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Testberichte Fahrenheit 9/11

 (DVD)
4.8 von 5
Platz 168 in der Kategorie "Dokumentarfilm allgemein".
Bewertung: Kundenbewertung 4,90 / 5,00 4.8 von 5
Meinungen:
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Fahrenheit 9/11 Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,90 / 5,00 4.8 von 5
von 100% aller Autoren empfohlen (13/13).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • Ausführliche Dokumentation der Ereignisse um 9/11; professioneller Dokumentarfilm mit Bildern, die niemand vergessen sollte
  • der Sprung von der Sarkastischen Komik zum Ernst, interessante Bilder, die Wahrheit über den Irak Krieg, man bekommt mit wie die Amerikaner die jetzige Situation sehen,
  • Interessante, unterhaltsame Dokumentation
  • Michael Moore und sein schwarzer Humor!Fakten und Interviews!Ziemlich erschreckend teilweise, manchmal aber auch witzig!
  • Klar, verständlich, auf den Punkt gebracht. Sricht vielen aus dem Herzen.
Nachteile/Kritik
  • Teilweise sehr subjektive Wertungen des Regisseurs
  • manche Fakten kannte man bereits aus dem letzten Buch von Moore,
  • Teilweise zu polemisch
  • Nicht so gut wie Bowling for Columbine!
  • Einige Szenen könnte man etwas kürzen oder sind unnötig.
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schraddel

5 years after - Fahrenheit 9/11 revisited

ein Testbericht von 2006-09-27 21:10:53 vom 27.09.2006
Empfehlung: ja
Vorteile: Ausführliche Dokumentation der Ereignisse um 9/11; professioneller Dokumentarfilm mit Bildern, die niemand vergessen sollte...
Nachteile/Kritik: Teilweise sehr subjektive Wertungen des Regisseurs
Ich glaube, man muss niemandem mehr erzählen, worum es in Michael Moores Film "Fahrenheit 9/11" geht: Der Wahlskandal, durch den der jetzige US-amerikanische Präsident George W. Bush den Bezirk Florida (und damit die Wahlen) gewann; das Attentat auf die "Twin Towers"; der Krieg in Afghanistan; die "Koalition der Willigen"; der Einmarsch in den Irak; das Nichtfinden von Massenzerstörungswaffen; und die (damals schon, als Michael Moore den Film gedreht hatte) TAUSENDE von Toten. Okay, ein paar weniger auf der amerikanischen Seite. Aber Moore stellt in seinem Film eine weinende amerikanische Mutter einer weinenden irakischen Mutter gegenüber, und diese Szenen sind und bleiben beeindruckend.

Moore hat mit diesem Film eine einmalige Dokumentation geschaffen, die sich sowohl auf die persönliche Ebene der beteiligten Personen bezieht, als auch auf die politischen Hintergründe, die zum Krieg geführt haben - und die, so man sie nicht ändert, letztendlich jede Gesellschaft in einen Krieg hinein führen müssen.

Allein der Titel "Fahrenheit 9/11" ist Programm. Moore bezieht sich damit auf den utopischen Roman des amerikanischen Schriftstellers Ray Bradbury, "Fahrenheit 451", in dem eine Gesellschaft geschildert wird, in der Bücher verboten sind, und die Feuerwehr nicht mehr die Aufgabe hat, Brände zu löschen, sondern versteckte Bücher zu verbrennen. In dieser Gesellschaft existiert lediglich eine kleine Minderheit, die Bücher wie Heiligtümer hortet und im Untergrund lebt, während die so genannte Mittel- oder Oberschicht es sich unwissend zu Hause bequem macht. (451 Grad Fahrenheit sind 232 Grad Celsius. Ab dieser Temperatur brennt Papier.)

Fahrenheit 9/11 war ein notwendiger Film, um nicht nur den US-Amerikanern, sondern uns allen klar zu machen, dass wir in einer Gesellschaft leben, in der Unwissenheit gefördert und sich von den Mächtigen zunutze gemacht wird, um uns in immer härtere Glaubens- und wirtschaftliche Kriege zu führen. Kriege, die wir vielleicht verhindern können, wenn wir dem ein klares "Nein" entgegen stellen. Nicht nur, indem wir die "richtigen" Parteien wählen (wer auch immer die unserer Meinung nach sein mögen), sondern indem wir sagen: "Na gut, ihr habt Krieg. Aber ich geh da nicht hin."

Das ist die Kernaussage von Michael Moores Film: Es ist Krieg. Aber, Leute, geht da nicht hin.

Und weil sich mehr als fünf Jahre nach dem Anschlag auf das World Trade Center nichts zum Besseren, sondern eher zum Schlechteren verändert hat, sollte man sich diesen Film - und diese Bilder - vielleicht wieder einmal anschauen.

Michael Moore hat übrigens sein offizielles ok gegeben, dass man den Film auch über Internet-Tauschbörsen downloaden darf. Da hab' ich ihn auch her, in einer eher schlechten Qualität. Wer ihn auf DVD hat, sollte sich unbedingt mal den englischen Originalton einspielen, bei Bedarf halt mit deutschen Untertiteln. Oder vielleicht ohne? Ich glaube, wenn man in vor Angst verzerrte Gesichter schaut, und zuhört, was die Menschen in die Kamera schreien, dann ist's egal ob die Deutsch, Englisch oder Arabisch sprechen.

Man mag Michael Moore Vorwürfe machen, er sei zu emotional und zu sehr von seiner persönlichen Familiengeschichte beeinflusst. Das mag sein. Er ist oft zynisch; aber zu Recht. Er dokumentiert nicht, sondern er sagt ausdrücklich, er kommentiert. Er will kein Dokumentarfilmer und -buchautor sein, sondern er nimmt sich das Recht ("freedom of speech", auf das die Amerikaner so viel halten, so lange es nicht gegen die Amerikaner geht), seine Meinung zu sagen. In seinen Büchern tut er das viel mehr als in diesem Film; und bei manchen Szenen hatte ich den Eindruck, dass sogar der Zyniker Moore sprachlos war.

Auf jeden Fall ist das ein Film, den jeder mal gesehen haben sollte. Meiner Meinung nach sollte er in Zukunft zur Schulbildung gehören, aber erst ab 16.

9/11 ist fünf Jahre her. Aber es ist noch lange nicht vorbei.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
papaonline
papaonline, 07.10.2006
da bin ich wieder heute bereit für viele gegenlesungen und erst einmal bist du dran , lg und sh von Papaonline
whitejunglehb1
whitejunglehb1, 28.09.2006
Ein sehr schöner Bericht
morla
morla, 27.09.2006
sehr hilfreich
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Schmidt1983

Den Nagel auf den Kopf getroffen

ein Testbericht von 2005-04-30 12:48:41 vom 30.04.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: Klar, verständlich, auf den Punkt gebracht. Sricht vielen aus dem Herzen....
Nachteile/Kritik: Einige Szenen könnte man etwas kürzen oder sind unnötig.
Fahrenheit 9/11

Hauptdarsteller: Michael Moore, George W. Bush

Inhalt des Films: - Die Präsidentschaft von George W. Bush
Außenpolitik
- Die politischen Ereignisse
März 2001 – Juni 2004
- Der Weg zum Krieg im Irak

Darsteller: - Al Gore
- George W. Bush
- Dick Cheney
- Bill Clinton
- Helen Thomas
- Craig Unger
- Lila Lipscomb
- Colin Powell
- Condoleezza Rice
- Jim McDermott
- Byron Dorgan
- Bin Laden
- Abdul Henderson

Zum Film:

Fahrenheit 9/11 lässt jeden Zuschauer staunen. Er beginnt mit einzelnen politischen Ereignissen aus der Vergangenheit.
Man erkennt deutlich, dass Michael Moore hier nicht sinnloses Geld verschwendet hat, sondern mit den geringsten Mitteln jeden Spannung und manchmal auch Spass zu verstehen lässt.
Der Film zeigt deutlich alle Fassetten der Politik und der amerikanischen Lebensweise.
Es werden Politiker gefragt, ob sie ihre Kinder in den Irak schicken würden oder man begleitet Soldaten in den Hintergassen bei der Rekrutierung neuer Männer, die eigentlich nichts vom Staat bekommen haben und in den ärmsten Kreisen aufwachsen sind, nun aber für ihr Land und ihre Regierung in den Krieg ziehen sollen.


