Dragonheart
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Testberichte Dragonheart

 (VHS) Fantasyfilm
4.8 von 5
Platz 178 in der Kategorie "Fantasyfilme".
Bewertung: Kundenbewertung 4,80 / 5,00 4.8 von 5
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Dragonheart Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,80 / 5,00 4.8 von 5
von 100% aller Autoren empfohlen (9/9).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • Story, Schauspieler, der Drache
  • sehr schöne Fantasy Amtosphäre spannend humorvoll anprechend
  • -Tolle Verarbeitung auf DVD -Wunderschöner Film -Rührende Aussagen -Ab zwölf Jahren für jedes Alter -Sean Connerys Originalstimme im englischen für Draco -Die besten Spezialeffekte (1995) seit Jurassic Park, und auch heute noch atemberaubend. -bombas
  • Dennis Quaid ! Spannend, interessant und actionreich ! Mal etwas Anderes und halt ein schönes Fantasy - Abenteuer ! Dramatik und Spannung zum Schluss !
Nachteile/Kritik
  • deutsche Synchronisation des Drachen nuschelt etwas

  • -Ich muss immer wieder weinen! -Auf der DVD ist Dracos Stimme im deutschen unscharf. Auf der VHS Version nicht!
  • Die Synchronstimme im Deutschen ist nicht gut getroffen denke ich !
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kleenerknuffi

„Nach den Sternen Bowen, nach den Sternen“

ein Testbericht von 2005-10-27 19:38:14 vom 27.10.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: Story, Schauspieler, der Drache...
Nachteile/Kritik: deutsche Synchronisation des Drachen nuschelt etwas

Drachen sind Fabelwesen, die es in den verschiedensten Kulturen dieser Welt gibt.

Und genauso unterschiedlich wie Drachen in den unterschiedlichen Ländern dargestellt werden, so unterscheiden sich auch die Charaktere dieser Wesen in den verschiedenen Filmen in denen sie vorkommen.

Ob blutrünstige, Feuer speiende Monster wie unlängst in „Die Herrschaft des Feuers“, oder als intelligente und weise Freunde der Menschen in Rob Cohens „Dragonheart“.









>>Inhalt<<





Wir schreiben das Jahr 984 nach Christus:



König Freyne (Peter Hric) führt ein brutales Schreckensregime und beutet das Volk aus. Als sich die Bauern deshalb erheben und sich wehren, gibt er den Befehl, das Dorf nieder zu brennen.

Als der König bei diesem Vorhaben getötet und dessen einziger Sohn Einon (David Thewlis) lebensgefährlich verwundet wird, beschließt Königin Aislinn (Julie Christie) um die einzige Hilfe zu bitten, die ihren jungen Sohn jetzt noch retten kann.

Zusammen mit dem Ritter Bowen (Dennis Quaid), der Einon im Schwertkampf und der Lehre der Ritterehre unterrichtet, begibt sie sich zu einem Drachen. Dieser lässt den jungen König schwören die Tyrannei seines toten Vaters zu beenden und stattdessen mit Güte zu herrschen. Dafür schenkt er ihm die Hälfte seines Herzens und rettet ihm so das Leben.



Doch bereits kurz nach seiner Heilung herrscht Einon noch brutaler und grausamer als es sein Vater zu seinen Lebzeiten tat. Bowen ist darüber zutiefst entsetzt und kehrt seinem ehemaligen Schüler den Rücken. Er gibt dem Drachen, der für Einons Überleben die Hälfte seines Herzens opferte, die Schuld an der Grausamkeit seines ehemaligen Schützlings und schwört ihn dafür zu töten.

Und so reist er durch das ganze Land und tötet jeden Drachen den er finden kann, immer auf der Suche nach dem Einen.

Auf seiner Reise schließt sich ihm der Mönch Gilbert (Pete Postlethwaite) an, der Gedichte über seine Heldentaten schreibt.



Zwölf Jahre später kehrt Bowen zurück. Dort trifft er auf Draco (gesprochen von Sir Sean Connery), den letzten noch lebenden Drachen. Da es keinem der beiden gelingt den andern zu töten schließen die beiden ein Abkommen miteinander.

Draco greift zum Schein Dörfer an und Bowen nimmt Geld von König Einons Lakaien um den Drachen zu „töten“. Und langsam beginnt sich aus ihrer Zweckgemeinschaft eine tiefe Freundschaft zu entwickeln.



Zwischenzeitlich hat Einon den ehemaligen Anführer des Aufstandes, bei dem sein Vater starb, getötet. Dessen Tochter Kara (Dina Meyer), die selbst für Einons fast tödliche Verletzung verantwortlich war, will ihn dafür töten. Der Versuch schlägt aber fehl und der König will die Widerspenstige zu seiner Frau nehmen.

Kara gelingt min der Hilfe von Einons Mutter die Flucht und sie kehrt zurück in ihr Dorf, wo gerade Draco und Bowen ihre Show darbieten. Bowen beschützt die junge Frau vor dem König und macht ihn sich damit endgültig zum Feind.



Wird Bowen helfen die Tyrannei von Einon zu beenden?

Und welches ist das gemeinsame Schicksal von Draco und Einon?









>>Schauspieler<<





Dennis Quaid spielt den ehrenhaften Ritter Bowen. Dieser war der Lehrmeister von König Einon. Da er dem Drachen, der sein Herz mit Einon teilte, die Schuld an dessen Bösartigkeit gibt, schwört er alle Drachen zu töten. Sein Hass treibt ihn immer weiter, bis er eines Tages auf Draco trifft.

Dennis Quaid (Day after tomorrow, Der Flug des Phoenix, Cold Creek Manor- Das Haus am Fluss) kann in der Rolle des prinzipientreuen und an den Kodex glaubenden Ritter Bowen überzeugen. Es gelingt ihm die Enttäuschung über sein Scheitern beim Formen Einons, seine Entschlossenheit beim Kampf gegen ihn und seine Verzweiflung im Angesicht von Dracos Schicksal, glaubhaft dar zu stellen.



Sean Connery (im Deutschen Mario Adorf) spricht den Drachen Draco. Dieser opfert Einon die Hälfte seinen Herzens, um ihn vor dem sicheren Tod zu retten. Nun steht er auf der Seite von Bowen und den Bauern und hilft ihnen, sich von der Knechtschaft Einons zu befreien.

Sean Connery (Forrester- Gefunden, Leben und Lieben in LA, Highlander, Der Name der Rose) verleiht mit seiner ausdruckstarken Stimme dem Drachen Leben. Seine Stimme passt perfekt zu dem Wesen, klingt weise, Ehrfurcht erweckend und sehr deutlich.

Mario Adorf kann in der deutschen Synchronisation überzeugen und auch seine Stimme wirkt weise und Respekt einflössend. Leider klingt es teilweise als würde er nuscheln.



David Thewlis spielt den tyrannischen König Einon, der trotz seines Schwurs noch schlimmer herrscht, als es sein Vater tat.

David Thewlis (Königreich der Himmel, Harry Potter und der Gefangene von Azkaban, Timeline) und auch Lee Oakes, der Einon als Jungen spielt, wirken beide von Anfang an unsympathisch. So fällt es dem Zuschauer nicht schwer sie nicht zu mögen.









>>Meine Meinung und Fazit zum Film<<





„Dragonheart“ ist ein schönes Fantasieabenteuer, das den Zuschauer mehr als eineinhalb Stunden gut unterhalten kann.

Dabei sorgen die Wortgefechte zwischen Draco und Bowen, sowie der Mönch Gilbert für den vorhandenen Humor.



Es ist die Geschichte des Ritters und Drachentöter Bowen. Dieser war der Lehrmeister des Prinzen Einon. Er wollte dem Sohn des tyrannischen Königs den Ehrenkodex der Ritter lehren und ihn somit zu einem weisen und gütigen König formen.

Doch schnell erkennt der Zuschauer, ganz im Gegensatz zu dem von Zuneigung zu dem jungen Prinzen geblendeten Bowen, dass Einon im Innern seines Herzens abgrundtief böse ist.

Das erste Mal sieht man dies beim Tod seines Vaters. Anstatt darüber traurig zu sein geht es ihm nur darum die Krone in seinen Besitz zu bringen. Er sagt seinem sterbenden Vater sogar mitten ins Gesicht, dass er nun endlich sterben solle. Beim Sehen dieser Szene kommt man schnell auf den Gedanken, dass Einon, um di Macht an sich reißen zu können, auch vor einem Vatermord nicht zurück geschreckt hätte.



Und kaum hat sein Vater das Zeitliche gesegnet führt er dessen Schreckensregime, noch grausamer und brutaler wie zuvor, fort.

