Die Feuerzangenbowle Video

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Testberichte Die Feuerzangenbowle

 (DVD) Komödie
4.7 von 5
Platz 3 in der Kategorie "Komödien".
Bewertung: Kundenbewertung 4,80 / 5,00 4.7 von 5
Meinungen:
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Die Feuerzangenbowle Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,80 / 5,00 4.7 von 5
von 100% aller Autoren empfohlen (11/11).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • humorvoll, Besetzung, interessante Story
  • Heinz Rühmann und Paul Henkels überzeugen durch komödiantische Höchstleistungen
  • alles
  • einfach nur witzig gemacht - originelle Stroy und klasse Besetzung
  • Heinz Rühmann
Nachteile/Kritik
  • bestenfalls ein paar altersbedingte Kleinigkeiten
  • nix!
  • nichts ausser vielleint tonquali
  • Ton und Bild der DVD (aber wie gesagt, es ist eben ein alter Film - da halte ich da eigentlich für ok)
  • keine
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schotterkoenig

Pfeiffer mit drei f ist kein Rechtschreibfehler

ein Testbericht von 2012-03-10 22:09:42 vom 10.03.2012
Empfehlung: ja
Vorteile: Unterhaltung für die ganze Familie; sehr Humorvoll...
Nachteile/Kritik: keine
===Inhalt===
1. Einleitung
2. Über Heinz Rühmann
3. Handlung des Filmes
4. Informationen zum Film
5. Das DVD Paket
6. Meine Meinung
7. Fazit





===1. Einleitung
Orangen und Zitronen heiß abwaschen und in dünne Scheiben schneiden. Zusammen mit den Gewürzen und dem Wein in einem Topf fast zum Kochen bringen...
Nein ich will nicht über das Rezept einer Feuerzangenbowle schreiben, sondern über den Spielfilm "Die Feuerzangenbowle" mit Heinz Rühmann aus dem Jahre 1944.





===2. Über Heinz Rühmann===
Über Heinz Rühmann, bürgerlicher Name Heinrich Wilhelm Rühmann, brauche ich wohl nicht allzu viel erzählen, da er für Jung und Alt bekannt sein dürfte.
Geboren wurde er am 7. März 1902 in Essen und verstarb am 3. Oktober 1994 in Aufkirchen am Starnberger See.
Erwähnen möchte ich noch das er ein begeisterter Hobbypilot war und bis zu seinem 80. Lebensjahr flog.

Wer mehr über Heinz Rühmann erfahren will sollte sich den folgenden Link mal anschauen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Heinz_R%C 3%BChmann





===3. Handlung des Filmes===
Der junge, vornehme und erfolgreiche Schriftsteller Dr. Johannes Pfeiffer sitzen bei einer Feuerzangenbowle zusammen und unterhalten sich über ihre Schulzeit. Dabei stellen sie fest das Dr. Pfeiffer, der von einem Hauslehrer unterrichtet wurde, nie die Erfahrungen einer "normalen" Schulzeit gemacht hat.
Kurzerhand hecken die fünf einen Plan aus, damit Dr. Pfeiffer die fehlenden Erfahrungen in einem Gymnasium in Bamberg nachholen kann.
Schnell wird Dr. Pfeiffer zum Liebling seiner Klasse und spielt den Lehrern allerhand Streiche...




===4. Informationen zum Film===
Nach dem Vorspann erscheint ein Text den ich hier zitiere "Dieser Film ist ein Loblied auf die Schule, aber es ist möglich, das die Schule es nicht merkt."
Ich habe den Text zitiert, da das damalige Naziregime es wohl auch nicht bemerkt hatte und den Film anfangs verbieten ließ. Nach einer Audienz von Heinz Rühmann bei Adolf Hitler, wurde das Verbot von Adolf Hitler persönlich aufgehoben.

FSK: 12
Originaltitel: Feuerzangenbowle, Die
Herstellungsland: Deutschland
Erscheinungsjahr: 1944
Regie: Helmut Weiss

Darsteller:
Heinz Rühmann
Karin Himboldt
Hilde Sessak
Erich Ponto
Paul Henckels
Hans Leibelt
Lutz Götz
Hans Richter
Clemens Hasse
Hedwig Wangel
Anneliese Würtz
Margarete Schön


===5. Das DVD Paket===
Ich habe "Die Feuerzangenbowle" als Weihnachts Edition gekauft. Wo ich sie und was ich bezahlt hatte weiß ich heute nicht mehr.


Inhalt der DVD 1 (Hauptfilm "Die Feuerzangenbowle")

Animierte Menüs mit Musik
Laufzeit des Hauptfilm: ca. 93 Minuten - kein Abspann
DVD-Format:DVD-9 (8,5 GB)
TV-Norm: Pal
Bildformat:1,33:1
Tonformat:Deutsch (Dolby Digital 2.0 Mono)
Untertitel:Deutsch für Hörgeschädigte


Extras:
Animiertes Menü mit Musik
Kapitelauswahl(24)

Starinfos Heinz Rühmann (11 Texttafeln)

Trailer weiterer Filme: [25:18 Min.]
-Der Hauptmann von Köpenick
-Ich denke oft an Piroschka
-Im weißen Rössl
-Die Züricher Verlobung
-Sissi
-Der Zauberberg
-Million Dollar Baby
-Mr. und Mrs. Smith
-Die Reise der Pinguine



Inhalt der DVD 2 (Bonusfilm "So ein Flegel")
Animierte Menüs mit Musik

Bonusfilm: So ein Flegel [77:38 Min.] (15 Kapitel, deutsch DD2.0 Mono)
Dokumentarfilm: Kleiner Mann ganz groß [88:42 Min.] (12 Kapitel, deutsch DD2.0 Mono)

Trailer weiterer Filme: [25:14 Min.]
-Die Trapp-Familie
-Dr. med. Hiob Prätorius
-Leoparden küsst man nicht
-Vier Hochzeiten und ein Todesfall
-Grüne Tomaten
-Sein oder Nichtsein
-High Noon - 12 Uhr mittags
-Rio Grande
-Das Erbe von Björndahl
-Heinz Rühmann Edition


Des Weiteren liegen dem Set noch die Audio CD mit dem Titel "Die schönsten Lieder von Heinz Rühmann mit einer Spielzeit von ca.39 Minuten, sowie drei Autogrammkarten dabei.
Auf der CD befinden sich insgesamt 14 Lieder von Heinz Rühmen, wie z. B. "Ein Freund, ein guter Freund", "Ich brech´ die Herzen der stolzesten Frau´n" und "Das kann einen Seemann doch nicht erschüttern"





===6. Meine Meinung===
Die Ton und Bildqualität ist aufgrund des original Filmmaterials von damals ganz in Ordnung.
Man hört zwar in den ganzen Filmen ein leichtes knistern, gibt den Filmen aber den entsprechenden Charm der damaligen Zeit wieder.
Die gezeigten Streiche, sind im Vergleich zu heutigen Streichen recht harmlos, aber durch die Gestik im Stummfilmcharakter und Wortspiel ganz witzig. Ich musste doch bei recht vielen Szenen herzhaft lachen, welches auch Heinz Rühmanns Art zu verdanken ist.
Dieser Film scheint um 1900, was an den Kostümen zu erkennen ist und zeigt im groben das damalige Schulsystem.

Da der Film "So ein Flegel" die Urfassung von "Die Feuerzangenbowle" ist, habe ich hier auf eine Beschreibung der Handlung, da sie zum größten Teil identisch ist, verzichtet.
Mein besonderes Augenmerk aber ist die Schlussszene, wo Heinz Rühmann gleich doppelt zu sehen ist. Dies ist aufgrund der damaligen Technik wahrhaft eine Meisterleistung.
Wie schon erwähnt spielt Heinz Rühmann wiederum oder auch schon damals die Hauptrolle.
Dieser Film erschien 1934 also 10 Jahre vor "Die Feuerzangenbowle".

Zu erwähnen wäre hier am Rande das es noch eine dritte Verfilmung gibt, die 1970 mit Walter Giller in der Hauptrolle erschien.

Der Film "Die Feuerzangenbowle basiert auf den gleichnamigen Roman von Heinrich Spoerl aus dem Jahre 1933.

Wer an Heinz Rühmen interessiert ist sollte sich nicht nur den oben unter Punkt 2 angegebenen Link anschauen sondern den hier auf der DVD2 enthaltenen Dokumentation "Kleiner Mann ganz groß" ansehen. Diese Dokumentation schildert intensiv das Leben des Heinz Rühmanns, wobei er auch des öfteren selber zu Wort kommt und Annekdoten aus seinem Leben erzählt.





===7. Fazit===
Auch wenn der Film "Die Feuerzangenbowle" aus dem Jahre 1944 zu den "alten Schinken" zählt, schaue ich mir diesen Film auch heute noch öfters (2-3mal im Jahr) an.
Er erinnert mich auch an meine Schulzeit,da auch wir unseren Lehrern gerne gutartige wie auch bösartige (sorry liebe Lehrer) Streiche gespielt haben.
Dieser Film ist für die ganze Familie geeignet.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
giselamaria
giselamaria, 11.03.2012
ja - ich glaube diesen Film hat jeder mindestens dreimal schon gesehen :- - immer wieder schön. LG Gisela
Lucky130
Lucky130, 11.03.2012
Bei uns ein absolutes MUSS zu Weihnachten, denn wir werden auch mit 3 "F" geschrieben... SMILE!

Miraculix1967
Miraculix1967, 11.03.2012
Schönen Sonntag, SH und LG aus dem gallischen Dorf von Miraculix1967
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starlet99

Heinz Rühmann in seinem Klassiker !

ein Testbericht von 2009-12-05 14:57:50 vom 05.12.2009
Empfehlung: ja
Vorteile: Heinz Rühmann...
Nachteile/Kritik: -
Hallo zusammen,
da ich ziemlich auf alte deutsche Filme stehe, möchte ich heute einen Klassiker von Heinz Rühmann vorstellen, der in keinem DVD Fach fehlen sollte.
Es handelt sich hierbei um die Christmas Editon die ich vor ein paar Tagen von meinem Freund geschenkt bekommen habe.

