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Fargo
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Testberichte Fargo

 (DVD) Thriller
4.6 von 5
Platz 87 in der Kategorie "Thriller".
Bewertung: Kundenbewertung 4,60 / 5,00 4.6 von 5
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Fargo Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,60 / 5,00 4.6 von 5
von 100% aller Autoren empfohlen (4/4).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • - packende Story - faszinierende Schauspielleistung - der Film hält alle möglichen Stimmungen bereit
  • Vorteile: Recht spannender Thriller mit perfekten Zutaten
Nachteile/Kritik
  • - nichts
  • Nachteile: Keine
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Jamal

Schwarzer Humor von den Coen-Brüdern

ein Testbericht von 2005-05-17 22:48:26 vom 17.05.2005
Empfehlung: ja
Jerry (William H. Macy) ist Autoverkäufer, verheiratet und hat einen Sohn, kein Geld, aber einen steinreichen Schwiegervater - was liegt da näher, als eine kleine Entführung, ein wenig Lösegeld erpressen - und schon sind alle Probleme gelöst. Also heuert der verzweifelte Jerry die Ganoven Showalter (Steve Buscemi) und Grimsrud (Peter Stormare) an und lässt sie auf seine arme Frau los. Doch die beiden vermasseln alles: Aus der abgesprochenen Trickentführung entwickelt sich eine mörderische Katastrophe mit drei Leichen....

Dieser Film ist sehenswert und unterhaltsam; er widersetzt sich erfolgreich den klassischen Regeln des Genres.
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:nicht hilfreich
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Kommentare
mami_online
mami_online, 17.05.2005
wie Beschreibung von der Huumllle abgeschrieben. Kannst du bitte selbst etwas zum Film schreiben? Eigene Erfahrung. Wie hat er dir gefallen? Was war am besten? Wer spielt alles mit? Wie lange laumluft der Film? Positives? Negatives?

Lass ein bissche
verletzbar_
verletzbar_, 17.05.2005
sry, aber das ist kein bericht.
den inhalt des films kann man uumlberall nachlesen, wo sind eigene erfahrungen? preis? extras auf der dvd? etc.. es gibt so viel uumlber das du haumlttest schreiben koumlnnen, deswegen ein nicht nuumltzlich. tut m
Mathi15
Mathi15, 18.05.2005
ein absolut mieser Bericht uumlber einen verruumlckten, krassen Film. Schade
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Zu "schräg" um wahr zu sein

ein Testbericht von 2011-11-20 07:15:49 vom 20.11.2011
Empfehlung: ja
Vorteile: Vorteile: Recht spannender Thriller mit perfekten Zutaten...
Nachteile/Kritik: Nachteile: Keine
Erst vor ein paar Tagen schauten wir uns, mein Mann und ich, mit einem ganz lieben Freund zusammen den Film "Fargo" an, von welchen ich bis zu jenem Tag noch nichts gehört hatte, obwohl dieser bereits schon vor 15 Jahren in den USA gedreht wurde.

Na ja, und schließlich hatte ich 1996 andere Sorgen, als mich um die neusten Filme zu kümmern, die gerade gedreht werden, wobei gerade dieser Film "Fargo" in Deutschland, trotz zum Teil hervorragenden Kritiken, nicht die gleiche Aufmerksamkeit erhielt, wie in den USA. An was dies wohl gelegen haben mag? Vielleicht an dem schrägen, makaberen, leicht schwarz angehauchten Humor? Ich auf jeden Fall amüsierte mich köstlich dabei, sodass wir, mein Mann und ich, uns schon wenige Tage später diesen Streifen erneut anschauten, von welchem sich mein heutiger Bericht handelt.

