ein Testbericht von engelsbrief2007-03-24 16:34:44vom 24.03.2007Empfehlung: ja
Vorteile: Detailverliebtheit und eine grandiose Musik die eine entsprechende Atmosphäre aufbaut...Nachteile/Kritik: Grafikfehler und Bug`s
Die Gothic – Reihe ist ja inzwischen zum Kult für Rollenspielfreaks geworden. Wobei ich mir noch immer nicht ganz sicher bin ob es nicht auch am Namen liegt. Irgendwie ist schon der Begriff Gothik zum Kult geworden. Was wahrscheinlich mit dem Hang zum Übersinnlichen oder Düsteren zusammenhängt.
Aber das nur am Rande ...
Systeminformationen
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M inimum:
mind. 2 GHz CPU, mind. 1 GB RAM
128 MB Grafikkarte, direct x 9c
3-4 GB freier Festplattenspeicher (inkl. Patches)
DVD-ROM-Laufwerk
WIN XP/2000
Kurze Anmerkung: Aus meiner persönlichen Sicht braucht man mit diesen Werten das Spiel erst gar nicht einlegen. 4 GHz würde ich empfehlen.
Das Spiel:
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Wer sich schon in die ersten beiden Teile gestürzt hatte, war wohl dem inneren Zwang erlegen sich auch schnellstmöglich um den dritten Teil zu bemühen. Zumindest erging es mir so ...
Der Vorfreude mich in „dunkle“ Abenteuer zu stürzen und den Mächten der Finsternis zu widerstehen war gross ...
Zunächst wurde ich auch nicht enttäuscht
Nur kurz zum Inhalt:
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Der dritte Teil der Reihe beginnt wo der zweite Teil aufhörte. Der König wurde besiegt und die Menschen von den Orks versklavt. Nur einige unerschrockene Rebellen sind entkommen und widersetzen sich. Man selbst läuft noch relativ schutzlos durch die Weltgeschichte und wundert sich wo den die eigenen magischen Fähigkeiten abgeblieben sind :). Man kann sich verschiedenen Parteien anschliessen um seine Abenteuer zu bestehen ...
Man stürzt sich also in Kämpfe und vergrössert sein Ansehen, die Erfahrung und natürlich auch seinen Geldbeutel. Aber es geht nicht nur um ein wildes Gemetzel! Es gilt durchaus taktisches Geschick an den Tag zu legen und sich im richtigen Moment mit den richtigen Parteien zu verbünden.
Das „Handling“
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Der Kampfeinsatz und damit meine ich den Umgang mit der Maus wurde vereinfacht aber nicht verbessert. Während man in den ersten beiden Teilen doch einige Zeit für den richtigen Umgang benötigte, verkrampft man jetzt teilweise bei der Bedienung. Im Nahkampf entledigt man sich am besten durch wildes klickern auf der rechten und linken Maustaste seiner Gegner. Mit gezielten und vor allem durchdachten Aktionen kommt man deutlich schwerer zum gewünschten Erfolg. Der Bogen ist hingegen recht zielgenau und erfolgversprechend.
Die Grafik und sonstige Fehler
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Man kämpft sich so von Level zu Level, von Grafikfehler zu Grafikfehler und von Bug zu Bug. Anscheinend wollte man das Spiel schnell und noch nicht wirklich überarbeitet auf den Markt bringen (leider wie so oft). So kann es durchaus ab und an passieren, dass das Spiel abstürzt, vorhandene Gegenstände wie durch Geisterhand verschwinden oder Speicherpunkte nicht mehr auffindbar sind. Auch die eine oder andere Leiche trotzt der Schwerkraft und schwebt völlig losgelöst in der Luft. Man muss den Programmieren zugestehen, dass sehr detailverliebt gearbeitet wurde, was den meisten nichts nützen dürfte, da das Spiel selbst mit 1 Gigabyte Arbeitspeicher und guter Grafikkarte nicht ruckelfrei läuft!
Auch was positives
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Das Spiel ist nicht nur schlecht. Die Musik ist genial und passend zur jeweiligen Atmosphäre. Die Sprecher sind wie auch schon in den ersten beiden Teilen sehr passend. Quest`s ohne Ende, gute Spielideen und Spieltiefe. Einige Bug`s wurden durch entsprechende Patches beseitigt aber halt nicht alle !!
Fazit
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Ein Spiel
mit guten Ideen aber mangelnder Umsetzung. Vielleicht gibt es den einen oder anderen, der das Spiel auch ruckelfrei (ohne die Grafik runtersetzen zu müssen) laufen lässt. Die Bug`s wurden bis jetzt leider nicht alle behoben, was sich auf Dauer durchaus als störend erweist. Auch wenn man das Spiel in einigen Stunden durchspielen kann, bin ich auch nach ca 40 Stunden noch weit davon entfernt alle Quest`s durchstreift zu haben. Allerdings werde ich mich wegen der o.g. Mängel wohl auch nicht wieder damit beschäftigen. Man sollte sich also überlegen, ob man hier sein Geld investiert oder sich ggf. nochmals mit den Teilen I und II beschäftigen.
PunkFreak, 28.03.2007
Ich finde, du könntest ruhig noch mehr deine eigene Meinung einbauen, der Bericht fällt mir persönlich ein bissl mager aus. Bewerte aber gerne um, einfach im GB melden. LG Anna-Lena
enkkad, 01.04.2007
Super Bericht. Hat mir sehr gut gefallen
Weiter so deine Berichte sind alle erste Sahne. Werde mir natürlich auch noch andere deiner Berichte anschauen.
Mfg enkkad
rosewitch, 02.04.2007
Da bin ich gespannt - hab das 1. 2. daheim und dieses muss jetzt auch noch her 9829.SH LG Diana.9829
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Gothic 3 - Das Ende einer Ära
ein Testbericht von Sirius232008-05-02 03:40:16vom 02.05.2008Empfehlung: nein
Vorteile: Der Sound und die Musikuntermalung...Nachteile/Kritik: Leider so ziemlich alles
Inhaltsverzeichnis:
1. Vorgeschichte
2. Die Story
3. Klimazonen
3.1 Myrtana
3.2 Varant
3.3 Nordmar
4. Die Quests
5. Die Welt
6. Die Monster
7. Die Städte
8. NPCs
9. Die Fraktionen unter der Lupe
9.1 Die Orks
9.2 Die Rebellen
9.3 Die Waldläufer
9.4 Die Assassinen
9.5 Die Nomaden
9.6 Die Nordmarer
10. Die KI
11. Das Gameplay
12. Das Inventarsystem
13. Grafik
14. Sound
15. Hardwareanforderungen
16. Fazit
1. Die Vorgeschichte
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In Gothic spielt man den namenlosen Helden. Namenlos deshalb, weil er nie zu Wort kommt. (Das dürfte einigen sicher bekannt vorkommen.) :)
Wie dem auch sei. Unser namenloser Held hat sich in den ersten beiden Teilen schon durch das ein oder andere Abenteuer geschlagen. Kämpfe gegen wilde Tiere und Wesen aus der Unterwelt waren da keine Seltenheit.
Unschuldig in die Strafkolonie, das Minental, geworfen muss sich der Held in einer rauhen Welt zurechtfinden, die von einer Barriere umschlossen wurde, die zwar Leute rein- aber nicht mehr rauslässt. Mit der Verbannung des Schläfers und dem einhergehenden Einsturz der Barriere beginnt auch schon der zweite Teil der Reihe.
Xardas der Schwarzmagier bereitet dich auf eine neue Bedrohung vor die darauf hinarbeitet Khorinis und das Minental unter Kontrolle zu bringen. Einige Abenteuer später macht unser Held dem dunklen Gott, Beliar, wieder einen Strich durch die Rechnung. Anschließend beginnt die Überfahrt zum Festland bestehend aus den Bereichen Myrtana, Varant und Nordmar.
