Die unendliche Geschichte Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Bewertung 4.0 von 5
von 80% aller Autoren empfohlen (4/5).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
...der Film an sich...
schöner Fantasiefilm für die ganze Familie
ein traumhaftes Buch
Nachteile/Kritik
...die Umsetzung auf DVD...
nichts
Mondenkind...
ein Testbericht von The_Wishmaster2003-10-20 12:30:03vom 20.10.2003Empfehlung: nein
Vorteile: ...der Film an sich......Nachteile/Kritik: ...die Umsetzung auf DVD...
Heute möchte ich mich heute einem weiteren Streifen aus meiner Kindheit widmen, den ich damals abgöttisch geliebt habe: "Die unendliche Geschichte". So war es für mich keine Frage mir die DVD zuzulegen, als ich sie günstig bei Amazon entdeckt habe...
| ° Story
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Der kleine Bastian Balthasar Bux (Barret Oliver) ist eigentlich ein typischer Außenseiter in der Schule: Er gehört nicht gerade zu den Klassenbesten und seine Mitschüler stellen ihm häufig nach und ärgern ihn. Eines Tages soll sich sein Leben drastisch ändern, als er sich auf der Flucht vor seinen Peinigern in einem Antiquariat wiederfindet. Ein seltsames Buch mit einem Symbol von zwei Schlangen, die sich gegenseitig in den Schwanz beißen, erregt seine Aufmerksamkeit und er "leiht es sich aus", indem er es einfach unter seinen Pulli steckt und mitnimmt. Er flüchtet auf den Dachboden der Schule und liest dort stirnrunzelnd die ersten Zeilen, wird jedoch bald immer weiter in den Bann der "Unendlichen Geschichte" gezogen.
Das Land Phantasien wird vom alles verschlingenden Nichts bedroht und aus allen Teilen des Landes sind Boten unterwegs zum Palast der kindlichen Kaiserin, um sie um Rat zu fragen. Doch die kindliche Kaiserin ist schwer krank und Phantasien scheint verloren. Atreju (Noah Hathaway), ein junger Gesandter eines Indianterstammes wird vom hohen Rat auserkoren, um nach einem Mittel gegen das Nichts zu suchen und macht sich mit seinem treuen Pferd Arthax auf den Weg. Auf seiner Reise trifft er auf die seltsamsten Kreaturen wie beispielsweise den Glückdrachen Fuchur, den Steinbeißer und Morla, eine riesige Sumpfschildkröte und muss großen Gefahren entgegen treten, aber es scheint hoffnungslos zu sein. Das Nichts breitet sich immer weiter aus und scheint Phantasien für immer zu verschlingen. Bastian kämpft und leidet währenddessen emotional beim Lesen mit "seinem Helden" Atreju mit bis er merkt, dass er plötzlich selbst ein Teil der unendlichen Geschichte ist...
| ° Meine Meinung
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Wenn man bedenkt, dass der Film von Bernd Eichinger und Bernd Schaefer aus dem Jahre 1984 stammt und vor allem eine rein deutsche Produktion ist, dann muss man den beiden ganz klar hervorragende Arbeit bescheinigen. Kein Wunder, wurden für den Film ja auch an die 60 Millionen DM ausgegeben, die zum Teil auch in die Special Effects-Studios von George Lucas geflossen sind. Herausgekommen ist dabei ein für diese Zeit wirklich beeindruckendes Fantasy-Spektakel, das sich sehen lassen kann. Wer den Film kennt weiß ja bereits, dass er im Prinzip in zwei parallere Geschichten aufgeteilt ist: Zum einen in die Einleitung mit Bastian, der das Buch findet und darin liest. Er wird geschickt in die Geschichte um Phantasien integriert, indem er in gewissen Momenten immer wieder vom Lesen aufschreckt und man ihn dann im Speicher der Schule sieht. Es ist, als würde auch der Zuseher somit eine kleine Auszeit nehmen, kann sich mit in Bastians grüblerische Gedankengänge hineinversetzen.
