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Die Farbe Lila
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Testberichte Die Farbe Lila

 (DVD) Drama
4.1 von 5
Platz 770 in der Kategorie "Dramen".
Bewertung: Kundenbewertung 4,20 / 5,00 4.1 von 5
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Die Farbe Lila Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,20 / 5,00 4.1 von 5
von 100% aller Autoren empfohlen (10/10).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • bewegende Story, Schauspieler
  • tolles Epos
  • Großartiges Erzählkino, Goldberg, Avery, Winfrey
  • interessant
  • Interesant
Nachteile/Kritik
  • doppelseitige DVD, wenig Bonusmaterial, Ton nur in Stereo
  • Nichts
  • dramatisch
Die Farbe Lila (DVD) Drama am günstigsten bei:
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kleenerknuffi

Über das Leben - Über die Liebe - Über uns

ein Testbericht von 2004-12-22 16:41:09 vom 22.12.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: bewegende Story, Schauspieler...
Nachteile/Kritik: doppelseitige DVD, wenig Bonusmaterial, Ton nur in Stereo
1985 verfilmte Steven Spielberg den mit einem Pulitzer Preis ausgezeichneten Roman „Die Farbe lila“ der Schriftstellerin Alice Walker.
In dem bewegenden Drama spielte neben den Stars Danny Glover, Oprah Winfrey und Lawrence Fishburn auch Whoopi Goldberg mit, die hier ihr gefeiertes Leinwanddebüt gab.



>>Inhalt<<


1909: Die 14 jährige Afroamerikanerin Celie (als Erwachsene Whoopie Goldberg) wird regelmäßig von ihrem Vater (Leonard Jackson) missbraucht. Dieser ist auch der Vater ihrer beiden Kinder, die er jeweils nach deren Geburt an ein kinderloses Ehepaar verkauft.

Nach dem Tod der Mutter heiratet Celies Vater ein Mädchen, das kaum älter ist als sie selbst.
Da er jetzt für seine älteste Tochter keine Verwendung mehr hat, verheiratet er sie mit dem doppelt so alten Farmer Albert Johnson (Danny Glover), den alle einfach nur Mister nennen.
Doch dieser entpuppt sich schnell als Tyrann und Schläger, der von Celie bedingungslosen Gehorsam verlangt.

Eines Tages taucht Celies jüngere Schwester Neitie (Akosua Busia) auf der Farm auf. Sie ist von zu Hause weggelaufen, weil ihr Vater sich auch an ihr vergehen wollte. Doch auch auf der Farm kann sie nicht lange bleiben, da Albert Interesse an seiner Schwägerin hat und deren Zurückweisungen nicht ertragen kann.

1916: Sieben Jahre sind vergangen und trotz ihres Versprechens hat Celie nie eine Nachricht von Neitie erhalten. Stattdessen bringt Albert eines Tages die Sängerin Shug Avery (Margaret Avery) mit nach Hause.
In diese ist Albert schon seit Jahren verliebt und auf seiner Farm soll sie sich von einer Krankheit erholen.
Sie wird für Celie eine Freundin und ein Vorbild.
Zudem schlägt Albert seine Frau nicht mehr seit Shug im Haus ist und mit ihm schläft.

1922: Doch nach sechs Jahren wird Shug wieder unruhig und verlässt die Farm um zurück nach Memphis zu gehen. Celie will zuerst mit ihr gehen und ihren brutalen Ehemann verlassen, doch letztlich fehlt ihr doch der Mut dazu.
Zur gleichen Zeit bekommt Sofia (Oprah Winfrey), die Frau von Celies Stiefsohn Harpo(Willard Pugh) den Rassenhass der damaligen Zeit zu spüren.
Nachdem sie vom weißen Bürgermeister der Stadt geohrfeigt wurde wehrt sie sich und schlägt diesen nieder. Die Strafe dafür sind acht Jahre Gefängnis, nach denen sie körperlich gezeichnet und seelisch gebrochen ist.

1936: Nach 14 Jahren kommt Shug endlich wieder zurück.
Doch zur Enttäuschung von Albert und Celie bringt sie einen Mann mit, den sie als ihren Ehemann vorstellt.
Während ihres Aufenthaltes findet Shug in der Post einen Brief von Neitie. So erfährt Celie, dass ihr ihre Schwester seit über 25 Jahren regelmäßig Briefe schreibt. Briefe die ihr Albert immer vorenthalten hat.
Sie entdeckt die versteckten Briefe von Neitie in einem Versteck unter dem Boden.
Und je mehr Briefe Celie von ihrer Schwester liest, desto größer wird ihr Hass auf Albert.


Wird es Celie gelingen endlich ihren Mann zu verlassen?
Werden sich Celie und Neitie wieder sehen?



>>Schauspieler<<


Whoopi Goldberg (Ghost- Nachricht von Sam [Oscar als beste Nebendarstellerin], Sister Act 1+2, Made in America) spielt die erwachsene Celie. Diese hat in ihrem Leben nicht viel Gutes erlebt. Zuerst missbraucht vom eigenen Vater, getrennt von den eigenen Kinder und schließlich zwangsverheiratet. Und ausgerechnet die Geliebte ihres Mannes wird zu ihrer Retterin.
Whoopie Goldberg zeigt in ihrem Leinwanddebüt eine ausgezeichnete schauspielerische Leistung. Sie kann ihre Rolle in all ihren Facetten (gedemütigt, verzweifelt, hoffnungsvoll, glücklich) glaubhaft darstellen.
Dafür wurde sie mit einem Golden Globe und einer Oscar Nominierung ausgezeichnet.

Danny Glover (Lethal Weapon 1-4, Flucht von Alcatraz, Der einzige Zeuge, Menschenkind) spielt Celies gewalttätigen Ehemann Albert. Dieser ist jähzornig, prügelt seine Frau und hat mit der Sängerin Shug ein Verhältnis.
Danny Glover kann in der Rolle des brutalen Albert überzeugen und ist den Zuschauern schon ziemlich schnell unsympathisch.

Margaret Alvey (The return of superfly, Blueberry Hill) spielt die Barsängerin Shug Avery. Diese ist die Geliebt von Albert und gibt Celie den Mut und die Kraft ihr Leben zu leben und ihren Mann letztlich zu verlassen.
Margaret spielt ihre Filmfigur zuerst ein wenig eitel und überheblich. Doch schnell lässt sie ihren Charakter liebevoll und selbstbewusst sein.

Oprah Winfrey (Menschenkind) spielt Sofia, die Frau von Celies Stiefsohn Harpo. Sie ist selbstbewusst und lässt sich weder von einem Mann noch von einem Menschen anderer Hautfarbe sagen, dass dieser besser wäre als sie. Und dafür muss sie letztlich schwer bezahlen.
Oprah Winfrey kann in ihrer ersten Filmrolle überzeugen. Sie spielt Sofia anfangs so stark und selbstbewusst. Und dann später, als Sophia seelisch und körperlich zerbrochen ist, wirkt dies so echt dass der Zuschauer mit ihr mit leidet.



>>Infos zur DVD<<


Originaltitel: The Color Purple
USA: 1985
FSK: 12
Spieldauer: 148 min.
Studio: Warner Bros.
Preis: 9,99 Euro


Darsteller:

Celie Johnson (Whoopi Goldberg)
Albert Johnson (Danny Glover)
Old Mr. (Adolph Caesar)
Shug Avery (Margret Avery)
Squeak (Rae Dawn Chony)
Sofia (Oprah Winfrey)
Harpo (Willard Pugh)
Swain (Lawrence Fishburn)


Regie: Steven Spielberg (Amistad, Terminal, Jurassic Park)
Drehbuch: Menno Meyjes (Ausnahmezustand,Indianer Jones und der letzte Kreuzzug)
Buch: Alice Walker (Das Lächeln der Vergebung, Zugvögel)
Produzenten: Steven Spielberg (Man in Black 2, Evolution, Shrek)
Kathleen Kennedy (Twister, Jurassic Park 1+3, The sixth sense)
Frank Marshall (Die Bourne Verschwörung, Signs)
Quincy Jones (Steel)
Musik: Quincy Jones (The Italian Job [1969], The Getaway)
Schnitt: Michael Kahn (Tomb Raider 2, Das Geisterhaus)
Kamera: Allen Daviau (E.T- Der Außerirdische)



Bildformat: 16.9 Widescreen
1,85:1 anamorph

Tonformat Deutsch, Spanisch (Stereo), Englisch (Dolby Digital 5.1)

Sprache: Deutsch, Englisch, Spanisch

Untertitel: 19 verschiedenen: Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch, Türkisch,
Holländisch, Schwedisch, Norwegisch, Dänisch, Finnisch, Portugiesisch, Hebräisch, Griechisch, Tschechisch, Ungarisch, Isländisch, Kroatisch

Untertitel für Hörgeschädigte: Deutsch, Englisch


Extras:

+Stab und Besetzung
Hierbei handelt es sich um Texttafeln mit den Bio- und Filmographien von: 1) Danny Glover, 2) Adolph Caesar, 3) Margaret Avey, 4) Rae Down Chong, 5) Whoopi Goldberg, 6) Steven Spielberg

+Produktionsnotizen
Auch hier handelt es sich um Texttafeln. Auf diesen sind einige interessante Informationen über die Entstehung des Films und die Drehorte.

+Auszeichnungen
Hier werden die Auszeichnungen und die Nominierungen die der Film erhielt auf Texttafeln aufgeführt.