Entwicklung und Hintergründe des Films:

George W. Bush wurde am 20. Januar 2001 als Präsident der USA vereidigt. Sein vorheriger Wahlkampf war von zahlreichen Vorschlägen geprägt. Reform der öffentlichen Schulen, Umgestaltung der nationalen Verteidigung, Steuererleichterungen, Modernisierung der Sozialversicherung und Krankenversicherung für Rentner und Zusammenarbeit von Glaubens- und Gemeinschaftsorganisationen mit der Regierung sind einige von seinen Propagandasätzen.
Er war 6 Jahre lang 46. Gouverneur von Texas, wo er sich den Ruf eines Konservativen mit Herz erwarb, der öffentliche Politik anhand der Grundsätze einer begrenzten Einmischung der Regierung, persönlicher Verantwortung, starker Familien und kommunaler Kontrolle gestaltete.
Die Anschläge vom 11. September veränderten Amerika. Präsident Bush beschrieb dies mit folgenden Worten: „In unserem Schmerz und unserer Wut haben wir unsere Aufgabe und unsere Bestimmung gefunden.“ Präsident Bush erklärte den Krieg all dener, die sich ihm oder seiner Regierung in den Weg stellen.
So wurden alle vorher ausgedachten Reformen gekippt und für einen globalen Krieg gerüstet.

Fazit:

Ohne Spezialeffekte ein sehenswertes Werk von Michael Moore.
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:weniger hilfreich
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Kommentare
patsam
patsam, 05.04.2005
wenig Infos uumlber den Film -gehe etwas mehr darauf ein, Infos zu DVD, gibt es Extras oder nicht, ...ich bewerte dann natuumlrlich gerne um.liebe Gruumlsse
Funkenstoss
Funkenstoss, 20.02.2006
sehr gut. obwohl ich nicht unbedingt auf der seite von michael moore stehe. freue mich über jede gegenlesung- mfg, graupe-funkenstoss
PaintaB
PaintaB, 05.05.2005
Du haumlttest echt mehr Infos dazu geben koumlnnen. Auf jeden Fall kann man mehr dazu schreiben. LG PaintaB
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atrachte

"War das alles nur ein Traum?"

ein Testbericht von 2005-03-30 17:05:56 vom 30.03.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: der Sprung von der Sarkastischen Komik zum Ernst, interessante Bilder, die Wahrheit über den Irak Krieg, man bekommt mit wie die Amerikaner die jetzige Situation sehen,...
Nachteile/Kritik: manche Fakten kannte man bereits aus dem letzten Buch von Moore,
Story:
„War das wirklich alles nur ein Traum?“, stellt sich Michael Moore zu Anfang des Filmes die Frage. Zu Beginn des Filmes sieht man nämlich wie Al Gore (der eigentlich gewählte Präsident) mit seinen Parteigenossen und einigen Promis den Wahlsieg feiert. Alle Fernsehsender senden die Ergebnisse und sind sich sicher das Al Gore der neue Präsident ist. Doch dann kommt Fox und berichtet das George W. Bush in Florida die meisten Wählerstimmen bekommen hat und somit über Gore gewonnen hat. Alle anderen Sender ziehen mit dieser Falschen Behauptung nach und plötzlich ist Bush tatsächlich der Präsident. Es folgen Szenen die, die Empörung, besonders die der farbigen Amerikaner, zeigen. Bis schließlich die Leinwand schwarz wird und man nur die Geräusche nahe der World Trade Center Türme hört als diese Angegriffen werden. Später im Film wird noch der Irak – Krieg behandelt und man bekommt auch mit wie in den U.S.A junge Marines angeworben werden welche natürlich, wie sollte es anders sein, hauptsächlich farbig sind und aus schlechteren Vierteln kommen.

Meine Meinung:
Nach dem ich vor einem Jahr das Buch „Stupid White Man“ von Michael Moore gelesen habe bin ich ein überzeugter Fan von ihm. Es war für mich also klar das ich mir seinen neuen Film „Fahrenheit 9/11“ angucken werde. Das was mich im Kino als erstes überrascht hat war das von 350 Sitzen, alle voll besetzt waren. Ich habe mir zwar noch nie eine Doku im Kino angeguckt, aber ich denke das eine Doku so viele Zuschauer auf einmal hat ist eher die Ausnahme. Als ich aus den Film kam war ich begeistert und doch zugleich entsetzt. Anfangen tut es schon am Anfang mit der Wahl 2000. Wie kann es sein das ein solch unfähiger Mensch wie George W. Bush Präsident der USA wird nur weil es der Sender Fox behauptet? So viele Menschen wussten das Al Gore der gewählte Präsident ist und doch wird Bush im Capitol vereidigt. Das nächste Hauptthema waren die September Anschläge. Wie bereits erwähnt sieht man am Anfang nur einen schwarzen Bildschirm und hört nur die Geräusche nahe der Trade Center Türme. In einem Moment habe ich noch über die Sarkastischen Aussagen von Michael Moore gelacht und dann auf einmal läuft es mir kalt den Rücken hinunter. Das ist auch das was mir, auch in den Büchern, gefällt. Dieser Übergang vom Witzigen, Sarkastischen zur ernsten Realität. Wenn ich aber schon bei den Büchern bin muss ich auch sagen das die Leute die das letzte Buch „Dude, where´s my Country?“ gelesen haben schon einige Tatsachen wissen z.b. die Sache mit den Kontakten der Bush Familie zur bin Laden Familie. Aber ich fande es jetzt nicht sonderlich schlimm. Ich habe hier auch einiges über die FSK Wertung zum Film gelesen und das manche Leute sie eher auf 16 schrauben würden. Von meiner Hinsicht ist das so ne Sache. Man sieht zwar wie Menschen enthauptet wird und Menschen schwer verletzt sind und man sieht auch wie tote US Soldaten geschändet werden aber verletzte und tote Menschen sieht man auch jeden Tag in den Nachrichten. Ausserdem denke ich das sich sowieso nicht jedes 12 Jähriges Kind für den Film interessiert. Ich denke mit der FSK Einstufung kann man durchaus leben. Solche Szenen gehören einfach in eine Dokumentation dieser Art und zeigen auch die Realität. Wie die meisten wahrscheinlich auch wissen werden ist die Synchronisation des Filmes fast nur Englisch. Ich persönlich hatte aber keine Probleme, da es ein sehr verständliches Englisch ist, und musste selten auf die Untertitel gucken. Mir hat der Film sehr gut gefallen und ich denke das fast jeder der den Film gesehen hat auch so denkt.

Film Daten:
Original Filmtitel :
Fahrenheit 9/11 (2004)

Länge des Filmes:
122 Minuten

Regisseur:
Michael Moore

Produzent:
Michael Moore

Verleiher:
Falcom

FSK:
Ab12 Jahren

Kritik:
Das einzige was mir einfällt ist das ich persönlich schon manches aus dem letzten Buch wusste. Ich finde dies aber nicht weiter schlimm da man nun auch die Bilder dazu sieht.

Wertung in Prozent:
Da es bei einem Dokumentarfilm schwer ist auf einzelne Dinge Prozente zu vergeben habe ich das diesmal ausgelassen und habe nur die Gesamtprozentzahl des Filmes geschrieben.
Gesamt Prozentzahl des Filmes: 94 %

Fazit:
Als ich aus dem Kino kam, dachte ich damals nur „Wow“. Ich war wirklich sehr beeindruckt von „Fahrenheit 9/11“ und denke mir das ich ihn auch auf jedenfall noch auf DVD sehr oft schauen werde. Der Film ist aus meiner Sicht einfach nur gut gelungen. Das einzige was ich ein ganz klein bisschen schade fand, ist das ich einige Sachen schon von „Dude where´s my Country“ wusste. Aber so schlimm finde ich persönlich nicht. Ich bin auch mal sehr gespannt ob auch diese Doku von Moore einen Oskar gewinnt. Verdient hätte er es auf alle Fälle. Aber unter der Regierung Bush könnte das schwer werden. Ich kann den Film eigentlich jeden empfehlen der sich für die Wahrheit interessiert. Auch wenn sie leider sehr erschreckend ist. Selbst für Leute die mit der US Politik, oder mit Politik im allgemeinen nichts am Hut haben, könnte der Film ganz interessant sein. Hoffen wir mal alle das der Alptraum im November zu Ende ist und „Georgieboy“ auf seiner Ranch mit sich alleine Kriegs spielen kann.