Inhalt:
::::::::
Bei einer feuchtfröhlichen Herrenrunde muss der erfolgreiche Schriftsteller Dr. Johannes Pfeiffer erkennen, dass er während seines Privatunterrichts einiges versäumt hat. All die köstlichen Schülerstreiche streiche seiner Kumpels hat er nie erlebt. Inspiriert von der hochprozentigen Feuerzangenbowle beschließt er, das Versäumte seiner Jugend nachzuholen. Als Gymnasiast verkleidet, drückt er noch einmal die Schulbank und bringt die Lehrer auf die Palme...

Darsteller:
::::::::::::
* Heinz Rühmann : Dr. Johannes Pfeiffer/Hans Pfeiffer
* Karin Himboldt : Eva Knauer
* Hilde Sessak : Marion
* Erich Ponto : Professor Crey, genannt Schnauz
* Paul Henckels : Professor Bömmel
* Hans Leibelt : Gymnasialdirektor Knauer, genannt Zeus
* Lutz Götz : Oberlehrer Dr. Brett
* Egon Vogel : Musiklehrer Fridolin


Produktinformation:
:::::::::::::::::::::::
Regisseur(e): Helmut Weiss
Komponist: Werner Bochmann
Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
Sprache: Deutsch (Dolby Digital 1.0)
Region: Region 2
Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
Anzahl Disks: 2
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
Studio: Kinowelt Home Entertainment/DVD
Spieldauer: 93 Minuten


"Die Feuerzangenbowle" stammt aus dem Jahr 1944. Der Film ist also über 60 Jahre alt. Dies soeht man auch auf DVD. Meiner Meinung nach ist das Bild und Tonmaterial nur mizttelmäßig, verständlich bei dem Alter dieses Filmes.

Man muß sagen dass man durch diesen Film zeiltich zurückversetzt wird in die 40 er Jahre durch Tintenfässer, Schreibfädern und Pultbänken. Es ist ein wahrlicher Genuß die "Feuerzangenbowle" anzuschauen und Heinz Rühmann in einer seiner besten Rollen zu erleben.
Die Geschichte rund um den brennenden Zuckerhut ist für alle Heinz Rühmann Fans ein Muss- ein großartiger Schauspieler der hier sein Humor und sein Können unter Beweis stellt !!!
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
Bunny84
Bunny84, 05.12.2009
Klasse Bericht. Wünsche dir einen schönen Abend und liebe Grüße sendet dir BUNNY84
PS: Freue mich über Gegenlesungen
senora
senora, 05.12.2009
Denke daran heute Deinen Stiefel vor die Tür zu stellen. Sonst bleibt er leer.
Zzaldo
Zzaldo, 05.12.2009
liebe Grüße zusammen mit Wünschen zum 2. Advent sendet dir Stephan
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sweetie1984

Pfeiffer mit drei "f" Herr Lehrer...

ein Testbericht von 2005-06-03 14:36:03 vom 03.06.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: alles...
Nachteile/Kritik: nichts ausser vielleint tonquali
Heute Nacht konnte ich mal wieder vor Hitze nicht gut schlafen, da dacht ich mir, ach was soll's, schau einfach ne DVD... Tja, das war dann leichter gesagt als getan, die Auswahl war doch nicht so einfach zu treffen, aber schließlich entschied ich mich (mal wieder) für Die Feuerzangenbowle, aber fürs Original, mit Heinz Rühmann!!!
Nun, da will ich euch doch glatt mal an den Erfahrungen mit beteiligen, immerhin ist es einer meiner Lieblingsfilme.


Die Verpackung und das Cover
*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~* ~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~
Verpackt ist die DVD Die Feuerzangenbowle mit Heinz Rühmann wie üblich in einer DVD Box, welche aus durchsichtigem Plastik besteht. Das Cover ist in grau Tönen gehalten. Auf dem vorderen oberen Teil der Hülle steht in geschwungenen Lettern "Die Feuerzangenbowle" links drunter ist Heinz Rühmann vor einer solchen Feuerzangenbowle abgebildet.
Auf der Rückseite befinden sich drei Film Ausschnitt Fotos, sowie die üblichen Angaben über Bildformat, Ton, Sprache etc.


Covertext
*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~* ~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~
"Dr. Johannes Pfeiffer, ein junger, erfolgreicher Schriftsteller, muss bei einer feuchtfröhlichen Herrenrunde erkennen, dass er während seines Privatunterrichts einiges verpasst hat: All die Köstlichen Pennälerstreiche seiner Freunde hat er nie erlebt. Also entschließt er sich, das Versäumte nachzuholen. Als Gymnasiast verkleidet, drückt er noch mal die Schulbank. Seine haarsträubenden Streiche bringen die Lehrer auf die Palme und Pfeiffer (mit drei f..) eine aufregende Liebesaffäre."


Der Inhalt
*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~ *~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~
Pfeiffer begibt sich auf ins Gymnasium, der eigentliche Schriftsteller nimmt sich als Unterkunft ein Zimmer in einem Gasthaus, was der Direktor der Lehranstalt nicht gerne sieht, also muss er "Umziehen" und sich eine neue Unterkunft suchen, gesagt getan, er wird fündig. So langsam aber sicher nimmt alles seinen Lauf, und Pfeiffer hält die Schule auf Trab. Zu diesem Zeitpunkt, gab es noch getrennt Jungen und Mädchen Schulen, wie praktisch war es doch da, dass das Mädchengymnasium direkt gegenüber liegt, so werden die kurzen Pausen zum flirten genutzt. Dadurch lernt Pfeiffer seine Eva kennen.
Das Schicksal nimmt nun seinen Lauf, am Ende kommt es anders als Erwartet, aber inwiefern möchte ich nicht verraten.
Meines Erachtens gibt es zum Inhalt nicht mehr sehr viel zu sagen, da in diesem Falle der Covertext sehr aufschlussreich und eindeutig ist, zumindest meiner Meinung nach, wenn ich nun noch mehr über den Inhalt verrate, ist es schade drum, schaut ihn euch einfach einmal an.


Kapitel
*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~ *~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~
1. Feuerzangenbowle
Es entsteht der Plan, Pfeiffer zurück in die Schule zu schicken.
2. Dr. Pfeiffer
Die Umwandlung das Pfeiffer als Schüler angesehen wird.
3. 1.Schultag
Pfeiffer mit drei f , eins vor dem ei und zwei hinter dem ei, Pfeiffer lebt sich direkt ein.
4. Beim Direktor
Schon am ersten Tag wird er zum Direktor gerufen... Na das fängt ja schon gut an.
5. Neue Unterkunft
Er zieht in ein neues Zimmer, welches er als Untermieter nimmt.
6. Marion
Seine eigentliche Freundin Marion, stellt er als Tante Marion hin.
7. Frühstück
Morgens immer nur eine Kleinigkeit, das sind Pfeiffers Worte... Doch aufgetischt bekommt er etliche viel....
8. Die Dampfmaschine
Unterrichtsstunde zur Dampfmaschine, mit eine der besten Szenen aus dem Film.
9. Geschichte
Der einzige Lehrer, der Geschichtslehrer bei dem sich der Schabernack zumindest etwas in grenzen hält.
10. Musik
Pfeiffer lässt sich durch absichtliches falsch singen vom Musik Unterricht, bzw. vom Gesang freistellen.
11. Kunstausstellung
Hier werden Bilder von Pfeiffer, dem Schriftsteller ausgestellt.
12. Stichwort : Baldrian
So langsam beginnt die Klasse gemeinsam auf Hochtouren zu laufen, alle fangen an besoffen zu spielen, da sie beim Lehrer einen kleinen Schluck Heidelbeerwein probieren durften.
13. Strafe
Pfeiffer muss die Strafe, für die "Baldrian" Aktion absitzen, im Karzer, dort trifft er auch wieder Eva.
14. Rendevous
Eva und Pfeiffer gehen gemeinsam spazieren und treffen sich.
15. Bauarbeiten
Ein Schild wegen Bauarbeiten geschlossen wird von zwei Schülern, darunter natürlich auch Pfeiffer aufgehangen.... Alle fallen drauf rein.... Doch wie werden sich die Lehrer daraufhin wehren???? Wie ist ihre Reaktion.
16. Mangelhaft
Pfeiffers Deutsch Note, doch er erklärt darauf hin dem Deutschlehrer er wolle doch Dichter werden.
17. Besuch aus Berlin
"Tante Marion" kommt aus Berlin und stiftet ganz schön Verwirrung.
18. Die Familie des Direktors
Pfeiffer lernt die Familie des Rektors kennen.
19. Begrüßung und Abschied
Marion versucht Pfeiffer wieder mit nach Berlin zu nehmen.
20. Die Zeichnung
Die Zeichnung einer nackten Frau an der Tafel lässt den Rektor in entsetzen fallen.
21. Der Brief
Ein Brief von Eva an Pfeiffer wird von einem Lehrer entdeckt, doch Pfeiffer rettet die Situation indem er den Brief aufisst.
22. Spaziergang mit Eva
Der Titel sagt wohl schon alles, oder???
23. Letzter Streich
Mit pauken und trompeten die größte und letzte Aktion von Pfeiffer als Schüler.
24. Die Wahrheit
Nun bekommen die Lehrer, Abi Zeugnis, Doktor Titel, Gehaltsabrechnung etc zu sehen....

Ich habe mich hier extra kurz gehalten weil ich nicht zuviel verraten will, aber dennoch einen kleinen Einblick geben möchte....