Er kennt keine Gnade. Weder seinem Volk noch seiner eigenen, ihn liebenden Mutter gegenüber.

Doch steht seinem geknechteten Volk eine außergewöhnliche Allianz , bestehend aus dem ehrenwerten Ritter Bowen und dem letzten noch lebenden Drachen Draco, zu Seite, um für Freiheit und Gerechtigkeit zu kämpfen. Und so wie sich Bowens Hass Draco gegenüber in Liebe und eine tiefe Freundschaft verwandelt, so muss er am Ende des Films Dracos Schicksal erkennen und akzeptieren.



Dennis Quaid kann als Ritter des Ehrenkodexes überzeugen. Ob wütend über den vermeidlichen Betrug des Drachens an ihm, oder verzweifelt, weil er das Schicksal seines besten Freundes erkennen muss, all dies kann er glaubhaft darstellen.

Genauso wie auch David Thewlis dies ohne weiteres gelingt. Er stellt den tyrannischen und bösartigen Einon so glaubhaft dar, dass er dem Zuschauer von Anfang an unsympathisch ist. Und auch Lee Oakes, der den jungen Einion spielt, gelingt dies auf Anhieb.

Aber auch Dina Meyer (Saw 1+2, Bats- Fliegende Teufel) als kämpferische und stolze Bauerntochter Kara (, Pete Postlethwaite (Gangs of New York, Amistad) als Gedichte schreibender und humorvoller Mönch Gilbert, oder auch Julie Christie (Wenn Träume fliegen lernen, Harry Potter und der Gefangene von Azkaban) als vor Mutterliebe blinde Königin Aislinn, können in ihren jeweiligen Rollen überzeugen.



Doch der eigentliche Star des Filmes ist ohne Zweifel der, für die damalige Zeit gut animierte, Drache Draco. Dessen Mimik kann in jeder Szene des Films die Gefühle des Wesens darstellen.

Perfekt abgerundet wird dies im englischen Original von Schauspielergröße Sir Sean Connery, der dem Drachen seine Stimme und leiht und ihm somit Leben einhaucht.

In der deutschen Synchronisation übernahm diesen Part Mario Adorf. Und so wirkt Draco mit Adorfs tiefer und angenehmer Stimme auch auf der deutschen Tonspur weise und Ehrfurcht einflössend. Doch leider spricht er nicht so deutlich wie Connery und teilweise nuschelt er ein wenig.



Die Musik von Randy Edelman untermalt die Handlungen immer perfekt und unterstütz damit die Atmosphäre des Filmes.



Zu dieser tragen auch die schönen Drehorte bei. Ob nun die weiten, grünen Flächen der Wiesen und Felder, die ärmlichen Bauerndörfer, oder die Burg des Königs, alles wirkt authentisch.



„Dragonheart“ ist jedem zu empfehlen, der Fantasieabenteuerfilme mit Humor mag.





Da „Dragonheart“ erfolgreich war erschien 2000 mit „Dragonheart II – Ein neuer Anfang“ ein zweiter Teil. Doch sollte man sich von dem Titel nicht in die Irre führen lassen. Denn dieser ist keine Fortsetzung von „Dragonheart“ sondern hat eine eigenständige Geschichte.

Doch leider erreicht dieser nicht die Qualität von „Dragonheart“.









>>Infos zur DVD<<





Originaltitel: Dragonheart

USA: 1995

FSK: 12

Spieldauer: 99 Minuten

Studio: Columbia Tristar

Preis: ca. 7,99 – 9,99 Euro

Ca. 9,99 – 14,99 Euro (mit Teil 2 als Boxset)

Kapitel: 33







Darsteller:



Bowen (Dennis Quaid)

Draco (Sir Sean Connery)

Einon (David Thewlis)

Gilbert (Pete Postlethwaite)

Kara (Dina Meyer)

Aislinn (Julie Christie)

Felton (Jason Isaacs)

Brok (Brian Thompson)

Young Einon (Lee Oakes)





Regie: Rob Cohen (Daylight, Skulls, XXX, The fast and the furious)

Drehbuch: Charles Edward Pague (Die Fliege, Kull)

Produzent: Raffaela De Laurentiis (Sky Captain, Kull, Daylight, Black Dog)

Musik: Randy Edelman (Shanghai Noon, Skulls, Ed TV)

Schnitt: Peter Amundson (Skulls)

Kamera: David Eggby (Scooby-Doo, Pitch Black. Der Diamanten Cop)





Bildformat:

16:9 Widescreen

2.35:1 anamorph





Tonformat:

Dolby Digital 5.1





Sprache:

Deutsch, Englisch, Französisch Spanisch, Italienisch





Untertitel (9)

Deutsch, Englisch, Französisch, Niederländisch, Portugiesisch, Schwedisch, Norwegisch, Finnisch, Dänisch





Extras:



Die Extras sind in Englisch mit deutschem Untertitel





* Making of (ca. 45 Minuten)



Das Making Of ist in 9 Kapitel unterteil und beinhalten Interviews mir Cast und Crew. Der Zuschauer erfährt einige interessante Dinge. So dass für Regisseur Rob Cohen Schauspieler als Sean Connery die Idealbesetzung für den Drachen Draco war. Man erfährt wie die Schauspieler besetzt wurden und wie die Special Effects entwickelt wurden. Und vieles mehr.



1) Der Beginn des Projekts

2) Die Zusammenarbeit mit Phil Tipper

3) Die Besetzung

4) Produktion

5) Die Special Effects

6) Die Zusammenarbeit mit ICM

7) Musik und Schnitt

8) In Closing

9) Zeichnungen von früheren Drachenentwürfen



Sehr informativ und interessant





* Entfallene Szenen



1) Gilberts und Bowens Gespräch über Avalon (ca. 1:34 Minuten)

2) Kara erzählt Bowen dass er ihre Zuversicht ist (ca. 1:00 Minute)



Ganz nett aber das Fehlen fällt im Film nicht weiter auf.





* Trailer



Original US-Kino Trailer; deutsch synchronisiert (ca. 2:00 Minuten)



Durchschnitt





* Filmclips



5 TV Spots (englisch mit deutschem Untertitel)



Durchschnitt





* Filmographien



Texttafeln mit den Bio- und Filmographien der wichtigsten Darsteller und des Regisseurs



Durchschnitt





* Audiokommentar



Der Audiokommentar ist informativ und unterhaltsam. Er ist für Menschen mit durchschnittlicher Englischkenntnis gut zu verstehen, ansonsten gibt es den zuschaltbaren deutschen Untertitel.



Informativ+ Interessant









>>Bild- und Tonqualität<<





Die Bildqualität der DVD ist sehr gut und scharf. Der Kontrast, auch in dunkleren Szenen, und die Farbsättigung sind nicht zu beanstanden.



Die Tonqualität der DVD ist sehr gut und klar. Die Dialoge und die Musik sind ungefähr gleichlaut, so dass ein ständiges Regeln der Lautstärke nicht nötig ist. Die vorderen und hinteren Boxen sind gut aufeinander abgestimmt.









>>Meine Meinung und Fazit zur DVD<<





Die DVD verfügt über eine sehr gute Bild- und Tonqualität und beinhaltet einiges interessantes Bonusmaterial. Wobei hier das Making Of und die Unveröffentlichten Szenen am interessantesten sind. Zudem ist die DVD fast überall für unter 10 Euro zu erhalten.



Bei der Neuauflage, die es mittlerweile überall zu kaufen gibt, ist nicht mehr das hier abgebildete Cover vorhanden. Das neue sieht ungefähr so aus, wie das erste Bild unten.









>>Bewertung<<





Der Film selbst erhält von mir wegen der Story, den guten Schauspielern, dem Humor, der aber etwas genuschelten Synchronisation des Drachens 4 von 5 Punkten.



Die DVD selbst erhält von mir wegen der sehr guten Bild- und Tonqualität und dem interessanten Bonusmaterial 4 von 5 Punkten.





Dies ergibt in der Gesamtwertung 4 von 5 Sternen.





Den Kauf der DVD kann ich für unter 10 Euro empfehlen.





Vielen Dank fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren.

Euch allen noch einen schönen Tag.

