wird: Hätte Alfred Hitchcock je einen Monsterfilm gedreht, es wäre wohl so etwas dabei herausgekommen wie Spielbergs „Der weiße Hai“.

Erfreulicherweise hat man dem großen Weißen bereits anlässlich seines 25. Geburtstags ein Facelifting spendiert. Das Resultat: das Bild präsentiert sich überaus farbsatt, scharf und kontrastreich – dass man es hier mit einem Film zu tun hat, der über ein Vierteljahrhundert auf dem Buckel hat, fällt wirklich kaum auf. Umso ärgerlicher ist es, dass man den guten deutschen Originalton auf dem Altar des großen Dolby-Hastdunichtgesehn geopfert hat und dem Film, wie heute leider allzu üblich, eine neue Synchronisation verpasst hat. Wem die nicht gefällt, der wird wohl oder übel mit dem Originalton vorlieb nehmen müssen, denn unverständlicherweise hat man auch hier darauf verzichtet, für Fans des deutschen Originaltons im Monoformat eine eigene Tonspur zu reservieren. Über diese Unsitte, den vermeintlichen Teufel mit dem leibhaftigen Beelzebub auszutreiben, tröstet nicht einmal das Bonusmaterial der Ausgabe hinweg, das sich ohnehin nicht wesentlich von dem der anlässlich des 25-jährigen Leinwandjubiläums verlegten „Special Edition“ unterscheidet.


R e s ü m e e

Wer eine gute Synchronisation brausenden Tonkulissen in modernsten Klangformaten vorzieht, sollte einen weiten Bogen um den Weißen Hai anno 2005 schwimmen. Der Film per se ist ein Klassiker, die neue deutsche Vertonung ist leider alles andere als klasse. Wer auf die gute alte Version Wert legt, sollte sich nach der Special Edition aus dem Jahre 2000 umhören.




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Haie, das darf Roy Scheider in seiner Rolle als wasserscheuer Chief Brody aus einem Buch zitieren, seien noch so wenig erforscht, dass nicht einmal sicher sei, welches Alter einige der Arten erreichten.

Steven Spielbergs Hai hat es mittlerweile auf mehr ein stolzes Vierteljahrhundert gebracht - und nie hat er besser ausgesehen als auf der DVD, mit der Universal den 25. Geburtstag des Raubfisches gebührend würdigte. Der Transfer auf den digitalen Datenträger besticht durch kontrastreiches, scharfes Bild und satte Farben; der englische Originalton wurde eigens für den DVD-Release im 5.1-Dolby Surround-Ton neu abgemischt. Deutsche, französische, italienische und spanische Fans des "Weißen Riesen" müssen zwar mit Monoklang Vorlieb nehmen, werden dafür aber mit einer Reihe von attraktiven Zusatzfeatures entschädigt:

Dazu gehören drei Filmtrailer, die zu einem Vergleich mit heutigen Ankündigungsfilmen einladen (welcher Trailer brächte es heute noch auf eine Laufzeit von rund drei Minuten?) ebenso wie ein knapp 50-minütiges "Making of", in dem neben Regisseur Spielberg unter anderem seine Hauptdarsteller Roy Scheider und Richard Dreyfuss nicht nur Interessantes über die Entstehungsgeschichte des Films zu berichten wissen, der lange Zeit der erfolgreichste Streifen der Filmgeschichte war, sondern auch so manche amüsante Anekdote von den Dreharbeiten zum Besten geben.

Statements von Produzent Richard Zanuck und Autor Peter Benchley, nach dessen erfolgreicher Romanvorlage "Jaws" der gleichnamige Film entstand sowie ein paar kurze Anmerkungen von Filmkomponist John Williams zu seinem mit einem Oscar ausgezeichneten "Hai Score" runden das Feature ab und machen dieses "Making of", zu dem sich auf Wunsch auch Untertitel einblenden lassen, zu einem der besseren Vertreter seiner Gattung.

Die Zeit ist offensichtlich gnädig umgegangen mit Spielberg und seinen Schauspielern - und auch mit seinem Hauptdarsteller ... was freilich daran liegen mag, dass der Furcht einflößende Mörderfisch in Wirklichkeit nur eine Atrappe ist: das, allerdings, fällt auch 25 Jahre nachdem der Plastikfisch (nur einige wenige Szenen wurden tatsächlich mit lebenden "Akteuren" auf Zelluloid gebannt) das Licht der Leinwand erblickte, nicht auf.

Rund 20 Jahre, bevor Spielberg in "Jurassic Park" mit dem Tyrannosaurus Rex das "Festland-Pendant" seines Hais dank modernster Computeranimationstechnik für wenige Filmminuten zum Leben erweckte, hatte der Regisseur bereits mit seinem weißen Hai ein sicheres Gespür für Suspense bewiesen: Ähnlich wie in "Jurassic Park" nämlich gehen auch in "Der weiße Hai" etliche Minuten ins Land, bevor Darsteller und Publikum des Monsters zum ersten Mal ansichtig werden - und nichtsdestotrotz scheint es so, als lauere der Raubfisch den ganzen Film über unter der Wasseroberfläche.