Zum anderen taucht man mit ihm immer wieder in die unglaubliche Welt Phantasiens ein und erlebt die Reise von Atreju mit. Ich weiß noch, wie ich damals immer mitgefiebert habe, als er auf
Arthax durch die Steppe geritten ist und dazu im Hintergrund die treibende, fantastische Sounduntermalung zu hören war. Jede Sekunde zittert man mit ihm mit, wenn er durch die finsteren Sümpfe der Traurigkeit watet, dort immer weiter im Morast versinkt und die weise Schildkröte Morla sucht. Doch Atreju weiß nicht, dass er verfolgt wird: Von Gmorg, dem Werwolf. Mann, was hab ich damals für einen Schiss gehabt, als die Szenen mit dem schwarzen Fellbündel zu sehen waren! Das erste Mal habe ich den Film aus der Videothek geliehen gesehen als ich acht oder neun Jahre als war und hab mir echt jedes Mal die Augen zugehalten, wenn Gmorg durch die Sümpfe geflitzt ist oder als er später noch einmal in den Ruinen auf Atreju getroffen ist.
Natürlich ist aus heutiger Sicht weder Gmorg noch so furchterregend wie er damals war, noch ist der Steinbeißer so beeindruckend groß wie ich ihn damals empfunden habe. Und auch der kleine Mann mit Zylinder und seiner Rennschnecke gehört nun nicht mehr zu meinen liebsten Charakteren, sondern eher der Fledermaustyp. Aber egal, der Film an sich hat natürlich auch nach Jahren nichts von seiner Faszination verloren. Die schauspielerischen Leistungen sind zwar nicht immer überragend, denn gerade Barret Oliver alias Bastian wirkt auf mich in manchen Situationen nicht unbedingt überzeugend und sogar leicht unsympathisch, das macht Noah Hathaway als Atreju dafür aber wieder wett. Besonderes Lob verdienen natürlich die fantasievollen Charaktere und die ausgefallenen Bauten, wenngleich ein TV-Special vor Jahren diese schon entlarvt und mir somit als kleiner Wishmaster alle Illusionen geraubt hat. Aber zumindest wusste ich dann, dass am Ende Phantasien gar nicht in sich zusammenfällt und alles von einem Orkan mitgerissen wird, sondern einfach die Kulisse gekippt wurde und Atreju von oben herab an dem kleinen Bäumchen zappelt. Und die epische Musik finde ich nach wie vor gelungen, da gibt's nichts zu meckern.
| ° Die DVD
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Den Silberling gibt es seit Ende letzten Jahres, erworben habe ich ihn über Amazon.de im Abgebot für 8,99 - eigentlich ein Schnäppchen sollte man meinen, dem ist aber bei weitem nicht so. Denn obwohl die DVD auf den ersten Blick noch recht nett gemacht aussieht, entpuppt sie sich alsbald als ziemlich böse Mogelpackung. Das Menü-Design ist dabei noch Geschmackssache, richtig übel wird's aber wenn man sich die technische Umsetzung des Streifens einmal genauer betrachtet. Da grieselt das Bild nahezu ständig und ich komme mir irgendwie vor, als hätte ich eine ganz alte Videokassette eingelegt, auf der ich den Film früher im TV aufgenommen und schon etliche Male gekuckt habe. Mensch, dabei hätte man die Aufnahmen doch sicher mit Leichtigkeit restaurieren können! Wenn ich mir ansehe, wie liebevoll teils wirklich alte Filme überarbeitet werden, die dann mit einem für ihr Alter erstaunlich klares Bild und satten Farben erstrahlen, dann könnte ich hier - entschuldigt den Ausdruck - einfach nur kotzen.
Ähnlich sieht es mit dem Ton aus, der zwar nicht ganz so übel geworden ist (zumindest beim ersten Hinhören nicht), der aber auch sicher wesentlich besser hätte ausfallen können. Aber ein wenig Recherche zeigt, warum wohl keine Hand an den Streifen gelegt wurde: Gut ein halbes Jahr später erschien "Die unendliche Geschichte" nämlich noch einmal auf DVD: Diesmal als 2-DVD-Edition und angeblich auch remastert - tolle Sache. Da kauft man sich also den Silberling um in Kindheitserinnerungen zu schwelgen und wird dann gerade mal sechs Monate später mit einer neuen Fassung regelrecht verarscht!