...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
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Kommentare
rolandmc
rolandmc, 29.10.2005
schöner bericht, allerdings kaum zu lesen, die lehrzeilen sind echt störend, es währe echt praktisch von dir die zu enfernen, das trübt nämlich den schönen bericht. Viele Grüße, Marcel
2011emjott
2011emjott, 10.11.2005
SH! Gut, dass ich keinen 14 Zöller Monitor mehr habe, sonst würde ich morgen noch Leerzeilen lesen... g
Cicila
Cicila, 21.11.2005
Das Lesen war durch die vielen Leerzeichen sehr mühsam, der Film ist aber wirklich gut. LG Cicila
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Skywalkeratwork

Verbünde dich oder du wirst arbeitslos :-)

ein Testbericht von 2005-06-14 21:14:58 vom 14.06.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: Dennis Quaid ! Spannend, interessant und actionreich ! Mal etwas Anderes und halt ein schönes Fantasy - Abenteuer ! Dramatik und Spannung zum Schluss ! ...
Nachteile/Kritik: Die Synchronstimme im Deutschen ist nicht gut getroffen denke ich !
Vorwort
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Nun bin ich auch endlich in den Genuss des Filmes Dragonheart gekommen, doch da ich die DVD nur einen Tag lang hatte, kommt von mir "nur" ein normaler Filmbericht und ich wusste ehrlich gesagt gar nicht, das es auch einen zweiten Teil davon gibt. Nun denn, mir geht es um das Original und meistens sind sie auch die Besten. Dragonheart mit Dennis Quaid, darüber handelt heute mein Bericht!

Kurze Infos zum Film
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Also wegen dem Preis habe ich gerade mal bei Amazon.de geschaut und dort gibt es sogar beide Teile auf einer DVD für nur 9,99 Euro und irgendwann werde ich sie mir wohl mal bestellen, denn ich fand zumindest den ersten Teil schon sehr klasse, auch wenn er ja schon etwas älter ist, denn die DVD ist erschienen im Jahr 1999, der Film wurde jedoch schon 1995 produziert. Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren und er gehört in das Genre Action & Adventure und Regie führte hier Rob Cohen, der schon für Filme wie The Fast and the Furious oder Triple X verantwortlich war, also keineswegs ein unbekannter Regisseur. Die Laufzeit beträgt 99 Minuten und er trägt den Untertitel "Das Unglaubliche wird wahr"!

Die Schauspieler
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De nnis Quaid spielt Bowen
Stimme von Draco spricht Mario Adorf oder Sean Connery
David Thewlis spielt Einon
Dina Meyer spielt Kara
Peter Postlethwaite spielt Gilbert

Also Dennis Quaid ist ja schon ein sehr bekannter Schauspieler denke ich und aktuell weiß ich noch das er in dem Streifen The Day after Tomorrow mitgespielt hat und vorher in Filmen wie Die Reise ins Ich, Wyatt Earp und auch Alamo, den ich mir vor Kurzem erst gekauft habe, nur noch Ansehen muss. Also eine ganze Reihe könnte ich jetzt noch aufzählen, doch so langsam kommt er ja auch in seine älteren Tage :-) Hier merkt man ihm das natürlich noch nicht an und er ist noch ein "junger" Hüpfer, halt mit langen Haaren und auch mit Bart. Perfekt für diese Rolle des Bowen denke ich und er macht seine Sache auch prima als Drachentöter und Ritter des alten Kodex. David Thewlis spielt sogar in dem Film Sieben Jahre in Tibet mit, den ich mir ja vor Kurzem angeschaut habe und auch Starkey oder Gangster No. 1. Die Stimme von Draco ist allerdings im Deutschen nicht so gut übersetzt, auch wenn ich das englische Gegenstück nicht kenne muss ich zugeben. Ansonsten sagen mir die Schauspieler sehr wenig, aber Dennis Quaid reicht auch aus, denn er ist eindeutig die Hauptperson in diesem Film!

Die Handlung
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Vor sehr langer Zeit gab es noch jede Menge feuerspeiender Drachen und einer davon gab einem Jungen der im Sterben lag sein "halbes" Herz damit er weiterleben konnte. Denn sein Vater war vorher gestorben, der aber kein guter Mensch war und nun sollte sein Sohn König werden. Man sah viel Gutes in ihm und man hatte geglaubt, er würde anders über die Welt herrschen und so dachte auch sein damaliger Lehrer, der Ritter Bowen, ein Ritter des alten Kodex. Nun konnte er zum König ernannt werden, doch leider tat er noch viel schlimmere Dinge als sein Vater und Bowen wollte nun nur noch Rache an den Drachen, denn er gab ihnen die Schuld für das Verderben des jungen Königs...

Er machte sich nun also los, um alle vorhandenen Drachen zu töten und wurde dadurch auch ziemlich berühmt. Doch eines Tages war es soweit und er hatte den letzten Drachen seiner Art gefangen und somit schlossen die beiden eine Art "Deal" ab. Denn wenn er den letzten Drachen töten würde, bekäme er kein Gold mehr für Essen und er wäre somit arbeitslos. Der Drache hingegen muss sich nun nicht mehr verstecken und kann sogar seinen Spaß haben, indem er ein bisschen Chaos verbreitet und ein bisschen Feuer spuckt :-) Nun verdient er also die doppelte Menge an Gold mit dem Drachen zusammen und beide sind glücklich. Und außerdem verstehen sich die beiden immer besser und sie werden letztlich sogar zu richtig guten Freunden, wobei sie vorher noch Feinde waren...

Doch eines Tages möchte er jemand anderes rächen, nämlich seinen damaligen Schüler und jetzigen König und deshalb benötigt er alle Hilfe die er kriegen kann, inklusive dem Drachen Draco...

Mehr werde ich jetzt zur Handlung nicht verraten, aber vor allem das Ende ist nochmal spannend und dramatisch, das kann ich versprechen!

Meine Meinung
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Ich werde diesem Streifen ein "Sehr gut" geben, denn ich fand ihn klasse und was 1995 technisch schon alles möglich war an Effekten zeigt ja dieser Film. Die Szenen mit dem Drachen waren meiner Meinung nach schon sehr klasse, auch wenn es nicht unbedingt ein überragender Film ist. Aber er hat Spaß gemacht und mir war nicht langweilig. Zum Ende hin wurde es auch nochmal spannend und Dennis Quaid gefällt mir auch in diesem Film wieder einmal. Es ist mal etwas anderes und halt ein richtiges Abenteuer bzw. Fantasy-Abenteuer. Es ist jederzeit interessant und zum Ende hin auch dramatisch, doch viel erzählen darf ich hier leider auch wieder nicht, sonst ist die Handlung ja verraten :-) Ich kann ihn auf jeden Fall weiterempfehlen und zumindest einmal sollte man ihn gesehen haben. Ich bin eher verwundert die Fortsetzung noch nicht gesehen zu haben, auf RTL lief dieser Streifen zumindest schon öfter, also das Original. Werde bei Gelegenheit mir mal die DVD mit beiden Teilen zulegen, denn ich möchte ja wissen wie die Fortsetzung umgesetzt worden ist. Auf jeden Fall gibt es auch jede Menge Action durch den feuerspuckenden Drachen, der schon einiges in die Luft fliegen lassen kann. Ansonsten viel Spaß mit dem kleinen Drachen, euer Drachenfreund Sky!
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Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
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Kommentare
Towelie
Towelie, 14.06.2005
fand den Film richtig klasse damals, auch wie du so schoumln sagst, die Szenen mit dem Drachen, die auch heute noch gut aussehen. Schoumlner Bericht LG
redwomen
redwomen, 14.06.2005
dieser Film nicht erst vor kurzem im Fernsehen als zwei oder drei Teiler??? LG maria
simong
simong, 14.06.2005
der film ist wirklich gut. schon lange nicht mehr gesehen, wird mal wieder zeit!
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Malde23

Dragonheart - berührt Kinder und Erwachsen Herzen

ein Testbericht von 2005-02-16 21:31:04 vom 16.02.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: sehr schöne Fantasy Amtosphäre spannend humorvoll anprechend...
Nachteile/Kritik: ---
Die Story:

Dragonheart spielt in einer Fantasy Welt in der es Drachen gibt welche für Angst und Schrecken untern den Menschen sorgen. Um dieser Gefahr Herr zu werden gibt es die sogenannten Drachentöter die für sehr viel Geld diese Drachen töten. Leider ist auch der König nicht gerade nett zu seinen Untergebenen und regiert mit eiserner Hand.

Sein Sohn hingegen scheint etwas netter zu werden als sein Vater, kein Wunder wird er doch vom Ritter Bowen unterrichtet der sich dem alten Ehrenkodex verpflichtet hat und ein Mann der Ehre ist. Leider wird Prinz Einon bei einem Angriff seines Vaters auf ein kleines Bauerndorf schwer verwundet, sein Vater lässt sein Leben auf dem Schlachtfeld.