Der Film
*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~ *~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~
Ein witziger Film mit sehr viel Charme. Anfangs hört es sich vielleicht an wie ein üblicher Pennälerfilm wie z.B. die Lümmel aus der ersten Bank, oder Hurra die Schule Brennt, das fliegende Klassenzimmer oder ähnliches, aber Die Feuerzangenbowle übertrifft die filme bei weitem.
Heinz Rühmann spielt die Rolle des Schriftstellers, welcher noch mal die Schulbank drücken will perfekt, und auch seine Schauspielkollegen stehen ihm in nix nach.
Die Schülerstreiche sind nicht zu albern und überdreht dargestellt, sondern wirklich mit Witz und Humor. Sicherlich sind ein paar vielleicht bekannt, aber teils waren sie auch für mich neu.
Säte wie "Pfeiffer mit 3 f Herr Lehrer, eins vor dem ei und zwei hinter dem ei", oder "Wat is ene Dampfmaschien" sind wohl den meisten bekannt und teils schon richtig Legendär.
Die Charakteristische Darstellung und Heraushebung der einzelnen Lehrer verleihen dem Film einen ganz besonderen Charme, jeder Lehrer wird in seiner Einzigkeit dargestellt. Und natürlich wird auch kein Lehrer bei den Streichen verschont :o)
Gerade durch die Lehrer, welche wir alle wohl noch im Kopf haben ( die die den film schon kennen) sorgen doch neben Pfeiffer für den Witz und Charme des Films.
Ein Film den man sich immer wieder anschauen kann, selbst wenn man ihn (wie ich ) schon inn und auswendig kennt ist er immer was zu lachen, herrlich verrückt.
Einfach herrlich, ein erfolgreicher Schriftsteller kehrt mal eben ins Gymnasium zurück, und jeder nimmt ihm die Rolle des 18-19 Jährigen Primaners ab, niemand scheint fragen zu stellen. Nicht nur äußerlich wirkt er jünger, sondern vor allem innerlich, nach und nach verwandelt er sich immer mehr in einen wahren Lausbub, und so wird der Film Schauer wirklich gut Unterhalten.


Warum der Titel???
*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~ *~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~
Der Film trägt wohl den Titel "Die Feuerzangenbowle" weil die Idee, Pfeiffer noch mal zur Schule zu schicken, und dadurch die Schulzeit noch mal aufleben zu lassen aus einer Schnapslaune beim Feuerzangenbowle trinken heraus entstanden ist.
Die Idee, wir rasieren ihm das Bärtchen ab, Stutzen die Haare, setzen eine Nickelbrille auf, dazu folgt noch eine Schulmütze und fertig ist der Primaner Hanns Pfeiffer.


Besetzung / Schauspieler
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Der Film ist mit
- Heinz Rühmann
- Karin Himboldt
- Hilde Sessak
- Erich Ponto
- Paul Henckels
- Hans Leibelt
- Max Güstorff
- Ewald Wenck
uvm
Kamera: Ewald Daub , Igor Oberberg
Musik: Werner Bochmann
Drehbuch : Heinrich Spoerl
Regie Helmut Weiss


Tonqualität
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Nunj a, bevor ich dazu komme, möchte ich noch mal betonen, der Film ist von 1944, demnach schon ziemlich alt, und die Technik war da nicht die beste.
Leider ist die Tonqualität nicht immer die beste, man muss den Fernseher etwas lauter drehen um die teils wirklich leisen und dumpfen Gespräche / Geräusche auch wahr zu nehmen.
Der Ton ist Mono, und teils kommen die stimmen der Darsteller nicht perfekt rüber.
Teils folgt ein rauschen und rascheln. Aber alles bleibt im erträglichen Rahmen, so dass der Film ohne bedenken zu genießen ist.


Bildqualität
*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~ *~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~
Die Bildqualität ist da schon etwas besser. Sicherlich nicht perfekt, aber das sollte sie ja auch nicht sein, da sonst bestimmt einiges an dem nostalgischen Charme verloren geht.
Der Film ist in schwarz / weiß gedreht.


Extras der DVD
*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~* ~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~
Ein paar kleine Extras hat die DVD auch, das größte und ausführlichste Extra ist wohl ein Portrait über Heinz Rühmann, welches wirklich gut gelungen ist, und recht ausführlich ist.
Weitere Extras :
- Filmtrailer anderer alter Filme, wie Der Hauptmann von Köpenick, Des Teufels General, Der dritte Mann, Sissi, High Noon, Sein oder Nichtsein.
Wenn man diese Trailer sieht kommt man in richtig Nostalgische Stimmung, und bekommt fast schon Lust die Filme alle noch mal zu schauen ( so ist es bei mir zumindest)
Die Trailer haben eine Gesamtspielzeit von über 20 min, wobei auch hier die Bild und Tonqualität schwankt.
Es ist wirklich mal sehenswert wie doch solche Trailer da aussahen.
Vielleicht sind sie ja irgendwie direkt von super 8 Kopiert oder so *grins*.
Auf jeden Fall verleihen die Extras der DVD einen ganz besonderen Charme.


Statistik
*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~ *~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~
DVD: einseitig, einschichtig
Spieldauer: 92 Minuten
Bildschirmformat: 4:3
Extras: Interaktive Menüs, Szenenanwahl, Trailer, Filmporträt Heinz Rühmann
Sprache: Deutsch (Mono)
Farbe: SW
Untertitel: keine
Regionalcode: 2
FSK: 12 ( da frag ich mich echt warum zum henker ab zwölf Jahren???? Haben die angst dass die Schüler sich streiche abschauen oder warum??? Ich versteh es echt nicht)


Positives
*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~* ~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~
- herrlich witzig
- humorvoll
- selbst nach 30 mal schauen noch zum lachen
- erinnert an eigene Schulzeit
- man gerät ins träumen


Negatives
*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~ *~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~
- leider die bild und Tonqualität, wobei sie mich nicht wirklich stört, aber es ist für einige sicherlich negativ, deshalb schreib ich es hier her.


Preis und Bezugsquelle
*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~ *~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~
Ich habe ca 18 € bezahlt, und ihn im Internet bestellt, sicherlich ist er auch etwas günstiger, beispielsweise bei ebay oder so zu bekommen. Aber der Preis liegt halt im Normalfall noch so hoch, da es ein Klassiker ist, und somit immer noch gefragt ist.


Fazit
*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~* ~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~
Nicht nur für Heinz Rühmann Fans sehenswert. Endlich gibt es ihn auch auf DVD und demnach gehört er auch in meine Sammlung.
Wirklich ein spitzen Film, man kommt gar nicht drum herum sich richtig mit rein zu träumen. Den Film hab ich schon zig mal gesehen, bestimmt über 50 mal, kann es aber nicht genau sagen wie oft, die ganzen Sprüche schwirren in meinem Kopf herum, und selbst wenn ich nur daran denke, hab ich schon ein leichtes schmunzeln im Gesicht. Ich habe den Film heute nacht bestimmt nicht zum letzten mal geschaut, das steht auf jeden Fall fest.
Ich gebe ihm trotz der Bild und Ton Qualität fünf Sterne, weil ich finde das das schon fast zu einem solch alten Streifen gehört.


Ich weiß dass es noch eine Verfilmung mit Uschi Glas ( sie spielt Eva, die Liebesaffäre von Pfeiffer) gibt, auf den Männlichen Hauptdarsteller, welcher demnach Pfeiffer spielt, komme ich nicht, der Name ist mir entfallen. Diese Version ist auch gut gemacht, doch fehlt dort ein klein wenig der Charme des schwarz weiß schauens, die Witze und Sprüche sind etwas mehr ausgebaut, aber vom Prinzip die gleichen dinge, gleiche Lehrer und Klassenkammeraden.



*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~ *~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~
Re chtschreib- und Grammatikfehler sind gewollt und dienen der allgemeinen Belustigung! Wer sie dennoch verbessern möchte, wendet sich einfach NICHT an mich
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
BelgiumKing
BelgiumKing, 02.05.2006
s--ss..ssss. s. s Os sss s
eddy1998
eddy1998, 03.06.2005



groszligariger Ruumlhmann 03.06.2005 - 14:37
wenn man bedenkt das der film schon61 jahre alt ist dann ist der ton super
swissflyer
swissflyer, 17.03.2006
S H Gruss aus der Schweiz, Patrik
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w.gruentjens

Klassische Schülerstreiche

ein Testbericht von 2005-02-07 00:08:26 vom 07.02.2005
Empfehlung: ja
Als der Film 1959 wieder einmal in die Kinos kam, war meine Frau noch ein Mädchen. Die ganze Klasse rannte in den Film, aber sie sollte "verzichten lernen" und durfte nicht hinein. Aber was hat meine Frau noch mit dem Film zu tun? Obwohl sie eine gestandene Lehrerin ist, so lacht sie doch am herzlichsten, wenn sie ihre alten Schulstreiche, die sie selbst verübt hat, erzählt. Und so beginnt auch die Feuerzangenbowle ...

Heinrich Spoerls wohl bestes Buch hat hier eine würdige Verfilmung gefunden. Es handelt von schrulligen Paukertypen und Schülerstreichen und setzt der alten Schule, in der es weder Gewalt noch Drogen gab, ein Denkmal.


In der Rahmenhandlung erleben wir den Schriftsteller Pfeiffer ("mit drei f, eins vor dem Ei und zwei dahinter", hören wir ihn bald sagen) im Alter von 24 Jahren, der bei der Feuerzangenbowle, bei der seine älteren Stammtischkollegen von ihren Schulerlebnissen schwärmen, zugeben muss, dass er nie eine Schule besucht hat, sondern nur einen Hauslehrer hatte. Die Idee, das doch nachzuholen und ihn in der kleinen Stadt Bergedorf, in der ihn bestimmt niemand kenne, als Schüler auszugeben, begeistert ihn so, dass er der Idee bald die Tat folgen lässt.

Er trifft nun auf die verschiedensten Typen von Lehrern und Schülern und denkt sich die tollsten Streiche aus, die er auch ausführt. Bei den Lehrern gibt es den selbstbewusst-eingebildeten Crey (Schnauze), der ein Buch geschrieben hat und immer wieder zitiert ("In moinem Buch öber die Gerächtichkeit des Lehrers unter besonderer Beröcksichtigung der höheren Lehranstallten"), den lustigen Bömmel, der ein Freund der Schüler ist, die aber keinen Respekt vor ihm haben, den damals modernen Ideal-Lehrer, der den Schülern die Entscheidung offen lässt, ob sie Krieg oder Frieden haben wollen, und den jupiterhaften Direktor.