2. Die Story
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Das Kapitel "Story" ist eigentlich sehr schnell abgehandelt. Kurz gesagt: Sie ist beinahe nicht vorhanden.
Begonnen wird in einem Gemetzel gegen Orks in dem Dorf Ardea. Die Story besteht hauptsächlich daraus Xardas zu finden, der sich aus unerfindlichen Gründen den Orks angeschlossen hat, dann die Artefakte Adanos zu suchen und sich anschließend für einen der drei Götter zu entscheiden. Für Storywendungen und Überraschungen ist da leider kein Platz mehr.
3. Die Klimazonen
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Das Festland unterteilt sich in drei Klimazonen, die direkt ineinander übergehen (Finde eigentlich nur ich das seltsam?).
Myrtana wird von Varant und Nordmar umschlossen. Myrtana ist eigentlich noch das ereignisreichste Gebiet, wohingegen die Sandwüste sowie die Eiswüste nicht wirklich viel bieten können.
Die Welt ist außerdem sehr weitläufig. Meiner Meinung nach zu weitläufig. Denn oft beginnt man sich auf den Wanderwegen regelrecht zu langweilen, weil einfach nichts passieren will.
3.1 Myrtana
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Myrtana ist der Teil, der von Orks überfallen wurde. Während der Zeit von G1 und G2 tobte der Krieg. Alle Städte sind gefallen. Einzig und allein in Vengard, die Hauptstadt Myrtanas, ereignen sich noch einige Scharmützel zwischen der ehemaligen Garde und den Orks. Um nicht noch mehr ungebetene Gäste zu haben wurde eine Barriere um Vengard erschaffen die weder aus noch ein lässt.
Außerhalb der Städte liefern sich drei Rebellenstandorte einen Geruillakrieg mit den Orks die nun das Land beherrschen. Doch meist hocken beide Parteien nur auf ihren Plätzen ohne irgendwas zu unternehmen.
3.2 Varant
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Varant ist meiner Meinung nach die am authentischsten umgesetzte Umgebung. Denn hier findet man fast nichts. Ob das nun Absicht war bleibt dem Leser dieses Berichtes überlassen. In Varant hausen die Assassinen unter Zuben und die Nomaden unter den Wassermagiern. Die Assassinen paktieren mit den Orks um wie es für einen Assassinen üblich ist Gold zu scheffeln. Die Orks lassen ihre Sklaven arbeiten um an die Artefakte Adanos zu kommen.
3.3 Nordmar
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Nordmar ist
eine Eiswüste in der die Barbaren hausen. Dort zu finden ist der Hammerclan, der Feuerclan und der Wolfsclan sowie ein Kloster der Feuermagier. Die Nordmänner sind im stetigen Kampf gegen die Grünhäute.
Die Clans unterscheiden sich insofern voneinader, dass im Hammerclan die weltbesten Schmiede anzutreffen sind. Im Feuerclan lassen sich die Innosfanatiker finden. Eigener Meinung die besten Kämpfer der Welt. Und im Wolfsclan lassen sich die besten Jäger der Welt finden. Insgesamt latscht man ohne Orientierung durch eine riesige Eiswüste, die von Orks durchsetzt ist.
4. Quests
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Die Quests sind einer der größten Kritikpunkte dieses Spiels. Denn hauptsächlich bestehen diese Quests aus Botengängen, Sammelorgien und Schnetzelaufgaben. Wirklich große Aufgaben haben diese Quests, wie angepriesen, nicht auf die Gothic Welt. Hat man den Quest für eine Person abgeschlossen kann man diese in der Regel problemlos töten. Man schnetzelt sich gerade fröhlich durch die Welt und merkt auf einmal "Oha. Ich habe eine Quest erfüllt."
Man erfüllt also Quests teilweise ohne, dass man davon weiß.
Die Hauptquests bestehen, wie bereits erwähnt beinahe aus "Finde Xardas!" "Finde die Artefakte Adanos!" "Töte XYZ!"
Was ich sehr bedauerlich finde, ist dass man in schönster Hack&Slay Manier die Städe von Orks befreien muss. Orks werden also in riesiger Menge von einem normalen Menschen abgeschlachtet. Wo bitte bleibt da der Realismus? Insgesamt sind die Quests sehr eintönig und bieten kaum Abwechslung.
5. Die Welt
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Wie bereits erwähnt hat die Welt gewaltige Ausmaße. Etwa fünfmal so groß wie die in Gothic 2. Die Klimazonen gehen nahtlos ineinander über, was gewaltig an der Glaubwürdigkeit nagt. Zudem hat man auf Ladezonen verzichtet, was den Spielern selbst mit sehr gut ausgerüsteten PCs gefrustet hat. Denn kaum ist man ein paar Meter gelaufen wurde die Welt nachgeladen, was teilweise für massive Wartezeiten in Form von Rucklern gesorgt hat und das Spiel zuverlässig hat abstürzen lassen. "Out of memory" die Fehlermeldung selbst mit mehr als 2 GB Arbeitsspeicher.
Zugute halten muss man dem Spiel aber, dass es einige Geheimnisse in Form von Höhlen bereit hält. Was allerdings gleich wieder zunichte gemacht wird, wenn man sich durch eine Höhle geschnetzelt hat und voller Erwartung die Truhe öffnet, die am Ende des Höhlensystems zu finden ist. Was ist in der Truhe? Zufällig genereierte Items mit denen man in der Regel überhaupt nicht anfangen kann. Wer also gern auf Schatzsuche geht, wird es mit ziemlicher Sicherheit bereuhen.
Was die Flüsse und das Meer angeht muss man sagen, dass es erstens kaum Flüsse gibt. Wie konnten die Leute so lange ohne Süßwasser überleben? Das Meer wirkt eigentlich nur langweilig. Im Gegensatz zu Gothic 2 findet sich keine nette Unterwasserwelt mehr. Etwas wie Wellengang scheint auch nicht vorhanden zu sein selbst wenn es stürmisch ist.
6. Die Monster
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Die Artenvielfalt in der Gothicwelt ist recht umfangreich. Alte bekannte aus den Vorgängern sind noch zu finden wie zum Beispiel die berüchtigten Schattenläufer. Doch die einst furchteinflößenden Schattenläufer ähneln nun einer Kreuzung aus Ratte und Maulwurf. Nach dem ersten Lachanfall versucht man sich erstmal an den Biestern. Doch die Viecher machen ihrem Aussehen alle Ehre. Man kann sie nämlich ohne Probleme totschnetzeln. Wirklich gefährlich sind diese Monster also nicht.
Der erfahrene Spieler wird also mit einem siegessicheren Lächeln auf den Lippen auf Schattenläufer losgehen, dagegen aber beim Grunzen eines Wildschweins die Beine in die Hand nehmen um nicht togestunnt zu werden. Denn wurde man einmal getroffen hat man keine Möglichkeit für einen Gegenschlag mehr.
7. Die Städte
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Es gibt in der gesamten Welt ca 15-20 Orte. Diese unterscheiden sich eigentlich nur Klimazonenabhäng. Während in Varant Lehmhäuser zu sehen sind, findet man in Nordmar beinahe ausschließlich Holzhütten.
In Myrtana unterscheidet sich die Bauart von der größe der Stadt. In kleineren Orten sind vorwiegend Holzhütten zu finden und in größeren Steinhäuser. Seltsamerweise hat fast jeder Ort in Myrtana eine Burg. Etwas total unübliches, was sehr am Realismus kratzt.
Noch etwas zum Stadtsystem. In jeder Stadt geht es darum sich einen bestimmten Ruf zu erarbeiten. Im Grunde hat das System Potenzial, doch wurde leider nicht umgesetzt. Denn man grast sich von Stadt zu Stadt und erarbeitet sich einen Ruf mit dem man die Burg bzw. das Haus des Oberhauptes betreten darf. Dennoch wird man von ansässigen mit Sätzen wie "Hast du nichts besseres zu tun?" oder "Lass mich in Ruhe." abgefrühstückt. Man hat sich den Arsch für die Stadt aufgerissen und wird so behandelt? Verzeihung, aber das ist Bullshit.