Das liegt am jeweils ebenfalls mit einem Academy Award prämiierten Schnitt und Ton des Films, vor allen Dingen aber an Williams' musikalischem Signal, mit dem der Komponist dem Zuschauer das Erscheinen des Hais akustisch ankündigt: Sein Leitmotiv zählt zu den am häufisten zitierten der gesamten Soundtrack-Geschichte und steht auf einer Stufe mit Bernard Herrmannns Streicherklängen, zu denen Alfred Hitchcock in "Psycho" Anthony Perkins seinen berühmt-berüchtigten Duschenmord an Janet Leigh begehen ließ.

Williams, der in der Folge vor allem durch seine Orchesterwerke für die "Star Wars"-Filme auch einer breiten Öffentlichkeit bekannt wurde, bescherte "Der weiße Hai" ebenso den großen Durchbruch wie Wunderkind Steven Spielberg, der mit seiner dritten Regiearbeit (vorher hatte er bereits durch sein TV-Debüt "Duell", das bei uns den Sprung auf die große Leinwand schaffte, und die Gangsterballade "Sugarland Express" von sich Reden gemacht) seinen Anspruch auf einen der vorderen Plätze in der Avantgarde junger US-Regisseure geltend machte, die Mitte der 70er Jahre den großen, altehrwürdigen Hollywood-Studios den Kampf angesagt hatten.


R e s ü m e e

"Und der Haifisch, der hat Zähne ..." - die nichts an Schärfe eingebüßt haben. Der Zahn der Zeit hat nicht an Spielbergs Monsterkino genagt, und "Der weiße Hai" bietet Samstagabendkino pur.

Auf dieser Scheibe stecken Spannung, Schock und Spielbergsches "comic relief"; Zusatzfeatures wie eine umfangreiche Fotogalerie, Trailermaterial, animierte Menüs, ein informatives "Making of" sowie ein "Trivia Quiz" (das allerdings nicht der Ausschlag für einen eventuellen Kaufentscheid sein kann) und Informationen zu Regisseur, Darstellern und der "Welt der Haie" bürgen für hohen Unterhaltungswert. Für Besitzer eines DVD-ROM-Laufwerks gibt's darüber hinaus noch einen Bildschirmschoner. 21 Untertitel sorgen neben den fünf genannten Tonspuren dafür, dass Spielbergs Grusel international für Gänsehaut sorgt.

Tipp: DVD ausleihen, Freunde einladen, zur Einstimmung zunächst die Trailer und das "Making of" schauen ... und dann, als "Hailight", den Hauptfilm - spannende Unterhaltung ist garantiert!
...
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Kommentare
SuicideToday
SuicideToday, 14.07.2006
sehr hilfreichman liest sich
bigmama
bigmama, 14.07.2006
sehr hilfreich, Gruß Anett
morla
morla, 14.07.2006
sehr hilfreich
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Realjackass

Schockierend, spannend, bissig - Jaws!

ein Testbericht von 2005-09-12 21:25:42 vom 12.09.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: Die Schauspieler machen ihre Sache gut, Film hat enorm spannende Szenen...
Nachteile/Kritik: Ich hätte noch ein kleines bisschen mehr erwartet, was aber nicht heißt, dass ich enttäuscht wurde
So, die Schule hat wieder begonnen und wie ich berichten kann, mit einem glücklicherweise recht gelungenen Start in der neuen Klasse. Egal, Schule ist jetzt nicht das Thema, sondern ein Film, den ich mir vorgestern angesehen habe und den eigentlich jeder kennen müsste - zumindest vom Namen her. "Der Weiße Hai" wurde 1975 von Steven Spielberg gedreht und zählt mittlerweile zu den bekanntesten Horrorfilmen aller Zeiten. Ob dies auch berechtigt oder der Film total überbewertet ist, erfahrt ihr in dem nun folgenden Bericht.




Story
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Ein Gruppe junger Leute feiert am Strand der Stadt Amity Island eine wilde, ausgelassene Fete. Um einen klaren Kopf zu bekommen, geht eines der Mädchen schwimmen, was sie aber mit ihrem Leben bezahlen muss. Irgendetwas zerfleischt sie grausam, Zeugen gibt es keine.

Am nächsten Tag werden nur noch Überreste der jungen Frau ans Land gespült, die von dem Polizeichef des Dorfes Martin Brody (Roy Scheider) sofort in Augenschein genommen werden. Seiner Meinung nach war ein Hai am Werk, weshalb er auch sofort den Bürgermeister Larry Vaughn (Murray Hamilton) bittet, die Strände schließen zu lassen. Dieser denkt allerdings nicht einmal im Traum daran, schließlich ist bald der 4 Juli, sprich, der Unabhängigkeitstag und Amity Island lebt nun einmal von den Erträgen, die die Touristen, die von überall her kommen, mit sich bringen. Würde man also die Strände verbieten, wäre das so, als würde man den Geldhahn der Stadt abdrehen, weshalb Martin Brody einfach ignoriert wird.