Links zum Film:
Homepage zum Film:
www.fahrenheit9/11.de

Homepage zum Trailer:
http://www.apple.com/trailers/lions_gate /fahrenheit_911/

Homepage zum Verleiher:
http://www.falcom.ch/

Homepage zu Michael Moore:
www.michaelmoore.com

Bilder zum Film:
http://www.ciao.de/opinion_images_view.php/ OpinionId/2848170
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
melnikslawa
melnikslawa, 30.03.2005
hi sehr guter Bericht alles drin was man Wissen muss.

MfG
melnikslawa

P.S. Wuumlrde mich uumlber Gegenbewertung freuen
Funkenstoss
Funkenstoss, 20.02.2006
super bericht,freue mich über gegnlesungen- mfg, graupe-funkenstoss
sunny87
sunny87, 13.08.2004
fuumlr die saumlmtlichen Links, leider ist der erste nicht zu erreichen?!
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Lindi

Fahrenheit 9/11 der Film der Menschen zum umdenken bringt. Lesen Sie mehr hier

ein Testbericht von 2005-01-03 13:32:14 vom 03.01.2005
Empfehlung: ja
Hallo liebe Yopi User. Mein Bericht soll als Kaufempfehlung und als zusammenfassung dienen. Ich möchte gleich vorwegnehmen, dass ich genauestesn recherchiert habe bevor ich den Bericht schrieb.

Fahrenheit 9/11 ein Film von Michael Moor:

Über den Autor:

Michael Moor ist wahrscheinlich der größe Kritiker des amtierenden Präsidenten der USA Georg W. Bush. Bush befürchtete, nachdem 20 Millionen Menschen den Film gesehen hatten, massive Wahlverluste. Zu seinem Glück wählten die Amerikaner doch ihn zum neuen Präsidenten. Nun dürfen wir uns auf weiter 4 Jahre Michael Moor total freuen der sicher weiter Filme über die Hintermänner Amerikas bringen wird. Ich persöhmlich bin ein großer Fan Michael Moors da er versucht die Wahrheit herauszupressen obwohl er wergen massiver Zensur in den USA nur wenig oder geringe Chancen dazu haben wird. Nachdem man diesen Film gesehen hat fängt man neu an zudenken. Man denkt nach über die Amerikaner über die Kriege die von ihnen begonnen wuden...
Warum Georg W. Bush so viel Angst vor diesem Film hatte werden sie gleich unten lesen...


Fahrenheit 9/11 der Film:

Der Film befginnt mit einer Gegenüberstellung.
Michael Moor erklärt wie es zu dem Irakkrieg gekommen ist. Zitat"Die USA unterstützten Bin Laden und seine Männer damit sie Afgahnistan überfallen konnten mit 20 Mio. $ um ihn später selbst zum schuldigen zu machen. Sie unterstützen auch Saddam Hussein im ersten Irakkrieg mit 100 Mio$. Wer hier wen unterstützte weiß niemand so genau nur, dass die unterstützen immer die Verlieren waren" Michael Moor zeigt auch die Bilder des Irakkrieges wie die Amerikaner die Saddam Hussein Statuen umreißen. Oft zeigt er die amerikanieschen Soldaten wie sie sagen:" Wir wolllen den menschen hier nur helfen. Warum verstehen sie das nicht?"
Im 2ten drittel des Filmes wird dann die Brutalität des Irakkrieges gezeit.Tote Amerikaner werden Verbrannt und ihre blutüberströmten Leichen hiner dem Auto hergezogen. Links und Rechts davon stehen hunderte Iraker und jubeln. Es werden auch Einsätze der US Soldaten gezeits wie sie zum Beispiel ein Haus stümen. Im letzten Teil des Filmes kommt Michael Moor zu einer Frau die ihren Sohn im Irakkrieg verloren hat. Nun hat er es endgültig satt da nur ein Amerikanischen Senator seinen Sohn im Irakkrieg hat...

Dieser Film bewegt wirklich zum Umdenken. Er ist einer er Besten Filme die ich je gesehen habe. Sie klärt fast alles auf und zeit das wirklicht Bild Amerikas.
Ein Film den am wirklich zuhause haben sollte.


Viel Erfolg beim Kauf wünscht ihnen Dominik Lindorfer
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Das Mitglied ist nicht mehr auf Yopi.de aktiv.

Michael Moore strikes again

ein Testbericht von 2004-12-25 17:37:58 vom 25.12.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: Viele Fakten werden aufgezählt, Bush ins "richtige" Licht gerückt...
Nachteile/Kritik: Leider auch viel offensichtliche Propaganda dabei
~+*~+*~+*~+*~+*~
Zum Produzenten
~+*~+*~+*~+*~+*~
Michael Moore, geboren am 23.4.1954 im kleinen amerikanischen Dörfchen Flint in Michigan, gehört zu den wohl zynischsten "Dokumentationsfilmern" der Welt. Bereits in seinem Film "Bowling for Columbine" (2002) stellte er kritisch, aber auch sehr humorvoll, dar, wie sehr die amerikanische Regierung ihr Volk belügt und manipuliert, was eigentlich hinter dem Amoklauf in Columbine steckte etc.
Der etwas dickliche Mann ist in den USA sehr bekannt. Einen großen Teil dieser Bekanntheit erlangte er auch durch seine Bücher, wie z.B. "Stupid White Men", das übrigens auch hier in Deutschland erschienen ist.

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Die Hintergrundgeschichte
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Wie allgemein bekannt ist, wurde Bush im Jahre 2000 nicht demokratisch zum amerikanischen Präsidenten gewählt. Michael Moore hat hier genau recherchiert und ging auf viele Ereignisse während der Legislaturperiode Bushs ein, vor allem natürlich den 11.September 2001, aber auch den Irak-Krieg.
Vorweg sollte man auch noch wissen, dass in den USA die Präsidenten nicht direkt gewählt werden, sondern durch Wahlmänner. Jeder Staat stimmt ab und hat - je nach Bevölkerungsgröße - eine gewisse Anzahl an Wahlmännern. Der Kandidat, der am die einfache Mehrheit an Stimmen durch das Volk hat, wird einstimmig durch die Wahlmänner gewählt. Das heißt, wenn Kandidat A 49% und Kandidat B 51% hat, wählen alle X Wahlmänner Kandidat B und niemand Kandidat A.
Damit kommen wir auch schon zum eigentlichen:

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Der Film
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Die Vorschau im Fernsehen zeigt Britney Spears mit dem Zitat: "I think we should trust this president in whatever he does" (Ich denke, wir sollten diesem Präsidenten bei allem vertrauen, was er tut) und dem prägnanten eingeblendeten Satz "Britney Spears sollte sich diesen Film unbedingt angucken" - aber nicht nur sie, nein, eigentlich sollte ihn jeder gesehen haben, der sich auch nur annähernd für Politik interessieren könnte.

Wie schreiben das Jahr 2000. Das mächtigste Land der Welt wählt einen neuen Präsidenten, zur Auswahl stehen der Legastheniker George Bush und der "Sklaventreiber" Al Gore - und ein paar unbedeutende Kandidaten, die sowieso keine Chance haben. Amerika wählt. Nur irgendwie gibt es arge Probleme mit der Auszählung. Beide Kandidaten liegen Kopf an Kopf - nun kommt es auf die Wahlmänner in Florida an. Alle Fernsehsender sind sich einig, Gore führt in diesem Staat - bis sich der Sender FOX einschaltet und genau das Gegenteil behauptet. Da FOX ja die Wahrheit gepachtet hat (Achtung, Ironie ;-) ), glauben das natürlich auch alle Medienanstalten und revidieren ihre Aussagen.
Welch Zufall, dass George W. Bush's Cousin Gouverneur Floridas ist und er auch noch "Connections" zu FOX hat. Und somit, so kann man sagen, nimmt das Übel seinen Lauf.

Michael Moore beginnt seinen Film sehr sachlich mit einer rein auf Materialien beruhenden Einleitung, in der genau das geschildert wird, was ich soeben beschrieb. Die Seriösität ist also von Anfang an offensichtlich.
Den ganzen Film nun zusammenzufassen würde viel zu lange dauern, deshalb werden nur einige Passagen von mir jetzt erwähnt, evtl. mit Kommentaren.