Nun kurz zum Filminhalt

Es herrscht ein strenger Winter mit sehr viel Schnee im amerikanischen Bundesstaat Minnesota, in welchem Jerry Lundegaard (William H. Macy) im Autohaus seines Schwiegervaters als Verkäufer tätig ist. Sonderlich erfolgreich ist er in seinem Beruf nicht, sodass er sich auf dubiose, ja zwiespältige Autogeschäfte einlässt, die ihn in ein finanzielles Dilemma treiben. Da muss er sich bald möglichst was einfallen lassen, bevor seine Frau Jean (Kristin Rudrüd), und sein Schwiegervater Wind davon bekommen. Im Grunde könnten die zwei ihm locker aus der misslichen Patsche helfen, zumal Geld genug vorhanden ist. Nur das verbieten ihm sein Stolz und seine Ehre, zumal er in den Augen seines Schwiegervaters sowieso ein "Loser" ein Verlierer-Typ ist. Deshalb heckt er einen ganz gerissenen Plan aus, in welchem darin zwei Ganoven vorkommen, die seine Frau entführen, wobei er in diesem Spiel derjenige ist, der seine Frau mit dem "Lösegeld", dass er sicher von seinem Schwiegervater bekommt, freikauft. Das ist sein Plan, woraufhin er sich in Fargo, einem kleinen, unscheinbaren Ort nach zwei Klein-Gangstern umschaut die bereit sind, seinen Plan auszuführen. Gaear Grimsrud (Peter Stormare) und Carl Showalter (Steve Buscemi) sind es, die er beauftragt Jean ohne große Gewaltanwendung zu entführen, wobei er ihnen zusichert, das vermeintliche Lösegeld von Achtzig-Tausend Dollar mit ihnen zu teilen. Dass sein Schwiegervater jede Summe gewillt ist für seine Tochter zu zahlen, ist für Jerry so sicher, wie das Amen in der Kirche. Deshalb fordert er auch nicht die Summe, die er mit den zwei Gangstern ausgemacht hat, sondern gleich eine Million, zumal er sich dann einen großen Gewinn verspricht.

Doch oftmals kommt es anders als man denkt. Denn als die Kidnapper, Gaear und Carl, mit dem Opfer auf der Rückbank des Autos, nahe der Kleinstadt Brainerd von der Polizeistreife wegen einer Kleinigkeit gestoppt werden, gibt es schon die ersten Toten, woraufhin die hochschwangere Polizistin Marge Gunderson (Frances McDormand) den Entschluss fasst die Mörder zu jagen, zumal sich unter den Toten ein Kollege von ihr befindet.

Und dann ist es noch sein Schwiegervater, der ihm einen Strich durch die Rechnung, äh Plan, macht, zumal er ihn nicht nur für einen "Loser", sondern auch für einen Schwächling und Versager hält, dem er diese hohe Summe Lösegeld nicht anvertrauen will. Das nimmt er am besten selber in die Hand, nur das ja nichts schief geht. Deshalb fungiert er selber als "Geldbote" und wird am Ende von Carl erschossen, weil er ihn über alle Maßen provozierte, einfach dumme Bemerkungen machte. Und jetzt reiht sich ein blutiger Zwischenfall an den andern, sodass Carl, der Jerrys Schwiegervater erschossen hat, von seinem Kumpel Gaear erschlagen wird, der ihn dann in einem Gartenhäcksler entsorgt.

Viele Überlebende hat der Film nicht zu verzeichnen. Da ist es Gaear, der noch am Tatort von Marge gestellt wird, und Jerry, den sie ebenfalls fasst, als er sich in ein Motel verschanzen wollte.

Jetzt zur eigenen Meinung

Na ja, soll man nun diesem Film "Fargo" glauben schenken oder nicht, auch wenn es im Vorspann heißt, dass es sich um eine wahre Begebenheit handelt? Vieles erscheint einem einfach zu "schräg" zu "abgefahren", obwohl man doch schon einiges von "Scheinentführungen" gehört hat, bei welchen das Opfer, von beauftragten Personen gekidnappt wird, wobei diese "Auftragsgeber" zumeist in den eigenen Familien zu suchen sind. Auch dass Personen per Gartenschredder entsorgt werden, hört und liest man nicht nur in Horrorgeschichten, sondern auch in den Nachrichten. Na ja, und von Morden allgemein. Und warum passieren diese Dinge? Zumeist doch nur um des lieben Geldes Willen.

Und dennoch weiß man nicht, ob nun diese Geschichte tatsächlich passiert ist oder nicht, wie es im Vorspann heißt, zumal diese Aussage im Abspann widerrufen wird.

Also was ist es denn. Realität oder Fiktion.