Da die Zeit für Einon noch nicht gekommen ist beschließt seine Mutter ihn zu einem Drachen zu bringen der sein halbes Herz für Einon gibt um ihn zu retten. So wird Einon also älter aber im Lauf der Zeit stellt sich heraus das Einon noch brutaler regiert als sein Vater. Bowen der enttäuscht ist denkt die Drachen wären Schuld das Einon nun so eisern herrscht. Also fängt Bowen an die Drachen zu jagen um den Drachen zu töten der Einon sein halbes Herz gab.

Bald trifft Bowen auf den letzten Drachen und ein heftiger Kampf entbrennt bei dem sich die beiden Kontrahenten aber näherkommen und einen Pakt schließen um gemeinsam Geld zu verdienen. Bowen fällt aber bald auf das der Drache welcher sich Draco nennt der Drache ist welcher Einon sein halbes Herz gab, aber Bowen der nun der Verbündete ist kämpft nun an der Seite von Draco um Einon zu besiegen um wieder für Gerechtigkeit zu sorgen.

Leider ist das Herz von Draco mit dem von Einon verbunden und wenn einer stirbt, muss auch der Andere die Welt verlassen. Ein spannender Kampf beginnt!



Schauspieler:

Der bekannteste Schauspieler im Film dürfte Dennis Quaid sein welcher schon in vielen anderen Filmen wie z.B. „Enemy Mind - Geliebter Feind“ mitgespielt hat. Er spielt die Rolle des Helden wirklich sehr überzeugend der anfangs an sich zweifelt aber später doch noch zu den Tugenden zurückkehrt und für das Gute im Menschen einsteht.

Draco der Drache wird in der Deutschen Fassung vom Schauspieler Mario Adorf gesprochen wobei die Stimme mit der dunklen brummigen Stimme wirklich perfekt für den Film ist und man ab und zu einen wohligen Schauer spürt. Die Atmosphäre ist wirklich sehr schön, wie in einem perfekten Fantasy Film eben.

Der böse Prinz Einon wird von David Thewlis dargestellt der die Rolle so spielt das einem Einon wirklich unsympathisch ist und wie ein Ekelpaket wirkt. Die tapfere Dorfbewohnerin die Bowen wieder auf den richtigen Pfad der Tugend führt wird von Julie Christie gespielt.
Insgesamt spielen alle Schauspieler die Rollen sehr überzeugend.

Atmosphäre:

Die Atmosphäre in Dragonheart ist wirklich genial, ein Film für die ganze Familie eben. Der Film kommt locker an die Qualität der alten Fantasy Filme wie Conan heran und das zusehen macht wirklich Spaß. Leider ist der Film ab und zu sehr traurig, kleinere Kinder sollte man den Film nicht alleine ansehen lassen, vielleicht bekommen sie sogar Alpträume.

Für die geniale Atmosphäre sorgen erst mal die genialen Schauspieler, neben diesen ist der Film aber auch sehr lustig was zusammen mit den traurigen Szenen einen wirklichen Emotions- Cocktail auf de Bildschirm zaubert. Ich kann es auch nicht so richtig beschreiben, der Film ist magisch.
Weiterhin sind auch die Special Effects sehenswert, auch heute noch obwohl der Film schon fast 4 Jahre alt ist. Trotzdem haben die Effekte nicht an Klasse verloren, besonders die Animationen von Draco begeistern, aber wirklich genial sind die Bilder wenn er Feuer spuckt oder Kühe durch die Luft transportiert. Da bleibt kein Auge trocken. Ach ja, für die Special Effects konnte man übrigens die Special Effects Schmiede ILM ( Industrial Light and Magic ) gewinnen die auch die Effekte für Star Wars und vielen anderen Filmen geschaffen hat.

Natürlich bekommen auch Fans von gewaltigen Schlachten das was sie wollen, zwar nicht so heftig wie im Schotten Epos „Braveheart“ aber kleinere Schlachten gibt es dann doch zu sehen, wobei diese aber unblutig verlaufen, eben kinderfreundlich.


Musik:

Ich frage mich ernsthaft warum Dragonheart für die geniale Musik keinen Oscar bekommen hat, so gewaltig ist die Musik. Zusammen mit der schönen Stimme von Draco erzeugt sie eine dichte Atmosphäre die von nur sehr wenigen Filmen übertrumpft wird. Geschrieben wurde die Musik übrigens von Randy Edelmann, den kenne ich aber leider nicht.

Mal sehen ob es irgendwo einen Soundtrack gibt, der gehr nämlich richtig unter die Haut.

last but not least das Fazit:

Mehr kann ich über den Film nun wirklich nicht schreiben, möchte euch ja auch nicht zuviel verraten. Soviel sei aber geschrieben, es lohnt sich, da der Film über eine Freundschaft berichtet, die im wirklichen Leben wahrscheinlich nie zustande kommen würde, aber das macht ja eine Freundschaft erst zu einer richtigen Freundschaft. Zusammen gehen Bowen und Draco durch dick und dünn, eine Freundschaft die über den Tod hinaus geht. Der Film ist wirklich imposant, geht zwar "nur" 100 Minuten aber die haben es sich in sich. Sollte man als Fantasyfan auf jedenfall gesehen haben, emphielt sich aber auch für Famlilien.
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Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Elamar

Ein Film über Freundschaft, Tapferkeit und Ehre

ein Testbericht von 2004-02-05 11:23:25 vom 05.02.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: -Tolle Verarbeitung auf DVD -Wunderschöner Film -Rührende Aussagen -Ab zwölf Jahren für jedes Alter -Sean Connerys Originalstimme im englischen für Draco -Die besten Spezialeffekte (1995) seit Jurassic Park, und auch heute noch atemberaubend. -bombas...
Nachteile/Kritik: -Ich muss immer wieder weinen! -Auf der DVD ist Dracos Stimme im deutschen unscharf. Auf der VHS Version nicht!
Dragonheart

Das 10 Jahrhundert dieser Welt. Einon führt eine grausame Herrschaft über sein Volk.Doch war er immer böse? Verletzt wurde der damalige Prinz zu einem Drachen gebracht. Bei ihm schwörte er, dass er gerecht sein werde und Blutgier, Tyrannei weggestorben sei. Der Drache teilte sein Herz mit ihm und gab ihm die mit dessen Kraft die Lebensenergie zurück. Doch 12 Jahre später ist das Volk unterdrückt, Einon tötet aus Spaß und das ganze Land liegt unter einem tiefen Schatten. Bowen, der früher Einons Lehrer war und von dessen Herzen überzeugt war, rechtschaffen zu sein, sieht nun alle Schuld in der des Drachen, denn er glaubt, alles Böse was Einon nun auslebt, käme aus dem halben Herz des Drachen. Also schwörte er Vergeltung und jagt diese seit 12 Jahren . Als er jedoch gegen eines der "Ungeheuer" kämpft, erfährt er von diesem, dass er der letzte lebende Drache sei. Nach einem nicht enden wollenden Kampf beschließen sich der Drache und Bowen zusammenzutun, immerhin hätte das riesige Fabelwesen Bowen töten können und tat es nicht. So ziehen die beiden nun um die Dörfer und verdienen zusammen Geld, indem Bowen diese "Bedrohung" vom Dorf abwendet. Irgendwann findet Bowen heraus, dass der Drache, den er mittlerweile Draco benannt hat, der Drache ist, der Einons Herz seiner Meinung nach "vergiftet" hatte. Jedoch war dem nicht so, denn Einons Herz war schon immer böse. Draco wolle sich jediglich mit einer guten Tat, einen Platz für seine Seele bei den Seelen seiner Freunde im Sternendrachenhimmel sichern. Dennoch halten sie zusammen und führen eine letzte Schlacht gegen des grausamen König. Um die Schlacht zu gewinnen und den Menschen zur Freiheit zu verhelfen, muss Bowen jedoch letztendlich einen bitteren Verlust erleiden...


Dragonheart entstand 1995. Mit auch für den heutigen Stand der Dinge atemberaubenden Spezialeffekten, schönen, weissagenden Dialogen und wunderschönen Bildern ist Dragonheart ein wirkliches Muss. Die Geschichte sagt so viel über Freundschaft, über Mut, über Ehre, über Glaube. Der Film geht wirklich nahe und hat eine unglaubliche Tiefe. Der Drache ist natürlich wunderbar animiert. Sean Connery sprach die Originalstime für Draco(Passt ganz Hervorragend mit seiner einzigartigen Stimme). Auch haben die Animationswerkelnden versucht alle Mimiksmerkmale von Sean Connery auf Draco zu übertragen.