Bei den Schülern gibt es den Streber, den Starken, den Störenfried. Bei den Streichen, die sich Pfeiffer ausdenkt, gibt es von der Zeichnung, die wie ein Mädchen aussieht, dann aber doch ein unfertiger nakter Knabe sein soll, über das Schild "Wegen Bauarbeiten bleibt die Schule heute geschlossen" bis hin zu dem Streich, dass er einem Lehrer den Wecker verstellt und dann selbst - als dieser Lehrer Schnauz verkleidet -, dessen Unterricht übernimmt, wobei ausgerechnet noch der Schulrat kommt, so einiges.

Allzu viel will ich davon hier nicht erzählen, weil es bei dem Film wirklich auf die Handlung ankommt. Hinzu kommt noch eine Liebesgeschichte mit der Tochter des Direktors. Ob seine Verlobte ihn aus Bergedorf loseisen und wieder nach Berlin ziehen kann? Oder ob er wohl in der Tochter des Direktors eine neue Liebe findet?

Eins jedenfalls findet er: Die Lust an der Schule mit all ihren Begebenheiten, Erlebnissen, Streichen, die er als Schüler nie gehabt hatte, kann er wirklich nachholen.

Erst am Ende, als die Rahmenhandlung wieder aufgegriffen wird, gesteht er - nunmehr als der Dichter Heinrich Spoerl selbst - dass das alles nur ausgedacht ist.


Der Film folgt dem Buch weitgehend, wenn auch die Figuren im Buch vielfältiger sind und deutlicher werden. So fehlt im Film z. B. der Pauker Berg, der mit dem Rücken zur Klasse Gymnastikübungen macht, um die Klasse aufzulockern, und dabei nicht merkt, dass kaum jemand mitmacht. Trotzdem ziehe ich in diesem Fall sogar den Film vor, weil er die Atmosphäre besser wiedergibt als das Buch.


Zu dem Film gibt es auch den 1933 geddrehten Vorläufer "So ein Flegel", ebenfalls mit Rühmann, den ich aber nicht kenne. Die Dreharbeiten mussten, als dann die Feuerzangenbowle 1943 gedreht wurde, oft durch Kriegsstörungen unterbrochen werden. Mit dem fertigen Film waren dann die Nazis auch nicht einverstanden, weil sie ihn zu respektlos fanden.


Der Film bietet natürlich für Rühmann eine Paraderolle. Er steht im Mittelpunkt; und wenn auch die männlichen Nebendarsteller - vor allem die Pauker Schnauz und Bömmel - ein Genuss sind, so ist doch Rühmann unumstritten der Mittelpunkt des Films und der Höhepunkt der darstellenden Künste in diesem Film. Er spielt alle Facetten des erfolgreichen Schriftstellers, der mit 24 schon Doktor und Bestsellerautor ist und der in die Rolle eines verliebten Primaners schlüpft, so überzeugend, dass selbst die ausgezeichnete Darstellung von Walter Giller in der späteren Neuverfilmung daneben blass wirkt. Nein, der Pfeiffer ist untrennbar mit der Figur Rühmann verbunden und die Figur Pfeiffer mit dem Schauspieler Rühmann.

Die Regie bietet gutes Handwerk. Die Musik ist sehr lebendig und im ersten Teil des Filmes so zurückhaltend, dass sie nie während der Sprache läuft. Erst im zweiten Teil - in der romantischen Szene zwischen Pfeiffer und Eva - dudelt die Musik in die Sprache hinein; aber das ist für einen Vierziger-Jahre-Film schon sehr zurückhaltend.

Die weiblichen Darstellerinnen der Verlobten und der Eva spielen für meinen Geschmack vielleicht etwas zu übertrieben, aber auch das war damals nicht ungewöhnlich.

Stören kann einen auch, dass Pfeiffer in seinem Probeunterricht immer wieder deutsche Dichter zitiert ("Und wieder war es ein Deutscher, der sagte:), aber das ist nur nationalistisch, nicht nazimäßig aufzufasssen.


Es ist natürlich nicht einfach, einen so alten Film zu sehen. Die technischen Möglichkeiten, der Stil der Regie und die Art der Darstellung waren damals schon anders. Dieser Film aber ist immer noch ein amüsantes Stück, obwohl er unter so schwierigen Umständen gedreht wurde.


Einen Nachteil hat der Film: Schon so mancher ist wegen der Nachahmung von der Schule geflogen ...

Trotzdem: Diesen Film sollte jeder einmal gesehen haben.
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Kommentare
BelgiumKing
BelgiumKing, 02.05.2006
s--ss..ssss. s. s Os sss s
antjeeule
antjeeule, 31.10.2004
Wolfgang, diesen Film finde ich immer wieder sehenswert. Die Verfilmung mit Walter Giller als Pfeiffer kenne ich nicht. Mir geht es da aber wie dir. Diese Rolle ist untrennbar mit Heinz Ruumlhmann verbunden. LG, Antje
LittleGiant
LittleGiant, 01.11.2004
...nicht nur als Schuumller Pfeiffer, der den Lehrern auf der Nase rumtanzt. Ich kenne auch den Film mit Walter Giller, aber das war nur ein muumlder Abklatsch.
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Myhnegon

"Pfeiffer, mit drei f."

ein Testbericht von 2004-12-02 08:55:08 vom 02.12.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: humorvoll, Besetzung, interessante Story...
Nachteile/Kritik: bestenfalls ein paar altersbedingte Kleinigkeiten
Heut möchte ich Euch einen Film vorstellen, der kürzlich mal wieder im Fernsehen lief und den ich erstmals auf Anraten meiner Mom sah...

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Die Story
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Vier alternde Doktoren/Professoren schwelgen bei einer Feuerzangenbowle in Erinnerungen an ihre Schulzeit, als ihr jüngerer Kollege, der Dichter Dr. Pfeiffer, dazu kommt. Dieser kann den Geschichten über die Lehrer und die Streiche, die ihnen gespielt wurden, jedoch nichts abgewinnen, da er selber nie zur Schule gegangen ist, sondern einen Hauslehrer hatte. Zu fortgeschrittener Stunde und einigen weiteren Gläsern der Feuerzangenbowle kommt einer der Herren auf die Idee, dass Pfeiffer seine Schulzeit dringend nachholen muss.

Also macht er sich auf in ein kleines Dorf, in dem ihn keiner kennt, um dort ein Gymnasium zu besuchen und seinen Lehrern mit seinen Klassenkameraden einen ganzen Stapel Streiche zu spielen. Eine Zeit geht auch alles gut und er lernt sogar die Tochter des Direktors näher kennen, doch dann taucht eine Schauspielerin auf, die sich als seine Lebensgefährtin sieht und der nichts mehr am Herzen liegt, als ihn von diesen Albernheiten zu befreien. Allerdings genießt er sein neues Leben so sehr, dass er sich ihrem Willen keinesfalls beugen will...

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Weitere Infos
==========
Der 1944 in Deutschland produzierte Film ist etwa 94 Minuten lang, ab 12 Jahren freigegeben - aus welchem Jahrhundert diese Altersbegrenzung wohl stammt? ;-) - und darüber hinaus schwarz-weiß. Die DVD kostet bei Amazon im z-Shop derzeit € 13,89 + Versand, während das Video dort für € 7,31 + Versand zu bekommen ist.

Dr. Johann Pfeiffer....................Heinz Rühmann
Regie.................................... .....Helmut Weiss
Musik...................................... ..Werner Bochmann

============
Meine Meinung
============
Schon die etwas veraltete, aber gerade deshalb passende Musik und die Schriftzüge im Vorspann (wie: „Dieser Film ist ein Loblied auf die Schule, aber es ist möglich, dass die Schule es nicht merkt.“) regen zum Schmunzeln an und stimmen einen perfekt auf den Film ein. Als nächstes sieht man nämlich vier niedliche, alternde Herren, die auf einen verstorbenen und ihre Lehrer im allgemeinen eine Feuerzangenbowle trinken. Zwar wird hier schon klar, dass die Tonqualität aufgrund des Alters des Films etwas zu wünschen übrig lässt, sodass man nicht immer alles versteht, aber letzteres kann auch an der etwas unkonventionellen Sprechweise der meisten Personen liegen mag. Später versteht man sie nämlich noch schlechter, weil sie betrunken sind, was dem Vergnügen aber Wundersamerweise keinen Abbruch tut. Weniger leicht lassen sich die etwas zu auffälligen Einsätze der Statisten übergehen, was ich als klaren Regiefehler deklarieren würde.

Doch bleiben wir bei den Herren und ihrer geselligen Runde, die lediglich von dem etwas drögen Dr. Pfeiffer gestört wird, denn der Clou dieses Films ist natürlich, wie der stocksteife Dr. Pfeiffer sich aufgrund einer wahren Schnapsidee ohne viel Federlesens in einen waschechten Schüler verwandelt. Diese Idee ist so wunderbar verrückt, um nicht zusagen „irrsinnig“, dass sie einem einfach gefallen muss. Interessant, dass ein so gebildeter Mann noch mal zur Schule geht und gerade in seinem eigentlich besten Fach immer wieder getadelt wird. Dabei ist natürlich besonders reizvoll, dass Gelehrte ohne Wissen versuchen einen Gelehrten zu belehren. Anfänglich fällt es ihm auch nicht ganz leicht, sich in die Rolle einzufügen, da er halt schon arbeitet und eine Menge Geld zur Verfügung hat, was einige komische Situationen nach sich zieht. So zieht er beispielsweise zunächst ins Wirtshaus statt ein Zimmer bei „anständigen“ Leuten zu beziehen.