Dies soll bittere Folgen haben, der Hai schlägt ein weiteres mal zu: Dieses Mal erwischt es einen kleinen Jungen, dessen Mutter sofort Brody für das ganze verantwortlich macht. Es findet eine Bürgerversammlung statt, bei der beschlossen wird, ein Kopfgeld in Höhe von 3000 $ auf den Hai auszusetzen. Das lockt natürlich viele geldgeile Jäger an, zu hunderten fährt man die Strände ab, auf der Suche nach der Bestie. Schnell ist auch ein Hai gefunden und getötet, doch laut Matt Hooper (Richard Dreyfuss), einem Experten vom Ozeanographischen Institut handelt es sich dabei niemals um das gesuchte Tier, der erlegte Hai sei dafür viel zu klein. Natürlich glaubt man auch Hooper nicht, schließlich hat man nun den Sündenbock in Form des toten Hais und dem rollenden Rubel am 4 Juli steht nichts mehr im Weg.

Dieser Tag kommt auch, allerdings anders als erhofft. Der fresswütige Hai lebt natürlich noch und macht sich auch gleich über die das neue Futter her. Nun sieht sogar der Bürgermeister ein, dass es an der Zeit ist etwas zu tun und er engagiert den professionellen Haijäger Quint (Robert Shaw), der kurz darauf mit Brody und Hooper aufs Meer hinaus fährt um das Tier zu töten. Mit der Zeit stellt sich allerdings immer mehr die Frage, wer eigentlich der Jäger und wer der Gejagte ist...




Schauspieler
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Der wasserscheue Polizeichef des Fischerdörfchens Amity Island, Martin Brody, wird gespielt von Roy Schneider, den ich vor diesem Film eigentlich nur vom Hörensagen her kannte. Merkwüdig, wenn man bedenkt, dass Schneider bereits in Filmen wie "The Marathon Man" oder "Das fliegende Auge" zu sehen war. Wie dem auch sei, Roy Schneider hat mich, ungeachtet dessen dass ich ihn nicht kannte, überzeugt. Er ist nämlich alles andere als ein typischer Filmheld von dem man sofort weiß, dass er den Kampf gegen den Hai gewinnen wird. Dies äußert sich vor allem in der letzten halben Stunde, in der klar zu erkennen ist, dass Brody von den drei Männern, die Jagd auf das Tier machen, derjenige ist, der am wenigsten Ahnung von alledem hat. Dadurch erhält Schneider einen ganz besonderen Charme und ist letzten Endes sogar derjenige, der als Held auftrumpfen darf.

In der Rolle des Ozeanographen sehen wir derweil Richard Dreyfuss, einen Schauspieler, den ich schon vor einiger Zeit in "Was ist mit Bob?" kennenlernen durfte. Man kauft ihm sofort den durchgeknallten und etwas eigenwilligen Haiexperten ab. Wie auch sein Kollege Roy Schneider entspricht auch Dreyfuss nicht jemandem, dem man sich sonst als Held vorstellen könnte, aber in "Der Weiße Hai" stellt er eindrucksvoll unter Beweis, dass er noch mehr kann, als nur doof zu schauen. Auch wenn mir der Schauspieler nicht unbedingt symphatisch war, so hat er doch nicht schlecht gespielt.

Das waren eigentlich die beiden wichtigsten Schauspieler des Films, hinzu kommt noch eine glaubhaft rübergebrachte Leistung eines Robert Shaw, der das blanke Gegenteil zu Roy Schneider darstellt. Weder hat er Angst vor dem Hai, noch lässt er sich von irgendwelchen Gerüchten einschüchtern, ihm geht es bei alledem nur um das schnelle Geld.




Daten zum Film
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Originaltitel : Jaws
Alternativtitel: Stillness in the Water
Land: USA (1975)
Regie: Steven Spielberg
Buch: Peter Benchley, Carl Gottlieb
Länge: ca. 118,48 Min.
Freigabe: FSK 16
Indiziert: Nein
@ Realjackass




Die beste Version
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I n Deutschland sind bislang zwei Versionen erschienen, die beide von Universal Pictures vertrieben werden. Einmal ist da die "Anniversary Collector´s Edition", die einiges an Bonusmaterial bietet, dafür aber nur Deutscher Mono Ton aufweisen kann. Desweiteren existiert noch eine sogenannte Special Edition, die sich, soweit ich weiß, aber nicht sonderlich von erstgenannter Version unterscheidet, mal abgesehen davon dass sie besseren Ton sowie eine neue Synchronisation hat. Hier wird Roy Schneider zum Beispiel von der Deutschen Stimme Eddie Murphys gesprochen, was dem Film unter Umständen schon einiges an Atmosphäre rauben kann.

Wer es ganz pompös haben möchte, sollte vielleicht noch bis zum 15. September 2005, also nurnoch ein paar Tage, warten, dann erscheinen nämlich zwei Neuauflagen des Films in der 30th Anniversary Reihe.