8. NPCs
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Nachdem man die Orks in Ardea umgebracht hat erschrickt man erstmal richtig wenn man sich seine 4 Freunde ansieht (Milten, Diego, Gorn und Lester). Diego hat plötzlich einen Schrumpfkopf, Milten ein Babyface, Gorn scheint einige Pfunde zugelegt zu haben und Lester hat Tattoos über das ganze Gesicht. Auch bei anderen NPCs, die man von früher kannte wird erstmal ein Schock eintreten. Vatras hat's wie Michael Jackson gemacht und Lares läuft plötzlich mit Glatze durch die Gegend wie 90% der normalen NPCs. Haare sind in der Gothicwelt in der Tat recht selten gesäht. (Muss wohl vom Haareraufen wegen der Wildschwine sein.)
Weiterhin sind die Dialoge mit NPCs auch nicht gerade von Kreativität gekrönt. Auffallend ist das, wenn der Held mit einem obligatorischen "Verstehe." antwortet.
9. Die Fraktionen unter der Lupe
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Insgesamt gibt es diesmal 6 Gilden. Darunter die Orks, die Rebellen, Waldläufer, Nomaden, Assassinen und die Nordmarer.
Im Prinzip unterscheiden sich die Gilden allerdings nur darin, wen sie Auslöschen wollen. Merkwürdigerweise stellt es aber kein Problem dar mit einer Paladinrüstung in einer Orkstadt umherzuspazieren. Äußerst merkwürdig.
Richtig anschließen kann man sich allerdings nirgendwo wie es in den Vorgängern der Fall war. Ein meiner Meinung nach riesiger Fehler. Während man also gerade ein Rebellenlager zerstört hat ist man in einem anderen Rebellenlager gut Freund.
9.1 Die Orks
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Die Orks sind in Myrtana die vorherrschende Kraft. Sie wollen die Rebellen und die restlichen Truppen König Rhobars vernichten oder versklaven. Der Hauptsitz befindet sich in Faring. Stellt man sich auf Seiten der Orks muss man die Rebellenlager sowie Vengard auslöschen. Kan, der Anführer der Orks wird dich fürstlich belohnen.
9.2 Die Rebellen
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Die Königs- und Innostreuen Myrtanas. Sie wurden durch den Krieg in eine äußerst ungünstige Position gebracht. Viele der einstigen Krieger Innos' haben sich den Orks angeschlossen oder wurden getötet. Es steht garnicht gut um die Rebellen. Nur der Glaube an Innos hält die Moral noch einigermaßen hoch. Zu dieser Fraktion zählen sich auch die übrig gebliebenen Feuermagier, die ihre Magie durch die Zerstörung der Runenmagie verloren haben.
Die Streiter Innos befinden sich auf der Suche nach den Feuerkelchen um den Paladinen ihre Magie zurückzubringen sowie auf der Suche nach der alten Magie, die auch ohne die speziellen Runen funktioniert.
9.3 Die Waldläufer
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Die Baumkuschler sind ein sehr naturverbundenes Volk, welches von den Druiden angeführt wird, die dem Gott Adanos treu ergeben sind. Sie versuchen ebenfalls den Orks ein Schnippchen zu schlagen.
9.4 Die Assassinen
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Die treue dieser unangenehmen Gesellen besteht einzig und allein zum Gold. Nur die geistigen Führer, die Schwarzmagier, halten an Beliar fest. Das Ziel dieser Fraktion ist es die Nomaden auszulöschen.
9.5 Die Nomaden
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Die Nomaden wurden zurückgedrängt. Sie leben vorzugsweise in Höhlen in der Nähe der Wüstenstädte. Angeführt werden sie von den Wassermagier. Warum auch immer. Denn Ziel der Wassermagier sollte es eigentlich sein, das Gleichgewicht zu erhalten. Stattdessen soll der Held die Assassinen ausrotten.
9.6 Die Nordmarer
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Die stolzen Krieger des Nordens sind im ständigen Clinch mit den Grünhäuten. Ziel der Nordmarer ist es die Orks aus Nordmar zu "vertreiben". Im Klartext heißt es "Töte die Orks."
Zudem wollen die Nordmarer die Macht ihrer Ahnen nutzen um den Orks beizukommen.
10. Die KI
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Insgesamt hat sich die KI im Gegensatz zu den Vorgängern verschlechtert, insbesondere was die Wegfindung angeht. Die ist nämlich absolut grausig. Teilweise laufen die NPCs hin und her. Man muss sie dann erstmal wieder zu Bewusstsein prügeln. Andernorts laufen die NPCs durch Texturen durch. Wenn man nicht regelmäßig speichert kann das ganz schön frusten.
Ein weiteres Manko ist die KI bei kämpfen. Man klickt munter drauf los während man nebenher eine Tasse Kaffee trinkt und die Zeitung liest und der Gegner weicht zurück bis man ihn an eine Wand gedrängt hat. Natürlich nur insofern man nicht totgestunnt wird.
11. Das Gameplay
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Ein Schachzug, der durchaus hätte gelingen Können bestand aus der Möglichkeit sich dem Bösen anzuschließen. Man kann sich also für einen der drei Götter entscheiden. Doch an der Umsetzung hapert es mal wieder. Der einzige Unterschied darin besteht wen man denn nun töten muss.
Was zu erwähnen ist, ist besonders das neue Magiesystem. Da die Runenmagie zerstört wurde, kann man sich neue Zaubersprüche einfach an Schreinen kaufen im Austausch zu Gold und Skillpunkten. Allerdings sind die Zauber überpowert. Entsprechend geskillt kann man einen Gegner im Optimalfall mit einem Feuerball ausschalten. Man wird also quasi unbesiegbar. Problematisch wird es nur wenn man anderen Magiern begegnet. Denn nach wenigen Zaubern ist man selbst tot, trotz hoher Verteidigung gegen Magieangriffe während man sich beim Nahkampf nen Wolf klickt um überhaupt einen Treffer zu landen. Dabei ist es vollkommen unerheblich ob man die linke oder rechte Maustaste drückt. Wenn man gedrückt hält geht der Gegner solange zurück bis man loslässt. Viel Spaß mit eurem Tennisfinger...
12. Das Inventarsystem
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Insgesamt hat sich das Inventar verbessert und ist leicht verständlich. Einzig und allein bei der Orientierung hapert es, da man öfters mal den Überblick verliert. Im Inventarsystem ist alles enthalten vom einfachen Inventar bis hin zum Questlog. In diesem System findet man allerlei. Darunter fallen zudem noch ein Rezeptbuch, ein Skillbuch sowie das Buch der alten Magie.
Im Rezeptbuch werden Koch- und Alchemierezepte gespeichert. Im Skillbuch erkennt man welche Skills man gelernt hat und im Buch der alten Magie sind die Zaubersprüche vermerkt.
13. Die Grafik
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Über die Grafik lässt sich viel streiten. Einerseits sind wirklich viele schöne Effekte dabei. Andererseits wirkt alles wie aus Plastik und gekünstelt. Grafikbugs sind auch eine Menge dabei. Das geht von schwebenden Bäumen über plötzliches Verschwinden der Texturen bis hin zum in der Luft laufen des Helden. Besonders lustig sehen die Geier aus, die am Pass von Varant Autoscooter zu fahren scheinen. Denn Animationen haben diese Viecher keine.
Auf höchsten Detailstufen sieht das Spiel ganz nett aus, doch wirkt nicht wirklich glaubwürdig. Ganz zu schweigen von den ständigen Nachladerucklern.
Auf niedrigeren Detailstufen sieht es schon grausig aus. Man hätte bei der alten Engine bleiben sollen und diese ein wenig aufmotzen.