Jedenfalls macht es Spaß zuzusehen, wie er immer lockerer – und frecher – wird und eine unbändige Lust am Leben entwickelt. Diese Unterschiede werden durch kleine Rückblenden in sein „normales“ Leben besonders schön deutlich gemacht, wobei sowohl Kameraführung und Regie sich richtig ins Zeug gelegt haben. Eins bleibt er aber immer: ein Herzensbrecher – und als solcher macht er tatsächlich eine gute Figur. Immerhin ist die Beziehung zu seiner Schulfreundin – die übrigens die Tochter des Direktors ist – richtig unschuldig und auch ein bisschen romantisch, während die Beziehung zu seiner Schauspielerfreundin sehr viel bodenständiger ist, was glücklicherweise nur angedeutet wird. Hierbei ist man ziemlich enttäusch, dass zweitere im nachspioniert, weil man nicht will, dass es auf diese Weise und o schnell zu Ende geht. Das besondere an diesem Film ist jedoch unter anderem, dass nicht alles unnötig dramatisiert wird, wie ebendiese Episode, was eine angenehme Abwechslung ist.

Dennoch lebt der Film letztlich von seinen Übertreibungen, aber erfreulicherweise in anderen Bereichen, in denen man herzhaft darüber lachen kann. Damit meine ich natürlich die Schüler und was sie – allen voran „Dr.“ Pfeiffer“ – sich so einfallen lassen und wie unterschiedlich die Lehrer darauf reagieren. Hierbei ist es immer wieder spannend, wie die Schüler der Strafe entgehen und zudem recht lustig, dass es Pfeiffer einfach nicht gelingt, von der Schule geworfen zu werden. Bei den Schülern reicht die Palette übrigens von frech über streberisch bis hin zu zurückhaltend und ich kann nur sagen, dass die Besetzung sehr gut gelungen ist, wobei man von Pfeiffers Mitschülern deutlich weniger zu sehen kriegt als von den Lehrern und dem übrigens ebenfalls gut passenden, optisch etwas an Zeus erinnernden Schuldirektor. Ähnlich gut besetzt sind auch die Nebenrollen, wie etwa Pfeiffers vier alternde Kollegen und die weiblichen Nebendarstellerinnen.

Auch die Lehrer sind sehr unterschiedlich, von streng über niedlich-naiv bis hin zu ziemlich cool und erstaunlich fortschrittlich, wobei hier für jeden die perfekte Besetzung gefunden wurde, sodass man ihnen die teilweise etwas seltsam anmutenden Eigenarten durchaus abnimmt. Besonders gut hat mir der coole Lehrer gefallen, den es zu meiner Schulzeit bestenfalls in weiblicher Form gab, während mir der niedlich-naive mich an meinen ehemaligen Klassenlehrer erinnerte und fast etwas Leid tat, was man von dem strengen auch sagen könnte, wenn Pfeiffer nicht fair genug wäre, um zu seinen Taten zu stehen und letzterem somit eine Menge Ärger zu ersparen. Hier hat er ein paar große Pluspunkte gesammelt. Übrigens sind besonders Pfeiffers wunderbar trockene Sprüche ein wahres Vergnügen, so sagt er zum Beispiel – sinngemäß – zum Direktor, als dieser meint, er solle nicht denken: „Dann werde ich es mir natürlich abgewöhnen.“

Letztlich ist man dann fast etwas enttäuscht, als das Ende kommt, aber es ist ausgesprochen gut gemacht und eigentlich soll man ja auch aufhören, wenn’s am schönsten ist. Dennoch hätte der Film gut eine halbe Stunde oder Stunde länger sein können, ohne dass man angefangen hätte sich zu langweilen. Allerdings bin ich mir nicht ganz sicher, was ich nun von der Beziehung zwischen Pfeiffer und der Tochter des Direktors halten soll, da sie doch recht naiv ist und man nicht wirklich weiß, wie alt Pfeiffer nun eigentlich ist. Da stellt sich die Frage, ob man hierauf nicht hätte verzichten können, aber andererseits bietet dies auch Raum für den ein oder anderen Scherz. Bleibt mir zu sagen, dass die Kulissen dem Alter des Films entsprechen und das Bild der alten Schule und ihrem ältlichen Charme wunderbar abrunden. Somit kann die Welt gar nicht noch heiler sein als in diesem Film, was mir gerade so gut daran gefällt.

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Fazit
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Da ich den Film wegen seiner heilen Welt und dem wunderbaren Witz immer wieder gerne sehe, bekommt er schon mal ein klares Empfehlenswert, und da ich trotz der ein oder anderen Unebenheit mit Begeisterung seinem Charme erliege, auch alle fünf Sterne.
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Kommentare
LittleGiant
LittleGiant, 08.01.2005
ist zwar schon uralt, aber trotzdem immer noch gut. Es gibt ein Remake mit Walter Giller in der Rolle des quotPfeiffer mit drei fquot aus den 60er oder 70er Jahren, das aber lange nicht so gut ist...
hjid55
hjid55, 10.03.2007
Sh lg Sarah
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Daverigger

Schwarzweiss und doch unglaublich bunt

ein Testbericht von 2003-10-28 19:03:43 vom 28.10.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: Heinz Rühmann und Paul Henkels überzeugen durch komödiantische Höchstleistungen...
Nachteile/Kritik: nix!
„Wahr sind nur die Erinnerungen, die wir in uns tragen, die Träume, die wir spinnen, und die Sehnsüchte, die uns treiben, denn mit ihnen wollen wir uns beschreiben!“

So endet einer der schönsten Schwarzweiß-Filme des letzten Jahrhunderts. Natürlich mit Heinz Rühmann in der Hauptrolle.
Eigentlich interessieren mich s/w Streifen nicht sonderlich, jedoch hat es mir dieser ganz besonders angetan. Woran das genau liegt lässt sich schwer definieren, die meisten in meinem Alter finden die Schauspieler mies, den Humor überholt, oder stehen allgemein auf neuzeitliche Filme. Aber irgendwie konnte ich mich dem unwiderstehlichen Charme von „Die Feuerzangenbowle“ von Anfang an nicht entziehen.
Aber bevor ich weiter ausschweife erst mal die grobe Story, damit man sich auch etwas unter dem Film vorstellen kann wenn man ihn noch nie gesehen hat.

Der noch recht junge Schriftsteller Johannes Pfeiffer ist sehr berühmt und erfolgreich. Doch ihm fehlt in seinem Leben eine wichtige Erfahrung: Eine ganz normale Schule besucht zu haben. Er wurde in seiner Kindheit von einem Privatlehrer auf dem Gute seines Vaters unterrichtet.
Als sich eines Abends sein Verleger, sein Herausgeber und noch andere ältere Herren mit ihm zu einer Gedenkstunde in einem Wirtshaus zusammenfinden, fassen sie bei einer brodelnden Feuerzangenbowle einen abenteuerlichen Entschluss. Pfeiffer soll, um seine „verlorene Jugend“ doch noch erleben zu können, unerkannt auf ein Gymnasium in Bamberg gehen.
Gesagt getan, nach einer Überblendung beginnt das Spektakel, das natürlich nicht so normal weitergeht, wie es sein sollte. Den Zuschauer erwarten Lausjungens, Streiche aus Opas Schulzeit und viel zu lachen!


Ich persönlich muss sagen, das mir Paul Henkel als trotteliger Lehrer Bömmel am allerbesten gefällt. In seiner Rolle strahlt er Ruhe und Gelassenheit aus, ist verantwortlich für viele gute Gags, dennoch ist er der älteste und erfahrenste Lehrer von allen und durchschaut die Schüler am ehesten.

Doch werden in der Feuerzangenbowle nicht nur Parodien gespielt. Irgendwie findet jeder den einen oder anderen Typ von Lehrer wieder, den man selbst in der Schule ertragen musste oder durfte. Gerade deswegen ist der Film vielleicht so liebenswert. Man fühlt sich in seine eigene Jugend zurückversetzt, erinnert sich und schmunzelt teils wegen des Films, teils aufgrund der eigenen, nun wieder aufkeimenden Erinnerungen.

Meine Cousine hat mir, als sie ihr erstes Semester an der Uni Münster hinter sich gebracht hatte, das jedes Jahr die Studenten den großen Hörsaal sozusagen kapern, um dort „Die Feuerzangebowle“ vorzuführen. Die Reihen vollgestopft, damit jeder den Film sehen kann sitzen dort Heerscharen von jungen Studenten, die jeden Witz und jede Pointe auswendig können, und immer mitgrölen, wenn Pfeiffer zu Hochtouren aufläuft.
Die Stimmung sei überwältigend.

Ich weiß nicht, ob es schöner ist, sich den Film alleine oder zu zweit in Ruhe anzusehen, oder mit einem Pulk an Studenten, die eine bombige Stimmung in einem riesigen Hörsaal erzeugen. Dennoch hat mich der Film jedes Mal begeistert.

Auch die Musik ist erwähnenswert, trägt sie doch erheblich zum Filmvergnügen bei. Die Titelmelodie schafft es immer wieder, das ich mich schon bei der ersten Szene in die Geschichte einfühle. Man denkt bei den spielerischen und beschwingten Klängen an die Kindheit, an Sorglosigkeit, Unbeschwertheit , und vor allem identifiziert man sich früher oder später mit Johannes Pfeiffer alias Johann Pfeiffer.

Ich habe den Film schon so oft gesehen das ich keine Zahl dafür nennen kann, aber ich bin mir sicher, das diese undefinierbare Zahl noch weiter wachsen wird!
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Michi23

Wat is en Dampfmaschin

ein Testbericht von 2003-10-27 14:15:33 vom 27.10.2003
Empfehlung: ja
Wer den Film einmal gesehen hat wird ihn lieben und so war es auch bei mir. Ich habe ihn mir das erste Mal vor zich Jahren im Fernsehen angeschaut und war total begeistert. Aus diesem Grunde habe ich auch schon vor längerer Zeit zugeschlagen und ihn mir bei amazon.de für 14,95 Euro gekauft und das sogar auf DVD. Jetzt mag man sich fragen, was dieser Film auf DVD wohl so mit sich bringt, nicht wahr? Darauf werde ich am Ende noch eingehen und Du wirst sehen, dass die Feature selbst bei einem so alten Film nicht ohne sind und man sich doch hier regelrecht was hat einfallen lassen.