Kritik
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Ob wohl man heute, wenn man "Der Weiße Hai" hört, sofort an einen bahnbrechenden Horrorerfolg, einen Kassenschlager denkt, so waren die Dreharbeiten damals alles andere als erfreulich. Alles, aber wirklich alles, was nur schief gehen kann, ging auch schief. Es wurde in einem echten Meer gedreht, was das ganze zwar authentischer wirken lässt, aber dadurch wurde auch die Haiatrappe vom Meersalz angegriffen und begann zu rosten. Hinzu kam noch Spielberg, der sich der Aufgabe, den Film zu drehen, nicht gewachsen sah und des öfteren das Handtuch werfen wollte - glücklicherweise wurde er im letzten Moment doch umgestimmt. Trotzdem hinterließ dies Folgen. Spielberg drehte eine Menge nutzloser Szenen, an manchen Tagen bekam man lediglich ein paar Sekunden nützlichen Materials! Außerdem sollen die ersten Drehbücher alle miserabel gewesen sein, Robert Shaw und Richard Dreyfuss konnten sich sowohl vor, als auch hinter der Kamera nicht leiden, das im Film zu sehende Schiff sank bei den Dreharbeiten tatsächlich und so weiter und so fort.. Das volle Programm also, da wundert es wirklich, dass der Film 1975 zum damals größten Hit aller Zeiten erklärt wurde.

"Der Weiße Hai" ist eigentlich nicht mehr als ein B-Movie, auch wenn er heute natürlich schon ein Klassiker ist. Das Cover des Films, wie auch die Musik wurden oft kopiert und immer wieder entdeckt man in anderen Filmen Szenen, die stark an "Jaws" erinnern und vermutlich auch von diesem abgeschaut wurden. So zum Beispiel die "Unterwasser Haiansicht", die sehr gut, da ziemlich atmosphärisch daherkommt. Im großen und ganzen lebt der Film auch von diesen oder ähnlichen Szenen, die eine enorme Spannung aufzubauen wissen. Zwar wird der Hai aus Geldmangel nicht extrem oft gezeigt, aber wenn, dann verfehlt das seine Wirkung nicht. Es ist wirklich ein Monster. Übrigens regen sich Meeresforscher und dergleichen noch heute darüber auf, dass ein Großteil der Menschen Haie als gefährliche Bestien ansieht, daran hat dieser Streifen sicherlich seinen Beitrag zugesteuert.

Auch interessant ist die Darstellung der verschiedenen Charaktere. Während Brody zum Beispiel derjenige ist, der immer versucht nicht ins Wasser zu müssen und allgemein nicht sonderlich viel mit Heldentaten am Hut hat, haben wir auf der anderen Seite zwei typische Profis. Zwei, die sich auf ihrem Gebiet auskennen und sich ihrer Sache sicher sind. Nun darf gerne geraten werden, wer denn nun wohl den Hai schlussendlich tötet? Nicht nur das wiedersprach dem damals inoffiziell geltenden Filmgesetz, sondern auch die Tatsache, dass Kinder und Hunde gnadenlos umgebracht werden. Achja, an dieser Stelle sei noch gesagt, dass die Gewalt stets ein Teil des gezeigten Horrors ist und entgegen meinen Erwartungen auch nicht zu kurz kommt.




Fazit
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Wer sich einen gelungenen Horrorschocker für den schaurigen Abend vor dem Fernseher sucht, dürfte hier eigentlich bestens bedient werden. Ich persönlich kann den Streifen empfehlen, auch wenn ich aufgrund des Klassiker Status´ noch ein kleines bisschen mehr erwartet habe. Durch die relativ lange Spielzeit von fast zwei Stunden entsteht schon hin und wieder die ein oder andere Länge, durch die die extrem spannenden Schockszenen dann aber nur noch positiver wirken. Wie gesagt: Ich kann den Film empfehlen, er hat gute Schauspieler, eine perfekte musikalische Untermalung, sowie drei bis vier fast schon sadistisch spannende Szenen. Zumindest jeder Horrorfan sollte "Der Weiße Hai" gesehen haben.

7/10 Punkten und eine Empfehlung

Mfg
MaRco
...
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Kommentare
Towelie
Towelie, 12.09.2005
Produzent hat sich mittlerweile dafuumlr entschuldigt, was er mit deinem Film angerichtet hat. Er meint er haumltte nicht erwartet, dass sein Film das Bild uumlber den weiszligen Hai so zum schlechten veraumlndert.
Ich hab den noch gar nicht ge
mima007
mima007, 19.09.2005
DVD-Kategorie haumltte ich eigentlich eine Analyse und Wuumlrdigung der DVD-Features erwartet:- Die Extras auf der aktuellen DVD sind naumlmlich nicht von pappe. VG, mima
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Tom_Araya

Der Mörderhai ist wieder da...

ein Testbericht von 2005-05-25 14:52:10 vom 25.05.2005
Empfehlung: nein
Vorteile: passabler Haihorror...
Nachteile/Kritik: zu viele Teenager Klischees, einfallslose Story
Über den ersten Teil muss man denke ich nicht viele Worte verlieren, einer der erfolgreichsten Horrorstreifen der Filmgeschichte mit absolutem Kultstatus.
Bei Teil 2 waren die Erwartungen dementsprechend recht hoch, aber vorgewarnt das man nicht unbedingt einen ähnlichen Geniestreich erwarten kann wird man schon dadurch, das diesmal nicht Steven Spielberg Regie geführt hat.