+2 US Kinotrailer (je ca. 1:20 min)



>>Bild- und Tonqualität<<


Die Bildqualität der DVD ist gut, wirkt aber etwas blass. Auch der Kontrast könnte besser sein. Vor allem bei dunkleren Szenen wirkt er etwas zu schwach.

Die Tonqualität der DVD ist gut und klar. Leider ist er bei der deutschen Tonspur nur in Stereo vorhanden. Dialogszenen und Filmmusik sind ungefähr gleichlaut, so dass während des Sehens des Films die Lautstärke nicht ständig geregelt werden muss.



>>Auszeichnungen<<


„Die Farbe Lila“ erhielt einige Auszeichnungen.
So wurde der Film 11 Mal für den Oscar nominiert [1) Beste Hauptdarstellerin- Whoopi Goldberg, 2) Bestes Drehbuch, 3) Ausstattung, 4) Kamera, 5) Kostüme, 6) Make- Up, 7) Film, 8) Song: „Miss Celie´s Blues“, 9) Beste Nebendarstellerin- Margret Avery 10) Beste Nebendarstellerin- Oprah Winfrey, 11)Original- Musik,] erhielt aber keinen davon.
Dafür erhielt aber Whoopi Goldberg den Golden Globe als beste Hauptdarstellerin.
Die Romanvorlage brachte der Autorin Alice Walker den Pulitzer Preis



>>Meine Meinung und Fazit<<


„Die Farbe Lila“ ist die bewegende Lebensgeschichte einer Romanfigur, der Afroamerikanerin Celie. Diese wächst Anfang des 20. Jahrhunderts in ärmlichen Verhältnissen im Süden der USA auf.
Die Vorlage des Films ist der mit dem Pulitzer Preis ausgezeichnete, gleichnamige Roman von Alice Walker.

Der Film zeigt einfühlsam wie schwer das Leben von Celie von Kindesbeinen an ist. Und er lässt den Zuschauer erahnen, welch starker Mensch sie sein muss, um all dies durchzustehen.
Jahrelang wird sie von ihrem Vater missbraucht und bekommt zwei Kinder von ihm, die dieser verkauft. Am Ende dieses Missbrauchs ist sie nicht mehr in der Lage weitere Kinder zu bekommen.

Und dann kommt sie von der einen in eine andere Hölle. Denn ihr Vater verheiratet das arme Mädchen mit dem Farmer Albert.
Dieser ist ein Tyrann und Schläger, und Celie für ihn nichts weiter als eine Sklavin, die er wann und wie er will benutzt.
Und so scheint es, als gälte für Celie der Spruch "Einmal Opfer immer Opfer".
Doch Celie gelingt es schließlich, mit Hilfe der Geliebten ihres Mannes und der Frau ihres Stiefsohnes von dem unterwürfigen kleinen Mädchen zu einer selbstbewussten Frau zu werden.

Celies Mann Albert schafft es auch als erwachsener Mann noch nicht seinem Vater, der ihn mit eiserner Hand groß gezogen und wohl auch verprügelt hat, die Stirn zu bieten.
Und hier ist ein für manche Menschen typisches Verhalten zu beobachten. Nach oben [zu den Stärkeren, Mächtigeren- hier der Vater] wird gebuckelt und sich nicht gewehrt, und nach unten [den körperlich Schwächeren- hier Celie und seine Kinder] wird getreten.
Und so will Albert die Erziehung seines Vaters an seinen Sohn Hapor weitergeben. Doch dessen Frau Sofia lässt sich weder von ihrem Mann sagen was sie zu tun und lassen hat noch lässt sie sich von ihm schlagen. Letztlich verlässt sie ihn sogar wegen seiner „Erziehungsversuchen“ ihr gegenüber.

Sofia ist eine für die damalige Zeit sehr selbstbewusste und emanzipierte Frau.
Sie lässt sich von nichts und niemandem unterdrücken. Weder von ihrem Mann noch von irgendjemandem anderem.
Doch am Beispiel von Sofia wird dem Zuschauer klar gemacht, welche Klassenunterschiede es zwischen den verschiednen „Rassen“ vor ein paar Jahrzehnten noch gab.
So wird Sofia nur weil sie sich als Dunkelhäutige gegen den hellhäutigen Bürgermeister wehrte, der sie schlug, für acht Jahre ins Gefängnis gesperrt, nach denen sie körperlich und seelisch gebrochen ist.
Danach wird sie gezwungen als Hausmädchen für die Frau des „Opfers“ zu arbeiten. Eine weitere Demütigung für die einst so stolze und selbstbewusste Frau.
Und weckt diese ungerechte Strafe schon das Unverständnis des Zuschauers, so kann die Frau des Bürgermeisters mit ihrem Verhalten an Weichnachten diesen noch mehre verärgern.
Denn hier „erlaubt“ sie zuerst gönnerhaft Sofia den Weihnachtstag mit ihren Kindern [die sie seit über 8 Jahren nicht mehr gesehen hat] zu verbringe, nur um sie nach ein paar Minuten zu zwingen wieder mit ihr weg zu fahren.
Allein der arrogante und gönnerhafte Blick und Ausspruch der Bürgermeistergattin lässt den Zuschauer wütend werden.

Der Film geht zwar nicht weiter auf den Rassismus ein, schneidet ihn so aber doch an.


Der Film bietet einige sehr gute Schauspieler, die mittlerweile zu Stars geworden sind.
Ob die großartig spielende Whoopie Goldberg (die Angst vor ihrem Mann, die Verzweiflung weil kein Lebenszeichen von ihrer Schwester kommt, oder denn Hass ihrem Mann gegenüber, alles überzeugt), Danny Glover (der den Tyrannen so gut spielt, dass der Zuschauer sich wünscht, dass er seine gerechte Strafe bekommt), oder auch Oprah Winfrey (die Sofia zuerst selbstbewusst und dann seelisch gebrochen einfach klasse darstellt), sowie auch die weiteren Nebendarsteller, alle machen ihre Arbeit sehr gut.


Die Musik des Films wirkt passend zu der jeweiligen Handlung des Films. Sie besteht aus instrumentalen Stücken und einigen Jazz- Gesangsstücken der Filmfigur Shug.

Die Schauplätze des Films sind überwiegend die Felder der Südstaaten der USA und alte Gebäude aus den 20er Jahren.
Dies wirkt sehr passend und trägt zur Atmosphäre des Films bei.


Die DVD zum Film war eine der ersten, die auf dem deutschen Markt erschienen ist.
Von daher sind Bild- und Tonqualität auch nicht sonderlich berauschend und erinnern doch noch eher an die VHS Tapes.
Zudem handelt es sich bei der DVD um einen so genannten Flipper. Dies ist eine DVD die auf beiden Seiten bespielt ist und von daher muss die DVD ungefähr nach der Hälfte des Films umgedreht werden um die Zweite Hälfte sehen zu können.
Die DVD ist fast überall für knapp 10 Euro erhältlich, wobei dies für eine zweiseitige DVD immer noch ein stolzer Preis ist.


„Die Farbe lila“ kann ich jedem empfehlen, der ernsthafte Dramen mag.



>>Bewertung<<


Der Film selbst erhält von mir, wegen ergreifenden Story, den nicht so oberflächlich gezeichneten Figuren und den sehr guten Schauspielern wohlverdiente 5 von 5 Punkten.

Die DVD selbst erhält von mir wegen der nicht ganz so guten Bild- und Tonqualität, dem wenigen Bonusmaterials und der Tatsache, dass es sich hier um eine zweiseitige DVD handelt, des aber noch ganz günstigen Preises 2 von 5 Sternen.


Dies ergibt in der Gesamtwertung 4 von 5 Sternen.


Den Kauf der DVD kann ich für unter 10 Euro empfehlen.


Vielen Dank fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren.
Euch allen noch einen schönen Tag.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
diana75
diana75, 01.05.2006
den wollt ich schon immer mal gucken. LG diana75
panico
panico, 27.03.2007
SH lg panico:-
hemasch
hemasch, 19.02.2007
sh
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mausi4

Die Unterdrückung einer Schwarzen

ein Testbericht von 2006-03-22 15:02:35 vom 22.03.2006
Empfehlung: ja
Vorteile: Interesant...
Nachteile/Kritik: -
Hallo ihr Lieben,

Heute möchte ich mal wieder über einen Film schreiben.

---- Allgemeines ----
Ich persönlich habe diesen Film nicht auf DVD, sondern nur auf einer VHS Kassette (VHS Kassette – was ist das? **Ne scherz**). Dafür gibt es aber keine Kategorie und nur deswegen kaufe ich mir den nicht auf DVD. Mal sehen, vielleicht überspiele ich sie mal auf DVD.
Zudem konnte man sich den Film vergangenes Wochenende im Fernsehen anschauen.

---- Allgemeine Filminfos ----
Der Film ist Freigegeben ab 12 Jahre und hat eine Spielzeit von 150 Minuten. Das Produktionsjahr ist 1985 und veröffentlicht wurde er 1986, also ist er schon etwas älter.
Der Originaltitel ist in Englisch und heißt The Colour Purple.
Den Film kann man als VHS oder DVD erwerben.