- 9/11 - der 11. September, ganz Amerika ist in Aufruhr. Während der berühmten Anschläge auf das World Trade Center sitzt George W. Bush in einer Grundschule und liest zusammen mit den Kindern in einem Buch (und das als Legastheniker...). Kurze Zeit später flüstert ihm ein Sicherheitsmann zu "Mr. President, unser Land wird angegriffen" - und was tut er? Er sitzt 7 Minuten lang (und mehr) nur da... und glotzt. Schnelle Reaktion, Mr. Bush!

- "I am a war-president" - Der Satz aus diesem Film, der mir am meisten im Gedächtnis blieb. George W. Bush's kurze, aber treffende Selbstcharakterisierung, die eindeutig zeigt, was für ein Ziel seine "Politik" hat

- Der Irak-Krieg - Ja, warum wurde er denn nun geführt? Moore interviewt ein paar Soldaten, die einfach nur froh sind, dass sie ihr Land verteidigen dürfen, warum auch immer. Anscheinend hat er sich diejenigen mit dem wenigsten Verstand herausgepickt, das ist natürlich in seinem Sinne sehr nützlich, untergräbt aber leider die Seriösität.

Ich bin mir natürlich im Klaren, dass diese 3 (bzw. mit der Wahl 4) Schlüsselszenen bei weitem nicht die einzigen Elemente dieses Filmes sind, aber es sind Schlüsselszenen, auf denen weitere Thesen und Argumente aufbauen. Michael Moore verwendet viele Rückblenden, um die Hintergründe in ein verständlicheres Licht zu rücken. Nicht "verständlich" im Sinne von "Ich kann's verstehen, dass Bush so gehandelt hat", sondern im Sinne von "Ich versteh, was Moore meint".

Es ist verdammt schwierig, alle Details herauszuarbeiten, da in diesem Film viele einzelne Fakten sinnvoll aneinandergereiht wurden, teils mit propagandistischen Zusätzen. Somit würde eine ausführliche Wiedergabe des Inhalts ungefähr genauso lange dauern wie der ganze Film. Ich hoffe, ihr seht mir nach, dass ich euch so etwas nicht zumuten möchte ;)

~+*~+*~+*~+*~+*~
Mein Fazit
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Lange habe ich mich auf diesen Film gefreut und umso begeisterter war ich, als ich ihn endlich sah. Ich habe mich selbst dabei erwischt, einfach nur noch über die "blöden Amerikaner" den Kopf zu schütteln, wenn Moore aufzeigt, dass sie selbst eigentlich gar nicht wissen, warum Bush das macht, was er macht. Es werden sehr viele Fakten aufgezählt und mit Kommentaren versehen, allerdings nicht staubtrocken, sondern mit einer gehörigen Menge an Zynismus, rhetorischen Fragen und Humor. Michael Moore versteht es eben, Filme zu machen.
Ich denke, für diejenigen, die bisher nur "die eine Seite", also die Bush-Sicht, der Dinge kennen, ist der Film definitiv Pflicht. Er hinterfragt kritisch Bush's Vorgehen und seine Motive. Was allerdings vollkommen außen vor gelassen wird, ist diese "andere Seite". Stellenweise wird deutlich erkennbar, dass es sich um einseitige Propaganda handelt. Schade, das hätte er geschickter machen können.

~+*~+*~+*~+*~+*~
Schlussbemerkungen
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Der Film ist seit dem 2.11. fürs Fernsehen verboten worden. Moore verzichtete auf Oscars und DVDs (die übrigens nun erhältlich sind), damit sein Film an die Öffentlichkeit ohne DVD-Player gelangen konnte. Dabei liegt wahrscheinlich ein neuer Rekord vor, da meines Wissens noch nie ein Film so schnell aus den Kinos ins Fernsehen kam.

Der Film ging im TV gute 155 Minuten, wovon ca. 30 min. Werbung waren, er ist also gute 2 Stunden lang (nur sehr grob geschätzt). Regie führte Michael Moore, der im Film selbst zu sehen ist und alles kommentiert.

Übrigens: Moore hat schon wieder ein Projekt in Planung, namens "Sicko" - eine Dokumentation über das amerikanische Gesundheitssystem.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
drtylerdurden

typisch Moore - typisch sarkastisch und provokant

ein Testbericht von 2004-12-09 23:28:15 vom 09.12.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: wissenwert informationsreich ...
Nachteile/Kritik: -
Der umfang dieser Dvd's ist mehr als gut.
Auch Leute ohne Hintergrundwissen haben Gefallen an diesem Film.
Da hier ein Thema angesprochen wird zu dem die meisten schon feste Meinungen haben wird dieser Film wohl kaum "wach rütteln" aber für bisher uninteressierte an der US-Politik ist dies mit der perfekte Einstieg.
Interessant und wissenswert ist alles an diesem Film. Allerdings auch sehr erschreckend da es ja die Wahrheit ist wie die größte und einzige Weltmacht regiert wird und wie alle anderen tatenlos zu schauen. Passend zum Wahlkampf informiert dieser Film über Hintergründe die bislang verschlüsselt blieben.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:weniger hilfreich
Skywalkeratwork

Mal sehen wer als Nächstes dran ist!

ein Testbericht von 2004-11-13 13:42:26 vom 13.11.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: Michael Moore und sein schwarzer Humor!Fakten und Interviews!Ziemlich erschreckend teilweise, manchmal aber auch witzig!...
Nachteile/Kritik: Nicht so gut wie Bowling for Columbine!
Vorwort
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Nachdem ich mal von einem Freund die erste Dokumentation von Michael Moore ausgeliehen bekommen habe und von "Bowling for Columbine" schon ziemlich begeistert war, so musste diese zweite Doku auch dran glauben. Das sie am 1. November 2004 auf Pro 7 lief kam mir natürlich sehr zugute, denn dann musste ich ihn mir nicht mehr ausleihen. Zwar wäre Bonus-Material noch recht schön, doch wichtig ist hier doch eher der eigentliche Film. Worum es aber genau in der zweiten Doku namens "Fahrenheit 9/11" geht, das erfahrt Ihr wie gewohnt in meinem Bericht!

Kurze Infos zur Doku
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Man kann diese Doku auch Real-Satire nennen, auf jeden Fall tut es so die Zeitung TV Movie, die ich ja im Abo habe. Da außerdem zeitgleich der 2. Teil von Attila der Hunne auf RTL kam musste ich mich natürlich entscheiden und so nahm ich mir diesen hier auf Video auf und konnte ihn dann zweiteilig in Ruhe genießen. Allerdings muss ich direkt anmerken, das er aus meiner Sicht nicht so ganz an die erste Doku von Michael Moore herankommt, aber dafür geht es ja auch um zwei vollkommen andere Themen. Also eine Free-TV-Premiere und das schon so früh, denn es ist nicht lange her, da war diese Doku noch im Kino zu sehen. Die Originallänge liegt bei 121 Minuten und der Film stammt 2004 aus den USA. Die Ausstrahlung hatte natürlich auch einen Grund am 1.11, denn am darauffolgenden Tag, fanden die US-Präsidentschaftswahlen statt und dort wollte Michael Moore klar machen, nicht für George W. Bush zu stimmen. Die Produktionskosten lagen nur bei 6 Millionen Dollar und der 50-jährige Michael Moore erzielte damit ein Einspielergebnis von 120 Millionen Dollar. Also muss etwas dahinter sein und mal sehen was das alles ist!

Die Darsteller
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George W. Bush
Dick Cheney
Bill Clinton
Lila Lipscomb
Colin Powell
Condoleezza Rice
Byron Dorgan
Al Gore
Jim McDermott
Helen Thomas
Craig Unger
Khalil Bin Laden
Abdul Henderson

Hier kann man eigentlich nicht soviel zu sagen, denn grundsätzlich sind es ja Zusammenschnitte aus realen Szenen und daher kann man auch nur dieses Zusammenschneiden hier hervorheben. Michael Moore hat schon vorher unter Beweis gestellt, das er sich bestens in Sachen Filme machen auskennt und das zeigt er hier wieder. Es gibt jede Menge Interviews, schwarzen Humor und Szenen aus dem Leben die lustig sind, aber auch teilweise sehr erschreckend. Alles in allem einfach großartig gemacht und recherchiert von Michael Moore!