Die DVD:

Wählt man den Film im englischen gibt es wirklich nichts zu bemeckern! Toller Film, scharfes Bild, digitaler Ton.
Wählt man den Film deutsch gibt es allerdings etwas zu bemängeln. Die eigentlich so wunderbare deutsche Stimme für Draco von Mario Adorf war auf der VHS Version schön klar, auf der DVD Version ist sie jedoch sehr undeutlich zu hören und teilweise auch lispelnd. Das ist ungemein nervig wenn man eine voluminöse kräftige Stimme von der VHS Version gewöhnt ist.
Der 5.1 Ton ist überragend und lässt keine Wünsche offen. Bsw. als Draco in der Luft fliegt ist das ein Festschmaus für die Ohren. Nicht nur auf dem Bild um Bowen sondern auch im Zimmer fliegt der Drache seine Runden um den Zuschauer.

Die Geschichte ist zwar an keiner Stelle sehr verblüffend und die Characktere sind ziemlich linear in Gut und Böse eingeteilt allerdings ist das nicht schlimm. Anders wäre die geschichte sicherlich nicht so gut rausgekommen. Die Musik des Films ist wunderschön
Als einer meiner absoluten Lieblingsfilm kann ich Dragonheart nur empfehlen und gebe dem Fil die Schulnote 1! Der FIlm hat etwas in sich, dass für den Zuschauer sehr packend ist. Die DVD hat zwar diesen nervigen Fehler mit der deutschen Stimme von Draco (das war auf VHS besser), allerdings lohnt sich der Kauf schon wegen der englischen Sprache und dem Making Of...

Die Schauspieler spielen ihre Rolle allesamt gut, da ist auch keiner herauszuheben. Einon ist einem von Anfang an unsympatisch und Bowen wirkt von Anfang an rechtschaffen und gut!
Jedoch glaube ich wäre der Film anders auch ncith so gut rübergekommen...


Fazit

Der Film innigt vieles in sich sich. Humor, Kampf, Tiefe! Sogar Anspielungen auf andere Rittersagen sind enthalten. Er ist UNBEDINGT zu empfehlen.

Christian
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Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
NadineStern

Von Drachen, Rittern und Burgmädchen...

ein Testbericht von 2002-09-26 01:25:41 vom 26.09.2002
Empfehlung: ja
Der Film "Dragonheart" hat mich irgendwie sehr tief berührt. Dennoch gibt es sehr viele Szenen, bei denen Nadine herzhaft lachen konnte... :-)) Der Film ist ein Fantasie-Abenteuer mit vielen Spezial-Effekten. Und da ich sowieso ein Märchen- und Fantasie-Freak bin, war dieser Film "Pflicht" für mich. :-)

Bowen (Dennis Quaid) ist ein Ritter, der sich dem "Alten Ehrenkodex" verpflichtet hat und diesen auch lehrte. Eines Tages wurde sein Schützling, Prinz Einon, der ebenso böse wie hässlich war :-))), bei einem Kampf lebensgefährlich verletzt. Die Königin, seine Mutter, brachte ihren schwer verletzten Sohn zur Höhle eines alten Drachens.
Sie flehte den Drachen an, ihren Sohn zu retten. Der Drache nahm Einon den Schwur ab, dass er, im Sinne des alten Ehrenkodex`s, sein Reich gerecht regieren wird. Dann gab der Drache Einon eine Hälfte seines Herzens und rettete ihm somit das Leben. Aber der Prinz wurde ein noch grausamerer König, als es sein Vater war und Bowen war zutiefst enttäuscht und dachte, dass der Drache die Seele des Prinzen "vergiftet" hatte. Er schwur, dass er solange Drachen suchen und töten werde, bis er endlich den "Übeltäter" von damals erwischt hätte. Das Grausame an der Geschichte ist, dass der Drache mit Einon durch das gemeinsame Herz verbunden ist, das heißt, wenn Einon der Kopf weh tut, hat der Drachen auch Kopfschmerzen.

Nach geraumer Zeit findet er auch den gesuchten Drachen, aber Bowen hatte mächtige Probleme, ihn zu besiegen. Da sitzt er dann längere Zeit im offenen Maul des Drachens (Das war auch nur offen, weil das Schwert das Maul auf hielt!) :-) und der "Mundgulli" war sicherlich sehr schwer zu ertragen, vom "Gesabbere" (Tropfsteinhöhle) mal ganz abgesehen... :-) Da hängt dann noch der Arm von Ritter Kunibert, der schon sehr stark am verwesen war, in der hinteren Ecke zwischen den Zähnchen fest... *würgwürg* Und Nadine war mal wieder sehr froh, dass es kein Geruchsfernsehen gibt!!!! :-)))

Jedenfalls schließen sich beide zusammen, weil der Drache eh das letzte Exemplar sein soll. Wer möchte schon gern arbeitslos sein??? :-) Es begann eine wunderbare Freundschaft und Bowen gab ihm den Namen Draco, nach dem bekannten Sternenbild benannt. Sie tricksten die Menschen aus. Draco tat so, als ob er die Menschen angriff und REIN ZUFÄLLIG kam dann Bowen, der Drachentöter und schoss mit einem großen Speer auf ihn. Draco fing ihn äußerst geschickt und steckte ihn unter den Flügel und ließ sich, wie tot, in den See fallen. Dann schwamm Draco außer Sichtweite und sie konnten weiter ziehen, als Bowen das Geld kassiert hatte. Eigentlich eine tolle Masche, wenn es klappt. Einmal hat es dann nicht geklappt, denn der See war zu flach. Draco konnte nicht weg schwimmen. Da bekamen sie echte Schwierigkeiten!!!

Draco hat den sehnlichsten Wunsch, nach seinem Tod, ein Stern des Sternbilds Draco zu werden. Dafür muss er aber eine gute Tat vollbringen, ansonsten ist seine Drachenseele für immer verloren!!! :-(

Das Volk erhebt sich gegen den grausamen König... Und es wird sehr spannend. Das Ende erzähle ich euch nicht. Ich kann nur so viel sagen, dass es sehr rührend schön bis traurig ist... *schnief* Wo sind die Tempos??? Es sind immer keine da, wenn man welche braucht! ;-))

Der Bewegungsablauf des Drachens, ob er nun flog oder lief, war so gekonnt gemacht!!! Das war sehr beeindruckend!!! Draco wurde übrigens von M. Adorf gesprochen und von meiner ehemaligen Schwiegermutter gespielt!!! LOL
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Bewertung Testbericht:hilfreich
FloVi

Zwei glorreiche Halunken

ein Testbericht von 2002-05-11 14:23:16 vom 11.05.2002
Empfehlung: ja
Das Land leidet unter der Tyrannei des Königs, doch Bowen, Ritter des alten Kodex, hofft auf den Thronfolger, für dessen Ausbildung er verantwortlich zeichnet. Aber der Ritter sieht nicht (oder will es nicht sehen), dass der Prinz charakterlich dem Vater näher ist als der Mutter. Bei einem Bauernaufstand wird der König getötet und Prinz Einon schwer verletzt. Nur die Magie eines alten Drachen kann den Prinzen retten und so tritt er die Nachfolge seines Vaters an.

Als Bowen endlich feststellt, dass Einon noch grausamer ist als sein Vater, macht er den Drachen dafür verantwortlich und gelobt das Wesen zu jagen und jeden Drachen zu töten, bis er diesen einen endlich zur Strecke gebracht hat. Nach Jahren der Jagd wird Bowen immer zynischer und pragmatischer. Als er einen Drachen stellt, der von sich selbst behauptet der letzte seiner Art zu sein, kommt es zu einem Patt und schließlich zu einer Zusammenarbeit, ähnlich der der beiden Gaunern in dem Sergio Leone-Film, dem dieser Artikel den Namen abgeguckt hat. Gemeinsam mit der rebellischen Kara und dem Wandermönch Gilbert gelingt es dem Drachen sogar, Bowens Zynismus zu durchbrechen und ihm die Augen für das leidende Volk zu öffnen. So wird der Ritter zum Anführer eines neuen Aufstandes, der die Herrschaft des Königs beenden soll. Doch so einfach ist das nicht, denn durch die Drachenmagie ist Einon nahezu unverwundbar geworden.

Meinung
... und wenn sie nicht gestorben sind ...
Doch auch das ist nicht so einfach, denn Dragonheart als die 528. Variante irgendeines Volksmärchens abzutun trifft es nicht ganz. Sicher, die Story strotzt nich unbedingt vor Überraschungen, doch es gibt eine Komponente, die den Film über vergleichbare Streifen heraushebt: Bowens Motivation. Anfangs beseelt von den klassischen Tugenden der Ritterschaft (wie sie sich zumindest in unseren Klischees zeigt), wandelt er sich in einem Anfall nachvollziehbaren Selbstbetrugs zu einem gnadenlosen Söldner, der für Geld den vermeintlichen Feind tötet. Das macht "Dragonheart" nicht nur zu einem Abenteuerfilm, der disneyhaft die hohen moralischen Werte predigt, sondern auch zum Anschauungsunterricht für die menschliche Neigung lieber einen Sündenbock zu suchen, als seine eigene bigotte kleine Welt aufzugeben.