Regie: Steven Spielberg
Drehbuch: Menno Meyjes, nach dem Roman "Die Farbe Lila" von Alice Walker Kamera: Allen Daviau
Schnitt: Michael Kahn
Musik: Quincy Jones

---- Darsteller ----
Whoopi Goldberg - Celie
Danny Glover - Albert Johnson
Margaret Avery - Shug Averey
Rae Dawn Chong
Oprah Winfrey
Akosua Busai - Nettie

----Handlung ----
Der Film spielt in den Staaten Anfang des 20. Jahrhunderts. Der Schwarze Farmer hat 2 Kinder – beides Mädchen. Die Älteste Tochter ist Celie, sie ist 14 Jahre alt. Zu dem Zeitpunkt ist sie zum 2. Mal von ihrem Vater Schwanger. Der Vater nimmt ihr, wie auch das erste Kind weg. Kurze Zeit später taucht der Farmer Albert Johnson auf, der dem Vater die jüngere Tochter abkaufen wollte. Der Vater rückte aber nur die ältere Tochter heraus, da die jüngere noch „angelernt“ werden muss mit dem Haushalt.
Albert Johnson bleibt nichts anderes übrig, die ältere Tochter zu nehmen. Er schleppt sie mit nach Hause, damit sie sich um sein Haus und seine 3 unerzogenen Kinder kümmert. Er hält sie wie eine Sklavin.

Einige Zeit später vergeht sich der Vater auch an Nettie, der jüngeren Schwester. Sie fließt daraufhin zu ihrer Schwester und Albert Johnson. Doch dieser wollte damals schon lieber Nettie haben und so hatte sie angst, nicht lange bleiben zu können. Sie brachte Celie lesen und schreiben bei und kurze Zeit später versuchte Albert Nettie zu Vergewaltigen. Als sie sich wehrt, schmeißt er sie vom Hof. Jetzt haben die Schwestern nur noch Briefkontakt.

Einige Zeit später bringt Albert seine Geliebte Shug Averey ins Haus, die Krank ist und er sich um sie kümmern wollte. Doch sie freundet sich mit Celie an, unterstützt sich gegen ihren Mann und ermutigt sie, ihn zu verlassen und ein neues Leben zu beginnen.

Shug findet im Briefkasten einen Brief von Nettie, sie hatte aber schon Jahre nichts von ihr gehört. Im Haus finden die beiden Frauen noch mehr verschlossene Briefe von ihr, alle unter dem Fußboden versteckt.
Ihre Schwester ist in der Zwischenzeit verheiratet, lebt in Afrika und hat ihre beiden Kinder adoptiert.

Nach langer Zeit schafft Celie den Sprung und trennt sich für immer von Albert, aber bis dahin hat sie noch einiges durchzustehen.

---- Meine Meinung ----
Es ist ein sehr bewegender Film, in der die Schwarzen Frauen unterdrückt und gedemütigt werden. Das Alter auf 12 Jahre zu setzen, finde ich bei diesem Film nicht so ganz angebracht. Es ist schockierend zu sehen, was für eine Einstellung es gab / gibt vom Schwarzen Männern gegenüber von Schwarzen Frauen.
Der Film ist sehr gut, überzeugend und glaubhaft gemacht. Um sonst ist die Nominierung von 11 Oscars nicht gwesen.

----Fazit ----
Der Film ist sehenswert und auch recht interessant. Ich kann ihn nur empfehlen, wenn sich jemand dafür interessiert! Man muss sich den Film ja auch nicht unbedingt kaufen. Er kommt ja auch im TV.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
Leseratee
Leseratee, 23.09.2006
Die Besetzung der weiblichen Hauptrolle mit Whoopi Goldberg finde ich bereits eine hervorragende Wahl. Nach langem Zögern habe ich mir den Film angeschaut und es nicht bereut. Das Zögern resultierte aus den ausgewählten Filmausschnitten im Fernsehen, wo di
moniseiki
moniseiki, 22.03.2006
Ich lese gerne zurück Liebe grüße moniseiki
Pepie
Pepie, 04.05.2006
Mein absoluter Lieblingsfilm ich weiss nicht wie oft ich den schon gesehen habe und muß immer noch weinen wenn sie ihre Kinder und Schwester trifft ein super guter Bericht gebe es hier ein bh dann hätte ich es dir gegeben lg Gudrun
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Lord_chandos

Und es nahm ein gutes Ende . . .

ein Testbericht von 2006-03-20 09:00:06 vom 20.03.2006
Empfehlung: ja
Die Farbe Lila

• FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
• Darsteller: Whoopi Goldberg, Danny Glover
• Regie: Steven Spielberg
• Buch: Alice Walker
• Musik: Quincy Jones
>>Zur Story<<

1909, in den Südstaaten der USA. Celie (Desreta Jackson) ist erst 14 Jahre jung, hat aber schon einiges mitgemacht:

Die Farbige ist gerade zum zweiten Mal schwanger - von ihrem Stiefvater, der ihr auch dieses Kind sofort nach der Geburt wegnehmen wird, um die Schande zu vertuschen. Dafür verheiratet er sie mit dem Farmer Albert Johnson (Danny Glover), der in Celie (jetzt Whoopi Goldberg) nichts anderes als eine billige Sklavin sieht.

Als Albert Celies Schwester Nettie (Akosua Busai) weggibt wurde ihr Leben zur Hölle, denn nun steht sie völlig alleine da und wird zudem noch von ihrem "Ehemann" betrogen. Der vergnügt sich nämlich schon seit langem lieber mit der Bluessängerin Shug Averey (Margaret Averey) und gibt sich nicht einmal sonderlich Mühe, das zu verbergen. Aber es dauert lange, bis sich Celie aus dieser Gefangenschaft befreien will - und ihre Verbündete dabei ist ausgerechnet Shug . . . .

>>Meine Meinung<<

Mit diese wirklich ernsthafte Verfilmung des Romans „The Color Purple“ von Alice Walker hat Spielberg einen echten Treffer gelandet. Ich fand, dass Spielberg immer den richtigen Ton getroffen hat und seine "Entdeckung" Whoopi Goldberg wurde mit dem Film über Nacht zum Star.

Mit insgesamt elf "OSCAR"-Nominierungen u.a. als "bester Film"; für Whoopi Goldberg, die Nebendarstellerinnen Margaret Averey und Oprah Winfrey, Kamera und Drehbuch, war "Die Farbe Lila" der große Favorit der "OSCAR"-Verleihung 1985: Umso deprimierender, als dann ein "OSCAR" nach dem anderen an Spielberg und seiner Crew vorbeiging. "Jenseits von Afrika" stand schließlich mit sieben Trophäen da, "Die Farbe Lila" holte keine einzige. Auch ein einsamer Rekord, den der Film beileibe nicht verdient hat.

Für mich immer noch einer der Besten Filme überhaupt.
Unbedingt empfehlenswert!

>>Fazit<<
Der Weg der Emanzipation einer jungen schwarzen Frau in den Südstaaten der USA ist schwer
Von der gedemütigten und missbrauchten Hausfrau zu erwachendem Selbstbewusstsein. Es handelt sich um einen mitreißenden Film über die Gefühle, die jeden bewegen, über die Liebe, den Zorn, den Mut, den Schmerz, die Hoffnung und die Träume, die wir alle in uns tragen!
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
moniseiki
moniseiki, 25.03.2006
Ich lese gerne zurück Liebe grüße moniseiki
Gemeinwesen
Gemeinwesen, 20.03.2006
Hab039 ich mir gestern abend auch im Fernsehen angeschaut. Jetzt frage ich mich, ob sich der Kauf der DVD lohnt. Vielleicht erhalte ich ja anderswo Aufschluss darüber. Beste Grüße vom Gemeinwesen. ps: Mensch, Du hast ja am gleichen Tag Geburtstag
Venezianerin_2005
Venezianerin_2005, 28.03.2006
Klasse Film, den schau ich mir nur zu gerne an. Allerdings könnte man darüber etwas ausführlicher schreiben, darum 039nur039 ein hilfreich. LG Ina
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autobus5769

Die Farbe Lila

ein Testbericht von 2005-10-25 08:06:48 vom 25.10.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: xx...
Nachteile/Kritik: xx
Hallo zusammen,
heute möchte ich mal wieder über einen Film schreiben, diesmal ist es: Die Farbe Lila auf DVD..

Allgemeine Daten:
?????????????????
Die Farbe Lila hat den Originaltitel The Color Purple und gehört zu den Genre Drama. Er lief bei uns im Jahre 86 im kino und kam ein jahr später auch als Kaufvideo auf dem Markt. ich habe mir den Film letzte Woche für 7,99 Euro bei Karstadt auf DVD gekauft. Freigegeben ist er ab 12 Jahren.

über die DVD:
??????????????
Sprache: Deutsch, Englisch, Spanisch
Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Türkisch, Dt. f. Hörg., Engl. f. Hörg., Dänisch, Finnisch, Griechisch, Hebräisch, Isländisch, Kroatisch, Niederländisch, Norwegisch, Polnisch, Portugiesisch, Schwedisch
Bild: 1:1,85
Ton HiFi Stereo
DVD-Features Kapiteleinteilung

Schauspieler:
?????????????