Was dem Fass dann endgültig den Boden ausschlägt, ist das Bonusmaterial auf der DVD. Hier könnte man ja noch einiges wieder gut machen, doch ich glaube mich trifft der Schlag: Ich weiß, da hätte ich vielleicht selbst auch ein wenig genauer nachkucken können, bevor ich ihn bestellt habe, aber das habe ich in meiner ersten Euphorie über den Angebotspreis wohl übersehen. Es findet sich nämlich sage und schreibe KEIN Bonusmaterial auf der DVD. Nichts, nada, niente, nothing. Kein Trailer, kein Making of (wie man es bei einem Film dieser Art vielleicht erwarten könnte), keine entfallenen Szenen (gut, wir wollen mal nicht zuviel verlangen), keine Bildergalerie, ja noch nicht einmal für die sonst so beliebten Produktionsnotizen hat es gereicht. Und dennoch wird mit einem tollen Extra gepriesen - der englischen Originalfassung (die zudem knappe 8 Minuten im Vergleich zur hiesigen Fassung gekürzt wurde und in einem eigenen Menü anwählbar ist). Na hallo? Auf einer DVD ist es doch selbstverständlich, dass die englische Fassung enthalten ist, da muss ich das dann auch noch als Extra anpreisen? Zumal wenn sie geschnitten wurde? Sorry, aber das ist mehr als billig und dementsprechend groß ist meine Enttäuschung...
| ° Fazit
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Hier gilt der berühmte Satz mit "X" - das war wohl nix. Mehr braucht man eigentlich nicht sagen, denn diese extrem miese Umsetzung ist eigentlich keine weiteren Worte wert. Über den Film mag man vielleicht noch geteilter Meinung sein, mir hat er jedenfalls immer recht gut gefallen, aber was man hier mit diesem Silberling abgezogen hat, ist unterste Schublade. Die technische Umsetzung ist mehr als bescheiden, das "Bonusmaterial" schlicht und ergreifend ein Witz, bzw. gar nicht vorhanden und alleine die Tatsache, dass es mittlerweile eine Doppel-DVD-Edition gibt, sollte die Alarmglocken klingeln lassen. Sorry, aber mit diesem Silberling hier wird übelste Abzocke betrieben und so etwas kann ich nicht gutheißen. Den zweiten Stern gibt's somit nur ganz knapp wegen des Films an sich, empfehlen kann ich die DVD aber beim besten Willen niemandem.
In diesem Sinne...
Stay Dark!
The-Fuchurmaster
PS: Alle Freunde des schnellen Klicks sollen vom Nichts verschlungen werden... ;)
ein Testbericht von Iris82004-09-01 17:06:10vom 01.09.2004Empfehlung: ja
Vorteile: schöner Fantasiefilm für die ganze Familie...Nachteile/Kritik: nichts
Gestern fiel mir durch Zufall die DVD „Die unendliche Geschichte“ in die Hände und meine Tochter bestand darauf, sich den Film anzuschauen. Als Kind habe ich ihn ziemlich oft gesehen, da mich diese Fantasiegeschichte sehr fasziniert hat und heute schreibe ich einen Bericht darüber.
Inhalt
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Bastian hat es nicht einfach mit seinen Klassenkameraden, die ihn ständig ärgern. Wieder ist er einmal auf der Flucht vor ihnen, um nicht wieder in der Mülltonne zu landen. Im letzten Moment findet er Unterschlupf in einem Bücherantiquariat. Dort entdeckt er das Buch „Die Unendlichen Geschichte“ und wird neugierig, weil der Verkäufer ihn darin nicht lesen lassen möchte und meint, dass dies eine ganz besondere Geschichte sei, die noch nicht für ihn bestimmt wäre.
Im nächsten Augenblick, als sich der Verkäufer kurz mal umdreht, schnappt er sich das Buch und flitzt aus dem Laden und läuft zur Schule, wo er sich auf dem Dachboden versteckt und anfängt darin zu lesen.
Das Buch entführt ihn in die wunderbare Welt von Phantasien, die jedoch dem Untergang geweiht ist. Die kindliche Kaiserin ist erkrankt und im Land bereitet sich das NICHTS aus und niemand kann es aufhalten. Bastian fühlt sich von dem Buch magisch angezogen und taucht in die Welt von Phantasien ein. Nur einer kann Phantasien retten und das ist er. Er kann aber nicht glauben, dass es allein in seiner Macht liegt, Phantasien zu retten und so beginnt ein Wettlauf mit der Zeit.