14. Der Sound
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Ja, der Sound. Der ist das Beste am ganzen Spiel. Kai Rosenkranz, der für Sound und Musik zuständig ist hat zusammen mit dem Orchester eine großartige Arbeit geleistet. Auch wenn es teilweise ein wenig pompös wirkt und ab und an nicht zu der Situation passt ist es musiktechnisch ein Meisterwerk.
15. Hardwareanforderungen
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Zu Gothic 3 lassen sich folgende Hardwareanforderungen finden, was allerdings nicht ausreichend ist. Man sollte immer noch etwas draufrechnen. Gothic 3 ist ein echter Ressourcenfresser.
Minimum:
AMD Athlon / Pentium 4 mit 1,8 Ghz
Nvidia Geforce 5600 / ATI Radeon 9600 Grafikkarte oder gleichwertig ab Shader Model 1.4
1 Gb Ram Arbeitsspeicher
Optimale Details:
AMD Athlon 64 3000+/Intel P4 2,8 GHz - 3,0 GHz
1,5 Gb Ram
Nvidia Geforce 6800 GT / ATI Radeon X800 Pro oder gleichwertig Shader Model 2.0
Maximale Details:
AMD Athlon 64 4800+/Intel Core Duo E6600
2 Gb Ram
Nvidia Geforce 7900GT / ATI Radeon 1800 XT
16. Fazit
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Ich muss gestehen, ich war von diesem Spiel maßlos enttäuscht. Der dritte Teil konnte nicht annähernd an die beiden Vorgänger anschließen. Das resultiert hauptsächlich aus der praktisch nicht vorhandenen Story (was ein Grundstein für ein gutes Spiel wäre), den Atmosphärekillern, den manigfaltigen Bugs, den Logikfehlern und der unglaubwürdig wirkenden Welt.
Besonders das Ende hat mich enttäuscht. Der Abspann besteht aus einer simplen Diashow. Da hätte man wirklich mehr daraus machen MÜSSEN. Wenn ich alles was mir an dem Spiel nicht gefallen hat aufzählen müsste, würde ich heute nicht mehr fertig werden. Deshalb belasse ich es dabei und vergebe eine magere Wertung von 2 Sternen.
Für mich war Gothic 3 die Enttäuschung des Jahres.
...
ein Testbericht von NoXxy19892007-12-16 00:13:55vom 16.12.2007Empfehlung:Vorteile: Sound, Grafik, Atmosphäre, Charaktere, Spielwelt, Langzeitspaß...Nachteile/Kritik: Systemanforderungen, Ladezeit, BUGS
Lange Zeit haben alle auf den Release von Gothic 3 hingefiebert. Doch kurz nach der Goldmeldung für die Fans dann der Schreck: Gothic 3 ist zu verbuggt und sei doch nicht Gold. Doch trotz dieser Meldung hat es Piranha Bytes geschafft, Gothic 3 rechtzeitig fertig zu bekommen.
Es geht los!
Kurz nach dem Starten von Gothic 3 und nach einer unglaublich langen Ladezeit (trotz 1Gb RAM) erscheint das Intro auf eurem Bildschirm. Dieses ist nicht nur Filmreif inszeniert, es verspricht auch Gothic-Feeling pur. Nach dem Intro befindet Ihr euch in einem Dorf,
mitten in einem Kampf zwischen Orks, einigen Sklaven und euren Freunden welche natürlich wieder mit dabei sind. Gorn, Lee, Leister und wie sie alle heißen, nahezu jeder Gothic Spieler wird sich über das wieder sehn freuen. Die Anfangsszene soll euch in das neue Kampfsystem einweihen. Dieses ist, nach der herben Kritik am alten Kampfsystem, ganz neu gemacht worden. Doch hier fangen die Probleme in Gothic 3 schon an. Das neue Kampfsystem ist einfach. Mit der linken Maustaste schlagt Ihr hart zu, mit der rechten dafür schnell. Haltet Ihr die rechte Maustaste gedrückt, so pariert Ihr die Schläge eurer Gegner, mit gedrückt halten der linken Maustaste führt Ihr einen Wuchtschlag aus. Ein Ausdauerbalken zeigt euch an, ob Ihr für den gewollten Schlag noch Kraft habt oder nicht. Leider wurde dieser Aspekt der Ausdauer allerdings nicht wirklich mit ins Spiel einbezogen, vor allem mit den schnellen Schlägen kann man selbst stärkste Gegner innerhalb kurzer Zeit töten, ohne selber auch nur einen Kratzer abzubekommen. Vorausgesetzt man schlägt als erster zu. Bei wild herumlaufenden Tieren ist dies manchmal nicht so einfach. Diese sind unserer Meinung nach noch viel zu stark, vor allem am Anfang des Spiels hat man gegen eine Horde von 4 Wildschweinen keine Chance.
Wie Tag und Nacht
Der Wechsel von Tag zu Nacht und umgekehrt verläuft in Gothic 3 reibungslos. Leider geht das so das ganze Spiel durch. An vielen Stellen glänzt das Spiel, zeigt klasse Ansätze. So ist die Spielwelt noch besser als in allen anderen Rollenspielen. Die Welt sieht anders als bei Oblivion nicht zufallsgeneriert aus und zeigt wirklich, dass der Entwickler hier mit viel Liebe dabei war. So schöne Hügel, Täler und Flussläufe haben wir bisher noch nie gesehen. Die Dörfer wirken unglaublich lebendig, jeder Mensch und jeder Ork geht seinem eigenen Tagesablauf nach, einige Leute mögen einen lieber als andere, es wirkt einfach alles in sich stimmig. Das ist die Tagseite von Gothic 3, die Nachtseite sieht leider ganz anders aus. Wieso wird die so tolle Spielwelt durch extreme Clippingfehler kaputt gemacht? Warum sieht das Wasser so komisch aus?
Questen wie in Gothic 2
Doch wollen wir über diese Fehler erstmal großzügig hinweg sehen. Erstmal. Dann entdecken wir in Gothic 3 wirklich eines der besten Rollenspiele unserer Zeit. Sehr toll geraten sind in Gothic 3 erneut die Quests, welche schon wie in Gothic 2 dafür sorgen, dass einem nach einiger Zeit ein paar Leute wirklich ans Herz wachsen. Schade ist dabei das äußerst misslungene Questlog welches nur die Hälfte aller wichtigen Informationen speichert. Oft genug ist es vorgekommen, dass wir einen Ort für eine Quest gesucht haben und diesen einfach nicht gefunden haben, weil die Beschreibung einfach aus dem Log geschnitten wurde.
Das Inventar wurde in Gothic 3 ebenfalls komplett erneuert. Aufgeteilt in fünf Kategorien habt Ihr nun eine wesentlich bessere Übersicht als dies noch beim Vorgänger der Fall war. Waffen und Rüstungen lassen sich mit einem einfachen Klick aktivieren. Per Drag&Drop könnt Ihr auch verschiedene Waffen in die Schnellleiste packen und so während des Kampfes schnell zwischen Bogen, Armbrust, Schwert oder Axt wechseln. Alles möglich. Ebenso können in diese Leiste Heiltränke oder andere Gegenstände gezogen werden, für Zauber gilt natürlich das gleiche. Das erleichtert das Leben in Gothic 3 enorm und ist wohl eine der wichtigsten Spielerischen Neuerungen. Das Charaktermenü wurde auch komplett überarbeitet. Wie schon in den Vorgängern bekommt man für jeden Levelanstieg zehn Lernpunkte welche man dann bei Trainern in verschiedene Fertigkeiten investieren kann. Neu ist hierbei auch, dass man sich nicht mehr auf eine Klasse beschränken muss. Ein reiner Magier ist genauso möglich wie ein Charakter welcher sowohl Kämpfen als auch Zaubern und mit dem Bogen umgehen kann. Neben diesen Haupteigenschaften gibt es natürlich noch die Nebeneigenschaften wie das Schmieden, die Alchemie oder die Diebeskunst. Diese werden ebenfalls mit Lernpunkten bei Lehrern weiter ausgebaut.