Celie wird gespielt von Whoopi Goldberg
Mister wird gespielt von Danny Glover
Shug Avery wird gespielt von Margaret Avery
Old Mister wird gespielt von Adolph Caesar
Sofia wird gespielt von Oprah Winfrey
Harpo wird gespielt von Willard Pugh
Nettie wird gespielt von Akosua Busia
Squeak wird gespielt von Rae Dawn Chong
Miss Millie wird gespielt von Dana Ivey
Pa wird gespielt von Leonard Jackson
Grady wird gespielt von Bennet Guillory
Prediger wird gespielt von John Patton jr.
Reverend Samuel wird gespielt von Carl Anderson
Corrine wird gespielt von Susan Beaubian
Buster wird gespielt von James Tillis
Swain wird gespielt von Laurence Fishburne
junge Celie wird gespielt von Desreta Jackson

Cover:
??????
Das Cover ist in sehr dunklen Farben gehalten, ganz in schwarz. Man sieht einen Umriss von einer Frau, die im Schaukelstuhl sitzt und ein Buch liest. Im Hintergrund sieht mane in fenster und das es draußen hell ist, aber durch das Fenster kommt kein Licht in den Raum.

Inhalt:
??????
Anfang des 19. Jahrhunderts war die Afroamerikanerin Celie von ihrem Vater missbraucht und misshandelt worden. Sie bekam ein paar kinder und diese werden ihr weggenommen. Dann muss sie auch noch einen dominanten mann namens Albers heiraten. Dieser ist auch nicht besser als ihr Vater, er misshandelt sie und missbraucht sie auch. Nach langen Jahren hat sie aber keine Lust mehr Opfer zu sein und bekommt auch noch hilfe von Albers Geliebten. Diese lernt ihr lesen und sich zu verteidigen. Am Ende kann sie sich lossagen von ihrem Mann.

Meinung:
????????
Cover: Das Cover ist in schwarz gehalten, weil nicht nur Celie dunkelhäutig ist, sondern weil die Geschichte auch ziemlich schwarz ist. es beschreibt so etwas Celies Situation. Sie sieht auch alles schwarz. Das sie im Dunkeln sitzt und es zwar ein Fenster gibt, wo Licht hineinscheinen könnte. Aber es kommt nicht durch. Das soll einem zeigen, das sie verzweifelt ist und keinen Ausweg mehr sieht, obwohl einer da ist. Das Cover ist zwar nicht schön zu ansehen, aber das macht nichts, denn es hat ja eine Bedeutung.

Bild und Ton: Bild und Ton sind für super. Man sieht weder Farbunterschiede noch Ecken oder Kanten die nicht stimmen würden. Die Gespräche und auch die Nebengeräusche waren klar und verständlich. Der Ton ist zwar in HiFi Stereo. Der ist ziemlich gut. Wer Dolby digital aber haben möchte, muss sich die Special edition kaufen.

Schauspieler: Die Schauspieler waren durch die Bank sehr gut. Whoopi Goldberg hat ihre Rolle sehr gut gespielt, wobei ich sagen muss, das es eine schwere Rolle für sie war, wenn man ihre Filme kennt. Sie spielt ja sonst immer eine etwas tolpatischere Person. Danny Glover ist ja auch sehr bekannt und ist meiner Meinung nach ein super und guter Schauspieler.

über die DVD: Die DVD finde ich soweit ganz gut. Das Menü ist einfach gestaltet. Man hat keine besonderen Features, nur eine Kapitelauswahl. Das finde ich etwas wenig. Ich hätte doch sehr gerne etwas Bonusmaterial gehabt. Als Hauptsprachen hat man 3 Sorcahen zu wählen. Das finde ich ganz in Ordnung und genug. 19 untertitel sind auch eine Menge. Diesmla auch für hörgeschädigte, das finde ich sehr gut.

Inhalt: Der Inhalt ist sehr gut. Leider muss ich sagen, das ich meiner Meinung den Film nicht ab 12 Jahren freigegeben hätte. Ich denke mal nicht, das 12 jährige etwas von Vergewaltigung und die extremen Misshandlungen mitbekommen sollten. Das fand ich dann doch schon etwas heftig. Was mir an dem Film so gut gefallen hat, war auch die Thematik. Die junge Celie wird so von ihrem Vater misshandelt und als sie dann von ihm wegmuss, erfährt sie das gleiche Schicksal auch bei ihrem Mann. Nur das er sie auch noch damit demütigt, das er eine Geliebte hat. Diese wird aber für Celie zur Freundin. Das ist mal wieder so ein Thema, das Feinde zu Freunde werden können.

Ein sehr sehr guter film, denn ich empfehlen kann.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
redwomen
redwomen, 25.10.2005
Da ich ein großer Fan von Whoopi Goldberg bin habe alle ihre Filme gesehen kenne ich natürlich auch diesen. Ein Film der vielleicht für so manch einen doch etwas schwer zu verstehen ist. Mir persönlich hat er sehr, sehr gut gefallen. Eine Rolle für Whoop
campimo
campimo, 27.10.2005
Zwangskommentare, wie sh sind jetzt nicht mehr notwendig, weil wir die Bewertungen wieder einsehen können, und zwar rechts neben dem Testbericht.
Cicila
Cicila, 31.10.2005
Habe noch nie was von dem Film gehört. LG Cicila
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Eindrucksvoller Film

ein Testbericht von 2005-10-05 08:26:03 vom 05.10.2005
Empfehlung: ja
Erfahrungsbericht über Die Farbe Lila





Inhalt

Einleitung

Begrüßung

Filmdaten

Zum Film

Musik

DVD

Fazit






Einleitung:



Steven Spielbergs erster "ernster" Film anderen nennen das gerne "Spielberg wird Erwachsen“ sorgte unter seinen zahllosen Fans für Verwirrung: keine Special Effekts, keine rasanten Schneidetischorgien, keine Kindheitsträume, keine Monster... "Die Farbe Lila" ist eine Literaturverfilmung, die sich mit dem Schicksal der Afroamerikaner nach Ende der Sklaverei befasst. Sowohl Zuschauer als auch Spielbergs Kollegen nahmen ihm diesen Paradigmenwechsel übel.

"Die Farbe Lila" ist die Geschichte der Emanzipation einer schwarzen Amerikanerin zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Nebenbei geht es auch um die Rassendiskriminierung. Beide Themen werden auf einer emotionalen, teilweise auch humorvollen Ebene behandelt und nicht weiter vertieft.



In einem Plädoyer für die Frauenemanzipation wirkt es ein wenig seltsam, dass in einer Nebenhandlung eine Frau gezeigt wird, die sich beim Autofahren ungeschickt anstellt und dann auch noch hysterisch reagiert.



Die damals noch völlig unbekannte Whoopi Goldberg erwies sich als Idealbesetzung für Steven Spielbergs Verfilmung des 1982 von Alice Walker veröffentlichten Romans "The Colour Purple" ("Die Farbe Lila", 1984).



Obwohl der Film für elf "Oscars" nominiert worden war, ging er bei der Verleihung 1985 leer aus.




Filmdaten:



Hauptdarsteller:



Whoopie Goldberg

Danny Glover

Margaret Avery

Oprah Winfrey



Spielfilmlänge:



145 Minuten



Regie:



Steven Spielberg, USA 1985

Genre: Drama




Zum Film:



Die US-Südstaaten 1909:



Die junge Farbige Cellie (Whoopie Goldberg ) wird von Ihrem Vater vergewaltigt. Kurz darauf verkauft Ihr Vater sie an einen jähzornigen schwarzen Farmer, den sie über Jahre nur mit "Mister" ansprechen darf.



Das schlimmste an dieser Sache ist für Cellie das sie von Ihrer geliebten Schwester getrennt word. Ihr jähzöniger Mann verbietet Cellie den Kontakt mit Ihrer Schwester und erniedrigt sie bis zum letzen.

Der verhaßte "Ehemann" prügelt ihre heißgeliebte Schwester Nettie aus dem Haus, Celie droht, zu zerbrechen, hält sich nur aufrecht durch einen heimlichen Briefkontakt zu Nettie.



Beschimpfungen, Schläge und ungewollter Sex pflastern Cellies Leben, sie weis sich nicht zu helfen und erträgt alles was sich ihr gemeiner Mann einfallen lässt.



Dies ändert sich aber alles als Shug, die erste große Liebe Ihres Mannes, auftaucht.



Shug zeigt Cellie das leben und hilft Ihr am Ende beim Ausbruch Ihrer Ehe.

1936: Shug Averey kommt mit ihrem Ehemann aus Chicago zurück. Als sie zufällig in Johnsons Briefkasten schaut, entdeckt sie einen Brief für Celie. Er kommt von Nettie. Sie ist in Afrika verheiratet und hat Celies Kinder Adam und Olivia adoptiert. Offenbar hat sie ihr Versprechen eingelöst und in all den Jahren immer wieder an ihre Schwester geschrieben. Johnson muss die Briefe abgefangen haben. Unter einem losen Fußbodenbrett finden Celie und Shug ein Versteck, in dem er sie aufbewahrte.



Da lodert Celies Hass gegen ihren Peiniger auf. Als sie ihn das nächste Mal rasieren muss, denkt sie daran, ihm die Kehle durchzuschneiden. Shug reißt sie zurück.



Bei einem Familienessen wirft Celie ihrem Schwiegervater aufgebracht vor, seinen Sohn falsch erzogen zu haben. Sie verlässt ihren Mann und seine Kinder und begleitet Shug und deren Mann nach Memphis.



Herbst 1937. Johnsons Felder sind vernachlässigt, im völlig verdreckten Farmhaus laufen die Hühner und Ziegen herum.



Nach dem Tod ihres Vaters erfährt Celie, dass er gar nicht ihr leiblicher Vater war. Mit der Erbschaft kann sie sich ein neues Leben aufbauen. Als die Gemeinde in der Kirche ein Spiritual anstimmt, fällt Shug im nahen Jazzlokal mit ein und wandert mit ihren Fans hinüber zur Kirche, wo sie ihren Vater umarmt: "Siehst du, Daddy, auch Sünder haben eine Seele." Nettie kommt mit ihrer Familie aus Afrika zu Besuch. Albert Johnson reitet in einiger Entfernung vorbei.