Natürlich darf man diese Aspekte nicht überbewerten und bei den meisten Zuschauern der angepeilten Zielgruppe werden sie auch sang- und klanglos untergehen. Doch zusammen mit der technischen Umsetzung und den überaus sehenswerten Darstellern machen sie den Film zu einem Kleinod der in keiner Sammlung fehlen sollte. Am besten auf DVD, denn Sean Connery, der in der Originalversion dem computeranimierten Drachen die Stimme gibt, darf man einfach nicht verpassen. In der ansonsten akzeptablen deutschen Synchronisation wirkt allein die Stimme von Mario Adorf als Draco vollkommen deplaziert. Irgendwie hatte ich immer den Eindruck, der Sprecher hätte eine heiße Kartoffel im Mund. Hätte ich etwas zu sagen gehabt, wäre beim Stimmencasting meine Wahl eh' auf die deutsche Synchronstimme Connery's gefallen. Doch das war unter Umständen schwierig, denn Gert-Günther Hoffman verstarb leider im November 1997 (ich weiß nicht, wann die Synchronarbeiten zu dem Film begannen) und Manfred Wagner war als Nachfolger längst noch nicht etabliert. Dennoch, die Trickspezialisten hatten Dracos Mimik auf Connery zugeschnitten und das führt zu Irritationen, wenn man als deutscher Zuschauer ständig das Gesicht von Mario Adorf vor Augen hat. Hier wäre ein Unbekannter vielleicht weniger ablenkend.

Wo wir gerade bei Draco sind, dieser CGI-Drache ist echt ein Meisterwerk. Wenn ich da an "Elliot, das Schmunzelmonster" zurückdenke, wo man einen Zeichentrickdrachen neben Schauspielern agieren ließ, dann stellt Dragonheart den Gipfel des künstlichem Realismus dar. Dagegen verblasst selbst Jurassic Park, denn hier haben wir es nicht einfach mit einem Tier zu tun. Draco hat einen Charakter, er kann sprechen und sein breites Spektrum an Gefühlen zeichnet sich auf seinem Gesicht ab. Respekt.

Doch auch die "Nebendarsteller" sind toll. Dennis Quaid spielt seine Rolle mit gewohnter Gelassenheit und einem Schuss Selbstironie und Prinz Einon alias David Thewlis als hätte ich die ganze Zeit nur in die arrogante Fresse hauen können, und das wo ich doch Pazifist bin *g*. Die aus "Starship Troopers" bekannte Dina Meyer hatte (abgesehen vom Körpereinsatz in den Kampfszenen) mit ihrer Kara keine großen Herausforderungen zu bewältigen, ganz im Gegensatz zum absolut brillanten, grandiosen wenn nicht genialen Pete Postlethwaite als Bruder Gilbert. Dieser Brite, der auf skurrile Rollen festgelegt zu sein scheint, ist für mich einer der besten Schauspieler überhaupt, auch wenn er sein Können bislang nur in Nebenrollen zeigen durfte. Wer mir nicht glaubt, sollte sich unbedingt mal "Brassed Off - Mit Pauken und Trompeten" aus dem Jahre 1997 ansehen (wer den noch nicht gesehen hat, sollte das auch dann nachholen wenn er mir glaubt *g*).

Fazit
Ein Film mit einer Story, auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussieht, mit hervorragenden Darstellern und Effekten, einem echt schmalzigen Ende und einigen gut inszenierten Schlachten in jugoslawischer Landschaft. Angucken!

P.S.: Den zweiten Teil kann man getrost in die Tonne treten.

Fakten
Dragonheart
USA 1995, ca. 99 Minuten, FSK 12

Regie: Rob Cohen
Effekte: u.a. Industrial Light & Magic

Darsteller (Rolle)
Dennis Quaid (Bowen)
David Thewlis (Einon)
Pete Postlethwaite (Bruder Gilbert)
Dina Meyer (Kara)
Sean Connery (Originalstimme von Draco)
Mario Adorf (Deutsche Stimme von Draco)

DVD RC2
(Columbia Tristar: Collectors Edition)
Bild: 16:9 WS, 1:2,35

Dolby digital 5.1
  • Deutsch
  • Englisch (Untertitel ausblendbar)
  • Französisch
  • Italienisch
  • Spanisch


Stereo
  • Polnisch
  • Tschechisch


Untertitel
Englisch, deutsch, französisch, holländisch, portugiesisch, schwedisch, norwegisch, dänisch, finnisch
...
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Kommentare
butterkeks
butterkeks, 11.05.2002
Ein wirklich toller Film, den ich mir immer noch gerne ansehe, obwohl ich ihn schon recht haumlufig gesehen habe. Vor allen Dingen Dennis Quaid mag ich sehr gerne. Gruszlig Drea
Herforderin
Herforderin, 11.05.2002
Ich habe den Film noch nicht gesehen. Dein Bericht ist sehr ausfuumlhrlich und sehr gut. : Gruszlig Eva
Olli201
Olli201, 11.05.2002
Ich hatte jetzt doch glatt einen Bericht uumlber quotZwei glorreiche Halunkenquot erwartet.
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DigiTalk

I AM the last one!

ein Testbericht von 2002-04-03 23:02:04 vom 03.04.2002
Empfehlung: ja
DragonHeart ist ein faszinierendes Fantasy-Abenteuer, welches im 10. Jahrhundert spielt. Es ist einer meiner Lieblingsfilme, und mich fasziniert auch die technische Seite, also werde ich euch hier davon berichten, wie der Film zustande kam. Ich habe ihn 14 mal gucken müssen, um am Ende nicht mehr in Tränen auszubrechen!

WARNUNG
Wer den Film noch nicht kennt, sollte diesen Bericht tunlichst nicht lesen, da ich einige Filminhalte verraten werde, und einige Infos für Leute, die ihn nicht gesehen haben, uninteressant (oder uninterpretierbar) sind!


Wie alles begann

Die Anfänge von DragonHeart waren alles andere als einfach. Der Regisseur Rob Cohen hatte ein Drehbuch, aber alle Studios meinten, dass es nicht erfolgsversprechend genug sei. Auch fand sich zu Anfang kein Produzent. Als er dann Rafaella de Laurentis davon erzählte, war sie begeistert, und erklärte sich bereit, den Film zu produzieren. Nach langer Überredungskunst fanden sich dann auch die Universal Studios dazu bereit, mitzumachen.
Also kam das Casting. Rob Cohen meinte: "Für den Drachen kamen für mich nur zwei Leute in Betracht: Sean Connery und Sean Connery!".
Sean las also das Drehbuch - und war fasziniert. Und so sprach er dann in der englischen Originalfassung auch Draco.


Die Story

Der Film handelt von Freundschaft und tiefster Verbundenheit. Es geht um einen Ritter (Bowen, gespielt von Dennis Quaid), der den Prinzen (Prinz Einon, gespielt von David Thewlis) unterrichtet und dessen Mentor ist. Als der Prinz in einem Gemetzel seines Vaters (in dem dieser fällt) tödlich verletzt wird, beschließt seine Mutter (Königin Aislynn, gespielt von Julie Christie), ihn zu retten, indem sie auf das Wissen der Drachen zurückgreift. Einon wird also zum Drachen gebracht, der sein Herz teilt, und dem jungen König damit das Leben rettet.
Aber leider entwickelt Einon sich zu einem Tyrannen, genau, wie sein Vater einer war. Bowen meint, der Drache habe ihn so böse gemacht, da er ihn ja nur gutes gelehrt hatte, und schwört, nicht eher zu ruhen, bis er alle Drachen getötet hat.
Nach 12 Jahren stößt er auf den Mönch und Lyriker Bruder Gilbert von Glockenspur (Pete Postlethwaite), der aber lyrisch nicht sonderlich begabt ist.
Als Bowen mit dem letzten Drachen kämpft, macht dieser ihm einen Vorschlag, den Bowen auch annimmt.
So ziehen sie dann zusammen durch das Land - jetzt ohne Bruder Gilbert, da dieser am Kampfplatz eingeschlafen war - und erschrecken arme Dörfler, die Bowen dann dafür bezahlen, dass er den Drachen "umbringt".
Leider klappt das nicht immer, und so haben sie bald das aufsässige Mädchen Kara (Dina Meyer) am Hals, die sie fortan begleitet.
Zwischen Bowen und dem Drachen entwickelt sich eine Freundschaft. Bowen beschließt, ihn Draco zu nennen. Kara beschließt, den Tot ihres Vaters zu rächen, der von Einon ermordet wurde. Einon jedoch nimmt Kara gefangen.
In der letzten Schlacht zwischen Gut und Böse wird dann Einon ins Herz getroffen. Draco, der mitkämpft, stürzt ab. Da erst erkennt Bowen, dass es sich bei deinem Freund um den Drachen handelt, den er damals so verflucht hatte!
Wie sollte es anders sein: das Böse wird besiegt. Der Film hat leider kein Happy End, aber dafür ein sehr gelungenes!