Na ja, Wahrheit und Lüge beruhen ja auf Gegensätze, wobei auch so, in Gegensätze der Film seinen Anfang nimmt. Zuerst erscheint auf dem dunklen Bildschirm eine weiße Schrift, die darauf hinweist, das diese Geschichte der Realität entspricht, wobei sich das Blatt zusehend wendet, und man einen weißen Bildschrift mit schwarzer Schrift vor sich hat. Dieses Bild wandelt sich in eine tief verschneite Winterlandschaft, die den Eindruck erweckt, als befände man sich Mitten in den skandinavischen Ländern. Eine Ruhe und Gelassenheit strahlt dieses Bild zunächst aus, wobei dies mit "der Ruhe vor dem Sturm" gleichzusetzen ist.

Na ja, meiner Meinung nach ist und bleibt "Fargo" ein typischer, wie auch recht spannender Thriller, wobei gerade der Name des Films, diesen fast unscheinbaren Ort widerspiegelt, in welchem das Verbrechen seinen Anfang nimmt. Da wird kurz das Ortsschild eingeblendet, wobei nur mehr zwei Klein-Ganoven und dessen Auftragsgeber nicht fehlen dürfen, was im Grunde die Grundlage oder Bestandteil eines (guten) Thrillers sind. Aber dieser Thriller hat eine Besonderheit weiter, zumal dieser mit Szenen durchzogen ist, die eine recht untypische Ruhe hinein bringen, weil diese überhaupt nichts mit der Entführung zu tun haben. Ich nenne diese mal ganz einfach "Freiräume", die nicht nur den Film meiner Meinung nach auflockern, sondern einem die Gelegenheit geben wird, die Figuren genau zu studieren oder einfach besser kennen zu lernen.

Da ist zunächst mal die hochschwangere Polizistin, die Einfühlungsvermögen, Mitgefühl, Intelligenz und Scharfblick aber auch ein klein-bisschen Naivität ausstrahlt, was jedoch überhaupt nicht weiter schlimm ist, weil sie im Gegensatz der meisten anderen Figuren steht, die Brutalität, Herzlosigkeit, Erbarmungslosigkeit, Selbstsucht und Dummheit auszeichnet.

Ja Selbstsucht, die gleichzusetzen ist mit Egoismus, sowie Dummheit, zeichnet eine der ersten Szenen aus, in welcher es nur wegen der verabredeten Uhrzeit einen Streit gibt, wobei jetzt wahrscheinlich schon jeder ahnt, dass dieses Vorhaben, das ganze Kidnapping ganz sicher nicht nach Plan ablaufen wird, sondern ganz anders. Von einer Einigung einem Zusammenspiel ist da keine Rede, wobei jeder, von der Geldgier getrieben, immer weiter in sein Verderben rennt. Ganz besonders schlimm trifft es den naiven, leichtgläubigen, vertrauensseligen Autoverkäufer Jerry und Carl den, auf den ersten Blich vertrauensseligen, gutmütigen Ganoven, der seine Unsicherheit hinter dem nervösen Geschwätz versteckt, aber auch ganz schon kaltblütig und brutal sein kann. Und dann Gaear, der nicht nur sehr schweigsam und wortkarg ist, sondern man es ihm ansieht, dass in ihm das Böse steckt, welches er auch so verkörpert. Im Grunde gehört er der Gattung des kaltblütigen, psychopathischen Killers an.

Von reinen Gegensätzen ist dieser Film durchzogen, wobei wie schon erwähnt, Gewalt auf Ruhe stößt. Erholung ist es, wenn zunächst die geradezu malerische Winterlandschaft ins Bild gerückt wird, in welcher sich kurze Zeit später rote Spuren von Blut zeigen, weil sich dort eine Schießerei zugetragen hat. Ein Spiel der Farben, so kann man dies nennen.

Dass reine Nebensächlichkeiten in diesem Film festen Bestand haben, hab ich ja bereits schon erwähnt, wobei ich der Meinung bin, dass diese irgendwie auflockernd wirken, ja irgendwie eine eigentümliche Atmosphäre geben die ich nur so beschreiben kann, dass diese die eigentliche Dramatik des Thrillers besänftigen, ja sogar nehmen. Wenn man so will.