Zunächst aber will ich Dir kurz zusammenfassen, worum es in diesem Film letztendlich geht und wenn Du ihn noch nicht kennen solltest, was wohl kaum der Fall sein wird, dann empfiehlt es sich, nun doppelt aufzupassen, denn diesen Klassiker muss man einfach gesehen habe. Ansonsten würde ich sagen, dass es eine Bildungslücke sei.

Die Geschichte:
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Alles beginnt in einer Wirtschaft, wo vier ältere Herren in einer doch recht feucht-fröhlichen Stimmungsrunde gemeinsam bei einer Feuerzangenbowle sitzen. Je später der Abend wird, um so aufgeweckter ist auch die Stimmung. Dabei geben sie ihre besten Pennälerscherze zum besten und dabei fällt eben auf, dass das jüngste Mitglied der Runde, gemeint ist der Schriftsteller Dr. Hans Pfeiffer, der von Heinz Rühmann gespielt wird, das Leben auf einer Schule nicht genießen konnte, da er von einem Privatlehrer ausgebildet wurde und deshalb wohl einen wichtig Abschnitt im Leben verpasst hat.

Eigentlich sollte man meinen, dass so etwas leider nicht nachgeholt werden kann doch dass sehen seine Kollegen anders. Es entsteht eine Schnapsidee, aus der Wirklichkeit wird: Hans zieht mit Schülermütze, Nickelbrille und Büchern unterm Arm in die Schule. Das das ne Menge Spaß und Aufsehen erregt, kannst Du Dir wahrscheinlich schon denken, denn er hat ja schließlich sein Abschlusszeugnis schon in den Händen und braucht sich von den Lehren somit so gut wie nichts gefallen lassen. Dr. Pfeiffer verwandelt sich also in einen Oberprimaner und sorgt mit seinen Streichen und Albernheiten unentwegt für Wirbel.

Allein aus diesem Grund kommt er bei seinen Schulkollegen auch gut an, jedoch bei den Lehrern wird er als Schrecken verpönt und wären seine schulischen Leistungen nicht so gut, dann wäre er wahrscheinlich auch schon gleich wieder von der Schule geflogen. Gegenüber der Schule befindet sich die höhere Töchterschule, wo sich Hans auch gleich in Eva, die Tochter des Dirktors, verliebt. Natürlich kommt es nach seiner Demaskierung zu einem Happy End und er gewinnt ihr Herz und wird glücklich.
Die mitwirkenden Personen kennt man fast allesamt aus ältern Filmen und so dürfen wir
Heinz Rühmann in einer Glanzrolle als Dr. Johannes Pfeiffer (mit drei f g*) bewundern. Außerdem spielen Erich Ponto den Prof. Grey, auch genannt „Schnauz“, Paul Henckel als Prof. Bömmel, Karin Himbold als Eva Knauer und Hilde Sessak als Marion mit.

Allgemeines:
~~~~~~~~~~~~~
Der Film die Feuerzangenbowle ist freigegeben ab 6 Jahren, was allemal gerecht ist. Der Film ist nämlich ziemlich leicht verständlich, wenn man aufgrund des Tons doch gut hinhören muss, damit man auch alles versteht. Da es sich um einen Schwarz-Weiß-Film handelt, kann man davon ausgehen, dass es sich um einen älteren Film handelt, und so ist es auch. Gedreht wurde er 1944 und zwar unter Regie von Helmut Weiss, der auch Regie geführt hatte bei „Drei Mann in einem Boot“ mit Heinz Erhardt.

Als DVD-Feauter gibt es ein Filmportrait über Heinz Rühmann und ein bewegtes Bild als Hintergrund des Menüs.

Der Film hat eine Laufzeit von 92 Minuten, was für frühere Verhältnisse schon ganz schön lang erscheint.

Fazit:
~~~~~~~~
Eine wirklich sehr amüsante Geschichte, die fast wie ein Märchen ist. Ich sehe Heinz Rühmann ohnehin sehr gerne und in dieser Geschichte hat er wohl eine richtige Glanzrolle. Wie man aus einem älteren Herren einen Oberschüler macht, na das ist sichtig gelungen. Die Komödie, die es allemal ist, bringt viele Lacher mit sich und wie die Schulzeit dort dargestellt wird, ist irgendwie schön und hat mich in alten Erinnerungen schwelgen lassen, wobei ich in meiner Schulzeit glaube ich nicht ganz so viel zu lachen hatte und wir mit unseren Lehrern eigentlich nicht so umgehen durften oder es halt einfach nicht getan haben, bzw. wohl in einer anderen Art und Weise. Nie hätten wir einem unserer Lehrer seine Schuhe verschwinden lassen können, doch hier ist das möglich. Wat is en Dampfmaschin, ein Thema was wohl im Unterricht niemanden interessiert hat....

Ein klasse Film, den man sich immer wieder ansehen kann. Mir hat er gut gefallen und das auch noch nach schon weit über 10 mal anschauen.
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Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Prisca

Hattet ihr auch so eine schöne Schulzeit?

ein Testbericht von 2003-05-24 11:34:29 vom 24.05.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: einfach nur witzig gemacht - originelle Stroy und klasse Besetzung...
Nachteile/Kritik: Ton und Bild der DVD (aber wie gesagt, es ist eben ein alter Film - da halte ich da eigentlich für ok)
Heute möchte ich mal wieder über eine „Nostalgie DVD“ schreiben und wieder mal ist der einzige heute noch bekannte Schauspieler Heinz Rühmann. Es handelt sich um den Film

DIE FEUERZANGENBOWLE

Ich gehe eigentlich davon aus, das jeder (und ich meine wirklich JEDER) die Handlung dieser Komödie kennt – trotzdem der vollständig halber hier eine kurze Inhaltsangabe.

Dr. Johannes Pfeiffer, ein berühmter Schriftsteller mittleren Alters trifft sich mit verschiedenen Bekannten zur Feuerzangenbowle. Man unterhält sich, man lacht, man schwelgt in Erinnerungen an eine längst vergangene Schulzeit. Nur Pfeiffer wird immer stiller – er hat niemals eine Schule besucht, hatte nur Hauslehrer.

Aus einer Schnapslaune heraus entsteht ein verrückter Plan: wir rasieren Pfeiffer sein Bärtchen ab, stutzen ihm die Haare, versehen ihn mit Nickelbrille und Schiebermütze und fertig ist der Primaner Hanns Pfeiffer (mit DREI F – eins vor dem EI und zwei dahinter!!!)

Jetzt geht der Film richtig los – Pfeiffer entwickelt sich rasch zu einem mit allen wassern gewaschenen Lausbub erster Klasse – ist zu jeden Scherz bereit. Die Lehrer werden von ihm und seinen Klassenkameraden so richtig durch den Kakao gezogen – eine Chemiestunde artet fast in ein „Saufgelage“ aus, als der ahnungslose Lehrer für jeden Schüler nur einen „wönzigen Schlock“ seines selbstgebrauten Heidelbeerweins mitbringt, um die alkoholische Gärung zu erklären – dann wird kurzerhand mal eines Tages die Schule geschlossen, indem Pfeiffer und Freunde ein Schild über das Schultor hängen: heute bleibt die Schule wegen Bauarbeiten geschlossen – nur einem pfiffigen Lehrer ist es zu verdanken, das dies nicht zur vollkommenen Blamage der gesamten Lehrerschaft wird, die ebenfalls auf diesen Scherz hereinfallen …

Ja, unser Pfeiffer genießt die zeit in seinem Gymnasium so richtig – um Jahre verjüngt vergisst er sogar seine schöne Marion (seine Freundin - eine wirklich vornehme Dame der „ großen Gesellschaft“), erlebt seine erste Liebe neu, mit der jungen Eva, der Tochter des Direktors von seiner „Penne“ – der natürlich alles andere als begeistert von dieser zarten Liebschaft ist, schließlich ist Hanns Pfeiffer ein nichts, ein Lausbub, ein nur mittelmäßiger Schüler.

So, mehr möchte ich euch aber nicht mit einem Inhalt langweilen, der den meisten ohnehin bekannt sein wird. Obwohl … habe ich euch gelangweilt? Ich habe mich selbst dabei ertappt, während ich diese Worte geschrieben haben sah ich den Film wieder vor mir – ich sah die übermütigen Schüler, die leicht „vertrottelten Lehrer“, ich sah die schöne Marion und als ihr Gegenbild die hübsche Eva ... und ich habe beim Schreiben vor mich hingeschmunzelt und schon wieder Lust bekommen, mir den Film noch einmal anzusehen!

Dies ist ein Film, den man sich immer wieder ansehen kann, der immer wieder lustig ist, selbst wenn man ihn genau kennt. Nicht besonders spannend – aber herrlich verrückt und übertrieben. Irgendwie drängt sich mir der Vergleich mit einem Film aus neuerer Zeit auf: der Schuh des Manitu.

Wie denn - Indianer als Primaner, werdet ihr jetzt vielleicht denken! Nein, natürlich nicht – inhaltlich haben die beiden nichts, aber auch absolut NICHTS miteinander gemeinsam – auch die Machart ist (selbstverständlich) eine ganze andere. Wo ist denn da die Ähnlichkeit, werdet ihr weiter fragen. Fangen wir mit dem Schuh des Manitu an. Ein Film, der eigentlich keine wirkliche Handlung hat – man sucht vergeblich nach irgendeinem Anspruch – der Film ist einfach nur herrlich blöd und selbst ich, die ich für diese übertriebenen Komödien eigentlich gar nichts übrig habe, konnte herzlich darüber lachen.

Und genau das gilt auch für „Die Feuerzangenbowle“. Eine Geschichte, wie sie weiter hergeholt wohl kaum sein kann: da ist ein erfolgreicher Schriftsteller – reich – lebt in der besten Gesellschaft – schon etwas älter. Und dieser gestandene Mann soll sich kurzerhand in einen frechen Lausbub von vielleicht 18/19 Jahren verwandeln? Und jedermann nimmt ihm diese Rolle völlig ungefragt ab (Lehrer, Kameraden, die Zimmerwirtin)? Und er selbst geht so sehr in dieser Rolle auf, das er dieser Lausbub zu werden scheint – um Jahre verjüngt, nicht nur im Äußeren, sondern vor allem auch im Inneren?