Original: Jaws 2, USA 1978
Regie: Jeannot Szwarc
Laufzeit: 116 Minuten
FSK: 16


Story
*****
Martin Brody (wieder von Roy Scheider gespielt) ist noch immer Polizeichef in dem kleinen Inselnest Amity Island.
Es dauert nicht lange bis der Hai auftaucht, seine ersten Opfer sind diesmal 2 Taucher die wohl Unterwasser Fotos schiessen wollten, ihre Kamera wird schon bald an der Küste treibend aufgefunden.
Eine Wasserski-Sportlerin und die Frau die das Boot fährt schnappt sich der Hai als nächstes, und kurz dannach wird ein fürchterlich zugerichteter Kadaver eines Killer-Wals am Strand angeschwemmt.
Brody fühlt sich sofort an das alte Haiproblem erinnert, die riesigen Bisspuren in dem Wal lassen ihn darauf schliessen das Amity wieder unangenehmen Besuch bekommt.

Ähnlich wie in Teil 1 versucht der Bürgermeister wieder das Problem herunter zu spielen, des lieben Geldes wegen.
Brody sieht keine andere Möglichkeit als sich auf einen Hai-Beobachtungsturm am Strand zu stellen und von dort aus mit einem Fernglas das Meer zu beobachten. Das geht dem Bürgermeister und den anderen Hotelbesitzern mächtig auf die Nerven, was sollen die Leute denken?
Als Brody dann unbegründet eine Panik auslöst langt es dem Bürgermeister, und er feuert seinen Polizeichef.

Während Brody nun recht frustriert, und sich dem Alkohol widment, zu Hause rumhängt begeben sich seine 2 Söhne auf eine Segelfahrt, hinaus aufs offene Meer.
Zusammen mit einer Handvoll anderer Teenager wollen sie dort auf ihren mittelgrossen bis kleinen Booten Spass haben...
ein gefundenes Fressen für unseren Hai, schon bald beginnt für die Kids ein Kampf auf Leben und Tod.

Als Brody davon Wind bekommt ist seine Letargie verflogen, und er fährt aufs Meer hinaus um die Kids zu suchen.


Kritik
*****
Soweit also die Story, ziemlich einfallslos gestrickt wie ich finde. Die Sache mit dem störrischen Bürgermeister, der erst an den Hai glaubt wenn er ihm in den Arsch beisst, wurde wie schon angedeutet komplett aus Teil 1 übernommen.
Ein gewisses wohliges Flair kommt sicherlich dadurch auf das die Leute noch fast alle die selben sind, aber insgesamt sind zu wenig neue Ideen eingebaut worden.

Während in Teil 1 die Jagd auf den Hai sehr originell gewesen ist, besteht der Film diesmal quasi nur aus kreischenden Teenagern. Und der Lektion das die coolsten Kids, sobald es um ihren Hintern geht, oft die grössten Heulbojen sind.
Hat mich schon etwas genervt dieser Wandel, wer erinnert sich da nicht gerne an die peppigen Rededuelle zwischen dem Raubein Quint und Matt Hooper zurück?
Richard Dreyfuss und Robert Shaw waren auf jeden Fall eine ganz andere Liga als dieses Teenager Drama, die Zielgruppe ändert sich dadurch auch deutlich Richtung Jugendliche.

Die Angriffe des Hais sind ok geworden, das Tierchen sieht so ziemlich aus wie im ersten Teil.
Was allerdings fehlt sind so Sachen wie das erstarrte Staunen des Trios aus Teil 1, als sie sehen wie gross der Hai ist.
Eine ähnlich brutale Szene wie jene als Quint dem Hai ins Maul rutscht wird man auch vergebens suchen, seine Opfer schnappt sich der Hai aber dennoch auch hier so gnadenlos wie man das von einem solchen Killer erwarten kann.

Ist der Film dann dennoch sehenswert?
Ich würde sagen man KANN ihn sich durchaus anschauen, aber eben nur wenn man dem Tierhorror zumindest ein bisschen was abgewinnen kann.
Ohne eine gewisse Faszination für den schwimmenden Killer verkommt der Streifen wohl eher zu einem Langweiler, eine Empfehlung erscheint mir deshalb nicht angebracht.
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klukklukkluk

Shark Attack!

ein Testbericht von 2005-04-13 15:56:28 vom 13.04.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: Es gibt nur Pros...
Nachteile/Kritik: Und keine Kontras
An einem Strand eines kleinen Badeortes, an der Ostküste der USA, kommt es während der Touristenzeit zu einigen Todesfällen, die alsbald auf einen Killerhai schliessen lassen. Der Polizeichef des Ortes, der alles andere als ein Freund des tiefen Wassers ist, will den Badestrand schliessen lassen, doch die Politiker wollen auf gar keinen Fall Einnahmen einbüssen und weigern sich gegen die Schließung.

Man beschliesst, eine Haijagd durchzuführen, die anfangs auch erfolgreich verläuft, doch ein Haiexperte, der zur Unterstützung angefordert wurde, merkt bald, dass es sich bei dem erbeuteten Exemplar nicht um das Tier handelt, dass die Menschen auf dem Gewissen hat.

Nach weiteren Todesfällen beschliessen der Experte, der Sheriff und ein Haijäger dem Killer auf eigene Faust den Gar auszumachen. Ein ungleicher Kampf beginnt, bei dem die Menschen eigentlich keine reelle Chance haben...