Atreju, ein Junge so alt wie Bastian, wird losgeschickt, um ein Mittel gegen die Krankheit der kindlichen Kaiserin zu suchen. Begleitet wird er von seinem Pferd Atax.
Auf seiner abenteuerlichen Reise hat er viele Gefahren zu bestehen. Er findet viele Freunde, z.B. den Glücksdrachen Fuchur und ihm begegnen viele komische Figuren, wie Rennschnecken, Felsenbeißer usw. Und alle sind auf der Flucht vor dem Nichts, welches sich immer mehr in Phantasien ausbreitet.
Doch es scheint zu spät zu sein, diese Welt zu retten.
Wird es Atreju gelingen, Bastian davon zu überzeugen, dass nur er alleine Phantasien retten kann oder ist diese fantastische Welt dem Untergang geweiht?? Und wie geht es mit Bastian und seinen Schulkameraden weiter?
Dies erfahrt ihr wenn ihr euch diese tolle Fantasiegeschichte selber anschaut, ich will ja nicht alles im voraus verraten ;o)
Infos zur DVD:
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Die Special Edition beinhaltet 2 DVD´s. Auf einer DVD findet man zusätzlich noch die englischsprachige Fassung mit vielen Extras.
Außerdem gibt es noch eine einstündige Dokumentation zum Film, eine Vollversion des Spiels Auryns Quest für den PC, eine Bildergalerie und einen Videoclip zum Titelsong „Neverending story“ von Limahl. In den 80iger Jahren hat Limahl damit seinen Durchbruch erlangt und mein Zimmer war voll mit Postern von ihm *g*.
Im Hauptmenü hat man 4 verschiedene Auswahlmöglichkeiten:
- Kapitelauswahl
- Filmstart
- Bonusmaterial und
- Untertitel für Hörgeschädigte
Bei allen Szenen läuft die Melodie aus dem Film im Hintergrund.
- Erscheinungsjahr: 1984
- Altersfreigabe: ab 6 Jahre
- Constantin Film Produktion
- Regisseur: Wolfgang Petersen
- Darsteller: Noah Hathaway (Atreju), Barret Oliver (Bastian) und Tami Stronach (kindliche Kaiserin)
- Musik: Klaus Doldinger
- Bild: 2,35:1
- Ton: Deutsch (Dolby Digital 5.1) Englisch (Stereo)
- Verfilmung des gleichnamigen Buches von Michael Ende
- Booklet über alle
Hintergründen des Films
- Screen-Menüs 3D-animiert
- Länge ca. 98 min.
- Preis: bei ebay für 18,- Euro ersteigert, bei amazon.de für 27,99 zu haben.
Mein Fazit:
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Meine Kleine war von dem Film voll begeistert, auch wenn sie erst 5 Jahre ist fand sie ihn sehr spannend und hat ihn wirklich bis zum Ende geschaut.
Im Film wird die reale Welt gleichzeitig mit der Fantasiewelt verbunden, was sehr gut gelungen ist.
Die einzige Figur, die meine Kleine nicht mochte, war Gmork der Höllenhund. Aber ich würde sagen, dass ist ja auch der Sinn der Figur ;o).
Man fiebert mit den Figuren mit. Besonders traurig war sie als Atax in den Sümpfen der Traurigkeit versank. Da kullerten auch ein schnell ein paar Tränen.
Ihre Lieblingsfigur war Fuchur, den man einfach mögen muss, weil er wirklich knuffig aussieht. Mein Töchterchen hat ihn so liebgewonnen, dass sie jetzt unbedingt ein Plüschtier von ihm haben möchte. Tja und ich bin nun auf der Suche danach, was sich bisher als sehr schwierig erwies, da der Film doch schon ein paar Jährchen alt ist und es nur schwer Fanartikel davon zu bekommen gibt.
Mich hat der Film auch schon als Kind begeistert und ich finde die Story selbst heute noch wunderschön.
Da ich auch das Buch bereits gelesen habe, würde ich sagen, dass es gekonnt umgesetzt wurde. Einige Szenen sind zwar im Buch anders, aber größtenteils stimmen sie mit dem Film überein. Daher finde ich auch, dass die Umsetzung gut gelungen ist.