Die Spielwelt
Myrthana heißt das neue Reich in dem Ihr euch nun aufhalten werdet. Das Festland auf welches Ihr in Gothic 2 übergesetzt habt ist nun allerdings von Orks besetzt. Ihr als Spieler habt nun die Möglichkeit euch einer der verschiedenen Fraktionen anzuschließen. Die Rebellen etwa sind Königstreue Krieger welche den Orks weiterhin den Kampf ansagen. Anfangs hat man kaum eine andere Möglichkeit als den Rebellen zur Seite zu stehen, erst nach kurzer Zeit kommen dann die Entscheidungen welche euch entweder näher in Richtung Orks oder eher in Richtung Rebellentum bringen. Zusätzlich gibt es noch die Assassinen welche eher auf Seiten der Orks sind und sich für diese als Sklavenjäger einsetzen.
Unterteilt ist die Spielwelt in drei Teile, das Nordreich welches aus Schnee und Eis besteht, der mittlere Teil mit viel Gras, Bäumen und Flüssen sowie der südliche Teil welcher den Assassinen zuzuschreiben ist. Hier gibt es nichts weiter als Sand und Steine. Eine typische Wüste halt. Um von einem Ende der Spielwelt zum anderen zu kommen brauch man selbst wenn man ununterbrochen läuft so lange, dass wir diesen Versuch gar nicht erst in Anspruch genommen haben.
Grafik und Sound Top, KI mittelmaß
Eigentlich war Gothic bisher noch nie ein Spiel welches wirklich mit Grafik protzen konnte, mit dem dritten Teil hat sich hier aber einiges geändert. Wie oben schon beschrieben sind die Landschaften und die Städte einmalig und sehen wirklich toll aus. Auch die Figuren, egal ob NPC oder Wildtier, sehen super aus und haben größtenteils sehr gute Animationen. Was den Sound und die Musik angeht übertrifft Gothic 3 hierbei alles bisher da gewesene. Der Soundtrack wirkt ein wenig traurig, versetzt den Spieler aber in eine epische Stimmung und geht dabei nie auf die Nerven. Immer passend wird ein anderes Stück eingespielt. Die Vertonung der Charaktere ist auch klasse geworden. Jeder Charakter hört sich sehr realistisch an, keiner der Sprecher wirkt gelangweilt, es sei denn die Spielfigur stellt diesen Zustand gerade dar. Auch die Soundeffekte sind immer passend und nerven nie, nur die Gesprächsfetzen welche man in einer Stadt zwischen verschiedenen Bewohnern mitbekommt erinnern einen doch stark an Gothic 2.
Die KI der Gegner ist hier noch mal gesondert zu nennen. Das ganze Spiel durch wird es euch immer wieder passieren, dass ein Gegner plötzlich an einer Wand hängen bleibt oder schlicht und einfach vergisst euch anzugreifen obwohl Ihr diesen Gegner bereits mit Pfeilen gespickt habt.
Fazit
Gothic 3 ist ein zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite ist das Spiel einfach Gothic, die Spielwelt, die Charaktere, die Quests, die Story und vor allem auch die Detailverliebtheit des Entwicklers. Auf der anderen Seite wirkt das Spiel leider nicht ganz fertig. Immer mal wieder treten Grafikfehler auf, gelegentlich bleibt das Spiel hängen oder stürzt ganz ab. Und manchmal ist es einfach nur nervig wenn ein Gegner irgendwo hängen bleibt. Trotzdem kann man über diese Fehler meistens hinwegsehen, auch die Tatsache, dass viele Gegner nur mit Klickorgien zu besiegen sind sorgt zwar für Abwertungen, allerdings nicht für den Fall in die Mittelklasse. Gothic 3 bleibt einfach ein Gothic Teil und ist ein würdiger Nachfolger. Jetzt bin ich erstmal wieder weg, Myrthana ruft wieder nach mir!
ein Testbericht von Matzinger08152007-03-14 00:00:59vom 14.03.2007Empfehlung: ja
Vorteile: langer Spielspaß
große Spielwelt
viele Möglichkeiten...Nachteile/Kritik: Hardwarehunger
die unnötigen Bugs
Gothic 3 habe ich mittlerweile durchgespielt. Vor ab, von dem Spiel bin ich begeistert. Man hat sehr lange Spaß daran, und man kann es auch 2 mal durchspielen. Ich Betone 2 mal, da es verschiedene Möglichkeiten gibt diese Spiel durch zu spielen. Die erste Variante ist die, man entscheidet sich für die Rebellen, die zweite ist, man schlägt sich auf die Seite der Unterdrücker, der Orks. Gut, viele Missionen gehören zu beiden Möglichkeiten, aber es gibt dennoch genug Missionen die entweder nur auf Ork, oder auf Menschenseite zu spielen sind.
Was ich auch noch verraten kann ist, dass es 3 verschiede Endszenarien gibt, je nach dem wie man sich entscheidet. Mehr sag ich nicht.
Nun aber zum Spiel an sich. Die Story fängt da an, wo die letzte, also Gothic 2 aufgehört hat. Man ist zu Beginn direkt auf dem Festland in einem kleinen Küstenort und steckt gleich im ersten Kampf…
Es ist auch nicht mehr wie in den ersten beiden Titeln, dass man zu Beginn keine Kraft hat und noch nicht mal richtig Kämpfen kann. Aber die Entwicklung des Charakters ist wie bei den Vorherigen Titeln auch. Mann sammelt Erfahrungspunkte, durch Kampf und durch erfüllen von Quests. Hat man genügend Erfahrung, steigt man in die nächst höhere Stufe und erhält dafür Lernpunkte. Mit diesen Punkten kann man dann zu den verschiedensten Lehrern gehen um Fertigkeiten zu lernen. Das erlernen von Fertigkeiten kostet immer Erfahrungspunkte und einen Goldbetrag.
Die Steuerung ist simpel Einfach und man kennt sie schon von den Vorgängern und von anderen Speielen dieses Genres. Zum Kampf gibt es nicht wirklich viel zu sagen. Es hilft immer nur drauf hauen. Je Stärker man ist, desto schneller macht man dann die Gegner platt. Man kann diese im Laufe des Spiels auch mit Magie fertig machen, wenn man diese Fähigkeit ausgebaut mächtige Zauber parat hat.
Zum Spiel, der Story und der Handlung kann ich nur sagen, dass es Spaß macht. Es gibt sehr viele Charaktere mit denen man zu tun hat, eine riesige Spielwelt und es gibt sehr viel zu entdecken.
Aber jetzt zur zweiten Schneide des Schwertes. Der Hardwarehunger ist riesig. Gerade was den Arbeitsspeicher angeht. Ich habe 1GB, und dass ist zu wenig. Ich hatte auch das Vergnügen auf Systemen zu spielen. Mein erstes System war ein Athlon XP 2700+ mit 1 GB Ram und einer Geforce 6600GT. Mehr wie mittlere Qualität war nicht drin. Das spiel lief nie richtig Flüssig. Egal, ob die Grafik ansehnlich eingestellt war oder beschissen (800 x 600). Zwischenzeitlich gab´s ein neues System. Core 2 Duo E6400, wieder 1 GB Ram, eine X850XT welche ich bei Ebay ersteigerte und noch ne neue Festplatte. Das Spiel auf dem neuen System installiert und es war genau so wie vorher. Die Grafikkarte ist doppelt so schnell wie die vorher, der Prozessor leistet mehr, es bringt nichts. Man braucht 2 GB Ram um diese Spiel vernünftig zu spielen. Da kann der Prozessor 3 Jahre alt sein, wenn man 2 GB Ram hat läuft es anständig, ließ ich mir von anderen sagen.