„Der weisse Hai“ ist ohne Frage ein Meilenstein des Horror-Films und Vorreiter für viele Tierhorror-Filme, die es aber nie geschafft haben, dem Original das Wasser zu reichen. Was Regisseur Steven Spielberg im Jahre 1975 geschaffen hat ist und bleibt einmalig. Es gibt eine einmalige Atmosphäre, sehr spannende Momente und natürlich das Aushängeschild des Films: Den Hai.

Zu Beginn gibt es von dem gefrässigen Protagonisten allerdings nicht viel zu sehen, der Zuschauer kann nur erahnen was vor sich geht. Eine Szene ist spannender als die andere und als man schliesslich einen gefangenen Hai sieht, der wirklich angsteinflössend rüberkommt, wird einem schnell klar, dass das Monster aus dem Meer eine wahre Killermaschine sein muss. Sicherlich sind die Weissen Haie in der Natur nicht ganz so aggressiv, wie im Film dargestellt, aber es macht einem schon Angst, dass ähnliche Viecher im Meer rumschwimmen. Und das ist es auch, worauf Regisseur Spielberg aufbaut. Eine natürliche Gefahr in einem Element, wo der Mensch weniger Stärken als Schwächen besitzt.

Das Spiel mit den Urängsten wird systematisch aufgebaut und so vorangetrieben, dass man sogar fast mit den Jägern des Ungetüms mitzittert und sich wünscht, dass das Vieh endlich erledigt wird. Die Tötungsmethode ist selbstverständlich auch ein Aushängeschild der Filme um den Weissen Hai, auch wenn es in den vielen Teilen nicht immer so hinhaut, wie gewollt. Aber zum Glück verfügen die Menschen ja über etwas mehr Intelligenz als Kraft und so kann jeweils von einem Happy End ausgegangen werden, auch wenn dies nicht wenige Opfer nach sich zieht.

Die menschlichen Darsteller kommen ebenso gut rüber wie das Monster aus Plastik. Ob Roy Schneider als wasserscheuer Polizist, Haijäger Robert Shaw oder Richard Dreyfuss als Haiexperte, die Jungs machen einen hervorragenden Job und geben dem Film die nötige Authentizität, die er braucht um ein wahres Meisterwerk zu werden. Auch die Musik, die mittlerweile zurecht Kultstatus genießt, hat zum Ruhm des Films beigetragen.

Viele werden den „Der Weisse Hai“ sicherlich schon mehrfach gesehen haben, da es nun mal einer der besten Tierhorror-Filme ever ist, aber falls da draussen doch noch jemand rumschwimmt, der diesen Kultfilm bislang versäumt hat, sollte er ihn sich schleunigst angucken. Glücklicherweise wird er nicht selten im TV wiederholt.



Originaltitel: Jaws
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 1975
Regie: Steven Spielberg
Darsteller: Roy Scheider, Robert Shaw, Richard Dreyfuss
FSK 16
Ca. 119 Minuten
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Kommentare
Tom_Araya
Tom_Araya, 04.05.2005
er kann nicht mit 3 Faumlssern runtergehn...unmoumlglich...das kann er nicht :-P
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FutziMcFlipp

Gefährliches Blau!

ein Testbericht von 2004-11-02 20:53:36 vom 02.11.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: film ist klasse, dvd umsetzung für das alter völlig in ordnund...
Nachteile/Kritik: deutsche spur nur mono
Klappentext:

An den Stränden eines kleinen Badeortes an der amerikanischen ostküste taucht mitten in der Hauptsaison ein riesiger Weisser Hai auf und verbreitet Angst und Schrecken. Nach den ersten Todesopfern machen sich drei Männer auf die abenteuerliche Jagd nach dem menschenfressenden Ungeheuer, das sich als äußerst heimtückischer Gegner erweisst....


zum Bild:

So wie in der Widescreen Edition hat man den Weissen hai mit sicherheit noch nicht gesehen. Man hat sich anscheinend die größte Mühe gegeben, diesen klassiker neu zu überarbeiten und wieder Wettkampffähig zu machen!
Es fällt kaum ein rauschen auf. Anscheinend wurden Rauschfilter eingesetzt um das Rauschen zu unterdrücken, allerdings trüben die ein bischen die Detailschärfe, alles in allem würde ich aber trotzdem von einem guten Bild sprechen. Die Farben sind ok auch wenn altersbedingt doch auffällt das alles ein bischen blass wirkt.


zum Ton:

Auch der Ton wurde für diese Fassung überarbeitet, allerdings liegt nur die englische Tonspur in 5.1 vor alle weiteren Sprachen gibts es leider nur Mono (deutsch, italienisch, französisch und spanisch) bei der 5.1 Spur der englischen Sprache kann aber nur bedingt Umgebungsgeräusche wahrnehmen und die Musik kommt auch sehr frontlastig. Ausserdem scheint die klarheit der Stimmen gelitten zu haben, denn die Syncronstimmen sind ein wenig besser zu verstehen als die original Stimmen!


die Extras:

Die 50 minütige Filmdoku " the making of Jaws" ist wohl ds herzstück der Extras. Das Maing of ist sehr gut gelungen, auch wenn meiner meinung nach dafür einfach das Amerikanische heruntergekürzt wurde! Des weiteren gibts es noch entfallende Szenen und den original Trailer zu sehen. Als kleine zusatz Extras gibt es noch produktion Notizen, Filmografien, Bildgalerien, Bildschirmschoner und ein Triviaspiel namens "Raus aus dem Wasser".


das Fazit:

Der Weisse Hai ist ganz klar DER klassiker unter den Monsterfilmen! Ausserdem war dieser Film Steven Spielbergs durchbruch! Der Film ist einfach eine Klasse für sich und auch die Schauspieler machen ihre Sache sehr gut! Die Umsetzung der DVD finde ich für das alter des Films eigentlich ganz ok und vor allem die Extras haben mir gefallen! Also, kann ich durchaus eine Empfehlung aussprechen!
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Kommentare
Lianchen
Lianchen, 22.11.2004
lieblingsfilm meines freunds, naja ich steh nicht so auf haie gg lg lianchen
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Kater

Vorsicht bissig!

ein Testbericht von 2004-01-25 17:52:29 vom 25.01.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: Horrorszenen, Toneffekte, etc....
Nachteile/Kritik: Nix.
Hallo ihr Lieben! Heute habe ich mir gedacht, schreibe ich doch mal über den Horrorklassiker schlechthin:,,Der weiße Hai", ein Film aus den Siebzigern aus Steven Spielberg's Mache.

Der Plott:

Eine Gruppe junger Hippies amüsiert sich in idyllischer Ruhe am Strand von Amity, einem malerisch schönen, amerikanischen Ferienort. Plötzlich verlässt ein Mädchen die Runde und rennt durch die Dünen aufs Meer zu. Ein Junge folgt ihr und wie sie, entkleidet er sich auch. Das Mädchen schwimmt schon mal vor, weil der Junge noch mit seinen Stiefeln zugange ist. Sie bemerkt erst gar nicht, dass sich ihr aus der Tiefe etwas Gewaltiges nähert. Auf einmal beist sie etwas ins Bein, zieht sie nach unten und wirbelt sie dann wie wild hin und her. Hilfeschreiend versucht sie sich noch an eine Boje zu klammern, aber es gibt kein Entrinnen, sie stirbt.

Am nächsten Morgen hat Sheriff Brody Frühschicht und der junge meldet sich bei ihm und sagt, dass er seine Freundin vermisse. Sie gehen sie zusammen suchen, noch glaubt der Junge, sie sei ertrunken, aber die Leichenteile, die sie am strand finden, sprechen eindeutig dagegen. Ein weißer Riesenhai hat das Mädchen so zugerichtet.

Sheriff Brody möchte gern alles Erdenkliche tun, damit so etwas nicht noch einmal passiert und will versuchen den Strand absperren zu lassen. Doch wie es das Schicksal so will, kommen ihm der Bürgermeister und andere Behörden dazwischen und erlauben es ihm nicht, weil sie fürchten, dass dann die Tourismus-Einnahmen zurückgehen würden, weil eine solche Warnung die noch kommenden Touristen abschrecken würde.

Trotzdem bewacht Sheriff Brody von jetzt an den Strand und jedes Aufschreien, was sich dann aber doch als ein Lachen herausstellt, lässt ihm die Glieder zucken. Seine Angst ist aber berechtigt, denn plötzlich bricht Panik aus und die Kinder fangen laut an zu schreien, da sich auf einmal ganz viel Blut um sie sammelt. Diesmal ist es ein kleiner Junge, der dem riesenhai zum Opfer fällt. Am nächsten Tag errichtet Sheriff Brody ein Schild auf dem steht, dass diejenigen, die mit ihm den Hai fangen, 3000 Dollar Belohnung bekommen...

Meine Meinung:

Also mir macht der Film heute noch Angst, weil ich mal in der Türkei in Urlaub war und ich befand mich im Meer auf einer Luftmatratze. Ich döste so vor mich hin, die Sonne schien über mir und ich bin vielleicht 15 Minuten eingeschlafen. Als ich aufwachte hab ich mich total erschrocken, weil ich den Strand nur noch am Horizont sah, also ganz weit entfernt. Außerdem hatte ich noch zusätzlich Angst, weil ich eine Luftmatratze hatte, die ein Guckloch hatte und was ich da sah, verschlug mir den Atem. Es war etwas großes, glitschiges, was unter mir herschwamm. Nichts wie weg, dachte ich und zum Glück bin ich heile am Strand angekommen, obwohl ich sehr lange gebraucht habe, um gegen die Strömung anzuschwimmen. Seit diesem Zeitpunkt repektiere ich das Meer voll und ganz und werde bestimmt nicht noch einmal so leichtsinnig sein.

Im Film versucht Sheriff Brody ja den Strand sperren zu lassen, was der Bürgermeister etc. ihm ja nicht genehmigen. Nun gut, man kann jetzt denken, dass eine solche Warnung tatsächlich dafür sorgen würde, dass der Tourismus zurückgeht und weniger Geld in Amity fließt, aber da frag ich mich doch, was ist denn besser? Geld oder Leichen? Darüber scheinen manche überhaupt nicht nachzudenken, was eigentlich schade ist, da die Antwort doch einleuchtend ist!