Auch die Hintergrundbotschaft, dass man an seine Träume glauben und sie verwirklichen soll, da sonst eine unendliche Leere entsteht, regt zum Nachdenken an.
Die Aufmachung der DVD gefällt mir sehr gut und die Menüführung ist einfach und übersichtlich. Auch das Zusatzmaterial kann sich sehen lassen, ist natürlich nicht mit dem heutigen Stand zu vergleichen. Aber der Film ist halt schon etwas älter, hat aber bis heute nichts an seinem Reiz verloren.
Daher vergebe ich für 4 von 5 möglichen Sternen und eine klare Kaufempfehlung !!
Zum Abschluss bedanke ich mich im voraus für eure Lesungen und hoffe, mein Bericht hat euch gefallen.
Wie immer freue mich auf eure Kommentare und bin für Kritiken offen.
LG Eure Iris8
für Ciao, Magdeburg 01.09.2004
Ich veröffentliche meine Berichte auch bei Ciao unter dem gleichen Namen.
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tuimama, 04.09.2004
ist fuumlr mich auch immer noch wunderschoumln. ich muss gleich mal schauen, ob ich den film irgendwo bekomme. genauso wie momo z.B. den mag ich genauso gerne. schaut deine kleine gerne astrid lindgren filme? da empfehle ich ronja raumlubertochter ga
ein Testbericht von kikoa2004-05-15 16:53:14vom 15.05.2004Empfehlung: ja
Vorteile: ein traumhaftes Buch...Nachteile/Kritik: nichts
Hallo Leute!
Das Buch kann ich jedem, ob klein oder groß, einfach nur mit ganzem Herzen empfehlen. Die Geschichte sprüht nur so von phantasievollen Wesen, Geschichten, Handlungen....Ich habe immer wieder darüber gestaunt, wie unglaublich einfallsreich und kreativ dieser Autor war.
Ich habe das Buch zum ersten Mal gelesen, als ich schon 23 war, aber ich habe mich so sehr in diese phantasievolle Welt verloren, dass ich mich wieder wie 12 gefühlt habe. Man vergisst einfach alles um sich herum.
"Die unendliche Geschichte" ist wirklich ein Buch, das man gelesen haben sollte....
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Saruna, 16.05.2004
Du hast zwar die falsche Kategorie gewaumlhlt, aber das hat nicht zu dieser Bewertung gefuumlhrt. Dein Bericht ist einfach zu knapp. Fuumlr jemanden, der das Buch bzw. den Film nicht kennt, bietet er keine Informationen. Allerdings die von Dir geschi
nillepu, 15.05.2004
Sorry, aber hier geht es eigentlich um den Film siehe Kategorie und auch uumlber das Buch erfahre ich so gut wie nichts. Gruszlig nillepu
ein Testbericht von Kuhli2002-11-16 17:54:58vom 16.11.2002Empfehlung: ja
Story:
Auf der Flucht vor seinen bösen Schulkameraden, die ihn immer hänseln, versteckt sich der junge Einzelgänger Bastian im Buchgeschäft des mysteriösen Herrn Koreander. Dort fällt ihm sofort ein Buch in die Augen, die „unendliche Geschichte“. Herr Koreander möchte es ihm aber nicht leihen, da dieses Buch nicht wie jedes andere sein soll. Vor lauter angefachter Neugier schnappt sich Bastian das Buch und rennt davon, als Herr Koreander gerade telefoniert.
Bastian läuft, wie es sich für einen anständigen Jungen handelt, zur Schule, doch kurz vorm Klassenraum entschiedet er sich nicht den unterricht
zu besuchen, sondern auf den Schulspeicher zu gehen und das Buch zu lesen. Und kaum hat er angefangen zu lesen taucht er ein in die phantastischen Welten Phantasiens.
Da die Leute immer mehr ihrer Arbeit verfallen und kaum noch Zeit haben, verlieren sie ihre Phantasie. Und gerade das ist der Untergang Phantasiens, denn dort leben die Phanatasien der Menschheit, und hört diese auf daran zu glauben, macht sich das NICHTS in Phantasien bereit.
Die einzige Wahl die die Märchengeschöpfe noch haben ist der Krieger Artreju, der sich im Auftrag der Todkranken kindlichen Kaiserin macht, das Nichts aufzuhalten. Seine Reise führt ihn über die uralte Morla zum südlichen Orakel, das ein unglaubliches Geheimnis hütet.