Musik:



Die Musik in diesem Film kommt auch nicht zu kurz. Der tragende Blues (die Musik der Farbigen), der in diesem Film gespielt wird, gibt dem Film seine ganze Vollendung!



Spaßfaktor:



Auch wenn man es bei diesem Film kaum glaubt, so kann man auch hier bei manche Szenen Schmunzeln, z.B. die Szene in der Shug versucht Cellie das lachen bei zu bringen ist wirklich etwas witzig und man kann sich das Schmunzeln nicht verkneifen.




Die DVD



Bildformat: Widescreen

Länge: 148 min

Produktionsjahr: 1985

Altersbegrenzung: 12

Regionalcode: 2




Meine Meinung:



Dies ist wirklich einer der berührensten Filme die ich kenne, ich selbst habe ich Ihn schon 8 mal gesehen und werde Ihn mir bestimmt noch öfters ansehen.



Es ist einfach nur grauenhaft wie dieser Film das Schicksal von Cellie darstellt.



Dieser Film ist auch etwas für Menschen die sich für die Zeit der Versklavung der Farbigen intressiert.



Dies ist wirklich ein Film der einem das Wasser in die Augen treibt und der einem noch lange Zeit in Erinnerung bleibt!

Der Film wurde für elf OSCARS nominiert (Film, Ausstattung, Drehbuch, Hauptdarstellerin, Kamera, Kostüme, Make Up, Musik, 2x Nebendarstellerin). Nicht nominiert wurde der Regisseur.




© renatus April 2005-04-10

...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
Rike
Rike, 05.10.2005
den film wollte ich mir schonmal ansehen, habs dann aber ganz vergessen. nach deinem bericht werd ich ihn mir so schnell wie möglich irgendwo ausleihen! der ist nämlich wirklich gut!
irmi1967
irmi1967, 07.10.2005
Habe den Film zu meiner Schande noch nicht gesehen, werde es aber jetzt mal anhand deines Berichts nachholen, TOP, danke !
glowhand
glowhand, 10.04.2005
finde, der bericht ist dir ganz gut gelungen, konnte ich gut bewerten ...
viel spaszlig noch bei yopi.
mfg,
glowhand
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yerusha

"Wir singen, tanzen und schrein... weil wir geliebt sein wollen."

ein Testbericht von 2005-05-23 18:12:09 vom 23.05.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: tolles Epos...
Nachteile/Kritik: nix
Anmerkung: Mein Bericht bezieht sich lediglich auf die Video-Version des Films, aber leider hab ich nur diesen einen Eintrag bei Yopi gefunden. Ich kann aber nichts zum Extra-Material der DVD sagen, weil ich die DVD nicht kenne. Bitte berücksichtigt das bei Eurer Bewertung. Danke!

---

Titel Deutschland: Die Farbe Lila
Titel USA: The Color Purple
Genre: Drama
Farbe, USA, 1985, FSK
Kino Deutschland:
Laufzeit Kino: 154 Minuten

---

Darsteller:
Danny Glover .... Albert
Whoopi Goldberg .... Celie
Margaret Avery .... Shug Avery
Oprah Winfrey .... Sofia
Willard E. Pugh .... Harpo (as Willard Pugh)
Akosua Busia .... Nettie
Desreta Jackson .... Young Celie
Adolph Caesar .... Old Mister
Rae Dawn Chong .... Squeak
Dana Ivey .... Miss Millie
Leonard Jackson .... Pa
Bennet Guillory .... Grady
John Patton Jr. .... Preacher
Carl Anderson .... Reverend Samuel
Susan Beaubian .... Corrine

Regie: Steven Spielberg

---

"Lieber Gott. Ich bin 14 Jahre alt. Ich bin immer ein gutes Mädchen gewesen. Vielleicht kannst du mir ein Zeichen geben. Lass mich wissen, was mit mir passiert. Eines Tages kommt unser Daddy zu mir und sagt: 'Du musst tun, was deine Mama nicht tun will' Und jetzt hab ich 2 Kinder von meinem Daddy gekriegt. Einen kleinen Jungen, der heisst Adam. Er hat ihn mir weggenommen, als ich geschlafen hab. Und kleines Mädchen die Olivia heisst. Die hat er mir aus den Armen gerissen."

Mit diesen Worten beginnt ein bewegendes, gefühlvolles Südstaatendrama um das Leben von Celie, einer jungen Schwarzen. Anfang des 20. Jahrhunderts wächst sie in einer Welt von Gewalt und Unterdrückung auf. Ihr Stiefvater mißbraucht sie, sie bekommt zwei Kinder von ihm, die er ihr entreißt und verkauft, um seine Taten zu verheimlichen.

Celie und ihre jüngere Schwester Nettie sind unzertrennlich. Eines Tages kommt der Farmer Albert Johnson zu Celies Stiefvater und möchte Nettie heiraten. Doch stattdessen verschachert dieser die ältere Celie an den gewalttätigen Mann. Da dieser ohnehin nur eine Mutter für seine Kinder und eine Putzfrau sucht, heiratet er Celie.

Von einer Gewaltbeziehung landet sie in der nächsten. Sie darf ihren Ehemann nur mit "Mister" anreden, wird wieder unterdrückt und gedemütigt.

"Celie! Mein Hunger braucht sein Essen, die Küche muss geputzt, die Kuh muss gemolken, mein Hemd muss geflickt werden. Meine Hose muss gestopft, meine Schuhe poliert und meine Kinder müssen gefüttert werden. Und bist du müde genug, steig ich auf dich drauf und verrichte mein Geschäft, noch bevor du Amen sagen kannst."

Weil Celie aus dem Haus ist, macht der Stiefvater sich nun über Nettie her, doch diese flieht zu ihrer Schwester. Doch als sie sich gegen einen sexuellen Übergriff durch "Mister" wehrt, prügelt dieser sie aus dem Haus. Von nun an steht Celie völlig allein da. Die Briefe ihrer Schwester Nettie werden von "Mister" abgefangen und vor ihr versteckt.

Jahre später bringt "Mister" auch noch seine langjährige Geliebte, Sängerin Shug Avery, ins Haus und verlangt von Celie, auch diese zu bekochen und zu versorgen. Doch Celie freundet sich mit Shug an. Durch sie lernt sie, sich selbst zu achten und sich gegen die Brutalität zur Wehr zu setzen. Sie verliebt sich in Shug und beginnt, sich von ihrem brutalen Ehemann zu emanzipieren.

Als Shug Jahre später ihre Koffer packt, um mit ihrer Band nach Chicago zu gehen, möchte Celie mitgehen, traut sich aber doch nicht ihren brutalen Ehemann zu verlassen.

Mitte der 30'er Jahre kehrt Shug, inzwischen verheiratet, zurück. Durch Zufall entdeckt sie einen Brief von Nettie, die über die ganzen Jahre hinweg nicht aufgegeben hat, ihrer Schwester Celie zu schreiben. Als Shug und Celie in einem Versteck die alten Briefe von Nettie entdecken, lodert Celies Haß richtig auf und sie überlegt, ihren Mann umzubringen. Shug kann sie noch davon abhalten; kurze Zeit später verläßt Celie nach all den Jahren der Peinigung endlich ihren Mann.

Als ihr Stiefvater stirbt, kann sie mit der Erbschaft ein neues Leben aufbauen. Als dann noch ihre Schwester Nettie, die mittlerweile verheiratet ist und Celies Kinder Adam und Olivia adoptiert hat, aus Afrika zu Besuch kommt, ist sie glücklich, ihre Familie wiedergefunden zu haben.

---

Die Story ist so umfangreich, daß es schwer ist hier alles aufzuschreiben ohne den Rahmen zu sprengen. So habe ich jetzt zum Beispiel die ganze Geschicht um Sofia und Harpo komplett ausgelassen, ebenso wie weitere "Nebenkriegsschauplätze".

Dieser Film ist eine wirklich gelungene Verfilmung des gleichnamigen Romans von Alice Walker. Eine komplexe Geschichte um Unterdrückung und Befreiung, eine Emanzipationsgeschichte, aber auch eine Geschichte um Rassenhaß und letztlich die Lebensgeschichte einer immer stärker werdenden Frau.

Zentral natürlich vor allem Whoopie Goldberg, die die erwachsene Celie spielt. Sie kann hier ihr ganzes Potential ausschöpfen und tut dieses auch auf beeindruckende Weise. Nicht umsonst hat sie für diesen Film, der glaube ich sogar ihr allererster war, eine Oscar-Nominierung erhalten.

Eine gute, solide Leistung liefert auch Danny Glover als gewaltbereiter "Mister" ab, der zwar hier absolut kein Sympathieträger ist, aber seine Rolle sehr überzeugend verkörpert. Herausragend finde ich auch die Darstellung der Sofia durch Oprah Winfrey.

Bei diesem Film kann man alles - Lachen, Weinen, wütend werden, sprachlos sein. Und er macht nachdenklich und wirkt noch einige Tage später nach - jedenfalls ging es mir so, jedesmal wenn ich ihn gesehen habe.