In der Realität wohl mehr als unglaubwürdig – im Film einfach nur witzig, toll gelungen und vor allem durchaus glaubwürdig! Allerdings – um noch einmal zum Vergleich Feuerzangenbowle – Schuh des Manitu zurückzukommen … der Schuh bleibt bis zum Schluss übertrieben, realitätsfern, einfach nur witzig ... Die Feuerzangenbowle hat da ein etwas anderes Ende.

(Ich habe überlegt, ob ich darüber schreiben soll – eigentlich mag ich das Ende eines Films/Buchs nicht vorweg nehmen – allerdings, wie gesagt, dieser Film dürfte eh den meisten bekannt sein – und außerdem ist es nicht so entscheidend, ob man das Ende kennt oder nicht, weil in diesem Film nicht unbedingt Spannung aufgebaut wird, die sich zum Ende hin ins Unerträgliche steigert. Darum also weiter … wer sich davon gestört fühlt, mag die nächsten drei Absätze einfach überspringen)

Dieses Ende bringt mich als Zuschauer wieder in die Realität zurück und es lässt mich immer ein wenig traurig und nachdenklich zurück. Er endet wieder mit der Feuerzangenbowle und der Feststellung: Es war ja alles nur Phantasie – das Gymnasium, die Schüler, die Lehrer, die schöne Eva … wahr an dieser Geschichte ist nur der Anfang: Dr. Johannes Pfeiffer und Die Feuerzangenbowle!

Damit erkennt der Zuschauer also: Wir sind nur einem Traum aufgesessen – einen schönen, lustigen Traum, den wir gern mitgeträumt haben – wir haben herzlich gelacht und die Realität ist in weiter ferne gerutscht. Was bleibt (zumindest bei mir) ist ein bisschen Wehmut, weil es eben NUR ein Traum war – ich hätte es dem Johannes Pfeiffer so gegönnt, das er seine Jugend zurückholen konnte - doch noch eine schöne Schulzeit mit all ihren Freuden und Plagen kennen lernen durfte – das er die erste zarte Liebe mit seiner Eva erlebt...

Ich weiß schon, manche von euch werden jetzt verständnislos den Kopf schütteln und denken: Prisca, du bist eine hoffnungslose Träumerin! Vergisst du dabei nicht eines: Auch der Hanns Pfeiffer, auch die Feuerzangenbowle sind ja eigentlich nur ein Produkt der Phantasie – ausgedacht vor vielen Jahren von Heinrich Spoerl (für alle interessierten: auch das Buch heißt Die Feuerzangenbowle – es ist amüsant zu lesen, aber irgendwie fehlt ihm der Pfiff – der Film gefällt mir besser!)

ALLE WEITERLESEN!!!

Okay, kommen wir also in die Realität zurück und damit zu den Schauspielern. Namen wir Erich Ponto, Hans Leibelt und Karin Himbolt … wem sagen sie noch was?! Vielleicht den älteren unter euch – meine Mutter hat mir bestätigt, das diese Schauspieler damals (immerhin 1944 wurde diese Komödie gedreht … lang, lang ist es her) durchaus bekannt waren. Mir selbst ist wie gesagt nur der Name Heinz Rühmann bekannt.

Und der macht seine Sache als Dr. Johannes Pfeiffer genauso überzeugend wie als Hanns Pfeiffer, der Primaner. Verblüffend eigentlich, wenn man bedenkt, das Rühmann damals auch schon etwas älter war – das er die Rolle eines 19Jührigen trotzdem so glaubhaft rüberbringen konnte.

Auch an den anderen Schauspielern kann man nichts meckern – die Rollen sind durchweg gut besetzt. Sicher, gerade unter den Schülern gibt es unterschiedlich gute Schauspieler – einige spielen sich sehr in den Vordergrund, andere fallen kaum auf ( okay, das ist natürlich auch rollenbedingt). Dadurch wirkt der Film aber so realistisch – denn auch in einer richtigen Schulklasse dürfte man Schüler von unterschiedlichem Charakter finden. Der eine steht gern im Mittelpunkt, der andere ist nur „schmückendes Beiwerk“.

Klasse besetzt auch die Lehrer. Wer den Film kennt, wird sich gern an die meist kauzigen, vielleicht doch etwas überzogen dargestellten Lehrer erinnern – sorgen doch gerade sie neben unserem Pfeiffer für den meisten Humor in dieser Komödie. Zugegeben, ein wenig übertrieben wird hier mit der Darstellung schon, aber das schadet dem Film nichts, im Gegenteil. Und die Schauspieler scheinen ihre Rollen förmlich zu leben.

Zusammenfassend zu den Schauspielern möchte ich noch sagen: Klasse Leistung – damals haben die Schauspieler sich noch mit ganzen Herzen in eine Rolle eingelebt – und sie nicht nur lieblos dahingespielt, weil es dafür ja eine ordentliche Gage gibt. (Okay, ich will nicht alle aktuellen Schauspieler über einen Kamm scheren, natürlich gibt es auch da noch welche, die wirklich Schauspieler mit Leib und Seele sind … aber manchmal packt mich schon die Wut, wenn ich die Summen höre, die heute mancher Schauspieler fordert … aber das gehört eigentlich nicht hierher!)

Zum Schluss noch ein paar allgemeine Daten zur DVD:
92 Minuten Laufzeit
Ton: mono
Bild: 4:3, schwarz/weiß
Sprache deutsch
Untertitel: deutsch für Gehörlose
FSK: 12 Jahre ( häh??? – na, das muss sich irgendein Lehrer ausgedacht haben, der Angst hat, seine Schüler könnten aus dem Film etwas lernen... Im ernst, es ist natürlich gut möglich, das Kinder mit diesem Film einfach nichts anfangen können – aber was daran so schlimm sein soll, das ich eine FSK ab 12 Jahre mache, kann ich nicht nachvollziehen!)
Preis: 24,99 Euro bei Amazon.de

Zu Bild und Ton möchte ich noch eine Anmerkung machen – beides ist für den heutigen Stand der Technik sehr mager (das Bild hat leichte Bildstörungen, Flimmern und der Ton schwankt und schrakelt leicht). Aber ich empfinde das in diesem Fall nicht unbedingt als Nachteil. Natürlich hätte man das besser bearbeiten können – aber das hätte diesem alten Film auch ein wenig von seinem Charme genommen. Und deshalb werde ich diese Schwächen der DVD akzeptieren!

Kommen wir noch kurz zu den Extras auf der DVD. Man findet hier einen Trailer (okay, Trailer sind für mich etwas Überflüssiges – aber wer´s braucht!) und dann ist da noch ein Filmportrait von Heinz Rühmann. Zugegeben – im Vergleich mit modernen DVD´s wirklich recht mager – ABER – ihr dürft nicht vergessen, dieser Film stammt aus dem Jahre 1944. Immerhin hat man sich hier Gedanken gemacht, was man dem Käufer dieser DVD als Extra bieten könnte – und das Ergebnis ist nicht schlecht.

Die Filmographie beginnt mit Rühmanns Geburt und endet im Jahr der Entstehung der Feuerzangenbowle … versehen mit alten Fotos, Filmausschnitten, Interviews (auch aktuelle Interviews mit Heinz Rühmann, seinem Sohn usw.). Ich habe nicht auf die Uhr gesehen, aber das Portrait läuft doch recht lange – vielleicht 15 Minuten. Für mich eindeutig ein Plus dieser DVD – schade nur, das das Portrait schon 1944 endet und nicht bis Rühmanns Tod weitergeführt wurde. Aber man kann nicht alles haben.

So jetzt aber endlich mein Fazit (Hilfe, habe ich tatsächlich einen Bericht von über 3 Seiten über einen so alten Film geschrieben???):

Die Feuerzangenbowle – das ist Nostalgie, wie ich sie mag. Eine Komödie, die man sich immer wieder ansehen kann – die nie zu alt oder zu überholt wirkt. Klasse Schauspieler – witzige Story, deren Ende dann doch ein wenig nachdenklich macht.

Den Kauf der DVD würde ich auf jeden Fall empfehlen, auch wenn Ton und Bild nicht ganz top sind – aber das gehört einfach zu diesem Film. Die Extras sind nicht mit heutigem Standart zu messen, aber sehr interessant anzusehen.

Ein kleiner Tipp noch: wie immer rate ich euch einen Besuch bei Ebay an – aber glaubt nicht, das sich dort sehr viel sparen lässt. OVP werdet ihr für die DVD auch hier noch 12,-- bis 15,-- Euro hinlegen müssen – Die Feuerzangenbowle ist eben auch heute noch sehr beliebt!
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Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
wonderwomanX

Alte Schinken schmecken besser

ein Testbericht von 2002-03-06 05:27:18 vom 06.03.2002
Empfehlung: ja
Dies kann man zwar jetzt nicht pauschalisieren, aber bei manchen Sachen stimmt das schon. Es gibt Klassiker im Film die wohl immer unvergesslich bleiben. Die Feuerzangenbowle aus dem Jahre 1944 ist auf jeden Fall ein Film der wohl in keiner Sammlung fehlen sollte. Heinz Rühmann, Schauspielerikone auch im dritten Reich, hatte bei der Filmpremiere wohl weniger Freude. Adolf Hitler gab diesen Film frei, als der 2. Weltkrieg fast verloren war. Er sollte quasi die Soldaten ermuntern und neue Kraft geben. Zum Glück vergebens, aber trotzdem hat der Film nicht an Charme verloren. Das Deutsche Kino damals konnte sich jedenfalls noch mit dem amerikanischen Knüllern aus Hollywood messen, auch wenn Megastars wie Marlene Dietrich das Land verlassen hatten bzw. schlicht vergrault wurden.