Die Handlung
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Laut Michael Moore beginnt eigentlich alles am 7.11.2000, als nämlich George W. Bush gegen seinen Konkurrenten Al Gore zum Präsidenten gewählt wurde. Dort beginnt Michael Moore´s Film und hat zwischendurch immer wieder jede Menge Zeitsprünge. Warum der Film Fahrenheit 9/11 heißt dürfte eigentlich auch den meisten bekannt sein, denn am 11. September 2001 rasten ja zwei Flugzeuge in das World Trade Center und die USA wurde von Terroristen heimgesucht. Und Michael Moore sieht in George W. Bush den Verantwortlichen dafür...

Zurecht oder ungerecht möchte ich mich eigentlich nicht unbedingt äußern, auf jeden Fall kommt es hier knallhart so rüber und das eigentlich ohne jegliche Kommentare von Michael Moore sondern nur durch Taten wie Bilder oder Interviews. Dazu wird natürlich immer wieder etwas zu den Einzelnen Situationen erklärt und dort hört man doch ganz stark heraus, wer dafür Schuld sein soll. Er zeigt aber anhand vieler wichtigen Details, das er Recht haben kann...

Das ist im Grunde die gesamte Handlung, die wie gesagt auf die 4 Jahre zurückweist, wo George W. Bush Präsident ist. Also eine Menge Arbeit war dies bestimmt, die gesamten Infos zu erhalten und jede Menge Interviews zu führen um Klarheit zu erlangen. Aber trotzdem gerät der Zuschauer immer wieder auf die Seite von Michael Moore, denn durch die Erzählungen bringt er auch eine Menge schwarzen Humors ins Spiel und das obwohl das Thema meistens eher nicht so lustig ist. Aber auf jeden Fall ist Michael Moore der beste Regisseur, den man für so eine Dokumentation kriegen kann, auch wenn er nichts bewirkt hat am Ende bis auf nachdenkliche Bürger. Denn gewählt wurde wieder George W. Bush...

Meine Meinung
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Alles in allem beurteile ich aber mit einer Note schlechter als ich die erste Dokumentation von Michael Moore bewertet habe, denn irgendwie hat mir Bowling for Columbine besser gefallen. Vielleicht lag es auch am Thema, denn es ist doch relativ brisant und ist eigentlich eher nicht zum Lachen gewesen. Genau dies ist auch bei der ersten Doku anders gewesen und auch der schwarze Humor kommt halt hier etwas zu kurz, auch wenn er klasse ist. Die gezeigten Szenen sind halt einfach nur reine Fakten und einzig die Zusammenlegung dieser Bilder und Fakten bzw. die Kommentare können den Zuschauer etwas stark auf eine Seite lenken. Ansonsten basiert er halt auf der Wahrheit und Interviews von Beteiligten. Außerdem scheint Michael Moore schon ziemlich bekannt zu sein in den USA und bei den Leitragenden auch nicht besonders beliebt. Ich mag ihn und seine Art Filme sehr und hoffe, das irgendwann eine weitere Dokumentation folgt, denn sie sind wirklich klasse. Wer noch nichts von Michael Moore gesehen hat, sollte aber am Besten mit Bowling for Columbine beginnen oder eins seiner Bücher lesen. Ich bin froh das ich von ihm gehört habe und kann diesen Film nur weiterempfehlen und vergebe ein "Gut". Bis zur nächsten Präsidentschaftswahl, euer Sky!
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Kommentare
StarlightII
StarlightII, 18.11.2004
ich muss sagen, dass mir dieser Film besser als Bowling for Columbine gefallen hat. Hab Fahrenheit im Kino gesehen und C.f.C. mittlerweile 2mal auf DVD, da wir den grad im Englischunterricht behandeln.. :o Mir gefaumlllt die Art, wie Michael Moore die D
sunny87
sunny87, 17.11.2004
Ich habe ihn auch uumlbers Fernsehen gesehen, waumlre aber auch ins Kino gegangen. Anfangs dacht ich immer Michael Moore sei so ein Skandalgeiler Reporter aber ich finde seine Dokumentationen haben wirklich Stil und ich stehe auch auf seiner Seite, was
redwomen
redwomen, 13.11.2004
ich haumltte mir gerne diesen Film angesehen, bin jedoch vor lauter quotmuumldequot eingeschlafen. -heute bereue ich es- LG Maria
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aimnrt

Ist das wirklich alles wahr?

ein Testbericht von 2004-11-06 11:41:58 vom 06.11.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: Interessante, unterhaltsame Dokumentation...
Nachteile/Kritik: Teilweise zu polemisch
Hallo allerseits!
Ich möchte euch den Film "Fahrenheit 9/11" vorstellen, der seit dem 29.07.04 in den deutschen Kinos lief und auch vor den amerikanischen Präsidentschaftswahlen bereits im deutschen Fernsehen (Pro7 und SAT1) gesendet wurde. Dazu werde ich einige Hintergründe beschreiben, den Inhalt des Filmes in groben Zügen erläutern und noch einige persönliche Statements abgeben.


Der Macher des Films: Michael Moore
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Michael Moore ist in den USA mittlerweile als der heftigste Gegner von Präsident George W. Bush bekannt. Allerdings stand er auch schon vorher im Rampenlicht, z.B. als Autor ("Stupid White Men") oder auch als Dokumentarfilmer. Z. B. erhielt er Preise für "Bowling for Columbine". Immer schon die Mächtigen in Politik und Wirtschaft im Blick, verfolgt er seit dem 11.09.2001 besonders den amtierenden und nun wieder gewählten Präsidenten. Allerdings, so ist in Kritiken zu lesen, sind an manchen Stellen auch Zweifel angebracht, wenn er es mit den Fakten nicht ganz so genau nimmt.

Für "Fahrenheit 9/11" erhielt Moore im Mai 2004 in Cannes eine Goldene Palme, erstmals für einen Dokumentarfilm.

In Amerika ist, quasi als Gegenangriff, für den 31.08.2004 der Start des Films "Michael Moore hates America" geplant.


Thema des Films
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Themati siert wird die Politik von George W. Bush als amerikanischer Präsident, besonders seit den Terroranschlägen am 11. September 2001. Das hört sich zunächst eher nicht besonders interessant an, sind doch die wesentlichen Ereignisse hinlänglich bekannt: Zunächst Angriff auf Afghanisten mit dem Ziel, Al-Kaida-Terroristen und besonders Osama bin Laden zu treffen, was bekanntermaßen bisher nicht gelungen ist.

Nach langem hin und her dann der Angriff auf den Irak, vordergründig wegen der angeblichen Massenvernichtungswaffen, die man aber bisher nicht nachweisen konnte. Besonders hierbei wurde die Frage diskutiert, was denn die wahren Beweggründe seien, den Irak anzugreifen. Schließlich wird ja z.B. Nordkorea ebenfalls von einem menschenverachtenden Diktator regiert, der ebenso als Gefahr für andere Länder gesehen werden könnte. Dort greifen die USA nicht an, liegt also die Vermutung nahe, dass es für den Angriff des Irak noch andere Gründe gab. Öl - das ist häufig die recht schnelle Vermutung, wenn es um die Interessen Bushs im Irak geht.

Natürlich werden diese allgemein bekannten Tatsachen und Vermutungen auch in Michael Moores Film aufgegriffen, aber er geht inhaltlich doch noch ein ganzes Stück weiter.


Filminhalt
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Um sich ein Bild von dem Film machen zu können, werde ich einige Punkte grob darstellen. Eine genauere Beschreibung würde sicher die Spannung nehmen.

Zu Beginn wird das Chaos der Wahl im Jahr 2000 dargestellt, wie die verschiedenen Fernsehsender zu verschiedenen Ergebnissen gekommen sind, mal den einen und mal den anderen zum Sieger erklärten. Letztendlich wird die Entscheidung durch das oberste Gericht entschieden, wo Moore bereits enge Verknüpfungen der Richter zur Familie Bush sieht.

Nach dem chaotischen Amtsantritt Anfang 2001 wird dann die laxe Arbeitshaltung des neuen Präsidenten erläutert, der in den ersten Monaten seiner Amtszeit bereits über 40 Tage frei gemacht hat. Den Wendepunkt stellt der 11. September dar, an dem Bush bei einem Besuch in einer Grundschule von den Anschlägen auf das World-Trade-Center erfährt. Die Szene, bei der Bush von einem Berater etwas ins Ohr geflüstert wird, ist hinlänglich bekannt, Moore jedoch macht daraus einen unfähigen Präsidenten, da er trotz der eindeutigen Nachrichten noch einige Minuten mit den Schulkindern liest.