Zum Beispiel in der Szene, in welcher Jerry, nach einer geschäftlichen Unterredung mit seinem Schwiegervater einen solchen Wutanfall beim Frei-kratzen seiner vereisten Autoscheibe bekommt, weil er schon wieder von ihm übers Ohr gehauen wurde. Super gut, ist diese meiner Meinung nach im Film dargestellt, wobei man ihm förmlich anmerkt, wie die Wut in ihm aufsteigt.

Auch super finde ich die Szene, in welcher aus der schwarzen Wollmütze, die man der Entführten in der eisigen Kälte über den Kopf gezogen hat, weiße Atemwölkchen aufsteigen.

Sehr, sehr beruhigend fand ich diese Szenen, als tief verschneite Landschaften gezeigt wurden, in welchen nur ein paar Drahtzäune die Richtung nach vorn weisen, die sich dann gleichsam in der Unendlichkeit der Weite und Tiefe verlieren.

Daten zum Film "Fargo"

Darsteller: Frances McDormand, Steve Buscemi, William H. Macy
Regisseur(e): Joel Coen
Komponist: Carter Burwell
Format: Dolby, PAL
Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch
Region: Region 2
Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
Studio: MGM Home Entertainment GmbH (dt.)
Erscheinungstermin: 21. Januar 2011
Produktionsjahr: 1998
Spieldauer: 94 Minuten

Trotz alledem ist "Fargo" eine Story, in welcher der Tod und der Schrecken eine recht makabere und skurrile aber auch komische, absurde, schwarz humoristische Seite haben. Und obwohl man in der Gartenhäcksler-Szene sieht, dass sich der Schnee rings herum bereits rot verfärbt hat, und ein Bein noch aus dem Trichter des Schredders heraus schaut, finde ich diese Szene nicht grausig oder horrormäßig dargestellt, sondern einfach nur makaber und unheimlich "schräg". Okay, es ist eine Gewaltszene, ganz ohne Zweifel, die jedoch als solche gar nicht rüber kommt, weil eben zur guten Letzt, die herzensgute, warmherzige hochschwangere Polizistin dazukommt, die den total durchgeknallten Killer, in ihrem Streifenwagen dorthin bringt, wo er hingehört. Nämlich hinter Gitter.

Oh Jesses - Oh Jesses

(Der Lieblingsspruch der hochschwangeren, liebenswürdigen Polizistin)

Fazit: MUSS man mindestens einmal gesehen haben
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3
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Kommentare
kruegerchristine
kruegerchristine, 20.11.2011
Aus vielen persönlichen Erfahrungen heraus weiß ich aber mit Sicherheit daß die Wahrheit in der Regel jede noch so gute Literaturvorlage schlägt! Ein aus meiner Sicht erstklassiger Bericht dem ich gerne ein BW hinterlasse. Zumal ich heute noch eines übrig habe! Einen wunderschönen Restsonntag und LG Günter :-
giselamaria
giselamaria, 20.11.2011
naja, ich gucke sehr wenig Filme, bin also kein adäquater Filmkritiker - - LG gisela
Luna2010
Luna2010, 20.11.2011
Ein sehr schöner Bericht! Ich freu mich auf weitere und auf deine Gegenlesungen
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mimaus

Filmkritik: Fargo

ein Testbericht von 2010-12-27 21:59:47 vom 27.12.2010
Empfehlung: ja
Fargo...

...ist ein US-amerikanischer Spielfilm aus dem Jahr 1996 des Regisseuren-Brüder-Paares
Ethan und Joel Coen(The big lebowski; Ein (un)möglicher Härtefall).

Der Film hat eine Spiellänge von 95 min und eine Altersfreigabe(FSK) ab 16 Jahren.

In den Hauptrollen zu sehen sind Frances McDormand als Marge Gunderson und William
H. Macy als Jerry Lundegaard.
In weiteren Rollen spielen Steve Buscemi, Harve Presnell und Peter Stormare.

Jerry Lundegaard arbeitet in einer Kleinstadt im örtlichen Autohaus seines Schwiegervaters.
Da er sich in finanziellen Schwierigkeiten befindet, fast er einen folgenschweren Plan: er will
seine Frau Jean entführen lassen und seinen Schwiegervater das Lösegeld zahlen lassen.
Zu diesem Zweck heuert er in Fargo, North Dakota die beiden Kriminellen Showalter und
Grimsrud an, die seinen durchtriebenen Plan in die Tat umsetzen sollen...