Was mich an der Regie von Steven Spielberg ein wenig stört, ist daß er die Liebesgeschichte zwischen Shug und Celie, die im Buch eine größere Bedeutung hat für die Entwicklung Celies, auf ein Minimum reduziert, aber das ist vermutlich das hollywoodtypische Problem mit homosexuellen Themen. Davon abgesehen ist die literarische Vorlage ausgezeichnet umgesetzt, was nicht zuletzt auch daran liegen dürfte, daß Alice Walker selbst bei den Dreharbeiten mitgewirkt hat.

Mein Fazit: diesen Film sollte jeder einmal gesehen haben. Er macht betroffen, wütend, aber es gibt auch immer wieder humorvolle Szenen und letztlich ist es ein Film, der Hoffnung ausstrahlt.
...
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Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
werner7656

Die Farbe Lila

ein Testbericht von 2004-11-23 22:13:09 vom 23.11.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: sb...
Nachteile/Kritik: sb
Story:
Die schwarze Celie (Whoopi Goldberg) wird von ihrem Vater missbraucht und misshandelt. Ihre Kinder werden ihr weggenommen und sie wird in die ungewollte Ehe mit dem dominanten Albert (Danny Glover) gedrängt. Nach jahrelangem Opferdasein nimmt sie mit Hilfe der Geliebten ihres Mannes ihr Leben selbst in die Hand.

DVD Produktinformation:

FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
Darsteller: Whoopi Goldberg, Danny Glover
Regie: Steven Spielberg
Buch: Alice Walker
Musik: Quincy Jones
Format: HiFi Sound, Widescreen
Studio: Warner Home Video - DVD
Sprachen: Deutsch (Dolby Surround) Englisch (Dolby Digital 5.1) Spanisch (Dolby Surround)
DVD Erscheinungstermin: 25. September 1998
Produktion: 1985
ASIN: B00004RYCT
DVD Features:
Interaktive Menüs
Szenenanwahl
Zusatzinfos zum Film

Meinung:
Das man bei dem Film heulen muss, ist ja schon allseitig bekannt, aber wer diesen Film auch nur einmal von vorne bis hinten anschaut, wird merken, dass es mehr als das ist. Dieser Film ist sowas von emotional, dass man es kaum glauben kann. Die Geschichte von 2 Geschwistern, die getrennt werden ist total menschlich und läßt daher niemanden locker. Steven Spielberg hat hier ganz klar gezeigt, dass er auch anders kann. Für mich ist die Schlußszene einer der ergreifendsten Momente in der Filmgeschichte. Man weiß wirklich nicht, ob man lachen oder weinen soll, eine echte emotionale Achterbahnfahrt. Whoopi Goldberg brilliert in ihrer ersten Rolle (auch sie kann mehr als nur Comedy!). Aber auch all die Nebenfiguren (z. B. Oprah Winfrey als wuchtige Sophia oder Margaret Avery als Sängerin Shug) sind einfach genial. Es stimmt einfach alles. Auch die schöne Musik von Quincy Jones trägt zur Stimmung des Films bei.

Also, ich kann "Die Farbe Lila" wirklich jedem wärmstens ans Herz legen. Auch Leute, die auf solche Filme nicht stehen, sollten dem Film ne Chance geben. Ich mag Filme, die in diese Richtung gehen eigentlich auch nich so. Ich muss mich für solche Filme immer tierisch aufraffen. Aber bei "Die Farbe Lila" hat es sich mehr als gelohnt...

Für mich hat Spielberg ein emotionales und menschliches Meisterwerk geschaffen, dass unglaublicherweise bei all den Oscarnominierungen nicht einen einzigen bekommen hat
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Kommentare
The_Wishmaster
The_Wishmaster, 01.08.2004
aber es ist immer besser, wenn die Meinung ausfuumlhrlicher ist als die Inhaltsangabe und zur DVD haumlttest Du auch noch einen Tick mehr schreiben koumlnnen...
skloiber13
skloiber13, 01.08.2004
Super Klasse Bericht mit Style!!! Ich glaube meine Berichte wuumlrden dir auch gefallen - mach weiter so!!! mfg skloiber13
cnighthawk88
cnighthawk88, 01.08.2004
Ich habe den Film sehr gerne gesehen und den Bericht gerne gelesen.
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Zaubermaus2481

Die Farbe Lila

ein Testbericht von 2004-11-23 07:22:07 vom 23.11.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: interessant...
Nachteile/Kritik: dramatisch
Den Film habe ich seit etwas über 1 Jahr in meinen Besitz. Den Film habe ich damals in Fernsehn gesehen. Und ich fande ihn ganz gut. Dann habe ich mir ihn bei Ebay ersteigert.

Der Film wurde nach den gleichnamigen Roman von Alice Walker von Steven Spielberg verfilmt.

Dieser Film erzählt eine sehr bewegliche Lebensgeschichte von Celie (Whoopi Goldberg). Celie ist eine schwarze Frau die im armen, ländlichen Südens Amerikas lebt. Sie lebt mit ihren Vater und ihrer Schwester, namens Nettie, zusammen.
Im Jahr 1909 beginnt der Film. Celie die gerade erstmal 14 Jahre ist hat ihr zweites Kind bekommen. Dieses zweite Kind ist ein Mädchen wessen von ihren eigenen Vater gezeugt worden ist. Das Kind wurde gleich nach der Geburt von den Vater weggegeben, wie auch schon das erste Kind was ein Junge war. Eines Tages kam der Farmer Albert Johnson vorbei und wollte Nettie heiraten. Der Vater lies sich darauf nicht ein und gab ihm Celie. Celie musste Albert gegen ihren Willen heiraten. Albert benutzt Celie als Sklavin. Sie musste sich um den Haushalt und seine Kinder kümmern. Sie musste alles machen was ihr Albert sagte. Celie musste Albert immer Mister nennen. Albert schlief mit Celie wann er wollte und wenn es auch gegen ihren Willen war. Irgendwann suchte Nettie bei Celie und Albert Unterschlupf, weil der Vater mit ihr das gleiche tat wie mit Celie. Nach einiger Zeit versuchte sich Mister an Nettie ran zu machen, sie wies ihn aber ab. Darauf hin schmeißt er Nettie raus. Nettie und der Glaube an Gott ist das einzige was Celie hat. Nettie versprach Celie ihr regelmäßig zu schreiben. Das lies Celie in ihre Verzweifelung am leben, der Glaube das ein Brief von Nettie kommt. Obwohl Nettie ihr schreib kommen die Briefe nie bei Celie an, weil sei nicht von Mister aus an den Briefkasten darf. Mister versteckt jeden Brief für Celie. Celie wird immer Teilnahmsloser. Die Kinder von Albert lebten auch schon alle ihr eigenes Leben. Eines Tags stand die Bluessängerin Shug Avery bei Mister vor der Tür, und Mister lies sie dort wohnen. Zwischen Shug Avery und Celie entwickelte sich nach einiger Zeit eine Freundschaft. Durch Shug Avery findet Celie die Briefe ihrer Schwester. Dank Shug Avery findet Celie ihre Selbstachtung und den Weg in ihr Leben zurück.

Mir hat dieser Film sehr gut gefallen. Er ist den ganzen Film überaus spannend und das bei einer Länge von 148 Minuten. Da denkt ja man schnell das er am Anfang oder am Ende langweilig ist, aber bei diesen Film auf gar kein Fall. Man ist von Anfang bis Ende in dieser Geschichte gefesselt. Mir ist dieser Film ziemlich ans Herz gegangen, so das auch mal ein paar Tränen flossen. Ohne irgendwelche Effekte ist er sehr anspruchsvoll und hinterlässt bleibende Eindrücke. Solche Filme finde ich echt Klasse. Man braucht nur den Titel des Filmes zu sagen und er läuft vor meinen Augen im Schnelldurchlauf ab. Ganz beeindruckend fand ich wie ein Mensch so wie Celie, die so viel Schicksalsschläge erfahren hat trotzdem soviel Durchhaltevermögen hat und nie ganz den Lebenswille aufgab. Beeindruckend an diesen Film fand ich auch in dieser Zeit die Gesellschaft war. Es ist wird in diesen Film auch mal kurz gezeigt wie es mit schwarzen und weißen war. Es ist ein Film den man sich nicht entgehen lassen sollte. An den Film habe ich nichts negatives auszusetzen.

Nur die DVD – Hülle könnte etwas besser sein es ist einfach nur eine Papphülle.

Bonusmaterial der DVD:
~ Stab und Besetzung
~ Produktionsnotizen
~ Kinotrailer
~ Auszeichnungen
~ Filmtips

Sprachen:
~ Englisch
~ Deutsch
~ Spanisch

Untertitel:
~ Englisch
~ Deutsch
~ Spanisch
~ Französisch
~ Italienisch
~ Holländisch
~ Schwedisch
~ Norwegisch
~ Dänisch
~ Finnisch
~ Portugiesisch
~ Hebräisch
~ Polnisch
~ Griechisch
~ Tschechisch
~ Ungarisch
~ Isländisch
~ Kroatisch
~ Deutsch und Englisch für Hörgeschädigte

FSK: 12
Minuten: 148 Minuten

Schreibe auch bei ciao.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
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Kommentare
AngelikaR
AngelikaR, 18.11.2008
Celie ist zwar eingeschüchtert, trotzdem werde ich während des ganzen Films nie das Gefühl los, dass sie sich insgeheim über ihren "Mister" amüsiert und ihn nicht wirklich ernst nimmt.