Was ich allerdings gemerkt habe mit dem neuen System, legt man die Auslagerungsdatei auf einer zweiten, physikalischen Festplatte an, dann werden die ständigen Nachladeruckler weniger und fallen kürzer aus. Ich habe jetzt halt 2 Festplatten und kann das machen.
Noch zu den Bugs, die waren all gegenwärtig. Aber mit der Zeit wurde es etwas besser, da ich immer die neusten Patches drauf gemacht habe. Bleibt zu hoffen dass mit dem nächsten Patch dann das schlimmste an Bugs ausgemerzt ist. Weil es kam des öfteren vor, dass das Spiel einfach abstürzte, blöd wenn man ne halbe Stunde net speicherte. Das speichern macht man auch nicht gerne, weil das immer ne Minute oder länger dauert! Schnellspeichern genau so, außer das man da nicht ESC drücken muss…
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angi3000, 28.03.2007
Du spielst exkt die gleichen Spiele wie mein Mann - nur will der keine Berichte schreiben... wir wären mittlerweile reich! Liebe Grüsse!
ein Testbericht von Gommesz22007-01-21 13:13:03vom 21.01.2007Empfehlung: ja
Vorteile: Sehr umfangreich, gute Grafik, neue andere Welten, neue Kampftechniken, neue Waffen und Zauber, noch größere Spielwelt als Gothic1+2 zusammen...Nachteile/Kritik: Sehr hohe Ansprüche an den Computer, hat nichts mehr mit dem Spielgeist von Gothic1+2 gemeinsam
Heute möchte ich euch über ein Rollenspiel der Extraklasse berichten
>>>> Gothic 3 <<<<
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Wer ein richtiger Rollenspielfan ist, sollte Gothic3 ein Begriff sein.
Gothic3 (gesprochen Gossik3) ist die dritte Erweiterung von Gothic. Vorausgegangen sind Gothic1, Gothic2 und das Addon – Die Nacht des Raben –
Jetzt aber ist es endlich soweit, Gothic3 ist nach immer wieder aufgeschobenen Relaiceterminen am 13.10.2006 auf den Markt gekommen.
Ich hatte dieses Rollenspiel bei - Amazon - vor über 1,5 Jahren bestellt und am 12.10.2006, also noch einen Tag früher als der eigentliche Verkaufsstart bekommen. So
war ich einen Tag schlauer als Andere.
Nun aber möchte ich euch nicht länger warten lassen und zum Punkt kommen.
Gothic3, ein Rollenspiel der Extraklasse habe ich oben geschrieben und so ist es auch.
Umfangreich, spannend, vielseitig und mit immer wieder neuen Rätseln und Aufgaben gespickt.
Aber bevor ich mich zum eigentlichen Spiel austobe, möchte ich euch erst einmal erklären worum es eigentlich in diesen Gothicspielen geht, angefangen bei Gothic1.
Gothic1
Ein namenloser Held wird in die Minenkolonie (Erzminen, keine Minen im Krieg) von Korrinis wegen eines Vergehens gegen König Rhobar verbannt.
Die Minenkolonie wird von einer magischen Barriere umgeben, aus der keiner fliehen kann.
Dort muss sich unser Held gegen Orgs, wilde Tiere und korrupte Verbrecher durchsetzen und sich mit viel Schweiß und Kraft den Weg nach Oben aufbauen.
Zuletzt ist aus unseren Helden ein kräftiger Krieger geworden der dann soweit ist, um den Kampf gegen den Schläfer - ein Riesenviech aufzunehmen und auch zu gewinnen, wie sollte es auch anders ausgehen.
Die magische Barriere ist zerstört und der Schläfer besiegt.
Gothic2 & Die Nacht des Raben
Aber eine neue Gefahr bahnt sich an, die Orgs möchten gern Korinis erobern. Angeführt von einen Skelettdrachen auf einer einsamen Insel mit der Unterstützung von Xardas den Scharzmagier.
Unser namenloser Held muss wieder einmal die Welt von Korinis retten und wie sollte es auch anders ausgehen? Der Skelettdrachen wird natürlich besiegt.
Zum Schluss sieht man nur noch wie der Namenlose und seine Kumpels in einen Schiff auf unbekannte Reise gehen.
Doch so unbekannt ist die Reise gar nicht, sie sollte in – Myrtana – der neuen Welt von Gothic3 enden
Und an dieser Stelle beginnt eigentlich mein neuer Bericht:
>>>> Gothic3 <<<<
Ein namenloser Held wird zur Legende
Einleitung (Zitat vom Spielehersteller):
„Myrtana, eine Welt im Umbruch:
Überrannt von den Orgs aus den dunklen Landen des Nordens, verteidigt König Rhobar mit der letzten Schar seiner Gefolgschaft die einstige Hochburg der Menschen, Vengard.
Außerhalb herrscht Chaos, Rebellen leisten Widerstand, die Assassinen kollaborieren offen mit den Orgs.
Die Gerüchte, dass der namenlose Held von Khorinis auf den Weg zum Festland ist, nähren sowohl Hoffnung als auch Sorge. Auf welche Seite wird er sich stellen? Wem gilt sein Zorn, wem seine Gunst?
Nur eines steht fest, seine Taten werden Myrtana für immer verändern!“
Wie ihr ja schon aus dem Vorwort des Spieleherstellers erfahren konntet, wird Gothic3 ein sehr interessantes, vielversprechendes und vielseitiges Rollenspiel.
Nur soviel gesagt, die Welt von Myrtana ist sechsmal größer als die von Gothic1 und Gothic2 zusammen.
Wer Gothic1 und Gothic2 schon gespielt hat, wird in diesem Spiel viel Neues vorfinden, wie z.B. die unterschiedlichen Menschengruppen, die unterschiedlichen Landstriche, so findet ihr in diesem Spiel eine Waldgegend, eine Eisgegend und die Wüste vor und so auch die Menschen die in diesen Gegenden leben, was heißt hier leben? Sagen wir es einmal so, die noch übrig geblieben sind, denn den Krieg gegen die Menschheit haben in diesem Spiel die Orgs gewonnen.
Übrigens, in diesem Spiel gibt es keine Menschen mehr, hier heißen sie – Morras – der Begriff Menschen für die Orgs.
Weiterhin kann sich der Spieler auf eine neue und bessere Kampftechnik freuen. Kämpfen kann unser Held mit verschiedenen Waffen, angefangen vom verrosteten Schwert bis zum Zweihänder, von der einfachen Armbrust bis zur schweren Kriegsarmbrust, genauso ist es bei den Bögen.
Dazugekommen ist eine neue Kampftechnik, die man nur unter bestimmten Vorraussetzungen bei den Assassinen lernen kann, das Kämpfen mit zwei Schwertern gleichzeitig. In dieser Kampftechnik kann man sich bis zum Meister hochrappeln was sich natürlich auch bemerkbar oder bezahlbar macht, denn das Kämpfen in diesem Spiel ist nicht gerade ein Zuckerschlecken für unseren Helden.
Am Ende dieses Berichtes werde ich euch noch einige kleine Tipps betreffend der Kampftechnik, des Verhaltens und einige Plus und Minuspunkte geben.
Spielbeginn:
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Wie ich euch ja schon im obigen Teil beschrieben habe, befindet sich unser Held mit all seinen Kumpels aus Gothic2 auf einen Schiff das sich auf einer Fahrt ins Ungewisse befindet.
Nach Wochenlanger Fahrt auf dem weiten Meer ist Land in Sicht, das Land Myrtana wird angesteuert.
Die Story beginnt in einem kleinen Ort Namens Ardera, das sich an der Küste zu Myrtana befindet.
Dieser Ort wurde von den Orgs besetzt, die Einwohner unterdrückt und schikaniert. Eine Vorliebe der Orgs ist es, ihre Stärke immer wieder zu testen, wie auch diesmal. Nun sollen die ausgemergelten und schlecht bewaffneten Einwohner gegen die Orgs kämpfen. Die Einwohner sehen aber keine Chance gegen die schwerbewaffneten Orgs zu gewinnen. Hätten sie auch nicht, nur haben die Orgs nicht mit unseren Helden und seinen Kumpels gerechnet die in diesen Moment das Dorf betraten.