Das Drehen

Gedreht wurde DragonHeart in Jugoslawien - auch, wenn einem das kaum jemand glaubt :-)
Einons Schloss ist ein echtes altes Schloss in Jugoslawien, welches zu dem Zeitpunkt, wo gedreht werden sollte, noch eine Ruine war und inter Denkmalschutz stand. Rob Cohen hat dann mit den Behörden ausgemacht: wenn er ihnen bei ihrem Vorhaben, das Schloss zu restaurieren, hilft, dürfe er darin drehen.
So ist also der Aufbau der alten Burg im Film tatsächlich eine Restauration!
Der Schlusskampf auf der Wiese vor dem Schloss war auch ein Trick. Denn da, wo dir Burg stand, war keine Wiese - und da wo Wiese war, war keine Burg!
Also musste man an zwei verschiedenen Stellen drehen, was dann auch geschah. Nachher wurde das so gut zusammen geschnitten, dass man tatsächlich den Eindruck hatte, dass der Kampf vor der Burg statt fand.
Da der Drache ja nachher im Computer entstand, mussten die Schauspieler ohne den Drachen drehen! Es halfen ein paar Spanplatten in Drachenform, ein Stock-Kreis mit zwei Tennisbällen dran (für die Augen) und ein im Hintergrund stehender Rob Cohen, der die Textpassagen des Drachen vorlas, damit die Schauspieler Anhaltspunkte fürs Timing hatten.
Die Verletzungen am Set hielten sich in Grenzen. Zwei Stuntmen trugen, als sie von der Feuerwand am Schloss getroffen wurden, Verbrennungen zweiten Grades davon.


Der Drache

Draco war ein Ding für sich. Er war damals wohl der höchstbezahlte "Schauspieler". Dieser Film ist der erste, der einen komplett Computer-Animierten Charakter als vollwertigen Schauspieler integriert. Höchstbezahlt deswegen, weil Draco für die 23 Minuten Film, die der Drache zu sehen ist sage und schreibe 21 Millionen US-Dollar gekostet hat! Und das waren NUR die Kosten für den Drachen - der restliche Dreh nicht mitgerechnet!
Aber es ist dafür ein Meisterwerk geworden!
Erstellt hat George Lukas' Firma "Industrial Light & Magic" (ILM) den Drachen. Generiert wurde er nach einer Vorlage. Und diese lieferte Sean Connery.
Jede Nuance in Sean's Verhalten hat man auf den Drachen übertragen. Rob Cohen hatte sich eine große Video-Datenbank zusammengestellt, in der Sean-Connery-Closeups nach Kategorien sortiert standen: Wut, Arroganz, Schleimigkeit....
So wurden Draco's Gesten von Sean "geklaut". Auch wurde Draco erst erstellt, nachdem Sean die Texte des Drachen gesprochen hatte, damit man die Lippensynchronisation perfekt hinbekommen konnte.
Die ILM hat ganze 13 Monate dafür gebraucht, den Drachen nach dem fertigen Dreh von DragonHeart in den Film hinein zu bekommen. Rob Cohen war in der Zeit schon in Rom und drehte dort seinen neuen Film "Daylight". Jeden Dienstag und Donnerstag wurde (in Rob Cohens Wohnwagen) abends eine Satteliten-Videokonferenz abgehalten, bei der die Leute von ILM zeigten, was sie hatten, und Cohen sagte (und oft auch mit Gestik zeigte), was er gerne hätte. Und er achtete auf jedes Detail! Er bedachte, wie sich die Schuppen zusammenschieben würden, wenn Draco mit den Flügeln schlägt (und machte dies vor), achtete darauf, dass in der Lagerfeuerszene die Hand Dracos auch nachvibrierte (weil man ja nun mal eine Hand aus einer so schnellen Bewegung nicht abrupt stoppen konnte) und korrigierte dauernd an den Vorschlägen der ILMler herum, bis es perfekt war.
Die Komplexität des Drachen erstaunt noch heute. Es wurde die selbe Software verwendet, die auch für die Saurier in Jurassic Park verwendet wurde. Sie heißt SoftImage 3D und kostet als Einzelplatzlizenz gerade mal ca. 5.000 EUR.
Aber der Drache war viel komplexer als die Saurier aus Jurassic Park. Saurier mussten nur Brüllen und Laufen.
Der Drache sollte sprechen, eine Mimik besitzen und fliegen können!
Während der T-Rex gerade mal ca. 9.000 Anhaltspunkte für Bewegungsabläufe hat (danach berechnet die Software die Modifikationen am Körper während einer Bewegung), hatte Draco ca. 130.000 davon!
Das ganze wurde durch Licht und Schatten noch aufwändiger. Beispiel Lagerfeuerszene.
Der Drache liegt hinter dem Lagerfeuer. Das Feuer ist echt, der Drache nicht! Demnach mussten die Reflektionen in den Augen berechnet werden, wie auch der Schatten, der auf Dracos Körper fiel.
Dieser Aufwand war nötig, da Rob Cohen Dinge vorhatte, die noch nie in einem Film vorher probiert worden sind, da sie mit den Modellen, die man vorher dafür verwendete, unmöglich waren. Es wäre ohne Computer nie möglich gewesen, einen Drachen aus einer Wasserwand hervorbrechen zu lassen, oder ihn VOR der Sonne aufsteigen zu lassen!
Im übrigen wurde für das Durchbrechen der Wasserwand mit einer Kanone Salz durch die Wasserwand geschossen.
Der Wasserfall selbst war ja vorher auch nicht da - der musste extra angelegt werden, und 4 Pumpen, von denen jede einzelne ca. 3000 Liter pro Minute pumpte, erzeugten den Wasserfall.
Für die Szene, wo Draco in den See eintaucht, halten drei mit Sand gefüllte Fässer, die von einem Flugzeug fallen gelassen worden waren. Der Drache hat diese nachher im fertigen Film ersetzt.
Für die Flugszenen wurde ein Leichtflugzeug eingesetzt, das den Menschen im Bild als Anhaltspunkt diente, und dem Regisseur als Kamerastativ.
Das Flugzeug musste natürlich so klein sein, dass der Drache nachher größer im Bild erschien, und das Flugzeug völlig bedecken konnte.
Genau so machte die Szene Probleme, bei der Bowen in Draco's Maus saß. Dies war die einzige Szene, zu der ein Modell verwendet wurde (neben der Szene, wo Bowen unter Draco's Klaue liegt). Es wurde ein komplettes Modell des Drachenmaules (aber ohne Haut) mit einer beweglichen Zunge aufs Set gestellt. Darin wurde Bowen plaziert. Die Haut des Drachen ist nachher auch dazugerendert worden. Dies bedeutet, dass die Arbeit an der Stelle, wo Bowen die Hand aus Draco's Maul heraushält, für jedes Einzelbild enorm war. Als Draco Bowen in seinem Maul hochhebt ist Bowen aus technischen Gründen auch per Computer gemacht worden - es ging nicht anders.


Die Daten

Der Film ist 1995 / 1996 gedreht worden.
Regisseur ist Rob Cohen, Produzentin ist Rafaella de Laurentis
Laufzeit: ca. 99 Minuten
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren.
Schauspieler:
Dennis Quaid
David Thewlis
Pete Postlethwaite
Dina Meyer
Julie Christie
Sean Connery (engl. Fassung)
Mario Adorf (dt. Fassung)
Musik: Randy Edelmann
Special Effects: Industial Light & Magic (Leitung: Scott Squires, Drachen-Design: Phil Tippett, Effects-Leitung: John Swallow)
Story: Patrick Read Johnson & Charles Edward Pogue


Zu guter Letzt: Zitate!