Einmaliger Film.
LG
golfgirl
golfgirl, 21.02.2006
sh
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wildheart

Celie, Sofia, Shug, Nettie

ein Testbericht von 2004-01-07 12:20:53 vom 07.01.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: Großartiges Erzählkino, Goldberg, Avery, Winfrey...
Nachteile/Kritik: Nichts
„Writing saved me from the
sin and inconvenience of violence.“
(Alice Walker)



Eine richtige Geschichte erzählen, Erzählen, das ist wohl die größte Leistung, die das Kino vollbringen kann. Früher gab es Geschichtenerzähler, die von Ort zu Ort gingen, oder in der eigenen Sippe erzählten die Alten den Jungen die Geschichten ihrer Vorfahren. Ein Märchen zu erzählen, ist gar nicht so einfach, denn die Kinder schauen einem dabei oft ins Gesicht und wollen dort ablesen, was die Geschichte zu bedeuten hat, die sie von den Eltern vorgelesen bekommen. Sie achten auf Gefühle, die im Gesicht der Erwachsenen sichtbar werden, auf Gesten, die Furcht oder Furchtlosigkeit, Glück oder Unglück, Trauer oder Freude zum Ausdruck bringen.

Das Kino ist diesem Vorlesen insofern vergleichbar, als es zuallererst von Bildern lebt, dann erst von Worten. In Mimik und Gestik erkennen wir (oder auch nicht, wenn „es schlecht gemacht ist“), was empfunden wird, das, was auf uns übergreift, unsere Herzen bewegt und unsere Seele erreicht. Das, was man gemeinhin mit „Hollywood“ bezeichnet, ist eine Art und Weise, Kino zu machen, der es gelingt, an die Seelen des Publikums heranzukommen. Rainer Werner Fassbinder hat einmal gesagt, er wolle Kino machen wie in Hollywood – aber ehrlich. Hollywood ist demnach eine ambivalente Angelegenheit. Was da oftmals in die Herzen dringt, ist Rührseligkeit, Kitsch, Verlogenheit, Ideologie und vieles mehr, was man durchaus als unehrlich bezeichnen könnte.

Aber der Erfolg des amerikanischen Kinos à la Hollywood wäre längst Vergangenheit, wenn es nicht auch andere Filme aus der Kaderschmiede des Kinos geben würde. Zu diesen zählt meinem Empfinden nach Spielbergs „The Color Purple“, in dem Whoopie Goldberg ihr Debut als Filmschauspielerin gab – und das mit einer Glanzleistung–, und Oprah Winfrey eine Hauptrolle spielte, damals noch unbekannt, jene Oprah Winfrey, die als erste Frau ab 1986 eine Talkshow leitete, die zu den meist gesehenen ihrer Art wurde.

Der Film geht zurück auf einen Roman, den Alice Walker in Form von Briefen der Hauptfigur auch des Films, Celie, geschrieben hat.

Inhalt
Celie (Whoopie Goldberg) wächst Anfang des 20. Jahrhunderts auf dem Land im Süden der Staaten auf. In der Anfangssequenz sehen wir sie als Jugendliche (gespielt von Desreta Jack-son), wie sie mit ihrer Schwester Nettie (Akosua Busia) durch eine bunte Wiese läuft. Die Szene trügt. Denn Celie ist schwanger, und das schon das zweite Mal, von ihrem Vater, der das erste wie das zweite Kind weggeben wird. Celie kann nach der zweiten Geburt keine Kinder mehr bekommen. Auch Nettie stellt der Vater hinterher.

Mit 14 bietet der Vater Celie dem Farmer Albert (Danny Glover) als Frau an. Der Film schildert sodann die Geschichte Celies in den Jahren zwischen der Heirat 1909 und dem Ende der 30er Jahre.

Die Ehe zwischen „Mister“ – so redet Celie Albert an – und Celie ist geprägt durch Sklaverei und Gewalt. „Mister“ hat schon mehrere Kinder, u.a. Harpo (Willard E. Pugh), und Celie lebt zwischen der Versorgung der Kinder und des Hauses und der Brutalität ihres Mannes. Als „Mister“ dann auch noch ihre Schwester vergewaltigen will, die sich aber heftig zur Wehr setzt, vertreibt Albert Nettie aus seinem Haus – für die Schwestern ein weiteres furchtbares Ereignis in ihrem Leben. Die Briefe, die Nettie Celie schreibt, enthält Albert ihr vor; Celie weiß nichts von diesen Briefen.

Spielberg konzentriert die Handlung vor allem auf seine weiblichen Darsteller. Wir treffen auf Sofia (Oprah Winfrey), eine anfangs gestandene, energiegeladene Frau, so ganz anders als Celie, eine Rebellin, die sich nichts von Männern gefallen lässt, die in Alberts Sohn Harpo verliebt ist, ihn heiratet, dann aber zu mehreren Jahren Gefängnis verurteilt wird, weil sie der Aufforderung, als Haushälterin der Frau des Bürgermeisters, Miss Millie (Dana Ivey), zu arbeiten, keine Folge leistet und den Bürgermeister (Phillip Strong) in die Hölle wünscht.

Wir treffen auf die Barsängerin Shug Avery (Margaret Avery), die Frau, in die Albert verliebt ist. Anfangs verachtet Shug Celie („Du bist so hässlich wie die Sünde“), bis sie bemerkt, wie schön, intelligent und gefühlvoll Celie ist. Als Shug Celie küsst, zärtlich mit ihr wird, empfindet Celie das erste Mal in ihrem Leben, was Zärtlichkeit überhaupt ist. Spielberg konzentriert die Beziehung der beiden Frauen jedoch nicht auf deren Sexualität. Die wachsende Freundschaft der beiden steht im Vordergrund der Handlung. In dem von Harpo eröffneten Jazz-Schuppen singt Shug einen Blues ausschließlich für Celie.

Am Schluss treffen sich alle vier Frauen wieder ...

Inszenierung
„The Color Purple“ erzählt die Geschichte eines Lebens und, wenn man so will, des Lebens. Die Handlung bewegt sich in den Kreisen der afroamerikanischen Bevölkerung, Weiße spielen nur ganz am Rande eine Rolle. Und doch ist die permanente Gewalt in den rassistischen sozialen Strukturen jederzeit spürbar. Diese Gewalt – vor allem die von Männern gegenüber Frauen – hat sich übertragen auf die Lebensverhältnisse der Afroamerikaner. Auch für den Vater von Albert (Adolph Caesar) ist diese Gewalt Normalität in Denken, Fühlen und Handeln, ebenso für Harpo, der allerdings selbst nicht fähig ist, gegenüber Frauen so zu handeln. Harpo ist der Typ eines jungen Mannes, der instinktiv spürt, ohne dass es ihm zunächst bewusst ist, dass diese (ihm wie natürlich vorkommende) strukturell verankerte Gewalt etwas Verwerfliches ist. Spielberg, und vor allem dann eben auch Goldberg, Winfrey und Avery, gelingt es, diese Umstände und diese Lebensweise in ihrer ganzen Bedeutung für die Beteiligten und für uns zu erzählen. Die Bilder sprechen hier die Sprache, nicht so sehr die Worte.

Unterschiede werden deutlich, vor allem in den Rollen der drei Frauen. Celies Weg ist nicht der der offenen Rebellion. Das Leben heilt sie, obwohl sie permanent misshandelt wird, nicht nur und nicht so sehr nur durch Gewalt. Sie darf kaum reden, sie hat kein eigenes Leben, sie dient lediglich – in einem Zustand der Permanenz. Doch zum Schluss siegt sie und weiß sich im Zustand des Glücks. Ganz anders Sofia. Das Leben schlägt sie, obwohl niemand sie schlägt. Das Gefängnis scheint sie zerbrochen zu haben. Shug hingegen ist eine Frau, die sich aus guten Gründen zunächst an keinen Mann bindet, die ihre Unabhängigkeit durch eine Lebensweise aufrechtzuerhalten strebt, in der kein Mann und keine Kinder und kein Haushalt Platz haben; sie ist Sängerin, eine gute Sängerin, eine mit Stil, mit Herz, mit Seele. Die Musik ist ihre Welt, die Spelunke, das Halbseidene, und dort kann sie ein hohes Maß an Unabhängigkeit bewahren und sich der Gewalt entziehen – bis sie einen Mann, Grady (Bennett Guillory), kennenlernt, der sie als Mensch und als Frau akzeptiert. Und last but not least Nettie, Celies Schwester, die im Ausland ihren Weg geht, von der wir und Celie zunächst nichts erfahren, bis Celie auf die zahllosen Briefe aus vielen Jahren stößt, die Albert ihr vorenthalten hat.

Die Fährten dieser vier Frauen streben von einem gemeinsamen Ausgangspunkt aus auseinander und am Schluss führen sie wieder zusammen. Zu den stärksten Szenen des Films gehört eine, in der Albert, sein Vater, Harpo, Sofia und Celie am Tisch beim Essen zusammensitzen und Celie beginnt zu reden, über ihr Leben mit Albert, den sie verlässt. Man spürt förmlich, was hier passiert, nicht nur in dem Sinne, dass sich eine Frau nach Jahren der Drangsal weiterer Unterdrückung entziehen wird. Man spürt vor allem, was in Celie vorgeht, was sie bewegt, was sie antreibt. Das gilt für den Film insgesamt. Die Tiefe und das Ausmaß dieses Lebens werden in „The Color Purple“ zu einem unvergesslichen Erlebnis, weil Regisseur wie Schauspieler ausschließlich „bei der Sache“ sind. Man erzählt, ehrlich, ohne irgendeine Form der Rührseligkeit oder des Kitsches, die Bildersprache ist überwältigend, und in keiner Minute des immerhin zweieinhalb Stunden dauernden Films kommt Langeweile auf.