In einer Art Rückblende ("Was könnte der Präsident in diesen Minuten gedacht haben?") werden verschiedene Verbindungen von Bush in Richtung Saudi-Arabien, besonders auch zur Familie Bin Laden dargestellt. Bush hatte während früherer Geschäftsführertätigkeiten immer wieder große Finanzspritzen aus dieser Region erhalten, obwohl seine Firmen alles andere als erfolgreich waren. Schlussfolgerung: Bush jun. wurde damals als Partner benötigt, da Bush sen. gerade Präsident war.

Bereits kurz nach den Anschlägen beschließt Bush, den Irak anzugreifen. Jetzt hat man endlich einen Grund! Währenddessen werden Saudi-Arabische Wirtschaftsleute, darunter auch Mitglieder der Familie Bin Laden, von der Regierung in ihre Heimat geflogen, ohne dass sie in irgendeiner Weise überprüft worden wären. Und das, obwohl zur gleichen Zeit strengste Sicherheitsvorkehrungen herrschten und jeder bei dem kleinsten Verdacht verhört wurde.

Dummerweise lässt sich ein Angriff auf den Irak momentan nicht rechtfertigen, also muss erst mal Afghanistan bluten. Aber aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben! Außerdem kann man Afghanisten ganz gut als Partner brauchen, da man dort gerade eine Ölpipeline bauen will.

Natürlich gab es vor dem 11. September Erkenntnisse der Geheimdienste, dass ein Anschlag bevorstehen würde. Aber der eher einfältige, freizeitliebende Präsident hat diese ignoriert. Die Angst der Bevölkerung nach den Anschlägen kam der Popularität von Bush zugute, und so wurde das Bedrohungsszenario aufrecht erhalten und eifrig gepflegt. So wurden alle möglichen, auch völlig unbedeutende Orte ("Das einzige, wo sich hier ein Anschlag lohnen könnte, wäre die WalMart-Filiale!") genannt, die angeblich Ziel eines geplanten Anschlags werden könnten. Diese Bedrohungslage war dann auch Rechtfertigung genug für den Feldzug gegen den Irak.

Hier kommt dann schnell der Wendepunkt, von der scheinbar heroischen Kriegslust hin zum Beklagen der Opfer auf beiden Seiten.


Filmische Mittel
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Der gesamte Film ist aus Nachrichten und Dokumentarszenen, Interviews und Reporterauftritten von Moore zusammengestellt. Dabei ist der Erzähler in deutsch zu hören, die Originalszenen dagegen haben deutsche Untertitel erhalten.
Der gesamte Film ist von einer sarkastischen, ironisierenden Aufmachung geprägt, Moore lässt keine Gelegenheit aus, sein Gift gegen George W. Bush zu verspritzen und ihn als geldgeilen Einfaltspinsel darzustellen.

Lediglich im letzten Teil, in dem es um den Irak-Krieg geht, überwiegt die Nachdenklichkeit, während sonst, teilweise mit sehr viel Polemik, ein Schlag nach dem anderen ausgeteilt wird. Die Zusammenstellung der Nachrichtenszenen, Interviews usw. ist sehr geschickt vorgenommen, so dass sich dem Zuschauer wirklich ein geschlossenes Bild zeigt.


Wirkung des Filmes
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Die Reaktionen, die ich bei den anderen Kinobesuchern beobachtet habe, stellen ganz gut die Wirkung des Filmes dar. Besonders bei der anfänglichen, ironischen Darstellung des faulen Präsidenten wurde immer wieder herzlich gelacht. Bei der Darstellung der geschäftlichen Verbindungen von Bush zur arabischen Welt aber und auch bei den teilweise abstrusen Begründungen für den Irakkrieg und seine Auswirkungen dagegen war immer wieder entsetztes, ungläubiges Kopfschütteln zu beobachten.

Wie beschrieben ergibt sich wirklich ein geschlossenes Bild der Geschichte. Die Zusammenstellung der einzelnen Szenen ist äußerst wirkungsvoll, wenngleich ich vermute, dass viele Aussagen doch sehr aus dem Zusammenhang gerissen wurden und somit der Zuschauer manipuliert wird. Dennoch ist es ein sehr spannender Film, abgesehen von einigen Längen am Schluss des Filmes über die gesamte Dauer von etwa zwei Stunden hinweg interessant zu sehen.


Fazit:
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"Ist das wirklich alles wahr?" war mein erster Gedanke nach dem Film! Er ist wirklich beeindruckend und beschäftigt einen auch danach noch. Je mehr ich darüber nachdenke, umso unsicherer bin ich jedoch bei der Beantwortung dieser Frage. Natürlich ist Bush ein machtgieriger, geldgeiler Präsident, sicher spielen in seiner Welt wirtschaftliche Verstrickungen eine große Rolle und beeinflussen die Politik. Der Irak-Krieg ist auch eher seiner persönlichen Interessen wegen angezettelt worden als wegen einer tatsächlichen Bedrohung.

Dennoch erscheint mir im Nachhinein einiges in dem Film doch etwas zu glatt dargestellt und eben genau so zusammengeschnitten, dass die gewünschte Wirkung erzielt wird. In gewisser Weise manipuliert der Film seine Zuschauer. Während ich diesen Bericht schreibe, fallen mir Nachrichten nach dem 11. September 2001 ein: Kurz nach den Anschlägen wurden Bilder aus der arabischen Welt gezeigt, wo die Menschen jubelten, angeblich wegen der Anschläge. Im Nachhinein stellte sich jedoch heraus, dass der Jubel einen ganz anderen Grund hatte und die jubelnden Menschen zu dem Zeitpunkt gar nichts von den Anschlägen wussten. Aber es passte eben ins Bild, dass sich die arabische Welt über die 3000 toten Amerikaner freute und so hat es jeder auch erst mal geschluckt.

Alles in allem ist der Film aber auf jeden Fall sehenswert und für einen Dokumentarfilm ausgesprochen spannend. Ich kann nur empfehlen, sich ein eigenes Bild davon zu machen. Meines ist im Moment, wie beschrieben, eher unsicher.

Vielen Dank für's Lesen, Bewerten und Kommentieren!


Ergänzende Infos:
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FSK: ab 12
Länge: 122 min.

Internetseiten:
www.fahrenheit911.com (englisch, aber lesenswert!)
www.fahrenheit911.de
www.michaelmoo re.com --> hier werden unter anderem Quellen für die Filmausschnitte angegeben
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Kommentare
negelchen
negelchen, 20.08.2004
ich find den film ziemlich uumlbertrieben.. es steckt zwar ein wahrer kern drin, aber es wird auch sehr uumlbertriben dargestellt. was ich ja auch verstehen kann, weil wer wuumlrd sich den film sonst anschauen bzw. die buumlcher kaufen?
jollymare
jollymare, 07.10.2004
Dein Bericht ist gut und du hast mich uumlberzeugt das ich mir wohl eine Meinung daruumlber bildes sollte. OK
kleinvolli
kleinvolli, 09.11.2004
Das hab ich mich auf am vergangen Wochenende gefragt als der Film auf Pro 7 zu bestaunen war.
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kasmodiah

Einfach überwältigend

ein Testbericht von 2004-10-30 18:02:26 vom 30.10.2004
Empfehlung: ja
Ich habe bisher zwei Filme von Michael Moore gesehen und ein Buch gelesen. Somit bin ich also mit dem Stil von Moore vertraut und habe darauf verzichtet mich inhaltlich mit Fahrenheit 9/11 auseinander zu setzen. Ich wusste nur, dass Moore sich in erster Linie mit Bush auseinandersetzt, ansonsten bin ich absolut unbefangen ins Kino gegangen.

Anfangs beschreibt der Film die Übernahme der Präsidentschaft durch Bush. Dabei wird auf zahlreiche Korruptionen hingewiesen, die nicht zuletzt auch bzw. hauptsächlich auf Papa Bush zurückgehen. Es schien anfangs als würde Michael Moore das Buch "Stupid White Man" als Film umsetzen. An dieser Stelle war ich ein wenig enttäuscht, denn mir lag nicht an einer cineastischen Darstellung des Buches. Nach einiger Zeit, ich schätze nach einer halben Stunde, gehen Buch und Film getrennte Wege. Von nun an begann der Film für mich interessant zu werden.