Dies ist ein ungeheuer makabrer Thriller, der eine beispiellose Mischung aus wirklich ganz
scharzem Humor, spannendem Krimi und äußerst unterhaltsamer Sozialstudie bietet.
Der gesamte Cast bietet eine exzellente und ausgereifte Darstellung. Allen voran Frances
McDormand als hochschwangere, resolute Polizeichefin Marge Gunderson.
Die Charaktere sind filigran ausgearbeitet und das Zusammenspiel der vielen verschiedenen
Typen lassen den Film sehr skuril wirken.
Die Leute der Gegend in der der Film spielt werden als sehr wortkarg, einfach und dümmlich
dargestellt. Marge scheint sich im Zuge ihrer Ermittlungen dem anzupassen, ist jedoch allen
weit überlegen und wälzt sich durch die tief verschneite, karge Gegend bis zum furiosen
ShowDown.
Bis dahin fließt relativ viel Blut jedoch ganz ohne spektakuläre Action, die auch wirklich nicht
nötig ist, denn der Spannungsbogen des Films ist auch so ausgereift.
William H. Macy ist ebenso absolut sehenswert, wie er kleinbürgerlich und nach Geld geifernd
durch die Gegend wetzt, total nervös und bald am Rand des Nervenzusammenbruchs ist.
Dieser Streifen ist wohl einer der abgedrehtesten Filme der 1990er Jahre und hat mittlerweile
Kultstatus!
Aber man muß diese Art von Film mögen, ansonsten erschließt er sich einem nicht.

Der Film erhielt sieben Oscar-Nominierungen und erhielt zwei der begehrten Trophäen:
einen erhielt Frances McDormand als beste Hauptdarstellerin und einer ging an die Coen-Brüder
für das beste Drehbuch.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
templerthomas
templerthomas, 28.12.2010
ich mag den Film ... nicht, danke fürs Lesen bei mir
trullilu
trullilu, 29.12.2010
Grüße schickt dir trullilu !!!
catmum68
catmum68, 12.02.2011
sehr hilfreicher Bericht, LG
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g0ldfish

Fargo – Wenn eine Sache aus dem Ruder gerät, zu weit geht …

ein Testbericht von 2010-01-20 21:23:36 vom 20.01.2010
Empfehlung: ja
Vorteile: - packende Story - faszinierende Schauspielleistung - der Film hält alle möglichen Stimmungen bereit...
Nachteile/Kritik: - nichts
Der von den Coen-Brüdern 1996 abgedrehte Thriller ‘Fargo‘, der mit einem Oscar für die beste Hauptdarstellerin und einem weiteren für das beste Originaldrehbuch ausgezeichnet wurde, ist ein auch nach Jahren beeindruckender und fesselnder Film. Nah an der Realität, unvorhersehbare Wendungen und spannend bis zur letzten Sekunde!

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Die wichtigsten Daten zum Film


Originaltitel: Fargo
Erscheinungsjahr: 1996
Spielfilmlänge: 95 Minuten
Regie: Ethan und Joel Coen
Drehbuch: Ethan und Joel Coen
Produktion: Ethan Coen
Musik: Carter Burwell

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Die wichtigsten Auszeichnungen


Oscarverleihung 1997:

Sieben Mal nominiert, Preise in den Kategorien ‘Beste Hauptdarstellerin‘ (Frances McDormand) und ‘Bestes Originaldrehbuch‘ (Ethan und Joel Coen) gewonnen.

Auf der vom American Film Institute veröffentlichten Liste der 100 besten amerikanischen Filme belegt Fargo den 84. Platz.

Regie-Preis der Internationalen Filmfestspiele von Cannes 1996

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Die wichtigsten Schauspieler


Frances McDormand: Marge Gunderson
William H. Macy: Jerry Lundegaard
Steve Buscemi: Carl Showalter
Harve Presnell: Wade Gustafson
Peter Stormare: Gaear Grimsrud
Kristin Rudrüd: Jean Lundegaard
John Carroll Lynch: Norm Gunderson

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Die Handlung


In ‘Fargo‘ haben im Wesentlichen drei Parteien Anteil an dem Fortschreiten der Handlung. Ich nenne sie: die kriminellen Tollpatsche, die charismatische Schnüfflerin und der dreiste Biedermann. Zwischen diesen Polen entspannt sich im Laufe des Filmes eine kuriose Handlung, die mit einem einfachen Plan begann …