Für manchen mag der Schluss des Films, in dem Celie die Früchte ihres Lebens erntet, übertrieben positiv sein. Ich empfand dies anders, denn man kann diesen Schluss kaum vom Rest des Films trennen. Geheimnisse werden gelüftet, Intrigen aufgedeckt. Alle vier Frauen sind auf ganz unterschiedliche Weise rebellisch, rebellisch als Menschen, deren Leben man beschneidet. Auch Celie ist eine Rebellin, aber eine stille, eine, die mehr will, als den kurzfristigen Aufstand in einer Umgebung, die sie dafür sofort hart bestrafen würde wie Sofia eine die jahrelang nach dem Moment sucht, dem „Anhaltspunkt“, ihrem Leben die Wendung zu geben, aufgrund derer sie „heil“ wird. Sofia ist die ad-hoc-Rebellin, was man ihr kaum zum Vorwurf machen kann, und sie wird hart bestraft, ohne daran allerdings endgültig zu zerbrechen. Sie rappelt sich wieder auf, und es ist die Freundschaft zu Celie, die ihr Kraft gibt. Und schließlich Shug, die wiederum anders rebelliert, indem sie den Stätten der Gewalt entflieht und in der Musik, im Blues, ihren Lebensinhalt findet.

Fazit
„The Color Purple“ ist ein ehrlicher, bedeutender, emotionaler, aufrührerischer und zugleich stiller, urteilender, aber nicht verurteilender Film, in dem man vieles erkennen und nachempfinden kann, was nicht nur für die Figuren des Films Bedeutung hat.

Wertung: 10 von 10 Punkten.

Die Farbe Lila
(The Color Purple)
USA 1985, 154 Minuten
Regie: Steven Spielberg

Drehbuch: Menno Meyjes, nach dem Roman von Alice Walker
Musik: Andraé Crouch, Qunicy Jones, Jeremy Lubbock, Caiphus Semenya, Rod Temperton
Director of Photography: Allen Daviau
Schnitt: Michael Kahn
Produktionsdesign: J. Michael Riva, Bo Welch, Lina DeScenna
Hauptdarsteller: Danny Glover (Albert), Whoopie Goldberg (Celie), Margaret Avery (Shug Avery), Oprah Winfrey (Sofia), Willard E. Pugh (Harpo), Akosua Busia (Nettie), Desreta Jackson (die junge Celie), Adolph Caesar (Old Mr.), Rae Dawn Chong (Squeak), Dana Ivey (Miss Millie), Leonard Jackson (Pa), Bennet Guillory (Grady), John Patton Jr. (Prediger), Carl Anderson (Reverend Samuel), Susan Beaubian (Corrine), James Tillis (Buster), Phillip Strong (Mayor), Laurence Fishburne (Swain), Peto Kinsaka (Adam), Lelo Masamba (Olivia), Margaret Freeman (Odessa), Howard Starr (der junge Harpo), Daphaine Oliver (die junge Olivia), Jadili Johnson (der junge Adam), Lillian Njoki Distefano (der junge Tashi)

Internet Movie Database:
http://german.imdb.com/title/tt0088939

Weitere Filmkritik(en):
„Chicago Sun-Times“ (Roger Ebert) (4 von 4 Punkten):
http://www.suntimes.com/ebert/ebert_reviews/1985/12/33300.html


© Ulrich Behrens 2004
...
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Kommentare
XXLALF
XXLALF, 20.06.2010
mein mann hat sich den film schon angeschaut, ich nicht. muss ich aber schnellstens nachholen, zumal wir ja die dvd ja haben. und dann werden wir mal sehen, ob ich einen bericht davon schreiben werde. au, mann, was ich noch alles vor hab. super bericht von dir, wobei ich mich schon recht auf den film freue. bw und ganz liebe grüße
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Eine wahre Meisterleistung von Steven Spielberg

ein Testbericht von 2002-02-15 06:54:37 vom 15.02.2002
Empfehlung: ja
Hey,

gestern abend gönnte ich mir einen relaxten Fernsehabend mit einem Gläschen Wein, der letzte ruhige Abend in diesem Jahr, da kam dann auch der passende Film: Die Farbe Lila!

Dieser Film hat mich sehr beeindruckt, wieso und weshalb werde ich euch am Ende dieses Beitrages verraten, erstmal der Inhalt für die, die ihn gestern nicht gesehen haben.
Der Film ist aus dem Jahre 1985 und heisst im Original "The Color Purple"

Der Inhalt:

Wir schreiben das Jahr 1909, der Schauplatz sind die Südstaaten der USA.
Dort lebt Celie (Desreta Jackson), sie ist gerade erst 14 Jahre alt, aber sie ist schon 2fache Mutter. Der Vater ihrer Kinder ist der eigene Stiefvater, die Kinder durfte sie aber nicht behalten, er hat sie verkauft.
Um Celie loszuwerden verheiratet ihr Stiefvater sie mit dem Farmer Albert Johnson (Danny Glover). Doch auch dort muss sie nur unter der Herrschaft des Mannes leiden, seine drei Kinder auf erster Ehe sind Biester. Und er beutet Celie aus.
Ihre geliebte Schwester Nettie (Akosua Busai) besucht sie und möchte bei ihr bleiben, weil sie es bei dem Stiefvater nicht mehr aushält, auch er vergewaltigt sie. Doch bei Johnson im Haus ist auch Nettie nicht sicher, nachdem Nettie Albert abgewiesen und geschlagen hat, treibt er sie aus dem Haus.

Celie (nun von Whoopi Goldberg gespielt) bleibt jahrelang alleine und dient ihrem Mann, der sich betrügt, hintergeht, sie darf nichtmal ihre Post lesen. Er versteckt die Briefe, die Nettie ihr schickt.
Eines Tages bringt Albert seine Geliebte Shug Averey (Margaret Averey) mit nach Hause, weil sie sehr krank ist.
Durch Shug beginnt für Celie ein neues Leben, sie lernt, dass sie eine Frau ist und nicht so hässlich wie sie immer denkt.
Shug ist Bluessängerin und widmet Miss Celie einen eigenen Blues. Zwischen den beiden entsteht eine starke Bindung, man kann sagen, dass es Liebe ist.

Nach Jahren der Gefangenschaft wagt es Celie aus dem Käfig auszubrechen, nachdem sie mit Shug zusammen die Briefe ihrer Schwester gefunden hat, beschliesst sie Albert zu verlassen.
Keine einfache Entscheidung, aber sicherlich die beste, die sie treffen konnte.

Nachdem ihr Stiefvater gestorben ist, erbt sie das Haus und etwas Land, dort lässt sie sich zusammen mit Shug und noch einigen anderen Freunden nieder.
Albert bekommt weiterhin die Post von Nettie, doch eines Tages bringt der Postbote einen Brief der Einwanderungsbehörde.
Nettie hat die letzten Jahre in Afrika gelebt, sie ist zusammen mit dem Referent und seiner Familie dorthin gegangen und hat dort unterrichtet. Nettie hat rausgefunden, dass der Referent damals Celies Kinder genommen hat.

Albert hat nach der Standpauke von Celie bemerkt, dass er alles falsch gemacht, was er falsch machen konnte, deshalb organisiert er, dass die ganze Familie einreisen darf.

Überraschend bekommen Shug und Miss Celie Besuch, doch Celie ahnt noch nicht, wer da auf sie zukommt. 5 Personen steigen aus einem Auto und als Celie plötzlich klar wird, dass es ihre Schwester ist, kann sie es kaum glauben. Doch es ist nicht nur ihre Schwester, nein, sie hat auch noch ihre Kinder mitgebracht.
In der Ferne sieht man wie Albert neben seinem Pferd auf dem Feld steht und sich mit Celie freut. Wenigstens etwas gutes hat er in seinem Leben gemacht.

Meine Meinung:
Also ich muss euch ehrlich sagen, als ich gelesen habe, dass Steven Spielberg in dem Film Regie geführt hat, konnte ich es kaum glauben. Denn der typische Spielberg ist hier nicht zu sehen, dieser Film ist der erste ernsthafte, denn er gedreht hat. Und das war auch gleich extrem erfolgreich, sagenhafte 11 Oscarnominierungen konnte man verbuchen, aber leider war "Jenseits von Afrika" der Absahner bei den Oscars 1985.
Schade, denn meiner Meinung nach hat "Die Farbe Lila" einen verdient.
Der Film zeigt eindrucksvoll, wie schwierig das Leben damals für eine schwarze Frau war. Was sie durchleben, ja durchleiden musste. Aber er zeigt auch die Verwandlung einer Frau, wie sie mit etwas Selbstbewusstsein ihr ganzes Leben umkrempeln kann.

Also dieser Film bekommt von mir 6 Sterne, für absolut sehenswert.

Hier noch ein paar Daten zum Film:

Schauspieler: Danny Glover, Whoopi Goldberg, Margaret Avery, Oprah Winfrey, Willard E. Pugh, Akosua Busia, Desreta Jackson

Regie: Steven Spielberg
Buch: Alice Walker
Länge: 152 Minuten

Liebe Grüße
euch Manu

Yopi im Dezember 2001
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1-10 von 10 Testberichten über Die Farbe Lila
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