Wie der Kampf ausgegangen ist könnt ihr euch ja denken, Myrtana hat seinen Helden gefunden und das Schicksal unseres Helden beginnt, jetzt.
Nun aber ist dieses Spiel so gestaltet, das sich der Held entscheiden muss, auf welcher Seite er kämpft. Wird er sich den Rebellen anschließen und gegen die Übermacht der Orgs kämpfen?
Oder wird er mit den Orgs zusammen noch den letzten Rest der Menschheit beseitigen?
Eine schwere Entscheidung wird da unseren Helden auferlegt.
Ich habe mich auf die Seite der Rebellen gestellt und versuche nun mit ihnen gemeinsam die Orgs aus Myrtana zu vertreiben. Warum? Ganz einfach, ich habe schon immer gern die Orgs in Gothic1 und Gothic2 verdroschen und nun hast du hier eine ganze Überzahl an Orgs gegen dich. Ich kann euch schon jetzt versprechen, es wird nicht langweilig, packen wir es an, es gibt immer was zu tun.
Aber nicht nur die Orgs machen in diesem Spiel unseren Helden zu schaffen, nein, es gibt noch viel mehr Gefahren in diesem Land, die unseren Helden begegnen werden.
So auch neue Monster, wilde Tiere wie z.B. Urviecher eine Art Saurier, Säbelzahntiger, Alligatoren, verbesserte giftige Blutfliegen, Nashörner, Drachen und andere fliegenden Ungeheuer.
Eine echte Schwerstarbeit für unseren Helden.
Die wahre Story b.z.w. die Hauptquest ist ja, der Schwarzmagier Xardas hat den Feuermagiern die zwölf Feuerkelche und somit die Macht der Feuermagier entzogen.
Die Feuermagier haben nun die Aufgabe, diese zwölf Feuerkelche wieder zu beschaffen und sie in das Feuermagierkloster nach Nordmar zu bringen um damit ihre Macht und ihre Kraft der Magie wieder zu erlangen.
Durch diese Aktion von Xardas ist es den Orgs gelungen die Macht über die Menschheit zu erlangen.
Nun aber sind die Feuerkelche über das ganze Land von Myrtana an unterschiedlichen Orten und auch Menschen verteilt und es ist keine so leichte Arbeit für unseren Helden, diese wieder zu beschaffen (z.Z. habe ich erst neun dieser Kelche gefunden oder erkämpft).
Am schwierigsten ist es aber, den Scharzmagier Xardas zu finden. Dieser hat sich in seinen Turm im kalten und eisigen Nordmar verschanzt. Ein schwieriger und gefährlicher Weg dort hin, zumal das die Heimat der Orgs ist.
Was ist jetzt Neu in diesen Spiel?
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In diesem Spiel braucht der Held viel, viel Gold, denn alles hat seinen Preis. Viel gilt es auch Erfahrungspunkte zu sammeln, denn alle Eigenschaften des Helden kosten Erfahrungspunkte und zusätzlich noch Gold und das ist neu. In Gothic1+2 wurde der Held nur mit der nötigen Anzahl Erfahrungspunkte befördert, hier allerdings muss er noch tief in den Geldbeutel greifen, alles muss man sich erkaufen.
Neu ist auch die Kampftechnik, der Held kann noch besser und kräftiger zuschlagen. Allerdings gibt es dabei auch ein kleines Problem, die Opfer sind auch schlauer geworden, sie lassen sich nicht mehr einfach so abmuggen, nein sie haben jetzt ein neuartiges Verteidigungssystem, sie weichen jetzt den Schlägen aus und schlagen im richtigen Moment zurück, was unseren Helden schnell zu Boden werfen kann, also Vorsicht ist geboten.
Dadurch das die Welt von Myrtana sehr groß ist und sich unser Held nicht unbedingt Blasen an die Füße laufen möchte, findet man in diesen Spiel auch wieder Teleporter, nur und das ist neu dabei, sind diese nicht mehr an einen bestimmten Ort fest verankert, nein, diese kann unser Held jetzt bequem in der Hosentasche mit sich rumtragen und an jeden Ort, auch in Höhlen, aktivieren. Find ich sehr praktisch. Nur hat dies auch wieder einen kleinen Hacken, es ist nicht leicht diese Teleportersteine zu finden. Jeder Ort in Myrtana hat einen oder auch zwei Teleportsteine zu bieten, manchmal liegt er auf einem Fass, oder ist in einer Truhe, wiederum liegt er auf einem Tisch (in Ardera liegt er gleich vorn beim dicken Wirt auf einem Tisch) aber ich will euch die Freude des Suchens nicht nehmen, sucht selber danach.
Auch, wie oben schon geschrieben, gibt es eine neue Kampftechnik. Das Kämpfen mit zwei Schwertern gleichzeitig. Eine wunderbare Kampftechnik, ich selber habe diese schon erlernt. Unser Held kann dadurch nach allen Seiten schlagen und ist dabei nicht so leicht angreifbar, die Gegner zeigen Respekt vor dieser Technik und greifen nicht so schnell an. Allerdings hat diese Technik auch seine Nachteile, große Monster kann man sich damit nicht so leicht von der Pelle halten, dazu sind die Schwerter ein wenig zu kurz. Ich bevorzuge dafür lieber die Hellebarde, eine sehr gute Lanze, schön lang und scharf, die großen Viecher zeigen Respekt, nützen tut es ihnen aber nicht viel. Besonders gut kommt die Hellebarde zum Einsatz, wenn man sich plötzlich einen ganzen Rudel z.B. Wölfen gegenüber steht.
Wie in jedem guten Spiel, gibt es Plus und Minuspunkte zu vergeben. In Gothic3 glaube ich mehr Minuspunkte vergeben zu müssen.
- erst einmal für die lange Erstellungsphase, es wurde zu lange an diesen Spiel rumgewerkelt, zu guter letzt funktionierte das Spiel doch noch nicht so wie es sich die Spielehersteller eigentlich vorgestellt hatten. Zu viele Bugs machten das Spiel fast nicht möglich zu spielen. Mittlerweile ist schon der dritte Patch herausgebracht wurden, jetzt läuft das Spiel schon mit weniger Fehlern sagen wir flüssig. Ein kleiner Tipp von mir – wer sich dieses Spiel zulegen möchte, dem rate ich, NICHT den ersten und zweiten Patch zu installieren, es könnte zu Schwierigkeiten kommen, nur den dritten installieren, denn dieser behebt die Fehler aus den ersten und zweiten Patch.
- Der Spielgeist, die Idee von Gothic3 hat nichts mehr mit dem von Gothic1+2 zu tun, Das einzige was noch annähernd mit den beiden Vorgängern zu tun hat, sind die Gestalten, die Freunde b.z.w. des Helden Kumpels. Alle sind vertreten. Man kann aber mit ihnen keine gemeinsamen Quasts lösen, jeder macht nur sein Ding.
- Ebenfalls kann ich mich nicht für die Abwehr der Gegner begeistern, meist weichen sie einem Schritt zurück wenn man im selben Moment zuschlägt. So kann man einen Gegner über die ganze Spielfläche treiben ohne ihn auch nur einen Schlag verpasst zu haben und das find ich blöd, ich geh meistens einen Schritt dabei zurück oder bleibe beim schlagen einfach mal stehen so das mich der Gegner auch mal wieder angreifen darf.
- Zu guter letzt bin ich mit dem sehr lange Ladezeiten nicht einverstanden, in dieser Zeit kann ich auch mal eine Rauchen gehen. Ich denke aber doch noch optimistisch und hoffe dass sich der Spielehersteller immer noch etwas dazu einfallen lässt.