Lusitg finde ich die Szene mit Sheriff Brody und seiner Frau am Strandhaus, wo dessen Kinder auf einem Boot am Steg spielen und Brody sie erst zurückpfeifen will, weil er meint, dass auch das gefährlich sei, aber seine Frau sagt, sie spielen doch nur ,,auf" dem Boot und sind nicht im Wasser. Daraufhin schaut sie sich ein Buch an, was Brody gerade liest und sieht eine Szene gemalt, in der ein Hai ein Boot zerbeist, auf dem sich Kinder befinden. Schnell ändert sich ihre Meinung, zu Brody's überraschen und sie ruft energisch die Kinder zurück.

Tragisch ist natürlich auch der Unfall des kleinen Jungen, der von dem Hai gefressen wird. Für sie bricht eine Welt zusammen, weil sie ihr einziges Kind verloren hat und später erfährt sie auch noch, dass das eigentlich verhindert hätte werden können, da es davor ja den Unfall mit dem Mädchen gab und da schon etwas zur Sicherheit hätte unternommen werden können. Dies serviert sie brühwarm auch Brody und gibt ihm zusätzlich noch eine Backpfeife. Brody ist fertig mit der Welt und weiß erst mal nicht weiter, was ich gut verstehen kann.

Jedesmal, wenn sich der weiße Hai einem seiner Opfer nähert, ertönt eine unverkennbare Filmmusik, die das hinterhältige Anschleichen des Haies unterstreichen soll. Gut gelungen finde ich das, weil somit Spannung beim Zuschauer entsteht. Für Ton, Musik und Schnitt gab es sogar Oscars.

Ich gebe dem Film hiermit wegen der oben erwähnten Gründe 5 Sterne.

Darsteller: Roy Schneider alias Sheriff Brody,
Richard Dreyfuss alias Meeresbiologe
Hooper.

Drehort: USA, 1974.

FSK: Ab 16 Jahren.

Regie: Steven Spielberg.

Lauflänge: 115 Minuten.

By Kater ;-)

Für Ciao und Yopi
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Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
darwinia

GEHE NICHT INS WASSER !!!

ein Testbericht von 2003-02-16 18:20:08 vom 16.02.2003
Empfehlung: ja
Nach der Buchvorlage von Peter Benchley drehte Steven Spielberg sein Meisterwerk Jaws mit dem er seinen Durchbruch schaffte. Mit einem Budget von gerademal 12 millionen$ spielter der Film im startjahr 1975 Weltweit über 470millionen$ ein und war somit auf Platz EINS der weltweit erfolgreichsten Filme. Der weiße Hai wurde desweiteren mit drei Oscars ausgezeichnet (unteranderem für beste Musik - kein wunder denn John Williams war am Werke).
Die Haupdarsteller:
Roy Scheider................Chief Martin Brody
Robert Shaw.................Quint
Richard Dreyfuss........Matt Hooper
Der Inhalt:
Der Badeort Amity Island wird von einem riesigen Weißen Hai terrorisiert. Nach der ersten Hai attacke will das dörfchen nichts unternehmen da solch schlechte nachrichten schnell die Touristen verscheucht aber als dan die Situation eskaliert werden die Dorfbewohner aufmerksam und fangen einen Hai aber natürlich nicht DEN Hai. Als der "Fischbeobachter" Matt Hooper und Chief Brody merkt das es nicht der richtige Hai ist gehen sie mit (dem erfahrenem Bootsmann) Quint auf Hai Jagd. Anfangs erscheint es den dreien eher leicht bis sie verstehen das der grosse Weiße (Hai) wohl eher die Fäden in der Hand (oder eben Floss :-)) hält. Die gesamte Situation geräht vollkomen ausser kontrolle bis sich schließlich der Hai auf das Sinkende Boot stürzt und Quint ihm zum Opfer fällt. Doch glücklicherweiße gelingt es Chief Brody dem Hai einen Sauerstofftank ins Maul zu stopfen und ihn damit in die Luft zu jagen.
Meinung:
Ich muss sagen der Film ist nunmal einfach genial, es ist nunmal ein Spielbergfilm. Es ist DER Film mit dem Spielberg bekannt wurde und DER der eine Hai-hysteriiiiiiiiiauslösste obwohl Hai im durchschnitt doch eher friedliche Tiere sind....besonders beindruckend find ich an diesem Film das er noch immer mit neuen mithalten kann und eigentlich keine Spezial effekte hatte was heutzutage in allen Filme undenkbar ist....also die Leute die den Film nochnicht gesehen haben kann man ihn nur anraten SO EIN DICKES VIECH das sieht einfach wahnsinnig aus wenn man sieht wie der riesen Hai unter dem Boot durchschwimmt....und für die Leute die sagen "näääää solche Horrorfilme mag ich nicht" kann ich nur sagen es ist kein HORRORfilm es ist ein (doch schon Humorvoller) Actionfilm mit einigen schaurigen Elementen....Schließlich ist zu sagen: jedem dem "die Vögel" gefallen haben wird auch "der weisse Hai gefallen....Also schauts euch an und werdet Spielberg-fan ;-)
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