Je weiter Bastian in die Geschichte vordringt, desto klarer wird ihm das er ein Teil von ihr geworden ist...
Kritik:
Das ein deutscher Film mal zum Inbegriff des phantastischen Films wird, hätte wohl vor zwanzig Jahren, als die unendlische Geschichte ins Kino kam, keiner gedacht. Basierend auf dem gleichnamigen Buch von Michael Ende (der mit dem Film gar nicht zufrieden war) schuf Regisseur Wolfgang Petersen einen düsteren Kinderfilm für Erwachsene.
Denn hätte Hollywood sich diesen Filmstoff gekrallt wäre daraus ein kitschig-bunter Filmbrei geworden, wie es leider mit den zwei Fortsetzungen passiert ist.
Aber zum Glück ist ja der erste Teil verschont geblieben und darum besticht er von Anfang an durch eine bedrohlich dichte Atmosphäre und bleibt durchweg ernst und bietet nicht gerade wenige traurige Szenen, denn anders als in amerikanischen Produktionen traut man hier Kindern mehr zu. Auch wenn ich viele Handlungsweisen der Gestalten erst mit höherem Alter wirklich begriffen habe, bietet der Film auch kleinern Menschen Szenen mit denen sie sich auseinandersetzen können. Kinder können durchaus mehr verstehen und verkraften als bunte Plüschfiguren und Böse die sich zur politischen Korrektheit bekehren lassen. Die unendliche Geschichte ist somit kein harmloser Kinderfilm, sondern ein aussagekräftiger Film für jedes Alter.
Anders als bei anderen deutschen Filmen bietet dieser aber nicht nur Anspruch, sondern auch noch durchgängige Unterhaltung. Diese wird wie bei den meisten Fantasyfilmen natürlich hauptsächlich durch die grandiosen, aufwändigen Kulissen und die liebevoll gestalteten Phantasiefiguren erzeugt. Wer kennt nicht den gutmütigen fliegenden Drachen Fuchur, die verschrobene einsame Morla mit ihrer Allergie, den Nachtalp mit seiner schlafenden Fledermaus und natürlich den Steinbeißer.
Alle diese Figuren sind keine niedlichen Wuschelpuppen, sondern wirken genauso morbide wie ihre Umgebung und darum hatte ich als Kind sogar oft genug Angst vor den „Guten“.
Vor allem der Nachtalp hat mir einige unschöne Alpträume bereitet und auch eine bestimmte Szene am Anfang in der man den Steinbeißer sieht während das NICHTS immer weiter vorrückt und dabei die Kamera immer näher auf die starren Augen des steinernen Riesen zoomt, konnte ich mir als Kind nur mit vorgehaltener Hand anschauen. Dabei ist der Steinbeißer schon immer meine Lieblingsfigur gewesen, na ja zum Glück bin ich aus diesen Ängsten seit geraumer Zeit rausgewachsen, was nicht heißt das ich den Film nicht mehr unheimlich und traurig finde, denkt man doch nur an den langen und qualvollen Tot von Artax, Artreju’s Pferd, da kommt selbst Bambi’s Mutter nicht gegen an.
Aber auch ohne allzu phantastische Bilder ist die Umsetzung unglaublich spannend, da denke ich vor allem an die Szene in der Artreju durch das westliche Orakel schreiten will und beinahe durch die Blitzaugen der Sphinxen stirbt. Filmtechnisch einfach grandios.
Gerade bei älteren Phanatsiefilmen sind die Special Effects ja in die Jahre gekommen und wirken mittlerweile ungewollt komisch, aber obwohl die Tricktechnik in den letzten zwei Jahrzehnten ungeheure Fortschritte gemacht hat, haben die Bilder dieses Films kein bisschen an Intensität verloren und wirken noch immer überwältigend, vor allem auch durch die legendere, epische Musikuntermalung. Egal ob die gezeichneten Hintergründe, die eine nicht vorhandene Tiefe vorgaukeln, die genialen Maskenbildnerkünste oder die Hand- bzw. Roboterpuppen lassen Phanatsien wirklicher als die Realität erscheinen, wohl auch weil die Bilder nicht überladen oder kitschig-naiv und infantil wirken.