Wir wollen aber nicht immer nur Meckern sondern auch mal Loben:
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Hierzu meine Pluspunkte
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- Dieses Spiel ist ein wirklich durchaus gelungenes Rollenspiel, auch wenn es nicht mehr so im Geiste von Gothic1+2 steht. Die Macher haben sich mit diesem Spiel viel Mühe gegeben
- Die Grafik wurde noch Origineller gestaltet als in den vorangegangenen Versionen von Gothic
- Die Spielwelt ist größer geworden, je größer die Spielwelt je mehr Spielspaß und Auswahl hat man, denn was habe ich von so einen teuren Spiel, wenn ich es in drei Tagen durchgespielt habe? Man entdeckt immer wieder neue Kisten, Höhlen und Schätze.
- Was ich auch besonders gut an der neuen Gestaltung dieses Spieles finde ist, kommt man in eine Stadt, egal welche es ist, die Leute die man dort antrifft haben heute das zu erledigen, morgen aber wieder eine andere Arbeit zu verrichten und das finde ich toll daran. In den beiden Vorgängerversionen von Gothic machten die Bewohner einer Stadt immer nur das gleiche, der einzige der sich in diesen Spielen bewegte warst du selber, immer nur die gleichen Bewegungen und die gleichen Sprüche, lange Weile ist angesagt gewesen. Hier in Gothic3 gibt es z.B. Sklaven, die schleppen den ganzen Tag Steine oder schaufeln Sand, kommt man aber etwas später zu den selben Sklaven, sitzt dieser auf einer Bank oder auf der Erde, spricht man ihn an, sagt er dir – ich mach erst mal Pause, oder – ich kann nicht mehr - . Das finde ich so lustig und deshalb haben die Macher auch ein besonderes Lob für diese lustigen Einlagen verdient.
- Dann finde ich, ist die Schwierigkeit im Spiel perfekt programmiert, es ist nicht mehr so leicht wie in den beiden Vorgängerversionen eine z.B. Rüstung zu bekommen, nein, diese muss man sich erst einmal verdienen mit seinen Ruf, den Ansehen in dieser Völkergruppe und man braucht viel Gold um diese bezahlen zu können. Einen kleinen Vorgeschmack kann ich euch ja schon mal geben, wie z.B. die Palatinrüstung bei den Rebellen – Ruf bei den Rebellen 50%, Kostenpunkt dieser Rüstung 150 000 Goldstücke, dafür aber einen Rüstungsschutz von 100%. Übrigens, ich besitze diese Rüstung schon und ihr könnt sie auf den Bildern zu diesen Bericht schon einmal bewundern, ebenfalls beherrsche ich das kämpfen mit zwei Schwertern. Auch dies muss man sich erst einmal verdienen. Und so finde ich, macht das Spiel erst einmal richtigen Spaß, wenn man sich alles erst einmal verdienen muss.
Mein Fazit zu diesem Spiel:
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Gothic3 ist ein Spiel der Sonderklasse und ist durchaus empfehlenswert. Das Spiel ist wirklich sein Geld wert, es ist umfangreich und optisch gut ausgefeilt. Da ich ja nun ein ausgesprochener Gothicfan bin, ziehe ich meinen Hut vor den Machern dieses Spiels und sage, das habt ihr Klasse hinbekommen.
Wer nun gern noch etwas über die Systemanforderungen wissen möchte, bitte schön:
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Ich lese immer wieder in Foren oder Zeitschriften, das Gothic3 sehr hohe Anforderungen an das System stellt, sicher, ein solches Spiel erfordert wirklich solch hohe Ansprüche.
Aber überlegt doch mal selber, die Spiele der neusten Generation werden immer anspruchsvoller nur unsere Computer nicht. Wer heutzutage keinen modernen Computer hat, kann diese Spiele auch nicht mehr spielen. Es ist zwar traurig, aber war. Könnte es nicht auch einen Patch geben, der dieses Problem lösen könnte? Ich glaube, vielen wäre damit geholfen.
Ich habe das große Glück, einen von diesen neuen Computertypen zu besitzen und bei mir läuft, mit aber auch noch kleinen Rucklern, dieses Spiel flüssig.
Nun ja, vergleicht selber, ob dieses Spiel auch auf euren Rechnern laufen könnte:
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Systemvorau ssetzungen:
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Mindestens – Windows 2000/XP/XP64/ 1024 MB RAM
Prozessor – Intel Pentium 4/ AMD CPU 2GHz oder ähnlich
Grafikkarte – Direct3D kompatible Grafikkarte mit mindestens 128MP und Shader Model 1,4
Empfehlenswert – Windows 2000/XP/XP64 und 1,5 GB RAM
Prozessor – Intel Pentium 4/ AMD CPU 2GHz oder ähnlich
Grafikkarte – ATI X 1600 oder besser, Geforce 6800 oder besser, mindestens 256MB
Ja, ich denke doch, dass ich euch eine kleine Anregung zu Gothic3 geben konnte?
Wenn ich was vergessen haben sollte, wäre ich euch dankbar, wenn ihr mir es in mein GB schreiben würdet.
Ich bedanke mich wie immer fürs lesen, bewerten und für eure Kommentare
ein Testbericht von Sam1232007-01-17 16:50:32vom 17.01.2007Empfehlung: nein
Vorteile: Story/Konzept Graphic...Nachteile/Kritik: Unzählige Bugs ungemein viel Ärger lasst es doch einfach ; )
Enttäuschung auf Ganzer Linie
Gothic 3 , vergöttert , hochgelobt als unglaublich genial beschrieben....
Demnach hätte ich mir von einem Teil der Gothic - serie wesentlich mehr erwartet , schließlich wurde es von anderen als Anwerter auf das Spiel des Jahres beschrieben , als ich dann aber selbst in den Genuss des neuen Gothic Teils kam musste ich schnell feststellen das dieses Game total unausgereift ist.
JA! Es hat eine unbeschreiblich geile epische Story und ja es hat zurzeit die aller Beste Graphik - Engine
die bis heute in Computer - Games verwendet wird und doch ist
es nicht mehr als ein von Bugs übersähtes Promotionprodukt.Hier einige konkrete Beispiele aus dem Spiel mit denen ich nicht zufrieden bin:
Bug 1: Das Spiel stürzt nach einem mühseeligem Beginn häufig beim Speichervorgang ab , so dass ich noch einmal von Vorne Beginnen musste.
Bug2: Treten häufig bis sehr oft in Form von Graphkfehlern auf wobei es sich speziel im Spiel um plötzlich aufploppende riesige unglaublich nervtötende Polygone , welche einem das bisschen Atmosphäre was sich während des zähfließenden Spielbetriebs trotz ethlicher Bugs dennoch entwickeln konnte leider vollkommen zunichte macht.
Bug3: Wirklich wichtige ,für manche Quests benötigte, objekte sind teilweise im Script dargestellt allerdings auf der Oberfläche nicht zu sehen ,also zum Beispiel war es bei mir so , dass meines Charakters Schwert nicht dargestellt wurde trotzdem war es seltsamerweise vorhanden und ich konnte Attacken mit ihm ausführen , also Monstern Schadenspunkte zufügen.Ähnliches Problem gibt es mit der Location, zum Beispiel naturelle Objekte wie Büsche oda Pharn wird oft nicht in der Umgebung dargestellt gleiches gilt für Häuser und Gliedmaßen wichtige Menschen haben Oft keine Beine.(sieht auf den ersten Blick aus wie schwebende Beinamputierte)
usw. usw. usf. ich könnte noch stundenlang so weitermachen doch das würde den Rahmen dieses
Berichtes sprengen.
Fazit:Das Spiel sollte eigentlich der "Burner" werden und alle Pc-Buden rocken aber die Realität sieht mehr als anders aus , zugegeben die Promotion von Jowood war gut meiner Meinung nach übertrieben wie dem auch sei.Story/Konzept sehr gut Umsetzung Niederschmetternd schlecht denn Bugs und andere Fehler machen den Spielspaß zunichte.