Die eigentliche Geschichte beginnt beim Attentat auf das World Trade Center. Das Unglück selbst wird stark in Szene gesetzt. Es werden Bilder gezeigt, die beinahe künstlerisch wirken. Staub legt sich sanft über die Straßen, es ist sehr viel grau in grau zu sehen. Bilder die aufs Gemüt gehen, aber dennoch keine Bilder des Grauens. Die Attacke durch die Flugzeuge wird ebenso wenig gezeigt, wie Verletzte, Tote oder gar Leute, die aus dem Fenster springen. Nichts dergleichen. Der Zuschauer wird nicht durch schreckliche Bilder geschockt, sondern durch laute, eindringliche Geräusche und (beinah) stimmungsvolle Bilder berührt.

Anders geht es bei der Umsetzung des eigentlichen Inhalts zu. Grauenvolle Bilder schocken den zart besaiteten Zuschauer. Verletzte Menschen, Soldaten, vor allem aber Kinder. Tod und Verletzung werden in den schaurigsten Details dargestellt. Große, offene Wunden, abgetrennte Körperteile, Erschießungen, ja sogar eine Köpfung wird dem Zuschauer nicht vorenthalten. Wer glaubte, eine politische Dokumentation zu sehen zu bekommen, irrte. Nicht wenige Leute begaben sich während des Films nach draußen, weil sie nicht verarbeiten konnten, was sie sahen. Mit einem Splatter haben viele Zuschauer, vor allem die älteren, nicht gerechnet.

Einige junge Leute fanden toll, was sie dort sahen. Was man sonst nur in Action-Filmen zu sehen bekommt, wird hier in einer Dokumentation dargestellt. Nicht nur getreu bis ins letzte Detail, sondern auch noch in Hülle und Fülle. Es fanden sich sogar welche, die bei der Enthauptung, die ziemlich früh in diesem Film stattfindet, jubelten. Doch auch diesen gingen Michael Moore ins Netzt. Wer abgebrüht genug war für die Massaker, der wurde eben auf emotionaler Ebene getroffen. Durch den ganzen Film führen diverse Einzelschicksale. Im Vordergrund steht dabei die Geschichte einer recht patriotischen Familie. Wie üblich für Amerikaner, scheint die Vaterlandsliebe und Überzeugung der Familie übertrieben. Der Patriotismus ist meiner Meinung nach im gesamten Film zu übertrieben und vordergründig dargestellt. Aber so sind die Amis nun mal. Und letzt endlich wettert Michael Moore ja nicht gegen George Bush, sondern für sein Land. Da darf eine typisch amerikanisch patriotische Darstellung nicht fehlen. Das mag einem gefallen oder auch nicht, aber auf jeden Fall ist Moore vor allem mit der Geschichte eben dieser Familie eine überwältigende, emotional mitreißende Schicksalsdarstellung gelungen, die wohl kaum jemanden unberührt ließ. Während der gesamten Erzählung lebt und leidet man mit dieser Familie. Je tiefer die Geschichte vordringt, um so ruhiger und angespannter wurde die Stimmung im Kino. Man konnte die Luft vor Anspannung knistern hören. und es nicht zuletzt dieses Schicksal, das dazu führte, dass auch nach Filmende die Leute noch dermaßen betroffen und berührt waren, dass kaum einer es wagte, das erste Wort zu sprechen.

Fahrenheit 9/11 ist ein dermaßen bedrückender und mitreißender Film, dass ich glaube, jene Szenen, die beinahe komisch rüberkommen und zwischendurch zur Auflockerung beitragen, absichtlich so eingebaut wurden, damit der Zuschauer nicht in abgrundtiefe Melancholie fällt. Diese Szenen sind an manchen Stellen wirklich nötig um wieder zu sich zu finden und sich aus dem Sog des immensen Mitleides und der Schockiertheit ein wenig lockern zu können. Meist tauchen solche Szenen auf, wenn es weniger um Leid und Krieg, als mehr um die Politik im engeren Sinne geht. Bemerkenswert, was Bush sich an Fehltritten leisten konnte. Und dennoch musste er keine Konsequenzen daraus tragen. Sicherlich ist es eine Frage der Inszenierung Bush als verzogenes, dummes, egoistisches ... Balg da stehen zu lassen. Moores Note ist dabei unverkennbar. Aber dennoch bleiben die eigentlichen Fakten real. Nicht inszeniert, nicht erfunden, gerichtlich beglaubigt. Wenn man das im Hinterkopf hat, kann man die meiste Zeit des Films nur mit dem Kopf schütteln.

Eher als andere Kinofilme ist Fahrenheit 9/11 bereits sehr kurz nach der Veröffentlichung auf Video und DVD erschienen. Darüber hinaus, kommt er bereits nächste Woche schon im TV. Ich kann diesen Film wirklich jedem halbwegs politisch Interessierten ans Herz legen. Im TV ist er wahrscheinlich auch für die etwas "zarteren" Zuschauer geeignet, denn in einem hellen Wohnzimmer bei Zimmerlautstärke und mit Werbepausen sollte der Film nicht so bedrückend wirken wie im dunklen, lauten Kino. Außerdem ist davon auszugehen, dass die blutigen Szenen sehr stark geschnitten sein werden. Dennoch wird Fahrenheit 9/11 auch im TV ein sehenswerter Film sein.
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KennedyJohnF

Eidsch Dabeljuhs “Make a Wish Foundation”…

ein Testbericht von 2004-08-22 14:11:43 vom 22.08.2004
Empfehlung: ja
… viele werden jetzt denken, wer zum Teufel ist denn “Eidsch Dabeljuh”, ganz einfach zu entziffern, es handelt sich dabei nicht um den gegenwärtigen Präsidenten der Vereinigten Staaten George W. Bush, sondern seinen Altvorderen Herren, auch ehemaliger Präsident, ebenso ein Republikaner mit fast demselben Namen, nämlich George H.W. Bush.

Die Make-a-Wish-Foundation ist eine Institution, die es sich zum Ziel gesetzt hat Kindern mit sehr dramatischem Gesundheitszustand einen ihrer Lebenswünsche zu erfüllen. Warum ich gerade diesen Titel gewählt habe ist wohl die nächste Frage die sich beim Leser aufdrängen wird, doch diese Frage sei schnell beantwortet.

Der nicht mehr ganz taufrische, aber dennoch im Vergleich zu Eidsch Dabeljuh junge, George W. Bush hat sich in den Primarys der Republikaner durchgesetzt und wird zum Kandidaten im Rennen um den Präsidententitel in den USA. Obwohl seine Chancen eher gering sind wünscht sich Klein Georg W. nichts mehr als endlich mal in einer „richtig, großen Sandburg Kriegspielen zu dürfen“ und tritt an seinen Daddy – einen ehemaligen Präsidenten – heran und äußert seinen Wunsch. Papa Bush übernimmt hier die Rolle der „Make a Wish Foundation“ und erfüllt dem Sohnemann seinen Lebenstraum (den dramatischen Gesundheitszustand muss man hier auch nicht wirklich besprechen, oder? Klein-George säuft und psychologisch rund tickt der Kerl auch nicht, aber das ist eine andere Geschichte) vom Präsidentenamt.

Wie Papa Bush das macht ist natürlich nicht ganz legal, aber in Amerika geht das eben, dass an sich gültig und rechtmäßig abgegebene Stimmen einfach nicht gezählt werden und obwohl ein Kandidat die überwältigende Mehrheit an direkten Wählerstimmen vom Volk bekommt, erhält der andere den hochdotierten, und bis zu Klein-George durchaus auch angesehenen, Job des Präsidenten.

Michael Moore widmet sich in diesem preisgekrönten (Palme d´Or in Cannes) Film „Fahrenheit 9/11“ der Entstehungsgeschichte allen Übels (der Wahl 2000 von Präsident Bush) bis hin zur jetzigen, ausweglosen Situation für die Amerikaner im Iraq. Doch dazu gleich im eigentlichen Filmbericht. Vorab noch ein paar Kleinigkeiten zu Michael Moore.


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Mich ael Moore – Der Regisseur
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Bis zu seinem Buch „Stupid white men (and other sorry excuses for the state of the nation)“ war dieser Mann in Europa weitgehend unbekannt. Dieses Buch machte ihn, aufgrund der wochenlangen Innehabung des Nummer 1 Platzes der Bestseller-Liste, auch hier bekannt.