Auf DVD war der Film schon im letzen Jahr erhältlich. Aber die Kinowelt AG hatte sich nicht besonders Mühe gegeben. Die Ton und Bildqualität war miserabel, so das eine DVD sich dafür nur schämen braucht. Jetzt ist aber eine neuere Version auf den Markt, die etwas überarbeitet wurde. Der Preis liegt bei 14,95 Euro (Amazon). Das finde ich noch in Ordnung, wobei bei einem Klassiker ein höherer Preis wohl etwas unverschämt wäre. Die Leistung muss natürlich auch stimmen und von der erzähle ich Euch mal ein wenig.


Inhalt
*****

Dr. Johannes Pfeiffer ( mit drei f ) ist Gast einer fröhlichen Herrenrunde. Die Professoren und Doktoren erzählen sich Schwänke aus Ihrer Jugend und wie sie die Lehrer oft mit diversen Streichen reingelegt haben. Dr. Pfeiffer kann nun hier aber leider nicht mitreden, weil seine Eltern ihn ganz schlicht auf die Privatschule geschickt haben. Nun ist die Idee geboren das alles nachzuholen. Der mittlerweile in den Jahren gekommen Dr. Pfeiffer trimmt sich auf jugendlich und drückt noch einmal die Schulbank auf dem Gymnasium. Hier werden natürlich alle Streiche fleißig nachgeholt und die Lehrer zu Weißglut getrieben.


Der Film
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Auch wenn sich alles jetzt anhört wie die Pennälerfilme aus den 70ern (Die Lümmel von der ersten Bank etc.), ist das Niveau hier nun wirklich weit höher angesetzt. Heinz Rühmann spielt hier wohl einer der perfektesten Rollen seiner Karriere und auch die anderen Darsteller stehen dem nichts nach. Der Film ist witzig und hat sehr viel Charme. Auch sind dann die Schülerscherze keinesfalls albern, wie es in einigen Nachverfilmungen vorgekommen ist. Die Sätze „Pfeiffer, mit drei f." und "Also wat is en Dampfmaschin? Da stelle mer uns janz dumm" sind legendär und sind ein Symbol für den Kultstatus des Films. Bereits 1933 gab es auch eine identische Verfilmung des Stoffs ebenfalls mit Heinz Rühmann. Hier sieht man mal wie sich ein Schauspieler steigern kann, denn die Leistung in der „Feuerzangenbowle“ ist genial und wohl auch für immer unvergessen.


Die DVD
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Wichtig ist natürlich auch immer das Bonusmaterial. Und hier enttäuscht die DVD schon etwas, obwohl auch einige Schmankerl enthalten sind. Vielleicht bin ich auch zu verwöhnt, aber die Ausgaben der Kinowelt sind sonst immer Vorbild in Sachen Extras. Als erstes sind die Trailer zu erwähnen. Auf über 15 Minuten werden 6 weitere Klassiker vorgestellt. Alles aber eben auch für die Zielgruppe der DVD. Zu finden sind „Der Hauptmann von Köpenick“, „Der dritte Mann“, „High Noon“, „Sissi“, „Des Teufels General“ und „ Sein oder nicht sein“. Die Bild und Tonqualität schwankt hier sehr stark. Ist aber auf jeden Fall schön mal wieder alte Ausschnitte aus diversen Filmen zu sehen.

Weiterhin ist ein ca. 30 Minuten Porträt über Heinz Rühmann enthalten. Von der Geburt bis zu den wahren Filmerfolgen wird hier das Leben durchleuchtet. So richtig ist es aber nichts besonders, weil dieses Porträt auch schon im Fernsehen gelaufen ist. War dann natürlich einfach dieses nur auf den Silberling zu pressen. Ansonsten die übliche Kapitelauswahl und Tonoptionen. Für Hörgeschädigte sind nämlich optional Untertitel möglich.


Bild & Tonqualität
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Der Film ist ja schon mittlerweile ganze 57 Jahre alt und zuviel sollte man dann natürlich selbst auf DVD nicht erwarten. Die Bildqualität ist aber auf jeden Fall recht gelungen und leicht überarbeitet worden. Zu Perfekt darf es ja auch nicht sein, weil dann bestimmt ein bisschen vom Charme des Film verloren gehen würde. Manchmal wird das Bild leicht unscharf, aber nicht so das es wirklich stören würde. Auch beim 2fachen Zoom meines DVD-Players sind noch kaum Pixel zu erkennen. Der Ton macht da leider keine so gute Figur. Man muss schon etwas den Fernseher lauter stellen, um die manchmal auftretenden dumpfen Stellen auch zu verstehen. Stereo oder gar Dolby ist hier ein Fremdwort. Für Cineasten natürlich ein Albtraum, Filme in Mono zu schauen. Das gehört aber nun einmal zu manchen Klassikern dazu.


Fazit
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Der Film hält sich gut neben der Romanvorlage von Heinrich Spoerl. Auch nach 57 Jahren ist „Die Feuerzangenbowle“ sehr sehenswert und für jung wie alt gleichermaßen geeignet. Ob es nun die DVD sein muss, muss wohl jeder selber entscheiden. Wer auf die mageren Extras gerne verzichtet, holt sich wohl besser die günstigere Version auf Video. Um das Niveau einer Sammlung etwas anzuheben, ist die DVD aber durchaus geeignet.

Weiterhin viel Spaß bei Yopi

Liebe Grüße Ute
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Kommentare
trilli7
trilli7, 06.03.2002
super klasse bericht, steht alles drin was man wissen muss. mfg trilli7
Tweety30
Tweety30, 06.03.2002
Der Film ist Kult!
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constantin

Ein Klassiker und immer wieder ein Vergnügen!

ein Testbericht von 2002-03-02 19:48:44 vom 02.03.2002
Empfehlung: ja
Freitagabend, die ganze Woche keine guten Filme und dann kommt’s knüppeldick:
Apollo 13, Für eine Handvoll Dollar und ein weiterer super Film, ein Klassiker wie sonst nur „Der 90. Geburtstag“, jedes Jahr von neuem gesendet und das nicht ohne Grund. Die Rede ist von:
„DIE FEUERZANGENBOWLE“
Inhalt:
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Der Film beginnt mit der feucht-fröhlichen Stimmung eines 5er-Pack Männer im fortgeschrittenen Alter. Sie reden über ihre Schulzeit, ihre Streiche, ihre Lehrer. Der einzige, der nicht mitreden kann ist der sehr erfolgreiche Schriftsteller Dr. Johannes Pfeiffer. Der Grund: Er wurde als Einzelschüler bei einem Hauslehrer unterrichtet. Zwar hat er Abitur, Doktortitel und einen Literaturpreis, doch die Übrigen sind sich einig: Dieser Mann hat das wichtigste Stück Jugend unwiederbringlich verpasst!
Unwiederbringlich? Nein, er wird komplett „umgebaut“: Nickelbrille, Schülermütze, Bücher unterm Arm, fertig ist Hans Pfeiffer, der Neue in Bamberg!
Klar, dass er, was die Streiche angeht, die führende Kraft in seiner Klasse wird!

Allgemeine Infos:
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Regie: Helmut Weiss
Schauspieler:
Dr. Johannes Pfeiffer Heinz Rühmann
Prof. Krey Erich Ponto
Eva (seine Liebe) Karin Himboldt
„Bömmel“(de Dampfmaschin) Paul Henckels
Direktor Knauer Hans Leibelt

Meine Meinung:
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Ich glaube nicht, dass jemand diesen Film nicht kennt. Ich hätte auch bei jedem anderen Film an dieser Stelle etwas wie „lachen vorprogrammiert“ geschrieben, doch ich brachte es einfach nicht über die Lippen(die Tastatur), da ich dadurch diesen Film mit irgendwelchen, seien sie auch noch so lustigen, Filmen der „Moderne“ gleichgesetzt hätte. Aber allein die Unterschiede in der Produktion sind beinahe unvorstellbar: Der Film muss in einem schalldichten Studio gedreht werden, um den tosenden Lärm des Krieges außen vor zu lassen. Beinahe jegliche Außenaufnahmen fehlen, da einfach zu viel zerstört ist, Hitler will diesen Film zunächst verbieten.

Legendär ist allein schon die Erklärung der „Dampfmaschin“ und ähnliches. Wo wir schon mal bei den Schauspielern sind, muss unbedingt gesagt werden, dass sie SUPER waren, und natürlich 70% (Story 30%) zum GRANDIOSEN Erfolg beigetragen haben!

Natürlich sind einige Sachen weniger vorstellbar, z.B. einen überaus berühmten Schriftsteller von niemandem erkannt in einen Schüler zu verwandeln, oder viele der Streiche! Bezüglich letzterem kann ich euch leider absolut nicht sagen, ob so was nicht früher wirklich stattgefunden hat, da ich erst 13 bin (1988er) und diese Zeit *etwas* vor meiner liegt :-)

Aber wer schert sich um solche Kleinigkeiten! Dieser Film ist super, jedem Vergleich mit modernen Filmen erhaben und gehört einfach mindestens jährlich, wenn er im Fernsehen gesendet wird, gesehen!
Also, wenn er wieder mal läuft (wie schon oben gesagt lief er gestern) unbedingt ansehen, egal welcher Super-Film läuft; Die Feuerzangenbowle ist besser!

Gruss aus Köln
Constantin Meyer
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Kommentare
antjeeule
antjeeule, 25.05.2002
Selbs wenn es fruumlher so etwas nicht unbedingt gegeben haben muss, finde ich die schauspielerische Leistung Heinz Ruumlhmanns in diesem Film auch genial. Der ganze Film ist Klasse, weil so viel hintergruumlndiger Witz vorhanden ist. Das fehlt mir m
butterkeks
butterkeks, 02.03.2002
Hab ich schon lange nicht mehr gesehen, aber der ist wirklich immer wieder gut. Gruszlig Drea
Stubs
Stubs, 18.03.2002
... ich liebe Ruumlhmann ... und somit natuumlrlich auch diesen Film ...
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