(Draco wacht am Feuer auf)
D: Habt Ihr die ganze Nacht über mich gewacht?
B: Ich... habe nachgedacht.
D: Ja? Worüber denn?
B: Viele Dinge. Hauptsächlich, wie ich euch nennen soll. Und ich denke, ich habe einen Namen für Euch gefunden.
D: Das klingt, als hättet Ihr zu den Sternen hinaufgereicht, und ihn vom Himmel gepflückt...
B: Ja, das habe ich. Seht ihr diese Sterne?
D: Ich kenne diese Sterne sehr gut...
B: Seht ihr die Form, die sie bilden?
D: Hum-hm. Ein Drachen.
B: Sie nennen es "Draco", es heißt "Drache" in der Sprache der Gelehrten.
D: Also statt mich Drache in Eurer Sprache zu nennen, wollt Ihr mich Drache in einer anderen Sprache nennen.
B: Ihr habt recht. Das ist töricht.
D: Nein! Nein, ich würde mich geehrt fühlen, nach diesen Sternen benannt zu werden. Das... das würde ich wirklich. Danke Bowen. Draco... D r a c o ...

Draco:
Vor langer Zeit, als die Menschen noch jung waren, und die Drachen schon sehr alt, bekam der Weiseste von uns Mitleid mit den Menschen. Er versammelte alle Drachen um sich und ließ sie schwören, über die Menschen zu wachen, für alle Zeit. Und als er von uns ging, wurde die Nacht hell erleuchtet, von diesen Sternen. Und so wurde der Drachenhimmel geboren. Aber wenn wir sterben, werden nicht alle Drachen in diesen leuchtenden, herrlichen Ort aufgenommen. Nein, wir müssen es uns verdienen. Und tun wir das nicht, verschwindet unsere Seele, als hätte es uns nie gegeben.

Bowen:
Träume sind Hartnäckig. Man hält noch an ihnen fest, wenn sie schon längst zu Staub zerfallen sind.

(Draco und Bowen laufen auf einer Wiese nebeneinander her)
B: Ich dachte, Ihr würdet den Tod willkommen heißen. Alle Freunde Tot, gejagt, wo immer Ihr hingeht...
D: Erfreut es Euch, mich daran zu erinnern? Ja, Ritter, ich sehne mich nach dem Tod. Aber ich fürchte ihn auch.
B: Warum? Abgesehen von Eurem Kummer, was habt Ihr zu verlieren?
D: Meine Seele.

Draco: Ich BIN der Letzte von uns!
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Kommentare
Schnecke999
Schnecke999, 14.04.2002
Ich finde den Film super-schoumln, habe ihn zwar erst einmal gesehen, bin aber immer noch begeistert! Gruszlig Schnecke999
Alexia
Alexia, 03.04.2002
klasse Film
aber jedesmal muss ich weinen.
Du hast das ziemlich gut geschrieben und es wurde ziemlich lang.
penalty
penalty, 05.04.2002
Super bericht ...liebe diesen Film und die Stimme von Drago..... muss immer heulen .....gruszlig penalty
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Angie1575

Dragonheart

ein Testbericht von 2002-03-01 13:20:27 vom 01.03.2002
Empfehlung: ja
Ich möchte jetzt einen Bericht über einen meiner Lieblinsfilme schreiben, den ich schon mindestens 30 Mal gesehen habe: Dragonheart

Vor langer Zeit, als sich noch majestätische, feuerspuckende Drachen in den Himmel erhoben, lebte ein edler Ritter, den eine innige Freundschaft zu einem bemerkenswertem Wesen verband. Dennis Quaid und Mario Adorf, der „Draco“ seine Stimme lieh, überzeugen in diesem fabelhaften Abenteuer-Epos von Meisterregisseur Rob Cohen.

Die Story:
Bowen (Dennis Quaid) ist ein Ritter, der sich dem alten Ehrenkodex verpflichtet hat. Als sich sein Schützling, Prinz Einon, zu einem noch grausameren König entwickelt, als dessen Vater, schlägt Bowens Idealismus in Verbitterung um. In dem Glauben, dass Einons Seele von einem Drachen vergiftet worden ist, schwört Bowen, sie alle zu töten. Auf seinem Rachefeldzug trifft er „Draco“ (Mario Adorf), einen Drachen, dessen Kraft, Stärke und Verstand dem verbitterten Ritter mehr abfordern, als ein Gefecht. Was zwischen den beiden Rivalen wie ein Kampf auf Leben und Tod beginnt, entwickelt sich zu einer Freundschaft, die das Bild ihrer mittelalterlichen Welt für immer verändert.

Genre:
Fantasy-Abenteuer für die ganze Familie ( freigegeben ab 12 Jahren)
Filmdauer:
Ca. 99 Minuten
Darsteller:
Dennis Quaid (Ritter Bowen)
David Thewlis (Einon)
Pete Postlethwaite (Gilbert)
Dina Meyer (Kara)
Jason Isaacs (Felton)
Brian Thompson (Brok)
Lee Oakes (Junger Einon)
Wolf Christian (Hewe)
Terry O'Neill (Redbeard)
Peter Hric (König Freyne)
Julie Christi (Königin Aislinn)
Sean Connery (Originalstimme des Drachen Draco)
Mario Adorf (Deutsche Stimme des Drachen Draco

Produzenten: Raffaela de Laurentiis
Drehbuch: Charles Edward Pogue
Vorlage: Story von Patrick Read Johnson, Charles Edward Pogue
Buch zum Film: Roman "Dragonheart" von Charles Edward Pogue
Musik: Randy Edelman
Kamera: David Eggby
Spezialeffekte: Scott Squires, Phil Tippett, James Straus, Kit West
Ausstattung: Benjamin Fernandez
Schnitt: Peter Amundson
Kostüme: Thomas Casterline, Anna Sheppard

Oscar-Nominierung für 1996 für Scott Squires, Phil Tippett, James Straus, Kit West (Visuelle Effekte)
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Kommentare
_matthias_
_matthias_, 01.03.2002
Haumlh? Viel, wenn nicht alles kopiert, eigene Meinung leider NULL! Warum hier fuumlnf Leute mit sehr nuumltzlich bewertet haben, bleibt mir ehrlich gesagt schleierhaft. Nix fuumlr ungut, mr.matze!
owesen
owesen, 01.03.2002
Wie schon bei eComments so auch hier ein lesenswerter Beitrag !!! g Gruszlig, Soumlnke
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Karinkroeger

Der letzte Drache

ein Testbericht von 2002-02-14 16:31:04 vom 14.02.2002
Empfehlung: ja
Hallo Ihr Lieben,
Ich möchte Euch jetzt einen meiner Lieblingsfime vorstellen.

Im 10. Jahrhundert lehrte der tapfere Kämpfer Bowen (Dennis Quaid) den Prinzen Einon (Lee Oakes) das Fechten und den Ehrenkodex der Ritter. Dieser muß mit ansehen, wie sein Vater bei einer Bauernrevolte ums Leben kommt, und wird dort selbst schwer verletzt. Königin Aislinn (Julie Christie) bringt ihren Sohn in einer mythische Höhle der Kelten, in der sie einen Drachen um Hilfe bittet. Der stellt allerdings eine Bedingung: Der junge Prinz muß eines Tages mit Güte regieren. Dann gibt er ihm die Hälfte seines Herzens und rettet so sein Leben. Doch aus dem kleinen Jungen wird ein gnadenloser, grausamer König (David Thewlis), der das Land mit Terror überzieht. Bowen ist frustriert und schwört alle Drachen zu töten. Eines Tages tritt er, begleitet von dem Monch Gilbert (Pete Postlethwaite), auf den Drachen Draco (in der Originalfasssung gesprochen von Sean Connery, in Deutsch von Mario Adorf), den letzten seiner Art. Doch statt sich zu bekämpfen verbünden sich die beiden miteinander. Draco greift Dörfer an und Bowen bietet sich den Einwohnern dann als Drachentöter an.
Als Bowen erfährt, daß Draco derjenige war, der Einon einst rettete, beschließen sie gemeinsam Einon den Garaus zu machen....




#Die Special-Effects-Techniker modellierten Dracos Kopf nach einer Reihe von Fotos des jüngeren Connery, speziell nach dessen Äußeren in den siebziger Jahren, und "pflanzten" diesen Kopf auf den 5 Meter hohen und 13 Meter langen Drachen.
Den "fliegenden" Drachen ersetzte ein Ultraleichtflugzeug.
Im fertigen Film erscheint Draco 23 Minuten.#


Ein tolles Fantasy-Märchen mit sehr guten Darstellern.


Schöne Grüße, Karin.
...
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Kommentare
TrAgIc
TrAgIc, 19.02.2002
Ich hab diesen Film geliebt, einfach nur schoumln. Hab gesehen, dass du gern Fantasy liest, sagt dir Rad der Zeit etwas??? Schade, dass man hier nicht uumlber Buumlcher schreiben kann.....
paelzer
paelzer, 17.02.2002
sehr guter Film, Beitrag gefaumlllt mir gut
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