Michael Moore, diese absolut dem europäischen Bild eines Amerikaners entsprechende Persönlichkeit (zottelige, fette Haare immer unter einem Käppchen, fettleibig, unrasiert), wurde in einem kleinen Dörfchen (Flint) in Michigan geboren. Flint war einst eine der Satellitenstädte für den größten Automobilhersteller der Welt, General Motors, doch die Fabriken wurden zugedreht und so starb auch das Leben in Flint aus. Er war immer schon ein Rebell, immer schon einer derer, die gegen den Strom schwammen, schon in der Highschool war er einer jener, die man „geek“ (Klassentrottel) oder „Schwarzes, unbekehrbares Schaf“ nannte. Der Autor und Regisseur sah sich schon damals einfach als etwas besonderes, nicht mit der Masse mitschwimmend, und vertrat seine Prinzipien und versuchte das System somit ein wenig zu unterwandern, wenngleich Lehrer, Eltern und Mitschüler des ach so behüteten Amerikas natürlich jede Menge dagegen einzuwenden hatten. Michael Moore ist so etwas wie ein „links gerichteter“ Amerikaner, ja richtig gelesen, auch so was soll es geben. Unter anderem war Mr. Moore auch im Wahlkampf für den alternativen (Grünen) Kandidaten Ralph Nader in dessen Wahlkampfleitung tätig. (Die genaue Geschichte entnehmt bitte seinem Buch „stupid white men“).


  • Das er mit diesem „Einsatz“ im Walhkampfteam für Ralph Nader unter anderem auch den Sieg für Bush mitverschuldet hat, ist ihm auch schmerzlich bewusst und somit betreibt er die beste Wahlwerbung für den diesjährigen demokratischen Kandidaten John F. Kerry ( JFK II) indem er diesen Dokumentarfilm über Bush und sein Amerika veröffentlicht.


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    Fahrenheit 9/11 – der Film:
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    Der Film beginnt mit einer Jubelszene, darin sind Al Gore und seine Frau und um ihn herum einige Celebreties zu sehen, so zum Beispiel Ben Affleck und Robert DeNiro, hinter Ihnen ein Plakat mit der Aufschrift „Florida Victory“ (Der Florida Sieg), der verkünden soll dass Al Gore der neue „President elect“ (gewählter Präsident der USA vor dem Amtsantritt) in Florida die Wahl gewonnen hat – sprich die entscheidenden Wahlmännerstimmen erhalten hat. Wenige Stunden sieht das in der Berichterstattung der amerikanischen Networks auch so aus und Gore wäre Präsident geworden, wenn – ja wenn nicht irgendjemand/etwas plötzlich einen Schwenk gemacht hätte. Der Sender FoxNews berichtet, dass Bush der Sieger in Florida sei, was wiederum zur Folge hätte dass er der Präsident der USA werden würde. Alle anderen Netzwerke und Sender ziehen bei dieser Information mit und „erklären“ Bush zum President elect.


    Dabei waren noch nicht mal alle Stimmen ausgezählt, dass sie nicht ausgezählt wurden oder für ungültig erklärt wurden, dass hat George W. Bush seinem Daddy und dessen guten Kontakten zu verdanken, außerdem ist der Gouverneur von Florida ausgerechnet ein Mann mit dem Namen Bush – Jeb Bush – zufälligerweise auch noch Bruder des jetzt (noch) amtierenden Präsidenten.


    Nachdem Moore im Film die Amtseinführung von Bush zeigt und sich damit auf sein vorrangiges Ziel dieses Films einschiesst, begegnet er den Ereignissen des 11. September 2001 mit einer cineastischen Feinheit, sofern man das so sagen kann. Moore benutzt die absolute Dunkelheit – die schwarze Leinwand ist vollkommen schwarz – und arbeitet nur mit Sounds, so dem Geräusch eines tieffliegenden Jets und dem Geräusch des Auftreffens auf Metall und Glas und Beton, das Ganze dann auch noch ein zweites Mal. Moore verzichtet hier auf die Wiederholung der allbekannten Bilder und bringt dennoch viele, unzählige traurige Emotionen in den Zusehern hoch, gerade weil jeder Kinogeher damit seine eigenen Emotionen verbindet und seine eigenen Bilder des tragischen Ereignisses vor Augen hat.


    Betreffend der Ereignisse von 9/11 zeigt Moore danach Bush wie er zu jenem Zeitpunkt, am schönen, aber kalten Morgen des 11. September, in einer Grundschule eine Klasse besucht und mit den Kindern liest, er zeigt Bush und seine Unsicherheit als ihm dessen Stabschef die verherende Situation schildert.


    In weiterer Folge wirft Moore immer mehr Fragen auf in bezug auf die wirtschaftlichen Kontakte des Bush-Clans mit dem Bin Laden Clan, dessen Abkömmling Usama Bin Laden, als einer der Drahtzieher der Anschläge von 9/11 vermutet wird. Moore wirft die Fragen aber nicht nur auf, sondern erklärt auch Hintergründe wirtschaftlicher und politischer Natur, die sich um diese beiden Familien und natürlich deren prominenteste Sprösslinge, Usama und George W. drehen. Er zeigt die typische „Buddy“-Mentalität (Nepotismus) der Bush´s und wie sie sich und ihre Freunde in allerlei Positionen heben, heben lassen oder ernennen.



    ~~~~~~~~~~~~~~~~
    Conclusio / Fazit:
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    Wenngleich Moore hier, meines Erachtens, ein sehr überspitztes Bild von Noch-Präsident Bush zeichnet und auch manches in diesem Film nicht für bare Münze genommen werden kann, so ist Moore doch wiederum ein Meisterwerk gelungen, dass einerseits wachrütteln sollte und Zusammenhänge für viele Amerikaner (und Nichtamerikaner) transparenter macht oder zumindest verdeutlicht, andererseits wird hier auch eindeutig Wahlwerbung für alle ABB´s (Anybody But Bush) gemacht, vor allem aber für die amerikanischen Democrats. Was mir an diesem Film etwas misfällt ist die Gliederung der Vorgehensweise, während vorerst politische Zusammenhänge und Szenarien erklärt werden, springt Moore plötzlich auf die wirtschaftliche Ebene und zeigt ein Interview nach dem anderen mit unzähligen Wirtschaftsexperten und Managern, während er kurze Zeit darauf wiederum Soldaten im Irak sprechen lässt, zerfetzte GI Gliedmaßen zeigt, aber auch den Hass den die Iraqis den Amerikanern entgegenbringen. Alles in allem etwas konfus aneinander gereiht, aber man muss bedenken, dass auch unsere Welt nicht in geordneten Bahnen verläuft, wenn es weiterhin nach Bush geht, daher passt der Film konzeptmäßig sehr gut zum Hauptthema „Bush“.


    Ich kann diesen Film nur jedem Leser empfehlen, sehenswert ist er allemal. Für Menschen, deren Englisch nicht gerade als „sattelfest“ bezeichnet werden kann, empfehle ich nicht die Originalversion, da man dazu schon sehr gutes Englisch beherrschen sollte um alle Zusammenhänge verstehen zu können. Dennoch vergebe ich für diesen Dokumentarfilm volle 5 ***** schon alleine aus dem Grund, dass ich ein bekennender ABB bin und mich der Film teilweise fasziniert, teilweise traurig gemacht und teilweise amüsiert hat. Ich verspreche jedem Kinogeher, der sich diesen Film ansehen will und auch nur etwas politisch interessiert ist, volle 110 Minuten der Spannung, Unterhaltung und kritischen Betrachtung (wenngleich nur aus einer subjektiv-links-amerikanischen Sichtweise).



    Vielen Dank fürs Lesen und...



    ... Georgie, frickin´ mow my lawn, Bubba!



  • Anmerkung: Dieser Teil ist meinem Bericht "Hey Mom, ich lauf mal ne Runde (Amok)" entnommen und handelt sich somit um mein geistiges Eigentum.

    ©J_F_K™, am 18.8.2004 (für Ciao) nun auch als KennedyJohnF für Yopi.
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    PublicEnemy
    PublicEnemy, 18.10.2004
    soll ja demnaumlchst bei uns im TV kommen! Coole Sache :
    falke
    falke, 30.04.2005
    und ein informativer Bericht! GRuszlig,Falke
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