Die erste Gruppe, die kriminellen Tollpatsche, sind Jerry Lundegaard, ein bankrotter Automobilhändler und die beiden Kleinkriminellen Gaear Grimsrud und Carl Showalter, die unterschiedlicher nicht sein könnten.
Jerry hat Schulden. Um diese zu begleichen, fasst er eine folgenschwere Entscheidung. Er heuert die beiden Ganoven Gear und Carl an, die seine Ehefrau Jean ‘liebevoll‘ entführen sollen und verspricht, das Lösegeld in Höhe von $80.000 mit ihnen zu teilen. In Wahrheit möchte er seinen Stiefvater, einem dreisten Biedermann, um eine Million erleichtern und den Rest des Lösegeldes selbst einstreichen …

Die charismatische Schnüfflerin ist die hochschwangere Polizistin Marge, die sich in den Fall einschaltet, als die beiden Entführer bei einer alltäglichen Verkehrskontrolle einen Polizist und zwei Passanten erschießen. Schritt für Schritt kommt sie auf Jerrys Spur …

Die endgültige Katastrophe nimmt ihren Lauf, als der Vater von Jean, Jerrys Ehefrau, der seinem Schwiegersohn – zu Recht – nicht über den Weg traut, das Lösegeld persönlich übergeben möchte.
Die Szene, in der Jerry versucht, seinen Schwiegervater Wade zu überzeugen, dass er ihm lieber die Übergabe des Geldes überlassen soll, ist eine der komischsten und zugleich tragischsten des ganzen Filmes. Dramatisch wird hier die völlig gescheiterte Figur ‘Jerry‘ in den Mittelpunkt gerückt, sein Plan, den Großteil des Lösegeldes abzuzweigen, ist fehlgeschlagen und der Zuschauer weiß, dass das Leben seiner Ehefrau Marge nun an einem seidenen Faden hängt …

Es kommt, wie es nie hätte kommen sollen. Jerrys Plan ist bereits gescheitert, sein Stiefvater Wade wird bei der Geldübergabe erschossen, weil er die Ganoven reizt und diese werden selbst getötet bzw. verhaftet. Am Ende trifft es auch Jerry, der in einem schäbigen Motel von Marge verhaftet wird.

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Meine Meinung


Auch nach mehr als einem Jahrzehnt sehe ich ‘Fargo‘ immer wieder gern und das bewirken bei mir nur die wenigsten Filme.

Der tragikomische Film durchläuft alle Stimmungen, das ist seine Stärke. Amüsiert, gepackt, erschreckt – schmunzelnd, mitfühlend, gebannt und schockiert wartet der Zuschauer auf den weiteren Verlauf der Geschichte, jedenfalls sind das meine Erfahrungen.

Die Charaktere sind ausgefeilt, die Story hält unerwartete – auch komische - Wendungen bereit und die Atmosphäre ist von der eisigen Landschaft in der Stadt ‘Fargo‘ geprägt. Ganz wunderbar wird die Rolle der Marge von Frances McDormand gespielt. Sie hat dafür wirklich eine Oscar verdient.

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Mein Fazit


Ich kann eigentlich jedem Erwachsenen ‘Fargo‘ empfehlen. Sicherlich werden zart besaitete Zeitgenossen den Film nicht mögen und gewiss ist der Film in manchen Szenen grausam, aber im Vordergrund steht die Faszination am skurrilen Fortgang der Handlung und die beiden, absolut brillant gespielten Hauptfiguren Jerry und Marge.
Deshalb kann ich ‘Fargo‘ nur weiter empfehlen.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
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Kommentare
BiggestDreamer88
BiggestDreamer88, 18.02.2010
Oh ja,den habe ich letztens noch gesehen..Richtig geiler Film mit nem super Steve Buscemi
Bunny84
Bunny84, 31.01.2010
Klasse Bericht. Du hast bei mir gelesen also lese ich auch ganz klar bei dir. Lg Bunny84
KSE
KSE, 26.01.2010
Wollt ich schon immer mal sehen, bisher aber noch nicht geschehen. MfG
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1-4 von 4 Testberichten über Fargo
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