Trotz aller Ernsthaftigkeit ist es natürlich selbstverständlich, das auch dieser Film eine gute Prise Humor hat, die aber hauptsächlich nur von dem Zuschauer und nicht den Filmcharakteren erfahren wird, da diese an die eigenartigen Bewohner Phantasiens ja gewohnt sind, weil sie selbst dazu gehören, aber für den Zuschauer ist das alles neu und merkwürdig, wenn z.B. die uralte Morla mit sich selbst spricht oder Artreju ständig „umniesst“ oder dieses kleine Ehepaar Engywock und Urgh, das wie so ziemlich jedes menschliche Ehepaar streitet.
Fazit:
Ein lehrreicher und unterhaltsamer Film für Kinder und Erwachsene, der fasziniert und begeistert. Ein erstaunlich düsterer und ernsthafter Film, der Kinder sowohl ängstigen kann, als auch ihre Phantasie anregt. Trotz Alptraumgefahr unbedingt empfehlenswert, denn ich befürchte das Kinder heutzutage zu viele „GlücklicheWelt-Filme“ sehen, aus denen man außer einer aufgedrängten, simplen, weltfremden Moral nichts mitnimmt. Zudem können solche Filme einen wahrlich nicht emotional ansprechen und einbinden, wie z.B. die unendliche Geschichte.
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Die Schauspieler:
Da der Film von Anfang an auf international getrimmt wurde, ist auch die Mehrzahl der Schauspieler nicht deutschstämmig, deswegen oder trotzdem aber weitgehend unbekannt und deswegen oder trotzdem (mal wieder) überdurchschnittlich gut. Vor allem die drei Jungdarsteller von Bastian (Barret Oliver), Artreju(Noah Hathaway, sowie der kindlichen Kaiserin(Tami Stromach spielen geradezu genial und wirken nicht verloren zwischen den Phanatsiegestalten.
Der Regisseur:
Selbst Nicht-Cineasten dürfte der deutsche Wolfgang Petersen ein Begriff sein, denn „Die unendliche Geschichte“ und vor allem „Das Boot“ öffneten ihm alle Hollywoodtore, wo er Filme wie „Enemy Mine“, „Der Tot im Spiegel“, „Air Force One“ und zuletzt „Der Sturm“ drehte.
Der Produzent:
Bernd Eichingers Karriere sieht da nicht anders aus, er machte sich hierzulande einen Namen als Produzent für Filme wie „Das Superweib“ oder „Der bewegte Mann“. International wurde er bekannt durch Filme wie „Im Namen der Rose“ oder „Resident Evil“. Und er hat sich sogar mal als Regisseur versucht und heraus kam dabei „Der große Bagarozy“.
Daten:
Die unendliche Geschichte, BRD 84
Von Wolfgang Peterson
Nach einem Buch von Michael Ende
Mit Barret Oliver, Thomas Hill, Tilo Prückner, Sydney Bromlay, Patricia Hayes, Noah Hathaway, Tami Stronach u.a.
Ca. 94 Minuten
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ein Testbericht von Gülüm2002-05-03 08:37:50vom 03.05.2002Empfehlung: ja
Titel: Die unendliche Geschichte
Autor: Michael Ende
Kurze Inhalt von mir!
Phantasien ist in großer Gefahr: Die Kindliche Kaiserin leidet an einer tödliche Krankheit, und das Land und seine Bewohner verschwinden zunehmend im Nichts. Nur ein neuer Name, von einem Menschenkind erdacht, könnte die Kaiserin und ihr Reich retten. Doch die Menschen kommen schon lange nicht mehr in das Reich der Phantasie – bis Bastian, ein kleiner Junge von etwa zehn oder elf Jahren, sich entschließt, den Bewohnern Phantasien zu Hilfe zu eilen. Mit Auryn, dem Zeichen der Kindlichen Kaiserin, dringt er
immer tiefer in das Land der Irrlichter, Schlaumuffen, Gnomen und Glücksdrachen und in den Strudel ungezügelter, vergessenen-machender Phantasie ein.
So spanndend zum Lesen, war für mich noch nie so ein Buch. Nachher habe ich irgendwan das Film gesehen, das was ich gelesen habe, hat mich wirklich sehr beindruckt.